Bücher mit dem Tag "kolonien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolonien" gekennzeichnet haben.

139 Bücher

  1. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.213)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Der Klappentext klang super spannend, da musste ich es gleich lesen. Und das Buch war auch wirklich gut. Der Schreibstil war locker und leicht und die wechselnden Perspektiven zwischen Day und June haben mit gut gefallen.

    Auch die Handlung war spannend und gut erzählt. Allerdings fand ich das Alter der Protas unpassend. Die beiden sind fünfzehn! Und da sie verlieben sich einfach mal als über Kopf ineinander? Das kam mir doch etwas unrealistisch vor. Irgendwie hätte ich 16 oder 17 passender gefunden, vor allem weil sie für 15 einfach zu erwachsen wirken.

    Achtung Spoiler!

    Aber das, was mich am meisten gestört hat, war, dass irgendwie die Emotionen nicht so rüberkamen.  Besonders June kam mir sehr gefühlskalt vor, wo doch gerade ihr Bruder ermordet wurde. Der auch noch das einzige war, was ihr von ihrer Familie geblieben ist. Auch wenn sie sowas wie hochbegabt ist, sie ist doch immer noch ein 15 jähriges Mädchen und da darf man schon mal zusammenbrechen, wenn der Nruder stirbt. Also so richtig, meine ich. Nicht nur die paar Tränchen, die sie vergießt.

    Spoiler Ende.

    Trotzdem war das Buch insgesamt sehr gut. Den zweiten Teil werde ich auf jeden Fall auch lesen.

    Fazit: Das Buch ist gut, hat eine tolle Grundidee und ist sehr spannend. Mir haben ein wenig die Emotionen gefehltund das Alter der Protas fand ich irgendwie unpassend, aber das ist sicher Ansichtssache. 3,5 von 5*

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  3. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Nachdem June Day am Ende von Band 1 vor der Exekution gerettet hatte, sind sie nun auf der Flucht. Day bracht dringend Hilfe und so machen sie sich auf die Suche nach den Patrioten. Diese finden sie auch, aber für ihre Hilfe verlangen sie eine Gegenleistung. June und Day sollen helfen den neuen, jungen Elektor, Anden, zu töten.

    June und Day finde ich total faszinierend als Protagonisten. Insbesondere die Art wie sich ihre Sichten unterscheiden. Die Nebencharakter sind finde ich ziemlich wenig ausgeprägt, der Fokus liegt mehr auf June und Day, was wahrscheinlich auch einfach an der Geschichte liegt, aber es nimmt ihnen etwas die tiefe. Ich mochte überhaupt nicht, was Marie Lu mit Tess gemacht. 

    Marie Lus Schreibstil fand ich sehr gut. ich bin zwar nicht so durch die Seiten geflogen, wie bei manch anderen Büchern, aber dennoch lies es sich gut lesen. Besonders faszinierend fand ich, dass sie June und Days Passagen wirklich am Schreibstil unterschieden haben. Ihre Blicke waren einfach anders. Das ist finde ich echt die höchste Kunst des Schreibens.

    Das Konzept fand ich schon in Teil 1 total spannend. Insbesondere mit der Seuche (die in Band 2 zwar keine so große Rolle bekommt) in Bezug auf Corona. Gerade hier habe ich aber auch einige Lücken gefunden. Sie liegen im Detail und sind unwichtig, aber sie sind da (z.B. das es L.A. noch gibt, aber von Südamerika nur noch Inseln übrig sind).

    Die Handlung war schlüssig und spannend, auch wenn ich wie erwähnt nicht so durch die Seiten geflogen sind. Man wusste bis zum Ende nicht wer nun wirklich im Recht ist und auf wessen Seite sich June und Day schlagen würden.

    Insgesamt hat mir die Geschichte total gut gefallen und ich habe mich total auf Band 3 gefreut (haben ihn mittlerweile schon beendet). Besonders gut gefallen haben mir June und Day und die Art auf die Marie Lu ihre Perspektiven schreibt. Einen halben Stern Abzug für die Paar Logiklücken im Konzept und ein paar Sachen mit den Charakteren.

  4. Cover des Buches Legend (Band 3) - Berstende Sterne (ISBN: 9783785583975)
    Marie Lu

    Legend (Band 3) - Berstende Sterne

     (835)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Nachdem June und Day den Plan den Elektor zu ermorden verworfen haben, arbeitet June jetzt mit ihm zusammen und Day wird behandelt. Der Grund, aus dem sie wieder zusammenfinden, ist ein anderer als erwartet. Die Kolonien haben die Arbeiten an einem Friedensabkommen abgebrochen, nachdem an ihren Fronten ein Virus ausgebrochen ist, von dem sie behaupten, dass er von der Republik kommt. Dabei werden sie von Afrika unterstützt.

    June und Day finde ich als Protagonisten total interessant. Sie sind so verschieden und doch so ähnlich. Die Nebencharaktere bekommen zwar wenig Aufmerksamkeit und sind deshalb eher eindimensional, aber das passt finde ich zu June und Day, da sie beide eher Einzelkämpfer sind. 

    Marie Lus Schreibstil finde ich unglaublich faszinierend in Bezug darauf wie sie ihren Protagonisten und Erzählern unterschiedliche Stimmen schenkt. Je nach Perspektive unterscheidet sich wirklich die Art wie erzählt wird. 

    Das Konzept der Welt finde ich total spannend. Besonders die Seuche (im Bezug auf unser Corona). In diesem Teil bekommt man auch mal mehr von der Außenwelt zusehen, was ich unglaublich spannend fand. Die anderen Nationen sind so viel weiter entwickelt. Dennoch gibt es immer noch ein paar Lücken in dem Konzept. Darum der halbe Stern Abzug. 

    Das Finale hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich habe das Buch innerhalb von 3 oder 4 Tagen weggesuchtet, trotz das ich eigentlich nicht viel Zeit zum Lesen hatte. Dennoch würde ich nicht sagen, dass es sich in dem Sinne schnell lesen lies. Aber es hatte mich total gefesselt. Mit dem Ende kämpfe ich immer noch. Es war irgendwie anders. Ich habe noch nie so ein Ende gelesen.

    Insgesamt merkt man glaube ich schon, das mich Legend 3 begeistert hat. Es war ein toller Abschluss für die Reihe. Ich kann euch die komplette Reihe nur ans Herz legen. Es ist eine wunderbare, dystopische Geschichte.

  5. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.011)
    Aktuelle Rezension von: Nmaye

    Inhalt:


    Die Welt von morgen – ein Thriller der Extra-Klasse. Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden, 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen? - Lovelybooks


    Meinung:

    Der Einstieg viel mir etwas schwer, doch dann kam ich immer besser in die Geschichte hinein. Dennoch viel es mir schwer eine Bindung zu den Charakteren und ganz besonders zu Junior aufzubauen, da er für mich iwie blass blieb. Die eher seltsam anmutenden Verhalten und Charakterisierungen der anderen Bewohner der Godspeed machte es mir sehr schwer mich in die Geschichte ziehen zu lassen und die Handlung an sich hält kaum Überraschungen bereit.


    Gut gelungen ist die Darstellung von Amy und ihren Ängsten und Sorgen, dennoch war sie teilweise auch recht nervig mit ihrer sturen Art.


    Alles in allem ein vorhersehbares Buch mit einem tollen Setting und blasser Charakterdarstellung!

  6. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (751)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Mein Cover sieht ganz anders aus, als die hier gezeigte Ausgabe, deshalb beschreibe ich "meine Version". 

    Darauf ist die gleiche Frau zu sehen wie bei dem neueren Cover, allerdings sieht man sie nur am rechten Rand, wo sie verstohlen mit Waffe in der Hand einen anschaut. 

    Mir persönlich ist die abgebildete Frau zu alt, denn Cia ist 16 Jahre alt, die Frau auf dem Cover sieht älter aus , aber ansonsten gefällt mir das Cover ganz gut ^-°

    Der Hintergrund zeigt einen hellblauen Himmel mit Wolken, das Cover zieht sich durch den gesamten Umschlag und auf der Rückseite sieht man ganz leicht gedruckt eine Stadt.

    Der Buchtitel Die Auslese ist mit schwarzen Buchstaben gut fühlbar bedruckt.

    Unter dem Cover ist das Buch farblich schlicht in Hellblau/Babyblau gehalten.

    415 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    -Eine Welt die neu aufgebaut werden muss-

    108 Prüflinge werden für eine Auslese ausgewählt um sich zu beweisen. 

    Ihr Ziel die Zukunft des Landes zu verbessern!

    Die Kandidaten müssen mehrere Test bewältigen, um in die engere Wahl zu kommen, doch diese Prüfungen sind alles andere als harmlos!

    Der Schatten der Auslese zieht sich immer mehr zu und die anfangs glücklichen Auserwählten, erleben nun den Schrecken der Auswahl!


    Meine Meinung

    Die Reihe lag bei mir eine ganze Weile schon in meinem Regal und ich habe mich von Anfang an auf die Auslese gefreut und mir die Reihe aufgehoben, weil ich die Hoffnung hatte, ein ähnliches Feeling zu bekommen wie bei Die Tribute von Panem und ich muss sagen, genau dieses Feeling hatte ich auch!

    Die Auslese ist aber etwas ganz Eigenes! und baut sich von Seite zu Seite sehr gut auf, was harmlos beginnt wird von Prüfung zu Prüfung immer brutaler. 

    Intrigen, Intelligenz und Ausdauer sind hier entscheidend wie weit du kommst. 

    Die Autorin hat es geschafft, dass ich an so einigen Kandidaten Zweifel und ihnen misstraue. Ob ich damit später richtig liege, wird sich noch zeigen. 

    Meine derzeitige Einschätzung kann aber auch komplett falsch sein, ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    ^-^

    Mein Fazit

    Eine klasse Dystopie, für alle Dystopieliebhaber empfehlenswert, die gerne Action und Rätsel mit einander verbinden.

    Rein vom Feeling her kommt es an Panem/Battle Royal dran, aber wie gesagt die Reihe ist damit nicht vergleichbar! 

    Mir gefällt sie jedenfalls bisher sehr gut ^-°

    5*



  7. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  8. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (878)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 4 einer Reihe!

     

    Triggerwarnung: Vergewaltigung!

     

    Jamie und Claire haben ihren Neffen Ian gerettet, doch haben sie es nicht zurück nach Schottland geschafft, sondern sind in Amerika gelandet. Eigentlich wollten sie wieder zurück, doch sie entscheiden sich stattdessen zu bleiben, obwohl sie wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis der Unabhängigkeitskrieg ausbrechen wird. Zunächst müssen sie sich aber ein Leben aufbauen. Liegt ihre Zukunft auf der Plantage von Jamies Tante Jocasta? Aber können sie mit der dort vorherrschenden Sklaverei leben? Oder sollen sie das Angebot des Gouverneurs annehmen, eigenes Land zu erhalten und mit der Hilfe von Pächtern zu bewirtschaften?

    Gleichzeitig hat Brianna in der Gegenwart eine schockierende Entdeckung gemacht. Sie kann nicht untätig bleiben, sie muss ihre Eltern warnen. Aber haben nicht die Bemühungen ihrer Eltern in der Vergangenheit bewiesen, dass sich die Zukunft nicht verändern lässt?

     

     

    In diesem Band geht es hoch her – wie immer eigentlich, aber doch noch mal eine Ecke härter. 

     

    Die Dynamik in diesem Buch verschiebt sich. Claire und Jamie müssen sich ihr neues Leben aufbauen, entweder auf der Plantage von Jamies Tante, oder in der Wildnis. Das allein ist schon schwierig genug. Aber durch Briannas Ankunft ändert sich noch einmal sehr viel. Natürlich ist es schön, dass die Familie vereint ist, aber Brianna hat auch einiges im Gepäck. Auch Jamies und Claires Beziehung verändert sich dadurch. Bislang war Claire immer auf Jamies Seite, er war das Zentrum ihrer Welt. Doch jetzt ist da auch ihre Tochter, die sie bedingungslos liebt. Für alle drei eine komplett neue Situation.

     

    Brianna und Roger kommen als neue „vollwertige“ Protagonisten jetzt hinzu. Sie erzählen Teile der Handlung aus ihrer Sicht und das Buch erweitert sich dadurch auf vier Sichtweisen. Einerseits ist das toll, andererseits tut man sich damit auch manchmal schwer. Brianna und Roger sind eigenständige Charaktere und ich zumindest habe jedes Mal wieder Probleme, mit ihnen warm zu werden. Man darf nicht vergessen: Brianna ist eine Fraser und das durch und durch. Das Fraser-Temperament ist eben eine Sache für sich.

     

     

    Fazit: Ich liebe diese Reihe, das ist auch bei diesem Buch nicht anders. Es ist wie immer und doch auch anders. Durch Brianna und Roger, die hier präsenter sind, als in den Bänden zuvor, bekommt das Buch eine neue Ausrichtung. Wieder passiert unheimlich viel und Brianna scheint das Unglück ebenso wie ihre Eltern magisch anzuziehen. 

    Die Frage ist nun, ob sie es schaffen als Familie zu funktionieren, obwohl Brianna und Jamie für einander letztlich Fremde sind. Und wenn man dann noch berücksichtigt, was alles passiert, kann man eigentlich nur die Hände vor die Augen schlagen und „oje, oje, oje!“ jammern. Trotzdem habe ich jede einzelne Seite geliebt.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (667)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  10. Cover des Buches Der Kaffeedieb (ISBN: 9783462048513)
    Tom Hillenbrand

    Der Kaffeedieb

     (106)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Dies war eins der wenigen Bücher, die ich zum OriginalPreis in einer Buchhandlung gekauft habe, weil mich Titel und Geschichte spontan so angesprochen haben. Die Idee, einen historischen Wirtschaftskrimi im Stil eines Abenteuerromans und am Beispiel der Verbreitung des Kaffees zu schreiben, finde ich großartig und sehr vielversprechend. Die Umsetzung fand ich dann aber leider unterirdisch und es handelt sich um eines der wenigen Bücher, die ich abgebrochen habe. Zum einen ist das Buch über und über mit Namen, Orten und "Insider-Infos" gespickt, die für mich als Leserin sehr schwierig zu verstehen und auseinander zu halten waren. Bestimmte Witze und Wortspiele habe ich deshalb leider auch nicht verstanden. Zweitens passiert viel, letztlich aber doch irgendwie nichts. Die Gruppe der Protagonisten kommt von einem Ort zum nächsten, aber dass man sich mithilfe der Beschreibungen ein Bild von der Umgebung machen könnte oder mitfiebert, ist nicht der Fall. Und drittens fand ich das Buch fast einen "Groschenroman". Als zum wiederholten Male von "ihren zarten Pfirsichen" = Brüsten die Rede war, war ich einfach raus. Das hat für mich nichts mit hoher Schreibkunst zu tun. 
  11. Cover des Buches Der Glanz von Südseemuscheln (ISBN: 9783453418196)
    Regina Gärtner

    Der Glanz von Südseemuscheln

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Samoa, 1914: Mathilde Hinrichs wartet auf eine letzte Maschine, um mit ihrem Bruder Fritz endlich die Konservenfabrik für Ananas in Betrieb zu nehmen, die sie auf ihrer Plantage anbauen. Doch der Erste Weltkrieg kommt ihren Plänen zuvor. Mit der neuseeländischen Besatzung verliert die Insel nicht nur den Status als deutsches Hoheitsgebiet, auch die deutsche Bevölkerung verliert nach und nach ihren Besitz und ihre Rechte. Mathilde kämpft aber weiterhin für die Erfüllung ihres Traums.


    Mathildes Cousine Alma ist mit ihrem Mann Joshua nach Sydney gezogen, wo er als Kapitän meist auf See ist. Daher bekommt er zunächst gar nicht mit, dass mit dem Kriegsausbruch eine extrem antideutsche Stimmung in Australien herrscht, die Alma und den Sohn Max vor Schwierigkeiten stellt. Als Joshua schließlich während einer Tour als verschollen gilt, muss Alma ebenfalls mit ungeahnten Widrigkeiten kämpfen.


    Es ist schon mehrere Jahre her, dass ich das Vorgängerbuch „Unter dem Südseemond“ gelesen habe, und ich hatte etwas Sorge, nicht mehr zu den Charakteren und in die Handlung zurückzufinden. Doch Alma und Joshua sind mir in Erinnerung geblieben und die Sorge war unbegründet. Mathilde war ebenfalls ein sehr spannender und interessanter Charakter. Sie ist sehr unabhängig und unternehmerisch, das hat mir imponiert. Überhaupt sind die Frauen hier die Starken. Die Männer sind mit Ausnahme Scott Turners, beinahe ständig unterwegs oder interniert, so dass die Hauptlast der Versorgung bei den Frauen liegt. Das empfand ich als sehr authentisch.


    Man merkt, dass Regina Gärtner wieder sehr gut recherchiert hat, um die Atmosphäre während des Ersten Weltkriegs, sowohl in Australien als auch auf Samoa, einzufangen. Dies ist ihr hervorragend gelungen. In der Schule haben wir damals eher die Auswirkungen als die Details des Ersten Weltkriegs behandelt, daher war es mir zum Beispiel neu, dass deutsche Kriegsschiffe bis in den Indischen Ozean hinein in Kampfhandlungen verwickelt waren. Die Besetzung Samoas durch neuseeländische Soldaten bis hin zum Gewissenskonflikt bei Mathilde, als sie für Turner arbeitet und sich dann in ihn verliebt, sind authentisch und fesselnd dargestellt. 

    Im Gegensatz dazu war Almas Teil oft geradezu gemächlich erzählt. Bei beiden Frauen wünschte ich mir an einem Punkt, dass die Handlung nun den nächsten Schritt tut, sonst wäre es über kurz oder lang zu eintönig. Zum Glück geschah dieser Schritt dann auch kurz darauf.


    In einem Punkt war mir der glückliche Zufall dann etwas zuviel, nämlich als es um den Jungen Patrick und seine Herkunft ging. Daher vergebe ich „nur“ vier Sterne. Das obligatorische Happy End kommt aber sehr stimmig daher, wie ich es von einem Historischen Roman mit Liebesgeschichte erwarte. Insgesamt empfand ich sowohl „Unter dem Südseemond“ als auch „Der Glanz von Südseemuscheln“ als sehr stimmig und atmosphärisch erzählt. Dabei habe ich außerdem noch viel über das Leben in der ehemaligen deutschen Kolonie Samoa gelernt, einen literarischen Schauplatz, den ich bis dato noch nie „besucht“ habe.

    Ich kann die beiden Romane um Alma und Mathilde allen empfehlen!

  12. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (561)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  13. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Die Insel der tausend Quellen von Sarah Lark. 720 Seiten erschienen im Lübbe Verlag.

    Das Cover sieht wunderschön aus. Mit einen Holzsteg ins blaue Meer hinaus. Die Hügel im Hintergrund sind im Nebel.

    Zur Geschichte Nora die junge Kaufmans Tochter ist verliebt in Simon einem Schreiber von ihrem Vater. Als dieser um die Hand von Nora anhält verweigert sich ihr Vater. Und Nora ist zutiefst enttäuscht von ihrem Vater. Der ja eigentlich alle ihre Wünsche erfühlt. Als sie nichts mehr von Simon hört und sieht macht sie sich auf die Suche in den Strassen Londons. Und sie findet ihn Todkrank. Nora kümmert sich um Simon und beide Träumen von einem Leben in der Karibik. Am Strand am Meer in einer Hütte aus Palmen... Simon erholt sich nicht von seiner Krankheit und stirbt. Das gibt natürlich ein Gerede im den hohen Kreisen von London. Und man schaut auf Nora herab. Sie verliert sich in Träumen von der Karibik und Simon. Als Jahre später ein älterer Zuckerrohr Besitzer aus Jamaika um ihre Hand anhält greift Nora zu. Um ihre Träume von Simon und ihr wahr werden zu lassen.

    Das Land gefällt Nora sehr gut. Aber die Leute? Die Grossgrundbesitzer halten Sklaven und behandeln diese schlechter als ihre Tiere. Und da ist ja auch noch der Sohn ihres Ehemannes der vier Jahre älter ist als Nora. Wie Nora doch noch ihr Glück auf der Insel findet lest selbst.  

  14. Cover des Buches Alle, außer mir (ISBN: 9783803132963)
    Francesca Melandri

    Alle, außer mir

     (50)
    Aktuelle Rezension von: behindherbrowneyes

    Das Buch spielt größtenteils in der Vergangenheit, wobei diese Kapitel in umgedrehter Reihenfolge spielen. Man versteht das große Ganze sozusagen erst am Ende, dies hat mir aber sehr gefallen, da es das Buch noch spannender gemacht hat. 


    Francessca Melandri hat einen großartigen Schreibstil. Dieser ist zwar sehr ausführlich und auch ausschweifend, aber ich konnte mich schnell dran gewöhnen. Trotz des Schreibstils ist das Lesen nicht anstrengend, man fliegt sogar nur über die Seiten.

    Ich fand nur manche Kapitel waren zu lang, eines hatte sogar  Seiten.


    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, so kann man vieles besser verstehen.


    Ich dachte Ilaria und der junge Äthiopier werden die Protagonisten sein, aber im Mittelpunkt stand Ilarias Vater Attilio Profeti und wie es dazu kam dass er ein Kind in Äthiopien hat. 


    Ich hätte nie gedacht dass mir ein Buch mit so einen verabscheuungswürdigen Charakter gefallen würde. Aber auch viele Nebenfiguren haben mich echt schockiert. Die Verbrechen der Iltaliener an den Menschen in Äthiopien waren nur grausam mit anzulesen. 


    Das Ende fand ich gut gewählt und der kleine ''Plot Twist'' am Ende kam wirklich überraschend .


    Triggerwarnung:

    In diesem Buch geht es um: Rassismus, Kriegsverbrechen, Gewalt und Prostitution auch an Kindern. Auch der 2. Weltkrieg wird erwähnt.


    Leider kommt in den Buch auch das N Wort vor,  vor allem am Ende des Romans häuft es sich .



  15. Cover des Buches Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint (ISBN: 9783734161254)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

     (188)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Sia diesmal in einer kämpferischen Pose mit Fäusten, im Hintergrund sieht man erneut eine zerstörte Industrie Gegend und davon fliegende Vögel.

    Über ihren Kopf zu sehen ist das Sternen Symbol.

    Die Titelschrift ist gut fühlbar bedruckt, unter dem Schutzumschlag befindet sich ein Standard dunkelgrünes Buch.

    382 Seiten


    Inhalt/Story

    3. und finaler Teile der Auslese Reihe


    Meine Meinung

    Da die Reihe sehr stark anfängt, war mir durch aus bewusst, dass das Ende da wohl nicht mithalten kann. Kurz um kann man sagen, dass für mich die Prüfungen/Tests und Intrigen spannender zu lesen waren, als später die Rebellion oder das Politische Interesse dazu. Deshalb muss ich vom Spannungsbogen her einen Stern abziehen.

    Positiv zu erwähnen ist aber, dass der Kritikpunkt den viele und auch ich angeprangert haben, Sia sei zu perfekt hier dann widerlegt wird.

    Zwischenzeitlich fehlte mir noch das gewisse Etwas, was die Vorgänger Bände durch die Prüfungen einfach hatten. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viele Dystopien lese und somit auch recht viele "Politische Rebellionen stürzen"- Dystopien kenne und im Grunde ist es inzwischen auch sehr schwer in diesem Genre ein "überraschendes Finale" hinzulegen.

    Vieles verläuft meist ähnlich. Die Unterhaltung war aber im Gesamten interessant, sodass ich für die ganze Reihe gute 4-4,5 Sterne vergebe.

    Band 3 aber leider der schwächste Teil war.


    Mein Fazit

    Eine gelungene Dystopie, die unterhaltsam und eigenständig war!

    Mir hat die Auslese im Gesamten gut gefallen ^-°

    4*


  16. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt:  Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  17. Cover des Buches Eine neue Zeit (ISBN: 9782919801541)
    Ellin Carsta

    Eine neue Zeit

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Mir hat der zweite Teil der Hansen-Saga ebenso gut gefallen wie der erste Teil. Eine wunderbare Geschichte! 

    Ellin Carsta schreibt kein bisschen langweilig oder langatmig. Von der ersten bis zur letzten Seite sehr flüssig und spannend geschrieben. Man mag das Buch garnicht mehr weglegen.
    Klare Weiterempfehlung!

  18. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596185351)
    Christian Kracht

    Imperium

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die volle Buchbesprechung gibt es in unserem Podcast:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-exid6-f399f7

    Aber Vorsicht, Spoiler!
  19. Cover des Buches Bucht der Schmuggler (ISBN: 9783426516935)
    Ulf Schiewe

    Bucht der Schmuggler

     (59)
    Aktuelle Rezension von: wampy
    Buchmeinung zu Ulf Schiewe – Bucht der Schmuggler

    „Bucht der Schmuggler“ ist ein Historischer Roman von Ulf Schiewe, der 2015 bei Knaur eBook erschienen ist. Dieses Buch ist auch als fünfbändige eSerie unter dem Titel „Gold des Südens“ erschienen.

    Zum Autor:
    Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Er begann seine Berufskarriere als Software-Entwickler und war später in mehreren europäischen Ländern als Marketingmanager internationaler Softwarehersteller tätig. Ulf Schiewe war schon immer eine Leseratte, den spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Laufe der Jahre wuchs der Wunsch, selbst historische Romane zu schreiben. So entstand »Der Bastard von Tolosa«, sein erster Roman, dem inzwischen eine ganze Reihe weiterer, gut recherchierter und vor allem spannender Abenteuerromane folgten. Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.

    Klappentext:
    Karibik 1635: In den spanischen Kolonien hat der Schwarzhandel überhand genommen. Der neue Gouverneur von Hispaniola schwört, jeden Schmuggler, den er erwischt, eigenhändig aufzuhängen. Die schöne Doña Maria zittert um ihren Gemahl, einem reichen Pflanzer, der heimlicher Drahtzieher des verbotenen Handels ist. Und im fernen Bremen hat der junge Handelsherr Jan van Hagen nur die Wahl zwischen Schuldturm und Flucht in die Neue Welt, um als Schmuggler das verlorene Familienvermögen wieder herzustellen. Noch in der Nacht entkommt er den Schergen und nimmt Kurs auf Westindien. Seine Suche nach dem Gold des Südens hat begonnen.

    Meine Meinung:
    Schon mehrere Bücher von Ulf Schiewe habe ich mit Freuden gelesen und so begann es auch mit diesem. Ein sympathischer Held, der auf der Flucht vor dem Schuldturm ist, eine wunderschöne junge Frau, die allerdings bereits verheiratet ist, Bösewichte, die natürlich nicht fehlen dürfen. Der Schreib- und der Erzählstil von Ulf Schiewe bringt Spannung, Tempo, Atmosphäre und einen Hauch Romantik zum Tragen. Und doch war diesmal etwas anders. Die Entwicklung der Geschichte war für mich vorhersehbar, nicht nur stellenweise, sondern fast in gesamter Breite. Es fehlten die wirklichen Überraschungen und vielleicht auch die Figuren, die dazu nötig sind. Es ist immer noch eine unterhaltsame Geschichte, die sich schnell weg lesen lässt und die Sympathiewerte der Helden sind gewohnt hoch. Neu ist eigentlich nur die karibische Atmosphäre und neue Fieslinge. Das hat mich diesmal nicht begeistert. Vielleicht habe ich auch zu viele seiner Bücher zu schnell hintereinander gelesen.

    Fazit:
    Ein solider historischer Roman mit neuem Handlungsort und Personal, aber nicht mit wirklich neuer Handlung. So gibt es diesmal nur drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
  20. Cover des Buches Das Floß der Medusa (ISBN: 9783442717194)
    Franzobel

    Das Floß der Medusa

     (82)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Langatmig, umständlicher Erzählstil und viel zu Spät Besinnung auf das Wesentliche.


    Inhalt: Die Fregatte Medusa sticht in See mit einem vollkommen unfähigen Kapitän, der mehr mit seinem Reizdarm zu tun hat, als dass er in der Lage ist, das Schiff zu befehligen.
    Auf dem Schiff herrschen rauhe Sitten und die paar Passagiere haben ihre ganz eigenen Sorgen. Doch als das Schiff auf eine Sandbank aufläuft und zu kippen droht, sind es am Ende doch alles nur Menschen, die überleben wollen, für die aber die Rettungsboote nicht ausreichen. Es muss gelöst werden, wer ein Platz auf einem Rettungsboot bekommt, oder wer eben auf dem Floß stehen muss.
    Zunächst wird das Floß von den Rettungsbooten gezogen, aber schnell ist die Leine gekappt, weil das Floß die Boote abtreiben lässt.
    Allein treibt das Floß nun übers Meer und von den einstmals mal 147 Menschen an Bord, überleben gerade einmal 15 Menschen. Menschen, die ans Äußerste gehen müssen, um zu überleben.


    Fazit: Franzobel sagte mir nichts, und tatsächlich bin ich zunächst über den Namen des Autors förmlich gestolpert. Das kann nur ein Pseudonym sein. Ich glaube nicht, dass man einfach mal Vor- und Nachname zusammenlegen kann. - Aber wie gesagt, das ist auch nur eine Vermutung.
    Auf jeden Fall hat sich der Stoff lesen lassen, wie ein historischer Roman, der es im weitesten Sinne ja auch war. Die ganze Story beruht auf einer wahren Begebenheit, die man bei Wikipedia nachlesen kann, was ich auch getan habe. Erst diese Wikipedia-Seite hat mir geholfen damit ich verstehen konnte, worauf der Autor hier hinaus wollte und was er mir mit dem Geschriebenen sagen wollte. Sein Stil war altbacken, passend zur Zeit, in der die ganze Geschichte spielt. Aber dann nimmt er immer mal wieder Bezug zur “Neuzeit”, was mich dann vollends verwirrt hat. Hier musste ich mir dann immer wieder in Erinnerung rufen, dass dieses Buch im Jahr 2017 erschienen ist und man da das Drama der Titanic bereits kannte und auch Star Wars bereits ein Begriff war.
    Ansonsten hat das Ganze Drama ziemlich lang gebraucht, bis da mal was in Fahrt geraten ist. Ja klar, die Begebenheiten auf dem Schiff waren schon grausam und brutal, aber so war es am Ende doch nicht das, was ich eigentlich lesen wollte. Ich wollte endlich wissen, wie es geschehen konnte, dass das Schiff auf eine Sandbank aufläuft und wie es dann zu wessen Rettung kam. - Aber das ging dann erst auf Seite 200 los. Bis dahin habe ich mich mit den wirklich seltsamen Eigenheiten einiger Passagiere, dem verrückten Kombüsenchef und einigen anderen komischen Dingen herum geschlagen.
    Weiter hat mir das Lesen erschwert, dass einem hier in kurzer Abfolge wirklich jede Menge Namen um die Ohren gehauen werden. Zu den Namen kommen dann teilweise noch Spitznamen und schon war mein ganz persönliches Chaos perfekt. - Das was ich an Story heraus gefiltert habe, war ganz interessant, hat mich in gewisser Weise auch gepackt, aber die ganzen Namen haben mich immer wieder aus der Handlung heraus katapultiert. Zumal es ja dann auch noch französisch klingende Namen waren. - Für mich persönlich alles nicht so einfach.


    Das Buch hat mich auf der einen Seite komplett fasziniert und aber gerade am Anfang auch ziemlich gelangweilt. Ich wage zu bezweifeln, dass es wirklich so extrem brutal auf den Schiffen zugegangen ist. Es hätte ja niemand etwas davon gehabt, wenn man die Leute zu Tode peitscht oder dem Küchenjungen die Hand verbrennt, mit der er ja eigentlich noch arbeiten soll.
    Fasziniert hat mich dann aber wieder die pragmatische Herangehensweise an die Überlebensstrategie auf dem Floß. Meiner Meinung nach hätte man sein Hauptaugenmerk auf jeden Fall darauf legen können. Das Ganze Drumherum hätte es in dieser Ausführlichkeit gar nicht gebraucht.


    Ich habe keine Ahnung, ob ich das Buch in irgendeiner Weise weiter empfehlen soll. Schon mit den drei Sternen bin ich ja eigentlich hin und her gerissen. Ja sicher, es hat durchaus seine interessanten Seiten und spannenden Stellen, aber die sind irgendwie durch den wirren Erzählstil kaputt gemacht. Wenn ich schon so altbacken schreibe, dann nehme ich doch nicht Bezug auf neuere Begebenheiten. Und dann dieses ewige Gerede um den heißen Brei herum.

    Franzobel an sich muss man wohl mögen, wie er eben ist. Was bei mir aber leider nicht gegeben ist. 

  21. Cover des Buches Echo der Hoffnung (ISBN: 9783426522660)
    Diana Gabaldon

    Echo der Hoffnung

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn

    Echo der Hoffnung

    von Diana Gabaldon

    Ich beende das Buch mit gemischten Gefühlen. Größtenteils Zufriedenheit, aber gleichzeitig kommt es mir vor, als sei ich - trotz Beenden des Buches - erst in der Mitte angelangt... Der nächste Band knüpft diesmal nahtlos an, was mich Stören würde, wenn es nicht bereits im Regal auf mich Warten würde. <3 So viel sei gesagt.

    Anfangs habe ich etwas gezweifelt, ob mich dieser Band der Saga abholen wird, das muss ich ehrlich zugeben. Das Thema, das im Zentrum der Geschichte steht, klang nicht sehr aufregend. Alles rankt sich um die Amerikanische Unabhängigkeit - ein zäher Krieg, der sich nun schon durch mehrere Bände der Saga zieht. Der geschichtliche Teil konnte mich daher nicht voll überzeugen.

    Anfangs war ich also lediglich begeistert von den Kapiteln der "Gegenwart", also Briannas und Rogers Geschichte, wenn gleich die Kapitel nicht besonders aufregend waren, sondern eher familiär, und manchmal traurig oder romantisch. Erst am Ende wurde es auch hier unerwartet spannend.

     Die Kapitel mit Williams Geschichte habe ich zum Teil sogar überflogen, zu sehr langweilten mich die Themen Politik & Krieg in Wiedervorlage. 

    Die gescheiterte Seeüberfahrt nach Schottland in der Mitte des Buches ist auch nichts "Neues" mehr ... das kennt man schon aus ein oder zwei vorherigen Bänden.

    Aber spätestens bei der Schlacht vom Fort von Ticonderoga war ich gefesselt. Die Kapitel wurden spannender, abwechslungsreicher und kürzer (gefühlt zumindest). Das Wiedersehen verschiedener Charaktere brachte eine gewisse Spannung. Je näher das Ende rückte, umso spannender wurde es! :)

    Und nun, rückblickend sehe ich den roten Faden ... nein, die bunten Fäden der einzelnen Personen und Schicksale. Das ist Gabaldons Brillianz hinter der Druckerschwärze. Die Einfachheit einzelner, simpler Ereignisse und zu Weilen auch Gedanken, so zu vernetzen und zu verschachteln, das es Sinn ergibt und darüber hinaus. Ich kann nun nachvollziehen, warum Williams Geschichte hineingestreut wurde, sowie die Nebengeschichten um Ian und Rachel und Denzell Hunter. Zwar sind einigen bunten Fäden noch lose ... aber insgesamt bin ich doch (fast) zufrieden.

    Umso gespannter bin ich auf den nächsten Band! 

    Zum Schreibstil braucht man bei Gabaldon nichts sagen: hervorragend, wie immer.

    5 Sterne, weil sich meine Kritik im Umfang des Werkes verliert. (Ehrlicherweise 4 einhalb, aber das geht ja nicht)


  22. Cover des Buches Deutschland Schwarz Weiß (ISBN: 9783746006819)
    Noah Sow

    Deutschland Schwarz Weiß

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa92

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch äußerst informativ und gut verständlich geschrieben, auch war das Buch an einigen stellen sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem fand ich einige in dem Buch zitierte Beispiele doch etwas sehr übertrieben, sowas hört sich mehr nach den USA an.

  23. Cover des Buches Die Verschwörung von Shanghai (ISBN: 9783458177173)
    Xiao Bai

    Die Verschwörung von Shanghai

     (19)
    Aktuelle Rezension von: anderfeldt


    Erst mal vorweg: Der Roman ist kein ganz einfacher. Schon allein die chinesischen Namen sind eine Herausforderung für westliche Leser (zum Glück findet sich am Ende des Buchs ein Namenregister). 
    Wer sich aber für diese Epoche oder China interessiert, dem sei der Roman wärmstens empfohlen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, im Gegenteil – der Protagonist versteht auch nicht so recht, wer da wer ist, da passt es, wenn man es ebenfalls nicht versteht. 
    Ich fand die Geschichte sehr spannend. Ich finde, es macht einen besonderen Reiz aus, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Und jeder der Blickwinkel ist plausibel durch die Motivation der jeweiligen Figur – es gibt keinen "Schurken", aber auch keinen strahlenden Helden. 

    Wer sich auf den Roman einlässt, kann damit viel Freude haben. 
    Ich hatte sie. :-)
  24. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

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