Bücher mit dem Tag "krankenschwester"
161 Bücher
- Diana Gabaldon
Feuer und Stein (Outlander 1)
(2.690)Aktuelle Rezension von: dorothea84Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.
Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.
Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.
Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.
Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.
Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.142)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.473)Aktuelle Rezension von: annalogWar ein paar mal kurz davor das Buch wegzulegen. Mich hat die Handlungsweise des Protagonisten Miles sehr wütend gemacht, weil ich es absolut nicht fair fand sein Trauma an an Tate auszulassen anstatt es zu bearbeiten. Dann hat er wiederum aber süße Sachen gemacht und man merkte, dass seine harte Schale Risse bekommt. Nun ja, ich musste wissen, was seine Hintergründe sind und habe das Buch beendet.
Es gibt extrem viel Spice, der gut geschrieben ist.
- Jojo Moyes
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
(688)Aktuelle Rezension von: Alinchen600 Frauen besteigen das Schiff Victoria, das sie von Australien nach England bringen soll. Sie alle haben englische Soldaten geheiratet und oft nur kurze Zeit mit ihnen verbracht, bevor der Krieg sie wieder trennte. Nun reisen sie in eine ungewisse Zukunft. Unter ihnen sind auch die Krankenschwester Frances, die schwangere Margaret, Avice aus reichem Hause und die erst 16-jährige Jean. Die vier teilen sich eine Kabine. Das Buch wird aus ihren unterscheiden Perspektiven erzählt, dazu noch aus Kapitän Highfields Sicht und aus der eines Marinesoldaten, der auf der Victoria dient und jede Nacht die vier Frauen bewacht. Während die Frauen mehr oder weniger zusammen wachsen und der ungewissen Zukunft entgegen blicken, nähern sich Frances und der Soldat an. Da bricht eine Katastrophe aus...
Das Buch ist fiktiv, doch es basiert auf einer wahren Geschichte: auf dem Leben der Großmutter der Autorin. Jojo Moyes hat es wieder mal geschafft, mich mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Ihr Schreibstil ist wunderbar. Trotz ein paar Längen fliegt man nur so durch das Buch. Die Frau weiß einfach, wie man gute Bücher schreibt!
- Stephen King
Sie
(967)Aktuelle Rezension von: MaRayneDen Film "Misery" habe ich bereits mehrmals geschaut und geliebt. Allgemein faszinieren mich die Roman-Verfilmungen von Stephen King, sie sind so einzigartig und verstörend. Daher wollte ich schon lange das Buch zum Film lesen und es wird nicht mein Letztes gewesen sein.
Der berühmte Autor der Misery-Reihe, Paul, gerät in einem Schneechaos in einen Autounfall und wird schwer verletzt. Glücklicherweise findet ihn die Krankenschwester Annie und pflegt ihn bei sich zu Hause auf ihrer abgelegenen Farm. Annie stellt sich Paul als sein aller größter Fan der Misery-Bücher vor und Paul fühlt sich zunächst geehrt. Doch nach und nach bemerkt Paul, dass hier nicht nur auf der Farm, sondern auch mit Annie etwas überhaupt nicht stimmt.
Eine erdrückende Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und hat mich sehr vereinnahmt. Für mich hat es sich gelohnt das Buch zu lesen, obwohl ich den Film bereits kannte. Dieser wurde nämlich an einigen Stellen angepasst und das Buch hatte für mich einen viel düsteren Vibe. Annie ist ein so umfassend interessanter und verstörender Charakter. Man will sie verstehen, möchte ihr helfen und lernt sie gleichzeitig zu hassen. Es gab allerdings ein paar Längen in der Geschichte, wenn Paul zu sehr in seinem Wahn in die Geschichte von Misery verfallen ist, das waren Passagen, die für mich persönlich nicht so interessant waren. Dennoch war es ein gelungenes Leseerlebnis.
- Julia Franck
Die Mittagsfrau
(408)Aktuelle Rezension von: Lesekatze22Ich lese viel, gern und äußerst unterschiedliche Genre, aber dieses Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck hat mich fast die Flinte ins Korn werfen lassen.
Mir fehlen Anführungszeichen und in weiten Teilen finde ich den Roman einfach zu langatmig.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat. Eine Mutter lässt ihren Sohn am Bahnsteig zurück.
Es folgt die Lebensgeschichte der Mutter, die mit ihrer Schwester bei ihrer eigenartigen Mutter aufwächst, während der Vater im 1. Weltkrieg kämpft und später eigentlich nur zum Sterben nach Hause kommt.
Man erfährt mehr von den Mädchen, der damaligen Zeit.....
Es folgt ein Epilog, der sich wieder mit dem zurückgelassenen Jungen beschäftigt.
Man findet im Netz einige Informationen zu Beweggründen dieses Buch zu schreiben.
Traurig und heftig.
- Michael Robotham
Adrenalin
(456)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Adrenalin von Michael Robotham•
Dieses Buch war seit Langem wieder der erste Thriller, den ich gelesen habe und der mir wieder gezeigt hat, wie unglaublich gut dieses Genre eigentlich ist! Der Auftakt der Psychothriller-Reihe rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz konnte mich unglaublich doll begeistern und hat definitiv Eindruck bei mir hinterlassen!🔍
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, auch wenn es kein krasser Eyecatcher ist. Dennoch wirkt es mysteriös und passt gleichzeitig richtig gut zur Geschichte. Der Schreibstil von Michael Robotham ist wirklich besonders! Das Buch ist aus der Perspektive von Joe erzählt und alles wirkt unglaublich hautnah, greifbar und realistisch. Die Gedankengänge von Joe waren so spannend. Der Schreibstil hat einen total in diese Welt gezogen und nicht mehr losgelassen.
Joe ist wirklich ein spannender Protagonist, der einem irgendwie direkt sympathisch ist. Ich kann nicht sagen, dass ich Joes Handeln, besonders in Bezug auf seine Ehe und Familie, immer gutheißen konnte, aber grundsätzlich weiß dieser Mann, was er tut. Seine Fähigkeiten als Psychologe sind unglaublich spannend. Der Mann ist unfassbar intelligent, gerissen und steckt voller Überraschungen. Dass er Parkinson hat, fällt meistens gar nicht auf. Ich liebe seine Gedankengänge und wie er seine Patienten angeht und mit ihren Traumata umgeht. Trotz einiger Fehlhandlungen ist Joe ein bewundernswerter Charakter!
Ich habe seine Frau Julien und seine Tochter Charlie sehr ins Herz geschlossen. Charlie ist super lebensfroh und liebenswert und für Joe einfach alles, während Julien immer an Joes Seite ist und stets um ihn bemüht ist. Zudem war auch Elisa ein sehr interessanter Charakter, ebenso wie Vincent Ruiz. Ich konnte Ruiz wirklich sehr schwer einschätzen und mochte ihn zwischendurch überhaupt nicht für sein Handeln. Aber mit der Zeit hat man ihn besser verstanden und gemerkt, was wirklich dahinter steckt. Denn im Grunde hat auch Ruiz ein Herz und ist eigentlich ganz korrekt. Weniger mochte ich hingegen Joed Eltern und Jock. Es war teils super schwierige Charaktere. Allerdings kann man sagen, was man will, Joes Vater hat mich am Ende wirklich überrascht!
Vor diesem Buch hatte ich fast vergessen, wie gut Thriller wirklich sein können! Aber dieses Buch konnte ich von der ersten Sekunde an nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben das Setting in England und die düstere, mysteriöse Atmosphäre direkt zugesagt und für Lust nach Mehr gesorgt. Zumal der Einstieg in die Geschichte schon wirklich gut war und für einen klaren Einblick in Joes Arbeit gesorgt haben. Dass er als Psychologe, der nur zufällig in diese Mordermittlungen hineinrutscht, im Mittelpunkt der Geschichte steht, fand ich wirklich sehr spannend. Seine Perspektive zu lesen, hat schon gereicht, um einen intensiven Einblick zu bekommen. Am meisten beeindruckt haben mich jedoch die Geschichte rund um die Morde, Bobby, die Vergangenheit dahinter und alles, was noch dazugehört! Was mit einem Mord an einer Krankenschwester begonnen hat, wurde zu einem riesigen Netz aus Verstrickungen, Rache, Kindheitstraumata und vielem mehr. Ich fand Bobbys Charakter von Anfang an sonderbar, aber dass so viel hinter dieser Figur stecken würde, habe ich nicht erwartet. Ich habe jedenfalls jede Sekunde mitgefiebert und vor allem mitgelitten, als Joe unschuldig in diese Geschichte mithineingezogen wurde. Sein Anteil an dieser langen Mordserie war jedenfalls sehr spannend! Gleichzeitig hatte ich Angst um ihn und seine Familie. Auch seine Beziehung zu Vincent Ruiz war ein interessanter Faktor, ebenso wie zu Elisa. Seine Ehe mit Julien fand ich sehr schwierig zu greifen. Dennoch hat man gemerkt, dass sie ihm wichtig war, ebenso wie Charlie! Am meisten mitgefiebert habe ich jedoch zum Ende hin. Die Geschichte hat sich sehr rasant in eine gefährliche Richtung entwickelt und den Leser sprachlos gemacht. Die Ereignisse am Ende waren krass, aber das Ende an sich richtig schön! Das war einfach ein verdientes Ende für Joe und seine Familie. Die Aufklärung der Morde war ebenfalls super spannend und viel größer, als anfangs gedacht.
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte rund um Joe O‘Loughlin und Vincent Ruiz definitiv 5 von 5 Sternen! Mich konnte die Geschichte rundum beeindrucken und für Lust auf mehr sorgen. Bin gespannt auf Band 2!
- Colleen Hoover
Ugly Love (English Edition)
(226)Aktuelle Rezension von: Andreas_TrautweinColleen Hoover ist ja weit bekannt. Dieses Buch ist für mich etwas anderes. Ich gehe eigentlich Liebesromanen aus dem Weg. Das hier hatte mich aber irgendwie gepackt. Vom Buchrückentext angefixt, war ich neugierig. Doch dass ich es an einem Wochenende durchlese, hatte ich nicht erwartet. Die jungen Leute im Buch wurden charakterlich sehr gut getroffen. Man merkte, dass es von einer Frau geschrieben wurde, denn der Fokus bei den 6 uellen Handlungen war doch eher soft und najac, die männliche Seite kommt schon kurz. Die Gefühle der Unwirren der Geschichte kam rüber, aber eben eher sehr einseitig. Daher nur 4 Sterne. Aber es war super geschrieben.
- Jodi Picoult
Kleine große Schritte
(274)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignifiedDer Roman „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult handelt von Ruth Jefferson, einer Säuglingsschwester. Sie ist ziemlich gut in ihrem Job und wird von den Kolleginnen auch sehr geschätzt. Doch als sie vertretungsweise das Kind einer weiteren Familie versorgen will, stößt sie auf Ablehnung. Ihr, als Afroamerikanerin, wird von der Klinikleitung sogar untersagt, dieses Kind jemals wieder zu berühren. Doch dann geht es plötzlich um Leben und Tod, denn das Kind erleidet unter ihrer Obhut eine schwere Krise und Ruth ist hin und hergerissen, ob sie sich der Anweisung der Leitung widersetzen oder dem Kind auf bestmöglicherweise helfen soll. Doch jede Hilfe kommt zu spät und Ruth Jefferson wird angeklagt. Ihr wird nun eine Anwältin zugeteilt, doch kann Ruth der Anwältin trauen, die den Alltagsrassismus gar nicht erst kennt und verstehen kann?
„Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult war für mich augenöffnend und aufwühlend. Ich hätte Ruth am liebsten aufschütteln wollen, als sie zu ihrer Notlüge gegriffen hat und am Ende musste ich mir wieder eingestehen, dass ich dieses ganze Leid und diese Situation gar nicht wirklich vorstellen kann. Es ist so traurig, dass wir noch heute von so viel Rassismus umgeben sind und kein Mensch sich aus dieser Verantwortung herausnehmen darf. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wir Menschen unterscheiden und nach Äußerlichkeiten bewerten und dass es noch Generationen dauern wird, ehe hoffentlich Gerechtigkeit einkehrt und sich niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht etc. diskriminiert fühlen muss. Wird es so eine Welt überhaupt jemals geben? Ich hoffe es sehr.
„Kleine große Schritte“ war ein sehr lesenswertes Buch für mich. Ich fand die Dialoge zwischen Anwältin und Angeklagte äußerst aufschlussreich und konnte das Buch kaum weglegen. Die Plädoyers waren super geschrieben, doch war ich ab und an von der Nahbarkeit von Ruth´ Anwältin überrascht. Vielleicht ist das auch eine amerikanische Art, die hierzulande erst einmal fremd wirkt.
Von mir gibt es für diesen Roman eine klare Leseempfehlung.
- Albert Espinosa
Club der roten Bänder
(201)Aktuelle Rezension von: booksforeverAls Buchverlage zur Serie beworben konnte das Buch dahingehend meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Erzählungen konnte man wiederfinden, allerdings ging es eher um Albert Espinosa und seine 23 Erfahrungen, die er aus seinem Kampf gegen den Krebs erlangt hat. Diesen Teil fand ich sehr gelungen, es gab inspirierende Zitate und Texte, die zum Nachdenken anregen. Im letzten Viertel des Buches ging es um die Gelben, damit konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, weshalb ich dem Buch insgesamt 3,5 Sterne vergebe.
- J.R.Ward
Racheengel
(645)Aktuelle Rezension von: Schuby233"Black Dagger 13" von J.R. Ward beweist erneut, dass die Black Dagger-Reihe die Leser immer wieder fesseln kann und weiterhin spannende Geschichten bietet.
Diesmal steht die Geschichte von Rehvenge und Ehlena im Mittelpunkt, zwei Charakteren, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Rehvenge, ein Sympath mit einer komplizierten Vergangenheit und zwielichtigen Geschäften, trifft auf Ehlena, eine ehrliche und engagierte Krankenschwester und Vampirin. Die Anziehung zwischen den beiden ist spürbar, aber Rehvenge verheimlicht seine dunklen Geheimnisse, was zu gefährlichen Konsequenzen führt.
J.R. Ward zeigt erneut ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen und deren inneren Konflikte einfühlsam darzustellen. Rehvenge's innerer Zwiespalt und Ehlena's Mut und Entschlossenheit verleihen der Geschichte Tiefe und Emotionalität.
Die düstere und erotische Atmosphäre, die die Black Dagger-Reihe auszeichnet, bleibt auch in diesem Buch erhalten und sorgt für eine Mischung aus Spannung, Leidenschaft und übernatürlichem Drama. Die Leser werden auf eine Reise voller Geheimnisse, Intrigen und unerwarteter Wendungen mitgenommen.
Es ist erfreulich zu hören, dass dieser Teil als eine Verbesserung im Vergleich zu den vorherigen Teilen wahrgenommen wird, und es ist verständlich, dass Sie gespannt sind, wie die Geschichte weitergeht. Das Buch scheint Ihre Erwartungen erfüllt und sogar Emotionen geweckt zu haben, was ein Zeichen für die Stärke der Erzählung ist.
Insgesamt verdient "Black Dagger 13" aufgrund seiner fesselnden Charaktere und der weiterhin spannenden Handlung eine Bewertung von 4 von 5 Sternen. Es ist ein Buch, das die Serie vorantreibt und die Leser weiterhin in die Welt der BLACK DAGGER eintauchen lässt.
- Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
(3.865)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Sanatorium „Les Cerisiers“ leben drei Physiker als Patienten, die sich für Newton und Einstein halten und Möbius behauptet, ihm erscheine der König Salomo, als kurz nacheinander Krankenschwestern ermordet und daraufhin Geheimnisse enthüllt werden. Die eher kurze und dialoglastige Handlung ist inhaltlich sehr dicht und besticht durch ihre philosophische Tiefe.
Bei den Protagonisten stehen die Physiker im Mittelpunkt der Handlung und wirken aufgrund des Fokusses auf die Symbolik eher funktional und überzeichnet. Ähnlich stellt es sich bei den Nebenprotagonisten, wie z.B. der Klinikdirektorin, dar.
Wer kurze und tiefgründige Geschichten mit gesellschaftskritischen Themen mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist klar, präzise und von einem schwarzen Humor durchzogen.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Jennifer L. Armentrout
Golden Dynasty - Größer als Verlangen
(360)Aktuelle Rezension von: CasiversumDie ersten 2-3 Kapitel hab ich kurz gebraucht um gut in die Geschichte reinzukommen. Danach war ich begeistert von der Story und der Tension zwischen den beiden Protagonisten. Mir hat besonders der Wortwitz von ihm und zwischen den Beiden gefallen. Zwischendrin war ein bisschen zu erahnen, in welche Richtung es geht. Es bleiben genug offene Fragen zurück, die in den Folgebänden zu den beiden Brüdern sicherlich aufgeklärt werden. Eindeutige Romantic Suspense Empfehlung!
- Franziska Böhler
I'm a Nurse
(89)Aktuelle Rezension von: WunderweltensbuecherDa ich selber im Bereich der Pflege ausgebildet bin und Franzi zusätzlich von sozialen Medien kannte war ich sehr gespannt auf das Buch.
Ich finde es sehr gut strukturiert, mit den verschiedenen Bereichen, die es in der Pflege und im Leben halt so gibt. Sie geht sehr authentisch mit allen Themen um, die einem dabei begegnen. Dabei beschönigt sie nichts, versucht aber trotzdem einem nicht den Mut und die Hoffnung in die Berufsgruppe und das Gesundheitssystem als solches zu nehmen. Die immer wieder eingestreuten Beispiele und Verweise auf Studien usw. machen das Buch sehr lebendig und greifbar.
- Abby Jimenez
Just for the Summer
(286)Aktuelle Rezension von: bunniesandbooks„Just for the Summer“ hat mir insgesamt sehr gut gefallen, mich aber gleichzeitig auch irgendwie ein wenig wehmütig zurückgelassen.
Die Grundidee – zwei Menschen, die durch ein ungewöhnliches „Dating-Experiment“ glauben, ihren persönlichen Fluch brechen zu können – ist nicht nur originell, sondern auch richtig unterhaltsam umgesetzt. Der Einstieg ist leicht, humorvoll und zieht den Leser schnell in die Geschichte hinein.
Besonders schön fand ich die Charaktere: Sie wirken sehr sympathisch, nahbar und entwickeln sich im Laufe der Handlung glaubwürdig weiter. Auch die Dynamik zwischen ihnen hat gut funktioniert, gerade weil sich hinter der lockeren Grundidee überraschend viele emotionale Themen verbergen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, wodurch sich das Buch sehr gut weglesen lässt. Gleichzeitig gibt es aber auch ernstere Momente, die der Geschichte Tiefe geben und dafür sorgen, dass sie nicht nur eine reine Sommerromanze bleibt.
Dieses leichte Gefühl von Wehmut am Ende hat die Geschichte für mich besonders gemacht – schön, aber auch ein bisschen nachhallend, weil mich eine ähnliche Geschichte durchs Leben begleitet.
Insgesamt eine wunderbar geschriebene, emotionale Sommerromanze, hinter der soviel mehr steckt, als man im ersten Moment meinen würde.
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Hoffnung und Schicksal
(321)Aktuelle Rezension von: Nira_coleAls Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll
- Ellen Sandberg
Die Vergessenen
(305)Aktuelle Rezension von: IvonneSpringerIch muss offen zugeben: Ich bin totaler Fan von Ellen Sandberg! Kaum eine andere Autorin schafft es, Figuren so facettenreich und lebensecht zu zeichnen – und genau das liebe ich auch an Die Vergessenen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in ihrem Kosmos gefangen.
Die Geschichte selbst ist spannend und tiefgründig, aber gleichzeitig wunderbar locker erzählt. Sandberg verwebt Gegenwart und Vergangenheit mit einer Leichtigkeit, die alles andere als oberflächlich ist. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren überzeugt mich immer wieder aufs Neue: Jede Person bekommt Raum und Tiefe, selbst Nebenfiguren wirken nie beliebig, sondern stecken voller kleiner Details und Widersprüche. Das macht für mich den ganz besonderen Sandberg-Stil aus.
Was das Buch außerdem auszeichnet, ist diese atmosphärische Dichte – die schwingt einfach auf jeder Seite mit. Egal, ob man gerade in der Vergangenheit mitfiebert oder in den aktuellen Handlungssträngen unterwegs ist, die Charaktere nehmen einen einfach mit. Besonders gefallen hat mir, wie klug und einfühlsam Sandberg familiäre Abgründe, alte Geheimnisse und das Thema Schuld anpackt – dabei bleibt es immer spannend, aber nie reißerisch.
Für mich war Die Vergessenen wieder mal ein absoluter Volltreffer: Ein Roman, der fesselt, zum Nachdenken anregt und mit detailreicher Figurenzeichnung einfach begeistert. Wer komplexe Charaktere mag und Geschichten, die noch lange nachklingen, kommt an Ellen Sandberg nicht vorbei!
- Robyn Carr
Neubeginn in Virgin River
(240)Aktuelle Rezension von: mattderEine Krankenschwester will einen Neubeginn und nimmt eine stelle in Virgin River an. Der Arzt ist alt und braucht hilfe. Die will er nicht an nehmen. Es entwickelt sich eine schöne Geschichte mit Herz schmerz. Aber auch Kriminalität. Na ja ist ein Frauen Roman macht trotzdem SPSS zu lesen. Wer die Serie kenn wird es lieben.
- Andreas Winkelmann
Hast du Zeit?
(264)Aktuelle Rezension von: mamenuMeine Meinung
Hast du Zeit?“ ist ein Thriller mit einer starken, originellen Grundidee: Zeit als etwas, das uns genommen wird – bewusst oder unbewusst – und für das jemand bereit ist zu töten. Andreas Winkelmann schafft es, von Anfang an eine düstere und bedrohliche Stimmung aufzubauen, die neugierig macht und Spannung verspricht.
Der Roman ist ohne Frage spannend. Kurze Kapitel, Perspektivwechsel und ein hohes Erzähltempo sorgen dafür, dass man weiterlesen möchte. Besonders die Gedanken des Täters wirken beklemmend und verleihen der Geschichte eine psychologische Tiefe.
Allerdings fiel es mir stellenweise schwer, richtig in die Handlung einzutauchen. Die Vielzahl an Figuren und Namen wirkt teilweise überladen und sorgt für Verwirrung. Gerade in der ersten Hälfte verliert man leicht den Überblick, was den Lesefluss stört und die Spannung zwischendurch abschwächt. Einige Handlungsstränge hätten klarer oder reduzierter erzählt werden können.
Trotz dieser Kritikpunkte bleibt der Thriller insgesamt fesselnd und gut geschrieben. Gegen Ende fügt sich vieles zusammen, doch der Weg dorthin verlangt Konzentration und Durchhaltevermögen.
Ein spannender und atmosphärischer Thriller mit einer starken Idee, der jedoch unter zu vielen Figuren und etwas Unübersichtlichkeit leidet. Insgesamt ein gutes Buch mit kleinen Schwächen - Katrine Engberg
Glasflügel
(73)Aktuelle Rezension von: JudithPFür mich bisher der beste Band der Reihe. Der Fall hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Ich fand es gut, dass Anette Korners Geschichte als spätgebärende Mutter und den Herausforderungen, die damit einhergehen, so viel Platz gewidmet wurde ohne dass es der Spannung im Buch abträglich gewesen wäre. Die Geschichte von Esther und Gregers war diesmal mehr ein Filler, aber es ist trotzdem schön, mehr über die beiden und ihre ungewöhnliche Beziehung zu lesen.
So langsam beginnt die Serie auch damit, bei mir Thriller-Vibes auszulösen, mal sehen ob sie das halten kann.
- Charlotte Jacobi
Die Villa am Elbstrand
(51)Aktuelle Rezension von: NicolePIm Jahr 1912 rettet Sofie der Reederei-Erbin Anna das Leben. Nach einer zweijährigen Brieffreundschaft kommt Sofie als Gesellschafterin zu Anna nach Hamburg. Dort erwartet die Bauerstochter ein neues Leben. Doch der bald beginnende Erste Weltkrieg verändert alles.
Was auf den ersten Blick für eine glückliche Zukunft Sofies spricht, denn sie ist auch zum ersten Mal verliebt, wird zu einem dramatischen Abenteuer. Als Leser erfährt man hautnah, was die Männer während ihrer Zeit als Soldaten durchleben mussten. Zeitgleich kämpft Anna mit ihrem Cousin um den Erhalt der Reederei.
Die damalige Zeit wird von dem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht, welche sich hinter Charlotte Jacobi verbergen, dem Leser intensiv nahe gebracht. Man freut sich mit den gut ausgearbeiteten Charakteren und leidet mit ihnen mit. Der Buchtitel lässt auf Romantik in schweren Zeiten hoffen, und man wird nicht enttäuscht. Trotz der historischen Umständen erhalten auch die schönen Seiten des Lebens einen Platz.
Es hat Spaß gemacht, Sofie und die anderen Charaktere durch die Zeit zu begleiten. „Die Villa am Elbstrand“ ist der Auftakt einer Reihe.
- Trude Teige
Und Großvater atmete mit den Wellen
(191)Aktuelle Rezension von: AtschiBTrude Teige hat eine wunderbare Art Themen zu erfassen, sie ergreifend und berührend in ein spannendes Buch zu packen. Die Erzählung vom Krieg auf Java, das von den Japanern besetzt war, war für mich sehr aufschlussreich. Die Grausamkeiten von Kriegen sind immer wieder erschütternd.
Im Band 1 „Als Großmutter im Regen tanzte“ blieb die Frage wie Tekla Konrad kennenlernte unbeantwortet. Im Band 2 kommt nun die Auflösung, sie kommt spät, aber sie kommt, versprochen. Die Autorin hat die Verknüpfung beider Schicksale und Bücher wunderbar hinbekommen.
Im Vergleich beider Bücher finde ich es sehr interessant, wie beide Protagonisten im Krieg auf unterschiedlichen Kontinenten unglaublich furchtbare Dinge erlebt haben.
Schade finde ich, dass der Tod von Sigrid, die große Liebe von Konrad, auf so wenigen Seiten abgearbeitet wurde. Auch das spontane Interesse für Tekla ist im ersten Moment für mich überraschend. Ich habe Konrad, trotz seiner Schicksalsschläge, als einen empathischen, gutherzigen Menschen empfunden. Er konnte einige Leben nicht retten, bei Tekla und Lilla konnte er noch Leben retten, das finde ich großartig.
Bei all´ den Geschehnissen ist verständlich, dass diese Generation nicht über ihre Erlebnisse sprechen möchte. Dies habe ich auch bei meinen Großeltern so erlebt. Mir stellt sich die Frage, was sie wohl erlebt haben mögen.
Ich freue mich sehr auf Band 3 „Wir sehen uns am Meer“.
- Mareike Fallwickl
Und alle so still
(217)Aktuelle Rezension von: WunderweltensbuecherDieses Buch hat mich auf viele verschiedene Weisen berührt, trotz seiner sehr plakativen Härte.
Auch ich kenne die Arbeit in der Pflege und alles was damit einhergeht. Genauso die Schwierigkeiten, die das Leben als Frau mit sich bringt.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit dem Schreibstil zurecht zu kommen. Er ist sehr roh, sehr auf die Nase, aber genau deshalb passt er auch so gut zu diesem Buch. Denn es ist keine Zeit für ausgeschmückte Schachtelsätze, wenn die Welt in Flammen steht.
Wie realistisch ein solches Szenario ist, darüber möchte ich gar nicht groß nachdenken, denn für mich ist es vielmehr ein Gedankenspiel, welches sehr gut die Fehler und Lücken im bestehenden System aufzeigt.
Jeden Charakter in sich fand ich schlüssig, was nicht bedeutet, dass ich genauso handeln würde, aber die Autorin schafft es gut, die individuellen Beweggründe deutlich zu machen. Auch das Zusammenweben der Charaktere in ein gemeinsames Netz hat mir sehr gut gefallen.
Teilweise war ich erschrocken, zu Tränen gerührt, wütend, hoffnungsvoll. Dieses Buch lässt einen großen Spielraum für Gefühle.
Mehr als alles andere hat das Buch für mich aber auch gezeigt, welche Macht in Gemeinschaft liegt und dass man nie allein ist, mit seinen Erfahrungen, Empfindungen, Problemen, auch wenn es sich oftmals so anfühlen mag. - Jenny Colgan
Happy Ever After – Wo Geschichten neu beginnen
(83)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberJenny Colgan hat mich mit ihren Büchern und Geschichten noch nie enttäuscht und auch in diese Geschichte konnte ich mich zu 100% fallen lassen und sie genießen. Der Schreibstil ist einfach und Bildhaft geschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön, so dass ich tatsächlich mal Lust bekomme sie mit meinen eigenen Augen zu sehen. Es gibt ein ernstes Thema in diesem Buch das zwar keine zentrale Rolle spielt, aber dafür verantwortlich ist das Lisa eine unserer Protagonisten nach Schottland gehen muss. Das Buch ist aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben und beide waren mir sehr sympathisch.
Lisa ist eine Krankenschwester die in der häuslichen Pflege in London beschäftigt ist. Sie ist Zeugin eines schrecklichen Unfalls, der sie sogar nach einiger Zeit nicht los lässt. Sie kann ihre Arbeit nicht mehr richtig ausüben, geschweige denn Abends und Nachts die entsprechende Ruhe finden, die sie für ihren Beruf dringend nötig hat. Eines Tages wird sie ins Büro ihres Chefs gerufen, der ihr den Vorschlag eines Austauschs in eine ländliche Gegend unterbreitet um wieder zu Kräften zu kommen und um sich zu erholen. Dazu gehören auch Therapiestunden.
Cormac ist der andere Protagonist. Er ist auch Krankenpfleger in einem kleinen Dorf in Schottland. Nach seiner Militärkarriere ist er wieder nach Hause gekommen und sehnt sich jetzt nach einer Herausforderung. Als ihm dieser Vorschlag unterbreitet wird, nimmt er dieses Angebot an. Er und Lisa lernen sich persönlich nicht kennen. Sie stehen hauptsächlich über Emails in Kontakt. Anfangs geht ihre Konversation nur über ihre jeweiligen Patienten aber nach und nach erzählen sie sich immer mehr übereinander. Was Lisa nie glauben wollte, geschieht tatsächlich sie fängt an sich zu entspannen, mehr will ich jetzt aber nicht verraten.
Es hat mir sehr gefallen einen Blick in die englische Krankenpflege werfen zu können, obwohl vielleicht auch vieles erfunden sein mag, da ich selbst in dieser Branche tätig bin. Wer gern eine leichte Geschichte zum Entspannen und fallen lassen sucht würde ich die Bücher von Jenny Colgan wirklich empfehlen.























