Bücher mit dem Tag "komisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "komisch" gekennzeichnet haben.

279 Bücher

  1. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (590)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die notorisch schüchterne Olivia Holloway bittet ihren besten Freund Nate ihr Nachhilfe in Sachen flirten zu geben. Da Nate ein Meister in diesem Fach ist, sagt er natürlich nur zu gern zu. Doch was als Spiel beginnt wird für Olivia plötzlich zu einer ernsteren Angelegenheit. Das dumme ist nur, Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“. Genau das ist das Credo dieses Romans. Ist Nate impulsiv, draufgängerisch, selbstbewusst ist Olivia das absolute Gegenteil schüchtern, zurückhaltend, abwartend. Und genau darin liegt die Würze dieses Romans und wird meisterlich von der Autorin in Worte gefasst. Das wieder alte Bekannte ihren Auftritt haben versüßt dem Serienfan natürlich das Ganze noch. Ich kann nur sagen, es ist wieder eine tolles Buch geworden.

  2. Cover des Buches Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 5) (ISBN: 9783548286938)
    Samantha Young

    Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Deutsche Ausgabe) (Edinburgh Love Stories 5)

     (463)
    Aktuelle Rezension von: paulamybooksandme

    Scotland Street von Samantha Young ist der 5. Band der Edingburgh-Love-Stories Reihe und dreht sich um Jo ´s jüngeren Bruder Cole und Shannon. Das Buch umfasst 377 Seiten und ist als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:

    Geschmäcker ändern sich mit der Zeit und ich dies spüre ich sehr deutlich an dieser Reihe. Ich liebe die Geschichten immer noch, aber mittlerweile sehe ich sie schon etwas kritischer und vor dieser Band gefiel mir leider nicht mehr wirklich. Cole habe ich in den Vorgängern immer geliebt, weil er trotz seiner schwierigen Vergangenheit sich so toll entwickelte und immer für seine Familie und Freunde da war. Zudem mochte ich seine trockene und trotzige Art und war deshalb etwas überrascht, wie flach er hier gezeichnet wurde.

    Generell ist die Geschichte nichts besonderes und las sich eher langweilig. Mir fehlte die gewisse Chemie zwischen ihm und Shannon und diese ganzen Dramen nervten auf Dauer. Die eingearbeiteten Themen finde ich wichtig und wurden nicht verharmlost, aber irgendwie fand ich den Umgang damit etwas komisch. 

    Shannon hat mit ihren Männern nur Pech gehabt und musste beinahe eine Vergewaltigung durchmachen. Die Rückblende dazu schlug mir echt auf den Magen und ich fand es schon stark, wie für sich gekämpft hat. Ihr Verhalten Cole anfangs gegenüber war einerseits mies, andererseits konnte ich es auch verstehen, weil er äußerlich genau wie ihre Ex-Freunde aussah und wirkte und das kann eben schon als Trigger reichen und man verhält sich dann irrational, aber dennoch ging es gar nicht. Als die beiden dann zusammenkamen und sie ihm ihre Traumata erzählt, die sie bis dahin definitiv nicht verarbeitet hatte, verführt Cole sie zum Sex, was ich absolut unangenehm fand. Ich weiß, dass ein Trauma in Geschichten aus dem Zeitraum oft mit Geschlechtsverkehr bewältigt wurde und vielleicht reagiere ich über, aber ich finde das echt unangenehm. Es passt für mich hier absolut nicht.

    Die meiste Zeit plätscherte es auch nur vor sich hin oder es wurde sehr dramatisch. Mir fehlte einfach das gewisse Extra, die Freude an der Geschichte oder den Figuren. Das lag auch daran, dass eben zwischen dem Paar kaum Chemie herrschte und ich sie als Figuren nicht sonderlich mochte. Klar, beide haben viel hinter sich und sind an sich stark, aber ich fand sie recht eindimensional, was ich vor allem bei Cole sehr schade fand, weil ich ihn in den Vorgängern doch als sehr starken, mutigen und schüchternen Jungen wahr nahm, der dies auch zum Teil geblieben ist, aber zu dem Mann, zu dem Cole sich entwickelte, konnte ich einfach keine Verbindung aufbauen.

    Shannon konnte ich zum Teil ja schon verstehen, auch wenn es ihr Verhalten nicht besser machte, aber ich fand sie sehr anstrengend. Dieses hin und her mit ihr war auf Dauer einfach zu ermüdend und dieser Turbo, der vor allem zum Schluss gezündet wurde, wirkte völlig deplatziert. Ich hatte einfach das Gefühl, dass man jetzt unbedingt ganz stark auf Happy End zusteuern musste und keine Lust hatte, etwas Tiefe einzubauen. Allerdings fand ich es auch gut, wie sie zum Ende hin endlich mal Prioritäten setzte und für ihr Verhalten einstand. Es wäre eben nur schön gewesen, wenn das etwas mehr Raum bekommen hätte.

    Die Nebencharaktere fand ich so ganz in Ordnung, auch wenn ich langsam mal einen Stammbaum bräuchte, weil ich mir echt nicht merken kann, welche Kinder zu wem gehören, wie alt die sind und wie alle zueinander stehen bzw. wie eng sie miteinander verbunden sind. Die Szenen mit Joss, Braden, Elodie und Co wirkten oft deplatziert und eher wie Seitenfüller, was ich sehr schade fand, weil die Autorin es in den vorherigen Bänden so viel besser hinbekam, die ganzen Nebenstories mit der Hauptgeschichte zu verbinden.

    Einzig der Schreibstil konnte mich noch überzeugen, weil der sich meist recht flüssig las und trotz der Schwere durchaus seine humorvollen und schönen Momente hatte, die ich daran schätze. 

    Fazit:

    Ich hätte nie gedacht, dass der Band mit Hannah und Malcolm beim re-re-re-read zu meinen Lieblingen gehören würde und selbst Scotland Street hinter sich lassen würde, was mir beim letzten Mal weitaus besser gefiel, aber Geschmack ändert sich eben. Potenziell ist es eine gute Geschichte, aber die Möglichkeiten wurden kaum genutzt und mir waren die Hauptcharaktere nur bedingt sympathisch, was ich vor allem bei Cole sehr schade fand. Die aufgebauschten kleinen Dramen und die schnell überwundenen Trauma von Shannon waren auch nicht hilfreich für die Geschichte. Dennoch gab es vereinzelt Momente, die mir gefielen, aber meist drehten die sich um den ganzen Clan und nicht um das eigentliche Hauptpaar. Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne


     

  3. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  4. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.084)
    Aktuelle Rezension von: Federstrich

    Ich bin da auch hin. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass der Auslöser dieses Buch war. Habe Kerkelings Geschichte von "seinem" Jakobsweg, mit vielen, skurrilen und schönen Begegnungen kann ich nur bestätigen, auch wenn "mein" Weg sich natürlich ganz anders gestaltet hat. Was der Autor jedenfalls wunderbar beschreibt,  und weshalb sich auch ein "Run" auf den Camino entwickelt hat, ist die ganz besondere Atmosphäre dort. Einzig die Hotelübernachtungen kreide ich Hape Kerkeling an, denn die Übernachtungen in den vielen Herbergen, Turnhalle oder Kirchen vor Ort waren es für mich, die den Weg absolut abgerundet hat. Außerdem war es eine willkommene Ablenkung von den Strapazen, den Stationen des Fernsehstars nachzuspüren. 

  5. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.068)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein sehr lustiges und kurzweilig geschriebenes Buch, das man nicht immer in der Öffentlichkeit lesen sollte, da man auch mal einen Lachkrampf bekommen kann. Empfehlenswert, wer gerne lachen möchte.

  6. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Musste ein paar mal schmunzeln, der Sprachgebrauch ist erfrischend und kurzweilig. Herr Lehmann überzeugt mit Berliner Charme und einem authentischen Einblick in das Leben eines ganz normalen Typen 

  7. Cover des Buches Small World (ISBN: 9783257261196)
    Martin Suter

    Small World

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Konrad Lang will ein Feuer machen und fackelt seine ganze Wohnung ab. Völlig aufgelöst kommt er auf eine Hochzeit. Der Sohn eines guten Freundes heiratet. Thomas war in Konrads Kindheit ein treuer Freund und Gefährte und Mama Vera, war immer sehr wichtig für ihn. Man entfernt ihn von der Party und ist peinlich berührt von dieser Szene. Die Braut aber interessiert sich für Konrads Schicksal und entdeckt in seiner Wohnung einen Plan wie er zum Laden kommt und wieder zurück zur Wohnung. Im Kühlschrank liegt seine Brieftasche. Er erzählt von schönen Geschichten aus Kindertage, aber sowohl Thomas als auch Vera blocken da ab. Nach einem weiteren Zwischenfall und der Diagnose Alzheimer wohnt Konrad Lang ab sofort im Gästehaus der Familie Senn. Irgendetwas scheint nicht zu stimmen und die junge Frau will hinter das Geheimnis kommen und tritt in ein Wespennest, wo es auch sehr gefährlich werden kann. Martin Suters Debut Roman ist ein Meisterstück und ein genialer Thriller. Eine Geschichte über Mut, Freundschaft, Familie, Gefahr und die Schatten der Vergangenheit. Großartig!

  8. Cover des Buches Lieb oder stirb (ISBN: 9783839215746)
    Jana Winschek

    Lieb oder stirb

     (29)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD
    Hanna hat die Nase endgültig voll von Männern. Sie geht nicht mehr aus, igelt sich zunehmend ein und alle Versuche ihrer Freunde, sie aus dem Haus zu locken schlagen fehl. Doch plötzlich steht ein seltsamer Typ in Hannas Wohnung, der sich als Tod vorstellt. Toddy stellt Hanna ein Ultimatum: Wenn sie bis zu ihrem Geburtstag nicht endlich wieder verliebt ist, was voraussetzt, dass sie es zuvor ernsthaft versucht, stirbt sie. Mit dem Tod im Nacken muss Hanna sich entscheiden...

    Hanna erscheint auf den ersten Blick schon ein bißchen naiv. Sollte man eigentlich glauben, eine gestandene Frau von Mitte dreißig würde nicht mehr jeden Blödsinn mitmachen, nur weil sie eine rosarote Brille auf der Nase hat. Doch weit gefehlt, es geht scheinbar noch schlimmer als gedacht. Daher ist es auch nicht verwunderlich und absolut nachvollziehbar, dass sie den Männern nach der letzten Pleite endgültig abgeschworen hat. Doch unweigerlich stellt der Leser sich die Frage, wie er selber in der Situation handeln würde, stünde plötzlich der Tod im Zimmer und stellt ein Ultimatum.

    Glücklicherweise muss man dies für sich selber nicht entscheiden, sondern kann relativ entspannt auf der Couch verfolgen wie Hanna sich entscheidet und welchen Weg sie einschlägt. Dass dieser mehr als ein Hindernis birgt, sollte von vornherein klar sein. Auch die Fettnäpfchen werden nicht ausgelassen, so bekommt man ordentlich etwas zum Schmunzeln, trotz der Tragik des Geschehens. Man hofft zwar, dass Hanna am Ende den Richtigen findet und man hat als Leser auch schon den ein oder anderen Kandidaten im Auge, doch es ist keinesfalls sicher, dass es wirklich so weit kommt. Und dass der Tod keine halben Sachen macht und wahrlich nicht zimperlich ist, beweist er mehrmals eindrucksvoll.

    „Lieb oder stirb“ bietet amüsante Lesestunden, in denen man sich aber möglicherweise auch ein wenig Gedanken über das eigene (Liebes)Leben macht. Mit ihrem eingängigen Schreibstil nimmt die Autorin den Leser sofort gefangen was noch dadurch verstärkt wird, dass die Geschichte aus Hannas Sicht erzählt wird, man also von Anfang an mittendrin ist. Beste Unterhaltung und die Möglichkeit für einige Zeit der Realität zu entfliehen.
  9. Cover des Buches Ist meine Hose noch bei euch? (ISBN: 9783499628092)
    Anna Koch

    Ist meine Hose noch bei euch?

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    3:10
    Hi Spatz, wann kommst du nach Hause?
    3:21
    Gleich, zieh dich schon mal aus und leg dich ins Bett! ;-)
    3:22
     Ich glaube nicht, dass du das wirklich willst. LG Mama


    Zum Inhalt:

    Im Zwielicht der Nacht wird schon mal aus Versehen Schluss gemacht und nach dem Aufwachen erschrocken gerätselt, ob (und wenn ja, mit wem?!) man vielleicht Sex gehabt hat. Unter dem Motto „Welche SMS hättest du gestern Nacht besser nicht verschickt“ werden hier erneut besonders lustige, schräge, peinliche und kryptische SMS versammelt. Ob alkoholgeschwängerte Liebesbekundungen, eindeutig zweideutige Nachrichten oder philosophische Exkurse in 160 Zeichen – Unterhaltung ist garantiert.

     

    Cover:

    Das Cover ähnelt dem Cover des ersten Bandes. Auch hier haben wir wieder einen Smilie – typisch für Textnachrichten – als Aufhänger und in bunten Lettern prangt der Titel auf blauem Grund. Soweit so gut. Es ähnelt dem ersten Cover – ein Wiedererkennungswert wurde hergestellt, aber leider ist es noch immer sehr unspektakulär und langweilig.

     

    Eigener Eindruck:
     Der zweite Band aus der Reihe von „SMS von gestern Nacht“, setzt die kruden Begebenheiten rund um die Kurznachrichten und ihre Schreiber fort. Wieder werden die lustigsten Anekdoten dargestellt und in Textform, wie es sich für den Nachrichtenmassenger gehört, dargestellt. Dabei sind durchaus einige lustige Zoten dabei, aber eben genauso viele, bei denen man sich fragt, was an denen lustig sein soll. Geschmackssache, so viel ist also schon mal klar. Und was auch immer mehr auffällt, viele Nachrichten wirken künstlich gestellt. Wer jetzt weiß, dass die Seite frei zu besuchen ist und man alles posten kann, der wird sich sicher auch denken können, dass die eine oder andere Nachricht wohl eher frei erfunden ist – schlussendlich mit dem Ziel auf der Seite zu erscheinen oder es gar in das Buch zu schaffen. Fleißig beim Sammeln waren die Autoren wohl, aber irgendwie ist es eben auch nicht Neues und so auch auf Dauer langweilig bis abgedroschen. Schade. Ein einmaliger, kurzweiliger Spaß, bei dem man durchaus auch Ausdauer braucht.  Ein Buch davon hätte durchaus gereicht, wenn ihr mich fragt.

     

    Fazit:

    Kurzweilig, aber leider auch schnell langweilig. Kennst u den ersten Band, kennst du die anderen Bände auch.

     


     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499628092

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Taschenbuch

    Umfang: 288 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 01.12.2011

     

  10. Cover des Buches Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück (ISBN: 9783442380749)
    Angelika Schwarzhuber

    Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler
    Hannah hat der Provinz in der sie aufwuchs eigentlich den Rücken gekehrt. Doch als ihre Oma recht unerwartet stirbt und ihr den Hof vererbt, kehrt sie zurück. An das Erbe ist eine Bedienung geknüpft - Hannah muss heiraten, wenn sie es behalten will und zwar jemanden der etwas von der Landwirtschaft versteht. Erst möchte sie das Erbe ausschlagen, doch ihre kleine Firma steckt in finanziellen Schwierigkeiten und außerdem ist da noch ihr Cousin Max dem der Hof zufallen würde, sollte sie die Bedienungen nicht erfüllen. Das möchte Hannah vermeiden und deshalb begibt sie sich auf die Suche nach einem Bauern zum Heiraten.
    Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Die immer wieder eingestreuten Dialektausdrücke haben mich nicht gestört und dem Buch noch ein wenig mehr ländliche Atmosphäre verliehen - für den dialektunsicheren Leser gibt es einen Anhang mit Erklärung.
    Die Protagonistin Hannah wirkt ein wenig chaotisch. Auf der einen Seite ist sie die selbstbewusste Geschäftsfrau, aber auf dem Land stellt sie sich manchmal an...
    Das sorgt natürlich für viele komische Situationen. Überhaupt hat das Buch mich oft zum Lachen gebracht.
    Hannahs Männersuche ... war sehr kreativ. Die Tatsache, dass das nicht ihr einziges "Problem" blieb und die Geschicht sich eigentlich darumherum auf mehrer "Schauplätze" aufteilte, gab zusätzlich Spannung und hielt mich als Leser bei der Stange.
    Am Schluss liefen die Fäden zusammen und es war ein -  zumindest für mich - nicht überraschendes Ende.
    Die Rezepte zum Nachkochen im Anhang sind natürlich nocheinmal ein zusätzliches Schmankerl für alle Backfreunde.

    Für mich war es ein richtiges Wohlfühlbuch zum Abschalten - ich konnte es gut in einem Zug durchlesen.
  11. Cover des Buches Bis(s) einer weint (ISBN: 9783453527065)
    Frau Meier

    Bis(s) einer weint

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    ... wenn man Belle und Edwarz hat? 

    Ich war mir erst nicht sicher, ob mir dieses Buch gefallen würde, da ich Twilight gelesen und damals sehr gemocht habe. 

    Wenn man dieses Buch aber nicht allzu ernst nimmt, dann kann man es auch relativ genießen.  

    Teilweise waren mir die Späße zu viel und sind etwas übertrieben. Teilweise auch einfach unangebracht. Definitiv aber eine gute Twilight- Verarsche.

    Wahre Twilight-Fans könnten sich aber ziemlich auf den Schlips getreten fühlen. 


  12. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

     (639)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich die Serie regelrecht verschlungen habe, musste ich das Buch lesen.
    Ich finde, dass das Buch sehr gelungen ist, auch wenn es deutliche Unterschiede im Vergleich zur Serie gibt. Es gibt viele neue Charaktere, die die Geschichte noch spannender machen.
    Das Buch ist teilweise etwas bedrückend und regt zum Nachdenken an.

    Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. das Buch lässt sich flüssig lesen.

  13. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Der Schreibstil des Buches ist genauso angenehm wie im ersten Band. Durch ihn hätte ich das Buch ewig weiterlesen können und auch die Charaktere sind toll. Es gibt zwar keine klassischen "Guten" Figuren, aber genau das macht hier den Reiz aus. Auch die Entwicklung der Personen wird im Laufe der Geschichte ziemlich gut beschrieben und sorgt für Spannung. Genauso wie die krimiartigen Elemente in der Geschichte. Einzig der etwas langezogene Anfang war nicht ganz so interessant, weil Bartimäus selbst kaum vorkam und der Rückblick einfach zu langegezogen war.
    Ansonsten aber dennoch ein Buch, das mir sehr viel Spaß gemacht hat.

  14. Cover des Buches In Wahrheit wird viel mehr gelogen (ISBN: 9783404178759)
    Kerstin Gier

    In Wahrheit wird viel mehr gelogen

     (841)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und witzig beschrieben. Habe ich echt oft geschmunzelt.

    Carolin ist 26 - und ihre große Liebe gerade gestorben. In ihrer Trauer muss sie sich mit ihrem spießigen Exfreund um ein nicht gerade kleines Erbe streiten. Kein Wunder also, dass Caro sich erstmals in ihrem Leben betrinkt, zu einer Therapeutin geht, ein Vermögen für Schuhe ausgibt und sich von Idioten umzingelt fühlt. Zum Glück ist Carolin in ihren schwärzesten Stunden nicht allein. Ihre besorgte Familie und ein ausgestopfter Foxterrier helfen ihr beim Neuanfang.

    Caro finde ich richtig sympathisch. So ne natürliche Frau mit ihren Fehlern. Ich finde sie richtig gut. Spannend ist es nicht gerade. Im Endeffekt treffen hier 2 nicht gleiche Welten aufeinander.

    Ein richtige schöne Geschichte. Richtig lustig.

    Das Cover ist ganz niedlich gestaltet. Finde ich recht schön.

  15. Cover des Buches Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (ISBN: 9783462043921)
    Alina Bronsky

    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche

     (161)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was ich mir hier gewünscht hatte: einen Roman mit viel Biss und schwarzem Humor. Was ich bekommen habe: eine menschenverachtende Geschichte, der jeglicher Humor abhandengekommen war und die einfach nur grausam und niederträchtig daherkam. Schade, Frau Baronsky, aber sowas liegt mir nicht. Um die restlichen Bücher der Autorin werde ich einen großen Bogen machen.

  16. Cover des Buches Irgendwo dazwischen (ISBN: B00C42UK9S)
    Anne Freytag

    Irgendwo dazwischen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974
    Titel: „Irgendwo dazwischen“
    Autorin: Anne Freytag
    Verlag: Copyright 2013 by Anne Freytag
    Seitenzahl: 602 Seiten

    Klappentext:
    „Lili ist verliebt in Elias. Emma schläft mit Clemens, liebt aber Stefan (und der ist in Kanada). Emma ist perfekt, Lili ihr Schatten und Marie einsam. Lili ist klug, Emma blond und Marie irgendwie anders.
    Marie liebt Lili, Lili liebt Elias, und Elias bekommt Besuch von Giselle. Emma weiß, dass Clemens sie nicht liebt. Lili redet sich ein, dass sie Elias nicht liebt und Marie denkt, sie weiß, was sie will – bis zu dieser Nacht mit Paul…
    Und alle suchen nur eines. Sich selbst. Was ist man denn, wenn man weder Kind noch erwachsen ist? Verwirrt. Unter Druck. Und unsicher.
    Die Hormone setzen die Segel auf eine Irrfahrt die sich Erwachsenwerden nennt.“

    Zum Cover:
    Ich mag das Cover sehr, weil es so gut zur Geschichte passt! Es zeigt zwei junge Menschen, die sich so zeigen, wie sie sind, ohne jegliche Bekleidung (Hülle). Der Blick nach unten hat etwas leicht Verschämtes bzw. spiegelt für mich Nachdenklichkeit und Unsicherheit wieder. Die kleinen Illustrationen dazwischen haben auf mich eine verspielte Wirkung. All das gefällt mir sehr gut!

    Schreibstil:
    Den Schreibstil dieser Autorin finde ich immer wieder besonders. Dieser fühlt sich leicht an, ist aber gleichzeitig tiefgründig und oft sehr amüsant. Ich mag diese Mischung sehr! Egal wie schwer das ernste Thema wiegt, Anne Freytag gibt diesem immer wieder auch Leichtigkeit hinzu. Der Text liest sich dynamisch und man bekommt ein gutes Bild im Kopf. Sehr unterhaltend und mit einer Botschaft versehen. Hervorragend!
    Übrigens ist mein Exemplar mit zahlreichen Post-its versehen, denn ich habe so viele schöne Zitate/Textstellen entdeckt und für mich markiert!

    Lieblingszitate:
    „Man muss weitergehen, auch wenn der Weg, der vor einem liegt, scheiße ist.“ (Seite 56)
    „Vielleicht ist es an der Zeit, den Wunden Zeit zum Heilen zu geben. Und es sind große Wunden. Tiefe Wunden. Noch immer offene Wunden.“ (Seite 74)
    „Es ist genauso, wie wenn jemand niest. Es gibt ein Zeitfenster, in dem man Gesundheit sagen kann. Und dieses Fenster ist klein. Wenn man es nicht in diesen paar Sekunden gesagt hat, geht es nicht mehr. Es ist einfach zu spät. Mit Entschuldigungen ist es ähnlich.“ (Seite 145)
    „In solchen Momenten merkt man, was der Unterschied ist, zwischen sich erwachsen fühlen und erwachsen zu sein.“ (Seite 238)
    „Momente, in denen die Seele weint. Keine Sprache kann Trauer besser ausdrücken als Musik.“ (221)
    „Manchmal wünschte ich, mein Herz hätte ein Hirn, dann könnte ich es ihm erklären. Aber es hat kein Hirn, und deswegen überschwemmt es mich mit Gefühlen, die ich nicht haben will. Hass zum Beispiel. Und Wut. Und Trauer.“ (Seite 349)

    Meine Meinung zum Buch:
    Als ich die Inhaltsangabe das erste Mal las, dachte mich mir so: Na das wird ja eine Herausforderung! Und so war es wirklich…

    In diesem Buch begegnet man vielen unterschiedlichen Charakteren, die etwas Besonderes verbindet: Freundschaft, Liebe oder beides, oder Familie! Diese Herausforderung hat mich schon nach einigen Seiten regelrecht beflügelt!

    Zu Beginn des Buches habe ich ziemlich konzentriert und zugleich sehr neugierig gelesen, aber nach und nach konnte ich mich auf eine besondere Weise mit den einzelnen Charakteren vertraut machen und habe sie letztendlich in mein Herz geschlossen.
    Jeder Charakter bekam in diesem Roman genügend Platz, um sich darzustellen und entsprechend auf mich zu wirken.

    Die Ich-Schreibweise aus Sicht von Emma, Lili und Marie (zumeist im Wechsel) hat mir das Hineinfühlen in diese 3 bestens ermöglicht. Dabei empfand ich es hervorragend, wie die Autorin diese Charaktere authentisch und jede auf ihre Art besonders dargestellt hat.
    Durch diesen Wechsel bekam die Geschichte Spannung und Abwechslung.

    Ein Buch mit 602 Seiten zu füllen, ohne dass es sich zieht bzw. ohne dass es zu eintönig wird, stelle ich mir sehr schwer vor! Anne Freytag hat diese Seiten aber sehr spannend, unterhaltend und mit Leben gefüllt! Sehr oft habe ich amüsiert vor mich hin geschmunzelt und oftmals war ich gerührt von Gefühlen der Charaktere und von der Handlung selbst.

    Das Buch enthält zahlreiche leidenschaftliche Szenen, bringt die Themen Freundschaft, Liebe und Familie sehr gut zum Ausdruck und regt vor allem zum Nachdenken an.
    Ein durchweg gefühl- und emotionaler Roman, der die Neugier und den oft nicht leichten Weg des Erwachsenwerdens aufzeigt und zum Ende hin mit Hilfe eines Rückblicks die Jugendzeit in einem besonderen Licht darstellt und auf den Leser wirken lässt!

    Beeindruckend für mich war, wie der Buchtitel während des Lesens immer mehr an Bedeutung gewinnt! Dieser trifft den Nagel auf den Kopf und man sagt sich: ja, so ist es wirklich (gewesen)! Gerade die Buchfigur Emma und ihr Weg haben mich zutiefst berührt. Ihre Geschichte hat mich am meisten gefesselt und beschäftigt. Aber auch Marie und Lili haben ihren Weg zu meistern und vermitteln eine Botschaft.

    Für mich waren es besondere Lesestunden, die ich nicht missen möchte. Es geht in diesem Buch vor allem um das Nicht-Vollkommen-sein und die Suche nach sich selbst! Eine sehr gute Umsetzung der Autorin!

    Bewertung: Ich gebe dem Buch von Herzen daher 5 von 5 Sterne.
  17. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

     (2.194)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ich bin fasziniert von dem Ideenreichtum! Mit jedem neuen Kapitel schaut man um einen neue Ecke, entdeckt ein völlig schräge neue Welt, die aber absolut durchdacht und glaubwürdig erzählt und eingeführt dass man unweigerlich mit auf die Reise geht! Wie kann man nur auf so viele gute, immer neue, schräge aber stimmige Ideen kommen??? Extrem unterhaltsam das Buch!

    Ich würde auch allen Eltern, die ältere Kinder haben die schon selber lesen, dieses Buch empfehlen.
    Auch Kinder die sonst eher Comics lesen oder nur Computerspiele spielen können hier auch voll auf den Geschmack des Lesens kommen, wegen der schrägen Geschichten, der Spannung und wegen der immer neuen Welten die fast an unterschiedliche Levels im Computerspiel erinnern. Sehr sehr viele absurde schräge Landschaften und Umgebungen, die in sich aber immer vollkommen stimmig und klar sind - grossartig! Man muss sie aufgrund der Dicke des Buchs vielleicht zu den ersten Seiten überzeugen. Ein sehr dickes Buch, aber wer einmal reingefunden hat, der hört nicht mehr auf zu lesen - und der ist danach um eine fantastische WELT reicher als vorher!

  18. Cover des Buches Schneller als der Tod (ISBN: 9783596512041)
    Josh Bazell

    Schneller als der Tod

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Schneller als der Tod - an sich schon ein skurril als Titel, denn was kommt schneller und plötzlicher als der Tod?
    Josh Bazell schafft es in einem skurrilen Titel eine noch skurrilere Geschichte zu verstecken.

    Es geht um die Mafia, um einen umgeschulten Arzt und um die Liebe.

    Josh Bazell hat einen tollen Schreibstil der Dinge so präzise wie möglich und Situationen so komisch wie nötig beschreibt. 
    Mit dem Roman "Schneller als der Tod" ist ihm ein Sensationshit gelungen, der es schafft auch nicht Krimi-Leser in seinen Bann zu ziehen! Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle Unentschlossenen.
  19. Cover des Buches Flora Salmanteri und die Mini-Piraten Band 1 (ISBN: 9783958541757)
    Noora Kunnas

    Flora Salmanteri und die Mini-Piraten Band 1

     (69)
    Aktuelle Rezension von: lilli1906

    Dieses Buch war eine total positive Überraschung für uns. Wir hatten bisher noch nie etwas davon gehört, haben uns aber vom Cover direkt angesprochen gefühlt. Und es entpuppte sich als absolutes Lesevergnügen!


    Die Kinder Lilli und Mikko müssen in den Ferien bei ihrem blöden Onkel wohnen, der sie nicht leiden kann. Und wahrscheinlich hätten sie richtig blöde Ferien, wenn da nicht die Nachbarin Flora Salmanteri wäre. Die alte Dame ist einfach cool, hat einen sprechenden (und herrlich singenden) Hahn namens Pedro, der immer Lederjacke und Glitzerjacke trägt, und ihr bester Freund ist ein alter Pirat mit Holzbein. Flora druckt Mini-Piraten mit dem 3D Drucker aus, und als Mikka aus Versehen eine seltsame Flüssigkeit über ihnen ausschüttet, werden sie lebendig. Und natürlich bleiben sie nicht in ihrer Kiste... Jetzt müssen nicht nur die Piraten eingefangen werden, sondern es warten noch einige andere Abenteuer auf die lustige Truppe.


    Dieses Buch ist wahnsinnig charmant, witzig, einfallsreich und macht einfach riesig viel Spaß. Wir freuen uns total, dass es noch einen zweiten Band gibt.

  20. Cover des Buches Gibt es intelligentes Leben? (ISBN: 9783499620768)
    Dieter Nuhr

    Gibt es intelligentes Leben?

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Ich sag es lieber direkt: Das Buch ist auf meinem SaB (Stapel abgebrochener Bücher) gelandet und wird dort auch definitiv bleiben. Nach Seite 117 habe ich es nur ganz grob überflogen und mir die Bilder angeschaut. 

    Wer hier auf Wissenserweiterung mit ein bisschen Komik hofft, liegt ziemlich falsch. Es gibt zwar ein paar Informationen aus Studien und Wissenschaft, aber nicht ausreichend, dass es wirklich nennenswert wäre. Die "Witze" kommen einem sehr gezwungen vor und sind gespickt mit Klischees und Vorurteilen. 

    Leider kein Buch, dass ich empfehlen würde und daher nur 1/5🦉


    Irgendwann fand ich Dieter Nuhr mal witzig, habe aber schon ewig nichts mehr von ihm gesehen oder gehört. Vielleicht hat sich mein Geschmack auch geändert. Das sollte ich mal auf die Probe stellen. Das Buch ist übrigens auch schon aus dem Jahr 2006 und somit 15 Jahre alt (wie die Zeit vergeht 🙈), da können sich Meinungen ändern. Das Buch habe ich allerdings irgendwo günstig bekommen oder aus einem öffentlichen Bücherregal und habe mich erinnert, dass ich das Buch mal lesen wollte. Es lag jetzt aber auch schon Jahre auf meinem SuB. 


  21. Cover des Buches Eierlikörtage (ISBN: 9783492311915)
    Hendrik Groen

    Eierlikörtage

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Gestern hatte unser Heim einen richtigen Supertag: ein Herzanfall, eine gebrochene Hüfte, und ein Bewohner ist beinahe an einem Mürbteigkeks erstickt. Jedes Mal wieder fuhr der Krankenwagen vor. Bei so vielen Gesprächsthemen bei Kaffee und Tee kam man kaum mehr hinterher.«

     

    Hendrik Groen ist 83 ¼ Jahre alt und lebt in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. Keins von der Sorte Luxusheim, sondern eben eins, in dem man landet, wenn man nicht mehr alleine zurechtkommt und nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügt.

    Hendrik ist schwer genervt von seinen Mitbewohnern. Ständiges Jammern und Stöhnen ist nicht das, was er sich für den Rest seines Lebens anhören mag. Zu seinem Pech hat Hendrik auch noch ein überaus freundliches Naturell, hört jedem Meckerer lächelnd zu und traut sich nicht, eine eigene Meinung zu äußern. Aus im Grunde therapeutischen Gründen beginnt er, ein Tagebuch zu führen, in dem er ehrlich alles rauslässt, was ihn bewegt und was ihm durch den Kopf geht.

     

    Für mich bedeutete das, dass mir Hendrik anfangs ziemlich auf die Nerven ging. Denn was er bei den anderen kritisierte, tut er nun selbst. Er meckert. Über das Heim, die Regeln dort, seine Mitbewohner, alles und jeden und natürlich über seine körperlichen Gebrechen. Alles sehr verständlich und richtig, aber trotzdem nervig.

    Das ändert sich jedoch schlagartig, als Hendrik an einem Abend Mitte Februar zusammen mit drei anderen älteren Herren und zwei ebensolchen Damen beschließt, den Rebellenclub Alt-aber-nicht-tot zu gründen. Ein Club, der die chronische Ereignislosigkeit ihres Lebens bekämpfen soll, unter anderem durch gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge.

     

    Was dann folgt, packte mich so, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Die Clubmitglieder wuchsen mir blitzschnell ans Herz und ich bewunderte ihren Einfallsreichtum, ihr Miteinander und die Lebensfreude. Ich musste sehr lachen, als ich las, dass ein Punkt der Clubregeln lautet: »Die Teilnehmer dürfen nicht meckern.« Man kennt halt die eigenen Schwächen ;-)

     

    Es war so lustig und rührend, was der Club gemeinsam unternahm. Und wie sie sich gegenseitig bestärkten im Kampf gegen die Widrigkeiten des Alltags. Die Leitung des Heims beispielsweise, die gefühlt nichts anderes zu tun hat, als wo eben möglich geplante Aktivitäten zu unterbinden. Begründet durch Vorschriften, die man aufgrund anderer Vorschriften leider nicht einsehen darf. Sarkasmus und schwarzer Humor sind nicht rar!

     

    Leider gehört zu den Widrigkeiten auch der körperliche Verfall, der den Freunden immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. So ist das Buch manchmal brüllend komisch, an anderen Stellen aber zum Heulen ergreifend. Ganz wie das Leben halt. Am Ende hatte ich einen dicken Kloß im Hals und obwohl ich ahne, dass das im Folgeband nicht besser werden wird, muss ich demnächst weiterlesen.

     

    Fazit: Lachen und Weinen wechseln sich ab, so ist das Leben. Aber der Alt-aber-nicht-tot Club zeigt, wie Carpe Diem in Perfektion geht.

  22. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (402)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  23. Cover des Buches Macho Man (ISBN: 9783462042115)
    Moritz Netenjakob

    Macho Man

     (283)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Daniel, Anfang 30, hat es wirklich nicht leicht. Erzogen von Eltern, die sich für die Nazi-Vergangenheit schämten und Alice Schwarzer als Freundin hatten, ist er schlicht und einfach ein „Weichei“ in den Augen der Frauen und auch seiner Kumpels.  

    Frisch verlassen fliegt er in die Türkei, um dort seinen Freund Mark – Animateur in einem Club – zu besuchen. Und dann geschieht ein Wunder…das er kaum glauben mag….ausgerechnet Aylin, hinter der alle her sind, verliebt sich in ihn. Die Probleme beginnen zurück in Deutschland in Köln, wo Aylin mit ihrer Großfamilie lebt – und die Daniel nun kennenlernen soll. Wie soll er denn da bestehen, zwischen türkischen Machos und ihren Eigenheiten? Schließlich will er nicht als Waschlappen dastehen….

    Ich hatte mal eine Autorin gefragt, welches Ihr lustigstes Lieblings-Buch ist – und sie hat mir eben dieses hier genannt. Keine Frage, der Autor reiht einen Gag an den anderen (ich fand es fast zu viel) und es ist wirklich angenehm zu lesen und witzig. Allerdings wirklich nicht so, dass ich pausenlos lachen musste. Manches käme sicher auch in einer Comedy-Show besser zur Geltung.

     Trotzdem hat es mir immerhin so gut gefallen, dass der zweite Teil nun bei mir auf der Wunschliste steht…..

  24. Cover des Buches Pinguinwetter (ISBN: 9783404166527)
    Britta Sabbag

    Pinguinwetter

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Pinguine sind großartig. Pinguine auf dem Cover und im Titel sind auch toll. Aber da hört meine Begeisterung für dieses Buch schon fast auf.

    Wir beginnen mit einer typischen Wendesituation: Charlotte verliert ihren Job, als sie eigentlich glaubt, befördert zu werden. Von da an geht es erstmal nur bergab. Es gibt ein paar Männergeschichten, zwei Kinder, zwei Freundinnen, eine Verwechslung und eine etwas exzentrische Familie.

    Die Protagonistin versinkt im Wesentlichen im Selbstmitleid und es passiert nicht viel. Die Handlungsweisen der Charaktere waren für mich größtenteils nicht nachvollziehbar und die Charaktere hatten wenig Tiefe. Die Szenen mit den Kindern konnten waren stellenweise ganz witzig, und die Pinguinanekdoten haben mir gefallen. Der Schluss, der einen schönen Bogen zum Titel zieht, hat mir gefallen. Aber das war es leider auch schon. Besonders lustig fand ich das Buch tatsächlich gar nicht, offenbar habe ich einen anderen Humor. Ich kann das Buch eher nicht weiterempfehlen. Schade.

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