Bücher mit dem Tag "konfuzius"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "konfuzius" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Briefe in die chinesische Vergangenheit (ISBN: 9783423211734)
    Herbert Rosendorfer

    Briefe in die chinesische Vergangenheit

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Beust
    Rosendorfers "Briefe in die chinesische Vergangenheit" sind natürlich Rosendorfers Briefe an die (bayerische) Gegenwart. Indem er den tausend Jahre zuvor aufgebrochenen Kao-tai bemüht, einen Blick auf unser Deutschland zu werfen, hält er ihm einen skurrilen Spiegel vor. Das ist oft sehr witzig, weil Rosendorfer Kao-tai genau beobachten lässt. Allerdings beschlägt der Spiegel rasch, wird zur Masche und verliert den ironischen Witz.

    Das liegt auch und vor allem an dem, was Kao-tai kritisieren soll. Rosendorfer hat sich ja genau überlegt, was Kao-tai kritikabel finden soll, weil es "früher besser" war. Deshalb ist sein Text absolut gesellschaftskritisch zu lesen - und seine Haltung oft sehr konservativ, bisweilen sogar "tümelnd". Da spricht dann kein tausend Jahre alter Chinese, sondern ein 50 Jahre alter, wertekonservativer Bayer, gebürtig aus Bozen. Allein die Klassifizierung der Musik spricht da Bände.

    Damir die Dosis des Lobs der vergangenen Zeit nicht zu groß wird, besser nicht am Stück lsen, sondern den oberflächlichen Witz in kleinen Portionen genießen.

    Und dann den "Papalagi" lesen.
  2. Cover des Buches Denken heilt! (ISBN: 9783426301463)
    Albert Kitzler

    Denken heilt!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: katze267

    Albert Kitzler geht in seinem Buch „Denken heilt!“ von der schon seit Jahrhunderten von Philosophen in Ost und West propagierten These aus, dass geistiges Wohlbefinden auch das körperliche beeinflusst, dass also seelisches Ungleichgewicht, geistige Belastungen wie Ängste, Sorgen, das Gefühl der Überanstrengung, heftiger Zorn , Trauer u.s.w deutliche Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden haben..

    Nach und nach nimmt er sich alle negativen Geisteshaltungen vor, analysiert sie und gibt anhand der klassischen Philosophielehren von Ost und West (Seneca, Platon, Konfuzius... um nur einige zu nennen) Anregungen, wie diese nicht unterdrückt sondern an der Entstehung gehindert werden sollen. Er weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Schritt für Schritt erklärten, individuell auf das negative Gefühl angepassten Strategien nicht um Sofortmaßnahmen handelt,sondern dass die erstrebten Ziele ähnlich wie bei körperlicher Ertüchtigung nur durch kontinuierliche , möglichst tägliche Übung zu erreichen sind.

    Auch wenn das Buch gespickt ist mit Zitaten aus bestimmt nicht leicht zu verstehenden philosophischen Überlegungen, so gelingt es Herrn Kitzler doch, diese schwierige Thematik anschaulich und für den Leser verständlich darzulegen. Zu jedem Kapitel , das jeweils einem negativen, das geistige Wohlbefinden beeinträchtigenden Gefühl gewidmet ist, gibt es eine Kurzfassung der jeweiligen mehrschrittigen Übung , passend dazu ebenfalls eine ausführlichere Erläuterung.

    Ein beeindruckendes Buch, quasi eine Anleitung zur Herstellung des seelischen Gleichgewichtes mit praktischen Übungsanleitungen, die in den Alltag integriert werden können

  3. Cover des Buches Konfuzius (ISBN: 9783499505553)
    Volker Zotz

    Konfuzius

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Das Haus ohne Schlüssel (ISBN: 9783832183257)
    Earl Biggers

    Das Haus ohne Schlüssel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Hawaii Mitte der 20er Jahre. Die Bevölkerung des ehemals so ruhigen Inselparadieses ist auf über 300.000 Einwohner angewachsen. Fast die Hälfte davon japanische Einwanderer, Filipinos, Portugiesen, eine dünne Oberschicht aus "Wasps", meist aus Neuengland und - Chinesen. Bühnenautor und Humorist Earl Derr Biggers, der während eines Urlaubstrips zu der Inselgruppe in Honolulu auf einen chinesischen Kriminalbeamten aufmerksam wird, nimmt sich diesen als Vorlage für seinen eigenen exotischen Helden: Den schwergewichtigen, stets ruhigen, aber mit scharfem Verstand und Kombinationsvermögen gesegneten Charlie Chan. Im Jahr 1925 löst dieser in Biggers Debütroman "Das Haus ohne Schlüssel" seinen allerersten Fall. Der Inhalt ist schnell erzählt: John Quincy Winterslip, ein steifer und weltfremder Banker aus Boston, wird nach Hawaii geschickt, um seine dort lebende Tante Minerva zur Rückkehr nach Neuengland zu bewegen. Diese hält sich in der Gesellschaft von Daniel Winterslip auf, einem der reichsten Inselbewohner, der in der Vergangenheit mehr als nur einem seiner Konkurrenten auf die Füße getreten ist. Es kommt was kommen muss. John Quincy muss gleich bei seiner Ankunft feststellen, dass sein Onkel ermordet worden ist. Und mögliche Täter mit Motiv scheint es gleich mehrere zu geben. Er nimmt den Fall selbst in die Hand und wird für Charlie Chan im Laufe der Ermittlungen zu einem geschätzten Partner. Letzterer steht, überraschend für den Leser, auch nicht im Zentrum der Erzählungen und taucht auf den ersten fünfzig Seiten nicht mal auf. Vielmehr erkundet man gemeinsam mit John Quincy dieses trügerisch schöne Inselparadies, in dessen Tiefen immer noch die dunklen Wasser zu strömen scheinen. Besonders in der ersten Hälfte liest sich "Das Haus ohne Schlüssel" auch mehr wie ein Gesellschaftsroman über die Umbruchsphase einer farbig exotischen Welt. Spannung im klassischen Sinne vermag anfangs nur streckenweise aufzukommen. Dafür überzeugen sowohl Biggers bildreiche Fabulierungen, die einen auch heute noch zu packen wissen und uns geistig nach Hawaii versetzen, als auch die tollen Figuren, welche der Autor äußerst gelungen skizziert hat. Chan und Quincy gehen jedem Hinweis, jeder Spur nach, um dann schließlich wieder in der Sackgasse zu landen. Das geübte Auge entdeckt allerdings immer wieder hier und da Hinweise, die auf die Spur des Mörders führen. Insgesamt ist "Das Haus ohne Schlüssel" sicherlich kein rasanter Page-Turner mit Gänsehautfaktor. Dafür überzeugt der Roman aber mit Finesse, geistreichen Dialogen, einem trockenen, wenn auch heutzutage etwas abgeschmackt wirkenden Witz und sehr viel Südsee-Flair. Eine kurzweilige, aber auch anspruchsvolle Lektüre für Kenner, die auch achtzig Jahre nach ihrer Veröffentlichung vom Ton her erstaunlich modern daherkommt.
  5. Cover des Buches Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser (ISBN: 9783832196530)
    Ernst H. Gombrich

    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Ein wirklich schneller Durchgang durch die Weltgeschichte. Gombrich trifft dabei den Ton "Kinder, ich erzähl euch was!" und wählt aus der Masse des Stoffes nicht nur die Haupt- und Staatsaktionen aus, sondern berichtet gern über Philosophen und Religionsstifter.

    Dabei bemüht sich Gombrich auch um eine faire Beurteilungen, was im meist gut, aber in der Zeitgeschichte eher weniger gelingt.



  6. Cover des Buches Geschichte der chinesischen Philosophie (ISBN: 9783406722882)
    Wolfgang Bauer

    Geschichte der chinesischen Philosophie

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wer sich eine erste Übersicht über die Philosophie Chinas von den Anfängen bis in die neuere Zeit verschaffen möchte, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Dem Autor gelingt es, eine Übersicht zu schaffen, die sich nicht in Details verliert und auch jedem, der nicht Chinesisch kann oder über spezielle Vorkenntnisse verfügt, die wichtigen Philosophen, Ideen und Epochen aufzuzeigen. Das in einer sehr angenehmen Sprache, d.h. unter Vermeidung unnötiger Fachbegriff, geschriebene Buch vermittelt auch einen guten Eindruck von den Entwicklungslinien durch die Jahrtausende.
  7. Cover des Buches Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen - Band 1 (ISBN: 9783905816785)
    Jing Liu

    Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen - Band 1

     (19)
    Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthy

    In der Schule steht besonders die deutsche und die europäische Geschichte stark im Fokus dessen, was Schüler*innen im Geschichtsunterricht beigebracht bekommen. Meist blickt man einzig und allein in anderen Fächern, wie zum Beispiel Englisch, über den Tellerrand und schaut sich die Vergangenheit anderer Kulturen an. Und das ist so schade, denn viele andere Kulturen haben beeindruckende und interessante Geschichten und von diesen erfährt man wenn überhaupt erst im Geografiestudium. Zugegeben, sich über eine völlig fremde Geschichte ein Bild zu machen und bei vielen Jahren Geschichtsschreibung irgendwo einsteigen zu müssen, ist als Laie nicht einfach. Man ist angewiesen auf gute Übersichtswerke und eine erste Anlaufstelle.

    Eine Kultur, die ich schon lange bewundere, ist die chinesische. Nicht zuletzt wegen der chinesischen Medizin und den alten chinesischen Werten. Doch wo nahm die Geschichtsschreibung ihren Anfang? Wie entstand die chinesischer Mauer und wo hat der Daoismus seinen Anfang? Mit vielen Begriffen, Bauwerken und Kulturelementen der chinesichen Geschichte sind wir bereits mehr oder weniger in Berührung gekommen. Genaues Wissen fehlt jedoch. Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich gesehen habe, dass eine vierbändige Reihe von Jing Liu bei China Books erscheint. Er packt unzählige Jahre Geschichtsschreibung in nur vier Comics, die informativ und anschaulich aufgemacht sind.

    Völlig klar ist, dass nicht jeder historische Augenblick der langen Geschichte Chinas Platz in vier Comics findet. Die ersten zwei Teile der Reihe habe ich jedoch schon gelesen und kann sagen, dass Jing Liu seine Arbeit gut macht. Er gibt einen tollen Überblick über die wichtigsten Stationen der Chinesischen Geschichte und beschreibt die keinesfalls trocken. Er achtet darauf, dass alle Hintergründe gut erklärt werden und so erfährt man nebenbei von Religionen, Wirtschaftssystemen, Lehren und Kulturelementen, die für das Verständnis Chinas und seiner Geschichte notwendig sind.

    Chinas Geschichte im Comic ist somit ein Sachbuch-Comic.Klingt erst mal langweilig, aber ehrlich gesagt waren beide Bände unglaublich spannend. Es las sich wie eine gut gemachte Filmdokumentation, bei der man nicht mehr wegschauen will. Von Langeweile keine Spur. Solltet ihr euch also schon immer mal näher mit der Geschichte Chinas beschäftigen wollen oder ihr jetzt Lust auf die Reihe bekommen haben, kann ich sie euch nur ans Herz legen. Ich persönlich fiebere schon Band 3 und 4 entgegen.

  8. Cover des Buches Die musst du kennen. Menschen machen Geschichte (ISBN: 9783570400593)
  9. Cover des Buches Vorräte fürs Leben (ISBN: 9783869174921)
    Claudia Peters

    Vorräte fürs Leben

     (2)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    "Vorräte fürs Leben - eine Speisekammer für die Seele" ist ein liebevoll gestaltetes Geschenkbuch aus dem Verlag am Eschbach. Bild- und Textauswahl durch Claudia Peters sowie die kalligraphische Ausschmückung durch Ulli Wunsch sind sehr gelungen. Die Vorräte fürs Leben sind u.a. Fantasie, Freiheit, Licht, Erinnerung, Mitgefühl und Lachen, um nur einige zu nennen. Jedes Vorratsglas wurde mit Zitaten, Gedichten, Auszügen aus Geschichten und Texten sowie kleinen Anregungen der Autorin für eine aktive Umsetzung im eigenen Alltag gefüllt. Und so kann sich der Leser beim Griff in diese "Speisekammer für die Seele" auf ein reichhaltiges und herzerwärmendes Angebot freuen. "Weshalb kann man nicht das ganze Leben hindurch die Fähigkeit bewahren, Erde und Gras und rauschenden Regen und Sternenhimmel als Seligkeiten zu erleben?" fragt Astrid Lindgren. Hat man erst einmal das Bewußtsein für die, so selbstverständlichen Details wieder entdeckt, so kann man die Seele wohl damit nähren, kleine Hilfsmittel wie gute Lektüren und liebe Freunde sind erlaubt.
  10. Cover des Buches Der Flug auf dem Drachen (ISBN: 9783446233843)
    Hans Peter Hoffmann

    Der Flug auf dem Drachen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Der gute Weg (ISBN: 9783938484326)
    Konfuzius

    Der gute Weg

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Mit Konfuzius zur Weltmacht: Das chinesische Jahrhundert (ISBN: B006Y01M5M)
  13. Cover des Buches Die Geheimnisse der sieben Weltreligionen (ISBN: 9783866471450)
  14. Cover des Buches Konfuzius für Gestreßte (ISBN: 9783458344544)
    Konfuzius

    Konfuzius für Gestreßte

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lilliblume
    Wer wie ich Zitate und asiatische Weisheiten von Konfuzius liebt, kommt in diesem Buch voll auf seine Kosten. Der Titel des Buches "für Gestreßte" lässt das Buch zu Unrecht in ungünstigem Licht dastehen.
  15. Cover des Buches Menschheit und Mutter Erde (ISBN: 9783865390882)
    Arnold Toynbee

    Menschheit und Mutter Erde

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Eine Universalgeschichte aller großen Zivilisationen von der Antike bis zur Gegenwart auf 500 Seiten zu schreiben, könnte ein gewagtes Unterfangen sein, wenn der Verfasser nicht einer der größten Historiker des 20. Jahrhunderts gewesen wäre. Arnold Toynbee hat mit diesem Buch sein Lebenswerk gekrönt. Das Buch steht nicht nur auf solider wissenschaftlicher Grundlage, es ist auch ausgesprochen lesbar geschrieben. Es ist geradezu spannend zu verfolgen, wie sich die Entwicklungslinien der einzelnen Zivilisationen miteinander verflechten und so die Menschheitsgeschichte vorantreiben. Von anderen (schwächeren) Darstellungen unterscheidet sich dieses Werk dadurch, daß es nicht aus eurozentrischer Perspektive geschrieben ist, sondern beispielsweise auch die ostasiatischen Zivilisationen gebührend behandelt. Meiner Meinung nach die mit Abstand beste Universalgeschichte der Menschheit, die jemals geschrieben wurde. Das Buch darf in keinem Bücherschrank fehlen! Auch ein hervorragendes Weihnachtsgeschenk für anspruchsvolle Leser.
  16. Cover des Buches Der Konfuzianismus (ISBN: 9783737409759)
    Volker Zotz

    Der Konfuzianismus

     (2)
    Aktuelle Rezension von: lovelyshoes
    China erobert derzeit wirtschaftlich die Erde und löst die USA als Weltmacht Nr. 1 ab. Um zu begreifen, was in China heute vorgeht, muss man auch Konfuzius verstehen und die von ihm ausgehende Lehre des Konfuzianismus. Denn nichts hat China so geprägt wie diese. Der Autor beschreibt meisterhaft die Vorgeschichte des Konfuzianismus, das Leben und die Lehre des Gründers und die Geschichte der Lehre bis heute. Für mich war dieses Buch so etwas wie die Eingangstür nach China und ein Schlüssel zum Verstehen der Kultur dieses faszinierenden Landes. 
  17. Cover des Buches Das Lesebuch für Genießer (ISBN: 9783596900817)
    Lea K. Ostmann

    Das Lesebuch für Genießer

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Liebe - Poesie der Sinne (ISBN: 9783815726235)
    Kathrin Gebhardt

    Liebe - Poesie der Sinne

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Binea_Literatwo
    Wunderschöne Sprichwörter, Weisheiten rund um die Liebe. Zitate unter anderem von Schiller, Heine, Kafka, Beethoven, Twain und anderen bekannten Schreiberlingen.
  19. Cover des Buches Der Steineiche goldene Zweige (ISBN: 9783744817516)
    C. M. Herzog

    Der Steineiche goldene Zweige

     (1)
    Aktuelle Rezension von: parden
    PHILOSOPHIE UND RELIGION IM KLASSISCHEN VERSMASS...

    Der geneigte Leser findet im Werk "Der Steineiche goldene Zweige" einen Diskurs zwischen Vater und Sohn, gehalten im klassischen Versmaß. Vater Johann, der nicht mehr auf Erden weilt, besucht seinen Sohn in dessen Träumen und führt ihn auf den Weg der Weisheitslehren. Hier vermischen sich Philosophie und Religionen. Der Vater stellt seinem Sohn Lehrer vor, wie Konfuzius oder Seneca. Der Sohn begegnet König Salomon, Cato, dem Römer, Krishna, dem indischen Wagenlenker, und anderen Helden der Antike. Die Alten errichteten den Göttern Tempel, nach menschlichem Maß. Endlich möchte auch der Sohn einen Tempel errichten, der ihm festen Halt gibt und der ihn mit der Antike verbindet. Um einen Schritt weiter zu gehen: Was ist das für ein Tempel, den wir in unseren Tagen errichten?

    Was für eine Arbeit hat sich C. M. Herzog da gemacht, wie viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt! Nicht nur, dass er sich intensiv mit den antiken Philosophen und Religionen auseinandergesetzt haben muss und hier sozusagen die Essenz präsentiert, nein, das gesamte Buch ist in klassischen Versmaß gehalten. Man ahnt, wie lange der Autor daran gesessen hat!

    Dass der Autor geblildet und belesen ist, ergibt sich schon aus seiner kurzen Vita, die auf den einschlägigen Seiten zu finden ist: C. M. Herzog, geboren 1966 in St. Pölten, Niederösterreich; Studium Deutsch, Englisch, Französisch an der Universität Wien, Mag. phil.; Spanisch; Studien der Antike: Latein, Altgriechisch, Ivrit, Arabisch und Chinesisch; begonnen: Sanskrit; länger als ein Jahr Autor für das Wiener Journal...

    Anstrengend zu lesen sind die Verse allemal, zumal ich mit den alten Philosophen, historischen Größen und den Inhalten der Religionen längst nicht so vertraut bin wie der Autor selbst. Verständnisprobleme also gleich in zweifacher Hinsicht - und doch bin ich beeindruckt. C. M. Herzog führt durch das Nebeneinanderstellen der verschiedenen Lehren und Richtungen vor Augen, dass diese sich von den Kernaussagen her oft gar nichts so sehr voneinander unterscheiden. Das Streben nach Weisheit, ein Besinnen auf die wahren Werte und die Empfehlung, ein tugendvolles Leben zu führen ist vielen der vorgestellten Lehren immanent.

    Wenn man schon fast am Ende angelangt ist und denkt, was hat das alles eigentlich mit mir zu tun und mit der heutigen Zeit, kommt plötzlich - immer noch im klassischen Versmaß - der Brückenschlag zur Gegenwart. Ein unbequemer Brückenschlag, tauchen da doch unvermittelt das arme Afrika auf sowie die aktuelle Flüchtlingsproblematik. Und führt vor Augen, dass wir all den weisen Schriften und Religionen zum Trotz noch weit entfernt von dem entfernt sind, was die Umsetzung der Lehren anbelangt.

    Gerade dieser überraschende Bezug zu den Problemen der heutigen Zeit hat mir sehr gut gefallen. Das ist kein erhobener Zeigefinger, sondern eine Erkenntnis wie ein Schlag in den Magen. Wirklich gelungen!


    © Parden
  20. Cover des Buches Konfuzius für den Westen (ISBN: 9783502611646)
    Volker Zotz

    Konfuzius für den Westen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch hält so viele Anregungen bereit und so viel Stoff zum nachdenken und umsetzen, dass man es immer wieder lesen kann. Ein großartiger Autor!
  21. Cover des Buches Tritt durch die Wand und werde, der du (nicht) bist (ISBN: 9783751801072)
    Kai Marchal

    Tritt durch die Wand und werde, der du (nicht) bist

     (1)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    Die Biografie von Kai Marchal, dem Autor des vorliegenden Buches, lässt sich wohl ohne Zweifel als außergewöhnlich bezeichnen: mit 20 Jahren geht er nach Heidelberg, um dort ein Studium der Sinologie zu absolvieren. Anschließend verbringt er fast drei Jahre in Paris bis es ihn dann als Sprachlehrer weiter nach Osaka zieht. Schließlich landet er in Taipeh, wo er mittlerweile seit über fünfzehn Jahren lebt und als Professor mit einem Lehrstuhl für chinesische Philosophiegeschichte unterrichtet.

    In "Tritt durch die Wand und werde, der du (nicht) bist" verbindet der Autor seine Autobiografie mit Ausführungen zur chinesischen Philosophie. In einem Gespräch in der Fernsehsendung "Sternstunde Philosophie" erklärt er, dass das Buch in gewisser Weise ein Versuch ist, sich selbst besser zu verstehen. Der Titel verbindet einen Zen-Klassiker mit Nietzsche uns soll den Leser das "Gefühl des Überwältigtseins" spüren lassen, das er selbst erfahren hat, als er zum ersten Mal in China war.

    Das Buch ist chronologisch gegliedert nach den einzelnen Stationen seines Werdegangs (s. erster Absatz). Jedes Kapitel enthält Abschnitte zu seinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken sowie zu Themen der chinesischen Philosophie. Zum Buddhismus (der ja auch aus Indien stammt) schreibt er recht wenig, Konfuzianismus und Daoismus sowie deren Verbindung stehen im Zentrum seiner Darstellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Philosophen Wang Bi, der im dritten Jahrhundert n. Chr. lebte und - obwohl nur 23 Jahre alt geworden - die drei wichtigsten Klassiker der chinesischen Literatur (Buch der Wandlungen, Daodejing und Gespräche des Konfuzius) kommentiert hat. Er gilt bis heute als wichtigster Vertreter des philosophischen Daoismus.

    Eine Einschätzung des Buches fällt mir zugegebenermaßen recht schwer. Der Autor neigt zu ausschweifenden Darstellungen in Bereichen, die mir eher nebensächlich vorkommen. Dadurch erschien mir der Text oft langatmig und dementsprechend musste ich mich immer wieder aufraffen, die Lektüre nicht abzubrechen.
    Sehr sympathisch empfand ich die Ehrlichkeit, mit der er über seine eigenen Erfahrungen spricht. Seine inneren Beweggründe für das intensive Befassen mit einer fremden Kultur und Sprache werden eindrücklich geschildert. Spannend finde ich auch seine Gedanken und Beobachtungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden der europäischen und chinesischen Kulturen und zu Entwicklungen der letzten Zeit.
    Die philosophischen Inhalte sind sehr interessant. Über die Verbindung von Konfuzianismus und Daoismus habe ich in dieser Form bisher noch nichts gelesen. Kerngedanken der Traditionen werden gut deutlich. Ich hätte mir persönlich mehr Ausführungen zur chinesischen Sprache gewünscht und auch zum Thema der Übersetzung. Auf die Aussprache der zentralen Begriffe wird nur selten eingegangen.

    3,5 Sterne
  22. Cover des Buches Kleine Weltgeschichte der Philosophie (ISBN: 9783596111428)
    Hans J. Störig

    Kleine Weltgeschichte der Philosophie

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Diese Geschichte der Philosophie sollte ebenfalls in keinem Regal fehlen: Störig behandelt nicht nur die Philosophie des Ostens, insbesondere der asiatischen Philosophie, sondern auch das indische religiöse (philosophische) System. Insbesondere bei den antiken Philosophen behandelt Störig auch solche Philosophen (z.B. Cicero), die in anderen vergleichbaren Büchern keine Erwähnung finden.
  23. Cover des Buches Als Einstein nicht mehr weiter wusste (ISBN: 9783831260294)
  24. Cover des Buches Haltet die Welt an! (ISBN: 9783836927567)
    Iris Hammelmann

    Haltet die Welt an!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Von Aussteigern und Einsiedlern erzählt Iris Hammelmann in „Haltet die Welt an!“. Da sitzt einer auf gepackten Koffern, Baghwan Anhänger tanzen wie in Trance, Bilder von Sokrates, Konfuzius, Derwischen, Hippies, Bilder der Freikörperkultur oder überarbeiteten Multi-Taskern. Iris Hammelmann beleuchtet in Kapiteln, wie „Auf der Suche nach dem Paradies…“, …nach dem Sinn“, …nach Utopia“, …nach dem Ausweg“ oder „Fernab der Konsumgesellschaft“ alle Facetten des Aussteigens. Vom Sabbatjahr bis zur Wandervogelbewegung, vom Cocooning oder der Künstlerkolonie, von Wüstenvätern bis hin zu den Misanthropen. Eine wirklich runde Aufarbeitung dieses Phänomens, das die Menschen schon immer auf die eine oder andere Art umgetrieben hat. Der Wunsch nach Freiheit, sich von Zwängen zu befreien, die Sehnsucht nach Unerlebtem, nach neuen Horizonten, der Drang ein besseres Leben zu führen, Alternativen zu entdecken, Ruhe zu finden oder zurück in die Spur zu kommen. Eine vielfältige Suche.

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