Bücher mit dem Tag "kommissar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kommissar" gekennzeichnet haben.

711 Bücher

  1. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.385)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Als ich begonnen habe die Psychothriller von Sebastian Fitzek zu lesen, hatte ich ja keine Ahnung, wie süchtig diese machen würden.

    Es gelingt dem Autor so unglaublich gut, das Blut in Wallung zu bringen, die Nerven zum Zerreißen zu spannen und einen immer und immer wieder zu überraschen. 

    Jedesmal sitze ich total fasziniert und überwältigt mit meiner neuesten Errungenschaft auf der Couch oder im Bett und kann das Buch nicht weglegen, bis ich die - jedesmal völlig unerwartete - Wendung/Auflösung erlebe und vollkommen geflasht da sitze und noch eine ganze Weile die Geschichte nachklingen lassen muss.

    Kein Krimi oder Thriller Autor schafft es auf diese Weise, mich zu einem emotionalen Wrack werden zu lassen - und mich zugleich diesen Zustand auch lieben zu lassen.

    "Das Kind" war für mich eines der besten und liebsten Werke von Fitzek, weil ich bis zum Schluss einfach nicht glauben konnte, wie er da das Ruder noch herumreißen will. Und doch ist es ihm wieder gelungen, mich zu überraschen, zu schocken und mir eine regelrechte Gänsehaut zu verpassen.

    Man möchte verzweifeln während man es liest und kann einfach nicht aufhören es zu verschlingen.

  2. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (336)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Auf Amrum werden Paare entführt, am Strand muss der Mann hilflos zusehen, wie seine Frau in der ansteigenden Flut ertrinkt. Und der Mörder hat einen perfiden Plan, bei dem Michael eine wichtige Rolle spielt. Denn Michael ist mit seiner Freundin Julia zusammen mit Andreas und seiner Frau Martina auf Amrum. Und die Morde belasten schon bald durch Misstrauen und Angst ihre Beziehungen. 

       Arno Strobel schafft schnell eine bedrückende und spannende Handlung. Amrum im November ist ein perfekter düsterer Ort, viele Verdächtige tauchen auf und ständiges Misstrauen und die Angst vor dem Psychopathen lassen die Stimmung immer angespannter werden. Das Psychospiel und die Veränderungen der Personen sind dabei wirklich spannend, teilweise spannender als die Frage, wer der Mörder ist. Leider beginnen sich ab der Hälfte des Buches gewisse Szenen in leicht variierter Form zu wiederholen. Am endet rast alles auf ein durchaus überraschendes Ende zu, leider viel zu schnell. Viele der verdächtigen Personen tauchen gar nicht mehr auf, so dass es wirkt, sie sollten nur einige Seiten im Buch füllen. Viele angedeutete Geheimnisse werden nicht aufgelöst, ohne dass sie eine wirkliche Funktion hatten. 

    So hat zum Beispiel Hauptkommissar Harmsen, der etwas zu heftig durch die Handlung poltert, Geheimnisse, die seine Handlungsweise erklären sollen, aus dem einem Geheimnis werden dann plötzlich zwei und beide sind doch wieder so ähnlich, dass ein Geheimnis gereicht hätte.

    Insgesamt verschenkt der Thriller viel von dem in der ersten Hälfte angelegten Potential. Etwas Straffung und Konzentration auf die ausgelegten Spuren wären sehr angenehm gewesen. 

  3. Cover des Buches Der Federmann (ISBN: 9783442478828)
    Max Bentow

    Der Federmann

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Nun widme ich mich also endlich mal wieder einer Reihe und zwar ist die Wahl auf die Nils-Trojan Reihe von Max Bentow gefallen! Den ersten Teil "Der Federmann" habe ich innerhalb kürzester Zeit beendet und tatsächlich bin ich etwas zwiegespalten, was die Geschichte betrifft.

    Ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch zu kommen. Das lag aber nicht am Schreibstil, denn dieser ist solide und flüssig gehalten, sondern eher an anderen Aspekten.

    Allen voran ist mir ehrlicherweise die detaillierte Stadtbeschreibung mit jeder Menge Straßennamen und etlichen Orten Berlins auf den Keks gegangen. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. 

    Das Cover hat mich zudem im Nachhinein irgendwie verwirrt zurückgelassen. Es sieht richtig ansprechend aus und ist gut gelungen, doch wieso zeigt man hier ein Rotkehlchen, wenn es im Buch selbst doch um eine ganz andere Vogelart geht?!

    Mit dem Ermittler konnte ich ebenfalls noch nicht ganz warm werden, vielleicht ergibt sich da aber noch etwas in den Folgebänden. Aktuell jedenfalls erscheint er mir noch zu farblos und klischeehaft. Auch seine abenteuerliche Kombinationsgabe hat mich etwas stutzig gemacht.

    Den Fall, von dem dieses Buch handelt, fand ich hingegen äußerst interessant. Schade war nur, dass ich das Motiv des Täters nicht erfahren habe, darauf war ich die ganze Zeit doch sehr neugierig.

    Die Story folgt der klassischen Struktur eines Thrillers, beinhaltet jedoch einige unglaubwürdige Zufälle und wirklich kuriose Action-Szenen á la Superman. Auch die Auflösung hat mich nicht umgehauen, da muss ich schlichtweg ehrlich sein.

    Mir hat irgendwie das Mitdenken und Mitfiebern gefehlt, ich liebe es schlicht und einfach wenn mich ein Buch fordert.

    Nichtsdestotrotz ist dieser Thriller auf jeden Fall lesbar und sorgt für ein nettes Leseerlebnis. Natürlich gibt es da Platz nach oben, das heißt aber nicht, dass das Buch schlecht ist. Für mich eine Story, die etwas zu simpel gestrickt aber ganz okay war. Mal sehen, was mich bei den nächsten Bänden noch so erwartet, ich habe ja noch ein paar Teile vor mir.

  4. Cover des Buches Die Puppenmacherin (ISBN: 9783442480036)
    Max Bentow

    Die Puppenmacherin

     (461)
    Aktuelle Rezension von: Bärbel_Zimmer

    Auch der 2. Teil hat mich wieder in seinen Bann gezogen, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Nils Trojan hat es diesmal wieder mit einem Serienkiller zu tun, der auf bestialische Weise seine Opfer tötet. Ich möchte nicht näher auf die Geschichte eingehen, denn sonst würde ich die Spannung nehmen.


    Das Cover passt gut zum Buch. Der Schreibstil ist wieder flüssig und die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über. Die Protagonisten sowie die Umgebungen werden detailliert beschrieben. Auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz.


    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Die Karte (ISBN: 9783499000409)
    Andreas Winkelmann

    Die Karte

     (313)
    Aktuelle Rezension von: makama

    In Hamburg hat es ein Täter auf Joggerinnen abgesehen, alles kluge und starke Frauen, die ihre Laufstrecken online teilen. Alle wurden grausam erdrosselt und dabei vom Täter gefilmt..... Was ist der Hintergrund? Jens Kerner, ein Kommissar mit Ecken und Kanten und sein Team ermitteln. Wie immer an seiner Seite Rebecca Oswald..... Es gibt auch noch andere Opfer, ein Mann wurde niedergestochen .... alles derselbe Täter......

    Fazit und Meinung:     Ein Thriller, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ein Ermittler, der an seine Grenzen stößt.... denn dieser Fall geht an die Substanz... zumal auch ein Kollege unter den Opfern ist. Mir hat dieser Thriller gut gefallen und ich habe mich gut uinterhalten gefühlt und vergebe volle Punktzahl --- volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans dieses Genres.


  6. Cover des Buches Die Totentänzerin (ISBN: 9783442481507)
    Max Bentow

    Die Totentänzerin

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Dieser dritte Teil kommt für mein Empfinden sehr blutig und grausam daher. Dennoch hat dieser Teil der Reihe etwas weniger Charme als die beiden Vorgänger, denn das angenehme Gegengewicht zu den Fällen, das Privatleben Trojans, ist in diesem Teil sehr reduziert und das obwohl wieder Ermittler bzw deren Angehörige mit in die Ermittlungen gezogen werden.

    Hier kommt der Frau von Trojans Chef, Theresa Landsberg, eine besondere Rolle zu, wobei sie dennoch recht flach und nichtssagend bleibt. Alleine schon durch ihre "verwirrten" Phasen wirkt sie sehr unsicher und duckmäuschenhaft.

    Dadurch wirkt der Fall zwischendurch auch immer wieder sehr verwirrend und gleichzeitig sehr konstruiert, sodass man schon erahnen konnte, in welche Richtung sich alles bewegen wird, aber die Auflösung war dann doch etwas überraschend für mich.

    Ich verstehe auch nie, warum Ermittler immer irgendwann an dem Punkt sind, wo sie einen Verdacht haben, diesen aber nicht äußern, sondern alleine auf eigene Faust losziehen, um diesen Verdacht zu erhärten und sich dann selbst in Gefahr bringen. Aber dies ist wohl ein allseits beliebtes Stilmittel, um die Spannung hochzutreiben.

    Die Totentänzerin hat mir gefallen, ich wurde gut unterhalten, aber mir hat dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt.

  7. Cover des Buches Aschenputtel (ISBN: 9783442375806)
    Kristina Ohlsson

    Aschenputtel

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Der Einstieg in das Buch ist mir nicht so leicht gefallen, ich fand es etwas langatmig und ich kam schlecht in die Geschichte rein. Am Anfang geht es viel um die Ermittlerarbeit, was leider sehr trocken war. Dennoch hat sich das weiterlesen gelohnt, ab ca. der Hälfte des Buches war es sehr spannend, die Geschichte kam richtig in Gang und es wurde Jagd auf den Täter gemacht.

    Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat war, dass die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben und sehr unterschiedlich waren. Hauptsächlich geht es um Frederika Bergmann, eine Akademikerin, die zu Anfang noch von ihren Kollegen belächelt wird. Sie macht zunächst einen sehr kühlen und reservierten Eindruck auf den Leser, jedoch mochte ich sie sehr gerne.
    Der nächste in der Truppe ist Kommissar Alex Recht, der die Ermittlung in dem Vermisstenfall leitet.
    Das Team wird durch seinen Kollegen Peter Rydh komplett, der sehr von sich selbst überzeugt ist und sehr selbstverliebt ist. 

  8. Cover des Buches Das Skript (ISBN: 9783596191031)
    Arno Strobel

    Das Skript

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Wie immer ein packender Thriller von Strobel!
    Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Sog gezogen und ich habe es innerhalb eines Tages gelesen, weil man es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
    Die Geschichte ist erschrecken und spannend zu gleich, das Buch lässt sich flüssig lesen.

  9. Cover des Buches Das Wesen (ISBN: 9783596186327)
    Arno Strobel

    Das Wesen

     (560)
    Aktuelle Rezension von: bookxn_belly

    Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich bereits zuvor schon einige Bücher von Arno Strobel gelesen habe und er mich mit seinen Büchern bisher wirklich immer begeistern konnte. Nur bei diesem, muss ich leider sagen, dass es nicht ganz mein Fall war. Hier war noch deutlich Luft nach oben.

    Bereits der Einstieg in das Buch gestaltete sich nicht besonders einfach, da Ermittlungsarbeiten aus zweierlei Zeitfenstern berichtet wurden, welche sich zeitweise sehr ähnelten. So musste ich mich hin und wieder schon sehr konzentrieren, um zu wissen, wo wir uns gerade befinden.

    Auch die Ermittler konnten mich charakterlich nicht wirklich abholen. Besonders der cholerische Ermittler Herr Menkhoff stand mit seiner starken Persönlichkeit oft sehr im Vordergrund, sodass ich das Gefühl hatte, es würde mehr um ihn, als um den eigentlichen Fall gehen.

    Durch diese beiden Punkte hat sich das Buch an manchen Stellen für mich sehr in die Länge gezogen.

    Dennoch konnte mich insbesondere das Ende überzeugen, da es für mich überraschend, nicht vorhersehbar und somit ein toller Abschluss war.

  10. Cover des Buches Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1) (ISBN: 9783548288918)
    Peter Gallert

    Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Knipsi

    Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

    Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

    Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

    Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

    Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

  11. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  12. Cover des Buches Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord (ISBN: 9783442379026)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

     (236)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    In der Kirche soll ein altes Grab geöffnet werden - dies bringt helle Aufregung in das kleine Dorf. Die Leiche des Organisten wird vor dem Grab gefunden. Auch diesmal findet Flavia durch viele Hinweise den Täter.

  13. Cover des Buches Das Mädchen, das verstummte (ISBN: 9783499266621)
    Michael Hjorth

    Das Mädchen, das verstummte

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – diesmal startet das Buch direkt mit einem Mord an einer Familie und sämtliche Handlung bleibt näher am Fall. Die Reichsmordkommission ermittelt, erstmals ohne Ursula und tritt auf der Stelle. Erst als sie herausfinden, dass es eine Zeugin gibt, haben sie eine erste richtige Spur.

    Sebastian muss diesmal sein Können als Psychologe voll einbringen und versagt natürlich auf privater Ebene gänzlich, obwohl er gute Arbeit leistet. Die Situation rund um Vanja und ihre Familie schwelt weiter ungelöst, während in diesem Buch Billy zunehmend weiter in den Fokus rückt, und das nicht unbedingt positiv.

    Der Ansatz der Autoren mit Einblick in die schwedische Politik war gut gelöst. Ein Bergbauunternehmen, dass eine Mine ausbeuten will, benötigt dafür fünf Grundstücke und nur vier Eigentümer sind bereit zu verkaufen. Dabei gibt es viele Wege, die zum Ziel führen und skrupellos muss nicht illegal sein.

    Mein Fazit: Ein sehr facettenreicher Teil der Reihe, der mich wesentlich mehr als sein Vorgänger überzeugen konnte und trotz über 600 Seiten nie langweilig wurde. nun hoffe ich natürlich, dass der nächste Teil ebenso weitermacht.

  14. Cover des Buches Engelsgleich (ISBN: 9783548286396)
    Martin Krist

    Engelsgleich

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Cubi

    Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

    Zum Cover muss glaube ich nicht viel gesagt werden. Die KalkbrennerReihe ist optisch so miteinander verschmolzen, dass hier ein klarer roter Faden und eine eigene Krist-Handschrift erkennbar ist. Der Schreibstil ist sehr hochwertig und gut flüssig lesbar. 


    Fazit:

    Meine Meinung zu diesem Werk? Einfach Grandios! Normalerweise reicht das hier vollkommen aus. Denn dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Story ist für mich, nach allen bisher gelesenen Büchern von Martin, am brutalsten, eckelhaftesten und grausamsten. Die Morde die hier beschrieben werden, sind teilweise wirklich unvorstellbar, jedoch ist die Art und Weise wie Martin in Form von Kalkbrenner darauf schaut für mich das krankhafte. Denn Kalkbrenner scheint auch hier nicht wirklich was zu schocken, so dass sich seine Beschreibungen wie das Horoskop der Morgenzeitung lesen. Wirklich genial gemacht. Dazu kommen die verschiedenen Handlungsstränge, die unterschiedlicher nicht sein können. Ich habe nicht nur einmal verzweifelt versucht zu rätseln, was eine verschwundene Pflegetochter mit einer Erschießung einer völlig fremden Person in einer Halle zu tun haben könnte. Aber alle Stränge führen am Ende zusammen und ließen mich sprachlos zurück. Hier können selbst Thrillerexperten raten was das Zeug hält. Ihr werdet sicher kläglich scheitern. Für mich ein hochkarätiger Martin Krist, der hier sein Können als Autor beweist. Wirklich gut rechachiert und in sauberer Arbeit zusammengefügt. Dies ist kein Werk, welches innerhalb 3 Monaten entstanden ist.


  15. Cover des Buches Und morgen du (Ein Fabian-Risk-Krimi 1) (ISBN: 9783548612904)
    Stefan Ahnhem

    Und morgen du (Ein Fabian-Risk-Krimi 1)

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Kate_books_munich90

    Ich hab mir richtig Zeit gelassen diese Reihe zu beginnen. Hab auch schon alle daheim. 


    Erstmal zum Cover. Für mich persönlich nichts spektakuläres, es wäre mir also nicht wegen dem Cover aufgefallen. Der Klappentext hat aber richtig gut geklungen und ich dachte mir, der Fabian Risk könnte einer meiner Lieblingsermittler werden. Das Cover hat meiner Meinung nach auch absolut nichts mit dem Inhalt zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte. 


    Der Inhalt, also ich hatte mir anfangs echt mehr erhofft. Es hat so vor sich hingeplätschert und es hat mich nicht gepackt. Es war nicht so, das ich es nicht aus der Hand legen konnte. Der Protagonist ist mir recht sympathisch, allerdings muss er unbedingt an seiner Rolle als Vater arbeiten. 

    Es wurde lange zeit nicht spannend, ich dachte schon, das Buch wird eines der Bücher wo ich denke, hoffentlich ist es bald zuende. Es war nicht schlecht, so ist es nicht. Aber es war auch nicht der Kracher. Ein Thriller, den man einfach so mal liest. 

    Zur Mitte hin wurde es etwas besser und zum Ende hat es richtig fahrt aufgenommen. Es wurde besser und besser und dann konnte ich es wirklich nicht aus der Hand legen. 

    Ich hoffe ja das er sich von Teil zu Teil steigern wird. 

    Für den Anfang ein solider Thriller, der ruhig früher etwas spannender hätte sein können. 


  16. Cover des Buches Schwesterlein, komm stirb mit mir (ISBN: 9783499242175)
    Karen Sander

    Schwesterlein, komm stirb mit mir

     (315)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Das Buch beginnt schon mit einem rasanten Tempo. Gleich zu Beginn wird man mir einem grausamen Mord konfrontiert und lernt schnell die Protagonisten kennen.

    Durch die Sprünge durch die Kapitel zu den verschiedenen Figuren bleibt die Story spannend auch wenn ein Teil mal etwas die Geschwindigkeit raus nahm.

    Das hat mir sehr gut gefallen, den so kam ich auch mal zum Durchatmen hatte aber dennoch im Hinterkopf, dass bei dem anderen Handlungsstrang es gerade extrem spannend war. Dadurch wurde ich ständig zum weiterlesen animiert.

    Die Figuren und ihre Handlungen waren gut und klar beschrieben. Es gab einen sehr guten Wiedererkennungswert da jeder auch so seine Ecken und Kanten und ganz eigenen Baustellen hatte die gut in die Story eingeflochten wurden.

    Auch wenn ich schon früh einen Verdacht hatte was das Ende betraf, war es dennoch nicht langweilig als es bestätigt wurde den der Weg dorthin war spannend und abwechslungsreich so das trotzdem der Spannungsbogen aufrecht erhalten wurde.

  17. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Nika0301

    "Als ich neulich bei Ihnen war, sprach sie von einer Hexe." - "Das sind Kinderphantasien". (Bentow, Das Hexenmädchen, S. 262).

    Wir lernen zwei kleine Mädchen, Jule und Sophie kennen, beide berichten von dem wahrgewordenen Albtraum, dass sie von einer Hexe, wie aus Hänsel&Gretel, heimgesucht wurden, bevor sie verschwinden. Gleichzeitig werden grauenvoll hingerichtet Opfer in ihren Wohnungen aufgefunden.

    Vom Anfang bis zum Ende war dieses Buch die pure Spannung. Mich selbst hat die "Hexe" 🧙🏽immer wieder geschockt, ebenso wie das, was die Opfer erleiden mussten. Die Auflösung hat mich noch einmal komplett umgehauen, damit war niemals zu rechnen.

    Die gesamte Handlung und der Schreibstil sind sehr angenehm und passen zur Atmosphäre des Buches 🌌. Die Protagonisten sind sehr nahbar, ich konnte mich in alle sehr gut hinein versetzten.

    Ich finde den Bezug zu dem Kindermärchen so gelungen! Denn was ihr hier lest, ist definitiv kein Märchen, sondern der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. ✨

    4/5🌟

    Ich werden jetzt ganz bald mit der Reihe weitermachen, zwischen diesem und dem Vorgänger lang definitiv zu viel Zeit.

  18. Cover des Buches Die geheime Mission des Kardinals (ISBN: 9783446263796)
    Rafik Schami

    Die geheime Mission des Kardinals

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rafik Schamis Erzählung ist nur vordergründig ein Krimi. ... Zwischen den Zeilen analysiert der Autor die Mechanismen von Diktatur und wie ein System die Menschen verändert. Die Handlung ist zweigeteilt. Einerseits ermittelt die Hauptperson, Kommissar Barudi gemeinsam mit seinem italienischen Kollegen Mancini. Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Tagebucheinträge des syrischen Kommissars. Hier blüht der Autor auf und lässt sein aufgeklärtes Alter Ego in Tagebuchnotizen und Dialogen Kritik am autoritären Islam üben ebenso wie am Pakt der Alawiten mit der Macht und an der Überheblichkeit des römischen Klerus.

    Wir erfahren, wie hochkomplex und explosiv die politische Situation 2010 war. Das Jahr ind er die Handlung spielt.  Der aufrechte, kurz vor der Pensionierung stehende Kommissar verrät in seinem Tagebuch, was öffentlich nicht gesagt werden darf. 

    Kommissar Barudi, ein Christ, soll kurz vor seiner Pensionierung den brutalen Mord an einem italienischen Kardinal aufklären. Dazu muss er erst einmal wichtige Verbündete finden, um in einem Land mit nahezu allmächtigem, raffiniertem Geheimdienst überhaupt ermitteln zu dürfen. Das gelingt ihm, indem er die Botschaften Italiens und des Vatikans mit ins Boot holt. Bald gilt die Aufklärung der Tat als Staatsaktion, schließlich braucht Syrien gute Beziehungen nach Westen. Berlusconis Italien schickt zur Verstärkung (und Absicherung) einen eigenen Kommissar nach Damaskus, den perfekt Arabisch sprechenden Marco Mancini.

    Auch wenn der Plot in Form eines Kriminalromans daherkommt, handelt es sich in erster Linie um einen Roman über das Leben in Damaskus. Rafik Schami lässt es sich nicht nehmen, Syriens Kultur und Lebensweise einfließen zu lassen. Den Gewürzmarkt, der beim Lesen den Geruch von Koriander und Kardamon entwickelt. Der Geschmack der Nachtigallennester, ein Pistaziengebäck, das Leben der verschiedenen Religionen zueinander und die christliche Religion als Minderheit im Land, die ärmlichen Marktgassen, wo keine Touristen hinkommen und vieles mehr. 

    Kommissar Barudi selbst, ist ein melancholischer, unangepasster Typ, der nie in die Partei der Machthaber eingetreten war und daher nie aufstieg, aber er ist damit zufrieden. Er mischt sich politisch nie ein, das würde bedeuten, entweder das Lied der herrschenden zu singen oder im Gefängnis zu verfaulen. So kann er wenigstens gute Polizeiarbeit leisten.

    Kurz vor seinem Ruhestand muss Kommissar Barudi einen brisanten Fall lösen: In einem Fass mit Olivenöl, das an die italienische Botschaft in Damaskus geliefert wurde, befindet sich die Leiche eines italienischen Kardinals, der auf einer geheimen Mission in Syrien unterwegs war. Verdächtige gibt es mehr als genug: 'einfache' Kriminelle, Islamisten, der Geheimdienst, Widersacher in den eigenen Reihen. Und wem kann man vertrauen? Der Geheimdienst hat seine Ohren überall.

    Ein weiteres Thema des Buches behandelt den Aberglauben und die Religion und wie diese Menschen dazu bringen können, die unglaublichsten Dinge zu tun und zu ertragen. Und dies nicht nur im positiven Sinne. Wer nun denkt: 'Na klar, diese zurückgebliebenen Bewohner entfernt liegender Bergdörfer, kein Wunder, dass die Alles glauben.', der irrt. Hierzu ein schöner Satz, weshalb der Aberglaube auch in übersättigten Gesellschaften gedeiht (wenn auch in anderer Form): "Weil die Menschen dort durch nichts mehr Befriedigung finden. Unerträgliche Leere breitet sich in ihrer Seele aus. Deshalb suchen die Menschen in fernen Welten oder Sphären Befriedigung." 

    Das hört sich nun vielleicht Alles ziemlich trist an - ist es aber überhaupt nicht. Rafik Schami schreibt sehr unterhaltsam, wenn auch für meinen Geschmack gelegentlich etwas weitschweifig, was aber wohl den orientalischen Gegebenheiten entspricht. Zudem kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn trotz des allgegenwärtigen Geheimdienstes können sich Barudi sowie sein Freund, der Chef der Spurensicherung, ihre spitzen Kommentare nicht verkneifen und der hinzugezogene italienische Kollege hält sich ebenfalls nicht zurück.

    Wer klare, stringente Handlungen mag, tut sich mit diesem Buch vermutlich keinen Gefallen. Denn der Autor nutzt bei jeder Gelegenheit die Chance etwas zu erzählen, was mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Und so erfährt der Leser irgendwie nebenbei die Lebensläufe fast aller Beteiligten und etliche weitere Anekdoten. Mir hat es gefallen.

  19. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der dritte Band um den Berliner Kommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2010, verfilmt unter dem Titel Babylon Berlin in 2020, was die die Serie berühmt machte. Die wesentliche Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum vom 27.06.1931 und dem 18.07.1931. Ein Tag im September wird dann am Ende noch angefügt. Zwischen den Ereignissen des zweiten und dieses dritten Bandes liegen also eineinhalb Jahre.

    Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, es wird aber immer wieder Bezug genommen auf Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden und die handelnden Personen entwickeln sich weiter. Es ist daher sinnvoll, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Wie bereits in den Vorgängerbänden sind die historischen Details genau wiedergegeben, diesmal aber nicht so zahlreich. Es werden im Grunde nur die Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und den Kommunisten sowie die gegenseitige Bekämpfung der Ringvereine erwähnt.

    Die erzählte Geschichte ist kompliziert mit sehr vielen handelnden Personen und auch die Zahl der Morde ist hoch. Doch es gelingt Kutscher alle gesponnenen Fäden am Ende auch logisch aufzuklären und zu einem Ende zu führen. Das Aufkommen der Nationalsozialisten ist in diesem Band deutlich zu spüren, die sogenannten Kurfürstendamm-Krawalle am 12.09.1931 sind historisch belegt und deuten bereits an, wie es weitergehen wird. Wie es Kutscher immer wieder schafft, historisch belegte Ereignisse elegant in seine Geschichten einzubinden ohne dass das bemüht wirkt, ist große Schriftstellerkunst.

    Mit gefällt auch gut, dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Blicke auf die Handlung und die Gefühlswelt werfen kann, was insbesondere bei den Streitereien zwischen Charlotte und Gereon ganz erhellend ist.

     So manchen Schlenker im Fortgang der Geschichte hätte sich Kutscher allerdings sparen können, diese wirken deplatziert und wie Füllmaterial. Ich denke dabei z:B. an die Episode, als eine Hauswirtin ihren unschuldigen Mieter Fleming verdächtigt oder auch die Geschichte um den ermordeten Heinrich Beckmann.

    Insgesamt aber gut gelungen. Vier Sterne von mir.

  20. Cover des Buches Der Sohn (ISBN: 9783548287782)
    Jo Nesbø

    Der Sohn

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Zirbi

    Anhand des Klapptextes hatte ich mir viel mehr versprochen. Leider war das Buch sehr zäh und langatmig. Mir fehlte es an fast allen Stellen an Spannung. Im Buch waren meine Meinung nach viel zu viele Personen, verschiedene Perspektiven und leider auch sehr viele unnötige Ausführungen. Immer wieder wurden Szenen seitenweise beschrieben, die meiner Ansicht nach unnötig und für die Geschichte unrelevant waren.

  21. Cover des Buches Narbenherz (ISBN: 9783651000940)
    Anne Mette Hancock

    Narbenherz

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Magda

    „Narbenherz“ ist das zweite Buch von Anne Mette Hancock mit dem Ermittler Erik Schäfer und der Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan. Diesmal ermittelt Schäfer im Fall des vermissten Jungen Lukas, der beim Betreten des Schulgebäudes das letzte Mal gesehen wurde. Heloise erfährt von dem tragischen Ereignis als sie gerade bei ihrem Arzt ist, dem Vater von Lukas. 

    Heloise bekommt den Auftrag über den Fall zu berichten. Sie erhofft sich relevante Informationen von ihrem Freund Erik Schäfer zu erhalten. Auch versucht sie einiges auf eigene Faust zu erfahren. Dabei steht ihr eigenes Leben Kopf und sie muss dringend wichtige Entscheidungen über Leben und Tod treffen.

     

    Die Fortsetzung der Krimireihe mit Erik Schäfer und Heloise Kaldan mit dem Titel „Narbenherz“ ist von Anfang an spannungsgeladen. Nicht nur das tragische Ereignis mit dem spurlosen Verschwinden des zehnjährigen Jungen hat mich gefesselt. Die Autorin spricht in dem Thriller über viele andere brisante Themen, die sowohl packend wie auch erschütternd sind. 

    Unter anderem erzählt sie über die traumatisierten Soldaten, die nach ihren Auslandseinsätzen in Afghanistan, Syrien oder einem anderen Land so psychisch angeschlagen sind, dass sie kein normales Leben mehr führen können. Viele von ihnen begehen Selbstmord. Ähnliche Erfahrungen machen Ärzte, die in betroffenen Ländern medizinische Hilfe geleistet haben. 

    Auch Erik Schäfer, der im Golfkrieg und im Kosovo gewesen war, trägt davon „Narben in seinem Herzen“. Über die Narben in Herzen der Soldaten mit Posttraumatischer Belastungsstörung spricht auch Heloise, die über das Thema in ihrer Zeitung berichten will.

    Sehr spannend ist der Thriller, packend von Anfang an, mit einem völlig überraschenden, unvorhersehbaren Ende. Sowohl der Fall Lukas wie auch die persönlichen Schicksale der Protagonisten gehen unter die Haut und lassen nicht los. 

    „Narbenherz“ ist ein Thriller, den man unbedingt lesen muss! 

  22. Cover des Buches Auf zerbrochenem Glas (ISBN: 9781503901155)
    Alexander Hartung

    Auf zerbrochenem Glas

     (97)
    Aktuelle Rezension von: LisaH

    Ich bin Thriller Fan und habe schon einige Bücher des Autors gelesen. „Auf zerbrochenem Glas“ ist wie immer ein gelungenes Werk und ich freue mich auf die nächsten Teile der Serie. Dennoch gibt es kleine Abzüge wegen den Charakteren.

    Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf. Nik Pohl begibt sich von einer waghalsigen Situation in die nächste, sodass die Spannung durchgehend hoch blieb. Die Wendung am Ende hätte ich so nicht erwartet, hat mir jedoch sehr gut gefallen.

    Einige Fragezeichen bleiben mir bei den Charakteren. Nik wirkt etwas naiv auf mich, lässt sich direkt auf die Erpressung von Jon ein und lässt alles mit sich machen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Reflexion von ihm gewünscht. Auch über Jon hätte ich gerne von Anfang an mehr erfahren. Er hätte ein interessanter Charakter werden können, spielt auch während des ganzen Buches eine Rolle, trotzdem fehlt die Tiefe.

    Trotz allem gefällt mir dieses Buch gut und es ist ein leichter Thriller für zwischendurch. 

  23. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.313)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Knapp die erste Hälfte lang hatte ich echt Leseflaute, und mehrmals den Gedanken das Buch abzubrechen und die Zusammenfassung irgendwo zu lesen. Dann hat mich aber doch noch der Ehrgeiz gepackt und ich hab die knappen 500 Seiten in einem Rutsch gelesen.

    Der Anfang ist echt zäh und irgendwie fast schon langweilig. Dann kommt dank einer Sidestory etwas Fahrt auf. Und so überbrücken wir auch alles ganz gut, bis es endlich zum Prozess kommt. Und dieser Prozess bringt so richtig Genugtuung mit sich. Es wird abgerechnet und zwar so richtig! 

    Alle drei Bücher zeigen ja mehrfach auf, dass sehr schnell mal Macht missbraucht wird, dadurch sehr häufig ungerecht gehandelt wird und dies meist auch noch ohne Konsequenzen. Das frustrierte mich regelrecht so, dass ich das Buch beseite legen und tief durchatmen musste. Deshalb ist diese Abrechnung so befriendigend gewesen. 

    Es ist ein guter Abschluss, wo wirklich alle Enden abgeschlossen werden.

  24. Cover des Buches Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1) (ISBN: 9783548290997)
    Marc Raabe

    Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie 1)

     (378)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

    Inhalt: LKA Kommissar Tom Babylon fährt gegen den Wunsch seines Vorgesetzten an einen grausamen Tatort im Berliner Dom. Die Dompfarrerin Dr. Birgitt Riss wurde nicht nur gepfählt, sondern auch noch mit schwarzen Flügeln in der Kuppel des Domes aufgehängt. Doch nicht mal dieser grauenhafte Anblick wirft Tom so aus der Bahn wie der kleine silberne Schlüssel mit der eingeritzten 17, welche die Frau um den Hals trägt. Er kennt diesen Schlüssel. Er gehörte einem Toten und verschwand vor 20 Jahren mit seiner kleinen Schwester Viola. Tom, der sich für das Verschwinden seiner Schwester verantwortlich fühlt und nie an ihren Tod geglaubt hat begibt sich erneut auf die Suche und muss sich mit seiner Vergangenheit als Jugendlicher in der DDR auseinandersetzen.
    Als die Psychologin Sita Johanns dem Ermittlerteam beitritt wird es für Tom schwerer seine privaten Nachforschungen geheim zu halten, denn Sita ist professionell, intelligent und hat ein Talent dafür Menschen zu durchschauen. 


    Mein Senf: Der Thriller fängt direkt super spannend an, der Leser startet bei Null und erfährt Neues nur in sehr kleinen Häppchen und gewissen Abständen, was zumindest bei mir dafür gesorgt hat, mich sehr nah an der Geschichte zu fühlen, permanente Grübeleien und Kombinieren von Hinweisen eingeschlossen.  
    Der Hauptcharakter Tom Babylon, mit seinen Schuldgefühlen, den ermittlerischen Alleingängen und den Halluzinationen von seiner kleinen Schwester, kam mir zunächst etwas klischeebehaftet vor, doch der Autor hat es im Verlauf des Buches geschafft sowohl Tom als auch Sita als Hauptfiguren Stück für Stück sehr vielschichtig aufzubauen.
    Ein weiterer Punkt, der mich zunächst eher abgeschreckt hat, war die DDR und Stasi Thematik. Das Ganze ist mir einfach schon zu oft und zu schlecht geschrieben begegnet, aber Mensch, bin ich froh, dass ich weitergelesen habe. Die Vergangenheit ist nicht nur maßgeblich für die Story, sondern auch wirklich gut geschrieben und eingebunden ohne gezwungen zu wirken.
    Das Buch hat mir extrem viel Spaß gemacht und ich war super happy, dass zu dem Zeitpunkt schon Teil 2 und 3 auf mich gewartet haben! 


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