Bücher mit dem Tag "kopenhagen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kopenhagen" gekennzeichnet haben.

183 Bücher

  1. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Ich habe mir das Buch nur gekauft, da ich ein Buch für den Urlaub gesucht habe. Und da ich kein gutes von meinen mitnehmen wollte habe ich dieses bei den Mängelexemplaren erstanden.

    Ich habe von Audrey Carlan bereits die Calendar Girl Reihe gelesen, welche ich sehr gemocht habe, weshalb ich wusste auf was ich mich einlasse. In diesem Fall auf viel Spice und gutaussehende Männer. Was jedoch anders ist, ist dass die Geschichte aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Was ich ziemlich interessiert finde. Denn immer sind es weibliche Protagonistinnen aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. 

    Der Inhaltliche Aspekt ist fast gleich. Jeden Monat woanders. Doch hier geht es diesmal nicht darum als Escort zu arbeiten. Nein. Denn die Jungs von International Guy sind das genau Gegenteil. Sie wollen Frauen helfen. Sei es Finanziell, Modisch oder mit Sexappel. Natürlich geht es in dem Buch auch heiß her. Was typisch für Audrey Carlan ist.

    Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gut gelungen. Es gab viele spannende Stellen. Vor allem in Paris und New York. Die beiden Städte haben mir am besten gefallen. Kopenhagen war dahingehend etwas kurzgehalten und unspektakulär. Jedoch hat mir da der königliche Aspekt sehr gut gefallen. Was den royalen Ereignissen in England geschuldet war. Denn ich bin ein großer Fan der englischen Königsfamilie.   

    Aber nichts desto trotz ist das Buch ein gutes Urlaubsbuch, welches sich einwandfrei zwischendurch lesen lässt. Jedoch kann ich euch schonmal vorwarnen. Es macht definitiv Lust auf mehr. Denn nach dem offenen Ende möchte man sofort wissen wie es weiter geht. 


  2. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

     (599)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Der neue Teil der Sonderdezernat Reihe ist wie auch die Teile davor Top, spannend die Charaktere sind immer noch Mega sympathisch und es wird nicht langweilig. Ich kann nur sagen wie immer gutes Buch ich freue mich auf alle weitere Teile. Absolut geniale Reihe einfach <3 

  3. Cover des Buches Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6) (ISBN: 9783864931727)
    Stefan Ahnhem

    Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6)

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Melanie-Schultz

    „MEERESSARG“  von Stefan Ahnhem ist bereits der sechste Teil um den Kommissar Fabian Risk.
    Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden wären von Vorteil.


    „Auf dem Meeresgrund wird ein Auto mit zwei Leichen gefunden. Die Ermittlungen beginnen sehr schleppend. Jan Hesk, der neue Hauptermittler bekommt seine erste große Chance bei diesem Fall. Wobei recht schnell zum Vorschein kommt, das Korruption ein sehr großes Thema ist, bei dem auch der Polizeichef von Kopenhagen Kim Sleizner nicht außer Acht zu lassen ist. Auch seine ehemalige Kollegin Dunja Hougard ermittelt im Verborgenen gegen ihn.„

    Bei diesem Krimi laufen einige verschiedene Handlungsstränge, die aber am Ende doch zusammen führen. Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd, flüssig und spannend.
    Man bekommt zwar die Protagonisten schon etwas näher gebracht, wobei ich finde, dass das Lesen der Vorgängerbände auf jeden Fall von Vorteil ist. Dem eigentlichen Hauptdarsteller Fabian Risk wird eher eine Nebenrolle zugedacht. Er hat mit einem persönlichen Schicksalsschlag zu kämpfen und ermittelt privat.

    Trotz allem hat mir dieser Krimi gut gefallen.

  4. Cover des Buches Der Susan-Effekt (ISBN: 9783446249042)
    Peter Hoeg

    Der Susan-Effekt

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Wie wahrscheinlich viele kenne ich Peter Høeg noch von dem Film „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Auch hier habe ich auf Grund einer Empfehlung, dass Høegs Geschichten besonders und etwas skurril sind, gerne zu einem Buch des Autors gegriffen. Und es stimmt: eine durchaus besondere, nicht alltägliche Geschichte, die sehr skurril daherkommt. Aber leider hat es meinen Nerv nicht richtig getroffen. Susan und Laban Svendsen haben 16-jährige Zwillinge. Susan ist Experimentalphysikerin und ziemlich intelligent. Sie hatte schon als junges Mädchen ein eigenartiges Verhältnis zu Jungs und Männern, man könnte sie durchaus als "Man-eaterin" bezeichnen. Laban ist ein gefeierter und hochgelobter Komponist. Susan hat eine besondere Eigenschaft: in ihrer Gegenwart kommen alle zum Quatschen. Plaudern Dinge aus, die sie niemandem erzählen würden, vertrauen sich ihr an, obwohl sie doch ein völlig fremder Mensch ist. Dieser Effekt wird zusammen mit Laban noch verstärkt. Eigentlich sind die vier eine Vorzeigefamilie, doch auf Grund eines Vorkommnisses steht die Familie kurz davor ins Gefängnis zu wandern. Sie bekommen einen Deal: Informationen einer streng geheimen Zukunftsmission beschaffen, doch nach und nach kommen die Mitglieder auf rätselhafte Weise zu Tode und bald ist die Familie selbst die gejagte Instanz...

    Eigenartig trifft es wohl am besten. Die ganze Familie ist sehr speziell, besonders die Zwillinge haben in meinen Augen irgendwie zu viel Wissen, zu viel Charakter für ihre 16 Jahre. Sie sind frech und vorlaut und dazu noch gemein. Das macht sie allerdings interessant. Es war mehr die Geschichte, mit der ich einfach nicht viel anfangen konnte. Durcheinander, für mich wenig nachvollziehbar und einfach nur wirr. Vielleicht probiere ich es lieber nochmal mit dem Buch „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“.

  5. Cover des Buches Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2) (ISBN: 9783548613147)
    Stefan Ahnhem

    Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)

     (184)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk, angesehener Ermittler bei der Stockholmer Polizei, ist mit seinen Eheproblemen beschäftigt, das ständige Auf und Ab in seiner Beziehung kostet ihn viel Kraft. Und dennoch muss er den Fokus auf einen politisch äußerst brisanten Fall lenken: Der Justizminister ist nach einer Sitzung im Parlament nicht zu Hause angekommen und gilt seitdem als vermisst. Risk, dem eigentlich strenges Stillschweigen auferlegt wurde, muss die eine oder andere Grenze überschreiten, um den Fall zu lösen…


    Fabian Risk kennt der geneigte Leser bereits aus „Und morgen du“ aus der Feder von Stefan Anhem, mit „Herzsammler“ hat er den zweiten Band der Reihe vorgelegt – und dieser ist zeitlich vor dem anderen Fall angesiedelt. Sicherlich macht das für die eigentlichen Ermittlungen keinen sonderlich großen Unterschied, in der Entwicklung des Privatlebens des Ermittlers und in Bezug auf einige polizeiinterne Angelegenheiten bringt das aber eine interessante Note mit ein. Vieles ergibt nun einen engeren Sinn, zumal es mir viel Spaß gemacht hat, dass näher auf einige Hintergründe eingegangen wird und viele Zusammenhänge klarer sind. Das Privatleben von Risk nimmt stellenweise etwas zu viel Raum ein, die Streitereien mit seiner Frau sind aber treffend und vielseitig dargestellt. Die Darstellung der Charaktere ist sehr gut gelungen, man bekommt einen offenen Eindruck von ihnen und kann Beziehungen mit ihnen aufbauen – insbesondere da Fabian Risk ein recht bodenständiger und normaler Typ ist, der mal ganz ohne psychischen Knacks auskommt.


    Die Handlung ist in zwei verschiedene Stränge aufgeteilt, neben dem Verschwinden des schwedischen Justizministers wird auch der Mord an einer jungen Frau im dänischen Kopenhagen erzählt, in dem die engagierte Polizistin Dunja Hougaard ermittelt. Dem Leser ist natürlich klar, dass es einen Zusammenhang gibt, doch wie sich dieser gestaltet, ist lange Zeit unklar, die Verflechtungen werden aber sehr gekonnt zusammengeführt. Diese dynamische Erzählweise mit seinen recht kurzen Kapiteln und den schnellen Wechseln wird durch Einblicke in die Psyche eines Täters ergänzt, der mit seinen Gewaltfantasien und -beschreibungen schockiert. Das ist schon hart an der Grenze geschrieben und sicherlich nichts für schwache Nerven, durch die Themenwahl bekommt der Roman aber auch eine Schärfe verliehen, die die Spannung merklich erhöht.


    „Herzsammler“ lässt sich auch gut vor dem eigentlichen ersten Teil der Reihe um Fabian Risk lesen und erzählt einen früheren Fall des Ermittlers, der spannend, dynamisch und ziemlich heftig erzählt wurde. Da wird mit Leser wie Charakteren nicht gerade zimperlich umgegangen, was für eine düstere Faszination und viele spannende Momente sowie eine markante Entwicklung der Geschichte sorgt. Heftig, aber auch lesenswert!

  6. Cover des Buches Eis. Kalt. Tot. (ISBN: 9783839200247)
    Anne Nordby

    Eis. Kalt. Tot.

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Anne Norby hat mit ihrer „Tom Skagen“-Reihe gezeigt, dass sie es versteht, in der skandinavischen Welt beklemmende Thriller zu schreiben. 

    Grausame und bizarre Morde erschüttern Kopenhagen, das unter einem ungewöhnlich kalten Winter leidet. Kirstin Vinther, ihr neuer Kollege Jesper Baek und die aus Grönland stammende Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen stehen mächtig unter Druck, weiterer Morde zu verhindern, denn auch die Presse sitzt ihnen im Nacken. Eine vielversprechende Spur führt schließlich in die raue und lebensgefährliche Landschaft Grönlands.

    Anne Nordbys Schreibstil ist wieder einmal sehr anschaulich und schafft es schnell, den Leser in die raue Stimmung Kopenhagen hineinzuziehen, die Ermittlungen gehen schnell voran und schon bald gibt es eine ganze Reihe von vielversprechenden Spuren. Leider sind es meiner Meinung nach dieses Mal ein paar Fäden zu viel, mit der Anne Nordby hier arbeitet. Einige der Spuren und Nebenhandlungen wären hier durchaus entbehrlich gewesen, so dass die Geschichte sich an einigen Stellen zuweilen etwas zieht. Trotzdem verliert die Autorin niemals den Überblick, so dass die Fäden am Ende auch wieder zusammenfinden.

    Die Protagonisten sind alle sehr interessant angelegt. Die toughe und oft auch ruppige Ermittlerin Kirstin, die auch mal ihre schwache Seite zeigen darf. Der ruhige Neuling Jesper Baek, der noch seinen Platz im Team finden muss und mit seiner Familie kämpft und die Super-Recognizerin Marit, die mit ihrer grönländischen Abstammung zu kämpfen hat. Allerdings geraten die Figuren an einigen Stellen etwas zu stereotyp, so dass sie noch zu blass sind.

    Insgesamt aber ein spannender Thriller für gemütliche Lesestunden, auch wenn man etwas über die Mythen Grönlands erfahren will.

  7. Cover des Buches Todland (ISBN: 9783764507299)
    Kim Faber

    Todland

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Martin Juncker lebt von seiner Frau getrennt und untersucht im ländlichen Sandstedt den Mord an einem Anwalt. Doch dann meldet sich seine Noch-Ehefrau Charlotte überraschend bei ihm und konfrontiert ihn damit, dass ihr ein Whistleblower geheime Nachrichten zugespielt hat, die beweisen, dass der Terroranschlag, der kurz vor Weihnachten in Kopenhagen ausgeführt wurde, vermeidbar gewesen wäre. Charlotte will darüber in der Zeitung berichten und bittet Juncker um genauere Informationen. Juncker streitet alles ab, da er verpflichtet wurde, Stillschweigen zu bewahren und außerdem ahnt, dass Charlotte durch ihre Nachforschungen in Gefahr geraten könnte. Doch Charlotte gibt nicht auf und wendet sich schließlich an Signe Kristiansen, die damals mit Juncker an den Ermittlungen zum Terroranschlag beteiligt war. Zunächst mauert auch Signe, doch als es zu einem Mord kommt, der ebenfalls damit zusammenhängen könnte, dass die damaligen Ereignisse vertuscht werden sollen, ändert sie ihre Meinung....

    "Todland" ist nach "Winterland" der zweite Band einer Trilogie, in der Martin Juncker und Signe Kristiansen ermitteln. Man kann den aktuellen Ereignissen sicher auch dann folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, da wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung einfließen, doch empfehlenswert ist es nicht. Denn die Ermittlungen zum Terroranschlag, die im ersten Band thematisiert werden, sind ziemlich umfangreich.

    Auch dieser Teil der Trilogie wird wieder aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, denn Martin Juncker und Signe Kristiansen ermitteln an unterschiedlichen Orten, sind mit aktuellen Fällen beschäftigt und hatten in der Zeit nach dem Anschlag kaum Kontakt. In diesem Band beobachtet man außerdem Junckers Noch-Ehefrau Charlotte bei ihren Nachforschungen. Zunächst verlaufen die Handlungsstränge parallel, beginnen sich jedoch schon bald zu verknüpfen. Auch wenn anfangs keine Hochspannung aufkommt, wirken die unterschiedlichen Handlungsstränge durchgehend interessant. Dabei kommt keine Langeweile auf. Man ist sich außerdem stets der Gefahr bewusst, in der Charlotte, durch ihre Nachforschungen, schwebt. Dadurch gerät man schon früh in den Sog der Ereignisse.

    Die privaten Nebenhandlungen sind außerdem sehr interessant. Sie nehmen nicht zu viel Raum ein, sorgen aber dafür, dass die Hauptcharaktere lebendig wirken. Die Ermittlungen bringen einiges ans Tageslicht, wodurch die Spannung stetig steigt. Es kommt zu einigen Überraschungen, die kaum vorhersehbar sind. Am Ende laufen die Handlungsfäden schlüssig zusammen. Es bleiben natürlich einige Fragen offen, die sicher im Abschlussband der Trilogie geklärt werden. Dadurch wird die Neugier auf diesen Band geweckt.

    Ein interessanter und spannender Folgeband, der definitiv die Neugier auf den letzten Teil der Trilogie weckt!

  8. Cover des Buches Das dänische Mädchen (ISBN: 9783442472796)
    David Ebershoff

    Das dänische Mädchen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Stayystrong

  9. Cover des Buches Krokodilwächter (ISBN: 9783257244809)
    Katrine Engberg

    Krokodilwächter

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Nosimi

    Das Buch Krokodilwächter hat mich aufgrund des ungewöhnlichen Titels und des - sagen wir es ruhig - typischen Stils eines nordischen Krimis angesprochen. Eine junge hübsche Frau, gerade zum Studium nach Kopenhagen gezogen, wird Opfer eines brutalen und obskuren Verbrechens: sie wurde nicht nur brutal ermordet, ihr hübsches Gesicht ist von auffälligen Schnitten entstellt. Und ausgerechnet ihre Vermieterin, die selbst eine ungewöhnliche Person zu sein scheint, schreibt einen Roman über genau solch ein Verbrechen. Wie hängt das Manuskript der emeritierten Professorin mit dem klangvollen Namen Esther de Laurenti und der Mord an der jungen Studentin zusammen? 

    Zunächst liest sich das Buch wie ein typischer "Morden im Norden" Krimi, schön sind die Passagen, die sich später als das Manuskript herausstellen und Julie etwas besser charakterisieren. Auch die Charakterbeschreibungen von Esther de Laurenti und dem Kriminalsssistenten Jeppe Kørner gelingen gut und machen sie schön plastisch. Leider ist dies jedoch nicht bei allen der Haupt- und wichtiger Nebencharaktere der Fall. Gerade Kørners Partnerin, aber auch das zweite Mordopfer bleiben blass. Wer der Mörder ist, wird im Verlauf des Buches schnell absehbar und auch klar, dies ist auch nicht die dringendsten Frage, sondern eher die Frage nach dem Warum? Gerade das hat mich interessiert und gebannt, scheint doch jeder der Hauptcharaktere eine große Lebenslüge mit sich rumzutragen und damit zu kämpfen. Und daraus hätte man einen sehr spannenden Krimi schreiben können, nur hält sich bei mir die Spannung einfach nicht. Alles wirkt zu lang beschrieben, an jedem Kapitel hätte man kürzen können, um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Selbst das Ende ist meiner Ansicht nach nicht gut gelungen. Ich dachte ich wäre am Ende und.hatte dann nochmal gut 25 Seiten zu lesen. Nach dem Buch stellt sich mit die Frage, ob  Esther de Laurenti auch in den weiteren Büchern eine wichtige Rolle einnehmen wird, so viel Raum wir sie in diesem Band eingenommen hat. 

    Fazit: Ein solider Krimi, mit einer guten Storyidee, leider zu langatmig umgesetzt. 

  10. Cover des Buches Grabesstern (ISBN: 9783651000957)
    Anne Mette Hancock

    Grabesstern

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan recherchiert in Sachen Sterbebegleitung. Dabei lernt sie Jan Fischhof kennen. Sein Schicksal berührt sie irgendwie. Er hat etwas Schlimmes in seiner Vergangenheit erlebt, aber nur noch wenige klare Momente. Kaldans Instinkt sagt ihr, dass sie Jan hier helfen muss, damit er seinen Frieden schließen kann. Sie fährt in seine alte Heimat in Süd-Dänemark und stößt dort auf eine Mauer des Schweigens. Irgendwann hat Heloise mehr Fragen als Antworten, aber sie gräbt unerbittlich weiter und findet Unfassbares heraus!

    Meine Meinung: Auch im dritten Teil der Reihe muss man den Instinkt von Heloise einfach bewundern! Sie merkt einfach sofort, wenn irgendwas nicht stimmig ist! Aber leider begibt sie sich damit immer wieder in Gefahr! Auch ihr Freund, der Polizeikommissar Erik Schäfer, wird hier angegriffen. Doch das bestätigt ja nur ihren Anfangsverdacht, dass hier etwas vertuscht werden soll.

    Außerdem trifft sie hier auf jemanden aus ihrer eigenen Vergangenheit, der einen starken Eindruck auf sie macht, aber ich will nicht zu viel verraten! Ich mag ihre Art, wie sie die Dinge angeht und sich furchtlos allem stellt! Aber auch Erik Schäfer stellt hier klar, dass er noch nicht eingerostet ist und er sich auf sein Bauchgefühl noch verlassen kann!

    Grabesstern ist ein spannender Fall mit einer unerwarteten Wendung am Schluss, die mich wirklich sehr überrascht hat! Ich hoffe, es gibt noch weitere Fälle mit den beiden!

    Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil und schafft es, den Leser persönlich vor Ort mitzunehmen. Sie bringt einem die Menschen nahe, das man hier auch versteht, warum sie mauern.

    Mein Fazit: Auch, wenn mir der zweite Teil aus dieser Reihe bisher am besten gefallen hat, war Grabesstern wieder sehr spannend und toll geschrieben! Ich vergebe hier gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für die ganze Reihe!

  11. Cover des Buches Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe (ISBN: 9783570310717)
    Nina Blazon

    Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe

     (199)
    Aktuelle Rezension von: diepersephone

    Hans Christian Andersens Märchen über die Meerjungfrau kennt man ja fast in uns auswendig, daher fand ich es um so spannender eine neue Seite zu entdecken. Ein: Was wäre wenn. Ich liebe es immer wenn altbekannte Geschichten mit neuen verknüpft werden und hier ist es ausgezeichnet gelungen. Das Buch hat zwar kleine Längen und könnte vielleicht etwas eher zum Punkt kommen, wobei dann die lebhaften und glaubwürdigen Figuren darunter leiden würden.  Der kleine Gruselfaktor hat mir sehr gut gefallen und mich bis spät in die Nacht das Buch nicht aus der Hand legen lassen. Auch wenn die Zielgruppe um einiges jünger ist als ich hat es mich sehr gut unterhalten.

  12. Cover des Buches Opfer 2117 (ISBN: 9783423219648)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117

     (175)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    So sehr ich mich gefreut habe endlich wieder einen Teil der Reihe zu lesen umso mehr wurde 8ch traurigerweise enttäuscht. Ich fand diesen Teil trz dem Punkt dass man endlich was über Assad erfahren hat. Sehr sehr schwach die Spannung und der geniale Krimi Vibe den Jussi Adler Olsen sonst in seinen Büchern überbringen tut hat mir in diesem Teil leider gefehlt 

  13. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  14. Cover des Buches Aisha (ISBN: 9783462050783)
    Jesper Stein

    Aisha

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Es gibt wohl schon Vorgänger aus der Reihe um den Mordermittler Axel Steen, aber man kommt auch gut in die Handlung ohne die gelesen zu haben. Kein schlechtes Buch, aber auch irgendwie nicht ganz so mein Fall.
    Vielleicht aber auch deshalb, weil ich mich die Hälfte des Buches über den Klappentext gewundert habe. Dort heißt es nämlich im letzten Satz:".. Und was hat es mit dem Mädchen Aisha auf sich, dessen Name in den alten Ermittlungsakten immer wieder auftaucht?"
    Klingt bei einem Thriller in dem es um Mord an Geheimdienstagenten geht nicht schlecht, aber das Buch hat knapp 550 Seiten und der Name taucht nach über 300 Seiten das erste Mal auf und wenn man das Buch bis zum Ende liest, wird einem klar, dass der Name in den alten Ermittlungsakten nicht mal eine Randnotiz wert sein kann.
    Da frage ich mich dann schon was so schwer daran sein kann, bei einem Buch mit über 500 Seiten einen Klappentext von einer halben Seite zu schreiben, der auch zum Buch passt? Ärgert es euch auch, wenn Buch und Klappentext nicht zueinander passen?
    Mal abgesehen davon, war das Buch nicht so schlecht, aber so richtig warm geworden damit bin ich auch nicht. Die Kapitel aus Sicht der Tochter des Protagonisten fand ich ziemlich unnötig und mit Axel Steen als Polizist immer am Rande seiner persönlichen Abgründe konnte ich auch nicht so richtig was anfangen. Und die Lösung des Falles war mir ein bisschen zu konstruiert.
  15. Cover des Buches Bestrafung (ISBN: 9783453437630)
    Steffen Jacobsen

    Bestrafung

     (30)
    Aktuelle Rezension von: haberland86
    Bestrafung fängt an, wie ein guter Thriller anfangen muss – rasant, spannend und schockierend. Doch ebenso schnell verliert die Geschichte wieder an Fahrt.
    Es werden viele Figuren eingeführt und etliche Handlungsstränge geflochten, die der Leser zunächst nicht entwirren kann. Es dauerte etwa 200 Seiten, bis ich mich in Steffen Jacobsens Buch zurecht fand. Dann ließ es mich aber bis zum Schluss nicht mehr los.

    Die psychisch labile Ermittlerin Lene Jensen und der leidgeprüfte Privatdetektiv Michael Sander waren mir von Anfang an sympathisch und ergänzten sich genau so, wie es sich für ein gutes Ermittler-Duo gehört. Ergo dauert es auch nicht lange, bis sie der Wahrheit gefährlich nahe kommen.
    Bald müssen Lene und Michael nicht nur gegen einen islamistischen Terrorring vorgehen, sondern auch gegen polizeiinterne Widerstände kämpfen und schließlich um ihr Leben fürchten.

    Im Großen und Ganzen schreibt Steffen Jacobsen sehr knapp und lässt der Fantasie des Lesers somit viel Raum. Hin und wieder finden sich aber auch sprachliche Kleinode, sowie ein distanzierter, skandinavisch kühler Witz, mit denen ich zwar nicht gerechnet hätte, die der Spannung aber auch keinen Abbruch tun.

    Insgesamt ein sehr spannendes und leider immer noch aktuelles Buch, das ein erschreckend realistisches Bild von einem Terroranschlag zeichnet, wie er tatsächlich vorkommen könnte und über dessen anfänglichen Schwächen man spätestens nach der Hälfte gerne hinweg sieht.

    Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.
  16. Cover des Buches Der Feind im Schatten (ISBN: 9783423213349)
    Henning Mankell

    Der Feind im Schatten

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau
    Als Teenager habe ich die Wallanderbücher von der Mama meines damaligen Freundes gelesen. Und dieses Buch hat mir zusammen mit Mord im Herbst ( lese ich aktuell) noch gefehlt. 16 Jahre sind seit dem letzten Fall von Wallander vergangen. Nun habe ich in meinem Urlaub endlich diesen Fall lesen können. Ich konnte mich wieder reinversetzen. Auch bei Wallander war einige Zeit ins Land gegangen hatte ich das Gefühl. Ich fand die generelle Auseinandersetzung mit dem Alter gut und die Sorgen und Ängste die es mit sich trägt. Der Abschluss war kurz und knackig aber lieber so als es unnötig in die Länge ziehen. Und ein bisschen konnte die Fantasie auch noch mitspielen. Ein realistischer Abschluss der sich erahnen ließ. Ein bisschen traurig war ich allerdings schon. Aber schön wars! Wer skandinavische und norddeutsche Krimis liebt dem kann ich die Wallanderreihe nur ans Herz legen!
  17. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Die Rezension enthält Spoiler!• Bei diesem Buch weiß ich gar nicht recht wo ich anfangen soll.
    Insgesamt war das Buch denke ich einfach nicht meins und hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Vom Klappentext her, habe ich einfach etwas vollkommen anderes erwartet- sehr schade!
    Wer sich jetzt nicht von meiner etwas negativen Rezension abschrecken lassen möchte, sollte an diesem Punkt nicht weiterlesen.

    Cover: Das Cover gefiel mir auf Anhieb sehr Gut, gerade weil es auch perfekt zu dem Titel und dem Klappentext passte. (:
    Was natürlich sofort auffällt ist der blutrote Hintergrund, der an sich schon sehr schaurig ist. Schwarz hebt sich der Buchtitel in breiten, beeindruckend großen Lettern hervor. Unten im Cover erkennt man ein herrlich schönes Riesenrad und natürlich auch ein paar Achterbahnen, die eigentlich für jede Menge Spaß sorgen sollten. Schwarze Schlieren überziehen das Cover zusätzlich mit einer verhängnisvollen und mysteriösen Schicht..

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors fande ich insgesamt nicht unangenehm. Er schreibt sehr locker und recht angenehm. Die Atmosphäre war auch gut- natürlich habe ich anfangs immer gebibbert, wann es denn endlich richtig losgeht und sehr gehofft das ich mich schnell besser einlesen kann. Aber leider springt der Funke nicht immer über. Von der Idee her fande ich das Buch wirklich gut, aber die Umsetzung hat mich leider überhaupt nicht gecaged. Tut mir sehr leid lieber Herr Scholder!

    Idee: Ich habe tatsächlich sehr sehr lange gegrübelt, ob ich das Buch nicht doch zu Ende lesen sollte. Eigentlich bin ich kein Leser der so schnell aufgibt, aber jetzt bei der Hälfte des Buches (315/600) habe ich doch aufgegeben. Denn es bescherte mir schon eine angedeutete Leseflaute und das ist es mir dann doch einfach nicht Wert! Kommen wir zunächst zu dem Wesentlichen. (:
    Jeder kennt es: Das Münchener Oktoberfest. Tausende von Menschen, ob groß oder klein, feiern hier und haben riesigen Spaß. Doch was ist, wenn plötzlich irgendjemand dieses Spektakel für einen Anschlag nutzt? In diesem Buch gibt der russische Elite Soldat Oleg Blochin den Befehl schonmal das erste Zelt mit Betäubungsgas stillzulegen.. Aber das ist erst der Anfang.. Schon bald werden 70.000 Menschen Geiseln bei einem Spiel um Leben und Tod..
    Zunächst zog und zog sich das Buch dahin und ich brauchte wirklich sehr sehr lange um mich richtig in das Ganze einzulesen. Durch zahlreiche Perspektivwechsel und anfangs scheinbar wahllose Storys (Macht anfangs weniger Sinn, aber später umso mehr) kam ich einfach nicht richtig in das Buch hinein. Was mir das Lesen noch zusätzlich zur Hölle machte waren die absolut unnötigen Ausschweifungen in sämtlichen Militärischen Belangen. Sei es Waffen oder Politik, militärischen Aufstellungen und ähnlichem. Für mich hatte es tatsächlich den Eindruck als ob das Buch eine andere Zielgruppe hat: Nämlich das männliche Geschlecht. (: So doof es klingt.


    Charaktere: Ich muss sagen, dass ich wirklich keinen einzigen Bezug zu den Charakteren aufgebaut habe. Sie blieben mir insgesamt emotional komplett fern und kein einziger war mir daher so richtig sympathisch, was mir das Lesen zusätzlich nicht gerade erleichterte. In diesem Buch gibt es zahlreiche Perspektivwechsel, die gerade anfangs tatsächlich mehr als verwirrend waren- da sich das Buch nach und nach aufbaute, wurde einem erst später der Zusammenhang klar. Wie sagt man manchmal: Zu viele Köche verderben den Brei. Und in diesem Buch war das leider ein Paradebeispiel, was die zahllosen Charaktere angeht. Wichtig ist z.B. Oleg Blochin, der mit seinem sehr sorgfältig ausgewählten Team das Oktoberfest kontrolliert und der wohl weit höhere Ziele damit bezweckt.
    Aber auch andere Charaktere wie z.B. Wolfgang Härter als knallharter Überlebenstyp der auf der Seite der "Guten" ist.

    Mein Fazit: Ich vergebe zwei Sterne. Im Grunde finde ich die Idee gar nicht verkehrt und auch den Schreibstil fande ich bis zu einem gewissen Punkt recht angenehm. Leider hat mir nur das Ganze drumherum gar nicht gefallen. Ich hätte mir etwas mehr Feuer und Adrenalin gewünscht. Das die Geschichte auch noch sehr lange brauchte um auf den Punkt zu kommen, hat ihr meines Erachtens nach, auch nicht unbedingt geholfen. Super schade! Hatte etwas anderes erwartet.

  18. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Samadeva

    Frau Winnemuth hat nicht nur das Geld für diese Reise, sondern auch den Mut dazu. Als Reiselustige habe ich mich zeitweise selbst in manche Situationen hineinversetzen können. Vor allem als Alleinreisende. Die Frau ist viel herum gekommen. Das prägt. Im positiven Sinne. Nut wenige Seiten in dem Buch fand ich ein wenig langatmig, dafür einen Stern Abzug. Ansonsten finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Das Buch weckt Reise- und Abenteuerlust.

  19. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (547)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    In Deutschland und der Schweiz tauchen grausam verstümmelte Leichen mit in die Haut eingeritzten Zeichen aufgefunden. Scheinbar gibt es keinen Zusammenhang, doch als Sabine Nemez genau hinschaut, entdeckt sie zwei Zusammenhänge: Märchenmotive und Maarten S. Sneijder. Und der hat jeden Grund, Sabine Nemez nicht alles zu sagen, denn dieser Fall, triff Sneijder sehr persönlich. Die Jagd nach dem Mörder führt die beiden von Wien bis ganz in den Norden Deutschlands, wo eine seltsame Anstalt für psychopatische Mörder ist und eine junge Psychologin, die eigene Ziele verfolgt.

      Auch im dritten Band von Andreas Gruber ist spannungsgeladen. Diese Spannung überträgt sich dieses Mal vor allem auf Sneijder, der dieses Mal auch seine verletzliche Seite zeigen muss. Die Handlung ist rasant, die Ermittlungsarbeit gewohnt kreativ, so dass auch Nemez‘ und Sneijders Vorgesetzte viel toben. Die Spannung hält bis zum Finale und wenn man denkt, man kann durchschnaufen, setzt Gruber noch einen drauf und lässt einen mit offenem Mund zurück. 

    Auch im dritten Band schafft es Gruber, alle Fäden der verwickelten Handlung in den Händen zu halten und diese am Ende aufzulösen. So kann der dritte Band das hohe Niveau der Vorgänger klar fortsetzen – und man darf gespannt sein, was jetzt noch kommen mag.  

  20. Cover des Buches Das Netz (ISBN: 9783832165192)
    Lilja Sigurðardóttir

    Das Netz

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86

    Klappentext:

    „Bei einer schmutzigen Scheidung verliert die junge Mutter Sonja das Sorgerecht für ihren Sohn. Verzweifelt setzt sie alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber keinen teuren Anwalt leisten. Mit dem Rücken zur Wand lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur bis sie genug Geld hat, um für ihren Sohn zu sorgen, sagt sie sich. Doch schon bald merkt sie, dass es keinen einfachen Ausstieg aus dem rücksichtslosen Drogengeschäft gibt. Während sie dennoch verzweifelt nach einem Ausweg sucht, nimmt sie der Zollbeamte Bragi, den sie auf ihrer Schmuggelroute regelmäßig am Flughafen passiert, ins Visier. Denn er beginnt zu ahnen, dass Sonjas makelloses Auftreten eine allzu perfekte Fassade ist. Verkompliziert wird die ohnehin schon hochdramatische Situation durch die Tatsache, dass Sonja seit Neuestem in einer Beziehung mit Agla ist. Einst eine hochrangige Bankangestellte, findet sich Agla nach dem isländischen Finanzcrash in einen Skandal verwickelt und wird strafrechtlich verfolgt. Schon bald entspinnt sich zwischen Sonja, Bragi und Agla ein komplexes Netz der Kriminalität. Und viel zu spät erst bemerken sie, dass jeder Versuch, sich daraus zu befreien, sie nur noch tiefer darin verstrickt …“


    Lilja Sigurðardóttir hat mit ihrem Roman „Das Netz“ einen richtigen spannenden und mal so ganz anderen Roman geschaffen als sonst. Es war für mich eine gekonnte Mischung aus Roman und Krimi zugleich, der uns durch viele unterschiedliche Perspektiven eine gewisse netzartige Struktur verleiht. Wir lesen schwimmen natürlich recht lange im trüben und die Vermutungen werden immer stärker, aber dennoch wird es manchmal auch kompliziert und undurchsichtig, durch das Netz hindurchzusehen. Die Geschichte um Sonja ist verzwickt und man stellt sich die Frage wie man selbst handeln würde, wenn man so mit dem Rücken zur Wand steht. Die Fünge des Drogengeschäfts sind wie ein Krake und wenn sie dich ein Mal in ihren Fängen hat, kommt man nicht wieder heraus oder nur, wenn man den Arm kappt. Sonja merkt dies schneller als ihr lieb ist und so geht das Mitfiebern in besondere Runden. Durch ihre Art bindet man sich schnell an sie und würde ihr gern eigentlich helfen, sie aus diesem Sumpf wieder rausholen aber das werden andere übernehmen, sie versuchen es zumindest. Es ist ein Kampf gegen ein riesiges Monster und Autorin Lilja Sigurðardóttir hat hier nicht nur durch die genialen Landschaftsbeschreibungen einen wirklich lesenswerten Krimi geschaffen, sondern auch durch die Figuren und den ausgeklügelten Plot der Story - 4 von 5 Sterne!

  21. Cover des Buches Opfer 2117: Carl Mørck 8 (ISBN: B07YFKQFH6)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117: Carl Mørck 8

     (15)
    Aktuelle Rezension von: BlueOcean8519

    An Zyperns Küste wird eine tote Frau aus dem Nahen Osten angespült: Auf der ›Tafel der Schande‹ in Barcelona, wo die Zahl der im Meer ertrunkenen Flüchtlinge angezeigt wird, ist sie ›Opfer 2117‹. Doch sie ist nicht ertrunken, sondern ermordet worden. Kurz darauf beschließt der 22-jährige Alexander in Kopenhagen, Rache zu nehmen für ›Opfer 2117‹, dessen Foto durch die Medien ging. Bis Level 2117 spielt er sein Game ›Kill Sublime‹ − dann will er wahllos morden. Als Assad vom Sonderdezernat Q das Bild der toten Frau zu Gesicht bekommt, bricht er zusammen. Denn er kannte sie nur zu gut. 


    Meine Meinung:

    Ich kenne alle vorherigen Bände der Reihe und war total gespannt darauf, was mich in "Opfer 2117" erwartet. Der Einstieg in die Handlung ist mir gut gelungen. Besonders gefällt mir, dass das Werk ein sehr aktuelles Thema behandelt, welches aber gleichzeitig Assads Vergangenheit anspricht. Leider muss ich jedoch sagen, dass mir das ungekürzte Hörbuch stellenweise ein wenig zu zähflüssig vorkam. Das liegt vllt daran, dass es einige Momente in der Handlung gibt, die nur zwischengestreut werden, keineswegs aber die Geschichte weiterbringen. Umso ärgerlicher, wenn man eigentlich den Ereignissen bzw. der Auflösung des Falls entgegenfiebert. Ich muss aber sagen, dass dies ansonsten eher Kritik auf höherem Niveau ist. Der Erzählstill des Autors ist größtenteils wahnsinnig fesselnd und so bildlich, dass ich mir die Situationen gut vorstellen konnte. Ich konnte den Ereignissen durchgehend gut folgen. Auch die Wahl des Sprechers habe ich als sehr passend und authentisch empfunden.

  22. Cover des Buches Leichenblume (ISBN: 9783732454976)
    Anne Mette Hancock

    Leichenblume

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Juditha

    Heloise Kaldan, investigative Journalistin in Kopenhagen, wird hineingezogen in Mordermittlungen, die sich erst im Laufe der Zeit als  sehr eng mit ihrer eigenen Lebensgeschichte verknüpft herausstellen. Jedes Kapitel lässt einen mehr erschaudern ob der Enthüllungen, die es hervorbringt. Mir hat besonders auch die Vorleserstimme gut gefallen, abgestimmt auf den jeweiligen Charakter, aber nicht übertrieben geschauspielert. Einfach gut, dieser Tim Gössler. 

    Den Inhalt gebe ich hier nicht wieder, auch nicht die Jagd nach Mördern und Verbrechern, das soll jeder Leser/Hörer gern selbst ermitteln.

    Den Titel Narbenherz kannte ich schon, nun ging es sozusagen rückwärts, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Nun freue ich mich auf Teil 3: Grabesstern erscheint Ende April 2022.

  23. Cover des Buches Vergeltung (ISBN: 9783492272681)
    Julie Hastrup

    Vergeltung

     (57)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker
    In einer dänischen Kleinstadt wird die junge und schöne Ana ermordet. Sie wurde unweit ihres Elternhauses in der Idylle auf brutale Weise aus dem Leben gerissen. Die Stadt befindet sich im Schockzustand. Die örtliche Polizei zieht die Spezialistin Rebekka Holm aus Kopenhagen hinzu und diese begibt sich auf die Spur des Mörders. Immer mehr gräbt sie in den Geheimnissen der Stadtbewohner und kommt dem Täter gefährlich nahe...

    An und für sich klang die Beschreibung dieses Krimis nach nichts neuem oder speziellem. Halt einfach ein Skandinavien-Krimi. Aber mich hat er vollends überzeugt. Der Schreibstil, die ganze Geschichte, die Figuren... alles war sehr stimmig und hat mich total in seinen Bann gezogen.
    Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil der Reihe. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
  24. Cover des Buches NATRIUM CHLORID (ISBN: 9783423282802)
    Jussi Adler-Olsen

    NATRIUM CHLORID

     (113)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der neunte Band über die Fälle des Sonderdezernats Q ist sicher nicht der beste Roman der Reihe. 

    Zum Inhalt haben schon viele andere vieles gut geschrieben; so beschränke ich mich auf meine Eindrücke.

    Meinung:

    Der Roman spielt zu Beginn der Corona Pandemie und hat mir das gespenstische dieser besonderen Situation nochmal vor Augen geführt. Auch wenn ich viele Aussagen der Protagonisten nicht teilen kann.

    Der Fall an sich ist spannend und gut aufgebaut. Erst allmählich kristallisiert sich heraus, über was für einen Zeitraum sich die Mordserie erstreckt. Das Finale ist spannend, aber leider wenig überraschend.

    Dafür verderben die vielen Nebenhandlungen den Gesamteindruck doch erheblich. Religiöser Wahn, Selbstjustiz gegen Mitbürger, die internen Ermittlungen gegen Carl Möerck - mir ein wenig zu viel.

    Fazit:

    Für Fans der Reihe sicher ein Muss. Kommt aber bei weitem nicht an die superspannenden ersten 3, 4 Romane heran.

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