Bücher mit dem Tag "komponist"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "komponist" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (717)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Kurzrezension 

    Sehr lange habe ich darauf gewartet diese Reihe weiter zu lesen und mit "Die Sturmschwester" habe ich mich endlich daran gemacht.
    Allys Geschichte fand ich vom Klappentext her sehr spannend. Doch der Anfang hat mich etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie Schwierigkeiten mit Allys Art, habe die Liebesgeschichte zwischen ihr und Theo überhaupt nicht gefühlt, weil sie, in meinen Augen, einfach viel zu plötzlich und so schnörkellos anfing. Irgendwie hatte ich zu wenig Zeit, um mich darauf einzulassen und dann hat Lucinda Riley die Karten ja völlig neu gemischt.
    Die Handlung in Norwegen, vor allem in der Vergangenheit, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und mich sehr berührt. Ich habe Anna so gerne begleitet und hätte dieser Teil noch mehr hergegeben, wäre ich begeistert gewesen.
    Die kleinen Hinweise auf Star und ihre Geschichte haben mich nun natürlich sehr neugierig auf den dritten Teil gemacht und zu diesem werde ich nun greifen.
    Für mich eine schöne Geschichte, die mir Spaß gemacht hat und die ich sehr empfehlen kann!

  2. Cover des Buches Die Zelle (ISBN: 9783426512760)
    Jonas Winner

    Die Zelle

     (197)
    Aktuelle Rezension von: nightchanges1308

    Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. 

    Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.

    Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das

    Mädchen verschwunden... 

    . 📚

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln unterteilt und wird in der Ich - Perspektive erzählt. Durch diese Perspektive bekommt man schnell eine Verbindung zum Charakter und wird schnell warm mit der Geschichte. Auch durch den Prolog wird man schnell ins Buch und die Geschichte geführt. 

    Bei den Hauptcharakteren handelt es sich um Sammy und sein Vater. Beide sind ganz großartig und geheimnisvoll beschrieben, so daß man schnell große Lust bekommt, noch mehr von den beiden zu lesen. Allerdings sind sie so erzählt, daß man immer das Gefühl hat, nie ganz hinter Fassade blicken zu können. Etwas störte mich das der 11 - jährige Sammy zu erwachsen wirkte. Daher kam er teilweise etwas ungläubig rüber. 

    Der Schreibstil ist komplett flüssig und einfach gehalten, dass man schnell durch die Geschichte kam. 

    Die Spannung war von Anfang definitiv gegeben und zog einen sofort in seinen Bann. Dies gefiel mir persönlich mit besonders an dem Buch. 

    Das Cover des Buches ist sehr düster und dunkel gehalten. Was aber absolut themenentsprechend ist. 

    . 📚

    Fazit:  Ein toller Thriller, welchen man gelesen haben sollte. Bis auf das "erwachsen wirken" von Sammy hat es mich total begeistert. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

  3. Cover des Buches Totenlied (ISBN: 9783809026709)
    Tess Gerritsen

    Totenlied

     (227)
    Aktuelle Rezension von: tienea

    Von einer Italienreise bringt die Violinistin Julia Ansdell als Souvenir ein altes Notenbuch mit nach Hause. Es enthält eine handgeschriebene, bislang völlig unbekannte Walzerkomposition. Julia ist fasziniert von dem schwierigen Stück, doch jedes Mal, wenn sie die aufwühlende Melodie spielt, geschehen merkwürdige Dinge. Etwas Bösartiges geht von dem Walzer aus, etwas, was das Wesen von Julias dreijähriger Tochter auf beunruhigende Weise zu verändern scheint. Weil niemand ihr Glauben schenkt, reist Julia heimlich nach Italien, um nach der Herkunft der mysteriösen Komposition zu forschen


    Ich habe anders wie in einigen Rezensionen die ich gelesen habe bisher noch nie ein Buch von Tess Gerritsen gelesen, weshalb ich leider nicht sagen kann ob Totenlied genauso gut wie ihre anderen Bücher ist.

    Ich bin noch ziemlich neu auf dem gebiet "Thriller" allerdings würde ich dieses Buch, entgegen dem Aufdruck, fast nicht in diese Kategorie stecken, da mir dafür etwas die Spannung und der Nervenkitzel gefehlt haben.

    Des Klappentext hat mich besonders überzeugt, da ich selbst ein Instrument spiele und die Idee von einem Lied, welches wie verflucht scheint sehr ansprechend fand.

    Besonders schön fand ich die Zeitenwechsel, welche alle paar Kapitel vorkamen. Es war also ein reger Wechsel zwischen der Ansicht von Julia, welche versucht mehr über die Vergangenheit von Incendio zu erfahren und Lorenzo, einem jüdischen Geigenspieler zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs.

    Am positivsten überrascht hat mich im Nachhinein, dass die Autorin Tess Gerritsen das Lied Incendio tatsächlich während sie das Buch geschrieben hat Komponierte. Man kann sich sogar auf ihrer Website ein Sample davon anhören (https://tessgerritsen.com/listen-to-a-sample-of-incendio-theme-music-to-playing-with-fire/) und das vollständige Lied gibt es auch beispielsweise auf Spotify, gespielt von Yi-Jia Susanne Hou.

  4. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (504)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  5. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446267886)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „An Deck eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Europa sitzt Gustav Mahler. Er ist berühmt, der größte Musiker der Welt, doch sein Körper schmerzt, hat immer schon geschmerzt. Während ihn der Schiffsjunge sanft, aber resolut umsorgt, denkt er zurück an die letzten Jahre, die Sommer in den Bergen, den Tod seiner Tochter Maria, die er manchmal noch zu sehen meint. An Anna, die andere Tochter, die gerade unten beim Frühstück sitzt, und an Alma, die Liebe seines Lebens, die ihn verrückt macht und die er längst verloren hat. Es ist seine letzte Reise.“


    Mahler war ein ganz besonderer Künstler seiner Zeit und ich verehre seine Musik sehr. Wer sich in der Musikwelt ein wenig auskennt, wird schnell feststellen, das Mahler früher gern verkannt wurde und er es nicht immer leicht hatte, er musste für seine Werke kämpfen, auch für seine Lieben. Erfolgsautor Robert Seethaler hat sich Mahlers angenommen, aber ganz ehrlich, das war nicht so ganz der „Seethaler“ den ich kenne. In einigen Dinge beleuchtet er Mahler recht blass, wo es gar nicht gut tut und andere Dinge beleuchtet Seethaler wieder viel zu ausführlich, die überflüssig sind. Wie gesagt, als Kenner Mahlers verstimmen mich auch einige Parts, denn das hatte ich anders in Erinnerung. Bei so berühmten Menschen sollte man die künstlerische Freiheit ganz weit hinten anstellen. Seethaler nimmt Punkte mit dazu oder lässt hier und da etwas weg und das zieht sich durch das gesamte Buch. Man könnte meinen es sei Absicht...Mahler wird hier nicht gerecht widergespiegelt. 

    Schade aber mehr als 2 Sterne kann ich hier nicht vergeben.

  6. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (771)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  7. Cover des Buches Der Lärm der Zeit (ISBN: 9783462048889)
    Julian Barnes

    Der Lärm der Zeit

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Erzaehlwas_Sascha

    Der Roman "Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes erzählt aus dem Leben des berühmten russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. In drei Stationen wird erzählt wie dieser sich mit den politischen Machtverhältnissen auseinandersetzen muss. Sein Leben wird zum Kampf um künstlerische Freiheiten und die Frage welche Opfer man für Kunst und Leben bringen möchte. Auch wenn der Ausgang des Protagonistenleben bekannt ist, gelingt Barnes zu diesen Aspekt ein gelungener Spannungsaufbau. Dabei wird das Leben nicht überdramatisiert, sondern die Tragik wird kunstvoll passend arrangiert.

    Es ist mein erster Roman von Julian Barnes und sogleich hat er mein Leserherz erobert und so wird es keinesfalls der letzte gewesen sein. Barnes ist ein richtig toller Künstlerroman gelungen, der zugleich auch noch sachlich über die Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft nachdenkt. Dies gelingt Barnes, in dem in seinem Roman keine reine Biografie von Schostakowitsch verhandelt wird. 

    Für mich ist das Wunderbare an diesem Buch, dass sich zeigt wie Kunst auch Zeit überdauert und dabei nie nur sich selbst dient, sondern den Menschen. Genau deshalb sollte dieses Buch auch viel gelesen werden.

  8. Cover des Buches Schattenmelodie (ISBN: 9783785585665)
    Daphne Unruh

    Schattenmelodie

     (156)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Erst gab es einen Schreck, dass alles noch einmal das Selbe ist, nur aus anderer Sicht und dann kam die Langeweile. Wo bleibt denn bitte die Spannung?


    Inhalt: Neve erzählt zunächst die Dinge aus ihrer Sicht. Das ganze Theater mit Kira, ihrem Freund in der Menschenwelt und den Zwist, den es da gegeben hat, wird noch einmal durchgekaut.

    Doch Neve zieht es mehr und mehr in die Menschenwelt. Das Haus am Wetterplatz in Berlin hat es ihr angetan. Dort lebt ein verhinderter Komponist, der sich selber im Weg steht und ein Mädchen, welches nach außen hin, nicht ganz dicht zu sein scheint, aber am Ende nur magische Fähigkeiten entwickelt. Neve will ihr helfen, in die magische Blase zu gelangen. Dabei glaubt sie jedoch, sich in den verhinderten Komponist verliebt zu haben ist zunächst todunglücklich, als der ein anderes Mädchen scheinbar viel lieber mag.

    Während Neve wieder mehr und mehr in die menschliche Welt abtaucht, sogar ihr Herz wieder in Gang bringt und komplett menschliche Bedürfnisse entwickelt, bahnt sich in der magischen Blase eine Katastrophe an. Zunächst sind die Verschiebungen der Wege und Entfernungen noch klein, aber das Problem wird von Tag zu Tag größer.
    Das Problem in  der magischen Blase von Berlin hängt mit Haus am Wetterplatz zusammen und einem überdimensionierten Wunschort eines Chinesen.


    Fazit: In diesem Fall wird Neve, die Antagonistin des ersten Bandes zur Protagonistin und die Geschichte scheint irgendwie in der Mitte des ersten Bandes auch wieder einzusteigen. Nur in diesem Fall ist alles aus der Sicht von Neve erzählt und Kira, die ehemalige Protagonistin rutscht in den Hintergrund. Aber zum Glück wiederholt sich nicht der komplette erste Band, sondern nach einer Weil kommen dann ein paar neu Ereignisse ins Spiel. 

    Trotzdem zieht sich dieser Band wie Kaugummi. Neve macht eine ganze Menge durch. Sie wird von einer Art Engel wieder zu einem Mensch, sie wechselt ein paar Mal von der magischen Blase ins normal Berlin, aber das war es dann auch fast schon mit Fantasy. Die Tatsache, dass die magische Blase von Berlin ein Problem hat, was immer größer wird, geht im Rest der Handlung vollkommen unter. Dadurch wird absolut keine Spannung hervorgerufen. Irgendwie liest sich diese Folge komplett langweilig. Die Autorin hat in jedem Fall versucht, da Spannung einzubauen, aber bei mir ist sie nicht angekommen.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin, ich habe keine Ahnung, was mich dazu gebracht hat, hier weiter zu lesen, statt aufzugeben. Und wenn ich ehrlich bin, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die eigentliche Zielgruppe da so viel mehr rausliest als ich.


    Bei dieser Reihe ist anraten, die Bücher nach der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Im ersten Band werden einige Zusammenhänge erklärt, die dann für die folgenden Bände wichtig sind. Fehlen diese Zusammenhänge, wird dann auch dieser Band noch langweiliger, weil einiges nur schwer bis gar nicht verstanden werden kann.
    Ich habe Tippfehler in diesem Buch gefunden. Über einen bin ich sogar so gestolpert, dass ich den betreffenden Satz mindestens drei Mal lesen musste, bis ich ihn verstanden hatte. - Der kleine Lacher für zwischendurch.
    Irgendwie habe ich mir insgesamt eine ganze Menge mehr unter den Büchern vorgestellt. Der Titel der Reihe klang so vielversprechend. Aber jetzt habe ich die Sache angefangen, jetzt bringe ich sie auch zu Ende. Es bleiben nun noch zwei Teile, die gelesen werden wollen.


    Ich kann dieses Buch nicht wirklich empfehlen. Dafür wurde allein mit dem Titel der Reihe zu viel versprochen, was dann aber irgendwie nicht eingehalten wurde. Die Handlung plätschert die ganze Zeit dahin und nichts scheint wirklich aufregend zu sein. Und wenn dann mal was aufregend ist, dann wird es so langweilig geschrieben, dass ich fast verzeifelt wäre.

    Wenn ihr dieses Buch lesen wollt, dann achtet bitte darauf, dass ihr die chronologische Reihenfolge einhaltet. Ansonsten versteht ihr stellenweise nur noch Bahnhof und es könnte am Ende noch langweiliger werden.

  9. Cover des Buches Bevor die Stadt erwacht (ISBN: 9783548288536)
    Kerstin Hohlfeld

    Bevor die Stadt erwacht

     (57)
    Aktuelle Rezension von: AnasBuchsammlung

    Inhalt: Es ist kurz vor Weihnachten. Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Aber durch einige Zufälle soll er doch bald erkennen, wie schön das Leben wirklich ist.

     

    Meinung: Wenn ein Buch Weihnachts-Feeling verbreiten kann, dann ist es dieses hier. Die einzelnen Geschichtsstränge an sich strahlen schon so viel Herzblut und Liebe aus, dass man sich einfach nur wohlfühlen muss. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin alle Erzählstränge zusammenlaufen lässt und jeder Charakter für sich ein Aha-Erlebnis haben darf. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und hat mich in die Geschichte eintauchen lassen. Ich finde, in diesem Buch wird klar, worum es Weihnachten tatsächlich gehen sollte und deshalb kann ich wirklich nur jedem empfehlen, es zu lesen.

  10. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    Wie immer sehe ich von einer Inhaltsangabe ab, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass eine Rezension so etwas nicht braucht.

    Sowohl inhaltlich als auch sprachlich war ich von dieser Lektüre richtig gut unterhalten. Gut, es gibt einige konstruierte Passagen (speziell das Ende). Über die sehe ich aber zugunsten des hohen Unterhaltungswertes hinweg.

    Was so ein überraschendes Zeitreise- bzw. Wiedergängerdasein mit sich bringen könnte, wurde auf sehr humoristische Art dargeboten. Dabei hat die Autorin aber nicht auf eine liebevolle Darstellung der Figur von Mozart vergessen. Eindeutiges Lesevergnügen.

  11. Cover des Buches Das alte Kind (ISBN: 9783404164431)
    Zoe Beck

    Das alte Kind

     (241)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Berlin 1978: Nachdem Carla Armin sich wegen einer ansteckenden Krankheit von ihrem Baby trennen musste, erkennt sie es nicht mehr als ihr eigenes wieder. Über die kommenden Jahre versucht Carla ihre Tochter zu finden, doch keiner glaubt ihr, ihre Ehe leidet und das Kind, das sie nicht als ihr eigenes anerkennt, leidet an einer schlimmen Krankheit.

    Ca. dreißig Jahre später findet sich Fiona Hayward mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrer Badewanne wieder. Doch sie kann sich nicht erinnern, wie es dazu kommen konnte. Ben Edwards, ein guter Bekannter Fionas, versucht ihr zu helfen, muss aber gleichzeitig einen Auftrag Cedric Darneys erledigen.

    Ben und Cedric kannte ich bereits aus „Das zerbrochene Fenster“, endlich komme ich dazu, mehr von den beiden zu lesen. Die Protagonistinnen sind beide recht eigenwillige Persönlichkeiten, die auch psychische Probleme haben. Als Leser kommt man ihnen nicht unbedingt nahe, aber man kann die meisten ihrer Emotionen nachvollziehen. Mir tat allerdings auch das kleine Mädchen leid, das an einer der schlimmsten Krankheiten leidet, die ich mir für ein Kind vorstellen kann. Ben kann man als dritten Protagonisten betrachten, auch er handelt nicht immer so, wie man es sich wünschen würde, aber er ist mir der sympathischste von den Dreien. Leider hat Cedric hier nur eine Nebenrolle inne. Die Charakterzeichnungen der Autorin gefallen mir, bis in die Nebenrollen gut, auch wenn jeder einzelne seine Macken hat.

    Mir hat die Erzählweise gut gefallen, nicht nur, dass es verschiedene Perspektiven gibt, die Autorin arbeitet auch mit unterschiedlichen Schriftarten, die die unterschiedlichen Zeitstränge voneinander abgrenzen, zudem gibt es handschriftliche Briefe und Notizen, die die Erzählung auflockern und authentisch wirken lassen.

    Als Leser hat man – schon der Klappentext trug bei mir dazu bei – schnell eine Ahnung, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammengehören. Ob zu recht oder nicht, verrate ich hier natürlich nicht. Was sich letztlich abgespielt hat, erfährt man erst gegen Ende, dort gibt es auch einen recht überraschenden Twist.

    Mir hat „Das alte Kind“ gut gefallen, ich finde die Thematik sehr interessant und gut umgesetzt, der Roman, der Begriff „Thriller“ trifft es nicht wirklich, ist durchaus spannend und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht. Manchmal wäre ich gerne tiefer in die Gedankenwelt der Charaktere eingestiegen, vor allem bei Morag, Fionas Mitbewohnerin. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Genrefans.

  12. Cover des Buches White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht (ISBN: 9783352009396)
    Michelle Marly

    White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Dem Titel nach könnte der Eindruck entstehen, es würde sich hier um einen typischen Weihnachtsroman handeln, aber dem ist nicht so. Der Roman erzählt die Liebesgeschichte des berühmten und erfolgreichen Jazz-Komponisten Irving Berlin und der reichen Erbin Ellin Mackay. Da es im Roman um reale und bekannte Schicksale geht, habe ich in meinen folgenden Ausführungen doch ein wenig gespoilert. Wer noch nicht viel über Irving Berlin und sein Leben weiß und alles erst selbst erlesen möchte, dem rate ich, hier zu stoppen und vielleicht gleich zum Buch zu greifen, denn soviel vorab: es lohnt sich.


    Im Prolog lernt man den zwölfjährigen Israel, genannt Izzy, kennen. Er ist das Kind jüdischer Auswanderer aus Weißrussland und verdient sich im Dezember 1900 etwas Geld als Zeitungsjunge. Schon damals träumte er von einer Zukunft als „singender Kellner“, denn auch wenn er keine Noten lesen konnte, so war er doch schon in jungen Jahren sehr musikalisch.


    Im Dezember 1937 begegnen wir ihm in Kalifornien wieder. Inzwischen ist er sehr erfolgreich und unter dem Namen Irving Berlin bekannt. Zu seinem Leidwesen muss er das Weihnachtsfest getrennt von seiner Familie verbringen, da seine Anwesenheit für den ersten Tonfilm der Geschichte vonnöten ist, denn er hat die musikalischen Beiträge dafür komponiert. Aus der Einsamkeit dieses Weihnachtsfests entsteht eines der wohl bekanntesten Weihnachtslieder der Welt: White Christmas.

    Im Verlauf dieser Rahmengeschichte nehmen die Rückblicke zu der Zeit, als er seine große Liebe kennenlernte, einen weiten Raum ein. Von seiner ersten Begegnung mit Ellin an begleitet man die Liebenden bei ihrem Kampf um das Glück, denn Ellins Vater ist gegen die Verbindung, und das bringt die junge Frau in einen Gewissenskonflikt zwischen der Loyalität ihrem Vater gegenüber und der Liebe zu Irvin. Da es sich quasi um eine wahre Geschichte handelt, war ich neugierig und habe, während ich den Roman gelesen habe, parallel dazu ein wenig recherchiert. Michelle Marly hält sich eng an die bekannten Tatsachen, aber durch ihre unterhaltsame und gefühlvolle Darstellung und Ergänzung mit fiktiven Elementen wird diese schöne Liebesgeschichte lebendig.

    Ich mochte die Protagonisten, und ich konnte stark mit ihnen fühlen. Da sich der Roman über einen längeren Zeitraum hinzieht, ist es auch kein Buch, das man unbedingt nur zur Weihnachtszeit lesen könnte. Der Roman entführt in das Amerika der Dreißiger Jahre und fängt die Atmosphäre und den damaligen Lifestyle sehr gekonnt ein. Diese Liebesgeschichte zweier Menschen hat mich nachhaltig beeindruckt, denn mit Hartnäckigkeit und Treue haben es Irvin und Ellin geschafft, sich gegen den alten Mackay zu behaupten, und ich möchte sagen, dieser Kampf ums Glück hat sich gelohnt, denn das Paar führte bis ins hohe Alter eine glückliche Ehe.

    Für mich hat bei diesem Roman alles gestimmt, so dass ich ihn mit begeisterten fünf Sternen bewerte.

  13. Cover des Buches Der Tod in Venedig (ISBN: 9783596904075)
    Thomas Mann

    Der Tod in Venedig

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-3wa9m-f72663

    Vorsicht, Spoiler!

  14. Cover des Buches Undank ist der Väter Lohn (ISBN: 9783442482887)
    Elizabeth George

    Undank ist der Väter Lohn

     (211)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Zu Beginn des Buches Undank ist der Väter Lohn wird Havers nach den Vorfällen gegenüber ihrer Kollegin Barlow auf dem Schiff ( Denn sie betrügt man nicht) zunächst suspendiert und danach vom Sergant zum Constable degradiert. Ihr oberster Vorgesetzter, Assistant Commissioner Sir David Hillier lässt es sich - seinem miesen Charakter entsprechend - auch nicht nehmen, sie in einem Gespräch so richtig fertig zu machen. In diesem Moment habe ich Barbaras Selbstbeherrschung wirklich bewundert. Mir wäre das nicht gelungen, ich wäre ihm wohl verbal mit dem nackten Arsch mitten ins Gesicht gesprungen.


    Havers vermutet Lynley als Fürsprecher, dass sie ihren Job überhaupt behalten hat, ist hiermit jedoch auf dem Holzweg. Ihr direkter Chef ist mit den gegen sie eingeleiteten Maßnahmen voll und ganz einverstanden und setzt mit dem – sie soll froh sein, überhaupt noch einen Job zu haben und für ihr »Vergehen« nicht verurteilt worden zu sein - noch eins drauf.
    Entgegen ihrer Vermutung ist Superintendent Webberly ihr Fürsprecher gewesen, der alle möglichen Strippen für sie gezogen hat.


    Nachdem Scotland Yard auf Wunsch eines ehemaligen Mitarbeiters der Abteilung SO11 zu einem Doppelmord in Derbyshire hinzugezogen wird, bezieht Lynley Constable Winston Nkata als Mitarbeiter ein und weist Barbara hingegen nur stupide Anfänger-Aufgaben zu.


    Bezüglich SO11 erfährt man im Laufe der weiteren Handlung interessante Dinge zu Lynleys Anfangszeiten im Yard.


    Irgendwie kann ich sowohl Lynley als auch Havers verstehen. Doch von der Denkweise her tendiere ich eher zu  Barbaras Einstellung. ›Weshalb soll man sich an Regeln halten, wenn es anders besser funktioniert?‹
    Lynley reagiert gegenüber Barbara in meinen Augen entschieden zu krass. Auch denke ich, dass man sich immer beide Seiten anhören sollte, um zu einem Urteil zu kommen.


    Havers Verbissenheit, den Fall zu lösen, um sich zumindest etwas zu rehabilitieren, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch Nkatas Kollegialität, sie mehr mit einzubeziehen, als gegenüber Lynley offenbart, finde ich klasse. Auch erfährt man im Zuge der Handlung in diesem Buch etwas mehr über ›Winnie‹.


    Im weiteren Verlauf haben sowohl Lynley als auch sein Kollege in Derbyshire Scheuklappen auf den Augen, der im Endeffekt einem weiteren Menschen das Leben kostet. Barbara hingegen überführt mit ihrer Beharrlichkeit und Winstons Hilfe den wahren Täter.


    Für Lynley spricht, nachdem er auch die wahren Hintergründe der oben angesprochenen Vorkommnisse auf dem Schiff erfahren hat, Barbara Abbitte leistet. Allerdings müsste er mittlerweile doch wissen, dass es kein ausschließliches Schwarz oder Weiß gibt. Ich hoffe, dass er in Zukunft, nachdem er inzwischen ja auch die Ursache seiner Einstellung gegenüber Frauen erkannt hat, speziell in dieser Hinsicht lernfähiger wird und auch seine Emotionen besser in den Griff bekommt.


    Die einzelnen Handlungsebenen hat die Autorin meiner Ansicht nach wieder sehr gut und spannend heraus gearbeitet sowie auch mit dem entsprechenden Lokalkolorit versehen. Die unterschiedlichen Erzählstränge hat Elizabeth George wieder geschickt und teilweise sehr unerwartet miteinander verknüpft.


    Auch dieser Band hat mich von den ersten Seiten bis zum Schluss gefesselt.
  15. Cover des Buches Draven - Rockige Leidenschaft (ISBN: B00MX7NZ0A)
    Drucie Anne Taylor

    Draven - Rockige Leidenschaft

     (38)
    Aktuelle Rezension von: LunaLee
    Draven - Rockige Leidenschaft ... ist mein Lieblingsbuch der Serie ... das Cover finde ich total passend und sehr schön! 

    Natürlich ist es ein MUSS für mich das Buch bzw. Jedes von Drucie sofort zu lesen ... Durch den flüssigen Schreibstil kann ich das Buch in einem Rutsch durchlesen und bin gar nicht in der Lage aufzuhören. 

    Auch hier hat die Autorin ein wahres Meisterwerk zu veröffentlichen. Sie schafft es jedes mal aufs neue mir die Protagonisten sehr real vor Auge zu führen und daran zu glauben das es irgendwo auf dieser Welt solche Menschen gibt und ich will sie finden :)

    Die Geschichte von Amira und Draven zeigt mir wie hart und brutal das Leben uns mitspielen kann ... 

    Amira wird seit Jahren von ihren Stiefvater körperlich brutal misshandelt. Sie flüchtet nach Miami wo sie auf Draven trifft. 
    Draven faziniert ( mich auch! ) sie von Anfang an , etwas Angst macht er ihr, aber dennoch entwickelt sie Gefühle für ihn. Um sich und auch die Freunde zu schützen spinnt sie ein aus Lügen, den ihr Stiefvater ist unberechenbar und darf sie niemals finden. Nur was wäre, wenn Draven jemals dahinter kommt das sie ihn total belogen hat? Wird er ihr das verzeihen können? 

    Ein Hoch aus der Achterbahn der Gefühle die man bis jetzt in jedem Buch von Drucie fährt. Auch hier leidet man als Leser mit und ich brauche immer Taschentücher weil Drucie so gefühlvoll und extrem einfühlsam schreibt. 

    Draven - mein ewiger Liebling ♡ Danke Drucie ♡ 
  16. Cover des Buches ORFEO (ISBN: 9783100590251)
    Richard Powers

    ORFEO

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Doktor Faustus (ISBN: 9783596904037)
    Thomas Mann

    Doktor Faustus

     (130)
    Aktuelle Rezension von: muprl
    Das Buch ist schwierig, ohne Zweifel. Wahrscheinlich das Werk von Thomas Mann, das dem Leser beim "normalen" Lesen am meisten abverlangt. Doch man sollte sich nicht vom musikalischen Fachvokabular nicht abschrecken lassen. Ich verstehe auch nichts von Musik und konnte doch das Wer in vollen Zügen genießen. Der Schreibstil ist so unachahmlich ironisch gebrochen und trotzdem liegt der Ton einer Legende zugrunde. Der mystische Aspekt des Teufelspaktes wird halb realistisch, halb allegorisch sehr dezent eingewoben und ist so keineswegs eine "Fantasyeinlage", sondern spielt auf so viele kulturelle, menschliche und politische Ebenen an, dass jedem Leser die eine oder andere Idee dazu kommen muss. Die Grundkonstruktion einen Freund Leverkühns, den "Chronisten" Zeitblom, Leverkühns Geschichte erzählen zu lassen, macht es trotzdem leicht, dem Erzählfluss zu folgen. Trotz der Komplexität der Geschichte und Gedankenwelt gelingt es Thomas Mann den Roman zu einem runden Ende zu führen, dass für mich eigentlich ein einziges Wort dieses Buch beschreibt: Genial!
  18. Cover des Buches Doitscha (ISBN: 9783596033126)
    Adriana Altaras

    Doitscha

     (23)
    Aktuelle Rezension von: 3erMama
    Adriana Altaras, die auch Schauspielerin ist, schreibt einfach ganz fantastisch über den Alltag, das Leben, die Generationen, das jüdische Leben und die dadurch auftauchenden Probleme und Sorgen.

    Ich habe oftmals herzlich gelacht und man kann sich nicht nur einmal davon eine Scheibe abschneiden, mit wieviel Humor sie Sorgen und Probleme meistert.

    Danke für diesen wunderbaren Einblick. 
  19. Cover des Buches Amsterdam (ISBN: 3257232845)
    Ian McEwan

    Amsterdam

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Clive und Vernon sind alte Freunde: Der eine ist Komponist, der andere Chefredakteur einer Londoner Tageszeitung. Die beiden treffen einander auf dem Friedhof anlässlich der Einäscherung von Molly, deren Liebhaber beide einmal waren.

    Weil die zwei bei dieser Gelegenheit an ihre eigene Endlichkeit erinnert werden, treffen sie eine Vereinbarung: Sobald einer von ihnen an einem geistigen Verfall leidet, wird ihm der andere Sterbehilfe leisten.

    Doch als diese Freundschaft zerbricht, bringen sich die beiden gegenseitig um.

    (Für den konstruierten Schluss gibt es Punkteabzug.)

  20. Cover des Buches Der Klavierstimmer (ISBN: 9783442740413)
    Pascal Mercier

    Der Klavierstimmer

     (131)
    Aktuelle Rezension von: 101844
    Ein sehr feinfühliger und bewegender Roman. Das eigentliche Thema ist viel erschütternder als es anfangs den Anschein hat. Das Buch ist als eine Art Tagebuch-Korrespondenz gestaltet. Über die beiden Kinder erfährt man nach und nach die Hintergründe des großen Familiendramas. 
    Sprachlich wunderschön geschrieben, mit Blick für all die kleinen Gesten im Leben. Eine unerwartet vielschichtige Handlung, die sich behutsam offenbart. Der Autor schafft eine hochdramatische Darstellung der menschlichen Psyche. Dennoch sehr realistisch und beklemmend nachvollziehbar. 
  21. Cover des Buches Luzifer (ISBN: 9783257240153)
    Connie Palmen

    Luzifer

     (23)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    1981 stürzt die Frau eines Komponisten im Urlaub in Griechenland in den Tod.Es bleibt völlig ungeklärt ob es sich um einen Unfall oder einen Mord gehandelt hat.Mehrere Freundespaare versuchen diesen mysteriösen Tod zu klären,kommen aber nicht zu  keinem befriedigenden Schluss.Ist dem Ehemann Lucas Loos doch eine
    diabolische Tat zuzutrauen,die er nicht zugeben kann?
    Ich fand die verschiedenen Erörterungen  sehr interessant
    und recht spannend zu lesen.
  22. Cover des Buches Hannibal (ISBN: 9783453440326)
    Thomas Harris

    Hannibal

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Hannibal von Thomas Harris 

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    ▪️Inhalt

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    Dr. Hannibal Lecter (mehrfacher Mörder) befindet sich auf der Flucht. Er wird von einem überlebenden Opfer und von einer FBI Agentin gejagt.

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    ▪️ Meine Meinung

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    In diesem Buch wird gemordet, betrogen, gejagt, gesucht und ist nichts für Zimperliche.

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    Obwohl es nicht der erste Band einer Reihe ist, kann man diese Geschichte auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.

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    Auch wenn es in diesem Buch viele Opfer gibt und man sich fragt, ob denn alle Protagonisten irgendwie geistig krank sind... ?!? Ist das Buch nicht auf allen Seiten eklig... es ist sogar manchmal harmlos zu lesen.

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    Tja wem kann man das Werk empfehlen? Vielleicht den Lesern, die auf ausgefallenere Morde stehen?

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    Ich wollte unbedingt mal ein Buch von dem Autor lesen... um auch mitreden zu können.

    Dabei habe ich festgestellt, dass der Autor ziemlich viel Phantasie hat. 

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    Interessant fand ich auch, mal ein Buch zu lesen, in dem man nachher schon gar nicht mehr weiß, wer denn nun das kleinere Übel bzw. der böseste Übeltäter ist.

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    Weitere Bücher werde ich aber wahrscheinlich trotzdem nicht von dem Autor lesen... war mir an manchen Stellen zu viel.

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  23. Cover des Buches Der Himmel über Palermo (ISBN: 9783442314409)
    Constanze Neumann

    Der Himmel über Palermo

     (8)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Blandine von Bülow ist noch jung, als ihre Mutter sich von ihrem leiblichen Vater trennt und mit Richard Wagner eine neue Familie gründet. Im Jahr 1881 reisen alle gemeinsam nach Palermo, um dort zu überwintern. Wagner möchte hier seinen Parsifal beenden. Die feine Gesellschaft nimmt sie gerne auf, lernt aber einen anderen Wagner kennen, als sie erwartet haben. Blandine nimmt am gesellschaftlichen Leben teil und lernt ihren späteren Ehemann Graf Biagio Gravina kennen. Das Buch beginnt nach seinem frühen Tod, als sie Palermo verlässt, um den Erinnerungen an ihre Zeit in Palermo zu entfliehen, die sie auf der Fahrt Revue passieren lässt.

    Das Familienleben ist nicht einfach, auch wenn Richard die Stieftochter und ihre leibliche Schwester wie seine eigenen Kinder behandelt. Ende des 19. Jahrhunderts ist das Leben höherer Töchter streng an Traditionen und Vorgaben gebunden, so auch der Aufenthalt in Palermo. Blandine hegt keine Gedanken daran, auszubrechen, möchte aber ein eigenes Leben führen. Ihr Rückblick darauf gibt jedoch wenig Einblick in ihr Inneres.

    Die Erzählung hat mir ganz gut gefallen, es ist eine sprachliche Perle, die sich schnell und flüssig lesen lässt. Der fiktive Roman orientiert sich eng an historischen Begebenheiten und Personen. Eine Übersicht mit kurzen Erklärungen dazu hätte ich mir gewünscht, der Epilog bietet einige Informationen über die späteren Jahre der im Buch erwähnten Personen. Mir fehlen etwas die Emotionen und mehr Einsicht in ihre Zeit als Ehefrau in Palermo. Alles in allem aber ein schönes Buch.

  24. Cover des Buches Entscheidung in Cornwall (ISBN: 9783899416701)
    Nora Roberts

    Entscheidung in Cornwall

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Ramona Williams ist 25 Jahre alt und ist am Zenit ihrer Karriere. Sie bringt gerade wieder ein neues Album raus, hat eine Tournee im Auge und glaubt, nun endlich zu Hause zu sein, zumal sie aus einem zerrütteten Elternhaus stammt und ihre Mutter stark an Alkoholismus erkrankt ist.

    Gerade denkt sie, es ist alles im Lot, taucht Brian Carstairs im Studio auf. Und ganz unverblümt teilt er ihr mit, das er mit ihr sprechen müsse. Ramona ist hin- und hergerissen.

    Bereits vor fünf Jahren waren Brian und sie ein Paar gewesen. Doch sie konnte ihm nie rückhaltlos vertrauen und somit hatte er sie plötzlich und ohne weitere Worte verlassen. Ramona hat nicht vergessen, wie weh es getan hat, dennoch spürt sie, das die Anziehungskraft auch nach fünf Jahren noch immer nicht erloschen ist.

    Brian möchte mit Ramona zusammen an einem Musical arbeiten. Er kann den Traum seines Lebens verwirklichen und möchte es mit ihr zusammen schaffen. Seine Liebe zu ihr ist dabei eigentlich eher nur ein Hindernis. Dennoch sagt Ramona zu, weil die Verlockung zu groß ist.

    Nach ihrer Tournee reisen sie zusammen nach Cornwall in sein Haus, um das Musical mit ihrer ganzen Hingabe und Liebe zur Musik zu schaffen. Doch es gibt da noch die andere Hingabe, die beide miteinander teilen. Noch immer ist Mißtrauen da. Werden sie lernen, einander zu vertrauen?

    Mein Fazit:

    Ein schöner Lesespaß für zwischendurch ist diese schnell gelesene Geschichte um Ramona und Brian. Was mich allerdings gestört hat, war, das Ramona mit 25 immer noch Jungfrau war. Selbst in den 80er Jahren empfinde ich es als sehr ungewöhnlich und auch unglaubwürdig.

    Ramona war mir zeitweilig zu störrisch und zickig und Brians Charakter kann ich gar nicht so wirklich einschätzen. Dennoch spürte man von der ersten Seite an, das diese Geschichte einen mitreißt. Es war schön, in diese Welt mit einzutauchen.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2006.

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