Bücher mit dem Tag "krankheiten"
95 Bücher
- Bas Kast
Der Ernährungskompass
(185)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteIn diesem Buch findet man eine sehr ausführliche Übersicht über Nahrungsmittel, die gesund sind und uns vor Krankheiten schützen, aber auch weniger gesunde Lebensmittel die uns auf Dauer krank machen. Man kann dieses ganze Wissen dann nutzen, um seine Ernährung umzustellen, was dann gar nicht wie eine Diät wirkt. Der Ratgeber ist weder trocken noch fad, sondern aufschlussreich, motivierend und leicht lesbar. Es werden Themen wie zum Beispiel: Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß, Proteine, Fette und diverse Diäten unter die Lupe genommen.
Wer dieses Buch liest, bekommt einen sehr informativen, detaillierten Überblick, basierend aus über tausend von Ernährungsstudien, was wirklich gesund ist und wie ich einfach meine Ernährung Schritt für Schritt umstellen kann.
Ich bin begeistert von diesem Buch. Es war total spannend und lehrreich. Ich hatte einige Aha-Momente und auch einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Ein Sachbuch für all jene, die sich so richtig mit dem Thema Ernährung auseinander setzten wollen. Dank des motivierenden Schreibstil, will man mit dem gelesenen Wissen gleich mal im Alltag loslegen.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(828)Aktuelle Rezension von: kat_rEadsIch hatte zwischendurch eine große Pause beim Lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet🥲
Laura Collins größter Wunsch geht in Erfüllung, als sie einen Brief aus Phoenix bekommt. Sie hat eine Zusage vom Whitstone Hospital und darf dort als Assistenzärztin anfangen. Zusammen mit anderen neuen Assistenzärzten und -ärztinnen, lernt sie schnell den Alltag im Whitstone kennen und erkennt, dass sie für ihren Traum alles geben muss. Schon ihr erster Tag wird zur großen Herausforderung und dann ist da noch der gutaussehende Dr. Nash Brooks, ihr neuer Betreuer. Er ist kompetent, attraktiv und für sie als ihr Betreuer absolut verboten.
Ich weiß gar nicht, was meine Erwartungen waren, aber dieses Buch hat sie auf jeden Fall übertroffen!
Ich bin schon länger über diese Buchreihe gestolpert und hat jetzt endlich mal zugegriffen. Ich weiß jetzt schon, ich brauche ganz dringend die weiteren Bände.
Ich fand die Charaktere (die meiste Zeit) sehr sympathisch, auch die Nebencharaktere und weiteren Ärzte und Ärztinnen im Whitstone. Was ich toll fand war, dass wir direkt mit Laura in den auch für sie neuen Alltag einsteigen und mit ihr alles kennenlernen.
Der Schreibstil von AVA Reed ist super angenehm zu lesen. Mit Liebe und Humor, aber auch etwas Drama.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!🥰
Ein Muss für alle Grey’s Anatomy-Fans! ✨
- Ava Reed
Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen
(637)Aktuelle Rezension von: lxna2002Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.
Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können.
- Emily Henry
Happy Place
(452)Aktuelle Rezension von: NinaVeronikaNachdem mich „Book Lovers“ und „Funny Story“ von Emily Henry so begeistert hatten, war ich sehr gespannt auf „Happy Place“. Erhofft habe ich mir eine sommerliche Liebesgeschichte mit liebevoll gezeichneten Figuren und einer ordentlichen Prise Drama.
Sommerlich ist das Buch definitiv. So konnte mich die Kulisse überzeugen, da ich mir die Ortschaft gut vorstellen konnte. Auch die Aktivitäten, welche die Freundesgruppe macht, waren abwechslungsreich und schön zu lesen.
Mit den Figuren bin ich leider nicht wirklich warm geworden. Besonders die „Second Chace“ Liebesgeschichte habe ich irgendwie nicht wirklich gefühlt. Die beiden Figuren haben sich die ganze Zeit missverstanden und das fand ich mit der Zeit leider zu anstrengend. Auch gab es wenige intime Augenblicke oder spicy Momente zwischen den beiden, so dass ein Knistern kaum aufkam.
Der größte Kritikpunkt ist allerdings die Länge. Viele Szenen waren für meinen Geschmack viel zu langatmig. Die Dialoge gingen teilweise über mehrere Seiten. Dabei waren es oft keine Dialoge, die der Story was dazugegeben haben, sondern sehr viel „oberflächliche Plauderei“. Dadurch kam bei mir echt zwischendurch Langeweile auf und ich musste mich schon eher zwingen das Buch durchzulesen. Gegen Ende des Buches wurde das etwas besser, jedoch fand ich die Auflösung stellenweise zu „einfach“ und dadurch unrealistisch gehalten.
Insgesamt ganz okay, verglichen mit anderen Büchern der Autorin leider eher eine Enttäuschung. - Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(469)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- Carina Bartsch
Nachtblumen
(342)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Giulia Enders
Darm mit Charme
(92)Aktuelle Rezension von: SunsyDieses Thema ist faszinierend und wirklich wichtig für uns alle, denn wenn der Darm gesund ist, fühlt sich der ganze Mensch gut. Die Autorin bringt uns alles rund um den Darm so routiniert, einfühlsam und plastisch, oft sogar recht witzig zu Gehör, dass es wirklich Freude macht, zuzuhören.
Ich befasse mich ja schon länger mit dem Thema, habe auch einem Kongress per Internet beigewohnt, bei dem ich viel gelernt habe und auch gleich das nötige Equipment bestellen konnte, um selbst fermentieren zu können. Vieles habe ich ausprobiert und bin bei drei Dingen hängen geblieben: selbstgemachtem Joghurt mit lebenden Kulturen, Kombucha und Kimchi.
Mir hat das Hörbuch wirklich ausgezeichnet gefallen, vieles kommt so auch viel verständlicher rüber, als wenn man auf einem Kongress den Wissenschaftlern zuhört. Die Autorin liest selbst und so gut, als würde sie nichts anderes tun, als Hörbücher einzulesen. Klasse, wirklich!
Meine Bewertung: 10/10 Punkte.
https://sunsys-blog.blogspot.com/2025/05/gehort-darm-mit-charme-giulia-enders.html
- Dr. med. Yael Adler
Haut nah
(56)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Haut nah
Autor*in: Dr. med. Yael Adler
Erschienen in Deutschland: 2021
Originaltitel: -
Erschienen in -: -
Übersetzer*in: -
Weitere Informationen:
Genre: Sachbuch
Preis: € 12,99 [D] | € 13,40 € [A]
Seiten: 384 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3- 426-30171-5
Verlag: Droemer Verlag
Inhalt:
Die Haut beschäftigt uns täglich: Pflege, Alterung, Allergien, Anti-Aging-Sonne ... Sie ist knapp zwei Quadratmeter groß und schützt uns davor, zu überhitzen. Sie überhüllt alles, was wir in uns tragen, ist ein hochsensibles Kommunikationsmittel. Keine Erregung, kein Sex - ohne unsere Haut. Die Ärztin Dr. med. Yael Adler rückt unserer Haut zu Leibe und erklärt alles, was man über sie wissen will. Sie scheut dabei auch nicht vor Pusteln, Falten, Fußkäse und anderen Tabus zurück. Anschaulich und unterhaltsam erzählt sie, warum Sex schön macht, Männer keine Cellulite bekommen und warum in unserer Haut ganz schön viel Hirn steckt. In einem nützlichen Praxisteil hat Yael Adler zahlreiche Rezepturen versammelt; bewährte und meist selbst herzustellende Crems, Badezusätze und Lotionen.
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Wann und wie ich mir das Buch hier gekauft habe, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen, aber laut dem Erscheinungsjahr muss es entweder noch 2021 gewesen sein oder letztes Jahr. Das könnte ich nachsehen, aber möchte ich auch gerade nicht, da es ja keine Rolle spielt. Jedenfalls liegt das Buch schon eine längere Weile auf meinem SuB und ich habe ehrlich gesagt auch total vergessen gehabt, dass es dort lag, da ich letztes Jahr bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen habe. Das war "Darüber spricht man nicht" - den Zufall fand ich witzig. Gleichzeitig habe ich mich daran erinnert, dass mir das andere Buch bereits gut gefallen hat und so habe ich mich darauf gefreut, das hier zu lesen.
Nun, das habe ich getan und ich muss sagen: Es hat mir ebenfalls gut gefallen. Es war sehr informativ, ich habe viel über die Haut gelernt, was ich entweder bereits wieder vergessen hatte oder noch gar nicht wusste. Sie hat auch viel über die Hintergründe erzählt und wie viel man auf seine Haut achten sollte. Welche Folgen es hätte, wenn man es nicht tun würde. Auf welche Arten man seiner Haut schaden kann und was man deshalb lieber meiden sollte.
Gut, der Teil mit den Tattoos, ich weiß nicht, wie aktuell das noch mit den neuen Gesetzen der EU ist, die dieses oder letztes Jahr in Kraft getreten sind. Als die ganzen vielen Farben verboten worden sind? So ganz bin ich nicht in dem Thema drin, da ich mich damit kaum beschäftige und habs nur am Rande mitbekommen.
Überhaupt erklärt sie ziemlich viel, auf eine freundliche und nachvollziehbare Art und Weise. Gleichzeitig versucht sie zu vermitteln, dass es absolut nicht schlimm ist, wenn die Haut nicht perfekt ist und dass jeder von einen Makel hat, aber man sich deswegen nicht zu schämen braucht.
An ein paar Stellen wiederholt sie sich, entweder, weil es das Thema so hergibt oder weil sie etwas nochmal ins Gedächtnis rufen möchte. War manchmal ein wenig lästig, aber ich habs dann trotzdem gelesen, hat ja nicht geschadet. Am Ende des Buches hat sie noch ein paar Rezepte erstellt, wie man zum Beispiel eine eigene Lippenpflege erstellen kann, oder eine Gesichtsmaske gegen Pickel. Und auch ein paar Hausmittel, von denen ich zwei bereits kannte: Zwiebel gegen Mückenstiche und Aloe Vera gegen Sonnenbrand.
Fazit:
Das Buch war wie gesagt sehr interessant und auch wenns hier und sich wiederholt hat, hat es nicht immer meinen Lesefluss gestört. Dafür habe ich das eine oder andere für mich mitnehmen können und das ist doch die Hauptsache. Überhaupt kann ich das Buch jedem, der sich mehr mit der menschlichen Haut beschäftigen, mehr über sie lernen möchte, empfehlen. Von mir bekommt das Buch insgesamt 4 Sterne.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - Tough Choices
(213)Aktuelle Rezension von: Tanja1304Wenn man sich in einen Menschen verliebt, spielt Geld und Status keine Rolle.
Maisie: Sie ist ein süßer kleiner Nerd. Mit ihren schrulligen Brillen in verschiedenen Farben und ihr sonniges Gemüt ist sie, die Seele der ganzen Clique. Als Ärztin andauernd mit Brille zu arbeiten würde für mich schon eine Herausforderung darstellen. Ihre Aussagen die aus ihr herausploppen ohne dass sie es möchte, macht sie so herrlich ehrlich. Genau das ist es was Grant an ihr mag, und ich liebe es dass er sie zu nichts drängt. Ich konnte richtig mit ihr mitfühlen, wie sie dachte sie wäre nicht gut genug. Ihren Freundinnen ist sie stets loyal und unterstützt sie wo sie nur kann.
Grant: Ein Papagei der ihn beschimpfte, ja warum nicht. Er hat sich eindeutig in sie verliebt und mit seiner Date Idee hat er die Messlatte ziemlich hochgelegt. Selbst nach Ihrer Aussage, wo er dann Astrologie lernen wollte konnte ich mich vor lachen kaum halten. Ich verstehe seine Unabhängigkeit von seiner Familie. Einen Job zu machen, den man wirklich liebt ist auf jeden Fall besser, als in eine Schublade gesteckt zu werden. Er gibt Maisie nicht nur das Gefühl gesehen zu werden sondern er drängt sie zu nichts. Auch wenn er hinten anstehen muss, ihr Glück steht an erster Stelle.
Ava Reed hat es wieder einmal geschafft, ich konnte mich vor Lachen gar nicht halten. Die beiden harmonieren so perfekt miteinander, sie kommt aus ihren Schneckenhaus und er passt auf sie auf. Am Ende konnte ich es gar nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht.
Natürlich, musste das Buch wieder einmal in einen Cliffhanger enden.
- Dani Atkins
Sag ihr, ich war bei den Sternen
(287)Aktuelle Rezension von: Stefy87Ich fand das Buch sehr schön, die Geschichte von Maddie hat mich tief berührt – auch wenn manche Momente für mich eher surreal wirkten. Dennoch konnte ich den Schmerz, den Maddie nach den sechs Jahren im Koma ertragen musste, sehr stark nachempfinden. Der Weg, einen Sinn zu finden, um das Leben weiterzuführen, wurde von der Autorin bewegend dargestellt.
Der Schreibstil ist simpel, modern und flüssig – dadurch konnte ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlingen. Besonders gelungen fand ich die Darstellung der beiden Frauen, die jede mit ihren eigenen Eigenschaften durch die Geschichte geführt werden, bis sich schliesslich eine wundervolle Freundschaft entfaltet.
Ryan wirkt im Vergleich dazu eher wie eine Nebenfigur, auch wenn er einen wichtigen Bestandteil der Handlung darstellt. Das Ende hat mich allerdings etwas enttäuscht – bei dieser Geschichte hätte ich mir ein wirklich schönes Happy End gewünscht. Gleichzeitig passt es jedoch zu der zentralen Frage: „Was wäre, wenn dir das Leben eine zweite Chance geben würde – was machst du dann?“
Ich denke, die Autorin wollte, dass Maddie ein Stützpunkt für die weiteren Protagonisten wird.
- Lancali
i fell in love with hope
(111)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteI fell in love with Hope hat mich auf eine Weise berührt, die ich erst nach dem Zuschlagen des Buches wirklich verstanden habe. Sam, dieser schwer greifbare Erzähler, lebt seit jeher im Krankenhaus und trägt eine Einsamkeit in sich, die fast körperlich spürbar ist. Erst als die vier Jugendlichen – Neo, Sony, Hikari und C – in sein Leben treten, beginnt etwas in ihm wieder zu atmen.
Der Schreibstil ist poetisch, manchmal fast schwindelerregend. Lancali schreibt in Bildern, die einen innehalten lassen, aber auch solche, die einen kurz verlieren. Ich musste oft zurückblättern, um die Bedeutung einer Metapher wirklich zu greifen. Das Buch verlangt Aufmerksamkeit – und es verdient sie.
Was mich am meisten getragen hat, waren die Figuren. Sony hat mir das Herz gestohlen: lebendig, mutig, voller Ideen, obwohl ihr Körper Grenzen setzt. Auch die anderen drei sind so authentisch gezeichnet, dass ihre Schicksale nachhallen. Ihre Hoffnung wirkt nie kitschig, sondern wie ein stilles Aufbegehren gegen das, was ihnen das Leben genommen hat.
Sam dagegen blieb für mich ein Rätsel – faszinierend, aber schwer zu fassen. Genau das macht die Geschichte gleichzeitig besonders und anstrengend. Man spürt, dass die Autorin etwas Eigenes verarbeitet, etwas Schmerzhaftes, das zwischen den Zeilen pulsiert.
Das Ende war für mich ein bittersüßer Schlag: verwirrend, schön, schmerzhaft – und genau richtig für diese Art von Geschichte.
Mein Fazit: Ein ungewöhnliches, tiefes Buch, das nicht leicht zugänglich ist, aber lange nachwirkt. Für alle, die bereit sind, sich auf einen poetischen, manchmal verworrenen, aber zutiefst menschlichen Weg einzulassen
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Hoffnung und Schicksal
(322)Aktuelle Rezension von: Nira_coleAls Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll
- Stacia Stark
We Who Will Die
(220)Aktuelle Rezension von: Donatha_CzichyBei We Who Will Die hat mich schon der Klappentext sofort angefixt: Vampire, ein vom antiken Rom inspiriertes Setting und tödliche Arenakämpfe. Diese Mischung klang einfach zu verlockend, um sie liegen zu lassen. Und ich muss sagen, ich habe es keine Sekunde bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Die Geschichte hat mich mitgerissen und die Wendungen haben es wirklich in sich.
Der Schreibstil von Stacia Stark hat mich von der ersten Seite an gepackt und einfach nicht mehr losgelassen. Er liest sich unglaublich flüssig, ist atmosphärisch, und ich bin sofort in diese brutale Welt eingetaucht.
Am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal zurechtfinden. Es gibt so viele Fraktionen, Begriffe und Wesen – Vampire, Götter, magische Kreaturen und die Sigillengezeichneten mit ihrer besonderen Magie –, dass ich die Informationen anfangs nicht immer sofort zuordnen konnte. Zum Glück hat mich der Schreibstil aber so gut getragen, dass ich schnell den Faden gefunden habe.
Vor allem das Worldbuilding hat mich begeistert. Dieses düstere, vom antiken Rom inspirierte Reich mit seinen machtgierigen Vampiren, rachsüchtigen Göttern und der gnadenlosen Auslese in der Arena hat eine Atmosphäre, die einen förmlich verschluckt. Die tödlichen Prüfungen sind brutal und spannend zugleich. Der Titel ist wirklich Programm. Es wird blutig und gefährlich.
Auch die Charaktere haben mich ganz in ihren Bann gezogen. Allen voran Arvelle, die sich leise in mein Herz geschlichen hat. Sie kämpft mit allem, was sie hat, für ihre jüngeren Brüder, bekommt nichts geschenkt und wächst im Verlauf der Geschichte spürbar über sich hinaus. Diese Mischung aus Härte und Mitgefühl hat sie für mich zu einer Heldin gemacht, mit der ich unheimlich gern mitgefiebert habe. Und dann ist da noch Rorrik – der Sohn des Imperators, morally grey bis in die Fingerspitzen, mit ordentlich Damon-Salvatore-Energie. Genau die Sorte Figur, bei der die Grenzen zwischen Gut und Böse herrlich verschwimmen.
Ich bin außerdem ziemlich froh, dass die Liebe nicht den ganzen Raum eingenommen hat, sondern der Fokus wirklich auf dem Überlebenskampf, dem Wettstreit und den Intrigen liegt. Die Romance köchelt als langsam brennendes Feuer im Hintergrund – Slow Burn, Second Chance und Enemies-to-Lovers zwischen zwei Brüdern –, und ein paar Funken sind definitiv übergesprungen. Ich bin sehr gespannt, wie sich das im nächsten Band entwickelt!
Ganz ohne kleine Kritikpunkte kommt aber auch dieser Auftakt nicht aus. Stellenweise passiert einfach so viel auf einmal, dass ich mir gewünscht hätte, manche Enthüllungen hätten mehr Zeit zum Sacken bekommen, statt gleich zur nächsten Wendung zu hetzen. Und ein, zwei Twists habe ich schon vorab kommen sehen. Das hat meinen Lesespaß aber nur ganz leicht getrübt. Denn Spannung gibt es auf jeden Fall mehr als genug, und vor allem zum Ende hin sind Dinge passiert, die alles in ein neues Licht getaucht haben.
- Laura Kneidl
Zerbrich uns. Nicht.: Special Edition
(181)Aktuelle Rezension von: FuexchenNach fünf Jahren ist Gavin plötzlich zurück in Aprils Leben. Damals war er der Junge, an den sie ihr Herz verlor, heute ist er der Mann, dem sie es ein zweites Mal geschenkt hat. April glaubte, mit Gavin endlich die Liebe gefunden zu haben, nach der sie sich sehnte. Doch was so perfekt schien, endete für sie erneut in Liebeskummer. Ihr bleibt keine andere Wahl, als ihre Gefühle für Gavin endgültig zu vergessen. Das ist allerdings gar nicht so leicht, denn unerwartet müssen die beiden für ein Projekt zusammenarbeiten, und Gavins Anblick lässt Aprils verräterisches Herz immer noch viel zu schnell schlagen. Nur wie kann sie ihm verzeihen, wenn sie ihm nicht mehr vertraut?
Nachdem ich den dritten Band der Berühre mich nicht Reihe von Laura Kneidl aus dem LYX Verlag gelesen hatte, musste ich sogleich zum vierten Band greifen, der zu Glück schon bereitlag.
Und wieder war ich gefesselt von der Geschichte, die so schön weitergeht, wie sie begann.
Aber – und ich weiß nicht, ob der Kritikpunkt wirklich gerechtfertigt ist, aber bei mir kam es so an – es gibt auch Widersprüche in der Erzählung. Zwar keinen gravierenden und vielleicht sogar eher kleinliche. Aber das Ende einer Woche ist bei mir nun mal nicht der Anfang der anderen Woche, um mal einen Beispielsvergleich zu nehmen.
Der Schreibstil ist gewohnt lebhaft. Die Beschreibungen sind bildhaft, sodass ich mir die Handlungsorte problemlos vorstellen konnte. Es ist alles schlüssig erklärt, daher bleiben auch keine offenen Fragen übrig.
Erzählt wird kapitelweise aus der Perspektive von April und Gavin.Dabei sind die beiden Protagonisten sind realistisch ausgearbeitet und wirken lebendig. Sie legen glaubhaft ihre Emotionen und Gedanken da. Dadurch konnte ich gut mitfiebern.
Alles in allem hatte ich tolle Lesestunden. Einen Band habe ich noch vor mir und ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit den Figuren.
Die Story ist gut durchdacht, wenn auch wenig überraschend.
Wer dieses Buch lesen möchte, sollte auf jeden Fall Band 3 lesen, denn diese beiden Geschichten gehören zusammen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und vier Sterne. - Alina Bronsky
Der Zopf meiner Großmutter
(190)Aktuelle Rezension von: frischelandluftIch finde es immer wieder toll, wie Alina Bronsky es schafft, dass man im Laufe einer Geschichte Sympathie für unsympathische und kauzige Menschen empfindet. Ihre Romane sind für mich Plädoyers gegen Vorurteile und Verurteilung, sie lehrt genauer hinzusehen und die Geschichte hinter den Menschen wahrzunehmen. Ich mag ihre Romane sehr, die Plots sind eher ruhig und voller Alltag, aber fulminant ausgefüllt mit ungewöhnlichen Charakteren, die einem im Laufe der Geschichte ans Herz wachsen. Hier sind es ein 10jähriger Junge, der völlig unterschätzt wird, seine Großmutter, deren übermäßige Fürsorge teilweise in Kindesmisshandlung übergeht, ein loyaler Großvater, der seinen eigenen Weg geht und eine weitere Frau, die an der Menage-a-Trois fast zerbricht. Mit viel Komik, Feingefühl und Respekt wird die in Teilen traurige und tragische Geschichte aus der Perspektive des Enkels erzählt. Unbedingt lesenswert.
- Lisa Graf-Riemann
Lindt & Sprüngli
(109)Aktuelle Rezension von: Buechertanz_ChrissyDas Buch „Lindt & Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“ ist der Auftakt einer Buchreihe, die im 19. Jahrhundert spielt und die Gründungen der Schokoladen-Manufakturen „Lindt“ und „Sprüngli“ zeigt.
Als großer Fan von historischen Familiensagas waren meine Erwartungen an den Auftakt der neuen Reihe von Lisa Graf vermutlich sehr hoch gesteckt. Nach dem Lesen bleibe ich jedoch mit gemischten Gefühlen zurück: Die Geschichte ist keineswegs schlecht, aber für mich war sie leider auch kein absolutes Highlight.
Was Lisa Graf ohne Zweifel beherrscht, ist das Zeichnen von vielfältigen und feinen Charakteren. Die Figuren sind interessant und tiefgründig gestaltet, was dazu führte, dass ich trotz einiger Kritikpunkte immer wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht. Auch der Zeitgeist der damaligen Epoche wurde wunderbar eingefangen; man merkt der Autorin die fundierte Recherche an, die den historischen Hintergrund lebendig werden lässt.
Mein Hauptproblem war jedoch die Gewichtung der Themen. Ich hatte mich auf einen Roman gefreut, in dem das Handwerk der Schokoladenherstellung und die Leidenschaft für das Produkt im absoluten Mittelpunkt stehen. Zwar gibt es Passagen, in denen die Thematik erklärt wird, doch für meinen Geschmack blieb dieser Aspekt viel zu sehr im Hintergrund. Stattdessen nehmen die ständigen, teils ermüdenden Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn Sprüngli sehr viel Raum ein.
Zudem verliert sich die Erzählung in meinen Augen in zu vielen Nebenfiguren und Handlungssträngen, die die eigentliche Geschichte nicht wirklich vorantreiben. Das sorgte für einige Längen, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch der Titel im Verhältnis zum Inhalt: Die Firma Lindt spielt in diesem ersten Band praktisch noch keine Rolle. Das war für mich enttäuschend, da ich eine parallele Entwicklung beider Schokoladen-Dynastien erwartet hatte.
Fazit: Das Buch „Lindt und Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“ von Lisa Graf ist ein solider historischer Roman mit interessanten Protagonisten, der mich aber emotional nicht vollends abholen konnte. Wer eine Familiensaga mit Fokus auf Generationenkonflikten sucht, wird hier fündig – wer jedoch wie ich auf die volle Ladung „Schokoladen-Geschichte“ gehofft hat, muss wohl auf den zweiten Band setzen. - Paul Auster
Winterjournal
(77)Aktuelle Rezension von: schokoloko29Hier geht es um den (fiktiven???) Autor Paul Auster. Der Autor zieht eine sogenannte Bianz von seinem Leben. Er schrieb es im Alter von 64 Jahren und er schaut zurück auf sein Leben. Seine Höhen und Tiefen. Seine Reisen durch die Welt. Die Umzüge, seine große Liebe Siri und die Scheidung von seiner ersten Frau. Was er in groben Zügen in Paris erlebt hat, aber auch was sein Körper an Schmerzen/ Narben / Naturkatastrophen erlebt hat. Seine ersten sexuellen Erlebnisse mit Frauen. Seine Krankheiten besonders auf Scheidewege, bei dem sein Körper rebelliert, aber nicht sein Kopf. Auch die Beziehungen zu seinen Eltern und deren Tod wird beschrieben.
Es ist also und Rundumschlag von seinem Leben, was ihn zu dem gemacht hat, was er jetzt ist.
Mir hat es unglaublich gut gefallen. Mich hat nicht so sehr die Person Paul Auster gereizt (ich hatte keine voyeuristischen Ambitionen), aber der Autor bringt sein Leben sehr authentisch und intensiv den Leser nahe. Das Buch hat mich sehr berührt und auch ich habe mich gefragt, was mich in meinem Leben mich sehr geprägt hat.
Alles in allem ein wunderbares Buch. Es ist mein zweites Buch von dem Autor und ganz bestimmt nicht das letzte!
- Sabine Wery von Limont
Das geheime Leben der Seele
(50)Aktuelle Rezension von: mariposa27Sabine Wery von Limont greift das schwer fassbare geheime Seelenleben auf. Sie grenzt ihre Wirkungsweise ein und bezieht es auf das Nevensystem mit Auswirkungen auf den ganzen Körper. Schließlich sind es unsere Vorerfahrungen und damit einhergehend unsere Gefühle, die sich stets auf den Organismus auswirken. Die gesamte Wahrnehmung und die Bindung zu unseren Mitmenschen kann uns glücklich oder auch krank machen.
Die gesamte Einleitung zum limbischen System mit sehr aktuellen Vergleichen liest sich hervorragend. Hier hat man Gelegenheit in sich hineinzuschauen und zu reflektieren. Der Wohnsitz der Seele wird aus psychologischer Sicht analysiert. Dies geschieht jedoch stets verständlich und greifbar. Auch die Bedürfnisse der Seele sind praxisnah aufbereitet und auch für Laien nachvollziehbar.
Der Mittelteil richtet sich an Krankheiten der Seele und behandelt Angststörungen, Zwänge, Depressionen. Die Beschreibungen werden mit genauen Fallbeispielen gestützt. Diese Abschnitte sind sehr spezifisch und daher eher an Kenner gerichtet. Spannend wird wieder das Ende des Buches, wenn es darum geht ein "Gleichgewicht" für unsere Seele herzustellen und wie sie letztlich nach Schicksalsschlägen Halt findet. Besonders die "Bodyguards" unserer Seele wie z.B: Beziehungen, Partnerschaft, Glaube und Meditation haben einen genauen Blick verdient. - Bas Kast
Der große Ernährungskompass
(17)Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraumIch beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema "Ernährung" und da durfte dieser Bestseller natürlich auch nicht fehlen. Da ich Sachbücher jedoch immer gut hören kann (beim Haushalt, Bus fahren oder spazieren gehen) habe ich mir das Hörbuch bei Audible geholt.
Es wird sehr angenehm gesprochen. Zunächst wird eine Einführung in die verschiedenen Kapitel gegeben und dann geht detailliert um Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Mir waren eben diese Hauptthemen teilweise doch etwas zu Chemisch erklärt. Auch wenn sich immer mühe gegeben wurde es anschaulich zu halten. Was ich aber toll finde - und das ist auch der Grund wieso ich finde das es jeder mal gehört oder gelesen haben solle: Bast betont immer wieder das wir Menschen unterschiedlich ticken. Was bei dem einen gut funktioniert (zb auf Kohlenhydrate zu verzichten) muss nicht auch bei dem anderen gut funktionieren. Er erklärt dies auch an extrembeispielen und verschiedenen Kulturen die besonders Alt werden sich jedoch unterschiedlich ernähren. Ein großes Thema spielt dabei der Insulinspiegel.
Immer wieder verweist er darauf das er viele verschiedenen Studien verglichen hat und wie er seinen eigenen Lebensstil und Ernährungsplan umgestellt hat. Das sich dies mit neuen Studien und Erkenntnissen aber auch wieder ändern kann. Inhaltlich hat es auch einige Gemeinsamkeiten mit "Mediale Medizin" von Anthony Williams das ich zuvor gehört hatte. Jedoch wird hier viel mehr noch darauf gepocht das jeder seine eigene Lösung finden muss. Und zwar indem er vieles ausprobiert. Z.B. ein paar Wochen auf Kohlenhydrate verzichtet um zu schauen wie der Körper reagiert.
Ich finds aber auch super das er bei gewissen Nahrungsmitteln sehr eindeutig war: Vollkorkprodukte sind gut! Weißmehl ist eine Süßigkeit mit keinerlei Mehrwert. Ich selbst muss solche Fakten tatsächlich dann auch sehr eindringlich erklärt bekommen, ich muss es nachvollziehen können und dann fällt es mir auch nicht mehr schwer darauf zu verzichten.
Ich habe einiges im Hinterkopf behalten von diesem Hörbuch das ich ad hoc auch umsetzten konnte. Das dem Hörbuch eine PDF mit den wichtigsten Fact's beigelegt wurde find ich auch richtig klasse. Ebenso wie die Zusammenfassung der 12 Ernährungstipps am Ende. Es steht zu Recht auf den Bestsellerlisten. Von mir auch eine klare Weiterempfehlung! =)
- Renate Bergmann
Besser als Bus fahren
(82)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRenate lädt Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein. Ja genau, genauso eine Fahrt auf einem großen Schiff, so wie beim Traumschiff. Jeder in Renates Umfeld hat eine Meinung dazu, aber Renate will da rauf und lässt sich sogar ein Abendkleid schneidern. Also gehts rauf aufs Schiff und zwischen Übelkeit, einer geschenkten Kamera , einem ganz besonderem Tanzpartner, herrische Ehemänner und Basteleien, erleben die zwei Frauen allerhand kurioses und es wird wie immer super witzig und auch spannend und es ist einfach herrlich, wie viele Länder man mit den Damen bereisen darf.
- N. Benni-Mama
Große Ärsche auf kleinen Stühlen
(89)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSie hatte eine Karriere, alles lief super. Ein toller Mann und endlich schwanger. Die Vorwarnungen ihrer Freundinnen schlägt sie in den Wind, warum sollte man sich bereits am Beginn der Schwangerschaft um einen Kitaplatz bemühen? Als der kleine Fratz da ist, weiß sie warum. Es ist fast nicht möglich einen Platz zu finden und es ist ein regelrechter Kampf! Bewerbungen, Castings, Vorstellungsrunden und keifende Eltern, die mit allen Mitteln versuchen ihrem Kind einen Platz zu ergattern. Endlich, dann klappt es doch! Aber jetzt geht es erst richtig los. Kochdienste, Putzpläne, wer feiert den besten Kindergeburtstag, wie ernährt man sich richtig und Elternabende! Sie ist jetzt nur noch Benni-Mama und berichtet auf humorvolle Art und Weiße aus dem Alltag einer Mutter, die den alltäglichen Wahnsinn Kita meistern soll/muss/darf. Herrlich!
- Ulrike Schweikert
Die Charité: Neue Wege
(33)Aktuelle Rezension von: Nira_coleAls Krankenschwester interessiert mich jede form der Historischen Geschichten im Bereich der Medizin. Um so schöner war es die Charite zu Lesen und zu erfahren wie sie versuchen Verschiedene Krankenheiten in der Damaligen Zeit zu bekämpfen. Es ist toll geschrieben und auch für Leute die keine Ahnung von Medizin haben super nachvollziehbar. Wer wissen will wie es früher war sollte diese Bücher lesen. Alle Toll
- Albrecht Sommerfeldt
Der Pesthof: Historischer Kriminalroman
(53)Aktuelle Rezension von: Oliver_StarkKrimi und Historisch... dazu noch in Hamburg... was kann man da mehr verlangen?... die Story ist sehr gelungen, man lernt sogar noch so manches dazu... der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben, sodass man relativ schnell durch das Buch kommt... mit den Protagonisten kommt man auch gut klar, auch wenn es manchmal etwas schwierig ist... aber alleine nur wegen der besonderen Story, lohnt sich das Buch komplett...
- Vasant Lad
Selbstheilung mit Ayurveda
(3)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Sachbuch „Selbstheilung mit Ayurveda – Das Standardwerk der indischen Heilkunde“ wurde von Dr. Vasant Lad geschrieben. Dr. Vasant Lad wurde in Indien geboren und ist Schulmediziner sowie Ayurveda-Arzt. Zunächst war er medizinischer Leiter eines ayurvedischen Krankenhauses in Puna (Indien) bevor er Leiter des Ayurvedic Institute in Albuquerque (New Mexico, USA) wurde. Er gibt auch verschiede Seminare und Workshops.Das Buch besteht aus drei Teilen. Teil 1 ist „Die Wissenschaft vom Leben“ mit den Kapiteln „Ayurveda: Körper, Geist und Seele“, „Entdecken Sie Ihren mentalen und physiologischen Typ“ und „Warum wir krank werden“. Teil 2 heißt „Die Anwendungen der ayurvedischen Prinzipien“ und beinhaltet „Wie wir unsere Gesundheit erhalten können“, „Lebensgestaltung nach ayurvedischen Prinzipien: Die beste Form der Prävention“, „Atemtechniken“, „Meditation und geistige Disziplin“ sowie „Ayurvedische Ernährungsrichtlinien“. Teil 3 hat die Bezeichnung „Geheimnisse der ayurvedischen Selbstheilung – eine Enzyklopädie der Krankheiten und Heilmittel“. Dieser besteht aus „Zum Umgang mit dem lexikalischen Teil dieses Buches“, „Krankheiten und Heilmittel von A bis Z“, „Zum Schluss: Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit“ sowie verschiedenen Anhängen. Alle der o. g. Kapitel sind noch in weitere Abschnitte untergliedert.
Für jemanden, der nicht mit Ayurveda aufgewachsen ist, ist Ayurveda zunächst schwer verständlich. Allerding gelingt es dem Autor, die schwierige Thematik sehr verständlich zu vermitteln. Mir hat des Weiteren die Kombination aus den Grundlagen zu Ayurveda und der Enzyklopädie sehr gut gefallen. Für die künftige Ernährung entsprechend des jeweiligen Konstitutionstypen ist die umfangreiche Tabelle „Ernährungsrichtlinien für die drei grundlegenden Konstitutionstypen“ eine große Hilfe. Bisher kannte ich eine entsprechende Tabelle nur mit deutlich weniger Nahrungsmitteln und damit weniger abwechslungsreich.
Mir hat das Buch viele neue Erkenntnisse und Tipps für die Verbesserung meiner Gesundheit und in Bezug auf die Selbsthilfe im Krankheitsfall gebracht. Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch von dem ich wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren noch sehr profitieren werde.























