Bücher mit dem Tag "krake"
11 Bücher
- Sy Montgomery
Rendezvous mit einem Oktopus
(69)Aktuelle Rezension von: AQuaSy Montgomery, die mir bisher kein Begriff war, wurde mir bei einer Gesprächsrunde über Lieblingsbücher im Deutschlandfunk Kultur wärmstens empfohlen. "Rendezvous mit einem Oktopus" ist mein erstes Buch von ihr. Vielleicht ist dieses Buch als Start mit der Autorin unglücklich, denn es wurde nicht ersichtlich für mich, wer sie überhaupt ist, außer jemand, der Tiere mag und grade eine Obsession für Oktopusse hat. Einmal wöchentlich fährt sie ins Aquarium und hält ihre Arme in den Tank, um sich von den Saugnäpfen des jeweiligen Tieres küssen und schmecken zu lassen. Dabei erfahren die Lesenden manches Interessantes über diese intelligenten Tiere. Der Blurb von Peter Wohlleben hatte mich jedoch etwas völlig anderes erwarten lassen: "Wer dieses Buch gelesen hat, versteht die Seele der Ozeane." Deswegen war ich sehr enttäuscht, dass es in erster Linie über Oktopusse in Gefangenschaft und die Begegnungen von Menschen und Tieren im Aquarium geht. Mir hat sich auf jeden Fall bei der Lektüre keine Seele des Ozeans offenbart. Schade.
- Shelby Van Pelt
Das Glück hat acht Arme
(132)Aktuelle Rezension von: jeanninexDieses Buch ist keine spannende oder actionreiche Geschichte – und genau das macht für mich auch den besonderen Charme aus. Die Handlung schreitet eher ruhig und langsam voran, was zuerst vielleicht unspektakulär klingt, für mich genau der perfekte Ausgleich zum Alltag war. Es ist ein Buch, das man entspannt am Abend lesen kann, um etwas herunterzukommen.
Besonders gefallen hat mir die tiefgründige Stimmung der Geschichte. Obwohl man relativ früh erahnen kann, in welche Richtung sich alles entwickeln wird, bleibt das Buch trotzdem interessant. Nicht unbedingt wegen der grossen Überraschungen, sondern weil man wissen möchte, wie die Charaktere ihren Weg dorthin finden und wie sich alles entwickelt.
Der Schreibstil von Shelby Van Pelt ist angenehm einfach und leicht zu lesen, was perfekt zur ruhigen Atmosphäre des Buches passt. Und natürlich war auch die Idee mit Marcellus, dem Riesenoktopus, einfach unglaublich süss. Er hat der Geschichte etwas Eigenes und Charmantes gegeben, das mir sehr gefallen hat.
Für mich ein ruhiger, berührender und wohltuender Roman, der zwar nicht durch Spannung überzeugt, dafür aber durch Atmosphäre, Emotionen und seine besondere Idee.
- Shelby Van Pelt
Das Glück hat acht Arme
(20)Aktuelle Rezension von: AleksandraKlappentext: "Seit Tova Sullivan Witwe ist, putzt sie im Sowell Bay Aquarium. Ihr fällt auf, wie Marcellus, ein neugieriger, frecher Riesenoktopus, sie aus seinem Aquarium anschaut. Marcellus ist enorm klug, aber für Menschen würde er keinen Tentakel rühren – bis er sich mit Tova anfreundet. Ihm erzählt sie von ihrem Sohn, der vor Jahrzehnten verschwand. Schlau, wie er ist, erkennt Marcellus ein Geheimnis, von dem Tova nichts ahnt. Jetzt hat er alle acht Arme voll zu tun, um die Wahrheit für Tova ans Licht zu bringen – bevor es zu spät ist."
Vom Cover und Klappentext hätte ich das Buch nie wirklich gekauft. Das Buch hat nur aufgrund der Empfehlung und meiner schlechten Laune mit Wunsch nach "besser fühlen" meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Es ist in einer sehr angenehmen und leichten Sprache geschrieben. Es wird aus mehreren Erzählperspektiven dargestellt, was das Buch interessanter macht. Das Besondere an dem Buch war die Erzählperspektive von Marcellus - sarkastisch, gefühlvoll, traurig, intelligent.
Ich konnte sehr gut mit den Hauptdarstellern mitfühlen und das gab der Geschichte noch mehr Würze.
Die Handlung ist nicht gerade mit Überraschungen und Spannungen gefüllt, aber wenn sich der Leser ganz auf sie einlässt, gleitet er so dahin und erlebt wundervolle Momente.
Dieses Buch ist ein fantastisches Wohlfühlbuch, ein Stimmungsmacher, eine Entspannungslektüre.
Ich würde es absolut jedem Erzählen, der etwas Ruhiges, Besonderes und Einfaches lesen möchte. Jedem, der sich in einer wundervollen Geschichte, mit etwas Zauberglitzer ;-), hineinversetzen kann.
- Thomas Thiemeyer
Evolution
(33)Aktuelle Rezension von: Anna0807Dieses Geschichte habe ich als Hörbuch gehört.
Die Grundidee finde ich sehr vielversprechend. Allerdings war mir die allgemeine Spannungskurve zu flach. Erst gegen Ende dieses ersten Teils passierte wirklich etwas. Zudem empfinde ich die Problemlösungen als zu einfach und die jugendlichen Protagonisten als zu "allmächtig".
Das Hörbuch kann ich von der Vertonung sehr empfehlen.
Da ich doch neugierig bin werde ich auch den zweiten Teil als Hörbuch hören und auf eine Steigerung der Ausarbeitung hoffen.
- Mareike Postel
Das Krakeltier
(6)Aktuelle Rezension von: glitzerfee22
Das Krakeltier krakelt so wie es ihm gefällt. Ob groß oder klein, ob dick oder fein. Alles ist erlaubt, solange es Spaß macht.
Meine Meinung:
Das Krakeltier ist ein super niedliches Kinderbuch. Die gekrakelten Linien sind mit Relieflack gedruckt, sodass es gleich den Tastsinn des Kindes fördert.
Man kann die Linien wunderbar entlangfahren und spürt diese sehr deutlich. Hier mag ich besonders, dass das Krakeltier so malt wie es ihm gefällt. Es muss nicht perfekt sein. Die Linien sind hier bunt gestaltet mal durcheinander, mal ganz fein oder aber auch recht dick.
Das Buch bereitet mit seinen Reimen die kurz und knapp sind, viel Freude. Allgemein finde ich, dass das Krakeltier Fröhlichkeit vermittelt. Ann Catrin Raab hat hier mit ihren Illustrationen wirklich ein ganz tolles Krakeltier gezaubert.
Die 18 Seiten des Buches sind keinesfalls langweilig, obwohl ja eigentlich nicht viel passiert. Trotzdem ist es ein ganz besonderes Buch. Hier wird vermittelt, das nicht immer alles perfekt sein muss. Sondern man einfach machen soll. Es animiert, dass das Kind selbst ein Blattpapier zur Hand nimmt und loslegt.
Das Pappbilderbuch ist durchgehend farbig illustriert und für Kinder ab 18 Monate geeignet. Zum Anschauen und bestaunen auch schon früher.
Fazit:
Das Krakeltier bereitet Groß und Klein Freude. Denn es vermittelt Fröhlichkeit, fördert die Feinmotorik und trägt dazu bei, selbst malen zu wollen. Dabei muss es nicht perfekt sein, sondern Spaß machen.
- Martina Kanold
Der lange Knut hat Mut
(3)Aktuelle Rezension von: Claudia_Weber3Zwischen vielen Kinderbüchern sprang mir das Buchcover von Martina Kanold mit seinen kraftvoll ausdrucksstarken Farben sofort ins Auge. Die Hauptfigur Knut ein Piratenjunge, bekommt zur Überwindung seiner Ängste liebevoll einen Freund in der Geschichte an seine Seite gestellt. Mit ihm lässt sich alles schaffen, denn Knuts neuer Freund hat für jede Überraschung die passende Idee im Gepäck. Mit wunderbarer Leichtigkeit, Feingefühl und Wortgewandtheit erzählt Martina eine frische Abenteuergeschichte nicht nur für Piraten. Ihre bunten Illustrationen ergänzen ihre Geschichte wundervoll. Auf vielen Buchseiten gibt es etwas Besonderes zum Entdecken. Mehr verrate ich nicht. ;-)
Mein Fazit: Das Buch „Der lange Knut hat Mut“, befasst sich sehr natürlich und achtsam mit dem Thema „Angst“ und lässt die Sonne wieder lachen. *****
Klare Kaufempfehlung
- Daniela Zörner
Albtraumland: Zehn querhirnige Grübelstories
(25)Aktuelle Rezension von: literaSolch ein interessantes, tiefgreifendes Werk kommt nicht alle Tage vor. Autorin Daniela Zörner schürft in ihren Kurzgeschichten hartnäckig unter der Oberfläche unseres Alltagsgeschehens. Wohl jeder Leser erhält eine dicke Scheibe von dem erlesenen Grübelkuchen für sich, ob es ihm passt oder nicht. Manch ein Lacher wird im Hals stecken bleiben, manch ein hartes Schlucken erfolgen. Ob unsinnige Kriege, irre Autokraten oder unwillige Haustechnik: Das Leben ist bei genauerer Betrachtung oft mehr als bizarr. Manch eine Story kommt als Fabel daher, um hintersinnige Seitenhiebe auf unsere Ausbeutung der Natur auszuteilen. „Albtraumland“ lässt sich nicht mal eben wie ein Krimi verkonsumieren, dafür hinterlässt das Lesen zu viele Denkspuren im Gehirn - und ein flaues Gefühl im Magen obdendrein.
Absolut empfehlenswert!
- Annika Siems
Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee
(30)Aktuelle Rezension von: toms„Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ entführt direkt in eine sonst unzugängliche Welt. Die Autorinnen lassen einen hautnah dabei sein, wenn im Dunkel Szenen entstehen, die keine Kamera einfangen könnte – etwa wenn ein Tiefseefisch mit seiner „Taschenlampe“ Beute verfolgt.
Auch komplexere Themen wie Photosynthese oder Biolumineszenz werden klar erklärt. Die Illustrationen sind atmosphärisch und detailreich, perfekt abgestimmt auf den Text. So entsteht eine dichte, lebendige Atmosphäre. Ein wirklich gelungenes Buch.
- Royce Buckingham
Monsteranwalt: Monsteranwalt Daniel Becker 2
(15)Aktuelle Rezension von: ChronikskindDer erste Band konnte mich ja schon mit einer unterhaltsamen und interessanten Geschichte fesseln, der zweite steht dem in nichts nach. Der Einstieg ist etwas ruhiger, denn die Situation ist ja eine neue. Aber das bleibt nicht lange so, denn dann stolpern schon die ersten Klienten zur Tür rein - und die haben es auch dieses Mal wieder in sich.
Es gibt auch hier wieder mehrere Fälle, wobei man recht schnell merkt, bei welchen der Fokus liegt. Definitiv spannend gewählt und mit einigen Überraschungen behaftet. 'Nichts ist so, wie es scheint' passt da wirklich echt gut. Ich war auf jeden Fall gefesselt und wollte unbedingt rausfinden, wie es weitergeht und wie sich das ganze auflösen wird. Die übergreifenden Entwicklungen am Ende machen definitiv neugierig auf den nächsten Band!
Unser Monsteranwalt hat mich auch hier wieder begeistert. Seine Aussagen/Gedanken sind manchmal so göttlich, ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. Der Stil des Autors wird da super durch den Sprecher getragen. Ich fands auch gut, dass man zu den anderen Charakteren ein bisschen mehr Hintergrundwissen bekommt und hoffe da auf noch mehr im nächsten Band. - Silke Andrea Schuemmer
Nixen fischen
(2)Aktuelle Rezension von: AnneSmKunsthändler Knut Seckig ist wohl das ekligste Stück Mann, das man sich vorstellen kann, so widerlich wie die dreckigen Plastiktassen, die er mit seinem dreckigen Taschentuch auswischt, um Rotwein daraus zu trinken. Sein Laden platzt geradezu vor maritimem Gerümpel. Der jungen Studentin Ines, die bei ihm jobbt, um ein bestimmtes Foto abzuarbeiten, das sie unbedingt haben will, guckt man gerne zu bei ihrem Kampf. Seckig sammelt solche kreuzunglücklichen Mädchen - Nixen - und unterdrückt sie. Die drogensüchtigen Punkerinnen z.B. sind großartig getroffen. Dabei ist Seckig nicht nur ein Sadist, sondern auch ein ziemlich komischer Faun. Ines muss sich bei ihm gefühlt haben wie eine Praktikantin bei Donald Trump ... Am besten gefielen mir die Antiquitätenmesse und die Welt der schrägen Händler, von denen Seckig nur der ekligste ist. Tolle, poetische Beschreibungen! - 8
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