Bücher mit dem Tag "komet"
22 Bücher
- Susan Beth Pfeffer
Die Welt, wie wir sie kannten
(488)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDystopien waren schon immer mein Lieblingsgenre. Endzeitstimmung, Fatalismus, apokalyptische Szenarien, Zusammenbruch der Ordnung, die Gattung bietet so unendlich viele Möglichkeiten. Oder besser böte. Denn auch hier tummeln sich natürlich äußerst banale, langweilige und stereotype Erzählungen. Obwohl die Bandbreite so riesig erscheint, ist der Einfallsreichtum der Autor*innen meist arg beschränkt. Und wer mit George A. Romero und Red Dawn aufgewachsen ist, kennt einen wesentlichen Kern vieler (westlicher) Dystopien. Dennoch lasse ich mich immer wieder gerne aufs Neue begeistern. Viele Dystopien richten sich dabei an ein jüngeres Publikum, was mich nicht stört. Ich lese auch heute noch gerne die Romane von John Christopher. Deshalb bin ich einer Empfehlung nachgegangen und habe mir den ersten Teil der Last Survivors-Reihe von Susan Beth Pfeffer „Die Welt wie wir sie kannten“ gebraucht besorgt. Neu bekommt man die Reihe nicht mehr. Und auch wenn die Reihe explizit für Teenager geschrieben wurde, dies ist der wohl harmloseste Weltuntergang aller Zeiten.
Insofern ist es allerdings auch ein guter Einstieg für Jugendliche ins Genre. Man kann sich mit dem Setting und den Zwangläufigkeiten einer Dystopie anfreunden, ohne gleich im Horror-Genre oder bei zu viel Gewalt zu landen. Nichtsdestotrotz, und obwohl ich durchaus gut unterhalten wurde, würde ich den Roman nicht unbedingt empfehlen. Da gibt es einfach so viele gute andere Endzeitszenarien, die ihr Worldbuilding weitaus sauberer betrieben haben. Für Genre-Neulinge kann es aber durchaus lesenswert sein. Mir war die Handlung viel zu unterkomplex und vor allem zu unrealistisch.
Maybe maybe
Besonders herausfordernd für eine gute Dystopie ist natürlich die Entstehungsgeschichte. Und da hakt es auch am häufigsten. Viren, Klimawandel, Meteoriten, faschistische Diktaturen, Totalüberwachung, Krieg, ab und an auch mal Außerirdische und neuerdings wieder häufiger aus den Fugen geratene Technik, vor allem KI. Bei Pfeffer ist es ein Asteroid, der auf dem Mond einschlagen soll. Ein Happening, dass die Menschheit gespannt erwartet. Soll man das Ereignis doch sogar mit bloßen Augen sehen können. Leider hat man sich dann wohl etwas mit Größe, Geschwindigkeit und Auswirkung des Einschlags vertan. Really? Weltweit? Alle Wissenschaftler*innen? Da hakt es gleich zu Beginn mit dem Grad der Realität.
Jedenfalls ist der Einschlag des Asteroiden geradezu apokalyptisch. Der Mond wird aus seiner Bahn geschleudert, rückt dichter an die Erde heran, was auf dem Globus zu Naturkatastrophen führt. Monsterwellen, Überschwemmungen, Erdbeben, zahlreiche Vulkanausbrüche, was wiederum zur Verdunkelung der Erde und damit zu einer Eiszeit führt. Nicht innovativ, nicht besonders logisch, aber genretypisch und damit auch letztlich wieder für Jugendliche in Ordnung. Der Roman lebt schließlich nicht nur vom Setting, sondern vor allem von seiner Protagonistin. Was mich an Sarah Raichs „All that’s left“ erinnert. In der Literatur fehlt es immer noch reichlich an Protagonistinnen, Heldinnen und weiblichen Identifikationsfiguren. Bei Pfeffer ist es Miranda, die ihre Geschichte in ein Tagebuch schreibt, welches die Leser*innen quasi vor sich haben.
Land of the Free, Home of the Brave
Plötzlich ist die Welt eine andere. Die Welt, wie wir sie kannten, ist vorüber. Und kommt auch niemals wieder. Das ist keine kurzfristige Naturkatastrophe, sondern die Veränderung aller Lebensumstände, für immer. Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen sterben. So genau weiß Miranda das nicht, weil auch jegliche Kommunikationsmöglichkeiten und Medien zusammenbrechen. Es beginnt der Kampf um Überleben. Zurückgeworfen auf die basalen, rudimentären Bedürfnisbefriedigungen. Essen, Trinken, Schutz vor Wärme und Kälte, Schutz vor den marodierenden Banden, die sich holen, was sie brauchen. Hups. Letzteres kommt bei Pfeffer im Gunda nicht vor. In den USA? Einem Land mit gewaltbereiten Milizen, einem Land in dem es selbst in normalen Zeiten 50.000 Schusswaffenvorfälle jährlich mit etwa 20.000 Toten gibt, in dem es weitaus mehr Waffen als Einwohner gibt?
Pfeffer widmet diesem Thema einen minimalen Abschnitt. Wie kann das sein? Und vor allem warum? Dadurch wird Die Welt wie wir sie kannten zum harmlosesten, friedlichsten und zivilisiertesten Weltuntergang, den ich bisher gelesen habe. Natürlich kämpfen alle ums Überleben und leere Häuser werden geplündert. Aber obwohl es ein Kampf ums Überleben ist, werden die Nachbar*innen nicht belästigt. Selbst im Angesicht der Katastrophe wird noch im Supermarkt bezahlt. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass das angesichts der unzähligen gewaltaffinen Dystopien mal ein schöner neuer Ansatz ist, aber deswegen bleibt er dennoch vollkommen unrealistisch. Erklärt wird das Ganze im Übrigen mit nationaler Solidarität. Alles klar.
Dystopie für Einsteiger*innen
Blendet man dieses riesige Logikloch aus, ist es dennoch ein guter Roman. Miranda scheint mir etwas zu naiv für einen älteren Teenager, aber da bin ich mittlerweile auch zu weit entfernt, um das so richtig einschätzen zu können. Nichtsdestotrotz liest man das Tagebuch als Pageturner, weil man wissen möchte, wie die Familie durch das Weltuntergangsszenario hindurchkommt. Das Überleben zwischen Einzigartigkeit und Alltag, zwischen Weltuntergang und Zukunftswille ist nachvollziehbar geschildert. Und die Gefühls-Binnenperspektive von Miranda ist immerhin so gut getroffen, dass man sich gerne mit ihr identifiziert.
- Virginia Bergin
Rain – Das tödliche Element
(261)Aktuelle Rezension von: jils_buecherparadiesDer Klappentext des Thrillers "Rain-Das tödliche Element" hat mich sehr angesprochen, weshalb ich entschied dieses Buch zu lesen. Jedoch hätte ich vorher lieber eine Leseprobe gelesen oder in das Buch hineingeschaut, denn bereits auf der ersten Seite wurde ich negativ überrascht vom Schreibstil. Mir war bewusst, dass es ein Jugendbuch war, weshalb ich mit nicht sehr hoher Erwartung daran, angefangen habe zu lesen. Doch der Schreibstil wirkt gezwungen jugendlich, ergänzt wird das ganze noch mit zum Großteil unnötigen Ausrufen.
Doch nach einer Weile hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Das dargestellte Phänomen des tödlichen Regens und dessen primären und sekundären Folgen empfand ich als sehr realistisch dargestellt.
Die Idee an sich war unglaublich gut, gäbe es dort nicht Ruby... Mit der Protagonistin konnte ich mich gar nicht anfreunden, sie handelt unüberlegt, was ich noch aushalten konnte, aber ihre Prioritäten angesichts der beschriebenen Weltlage sind einfach nur unglaubwürdig, anstatt sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen, geht sie lieber shoppen und das öfters, und verwendet ihre letzten Getränke zum Abschminken, eine Charakterentwicklung war nur kaum merklich.
Insgesamt ist die Idee und die Umsetzung im Bezug auf die Beschreibung der "neuen Welt" gut gelungen, jedoch hindert der Schreibstil das Leseerlebnis und die Protagonistin ist meines Erachtens nicht wirklich nahbar.
- Marie Graßhoff
Spring Storm 1: Blühender Verrat
(162)Aktuelle Rezension von: Xamaror„Wenn sie meine Erzfeinde wären, würde ich ihre Namen wohl kennen.“, sagte ich gedankenverloren. Ich kannte nur den Grant. Die anderen nicht und ich hatte auch kein Interesse daran, Gehirnkapazität darauf zu verschwenden, sie zu lernen.
Inhalt und Handlung:"Spring Storm - Blühender Verrat" entführt die Leser in eine faszinierende Welt, in der die sogenannten Cosmics mit ihren einzigartigen Fähigkeiten eine zentrale Rolle spielen. Die originelle Grundidee, die unterschiedlichen Kräfte der Cosmos zu beleuchten, bietet einen frischen Ansatz in der Fantasy-Literatur. Die Handlung folgt der Protagonistin Cora, die in einer angespannten Umgebung gefangen ist, und der Beziehung zu King, einem weiteren Schlüsselcharakter, die beide auf ihre Weise mit den Herausforderungen ihrer besonderen Fähigkeiten umgehen müssen. Die Geschichte entwickelt sich spannend und hält einige überraschende Wendungen bereit, die den Leser fesseln.Charaktere: Cora und King sind gut ausgearbeitete Figuren, die stark voneinander abweichen. Cora ist eine dynamische Protagonistin, die es versteht, an ihrer Welt und ihren Entscheidungen zu wachsen. Ihre innere Entwicklung ist nachvollziehbar und bietet Raum für Identifikation. King's Charakter bringt eine interessante Komplexität in die Geschichte und sorgt für ein spannendes Zusammenspiel zwischen den beiden. Die unterschiedlichen Hintergründe und Motivationen der Figuren sind anschaulich dargestellt, und ich konnte mich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Graßhoff gelingt es, ihre Charaktere lebendig werden zu lassen und ihre Konflikte überzeugend darzustellen.
Schreibstil: Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist flüssig und leicht verständlich. Die Handlung entfaltet sich klar und nachvollziehbar, was das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht, um das Setting und die Welt, in der Cora und King leben, besser zu verstehen. Insbesondere die Quellfragmente und ihre Bedeutung wurden nicht ausreichend erklärt, was einige Fragen offenließ. Auch die Ich-Erzählperspektive hat mir persönlich nicht so gut gefallen, jedoch störte sie in dieser Geschichte nicht und fügte sich insgesamt gut in die Erzählweise ein.
Fazit: "Spring Storm - Blühender Verrat" bietet eine spannende und interessante Handlung, die durch die gut entwickelten Charaktere bereichert wird. Obwohl die LGBTQ+-Thematik meiner Meinung nach nicht vollständig zur Geschichte passte, so fand ich die Erzählung dennoch ansprechend und fesselnd. Die Geschichte hat mich neugierig gemacht, und ich freue mich bereits auf den zweiten Band, der hoffentlich weitere Antworten auf die offenen Fragen bietet und die Welt noch weiter vertieft.
- Thomas Thiemeyer
Medusa
(205)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeSeit zehn Jahren forscht Hannah Peters in der Sahara bis sie den Tuareg Kore kennenlernt, welcher sie zu einem Tal führt, in welchem unglaubliche Abbildungen zu finden sind. Aber das Tal birgt noch größere Geheimnisse und ein Team der National Geographic Society kommt zu ihr, um über ihren beeindruckenden Fund zu berichten. Aufgrund weiterer Erkenntnisse reist das komplette Team nach Niger in Erwartung eines weiteren, noch wertvolleren Fundes. Allerdings versinkt das Land im Bürgerkrieg und die Reise ist nicht ungefährlich. Wesentlich gefährlicher aber sind auch die weiteren Verfolger von Hannahs Entdeckung und schon bald geht es um viel mehr, als um einen Eintrag in die Geschichtsbücher.
Der Autor schreibt ausgesprochen detailliert und lässt ein klares Bild vor dem Auge des Lesers entstehen. Schon nach wenigen Seiten ist dieser in den Bann der Geschichte geschlagen und möchte das Geheimnis von Hannahs Fund lüften. Das Setting ist ausgesprochen intensiv und lässt den Leser gefühlt selbst den Sand und die Wärme spüren. Das Charaktere waren eine interessante Mischung, sind teilweise aber ein kleines bisschen zu stereotyp, wobei es immer punktgenau passte und nie zu übertrieben war. Auch das Ende war dann doch ebenfalls ein wenig platt, aber das tat der Spannung und dem Unterhaltungswert keinerlei Abbruch. Die notwendigen geschichtlichen Hintergründe verpackt der Autor spannend und vollkommen im Lesefluss integriert. So kann sich der Leser völlig auf die Storyline einlassen und wird sehr schnell durch das Buch kommen
Mein Fazit: Hier stimmt die Mischung aus Abenteuer, Geschichte und Mystery. Angenehm zu lesen, durchweg spannend und mit einer interessanten Idee. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und freue mich auf den nächsten Teil der Reihe.
- Makoto Shinkai
your name.
(119)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeDie 17-jährige Mitsuha lebt in Itomori, einem winzigen Dorf in Japans Provinz. Der gleichaltrige Taki geht in Tokio zur Schule. Über Nacht tauschen sie aus unerfindlichen Gründen die Körper.
Was als witzige Körpertausch-Geschichte beginnt, in der Junge und Mädchen in dem Alltag und Leben des jeweils anderen klarkommen müssen und dies auch mehr oder weniger erfolgreich meistern, entwickelt sich zu einer sehr unerwarteten und seltsamen Liebesgeschichte. Denn von einem Tag auf den anderen tauschen sie nicht mehr. Und da macht sich Taki auf die Suche nach dem Mädchen aus dem Dorf.
Der Roman zum gleichnamigen Animationsfilm war für mich anfangs etwas ungewohnt zu lesen, doch ich fand recht schnell in die Geschichte hinein und konnte auch die Worte mit den Bildern zusammenbringen. Ganz besonders schön finde ich, dass die Handlung aus der Ich-Perspektive von Taki und Mitsuha erzählt wird. Dadurch erhielt ich beim Lesen Einblicke und erfuhr Hintergründe, die im Film mit einer Geste oder einem Gesichtsausdruck dargestellt werden, die nur schwer zu interpretieren sind.
Der Roman ist eine wundervolle Ergänzung zum Film. Beides kann ich nur wärmstens empfehlen.
- Harald Jöllinger
Marillen & Sauerkraut
(16)Aktuelle Rezension von: heinoko„Weil alle Leute gemeinsam immer depperter werden, merken sie’s nicht.“
Mehr ist eigentlich gar nicht mehr zu sagen über das Buch, oder doch? Weil eigentlich habe ich das Buch gar nicht gelesen, obwohl es vor mir liegt, mit Lesebändchen sogar, und aufgeschlagen. Kaum hatte ich mit den ersten Zeilen begonnen, da wirkt er schon, der Marillenschnaps. Und ich finde mich in einem Beisl, und da sitzt der Harald Jöllinger mir gegenüber mit seinem Bier, schaut hinterkünftig und erzählt und erzählt und hat seinen Spaß. Vielleicht heißt er auch in echt Helmut Qualtinger. Auf jeden Fall stammt er in direkter Linie ab von Alfred Polgar und den vielen weiteren österreichischen Schreibern, die ihr Hirn als Waffe benutzt haben. Ganz sicher. Denn so bös-lustig, wie der Harald Jöllinger den Spiegel vorhält, das können nicht viele. Eine Übersetzung tät ich manchmal brauchen, aber da schau, da gibt es ja sogar ein Glossar. Jetzt weiß ich auch, was „blad“ heißt. Und der Jöllinger erzählt weiter. Es freut ihn, dass ich seinen musikalischen Zanussi so sehr mag. In was sich der Jöllinger alles hineindenken kann, Respekt. Schon allein, was die (ganz und gar nicht) hinige Puffn erzählt, dass sie fast schon romantische Gefühle kriegt, oder dass eine Gelse einen sehr feinen Geschmackssinn hat. Hab ich noch nicht gewusst. Geschichten von vorn (schau mir in die Augen) und von hinten (schau mir auf den Hintern) erzählt mir der Harald Jöllinger, von marillensüß bis sauerkrautsauer, alles da. Wie ein Obdachloser so vor sich hin sinniert über die depperten Leut und den Schnee, also da gfriert mir auch alles. So schlimme Geschichten gibt es, so viel Einsamkeit, so viel Grausiges, in dem sich das Leben mancher Leute verheddert, nicht nur im Gummibaum. „Es rötet mir“ ist eine der schlimmsten Geschichten. Gut hinghört und gut hingschaut hat er, der Harald Jöllinger, und er denkt sich schwer was dabei, nix mit Schneckendenk. Er hat’s halt auch, das Hirn als Waffe.
Und am End all der Gschichten, da hab ich gschaut, dass ich fortkomm, nicht dass der Harald Jöllinger mich plötzlich so anschaut wie all die anderen Leut, und dann anfängt zu erzählen von einer depperten Alten, die ihm von Anfang bis Ende zughört hat und ihm begeistert auf den Leim gegangen ist…
- Mats Strandberg
Das Ende
(33)Aktuelle Rezension von: FlaventusWas würde in uns geschehen, wenn wir von unserem Ende wüssten. Damit ist nicht der Blick in irgendeine Zukunft gemeint, sondern der Blick auf das Ende allen Lebens auf der Erde. Mats Strandberg thematisiert dieses Thema in seinem Buch “Das Ende”, in dem sich ein großer Komet auf Kollisionskurs zur Erde befinden und so spät entdeckt wurde, dass keine Hilfe in Sicht ist. Es gibt keine “Armageddon”-Mission, die in letzter Sekunde der Menschheit die Rettung beschert.
Was passiert mit unserer Gesellschaft und mit uns selbst, wenn dieses theoretisch durchaus mögliche Szenario tatsächlich eintrifft? Anhand von zwei Schicksalen verfolgt der Leser das Ende der Erde. Auf der einen Seite die an Krebs erkrankte Lucinda, die mittels eines digitalen Tagebuchs ihre Erinnerungen festhält, die später ins All gesendet werden sollen, bevor alles vernichtet wird. Auf der anderen Seite Simon, der ein wenig ziellos durch das Leben “eiert”. Kein Wunder, denn es handelt sich um ein Jugendbuch und die beiden Protagonisten sind Jugendliche, in deren Köpfen bekanntlich manchmal merkwürdige Dinge vor sich gehen.
Im Zuge der Erzählung werden die beiden Hauptfiguren mit einem Todesfall konfrontiert, der als Aufhänger dient, um ein wenig Spannung in die Geschichte zu bringen und um die vielen philosophischen Fragen zu platzieren, die ein solches Thema mit sich bringt. Allerdings wird diesem Todesfall ein wenig zu viel Raum gegeben. Zudem wird mindestens die männliche Hauptfigur etwas zu naiv und teils ein wenig hirnlos dargestellt. Nicht jeder Jugendliche biedert sich anderen Menschen an.
Strandberg zieht seine Geschichte so auf, dass es tatsächlich so ist, dass ich selbst derart gefesselt war, dass ich das Szenario des plötzlichen Endes direkt vor Augen hatte. Ich hätte vermutlich nur die Erzählform gewählt, als würde ich ein später entdecktes Tagebuch lesen, was einfach besser gepasst hätte, als der Wechsel zwischen diesem von Lucinder und der Erzählung aus Sicht von Simon.
Der Autor wirft sehr viele spannende und interessante Fragen und Thesen in den Raum, mit denen sich der Leser mit dem Thema Tod und Vergänglichkeit der Menschen (und letzten Endes der Erde) auseinandersetzen kann. Als Dystopie ist das Buch allerdings auch ein wenig deprimierend.
Fazit
Ja, worauf kommt es wohl an, wenn wir nur noch wenige Wochen zu leben hätten? Was würde mit unseren Gesellschaften passieren, wenn wir wüssten, dass bald eh alles zu Ende geht? Mats Strandberg hat das Thema gut rübergebracht und mit ausreichend Material gefüttert, um im Leser das Gefühl zu platzieren, selbst einmal über das eigene Leben zu reflektieren. Leider gibt es hier und da ein paar Abschnitte, die weniger passend sind und an so mancher Stelle hätte ich mir einen anderen Kontext gewünscht. Dennoch ist das Buch als Dystopie nicht nur für Jugendliche eine Empfehlung wert.
- Larry Niven
Komet - Der Einschlag
(28)Aktuelle Rezension von: ZsadistaTim Hamner spielt am liebsten Astronom in seiner Freizeit. Er sieht oft stundenlang durch sein Fernglas. So ist es nicht erstaunlich, dass er einen großen Kometen entdeckt. Gleichzeitig entdeckt auch ein weiterer Sternenseher diesen Kometen. So bekommt der Brocken den Namen Hamner-Brown.
Alle beobachten den Kometen erstaunt. Erst soll er knapp an der Erde vorbei schrammen ohne Auswirkungen. Doch je näher er kommt, umso wahrscheinlicher wird es, dass er doch einschlägt.
Und so kommt, wie es kommen muss. Der Komet schlägt in die Erde ein und nichts ist mehr so, wie es einmal war.
Der Kampf um die letzten Flecken Erde beginnt.
„Komet – Der Einschlag“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle.
Gleich zu Anfang muss ich erwähnen, dass das Buch bereits 1977 heraus gekommen ist und mir hier in der neuen Auflage des Mantikore Verlags vorliegt.
Man darf den Inhalt also nicht mit heutigen Science Fiction Büchern vergleichen. Ist heute alles auf Action, Action und Action ausgelegt, ist es hier noch sehr gediegener. Die Story schleicht am Anfang dahin. Es wird viel erklärt, Personen werden vorgestellt, Pläne geschmiedet, bis dann Richtung der Mitte des Buches dann der Komet endlich dann einschlägt.
Der Anfang war schon etwas zäh. Vor allen Dingen, weil das Buch auch noch so dick und schwer ist. Es hat aber irgendwie den Scharm alter Science Fiction Filme, die nicht nur auf Action ausgelegt sind, sondern noch mit Sinn und Hintergrund.
Der Schreibstil ist natürlich auch nicht mit neuen Romanen zu vergleichen, mir hat er allerdings gefallen. Positiv finde ich auch, dass es sich hier um ein einzelnes Werk handelt und nicht wieder eine ganze Reihe gelesen werden muss.
Inhaltlich hat das Buch eigentlich neue Themen behandelt. Trotz Not und Elend auf der Welt, hängen viele Menschen immer noch an Macht, Geld und Egoismus. Egal was auch passiert, der Mensch ist von Gier gelenkt.
Vor allem lässt sich nach dem Lesen noch lange über das Thema diskutieren.
Auch wenn das eigentliche Werk etwas älter ist und die Story erst langsam in Fahrt kommt, vergebe ich volle Sterne.
- Wylie Overstreet
Adam ist jetzt mit Eva befreundet
(43)Aktuelle Rezension von: HoldenEine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen. - Carola von Kessel
Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser, Band 4 - Weltraum
(36)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch bin ein großer Fan von Wissensbüchern für Kinder! Diese Reihe richtet sich dabei schon an Erstleser, was ich richtig gut finde. In diesem Band geht es um den Weltraum, was sicherlich sehr viele Kinder interessiert. Planeten, Sterne, Raumfahrt, schwarze Löcher. Das ist alles sehr spannend und wird auch hier im Buch sehr interessant erläutert. Absolut empfehlenswert!
04.11.2024
- Tove Jansson
Die Mumins (2). Komet im Mumintal
(7)Aktuelle Rezension von: stefan182Inhalt: Ein Komet wird in das Mumintal einschlagen! Zumindest behauptet das der Philosoph Bisam. Mumin und Schnüferl sind über diese Nachricht so bestürzt, dass sie sich gar nicht mehr beruhigen können. Muminvater schickt sie daraufhin zum Observatorium, damit sie herausfinden, ob tatsächlich ein Komet in das Mumintal einschlagen wird. So beginnt für die beiden eine abenteuerliche Reise, auf der sie einige neue Freunde finden.
Persönliche Meinung: „Die Mumins. Komet im Mumintal“ ist ein Kinder-/Jugendbuch der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson, in dem phantastische Elemente vorkommen. Nach "Mumins lange Reise" ist "Komet im Mumintal" das zweite Buch, in dem die Mumintrolle auftauchen. Da aber umstritten ist, ob "Mumins lange Reise" zum Muminkanon gehört, wird "Komet im Mumintal" häufig als der erste "echte" Muminband gezählt. Im Vergleich zu "Mumins lange Reise" sind die Figuren in "Komet im Mumintal" plastischer dargestellt. Schnüferl wird z.B. als ausgeprägt ängstlich und schnell eingeschnappt charakterisiert; Mumin als naiv und fast schon einfältig. Die Handlung ist episodisch aufgebaut: Mumin und seine Freunde ziehen aus und bestehen dabei verschiedenste und abwechslungsreiche Abenteuer. Dabei treffen sie (fast) alle prominenten Mumin-Figuren: So begegnen Mumin und Schnüferl auf ihrer Reise dem Schnupferich, dem Snork, Snorkfäulein und dem Hemul. Besonders ab dem Moment, als Snorkfräulein auftritt, zu der Mumin sich hingezogen fühlt, nimmt die Handlung humorvolle Züge an. Die Dialoge besitzen dabei eine tolle Situationskomik, sodass man häufig schmunzeln muss. Die Figuren sind generell ironisch-karikaturesk gezeichnet, was zusätzlich für Komik sorgt: Der Philosoph Bisam ist fatalistisch. Man werde ja eh irgendwann sterben und der Komet beschleunige die Sache dann eben nur. Die Wissenschaftler im Observatorium sind hellauf begeistert von dem Naturschauspiel und ganz auf den Kometen fokussiert. Auf die Frage, ob der Komet den Bewohner*innen des Mumintals das Leben kosten werde, antworten sie nur, dass dies jetzt nicht wichtig sei und sie sich erst damit beschäftigen werden, wenn der Komet eingeschlagen ist. Snork ist eher ein Bürokrat, der den Kometeneinschlag schriftlich möglichst genau fixieren möchte. Der Humor ist daher für ein Kinderbuch vergleichsweise "erwachsen". Gleichzeitig besitzt jede Figur allerdings einen ulkigen Zug, den jüngere Leser*innen vermutlich primär wahrnehmen. Insgesamt ist „Komet im Mumintal“ eine sehr kurzweilige und humorvolle Lektüre, die sich nicht nur an jüngere Leser*innen richtet.
- Makoto Shinkai
your name. 03
(56)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeBand 3 inklusive eingehender Informationen darüber, "was bisher geschah"
Mitsuha und Taki müssen gemeinsam die Katastrophe verhindern. Und dann... ja, was dann?
Das wunderbare Finale der Manga-Trilogie (und des Animes) enthält ein paar zusätzliche Szenen und Informationen, die in der Verfilmung nicht vorkommen. Daher ist das Buch ein besonderer Schatz.
- James Rollins
Das Auge Gottes
(11)Aktuelle Rezension von: Nala73
Der Absturz des Satelliten mitten in der mongolischen Wüste ist schon schlimm genug. Schließlich befindet sich an Bord das Auge Gottes, eine streng geheime experimentelle Kamera. Doch das letzte Bild, das der Satellit an die Basis übertragen hatte, ist noch schrecklicher. Painter Crowe von der SIGMA-Force kann kaum glauben, was er sieht. Auf dem Foto ist genau zu erkennen, dass die gesamte Ostküste der USA in Trümmern liegt! Wenig später kommt es zu einer noch unglaublicheren Entdeckung: Die fotografierte Szene liegt 90 Stunden in der Zukunft! Painter Crowe bleiben weniger als vier Tage, um die Katastrophe zu verhindern … - Makoto Shinkai
your name. 02
(58)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeBand 2
Zu Beginn gibt es eine kurze Zusammenfassung "Was bisher geschah".
Oberschüler Taki und Oberschülerin Mitsuha tauschen plötzlich nicht mehr ihre Rollen. Taki versucht die Ursache zu erforschen und Mitsuha aufzuspüren. Dafür reist er durchs Land auf der Suche nach dem Dorf, in dem er selbst noch bis vor kurzem regelmäßig einige Tage verbracht hat. Doch die Wahrheit, die Taki erfährt, ist ein Schock. Kann er die Katastrophe doch noch verhindern?
- Joe Todd-Stanton
Mein Komet
(4)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhDieses Buch ist eine magische Geschichte, die herzerwärmend und liebevoll gestaltet ist. Es lädt zum Träumen, positiven Denken und kreativen Malen ein, denn Nylas Abenteuer ist so ausergewöhnlich wie berührend.
Nyla und ihr Vater verbindet ein ganz besonderes starkes Band. Sie verbringen gerne und viel Zeit miteinander und genießen jede Minute davon. Doch eines Tages ändert sich das. Die beiden ziehen um und in der Stadt ist alles ganz anders. Vor allem Nyla leidet darunter. Die Stadt macht ihr Angst. Die Sterne sind kaum zu sehen, der Vater hat wenig Zeit und überall sind fremde Menschen. Doch als Nyla eines Tages einen Kometen auf die Erde einschlagen sieht, kommt die Magie wieder zurück in ihr Leben. Und auch das Leben ihres Vaters blüht wieder auf.
Ich liebe die Bücher von Joe Todd-Stanton sehr. Der englische Illustrator sind ein großartiger Künstler, der es schafft fantastische Welten zu erschaffen und den Leser behutsam in seine Geschichte zu führen. Die Geschichte um Nyla ist sehr berührend und weder traurig noch demotivierend. Ganz im Gegenteil. Die Botschaft in dieser herzerwärmenden liebevollen Geschichte ist sehr positiv. Sie macht Mut, ist voller Liebe und Zuversicht und zeigt auf eine poetisch magische Art wie das Leben wieder in den Alltag zurückkommt.
Für Kinder sind Umzüge häufig nicht allzu positiv. Das Fremde macht ihnen oft Angst und verunsichert sie, denn plötzlich verändert sich sehr viel. Das vertraute Umfeld, die Freunde, der Tagesablauf - das macht auch Nyla zu schaffen. Erst mit dem Komet fühlt sich Nyla langsam wieder wie zu Hause. Das liebgewonnene Alte kommt zurück und die Verbundenheit zwischen Nyla und ihrem Vater kehrt zurück.
Neben der einfach bezaubernden Geschichte kommen noch die besonders schönen sehr liebenswerten Illustrationen, die sehr detailverliebt, berührend und stimmungsvoll sind. Sie machen dieses Buch zu einem Augenschmaus, einen Schatz im Kinderbuchregal, der einen immer wieder Mut macht und positiv bekräftigt und bestärkt.
- Greig Beck
PRIMORDIA 3 - Re-Evolution
(9)Aktuelle Rezension von: RuquasDefinitiv das absolute Highlight der Serie. Unglaublich spannend geschrieben mit zwei Handlungs"orten", einmal beobachtet man einen in der Zeit zurückgebliebenen Mann, und einmal das Hier und Jetzt. Später kommt noch ein dritter "Ort" hinzu - die Gegenwart, die niemals passiert ist.
Das Buch beschäftigt sich dieses Mal mit einem der, wie ich finde, spannendsten Themen überhaupt - wie viel und was darf man überhaupt verändern? Und dabei zeigt es unglaublich interessant auf, wie die Evolution sich hätte entwickeln können.
In dem Buch wird weniger gekichert (sehr gut!) und tatsächlich wird sich auf das Wesentliche beschränkt, was dem gesamten Buch eine gewisse Schnelligkeit verleiht.
Meine Befürchtung, das es in diesem Band sehr wissenschaftlich wird, wurde nicht bestätigt, es blieb genau so wie im letzten Teil.
So ein bisschen abgeschwächt hat es die letzte halbe Seite, was aber irgendwo auch wieder ganz interessant ist. Denn es wirft einfach nur die Frage auf, ob das alles nicht eventuell doch Realität ist. Denn was Realität ist, das wird in diesem Buch ganz eindeutig in Frage gestellt.
- Markus Tillmanns
Superhelden (Wild Cat versus Basaltblitz 1)
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
"Basaltblitz" geht in die vierte Runde, und in meinen Augen hat die Serie nichts an Originalität verloren! Die Bücher bieten einfach eine großartige Mischung aus rasanter Action, einem eher ungewöhnlichen Superhelden-Mythos (Superman hat jedenfalls keinen Kometen gegessen!), ganz normalen Teenagerproblemen und einem schrägen Humor.
Vor allem der Humor ist für mich ein absolutes Highlight! Wie schon bei den letzten Bänden musste ich beim Lesen immer wieder schmunzeln oder sogar laut lachen.
Und trotzdem ist das Buch auch spannend, denn Nicks Leben ist echt nicht einfacher geworden, seit die Superschurken auf der Bildfläche erschienen sind! Außerdem muss er sich damit rumschlagen, dass sein bester Freund Be sich merkwürdig verhält und ihm anscheinend Sachen verschweigt, und sein Dackel Schnüffkes hat Albträume. (Irgendwie auch kein Wunder, denn es ist für einen Dackel nicht einfach, ein Wer-Mensch zu sein.)
Die Handlung ist oft absolut irre, und dennoch kaufe ich sie dem Autor ab - auf verquere Art und Weise ist das alles glaubhaft und in sich schlüssig. Ein bisschen erinnert mich das an die Bücher von Douglas Adams! Die waren auch voller irrwitziger Ideen und Handlungsstränge, und trotzdem "funktionierte" einfach alles.
Dass "Basaltblitz" so glaubhaft ist, liegt meiner Meinung nach vor allem am Hauptcharakter: Nick ist ein rundum liebenswerter Junge, der trotz seiner Superkräfte irgendwie auch ein ganz normaler Teenager ist. Er hat seine Schwächen, er ist kein perfekter "Man of Steel" - aber er ist mitfühlend, einfallsreich, loyal und witzig. (Alleine schon dafür, wie liebevoll er mit seinem Dackel Schnüffkes umgeht und wieviel Sorgen er sich wegen dessen Albträumen macht, bekam er dieses Mal eine Million Pluspunkte.)
Zitat:
"Böse Geheimnisse verbergen sich oft im Dunkel. Sie verkriechen sich in Kellerräumen oder Tiefgaragen. Sie tauchen ab in Kanalisationen oder Katakomben. Denn Geheimnisse, das weiß jeder, müssen das Licht scheuen. Noch nie hat ein Mensch bei hellster Mittagssonne ausgerufen: Hurra, ich habe das Mysterium der Blutschwestern gelöst. Nein, wirklich böse Geheimnisse sind Meister des Versteckens."
Der Schreibstil hat mir im vierten Band auch wieder sehr gut gefallen! Er las sich wie immer locker-flockig und unterhaltsam runter, so dass ich das Buch in Nullkommanix durch hatte.
Ohne schon zu viel zu verraten: das Buch nimmt am Ende eine Wendung, die ich wirklich nicht vorhergesehen habe, die aber im Nachhinein auch vieles aus den bisherigen Bänden erklärt! Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Bänden auswirken wird.
Einen kleinen Punktabzug gab es für die Fehler, die mir immer mal wieder ins Auge gesprungen sind, sowas wie "Sogar Nele setzte sich für einen paar Minuten neben ihn."
Fazit:
Im vierten Band von "Basaltblitz" überschlagen sich die Ereignisse mal wieder. Es ist halt nicht einfach für einen jungen Superhelden, fiese Lehrer, Mobber und Heldentaten unter einen Hut zu bekommen! Ein kleiner Trost ist Nick da nur, dass Spiderman das offensichtlich auch nicht besser hinbekommt...
Mir hat das Buch wieder sehr viel Spaß gemacht - ich bin einfach ein großer Fan der Reihe, besonders des durchgeknallten Humors! Wer Bücher wie "Per Anhalter durch die Galaxis" mag, sollte "Basaltblitz" defintiv eine Chance geben und in die Leseprobe reinlesen. - Karin Kalisa
Sternstunde
(2)Aktuelle Rezension von: mangomopsInhalt:Der wunderbare Weihnachtsstern soll nur ein Komet gewesen sein, ein Klumpen Gas und Staub? Die achtjährige Kim ist fassungslos über das, was sie da im Radio hört. Zwar weiß der Astrophysiker Arthur Sanftleben eine viel spannendere Geschichte zu erzählen – von einem ungewöhnlichen Zusammentreffen von Jupiter und Saturn –, doch erst der gleichaltrige Max, Star Wars-Fan und Sternenkundiger, zeigt Kim, dass Wissenschaft und Wunder sich nicht ausschließen müssen.
Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte: poetisch, positiv und strahlend wie der Weihnachtsstern selbst.
Meine Meinung:Eine nette kurze Geschichte über die Sternkunde mit der kleinen wissbegierigen Kim. Und über eine neue Freundschaft mit Max, der beeindruckt ist von Kims Wissen über die Sterne.Schön gemacht für die kleinen, die sich auch für Sterne interessieren oder es danach tun werden. - Roman Rausch
Die Kinder des Teufels
(27)Aktuelle Rezension von: Missjanemarples_seeseitenInhalt:
Im Winter 1629 erreichen die grausamen Hexenverfolgungen in Würzburg ihren Höhepunkt: Die Stadt versinkt im Chaos. Als ein blutroter Komet am Himmel zerbirst, scheint das Ende der Welt gekommen. In ebenjener Nacht stirbt Kathis Mutter im Kindbett. Nun muss sich die Elfjährige um das lang ersehnte Brüderchen kümmern, das ein auffälliges Muttermal trägt. Antonius und Crispin, Gesandte des Papstes aus Rom, wissen um die Bedeutung des fallenden Sterns: Er ist das Zeichen für die Ankunft des Antichrist. Eine tödliche Seuche, die nur Gottesfürchtige dahinrafft, scheint die Prophezeiung zu bestätigen. Und es beginnt eine erbarmungslose Hetzjagd nach dem Teufelskind, die Kathi und ihren Freunden alles abverlangt.
Meinung:
Ich empfehle jedem zuerst den ersten Teil "Die Kinderhexe" zu lesen, denn "Die Kinder des Teufels" knüpft nahtlos daran an. Außerdem wird auf die einzelnen Charaktere nicht mehr groß eingegangen, sprich es gibt keine endlosen Rückblicke auf die Vorgeschichte, was ich als sehr angenehm empfunden habe!
Die Sprache nimmt uns mit ins Mittelalter, ermüdet den Leser aber nicht. So lässt sich das buch gut weglesen.
Im Vergleich zum ersten Teil, ist das Buch nicht ganz so spannend und rasant, aber trotzdem lesenswert.
Die Charaktere entwickeln sich weiter, sie haben aus der schlimmen Zeit der Hexenverbrennungen gelernt. Nur die Oberen und Geistlichen machen da weiter, wo sie im ersten Teil aufgehört haben.
Fazit:
Ein guter Historienroman aus der Zeit der Hexenverbrennungen!
- Mariella Heyd
Elfenfehde
(25)Aktuelle Rezension von: Nicoles-LeseeckeDanke an den Zeilengold Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Die Geschichte ist fantasievoll und witzig aufgebaut. Der
Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kann sich oft ein Schmunzeln nicht verkneifen. Man trift während des Lesens auf viele mystische Wesen, die für allerlei unvorhersehbare Geschehnisse sorgen.
Ich gebe der Geschichte 4 Sterne, weil ich am Anfang des Buches den Weg in die Geschichte sehr schwer fand, was sich aber zur Mitte hin schnell legte.Fazit
Ein Jugendbuch das Spaß macht. - Kristy Acevedo
Consider - Das Portal
(20)Aktuelle Rezension von: Claudia107Klappentext: "Alex Leben ändert sich schlagartig, als Portale am Himmel erscheinen, die in eine sehr weit entfernte Zukunft führen. Menschliche Hologramm verkünden das nahende Ende der Welt, verursacht durch einen herabstürzenden Kometen. Wer überleben will, muss durch eines der Portale gehen. Bald spaltet sich die Gesellschaft in zwei Lager: die Zweifler, zu denen auch Alex Eltern gehören, und die anderen, die den Hologrammen glauben. Als erst ihre beste Freundin und kurz darauf ihre große Liebe den Weg durch das Portal nehmen, begreift Alex, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Während die Welt vor ihren Augen in Anarchie und Chaos verfällt, muss sie die richtige Entscheidung treffen: Familie oder Freunde, Wahrheit oder Lüge, Leben oder Tod?"
Das Buch bestehend aus 348 Seiten ist ein Jugendbuch und spielt sich in Amerika ab. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich auch so. Allerdings hatte ich anfangs echte Probleme mit der Protagonistin. Ihre Stimmungsschwankungen nervten mich etwas und auch wie sie mit Medikamente umging gefiel mir nicht wirklich. Auch verriet der Klappentext meiner Meinung schon viel zu viel von der Geschichte. Die erste Hälfte des Buches erfährt man eigentlich schon von der Beschreibung. Aber ab der 2. Hälfte nahm die Geschichte wirklich an Fahrt auf. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und ich wollte unbedingt wissen, wie es endet. Das Ende war dann auch eine echte Überraschung...richtig gut und ich möchte jetzt unbedingt wissen wie es weiter geht und freue mich schon auf Band 2, welches Gott sei Dank schon im September erscheinen wird.
Fazit: Dieses Buch hat mir ab der 2. Hälfte richtig spannendes Lesevergnügen bereitet. Es lohnt sich dran zu bleiben! Absolute Leseempfehlung! - 8
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