Bücher mit dem Tag "kolumnen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kolumnen" gekennzeichnet haben.

169 Bücher

  1. Cover des Buches Das Pubertier (ISBN: 9783463406558)
    Jan Weiler

    Das Pubertier

     (220)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Auch ohne ein Elternteil zu sein, kann man sich nur allzu gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen - denn waren wir nicht alle mal Teenager? Leichte Unterhaltung, sehr witzig geschrieben!

  2. Cover des Buches Die Kunst des klaren Denkens (ISBN: 9783423348263)
    Rolf Dobelli

    Die Kunst des klaren Denkens

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Veronika_Schmid

    Das Buch ist wirklich unterhaltsam geschrieben mit vielen Anekdoten und sehr humorvoll. Es ist nicht wirklich viel Neues dabei, aber macht einiges bewusst. Was mich irritiert ist, dass sich manches widerspricht, aber auch das regt zum Denken an 🤣



  3. Cover des Buches Im Reich der Pubertiere (ISBN: 9783463406619)
    Jan Weiler

    Im Reich der Pubertiere

     (72)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Auch ohne ein Elternteil zu sein, kann man sich nur allzu gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen - denn waren wir nicht alle mal Teenager? Leichte Unterhaltung, sehr witzig geschrieben! 

  4. Cover des Buches Kleine Feuer überall (ISBN: 9783742404046)
    Celeste Ng

    Kleine Feuer überall

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Als (Lebens)Künstlerin von Ort zu Ort ziehen, nie lange genug bleiben, um Wurzel zu schlagen, von der Hand in den Mund – so lebt Mia mit ihrer 15jährigen Tochter Pearl. Als sie nach Shaker Heights ziehen, treffen sie auf die Familie Richardson, die seit drei Generationen im Ort wohnt, fest eingebunden in die Stadtgemeinschaft und ihr durchstrukturiertes Leben. Pearl freundet sich schnell mit den Kindern der Familie an, Mia arbeitet dort als Haushälterin – aber die so unterschiedlichen Lebensauffassungen lassen einen Flächenbrand entstehen.

    Dieses Buch hat mir sofort, auch ohne den Prolog, das Gefühl gegeben „Das kann nicht gut ausgehen“, Celeste Ng hat eine Atmosphäre von unterschwelliger Tragödie geschaffen, von bedrückenden Geheimnissen. Aber wie gut hat sie die Figuren gezeichnet, ich konnte mich in jede Person sofort hinein fühlen und hatte Verständnis auch für ihre Fehler und Schwächen. „Kleine Feuer überall“ ist kein Wohlfühlbuch, es ist ehrlich, es lässt die kleinen, alltäglichen Frustrationen und Enttäuschungen zu, auch die Ängste und Zweifel, die wir jeden Tag mit uns herum tragen und es ermutigt, Fragen zu stellen: Wo stehe ich in meinem Leben, welche Entscheidungen haben mich an diesen Punkt geführt, „where do we go from here?“. Sehr spannend, sehr nachdenklich machend und in eine wunderschöne, tragische Geschichte verpackt!

  5. Cover des Buches Fruchtfliegendompteur - Geschichten aus dem Leben und andere Irritationen (ISBN: 9783492307918)
    Christian Huber

    Fruchtfliegendompteur - Geschichten aus dem Leben und andere Irritationen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: BayLissFX

    Nach den Netenjakob-Büchern habe ich mich auf eine lustige, leichte Urlaubslektüre gefreut. Leider hat das mit dem Buch nicht funktioniert für mich. Eloquent ist er ja, aber … mir fehlen Roter Faden und Tiefe der Charaktere. Ich brauche soetwas. Als Kurzgeschichten gehen die Sequenzen auch nicht durch, da mir bei vielen der Spannungsbogen fehlt. Lustig sind einzelne Passagen schon, aber die holen mich dann leider nicht ab. Ich habe das erste Mal beschlossen, ein Buch nicht fertigzulesen. Schade, Potential wäre da :)

  6. Cover des Buches Beobachtungen aus der letzten Reihe (ISBN: 9783847900351)
    Neil Gaiman

    Beobachtungen aus der letzten Reihe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Neil Gaiman ist Autor von Romanen, Drehbüchern und Comics.
    Er liest, seit er lesen kann und arbeitete mit diversen Größen der verschiedenen Literaturgenres zusammen.
    Angefangen zu schreiben hat er als Journalist, bis er sich entschied, Schriftsteller zu werden.

    In dieser Sammlung verschiedener Texte erklärt Neil Gaiman, wie wichtig Bücher, Lesen und Bibliotheken für Kinder sind.
    Er klärt über das Leben als Künstler auf und erzählt witzige Anekdoten über andere Autoren, wie zum Beispiel Stephen King und Terry Pratchett.

    Er hat diverse Texte zu verschiedenen literarischen Preisverleihungen und Vorworte für andere Romane oder Comicbücher geschrieben.

    In diesem Buch versammeln sich auch die verschiedensten Texte zu den Themen Kino/Film allgemein und Musik.

    Man kann die Texte völlig unabhängig voneinander und in wilder Reihenfolge lesen. Man kann ganze Texte völlig ausklammern, wenn einen das Thema nicht interessiert und trotzdem lernt man Neil Gaiman sehr gut kennen und erfährt so einiges über das Schreiben und die Arbeit als freiberuflicher Künstler.
  7. Cover des Buches Frisch hapeziert (ISBN: 9783492314343)
    Hape Kerkeling

    Frisch hapeziert

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das verschmähte Weihnachtsgeschenk jetzt von mir selbst gelesen: Happy Kerkelings "Gala"-Kolumnen, ergänzt um 2-3 neue Texte. Von seiner Royal-Begeisterung wußte man, ebenso von seiner erstbesten Freundin, wo kann man denn diese Gudrun mal treffen (als spätere erstbeste Freundin für unsereins vielleicht)? Und in der Fortsetzung bitte mehr Texte über Schlüpfrigkeiten, geheime Geheimnisse usw. 

  8. Cover des Buches Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart (ISBN: 9783596175338)
    Sarah Kuttner

    Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Julita_Turek

    Der zweite Teil der Kolumnen aus der Süddeutschen Zeitung und dem Musikexpress macht ebenso viel Freude wie der erste Teil. Die aufgedrehte Frau Kuttner sorgt mit Ihren witzigen Kolumnen für gute Laune und bringt die Leser zum Lachen. Das Buch beinhaltet auch passend zu jedem besprochenen Themenabschnitt verschiedene Illustrationen aus kreativ zusammengebastelten Zeitungsschnipsel. Je nachdem wie viele Schnipsel auf einer Veranschaulichung zu sehen sind, kann man jedes Mal was Neues im Bild entdecken, was dem Leser ordentlich Interpretationsmaterial bietet. Sarah Kuttner nimmt kein Blatt vor den Mund und wer ihre ironische Art genauso wie ich mag, dem kann ich die Kolumnen sehr für zwischendurch empfehlen.

  9. Cover des Buches Der Weihnachtshund (ISBN: 9783552063921)
    Daniel Glattauer

    Der Weihnachtshund

     (311)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Mein Leseeindruck:
    Du suchst eine kurzweilige Geschichte zur Vorweihnachtszeit? Ein Buch, welches mit knapp 200 Seiten flott gelesen werden kann? Ohne zu viel Tiefgang, eher leichte Kost - der Kopf ist voll mit Weihnachtsvorbereitungen? Dann könnte 'Der Weihnachtshund' das richtige Buch für dich sein. 🐶

    Max hat einfach so gar keine Lust auf den weihnachtlichen Trubel unterm Weihnachtsbaum und bucht stattdessen eine Reise auf die Malediven. Problem: sein lethargischer Deutsch-Drahthaar-Mix Kurt, der höchstens 100 Meter am Tag läuft (und ansonsten geschleift wird). Es muss ein Hundesitter her - und hier kommt Katrin ins Spiel. Ihren 30ten Geburtstag an Weihnachten feiern?! Nee, auch Katrin lehnt dieses Weihnachtsfest samt ihrem Geburtstag strikt ab. Ein Hund muss her! Denn ihr Vater kann diese tapsigen Begleiter nicht ausstehen.... 🐕‍🦺

    Kein Kitsch, keine Romantik - eine etwas andere Weihnachtslektüre: In 24 Kapiteln eingeteilt (so könnte man es als Art Adventskalender lesen) ist diese Geschichte ein Roman für alle, die Weihnachten nicht zu sehr romantisieren. 😉
    Der Schreibstil ist recht amüsant, trotz durchaus lustigen Passagen hatte das Büchlein aber auch seine Längen. Die Charaktere kamen mir etwas zu sonderbar daher, der Hund Kurt war für die Geschichte nicht sonderlich ausschlaggebend. Tatsächlich hatte ich da aufgrund der Beschreibung und des Titels und Covers wegen mehr erwartet.

    Wenn man nicht zu viel erwartet ist es eine nette Geschichte für zwischendurch, die man gut an einem kuscheligen Nachmittag lesen kann. 🎄

  10. Cover des Buches Mein Leben als Mensch (ISBN: 9783499254017)
    Jan Weiler

    Mein Leben als Mensch

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Jan Weilers Berichte aus präpubertären Zeiten, als es in Weilershausen noch einigermaßen gesittet zugeht. Beruhigend zu sehen, daß bei anderen in der Kindererziehung auch nicht alles glattläuft. Am lustigsten sind auch hier die Geschichten mit Antonio Marcipane als heimlichem Hauptdarsteller ("Eindeutige...eine...Rotweine").

  11. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4 (ISBN: 9783462041644)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Neues aus dem Tiergarten der deutschen Sprache
    Uhu - Tier und Kleber in einem! Aber wie sieht das Ganze im Plural aus? Uhus oder vielleicht doch eher Uhue? Und was ist dann mit dem Kuckuck, sprechen wir da von Kuckucks oder Kuckucken? Sprachpflege oder Tierpflege - auch für Bastian Sick häufig genug eine Herausforderung.´
     Abermals taucht Bastian Sick in die tiefen Wasser - oder Wässer? - der abenteuerlichen deutschen Sprache ein und begibt sich auf die Jagd nach Zwiebelfischen. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise in die Welt der Stilblüten und Paradoxe, der grandiosen etymologischen Verballhornungen und regionalen Besonderheiten. Warum heißt der Maulwurf eigentlich Maulwurf? Wachsen Schattenmorellen im Schatten? Ist der Hirsch das männliche Pendant zum Reh und was hat das alles mit Bambi zu tun? Spätestens wenn man von ›eingefleischten Vegetariern‹ spricht, dann sind Flora und Fauna ein undurchdringlicher Dschungel. Auf humorvolle Weise beweist Bastian Sick zum nunmehr vierten Male, dass man eben nie auslernt!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt lediglich ein Klemmbrett, auf dem der Titel prangert. Eyecatcher sehen anders aus, wer aber die Reihe rund um die Rechtschreibferkeleien und deren Aufklärung durch Sick mag, der wird hier auch beherzt zugreifen.

     

    Eigener Eindruck:

    Der deutsche Rechtschreibdschungel ist groß und tückisch. Immer wieder ertappt man sich selbst dabei, wie man Fehler macht. Sei es bei Satzzeichen, Redewendungen, Zeitformen. Irgendwelche Fehler haben sich bei dem Einen oder Anderen durchaus eingeschlichen und die wird man auch nicht mehr so schnell los. Abhilfe schafft das nun schon vierte Buch der Reihe „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ aus der Feder von Bastian Sick. Wer die Bücher bereits kennt, der weiß, dass die Art und Weise des Autors für seine Kolumne in der Zeitung durchaus passend ist, jedoch auf die Masse eines ganzen Buches doch erdrückend wirkt und dem Leser die Nachricht übermittelt, dass man einfach doof ist, nur eben der Autor selbst nicht, der sich mit seiner lustigmachenden Art irgendwie rein menschlich ins Aus katapultiert. Vielleicht ist das nicht so gemeint, kommt aber voll und ganz so rüber und zieht sich leider wie ein roter Faden durch seine vier Bücher. Trotzdem ist das was Bastian Sick aber präsentiert gut recherchiert und durchaus einleuchtend und die eine oder andere Graupe, die man vielleicht selbst innehat, kann hier behoben werden, wenn man sich tapfer durch das Büchlein arbeitet. Ich empfehle das Buch häppchenweise zu genießen, denn man bekommt hier so viel Input, dass man kaum alles auf einmal begreifen kann. Das Buch ist vom Thema her aber auch recht trocken, sodass es durchaus nicht für Jedermann ist.

     

    Fazit:

    Das Buch erklärt anschaulich die Tücken der deutschen Rechtschreibung, jedoch sollte man damit klarkommen, dass die Art des Autors arg von oben herab ist. Nobody is perfect… nur Herr Sick, der ist es scheinbar.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462041644

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 224 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 24.09.2009

     

  12. Cover des Buches Das muss gesagt werden (ISBN: 9783218012355)
    Elfriede Hammerl

    Das muss gesagt werden

     (10)
    Aktuelle Rezension von: LimitLess

    Kurz und knackig kommentiert Elfriede Hammerl politische wie gesellschaftliche Themen in ihrer Kolumne im Magazin profil. In diesem Buch sind ausgewählte Texte der letzten zehn Jahre (2010-2020) versammelt, die sich einer breiten Themenvielfalt widmen. Mit ihrer kritischen Sichtweise nimmt sie uns mit auf  Gedankenexperimente, die vor allem die Situation der Frauen in der Gesellschaft erfahrbar machen. Sie pickt sich oft Menschen aus der Masse heraus und versucht durch das Einnehmen dieser Perspektiven, deren Gedanken und Lebenssituationen besser zu verstehen bzw. den Leser*innen besser verständlich zu machen oder eben auch auf sarkastische und ironische Weise Missstände aufzudecken. 

    Die Ironie zieht sich eigentlich durch alle Texte. Es geht mal um sexuelle Belästigung und Missbrauch, Vollverschleierungen, Arbeitsbedingungen, Familie, Trump, das Alter bzw. Älterwerden, Schule, soziale Gerechtigkeit, um nur ein paar wenige Themen zu nennen. Hammerls selbstbewusster Stil ist provokant, rüttelt auf, macht betroffen und regt zum Nachdenken an. Ich konnte die Texte nicht an einem Stück lesen, sondern musste immer wieder Pausen einlegen. Spannend war auf jeden Fall, die Ereignisse der vergangenen Jahre nochmal in Erinnerung zu rufen, an manches konnte ich mich nicht mehr erinnern, anderes war wiederum noch sehr präsent. 

     

    Fazit

    Hammerl hat mich immer wieder überrascht, zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht. Die letzten zehn Jahre aus ihrem Blickwinkel nochmal Revue passieren zu lassen war auf jeden Fall sehr lesenswert. Manchmal ist ein Perspektivenwechsel notwendig, um sich über eigene Grenzen/Privilegien/Gedankenmuster klar zu werden. Hammerl schafft das in jedem ihrer Texte!

  13. Cover des Buches I.M. (ISBN: 9783257232875)
    Connie Palmen

    I.M.

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    I. M. ist das dritte Buch der Niederländerin Connie Palmen und es ist ihr persönlichstes. Im ersten Teil - In Margine - erzählt sie ihre Liebesgeschichte: die Liebesgeschichte zwischen der Schriftstellerin Connie Palmen und dem berühmt-berüchtigten Talkmaster, Entertainer und Journalisten Ischa Meijer. Für die beiden ungleichen Intellektuellen ist es Liebe auf den ersten Blick. Von 1991 bis zu Ischas Tod im Jahr 1995 dauert die nicht immer unproblematische Beziehung. Es ist eine Zeit gemeinsamer Reisen in die USA, eine Zeit voller Pläne für Palmens zweiten Roman Die Freundschaft, für Ischa auch eine Zeit der widerwilligen Aufarbeitung seiner jüdischen Vergangenheit. So eng fühlt man sich den beiden im ersten Teil verbunden, dass der nur 35 Seiten umfassende zweite Teil - In Memoriam - kaum zu ertragen scheint. Erst nach Monaten beginnt Connie Palmen eine neue Zeitrechung: Die Zeit ohne den geliebten Mann.

    I.M. ist durch seine Glaubwürdigkeit und Schlichtheit ein sehr bewegendes Buch, eine Geschichte, die unter die Haut geht, und die man nach dem Lesen nicht einfach zur Seite legen kann.
  14. Cover des Buches Heute ist leider schlecht (ISBN: 9783596037032)
    Ronja von Rönne

    Heute ist leider schlecht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Anne-Sophie_Fuchs

    „Die Frage nach der Generation Y ist so langweilig wie ein Töpferkurs ohne Ton, bei dem dann auch noch alle anderen Teilnehmer absagen, weil sie doch lieber Stehpaddeln lernen wollen.“

    Nicht schon wieder ein Generationen-Kritik-Pamphlet! – ist das, was ihr jetzt vielleicht denkt. Was sicher viele denken, die wie ich angeblich genau zu der Generation zählen, die Ronja von Rönne in ihrem zweiten Buch mal ordentlich in die Mangel nimmt. Zum Glück macht sie es so ironisch und messerscharf, dass wir Yler am Ende gar nicht anders können, als uns von Seite zu Seite kräftig durch die Nase auszulachen.

    „Also plant man die Horizonterweiterung, man könnte mit dem Rucksack durch Südostasien trampen, mit Finnen in die Sauna und mit Zweiflern den Jakobsweg gehen, Reisen ist billig, und was möglich ist, muss erledigt werden. Das Leben ist kurz und das absolute Maximum die Minimalanforderung.“

    Eingeteilt ist das knapp 200-seitige Werk in drei große Teile. Warum es schlimm ist, Wo es schlimm ist und Was gegen das Schlimme hilft. Auch, wenn der Untertitel „Beschwerden ans Leben heißt“, meckert Frau von Rönne nicht in einer Tour. Generell ist es weniger ein Meckern als ein grobkörniges Analysieren feiner Dinge. Dinge, die sich in ihr, um sie herum und wegen ihr abspielen.

    „Ich bin neidisch auf sie, wer so lange überlegt, ob ihm noch etwas zum Glück fehlt, und dem dann lediglich eine Postfiliale einfällt, hat alles richtig gemacht.“



    Irgendwo am Ende der Mitte hing es etwas. Umso bissiger und witziger ging es nach dem inhaltlichen Mini-Löchle weiter. „Heute ist leider schlecht“ trifft sehr, sehr genau meinen Humor und spricht mir nicht selten volle Kanne aus meiner einfühlsamen, kritischen, menschenhassenliebenden Seele. Eine kurzweilige Lektüre, die die Sicht der eigenen Dinge teils ein paar Zentimeter zur Seite rückt, oder ihnen punktuell die Lupe rüberhält.
  15. Cover des Buches Kopfkino (ISBN: 9783037631164)
    Blanca Imboden

    Kopfkino

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Laura_phantastisch

    Beim Lesen der Geschichten sprang immer mein persönliches „Kopfkino“ an und ich bin einfach begeistert. Der Schreibstil ist einfach sehr unterhaltsam und megahumorvoll!
    Auch finde ich es super, dass ich viel über die Autorin erfahren habe. Bianca Imboden gibt bei den Kolumnen ganz tolle Einblicke in ihr Leben. Die beiden Kurzgeschichten sind einfach herzlich, humorvoll und einem Happy End geschrieben.

    5 Sterne und eine deutliche Leseempfehlung von mir!

  16. Cover des Buches Ä (ISBN: 9783499234323)
    Max Goldt

    Ä

     (96)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe
    Mich bringt selten ein Buch herzlich zum Lachen. Max Goldts Kolumnen sind jedoch auch noch 20 Jahre nach ihrem Entstehen herrlich amüsant. Max Goldt ist ein "Um die Ecke Denker", Gedanken-(über)-springer, köstlich süffisant und erfrischend ehrlich. Das entspricht meinem Naturell. wer in den letzten Tagen eine Alte mit einem grasgrünen Buch in der Schnellbahn hat sitzen sehen und lachen hören, dann war das ich. :)
  17. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.862)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe dieses Buch beim Herumstöbern im Bücherregal meiner Oma gefunden, und als Germanistikstudentin hat es mich sofort angesprochen. Bei vielen Beiträgen konnte ich zustimmend mit dem Kopf nicken, einige Sachen haben auch mich überrascht.

    Ich kann jedem dieses Buch ans Herz legen - nicht nur denen, die sich für die deutsche Sprache interessieren, sondern auch jenen, die vielleicht ein paar Probleme mit dieser haben und manche Formen, Wörter und Konstruktionen nicht auseinanderhalten können.

    Der Humor war zwar, vor allem zum Ende nicht, nicht wirklich meiner, dennoch hat mich das Buch unterhalten. Insbesondere "Das kleine Abc des Zwiebelfisches" auf den letzten Seiten hat mich begeistert, weil dort noch einmal gängige Fehler erklärt und berichtigt wurden. Auch die vielen Tabellen im Buch, die einen kurzen, zusammenfassenden Überblick zur jeweiligen Thematik gegeben haben, sind lehrreich und interessant gewesen.

    Viele hier kritisieren, dass der Autor sich so hinstellen würde, als wären alle anderen "doof" und "falsch", nur er nicht. Dies würde ich nicht so unterschreiben, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich einfach nur sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt und Informationen zu den jeweiligen Bereichen gesammelt hat und diese kurz und verständlich aufführen wollte. Somit soll das Buch keine besserwisserische Seite des Autors aufzeigen, sondern lediglich ein Handbuch zu den meisten Fehlern in der deutschen Sprache darstellen, welches Hilfestellungen und Lösungansätze bietet.

    Zum Ende hin haben sich der Humor und die Pointen etwas verlaufen, was teilweise dazu geführt hat, dass vor allem die letzten Abschnitte etwas ermüdend waren. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Unzertrennlich (ISBN: 9783423216814)
    Dora Heldt

    Unzertrennlich

     (181)
    Aktuelle Rezension von: ricks

    Das zweite Buch aus der Christine-Reihe von Dora Heldt. Ich bin ein großer Fan des 1. Buches ausgeliebt. Leider kam Unzertrennlich da nicht heran. Auch wenn mir die Storyline gefällt - ihre engsten Bekannten trommeln alle verflossenen besten Freundinnen zu ihrem 44. Geburtstag zusammen - so ist es doch einfach zu viel. Zu viele Charakter, denen man folgen muss und zu viele Handlungsstränge. Dann ist da plötzlich noch eine Affäre mit dem und hier und da und alle werde namentlich vorgestellt.

    Es war einfach zu viel los.

    Da ich aber die Message des Buches sehr unterstütze und mir das Ende auch gut gefallen hat, gibt es von mir 3 Sterne :-)

  19. Cover des Buches Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv (ISBN: 9783462039542)
    Harald Schmidt

    Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv

     (82)
    Aktuelle Rezension von: sonjastevens

    Das Buch „Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv – Eine Vermessung“ ist eine Sammlung von Kolumnen verfasst von Harald Schmidt im Focus.

    Ich habe das Buch jetzt erst (2014) gelesen und es ist schon 2007 verlegt worden, daher kann man definitv sagen, dass die Kolumnen schon alt sind, jedoch noch nicht jedes Thema ist überholt und auch beim Lesen macht es Spaß sich an ältere Themen, die damals Politik und Menschen bewegt haben, zu erinnern.

    Andere Kolumnen – z.B. Themen der Kolumnen, waren meines Erachtens schon so alt, dass man keinen Spaß mehr hatte sie zu lesen.

    Harald Schmidt kann sehr gut und mit viel Humor und Biss schreiben, daher sind die verschieden Kapitel sehr schön zu lesen, jedoch ich habe ein Problem damit mehr als 4 -5  Kolumnen hintereinander zu lesen, da es mich dann doch langweilt. Daher benutzte ich solche Bücher immer als Klobücher, die Länge von knapp zwei Seiten pro Kapitel ist perfekt.

    Ob man das Buch heute noch lesen muss? Eher nicht – aber wenn man zufällig das Buch noch zu Hause hat lohnt es sich auf jeden Fall das Buch quer zu lesen – ein paar Lacher gibt es definitiv.

    Meine Bewertung bezieht sich auf mein persönliches Leseerlebnis, 7 Jahre nachdem das Buch verlegt wurde, daher kann ich nur 3 Sterne geben – damals hätte es bestimmt mehr gegeben.

  20. Cover des Buches Auch Deutsche unter den Opfern (ISBN: 9783462042245)
    Benjamin von Stuckrad-Barre

    Auch Deutsche unter den Opfern

     (34)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne
    Er trifft es einfach auf den Punkt. Stuckrad-Barre kommentiert, glosst, kolumniert und reportagt sich durch die deutsche Alltagswelt und schafft es, zu all den Dingen, zu denen man sich auch selbst so seine Gedanken macht, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Ob nun zu diversen Wahlwerbeveranstaltungen, zu den Dienstreisen der Kanzlerin, zum Deutschen Fernsehen oder all den Medien-Hypes, die keine sind. Er findet die richtigen Worte. Hunderte Sätze, wie in Stein gemeißelt, finden sich in dieser Sammlung, jeden möchte man mit Edding an eine Wand malen, oder sich zumindest merken und nur selten gelingt es. Gerade deshalb, ist dieses Potpourri auch nach dem ersten Lesen immer wieder einen Blick wert. Sicher finden sich unter so vielen Texten auch einige, die das hohe Niveau der Highlights nicht so ganz mitgehen können, aber alles in allem ist das wirklich ein herausragendes Buch eines herausragenden Autoren/Journalisten/Sprachkünstlers. Stuckrad-Barre war schon Ende der 90er, Anfang der 00er-Jahre, richtig großartig, hatte dann so einen kleinen Hänger, aber hiermit ist er wirklich wieder da und wieder so gut wie zu besten Zeiten. Beeindruckend auch seine „Liebeserklärung“ an Udo Lindenberg anlässlich dessen Comebacks. Nach solch einem Text will man sofort alle Platten Lindenbergs hören und wenn ein Autor so etwas schafft, dann ist er wohl ein guter, da beißt die Maus keinen Faden ab.
  21. Cover des Buches Frag mich, Schatz, ich weiß es besser! (ISBN: 9783453351783)
    Katja Kessler

    Frag mich, Schatz, ich weiß es besser!

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    von amazon.de: Das Leben könnte so schön sein: Da macht Frau die Wohnung hübsch. Und das Einzige, was nicht mehr zu den Gardinen passt, ist Schatzi auf der Couch. Sein blau kariertes Hemd? Eine Zumutung für jedes Interieur. Aber einen Mann im Haus zu haben, hat auch gute Seiten. Wer würde der Hausfrau sonst erklären, dass Messer – bitte sehr – mit der Klinge nach unten in den Besteckkorb gehören? Und »der ganze Dekoscheiß im Keller« sein kostbares Fahrrad zustaubt. Ja wer? Wer hat den besseren Plan? Katja Kessler über den täglichen Kampf der Geschlechter und die Erkenntnis, dass Frauen die besseren Männer sind.Komisch, rasant und mitten aus dem Leben gegriffen.

    Mein Fazit:

    Katja Kessler, Mutter von vier Kindern, Ehefrau von Kai Diekmann, dem Chef-Redakteur der Bild-Zeitung, gelernte Zahnärztin und Kolumnistin, hat mit diesem Buch ihre gesammelten Kolumnen zum Besten gegeben. Dabei beschreibt sie teils auf liebevolle, gelegentlich auch sarkastische Art und Weise ihr Leben mit ihren vier Kindern und ihrem Schatzi.

    Stets findet sich Frau in ihren Zeilen wieder, mehr oder weniger. Es sind allseits beliebte Alltags-Situationen, die wir alle irgendwie so oder ähnlich erlebt und gelebt haben. Amüsiert gewinnt man Einblick in ein völlig normales Familienleben. Wir sind deshalb amüsiert, weil es nicht unser eigenes ist und doch hat man Mitgefühl und Verständnis und wenn man am Ende herzhaft lacht, dann ist allen damit geholfen.

    Allerdings muss ich betonen, das man dieses Buch nur Häppchenweise genießen kann. Alle Kolumnen hintereinander zu lesen verdirbt den wahren Charakter der Geschichte, denn sie soll ja letztendlich unterhalten. Irgendwann wird man müde vom Lachen und man braucht eine Pause.

    Da ich Frau Kessler bei einer Lesung in Hannover persönlich kennenlernen konnte, muss ich betonen, das die Autorin auch das ausstrahlt, was sie schreibt. Und es war für mich ein sehr erfrischendes Erlebnis, sie aus ihrem Buch lesen zu sehen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, auch zum Verschenken bestens geeignet. 4 von 5 Sternchen erhält es von mir.

    Anmerkung: Die Rezension stammt von Januar 2010.

  22. Cover des Buches Hinten sind Rezepte drin (ISBN: 9783596033973)
    Katrin Bauerfeind

    Hinten sind Rezepte drin

     (164)
    Aktuelle Rezension von: nicigirl85

    Nachdem ich bereits bei "Alles kann, Liebe muss" so herzhaft lachen musste, war ich doch sehr gespannt auf frühere Bücher von Frau Bauerfeind. Tja und bei dem herrlichen Kaktuscover konnte ich dann einfach nicht widerstehen.

    In diesem witzigen "Ratgeber" geht es um das Thema Frauen. Wie verhalten sie sich, was machen sie, um zu gefallen und merken Männer den ganzen Zipp und Zapp überhaupt?

    Frau Bauerfeind gelingt es über viele kleine Geschichten eine Bestandsaufnahme der heutigen deutschen Frau zu schaffen. Das Geschilderte ist so schon Freundinnen oder gar mir selbst in ähnlicher Form passiert.

    Ich denke gerade Frauen jenseits der 30 werden sich am besten einfühlen und mit dem Dargestellten identifizieren können.

    Auch wenn die Geschichten völlig willkürlich aneinander gereiht sind, vieles aufzeigen, aber kein direkter Zusammenhang zwischen ihnen besteht, stellen sie doch sehr realistisch das heutige Leben einer Frau dar.

    Dies ist ganz klar ein Buch für den Lacher zwischendurch. Man muss es nicht in einem Durchlesen, um zu verstehen, kann wild durchblättern und sich die liebsten Geschichten rauspicken, wenn man mag.

    Ich habe teils Tränen gelacht beim Lesen und kann nur bestätigen: ja liebe Katrin so ist das mit uns Frauen und wir können noch viel tun, um unser Leben zu verbessern.

    Auch hat es mich etwas nachdenklich gestimmt, denn vielleicht sollten gerade wir Frauen daran arbeiten nicht die Erwartungen anderer (ins besondere der von Männern) zu erfüllen, sondern ausschließlich unsere eigenen und wie wir uns sehen und fühlen wollen.

    Fazit: Kurzweilige Lektüre, die mir ein sonniges Wochenende noch schöner gemacht hat. Lesenswert!

  23. Cover des Buches Das Känguru-Manifest (ISBN: B005I5EF6C)
    Marc-Uwe Kling

    Das Känguru-Manifest

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Ohne das Känguru geht garnichts mehr 😂

    Ich bin süchtig danach.

  24. Cover des Buches Heimat ist, was man vermisst (ISBN: 9783821863511)
    Sebastian Schnoy

    Heimat ist, was man vermisst

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden

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