Bücher mit dem Tag "konstantinopel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "konstantinopel" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Risiko (ISBN: 9783453419568)
    Steffen Kopetzky

    Risiko

    (71)
    Aktuelle Rezension von: sofie


    Gleich im Prolog lernen wir den Protagonisten des Romans – Sebastian Stichnote, eigentlich Marinefunker – in der bis dahin vielleicht dunkelsten Stunde seines Lebens kennen. In Afghanistan, auf einer Mordmission. Danach nimmt uns Steffen Kopetzky auf etwas mehr als 700 Seiten mit auf die Reise und nach und nach erfahren wir, wie es dazu kommen konnte. Von Durazzo in Albanien kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs an Bord der BRESLAU bis nach Kabul. Vermeintlich weiß man natürlich schon wie es ausgeht – nicht nur durch den Prolog, sondern auch durch Geschichtswissen. Das Ende des Ersten Weltkrieges kennt man ja.  In beiden Fällen weiß der Autor aber zu überraschen. 

    Mich hat “Risiko” sehr gut unterhalten und mir einen ganz neuen Aspekt des Ersten Weltkrieges nähergebracht, nämlich den deutschen Dschihad, der eine Expedition von Konstantinopel nach Kabul schickte. Der Protagonist Stichnote ist ein vielseitige und spannende Persönlichkeit. Aber auch die weiteren Figuren haben einiges zu bieten. Nur an interessanten Frauenfiguren mangelt es, aber das haben Kriegsromane wohl so an sich.  

    Ansonsten mangelt es an nichts – es gibt Intrigen und Verrat, Kameradschaft und Freundschaft, Abenteuer und Exotik. Und ganz nebenbei erzählt Kopetzky eine fiktive Geschichte wie das beliebte Brettspiel “Risiko” entstanden sein könnte- zugegebenermaßen musste ich nach dem Lesen erst einmal nachschlagen, ob es nicht vielleicht genau so war. 

    Für mich war es nicht das erste Buch des Autors und sicher auch nicht das letzte. Mit kleinen Abstrichen vergebe ich vier von fünf Sternen!  


  2. Cover des Buches Der letzte Harem (ISBN: 9783426509630)
    Peter Prange

    Der letzte Harem

    (112)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die außergewöhnliche Freundschaft zweier Frauen, Fatima und Eliza, die im letzten Harem ihren Platz gefunden haben. Angst, Freundschaft, Not, Leid, Liebe und große Gefühle, dass alles finden wir in Pranges neuem Buch. Wunderbar erzählt, historisch dicht mit zwei starken Frauen. Sehr dicht und super historisch

  3. Cover des Buches Die Pestheilerin (ISBN: 9783426637562)
    Kari Köster-Lösche

    Die Pestheilerin

    (30)
    Aktuelle Rezension von: pushelwuschel
    die geschichte an sich wäre nicht verkehrt aber ich hab mir sehr schwer getan bei namen und manch lateinischen ausdrücken wodurch ich auch den faden ab und zu verloren habe die thematik der pest kommt gut zur geltung für mich selbst war das buch leider nicht so der treffer ich habe gern etwas mehr romatnik und spannung 
  4. Cover des Buches Wolkenkuckucksland (ISBN: 9783442772117)
    Anthony Doerr

    Wolkenkuckucksland

    (129)
    Aktuelle Rezension von: reading_josephine

    Wolkenkuckucksland von Anthony Doerr nimmt uns mit auf eine epische Reise durch Zeit, Raum und Geschichten selbst und geht dabei tief ins Herz.

    Anfangs hab ich mich tatsächlich etwas schwer getan: die vielen Handlungsstränge mit Figuren aus unterschiedlichen Jahrhunderten, zwischen Mittelalter, Gegenwart und Zukunft, deren Zusammenhang sich noch nicht wirklich erschließen ließ, haben mich etwas verwirrt. Doch am Ende lohnt es sich so sehr, dranzubeiben, wenn sich alles zu einem großen, faszinierenden Ganzen fügt, und ich war ehrlich beeindruckt von der schlauen Komplexität dieser Geschichte.

    Doerr verknüpft das Schicksal seiner Figuren über Jahrhunderte hinweg – durch ein mysteriöses, altes Buch, das von Sehnsucht, Hoffnung und Fantasie erzählt. Es geht darum, was Geschichten mit uns machen, wie sie uns verbinden, trösten, am Leben halten. Ein kluges, gefühlvolles Buch für alle, die sich gerne ganz im Plot verlieren und schließlich wiederfinden.

    Starke Punkte:
    - poetische Sprache und beeindruckende Erzählstruktur
    - tiefgründige Themen über Menschlichkeit, Erinnerung und Hoffnung
    - eine Liebeserklärung an Bücher

    Kleiner Minuspunkt:
    Der Einstieg erfordert Geduld. Doch wer dranbleibt, wird reich belohnt

    Für Fans von:
    - literarisch anspruchsvollen Romanen mit geschichtlichem Hintergrund
    - vielschichtigen Erzählungen mit Herz
    - Büchern, die lange nachhallen

  5. Cover des Buches Der Orientalist (ISBN: 9783941234192)
    Tom Reiss

    Der Orientalist

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Der Orientalist von Tom Reiss - Au
    f den Spuren von Essad Bey - gelesen von Dietmar Mues und Nina Hoger.

    Die Biographie Essad Beys, der 1920 als jüdischer Junge Lev Nussimbaum aus Aserbaidschan vor den Bolschewiken fliehen muss und schließlich im Berlin der Zwanziger Jahre landet. Er tritt als orientalischer Prinz auf, nennt sich Essad Bey und konvertiert zum Islam. Er steigt zum Medienstar auf, aber seinem jüdischen Schicksal entgeht er nicht.

    Nachdem der amerikanische Autor Tom Reiss den Liebesroman "Ali und Nino" von Kurban Said gelesen hatte, wollte er mehr über den Autor erfahren. Das war allerdings nicht so leicht. Deshalb führte ihn seine Reise zunächst ans Kaspische Meer, in die Hauptstadt von Aserbeidschan, nach Baku. Es war mal eine tolle und moderne Stadt. Hier lebten alle Religionen und Kulturen untereinander, ohne Probleme, wie man sie heute nur zu gut kennt.

    Nur nach und nach gelang es ihm, das Geheimnis um Essad Bey, alias Kurban Said und Lev Nussimbaum zu lüften. Jedes Detail hat der Autor recherchiert, es war schon wie ein Zwang, sein innerstes nach außen zu kehren. Immerhin ist er an die Orte gereist, hat mit Zeitzeugen gesprochen, alte Briefe gefunden. Ganz misteriös war die Mutter von Essad Bey. Sie verstarb früh, über sie wurde nicht gesprochen. Essad hat die meiste Zeit seines Lebens mit seinem Vater gemeinsam verbracht. Er hat ihn viel gelehrt. Essad Bey war eine schillernde Persönlichkeit, ein Sprachtalent und Schriftsteller. Die geschichtlichen Hintergründe sind auch sehr hörenswert, denn Essad Bey hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelebt (1905-1942)

    Das Hörbuch ist auch deshalb so empfehlenswert, da es von Dietmar Mues gesprochen wurde. Auf jeden Fall werde ich mir demnächst den Liebesroman Ali und Nino vornehmen. Denn wenn man über das Leben des Autoren viel erfahren hat, dann will man auch sehen, was seine Bücher so besonders machen. Diese Biografie ist auch deshalb so besonders, da wir uns gerade in der heutigen Zeit mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen beschäftigen. Es passt in das Zeitgeschehen heute äußerst gut hinein.  
  6. Cover des Buches Herrscher des Nordens - Odins Blutraben (ISBN: 9783426520031)
    Ulf Schiewe

    Herrscher des Nordens - Odins Blutraben

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Weiter geht es mit den Abenteuern des Harald Sigurdsson. Diese führen ihn über Kiew bis nach Konstantinopel.


    „Odins Blutraben“ knüpft recht nahtlos an die Geschehnisse seines Vorgängers an und bietet dementsprechend wenig neues. Erneut bekommt man als Lesender das genretypische Potpourri aus Liebesgeschichten, Politik und deren Intrigen und Schlachten. Diese stehen noch mehr im Fokus als im ersten Band, werden aber gewohnt spannend und lebendig erzählt.

    Auch die Charaktere erhalten mehr Raum, so dass die Erzählung auf mich weniger bloß berichtend und faktenbasiert wirkt, als noch im ersten Band.


    Es hat sich also, wie zu erwarten war, wenig geändert. Es bleibt also bei der selben Bewertung und ich kann die Reihe auch weiterhin empfehlen.

  7. Cover des Buches Die Salbenmacherin (ISBN: 9783839202531)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Die sechzehnjährige Oliviera hat sich unsterblich in Laurenz verliebt. Er ist ein Handelspartner ihres Vaters. Ihre Yiayia versucht sie davon abzuhalten, bedeutet es doch, dass Oliviera ihre Heimat Konstantinopel verlassen muss, um mit ihrem Gemahl nach Tübingen zu reisen. Die verliebte Oliviera kann nicht anders, mit einer List gelingt es ihr, ihren Vater dazu zu bringen, sie mit ihm zu verheiraten. Schon auf der Reise beginnt Laurenz, sich zu verändern. In Tübingen angekommen, lässt das Hochgefühl schnell nach. Die Tübinger tuscheln hinter ihrem Rücken und schon bald schlägt ihr offener Hass entgegen. Laurenz ist ihr keine Hilfe, er wird ihr immer fremder und vernachlässigt sie.

    Bei ihrem Wunsch Salben und Arzneien herzustellen, wie sie es von ihrer Großmutter gelernt hat, findet sie Unterstützung bei Götz, ihrem Schwager. Die beiden Brüder verstehen sich nicht besonders gut. Als ihr einziger Verbündeter wird ihr Götz immer wichtiger. Als sie das dunkle Geheimnis von Laurenz herausfindet, gerät ihre Welt ins Wanken.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Oliviera und Laurenz geschildert, so kann man tief in die Seele der beiden schauen, ist sehr nahe an den Charakteren dran und kann die Gefühle sehr gut nachvollziehen. Es gibt noch einen weiteren Erzählstrang, der Charakter ist düster und erschreckend und mich hat es oft gegruselt.

    Silvia Stolzenburg schreibt sehr bildlich und wortgewaltig, sie hat hier eine Spannung aufgebaut, die mich oft mit schnell klopfendem Herzen hat weiterlesen lassen. Diese Geschichte vereint Historie und Krimi. Interessant war für mich die Heilkunde, das fand ich sehr spannend. Ich freue mich auf die weiteren Teile, denn ich muss unbedingt erfahren, wie es mit Oliviera weitergeht.

    Von mir gibt es 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung 

  8. Cover des Buches Assassin's Creed - Die Offenbarung (ISBN: 9783833224379)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Die Offenbarung

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Icemariposa

    Autor: Oliver Bowden – Übersetzer: Timothy Stahl
    Verlag: Panini – Seiten: 443

    ISBN: 9783833224379

     

    Rückentext:
    Älter, weiser und tödlicher denn je begibt sich Meister-Assassine Ezio Auditore auf die gefahrenvolle Reise zu der verlorenen Bibliothek seines Vorfahren Altaïrs. Dort soll angeblich die Waffe zur Zerschlagung des Tempelordens begraben sein. In Altaïrs Bibliothek wartet also nicht nur längst vergessenes Wissen, sondern auch eines der größten Geheimnisse der Menschheit. Ein Geheimnis, das die Templer nutzen wollen, um die Erde zu beherrschen. Fünf Schlüssel werden benötigt, um die Bibliothek zu öffnen. Um diese in seinen Besitz zu bekommen, muss Ezio nach Konstantinopel reisen – in eine Stadt im Umbruch, denn von dort aus trachten die Templer danach, das ottomanische Reich ins Chaos zu stürzen. Auf den Spuren Altaïrs muss Ezio nun zum finalen Schlag gegen die Templer ausholen und es steht so viel auf dem Spiel wie niemals zuvor. Der offizielle Roman zu Ubisofts Bestseller-Game.


    Meine Meinung:
    Bei diesen Buch war ich nicht nur froh das die Handlung vom letzten Teil über Ezio vorhanden war, sondern auch der Film Embers und damit das Ende von Ezios Geschichte. Wir lernten das Ende von Altaïr kennen und Ezios Geschichte in Masyaf, Zypern und dem letzten Ort an dem er selber lebte.
    Auch in diesen Teil ging Bowden mehr auf die Gefühlswelt von Ezio ein und wir bekamen einen besseren Eindruck wie sich der Italiener im höheren Alter fühlt. Das er bereits aufgegeben hat eine Frau für sich zu finden, das er sich in Sache liebe verschlossen hat und doch eine Frau an seiner unverhofft findet. Wie beeindruckt er von der osmanischen Bruderschaft ist und das auch er noch einiges von ihnen lernen kann. Bowden hat es geschafft aus dem Film Embers viel mehr raus zu holen, als ich erwartet habe. Der Tod von Ezio wurde schön beschrieben und auch Sofias Handlung nach seinen Tod war eine schöne Geste.  

    Fazit: 
    Das Buch ist ein wunderschöner Abschluss von Ezios Geschichte und kann ich nur weiter empfehlen.  

  9. Cover des Buches Die Gefangene des Paschas (ISBN: 9783955305017)
    Victoria Holt

    Die Gefangene des Paschas

    (26)
    Aktuelle Rezension von: readingaileen

    Ich war echt überrascht, wie viel hier passiert ist. Meistens ist es so, dass in Victoria Holts Büchern nicht gerade viel passiert. Meistens ist es erst am Ende. Auf jeden Fall ist schon ziemlich am Anfang etwas Spannendes passiert. 

    Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen. Mich hat es echt interessiert, was mit den Hauptcharakteren passieren wird. Die haben ein echt außergewöhnliches Abenteuer hinter sich. Außerdem gibt es auch noch ein Geheimnis zu lösen, dass jemandem das Leben retten kann. 

    Die Spannung hält sich durch die Geschichte, weil die Protagonistin immer wieder etwas Neues erfährt, was ihr helfen kann eine geliebte Person zu retten. 

    Leider ging mir es mit dem Ende etwas zu schnell. Die Story hat sich im Gegensatz zum Ende langsam entwickelt. Das Ende könnte ruhig etwas langsamer verlaufen, dann käme man auch besser mit. 

    Aber ansonsten ist es ein gutes Buch.

  10. Cover des Buches Reliquiae - Die Konstantinopel-Mission - Mittelalter-Roman über eine Reise quer durch Europa im Jahr 1193. Nachfolgeband von "Der Troubadour" (ISBN: 9783990602546)
    Christoph Görg

    Reliquiae - Die Konstantinopel-Mission - Mittelalter-Roman über eine Reise quer durch Europa im Jahr 1193. Nachfolgeband von "Der Troubadour"

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Laberladen

    Darum geht’s:

    Herzog Leopold von Österreich und Hadmar von Kuenring wurden exkommuniziert und wollen das dringend wieder ändern. Niki bringt sie auf die Idee, dass eine kostbare Reliquie als Geschenk den Papst milde stimmen könnte. Und prompt wird eine Gruppe zusammengestellt, die nach Konstantinopel reisen und so ein wertvolles Geschenk für den Papst finden soll. Und Niki ist unter ihnen. 

    So fand ich’s:

    Niki weiß aus seinem Geschichtsunterricht, dass mit dem 4. Kreuzzug jede Menge Reliquien aus Konstantinopel entfernt und über Europa verteilt werden. Da im Jahr 1193, in dem Niki sich seit einem Sturz von der Burgmauer befindet, erst drei Kreuzzüge stattgefunden haben, sollte sich doch eine von denen beschaffen lassen, die noch in Konstantinopel sind. 

    Die Ritter Joachim und Hadmar Junior werden mit einer bunt gemischten Truppe auf diese Mission geschickt. Niki und seine Freundin Engel, ihr Bruder Bertram, die Zwillingssöhne des Schmiedes, Bruder Severinus und Ottokar, ein Bediensteter von Herzog Leopold, sind unter anderem mit dabei. 

    Die monatelange Reise ist alles andere als komfortabel und ziemlich gefährlich. Sie führt über den Balkan die Via Diagonalis entlang, über verschneite Gipfel und durch einen Räuberwald, und quasi an jeder Ecke lauern Gefahren. Es braucht die verschiedensten Fähigkeiten der Reisegruppe, geschickten Umgang mit Waffen, clevere Ideen und Engels Heilkünste und doch wird es manchmal verflixt knapp und ihre monatelange Reise bleibt nicht ohne Verluste. 

    Diese abenteuerliche Mission wird mitreißend erzählt und nicht nur die Hin- und Rückreise sind spannend, sondern auch ihr Aufenthalt in Konstantinopel bringt die eine oder andere Überraschung. 

    Ich habe die Reihenfolge der Bücher nicht eingehalten und den dritten Band zuerst gelesen, so dass dieser zweite Band für mich (vorläufig) diese Reihe abschließt. Und bei dieser zweiten Episode sind mir besonders die Anspielungen aufgefallen, die es auch in den anderen Bänden gab, die ich aber nicht so deutlich gesehen habe wie hier. Es gab Reminiszenzen an Star Trek, Der Clou, die Ritter der Kokosnuss oder ähnliches und ich hatte viel Spaß daran, diese Hinweise zu entdecken. 

    Überhaupt fand ich die Mischung aus historischem Ambiente, Spannung, einer Gruppe Freunde auf einer abenteuerlichen Reise und der richtigen Prise Humor sehr gelungen und kann auch diesen Band wie die beiden anderen Bücher mit Niki Wolff im Mittelalter sehr empfehlen. 

  11. Cover des Buches Helena (ISBN: 9783257243390)
  12. Cover des Buches Stambul (ISBN: 9783748116462)
    Navid Linnemann

    Stambul

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Stambul – Geschichten zwischen Sultanat und Republik beschreibt das politische und kulturelle Zentrum des osmanischen Reiches in einer Zeit, in der sich das Sultanat langsam auflöste, um der modernen Republik Platz zu machen. Die Spannungen und Umbrüche der Zeit  beschreibt Navid Linnemann jedoch nicht aus der Vogelperspektive; seine fünfzehn unterhaltsamen Geschichten spielen in den verwinkelten Gassen des alten Istanbul und erzählen von den „einfachen Leuten“: von einem Friseur, einem naiven Italiener auf der Durchreise und einem Imam, der befürchtet, dass vielleicht sogar das Kalifat abgeschafft wird. Genau darin liegt für mich die Stärke dieser Geschichtensammlung: Aus den vielen Perspektiven der unterschiedlichen Figuren entsteht ein Bild einer bunten Stadt, in der jeder die alltäglichen Sorgen und Nöten ihrer Bewohner mit den politischen, religiösen und kulturellen Umbrüchen der Zeit zusammenstoßen.

    Man merkt an jedem Detail, dass Navid Linnemann viel Wert auf historische Genauigkeit legt. Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und die Geschichten sind mit Fotos aus der Zeit angereichert. Damit regt das Buch vor allem auch den Leser dazu an, selbst zu recherchieren und sich mehr über die politischen Hintergründe aus den Geschichten zu informieren.

    Ich kann dieses Erstlingswerk nur loben: Es ist ein Must-Read für jeden, der sich für historische Romane und die Geschichte der Türkei interessiert.
  13. Cover des Buches Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten (ISBN: 9783833308710)
    Mathias Énard

    Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    Beschwören kann man mit diesen Worten, mit Worten wie "Andalusien", "Safran", "Basilika", "Muezzin", "Silberlinge", "Taverne" und so fort, eintauchend die Sprache in das Licht und die vollen Farben.

    Obwohl Mathias Énards Erzählung vordergründig eine historische Fiktion ist, die den realen Konstantinopel-Aufenthalt von Michelangelo Buonarroti zu einer Geschichte um Liebe, Selbstfindung und Intrige ausschmückt, ist einer die Stadt selbst einer der wichtigsten Protagonisten, ihre Pracht des Zusammenfalls von Orient und Okzident, geschmiedet aus der Multikulturalität von Osmanen, Christen, Kaufleuten, Tänzern, Dichtern, Sklaven, Wesiren, Heimatlosen und exotischen Tieren.
    Es ist das Atemberaubende dieser Erscheinung in der Weltgeschichte, welches dem Buch seinen Ton gibt; die Fläche, in dem sich all die Emotionen und Bewegungen des Buches spiegeln.

    Die Erzählung selbst ist wunderbares kurzes Stück, kühn ausgedacht und vertieft. Man wird als Leser hier keine großartige Geschichte finden, keinen epischen Atem - aber eine Sinnlichkeit, die nicht allein durch das Großtun von Sprache entsteht, sondern durch eine Feinheit der Üppigkeit. Das Schwebende wird gewahrt, um die Handlung zu tragen.

  14. Cover des Buches Danaé und die Weiße Hand (ISBN: 9783944359229)
    Divna Omaljev

    Danaé und die Weiße Hand

    (9)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Allgemeines:


    Titel: Danaé und die weiße Hand
    Autor: Divna Omaljev
    Verlag:  Schruf & Stipetic (10. November 2016)
    Genre: Historischer Roman
    ISBN-10: 3944359224
    ISBN-13: 978-3944359229
    Seitenzahl: 608 Seiten
    Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
    16,90€ (Taschenbuch)


    Inhalt:


    Europa 1538. Attentate erschüttern zeitgleich Paris, Venedig und den Vatikan. Danaé, eine junge Medizinerin, soll im Auftrag des französischen Königs die Ermittlungen unterstützen. Mit Donatien, dem Chef der Geheimpolizei, bricht sie zu einer Reise auf, die sie auf abenteuerlichen Wegen nach Konstantinopel führt. Im Palast des Sultans muss Danaé sich zunächst an der Seite von Léandre, dem neuen Hofchirurgen aus Frankreich, als Ärztin beweisen. Dann führt ihre Mission sie weiter in die Tiefen der tausendjährigen Stadt, auf die Spur einer uralten Verschwörung. Verrat, mächtige Feinde, politische Intrigen und selbst ihre eigene Angst können Danaé nicht daran hindern, das Geheimnis der Weißen Hand zu ergründen.


    Bewertung:

    DISCLAIMER: Zuerst mal vielen Dank an Dagmar Schruf vom Schruf & Stipetic Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Zu erst einige Worte zur Gestaltung. Zusehen ist die braun-rote Silhouette einer Dame, welche mit einer historischen Malerei einer weiteren Dame und verschiedenen Städte aufgefüllt ist. Im Hintergrund sieht man eine braun-beige Tapete mit einem Bogenfenster. Der Titel ist dabei in rosa Großbuchstaben quer über den unteren Teil des Bildes geschrieben, der Untertitel in weiß umrahmt von einem rosafarbenen Kasten. Mir hat dieser Altes-trifft-auf-Neues Stil des Covers sehr gut gefallen, da er auch die Grundstimmung des Buches und der Zeit repräsentiert. Die Renaissance ist eine Zeit des Umbruchs mit vielen neuen Ideen aber auch neuen Problemen, was das Buch thematisiert. Auch der Titel passt vom Inhalt her sehr gut, auch wenn ich ihn nicht so schön klingend finde. Der Klapptext ist aber wirklich super gestaltet - er verrät nicht zu viel, aber alles Notwendige um den Leser zu interessieren.


    Erster Satz: "Die Jahreszeiten spielten verrückt."


    Der spannende Abenteuerroman von Divna Omaljev spielt um 1538 in Europa und vermittelt einen detaillierten Eindruck vom Leben in der Renaissance. Wir reisen zusammen mit Danaé durch die Zeit von Frankreich bis nach Konstantinopel und Griechenland. Und dabei passiert so einiges:

    Die junge Anatomin Danaé Pioggia d’Oro hat trotz dass sie Patenkind von Leonardo da Vinci und Tochter der illustren Gelehrten Galatea ist, Geldsorgen. Ihre Arbeit an der Universität von Paris entlohnt sie, dass es ihr gerade so reicht. Auf dem Weg ins Hôtel Dieu, ihren Lohn einzufordern um damit ihren Vermieter zu bezahlen, trifft sie auf Donatien de Monthléri, den Chef der französischen Geheimpolizei, was ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Ein ganzes Heer an Soldaten, die mit einer mysteriösen Krankheit ins Krankenhaus transportiert wurde, hatte schon ihre Neugier geweckt, so sagt sie zu, als er ihr vorschlägt, mit ihm zusammen an der Aufklärung dieser mysteriösen Erkrankungen zu arbeiten. Gemeinsam begeben sie sich so auf eine Spurensuche, die sie von Fontainebleau bis nach Konstantinopel an den Hof des Sultans und auf abgelegene griechische Inseln zu den wilden Amazonen führt.
    Dabei muss sich Danaé mit einer riskanten Operation als Ärztin beweisen und ihre eigenen Versagensängste überwinden. Denn ihre erfolgreiche Mutter setzt große Erwartungen in sie, die einzige Tochter, die es noch nicht zu etwas gebracht hat. Neben den ganzen Intrigen und Aufgaben kämpft sie immer wieder mit ihren Selbstzweifeln, die sie geschickt zu verbergen weiß. Und dann ist da auch noch Léandre Desanges, der Hofchirurg des französischen Königs, der ihr Blut ganz schön in Wallungen bringt, obwohl sie ihn eigentlich nicht leiden kann...

    Ich muss zugeben, dass ich insgesamt gesehen nicht wirklich begeistert von dem Buch war. Das bedeutet nicht, dass ich es schlecht fand, gegen Ende hat es mir sogar sehr gut gefallen, aber ich kam irgendwie nie wirklich in der Geschichte an. Das hatte mehrere Gründe, die wohl eher an mir lagen und zusammengenommen dann einfach zu einer Leseflaute geführt haben. Kann mal passieren...

    Ich bin erstmal schon extrem schlecht reingekommen, was zum einen daran lag, dass man ziemlich ins kalte Wasser geworfen wird und sich selbst in der historischen Welt zurecht finden muss, zum anderen daran, dass ich Danaé einfach nicht ausstehen konnte. Ihre ständigen Schwankungen zwischen selbstbewusst, überheblich, neugierig, ängstlich, am Boden zerstört, wunderschön, unscheinbar, ... haben es mir sehr erschwert, sie wirklich als Protagonistin greifen zu können. Natürlich finde ich es super, wenn Charaktere dynamisch sind, doch da sie ständig anders dargestellt wurde und zudem eine etwas seltsame Sicht auf sich selbst hat - was bestimmt auch an ihrer Mutter liegt -, konnte ich sie irgendwie nicht verstehen und somit auch nicht mögen. Gegen Ende, als die immer mehr zu sich selbst steht und sich mehr in ihrem Verhalten festigt, mochte ich sie viel mehr. Ich konnte endlich die starke junge Frau sehen, die sich in ihr verbirgt und ihre seltsamen Schwankungen einfach als Facettenreichtum ihrer Persönlichkeit sehen. In ihrem kämpfen im Grund zwei Seiten: Da ist ihre brillante Anatomin und Gelehrten Seite, die sich eigentlich völlig zu Unrecht mit Selbstzweifeln quält, da sie auf ihrem Fachgebiet großen Persönlichkeiten die Stirn bieten kann und ihre Meinung auch frei kundtut. Und dann ist da auch ihre tollpatschige und unsichere Seite, die in Liebesdingen völlig unerfahren ist und die sie in die ein oder andere komische und manchmal fast brenzlige Situation stolpern lässt. Innerhalb des Romans vollzieht sich eine Entwicklung bei der ihre unsichere Seite immer mehr an Boden verliert, der von ihrem Selbstvertrauen langsam erobert wird.


    "Sie hätte sich den Mut gewünscht, ihn aus ihrem Zimmer zu jagen. Er hatte hundertprozentig eine Abreibung verdient, so, wie er sie enttäuscht und verletzt hatte. Sie wollte ihm unbedingt widerstehen, aber ihr eigener Körper ließ sie im Stich"


    Dann noch kurz zum Mittelteil des Buches. Nach meinem schon recht holprigen Start hatte ich dann eine riesige Leseflaute, etwa auf Seite 150. Denn während Danaé und Donathien losziehen kommen immer mehr neue und fremde Charaktere hinzu, die durch komplizierte Beziehungen und Intrigen das Verständnis nicht gerade erleichtern. Dazu wechseln die Orte sehr schnell und es wird fast nebenbei auf zahlreiche geschichtlichen Fakten und Personen eingegangen. Die Autorin versucht Spannung aufzubauen, da während dem ersten Teil der Reise nicht viel passiert, indem sie dazu noch rätselhafte Andeutungen macht und Dinge ungeklärt im raum stehen lässt, was alles insgesamt dazu beigetragen hat, dass ich komplett abgehängt wurde. Da aber das mit dem Spannung aufbauen bei anderen geklappt hat - was man den vielen positiven Rezensionen entnehmen kann - schiebe ich das auf meine Startschwierigkeiten.

    Doch meine Verwirrung wuchs immer mehr, von Stadt zu Stadt in die die kleine Gruppe kam und irgendwann war es mit schlichtweg zu viel von allem, sodass ich gar nicht mehr verstanden habe, wer jetzt warum mit wem wohin will. Ich habe dann nochmal zurückgeblättert und über 50 Seiten nochmals gelesen, war aber irgendwann einfach nicht mehr motiviert weiter zu lesen. Da es ein Rezensionsexemplar war, wollte ich es auf keinen Fall aufhören zu lesen und komplett beiseitelegen, da ich das immer etwas ungerecht finde und in den 400 Seiten, die ich noch vor mir hatte, ja noch viel Gutes passieren könnte. Also habe ich mich entschieden, das Buch eine Weile auf die Seite zu legen und Wochen später dann nochmal weiter gelesen. Als ich dann ohne Frust nochmals angefangen hatte, kam ich auch sehr gut durch. Denn das Buch begann dann doch noch, mich in seinen Bann zu ziehen....


    "Eine so heftige Krankheit kann nicht durch die Prostituierten ausgelöst worden sein. Wir wissen weder, um welche Krankheit es sich handelt, noch, wie sie übertragen wird. Eins weiß ich aber sicher..." sie beugte sich mit geheimnisvoller Miene vor. "Es steckt jemand dahinter." Einen kurzen Moment lang genoss Danaé das Gefühl, Macht über ihn zu haben, bevor sie hinzufügte: "Jemand, der dem König schaden will."


    Auch wenn ich bestimmt die Hälfte nicht verstanden habe, konnte ich es am Ende sehr genießen, in die Welt um 1500 abzutauchen, die damaligen Gepflogenheiten und Denkweisen besser zu verstehen versuchen und dabei auch viele schöne, bunte Flecken auf unserer Erde literarisch zu bereisen.

    Was auch noch sehr gut war: Bei historischen Romanen, die ich wirklich sehr gerne lese, gibt es eigentlich ein ernsthaftes Problem - geschichtlich korrekte Details, die für eingeschlafene Füße sorgen.
    Natürlich muss Wert darauf gelegt sein, die Geschichte in den gegebenen historischen Rahmen korrekt einzupassen und dem Leser auch ein möglichst authentisches und detailreiches Bild dieser Zeit zu vermitteln. Doch leider artet dass oft auch in ein staubtrockenes Geschichtsbuch aus und nimmt der eigentlichen Story jegliche Spannung. Doch was diesen Roman für mich doch noch gerettet hat, ist die mitreißende, abenteuerlustige und witzige Grundstimmung, die dadurch erzeigt wird, dass die Autorin im letzten Drittel der Geschichte einen perfekten Mix aus Humor, Ernsthaftigkeit und abgedrehte Abenteuer findet, der von Romantik über wilde Schlachten, spannende Operationen, politischen Wirrwarr und einer bunten Entdeckungstour alles dabei hat. Der Roman wird in erster Linie ein Abenteuerroman und stellt das historische hinten an, präsentiert aber dennoch ein atmosphärisches Bild der damaligen Zeit. Der Stil der Autorin hat mir immer mehr zugesagt!


    "Zuerst wackelten die Kerzenleuchter, dann das ganze Tischchen, auf dem eine Glaskaraffe stand. Sie fiel herunter und zersprang in tausend Stücke.
    "Zum Teufel!", fluchte Léandre."


    Meist wird die Geschichte aus der Perspektive von Danaé erzählt, manchmal jedoch wechselt die Erzählperspektive für kurze Augenblicke zu anderen Charaktere, wie Léandre, Donatien oder Côme. Grundsätzlich mag ich solche Perspektivwechsel sehr, nur leider war in diesem Buch nicht immer ganz klar, aus wessen Sicht die Geschichte nun erzählt wird und ich habe solch einen Wechsel einfach überlesen, nur um dann über ein Logikproblem zu stolpern und noch mal zurückblättern zu müssen.
    Generell sind die Charaktere neben Danaé für mich am meisten von Verwirrung geprägt.
    So habe ich mich andauernd zu vorschnellen Urteilen über einzelne Personen hinreißen lassen, um später dann überrascht zu werden. In der ganzen Masse an Nebencharakteren gingen einzelne leider sehr unter.
    Mein Liebling war aber der Côme d’Amboise/ Cosma, der/die im Rotlichtviertel von Konstantinopel lebt, eigentlich ein Agent der Pariser Geheimpolizei ist, sich aber zur Tarnung als Frau ausgibt und in einem altertümlichen Varieté auftritt. Er/sie steigert sich immer mehr in seine Rolle hinein, und weiß selbst nicht mehr so genau, was von seinen beiden Geschlechtern seine Verkleidung war. Er/sie ist einfach sehr sympathisch mit seiner/ihrer treuen Art, man muss diese Person einfach mögen!

    Das Ende war dann doch noch sehr spannend und ich war mega froh, das Buch nicht einfach zur Seite gelegt, sondern ihm noch eine zweite Chance gegeben zu haben. Ob ich den zweiten Teil lesen will, weiß ich trotzdem nicht...


    Fazit:


    Obwohl ich so meine zwischenzeitlichen Probleme hatte, ein gut durchdachtes Abenteuerbuch mit historischem Hintergrund, dass am Anfang und in der Mitte etwas ausbremst, am Ende aber wieder an Fahrt aufnimmt.

    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

  15. Cover des Buches Mit dem Orient-Express nach Paris (ISBN: 9783836959858)
    Stephan Martin Meyer

    Mit dem Orient-Express nach Paris

    (16)
    Aktuelle Rezension von: MamiAusLiebe
    Worum es geht:
    Mit dem Orient-Express zur Weltausstellung nach Paris! Für den 14-jährigen Sinan beginnt ein aufregendes Abenteuer, als er in seiner Heimatstadt Konstantinopel in den berühmten »Zug der Könige« steigt. Schon bald freundet er sich mit dem Küchenjungen Pierre an. Und als dieser von einer englischen Baronin beschuldigt wird, eine wertvolle Uhr gestohlen zu haben, stecken die beiden Jungen plötzlich mitten in einem Kriminalfall. Drei Tage haben Sinan und Pierre Zeit, das Rätsel um die verschwundene Uhr zu lösen. So lange braucht der Orient-Express für seine Reise quer durch Europa. Die Uhr tickt! 



    Cover:
    Das Cover sieht  abenteuertlich aus, vermittelt aber mit der Karte im Hintergrund schon das Gefühl von Wissen. Es es wunderschön gestaltet und wird dem Thema gerecht. 
    Zudem erkennt man sofort den Zusammenhang zum Buch "Mit dem Zeppelin nach New York" welches ebenfalls beim Gertsenberg Verlag erschienen ist und auch eine Zusammenarbeit zwischen Stephan Martin Meyer und Thorwald Spangenberg ist.


    Meine Meinung.
    Ich bin wieder einmal völlig begeistert. Dieses Buch vermittelt viel Wissen, verpackt in eine Geschichte. Es ist ein gekonnter Mix aus Sachbuch und Geschichtenbuch welches wunderbar kindgerecht ist. Wobei hier klar zu erwähnen ist, dass ich als Mama sehr viel dazugelernt habe. Es ist also auch eine Empfehlung für Erwachsene wert. 


    Tolle Texte und liebevolle Bilder machen dieses Buch zu einem kleinen Schatz im Bücherregal.
    Diese Reihe aus dem Gerstenberg Verlag hat uns völlig überzeugt und wir sind gespannt auf weitere Werke.


    Bewertung:
    5 Sterne
  16. Cover des Buches Die Vereinigung (ISBN: 9783960872955)
    Erkan Mete

    Die Vereinigung

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89
    Konstantinopel, irgendwann im Mittelalter. Wie hatte er diesen wunderschönen Körper und die Seele, die in ihr hauste, vermisst. Nach Monaten der Entbehrung liegt er nun endlich bei ihr, berührt sie. Nicht mal in den tiefsten Winkeln seines Herzens ahnend, dass diese Vereinigung der Körper eine Vereinigung ganz anderer Art ist.

    Der Anfang und die Szene sind gut beschrieben und machen Lust auf mehr, aber es ist auch ein wenig verwirrend geschrieben. Ich hatte zwischendurch meine Schwierigkeiten mit zukommen. Das Cover finde ich auch wenig nichts sagen und passt nicht zur Geschichte. Aber es ist eine gute erothische Kurzgeschichte mit einem überraschenden Ende.
  17. Cover des Buches Historical Saison Band 34 (ISBN: B01B6JCFQK)
    Deborah Hale

    Historical Saison Band 34

    (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Geheimnis des Glasbläsers (ISBN: 9783404176274)
    Ralf H. Dorweiler

    Das Geheimnis des Glasbläsers

    (53)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~ Klappentext ~+~


     

    Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

    Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ...

    Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe


    ~+~ Mein Urteil ~+~


    Venedig ist eine bezauernde Lagunenstadt und selbst die Gegend darum ist herrlich. Ganz klar, das ich mich mit Lesestoff versorge, um wenigstens mit Büchern auf die Reise dorthin machen kann.

    Hier beginnt die Reise mit dem Glasbläser Simon in Deutschland, der durch ein Missgeschick erwischt wird. Um nicht hingerichtet zu werden, muss er sich auf die Reise nach Venedig machen, um das Geheimniss des Cistallos zu stellen. An seine Seite wird ein Esel namens Lilli und der Scherbensammler Ulf gestellt. Ulf ist geistig zurück geblieben und Simon zu leichtfertig - ein ungleiches Paar. Dennoch wachsen die Beiden mit voran schreitender Geschichte dem Leser ans Herz, vorallem aber Ulf, der ein herzensguter Mann ist.

    In Venedig kommen noch die Kurtisanin Serena und ihre Angestellten hinzu. Serena und ihr Freund und Angestellter Raffaelle begleiten die Beiden um die Glasbläsertochter aus Konstantinobel zu retten.

    Was mir sehr gut gefallen hat ist die EInbringung rund um die Glasherstellung im Mittelalter. Selbst Ulfs und Simons Reise nach Venedig und ihre Aufgaben in Venedig. Zwischen der Glasbläsertochter und Simon hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auch der Aufenthalt in Konstantnopel ist zu lang. Es ist zwar schön, das es eingebracht wurde, aber für mich zu lang. Da hätte man meines Erachtens etwas mehr vom Sultan ausbauen können.

    Was mich aber postitiv überrascht, das das Geheimnis um den wahren Kreuzmörder, der in Venedig umging, bis zum Schluß bewahrt wurde. 

    Der Schreibstil ist recht flüssig, so das man zügig voran kommt. Auch merkt man, das der Autor gut recherchiert wurde.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, auch wenn einzelne Sachen zu kurz kommen. Es ist spannend, nicht vorhersehbar und bereitet das ein oder andere Lesevergnügen.
     

      


  19. Cover des Buches Der fröhliche Nichtraucher (ISBN: 9783644101012)
    Alexander Graf von Schönburg

    Der fröhliche Nichtraucher

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der Graf legt ein (auch für Nichtraucher) interessantes Buch vor, wie mit dem Rauchen aufgehört werden kann und was man dabei über sich und seinen Körper lehrt,  und greift dabei zunächst auf eigene Erfahrungen zurück. Wie einfach es doch mit dem Aufhören ist, wenn man es wirklich MACHT und es nicht nur versucht. Akutes Rauchverlangen sei schon nach 2 Tagen überwunden, und man habe den "Suchtaffen" dann an sich überlistet. In der Wiederholung des lustvollen Lebens nach der Fluppe mit gewachsener Agilität und Vitalität (was oft genug wiederholt wird), vermag Graf von und zu ein verlockendes Ziel dem Qualmer vor Augen zu halten, so daß dieser beschämt auf seine gelben Finger schaut. Ich kann naturgemäß nicht sagen, ob der Leitfaden wirklich hilfreich ist, habe schon vor Jahren aufgehört und vermutlich auch nicht richtig inhaliert, sonst wärs mir wahrscheinlich nicht so leicht gefallen.

  20. Cover des Buches Kantika (ISBN: 9783866487109)
    Elizabeth Graver

    Kantika

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Elisabeth Gravers "Kantika" ist eine berührende Familiensaga, die mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat. Als sephardische Jüdin erzählt Graver die Geschichte ihrer Vorfahren mit großer Wärme und einer Liebe zum Detail, die spürbar macht, wie tief sie mit ihren Wurzeln verbunden ist.

    Besonders hat mich die märchenhafte Kindheit von Gravers Großmutter Rebecca fasziniert. Graver schildert Rebeccas frühe Jahre so lebendig, dass ich mich förmlich in die Szenen hineinversetzt fühlte. Gleichzeitig litt ich mit der Familie, als sie aufgrund des aufkeimenden Antisemitismus aus der Türkei fliehen musste – zunächst nach Barcelona, später nach Havanna und schließlich in die USA. Es ist eine Geschichte voller Verluste und Neuanfänge, und Graver gelingt es meisterhaft, sowohl die Härten des Exils als auch die Hoffnung auf ein neues Leben spürbar zu machen.

    Besonders gut gefallen hat mir die atmosphärische Dichte des Romans. Die Autorin schafft es mit ihrer präzisen Sprache und ihren detailreichen Beschreibungen, die verschiedenen Orte und Zeiten zum Leben zu erwecken. Man hört die Lieder, riecht und schmeckt die Gerichte, empfindet die Stimmungen der Orte – sei es das geschäftige Barcelona der 1920er-Jahre oder das sonnendurchflutete Havanna. Die intensive Recherche, die hinter diesem Buch steckt, macht sich in jedem Kapitel bemerkbar.
    Ein kleiner Wermutstropfen war für mich die Gestaltung der Schwarz-weiß-Fotos. Diese hätten einen wunderbaren zusätzlichen Einblick bieten können, doch sie sind so klein abgebildet, dass wichtige Details kaum zu erkennen sind. Bildunterschriften, die Orientierung geben, fehlen ebenso. Auch hätte ich mir an manchen Stellen mehr geschichtliche Einordnung gewünscht. Graver lässt die politischen Umstände, die das Leben ihrer Ahnen so stark beeinflusst haben, meist nur als leises Hintergrundrauschen anklingen. Etwas mehr Kontext hätte das ohnehin reiche Porträt noch weiter vertieft.
    Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt "Kantika" für mich ein großartiger Roman, den ich gerne weiterempfehle. Elisabeth Graver erzählt die Geschichte ihrer Familie mitreißend, detailreich und voller Empathie. Wer sich für persönliche Lebensgeschichten im Spannungsfeld von Exil, Identität und kulturellem Erbe interessiert, wer starke Frauenfiguren mag, wird hier eine eindrucksvolle und bewegende Lektüre finden.

  21. Cover des Buches Die Römer: Geschichte des römischen Reiches | Kultur und Leben im alten Rom (ISBN: B07DD5QBT8)
  22. Cover des Buches Gruselkabinett - Folge 184 (ISBN: 9783785785331)
    Bertha Werder

    Gruselkabinett - Folge 184

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ist mir inhaltlich zu märchenhaft geraten. Zu viel Unrealistisches und zu starkes Klischeedenken. Hinzu kommt, dass ich das Gehabe um die Haare reichlich übertrieben finde, da es deutlich Wichtigeres im Leben gibt, als Haare, die nachwachsen können bzw. von denen man als Tote sowieso nichts mehr hat. Thematisch leider eine der etwas schwächeren Folgen für mich.

  23. Cover des Buches Konstantin der Grosse (ISBN: 9783805336888)
  24. Cover des Buches Mehmed der Eroberer und seine Zeit (ISBN: B0000BG16V)
    Franz Babinger

    Mehmed der Eroberer und seine Zeit

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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