Bücher mit dem Tag "kommissare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kommissare" gekennzeichnet haben.

53 Bücher

  1. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.212)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Eine Leiche wird gefunden, auf ihre Füße sind Koodinaten tätowiert. Für das Salzburger Ermittler-Dou umd Beatrice Kaspary und Florin Wenninger beginnt eine Schnitzeljagdauf der Suche nach dem Mörder.
    Schnitzeljagd trifft es nicht ganz, denn der Täter legt eine Spur aus Geocachen.
    Ich habe diesen Thriller verschlungen. Gekauft habe ich ihn kurz nach Herausgabe 2012, ich konnte mich aber nicht mehr an den Täter erinnern.
    Der Thriller ist wirklich sehr spannend beschrieben und bietet auch einen tollen Einblick ins Geocachen (was zu meinen Hobbies gehört).
    Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist das Privatleben der Kommisarin Kaspary. Immer müssen hochrangige Polizistinnen ein zerrüttetes Familienleben haben.
    Aber über diese Kleinigkeit kann ich hinegsehen und vergebe trotzdem 5 Sterne, weil der Rest einfach stimmt.

  2. Cover des Buches Das Wesen (ISBN: 9783596186327)
    Arno Strobel

    Das Wesen

     (549)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Spannender Thriller.

    Toller Schreibstil. Hat sich gut lesen lassen 

  3. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

     (842)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Von der Idee und dem Hintergrund der Geschichte finde ich es schon interessant, allerdings hab ich mich trotzdem durch das Buch gequält. Ich weiß nicht ob es am Schreibstil lag oder woran es lag... zum Schluss bin ich nur noch über die Seiten geflogen um das Ende zu lesen... leider hat es mich nicht gepackt... so das ich die anderen beiden Bände wohl nicht mehr lesen werde, schade!

  4. Cover des Buches Zorn – Tod und Regen (ISBN: 9783596193059)
    Stephan Ludwig

    Zorn – Tod und Regen

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Zorn-Tod und Regen" ist der Auftakt der Krimiserie um Zorn und Schröder von Stephan Ludwig. Besonders an dieser Serie, reizt mich die Verschiedenartigkeit der beiden Hauptcharaktere, Claudius Zorn und Schröder. Während Zorn der Chef von Schröder und sehr von sich überzeugt ist bzw. nur das Notwendigste tut, so ist Schröder engagiert und hat trotz seiner Körperfülle einige Vorteile gegenüber Zorn, die man selbst auf den ersten Blick nicht erahnen würde. Immer wieder kommt es zwischen den beiden zu lustigen Dialogen, was auch mit dem tollen Schreibstil von Stephan Ludwig begründet werden kann, der spannungsgeladen, aber auch humorvoll ist. 

    In ihrem ersten Fallen werden sie zu einem Tatort gerufen, an dem jemand ausgeblutet zu sein scheint, allerdings fehlt die Leiche der Person. Nur schwer gelingt es den Ermittlern im Laufe des Buches, die Identität der Toten festzustellen, was auch daran liegt, dass offizielle Stellen bei den Ermittlungen nicht ganz mitziehen. Es dauert nicht sehr lange, bis es weitere Tote gibt......

    Die Todesumstände werden in diesem Thriller bzw. Krimi teilweise sehr explizit beschrieben, sind an einigen Stellen schon ziemlich brutal geschildert weshalb es starke Nerven braucht. 

    Mit der Zeit werden die Fäden dann immer mehr zusammengeführt und es entwickelt sich Stück für Stück ein Zusammenhang zwischen den Taten. Den eigentlichen Auslöser hinter den Morden erfährt man allerdings erst kurz vor Schluss und dieser hat es wirklich in sich bzw. ist sehr tragisch.

    Auch das Privatleben, vor allem Zorns Lebensumstände werden regelmäßig erörtert, was in einer gelungenen Mischung aus Gewalt, aber auch Humor resultiert. Einige andere Personen, wie die Staatsanwältin Frieda Borck haben mir auch gut gefallen!

    Zentrale Themen dieser Buches sind "Machtspiele" und Erpressung.  

    Der Showdown am Ende ist wirklich stark und die Auflösung am Ende auch sehr schlüssig. Dies liegt auch an gewissen Naturereignissen. Zwischendurch könnte man ein wenig verwirrt aufgrund der Fülle an Handlungssträngen sein, aber insgesamt löst sich alles zum Ende meiner Meinung nach gut auf. Allerdings war mir die Geschichte einen Tick zu lang, weshalb ich nicht ganz 5 Sterne vergeben kann. Dennoch insgesamt absolut gelungen, vor allem für Fans der Reihe und ein starker Auftakt für Zorn und Schröder. 

  5. Cover des Buches Auf zerbrochenem Glas (ISBN: 9781503901155)
    Alexander Hartung

    Auf zerbrochenem Glas

     (95)
    Aktuelle Rezension von: LisaH

    Ich bin Thriller Fan und habe schon einige Bücher des Autors gelesen. „Auf zerbrochenem Glas“ ist wie immer ein gelungenes Werk und ich freue mich auf die nächsten Teile der Serie. Dennoch gibt es kleine Abzüge wegen den Charakteren.

    Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf. Nik Pohl begibt sich von einer waghalsigen Situation in die nächste, sodass die Spannung durchgehend hoch blieb. Die Wendung am Ende hätte ich so nicht erwartet, hat mir jedoch sehr gut gefallen.

    Einige Fragezeichen bleiben mir bei den Charakteren. Nik wirkt etwas naiv auf mich, lässt sich direkt auf die Erpressung von Jon ein und lässt alles mit sich machen. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Reflexion von ihm gewünscht. Auch über Jon hätte ich gerne von Anfang an mehr erfahren. Er hätte ein interessanter Charakter werden können, spielt auch während des ganzen Buches eine Rolle, trotzdem fehlt die Tiefe.

    Trotz allem gefällt mir dieses Buch gut und es ist ein leichter Thriller für zwischendurch. 

  6. Cover des Buches Narbenkind (ISBN: 9783442484959)
    Erik Axl Sund

    Narbenkind

     (451)
    Aktuelle Rezension von: geiserm10

    Der zweite Teil gibt uns einen nahtlosen Übergang aus dem ersten Teil. Im Verlaufe des Buches wird aber ein neuer wichtiger Charakter eingeführt, wodurch alles noch konfuser und komplizierter wird. Man weiß stellenweise nicht mehr wesen Gedanken und Taten, die von Victoria oder ihrer Tochter Madeleine sind. Im Großen und Ganzen ein solider Teil, welcher aber mit Krähenmädchen nicht mehr mithalten kann

  7. Cover des Buches Das Puppenkind (ISBN: 9783955206826)
    Eva Maaser

    Das Puppenkind

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Leseengel71

    So einen Haufen Mist in einem Buch gebündelt habe ich noch nie gelesen. Zwei Daumen nach unten!!!

  8. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (408)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  9. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783839813829)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

     (72)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Ein toter Arzt wird in einer Psychiatrie gefunden. Die einzigen Zeugen, wahrscheinlich die Patienten selbst? Doch die sind traumatisiert und bringen kaum ein Wort raus. Ein neuer Fall für Bea und Florin!

    Ich fand den Ansatz ein Fall in einer Nervenheilanstalt eigentlich mal sehr interessant. Wobei auch wirklich die Patienten mit im Vordergrund standen, wie es ihnen dort drinnen geht, was sie durchhaben, wie sehr sie traumatisiert sind. Auch die verschiedenen Therapiemethoden unter anderem mit dem Tarot war mal eine interessante Mischung.

    Bea mit ihrem Privatleben war ein bisschen nervig, aber auch das gehört wahrscheinlich dazu.

    Außerdem fand ich es eine super Sprecherin und ich habe das Buch echt genossen.

  10. Cover des Buches Schattenschrei (ISBN: 9783442484966)
    Erik Axl Sund

    Schattenschrei

     (384)
    Aktuelle Rezension von: BellaBalou

    Ich hab die Reihe wirklich geliebt!

    Spannung pur und die Protas waren so wunderbar charakteristisch.

    Das Ende war mir allerdings echt zu heftig. 

    Wirklich schade. 

    Trotzdem waren die vorherigen Bände unheimlich spannend. 

    Ich konnte sie nicht aus der Hand legen. 

  11. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783839815069)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele

    Dieses Buch ist der 1. Teil der Buchholz/Salomon Ermittler Reihe. Jedes Buch ist aber ein abgeschlossener Kriminalfall und kann somit auch allein gelesen werden.

    Bei diesem Fall geht es um ein Forum im Internet mit dem Namen Morituri. Hier können die Mitglieder von Morituri Vorschläge einreichen für Leute mit denen sie nicht so gut zurecht kommen. Das kann der Nachbar sein, der Chef, dein Ex oder jeder andere Mensch, mit dem du noch eine Rechnung offen hast. Nachdem der Betreiber des Forums vier von den vorgeschlagenen Leuten ausgesucht hat, stellt er die Liste öffentlich und die Mitglieder können für ihren Favoriten voten und der "Gewinner" wird dann hingerichtet. Diese Hinrichtung wird live im Internet übertragen. Das neue Ermittlerpaar Buchholz/Salomon muss diesen Irren stoppen, denn der ist wirklich skrupellos.

    Ein toller Plot, wie ich finde, der auch total spannend umgesetzt wurde. Die Geschichte fängt rasant an und geht auch genauso rasant weiter. Man mag unbedingt erfahren wie es weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wir erfahren auch ein wenig Nebengeplänkel über das Ermittlerpaar, da sie ja noch ganz neu zusammenarbeiten, es ist aber in der Geschichte keineswegs störend und nimmt nicht zuviel Raum ein.

    Dieser Thriller stammt ja wieder aus der Feder von beiden Autoren (Poznanski/Strobel) und war deshalb für mich auch wieder Garant für einen spannenden Thriller. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch Christiane Marx und Sascha Rotermund haben mich als Sprecher wieder überzeugt.

    Leseempfehlung mit 4,5*/5*

  12. Cover des Buches Krokodilwächter (ISBN: 9783257244809)
    Katrine Engberg

    Krokodilwächter

     (214)
    Aktuelle Rezension von: AlmaRamsden

    Die Literaturstudentin Julie wird in ihrer Wohnung erstochen und kurz darauf taucht ein Manuskript auf, in dem genau dieser Mord geschildert wird – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für das Ermittlerteam der Kopenhagener Polizei.

    Nach den ersten beiden Büchern der Reihe #bookdiscoveries2021, die mich in die Abgründe der menschlichen Psyche geführt haben, war dies leichtere Kost. Ich bin ein absoluter Fan nordischer Krimis und habe mir darum viel erhofft von diesem Buch. Es war jedoch nicht eine jener Kriminalgeschichten, die mich von Anfang an in ihren Sog zogen. Nach etwa der Hälfte hat es mir dann aber richtig gut gefallen, denn vom klassischen «Whodunit» wandelt die Geschichte zum psychologisch tiefgründigeren «Whydunit», was mir persönlich besser gefällt. Weiterempfehlen würde ich dieses Buch all jenen, die nicht in erster Linie blutige Krimis lesen möchten, sondern solche mit sozialkritischer Komponente.

  13. Cover des Buches Mefisto (ISBN: 9783404156771)
    Richard Montanari

    Mefisto

     (161)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    In Philadelphia geht der "Filmmörder" um. Detective Kevin Byrne und seine Partnerin Jessica Balzano ermitteln.
    Eine Frau wird brutal ermordet, die Szene hineingeschnitten in Hitchcocks Psycho. Und das ist nicht die einzige Filmbotschaft.

    Leider habe ich nicht das richtige Buch gefunden - auch dieses erschien bei der Thriller Selection von Weltbild.

    Irgendwie fehlte etwas bei dem Thriller. Richard Montanari kann schreiben, aber irgendwie. Zäh wie Kaugummi? Ich kam einfach nicht vom Fleck. Sehr viele Leute die mitmischeln und die Übersicht zu halten fand ich einfach super schwer. Oftmals las ich und dachte, aha, wer war das nochmals, was macht der genau und wo muss ich den einordnen? Ich kam einfach nicht vom Fleck.

    Fazit: Schreiben kann der Autor sicherlich, aber Mefisto ist etwas zäh, einfach weil zu viele Protagonisten und Geschichten in ein relativ dünnes Buch gepackt worden sind.
  14. Cover des Buches Elbspiel (ISBN: 9783752895261)
    Nicole Wollschlaeger

    Elbspiel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: anchsunamun

    „Elbspiel“ von Nicole Wollschlaeger ist ein Kriminalroman, der im August 2018 erschienen ist und es ist der dritte Teil der Elbkrimireihe nach „Elbschuld“ und „Elbschmerz“.

    Das Städtchen Kophusen wird 125 Jahre und natürlich verlangt das nach einer gebührenden Feier. Die Gemeinde entscheidet sich für die Aufführung des Jedermann und engagiert zur Inszenierung den ehemaligen Fernsehstar Arno Menzinger und sein Team. Darsteller sollen aus der Gemeinde gewählt werden und natürlich ist der Andrang beim Vorsprechen entsprechend groß. Doch einen gibt es, der offenbar dagegen ist. Sind die mit einem Pfeil durchbohrten Marionetten eine ernstzunehmende Warnung? Kommissar Philipp Goldberg ermittelt mit seinen beiden Kollegen Peter Brandt und Hauke Thomsen. Eine tote Frau gibt noch mehr Rätsel auf und Liebe und Theater erschweren weitere Ermittlungen – wird das Ermittlertrio diesen Fall trotzdem lösen können?

    Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das wunderbare Cover und ich bin immer noch sicher, je mehr ich es betrachte, es handelt sich um eine männliche Marionette. Besonders gefallen hat mir dann der lockere Schreibstil der Autorin. Ich war sofort in der Geschichte drin und hatte viel Spaß beim Lesen. Auch wenn ich die ersten beiden Teile der Elbkrimireihe nicht kenne, konnte ich gut folgen. Das Ermittlertrio ist mit all seinen Eigenheiten, und die gibt es reichlich, sehr liebenswert und mir alle irgendwie ans Herz gewachsen. Die Lösung hat mich überrascht, denn meine Vermutung bezüglich des Täters wurde nicht bestätigt. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch – im Gegenteil.

    Diese ganze dörfliche Leben und miteinander ist wunderbar dargestellt und so treffend. Jeder einzelne Charakter ist liebevoll inszeniert und man merkt, wieviel Liebe in der Geschichte steckt. Man leidet mit dem liebeskranken Hauke, spürt die Aufregung von Peter beim Vorsprechen und auch das Kopfzerbrechen von Goldberg. Der Charme der typischen Dorfkneipe kommt so gut rüber, dass man meint, daneben zu sitzen bei einem frisch gezapften Bier. Da ich die Umgebung kenne, habe ich mich der Geschichte quasi zu Hause gefühlt.

    Ich kann diesen Krimi nur empfehlen – sowohl Krimifans als auch einfach als spannende Lektüre für Zwischendurch. Die ersten beiden Teile werde ich bestimmt auch noch lesen.

  15. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

  16. Cover des Buches Die Einsamkeit des Todes (ISBN: 9783734102042)
    Petra Johann

    Die Einsamkeit des Todes

     (27)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna

    Max und Tobias Leitner vom Chiemsee sind so unterschiedlich, wie Brüder nur sein können!

    Max ist ein erfolgreicher Tierarzt, dem scheinbar alles gelingt, während Tobias diverse Ausbildungen abgebrochen hat und ständig etwas Neues beginnt, womit er aber ebenso regelmäßig Schiffbruch erleidet.

    Doch eines verbindet sie: beide lieben dieselbe Frau, Sarah! Das erfährt Max, der mit Sarah verlobt ist, ausgerechnet auf der Hochzeit der gemeinsamen Freunde Andy und Laura.

    Max, außer sich vor Wut, löst augenblicklich die Verlobung, setzt Sarah auf die Straße und bricht jede Verbindung zu Bruder Tobias ab. Bis das Testament seiner verstorbenen Mutter die beiden Streithähne zwei Jahre später dazu zwingt, die Weihnachtszeit gemeinsam im Elternhaus zu verbringen, ohne sich dabei gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

    Und ausgerechnet jetzt, als man widerwillig beisammen ist und auch miteinander kommunizieren muss, stellen die Brüder gemeinsam mit den Mitgliedern der ehemaligen Freundesclique fest, dass Sarah seit jener verhängnisvollen Nacht von niemandem mehr gesehen wurde!

    Was ist mit ihr geschehen? Die Fragen häufen sich, Unsicherheit kommt auf, bald auch Misstrauen, das immer stärker wird, als kurz nacheinander zuerst Sarahs Koffer und später eine Leiche im nahen Forst gefunden werden.

    Die Vergangenheit holt alle Beteiligten mit Wucht ein und es kommen Geheimnisse zutage, die besser im Dunkeln geblieben wären....

    Petra Johanns neuer Kriminalroman ist nicht nur spannend von der ersten bis zur letzten Seite, sondern wartet dazu noch mit zahlreichen überraschenden Wendungen und nicht vorhersehbaren Entwicklungen auf.

    Oft genug führt die Autorin den nichtsahnenden aber viel vermutenden Leser in die Irre, lässt ihn rätseln, Theorien aufstellen und wieder verwerfen, mal diesen, mal jenen der Protagonisten verdächtigen, bis zum Schluss niemand mehr auszuschließen ist und der Leser ganz verwirrt auf die Auflösung wartet.

    Diese mag zwar einigermaßen überraschen, ist aber im Grunde logisch und wäre durchaus vorhersagbar gewesen, hätte die Autorin nicht ständig ihre kleinen Fallen aufgestellt, in die man unweigerlich hineintappt.

    Dabei ist die Geschichte nicht einmal spektakulär, - ganz im Gegenteil! Neid, Eifersucht, Angst, Wut, - all das kennt man. Und es bedarf keines außergewöhnlichen Anlasses, solche Gefühle in uns zu wecken. Doch Petra Johann lässt sie in ihrer Geschichte akkumulieren - und schon wird ein Kriminalfall daraus, den zu lösen nicht nur die Leser bemüht sind, sondern auch die damit beauftragten Ermittler.

    Sie sind so durchschnittlich wie der Fall selbst, den sie bearbeiten, zwar stolz auf ihre vermeintliche Intuition, die sie aber leider nur zu oft im Stich lässt.

    Vielleicht sind die so normalen, oft mehr mit sich selbst und den Beziehungen untereinander beschäftigten Gesetzeshüter eine der Stärken des Krimis! Sie wirken zwar wenig sympathisch, aber authentisch und glaubhaft, gerade weil sie so oft im Dunkeln tappen und eher unkoordiniert und wirr agieren als man es von zumeist beinahe übermenschlich kompetenten Krimi-Ermittlern gewohnt ist.

    Aber was für die Polizisten gilt, trifft auch auf die übrigen Protagonisten zu, die allesamt Verdächtige in diesem Kriminalfall sind. Keinem von ihnen fliegen die Herzen zu, keiner ist eigentlich wirklich zu verstehen - und, wenn man ehrlich ist, mit keinem möchte man im wahren Leben befreundet sein!

    Nicht etwa, dass ihnen etwas Böses, Intrigantes, Gefährliches anhaften würde! Nein, sie sind einfach nur nichtssagend, oberflächlich, langweilig und entsetzlich spießig.

    Doch obwohl die Akteure nicht wirklich berühren können, tut das der Spannung des recht umfangreichen, aber zum Glück sehr eingängig geschriebenen Krimis keinen Abbruch - erstaunlich eigentlich, aber für mich ein Beweis dafür, dass die Autorin ihr Handwerk versteht!

    Ein überdurchschnittlicher Krimi mit durchschnittlichen Charakteren, spannend bis zum Schluss - so recht zum Weiterempfehlen!

  17. Cover des Buches Brunnenleich (ISBN: 9783839223444)
    Ilona Schmidt

    Brunnenleich

     (25)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Ich mag es für mich neue Autoren zu entdecken. Hier habe ich mir das neue Buch der Autorin Ilona Schmidt ausgesucht und ich kann sagen, dass sie es versteht spannend und unterhaltend zu schreiben.
    Gleich mit dem Prolog oder wie hier, dem ersten Kapitel, hat sie mich gefesselt. Nach und nach lernt man viele sehr interessante und sehr plastisch beschriebene Charaktere kennen.
    Besonders gut gefiel mir das Ermittlerteam und da insbesondere das Verhältnis zwischen Robert Levin und seiner Vorgesetzten Maxi Frohn.
    Die Story ist von Anfang an auf einem recht hohen Spannungslevel und behält die Spannung auch weitestgehend bis zum dramatischen Finale bei.
    Ich mag es wenn ich mitermitteln kann, doch genau das macht einem Ilona Schmidt nicht allzu leicht. Geschickt eingebaute Wendungen lassen den Leser immer wieder an andere Schuldige denken, und auch diese Spuren führen oftmals ins Leere. Das ist für mich großes Kino, denn ich mag geschickt konstruierte Krimis die jedoch nicht konstruiert wirken.
    Ilona Schmidt gelingt es ihren Figuren Leben einzuhauchen, so gut dass man teilweise das Gefühl hat neben den Figuren mitzuermitteln.
    Schritt für Schritt führt die Autorin den Leser durch die Story und je weiter man vordringt desto spannender wird es und gipfelt dann in einem dramatischen Finale.
    Mich konnte Ilona Schmidt auf Beste unterhalten. Und ich denke, dass „Brunnenleich“ nicht mein letztes Buch aus der Feder von Ilona Schmidt gewesen ist.
    Insgesamt komme ich hier auf 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!
  18. Cover des Buches Mädchen töten (ISBN: 9783596198832)
    Eva Ehley

    Mädchen töten

     (24)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ...mit dem Kommissar-Team Bastian Kreuzer, Silja Blanck und Sven Winterberg und natürlich ist auch Journalist Fred Hübner wieder dabei auf der schönen Insel Sylt.

    Gespenster, Satanismus, eine Leiche….ein grusliger Fall.

    Sollte man meinen. Aber das Ganze zieht sich mal wieder endlos in die Länge und das Team finde ich auch hier wieder ziemlich nervig. Unfreundlich und schlecht gelaunt und sehr mit sich selber beschäftigt – das ist zwar menschlich, aber in diesem Ausmaß in einem Krimi nicht angebracht meiner Meinung nach.

    Kommissar Zufall spielt hier dann eine große Rolle und spannend fand ich das Ganze überhaupt nicht. Es war für mich bald absehbar, wer dahinter steckt – nur, bis die Kommissare mal soweit waren, wenigstens einen Hauch von Ahnung zu haben, vergingen Seiten über Seiten…

    Dieser Band war also wirklich nicht mein Fall, und jetzt mache ich erst mal „Pause“ von Eva Ehley. Später vielleicht mal wieder….

     

  19. Cover des Buches Schwesterherz (ISBN: 9783734106941)
    Kristina Ohlsson

    Schwesterherz

     (184)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt (Klappentext):

    Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …

     

    Mein Kommentar:

    Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Reihe der Autorin Kristina Ohlsson rund um den Anwalt Martin Brenner. Wer dieses Buch liest, sollte sich bewusst sein, dass er den  zweiten Band „Bruderlüge“ auch unbedingt lesen sollte, da es sonst ein eher offenes Ende bleibt und viele Fragen noch unbeantwortet sind. Ich werde den zweiten Teil gleich im Anschluss beginnen und freue mich schon richtig darauf. Aber nun zu diesem Buch.

    Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und das Buch ist eher untypisch aufgebaut. So gibt es im Buch zwei verschiedene Erzählstränge. Zum einen wird das Geschehen und die Geschichte rund um den Auftrag von Martin in der Ich Perspektive des Autors erzählt und der Leser erfährt von Anfang an, wie sich alles entwickelt hat. Dies wird sehr flüssig und spannend erzählt und man will das Buch gar nicht zur Seite legen, da man immer gespannt ist, wie es weitergeht.

    Zum anderen wird aber auch eine Geschichte aus der Gegenwart erzählt, indem der Anwalt in Interviewform mit einem Reporter spricht und man schon Hinweise erfährt, wie es ihm am Ende des Buches ergeht. Allerdings schaffte es die Autorin perfekt, dadurch zusätzliche Spannung einzubauen, ohne dass zu viel verraten wird. Der Leser bekommt Hinweise, die er aber nicht zuordnen kann. Man weiß nur, dass noch etwas im Laufe des Buches passiert, aber nie wann das sein wird. So wird der Spannungsbogen meiner Meinung nach nochmals in die Höhe gehoben und auch oben gehalten. Diese Art und Weise der Erzählung fand ich toll und habe ich so auch noch nie in einem anderen Buch vorgefunden.

    Das Buch endet zum einem mit einem Ergebnis in Bezug auf die Mordermittlungen rund um Sarah Tell. Aber andererseits bleiben auch noch viele Fragen offen, die sich im Laufe des Buches ergeben haben und nun eigentlich Martin Brenners Privatleben betreffen. Von daher muss man unbedingt nun den zweiten Teil lesen, um zu erfahren, wie es weitergeht und ob er alle Rätsel lösen kann. Die Spannung auf den zweiten Teil ist meiner Meinung nach groß, da ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

    Die Ermittler selbst kommen sympathisch rüber und man kann sich ein gutes Bild von Martin Brenner machen. Alle anderen bleiben eher oberflächlich und ich bin schon gespannt, ob sich das im Laufe der Reihe noch ändern wird.

     

    Mein Fazit:

    Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe rund um dem Anwalt Martin Brenner, der nicht nur einen Fall lösen soll, sondern auch mit seinem eigenen Privatleben komplett in den Fall reingezogen wird.

     

    Ganz liebe Grüße,

    Niknak

  20. Cover des Buches Die Lebenden und die Toten (ISBN: 9783548063041)
    Nele Neuhaus

    Die Lebenden und die Toten

     (576)
    Aktuelle Rezension von: SabinaFK

    Eine Serie an Morden erschüttert die Menschen im Taunus, rund um die Weihnachtszeit. Kommisarin Pia und ihr Kollege Oliver stehen vor einem Rätseln und stehen unter Druck, es kommen weitere Menschen ums Leben. Pia sagt ihren Urlaub mit ihrem frisch verheiratetem Mann ab und stürzt sich in die Ermittlungen.

    Der Einstieg ins Geschehen gelingt sehr gut, man kann die Hauptcharaktere schnell erfassen, schwieriger wird es die vielen Verdächtigen im Kopf zu behalten.  Die Kommisare kannte ich schon von den Vorgängerbänden. Der Roman ist verwinkelt und sehr spannend, ich konnte das 560 seitige Buch nicht aus der Hand legen. Es gibt Kapitel die kursiv geschrieben sind und die Morde aus Sicht des Täters beschreiben. Ich finde das sehr gut gelungen, sie sind ein spannender Wechsel der Perspektiven. Der Kriminalroman bleibt bis zum Schluss spannend.

  21. Cover des Buches Kerkerkind (ISBN: 9783426520932)
    Katja Bohnet

    Kerkerkind

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenratte

    Nachdem ich im Vorjahr bereits den ersten Teil dieser Thrillerreihe verschlungen habe (die Rezension verlinke ich euch unten), musste ich natürlich auch den nächsten Teil lesen. Dieser fängt genauso fesselnd an, wie der erste aufgehört hatte. Zeitlich sind wir etwa ein halbes Jahr später. Statt im eiskalten Winter steuern wir diesmal mit sehr heißen Temperaturen auf einen Rekordsommer zu. Ein größerer Zeitsprung hätte auch eher der Handlung geschadet, da es dann zunehmend schwieriger geworden wäre, einige Punkte aus dem ersten Teil aufzulösen.
    Immer wieder bekommt man beim Lesen den Verdacht, was es mit den Morden eigentlich auf sich hat und wer dahinter steckt. Doch erst zum Schluss wird es wirklich klar und da ist es für die Ermittler aber schon fast zu spät.
    Ohne zu Spoilern ist es schwer hier etwas zu schreiben, da es eigentlich keine unwichtigen Passagen gibt. Man liest das Buch sehr zügig und flüssig, ohne irgendwo ins "Stolpern" zu geraten.
    Auch der kleine Cliffhanger vom Ende des ersten Teils wird im Rahmen der Nebenhandlung hier aufgelöst.
    Obwohl die Fälle an sich abgeschlossen sind, sollte man aufgrund der interessanten Nebenhandlung auch beim ersten Teil beginnen.

  22. Cover des Buches Tod im Anflug (ISBN: 9783596189571)
    Karin Bergrath

    Tod im Anflug

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Tom ist ja eigentlich nur ein Gänserich. Genauer gesagt, ein Nilgänserich. Er lebt mit vielen anderen auf einem idyllischen Campingplatz mit See.

    Als eines Tages der Reiher Neptunus tot aufgefunden wird, wittert Tom seine Chance. Ist er doch totaler C.S.I. und Magnum Fan und ist überzeugt, dass der Reiher ermordet wurde. Also fängt Tom zusammen mit seinem Assistenten Rio, der Kormoran, zu ermitteln an.

    Was nicht ganz einfach ist, denn zum einen verstehen diese seltsamen Flügellosen die Sprache von Tom nicht und zum anderen sind die menschlichen Ermittler nicht gerade begeistert, dass eine Gans einfach so durch ihren Tatort tappt.

    „Tod im Anflug“ ist ein tierischer Gänsekrimi aus der Feder der Autorin Karin Bergrath.

    Das Cover ist schon irgendwie ganz witzig, obwohl es eher nach Kinderbuch aussieht. Es ist trotzdem ein Krimi mit Ermittlungen und Leichen, also eigentlich nichts für Kinder.

    Der Fall ist trotz der Toten recht locker und leicht gehalten. Natürlich kann Tom nicht ermitteln, wie der Kommissar. Gerade deswegen finde ich die Story schön gesponnen. Es ist jetzt auch nicht so geschrieben, dass Tom hier enorme Entdeckungen macht. Er tut, was er eben als Gans noch logisch tun kann. Auch finde ich sehr gut, dass die Menschen die Tiere nicht verstehen können. Sonst ist das immer etwas seltsam geschrieben, wenn Tiere irgendwie etwas tun und mit Menschen reden können oder eben Dinge tun, die ein Tier normal nicht kann.

    Tom ist auch nicht der überschlaue Ermittler, der alles weiß und kann. Er sieht eben viel und gerne Krimis und setzt nur um, was er aus den Serien in Erfahrung gebracht hat.

    Daher fand ich Tom als ganz sympathisches Kerlchen. Der Fall selbst war auch recht spannend und das Ende war schon eher schwarzhumorig. Also alles in allem, genau mein Fall.

  23. Cover des Buches Marmor, Wein und Bienengift: Ein Krimi aus Südtirol (ISBN: B07T57HWCW)
    Viola Eigenbrodt

    Marmor, Wein und Bienengift: Ein Krimi aus Südtirol

     (9)
    Aktuelle Rezension von: A_A_

    Ich bin kein Krimi-Fan. Trotzdem haben mich Titel und Cover angesprochen – und ich habe mit stetig wachsendem Vergnügen gelesen.

    Zunächst hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, den Überblick über die Figuren zu bewahren, doch der eigentliche Mordfall zog mich von Beginn an in die Handlung. Nicht nur das Opfer selbst wird als tiefgründige Persönlichkeit beschrieben. Nach und nach breitet sich vor dem Leser ein vielschichtiges Geflecht an verzwickten Familienkonstellationen, alten Feindschaften und der Lust an fetischistischen Praktiken aus – der perfekte Hintergrund für einen Mord in einer beschaulichen Gemeinde auf dem Lande. Und ja, das Bienengift kommt dabei nicht zu kurz. Unverzichtbar für die Handlung: die sehr individuell beschriebenen Ermittler, von denen jeder seine eigenen Problemchen mit sich herumschleppt. Ich hoffe, ich bekomme noch mehr über sie zu lesen.

    Fazit: ein unterhaltsamer und doch auch nachdenklich machender Krimi zum Mitfiebern. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer denn tatsächlich der Mörder ist.

  24. Cover des Buches Die Kamuelsfeder (ISBN: 9783740803988)
    Helmut Vorndran

    Die Kamuelsfeder

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Siegfried Dinkel, genannt „Sidimuff“ nach seiner gleichnamigen Firma, die eine Goldgrube ist, hat vor einem Jahr seine Ehefrau Sophia bei einem Tauchunfall verloren. Doch nun mehren sich die Indizien, dass der Tod seiner Frau vielleicht doch kein Unfall war, zumal einige Personen von damals ein gewaltsames Ende finden. Und überhaupt, wo ist eigentlich die Leiche?  

    Doch auch in Deutschland schlägt der Tod zu und Sidimuffs aktuelle Geliebte wird ermordet.  

    Die Neue im Team, Andrea Onello, die perfekt italienisch spricht, wird in den Süden geschickt, um mit den dortigen Kollegen zu ermitteln.  

    Wird Haderleins Truppe die Morde aufklären können? 

    Meine Meinung: 

    Dieser achte Fall für KHK Franz Haderlein und Bernd „Lagerfeld“ Schmitt hat mir nicht so gut gefallen. Die Leichtigkeit, die mehrere Vorgänger auszeichnet, ist irgendwie abhandengekommen.  

    Die Einführung der neuen Kollegin Andrea Onello böte jede Menge Spannung, doch die wird gleich einmal relativiert, weil sie ja gemeinsam mit den italienischen Kollegen ermitteln muss. 

    Gerne hätte ich ein „Match“ Onello gegen Honeypenny gelesen. Doch leider blieb dieses aus. 

    Auch das Ermittlerschwein Riemenschneider, das immer wieder für Schmunzeln beim Lesen sorgt, hat diesmal erst auf den letzten Seiten seinen großen Auftritt. Der geneigte Leser hat natürlich schon viel früher einen Verdacht, warum sich ihre Leibesfülle vergrößert hat. 

    Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen und eine Feder wird auch eine Rolle spielen.  

    Über die klischeehafte Figur des Federico Buffa musste ich herzlich lachen. Zuerst erwartet er eine graue Maus aus Deutschland und baggert sofort die attraktive Andrea an. Die Abfuhr gönne ich ihm! 

    Fazit: 

    Leider nicht der beste Krimi dieser Reihe, daher kann ich diesmal nur 3 Sterne vergeben. Aber, der nächste „Das Makarov-Puzzle“ wartet schon. 

     

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