Bücher mit dem Tag "kommunikation"
183 Bücher
- Cecelia Ahern
Für immer vielleicht
(2.861)Aktuelle Rezension von: Eni_NoelWie schnell habe ich dieses Buch durchgelesen! Ich liebe Rosie und Alex. Diese beiden muss man einfach mögen. In einer Leichtigkeit und mit witzigen Dialogen u.a. in SMS- oder E-Mail-Form erzählt Cecelia Ahern eine Geschichte vom Suchen und Finden, die mich bis zum letzten Wort gebannt hat. Als Leserin habe ich Rosie und Alex viele Jahre ihres Lebens begleitet und habe mit ihnen gelitten, gehofft, geweint und gelacht. Wie kann man ein halbes Leben auf so wenig Seiten so unglaublich anschaulich und lebendig schildern? Cecelia Ahern macht es möglich und schafft Figuren, die man nie wieder vergessen wird. Ich liebe es! Das besondere I-Tüpfelchen ist die exzellente Verfilmung (Love Rosie) dazu - nach wie vor einer meiner Feel-good-Favoriten.
- Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
(1.384)Aktuelle Rezension von: HerzenswegeDie Handlung beginnt sanft und ohne besondere Spannung, schafft es aber einem rasch in ihren Bann zu ziehen. Harold läuft einfach los quer durch England, um ? Wegzulaufen - oder eine Kranke zu retten? Oder? Die Autorin führt den Leser, die Leserin wunderbar sensibel in die Innenwelten der Hauptpersonen Harold und Maureen und lässt uns miterleben wie Harold während seiner Reise seine eigene Geschichte und sein Leben reflektiert und sich entscheidende Fragen zum Leben stellt. Die täglichen Herausforderungen eines Lebens alleine auf der Straße, die Kontakte zu anderen Menschen und die Naturerlebnisse vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre welche den Leser, die Leserin Harolds Gefühle, Tragik, Hilflosigkeit aber auch Mut, neue Hoffnung sowie Freude und Liebe miterleben lassen.
Mich hat das buch beeindruckt und berührt - 5 Sterne
- Dave Eggers
Der Circle
(834)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosThe Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.
- Peter Wohlleben
Das geheime Leben der Bäume
(211)Aktuelle Rezension von: BaumfreundWie man unschwer erkennen kann habe ich selber eine große Faszination von Bäumen und Wald und spüre die Kraft die diesen innewohnt. Peter Wohlleben bricht die Lanze Erkenntnisse festzuhalten, die andere vielleicht erahnt haben oder spüren können, aber nicht wissenschaftlich fundiert festhalten und erklären konnten. Wie sehr der Wald kommuniziert hat selbst mich überrascht.
- Christopher Paolini
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
(238)Aktuelle Rezension von: StephanvaDer Anfang ist ziemlich spannend und fesselnd geschrieben. Ich bin gleich in die Handlung eingetaucht, fand die Konzepte interessant und konnte mich auch mit den Figuren schnell anfreunden. Doch irgendwann wirkte es auf mich zu langatmig. Gerade das zweite Drittel war aus meiner Sicht etwas schwach. Gerne hätte ich hier noch ein bisschen mehr Spannung gehabt und weniger abgedrehte Szenen. Das Ende hat dann wieder einiges wett gemacht. Ich finde auch die Idee der Schiffs-KI ganz gut. Das hat einen guten Drive in die Geschichte gebracht.
- Scarlett St. Clair
A Touch of Ruin
(254)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrBand 1 der Reihe fand ich eigentlich noch ganz gut. Die Welt in der die Geschichte spielt finde ich super - ist mal was anderes. Leider fehlt mir etwas Handlung und der Plot Twist lässt sich komplett vorhersagen. Die Beziehung von Hades und Persephone empfinde ich einfach nur als schwierig. Hades kommuniziert nicht und Persephone zerkaut in Gedanken jedes Detail, bekommt den Mund aber auch nicht auf. Ich werde trotzdem weiterlesen, aber ich glaube nicht, dass die nächsten Teile besser werden.
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.618)Aktuelle Rezension von: kristinaliestIch habe das ein oder andere Buch des Autors schon gelesen und wollte nun auch endlich dieses Buch hier lesen. Ich fand es spritzig und erfrischen, aber leider waren die E-Mails teilweise such sehr anstrengend zu lesen. Das Ende fand ich, salopp gesagt echt blöd und mocht es so gar nicht. Glaube die Verfilmung könnte ganz gut sein.
- Paul Watzlawick
Anleitung zum Unglücklichsein
(401)Aktuelle Rezension von: Marcel1982Das Buch heißt, wie es heißt – und genau so liest es sich auch.
Irgendwie hab ich mich beim Lesen ständig ertappt gefühlt. So nach dem Motto: „Mist, genau das machst du auch… und das… und das.“
Ist nicht lang, ist nicht trocken und hat genau den richtigen Anteil an Ironie, damit man nicht gleich heulend in die nächste Ecke rennt.
Kann man gut nebenbei lesen – am besten mit einem Kaffee und der leisen Hoffnung, dass man danach vielleicht doch ein kleines bisschen weniger unglücklich durchs Leben stolpert. - Geneva Lee
Now and Forever - Weil ich dich liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAngefangen hat die Geschichte von Jillian und Liam wirklich gut und der Schreibstil ist auch super, sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings wurde es zwischendrin teilweise etwas sehr trivial, noch immer mit teilweise sehr schönen Szenen, aber nicht wirklich packend.
Vor allem hatte ich erwartet, dass die Geschichte sehr emotional werden würde, sehr romantisch und dramatisch, aber das blieb leider größtenteils aus. Dafür gibt es ziemlich viel typisches Beziehungs-Hin und Her, erstaunlich viel Sex und einiges Palaver zwischen Jill und ihrer Mutter Tara. Auch konnte ich mit dem Kurs in der Uni so gar nichts anfangen, fand das ganze Thema recht unrealistisch. Gibt es solche Kurse wirklich an ernstzunehmenden Unis in Amerika? Gefehlt hat mir ebenfalls, dass man mehr über Jills Krankheit erfährt. Diese ist zwar mal etwas, wovon ich in dem Zusammenhang noch nichts gelesen habe, was ich auch richtig gut fand, allerdings wurde diese immer wieder nur angedeutet, bevor sie erst gegen Ende wirklich zum Tragen kam und dann gab es natürlich erst einmal wieder das typische Drama. Schön fand ich aber durchaus die Beziehung zwischen Jill und Liam, vor allem, dass er so ein lieber Typ und sehr geduldig mit ihr ist. Auch die Freundschaft zwischen Jill, Jess und Cassie war echt süß. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so richtig in ihren Bann ziehen.
Im Großen und Ganzen war die Geschichte also nicht ganz das, was ich erwartet hatte, weshalb ich auch etwas enttäuscht bin. Dennoch war sie relativ unterhaltsam, ließ sich leicht weglesen und vor allem Liam war als Charakter echt süß, wohingegen mich Jillian teilweise etwas genervt hat. Trotzdem will ich die Trilogie weiterlesen und bin schon gespannt auf die Liebesgeschichte von Jess und Roman.
- Michael Nast
Generation Beziehungsunfähig
(108)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEin unbequemes Buch, denn es regt zum Nachdenken und Reflektieren an. Ja, es ist nicht alles nett und schön, was der Autor hier von sich gibt. Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, aber ich fand es dennoch kurzweilig und unterhaltsam und für mich persönlich enthält es auch einige Wahrheiten.
12.01.2026
- Gary Chapman
Die 5 Sprachen der Liebe
(73)Aktuelle Rezension von: julzpaperheartEs gibt nichts Schöneres als zu lieben und geliebt zu werden. Doch wie kommt unsere Liebe auch wirklich beim Partner an? Wie kann es gelingen, dass der andere sich tatsächlich geliebt fühlt und unsere Liebesbekundungen ihn mitten ins Herz treffen? Gary Chapman ist dem Geheimnis einer erfüllten Liebesbeziehung auf die Spur gekommen: Es geht nicht darum, dem anderen irgendeinen Liebesdienst zu erweisen, sondern den richtigen. Denn es gibt 5 verschiedene Sprachen der Liebe – und jeder von uns hat eine Muttersprache.
Ich habe bereits vor Jahren das Buch „Die 5 Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman gelesen und war begeistert. Kürzlich erschien eine neue Geschenkausgabe dieses Beststellers, die natürlich gleich einziehen durfte. Das Buch ist sowohl von außen als auch von innen wunderschön und mit viel Liebe gestaltet worden. Das Design und die Aufmachung sind modern, schlicht und doch zeitlos. Im Buch findet man viele Illustrationen, Bilder und Fotos. Es ist insgesamt sehr ansprechend gestaltet.
Inhaltlich gibt es von mir ebenfalls 5/5 Sterne. Der Seelsorger und Paartherapeut Chapman spricht hier viele interessante Themen an. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, nutzt alltägliche und nachvollziehbare Beispiele und zeigt spannende Ansätze auf. Chapman zufolge gibt es fünf verschiedene Arten, wie man seine Liebe ausdrücken (und empfangen) kann: Anerkennende Worte, Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zeit zu zweit und körperliche Nähe. Chapman entwickelte das Konzept der sog. „Liebes-Sprachen“ ursprünglich für Liebespaare/Ehepaare. Sein Konzept dient dazu, die Bedürfnisse seines Partners besser zu verstehen und eine erfüllte Beziehung aufzubauen.
Für wen könnte dieses Buch also den größten Nutzen haben?
- Junge unverheiratete Paare
- Ehepaare, die momentan in einer Ehekrise stecken oder das Gefühl haben, die Beziehung ist zum Stillstand gekommen
- StudentInnen der Psychologie und Sozialwissenschaften
Da Chapman ein Baptist ist, findet man zahlreiche Bezüge zu Gott und auch Ausschnitte aus der Bibel.
Alles in allem ein leicht verständlicher, praxisorientierter, einleuchtender und bewegender Ratgeber. Die Hypothesen kann man gleich selbst anwenden und testen.
Die Geschenkausgabe kann ich nur weiterempfehlen. Sie ist wirklich ein Hingucker im Regal.
- Friedemann Schulz von Thun
Miteinander reden 1
(77)Aktuelle Rezension von: GinaBambinaAnhand von Beispielen aus der Praxis erklärt Schulz v. Thun anhand seines 4-Ohren-Modells die Botschaften einer Nachrichten. Mega verständlich erklärt und unterstützt die Selbstreflexion. Ich ertappte mich bei Vieles wieder und begann im Alltag zu experimentieren, welche Kommunikation zielführender ist. Sehr zu empfehlen!
- Bea Fitzgerald
Girl, Goddess, Queen: Mein Name ist Persephone
(97)Aktuelle Rezension von: FerylaDies ist eine Nacherzählung des Mythos von Hades und Persephone, wie man sie oft sieht, aber sie durchweg anders. Sie hält sich recht gut an die griechischen Mythen und die Eigenschaften der Götter, daher wird sie also nicht völlig neu interpretiert. Was ich großartig und originell finde, ist, dass wir den Mythos aus einer kritischen und feministischen Perspektive noch betrachten. Die Heldin erkennt die problematischen Verhaltensweisen einiger Götter, insbesondere Zeus, der stark kritisiert wird und das ist ziemlich erfrischend! Es wird hervorgehoben, dass das Leben der Frauen in der griechischen Mythologie nicht einfach war, sie wurden Gewalt ausgesetzt und auf ihre Rolle als Frau herabgesetzt. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es für die Männer einfacher ist, die die Folgen des Krieges erleben (Trauma) oder sie sehr männlich sein müssen. Ich fand es trotz einiger Längen gelungen, dass die Figuren, insbesondere die Heldin, in der Lage sind, eine kritische Meinung über ihre Gesellschaft zu äußern.
- Marshall B. Rosenberg
Basispaket Gewaltfreie Kommunikation - Grundlagen + Training
(32)Aktuelle Rezension von: Oliver_StaadenDas Cover hat mich mal wieder neugierig gemacht. Leider wurde ich von dem Vorwort etwas enttäuscht. Ich habe aber trotzdem mich weiter mit dem Thema beschäftigt und wurde schlussendlich nicht enttäuscht.
Das Buch beinhaltet wirklich gute Ratschläge. Man sollte sich auf die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) einlassen. Man lernt nicht nur seine Bedürfnisse und Gefühle kennen, sondern auch die von anderen Menschen. Dadurch kann man vom Abwehr- und Verteidigungsmodus in einen Empathie-Modus wechseln. Dieser Wandel bedarf allerdings unter Umständen viel Übung, macht aber das Leben lebenswerter.
Hier hilft einem das Buch.
Ich kann das Buch empfehlen und hoffe, dass sich die GFK ausbreitet.
- Theresa Hannig
Die Optimierer
(131)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn der schönen neuen Welt, die Theresa Hannig in ihrem Roman „Die Optimierer“ entwirft, hat jeder Büger das Recht darauf eine Lebensberatung zu erhalten, aus der dann ein passendes Jobangebot hervorgehen soll. Das Risiko dieser Beratung: Zeigt man zu wenig Eigeninitiative und Engagement wird man der sogenannten Kontemplation zugeführt und lebt dann von einer Art bedingungslosem Grundeinkommen. Die Autorin hat viele kreative Ideen, sie entwirft eine interessante futuristische Welt (ein wenig hat mich das Buch an den Film „Demolition Man“ erinnert, auch wenn keine Muschel vorkommt). Und die Schreibweise ist packend.
Die Hauptfigur des Romans ist Samson Freitag. Er ist ein Verfechter des Systems und hat nichts gegen totale Überwachung und Kontrolle. Vor seinen eigenen, systemkritischen Eltern verteidigt er die Vorteile der sogenannten Optimalwohlgesellschaft. Auf mich hat er zu Beginn des Buchs einen naiven Eindruck hinterlassen, er hat sich an die Gegebenheiten angepasst und hinterfragt nichts. Freitag ist ein braver Beamter eines fragwürdigen Staats, der angepasst die gesellschaftlichen Regeln befolgt. Und noch mehr: Er hat gar den Ehrgeiz, der optimalste und beste Bürger von allen zu sein. Um Sozialpunkte zu sammeln, schreibt er jede Menge Korrekturvermerke, also Verbesserungsvorschläge für das System.
Und die Regeln, nach denen man zu leben hat, sind äußerst rigide. Fleischkonsum wird z.B. mit Abzug von Sozialpunkten sanktioniert. Es werden Bewegungsprofile aufgezeichnet, Gespräche werden mit Hilfe von Linsen gespeichert, das Konsumverhalten wird festgehalten, Krankheiten und Straftaten werden digital und für jeden anderen Bürger einsehbar fixiert. Und weil die Eltern von Samson gegen eine Regel verstoßen, die ihr Sohn nicht zur Anzeige bringt, wird er schließlich sanktioniert und gerät immer tiefer in eine Abwärtsspirale, weil er Sozialpunkte verliert.
Und als ob das noch nicht genug wäre, wird Samson nachträglich auch noch eine Falschberatung einer Klientin vorgeworfen, bei der er es an Empathie hat vermissen lassen. Ihm wird ein schweres Verbrechen zur Last gelegt und er wird zwangstherapiert. Plötzlich ist er nur noch ein Bürger zweiter Klasse, der von anderen gemieden wird. Zwischenzeitlich macht es dabei sogar den Eindruck, dass Samson sich in einen Verfolgungswahn hineinsteigert. Ihm droht gar das sogenannte Internat, eine Umerziehungseinrichtung. Soll er etwa aus dem Weg geräumt werden, weil er zu einem populären Politiker einen Korrekturvermerk verfasst hat? Das alles liest sich sehr spannend und ist toll von Hannig gestaltet worden!
Und durch seine Erlebnisse beginnt Samson das System auf einmal mit anderen Augen zu sehen und Dinge zu hinterfragen. Eine interessante Entwicklung, die der Protagonist hier durchläuft. Er wacht auf und sieht, was schief läuft. Ein interessanter Kontrast, der sich hier ergibt. Von der Gesellschaft als krank abgestempelt, erkennt Samson seinerseits die Krankheitssymptome der ihn umgebenden Gesellschaft. Toll! Und das alles liest sich packend, ich wollte permanent wissen, was aus Samson wird und wie es mit ihm weitergeht. Wird er sich auch seiner Lage befreien? Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Und auch das Ende ist stark, auch wenn man schon recht früh ahnt, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.
Fazit: Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen und mit zunehmendem Handlungsverlauft hat mich der Roman immer mehr begeistert. Die futuristische Welt, die sich die Autorin überlegt hat, ist interessant. Ein gelungener Entwurf einer möglichen Dystopie. Und eine Sogwirkung entfaltet Samsons Schicksal. Sein tiefer Sturz von einem braven Beamten zu einem Außenseiter der Gesellschaft. Wirklich packend. Ich habe nichts an dem Buch auszusetzen und gebe deshalb 5 Sterne.
- Colum McCann
Apeirogon
(64)Aktuelle Rezension von: itwt69Ein außergewöhnlicher Roman um zwei Männer, die nicht unterschiedlicher sein könnten, jedoch das gleiche Schicksal teilen: beide haben eine Tochter durch Gewalttätigkeiten der "anderen" Seite verloren. Und diese Personen gibt es tatsächlich, sie schließen sich zusammen, um gegen den Hass und Terror auf beiden Seiten zu kämpfen. Leider eine ganz große Ausnahme im "heiligen" Land, sonst würde es heutzutage anders aussehen. Die Kernaussage ist: Stoppt die Besatzung. Kein "normaler" Roman über den Palästinakonflikt, das zeigen schon die 1001!!! Kapitel, die ersten 500 aufsteigend, die zweiten 500 absteigend.
- Terry Pratchett
Ab die Post
(292)Aktuelle Rezension von: Erikson_RichterEin weiterer Klassiker von Terry Pratchett. In manchen Büchern schweift Pratchett für meinen Geschmack etwas zu sehr in Satire und abstruse Details ab, was einen manchmal fast die eigentliche Geschichte vergessen lässt. In diesem Buch jedoch gelingt es ihm, mich von Anfang bis Ende bei der Stange zu halten. Zudem ist Feucht eine meiner Lieblingsfiguren, und auch Gladys rangiert ganz oben auf meiner Favoritenliste.
Feucht werden unzählige Probleme in den Weg geworfen, die er alle auf kreative Weise löst und dabei findet er sogar die Liebe seines Lebens. Einziger Kritikpunkt sind für mich einige Stellen mit den anderen Postboten, die mir teilweise wieder etwas zu verrückt sind.
- Guillaume Musso
Vielleicht morgen
(580)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Seine Philosophielesungen sind stets überfüllt, als Harvard-Professor hat er es geschafft – eigentlich müsste Matthew Shapiro glücklich sein. Er ist es aber nicht. Jedenfalls nicht mehr, seit der Tod seiner Frau ihn und ihren gemeinsame Tochter einsam zurückließ. Auch die junge Sommelière Emma Lovenstein hat sich mit ihrer Anstellung im Sterne-Restaurant »Imperator« beruflich ihren Traum erfüllt. Doch der Erfolg konnte sie nicht vor der tiefen Krise bewahren, die die Trennung von ihrem Liebhaber François in ihr auslöste. Zu tief sitzt der Schmerz über seine Entscheidung, nach Jahren des Hinhaltens doch bei seiner Frau und den Kindern zu bleiben. Seitdem ist das Lächeln aus Emmas Leben verschwunden. Bis zu dem Tag, als Matthew auf einem Flohmarkt etwas kauft, das ihr Leben für immer verändern wird: Einen gebrauchten Laptop mit der Signatur »Emma L.«
Ein Buch das mich gut unterhalten hat. Es war interessant sowohl Emma als auch Matthew kennenzulernen. Es hat viele Themen gestriffen z.b Ängste, Depressionen und liebe. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.
- Siri Hustvedt
Der Sommer ohne Männer
(167)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhMia hat nach einem Nervenzusammenbruch, nachdem ihr Mann Boris eine "Pause" vom Eheleben braucht, wieder zu sich gefunden und verbringt den Sommer in der Stadt ihrer Kindheit, in der Nähe ihrer Mutter. Sie gibt Mädchen Lyrikunterricht und verbringt einen Sommer ohne Männer, obwohl Männer sie in ihren Gedanken und Reflexionen permanent begleiten.
Das Cover des kleinen Bandes zeigt einen blauen Himmel mit weißen Wattewölkchen, wie gemalt. In der Mitte in einem weißen Kreis der Titel "Der Sommer ohne Männer". Das ist eher nichtssagend und könnte für jedes beliebige Buch stehen, das im Sommer spielt.
Siri Hustvedt kann schreiben, aber auch verwirren. Teilweise war ich sehr tief in der Geschichte und den Protagonistinnen drin, teilweise dachte ich nur: Was will sie mir sagen?! Es sind viele kluge Beobachtungen und Feststellungen darin und als Literaturstudentin musste ich u.a. darüber schmunzeln, dass Mia während ihres Studiums "den Tod des Autors erleben" musste, denn das muss in diesem Fach jeder. Aber für alle, die nicht vom Fach sind oder auf dem Weg dazu, dürfte dieses Buch einige Fragezeichen hinterlassen. Insgesamt sind mir einige Gedankengänge und -sprünge verborgen geblieben und ich denke, so wird es einigen Lesern ergehen. Deshalb hege ich diesem Buch gegenüber eher ambivalente Gefühle und bin mir nicht sicher, was ich insgesamt von ihm halten soll. Vielleicht muss ich den Inhalt sacken lassen und in ein paar Jahren nochmal lesen?!
- Paul Watzlawick
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
(50)Aktuelle Rezension von: Lisa_GuarcelloWatzlawick ist der Meinung, dass unsere Wirklichkeit sehr subjektiv ist - und da hat er recht. Jeder Mensch sieht die Wirklichkeit, Realität anders - da kein Mensch gleicht sich dem anderen. Eine Anleitung, wie man seine eigene Realität infrage stellen sollte.
- Ian McEwan
Am Strand
(325)Aktuelle Rezension von: eight_butterfliesEs gibt Bücher, die laut schreien, und es gibt solche, die flüstern. „Am Strand“ gehört eindeutig zu den Letzteren. Ian McEwan erzählt hier von einer Hochzeitsnacht, die eigentlich ein Beginn sein sollte, aber zu einem Ende wird. Eine Geschichte, die so leise, so fein beobachtet ist und mich manchmal auch ungeduldig hat werden lassen.
Wir befinden uns im England der frühen 1960er-Jahre. Florence und Edward sind jung, verliebt, voller Hoffnungen und völlig unvorbereitet auf das, was sie in der Hochzeitsnacht erwartet. Sie stammen aus unterschiedlichen Welten. Florence, die kultivierte Geigerin aus gutem Haus, scheu und sensibel. Edward, der bodenständige, direkte Sohn aus einer einfacheren Familie, voller Sehnsucht nach körperlicher Nähe. McEwan entfaltet daraus ein stilles Beziehungsporträt der damaligen Zeit. Missverständnisse, Angst und Scham stehen im Zentrum. Ich wollte oft das Buch schütteln und sagen „Redet doch mal!“.
Was mich beeindruckt hat, ist die psychologische Genauigkeit, mit der McEwan die inneren Konflikte seiner Figuren ausleuchtet. Er beschreibt jedes Gefühl mit chirurgischer Präzision, manchmal fast zu sehr. Gerade in der Mitte des Buches hatte ich das Gefühl, dass sich manche Gedanken und Erinnerungen zu lange hinziehen, dass McEwan an einigen Stellen zu sehr ins Detail geht. Die Handlung tritt dann etwas auf der Stelle, und man wünscht sich, dass die Geschichte schneller voranschreitet.Trotz dieser Längen hat mich der Roman emotional berührt. Besonders die Szene am Strand bleibt im Gedächtnis. Dieser Moment, in dem alles kippt, weil zwei Menschen, die sich lieben, nicht imstande sind, offen miteinander zu reden.
McEwan zeigt eindringlich, wie stark gesellschaftliche Zwänge, Scham und unausgesprochene Erwartungen das Leben zweier Menschen bestimmen können. Seine Sprache ist ruhig, oft poetisch, aber auch schonungslos genau. Das macht die Lektüre zugleich faszinierend und anstrengend.
Am Ende bleibt ein stilles, trauriges Nachdenken. Wie viele Beziehungen scheitern nicht an mangelnder Liebe, sondern daran, dass man sich nicht traut, ehrlich zu sein? „Am Strand“ ist kein Buch, das man verschlingt, eher eines, in das man langsam hineinfindet, manchmal mit Geduld. Aber wer sich darauf einlässt, wird mit einer tiefgründigen, feinfühligen Geschichte belohnt.
Ein leises, kluges, manchmal etwas zu bedächtiges Buch, aber zweifellos eines, das berührt.
- Bastian Sick
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4
(59)Aktuelle Rezension von: SM1Der vierte Teil der Reihe "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" trägt den Untertitel "Das Allerneueste aus dem Irrgarten der deutschen Sprache". Auch dieser Band enthält genau wie seine Vorgänger eine Sammlung von Zwiebelfisch-Kolumnen von Bastian Sick, in denen sich der Autor auf äußerst unterhaltsame Art und Weise mit der deutschen Sprache und ihren Besonderheiten befasst. Dabei verpackt er seine Lektionen oftmals in kleine Geschichten.
Wem die ersten drei Teile gefallen haben, der wird sich über den vierten Teil in gleicher Weise amüsieren.
- Sarah Morgan
Weihnachten kann kommen
(46)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinDas Weihnachtsfest der Familie Miller ist legendär – eine perfekte Feier, von der die Werbefachfrau Lucy bisher nur gelesen hat. Bis jetzt. Denn dieses Jahr muss sie Ross Miller für einen neuen Vertrag gewinnen. Und weil er ihre Anrufe nicht entgegennimmt, will sie die familiären Vorbereitungen unterbrechen, Ross' Unterschrift einholen und dann verschwinden, bevor ihr Neid auf die grandiose Familie zu stark wird. Doch es kommt alles anders, weil die Millers sie für Ross' neue Freundin halten. Ehe sie sich versieht, ist Lucy eingeladen, über die Feiertage bei ihnen in den verschneiten schottischen Highlands zu wohnen. Ihr vermeintlicher Freund ist wütend, aber die Chemie zwischen den beiden ist ebenso heftig wie überraschend. Entweder steht Lucy das schlimmste Weihnachtsfest aller Zeiten bevor, oder die Verwechslung entpuppt sich als der beste Fehler ihres Lebens.
Mit diesem Buch habe ich kurz nach Weihnachten ganz unerwartet noch einen weihnachtlichen Volltreffer gelandet.
Dabei fand ich den Einstieg - trotz des richtig angenehmen Tonfalls - ein wenig kompliziert, da uns hier direkt zu Beginn sehr viele Figuren begegnen.
Da hätten wir zum einen Lucy, die wir zuerst einmal in ihrer Agentur begleiten, wo uns auch alle möglichen Mitarbeiter vorgestellt werden, um uns zu zeigen, wie sehr Lucy mit dieser Firma und den Personen dort, verbunden ist.
Außerdem erhalten wir auch direkt einen Einblick in die Familie Miller, die ebenfalls so einige Figuren mit teilweise ein wenig komplizierten Verhältnissen, zu bieten hat.Dazu kriegen wir die Geschichte aus vier unterschiedlichen Blickwinkeln präsentiert, nämlich von Lucy, Glenda, Alice und Clemmie. Immerhin wird durch die Kapitelüberschriften schon immer deutlich gemacht, wen wir nun begleiten werden, was mir gerade zu Beginn geholfen hat, mich auf die unterschiedlichen Erzählstimmen einzulassen.
Insgesamt baut sich die Handlung eher langsam, aber dafür sehr gemütlich auf, was ich - gerade für ein Weihnachtsbuch - absolut angenehm und angemessen fand.
Auch die Art und Weise wie es zu dem Missverständnis kommt, dass die Millers Lucy für Ross neue Freundin halten, fand ich nicht nur innovativ, sondern auch ziemlich witzig, wobei ich hier vor allem Nanna Jean hervorheben muss, die wirklich für viele herrlich amüsante Sätze und Szenen sorgen konnte.
Diese Großmutter liebt kitschige Weihnachtsfilme und hat nun beschlossen, dass sie mit Lucy und Ross und deren (Nicht-)Beziehung nun einen solchen Film live erleben wird, ob die beiden das wollen oder nicht!
Dabei wird das Missverständnis sogar ziemlich schnell aufgeklärt, aber das ist Nanna Jean natürlich egal, denn sie hat sich nun etwas vorgenommen.Aber dann durfte sich auch schnell nach diesem doch sehr amüsanten Beginn zeigen, dass das Buch nicht nur Witz, sondern auch so einiges an Gefühl bieten kann und das es hier wirklich nicht eine einzige perfekte Figur gibt, sondern dass sie alle ihre Macken haben.
Natürlich dauert es nicht lange bis in dieser abgelegenen, zutiefst verschneiten und äußerst weihnachtlichen Szenerie dann auch die ersten Funken zwischen Lucy und Ross fliegen.
Allerdings ist das dann auch genau der einzige, wirklich Kritikpunkt für mich.
Denn mir ging es hier manchmal ein bisschen zu schnell, was hauptsächlich daran liegt, dass wir nach dem wirklich einnehmenden Beginn, gar nicht so viele Szenen zwischen Ross und Lucy bekommen, da sie gar nicht das einzige Paar sind, welches hier ihr Happy End bekommen soll und wir eben zwischen vier Figuren und deren jeweiligen Gefühlen, Ansichten und Herausforderungen hin und her springen.Trotzdem konnten mich all diese Verflechtungen berühren und auf ihre jeweiligen Arten auch überzeugen, sodass ich mich hier wirklich in dieser winterlich-weihnachtlichen Szenerie bei dieser Familie sehr gut aufgehoben gefühlt habe.
Fazit: Ein wirklich gelungenes Weihnachtsbuch, bei dem so richtig alle weihnachtlichen Gefühle hochkommen können. Die Familie Miller ist herrlich unperfekt und so bietet das Buch dann auch die richtige Mischung aus Witz und Gefühl, in einer zutiefst verschneiten Szenerie. Da allerdings der Fokus nicht nur auf einem Paar liegt, welches hier ihr Happy End bekommen soll, ging es an einigen Stellen vielleicht mal etwas schnell, aber insgesamt empfand ich es einfach als ein sehr rundes und gemütliches Weihnachtsbuch. (4,5 Sterne)
- Matthias Letwart
Plötzlich sind Sie Führungskraft: Das praktische Buch für angehende Chefs. Wie Sie modern führen, schnell anerkannt werden und davon nachhaltig profitieren
(93)Aktuelle Rezension von: Dan_EderDieses Buch ist wohl am meisten für jemanden geeignet, der bis dato sehr weit wegkommt wie Führung war. Für mich ist es dann doch sehr Basic und ich konnte wenige bis gar keine Strategien für mich daraus ziehen.
Sehr einfach verständlich und kurz und knapp werden verschiedene Grundlagen zum Thema Führung erläutert. Jedoch sind die Informationen sehr Basic (es wird beispielsweise erklärt, was Home-Office ist). Beispiele, die das ganze Erläutern oder ggf. Typische Führungssitutionen aus dem Alltag und wie man damit umgehen sollte sucht mal allerdings vergebens.























