Bücher mit dem Tag "konzert"
76 Bücher
- Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.822)Aktuelle Rezension von: buecher_t1na"Das Orchideenhaus" habe ich mittlerweile schon in 2024 gelesen und bisher leider nicht rezensiert. Weiß gar nicht genau warum 🙈
Dies war mein erstes Buch von Lucinda Riley, inzwischen habe ich auch schon den ersten Teil der "Sieben Schwestern"-Reihe gelesen.
Ich erinnere mich noch, dass mir das Buch gut gefallen hat. Einige andere haben allgemein zur Geschichte schon was geschrieben, daher lasse ich das jetzt hier aus.
Mir hat das alte Tagebuch vom Großvater sehr gut gefallen. Ich betreibe seit ich 18 Jahre bin Ahnenforschung in meiner eigenen Familie, wenn mir ein Tagebuch oder ähnliches in die Hände kommen würde - wow.
Daher fand ich das mit den zwei Zeitsträngen auch wirklich cool. Julias Großmutter berichtet aus der Vergangenheit, während Julia in der Gegenwart mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat.
Ich fand das daher wirklich ein spannendes und interessantes Buch.
Wenn ich mich recht erinnere, war jetzt die Love Story zwischen Kit und Julia für mich auch kein Muss, aber auch nicht schlimm. - Colleen Hoover
Maybe Someday
(1.671)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsAusgerechnet an ihrem Geburtstag erfährt Sidney, dass ihr Freund ihr mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Ihr Nachbar Ridge, den sie erst seit kurzem kennt, lässt sie bei sich einziehen. Doch schon bald baut sich eine Tension zwischen den beiden auf, obwohl Ridge selbst in einer Beziehung ist.
Colleen Hoover bekommt so viel hate auf Social Media. Ich hingegen liebe ihre Bücher, so wie auch dieses hier.
Man kam gut in das Buch rein und der flüssige Schreibstil hat das Lesen so einfach gemacht. Außerdem wurden in diesem Buch wichtige Themen behandelt, was ich sehr interessant fand, da ich die Welt dadurch mal aus einer anderen Perspektive sehen konnte. Die Geschichte war schön und hatte auch ihre spannenden Stellen. Sie hatte genau die richtige Länge.
Das einzige, was mir an der Story nicht gefallen hat, war das Verhalten der meisten Charaktere. Viele Aussagen von Warren fand ich sehr fragwürdig. Außerdem tat mir Meggy so unglaublich leid.
Diese Geschichte war jedoch auf jeden Fall mal etwas anderes und ich kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen. - Kyra Groh
The Iced Caramel Coffee Agreement
(153)Aktuelle Rezension von: Kiki2705„The Iced Caramel Coffee Agreement“ aus der Feder von Kyra Groh ist Teil 2 der Romance-Reihe im kleinen Örtchen Lower Whilby.
Eleanore ist brav, angepasst und immer gern zu Hilfe. Doch gleichzeitig hadert sie damit, dass sie mit ihren 27 Jahren immer noch zu wenig Erfahrungen gesammelt hat und möchte dies endlich ändern. Als Dex, ein gescheiterter Musiker, in die Stadt kommt, um Unterschlupf bei seinem Bruder James zu finden, schließen die beiden kurzerhand eine Vereinbarung – Dex soll Eleanore zeigen, wie man Regeln bricht und Abenteuerliches erlebt. Gleichzeitig zeigt Eleanore Dex wie man seine innere Ruhe finden kann. Stück für Stück kommen sie sich näher und die Abmachung gerät schnell in Vergessenheit.
Schon das Cover des Buches ist zuckersüß gestaltet und passt sehr gut zu Band 1 der Reihe.
Das kleine Örtchen Lower Whilby konnte man sich richtig gut vorstellen. Die Gerüchteküche, sobald man etwas Unerwartetes sagt oder tut, die Sorge der Anwohner*innen um ihre Mitbürger*innen, aber gleichzeitig auch der Druck, immer zu gefallen und sich anzupassen.
Eleanore war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist in ihren eigenen Augen keine Schönheit, hat aber das Herz am rechten Fleck. Ihr Verlangen nach mehr im Leben konnte ich so gut nachvollziehen und es war toll aufgearbeitet.
Bei Dex konnte man seine innere Zerrissenheit förmlich spüren. Aber auch bei ihm hatte ich sofort das Gefühl, mit ihm verbunden zu sein.
Die Annäherung der beiden habe ich sehr gern beobachtet. Die witzigen Dialoge, aber auch die romantischen Gefühle sind herzergreifend.
Gleichzeitig habe ich die Nebencharaktere Jude und James, die man aus Band 1 kennt, geliebt. Aber auch Olive, die ihre Geschichte in Band 3 bekommt, hat mir in ihrer Entwicklung gefallen.
Der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen.
Die Geschichte wird in wechselnder Perspektive aus der Sicht von Eleanore und Dex erzählt.
Was mir sehr gefallen hat, war, dass die spicy Szenen nicht überhandnehmen und die romantischen Entwicklungen sich ganz natürlich in die Geschichte einfügen.Insgesamt war es für mich ein Buch zum Dahinschmelzen und Abschalten. Ich habe es sehr gern gelesen und mich in Lower Whilby richtig wohl gefühlt. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle Romance-Fans!
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir die Welt
(417)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks3,5/5 ⭐️
Ich wollte das Buch schon lange lesen. Von der Autorin habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und auch wenn nicht alle Highlights waren, mag ich ihren Schreibstil sehr. Außerdem liebe ich Musikgeschichten, auch wenn ich sie viel zu selten lese.
Der Einstieg hat mich erstmal etwas enttäuscht. Nicht wegen des Schreibstils, sondern wegen der Art, wie die Geschichte beginnt. Man merkt dem Buch an, dass es schon älter ist. Wer mit solchen Romance-Dynamiken nichts anfangen kann, wird hier vermutlich Probleme haben. Für mich war es teilweise gewöhnungsbedürftig, gerade bei Dialogen, Kosenamen und Verhaltensweisen.
Mein größtes Problem war die Liebesgeschichte. Die beiden lernen sich als Fremde kennen und innerhalb kürzester Zeit wird alles extrem intensiv. Für mich ging das viel zu schnell. Ich brauche nicht unbedingt Slow Burn, aber hier hätte ich mir deutlich mehr Entwicklung gewünscht. Gefühlt passiert alles in den ersten 100 Seiten und danach dreht sich vieles eher im Kreis.
Dadurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Beziehung kaum weiterentwickelt, während nur neue Probleme dazukommen. Das hat mich emotional leider etwas verloren.
Mit Killian bin ich auch nicht richtig warm geworden. Er war mir oft zu besitzergreifend und einfach too much, gerade in seiner Art zu sprechen und zu handeln. Das wirkte für mich nicht mehr ganz zeitgemäß.
Libby hingegen mochte ich. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie öfter für sich selbst einsteht und ihre Meinung stärker vertritt. Oft hatte ich das Gefühl, dass sie sich zu sehr anpasst.
Trotzdem gab es auch Dinge, die ich wirklich mochte. Das Musiksetting hat mir richtig gut gefallen. Auch einige Nebencharaktere fand ich spannend, und ich habe definitiv Interesse, ihre Geschichten weiterzuverfolgen.
Gegen Ende konnte mich das Buch dann auch nochmal mehr abholen. Es war vorhersehbar, aber nicht überdramatisiert, sondern eher ruhig und rund abgeschlossen, was ich tatsächlich sehr mochte.
Fazit:
Kein perfektes Buch für mich, weil mich die Lovestory und Killian nicht wirklich überzeugen konnten. Aber das Setting und die Nebencharaktere machen Lust auf mehr.
- Jennifer Estep
Frostglut
(1.282)Aktuelle Rezension von: Nanni21Der Teil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er mich sehr aufgeregt hat. Es stellen sich so viele gegen Gwen und dies lässt einen wirklich enorm mitfiebern und mitleiden. Es war sehr gut geschrieben und auch sehr spannend und hat mir wirklich unfassbar gut gefallen. Doch Gwen tat mir so leid, dass sie so alleine dastand und ihre Freunde es so schwer hatten ihr zu helfen. Ich habe mit Gwen sehr mitgefühlt und gehofft, dass das Missverständnis bzw. die falschen Beweise der Schnitter endlich herauskommen und ihr geglaubt wird, damit man zusammen gegen die Schnitter kämpfen kann.
Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren wieder die Wiederholungen der bisherigen Geschichte und auch die ständigen Erklärungen. Ich finde dies immer schade, da man dies mittlerweile vier mal gelesen hat.
Ich kann dieses Buch aber auf jeden Fall jedem Fan der Mythologie in der heutigen Zeit empfehlen und auch jedem Leser, der Gwen beistehen möchte.
- Jamie Shaw
Rock my Heart
(935)Aktuelle Rezension von: NyncoRock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.
- Gayle Forman
Nur diese eine Nacht
(470)Aktuelle Rezension von: gedankengarten„Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.
- Emma Scott
The Light in Us
(543)Aktuelle Rezension von: Pia_blindeBuchwurminVor Absage sagt: ich habe das Buch aus der Sicht einer tatsächlich Blinden gelesen. Denn ich bin fast blind.
Der Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Die Charaktere sind von Anfang an wirklich interessant und überzeugen mit einem herzlichen, authentischen und entwickelnden Charakter.Stellenweise war es mir jedoch zu kitschig. Und zu harmonisch. Vielleicht wünsche ich mir aber auch nur so viel Mut wie Noah in diesem Buch. Ich kann es wenig beschreiben.
Besonders schade, finde ich, dass das Klischee mit der Sonnenbrille wieder einmal erfüllt wurde. Keine Ahnung, wo das immer herkommt. viele blinde tragen eine Sonnenbrille. Aber aus anderen Gründen. Ich finde darauf hätte man in diesem Buch eingehen können. Aber im Großen und Ganzen ein wirklich schönes Buch und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. - Jessica Martinez
Virtuosity - Liebe um jeden Preis
(311)Aktuelle Rezension von: Jd_bookworldVirtuosity - Liebe um jeden Preis (Boje)
Klappentext:
Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt.
Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...
Meine Lesermeinung:
Ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, bis ich mich in die Geschichte fallen lassen konnte. Da Der untertitel leicht auf ejne Romanze schließt das aber nur im Hintergrund spielt. Dennoch hat mich das Buch sehr angesprochen da ich selber auch Geige spiele. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen.
Sterne: 3 🌟 - Emily Wibberley
The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
(170)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gestehen, dass ich the „The Break Up Tour“ von Emily Wibberley und Austin Siegemund-Broka schon länger auf social media verfolgt hatte. Jetzt ist es aber auch bei mir eingezogen als Swiftie.
Ich finde den Roman wunderschön. Die Mischung aus Liebegeschichte und Songwriting ist wirklich genial. Immer wieder sind einzelnen Songtexte im Buch zu finden, die von der Hauptperson Riley stammen.
Es gibt in dem Buch vor allem um die Zweiten Chancen. Diese dürfen sowohl Max als auch Riley erleben. Beide auf ihre Art und für ihre gemeinsame Story.
Mir hat es inhaltlich besonders gut gefallen, da viele Taylor Swift Momente in dem Buch waren. Das bedeutet, ich musst immer an sie dabei denken und es ist ein wenig von ihr inspiriert. Das hat mir gut gefallen.
Auch sprachlich fand ich es schön. Es hat sich wunderbar gelesen und war auch kein bisschen zäh oder unnötig gefüllt. Es war wirklich sehr schön und hatte einen dauerhaften Lesefluss.
Ich gebe 4,5 Sterne, da mir an manchen Stellen mehr Tiefe und ein bisschen mehr Emotionen gefehlt haben. Aber es ist ein sehr gutes Buch.
Optisch hat es einen schönen Farbschnitt, der perfekt zu dem Cover mit Riley passt.
- Bianca Iosivoni
Der letzte erste Song
(318)Aktuelle Rezension von: Julia1311_Dieses Buch ist ein wunderschöner Abschluss der Reihe und hat mich emotional nochmal richtig abgeholt. Die Geschichte von Grace und Mason lebt von leisen Momenten, unausgesprochenen Gefühlen und einer Verbindung, die sich ganz natürlich entwickelt.
Besonders gefallen hat mir die musikalische Komponente. Das gemeinsame Songwriting bringt die beiden auf eine besondere Weise näher und sorgt für eine ganz eigene, fast schon intime Atmosphäre. Gleichzeitig stehen innere Konflikte und das „Was wäre wenn“ immer im Raum, was die Geschichte spannend und emotional macht.
Grace als Figur fand ich sehr greifbar, vor allem durch ihre Vergangenheit und die damit verbundenen Ängste. Mason wirkt auf den ersten Blick locker, hat aber deutlich mehr Tiefe, als man zunächst erwartet. Genau dieses Zusammenspiel macht die Dynamik zwischen ihnen so besonders.
Ein gefühlvoller, ruhiger und gleichzeitig intensiver Liebesroman, der zeigt, dass nicht jede große Geschichte laut sein muss. Für mich ein perfekter Abschluss mit ganz viel Herz.
- Jörg Maurer
Föhnlage
(400)Aktuelle Rezension von: BlueberryDessertEs gibt ja viele lustig geschriebene Krimis, aber bei Jörg Maurer schätze ich vor allem den feinen Sprachwitz. Die Figuren bleiben für mich ein wenig blass, aber dem Lesevergnügen tut das keinen Abbruch. Der Humor ist es, was dieses Buch besonders macht. Der Krimi ist solide und spannend geplottet, mir hat's gefallen.
- Tanya Stewner
Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale
(59)Aktuelle Rezension von: LorenaaaaDieses Buch ist echt super❤️. Die ganze Reihe ist wirklich sehr empfehlenswert. Extrem spannend!!!!!!!!!!! Vor allem für die, die gerne Fantasy und Abenteuer haben. Man weiss nie wie es weiter geht. Die charaktäre sind wirklich lebensecht. Ich habe keine Lieblingsfigur da alle echt super sind. Wer diese Bücher nicht mag verstehe ich nicht...
- Teresa Sporrer
Verliebe dich nie als Rockstar
(540)Aktuelle Rezension von: AlissilaAlso ich hab mich durch das Buch durchgekämpft.
Ich glaube für heranwachsende Mädels von zwölf - dreizehn Jahren ist es eine schöne Geschichte, wie es sich ein Mädchen wünschen könnte.
Als Erwachsene ist es furchtbar nervig, was für ein Blödsinn geredet wird und welche Entscheidungen aus den dämlichsten Gründen gefällt werden.
Also ich hab es durchgeschafft, aber das war es auch.
- Kathinka Engel
Words unspoken
(106)Aktuelle Rezension von: BuffySummers83
Zum Cover/Stil:
Das Cover und der Farbschnitt des Buches Words Unspoken – Badger Books Reihe Band 1 haben mir sehr gut gefallen und finde diese sehr passend zum Titel sowie auch zum Inhalt! Der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn ich anfangs Probleme hatte mit dem Buch warm zu werden. Aber irgendwie fehlte mir in den ersten Kapiteln das gewisse Etwas das mich ans Buch fesselt, zumal ich erst am 3 Tag nur 13 % geschafft hatte. Das Buch fand ich teilweise fesselnd wegen dem witzigen Schlagabtausch zwischen Louise, Coulter und Bash! Ich war am Montag den 09/02 am überlegen lese ich das Buch zu ende oder breche ich es ab! Aber ich habe es heute (14/02) in den frühen Morgenstunden bevor ich ins Bett gegangen bin noch beendet. Mir waren die meisten Charaktere sympathisch, da es ja nicht wirklich Antagonisten gibt in dem Buch.
Zum Inhalt des Buches:
Im ersten Band geht es um Camille Ives und Bash Hanlon aber auch Jethro.
Zu Beginn sprayt Jethro was an eine Wand und musste aufpassen nicht erwischt zu werden.
Die ganze Zeit ging ich davon aus das es ein Mann ist, dieser Jethro. Falsch gedacht, nur ein Pseudonym. Man hatte nach einer Weile den Verdacht wessen Pseudonym Jethro ist. Ich fand Camille sehr in sich gekehrt, denn sie fühlte sich die ganze Zeit unsichtbar und fand nicht auf anhieb Freunde und Daniel ihren Kollegen hatte sie auch immer mit Ausreden von sich gehalten. Auch wenn die Besuche bei ihrem Vater keine Ausrede ist, denn der hat Alzheimer und ist in einem Pflegeheim. Und er erkennt nicht immer seine Tochter Camille, sondern glaubt es sei Mara ihre Zwillingsschwester. Und Camille will endlich wieder sie selbst sein und nicht mehr Mara sein. Denn das hat dazu geführt das sich die Schwestern entzweit hatten in ihrer Jugend. Camille hatte sich entschlossen in Jethros Namen das Buch über Gedichte bei Badger Books mit Bash Hanlon zu veröffentlichen. Wie lange blieb es ihr Geheimnis? Das waren einige Kapitel.
Bash Hanlon schaffte es eine ganze Weile nicht seinen Kollegen und Freunden oder seiner Exfreundin die Meinung zu sagen, sondern machte immer alles mit sich aus. Sowas ist doch auf die Dauer überhaupt nicht gesund. Das fand ich nicht so toll, dass er es nicht mal geschafft hatte Coulter endlich mal die Meinung zu sagen das er einfach Mrs. Pavlidis aus dem Verlag sozusagen gewiesen hat. Ich fand diese ältere Frau ganz nett, denn sie kam mit PCs zurecht. Coulter ist einfach zu empfindlich in Sachen Hygiene. Und das hat mich sehr genervt. Und dann der Schlagabtausch zwischen Bash, Coulter, Louise und Evie (als sie anfing bei Badger Books begann zu arbeiten) hatte mir sehr gut gefallen. War sehr lustig.
Wer jetzt wissen was sonst alles so im ersten Band passiert ist, lest es am besten selbst und ich bin auf eure Bewertung gespannt. Ob es euch noch besser als mir gefallen hat oder noch weniger. Ich hoffe Band 2 ist noch besser.
Mein Fazit:
So im Großen und Ganzen hatte mir das Buch gefallen, aber leider hatte das gewisse Etwas für ein Monatshighlight gefehlt! Zumal ich knappe 8 Tage für das Buch benötigt hatte! Empfehle es aber dennoch weiter!
[07/02 – 14/02/26]
- Bruce Springsteen
Born to Run
(44)Aktuelle Rezension von: Michael_BlumAuslöser dafür, die Autobiographie "Born to run" von Bruce Springsteen zu lesen, war der aktuell in deutschen Kinos angelaufene Film zu seinem Leben (den ich auch recht gut fand!). Ich habe mich dann an die 666 Seiten herangewagt und war positiv überrascht: Das Buch ist weit mehr als eine reine Zusammenstellung der Erfolge nach den vermutbar nicht ganz so einfachen Anfangsbemühungen, sich als Künstler zu etablieren. Ich habe viel über den Menschen Bruce Springsteen erfahren, zu seiner Herkunft, zu seiner Haltung zum Leben und zu Amerika. Das Buch hat durchaus Tiefe - und hat mir, der ich eigentlich nie Fan seiner Musik war, diese doch nähergebracht. Und mit seinem Selbstverständnis zu seiner Rolle in der E-Street Band ist er wohl tatsächlich 'Der Boss'. Interessant auch, wer in den 70-ern bis 90-ern mit wem welche musikalische Beziehung gepflegt hat. Und: Der dicke Schmöker war an keiner Stelle langweilig!
- Gilly Macmillan
Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit
(185)Aktuelle Rezension von: _jamii_Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter Maria der 18-Jährigen wieder und wieder eingetrichtert. Nichts darf die Idylle ihres perfekten neuen Lebens zerstören. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe gemeinsam mit ihrem Stiefbruder ein Konzert gibt, taucht im Publikum ein Mann auf, der Zoe als Mörderin beschimpft. Wenige Stunden später ist ihre Mutter tot. Und es zeigt sich, dass Zoe nicht die einzige ist, die ein dunkles Geheimnis hütet ...
Der Schreibstil ist ganz in Ordnung, nicht überragend aber dennoch interessant. Da immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit abgewechselt wird, erfährt man mit der Zeit immer mehr, was damals passiert ist und warum der Mann Zoe als Mörderin beschimpft. Natürlich immer nur gerade so viel, dass man unbedingt weiterlesen muss. Es wird aus mehreren Perspektiven geschrieben, so dass man ein rundes Gesamtbild hat, wobei nicht jeder Charakter gleich wichtig ist bzw. gleich viel zum Verlauf der Geschichte beiträgt.
Zoe ist grundsätzlich ein gutes Mädchen, dem das Schicksal übel mitgespielt hat. Sie ist mir sympathisch und ich fiebere mit ihr mit, sowohl damals, wie auch jetzt. Die anderen Familienmitglieder mag ich weniger. Während mir Chris vollkommen unsympathisch ist, geht mir Zoes Mutter mit ihrer rundum künstlichen Art auf die Nerven. Generell kann ich nicht viel mit der nach aussen getragenen perfekten Familie anfangen.
Es handelt sich hierbei viel mehr um ein trauriges Familiendrama, für mich ist das ganz und gar kein Thriller, dafür fehlt einfach die Brisanz. Generell ist es wohl eher für jugendliche Lesende gedacht, als für Erwachsene.
Das Ende ist irgendwie überraschend und irgendwie doch nicht. Obwohl ich alles aus der Sicht der Charaktere nachvollziehen kann, ist es moralisch doch ein bisschen bedenklich.
Alles in allem gutes Buch, eher für Zwischendurch.
- Julie Johnson
Faded - Wenn alles stillsteht
(67)Aktuelle Rezension von: JaquelineMNachdem Band 1 einen miesen Cliffhanger hatte musste ich direkt mit Band 2 starten.
Da der Schreibstil so bombastisch ist, war ich direkt wieder in der Story drin gewesen 😁
Dieses auf und ab zwischen Ryder und Felicity das war echt…uff 🤯😮💨
Immer wenn ich dachte es sei wieder alles in Ordnung zwischen ihnen und lief auch mehr als gut kam der nächste Tiefschlag, es war lauter Höhen und Tiefen und genau das hat dieses Buch für mich auch emotional gemacht 🥰
Es wurden einige Geheimnisse gelüftet die sogar noch in Band 1 unbeantwortet waren, man hatte einfach keinen Schimmer gehabt was einen erwarten, es war spannend und vorallem unvorhersehbar was ein toller Überraschungseffekt es war.
Es gab in dem Buch eine Stelle kurz bevor das zu Ende ging, der Songtext hat den Namen „19“ und der Inhalt war die Vergangenheit von Felicity ihrem 19ten Lebensjahr, das was sie da erlebt hat wünscht man keiner Frau 🥺
Aber alles in allem... Es wurden wichtige Themen aufgegriffen.. z.B das Suchverhalten und wie leicht es doch ist da reinzu rutschen und was für ein Kampf dahinter steckt da wieder rauszukommen.
Es wurde alles gut und detailliert beschrieben, man konnte sich das Setting und die Konzerte fast schon wie ein Film vor Augen abspielen lassen.
Ein gelungener Band 2 und für mich auch ein Jahres Highlight ❤️
- Tom Rob Smith
Agent 6
(167)Aktuelle Rezension von: die_solveig_liestIm dritten Band der Reihe führt uns die Geschichte zunächst zurück ins Jahr 1950. Stalin ist an der Macht, sein Terrorregime hält das Land fest im Griff. Leo Demidow, ein junger, aufstrebender Geheimdienstagent, erhält den brisanten Auftrag, den schwarzen amerikanischen Sänger und bekennenden Kommunisten Jesse Austin während eines Besuchs in Moskau zu betreuen. Trotz all seiner Bemühungen, den wahren Alltag der Menschen zu vertuschen, kommt es beinahe zu einem großen Eklat.
Fünfzehn Jahre später findet in New York ein gemeinsames Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler statt - ein inszeniertes Symbol der Annäherung und Völkerfreundschaft. Auch Demidows Frau und seine beiden Töchter reisen in die USA. Dort werden sie ungewollt zu Spielfiguren eines politischen Komplotts. Der Abend des Konzerts endet mit mehreren Toten und einem erschütternden Vorfall, der Leo Demidow zutiefst trifft.
Agent 6 ist der Einzige, der weiß, was wirklich geschehen ist, und für Leo beginnt eine traumatische Suche nach der Wahrheit. Doch wird er sie jemals erfahren?
Was hat mich dieses Buch gefesselt, mitgerissen und zutiefst berührt. Selten hat ein Buch so viele unterschiedliche Gefühle in mir ausgelöst. Es ist kein Thriller für zwischendurch, aber wer sich darauf einlässt, wird durch eine ganz besondere Tiefe belohnt. Dieses Buch erzählt von Hass, Grausamkeit und Entsetzen – aber auch von bedingungsloser Liebe.
Selten hatte ich beim Lesen ein solches Herzklopfen, dass mir beinahe der Atem wegblieb.
Ein großartiger Abschluss der Reihe um den russischen Agenten Leo Demidow.
𝗪𝗼𝘄. - A.V. Geiger
Follow Me Back
(285)Aktuelle Rezension von: bookxn_bellyIch habe Follow Me Back tatsächlich innerhalb eines Tages durchgelesen – das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt! Der Schreibstil ist super flüssig, spannend und lässt sich unglaublich schnell lesen. Man möchte einfach wissen, wie es weitergeht, und das macht für mich schon viel aus.
Trotzdem bin ich mit dem Hauptcharakter Tessa gar nicht warm geworden.
Ich habe Tessa als egoistisch und teilweise nur sehr schwer nachvollziehbar empfunden. Ihr Verhalten hat mich regelrecht genervt.
Scott und Tessa´s Mutter hingegen konnte ich deutlich besser verstehen. Ich wäre an deren Stelle längst durchgedreht, bei dem Verhalten was Tessa an den Tag legt.
Ebenso Eric, auch ihn konnte ich gut verstehen und seine Reaktion wirkten für mich realistisch.
Mit dem Ende der Geschichte habe ich mich aber etwas schwergetan… auch dieses ist meiner Meinung nach, was das angedeutete Strafmaß betrifft unrealistisch. Es liegt kein wirklicher Straftatbestand vor und doch ist die Rede davon, dass eine Person „lange hinter Gittern bleiben wird“.Die gesamte Geschichte wirkt mir daher doch sehr konstruiert.
Schlussendlich ein schnell und gut zu lesender Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht. Charakterlich zwar teilweise schwierig, aber definitiv ein Buch, das man so schnell nicht aus der Hand legt!
- Natasha Korsakova
Römisches Finale
(25)Aktuelle Rezension von: JeyspressoAuch den zweiten Band von Natasha Korsakovas Di-Bernardo-Reihe habe ich nun zum dritten Mal gelesen und dabei erneut viel Lesevergnügen gehabt. Mit Di Bernardo ist es ein wenig wie nach Hause kommen: Man liest die erste Seite und ist direkt wieder in seiner Welt angekommen. Eine Welt, die trotz völliger Hingabe zum Beruf nicht vergessen lässt, dass es auch noch ein Familienleben gibt. Was meiner Ansicht nach zu häufig in Krimis vernachlässigt wird (dass Ermittler*innen zum Beispiel auch mal zur Toilette, essen oder schlafen müssen), wird hier auf geschickte Art und Weise in den Roman integriert: Di Bernardos Sohn Alberto ist mittlerweile bei seinem Vater eingezogen und während dieser zwar nach wie vor seine Beziehungsprobleme pflegt, ist doch die väterliche Zuneigung zu seinem Sohn (der selbst langsam die Frauenwelt entdeckt) immer präsent. Der höchst sympathische Ispettore Del Pino, der einem in diesem Buch noch mehr ans Herz wächst, sorgt darüber hinaus dafür, dass auch die Nahrungsaufnahme niemals zu kurz kommt.
Dadurch ergeben sich nicht nur spannende und vor allem humorvolle zwischenmenschliche Momente zwischen Di Bernardo und seinem Kollegen – sie geben der Autorin auch die Möglichkeit, die zahlreichen gastronomischen Angebote Roms (erneut) in die Geschichte einzuflechten und so dem Ganzen sein gewisses italienische Flair zu verleihen. Es lohnt sich immer, die tatsächlich existierenden erwähnten Cafés, Restaurants (und allgemein die Stadtteile und erwähnten Monumente etc.) zu googlen, um ein tieferes Gefühl dafür zu bekommen, wo die Figuren sich gerade aufhalten.
Ebenso lohnt es sich wie immer, die im Buch erwähnten musikalischen Stücke parallel zur Lektüre anzuhören. Lag im ersten Teil noch ein überwiegender Fokus auf Violin-Werken, spielt hier Rachmaninows zweites Pianokonzert eine tragende Rolle, das man mit seinen knapp vierzig Minuten Aufführungszeit auch gut während des Lesens komplett laufen lassen kann. Inhaltlich dreht sich schließlich alles – zunächst – um die Ermordung des Pianisten Emile Gallois. Bereits nach kurzer Zeit befinden sich Di Bernardo und seine Kolleg*innen jedoch in einem dichten Netz aus Intrigen, Beziehungsdramen und offensichtlich nicht aufgearbeiteten Kindheitstraumata. Wie bereits im ersten Band bildet auch hier eine Zeitschiene der Vergangenheit eine weitere Erzählebene, die die italienische Mafia behandelt. Bis zum Schluss wird jedoch offengelassen, was es damit auf sich hat. Man könnte sich darüber streiten, ob diese Inhaltsebene mit ihrem eigentlichen „Protagonisten“ zu spät eingeführt wird – ich persönlich finde die vielen Umwege vorher allerdings sympathisch, weil sie die Ermittlung auf gewisse Weise menschlich machen.Überhaupt wird auch in diesem Buch wieder die Stärke Natasha Korsakovas offensichtlich, Figuren sehr real und zutiefst liebenswert werden zu lassen – bis auf Di Bernardos ewige Problembeziehung Giorgia. Ich bin gespannt, ob es im nächsten Teil noch dazu kommen wird, dass man sich tatsächlich wünscht, es möge doch endlich wieder klappen zwischen den beiden...
Im direkten Vergleich würde ich sagen, dass es der Autorin mit diesem Teil gelungen ist, die Narration sogar noch dichter, humorvoller und spannender zu machen. Klischees der Musikwelt werden mit einem Augenzwinkern aufgegriffen, die Figuren sind jedoch wunderbar vielfältig und im zeitgenössischen Sinne divers. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil der Reihe zu lesen – und zwar nicht zum dritten, sondern zum allerersten Mal.
- Vi Keeland
The Story of a Love Song
(221)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryIn letzter Zeit habe ich bei den Büchern von Keeland & Ward oft gemeckert, dass sie immer dasselbe Strickmuster fahren und es langsam langweilig wurde. Doch „The story Of A Love Song“ von meinem SuB zu befreien, war eine gute Entscheidung, denn diese Geschichte unterscheidet sich definitiv von den anderen.
Die Brieffreundschaft zwischen Griffin und Luca fand ich sehr romantisch – zumindest bis zu dem Moment, in dem sie so dirty wurde. Ab da schien es nur noch um Erotik zu gehen, was ich ziemlich schade fand.
Aber ich mochte Luca und ihre wirklich schlimme Hintergrundgeschichte. Es war verständlich, wieso sie sich nicht mehr bei Griffin gemeldet hat – genau so, wie verständlich war, wieso er sie umso mehr gebraucht hat und sie nicht vergessen konnte.
Schade war,d ass das Hausschwein eine so kleine Rolle gespielt hat, von ihr hätte ich gerne mehr gelesen. Aber den Doc mochte ich sehr. So kuriose Charaktere können die beiden Autorinnen wirklich gut.
Im Grunde hat mir diese 'verschiedene Welten' Geschichte super gut gefallen. Obwohl ich den Part mit dem Rockstarleben zur Mitte hin etwas öde fand. Aber das ist ein persönliches Problem – ich mag einfach nichts mehr über reiche Schnösel lesen.
Aber das Buch hat dann auch noch gut die Kurve gekriegt, indem es sich wirklich mit den Problemen der Charaktere auseinandergesetzt hat. Liebe war kein Allheilmittel, Luca musste dennoch an ihrem Trauma arbeiten, aber es hat gezeigt, dass Liebe zumindest ein Grund sein kann, aus dem man an sich arbeiten möchte. Das fand ich sehr schön.
Ich fänds toll, wenn die beiden Autorinnen wieder mehr solche Geschichten schreiben und wieder aus ihrem Einheitsbrei heraus kommen würden, denn man sieht, dass sie das wirklich gut können.
- Carola Dunn
Miss Daisy und die tote Sopranistin
(25)Aktuelle Rezension von: MissWatson76Ich kann nur sagen, dass ich Miss Daisy einfach total gerne mag. Es ist schön, ihrer Geschichte zu folgen und den Fällen, in denen sie ermittelt.
Das hier ist der dritte Fall von Miss Daisy und Inspector Alec Fletcher in dem sie zusammen ermitteln. Ich muss sagen, dass für beide einfach alles fast viel zu glatt läuft und es kaum Komplikationen gibt, aber dafür ist es eben ein Cosy Krimi und das muss dann eben so sein.
Aber dafür sind alle andere Personen um sie herum schon ziemlich verrückt und fast jeder von ihnen hat ein Motiv für einen Mord. Und da ist es nicht so einfach, den richtigen zu finden. Aber es macht Spaß, den Ermittlungen zu folgen.
Hier geht es um einen total Sopranistin, die vergiftet wurde und viele Hauptverdächtige.
Einfach cosy, aber fast perfekt.
- Bela B Felsenheimer
Fun
(39)Aktuelle Rezension von: LittleMEs ist das Ereignis in Sasenhaim. Die Band nbl/nbl spielen ihr drei großen Konzerte bevor es in der Tour weitergeht nach Paris, Süddeutschland und die Schweiz. Zurück zu ihren Ursprügen, hierhin, wo alles angefangen hat. Ob das immer so gut ist? Doch die drei großen Konzerte und der Fun werden überschattet von einem Shitstorm. Die fünf Musiker haben gerade während ihrer Aftershowpartys immer Fun, doch ist dies auch für Ljilja so? Für sie ist der Konzertabend in Köln ein einziger Alptraum. Wie werden die Abende in Sasenhaim enden? Wer zahlt hier den Preis, das andere grenzenlosen Spaß erleben dürfen.
Ein gesellschaftliches und kritisches Buch, von einem Musiker einer der bekanntesten Deutschen Bands, mit Einblicken, die sonst wahrscheinlich die wenigsten Leute haben. Bela B Felsenheimer schreibt das Buch in einem sehr angenehmen Stil. Lediglich über die Namen bin ich das ein oder andere Mal gestolpert. Die Auflockerungen durch Nachrichten und KI-Recherchen.
Durch die knapp gehaltenen Kapitel, den Sprung zwischen den einzelnen Protagonisten (wir haben nicht nur die Sicht der einzelnen Mädchen und der Band, sondern auch die der Managerin oder auch des Securitychefs) und die Einteilung in die einzelnen Wochentage kommt man zügig durch das Buch und hat das Gefühl, dass doch ein Kapitel doch durchaus noch machbar ist. Auch die kleinen Anspielungen auf uns bekannte Bands wie die Die Ärzte und die Toten Hosen lockern das doch sehr schwere Thema auf.
Bela zeigt aber nicht nur das Macht, Geld und Positionen in der Rockszene ausschlaggebend sind, sondern auch in anderen sozialen Schichten. Ein Sprung in die Apothekenlobby oder die LARP-Szene ist da doch mal etwas anderes.
Für mich ein sehr gelungenes Buch mit einem leider zu schnellen Ende. Gerne mehr davon. Ein sehr gutes Buch, welches ich jedem nur ans Herz legen kann.























