Bücher mit dem Tag "kommissär"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kommissär" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783257214369)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Verdacht

     (331)
    Aktuelle Rezension von: variety

    ... dann könnte ich mehr * vergeben! Zu Beginn liest sich die Erzählung nämlich sehr gut und auch die Spannung wird hochgehalten (wer ist der Nazi-Arzt?). Die beiden letzten Kapitel schafften es aber, dass ich das Buch etwas enttäuscht weglege. Soviel philosophisches und umständliches Beschreiben war mühsam zu lesen - und auch die Spannung war völlig weg. Extrem schade.

  2. Cover des Buches Wintergewitter (ISBN: 9783518467190)
    Angelika Felenda

    Wintergewitter

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Nach Band 1 um den sympathischen 'Kommissär' Sebastian Reitmeyer war ich gespannt, wie es weiter gehen würde, denn auch die persönliche Geschichte der Hauptpersonen spielt eine Rolle.

    Ich muss sagen: dieser Krimi hat mir noch besser gefallen als der erste, denn er ist spannender. Der junge Kommissar ist aus dem 1. Weltkrieg zurück und – wie viele – traumatisiert. Er hat mit Panikattacken zu kämpfen, die er aber verbergen möchte. Wehleidig ist er nicht, ebenso wenig sein auch sympathischer Polizeischüler, der mit einer Lungenschädigung durch Giftgas allen Grund dazu hätte.

    Aber alles ist relativ und es geht ihnen noch verhältnismäßig gut, was man von vielen aus dem Arbeitermilieu nicht sagen kann. Die sozialen Gegensätze haben sich verschärft. Während die einen in Saus und Braus leben, wissen andere nicht, wie sie ihre Kinder satt bekommen sollen und leben in 'Löchern' statt in Palästen. Dass dies keine gute Grundlage für das Funktionieren einer Demokratie ist, leuchtet ein. Das Erstarken des Nationalsozialismus ist also ein gewichtiges Thema.

    Diese Thematiken hat die Autorin so geschickt in eine spannende Geschichte eingewoben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man z.B. auch wissen möchte, ob die junge, hübsche Gerti Blumfeld, die aus Berlin angereist ist, ihre vermisste Schwester finden wird und wie das alles mit den Morden an zwei jungen Frauen zusammenhängt.

    Dies war für mich ein so spannender und gleichzeitig anspruchsvoller Krimi, dass ich sofort mit Band 3 anfangen musste.

  3. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  4. Cover des Buches Der Richter und sein Henker (ISBN: 9783257600599)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Richter und sein Henker

     (1.236)
    Aktuelle Rezension von: The_Gamer9805

    Das Buch ist spannend. Es hat manche Stellen in denen es eher Langweilig wird. Man kann es sehr gut verstehen. Es hat auch ein Film darüber. Ich hatte das Buch in der Schule. Es gibt gute Aufgaben für das Buch im Internet. Es sind eher kleinere Kapital, aber es hat auch grössere Kapitel. Man kann es auch gut verstehen. Gut geeignet für den Literatur Unterricht.

  5. Cover des Buches Der eiserne Sommer (ISBN: 9783518467138)
    Angelika Felenda

    Der eiserne Sommer

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Dies ist der Auftakt einer (bisher) dreiteiligen Reihe um den 'Kommissär' Sebastian Reitmeyer, einen jungen, aufrechten, unbestechlichen Mann und das will etwas heißen in der damaligen Zeit, einer harten Zeit, in der es ums Überleben ging, wo Hunger, Wohnungsnot und Elend die Menschen im Griff hatten, die Monate kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges in München, einer Zeit, in der die zumeist adeligen Offiziere das Sagen hatten und wo Kriegslust sich in allen Bevölkerungsschichten breit machte.

    Morde passieren und sie scheinen politisch motiviert. Letztlich war es mir egal, welche Motive dahinter steckten, denn mehr als ein Krimi ist dies ein Roman, der Mordermittlungen auf dem Hintergrund der Zeit schildert, vielleicht ein wenig zu langatmig und zu ausufernd. Das aber wird wettgemacht durch die Personen, mit denen man mitleiden und mitfiebern kann, außer dem sehr sympathischen Reitmeyer auch sein 'Auszubildender' Rattler mit den abstehenden Ohren und der Höckernase, der mit Intelligenz, Spürsinn und Unerbittlichkeit Spuren verfolgt, seinen eigenen Kopf hat und sich nicht mal von seinen Vorgesetzten darin beirren lässt.

    Alles in allem ein Krimi mit Anspruch, der ein Sittenbild der damaligen Zeit abgibt.

  6. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783905575798)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Verdacht

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Gruenente
    Bärlach (aus der Richter und sein Henker schon bekannt) liegt im Krankenhaus. Er hat Krebs. Es ist sehr ernst. Sein Arzt und Freund Hungertobel eröffnet ihm, das er etwas noch ein Jahr zu leben hat.
    Deshalb wird er auch noch pensioniert.Was er äusserlich mit Fassung trägt.
    Trotzdem kann man den Kommissär in ihm nicht einfach abstellen.
    Hungertobel glaubt im Foto eines brutalen KZ-Arztes einen Kollegen zu erkennen: Dr. Emmenberger, der jetzt in der Nachkreigszeit in Zürich eine lukrative Privatklinik leitet.
    Doch das kann nicht sein. Emmenberger war zu der Zeit, als das Foto entstand in Chile.
    Bärlach hat angebissen. Er aktiviert alte Freunde, wie Gulliver, einen Juden, der mehrere Konzentrationslager überlebte, für tot erklärt wurde und seitdem im Untergrund lebt. Der musste eine sehr beeindruckende Erscheinung gewesen sein.
    Um Emmenberger näher zu überprüfen lässt sich Bärlach in dessen Privatklinik überführen.
    Das ist sehr riskant, Emmentalers Spezialität sind Operationen ohne Narkose...
    Spannende Abrechnung mit einem Arzt, der seinen Sadismus an Unschuldigen auslebt. Ein ganz wunderbarer Showdown. Zugegeben, die Sprache ist nicht modern, doch kann ich mir sehr gut vorstellen, wie die Story an sich in die heutige Zeit übertragen wird.
    Die Diskussion der beiden Kontrahenten ist sehr aktuell.
    Ich hatte eine andere Ausgabe, die ich hier nicht fand.
  7. Cover des Buches Das Paar im Kahn (ISBN: 9783257240030)
    Hansjörg Schneider

    Das Paar im Kahn

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Kommissär Hunkeler von der Baseler Kriminalpolizei geht straff auf die Rente zu und führt ein eigenes Leben auf dem Revier. Die Kollegen und Vorgesetzen sind stets auf neue "Ausrutscher" gefasst und genervt davon. Hunkeler sucht so lange, wie er es für richtig hält und findet somit meist dann doch den Mörder. Es fehlt der Geschichte etwas an Geschwindigkeit, teilweise schleppt sich die Handlung über die Seiten, aber ansonsten ein grundsolider Krimi.
  8. Cover des Buches Hunkelers Geheimnis (ISBN: 9783257243680)
    Hansjörg Schneider

    Hunkelers Geheimnis

     (6)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Der pensionierte Basler Kommissär Peter Hunkeler liegt im Krankenhaus. Er ist an der Prostata operiert worden, und es hat sich herausgestellt, dass es kein Krebs war. Hunkeler fühlt sich verschont und spürt, wie schon in den früheren Jahren so etwas wie Dankbarkeit für sein Leben, auch wenn seine Erinnerungen mit steigendem Alter immer intensiver werden.
    Hansjörg Schneider, der in einem Interview bestätigt hat, das Hunkeler, seine Lebensgeschichte und seine Gedanken sehr mit seiner eigenen Biographie und seinen Gedanken zu tun haben.

    Hunkeler liegt also im Krankenhaus und neben ihm im gleichen Zimmer ein alter Bekannter: Stephan Fankhauser, einst wie Hunkeler bei den Achtundsechzigern, ist er durch die Institutionen marschiert und Leiter der Balser Volkssparkasse geworden. Nun ist er schwerkrank. Eines Nachts beobachtet Hunkeler, wie eine Krankenschwester mit einen Rubinring an der Hand, Fankhauser eine Spritze setzt. Der wehrt sich heftig und ist am nächsten Morgen tot. Hunkeler weiß nicht recht, ob er einer Täuschung durch die eigenen Medikamente aufgesessen ist, doch es wird sich später herausstellen, dass er richtig beobachtet hat.

    Später, während einer Handlung, in der Schneider wieder in die Schweizer Geschichte zurückgeht und sie parallel setzt zu zeitgenössischen Ereignissen, hier die Finanzkrise.
    Und während der er Hunkeler seien eigenen Gedanken denken lässt:
    „In seiner Jugend, dachte Hunkeler, waren die Schweizer stolz gewesen auf ihr Land. Man sprach vom freien Schweizer und meinte sich selbst. Man war stolz darauf, dass man den Flüchtlingen Asyl gewährte. Man war auch stolz auf die Banken. Denn in ihnen lag das Geld unschuldig Verfolgter in sicherer Verwahrung. Ein Stück vom Freiheitskämpfer Wilhelm Tell steckte in jedem Eidgenossen und  jeder Eidgenossin.“

    Doch die Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg hat sich als rassistisch herausgestellt und die einst angesehenen Banken sind in unglaubliche Skandale verwickelt. Und was zunächst aussieht wie eine Sinnestäuschung hat Zusammenhänge bis in die ferne Vergangenheit.

    Seit 1993, als der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider seinen ersten Kriminalroman um den Kommissär Peter Hunkeler veröffentlichte, ist er als Krimiautor ein Geheimtipp geworden. Obwohl seine Bücher keine hohen Auflagen erreichen, wie etwa die seiner modern gewordenen schwedischen Kollegen, sind die Romane auf höchstem Niveau, mit viel politischer Analyse, gesellschaftlich-hintergründigem Witz und immer auch angereichert mit einer subtilen Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, besonders denen in Basel und in der Schweiz.

    Peter Hunkeler war früher verheiratet, hat aus dieser Ehe auch eine erwachsene Tochter, mit der sein Kontakt aber spärlich ist. Seit vielen Jahren ist er zusammen mit Hedwig, einer engagierten Erzieherin, die es trotz allem Stress versteht, ihr Leben zu genießen und auf diese Weise Peter Hunkeler immer wieder einen guten Ruhepol bietet, auch wenn ihre Streitgespräche ein wahrer Lesegenuss sind. Besonders wenn sie Wochenenden oder andere freie Tage in ihrem Häuschen im Elsass direkt hinter der französisch-schweizerischen Grenze verbringen.

    Hunkeler hat eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich. In der Studentenbewegung engagiert, hat er sich eine libertär-liberal-linke Position bewahrt, die nie dogmatisch war oder wird. Vielleicht ist er darin das treue Abbild seines genialen Schöpfers. Er kennt in Basel Gott und die Welt und seine sozialen Kontakte machen vor Klassenschranken und sozialen Milieus nicht Halt. Er verkehrt mit Schriftstellern, Künstlern und Theaterleuten, Lebenskünstlern, halbseidenen Figuren an der Grenze zur Unterwelt. Er trifft sie auf der Straße, in Cafes, vor allem aber abends und nachts in den alten Basler Beizen, die vom Aussterben bedroht sind, und denen Hansjörg Schneider in seinen Büchern nebenbei ein Denkmal setzt.
    Er liebt Menschen und die Geschichten, die mit ihnen verbunden sind. Und weil er sich so gut in Menschen hinein versetzen kann, löst er alle seine Fälle mit diesem "Gspüri". Auch diesen Fall, er ihm nach seiner Entlassung aus dem Krankhaus keine Ruhe lässt. Und wie schon zu seiner aktiven Zeit meiden ihn die Kollegen, mit denen er wieder zu tun bekommt. Seine Eigenständigkeit und innere Ruhe machen ihnen Angst, erst recht, wo er nun keine Verpflichtungen mehr hat. Und wie schon damals erweist sich der Staatsanwalt Suter als heimlicher Unterstützer.

    Das vorliegende Buch Schneiders ist vielleicht der Beste aller neun Hunkelerbände. Seine Altersweisheit und sein unideologischer Blick auch auf seine eigene Vergangenheit lassen ihn erkennen, was trotz allem sein Basel für ihn liebenswert macht, auch als politische Heimat.




  9. Cover des Buches Hunkeler macht Sachen (ISBN: 9783257242607)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler macht Sachen

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Hunkeler und die Augen des Ödipus (ISBN: 9783257242386)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Ödipus

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr
    Hunkeler und das Theater . Kurz vor der Pensionierung ermittelt Hunkeler an einem rätselhaften Fall. Das Hausboot eines bekannten Basler Theaterintendanten liegt havariert im Rhein. Von dem Bootsbesitzer keine Spur. Ist er nur für ein paar Tage verschwunden, hat er Selbstmord begangen oder wurde er gar ermordet? Hunkeler beginnt in den Kreisen des Theaters zu ermitteln. . Sehr gemächlich beginnt Hansjörg Schneider seinen mittlerweile 8. Band um seinen Basler Kommissär Peter Hunkeler. Den Schwerpunkt legt der Autor eindeutig auf seinen Protagonisten und dessen Privatleben, die Ermittlungen sind eher nur Nebenschauplatz. Sehr ausführlich geht Hansjörg Schneider auf die Basler Theaterszene wie auch auf die Stadt und deren Menschen an sich ein. . Dies nimmt meiner Meinung nach zu viel Raum ein und nimmt dadurch ziemlich die Spannung aus dem Krimi beziehungsweise lässt kaum welche aufkommen. Wobei die Geschichte sehr gut durchdacht, schlüssig und durchaus auch unterhaltsam umgesetzt ist. . Der Erzählstil ist eindeutig seinem kurz vor der Pensionierung stehenden Protagonisten angepasst und wirkt durchweg sehr ruhig, souverän und nachdenklich. Alle Charaktere sind klar herausgearbeitet, authentisch beschrieben und teilweise wunderbar originell. Fast jede Figur hat so seine kleine Macken, was mir prima gefallen hat. . Fazit: Ein mäßig spannender Krimi, der weniger Wert auf die Ermittlung an sich, sondern mehr auf seinen Protagonisten und dessen Umfeld legt.
  11. Cover des Buches Tod einer Ärztin (ISBN: 9783257240047)
    Hansjörg Schneider

    Tod einer Ärztin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    „Basel war eine prüde Stadt, das wusste er schon lange, von puritanischem Geiste durchweht. Man tat hier, was sich schickte, man wollte sich unter keinen Umständen eine Blöße geben. Und was sich nicht schickte, war schlecht. Man marschierte hier sogar an der Fasnacht in militärisch ausgerichteten Kolonnen. Trotzdem war er hier zu Hause, ein zugezogener Fremdling zwar, des einheimischen Dialekts nicht mächtig, aber immerhin toleriert.“ (S. 105) Wo Peter Hunkeler, Hauptkommissar bei der Baseler Polizei und wenige Jahre vor der ersehnten Pensionierung stehend, tatsächlich herkommt, bleibt auch in seinem vierten Fall „Tod einer Ärztin“ unklar. Dafür erfahren wir viel über seine Zeit als Student, die 68-er Bewegung in Basel und was aus ihr geworden ist. Eine damalige Führerin der Studenten in Basel und heutige Hausärztin Hunkelers, Dr. Christa Erni, wird in ihrer Praxis erstochen aufgefunden. Der erste, naheliegende Verdacht: Drogenabhängige haben sich gewaltsam Stoff besorgt. Peter Hunkeler glaubt das nicht und geht bei seiner Ermittlung seine typisch eigenen Wege, bis er ans Ziel kommt. Hansjörg Schneider hat mit Peter Hunkeler eine Figur geschaffen, die es ihm ermöglicht, seine eigene große Liebe zur Stadt Basel und seine gleichzeitige Kritik an der offiziellen Kultur- und Gesellschaftspolitik auf eine fast liebenswürdige Weise zum Ausdruck zu bringen. Man muß diesen borstigen, eigenwilligen Hunkeler, der in allem an die Liebe glaubt, einfach gerne haben.
  12. Cover des Buches Flattermann (ISBN: 9783257240023)
    Hansjörg Schneider

    Flattermann

     (16)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Ein sympatischer schweizer Kommissar - ein sympatisches Buch Der Schreibstil des Autors hat mich gleich begeistert und mitgerissen. Eigentlich war es nicht unbedingt die Spannung, sondern das Erleben des Ganzen. Der Kommisar Hunkeler läßt den Leser sein Leben in Basel miterleben und auch seine Tränen trocknen. Kommissar Hunkeler, der gerade in Basel am Rhein Urlaub macht und auch gerne im Fluß schwimmt, beobachtet wie ein älterer Mann sich von einer Bücke aus in die Flut stürzt..... Einmal ein anderer Kriminalroman, aber von diesem Autor sicher nicht mein letzter. Sehr empfehlenswert.
  13. Cover des Buches Hunkeler und die goldene Hand (ISBN: 9783257242379)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die goldene Hand

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider ist ein alter Hase in der Kriminalliteraturszene. Seit dem Jahr 1993 schreibt er bereits an seiner Reihe um den Kommissär Peter Hunkeler, der mittlerweile in der Schweiz schon Kultstatus erreicht hat. In Deutschland sind Bekanntheitsgrad und Verkaufszahlen bei weitem nicht so hoch, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass sich Schneider sehr heimatverbunden zeigt und in seinen Büchern nur selten über den regionalen Tellerrand blickt. So auch in „Hunkeler und die goldene Hand“, dem siebten Band aus der Serie, der, von der langjährigen Fangemeinde heiß erwartet, rechtzeitig zum 70. Geburtstag Schneiders auf den Markt gekommen ist. Und das vorneweg: Viele neue Anhänger dürfte sich der Autor mit seinem Werk nicht verschaffen, denn für diese äußerst süffisant-zähe und unspektakuläre Geschichte muss das Lesepublikum wohl entsprechend mitgealtert sein. Hunkeler, der seit einiger Zeit unter starken Rückenschmerzen leidet, hat sich krankschreiben lassen und im Solebad Marina in Rheinfelden Quartier bezogen. Dort sucht er nach der nötigen Entspannung, um wieder auf die Beine zu kommen. Ärgerlich nur, dass im herrlich warmen Wasserbecken zwei ältere Damen die von ihm so favorisierten Massagedüsen derart lang besetzt halten. Um sich die Zeit bis zu deren (hoffentlich baldigen) Aufbruch zu vertreiben, beginnt er mit der Beobachtung der anderen Badegäste und wird, kurz nachdem ein Schrei über die neblige Wasseroberfläche gehallt ist, auf einen äußerst ausdauernden Taucher aufmerksam. Als dieser schließlich an ihm vorbei treibt, entpuppt sich der „Taucher“ als Leiche mit aufgeschlitzter Kehle … und mit dem Badespaß ist es plötzlich vorbei. Bei dem Toten handelt es sich um den stadtbekannten, homosexuellen Kunsthändler Roger Ris. Und als möglicher Mörder steht dessen Liebhaber Rebsamen unter Mordverdacht. Der hatte, mit am Bein geschnallten Messer, noch kurz zuvor seine Runden durchs Becken gezogen. Während Baseler und Rheinfeldener Polizei in Kompetenz- und Verantwortlichkeitsstreitigkeiten ausbrechen, schaut sich Hunkeler in aller Seelenruhe unter den Gästen des Hotels um. Er glaubt nicht, dass es sich bei Rebsamen um den Täter handelt. Seine Nachforschungen führen stattdessen ihn in die Künstlerszene des Dreiländerecks Schweiz-Elsass-Schwarzwald und auf die Spuren der sagenumwobenen goldenen Hand Rudolfs von Rheinfelden. Dieses Relikt ist vor einiger Zeit von Kunsträubern gestohlen und nach Basel transportiert worden, um hier an einen Kunsthändler verkauft zu werden … vielleicht an Roger Ris? „Hunkeler und die goldene Hand“ ein Krimi? Anscheinend war sich da der herausgebende Bastei Lübbe Verlag selbst nicht ganz sicher und hat das Buch deshalb auf dem Cover lediglich als „Roman“ tituliert. Er hat daran gut getan, denn Freunde der spannenden Unterhaltung werden hier wenig bis überhaupt nicht auf ihre Kosten kommen. Und auch die große Beliebtheit dieser Reihe in der Schweiz lässt sich für Neueinsteiger angesichts dieses fade zusammengemischten Plots wohl nur schwer nachvollziehen. Der dient von Beginn an eigentlich nur als stützendes Korsett, um in anschaulichen Bildern die kulturellen und gastronomischen Vorzüge der Dreiländereck-Region hervorzuheben und deren Bewohnern den Spiegel vor das Gesicht zu halten. Da wird in der Natur gewandert, in Lokalen ein Bier gezischt und dem Plätschern eines Baches gelauscht, während man zwischendurch den allerneuesten Klatsch mit den Nachbarn oder dem Wirt um die Ecke austauscht, in der Hoffnung zwischen all dem Gerede den ein oder anderen Hinweis zu finden, der eventuell Licht in die trübe Ermittlungssuppe bringen könnte. Spannungsbogen? Überraschungen? Unvorhersehbare Wendungen? Absolute Fehlanzeige. Nun gut, das lässt sich ja mit einer interessanten und amüsanten Hauptfigur wie Peter Hunkeler vielleicht wettmachen … wenn er denn so eine wäre. Stattdessen schaut man einem trägen und gelangweilten, alten Mann über die Schulter, dem jeglicher Witz und Charme abgeht, und von dem sich der Leser, auch dank mangelnder Beschreibungen, einfach kein Bild machen kann. Stellvertretend darf hier jedoch gern Ottfried Fischers Verkörperung des „Bullen von Tölz“ als Vergleich herangezogen werden, dessen schauspielerisches Repertoire in Gestik, Mimik und Sprache dem von Hunkeler in etwa gleichzusetzen ist. Schneiders Humor erweist sich als erschreckend stupide und konstruiert, Kurzweil will so gar nicht aufkommen. Gut möglich, dass man im Alter und in der Lebenseinstellung dem Hunkeler ähnlicher sein muss, um mit dem schwerfälligen Ermittler warm zu werden, der sich mit seiner Liebe zu Alleingängen auch nicht wirklich aus dem Mainstream-Allerlei hervorhebt,. Wer also nun bei „Hunki“ eine mögliche „Klufti“-Alternative erwartet, soll gleich gewarnt sein, denn Ersterer ist weder so lustig noch so spannend. Stattdessen bedient Schneider vor allem Freunde des Lokalkolorits und Liebhaber von Heimatfilmen, Bauernhofidyll und ländlicher Gesellschaftskritik, für die zu große Aufregung vor allem eine Minderung des gesundheitlichen Lebensstandards bedeutet. Schriftstellerisches Können kann man dem Baseler Schriftsteller indes nicht absprechen. Die Landschaftsbeschreibungen sind gelungen, streckenweise sogar recht malerisch. Und auch der Stil ist flüssig und gut lesbar. Darüber hinaus lässt die Handlung aber jegliche Dynamik vermissen, zumal die zwei Parallelgeschichten, welche auf gerade mal knapp 240 Seiten den Leser in die Irre führen sollen, letztlich ohne wirklichen Abschluss ins Leere laufen und zum eigentlichen Mordfall nichts beitragen. Den hat der aufmerksame Leser, allein schon mangels einer Vielzahl von Verdächtigen, bereits zur Mitte hin gelöst. Insgesamt ist „Hunkeler und die goldene Hand“ ein spannungsarmer und langatmiger Regionalroman, der mit seiner, leider wenig individuellen Hauptfigur, steht und fällt. Die eingeschworene Fangemeinde wird ihm sicherlich weiter die Treue halten. Der potenziell interessierte Quereinsteiger darf sich (auch weil Schneider enorm viel Wissen einfach voraussetzt und wenig erklärt) getrost besseren Werken zuwenden.
  14. Cover des Buches Hunkeler und der Fall Livius (ISBN: 9783257242362)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler und der Fall Livius

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Silberkiesel (ISBN: 9783257242317)
    Hansjörg Schneider

    Silberkiesel

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Thomson

    Klappentext nach LovelyBooks:
    Die Jagd nach Diamanten, die der Drogenmafia gehören, hält Kommissär Hunkeler in Atem. Ein libanesischer Kurier entledigt sich seiner Ware, bevor die Polizei zugreifen kann. Gefunden werden die Diamanten von einem türkischen Kanalarbeiter, der das ihm zugefallene Glück nicht mehr hergeben will. Doch der Kurier setzt alles daran, sie zurückzuerobern … Mit diesem Fall betritt Kommissär Peter Hunkeler aus Basel die literarische Bühne."

    Meine Meinung:
    "Silberkiesel" ist der erste Fall für Kommissär Hunkeler.
    Ein Kommissar, mit Ecken und Kanten. Einer Lebenspartnerin, aber getrennte Wohnungen. Einer Tochter, die er selten bis nie sieht, seit sie ausgewandert ist.
    Ansonsten hat er mit dem System, zu dem er ja selbst gehört, seine eigenen Probleme. Trotzdem, oder gerade deswegen, löst er den Fall auf seine eigene Art. Da kann auch sein Vorgesetzter ihn nicht beeinflussen....
    Ich finde, die verschiedenen Charakteren sind recht gut beschrieben, da ist zum Beispiel der Türke Erdogan Civil, der sein gefundenes Glück nicht mehr hergeben will. Seine Schweizer Lebenspartnerin, die eigentlich anderer Meinung ist, aus Angst, ihn  zu verlieren aber mitspielt. Der Kurier Guy Kayat, der "seine" verloren gegangenen Diamanten wieder beschaffen muss und natürlich Kommissär Peter Hunkeler.
    Obwohl Hansjörg Schneider doch eher zu den bekannteren Schweizer Autoren gehört, hatte ich doch etwas mühe mit dem Schreibstil. Irgendwie waren meine Erwartungen höher, aber "Silberkiesel" ist ja der erste Fall für Hunkeler und nicht mein letzter

    Bewertung:
    3 Sterne und Luft nach oben für die weiteren Hunkeler-Fälle
  16. Zeige:
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