Bücher mit dem Tag "kopenhagen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kopenhagen" gekennzeichnet haben.

100 Bücher

  1. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

    (4.226)
    Aktuelle Rezension von: Sabrrina

    Carl Mørck soll nach seinem Wiedereinstieg in den Polizeidienst, nachdem er bei einem Einsatz zwei Kollegen verloren hat, ein neues Sonderdezernat leiten: Sonderdezernat Q. Als One-Man-Show soll er sich um alte, ungelöste Fälle kümmern. Einer davon ist das Verschwinden der aufstrebenden Politikerin Merete Lynggaard, die vor fünf Jahren spurlos verschwand. Dabei verwickelt Carl mehr oder weniger unfreiwillig seinen neuen Assistenten Assad in die Ermittlungen.

    Toll, toll, toll! Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich mit Jussi Adler-Olsen einen neuen Thrillerautor und mit dem Sonderdezernat Q eine neue Reihe für mich entdeckt habe. Ich suche immer wieder nach Krimis und Thrillern mit einem guten Ermittler oder Ermittlerteam und bin dabei auch schon auf einige Flauten gestoßen. Hier aber definitiv nicht! Carl Mørck ist ein sehr authentischer Ermittler, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Das Buch ist dabei nicht unbedingt ein klassischer Pageturner, bei dem permanent etwas passiert oder die Spannung durchgehend auf die Spitze getrieben wird. Trotzdem hat für mich einfach alles zusammengepasst. Der Fall ist komplex, es gibt politische Verstrickungen, Geheimnisse und natürlich hat ein Cold Case noch einmal seinen ganz eigenen Reiz.

    Besonders gut fand ich, dass die Ermittlungen wirklich nachvollziehbar aufgebaut sind. Carl kann durchaus gegen Regeln verstoßen, die er als Polizist eigentlich befolgen müsste, aber seine Entscheidungen bleiben nicht ohne Konsequenzen. Dadurch hatte ich nie das Gefühl, dass der Fall nur deshalb vorankommt, weil der Ermittler einfach alles machen darf, was für die Handlung gerade praktisch ist. Auch die persönliche Ebene rund um Carl hat für mich genau die richtige Dosis bekommen. Sie gibt ihm als Ermittler mehr Tiefe, ohne den eigentlichen Fall zu überschatten. Gleichzeitig bin ich jetzt natürlich neugierig, wie sich das neu entstandene Team weiterentwickelt. Vor allem auf Assad bin ich gespannt. Er ist ein ziemlich ungewöhnlicher Assistent und wurde für mich überhaupt nicht platt in die Geschichte eingebaut. Ich möchte definitiv noch mehr über ihn erfahren und bin gespannt, was hinter dieser Figur steckt.

    Für mich ein richtig gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf die nächsten Fälle macht.

  2. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

    (1.590)
    Aktuelle Rezension von: Sabrrina

    Dem Sonderdezernat Q wird ein abgeschlossener Fall untergejubelt. Für den Mord an zwei Geschwistern sitzt ein Mann hinter Gittern. Schnell wird Carl Mørck und seinem Assistenten Assad klar, dass dieser Mann zumindest nicht allein hinter dem Mord stecken kann. Und vermutlich hängen mit diesem Fall noch einige andere Delikte zusammen.

    Der erste Fall des Sonderdezernats Q hat mich ja komplett umgehauen. Der zweite Band war für mich jetzt leider deutlich schwächer. Eigentlich ist hier ziemlich schnell klar, wer hinter dem Verbrechen steckt. Es geht in diesem Band vielmehr darum, menschliche Abgründe kennenzulernen und mitzuerleben, wie unser Dezernat den Fall aufdeckt und ob sie die Schuld aufklären können oder dabei selbst in Gefahr geraten. Da muss ich sagen, ich fand es nicht uninteressant, aber es ist nicht unbedingt meine gewünschte Art von Thriller.

    Trotzdem habe ich das Buch flott gelesen, denn Jussi Adler-Olsen hat einen flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil. Außerdem habe ich mich gefreut, wieder beim Sonderdezernat Q dabei sein zu dürfen, welches in diesem Band auch einen Zuwachs bekommt. Die Charaktere sind irgendwie schrullig und besonders, und auch wenn es nicht mein neuer Lieblingsfall war, freue ich mich, die Reihe weiterzulesen.

  3. Cover des Buches Verachtung (ISBN: 9783423215435)
    Jussi Adler-Olsen

    Verachtung

    (940)
    Aktuelle Rezension von: til_tomasko9

    Kurzbeschreibung:

    Eine Frau verschwand spurlos in den 1980er-Jahren. Die Spur führt zu einem ehemaligen Heim für schwer erziehbare Mädchen und zu geheimen Programmen zur Zwangssterilisation. Parallel wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, die in der Gegenwart unter falscher Identität lebt und verfolgt wird. Die Ermittlungen decken Verbindungen zwischen Politik, Medizin und Justiz auf. 

    Der Autor: 

    Ich bin ein absoluter Fan von Jussi Adler-Olsen und seiner Reihe um das Sonderdezernat Q. Sein Schreibstil ist unglaublich packend, und doch ist er sich nicht zu Schade mit etwas Humor zu schreiben. Ich würde wirklich gerne mal Einblick in sein Gehirn bekommen um zu verstehen wie er auf diese absolut abnormalen Fälle zu kommen. Er hebt sich definitiv von den meisten Krimiautorinnen und -Autoren ab und schriebt sich in eine eigene Liga.

    Meine Meinung:

    Ich bin sowieso ein absoluter Fan dieser Reihe, doch dieses Buch ist für mich von den bisherigen Fällen das Beste! Klar, es ist definitiv nicht für alle etwas, da es wirklich grausame Fälle sind. Nichts für schwache Nerven oder Hoffen auf ein Happyend. Doch für alle die etwas spezielles in der Krimiwelt suchen, ein absolutes Muss zu lesen. Ich empfehle jedoch stets die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen und dieses Buch eben als 4.Band zu lesen, auf den man sich definitiv freuen kann. Ich freue mich schon auf den 5.Band der Reihe!

  4. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

    (640)
    Aktuelle Rezension von: marysfavouritebooks

    Ich habe die Reihe bis zu diesem Band förmlich verschlungen. Aber hier hatte ich wirklich Mühe. Ich hatte das Buch bereits zwei Mal angefangen und wieder abgebrochen. Irgendwie kan ich leider überhaupt nicht rein. Jetz habe ich es endlich im Rahmen meiner SUB Abbau Challenge geschafft. Zwischenzeitlich war es sehr langatmig - das war ich mir von seinen anderen Büchern nicht gewohnt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bandenkriminalität, Clans und Korruption generell Themen sind, die ich nicht besonders interessant finde. Ich bin froh, ist es durch. Gegen Ende wurde es aber dann doch noch einigermassen spannend. Jetzt freue ich mich auf die restlichen Bücher.

  5. Cover des Buches Der Prätorianer (ISBN: 9783423264778)
    Tobias Bukkehave

    Der Prätorianer

    (130)
    Aktuelle Rezension von: Halla_Echo

    Ich erlebe es selten, dass Protagonisten mir einerseits wenig sympathisch und trotzdem faszinierend sind. Sara und Adam sind Geschwister, die ihr Leben aus nachvollziehbaren Gründen der Verbrechensbekämpfung verschrieben haben. Gemeinsam mit Janus, Saras Team-Partner, machen sie Jagd auf einen sehr faszinierenden und überaus gestörten Serienmörder, dessen Ritualmorde einen mythologischen Hintergrund zu haben scheinen. Die sehr bildlichen Beschreibungen der Opfer ist definitiv nichts für zarte Gemüter.

    Ich hatte große Freude am Miträtseln und mitfiebern, wo die Beweggründe des Täters liegen und wer seine nächsten Ziele sein könnten. Die gelegentlichen inneren Monologe des Täters lockern die Story um die Ermittlungen immer wieder auf und geben Einblicke ins kranke Hirn des Täters. 

    Ich hatte großen Spaß mit dem Buch und hoffe, dass die Andeutung des Beginns einer Buchreihe am Ende des letzten Kapitels sich tatsächlich bewahrheiten wird. 

  6. Cover des Buches Verheißung Der Grenzenlose (ISBN: 9783423216845)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung Der Grenzenlose

    (527)
    Aktuelle Rezension von: Ulrike_Ozdemir

    Der sechste Fall von Carl Morck und seinem Team versprach zunächst wieder eine gute Kombination aus Spannung, Humor und Charakterstudie. Leider ziehen sich die beiden Hauptstränge, in denen einerseits die Polizeiarbeit, andererseits eine gescheiterte Frau, die einer vor 17 Jahren gegründeten Sekte vorsteht, so in die Länge, dass man irgendwann nur noch hofft, dass Carl, Assad und Rose endlich kapieren, was man selbst schon vor gefühlt tausend Seiten verstanden hat. 

    Die Umsetzung der Idee hätte wirklich gut sein können, aber leider hat sich der Autor in seinen eigenen Netzen verfangen. 

  7. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442498239)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

    (604)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen: Nachdem ich nun den dritten Teil der Todes-Reihe gelesen habe, erkenne ich langsam ein Muster bei Andreas Gruber. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich in den anderen fünf Bänden verhält, aber hier bin ich der Sache relativ schnell auf die Schliche gekommen.


    Natürlich tauchen wir wieder tief in die Psychologie des Menschen ein. Wie schon im vorherigen Werk ist der eigentliche Kopf hinter den Morden nicht derjenige, der sich selbst die Hände schmutzig macht, sondern jemand, der seine Lakaien und Anhänger für sich arbeiten lässt. Andreas Gruber zeigt dabei unglaublich gut, wie leicht Menschen zum Bösen verführt werden können. Das Erschreckende an solchen Ideen ist für mich immer, wie nah sie an der Realität sind.


    Was die Geschichte selbst angeht, ist sie durchaus originell aufgebaut. Die Morde werden so inszeniert, dass sie auf der Vergangenheit von Maarten S. Sneijder aufbauen, der in diesem Buch gewissermaßen den Stoff für die Verbrechen liefert. Er und der eigentliche Täter haben eine gemeinsame Vorgeschichte, die den Fall maßgeblich prägt.


    Auch hier lesen wir wieder zwei parallele Handlungsstränge, die am Ende zu einem Ganzen verschmelzen. Dieses Muster konnte ich bereits in Todesurteil erkennen, weshalb ich gespannt bin, ob es sich auch in den übrigen Büchern der Reihe fortsetzt. Gerade aufgrund dieser Erzählstruktur bin ich dem Kern der Geschichte allerdings recht früh auf die Spur gekommen.


    Man muss allerdings sagen, dass es bei Andreas Gruber – zumindest meinem Empfinden nach – nicht immer diese klassische Auflösung gibt, bei der am Ende der Mörder gefasst wird und alles wieder in Ordnung ist. Stattdessen beschäftigt er sich mit deutlich tiefergehenden Aspekten, und genau das schätze ich an ihm als Thrillerautor. Hier geht es nicht einfach nur darum, dass jemand Menschen ermordet und anschließend verhaftet wird. Vielmehr geht es um die menschlichen Abgründe, um die Frage, was Menschen antreibt, welche Einflüsse sie prägen und wie ihr Umfeld sie beeinflusst.


    Auch die Figur Hannah spielt dabei eine interessante Rolle. Obwohl mich Gruber in Bezug auf sie zeitweise etwas auf Glatteis geführt hat, erscheint vieles im Nachhinein doch recht offensichtlich.


    Das ist allerdings wirklich nur als konstruktive Kritik gemeint – nicht, dass mir jetzt noch eingefleischte Andreas-Gruber-Fans aufs Dach steigen.


    Alles in allem ist Todesmärchen für mich ein gelungenes Buch. Immer wieder hört man, wie wichtig es sei, die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da spätere Bände Ereignisse aus den vorherigen aufgreifen und man sich sonst ungewollt spoilern könnte.


    Das fand ich besonders amüsant, weil ich mir tatsächlich das letzte Buch der Reihe bereits selbst gekauft hatte. Als ich davon einem Kollegen erzählte, hat er mich regelrecht ermahnt, die Reihe von Anfang an zu lesen – und tatsächlich so tief in die Tasche gegriffen, dass er mir die sieben vorherigen Bände geschenkt hat. An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank, auch wenn er auf dieser Plattform leider nicht vertreten ist.


    Daher empfehle ich das Buch durchaus weiter. Allerdings sollte man meiner Meinung nach den vollen Lesegenuss mitnehmen und wirklich beim ersten Band beginnen.


    Von mir gibt es vier Sterne. Für Fans dieses Genres entspricht das vermutlich eher einer Bewertung von fünf Sternen, da Thriller normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Genres gehören.

  8. Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)
    Søren Sveistrup

    Der Kastanienmann

    (338)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Eine Bekannte hat mir das Buch empfohlen, sie meinte von den Buch gibt es eine Serie die richtig spannend wäre , und da ich gerne lese sollte ich unbedingt diesen Thriller lesen . Die Serie werde ich mir aber in Zukunft aber trotzdem Mal anschauen..

    Man braucht bei den thriller viel Geduld , aber ab etwas von der Mitte des Thrillers wird es richtig spannend und es packte mich . Ich hatte jemand anderen als Verdächtiger, der sich als den kastienmann ausgibt , mit dieser Auflösung hätte ich nicht gerechnet auch über die Hintergründe.. am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme gehabt , weil bei den meisten Kapiteln hin und her gesprungen wird . Nach einer Zeit ging es aber . Es ist kein Thriller für zwischen durch, man sollte sich da schon die Zeit und Ruhe nehmen .. 

  9. Cover des Buches Selfies (ISBN: 9783423217712)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies

    (405)
    Aktuelle Rezension von: zwischenkapitelnundkaffee

    Bei der Reihe gibt es, wie vermutlich bei den meisten Reihen, bessere und schlechtere Teile. Dieser ist definitiv einer der besseren!
    Die Geschichte startet langsam, mit mehreren Perspektiven und Zeitebenen, die nach und nach zusammenlaufen. Inhaltlich ist das extrem spannend. Man merkt schnell: Das hier ist kein leichter Krimi, sondern einer, der bewusst unter die Haut geht.
    Carl und Assad funktionieren wie immer großartig zusammen und bringen zwischendurch genau die richtige Portion Humor in die düstere Handlung. Besonders gefallen hat mir die Geschichte um Rose, man bekommt einen viel tieferen Einblick in ihr Leben als bisher.
    Ein kleiner Minuspunkt für mich waren allerdings die vielen, vielen Zeitebenen. Stellenweise war es einfach nur verwirrend und hat damit den Lesefluss kurz ausgebremst.
    Insgesamt trotzdem ein sehr starker Krimi mit Tiefgang und Spannung.
    Für Fans der Reihe definitiv lesenswert und durch das offene Ende freut man sich auf den nächsten Teil!

  10. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328110859)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

    (258)
    Aktuelle Rezension von: Schlumpfine-02

    Das große Los“ von Meike Winnemuth ist ein humorvoller, inspirierender Reisebericht über ein Jahr in 12 Städten weltweit, finanziert durch einen Gewinn bei „Wer wird Millionär?“ In Briefen teilt sie Aha-Erlebnisse, Kulturschocks und innere Veränderungen – ein Plädoyer für Mut und Möglichkeiten, das nie langweilig wird.

  11. Cover des Buches NATRIUM CHLORID (ISBN: 9783423218900)
    Jussi Adler-Olsen

    NATRIUM CHLORID

    (210)
    Aktuelle Rezension von: zwischenkapitelnundkaffee

    Diesmal beschäftigen sich Carl und sein Team mit einer Reihe an Fällen, bei denen immer ein kleiner Haufen Speisesalz am Tatort zu finden war. Nach und nach finden sie heraus, dass es sich wohl um eine*n Serienmörder*in handelt. Und wenn die Berechnungen stimmen, passiert der nächste Mord schon sehr bald. Aber auch privat ist bei dem Team einiges los. Besonders bei Carl spitzt sich die Lage zu, denn es gibt neue Erkenntnisse im Druckluftnaglerfall, über den man in den vorigen Bänden immer mal wieder liest. Und diesmal könnte Carl eine Verhaftung drohen.

    Kapitelweise ändert sich die Perspektive, so bekommt man von allen Seiten Informationen und nach und nach kann man sich die Puzzleteile zusammensetzen. Da das Buch im Jahr 2020 spielt, fand ich es sehr gut, dass auch die Corona-Maßnahmen Teil der Handlung waren, dadurch war alles sehr realistisch. Was leider etwas nervig war, waren ständige Wiederholungen der bisherigen Ermittlungen. Das Buch ist relativ dick und man bekommt den Eindruck, es wurde zwanghaft versucht Seiten zu füllen.

    Aber dennoch: Man fiebert mit, rät mit, und wird bis zum Schluss auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen.

    Ich freue mich bereits auf den nächsten und somit letzten Band der (Haupt-)Reihe.

  12. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

    (253)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Nach den Büchern "Calendar Girl" und "Trinity" habe ich mich sehr auf die neue Reihe der Autorin gefreut. Dieses Buch ist aus der Sicht des Mannes erzählt, was ich mal sehr spannend, interessant und abwechslungsreich finde. Das erste Buch hat mich, genau wie die bisherigen Bücher auch schon gefesselt und nicht enttäuscht. Dieses Genre ist nicht für Jedermann geeignet. Ich finde, es gibt nur zwei Möglichkeiten; entweder man liebt es oder eben nicht.

  13. Cover des Buches Opfer 2117 (ISBN: 9783423219648)
    Jussi Adler-Olsen

    Opfer 2117

    (235)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Einer der Fälle um die es in diesem Buch geht betrifft Assad persönlich und seine Vergangenheit holt ihn mit einem Schlag in die Magengrube ein …

     In Rückblicken erfahren wir endlich mehr über seine Vergangenheit und die ist wie erwartet erschreckend und erschütternd 

     Das Buch ist 2019 erschienen und hat ein zu diesem Zeitpunkt sehr aktuelles Thema aufgegriffen - die große Flüchtlingswelle und die schlimmen Schicksale der Bootsflüchtlinge von denen viele auf ihrer Flucht ertrunken sind. Aber auch das Thema Terror und Anschläge das auch Europa erreicht und erschüttert (hat)

     zwischen dem vorherigen Teil und diesem Buch gibt es wie gewohnt einen Zeitsprung in welchem Rose zumindest körperlich halbwegs heilen konnte 💔 wie erhofft gibt es auch hier neue Infos

     ein wirklich spannendes Buch das länger nachhallt aber trotzdem gibt es auch ein paar Kleinigkeiten die ich nicht „verstehe“ und zwar eine für mich völlig unpassende und nicht nachvollziehbare Sexszene und auch den Umgang von Ghaalib mit Afif 🤔

  14. Cover des Buches Nordlicht - Die Tote am Strand (ISBN: 9783734107221)
    Anette Hinrichs

    Nordlicht - Die Tote am Strand

    (166)
    Aktuelle Rezension von: MMMCreativeWork

    Ich hatte im Rahmen einer Leserunde hier den aktuellen 7. Teil gelesen und war so begeistert, dass ich mich entschieden habe, auch die anderen Teile zu lesen. Der erste Band erzählt, wie auch der 7. Band einen sehr spannenden Fall. Das Ende ist nicht vorhersehbar. Diesmal habe ich mich jedoch zur Hörbuchvariante entschieden und muss leider sagen, die Sprecherin gefällt mir nicht. Sie spricht so monoton, als würde sie die Lottozahlen vorlesen. Das wird er Story nicht gerecht. Als Buch hat es mir besser gefallen.

  15. Cover des Buches Das stille Mädchen (ISBN: 9783446265400)
    Peter Hoeg

    Das stille Mädchen

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Bella0070

    Es passiert mir sehr selten, aber nach den ersten 50 Seiten habe ich überlegt, das Buch beiseite zu legen.

    Der Klappentext hat sich zunächst sehr vielversprechend angehört: Ein Clown mit speziellen Fähigkeiten und ein entführtes Mädchen.

    Die Sprache selbst liest sich sehr schön und flüssig, dafür gibt es die zwei Punkte. Aber die Geschichte hat mich bis auf wenige philosophische Betrachtungen überhaupt nicht berührt. Die Protagonisten bleiben mir bis zum Schluss fremd. Ich habe mich nicht einfühlen können. Der Hauptcharakter ist mir sogar bisweilen unsympathisch. Falls es einen gewichtigen Sinn hinter der Handlung gebe sollte, hat er sich mir nicht erschlossen. Die Dialoge sind für mich meist nur merkwürdig und abstrus.

    Ich habe mich durch die über 450 Seiten durchgequält in der Hoffnung, den roten Faden und den Zugang zur Geschichte zu finden, wurde aber leider enttäuscht.

  16. Cover des Buches Nordlicht - Die Spur des Mörders (ISBN: 9783734107238)
    Anette Hinrichs

    Nordlicht - Die Spur des Mörders

    (106)
    Aktuelle Rezension von: MMMCreativeWork

    Auf die „Nordlicht“-Reihe bin ich eher von hinten nach vorne gestoßen: Band 7 durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks lesen – und war so begeistert, dass ich mir danach vorgenommen habe, die gesamte Reihe von Anfang an zu lesen. Band 1 hat mir schon richtig gut gefallen, und Band 2 steht dem in nichts nach.

    Der Kriminalfall ist von Anfang bis Ende spannend konstruiert. Für mich ist bei einem Krimi wichtig, dass die Auflösung nicht schon auf halber Strecke klar ist – und das gelingt Anette Hinrichs hier wieder hervorragend. Ich konnte bis zum Schluss nicht sicher sagen, wer hinter dem Verbrechen steckt oder wie alles zusammenhängt, ohne dass die Wendungen dabei unglaubwürdig wirken.

    Besonders gelungen fand ich in diesem Band den historischen und politischen Hintergrund. Die deutsch-dänische Geschichte, das Thema Flüchtlingslager in Oksbøl und real existierende Orte wie der Idstedt-Löwe in Flensburg geben der Handlung eine zusätzliche Tiefe und Authentizität. Mir hat dieser reale Bezug sehr gut gefallen – es fühlt sich an, als würde man ganz nebenbei noch etwas über die Region und ihre Geschichte lernen, ohne dass es belehrend wird.

    Auch das Ermittlerduo Boisen & Nyborg wächst mir von Band zu Band mehr ans Herz. Beide tragen ihr eigenes Päckchen, und nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und ihr Privatleben. Gerade Vibekes persönliche Betroffenheit in diesem Fall sorgt für emotionale Momente. Gleichzeitig bleibt der Schwerpunkt klar auf dem Krimi – die Balance zwischen spannender Ermittlungsarbeit und Einblicken in das Leben der Figuren ist für mich perfekt getroffen. Man baut eine Bindung zu den Charakteren auf, ohne dass der Fall selbst in den Hintergrund rückt.

    Fazit: Eine starke Fortsetzung einer ohnehin schon großartigen Reihe. Spannend, atmosphärisch dicht und mit einem geschichtlichen Bonus, der das Buch für mich noch einmal besonders gemacht hat. Ich werde auf jeden Fall weiter mit Boisen & Nyborg ermitteln.


  17. Cover des Buches Eis. Kalt. Tot. (ISBN: 9783839280577)
    Anne Nordby

    Eis. Kalt. Tot.

    (129)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Ein Cop aus Dänemark wird aus einer eher ländlichen Umgebung in die große Stadt versetzt und gerät gleich am Anfang mit seiner neuen Partnerin aneinander. Weniger von ihm ausgehend, als von seiner Kollegin. Und während sich diese beiden Ermittler aneinander gewöhnen müssen, findet eine der schlimmsten Mordserien Dänemarks statt.
    Unfassbar grausame Morde und Einblendungen von einem unbekannten Täter.

    Inmitten dieser Geschichte Marit Rauch Iversen die als Superrecognizerin den Cops hilft und zur Hand geht. Alle Hinweise führen zu einem geheimnisvollen Ableben einer Expedition um 2018 und was im Jahr 2019 geschah, findet man beim Lesen heraus.
    Alles scheint über längere Zeit hinten und vorne nicht zusammenzupassen.
    Kein wirklich glaubwürdiger Täter, keine wirklich befriedigende Erklärungen - bis man auf ein Geheimnis auf den Gletschern Grönlands stößt.
    Hat der Allaq wirklich etwas damit zu tun? Fabelwesen der grönländischen Inuit?

    Das Grundkonzept der Geschichte ist fantastisch. Das ist absolut nicht zu leugnen. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Bildlich, einladend, spannend genug und zum Weiterlesen animierend.
    Bestimmte Szenen waren so klar und deutlich mitzuverfolgen, dass es wirkte, als wäre man direkt hineingeworfen worden in die Szenen. An manchen Stellen ging einem selbst das Unwohlsein durch.
    Ich wünschte wirklich, ich könnte sagen, dass war einer der coolsten Thriller, die ich je gelesen habe - die Wahrheit ist, dem ist leider nicht so.
    Der Roman hatte Schwächen. Gravierende Schwächen meiner Meinung nach - die irgendwie die Entscheidung zwischen 3 und 4 Sternen wirklich schwer machte. Für mich 3 1/2 Sterne.

    Wie bereits erwähnt gerieten Jesper und Kristen, die beiden Hauptermittler? miteinander aneinander. Während Jesper unter Selbstzweifeln litt und Schwierigkeiten hatte, sich in die neue Umgebung einzufügen (was nachvollziehbar erscheint) warf die leitende Ermittlerin erst einmal mit haltlosen Anschuldigungen um sich, bezichtigte den Neuen als Leck gegenüber der Presse. Obwohl der nun wirklich keinen Anlass dazu gegeben hatte, außer eine Minute mit einem alten Bekannten gesprochen zu haben. Daraus erspann sich die sonst so professionell anmutende Ermittlerin ein Komplott von Jesper - aus Angst wohlbemerkt, er könne ihr den Rang ablaufen oder sie sabotieren wollen. Das fand ich einer leitenden Ermittlerin sehr schwach.

    Dann sollte laut Klappentext ja eigentlich Marit Rauch Iversen eine der leitenden Figuren sein. War sie nicht. An vielen Stellen wirkte Marit wie eine Randfigur und hatte erst gegen Ende überhaupt eine tragende Rolle. Dann als es richtig zur Sache ging.
    Jetzt könnte ich hier mit der negativen Kritik aufhören, wenn da nicht noch etwas wäre, was die ganze Figurengeschichte um Marit störend wäre. Wer den Roman gelesen hat, wird mir entweder zustimmen oder anderer Meinung sein, aber ich finde diesen speziellen Zusatz, mit dem einen Mord, der nicht ins Bild passte, vollkommen, absolut unnötig.
    Im ersten Moment war es ein interessanter Punkt gewesen, der sich dann als etwas herausstellte, was mich genervt hat. Weil es einerseits so erzwungen wirkte und gleichzeitig eine Ablenkung von der Ablenkung war.

    Ein weiterer Punkt mit dem ich unzufrieden war, waren die Verhörmethoden. Es tut mir leid, aber das wirkte für mich eher, wie aus einem Hollywoodstreifen abgekupfert. Das hat mich geärgert, weil der Part der bei Marit und Jesper parallel lief, unglaublich gut und spannend geschrieben war. Selbst die Verfolgungsjagd war spannender und interessanter, als die Verhöre.

    Das klingt jetzt am Ende schlechter, als es tatsächlich war. Mir hat dieser Nebenaspekt um Jespers Geschichte gefallen, die langsam aufgedröselt wurde - mir gefiel der Teil den Kristen mit Mimi verbracht hat - auch die Geschichte mit dem Leak war durchweg interessant, weil man nicht ausschließen kann, dass der Täter vielleicht auch was damit zu tun hat? Hat er aber? Oder nicht?
    Auch die Grönlandthematik hat dem Ganzen mehr Schrecken, mehr Grausamkeit verliehen - die Abgründe dahinter, waren super gezeichnet und spannend erzählt. Es hat mich motiviert mich mehr mit Grönländischer Mystik zu beschäftigen. Hochinteressant und super brutal.

    Selbst der Ermittlungsaspekt war für mich weitgehend gut verteilt und glaubwürdig, wenn auch etwas überspitzt wirkend.
    Mein Fazit ist also - wenn man ein bisschen Thrill haben will, mit überzeichneten Charakteren besser klar kommt, als ich und wenn man sich eine fesselnde Geschichte verwickeln lassen will, dann kann man durchaus diesen Roman lesen.

  18. Cover des Buches Glasflügel (ISBN: 9783257245783)
    Katrine Engberg

    Glasflügel

    (73)
    Aktuelle Rezension von: JudithP

    Für mich bisher der beste Band der Reihe. Der Fall hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Ich fand es gut, dass Anette Korners Geschichte als spätgebärende Mutter und den Herausforderungen, die damit einhergehen, so viel Platz gewidmet wurde ohne dass es der Spannung im Buch abträglich gewesen wäre. Die Geschichte von Esther und Gregers war diesmal mehr ein Filler,  aber es ist trotzdem schön, mehr über die beiden und ihre ungewöhnliche Beziehung zu lesen. 

    So langsam beginnt die Serie auch damit, bei mir Thriller-Vibes auszulösen, mal sehen ob sie das halten kann.

  19. Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783423222068)
    Jussi Adler-Olsen

    Verraten

    (144)
    Aktuelle Rezension von: H-Lsh

    Es ist selten, dass Autoren eine Fortsetzung schreiben, die vorangegangenen ebenbürtig ist. Ich bin begeistert von der Erzählweise und der Komplexität der Charaktere. Die Handlung mag manchmal etwas überladen wirken, aber das schmälert den Lesegenuss nicht. Für mich ist dies eines der besten Bücher der letzten Monate.

  20. Cover des Buches Winterland (ISBN: 9783734114137)
    Kim Faber

    Winterland

    (149)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Vorausschicken möchte ich, dass ich das Buch als Hörbuch konsumiert habe. Leider ist das Hörbuch hier in der Datei nicht hinterlegt.
    Die Geschichte ist zunächst in zwei Handlungsstränge unterteilt, die später zusammengeführt werden. Außerdem spielt sich das gesamte Geschehen zwischen Weihnachten und den heiligen Dreikönigen des Folgejahres ab. Das Thema der Geschichte ist im Wesentlichen der Terrorismus des IS in Verbindung mit Nazi Terrorismus. Ein Sujet dem ich nicht viel abgewinnen kann. Aber die Handlung ist gut aufgebaut und die Schreibweise des Autors ist hervorragend. Außerdem hat er die Protagonisten mit sehr viel Detail,treue und Liebe gezeichnet. Das zeichnet meiner Meinung nach dieses Buch besonders aus. Die Spannung ist teilweise hoch, teilweise aber auch durch größere Längen geprägt, die diese Spannung immer wieder unterbrechen. Insbesondere die Kapitel, die sich mit der Demenz des Vaters des Protagonisten beschäftigen, sind aus meiner Sicht deutlich zu lang geraten.

    Der Sprecher hat das Hörbuch sehr gut zu Gehör gebracht und die verschiedenen Charaktere sehr pointiert gesprochen. Das hat mir gut gefallen.

    Insgesamt aus meiner Sicht, ein gutes Buch, das aber nicht besonders herausragt. Insbesondere das Ende des Buches fand ich äußerst unbefriedigend. ich werde mir überlegen müssen, ob ich den zweiten Band dieser Reihe wirklich lesen möchte.

  21. Cover des Buches Das kleine Café in Kopenhagen (ISBN: 9783499014666)
    Julie Caplin

    Das kleine Café in Kopenhagen

    (257)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Romantik trifft auf Fernweh: In ihrer Romantic-Escapes-Reihe entführt Juli Caplin ihre Leser an die schönsten Orte der Welt. Jeder Band erzählt dabei die Liebesgeschichte eines neuen Paares. Da ich gelesen habe, dass die Geschichten zwar in sich abgeschlossen sind, Figuren aus früheren Büchern aber gelegentlich wieder auftauchen, wollte ich die Reihe mit dem ersten Band beginnen.
    Im Auftakt der Reihe geht es in das idyllische Kopenhagen: PR-Managerin Kate soll ein PR-Konzept für eine dänische Kaufhauskette, die in England eröffnet werden soll, entwickeln. Dem Kaufhaus-Chef ist es vor allem wichtig, den Engländern den Hygge-Lebensstil näher zu bringen. Für Kate hängt viel von dem Job ab, da er ihr zu einer Beförderung verhelfen könnte. Sie beschließt eine Pressereise nach Kopenhagen zu planen und so sechs Journalisten das dänische Lebensgefühl näher zu bringen. Die Reise stellt sich allerdings stressiger heraus als gedacht, vor allem, weil die Reisegruppe ein reiner Flohzirkus zu sein scheint und dann ist da auch noch der grummelige Journalist Ben, der eigentlich überhaupt nichts von gesponserten Preisereisen hält und schon gar nichts vom Hygge-Trend. Aber ist Ben wirklich so ein harter Hund, wie er vorgibt zu sein?

    Ich fand „Das kleine Café in Kopenhagen“ wirklich ganz nett. Juli Caplins Schreibsteil ist sehr angenehm und leicht und ich konnte mich sehr gut in Kate hineinversetzen. Die Liebesgeschichte zwischen Kate und Ben ist süß – kommt aber schon sehr zart daher. Wer eher Liebesgeschichten mit Drama, Herzschmerz, Leidenschaft oder vielleicht auch etwas mehr Spice erwartet, wird hier wohl eher nicht fündig. Hier steht eher Wohlfühl-Romantik im Mittelpunkt.

    Was ich sehr schön finde, ist, dass neben der romantischen Handlung eben auch die Stadt beziehungsweise der Ort, an dem die Geschichte spielt, sehr in den Fokus gerückt wird. So hat man hier doch sehr viel über Kopenhagen erfahren und ich hatte danach richtig Lust, mal einen Städtetrip dorthin zu machen. Durch die Schilderungen der regionalen Besonderheiten entsteht ein sehr atmosphärisches Setting und besonderes Flair.

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich jetzt nach dem ersten Band zwingend alle Bücher der Reihe lesen muss – ich zumindest muss für diese Art der Wohlfühlgeschichte schon sehr in Stimmung sein. Grundsätzlich aber ein schöner Roman für zwischendurch – leicht, warmherzig, auch ein bisschen humorvoll und man lernt Kopenhagen ein bisschen kennen.

  22. Cover des Buches Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2) (ISBN: 9783548613147)
    Stefan Ahnhem

    Herzsammler (Ein Fabian-Risk-Krimi 2)

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der 2. Fall für Stefan Ahnhems Ermittler Fabian Risk ist nichts für Leser mit schwache Nerven. Der Schreibstil und die damit einhergehende Erzählweise sind wieder ausgesprochen gut, sie sind flüssig zu lesen und abwechslungsreich durch die vielen Handlungsstränge. Der Krimi-Plot ist sehr komplex und der Leser muss am Buch bleiben, will er den Überblick nicht schon am Anfang verlieren. Der Autor schafft es dank des beliebten Cliffhangers und unerwarteten Wendungen die Spannungsschraube immer weiter nach oben zu drehen. Die beiden Ermittler Risk und Hougaard werden passend zu ihrer Rolle gut charakterisiert und überzeugen durchaus in ihren Handlungsweisen. Der einzige Kritikpunkt aus meiner Sicht ist die extreme Brutalität, die der Täter an den Tag legt. Man kann, wenn man das will, das Handeln durchaus nachvollziehen, aber weniger Gewalttätigkeit hätte diesem Krimi durchaus nicht geschadet. Das Zusammenführen der vielen Handlungsreihen ist dem Autor letztlich glaubhaft gelungen. Für mich ein durchaus fesselnder aber mit zu viel unnötig beschriebener Gewalt ausgestatteter Krimi. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Grabesstern (ISBN: 9783651000957)
    Anne Mette Hancock

    Grabesstern

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Eigentlich wollte Journalistin Heloise Kaldan nur einen Artikel über Sterbebegleitung schreiben. Doch als sie sich mit dem todkranken Jan Fischhof anfreundet, beginnt ihr die Sache nahezugehen. Jan scheint etwas auf dem Gewissen zu haben. Seine Hinweise führen Heloise nach Jütland, an die Flensburger Förde, zu einem lange zurückliegenden Vermisstenfall. Heloises guter Freund Kommissar Erik Schäfer ist misstrauisch: Was weiß sie wirklich über Jan Fischhof? Heloise stößt in ein gefährliches Wespennest. Kann sie ihrer Intuition trauen?


    Heloise ist Anfang Vierzig und arbeitet als Investigativ-Journalistin bei einem Magazin in Kopenhagen. Den Kontakt zu Jan Fischhof hat sie aufgenommen, um einen Artikel über Sterbebegleitung zu schreiben. Den "Job" hat sie durch Erik Schäfers Frau Connie bekommen, die ebenfalls als Sterbebegleiterin arbeitet. Jan hat Krebs und außerdem fortschreitende Demenz, aber auch noch klare Momente. Seine Andeutungen wecken Heloises Instinkt und sie würde viel lieber über den alten Fall des vermissten Mädchens schreiben. Ihr Chef ist davon nicht begeistert. Trotzdem macht sie sich auf nach Jütland und wühlt in Fischhofs Vergangenheit.

    So ganz wurde ich mit Heloise und auch mit Erik Schäfer nicht warm, aber das Problem habe ich häufig mit den Figuren in skandinavischen Krimis. 


    "Grabesstern" ist der dritte Teil der dänischen Krimireihe und vielleicht lag es daran, dass ich anfangs nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen bin, weil ich die ersten Teile nicht kenne. Jedenfalls kam erst mal keine richtige Spannung auf und ich hatte tatsächlich schon überlegt, das Buch erst mal zur Seite zu legen. Aber dann nahm die Geschichte doch noch Fahrt auf und zum Ende hin gab es auch noch eine überraschende Wende, die ich nicht erwartet hätte. Der Schreibstil war okay für mich, die Kapitel haben eine angemessene Länge.
    Was allerdings mal wieder nicht passt, ist der deutsche Titel. Wofür soll "Grabesstern" stehen? Der Originaltitel lautet "Pittbull" und wer das Buch gelesen hat, weiß, dass das passt wie die Faust aufs Auge.
    Das Buch habe ich übrigens auch bei bookbot.de erstanden. 

  24. Cover des Buches Selfies (ISBN: B06WWGGTD2)
    Jussi Adler-Olsen

    Selfies

    (47)
    Aktuelle Rezension von: S_Malt

    Dieser 7. Teil aus der Serie um das Sonderdezernat Q unter der Leitung von Carl Mørck fällt aus meiner Sicht wieder ab.

    Es werden einfach zu viele Handlungen sehr konstruiert zusammengeführt. Drei junge Frauen, die davon überzeugt sind, dass der Staat sie gefälligst zu versorgen hat. Die eine hält sich nebenbei noch ein paar Sugar-Daddys, die andere entzieht sich der Arbeitssuche durch wiederholte Schwangeschaften, die dritte lebt bei ihrem Freund, bezieht aber Wohngeld für eine Wohnung die sie nicht mehr bewohnt; und allen gemein, der Glaube, eigentlich doch besseres verdient zu haben - und die Sozialamts-Mitarbeiterin. Letztere hat genug von den Schmarotzern der Gesellschaft; nach der Diagnose Brustkrebs beschließt sie, diese von der Welt zu tilgen. Sie lernt über das Internet, wie man Autos knackt und, wie man sich einen Schalldämpfer baut. 

    Ihr erstes Opfer ist eines der genannten jungen Frauen; diese überlebt den Unfall und erkennt die Fahrerin. Das Trio nimmt sich vor, den Spieß umzudrehen. Außerdem überfallen sie einen Nachtclub und erschießen (ausversehen) anschließend eine Kleinkriminelle. Dies geschieht mit der alten Luger des Großvaters einer der Mädchen. Die Großmutter derselben ist vor einiger Zeit ermordet aufgefunden worden. Dieser Mord wiederum hat Ähnlichkeit mit einem Cold Case, den das Sonderdezernat Q bearbeitet. Und dann tauchen die drei Frauen in der Wohnung dieser Großmutter unter - in direkter Nachbarschaft zu Roses Wohnung. Diese wiederum steckt in einer schweren psychischen Krise. Außerdem spielt die Vergangenheit des besagten Großvaters eine Rolle in der ganzen Geschichte - und der totgeglaubte Vater einer der jungen Frauen taucht auch wieder auf. Und zu erwähnen ist noch, dass die Automörder-Sozialamt-Mitarbeiterin nicht erfolglos in ihren Taten bleibt; doch da es - außer dem Team vom Sonderdezernat Q - in Kopenhagen keine fähigen Polizisten gibt, entwischt sie immer wieder.

    In Roses Vergangenheit werden dunkle Geheimnisse um den brutalen Unfalltod ihres tyrannischen Vaters aufgedeckt; und Rose selbst lebt seit Jahrzehnten in einer zweiten Identität, deren Lebensumstände so krass sind, dass es einfach nur unglaubwürdig ist, dass dies nicht bemerkt worden wäre. Und dann bekommt auch noch der Körper des gelähmten Freundes und Ex-Kollegen von Carl wieder Gefühl und Schmerzempfinden in Schulter und Arm.


    Sorry, das war alles zu viel, zu wirr, zu konstruiert.

    Es hing alles zusammen - und niemand hat etwas gemerkt. Tatsächlich - neudeutsch - too much.


    Ich mache - einmal mehr - eine Pause vom Sonderdezernat Q und hoffe, dass sich Teil 8 dann wieder etwas fängt. Schade, die Serie hat - mit all ihren schrulligen und doch liebenswerten Charakteren - so schön angefangen.


    Wegen des Sprechers Wolfram Koch, der seine Sache gut macht und wegen einzelner sehr guter Ansätze, gebe ich 2/5 Sternen.

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