Bücher mit dem Tag "kolumbus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolumbus" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Codex 632. Wer war Christoph Kolumbus wirklich? (ISBN: 9783946621065)
    J.R. Dos Santos

    Codex 632. Wer war Christoph Kolumbus wirklich?

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Wenn jemand Tomás Noronha an diesem Morgen gesagt hätte, er würde die nächsten Wochen damit verbringen, durch die Welt zu reisen, um eine fünfhundert Jahre alte Verschwörung zwischen den beiden einstigen Weltmächten Spanien und Portugal aufzuklären und in die esoterische Welt der Kabbala und der Tempelritter einzutauchen, hätte er vermutlich gelacht.  Und doch stand ihm genau das bevor.“ (Zitat Seite 12)

     

    Inhalt

    Dieser 6. Dezember 1999 in Lissabon begann für den Historiker und Dozenten Tomás Noronha mit einer Vorlesung, gefolgt von Institutsbesprechungen. Am späten Abend eines sehr langen Tages erhält er einen Anruf von Nelson Moliarti, Stiftung für gesamtamerikanische Geschichte in New York, in deren Auftrag der bekannte Professor Toscano die historischen Hintergründe der Entdeckung Brasiliens untersucht. Der Professor teilt der Stiftung mit, brisante Fakten entdeckt zu haben, die bekannte historische Ereignisse verändern werden, doch bis zur Veröffentlichung will er seine Forschungsergebnisse geheim halten. Am 30. November 1999 ist Professor Toscano in seinem Hotelzimmer in Rio überraschend verstorben. Die Stiftung bittet den bereits international bekannten Codespezialisten Tomás Noronha um Hilfe, er soll herausfinden, woran genau der Professor gearbeitet und was er entdeckt hat. Dieser nimmt den hochdotierten Auftrag an und bald ist er einem Geheimnis auf der Spur, das tatsächlich die bisher bekannten historischen Fakten um eine wichtige Entdeckung verändern kann, denn im Mittelpunkt der Forschungen des verstorbenen Professors standen nicht Cabral und Brasilien, sondern Christoph Kolumbus.

     

    Thema und Genre

    Dieser in deutscher Sprache als vierter Band erschienene Roman ist im Original das erste Buch der Serie um den portugiesischen Kryptanalysten und Historiker Tomás Noronha. Es geht um die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus.

     

    Charaktere

    Tomás Noronha, fünfunddreißig Jahre alt, ist ein international bekannter Codepsezialist und Historiker, spricht eine Reihe von alten Sprachen. Professor Toscano pflegte seine Daten und Notizen mit komplizierten Wortkreationen zu verschlüsseln. Obwohl ihn gerade auch seine private Situation fordert, recherchiert Tomás intensiv, denn die Stiftung drängt, braucht Resultate. Die Veröffentlichung soll bereits zur geplanten Jubiläumsfeier fünfhundert Jahre Entdeckung Brasiliens am 22. April 2000 stattfinden.

     

    Handlung und Schreibstil

    Bereits in diesem ersten Buch der Tomás Noronha Reihe überzeugt die interessante, packende und wissenschaftlich umfassend recherchierte Mischung aus Fiktion und Fakten. Die chronologisch erzählte Handlung führt den Hauptprotagonisten von Lissabon nach Rio de Janeiro, New York, Jerusalem und zuletzt nach London. Gekonnt baut der Autor die historischen Dokumente, authentischen Quellen, Manuskripte und alten Bücher in die Handlung ein, lässt uns durch seine Hauptfigur Detail um Detail die einzelnen Puzzleteile entdecken und nachvollziehen. Auch den titelgebenden Codex 632 gibt es tatsächlich. Dennoch ist die Handlung selbst fiktiv, ein Roman.

     

    Fazit

    Diese hochinteressante Kombination aus Information, Wissenschaft und spannender Geschichte, aus authentischen Fakten und Fiktion, macht jedes Buch der Serie zu einem besonderen Leseerlebnis.

  2. Cover des Buches Der Schwur der Königin (ISBN: 9783442478927)
    Christopher W. Gortner

    Der Schwur der Königin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Rissa

    Inhalt
    Valladolid, 1454: Isabella, die Tochter des Königs von Kastilien und seiner zweiten Frau, ist gerade einmal drei Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Aus Angst, dass ihre Kinder von ihr getrennt und dem sittenlosen Hof ihres Stiefsohns ausgesetzt werden, flieht die Königin noch in derselben Nacht mit ihnen nach Arévalo, ihrem Witwensitz.
    Zehn Jahre später: König Enrique besteht darauf, dass seine Halbgeschwister bei der Taufe seiner Tochter Joanna anwesend sind. Für Isabella und Alfonso ist dies ein tiefer Einschnitt in ihr bisheriges Leben, sind sie doch wohl behütet auf dem Land fern aller Intrigen aufgewachsen. Schon bald muss Isabella erkennen, dass nicht alles so ist, wie es sein sollte…

    Meine Meinung
    Isabella von Kastilien war eine bemerkenswerte Frau, die es trotz aller Widrigkeiten geschafft hat, Großes zu leisten. In diesem Roman lässt Christopher W. Gortner die Königin selbst zu Wort kommen und über ihr Leben und ihre Entscheidungen berichten.
    Durch diese Perspektive erlebt man hautnah mit, wie die junge Frau sich entwickelt, welche Zweifel sie plagen, welche Emotionen sie erfüllen. Sie ist eine mutige Frau, die ihren eigenen Weg geht, auch wenn sie sich dabei den Plänen Anderer widersetzen muss, die dabei aber sehr fromm ist und an Gottes Fügung glaubt. Nicht immer war ich mit ihren Entscheidungen einverstanden, im historischen Kontext gesehen erscheinen die meisten jedoch stimmig beschrieben.
    Andere Charaktere bleiben eher oberflächlich beschrieben, was bei Romanen in Ich-Perspektive ja keine Seltenheit ist. Von einigen Nebenpersonen konnte ich mir allerdings so gar kein Bild machen, sie sind zwar ständig an Isabellas Seite zu finden, doch über ihren Charakter wird kaum etwas gesagt. Viele wichtige Personen wie Fernando von Aragón oder auch Isabellas Kinder bleiben eher blass, wieder andere erscheinen stark schwarz-weiß-gezeichnet.
    Über die spanische Geschichte während es 15. Jahrhunderts war mir bisher wenig bekannt. Durch diesen Roman habe ich einen kleinen Einblick über die Geschichte dieses Landes erhalten, insbesondere über die Kriege, die finanzielle Situation des Königshauses, den Beginn der Spanischen Inquisition und auch die Hartnäckigkeit und Dreistigkeit eines gewissen portugiesischen Seefahrers. Doch durch die starke zeitliche Straffung – auf nicht einmal sechshundert Seiten werden Ereignisse aus fast dreißig Jahren zusammengefasst – bleibt nicht viel Raum für ausführlichere Beschreibungen oder Darstellungen von Personen.
    Immer wieder kommt es zu Sprüngen von einigen Monaten oder Jahren, wobei nicht immer klar wird, wie viel Zeit zwischen den Kapiteln genau vergangen ist. Jahresangaben findet man fast nur auf den Titelseiten der vier Abschnitte, selten innerhalb des Textes. Hier muss man sich an der Nennung von Altersangaben oder anderen Punkten orientieren, die jedoch spärlich gesät sind und auch nicht immer korrekt zu sein scheinen. So wird beispielsweise im Prolog, der im Jahr 1454 spielt, erwähnt, dass Alfonso, Isabellas Bruder, ein Jahr alt ist, doch im ersten Kapitel, das 1464 stattfinden soll, wird er als knapp Zehnjähriger beschrieben, was so nicht stimmen kann.
    Die Sprache ist weitestgehend gut verständlich, nicht zu modern, aber auch nicht zu sehr auf alt getrimmt. Die Verwendung einzelner spanischer Begriffe habe ich jedoch als störend empfunden. Warum wird ein „Hija mia“ oder „Dios mío“ nicht übersetzt, wenn ansonsten die wörtliche Rede doch in deutscher Sprache gehalten ist? Man weiß doch auch so, dass die Charaktere Spanisch miteinander reden.
    Ein Nachwort ergänzt den Roman um weitere Hintergründe sowie Erklärungen zu Veränderungen im zeitlichen Ablauf. Ein Stammbaum und eine Karte sind ebenfalls enthalten, doch ein Personenregister, das aufgrund der vielen Personen hilfreich wäre, fehlt leider.

    Fazit
    Leider sorgt die starke zeitliche Straffung dafür, dass Charaktere und Ereignisse nicht tiefer gehend beleuchtet werden können. Ein paar Seiten mehr hätten dem Roman sicher gut getan, doch auch so erhält man einen interessanten Einblick auf die Person Isabellas von Kastilien.

  3. Cover des Buches Das Geheimnis des Kartenmachers (ISBN: 9783401509853)
    Rainer M. Schröder

    Das Geheimnis des Kartenmachers

     (73)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    ... und dieses Buch hat wieder einmal gezeigt, warum das so ist.
    Es erzählt die Geschichte vonCaspar Sebald, der 16jährige Augsburger Junge, der Anstellung bei Bartholomäus Wolkenstein bekommt, dem Kupferstecher. Wir befinden uns im Jahr 1490. Entdeckungen und Schiffs-Expeditionen sowie Kap-Umsegelungen lassen die Menschen aufhorchen.
    Schröder schreibt sehr lebendig, ich konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite perfekt in Handlung und Charaktere hinein versetzen, er spannt den Spannungsbogen zum Zerreissen und arbeitet die historischen Belange sehr gut in die fiktive Handlung ein, sodass man ihm seine Geschichte zu 100 Prozent abnimmt.
    Leseprobe:========="An dir ist nichts, was Abscheu hervorrufen könnte, im Gegenteil", antwortete Caspar sanft.Sie brachte ein schwaches Lächeln zustande. "Was den Pranger angeht, von dem du gesprochen hast: Ich wusste nicht, dass dir schon so etwas Schlimmes wderfahren ist. ...
    Ich fand die Lektüre rundherum gelungen für Erwachsene und Jugendliche ansprechend und fesselnd zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und die Szenen bildhaft lebendig geschildert, insgesamt ist die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite absolut ansprechend und lesenswert. 

  4. Cover des Buches Alhambra (ISBN: 9783862740444)
    Kirsten Boie

    Alhambra

     (111)
    Aktuelle Rezension von: ninawirths

    Zugegeben, ich finde dieses Buch ist ein wirkliches schönes Jugendbuch mit einem tollen Setting und einer wunderschönen Idee. Gerade weil es auch um Christopher Kolumbus und die Entdeckung Amerikas geht. Unser Protagonist ist ein eher etwas ängstlicher Junge, der kaum aus sich heraus kommt, häufig mal weint und nicht dieser typische, furchtlose Weltretter ist. Zugegeben, ich glaube, ich hätte auch erstmal geheult, wenn ich plötzlich ins Jahr 1492 drifte. Das einzige, was ich etwas komisch fand war, dass der „Zeitreisegegenstand“ eine Fliese war, und ich musste dabei immer an eine Badezimmerfliese denken; und mein Kopfkino hörte dann nicht auf, als einige Soldaten besagte Fliesen bei sich trugen. Ich denke, Scherbe oder so wäre vielleicht ein passenderer Begriff als Fliese 😂

    Generell ist die Spannung während der Geschichte eher mäßig, vieles war vorhersehbar aber es gab auch einige unerwartete Szenen (zB. Als Boston auf die Alhambra eingeladen wird). Genau dieser Mix, macht das Buch zu einem tollen Jugendbuch. Was mich im Lesefluss etwas gestört hat, war der oft holprige Sprachstil. Irgendwie waren die Sätze häufig so zusammengestellt, wie kein Mensch sprechen würde. Auch die Dialoge unter den Jugendlichen, bei dem jedes zweite Wort „Mann, ey, Alter, echt“ war, war für mich persönlich etwas störend, aber zum Alter der Charaktere jedoch passend. Ein weiterer Punktabzug gab es für die häufigen Wiederholungen, egal ob es Satzwiederholungen waren, oder wenn ein Kapitel aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt wurden.

    Alles in allem fand ich die Story und das Setting sehr abwechslungsreich und der geschichtliche Hintergrund hat mich total gepackt. Auch habe ich jetzt das Bedürfnis, nach Andalusien zu reisen. Für mich, als Erwachsene hatte das Buch ein paar Schwachstellen, für Jugendliche jedoch ist bestimmt ein Highlight.

    Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne ⭐️

  5. Cover des Buches Das Todeswrack (ISBN: 9783442352746)
    Clive Cussler

    Das Todeswrack

     (29)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „das Todeswrack“, welches von Clive Cussler und Paul Kremprecos geschrieben wurde, ist meiner Meinung nach eher ein Abenteuerroman, als ein klassischer Thriller. Es handelt sich hierbei um den ersten Roman der Serie „Kurt Austin – Numa“ und ist auf Deutsch am 01.05.2000 im Blanvalet Verlag erschienen. Der Roman, welcher in der dritten Person Singular und hauptsächlich aus der Sicht von Kurt Austin geschrieben wurde, umfasst 571 Seiten.

     

    Nina, eine junge Unterwasserarchäologin, begleitet eine Expedition nach Marokko und dabei glaubt sie kaum, dass sie dort noch etwas Neues entdecken können. Dann jedoch entdeckt sie vor der Küste Marokkos ein riesiges Steingesicht, welches eine befreundete Professorin, welcher Nina das Bild zeigt, an die Maja erinnert. Doch was sollen die Maja in Marokko gemacht haben? Es ist auch unwahrscheinlich, dass jemand anderes als Kolumbus aus Europa oder Afrika früher nach Südamerika kam, oder etwa nicht? Zumindest gibt es Leute die nicht wollen, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt und so töten sie die Expedition. Nur Nina kann mit sehr viel Glück und Mut entkommen. Dennoch steht es schlecht um ihr Leben, bis im allerletzten Moment Kurt Austin auftaucht und ihr das Leben rettet. Zusammen mit den Kollegen von der Numa kommen sie einer tödlichen Verschwörung auf die Spur, welche jedoch deutlich größerer als gedacht ist.

     

    Ich habe schon einige Kurt Austin Romane gelesen, weshalb die Charaktere für mich alte Freunde sind. Kurt Austin, welcher einst bei der CIA gearbeitet hat, mag ich wegen seiner klugen, gerissenen und mutigen Art, eigentlich begleite ich ihn gerne durch die Abenteuer. Doch das er sich diesmal teilweise wie ein Schuljunge benommen hat, gefiel mir gar nicht, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Deshalb habe ich wohl auch eher Joe Zavala, seinen Freund und Kollegen, einen ziemlichen Herzensbrecher ins Herz geschlossen. Denn dieser Mann ist genauso mutig, aber dafür gelassen und hat meistens einen lustigen oder sarkastischen Spruch auf den Lippen. Zudem finde ich seien technische Begabung einfach beeindruckend. Paul und Gamay Trout finde ich Beide sehr faszinierend. Wobei es mich immer wieder überrascht wie taff die Beiden sind, denn Beide haben nie bei der CIA oder eine andere ähnliche Organisation gearbeitet. Da ich die Beiden jedoch sehr mag, ignoriere ich einfach, dass ich mir durch ihren Lebensweg eigentlich zwei andere Charaktere vorgestellt habe. Nina ist eine junge, taffe Frau, welche einen starken Überlebenswillen besitzt und sehr klug, auch sie habe ich gern gewonnen. Im Buch gibt es übrigens nicht nur einen Bösewicht, sondern eine ganze Organisation und ich fand sehr spannend wie unterschiedliche die einzelnen Mitglieder sind bzw. was für unterschiedliche Ziele diese eigentlich verfolgen, für mich hat dies noch mehr Spannung reingebracht. Schön fand ich auch die Mischung der Charaktere generell und dass ich in einige Fallen getreten bin.

     

    Wie ich es von den Büchern von Clive Cussler gewöhnt bin, sind sie von Anfang bis Ende spannend, aber diesmal muss ich einen Punkt abziehen. Denn teilweise war es mir zu ausführlich, zu zäh und man hätte einige Stellen kürzen können. In späteren Büchern gelingt es dem Autorendou meiner Meinung nach viel besser. Der Schreibstil ist einfach fantastisch, man kann das Buch flüssig lesen und ich wurde direkt in die Geschichte hineingezogen, so dass ich mit den Charakteren mitfühlen konnte. Ich konnte mir ihnen lachen, hier vor allem wegen Joe, und mit Herzklopfen lesen wie sich die Situation entwickelt. Die verschiedenen Orte von der Küste Marokkos, über Washington bis in den Regenwald von Mexiko wurden sehr gut und plastisch beschrieben, dass ich mir dies bildlich vorstellen konnte und bei mir das Kopfkino anging. Wer mich kennt, weiß wie wichtig dies für mich ist. Im Buch werden verschiedene Geschichten erzählt und erst gegen Ende erfährt man wie diese zusammenpassen, was ich sehr interessant fand. Doch leider muss ich dem Buch noch einen halben Punkt abziehen, denn meiner Meinung nach hat es viel zu lange gedauert bis endlich Kurt aufgetaucht ist. Sehr schade fand ich auch, dass es kein Nachwort von den Autoren gab, wo sie Fiktion von Tatsachen getrennt haben.

     

    Für mich war es guter, solider Spannungsroman, aber nicht der Beste von der Reihe. Da ich beim Lesen dennoch meinen Spaß hatte, empfehle ich ihn weiter.

  6. Cover des Buches Das Gold des Columbus (ISBN: 9783570131039)
    Christa-Maria Zimmermann

    Das Gold des Columbus

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Penelope1
    Die vierte Entdeckungsreise des Christoph Columbus führte ihn auf der Suche nach der Durchfahrt zum indischen Festland nach Espanola und schließlich nach Jamaica, wo er für ein Jahr mit seinen desolaten Schiffen festsaß und auf Hilfe aus Spanien hoffte... Auch die Reise selbst ist kein Vergnügen: was zunächst als lockendes Abenteuer, eine Herausforderung und die Verwirklichung eines Traums begann, geht mit fortschreitender Reisedauer über in pure Hoffnung auf ein baldiges Erreichen des Ziels. Hunger, Durst, harte Arbeit und die stets mitfahrende Ungewissheit über die Zukunft fordern ihren Tribut. Dieses Buch lässt den Leser an der Fahrt teilnehmen - aus der Sicht des 13-jährigen Schiffsjungen Pablo, der auf einem der Schiffe angeheuert hat, um mit dem Geld und Gold, das er hier verdient, das Lösegeld für seinen Bruder Miguel bezahlen zu können. Er freundet sich mit Fernan, Columbus' Sohn, an und diese Seereise wird zu einem Abenteuer auf Leben und Tod. Der Leser nimmt teil an den Abenteuern und Erlebnissen, die sich unterwegs ereignen. Es handelt sich hier um eine packende und gut recherchierte Geschichte über diese vierte Reise, die das Leben der Menschen im damaligen Spanien und die Einstellungen gegenüber den neu entdeckten und eroberten Inseln und deren Ureinwohnern darstellt. Hier werden die Entdeckungen von Christoph Columbus nicht nur schöngeredet, sondern auch deutlich gemacht, welche Schattenseiten sie für die Ureinwohner mit sich brachten und wie die Ureinwohner um ihre Freiheit kämpften. Teilweise für einen Jugendroman schon sehr brutal... Ich nahm mit Pablo teil an den Sorgen und Nöten der Flotte des Entdeckers, aber auch an den Freuden und Hoffnungen. Die Streiterein und Zwistigkeiten auf den Schiffen, Neid und Habsucht erlebt Pablo hautnah mit, er wächst an diesen Erfahrungen. Immer wieder werden neue Herausforderungen an Besatzung und Kapitän gestellt, deren Lösungen so überaus wichtig und fundamental für die Fortsetzung der Reise ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das zwar als Jugendbuch geschrieben wurde, aber auch für Erwachsene unterhaltsam und informativ ist. Diese letzte Reise des Amerika-Entdeckers wurde mir hier auf unterhaltsame Art näher gebracht, und so habe ich nun doch einen kleinen Einblick davon erhalten, wie diese Reise damals ausgesehen haben könnte. Die Rahmenbedingungen und die genannten Daten und Fakten sind historisch belegt und so kann ich diesen historischen Roman nur empfehlen! - Nicht nur für Jugendliche...
  7. Cover des Buches A People's History of the United States: 1492-Present (Modern Classics) [ A PEOPLE'S HISTORY OF THE UNITED STATES: 1492-PRESENT (MODERN CLASSICS) ] By Zinn, Howard ( Author )Aug-02-2005 Paperback (ISBN: 8580001043593)
    Howard Zinn

    A People's History of the United States: 1492-Present (Modern Classics) [ A PEOPLE'S HISTORY OF THE UNITED STATES: 1492-PRESENT (MODERN CLASSICS) ] By Zinn, Howard ( Author )Aug-02-2005 Paperback

     (1)
    Aktuelle Rezension von: MarcusBohlander
    Menschenrechte, Frauenrechte, Arbeiterrechte, ... was wir für Normalität halten und dem Rest der Welt gerne auferlegen möchten, ist in der westlichen Hemisphäre eine absolute Neuheit. dieses Buch unterscheidet sich deutlich von anderen Geschichtsbüchern. Es behandelt nicht die lose Abfolge von Königen, Grenzen, Machthabern und Kriegen - mit Statistiken und Todeszahlen... Howard Zinn zeigt Fallbeispiele, nimmt einen mit in die Geschichte der USA. Man taucht ein in die jeweilige Epoche und erlebt all diese modernen Errungenschaften unserer westlichen Kultur. Dadurch schätzt und versteht man sie noch mehr! 
  8. Cover des Buches Bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783957283146)
    Anita Ganeri

    Bis ans Ende der Welt

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Wir leben in einer Zeit, in der es eigentlich keinen neuen Fleck auf dieser Welt zu entdecken gibt. Jeder kann  für sich selbst Neues entdecken – aber nichts, das für den Rest der Welt noch unbekannt ist. Die Abenteurer aus diesem Buch lebten in einer Zeit vor uns, als es noch viel zu entdecken gab. Mutige Entdecker*innen erforschten unsere Erde, entdeckten neue Seewege, neue Länder: Hanno der Seefahrer, Zheng He, Marco Polo, Ibn Battuta, Zheng He, Christopher Columbus, Vasco de Gama, Ferdinand Magellan, Hernàn Cortés,  James Cook, Lewis und Clark, David Livingstone, Mary Kingsley, Robert E. Peary, Roald Amundsen, Ernest Shackleton, Amelia Earhart, Norgay und Hillary, Neil Armstrong, Ellen MacArthur.


    Zunächst erklärt dieses Kindersachbuch warum diese mutigen Menschen sich auf unbequeme und gefährliche Reisen begaben: Erkundung und Entdeckung, Handel, Wissenschaft, Schatzsuche, Religion und schlicht Abenteuer. Danach erfolgt eine kurze Erklärung zu den Karten im Buch. Da dies Sachbuch in Zeitfolge aufgebaut ist, beginnt es mit Hanno der Seefahrer, um 500 v. Chr. Er fuhr vom damals mächtigen Karthago mit 60 Schiffen los, um die Westküste von Afrika zu entdecken, neue Kolonien zu erschließen. Am Anfang ließ er alle paar Tage Siedler von Bord gehen (die so das heutige Marokko gründeten), er kam bis zum heutigen Gabun. Pro Doppelseite wird ein Abenteurer , berühmte, wie Marco Polo oder James Cook, aber auch eher unbekannte wie Ibn Battuta, Hernàn Cortés oder Mary Kingsley. Es wird kurz erklärt, welche Intension die Person hatte, was sie antrieb, welche Wege sie nahm und welche Erkenntnisse sie durch die Reise gewann. Die Texte sind kurz und prägnant, die einzelnen Absätze über die jeweilige Doppelseite verteilt. Kleine Illustrationen und jeweils eine Karte illustrieren die Information. Links oben befindet sich je das Portrait des*r Entdecker*in. Ein interessantes Kindersachbuch über die Entdecker dieser Welt, spannend und informativ. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 8 Jahren, eine Angabe, die ich teile – ein Buch zum Selbstlesen, zusammen lesen – eins das anregt, über die ein oder andere Person mehr erfahren zu wollen.


    Anita Ganeri arbeitete viele Jahre als Lektorin, bevor sie Autorin wurde. Bis heute hat sie schon über 300 Bücher geschrieben, darunter die preisgekrönte Reihe „Horrible Geography“. Sie lebt mit ihrer Familie in West Yorkshire in England. Sie wäre auch gern eine Entdeckerin geworden und hat immer einen gepackten Koffer zuhause stehen.

    Michael Mullan ist Illustrator und lebt in Vermont, USA. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Illustrator für Verlage und Werbekampagnen. Seine Arbeiten bringen seine Begeisterung für Druckgrafiken und Designtrends ebenso zum Ausdruck wie seine Wertschätzung für Schlichtheit und traditionelle Folk Art.


  9. Cover des Buches Wissen macht schlau (ISBN: 9783527337507)
    Wilfried H. Lindenzweig

    Wissen macht schlau

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Buchberatung

    Der Autor erläutert uns die großen und immer wiederkehrenden Themen der Menschheit. Dabei hält er uns mit spannenden Fakten und Geschichten bei der Stange, wir lernen unwillkürlich zu verstehen und fühlen uns hinterher in der Lage, selbst mitzureden.

    Es sind die Themen, die immer wieder die Nachrichten beherrschen: Die anthropogene Klimaerwärmung mit ihren Auswirkungen im frühen Holozän, sowie heute und morgen - die Umweltproblematik mit unserem Hang zum Umpflügen des Planeten – Rohstoffknappheit und die Faszination des Goldes als Anker des monetären Systems früher und heute. Dabei erklärt der Autor uns auch ganz nebenbei die Entwicklung der Naturwissenschaft von Aristoteles bis Einstein, sowie die Mathematik der großen Zahlen von der Antike bis zu den Staatsschulden von heute. Und was haben Staatsverschuldung und Goethes Faust gemeinsam? Auch das erfährt der Leser.

    Da darf wohl auch das Problem mit unserer Nahrungskette, von Umweltgiften über Erreger wie MRSA bis zu Ebola nicht fehlen. Auch Fragen der Gift-Dosierung von Paracelsus über die Alchemisten bis zu Rasputin und Palästinenserführer Arafat werden behandelt.

    Parallel lernt man auch das Vier-Kräfte-System der Physik und das Wesen der Radioaktivität zu verstehen. Das geht dann bis zur naturwissenschaftlichen Welterklärung mit Big Bang und Dunkler Energie, über die Möglichkeit außerirdischer Existenzen bis zum fernen Ende der Welt („Armageddon“) durch irgendeine von vielen möglichen kosmischen Katastrophen.

    Das ist schon beeindruckend, ein breiter Wissensfundus auf fast 400 Seiten, anschaulich erzählt. Dazu ein Farbbildanhang.

  10. Cover des Buches Das Kolumbus-Mysterium (ISBN: 9783404159505)
    Miguel R Montanez

    Das Kolumbus-Mysterium

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Carol-Grayson
    Die Geschichte hat durchaus Potential. Der Schreibstil jedoch (oder die Übersetzung?) erinnert teilweise an einen Schulaufsatz. Begebenheiten werden erzählt, abgehakt, weiter geht´s. Dem Buch fehlt es an Atmosphäre. Es mangelt an Einfühlungsvermögen und Esprit in den Zeilen, so dass keinerlei echte Spannung aufkommt. Auch die Liebesgeschichte, die sich entwickelt bzw. entwickeln soll, wirkt irgendwie erzwungen. Dafür erfährt man sehr viele interessante, historische Fakten über Christoph Kolumbus. Schade um eine so gute Story!
  11. Cover des Buches Die Konquistadoren (ISBN: 9783406734298)
    Vitus Huber

    Die Konquistadoren

     (3)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Die Beute und ihre Verteilung bildeten also die konstitutiven Elemente für die Gruppe der Konquistadoren, die nämlich in der Regel jenem folgten, dem sie die Beutehoheit zusprachen, das heißt jenem, dem sie zutrauten, sie für ihre Dienste belohnen zu können. (Seite 39)


    Meine Meinung

    Der kürzlich gelesene Roman „Soul of the Sacred Earth“ von Vella Munn war der erste, in dem mir spanische Konquistadoren (auch wenn der Roman genau genommen einige Jahre nach dem offiziellen Ende der Conquista angesiedelt ist) als tragender Teil der Handlung begegnet sind. (In Don Coldsmiths „Spanish Bit Saga“ spielen sie nur eine untergeordnete Nebenrolle.) Hieraus erwuchs das Bedürfnis, mehr über jene Menschen und ihre Motivation zu erfahren. Dieses Büchlein aus der Reihe „Beck Wissen“ schien mir ein guter Einstieg ins Thema zu sein - und wie schon des Öfteren mit Titeln der Reihe, hat es sich als gute Wahl erwiesen.

    Von den Eroberungen der Spanier in der „Neuen Welt“ wußte ich bisher nicht viel, sieht man einmal von den Geschehnissen in „Soul of the Sacred Earth“ ab. Vitus Huber bestätigt im Großen und Ganzen das, was ich dort zu der Epoche gelesen habe. Besonders interessant fand ich seinen Versuch, ein möglichst neutrales Bild der Zeit und der Ereignisse - soweit das möglich ist - zu entwerfen. Denn die Geschichte schreibt der Sieger (in dem Fall die Spanier), und die indigenen Völker haben keine schriftlich Überlieferung. Vieles, was an handfesten Zeugnissen einst vorhanden war, wurde durch christliche Missionare als „Teufelswerk“ vernichtet. Kein leichtes Unterfangen für den Autor, die Quellen von den Zugaben, Verschönerungen und Schmeicheleien zu befreien, um ein möglichst wahrhaftiges Bild einer „chaotischen Epoche“ (Buchrücken) zu zeichnen.

    Das ist ihm für meine Begriffe sehr gut gelungen. Er hat manches Vorurteil („ein paar wenige Spanier haben das gewaltige Aztekenreich zum Einsturz gebracht“) berichtigt und manches gerade gerückt („Etwas überspitzt könnte man sagen, Cortés und sein Gefolge haben die Eroberung Mexikos als solche erfunden.“, vgl. S. 99). Es war schon zu jener Zeit das Problem der indigenen Stämme, daß sie untereinander uneins waren. So haben sie die Spanier nicht als Eindringlinge, sondern als neue Verbündete gegen alte Feinde betrachtet und mit ihnen gemeinsame Sache gemacht. In den Berichten an die Krone ist davon natürlich kaum die Rede, würde das doch den Ruhm der Konquistadoren schmälern. Doch ohne diese Allianzen wäre die Geschichte völlig anders verlaufen.

    Vitus erzählt auch vom Leben der Konquistadoren, ihren Motivationen, ihrem Verhältnis zum Staat und auch zur Kirche, die ihren gehörigen Anteil an der Conquista hatte. Manches mag für uns Heutige unverständlich oder zumindest nur schwer nachvollziehbar zu sein, doch das Denken der Menschen jener Zeit war noch sehr mittelalterlich geprägt mit ersten „Einschlägen“ der beginnenden Neuzeit.

    Insgesamt gab mir das Büchlein einen kurzen Überblick über die wesentlichen Personen und Ereignisse der Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert. Diesem wird sicher noch das eine oder andere Buch folgen; das Literaturverzeichnis liefert erste Hinweise dazu.

     

    Mein Fazit

    Eine gute Einführung zu Hintergründen, Ablauf sowie Erfolgen wie Mißerfolgen der „Conquista“ der Eroberung Amerikas durch die Spanier zwischen 1492 und 1572.

     

  12. Cover des Buches Das Geheimnis des Kartenmachers (ISBN: 9783899404128)
    Rainer M. Schröder

    Das Geheimnis des Kartenmachers

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Kolumbus-Verschwörung (ISBN: 9783442382798)
    Steve Berry

    Die Kolumbus-Verschwörung

     (4)
    Aktuelle Rezension von: pbrner
    Der Anfang der Geschichte ist etwas gewöhnungsbedürftig, wird jedoch im weiteren Verlauf immer fesselnder. Die historischen Hintergründe (teils authentisch, teils hinzugedacht) sind recht interessant. Dies liegt vor allem an die interessante Sichtweise auf Kolumbus, die mir völlig neu war. Die schwierige Lebensphase von Vater und Tochter bringen einen zusätzlichen Spannungsbogen in die Geschichte. Man konnte die innere Zerrissenheit von Tom Sagan (Vater) förmlich spüren. Meiner Ansicht nach ist das Buch spannend und flüssig geschrieben.
  14. Cover des Buches Sturm der Freiheit (ISBN: 9783733785802)
    Axel Ifland

    Sturm der Freiheit

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Casper
    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich würde es gern in mein Bücherregal stellen :) Das Cover gefällt mir nämlich auch sehr gut. Axel hat super recherchiert und das Thema auf interessante Weise in mein Gedächtnis zurück gerufen. Mir gefällt sein Schreibstil und ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. 
  15. Cover des Buches Das Tagebuch des Teufels (ISBN: 9783821860664)
    Nicholas D. Satan

    Das Tagebuch des Teufels

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Die Aufmachung ist es letztlich, was ich an dem Buch behaltenswert gut finde. Mit der Gestaltung ( Goldschnitt / zahlreiche Illustrationen und Bilder ...) wurde sich so viel Mühe gegeben, dass ich es einfach nicht übers Herz bringe das Buch gleich nach dem Lesen wieder wegzugeben.
    Inhaltlich konnte es mich jedoch überhaupt nicht überzeugen. Im Schnelldurchlauf wird einmal durch die Bibel und dann durch die Zeitgeschichte der Menschheit geprescht. Dabei ist kein ‚Einlesen ins Buch‘ möglich, denn alles bleibt blass. Wie soll man auch in den teilweise sieben Zeilen langen Einträge etwas unterbringen wie Gedankengänge, Geschehen, Personen und vielleicht noch Humor oder Atmosphäre? Ein gute Idee war das Buch gewiss und allein die reicht ja schon aus um das Werk unter die Leute zu bringen, aber letztlich wurde hier reichlich Potential schlicht verpulvert. Das Buch wirkt lieblos niedergeschrieben und keinesfalls wie ein Herzensprojekt, bei dem man mehr als nötig an Zeit und Gedankenströmungen investiert hat.
    Und auch den Humor konnte ich nicht finden. Nicht einmal beim Formulieren wurde ein wenig mit einer Priese ‚Wortwitz‘ gespielt, was bei den kurzen Texten unbedingt nötig gewesen wäre.
    Die gesamte Sprache des Buches ist modern und verfasst im Tonfall einer E-mail. Gut, vielleicht mag es auch wirklich den Tagebuchstil von Normalbürgern treffen, aber von einem intelligenten & teuflischen Wesen hätte ich mehr erwartet.

    Positiv:
    - Sehr schöne Aufmachung ( Goldschnitt / Zahlreich bebildert)

    Neutral:
    -

    Negativ:
    - So wenig Text, dass kein Einlesen möglich ist
    - Ich fand es langweilig und ohne einen Funken Humor ( nicht einmal Wortwitz)
    - Im Schnelldurchlauf durch die Geschichte der Erde
    - Sprachlich eher dünn

    Fazit: Das Buch ist für mich eine wirkliche Enttäuschung.
  16. Cover des Buches Was wäre geschehen, wenn? (ISBN: 9783866472075)
    Robert Cowley

    Was wäre geschehen, wenn?

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Latvic
    Einige gute Beiträge, aber das Meiste ist sehr zäh und trocken geschrieben.
  17. Cover des Buches Grenzen unseres Wissens (ISBN: 9783572013708)

    Grenzen unseres Wissens

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser (ISBN: 9783832196530)
    Ernst H. Gombrich

    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

     (15)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Ein wirklich schneller Durchgang durch die Weltgeschichte. Gombrich trifft dabei den Ton "Kinder, ich erzähl euch was!" und wählt aus der Masse des Stoffes nicht nur die Haupt- und Staatsaktionen aus, sondern berichtet gern über Philosophen und Religionsstifter.

    Dabei bemüht sich Gombrich auch um eine faire Beurteilungen, was im meist gut, aber in der Zeitgeschichte eher weniger gelingt.



  19. Cover des Buches Brief vom Ende der Welt (ISBN: 9783596304172)
    José Manuel Fajardo

    Brief vom Ende der Welt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Im Glauben den Seeweg nach Indien gefunden zu haben ließ Christoph Columbus 40 Männer in der neuen Welt zurück damit sie anfingen das Land von der See her zu besiedeln. Aber dem Trupp stand nicht der Kopf nach Hütten bauen und Ackerbau sondern schon bald geriet man an die ersten Indianer, vorerst friedlich, mit denen man begann Gold gegen Nippes zu tauschen. Wie es schien ermaßen diese Wilden den Wert des Goldes gar nicht und schon bald sollte streit unter den 40 ausbrechen, so erbittert das es am Ende sogar einen Toten gab. Verrat und Meuterei bestimmen von da an das Leben im Lager wo sich schon bald zwei Trupps von Männern aufmacht um eine, von den Indianern immer wieder erwähnte, Goldmiene zu finden. In einer der beiden Gruppen befand sich auch der Biskayer Domingo der von der Ankunft in Indien bis zu seinem Tode fast 10 Monate später eine Chronik, im Form eines Briefes an seinen jüngeren Bruder, dessen niederschrieb was den anfänglichen Entdeckern widerfahren ist um sie Stück für Stück zu Allerweltsfeind und zu den Unterdrückern des Paradieses werden zu lassen. Sehr schön und höchst dramatisch Schildert José Manuel Fajardo in diesem, gerade mal 180 Seiten dicken Büchlein, die Entdeckung der neuen Welt als wenig romantischen und heroischen Akt sondern eher als wahnsinnigen Kampf ums Überleben wo es nicht selten galt sich gegen seine eigenen Leute zur Wehr zu setzen. Tief lässt Fajardo in die Abgründe der Seele blicken, oder sollte besser gesagt werden, ins Herz der Finsternis? Denn nicht nur einmal erinnert das Büchlein an Joseph Conrads gleichnamige Erzählung. Dicht und faszinierend ist dieser Brief vom Ende der Welt aus einer längst vergangenen Zeit. Eine Empfehlung.
  20. Cover des Buches Allgemeinbildung - Das musst du wissen (ISBN: 9783401054452)
    Martin Zimmermann

    Allgemeinbildung - Das musst du wissen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Wer sein Allgemeinwissen verbessern will ohne dabei langgezogene Sätze durchzukauen, wird sich mit dem Lesen des Buches nicht schwertun. Ob 9 oder 40 Jahre - egal - es lohnt sich. Die 5 Punkte sind verdient.
  21. Cover des Buches Kolumbus kam als Letzter (ISBN: 9783784460031)
    Hans-Joachim Zillmer

    Kolumbus kam als Letzter

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Ein Autor sucht sechs Personen (ISBN: B001EMWIIA)
    Milo Manara

    Ein Autor sucht sechs Personen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Der zweite Teil der losen Giuseppe Bergmann Reihe, hier ist aber die eigentliche Hauotperson die Dame auf dem Cover; eine unscheinbare Schneiderin, die im Laufe des Romanes eine höchst erotische Erfahrung macht. Toll bebildert und mit vielen Nebengeschichten durchzogen!
  23. Cover des Buches Das National Geographic Lexikon der 100 bedeutendsten Entdecker (ISBN: 9783934385986)
    Hans J Löwer

    Das National Geographic Lexikon der 100 bedeutendsten Entdecker

     (3)
    Aktuelle Rezension von: metalmel
    Ein schönes Buch. Eignet sich hervorragend zum schmökern oder um zumindest in der Phantasie auf Abenteuerreise zu gehen. Die 100 bedeutendsten Entdecker sind von National Geographic zusammengestellt worden und werden mit viel Bildmaterial vorgestellt. Dazu gibt es ein großes Poster, auf denen die einzelnen Reisen dargestellt sind. Viele der Entdecker kenne ich nicht, aber von einigen anderen habe ich schon etwas gelesen. Natürlich kenne ich den Wettstreit zwischen Amundsen und Scott. Amundsen erreicht als erster den Südpol, Scott vier Wochen später. Völlig demoralisiert sterben Scott und seine Gefährten auf dem Rückweg. Amundsen hingegen wird nach seiner Rückkehr als Nationalheld gefeiert. Er hatte zuvor schon die Nordwestpassage gefunden und sich einiges bei den Inuit abgeschaut. Er ließ sich zeigen, wie sie ihre Iglus bauen und wie sie sich kleiden. Er lernte von ihnen, mit seinen Kräften zu haushalten und nicht zu hetzen. Nicht zuletzt deshalb erreicht er als Erster am 14. Dezember 1911 den südlichsten Punkt der Erde. In den 20er Jahren wendet er sich mehr der Luftfahrt zu und beteiligt sich 1928 an der Suche nach einem verschollenen Forscher. Er startet mit 2 französischen Piloten, kehrt aber nicht mehr zurück. In der Barentssee werden nur noch die Reste des Flugzeugs gefunden. Oder Mungo Park. Der ist schon nicht mehr so bekannt, aber wer „Wassermusik“ von T.C. Boyle gelesen hat, der weiß, dass er ein Afrikaforscher war. Zunächst studierte er Medizin und reiste 1792 als Hilfsarzt auf einem Schiff nach Sumatra. Durch seine Publikation über unbekannte Fische erhält er 1795 den Auftrag nach Afrika zu reisen und dort die Nigerfrage zu lösen. Er reist den Gambia 150 Kilometer hoch, doch das Klima macht ihm zu schaffen. Er erkrankt an Malaria. Nach seiner Genesung macht er sich wieder auf den Weg. Je weiter er nach Norden vordringt, desto feindlicher werden die Stämme. Er wird überfallen und gefangengenommen. Schließlich flieht er ohne alles, er hat keine Vorräte und ist 1000 Kilometer von der Küste entfernt, aber er kehrt nicht um, er sucht weiter den Niger und erreicht ihn 1796 als erster Europäer. 1797 kehrt er nach England zurück. 1805 unternimmt er erneut eine Expedition nach Afrika, um zu erkunden wohin der Niger fließt. Aber auf seiner Reise verschwinden er und seine Männer spurlos. Auch drei Frauen finden sich unter den bedeutendsten Entdeckern. Das ist nicht viel, aber zu der großen Entdeckerzeit waren Frauen eben noch zu Hause für die Familien da und reisten nicht umher. Die beeindruckendste unter ihnen war für mich Alexandrine Tinné. Sie erbt mit 21 Jahren das Vermögen ihres Vaters. Und sie weiß was sie mit dem Geld tun möchte: Sie will die weißen Flecken auf der Landkarte Afrikas erkunden, die Quellen des Nil finden und gegen die Sklaverei kämpfen. 1861 zieht sie mit ihrer Mutter nach Kairo und kauft erstmal 100 Sklaven frei. Danach bereitet sie ihre Expedition vor. Sie mietet einen Dampfer, 3 kleinere Beiboote, heuert 500 Träger und 65 Soldaten an, kauft eine Tonne Glasmurmeln und 12000 bemalte Muscheln als Zahlungsmittel, 30 Maultiere, 4 Kamele und 1 Reitpferd. Auf dem Dampfer gibt es ein Klavier, auf dem sie Chopin und Beethoven spielt. Sie und ihre Mutter sind immer tadellos viktorianisch gekleidet und haben Zofen bei sich. So kämpfen sie sich den Nil hoch. Aber sie beherrscht das Forscherhandwerk, sie kann mit dem Sextanten ihre Position bestimmen, mit Hilfe des Wassersiedepunkts die Höhe über dem Meeresspiegel ermitteln und Karten anfertigen. 1862 kehrt sie nach Kairo zurück, denn ihre Mutter und die Zofen sind an Malaria gestorben. 1867 wendet sie sich Nordafrika zu, sie will herausfinden, ob es eine Verbindung zwischen dem Tschadsee und dem Nil gibt. Nach 2 Jahren Vorbereitung bricht sie auf. Sie hat Eisentonnen herstellen lassen, um darin Wasser zu transportieren. Und das wird ihr zum Verhängnis: Am 01. August 1869 kommt es in der Oase Wadi Aber Jong zu einem Streit, da die Kameltreiber glauben, in den mitgebrachten Eisentonnen seien Perlen und Gold. Sie töten Tinné und sind enttäuscht, als nur Wasser aus den Tonnen fließt. Irgendwie haben sehr viele Entdecker kein sehr schönes Ende gehabt – sie werden ermordet, verschwinden spurlos, stürzen mit Flugzeugen ab oder sterben an seltenen Krankheiten. Aber sie hatten ein aufregendes Leben.
  24. Cover des Buches Die Entdeckung der Welt (ISBN: 9783765816406)
    Beau Riffenburgh

    Die Entdeckung der Welt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: buch_ratte
    Ein höchst interessantes Buch über die Entdeckungen unserer Welt. Die Zeit vor Kolumbus wird nur knapp angeschnitten, das Zeitalter danach dafür um so ausführlicher. Was dieses Buch von anderen abhebt sind die Beigaben. es enthält sehr interessante Faksimiles, wie z.B. Briefe, Einkaufslisten, Tagebucheintragungen... Freundlicherweise sind im Anhang die Übersetzungen oder Zusammenfassungen vorhanden. Dieses Buch ist ein MUSS für alle Fans von Entdeckungsrisen. Natürlich deckt es nicht alle ab, aber doch die wichtigsten bzw. interessanten der letzten 500 Jahre.

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