Bücher mit dem Tag "kommune"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kommune" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (745)
    Aktuelle Rezension von: Anthyora

    Die Geschichte der beiden Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibung der Charaktere und deren Umgebung sind so detailliert, dass man die Szenerie klar vor Augen hat. Die Geschichte war für mich ein Ansatz über einiges nachzudenken. Zudem kommen auch noch die Background Geschichten und doch kommt mir das Buch nicht unnötig vollgepackt vor. Die wichtigsten Details sind eben vorhanden und perfekt Sinn zu machen. Ich mag auch den Schreibstil sehr, weil es mich sehr schnell gefesselt hat.

  2. Cover des Buches The Girls (ISBN: 9780812989861)
    Emma Cline

    The Girls

     (52)
    Aktuelle Rezension von: anena

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Mädchen in Kalifornien, Suzanne und Evie, der Erzählerin. Sie treffen sich zufällig Anfang der 70er Jahre und Evie verfällt der Anziehungskraft von Suzanne, die auf einer Ranch in einer Hippie-Kommune lebt. Die Atmosphäre der Geschichte, die vor dem Hintergrund der Manson-Bluttaten spielt, ist dicht und fesselnd, die Sprache der Autorin zauberhaft. Erschreckend, wie junge Menschen in den Sog von Brutalität hineingezogen werden können - und dies ist nur ein Aspekt des großartigen Romans.

  3. Cover des Buches Für immer Schwestern (ISBN: 9783458361992)
    Herrad Schenk

    Für immer Schwestern

     (30)
    Aktuelle Rezension von: JDaizy
    „Unmöglich, dieses Unglück von sich weg zu halten. Ich sollte wenigstens einen Spaziergang machen, mich bewegen, dachte sie und erhob sich schwerfällig von der Gartenbank, steif, etwas durchgefroren. Gehen vertreibt die düsteren Gedanken. Auf einmal war ihr, als sähe sie die Schwarze Dame wieder am Ende der Straße. Wenn die Schwarze Dame Melancholie an deine Haustür klopft, solltest du ihr freundlich öffnen und sie zum Tee hereinbitten - dann wird sie zu gegebener Zeit höflich von selbst wieder gehen. Doch wehe, du hältst die Tür verschlossen und stellst dich tot- dann wird sie dich unbarmherzig belagern.“


    „Seit ihrer Kindheit sind Sylvia, Judith und Elvira eng miteinander verbunden, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Doch dann kommt ein langgehütetes Familiengeheimnis ans Licht, das die Schwestern in ihre bewegte Jugend zurückführt und ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt.“ (Klappentext)

    Drei Schwestern jenseits der 60. Drei unterschiedliche Leben. Aber eine (gemeinsame) Vergangenheit.
    Sylvia, Lektorin in einem Kunstverlag, ist lebenslustig und trotz ihres Alters frisch verliebt. Judith, Bibliothekarin im Ruhestand, quälen erste Anzeichen ihrer Vergesslichkeit, während sich Elviras Leben fast ausschließlich um ihren erfolgreichen Mann Hans-Heinrich dreht. Als dieser plötzlich einen schweren Schlaganfall erleidet, treffen sich die Wege der Schwestern im Krankenhaus.
    Was war passiert und warum ist Elvira plötzlich so aufgelöst und nicht zu beruhigen? Welches Geheimnis verbirgt Hans-Heinrich und vor wem? Oder will er nur Elvira vor einem langgehüteten Familiengeheimnis schützen? Oder ist alles doch ganz anders als es auf en ersten Blick erscheint?

    „Sie wissen nicht wie es ist, durch ein Schuldgefühl an jemanden gebunden zu sein. Es schafft die engste Bindung überhaupt.“

    Beim Lesen musste ich oft an den Ausspruch: „Gemeinsam und doch einsam“ denken. Wie schnell kann sich von einer Minute auf die andere das Leben ändern! Wie lebt man mit Lügen oder der quälenden Ungewissheit bestimmte Dinge nicht angesprochen zu haben?! Und wie wichtig ist, jeden Tag deshalb so zu leben als wäre es der letzte?!

    Der Autorin gelingt es mühelos ein Bild von drei Schwestern zu zeichnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Besonders mochte ich die schusselige und ab und an mit sich selbst beschäftigte Judith. Etwas antriebslos und vergesslich. Aber herzlich, um Harmonie bemüht und aufopferungsvoll. Bei Elvira und Sylvia fiel es mir dagegen schwerer aufrichtige Sympathien zu entwickeln. Und doch zog mich die Geschichte schnell in ihren Bann. Ich habe (ziemlich zeitig) Vermutungen aufgestellt und wollte am Ende endlich wissen, wie sich alles auflöst. 

    Besonders gut gefallen haben mir auch die eingeschobenen, verworren erscheinenden Gedanken von Hans-Heinrich. Wenn man sich nicht frei bewegen und artikulieren, nicht selbstständig sein kann und auf fremde Hilfe angewiesen ist … das stelle ich mir schlimm vor.
    Allerdings empfand ich einige Passagen des Buches als sehr dunkel und negativ. Oft habe ich mich gefragt: „Wer ist jetzt das Opfer in dieser Konstellation?!“ und warum werden einige (interessante) Themen nur angerissen und nicht zu Ende geführt?!

    Trotzdem hatte ich viel (Lese-)Freude mit diesem Taschenbuch aus dem Inselverlag.
    Vielleicht auch deshalb, weil ich selbst Geschwister habe und weiß, dass es nicht immer einfach ist. Auch wir sind sehr verschieden und ich kenne die Situation verglichen zu werden. Aber wahrscheinlich auch deshalb, weil der Verlag mit seinen Autoren ein Händchen für emotionale, berührende (Alltags-)Themen hat. Ich jedenfalls habe beim Inselverlag bisher noch nicht daneben gegriffen.
    Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir eine größere Schrift wünschen. Aber das ist natürlich subjektiv. 


    Fazit:
    Ein emotionale Familiengeschichte über die Beziehung von drei Schwestern, die von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Worte, die hinter die äußere Fassade - mitten ins Herz - blicken. Turbulent, tiefgreifend, aber leider an einigen Stellen nicht zu Ende gebracht.
    Trotzdem meine absolute Leseempfehlung!
  4. Cover des Buches Verheißung Der Grenzenlose (ISBN: 9783423216845)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung Der Grenzenlose

     (498)
    Aktuelle Rezension von: JoanStef

    Langsamer Aufbau - anderes Umfeld - aber ein guter weiterer Band!

    Mit dem 6. Fall - Verheißung - reiht sich ein weiterer Fall in der Carl- Mork Serie, erfolgreich ein.

    Veröffentlicht wurde er  in Deutschland 2015.

    Autor Jussi Adler-Olson

    Nun, wer kennt ihn bisher nicht- Jussi Adler Olsen ist seit langen Zeiten ein fester Begriff &  Name in der Thriller- Genre-Welt. 

    Ursprünglich studierte er Medizin, Soziologie und einige andere Fachrichtungen um schlussendlich als Schriftsteller in 1997 seinen ersten Roman - Alphabet-Haus zu veröffentlichen. 

    Unerwartet obwohl in der dänischen Friedensintiative fest verbunden ist er heute für seine Krimis und Thriller, weit über Dänemarksgrenzen hinaus bekannt.

    Das Cover

    Ganz im minimalistischen Stil der anderen Carl Mork Bände kreiiert, blicken wir auf einen Pendel vor grünen Hintergrund. 

    Also - ein Weniger ist mehr -  dass allerdings, hier einen großen Wiedererkennungswert mit sich bringt.

    Zum Inhalt

    Carl erhält einen Anruf. Ein Kollege aus Schweden erbittet die Hilfe seines Teams. Zuerst lehnt Carl ab. Nur widerwillig nimmt Carl,nach dem Suizid seines Kollegen, die Ermittlungen auf. Es offenbart sich Unglaubliches und  komplett unerwartete zum Teil sehr persönliche Eigenarten, werden offenbar.

    Mein persönlicher Eindruck

    Aufbau - Verlauf

    Absolut typisch ist der struktuelle Ausbau dieser Geschichte. Der Einstieg in die Story wird hier jedem Leser sehr leicht gemacht. Die deutsche Übersetzung ist gut lesbar und verständlich. Die Hauptprotatgonisten werden gekonnt vorgestellt ohne den geübten _Carl-Mork- Leser zu langweilen. 

    Spannung & Tempo

    Der Verlauf der Ermittlungen und die Interaktionen des Teams sind hier der "Schmierstoff" der Geschichte. Die Neugier des Lesers wird gekonnt angefüttert und dann fraktioniert belohnt. Die Spannung baut sich insgesamt langsamer, als in den Vorgängerbänden auf. 

    Insgesamt ist dem Schriftsteller jedoch eine weitere spannende Geschichte gelungen. 

    Das ungewöhnliche Umfeld ermöglicht, einen besonderen Status innerhalb der Serie.

    Zusammenfassung

    Gut gelungene Erzählung mit weiteren Einblicken in die Psyche der Ermittler sowie in ein für sie ungewohntes, nicht nur im  geo-sozialem Sinn, unbekanntem Territorium.

    Fazit:

    Ich vergebe sehr gute 4 Lesesterne und verbinde diese mit einer Leseempfehlung an alle Jussi Adler-Olson Fans und solche, die es noch werden wollen.

    Dieser Roman kann auch ohne Vorkenntnisse gut verstanden und gelesen werden. Für routinierte Leser ist er ein weiteres Puzzle-Steinchen im Charakterprofil vom Carl Mork Ermittler-Team.

    ISDN: 978-3423216845 

    Verlag: dtv

    Formate: Elektr., Taschenbuch, gebunden Ausgabe und Hörbuch

    Seitenzahl: 608

  5. Cover des Buches Sand (ISBN: 9783499258640)
    Wolfgang Herrndorf

    Sand

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Es gibt verschiedene Erzählstränge in diesem Buch. In der Hauptsache geht es aber um einen Mann, der sich nicht mehr erinnern kann, wer er überhaupt ist und was er mitten in der Wüste zu suchen hat. Der Einfachheit halber gibt es sich den Namen Carl und versucht mit der Hilfe von Helen, die ihn aufgegabelt hat, die Puzzleteile zusammen zu setzen. Die Geschichte spielt in und um Tindirma, eine fiktive Stadt in einem nordafrikanischen Land (wenn man googelt, findet man eine gleichlautende Stadt in Mali mit etwas über 3.000 Einwohnern) Anfang der 70iger Jahres des 20. Jahrhunderts.

    Hat Carl etwas mit dem Überfall und den 4 Toten in der Hippie-Kommune zu tun? Helen jedenfalls trifft dort eine alte Freundin wieder. Was hat es mit dem Koffer voller DDR-Geld auf sich? Wer sind die Männer, die Carl eine über die Rübe gehauen haben, wodurch er sein Gedächtnis verloren hat? Was hat es mit der dubiosen 'Mine' auf sich, und welche Art von Mine ist überhaupt gemeint? Viele viele Fragen, die nicht alle im Verlauf der Handlung geklärt werden.....

    Die ersten Seiten haben mich ziemlich verwirrt, ich brauchte eine ganz Weile, bis ich mich in das Buch eingelesen hatte. Irgendwann war ich dann gut im Fluss, vom Ausgang aber enttäuscht... Nicht, dass das Buch nicht streckenweise unterhaltsam zu lesen wäre, aber am Ende fiebert man über eine sehr lange Spanne einer Auflösung entgegen, die dann etwas undurchsichtig ausfällt. Konnte nicht so richtig warm mit dem Werk werden, obwohl ich den Stil von Herrndorf nicht schlecht finde. Kann es sein, dass auch etwas zu viel Inhalt hineingepackt wurde?

    Fazit: Krimi, Spionagethriller, Gesellschaftskritik? Jedenfalls eine interessante Mischung.

  6. Cover des Buches Elementarteilchen (ISBN: 9783832162788)
    Michel Houellebecq

    Elementarteilchen

     (433)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Ich habe dieses Buch vor allem deshalb gelesen, weil es zu den Klassikern und meist diskutierten Werken überhapt gehört - und war leider schnell abgestoßen davon. Dies ist vor allem meinem persönlichen Geschmack "geschuldet", denn ich lese einfach ungern Bücher mit so extrem expliziten Inhalten - mir geben solche Beschreibungen leider nichts außer ein ungutes Gefühl und den Drang, die Passage schnell zu überspringen oder das Buch gar weg zu legen; hier habe ich es zwar bis zum Ende geschafft, jedoch mit einem unguten Gefühl in der Magengegend. Es mag durchaus genug Leser*innen geben, die damit kein Problem haben oder so etwas sogar gerne lesen - für diese könnte Elementarteilchen bestimmt eine fesselnde Lektüre sein, nur gehöre ich eben leider nicht dazu. Inhaltlich hat mir der Text nichts gegeben, leider ein absoluter Reinfall für mich.

  7. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.065)
    Aktuelle Rezension von: Libby196

    Das Buch handelt sehr eindringlich von der Frage der Bedeutung im Leben/dem Sinn des Lebens. Lohnt sich das Leben gar nicht, weil am Ende Nichts eine Bedeutung hat?

    Der genaue Inhalt wurde ja schon hunderte Male besprochen. Ich persönlich fand die Entwicklung der Kinder zu extrem. Natürlich kann man sich fragen, ob der Inhalt so krass im Gedächtnis bleiben würde, wenn sich die "bedeutungsvollen" Dinge nicht immer weiter gesteigert hätten. Nur Sandalen oder Fahrräder wären wohl auch zu profan. Aber dass Siebtklässler (!) auch vor Vergewaltigung, Verstümmelung und sogar zweifachem Mord nicht zurückschrecken - und auch zwischendurch gerne mal gewalttätig sind - kommt mir doch sehr drastisch vor.

    Vielleicht liest man das Buch (ähnlich wie bspw. "Herr der Fliegen") eher wie eine Art Parabel. Wie weit würden Menschen gehen, um dem vermeintlich sinnlosen Leben Bedeutung beizumessen?

  8. Cover des Buches Hartmut und ich (ISBN: 9783596511600)
    Oliver Uschmann

    Hartmut und ich

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich habe die Reihenfolge nicht eingehalten, wahrscheinlich geht das als „hartmutesk“ durch.

    Habe nun also etwas nachzüglerisch das 1. Buch der Hartmut-Serie von Uschmann gelesen.

    Hartmut und der Ich-Erzähler ziehen in eine gemeinsame Wohnung in einem schiefstehenden und wahrscheinlich ziemlich baufälligen Haus mit illustren Nachbarn ein. Als erstes finden sie eine alte Fliegerbombe im Keller, die entschärft werden muss. Nach diesem Schreck richten sie sich im Haus und in ihrem Leben ein. Während der Ich-Erzähler arbeiten geht, studiert Hartmut Philosophie, was nicht ohne Auswirkungen auf die Unterhaltungen zwischen beiden bleibt. Hartmut ist auch regelmäßig auf Freiersfüße, worüber der Ich-Erzähler nur staunen und sich fragen kann, wie er das macht. Doch wenn er krank wird, benötigt Hartmut quasi Rund-um-die-Uhr-Pflege. Natürlich hat er seltsame Freunde, die in regelmäßigen Abständen in die Wohnung einfallen. Doch z.T. werden sie auch genutzt, um ‚ironisch gebrochene’ Mitstudenten von Hartmut zu schockieren. Um an Geld für den Lebensunterhalt zu kommen, startet Hartmut eine Online-Lebensberatung und hat noch andere verrückte Ideen zum Money-Maker......

    Das Buch ist eine Ansammlung von skurrilen WG-Geschichten. Die beiden Hauptakteur sind so liebenswert verschroben, dass man sich einfach ins Herz schließen muss.

    Fazit: Natürlich kann man über Uschmanns Schreibstil strittiger Meinung sein. Mir persönlich haben z.B. „Murp!“ und „ Wandelgermanen“ besser gefallen. Sie sind noch eine Spur bissiger. Aber auch das vorliegende Werk bereitete mir Lesevergnügen und einige nachdenkliche Kopfschüttler, ob es so was auch im wahren Leben geben könnte?

  9. Cover des Buches Das Licht (ISBN: 9783446261648)
    T. C. Boyle

    Das Licht

     (110)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Wer hier nach einem spannenden Plot sucht, sucht vergeblich. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und beschränkt sich inhaltlich auf klassische Themen der 60er Hippie-Bewegung: Sex und LSD. Dafür sind diese ausführlich und gut beschrieben, sodass ich das Buch flüssig lesen konnte und es an Personen weiterempfehlen würde, die sich für diese Themen interessieren 

  10. Cover des Buches The Girls (ISBN: 9783423146203)
    Emma Cline

    The Girls

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Aurora-C

    Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, konnte es hier aber nicht finden und rezensiere deswegen das Deutsche. Macht ja keinen großen Unterschied.

    Die Geschichte zog mich augenblicklich in den Bann. Mit Evie hatte ich großes Mitleid, sie wurde von allen vergessen, einfach vernachlässigt. Selbst Leute, bei denen sie nicht erwartet hätte betrogen zu werden, taten es letztendlich. Dieses Buch stellt toxische Beziehung und einen rosa-roten Blick auf Menschen sehr gut dar. Evie ist eine Metapher für alle jungen Mädchen, die verloren gingen, sich die falschen Leute suchten und dort auf Wärme und Liebe hofften. Sie wurde manipuliert und benutzt, ließ diese Gehirnwäsche freiwillig geschehen, weil sie sich nicht einmal vorstellen könnte, dass Russel und Co. Ihr etwas Böses wollen würden. Man konnte mitverfolgen wie die ganze Atmosphäre auf der Ranch sie nach und nach zerstörte.

    Mich störte nicht, dass es zwei Handlungsstränge gab, da der zweite eher dafür war, den ersten richtig nachvollziehen zu können. Man konnte Evie in der Vergangenheit und Gegenwart sehr gut miteinander vergleichen, einige Sachen hatten sich trotz der Jahre nicht verändert. Sie hing an den gleichen Personen und dachte immer noch an sie.

    Der Schreibstil - zumindest im Englischen - war sehr einfach. Ich kam gut rein und konnte es auch gar nicht mehr aus der Hand legen. Zwar gab es ein paar Stellen, die sich meiner Meinung ein bisschen zu sehr in die Länge zogen, aber man bekam einen guten Einblick in ihre Gedanken. Außer an Evie kam man an keinen der restlichen Charaktere so richtig ran, vor allem um Suzanne und Russel schwebte stets ein Hauch von Mystik und Geheimnissen.

    Ich hatte noch nie ein Buch gelesen, dass sich mit diesem Thema befasst, aber es hat mir sehr gefallen. Die Manson Family ist wohl für fast jeden ein Begriff und deswegen war dieses Buch auch irgendwie so erschütternd - alles basiert auf wahren Ereignissen.

    Eine Leseempfehlung an alle, die sich für die damalige Zeit, einen flüssigen Schreibstil und ein bisschen true Crime interessieren.

  11. Cover des Buches Blick in die Angst (ISBN: 9783596710263)
    Chevy Stevens

    Blick in die Angst

     (247)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    🇩🇪Blick in die Angst von Chevy Stevens (Hörbuch)

    Inhalt:
    Jeder Mensch hat ein Päckchen mit sich zu tragen. Nadine, eine Psychotherapeutin wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, als eine Patientin, geflohen aus der Sekte „Fluss des Lebens“, bei ihr Hilfe sucht. Nicht nur die Vergangenheit birgt Gefahren auch die Zukunft kann ein unsicherer Hafen sein.

    Meinung:
    Verstörend, manipulativ und erschreckend.
    Erzählt wird, wie sich Menschen in die Fänge von Sekten begeben, um sich dort zu verlieren. Die Protagonistin Nadine trägt ein für sie nicht begreifliches Trauma mit sich. Erst Schritt für Schritt gibt ihr Verstand ein schreckliches Geheimnis frei, dass nicht nur ihr Leben, sonder auch das von vielen anderen Menschen noch beeinflussen wird. Meiner Meinung ein sehr interessanter Thriller mit einer Thematik, die unter die Haut geht. Das Ende jedoch war für meinen Geschmack dann doch etwas zu dick aufgetragen. 4/5⭐️

    _______________
    🇺🇸 Always Watching by Chevy Stevens (Audiobook)

    Content:
    Everyone has a baggage to carry with them. Nadine, a psychotherapist, is confronted with her past when a patient, who has escaped from the "River of Life" cult, seeks help from her. Not only the past holds dangers but also the future can be an uncertain harbor.

    Opinion:
    Disturbing, manipulative and frightening.
    It is told how people get into the clutches of cults in order to lose themselves there. The protagonist Nadine carries with her a trauma she cannot comprehend. Only step by step does her mind reveal a terrible secret that will affect not only her life, but also that of many other people. In my opinion, a very interesting thriller with a theme that gets under the skin. The End could be a little better. 4/5⭐️

  12. Cover des Buches Die Zombies (ISBN: 9783492268127)
    Thomas Plischke

    Die Zombies

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Da war ich ja neugierig, zumal das Buch schon lange im Regal stand und ich der Start war mehr als holprig um nicht zu sagen, sehr zäh, durch die die Lexikonartige und fast als Sachbuch erscheinende Auflistung am Anfang. Doch wer sich durch die fürchterlichen ersten 50 Seiten kämpft wird mit einer richtig guten Geschichte belohnt ...

    Lily lebt in London und untersucht auf wissenschaftliche Art den Glauben und auch die Geschichte nach alten Symbolen oder Erzählungen über Tote, die wieder auferstehen oder Wiedergängern. Als Gottlieb Ihr deutscher Frend, plötzlich angerufen wird und verschwinden muss und zudem Ihr Großvater stirbt, fällt Lily in ein tiefes Loch und lässt sich von Victor einem Mann, den sie auf der Beerdigung Ihrer Großmutter kennen gelernt hat, zu einem Besuch eines Clubs überreden, doch was während des Clubbesuchs passiert, verändert Lilys Leben komplett....

    Zunächst waren die ersten Seiten und gähnende Langeweile bis mir klar wurde, die Einleitung dauert halt etwas länger, doch dann hatte ich das Gefühl, der Erzählstil ändert sich und die Charaktere gefallen mir plötzlich und es wird aus verschiedenen Sichten eine Geschichte erzählt.  Lily und Ihre Abenteuer mit Victor, während auf der anderen Seite Gottlieb und sein Besuch in Deutschland eine ganz andere Seite des Romans zeigt und doch treffen alle zu einem Showdown wieder aufeinander.

    Zuviel kann ich an dieser Stelle nicht verraten, aber alleine die Idee, dass es verschiedene Arten von Zombies geben kann und auch einen Hintergrund, lässt das ganze richtig spannend werden. Zwischen Fantasy, Horror und Thriller angesiedelt, vermischt sich der Roman zu einer sehr guten Geschichte. Ohne die ersten Seiten ... Dafür 4 gute Sterne !!!

  13. Cover des Buches Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras (ISBN: 9783862824700)
    Detlef M. Plaisier

    Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Harpo

    Die Originalgeschichte, welche aus den sogenannten Memoiren des Vaters des "Autors", bezogen wurde, hätte eigentlich das Potential zu einer wahrhaft erzählenswerten sein können. Leider macht es der Autor - wir mögen ihn so nennen - einem unmöglich die Geschichte zu genießen. Der Grund: Langweilig und überaus langatmig erzählt. Dazu auch noch schriftstellerisch wenig ausgereifte Stil, der es fast schon zum Kraftakt macht, sich durch das Ganze durchzuarbeiten.

  14. Cover des Buches Die Kinder von Eden (ISBN: 9783404193240)
    Ken Follett

    Die Kinder von Eden

     (440)
    Aktuelle Rezension von: DreamCappu

    Die Kinder von Eden war ein Thriller, der typisch in Ken Follett‘s Schreibstil fesselte und auf die ein oder andere art süchtig machte, so entdeckte ich schon in jungen Jahren meine Vorliebe für Geschichten Rund und Sekten und Kommunen.

    Ken Follett schaffte es mal wieder, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es später selbst als Hörbuch rauf und runter hörte. 


    Alles in Allem ein sehr solider Thriller wie ich persönlich finde

  15. Cover des Buches Drop City (ISBN: 9783423146760)
    T. C. Boyle

    Drop City

     (224)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Hippies in Alaska, ein paradoxer Gedanke. Es gelang T.C. Boyle stets gut einem diese zwei verschiedenen Lebensstile näher zu bringen und Verständnis für beide alternativen Lebensarten zu erzeugen. Über  die Hälfte des Buches wird in 2 Handlungssträngen (immer im Wechsel) erzählt. Auf der einen Seite ist da die Hippie Kommune welche im Drogenrausch in den Tag  hinein lebt und auf der andern Seite ein Trapper im tiefen Alaska der versucht eine Frau zu finden und sein Leben zu meistern.
    Die einzelnen Charaktere werden einem im ersten drittel des Buches gut näher gebracht. Der ständige Wechsel zwischen den zwei Handlungssträngen (bis die zwei -Welten- aufeinander treffen) erzeugt eine große Spannung.
    Als die Kommune im Sommer in Alaska ankommt und sich in der unmittelbaren Nachbarschaft des Einsiedlers niederlässt, hat sie nicht mehr viel Zeit um sich auf den harten Winter vorzubereiten. Hier wird dem Leser das wahre harte leben in Alaska nähere gebracht.
    Zwischenmenschliche Konflikte unter den Hippies aber auch unter den Alaskanern bestimmen das letzte drittel des Buches.

  16. Cover des Buches Von Meersberg, Raum 13! (ISBN: 9783956314971)
    Karsten Gebhardt

    Von Meersberg, Raum 13!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Vielleserin1957

    Treffen sich ein Schwuler, eine Blondine, Bürgermeistersohn, Voyeur, Wissenschaftler und adeliger Karli in einer typisch deutschen WG. Unter anderem ... Was wie ein Witz klingt, geht auch so weiter: Karli wird von einem Gorilla k.o. geschlagen, landet ständig auf dem OP-Tisch einer Vermummten, hat Sex mit einer Prinzessin, einen totgelachten Stier auf dem Gewissen, Zoff mit einer Hexe, wird in einer Mittelalterkommune zu hundert Stockhieben verurteilt und bewahrt nebenbei die Erde vor einer Alien-Invasion. Außerdem rettet er einen Filmstar und gibt der Bundeskanzlerin ultimative Tipps für die nächste Wahl. Unter anderem ... Was im Plot wissenschaftlich bewiesen wird: Die Menschheit ist nur ein Spiel und existiert gar nicht. Einen syrischen Flüchtling braucht jeder. Pi ist der Schlüssel zu allem. Im Showdown treffen die WG-Bewohner und ihr illegaler Flüchtling im TV auf die Bundeskanzlerin.  (Klappentext)

     

    Wer mal etwas ganz anderes lesen will, soll zu diesem Buch greifen. Am Anfang dachte ich mir, wie soll das alles gut gehen. Doch nach anfänglicher Gewöhnung an den Schreibstil fand ich das Ganze sehr amüsant, witzig, skurril, teilweise abgehoben. Die einzelnen Charaktere sind jeder für sich gut beschrieben und vorstellbar. Die einzelnen Kapitel fügen sich mit der Zeit zu einem Ganzen zusammen und die Handlung wird immer verständlicher. Manche Stellen regen sehr zum Nachdenken an. Ein etwas anderer Ablauf, aber durchaus lesbar.

     

  17. Cover des Buches Visby (ISBN: 9783833309274)
    Barbara Slawig

    Visby

     (33)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Bewertet mit 1.5 Sternen

    Die Mathematikerin Dhanavati hat als Kind den Suizid ihrer Mutter miterlebt, kann sich aber nur Bruchstückhaft daran erinnern: Was geschah damals, vor 20 Jahren, in Visby? Warum beging ihre Mutter Selbstmord? Was haben die Mitglieder der spirituellen Kommune, in der sie damals lebten, damit zu tun? Und wer ist ihr väterlicher Freund, der sich kurz um sie kümmerte und dann verschwand ?

    Das Buch fängt spannend an und das erste Drittel habe ich auch gerne gelesen, aber dann zog es sich endlos hin und das quasi bis zum Ende. Auch den Schluß fand ich nicht so interessant. Es gibt zwar immer wieder mal eine überraschende Wende, aber so wirklich packen konnte mich das Buch nicht. Es gibt häufige Perspektivwechsel, die mich anfangs etwas verwirrten. Viele Fragen bleiben offen (zumindest die, die mich interessiert haben). Vielleicht habe ich auch manches nicht verstanden. Auch die Handlungsmotive des Vaters kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich schade, denn es fing sehr vielversprechend an. Aber vielleicht sagt es anderen Lesern mehr zu.

     
  18. Cover des Buches Ada (ISBN: 9783550200465)
    Christian Berkel

    Ada

     (132)
    Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutter

    Schon „Der Apfelbaum“ von Christian Berkel war für mich ein kleiner Kampf. Damals fand ich das Buch nicht wirklich schlecht aber insgesamt anstrengend. Da hatte ich „Ada“ schon gekauft.


    Ah, da kommt mit ihrer Mutter Sala aus Buenos Aires nach Deutschland. Sie spricht die Sprache nicht und muss nicht nur im Wirtschaftswunder Muff der 50er Jahre Fuß fassen, sondern sich auch noch mit ihrem Vater, den sie bis dato nicht kannte, auseinandersetzen. Die unstete Mutter, die während des Naziregimes verfolgt wurde, trägt nicht gerade dazu bei, dass das Kind sich sicher fühlt.


    Ich muss leider nach 107 Seiten feststellen, dass mich die Fortsetzung überhaupt nicht packt. Das liegt bestimmt nicht am Schreibstil von Christian Berkel, der flüssig und gut strukturiert ist.

    Aber ich habe mich lange nicht mehr so beim Lesen gelangweilt und gleichzeitig genervt gefühlt. Für mich finde ich hier viele Klischees wieder, die ich in anderen Büchern über die Nachkriegszeit auch so gelesen habe. Mir fehlt der Tiefgang und die Begeisterung für einen der Charaktere. Aber da war mir überhaupt nicht sympathisch und auch das rechtliche Personal ist eher unangenehm. Nichts kriegt mich dazu, mich für die Geschichte von Ada zu interessieren und ich musste mich zum Lesen zwingen. Da ich aber viele tolle Bücher auf dem SUB liegen habe, kam mir heute Morgen der Gedanke, dass es Zeit für Floppy ist. Das Buch wird abgebrochen. Das ist für mich jedes Mal eine schwierige Entscheidung. Aber manchmal muss es sein.

  19. Cover des Buches Grand Cru (ISBN: 9783257601831)
    Martin Walker

    Grand Cru

     (162)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    ...Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und Seilschaften, und in einem Weinfass findet man etwas völlig anderes als Wein eine Leiche...

    Der zweite Fall für Bruno - Chef de Police in Saint-Deniz. Man trifft alte Bekannte und bekommt die kulinarischen Vorzüge der französischen Gemeinde bis ins kleinste Detail beschrieben, allen voran den Weinanbau. Ich habe beim Lesen des Buchs tatsächlich öfter richtig Hunger bekommen. Diesen Teil des Buchs hat der Autor auch wie im ersten Teil sehr schön umgesetzt. Allerdings kam mir der Kriminalfall dann noch etwas zu kurz. Ein Junge ist im Weinfass ertrunken, sein frischer Adoptivvater liegt tot daneben und der ermittelnde Polizist lädt erst einmal alle zum Essen ein. Zu diesem Zeitpunkt war ja nicht einmal geklärt, ob es sich tatsächlich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt.  Dass der Fall dann auch, sobald ein kleines Detail verraten war (kommt ziemlich am Schluss), recht simpel zu lösen war hat mich dann wirklich enttäuscht. 

    Alles in allem war das Buch für mich etwas langatmig. Zwar finde ich die Charaktere sehr sympathisch, ich werde aber vermutlich nicht wieder nach Saint-Deniz zurückkehren und lasse Bruno weiter Provinzsheriff und Hobbykoch, -gärtner, -... bleiben. 

  20. Cover des Buches Der Herzgräber (ISBN: 9783596708468)
    Jen Williams

    Der Herzgräber

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Hexe63

    Das Buch von Jen Williams hat mich sehr gut unterhalten. Es war spannend bis zum Schluß.

    Als Heather den Nachlass ihrer Mutter durch stöbert , stößt sie auf geheimnisvolle Briefe. Ihre Mutter schrieb einem verurteiltem Serienkiller regelmäßig Briefe. Heather ist schockiert und geht auf Spurensuche und nimmt Kontakt mit ihm auf. Bei ihren Recherchen  entdeckt sie unglaubliches . 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Heather ist es gelungen einen sehr spannenden Thriller zu schreiben. Die Spannung war während der ganzen Geschichte auf einem hohen Level. Durch immer neue Wendungen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere waren gut beschrieben. 

    Jen Williams hat einen angenehmen Schreibstil . Er ist flüssig und leicht zu lesen. 

    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen.

  21. Cover des Buches Glückstöchter - Einfach leben (ISBN: 9783596710621)
    Stephanie Schuster

    Glückstöchter - Einfach leben

     (82)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    “Glückstöchter-Einfach Leben“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie von Stephanie Schuster.

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge.
    Im Mittelpunkt stehen die zwei Frauen Anna und Eva.
    Zwei Frauen die auf dem ersten Blick ganz unterschiedlich sind, auch die Handlungszeit liegt 60 Jahre auseinander.
    Doch die beiden Frauen haben mehr Gemeinsamkeiten als sich auf dem ersten Blick erahnen lässt.

    Mit Anna beginnen wir im Jahre 1910 auf Gut Dreisonnenquel.
    Sie lebt mit ihrem Vater, einem bekannten Botaniker auf dem Gut.
    Auch Anna liebt die Pflanzen,. Sie hilft ihrem Vater bei seiner Arbeit und möchte einmal seine Pflanzenzucht weiterführen.
    Doch es kommt anders als Anna denkt. So lebt sie einige Zeit in München.
    Doch als ihre Gesundheit angegriffen ist verschlägt es Anna in die Schweiz zum Monte Veritá. Anna genießt ihre Freiheit, lebt als Künstlerin am Monte Veritá und schließt sich der Reformbewegung an.

    Mit Eva beginnen wir im Jahre 1976.
    Sie verbindet alles mit Gerüchen. Ihre feine Nase kann noch so schwache Düfte erkennen und zuordnen.
    Eva wird das Leben zu Hause zu eng.
    So beschließt sie nach München zu gehen.
    Da sie sich für Pflanzen und ihre heilende Wirkung interessiert liegt ein Pharmazie-Studium nahe.
    Sie zieht in eine Studenten WG und genießt das freie Leben.
    Hier trifft sie auf Gleichgesinde. Zusammen wollen sie für eine bessere Welt kämpfen.
    Es liegt ein Umbruch in der Luft.
    Es gibt Demonstrationen gegen Atomkraft aber auch der Rauschgift Konsum steigt stetig.
    Eva entdeckt die ersten biologisch angebauten Nahrungsmittel. Hier eröffnen sich ihr viele neue Möglichkeiten.

    Stephanie Schuster erzählt die Geschichte der beiden Frauen sehr realistisch. Ich kann das Geschehen gut nachvollziehen. Bei Eva noch etwas besser als bei Anna da ich diese Zeit selbst miterlebt habe.
    Die Protagonistinnen sind mir schnell sympathisch gewesen.
    Es macht mir Freude sie durch ihr Leben zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen.

    Stephanie Schuster hat einen leichten und flüssigen Schreibstil.
    Die Zeit der Handlung wird sehr gut widergespiegelt, man erfährt vieles aus den 1910er und 1970er Jahren.
    Auch aus der Botanik kann man das eine oder andere mitnehmen.
     Am Ende des Buches findet man auch noch ein Rezept für ein vegetarisches Menü.


    Mit “Glückstöchter-Einfach Leben“ habe ich mich gut unterhalten gefühlt auch wenn ich hin und wieder Stellen als etwas langatmig empfunden habe.
     Viele Fragen sind noch offen. Jetzt heißt es auf Band 2 warten der im Januar 2024 erscheinen soll.

  22. Cover des Buches Der Schmetterling (ISBN: 9783959672054)
    Gabriella Ullberg Westin

    Der Schmetterling

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Alina1011

    Ein sehr langweiliger Roman, der für mich wenig Spannung zeigte. Ich wurde weder mit der Geschichte noch mit den Charakteren warm. Habe mich dennoch durch alle Seiten gequält. Mir hat einfach die Geschichte an sich nicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist aber flüssig und bildhaft. Sodass ich dieses Werk auch bis zum Schluss gelesen habe, um die Auflösung zu erfahre. Ich merke immer mehr dass dieses Genre einfach nichts für mich ist. Die Handlung ist aber logisch und nachvollziehbar

    Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Das Geheimnis (ISBN: 9783328107217)
    Ellen Sandberg

    Das Geheimnis

     (99)
    Aktuelle Rezension von: nia__xe

    In dem Buch geht es um Ulla, deren Mutter schon recht lange verstorben ist, Doch nun muss sie entscheiden, ob sie das Haus ihrer Mutter verkaufen will oder nicht. Außerdem meldet sich ein ehemaliger Bekannter bei ihr und reißt neue Wunden, bezogen auf ihre Mutter, auf.

    Daraufhin beschließt sie das Häusl im Moarhof am Chiemsee zu besuchen. Während den Aufräumarbeiten stoßt sie immer mehr auf die Vergangenheit von sich und vorallem von ihrer Mutter. 


    Ich empfand das Buch als gut lesbar und sehr spannend mit einer überraschenden Wendung am Ende. Aber als Thriller würde ich das Buch nicht unbedingt betiteln, ich ging die ganze Zeit davon aus, dass es eher einem Roman beim Lesen entsprach.

  24. Cover des Buches Ich bin Tess (Buchvorlage zur Netflix-Serie Kiss Me First) (ISBN: 9783839001585)
    Lottie Moggach

    Ich bin Tess (Buchvorlage zur Netflix-Serie Kiss Me First)

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Fina

    Gestaltung:

    Ich habe das Buch, als es rauskam, auf der Verlagsseite gesehen und es hat mich irgendwie angesprochen. Ich kann nicht genau sagen, wieso, aber die ungewöhnlichen Farben, der ausdrucksstarke Titel und die Kreuze auf den Gesichtern der Frauen haben mich sehr neugierig auf das Buch werden lassen. Ich mag es sehr, dass es sich um ein Hardcover handelt und der Schutzumschlag ist ebenso wie das Buch sehr hochwertig. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für das pinke Lesebändchen!


    Darum geht's:

    Leila ist ein ziemlich einsames Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter die meiste Zeit in einer schäbigen, kleinen Wohnung vor dem PC hängt. Als sie auf die Webseite RedPill trifft, auf der sich Menschen über verschiedenste philosophische Themen austauschen, hat sie virtuell eine neue Familie gefunden und gerät regelrecht in einen Sog, den ganzen Tag dort zu verbringen. Bis der Admin der Seite auf sie zukommt und sie um einen sehr ungewöhnlichen Gefallen bittet. Sie soll für eine Frau, die sich umbringen möchte, die Identität übernehmen. Kann das gut gehen?


    Idee/Umsetzung:

    Ich finde die Idee des Buches sehr spannend und habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Über das Thema der Sterbehilfe kommt Leila in diesen Strudel aus verzwickten Ereignissen und beginnt schließlich alles über Tess herauszufinden, um ihre Identität glaubhaft übernehmen zu können - um Freunde auf Facebook zu updaten, mit den Eltern Kontakt zu halten und E-Mails auszutauschen.

    Es gibt einen Erzählstrang in der Vergangenheit, in dem wir erfahren, wie Leila auf RedPill gekommen ist, wie sie Tess kennenlernte und begann, sie zu sein. Außerdem begibt sich Leila in der Gegenwart auf eine Reise nach Spanien, in der sie Tess sucht. Wieso, weshalb, warum führe ich jetzt nicht weiter aus.

    Mir haben die Zeitstränge gut gefallen, weil es abwechslungsreich war und der Vergangenheit auch deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird.

    Insgesamt habe ich das Buch vor allem bis zur Mitte als sehr spannend empfunden. Eine ominöse Webseite und diese seltsame Aufgabe mit Tess waren tolle Aspekte, die viele Fragen aufwarfen, die ich unbedingt beantwortet haben wollte. Nach dem meiner Meinung nach gelungenen Plot Twist hat die Geschichte ein wenig an Fahrt verloren, und plätschert eher zu Ende. Das war etwas schade, aber davor war es eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle.

    Die Figuren fand ich ebenfalls sehr interessant.

    Leila ist ein spezieller Charakter, mit dem ich mich nicht unbedingt identifizieren konnte, aber mit der ich viel Mitleid hatte und ihre Taten in Anbetracht ihrer Lage doch immer ein Stück weit nachvollziehen konnte. Ich glaube, das sie nicht vollkommen psychisch gesund war und man deshalb auch nicht erwarten konnte, dass sie immer richtig handelt. Über Tess lernt man eine Menge, aber immer durch die Augen von Leila, was auch mal eine gelungene Abwechslung war. Viele weitere Charaktere gibt es gar nicht, die man genauer kennenlernt, ein wenig Leilas Mitbewohner, Adrian, Connor und Tess' Mutter, aber diese andere Art der Figurenvorstellung und die Begrenzung auf wenige Figuren passen sehr gut zu dieser Geschichte. 

    Das letzte Drittel des Buches zog sich dann etwas, da die Geschichte irgendwie zu Ende gehen musste. Ich habe diesen Abschnitt als langatmig und holprig empfunden, kann aber nachvollziehen, was die Autorin vor hatte. Generell wäre vielleicht ein schnelleres Ende nach dem Plot Twist besser gewesen, aber wenn man die Idee des Buches mag, verzeiht man der Autorin diesen Abschnitt allemal und der Gedanke, wie es mit Tess enden soll, war meiner Meinung nach auch sehr tröstlich.


    Fazit:

    Lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, weil viele Leute das Buch nicht mögen. Ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe, weil mir die Idee und der Ablauf der Geschichte sehr gut gefällt. Besonders der Anfang ist sehr spannend und der Plot Twist super gelungen. Am Ende zieht es sich etwas, aber ich habe Leila und Tess beide mit ihrer sehr verqueren, nicht unbedingt gesunden Denk- und Lebensweise ins Herz geschlossen. Wenn ein Buch Spuren hinterlässt, ist es auch wert, gelesen zu werden...

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