Bücher mit dem Tag "kolumbianischer autor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolumbianischer autor" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

     (535)
    Aktuelle Rezension von: Caty_Perillo

    Vorab, wer ein Buch liest, welches 1967 geschrieben wurde,muss sich auch darauf einstellen...

    Garcia Marquez hat hier ein Epos geliefert, das Seinesgleichen sucht.

    Sein Schreibstil ist sein Markenzeichen, entweder man liebt oder man hasst es.

    Ich persönlich, bin in jedem Satz nahezu aufgeblüht. Die Figuren, die Zusammenhänge und die Botschaft dieses Meisterwerks, sind großartig! Drei mal habe ich es bereits gelesen und jedesmal lächle ich dabei.

    Und ich werde es bestimmt noch öfters lesen...



  2. Cover des Buches Die Liebe in den Zeiten der Cholera (ISBN: 9783596907083)
    Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Zweimalelf

    Eine etwas andere Liebesgeschichte, die der Autor in einer unglaublich schönen Sprache präsentiert. Die Charaktere sind sehr facettenreich gestaltet, so dass z.B. der Protagonist manchmal höchste Sympathie in einem weckt, dann wieder verachtenswert erscheint und oft einfach nur erbärmlich rüberkommt. Auf jeden Fall tat ich mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil es dem Autor sehr gut gelingt, den Leser in diese bunte und zugleich erschreckende Karibikatmosphäre des späten 19. Jahrhunderts zu hineinzuziehen. 

  3. Cover des Buches Die Gestalt der Ruinen (ISBN: 9783895610172)
    Juan Gabriel Vásquez

    Die Gestalt der Ruinen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: aus-erlesen
    Verbrannte Erde hinterlassen oder dass nur Sieger die Geschichte schreiben, kann einen schon manchmal in den Wahnsinn treiben. Die Wahrheit über ein Ereignis zu erfahren ist immer mit einem gewissen Beigeschmack gefüllt. 
    Carlos Carballo will einen Anzug aus einem Museum in Kolumbien stehlen. Für viele Redaktionen nicht mal eine Meldung auf der letzten Seite wert. Doch wenn es sich um ein historisches Zeitdokument handelt, werden viele hellhörig. Am 9. April 1948 wurde der liberale Politiker Jorge Eliécer Gaitán ermordet. Er galt vielen als Hoffnungsträger. Sein rhetorisches Geschick war legendär. Der Mörder, Juan Roa Sierra, wurde mehr oder weniger an Ort und Stelle gelyncht. Das ist schon eine Meldung wert. Doch warum wollte Carlos Caballo den Anzug stehlen, den Jorge Eliécer Gaitán am Tage seiner Ermordung trug? Fetisch? Oder wollte er damit etwas beweisen? Gut, dass er bewusst einen weiteren Interessenten mit ins Boot holt: Juan Gabriel Vásquez. Den Autor dieses Buches. 
    Da wird also der Autor eines Buches in sein eigenes Werk hineingezogen ohne dabei groß die Biographie-Keule zu schwingen. Natürlich hat der Roman weitreichende autobiographische Züge, ist aber im Großen und Ganzen fiktional. 
    Kolumbien ist das Heimatland des Autors. Erst als er ins Ausland geht, erkennt er tiefer gehende Zusammenhänge. Als Kolumbianer in Bogotá weiß er um die besonderen Verhältnisse in seinem Land, die aus der Ferne jedoch viel stärker hervortreten. Das Land ist nicht erst seit dem hinterhältigen Mord an dem liberalen Politiker Jorge Eliécer Gaitán im Umbruch, in einer verzwickten Lage, sondern eigentlich schon länger. Verschwörungstheoretiker stoßen in dem südamerikanischen Land auf fruchtbaren Boden. 
    Als in Europa der Große Krieg wütete bzw. seine Schatten auch über die Grenzen des Kontinentes  warf, fiel Rafael Uribe Uribe einem Attentat zum Opfer. Einfacher Mord zweier Fehlgeleiteter oder von langer Hand geplantes Attentat? Franz Ferdinand und der Beginn des Ersten Weltkrieges – hier sind sich aber nun mal alle Historiker einig – das war von langer Hand geplant. Doch welche langfristigen Ziele damit einhergingen, kann bis heute nicht vollständig geklärt werden. Der Anschlag auf Kennedy – hier sind wilden Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Und zwischendrin die nachträglichen – fiktionalen – Ermittlungen zum Tode von Jorge Eliécer Gaitán. 
    Juan Gabriel Vásquez begegnet den Verschwörungstheorien mit der einzigen Art und Weise, die es gibt: Mit der Macht der Phantasie und der Literatur. Er befeuert keineswegs  neue Theorien oder behauptet neue – wahrhafte – Erkenntnis zu besitzen. Er lässt Zeugen zu Wort kommen und erlaubt ihnen ihren Gedanken nachzuhängen und sie laut zu äußern. Dem Leser wird schon bald klar, dass Juan Gabriel Vásquez nicht allein mit seinem Dilemma steht. Man selbst ist in einer Geschichte gefangen, die man nur schwer einordnen kann. Mit jeder Zeile dringt man weiter in ein Dickicht vor, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Doch Vásquez kennt einen Ausweg…

  4. Cover des Buches Das Geräusch der Dinge beim Fallen (ISBN: 9783596036141)
    Juan Gabriel Vásquez

    Das Geräusch der Dinge beim Fallen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Für alle Freunde von kolumbianischen Autoren wie beispielsweise Gabriel José García Márquez ist das Buch “Das Geräusch der Dinge beim Fallen“ von Juan Gabriel Vásquez eine klare Empfehlung. Es handelt von dem jungen Jurastudenten Antonio Yammara , der in einer Bar den mysteriösen Piloten Ricardo Laverdes kennenlernt. Als Ricardo auf offener Straße erschossen wird und Antonio schwer verwundet, läßt dies Antonio nicht mehr los und er begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Eine Reise in die Zeit des Drogenbarons Pablo Escobar, geprägt von offener Gewalt. Es geht aber auch um die Liebe, Peace Corps, Träume, Wahrheit , das Fliegen...
    Ich finde das Buch sehr vielfältig und spannend. 
    Juan Gabriel Vásquez wurde mit verschieden Literaturpreise für dieses Buch ausgezeichnet.
  5. Cover des Buches Die Informanten (ISBN: 9783596191581)
    Juan Gabriel Vásquez

    Die Informanten

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Leben, um davon zu erzählen (ISBN: 9783596520596)
    Gabriel García Márquez

    Leben, um davon zu erzählen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Um dieses Buch gebührlich zu preisen, bedürfte es meterweise Platz. Ich will es kurz machen: Schlagt es auf und ihr seid in Kolumbien in flirrender Hitze und einer anderen Welt.
    Wer wissen möchte, wie Garcia Márquez derjenige wurde, der er ist, nämlich ein meisterhafter Erzähler, der kann es in diesem Buch erfahren.
    Schon der kleine G.G.M. ist ein Erzähler. Wenn er mit seinem Großvater Papalelo unterwegs ist, beobachtet er die Magier, lauscht den Akkordeonspielern und ihren Liedern, geht ins Kino und ist bemüht am Familienesstisch verwickelte Episoden wieder zu erzählen. Er saugt alles Gehörte auf wie ein Schwamm, beobachtet Familienmitglieder und beginnt schon als Dreikäsehoch sich rudimentäre Erzähltechniken anzueignen. Warum? Um die Realität unterhaltsamer zu gestalten.
    Immerhin eine Realität, die nicht gerade wenig zu bieten hat.
    Familiengeschichten und eigene Erlebnisse des G.G. Marquez: Dieses Buch stellt die Meisterwerke des Schriftstellers nicht in den Schatten, sondern erhellt sie. Manchmal ein wenig zu langatmig und ausführlich, doch vorwiegend packend.

  7. Cover des Buches Erinnerung an meine traurigen Huren (ISBN: 9783462308648)
    Gabriel García Márquez

    Erinnerung an meine traurigen Huren

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Quoc1981
    Bei diesem Buch ist der Titel in erster Linie das, was gleich anzieht. Man erwartet irgendwas Pikantes, Schockierendes. Bekommt aber was ganz anderes.
    Man findet einen einsamen müden alten Mann an seinem neunzigsten Geburtstag. Man findet sein trauriges Leben, die Leere, die Tragödie, die er zu verbergen versucht. Verbergen hinter der Maske eines Don Juans, hinter der Maske eines erfahrenen Journalisten und eines überzeugten Junggesellen. Was ist der beste Geschenk zum neunzigsten Geburtstag? Natürlich eine Jungfrau aus dem altbekannten Bordell. Und da kommt die Geschichte – die Tragödie des Mannes und die Tragödie all diesen Frauen. Es geht um Leiden, Liebe und es gibt ganz viel guten Humor.
    Eigentlich kann man das ganze Buch in viele sehr gute Zitate zerlegen. Fast auf jeder Seite - irgendwas Urkomisches oder Tiefgreifendes. Man will lachen und weinen gleichzeitig, den alten Mann, seinen alten Kater, sein altes Haus und alle seine Huren bemitleiden, man will lieben und leben.
  8. Cover des Buches La Oculta (ISBN: 9783946334002)
    Héctor Abad

    La Oculta

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der Herbst des Patriarchen (ISBN: 9783462308686)
  10. Cover des Buches Die geheime Geschichte Costaguanas (ISBN: 9783731761310)
  11. Cover des Buches Die Reputation (ISBN: 9783895610097)
    Juan Gabriel Vásquez

    Die Reputation

     (4)
    Aktuelle Rezension von: marpije

    Der Protagonist Javier Mallarino ist berühmte politischer Cartoonist im Kolumbien, er feiert gerade in der große Halle Teatro Colon in Bogota seine 40- jähriges Arbeitsleben. Seine Zeichnungen haben große Macht- die Karikaturen welche er zeichnet können loben aber auch verletzen einen guten Ruf, die können sogar ein Leben zerstören.

    Mallarino,  im laufe der Geschichte, ist konfrontiert mit seine Vergangenheit und seine Gewissen. Vor 28 Jahren war etwas unerklärliches in seinem Haus passiert , und jetzt taucht von ihm diese Person, eine junge Frau Namen Samantha Leal , und weckt alle Erinnerungen an diesem Tag und die Ungewissheit ob damals er hat die richtige getan. Mallarino hat benutzt seine Macht und ein Zeichnung publiziert , obwohl er nicht genau weiß ob das stimmte, diese Zeichnung hat jemanden zum Selbstmord gebracht.

    Schwere  Kost, aber gut, bringt uns zum nachdenken über Medien Welt.

     

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