Bücher mit dem Tag "kräuter"
162 Bücher
- Sarah Penner
Die versteckte Apotheke
(473)Aktuelle Rezension von: Connys_BuecherweltLondon, 1791: Nur wenige kennen den versteckten Raum, in dem Apothekerin Nella Clavinger Frauen aus der Not und vor gewalttätigen Männern rettet. Denn ihre Arzneien sind tödlich. Als eine neue Klientin mit einem besonderen Auftrag kommt, werden dramatische Ereignisse in Gang gesetzt…
Knapp 200 Jahre später stößt die Historikerin Caroline Parcewell auf die außergewöhnliche Geschichte der giftmischenden Apothekerin - nichtsahnend, dass sich dadurch Ihr Leben für immer verändert.
“Die versteckte Apotheke” stammt aus der Feder von Sarah Penner, die mich kürzlich mit ihren Roman “Die Seehexen von Positano” begeistert hat. Umso gespannter war ich auf ihr Debüt, das mir mit kleinen Abstrichen ebenfalls spannende Lesestunden bescherte.
Schnell war ich mittendrin im Geschehen, das sich auf zwei Zeitebenen abspielt. In der Gegenwart folgen wir Caroline, die eigentlich in London ihren Hochzeitstag feiern wollte. Bis sie von der Affäre ihres Mannes erfuhr - und nun statt Zweisamkeit den Spuren einer versteckten Apotheke folgt. Deren Besitzerin ist Nella, die wir im Jahr 1791 begleiten, gemeinsam mit der 12-jährigen Eliza, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
London als Schauplatz fand ich toll, ebenso den leichten Mysterytouch sowie den Einblick in das Apothekerhandwerk. Die Story bietet dazu reichlich Drama, Spannung und Frauenpower. Auch die Recherchen in der Londoner Bibliothek zu alten Karten und Manuskripten fand ich sehr interessant. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten und die Seiten flogen nur so dahin.
Allerdings ist Carolines Spurensuche doch von einigen Zufällen geprägt. Manches fand ich auch unglaubwürdig. Am Ende bleiben bestimmte Ereignisse auch etwas zu vage. Das sind aber alles nur kleine Kritikpunkte. “Die Seehexen von Positano” haben mit dennoch einen Tick besser gefallen.
Insgesamt kann ich “Die versteckte Apotheke” empfehlen. Eine spannende Spurensuche in London, für die ich 4 Sterne vergebe. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Sarah Penner.
- Virginia Boecker
Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit
(328)Aktuelle Rezension von: live_life__booksWitch Hunter - Herz aus Dunkelheit Band 2 - Virginia Boecker
Inhalt
Da dies der zweite Teil der Reihe „Witch Hunter“ ist, möchte ich zum Inhalt gar nicht so viel verraten. Wir verfolgen in beiden Bänden Elizabeth Grey, eine Hexenjägerin, bei ihrem Kampf gegen das Böse und auch irgendwie gegen sich selbst. Wir befinden uns in einer High-Fantasy Welt, in welcher Magie verboten ist und die Ausführung mit dem Tode bestraft wird…
Meinung
Ich habe den ersten Teil gemocht, war kein Highlight, aber hatte mich trotzdem gut unterhalten.
Den zweiten und letzten Band dieser Dilogie hätte ich einfach nicht gebraucht… Die Story hätte mit dem ersten Band enden können und ich hätte es um einiges besser in Erinnerung behalten können. Was Elizabeth weiterhin erlebt und fabriziert war einfach irrelevant…
Ich mochte einige Szenen ganz gern, weil diese sehr atmosphärisch beschrieben waren. Das wars dann aber leider auch schon… Einige Plotpoints hätten Potenzial gehabt, das aber leider immer wieder durch seltsame Entscheidungen verschwendet wurde. Schade...
- Helen Harper
Hex Files - Hexen gibt es doch
(243)Aktuelle Rezension von: Vanessa91Ich hatte Helen Harper gar nicht wirklich auf dem Schirm, muss gestehen dass Sie mir vorgeschlagen wurde als "Lese Ersatz" für die Spellbound Reihe von Anette Marie.
Helen Harper hat hier ein richtig schönes Universum geschaffen und eine wirklich netten Plot. Ich fand es wirklich lustig dass diese Hexe chronisch faul aber unfassbar talentiert ist ! Ihr tierischer Sidekick war der heimliche Star dieses Buches. Ich möchte die Dynamik zwischen Ivy und Adeptus Exemptus Raphael Winter wirklich sarkastisch und witzig. Ich fand es auch sehr schön wie Raphael hinter die Fassade schaut und beginnt Ivy wertzuschätzen.
Alles in allem eine absolute Empfehlung für einen kurzweiligen Ausflug in die Welt der Hexen.
- Constanze Wilken
Das Erbe von Carreg Cottage
(86)Aktuelle Rezension von: mareileZwei außergewöhnliche Frauen führen den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart. Es gelingt der Autorin auf sehr mitreissende Art, dem Leser das alte Wales mit seinen Mythen, dort spielt Meara/Lileas, eine Druidentochter die Hauptrolle und die Gegenwart nahezubringen. Die Schauplätze auf der Halbinsel Llŷn im Norden von Wales fand ich so schön beschrieben, dass ich mich dort sofort zuHause fühlte. Die Autorin erschafft Szenen und Bilder, die mich lange nicht losgelassen haben.
In der Vergangenheit erleben wir das Schicksal der Druidentochter, die miterleben muss, wie ihre Familie von christlichen Mönchen umgebracht wird. Man spürt die fundierte Recherche und nimmt durch die lebendige Erzählweise Anteil an dem, was im 7. Jahrhundert geschieht. Das Volk lebt in Angst vor den Herrschern und den römisch-katholischen Priestern, die immer mehr Einfluss gewinnen. Die junge Meara kämpft gegen Lügen und Intrigen und um ihre Liebe zu einem Priester, der von Glaubenszweifeln geplagt wird.
In der Gegenwart ist es die Schottin Lilian, die nach einem ruhelosen Leben auf Llŷn eine neue Heimat findet. Das Cottage steht dabei im Mittelpunkt und birgt ein Geheimnis, das mir am Ende eine Träne entlockte. Es geht in diesem Roman um so viel mehr - die Verbindung zur Natur, Religionskonflikte und die Toleranz.
Beide Erzählebenen werden fein miteinander verwoben, die Landschaft und Geschichte eines mir unbekannten Landes wird lebendig erzählt. ein besonderes Buch, das ich gern empfehle!
- Judith Rakers
Homefarming
(96)Aktuelle Rezension von: Rose75Ein besonderer Talkgast bei "3nach9" hat Judith Rakers Interesse für den eigenen Garten geweckt. Wolf-Dieter Storl war als Gast geladen und zur Vorbereitung musste Frau Rakers ein Buch von ihm durcharbeiten. Das Buch und die Begegnung mit Herrn Storl hat ihr Interesse geweckt. Sie hat angefangen im kleinen Rahmen zu gärtnern und durch die Anfangserfolge motiviert, auch mit der Haltung von Hühner begonnen.
Mit diesem Buch möchte sie Lust aufs Gärtnern machen und die Angst vor Scheitern nehmen. Sie bezeichnet sich als ehemaligen 'Vollhonk' in der Küche und ist mittlerweile stolz, dass sie schmackhafte Gerichte, die auch in einem kleinen Rezeptteil am Ende des Buches präsentiert werden, auf den Tisch bringt.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Ein Pflanz- und Gartenteil mit einem abschließenden Interview mit Wolf-Dieter Storl. Erfahrene Gärtner finden da nicht wirklich was Neues. Für Anfänger sind nette Ideen dabei.
Im zweiten Teil geht es um Hühner. Judith Rakers hat eine Leidenschaft für Hühner entwickelt, die man auf jeder Seite spürt. Im abschließenden Interview mit dem Hühnerzüchter Bernd Eggers erfährt man ein bisschen was über die Welt der Rassegeflügel. Seine "Dresdner"-Hühner werden sehr sympathisch vorgestellt und ich kann mir vorstellen, dass er vermehrt Anfragen bekommt.
Auf den letzten 50 Seiten geht es um Lagerung, Haltbarmachung und kleinen Rezeptideen. Auch hier gibt es ein abschließendes Interview. Dafür besuchte Frau Rakers das Benediktiner-Kloster in Beuron.
Das Buch ist wunderschön gestaltet und zeigt, dass Homefarming/Selbstversorgung auch sehr modern und chic sein kann.
- Madeline Miller
Ich bin Circe
(30)Aktuelle Rezension von: ShannonDie griechische Mythologie zeichnet sich nicht unbedingt durch gewaltfreie Geschichten aus und so bleibt auch diese Reise nicht ohne Brutalität und Monster. Circe als Charakter ist spannend und gut gewählt. Derzeit schießen ja Bücher mit Charakteren aus der Antike nur so wie Pilze aus dem Boden. Was hier auffällt, ist ein sehr differenzierter Blick auf Odysseus, der mir gut gefallen hat. Ann Vielhaben hat eine tadellose Arbeit geleistet. Lesenswert.
- Geraldine Brooks
Das Pesttuch
(116)Aktuelle Rezension von: buchjunkie
Das ist ein ganz großartiger historischer Roman nach wahren Begebenheiten!
Eine Frau gegen den Schwarzen Tod. Als in einem kleinen Dorf im Norden Englands die Pest ausbricht, übernehmen Angst, Hysterie und Hexenwahn die Herrschaft. Der Schwarze Tod wütet unerbittlich. Die Dorfbewohner haben dem Pfarrer gelobt, den Ort nicht zu verlassen, ehe nicht die Seuche besiegt ist. Mehr als einmal sind sie kurz davor, einander gegenseitig zu meucheln. Die junge Witwe Anna Frith beweist in dieser schlimmen Zeit Mut, sie schenkt Leben und findet Liebe und privates Glück. Eines Tages hat das Grauen ein Ende. Aber Anna Frith steht die schwerste Prüfung noch bevor ...
Mir gefällt die Schreibart von Geraldine Brooks sehr gut, das Buch strahlt eine Ruhe aus beim Lesen!
Erzählt wird die Geschichte in einer modernen Sprache, doch man merkt gleich, dass man im 17. Jahrhundert steckt!
Anna Frith ist eine bewundernswerte Protagonistin und aus ihrer Sicht wird die Geschichte über das „Pestdorf“ erzählt!
Mir hat diese Roman sehr gut gefallen und ich hab schon weitere Bücher der Autorin auf meinem Wunschzettel!
- Manfred Baumann
Salbei, Dill und Totengrün
(14)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Etwas Unerklärliches war in dieser Nacht innerhalb der Klostermauern passiert. Ein Mensch war ermordet worden. Erdrosselt. Auf brutale Weise. Und irgendjemand war dafür verantwortlich...“
Dieses Zitat stammt aus der ersten der insgesamt neun Kurzkrimis. In jeder Geschichte steht eine andere Pflanze im Mittelpunkt. Die Erzählungen sind völllig unterschiedlich. Nicht immer geht es im Mord und Totschlag. Ab und an spielt ein heftiger schwarzer Humor eine Rolle.
Im ersten Fall ermittelt Pater Gwendal. Der kennt sich gut mit den Kräutern und ihren Wirkungen aus. Dazu hält er Seminare. Der Tote war einer der Seminarteilnehmer. Hat es eine Bedeutung, dass der Tote unter dem Salbeistrauch lag?
„...Moderne Geheimdienste von Mossad bis NSA mochten gut ausgerüstet sein, aber gegen das bestens funktionierende Informationsnetz von Kirchen und Klöstern, das seit zwei Jahrtausenden bestand, sah jeder Geheimdienst ziemlich alt aus. Und selbst ein kleiner Benediktinerpater konnte jederzeit auf dieses Netz zugreifen...“
Die erste Geschichte ist auch die längste im Buch. Der Tote war Manager eines Rüstungskonzern. Der Pater bringt das Problem auf den Punkt:
„...Egal, wer angefangen hat, der Krieg verändert immer alles. Und schreckliche Verbrechen passieren meist hüben wie drüben...“
Die zweite Geschichte besticht durch den besonderen Schriftstil. Ein Kommissar sitzt dem Verdächtigen in dessen Haus gegenüber. Nur der Beschuldigte redet. Er verliert sich in vielen Einzelheiten und weicht immer wieder vom Thema ab. Das ist so gewollt. Warum? Dazu muss man die Erzählung lesen.
Eine letzte Geschichte möchte ich noch herausgreifen. Hier spielt schwarzer Humor eine entscheidende Rolle.
„...Eine so schöne Zeremonie war das, gell? Aber eine schöne Feier hat er sich auch verdient, der Ulrich, wo er doch so beliebt war...“
Das klingt gut, oder? Aber im häuslichen Umfeld sah es ganz anders aus. Genau das hat ihm das Genick gebrochen.
Vor jeder Geschichte befindet sich eine Zeichnung der betreffenden Pflanze mit einigen ihrer wichtigsten Eigenschaften.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
- Kirsty Manning
Der Garten der Düfte
(30)Aktuelle Rezension von: KlusiDie Handlung des Romans spielt auf zwei Zeitebenen. Da ist in der Gegenwart die Australierin und Meeresbiologin Pip, die gerade dabei ist, ihre Doktorarbeit fertig zu stellen. Außerdem hat ihr Freund Jack ihr einen Antrag gemacht. Unter den ersten Verlobungsgeschenken, die in Tasmanien eintreffen, sind einige uralte Kupfertöpfe von Pips Eltern aus Frankreich. In einem dieser Töpfe findet Pip eine alte Papierrolle mit Rezepten in französischer Sprache, die von einer gewissen Artemisia stammen. In der folgenden Zeit kommt es zwischen ihr und ihrem Verlobten immer wieder zu Unstimmigkeiten. Pip fühlt sich unverstanden und setzt sich selbst unter Druck, und letztendlich wird ihr anscheinend alles zu viel. Um sich über ihre Gefühle und ihre Zukunft klar zu werden, reist Pip zu verschieden europäischen Orten und begibt sich auf Artemisias Spuren. Diese führen zu einem französischen Chateau, wo Artemisia im 15 Jahrhundert als Köchin lebt und arbeitet. Das Chateau steht einerseits unter weltlicher Herrschaft, ist aber zugleich auch ein Kloster. Abt Roald mischt sich häufig in Dinge ein, die ihn eigentlich nichts angehen, vor allem nutzt er die Abwesenheit des Chevalier de Boschaud, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Auch wenn der Gutsherr einiges tut, um sein Gesinde und vor allem Artemisia zu schützen, so ist er eben nicht immer zur Stelle, wenn der Abt seine großen und kleinen Grausamkeiten an der Dienerschaft auslässt.
Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr von diesem Roman versprochen, der durch ein wunderschönes Cover besticht. Der Handlungsstrang im Mittelalter und vor allem Artemisias Schicksal hat mich zwar berührt, aber es war ein langwieriger Weg, der mich durch die Geschichte führte. Weder Pip noch ihre Schwester Megs in den Abschnitten zur Gegenwart konnten mich wirklich überzeugen. Pip wirkte lange Zeit auf mich so, als wäre sie ziemlich unentschlossen, was ihr Leben angeht. Ihre Handlungen und Entscheidungen waren für mich zum Teil nicht immer nachvollziehbar. Megs steckt irgendwo im Spagat zwischen Karrierefrau und Helikopter-Mutter fest und steuert geradewegs auf eine Krise zu. Eigentlich hat Pip alle Hände voll zu tun, um mit ihrem eigenen Leben und den Problemen ihrer Familie klar zu kommen, so dass Artemisias Geschichte dadurch zeitweilig in den Hintergrund gedrängt wird.
Der Schreibstil der Autorin ist einerseits schön, aber sehr ausschweifend, und sie verzettelt sich, auf Kosten des Handlungsfortschritts, in viel zu vielen unwichtigen Details, was das Ganze zum Teil recht langatmig macht. Eine Zeitlang konnte ich es noch genießen, in Düften und feinen Zutaten zu besonderen Gerichten zu schwelgen, aber schnell war mir das dann doch zu üppig und zu geballt, und ich ertappte mich immer häufiger dabei, beim Lesen abzuschweifen und nicht recht bei der Sache zu sein. Offensichtlich fehlte mir der rote Faden und auch eine schlüssige Verknüpfung zwischen den beiden Handlungssträngen. Pips und Artemisias Geschichte laufen weitgehend parallel, aber letztendlich sind die überlieferten Rezepte und die Liebe zum Kochen und zu feinen Aromen die einzige Verbindung, die sich zwischen den beiden Frauen herausstellt. Ihre Lebenswege sind völlig unterschiedlich und haben kaum Bezug zueinander.
Insgesamt sehe ich dieses Buch als ganz nett für zwischendurch, aber es ist leider weder besonders unterhaltsam noch hat es Tiefgang oder Erinnerungswert.
- Christine Storl
Unsere fünf heiligen Bäume
(57)Aktuelle Rezension von: claidaIn dem Buch "unsere Grüne Kraft" von Christine Storl geht es um das (wie der Titel schon verspricht) Heilwissen der Familie Storl. Ein Vorwort von Wolf-Dieter Storl und tolle Bilder runden das Ganze ab.
Es geht um 16 Heilpflanzen und 6 Mittel aus der Küche, heilsames Räuchern und hilfreiche Grundrezepte zu den Heilanwendungen. Durch das Leben im Einklang mit der Natur auf einem abgelegenen Hof, haben sie viel Erfahrung gesammelt und die Teilen sie hier wunderbar.
Das Buch gefällt mir sehr gut und ist auch als Nachschlagewerk perfekt geeignet. Für alle möglichen Wehwehchen ist etwas dabei. Der Aufbau ist gut gewählt. Ein bisschen Pflanzenwissen, wie man diese erkennt, Anwendungsbeispiele und immer wieder kleine Geschichten. Mega, hat mich voll überzeugt und ich habe auch schon einiges ausprobiert.
Das Heilwissen der Familie Storl ist ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde!
- Asuka Lionera
Midnight Princess 1: Wie die Nacht so hell
(142)Aktuelle Rezension von: CoffeeToGoInhalt
Vanya muss ihre Gabe vor allen verstecken. Als sie verheiratet werden soll, folgt sie einem letzten rebellischen Impuls und reist ins verfeindete Land Nordgand. Dort leben die grausamen, Magie wirkenden Fae und Vanya zieht ungewollt die Aufmerksamkeit des schlimmsten von ihnen auf sich. Des Königs. Aber damit nicht genug, sie findet auch die Liebe, die in ihrem verfluchten Land immer tödlich endet.
Eigene Meinung
Die Liebesgeschichte von Vanya und Kenric entwickelt sich total langsam und unglaublich schön. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mit den beiden mitgefiebert.
Über die verschiedenen Völker, so wie die Flüche und die Magie erfährt man meiner Meinung nach ein bisschen zu wenig in diesem Band. Es geht hauptsächlich um die Romanze zwischen Kenric und Vanya. Die ist wirklich toll, aber ein bisschen mehr Fantasy hätte nicht geschadet.
Daher ging es mir an anderen Stellen der Geschichte einfach viel zu langsam. Gerne hätte ich schon jetzt viel mehr über die Vergangenheit der Fae, Kenrics Vergangenheit, seinen Hund und den Flüchen erfahren.
Viele kleine Bruchstücke wurden uns in diesem Band hingeworfen und ich bin unglaublich gespannt, wie sie sich in Band zwei zu einem ganzen zusammenfinden werden.
Fazit
Ein toller und vor allem romantischer Auftakt einer Dilogie voller Magie. - Simone Dorra
Schierlingstod
(19)Aktuelle Rezension von: MotherGooseIn diesem fesselnden historischen Roman, dessen Handlung in der Mitte des 16. Jahrhunderts spielt, suchen die katholische Nonne Fidelitas und der evangelische Theologe Valentin Schmieder nicht nur nach der Wahrheit in Glaubensfragen, sondern sind auch mit der Aufklärung des Mordes an einem jungen Adligen aus dem Umfeld der heilkundigen Nonne beschäftigt.
Mit lebendigem Sprachstil gelingt es der Autorin, den damaligen Alltag anschaulich zu schildern und den Leser in die Zeit kurz nach der Reformation hineinzunehmen .
Interessant gezeichnete Charaktere tragen zum Lesevergnügen bei.
Wie die Geheimnisse, Verletzungen und verborgener Hass miteinander verknüpft sind, die dann so unheilvoll enden, das wird erst nach und nach offenbar und ist spannend beschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung für dieses Buch – ich habe es sehr gern gelesen.
- Susanne Hansch
Der Giersch muss weg!
(23)Aktuelle Rezension von: jackdeckUnkräuter wachsen schnell und nerven den Hobbygärtner. Eindringlinge! Störenfriede!Schluss mit der Jammerei.
Lasst sie uns als Wildkräuter betrachten. Zu einem schmackhaften Essen hinzufügt, bekommen sie einen gewissen Charme.Es enthält 54 sehr leckere Rezepte, die von ansprechenden Fotos untermalt werden und einem dadurch das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Auch erfährt man die Erkennungsmerkmale, bevorzugten Standorte und Inhaltsstoffe jeder der 28 vorgestellten Pflanzen und kann sie durch die sehr guten Pflanzenfotos auch tatsächlich in der Natur wiedererkennen. Gut finde ich auch eine Übersichtstabelle über 7 verschiedene Geschmacksrichtungen (mild, kräftig, bitter, kohlig-scharf, kratzig-scharf, würzig, sauer) der im Buch vorgstellten Pflanzen. Allgemeine Tipps zum Sammeln, Ernten und Verarbeiten der Pflanzen helfen in der Praxis. Eine Einführung zum Thema "Unkraut oder Wildkraut" runden das Buch ab. "Loswerden oder lieber nutzen" wird auch bei jedem Pflanzenportrait thematisiert. Freue mich schon aufs Nachkochen! - Anastasia Zampounidis
Für immer zuckerfrei
(73)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAnastasia Zampounidis hat auf jeden Fall meinen Respekt für ihre Durchhaltekraft und Konsequenz. Sie verzichtet komplett auf Industriezucker, und das stelle ich mir in der heutigen Zeit, wo fast überall Zucker beigefügt wird, sehr schwer vor.
Das Buch ist für mich eine Art Erfahrungsbericht, kein Ratgeber. Zwar sind schon ein paar gute Tipps enthalten, aber vordergründig geht es doch um ihren ganz persönlichen Weg aus der Zuckerfalle. Sie schreibt dabei sehr locker und interessant; ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
31.12.2023
- Helen Harper
Hex Files - Verhexte Nächte
(139)Aktuelle Rezension von: Vanessa91Ich muss gestehen dass der dritte Band für mich leider nicht an Band 1 und 2 herran kommt.
Ich fand im allgemeinen den Einstieg in die Story etwas blöd ein arbeitsloser & liebes kranker Workaholic Hexer der seiner Hexe auf die Nerven geht , weil er die schlimmste Glucke auf dem Planeten ist. Ich hatte mir Raphael so einfach nicht vorgestellt und da hat er bei mir einfach einen Haufen Sympathie Punkte verspielt - ebenso Ivy. Die Hexe sieht jetzt Geister hat Angst verrückt zu werden, wird sie aber nicht. Sie löst jetzt Fälle für die Geister und wird im Laufe der Geschichte immer fauler und irgendwie unhygienischer ? Ich hab nicht verstanden was Sie auf einmal gegen saubere Klamotten und gewaschene Haare hat - das Buch geht zu Ende ... Und ja nun ... Muss man lesen oder auch nicht, man merkt wohl dass hier schnell ein Ende her musste. Ich finde wirklich schade dass diese herrliche Dynamik aus Band 1 hier gar nicht mehr wirklich zum Tragen kommt.
- Jenna van Berke
Bis es weg ist
(12)Aktuelle Rezension von: Anni84Diese Kurzgeschichte hat mir sehr gut gefallen.
Sie ist sehr schön und spannend geschrieben, so daß man immer weiter lesen möchte, um zu wissen wie es aus geht.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Top!
- Andrea Fičala
Superfoods einfach & regional
(23)Aktuelle Rezension von: leucoryxDer Trend des Superfoods ist sehr präsent und lockt an jeder Ecke mit neuen, vielversprechenden Lebensmitteln, die wahre Wunder bewirken können. doch Gojibeere, Chia & Co. sind oft weit gereist und gerne bereits verarbeitet oder nicht saisonal geerntet. Wie viele Vitamine können da noch drin stecken und ist das umweltschonend? Das geht auch anders meint diese Österreicherin.
Das Buch beginnt mit einigen allgemeinen Einleitungen zum Thema regionale Lebensmittel. Sie beschreibt in Kategoerien wie Beeren, Nüsse, etc. heimische Lebensmittel und welche Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe in ihnen steckt. Sie stellt auch den direkten Vergleich an zwischen beispielsweise Chia und Leinsamen. Die Erläuterungen sind leicht verständlich, kurz und bündig und mit schönen Zeichnungen versehen. Der Hauptteil bilden dann die Rezepte, die nach den Jahreszeiten und nach Mahlzeiten sortiert sind. Durch diese Einordnung kann man ohne viel nachdenken dem Anspruch saisonal gerecht werden. die meisten Rezepte werden mit einem Foto auf der gleichen Doppelseite oder auf der nächsten Seite begleitet, die sehr ansprechend aussehen. Die Rezepte benötigen wenige bis einige reiognale Zutaten. Regional bezieht sich hier auf Österreich. Die Autorin ist dabei nicht dogmatisch, so lässt sie beispielsweise Olivenöl aufgrund seiner guten Eigenschaften zu. Die Lebensmittelbezcihnungen sind auch österreichisch. Manche Zutaten kannte ich nicht und wäre mir auch nciht ganz sicher, ob ich sie im gängigen Supermarkt finden wird, aber es wird so wie so der Bio-Markt empfohlen. Einige Kombinationen fand ich eher gewagt, aber das mag wohl daran liegen, dass ich nicht so gerne Obst in meinem Blattsalat habe. Aber es lässt sich definitiv einiges Nachahmungswertes finden, auch wenn ich noch nicht dazu gekommen bin. Zu den Rezepten gibt es auch oft Anmerkungen und immer eine 3-Punkte-System für den Vitamin-, Mineralstoff gehalt und dergleichen. die Autorin verzichtete bewusst auf Kalorienangaben. Mir persönlich fehlte jedoch eine ungefähre Zeitangabe für die Zubereitung, denn eine Frühstück, dass erst einmal eine halbe Stunde Ziehzeit benötigt ist beispielsweise keine Gericht für meine Arbeitstage.
Insgesamt ein sehr schön gestaltetes Buch mit schönen und gesunden Rezepten ohne dogmatisch zu erscheinen. Es sind zwar ausschließlich vegetarische Rezepte, aber die Autorin meinte, dass man nach belieben auch Fisch und Fleisch dazu essen dürfe. - Christina Jones
Sommernachtszauber
(77)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSukie beginnt nun etwas Neues, sie möchte mit der Aromatherapie den Durchbruch erreichen. Dumm nur, dass ihre Freundin beim ergreifen des Hochzeitsgeschenkes die ganzen Aromadüfte verschenkt. Schnell muss eine Lösung gefunden werden damit keiner merkt, was wirklich passiert ist und auch wenn man Sukie gewarnt hat, die Kräuter im Garten der Tante sind wirklich klasse und zudem ist der Duft so wundervoll........ Da kann doch echt nicht schief gehen..........
Es war schön, mit dieser leichten Lektüre in den Ort ein zu tauchen und bei einigen Ehefrauen über den Tellerrand schauen zu dürfen. Ich glaube so eine Massage würde ich sehr genießen............
Wunderbare Lektüre für zwischendurch oder eine lange Reise..... in Bus oder Bahn :-) - Patrick Hohensee
Die Heilkraft von Kräutern und Pflanzen
(1)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmJe mehr man kocht, desto mehr beschäftigt man sich auch mit Kräutern. Nicht nur mit dem Geschmack, sondern auch mit deren Wirkung. Warum also nicht alles Gute kombinieren und ein zugleich schmackhaftes, als auch gesundes Gericht zaubern?
Das dachte sich offenbar auch der Autor, welcher hier mit viel Hingabe einen kleinen Einblick in die Kräuter und Pflanzen gibt, die in keiner Küche fehlen sollten. Eindrucksvoll beschreibt er, nach einer kurzen Einführung (z.B. Wo ist der Unterschied zwischen Viren und Bakterien?) 18 Kräuter/ Gewürze. Dabei aber nicht trocken, wie in einem Handbuch, sondern irgendwie „menschlich-sympatisch“ und vor allen Dingen verständlich. Wunderbare Rezeptvorschläge runden das Buch an. (Mein Favorit Erdbeer-Süßholz-Eis!)
Kurzweilig, aber gut! - Thomas Vilgis
Aroma
(2)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Aroma - Die Kunst des Würzens“ wurde von Thomas A. Vierich und Thomas A. Vilgis geschrieben und umfasst 520 Seiten. Herr Vierich ist Journalist, Publizist und Autor. Herr Vilgis ist Professor an der Universität Mainz. Er leitet am dazugehörigen Max-Planck-Institut für Polymerforschung eine Arbeitsgruppe zur statistischen Physik weicher Materie. Er publizierte über 300 wissenschaftliche Arbeiten in der Fachliteratur zur Physik der weichen Materie und zur molekularen Lebensmittelphysik.Die beiden Autoren möchten mit ihrem Buch dazu inspirieren, auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Lebensmittelchemie eine ganz neue Intuition beim Würzen zu entwickeln.
Dazu ist das Buch in die Bereiche „Ein Fest für die Sinne“ (Grundlagen des Riechens und Schmeckens), „Würzpraxis“ (unter anderem Abschmecken in den Grundgeschmacksrichtungen, Zubereitungsarten und ihre Wirkung auf Geschmack und Aroma), „Eine kleine Geschichte des Würzens“ (beispielsweise der Weg der Gewürze nach Europa), „Kräuter, Gewürze & mehr“ (Vorstellung der einzelnen Würzmittel), „Gewürzmischungen“ (unterteilt in „aromatisch“, „Aroma & Schärfe“, „Aroma, Grundgeschmack und Schärfe“ sowie „Supermarktgewürzmischungen“), „Saucen und Pasten“ (aufgeteilt in süß, sauer, umami, fett und scharf) sowie „Alkohole, Essige, Fette und Öle“ unterteilt. Diese Bereiche wiederum sind in weitere Kapitel untergliedert. Darüber hinaus gibt es noch einen Anhang mit einer kleinen Geruchsschule, der Rubrik „Was passt wozu?“, dem Register (unterteilt in „Rezepte“, „Gewürzmischungen“, „Saucen und Pasten“, „Alkohole, Essige, Fette und Öle“, „Schaubilder“ und das alphabetische Register) sowie Literatur und Quellenangaben.
Im Rahmen der allgemeinen Informationen zum Riechen und Schmecken werden unter anderem die Grundgeschmacksrichtungen sowie das auch bei den Würzmitteln enthaltene Farbschema erläutert. Mit diesem kann geprüft werden, welche Aromengruppen das jeweilige Würzmittel aufweist und mit welchen Würzmitteln es dadurch gut kombiniert werden kann.
Der Bereich „Kräuter, Gewürze und mehr“ ist alphabetisch sortiert. Hier werden 126 Kräuter, Gewürze und andere Würzmittel wie Algen, Trockenfrüchte, Harze, Nüsse, Pilze, Kaffee und Kakao vorgestellt. Enthalten sind bei der Vorstellung jedes einzelnen Würzmittels allgemeine Informationen, Farbübersichten zu Geschmack, Harmonie und Aromenentfaltung, sowie die Rubriken „Passt gut zu“, „Länderküche“, „Gewürzmischungen“, „Einkauf“ und ggf. „Lagerung“, „Qualität“, „Anbau“ und „Rezepte“. Außerdem gibt es ein Foto vom Würzmittel.
Dass das Buch mit viel Leidenschaft erstellt worden ist, zeigen nicht nur die Fotos und Zeichnungen, sondern auch die enthaltenen Details, wie beispielsweise die Übersichten zu Geschmack, Harmonie und Aromenentfaltung.
Das Buch vermittelt nicht nur Grundlagen zum Thema Aroma und Würzen, sondern stellt verschiedenste Würzmittel und ihre Eigenschaften einschließlich dazugehöriger Rezepte dar. Es eignet sich damit sowohl zur grundsätzlichen Wissensaneignung als auch hervorragend als Nachschlagewerkt. Es ist auf Grund seines Aufbaus und der Art der Wissensvermittlung und der Bandbreite der Geschmacksbeispiele (von bodenständig bis avantgardistisch) sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Ich bin von diesem Buch insgesamt sehr begeistert und möchte es auf keinen Fall mehr missen.
- Carina Mueller
Moonlit Nights 3: Gefährlich
(73)Aktuelle Rezension von: laraundlucaInhalt:
Alles hat sich für Emma verändert. Plötzlich fürchtet sie nichts so sehr wie den nächsten Vollmond. Gefangen zwischen Schuld und Selbstzweifeln kann sie einfach nicht glauben, dass sie für den Tod eines Menschen verantwortlich sein soll. Und das Schlimmste ist, dass sie ständig diese Stimme in ihrem Kopf hört, die ihr befiehlt, ihre große Liebe Liam zu töten. In dem fulminanten Finale der erfolgreichen Moonlit-Nights-Trilogie begeben sich Emma und Liam auf eine gefährliche Reise von Wolfsclan zu Wolfsclan, um Antworten zu finden, die vielleicht lieber im Verborgenen geblieben wären…
Meine Meinung:
Dies ist der dritte und letzte Teil der Reihe "Moonlit Nights", der an Teil 2 anschließt.
Der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach, etwas banal und anspruchslos, ich hätte mir etwas mehr Raffinesse gewünscht. Man fliegt problemlos durch die Seiten.
Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mit der letzte Teil der Reihe am besten gefallen hat, auch wenn er nicht überragend ist.
Aber endlich passiert wenigstens ein bisschen, auch wenn alles völlig vorhersehbar war. Schon während des 2. Teils war mir klar wer hinter dem Ganzen steckt, als auch noch am Ende derjenige zu Wort kam, war es vollkommen offensichtlich. Auch wenn im letzten Teil versucht wurde, die Spur anders zu legen, war es keine Überraschung mehr.
Die Handlung war nicht ausgereift und weiterhin recht langatmig. Mir kam vieles zu kurz und wurde zu schnell abgehandelt, der Besuch der anderen Clans, es wurde am Ende alles überstürzt, nicht nachgedacht.
Emma wurde mir auch hier nicht sympathischer. Sie bleibt ein kleines, dummes Naivchen. Aber auch Liam konnte mich nicht überzeugen. Er ist alles, hat aber beim besten Willen keine Alpha-Qualitäten.
Auch wenn der letzte Teil mehr Handlung und auch Lösungsansätze enthielt, wurde das Potential einfach nicht ausgeschöpft. Es passierte immer noch zu wenig, es wurde alles nur angerissen. Schade. Ich kann leider keine Leseempfehlung für diese Trilogie aussprechen.
Fazit:
Ein bisschen mehr Action als zuvor, allerdings so vorhersehbar. - Alice Hoffman
The Rules of Magic: Eine zauberhafte Familie
(127)Aktuelle Rezension von: Hellena92Finde deine Magie! Mit „The Rules of Magic“ hat die Bestseller-Autorin Alice Hoffman eine berührende Geschichte über Liebe, Magie und den wunderbaren Zusammenhalt der Familie geschrieben.
New York, Anfang der 60er Jahre. Franny, Jet und Vincent Owens sind keine gewöhnlichen Kinder, denn sie entstammen einer Familie von Hexen: Die schöne Franny hat blasse Haut und, passend zu ihrem Temperament feuerrote Haare. Jet ist sensibel und kann Gedanken lesen, und der charismatische Vincent verfügt schon in jungen Jahren über eine überwältigende Anziehungskraft auf das andere Geschlecht. Alles riecht nach Ärger, und dass die drei das magische Talent ihrer Vorfahren geerbt haben, macht die Sache nicht besser.
Von Beginn an gibt ihre Mutter Susanna ihren Kindern deshalb ein paar Regeln mit auf den Lebensweg: keine Spaziergänge bei Mondschein, keine roten Schuhe, keine schwarze Kleidung, keine Katzen oder Krähen im Haus, und das Allerwichtigste: »Verliebt euch nie, niemals!«Mein Fazit:
Ich halte es kurz: mein Fall war es nicht. Die einzelnen Geschichten konnten mich nicht abholen und nach mehrmaligem beginnen, musste ich aufhören, war nur noch genervt
- Rebecca Ross
A River Enchanted (English Edition)
(8)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoVor zehn Jahren hat Jack Tamerlaine Cadence verlassen, um an einer Universität Musik zu studieren.
Nun wird er zurückgerufen, denn auf der Insel verschwindet ein junges Mädchen nach dem anderen, und Adaira, die Erbin des Ostens, braucht Jacks Hilfe, um die Mädchen zu finden.
Doch auf ihrer Suche nach den Kindern stoßen sie auf andere Geheimnisse, die ihre Welt aus den Fugen bringen.
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist der erste Band der Elements of Cadence Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des einundzwanzig Jahre alten Jack Tamerlaine, der Erbin des Ostens Adaira, ihres Cousins Torin Tamerlaine, dem Captain der Wache und seiner Frau Sidra erzählt wird, außerdem durften wir hin und wieder aus der Sicht von Jacks acht Jahre alter Schwester Fraedah lesen.
Cadence ist eine verwunschene Insel, die in zwei Teile geteilt ist.
Im Westen regieren die Breccans, die ihre Magie ausüben können, ohne dass ihre Gesundheit darunter leidet, doch dafür haben sie nie mehr Nahrungsmittel als sie brauchen, und im Winter gehen ihre Ressourcen stets zur Neige, sodass sie in den Osten gehen müssen, um zu plündern, was die Tamerlaines nicht kampflos hinnehmen.
Im Osten herrschen die Tamerlaines, die ebenfalls Magie ausüben können, aber darunter leiden.
Sie werden davon krank und ihre Lebenszeit schwindet, je öfter sie ihre Magie zur Ausübung ihres Handwerks ausüben. Doch dafür gibt es Nahrungsmittel im Überfluss.
Auf Cadence lebt außerdem das alte Volk, Naturgeister, die beispielsweise dafür sorgen, dass aus einem Hügel fünf oder mehrere Kilometer zu einem werden können. Gerüchte werden über den Wind verbreitet und das alte Volk spielt öfter seine Spiele mit den Clanangehörigen.
Jack weiß nicht, wer sein Vater ist und ist bei seiner Mutter aufgewachsen, die nicht weit von der Grenze entfernt lebt und Weberin ist. Vor zehn Jahren wurde er aufs Festland geschickt, um Musik an der Universität zu studieren, und als der Laird der Tamerlaines ihn nun zurückruft, kehrt er als Barde in seine Heimat zurück. Jack ist ruhig und nachdenklich, hat aber einen feinen Sinn für Humor. Er ist erst nicht begeistert, dass er das Leben, das er sich auf dem Festland aufgebaut hat, zurücklassen muss, aber er merkt schnell, dass Cadence seine wahre Heimat ist.
Adaira ist die Tochter des Lairds des Ostens und stark und diszipliniert. Sie will die verschwunden Mädchen finden, ist hilfsbereit und träumt von Frieden zwischen den Breccans und den Tamerlaines. Doch die beiden Clans sind seit Jahrhunderten verfeindet und das Misstrauen ist groß. Kann sie die Insel einen?
Torins erste Frau Donella starb vor fünf Jahren, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Maisie und Torin hat ein paar Monate später Sidra geheiratet, die Maisie seitdem aufzieht. Er ist der Captain der Wache, kennt kein Erbarmen mit seinen Feinden und ist temperamentvoll. Sidra ist Heilerin und ebenso stur wie Torin, auch wenn sie ruhiger und beherrschter ist als er. Die beiden sind sehr gegensätzlich und müssen in diesem Band herausfinden, was sie eigentlich wollen. Torin und Sidra haben aus praktischen Gründen geheiratet, weil er selten zu Hause ist und Maisie eine Mutter brauchte. Doch zwischen ihnen hat sich über die Jahre etwas entwickelt und sie müssen diesen Gefühlen auf den Grund gehen.
Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Ross wirklich sehr! Es ist sehr malerisch und lässt sich einfach richtig gut lesen! Cadence ist wirklich magisch und im Zusammenspiel mit ihrem Schreibstil hat Rebecca Ross eine ganz besondere Stimmung erschaffen!
Ich mochte auch die Charaktere richtig gerne! Sidra und Jack mochte ich am liebsten, denn Sidra ist eine starke Frau mit eigenem Kopf, die sich durchsetzen kann und auch mit Jack konnte ich echt mitfiebern, weil ich seine ruhigere und leicht zynische Art echt gerne mochte!
Adaira konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen. Früher waren sie und Jack Konkurrenten, haben sich Streiche gespielt und sich gehasst. Doch nun müssen sie zusammenarbeiten, wenn sie die verschwunden Mädchen finden wollen und schon bald sehen die beiden sich mit anderen Augen.
Ich fand es auch spannend, dass man mit Jack und Adaira zwei junge Protagonisten hatte und mit Sidra und Torin zwei Charaktere, die nur ein wenig älter sind, aber an einem komplett anderen Punkt in ihrem Leben standen. Das hat es sehr interessant gemacht!
Die Geschichte entwickelt sich langsam und je tiefer Adaira und Jack in die Magie der Insel eintauchen, desto mehr Geheimnisse werden offen gelegt. Ein paar Wendungen konnte man vorhersehen, aber einige waren dann auch sehr überraschend! Das Ende war noch mal richtig spannend und ich bin so gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht!
Fazit:
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist ein gelungener Auftakt der Elements of Cadence Dilogie!
Ich mochte die Charaktere und die verwunschene Insel Cadence richtig gerne, denn es war echt magisch und hatte eine ganz besondere Atmosphäre!
Der wunderschöne Schreibstil von Rebecca Ross und die spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass man nur so durch die Seiten geflogen ist und so vergebe ich starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band! - Andrea Breithuber
Deine fabelhaften Kräuter
(24)Aktuelle Rezension von: Claudia_de_MoraAndrea Breithubers Leidenschaft in «Deine fabelhaften Kräuter» ist im ganzen Buch zu spüren. Der Ratgeber ist sehr umfangreich und liebevoll gestaltet und hat mich von Anfang an sehr begeistert.
In der Einführung werden die ersten Schritte zum eigenen Kräutergarten beschrieben und der Leser erhält obendrauf ein paar Upcycling-Ideen. Dann geht es ans Aussäen, Vermehren, Bewässern, Mulchen, Düngen, Zurückschneiden und Ernten – in allen Abschnitten erhält man wertvolle Tipps und Tricks rund um den Kräuteranbau.
Dann folgen die 47 Kräuterporträts. Der Leser erfährt, ob ein Kraut einjährig- oder mehrjährig ist, wie man es am besten anbaut, was es nicht so mag, was es richtig gut kann und was es einmal werden möchte.
Nicht nur der Inhalt hat mich überzeugt und begeistert, auch die Illustrationen sind echt wirkungsvoll gelungen. Ganz hilfreich ist am Schluss der gefaltete Anbaukalender, den man herausnehmen kann.
Ein Ratgeber, der inspiriert und jederzeit zu Rate gezogen werden kann.























