Bücher mit dem Tag "kreationismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kreationismus" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (563)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dan Brown hat es mal wieder geschafft, mich mit diesem Buch zu fesseln. Die ersten Seiten waren ein bisschen langatmig, aber dann geht alles Schlag auf Schlag.

    Der Harvard Professor wird mit einem Headset zu seinem Führer Winston durchs Museum begleitet, bis er wieder an seine körperlichen Grenzen, der Klaustrophobie, stößt. Abgelegen von den anderen Besuchern trifft er auf seinen ehemaligen Studenten Edmond Kirsch. Dies ist aber nicht das erste Treffen seither. Gelegentlich haben sie sich getroffen, über Kunst und so weiter gesprochen.

    Kirsch hat eine Entdeckung gemacht, die die komplette Menschheit auf den Kopf stellen wird. Nur zur Wahrheitsverkündung kam es nicht. Nun liegt es in Robert Langdons Hand, das Rätsel zu lösen. An seiner Seite sind Ambra, die zukünftige Königin Spaniens, und Winston. Sie werden verfolgt und so beginnt der Wettlauf der Zeit.

    Im Buch kommen wieder schöne Gebäude vor. Was mir hier ein bisschen gefehlt hat, waren bildliche Darstellungen. Ab und zu musste ich das Buch zur Seite legen, damit ich mir vorstellen kann, wo genau sich Robert und Co. befanden.

    Die Spannung wurde wie immer langsam aufgebaut und auf einem Niveau gehalten, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann!

  2. Cover des Buches Der Gott am Ende der Straße (ISBN: 9783351037567)
    Louise Erdrich

    Der Gott am Ende der Straße

     (23)
    Aktuelle Rezension von: nonostar

    Die Welt hat sich verändert, Flora und Fauna scheinen sich zurück zu entwickeln und bringen frühere Arten ihrer Sezies hervor. Für die Menschen bedeutet das, das viele Kinder nicht überleben oder missgebildet zur Welt kommen. Schwangere werden gejagt und in Kliniken verfrachtet, angeblich zu ihrem Wohl, doch so ganz will das niemand glauben. In diesen Zeiten wird Cedar schwanger.

    Louise Erdrich hat einen tollen Schreibstil. Ich kann mir die Welt von Cedar richtig gut vorstellen. Aufbgebaut ist das Buch als eine Art Tagebuch, das Cedar für ihr Kind schreibt. Sie befindet sich im ständigen Dialog mit dem ungeborenen Leben in ihr und versucht ihm die Welt zu schildern und wie sich das Leben für sie anfühlt. Der Blick auf diese Welt bleibt dabei zwar etwas einseitig, da kaum andere Personen zu Wort kommen, aber dennoch fand ich es gut geschildert. Die Idee ihrem Kind zu schreiben fand ich sehr rührend und hat mein Herz erwärmt. Die Welt in der Cedar lebt ist sehr düster, sie ist einer ständigen Gefahr ausgesetzt. Dennoch verliert sie nie die Hoffnung und versucht sich nicht von ihren Ängsten leiten zu lassen. In ihren Briefen kommen auch immer wieder religiöse Verweise vor, dieser Bereich hat mich nicht so richtig begeistern können. Ihren Glauben konnte man nicht richtig erfassen fand ich.

    Die Idee des Zurückentwickelns fand ich sehr gut, allerdings waren mir die dystopischen Elemente irgendwie zu wenig ausgearbeitet und bildeten mehr den Hintergrundrahmen. Im Vordergrund stehen Cedar und ihr Kind, aber das alles hätte sich ganz ähnlich auch unter "normalen" Bedingungen abspielen können. Der Schluss bleibt offen und der Leser erfährt nicht, wie es schließlich um das Kind und Cedar steht und wie sich die Veränderungen noch weiter auswirken. Die Figuren neben Cedar sind auch nicht ganz so vollständig ausgearbeitet wie Cedar selbst. Das mag daran liegen, dass man alles nur aus Cedars Blickwinkel sieht aber dennoch hätte ich mir v.a. von den Eltern mehr gewünscht. 

    Trotz allem war "Der Gott am Ende der Straße" ein gutes Buch, das sich, von einigen kleinen Längen im Mittelteil abgesehen, sehr gut lesen lässt.

  3. Cover des Buches Die Bibel & ich (ISBN: 9783548609393)
    A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was passiert, wenn man sich ein Jahr wörtlich an die Vorschriften der Bibel hält? Das beschreibt A. J. Jacobs in diesem Buch. Auch wenn er sich nicht an alle Vorschriften zugleich hält, so stellt sich dieses Unterfangen als ganz schön schwierig und teils auch unsinnig heraus. Denn der Autor interpretiert die Regeln so, wie sie wörtlich in der Bibel stehen. Ohne Kontext und ohne Adaption an die heutige Zeit. 


    So kommen von Kreationisten bis hin zu den Red Letter Christians auch verschiedene Gruppierungen zu Wort: Dadurch dass Jacobs sich aber für die wörtliche Auslegung der Bibel entscheidet, sind es zumeist hochpolarisierte, evangelikale Gruppen, die zu Wort kommen. Der "gläubige Mainstream" erhält in diesem Buch keine Aufmerksamkeit. Und Jacobs probiert tatsächlich auch jede noch so schräge Regel aus.


    Letztendlich war das Buch vermutlich eine tiefe Erfahrung für den Autor selbst, der zwar nicht zum Glauben aber zu einigen Ritualen gefunden hat. Für den*die Leser*in ist das Buch stellenweise aber nur amüsant. Einen tieferen Sinn dahinter kann ich für mich selbst nicht entdecken, außer: Wenn die Bibel wörtlich ausgelegt wird, wird sie in unserer Zeit unsinnig. UND: Keiner hält sich an die gesamt Bibel, sondern es wird immer eine Auswahl getroffen, an die man sich hält. Ob man dadurch zu Gott finden kann, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

  4. Cover des Buches Der verlorene Ursprung (ISBN: 9783548607375)
    Matilde Asensi

    Der verlorene Ursprung

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Für mich mehr Sachbuch als Roman. Manche Stellen ziehen sich sehr, die spannenden Teile sind sehr kurz.


    Der junge Anthropologe Daniel Queralt erkrankt lebensgefährlich und fällt ins Koma, ohne dass die Ärzte eine Ursache dafür feststellen können. Sein Bruder Arnau setzt alles daran, ihn zu retten. Er erfährt, dass Daniel mit der Entzifferung einer geheimnisvollen Schrift der Inka zu tun hatte. Seine Spurensuche führt Arnau zu den Ruinen von Tiahuanaco im Dschungel des Amazonasgebiets. Ist Daniel einem uralten Fluch zum Opfer gefallen?
  5. Cover des Buches Der Gotteswahn (ISBN: 9783548376431)
    Richard Dawkins

    Der Gotteswahn

     (216)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Ich habe die Ausgabe aus dem Jahr 2008 gelesen, kann mich also nur auf diese beziehen. Somit sind selbstverständlich auch manche Ausführungen des Autors auf damals aktuelle Ereignisse bezogen, was aber wenig stört, wenn man es in den richtigen Kontext setzt.

    Richard Dawkins versucht, die Entstehung von Religion und Glauben wissenschaftlich (inkl. der Anführung von Quellen) nachzuvollziehen und spart nicht an - aus meiner Sicht angemessener - Kritik an problematischen Auswirkungen dieser Phänomene. Manchmal ist er härter im Ton, als es meiner diplomatischen Ader entspricht. Allerdings setzt der Autor scharfe Worte meistens in einen nachvollziehbaren Kontext.

    Ich kann dieses Buch für alle Menschen, die an Literatur über Religion interessierst sind, empfehlen - egal, ob es dabei gläubige Menschen oder Menschen ohne religiösen Glauben sind.

  6. Cover des Buches Strata (ISBN: 9783492282338)
    Terry Pratchett

    Strata

     (64)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Wenn Sie nicht kommen, verbringen Sie den Rest Ihres Lebens in Ungewissheit.*


    Kin Arad arbeitet für die Company, die neue Planeten herstellt. Als ein Unbekannter an sie herantritt und ihr die Möglichkeit bietet, eine geheimnisvolle flache Welt zu erkunden, kann sie nicht widerstehen. Zusammen mit zwei nichtmenschlichen Begleitern macht sie sich auf den Weg zur Scheibenwelt um die Geheimnisse des Universums zu verstehen.



    Der Titel bezieht sich auf die Technologie der Menschen. Die Company bedient sich sogenannter Stratamaschinen, die neue Planeten aufbauen. Die Beschreibung geht dabei auf die geologische Stratigrafie und immer wieder auch auf Fossilien und die Paläontologie ein – wobei beides eine andere Bedeutung hat, als in unserer Zeit. Die Scheibenwelt hat zwar den gleichen Namen, wie die späteren Pratchett Romane, mit der dort vorkommenden Welt aber nur gemein, dass sie flach ist.


    Kins Begleiter bringen ebenso wie andere Begegnungen einen skurrilen Eindruck von außerirdischen Wesen mit sich. Einmal werden sie als großer Bär und Frosch mit vier Armen bezeichnet, wobei das nur eine Annäherung an all die Details ist, die die Shand Silver – ein kultiviertes weibliches Wesen, das ohne Nahrung jederzeit zum Raubtier mutieren kann – und den Kung Marco – vierarmig und äußerst paranoid/agressiv – beschreiben. Als Team sind die drei alles andere als normal, arbeiten aber überraschend effizient zusammen. Die Aliens geben den Autor immer wieder Anlass dazu, Anmerkungen zum Thema Rassismus einzuwerfen.


    Der Ausflug zur Scheibenwelt bringt viele historische Anspielungen mit sich, aber auch die Erkenntnis, dass die bisherige Vorstellung vom beschriebenen Universum nicht stimmt. Hatte ich angenommen, dass es sich um eine Zukunftsvision mit Einbindung unserer Erde handelt, musste ich hier feststellen, dass die angesprochene Erde und ihre Geschichte gar nicht mit unserer übereinstimmt. Eine Erklärung dazu liefert dann auch die Auflösung rund um das Rätsel der Scheibenwelt.


    Wie bei allen Pratchett Romanen wird man auch hier gleich ins kalte Wasser geworfen – ohne Erklärungen beginnt sich die Geschichte vor dem Leser auszubreiten und man braucht einen Moment um sich darin zurecht zu finden. Mit fortschreitender Geschichte wurde ich aber von der Handlung mitgerissen und fand die vielen eingebauten Ideen – besonders aber auch die versteckteren der Anspielungen – ansprechend. Etwas gefehlt hat mir hier der Humor, den der Autor in späteren Büchern entwickelt.


    Fazit: Pratchett ist immer ein Garant für gute Unterhaltung. Seine science-fiction Romane sind anders – genau deshalb finde ich sie super.

  7. Cover des Buches Die Schöpfungslüge (ISBN: 9783548374277)
    Richard Dawkins

    Die Schöpfungslüge

     (20)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Nachdem mir Dawkins' "Der Gotteswahn" auch nach zweimaligem Lesen sehr gut gefiel, beschloss ich, mir ein weiteres Buch von ihm zuzulegen. Meine Wahl fiel auf die "Schöpfungslüge". Leider finde ich den Titel der deutschen Ausgabe etwas unglücklich gewählt, denn er klingt doch etwas polemisch und wird dem Inhalt meiner Ansicht nach nicht wirklich gerecht. Der Originaltitel, "The Greatest Show on Earth", ist viel passender, da er zeigt, worum es dem Autor geht: um die wunderbare, beeindruckende, bezaubernde und manchmal furchteinflößende Natur und das vielseitige Leben an sich. In seinem Buch erklärt Dawkins mit viel Leidenschaft und äußerst informativ die Evolutionstheorie und führt auf, warum diese alles andere als abwegig ist und dass es zahlreiche Belege dafür gibt, wie das Leben auf Erden sich entwickelt hat. Trotz der wissenschaftlichen Ausführungen ist das Buch auch für Laien flüssig lesbar und man lernt sehr viel Neues. Als langweilig empfand ich das Buch nie, obwohl es natürlich Kapitel gibt, die man interessanter findet als andere. Meiner Ansicht nach ein äußerst gelungenes Buch über die Evolution - die "Schöpfungslüge" wird sicher nicht mein letztes Buch von Dawkins bleiben!
  8. Cover des Buches Evolution Im Fadenkreuz Des Kreationismus (ISBN: 9783525569412)
  9. Cover des Buches Das Säugetier von Gottes Gnaden (ISBN: 9783451337017)
    Ulrich Lüke

    Das Säugetier von Gottes Gnaden

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Der Schatten Gottes (ISBN: 9783404772742)
    Kathleen O'Neal Gear

    Der Schatten Gottes

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Mary26_87
    Es ist eine interessante und spannende Geschichte. Das Thema, dass die Autoren gewählt haben, hat mir sehr gut gefallen. Das einzige was gestört hat, ist dass es von Zeit zu Zeit ein bisschen langatmig wurde. Manche Teile der Geschichte wurden ziemlich in die Länge gezogen, oder auch einiges so ausführlich umschrieben, was nicht unbedingt nötig war. Die Lösung des "Problems" am Ende des Buches hat mir super gefallen.
  11. Cover des Buches Mythos (ISBN: 9783642347740)
    Markus Chr. Schulte von Drach

    Mythos

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Nike_Leonhard
    Es gibt Bücher, die liest man wegen der Figuren und es gibt Bücher, die man wegen der Geschichte liest. Mythos gehört definitiv in die 2. Kategorie, nicht nur, weil die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, so dass nur schwer auszumachen ist, wer eigentlich die Hauptfigur sein soll. Hinzu kommt, dass die einzelnen Figuren vor allem für bestimmte Positionen stehen und im Laufe der Handlung bis auf eine Ausnahme keine Entwicklung durchmachen.


    Stört das? Kein bisschen!


    Die Positionen sind optimal besetzt und die daraus resultierende Handlung ist so spannend, dass man das Buch am Ende kaum noch aus der Hand legen mag. Schulz v. Drach verknüpft sehr geschickt die Suche nach einem verschollenen Inkaschatz und den Fund eines Fossils, das allen Vorstellungen der Evolution zuwiderläuft mit Fragen von Religion und Moral - letzteres aber so gekonnt und unaufdringlich, dass man sich als Leserin nie bevormundet fühlt. Statt dessen gewinnt die Handlung neben dem dramaturgischen auch einen intellektuellen Spannungsbogen.


    Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen und kann es absolut empfehlen.
  12. Cover des Buches Sieben Tage, das Universum und Gott (ISBN: 9783417265699)
    John Lennox

    Sieben Tage, das Universum und Gott

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Gott oder Zufall? (ISBN: 9783629130341)
    R. J. Berry

    Gott oder Zufall?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ewigewelten

    »Wir können Gott als Schöpfer aller Dinge verehren, während wir gleichzeitig die Methode erforschen, die er möglicherweise bei seiner Schöpfungsarbeit eingesetzt hat.« Der Biologe R. J. Berry unternimmt mit »Gott oder Zufall?« den Versuch von Wissenschaftlern, Religion, Wissenschaft und Philosophie in Beziehung zu setzen und die Naturwissenschaft mit Gott zu verbinden. Die Autoren verstehen die Religion als Ergänzung zur Wissenschaft – über ihre Grenzen hinaus – und präsentieren die Schöpfung als vereinbar mit dem Urknall oder der Evolution. Dabei sind sie kritisch gegenüber strengen Darwinisten aber auch religiösen Pauschalaussagen, die Gott als beweisbar und greifbar sehen, und beziehen sie sich auch auf das Bild des »göttlichen Uhrmachers« oder die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

    Das Sachbuch versteht sich als Nachschlagewerk: Die einzelnen Kapitel können in beliebiger Reihenfolge gelesen werden; Zitate, Definitionen, Exkurse und Anekdoten untermauern den Text. Die Artikel bestechen durch klare Wortwahl und einen Stil, der gleichermaßen rhetorisch raffiniert und abwechslungsreich daherkommt – ohne umständliche Schachtelsätze, Gott sei Dank! Der umfangreiche Überblick belädt die Ausführungen mit Fachbegriffen, deren Erklärungen sie nicht immer von ihrem theoretischen Niveau herunter holen können.

    Der interessierte Leser lernt verschiedene Positionen und Auffassungen von Religion kennen, die sich in ihrem Verständnis von Gott unterscheiden: Von der wörtlichen Interpretation der heiligen Schrift bis hin zum völlig Agnostischen – streng genommen sind alle Extreme unhaltbar. Der Fokus wandert von den Entwicklungen der wissenschaftlichen Welt und des gesellschaftlichen Verständnisses davon hin zu aktuellen ethischen Problemstellungen: Biokraftstoffe, Nanotechnologie und Genexperimente werden mit christlicher Moral analysiert.

    Ein umfassendes Werk mit klarer Position, etwas für Querdenker und Skeptiker, auch wenn es wohl keinen überzeugten Atheisten umstimmen kann. »Gott oder Zufall?« bietet neue Denkanstöße für alte Streitfragen, denn: »Es ist ebenso ein philosophischer wie ein theologischer Irrtum, zu meinen, dass Lücken in wissenschaftlichen Erklärungen mit »Gott« aufgefüllt werden könnten, genauso wie das Gegenteil, dass vollständige wissenschaftliche Erklärungen Gott »ersetzen« könnten.«

  14. Cover des Buches Darwins Werk und Gottes Beitrag (ISBN: 9783783128253)
    Christopher Schrader

    Darwins Werk und Gottes Beitrag

     (1)
    Aktuelle Rezension von: tvb
    Die Tragweite, dass die Bibel von vielen Christen auch im Alten Testament wörtlich genommen wird, ist einem aufgeklärten Menschen nicht bewußt. Dieses Buch stellt die Konflikte aber auch die Arbeitsweisen und Auswirkungen dar.
  15. Cover des Buches Evolution in der Zeitenwende. Biologie und Evolutionslehre - Die Folgen des Evolutionismus (ISBN: 9783775109031)
  16. Cover des Buches Gott ist ein Arschloch (ISBN: 9783745018936)
    Christian Kalwas

    Gott ist ein Arschloch

     (3)
    Aktuelle Rezension von: dieschmitt

    Zum Inhalt:

    Wenn man sich vorstellt jede Macht zu haben, was für eine Welt würde man erschaffen? Wenn man davon ausgeht, dass Gott die Welt erschaffen hat, warum hat er sie dann so erschaffen wie sie ist?

    Ausgehend vom Gedanken des Intelligent Design, also eines kreativen Erschaffens, eines kreativen Gestaltens und nicht nach Darwins Gedanke der Auslese, betrachtet der Autor die Entstehung der Welt.

    Bewusst polemisch und auf die Spitze getrieben, erfasst er die Gestaltung der Planeten, des Weltraums, der Natur, der Körperbauten, des Menschen, der Viren und die Morallehre.

     

    Meine Meinung:

    Ich habe das erste Buch des Autors fasziniert, schmunzelnd und teilweise auch etwas brüskiert gelesen. Der Autor provoziert in seinem Buch, das wird schon durch den Titel klar. Wer hier empfindlich ist, wird sich vermutlich immer wieder aufregen. Bedenkt man, dass der Autor provozieren will und lässt sich auf das Buch ein, kann man immer wieder überrascht werden.

    Der Autor bringt verschiedene Ansichten und Tatsachen in die Diskussion. Hierfür nutzt er deutliche, teilweise auch vulgäre Worte. Ich persönlich fand dies nicht unpassend, da ich davon ausging, dass deutliche Worte genutzt werden.

    Die Ansichten werden durch wissenschaftliche Fakten untermauert. Es werden eigene Thesen aufgestellt und viele Zitate und Beispiele genutzt.

    Auf sehr anschauliche und unterhaltsame Art, wie ich finde, legt er offen wie manche Sichtweisen und Argumentationsketten entstehen. Hier geht es nicht grundsätzlich um eine Kritik an der Religion, sondern eher darum Argumentationen zu durchschauen und sich selbst ein kritisches Bild zu verschaffen.

    Wenn es nur 2 Postionen gibt und nichts dazwischen gilt, kann einen das durchaus stutzig machen. Meinung entsteht im Diskurs, dafür müssen auch andere Meinungen gelten können und man muss sich selbst hinterfragen können und dürfen.

    Betrachtet man die Entstehung der Welt von der Sicht des Intelligent Designs, kann man nur zum Schluss des Autors kommen. Daher der Titel des Buches. Aber auch das wird kritisch hinterleuchtet.

    Ich fühlte mich gut unterhalten und habe durchaus einiges zum Nachdenken für mich mitgenommen.

    Mich persönlich hat auch die sehr deutliche Sprache nicht gestört, da Provokation auch etwas bewegen kann und durch den Titel eine Polemik, schon klar war, dass hier deutliche Worte fallen.


    Mein Fazit:

    Provozierendes Buch mit sehr interessanten Gedanken. Nichts für empfindliche Gemüter.
  17. Cover des Buches Die Galerie der Lügen (ISBN: 9783404157150)
    Ralf Isau

    Die Galerie der Lügen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: c_osterburg

    Der für einen Thriller typische Beginn mit einem (explosiven) Knall sollte den Leser nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Roman anders ist als bewährte Storys. Denn schon bald nachdem der Versicherungsdetektiv Darwin Shaw auf einen Serien-Kunsträuber angesetzt wurde, stellen sich ihm immer mehr Fragen zu dem ungewöhnlichen Motiv des Täters: Er versucht auf eindrückliche Weise die gängigen Überzeugungen der Wissenschaft und Gesellschaft über die Darwinschen Evolutionslehre anzuprangern. Unterstützt wird Shaw von der zunächst aufgrund eines DNA-Abgleichs verdächtigten Wissenschaftsjournalistin Alex Daniels, die zum einen eine harsche Kritikerin des vorherrschenden Evolutionsbildes ist und zum anderen immer tiefer in ihre eigene Vergangenheit katapultiert wird, indem sie mit immer mehr genetischen Fast-Zwillingen konfrontiert wird. Daniels ist Hermaphrodit, die Beteiligten n den Kunstrauben ebenfalls. Immer tiefer dringen Shaw und Daniels in längst vergangene Machenschaften vor, so wie vom Täter beabsichtigt. Letztlich verkörpern die Diebstähle nicht bloße Kritik an der von sich selbst überzeugten wissenschaftlichen Elite, sondern sie stoßen auch große Fragen auf über die Ethik eines wahnhaften Forscherdranges, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Menschheit auf die nächste Evolutionsstufe zu heben.

    Der Roman ist nicht nur rasant und äußerst spannend verfasst, er regt auch zum Nachdenken und Reflektieren eigener Wertvorstellungen an. Zudem lernt man einige sehr interessante Dinge über weltberühmte Kunstwerke sowie den in ihnen versteckten Symbolismus.

  18. Cover des Buches Darwin und die Götter der Scheibenwelt (ISBN: 9783492269162)
    Terry Pratchett

    Darwin und die Götter der Scheibenwelt

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Markus Walther
    Vorweg: Bevor man zu diesem Buch greift, muss man "Die Gelehrten der Scheibenwelt", "Rettet die Rundwelt!" und "Die Philosophen der Rundwelt" gelesen haben. Außerdem sollte man mit der Scheibenwelt vertraut sein. Allerdings wird man -wenn man die anderen Bücher vorab gelesen hat- von "Darwin und die Götter der Rundwelt" enttäuscht sein. Zum einen, weil Terry Pratchett zu diesem Buch vergleichsweise wenig beigetragen hat und zum anderen, weil der Wissenschaftliche Teil in diesem Buch extrem trocken geraten ist. Waren die Vorgänger der Serie noch leicht verständlich und süffisant erzählt, kommt man sich als Leser in diesem Buch oftmals nur noch vorgeführt vor. Außerdem betonen die Autoren zwar ständig, dass es - nicht nur im Wissenschaftlichen - viele Wege zur Wahrheit gibt, aber verkaufen wollen sie nur die eigene. Und wer anders denkt ist dumm! Insbesondere das Thema Religion wird von Ian Stewart regelrecht niedergeknüppelt. Ein Fest für Atheisten! Solche, die es nicht sind, kommen sich wahrscheinlich vorgeführt vor. Was schade ist: Der Humor, der sich durch die anderen Titel auch durch Stewarts Texte zog, ist fast vollkommen verschwunden. Leider.
  19. Cover des Buches The God Delusion (ISBN: 9780552773317)
    Richard Dawkins

    The God Delusion

     (24)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    In seinem Buch "The God Delusion" beschäftigt sich Richard Dawkins hauptsächlich mit der Frage, ob es einen Gott gibt und ob die Theorie des "Intelligenten Designs" tatsächlich als "wissenschaftlich" bezeichnet werden kann. Schonungslos zeigt Dawkins auf, warum die Existenz eines Gottes extrem unwahrscheinlich ist, versucht sich auch an der Entkräftigung aller "Gottesbeweise" und erklärt, warum der Kreationismus eigentlich überhaupt nicht ernst genommen werden kann. Man merkt, dass Dawkins auf seinem Gebiet ein Experte ist; er erklärt auf sehr anschauliche und für Laien verständliche Weise, wie die "Evolution" funktioniert und warum die Evolutionstheorie viel befriedigender ist als die kreationistische Behauptung, ein "intelligenter Designer" habe die so unerklärlich komplexe Welt erschaffen.
    Zudem beschäftigt sich Dawkins mit der Frage, warum so viele gläubige Menschen intolerant gegenüber Andersgläuben bzw. Nichtgläubigen sind und warum die Religion für so viele schreckliche Grausamkeiten verantwortlich ist. Er geht zudem auf das Problem von Eltern ein, die Kindern den eigenen Glauben aufzwingen (die meisten religiösen Eltern erziehen ihr Kind dann ja auch nach ihren eigenen religiösen Überzeugungen, anstatt diesem die Wahl zu lassen) und zeigt auf, warum die Bibel (wobei er nicht nur das Christentum harsch kritisiert) nicht als Anleitung zum moralisch richtigen Handeln herhalten kann.
    Dawkins macht keinen Hehl daraus, dass er Religionen vor allem für irrational, fortschrittsfeindlich, intolerant, gefährlich und zerstörerisch hält. Dies mag den Leser anfangs schockieren - ich gebe zu, auch ich fand seinen Ton zunächst recht angriffslustig - ,doch dann stößt man in seinem Buch wieder und wieder auf schier haarsträubende Äußerungen von Gläubigen (bei denen es sich erschreckenderweise oft nicht einmal um Fundamentalisten handelt) und fragt sich: Wenn Leute sich aufgrund ihrer Religion zu den schlimmsten Beleidigungen hinreißen lassen und ihre Religion nutzen, um andere zu diskriminieren und zu unterdrücken, wenn Atheisten bedroht und drangsaliert werden und vor allem in Amerika immer noch eine weitgehend "gehasste und verachtete Minderheit" darstellen, warum darf man dann nicht auch offen und ehrlich seinen eigenen - atheistischen - Standpunkt darlegen und mit der Religion und all ihren Gräueltaten und Widersprüchen abrechnen?
    Aufgrund von Dawkins' biologischem Wissen waren die Kapitel des Buches, in denen er sich Darwins Erkenntnissen widmet, am interessanten und informativsten. Interessant war aber auch Dawkins' Beleuchtung von der Inhumanität und Grausamkeit, die sehr oft religiösen Dogmen entspringt. Den "Gottesbeweisen" widmet Dawkins sich zwar auch, doch er ist kein Philosoph, was seine Argumentationsweise deutlich werden lässt und teilweise ein wenig schwächt. Vielleicht hatte er sich hier auch ein bisschen zu viel vorgenommen. Insgesamt aber ist dieses Buch wahnsinnig gut gelungen und weiterempfehlenswert!
    Eines ist aber auch klar: Religiöse Menschen werden sich von dem Buch vor allem als "Schwachköpfe" beleidigt fühlen. Richard Dawkins macht sich in streng gläubigen Kreisen nicht beliebt mit seinem Buch. Sogar manche Atheisten werfen diesem sehr selbstbewusst wirkenden Wissenschaftler Arroganz und Gehässigkeit vor. Tatsächlich wäre ein vollkommen objektiver Ton auch für mich angenehmer gewesen, denn das hätte das Buch sogar noch ein Stückchen genialer wirken lassen. Religionskritik ist durchaus berechtigt, aber man muss sich eben fragen, welche Strategie die geschickteste ist: Ein emotionaler Schreibstil zeigt zwar, wie wichtig dem Autor sein Anliegen ist, führt andererseits aber zu mangelnder Objektivität und kann sehr belehrend bzw. überheblich wirken.
    Nichstdestotrotz gelingt es Dawkins in seinem Buch meistens, solide Begründungen für seine Ansichten darzulegen und den Leser mitzureißen, sofern er bereit ist, Neues dazuzulernen und religiöse Dogmen in Frage zu stellen. Ich war nicht immer mit ihm einer Meinung, finde sein Werk aber nichstdestotrotz äußerst wichtig und sachlich insgesamt ziemlich überzeugend.
  20. Cover des Buches Und es entsprang ein Fluß in Eden (ISBN: 9783570120064)
    Richard Dawkins

    Und es entsprang ein Fluß in Eden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jok
    Dieses Buch erklärt die Grundsätze des Darwinismus und interessante Folgerungen daraus. Dawkins erläutert anhnd von Beispielen, wie die Evolution funktioniert. Ich bin kein Fachmann, sondern kann nur auf mein 35 Jahre altes Biologie Grundwissen zurückgreiffen. Ich weiss, wie die DNA funktioniert und wie die Theorie Darwin's lautet. Dieses Buch hat mir ein viel klareres Verständnis verschafft. Bei einigen Abschnitten war ich sehr überrascht, welche Folgerungen man ziehen kann. Der Autor legt viele erstaunliche Fakten vor und zitiert Studien. Z.B. die Anzahl der Arten, die es je auf der Erde gegeben hat, und wieviele es davon heute noch gibt. Die vermutliche Herkunft der Mitochondrien. Wie lange benötigt die Evolution um ein kompliziertes Gebilde wie ein Auge hervorzubringen. Darauf gibt es erstaunliche Antworten. Das Buch ist schon einige Jahre alt, trotzdem finde ich es sehr informativ und sehr gut zu lesen. Klare Leseempfehlung für Laien mit populärwissenschaftlichem Interesse.
  21. Cover des Buches Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters (ISBN: 9783641182229)
    Bobby Henderson

    Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Rumbuddel

    Ein sehr überzeugendes Evangelium, verglichen mit anderen nicht so namensreich, aber dafür wissenschaftlich voll fundiert und von hohem Nährwert für Leib und Seele. Liest sich manchmal wie ein Ulk, aber das mag Absicht sein, um den Leser auf die Probe zu stellen. Ich habe jedenfalls schlimmere Evangelien gelesen. Bedenkens- und dankenswert finde ich insbes. den Teil über Kiwis.

  22. Cover des Buches Der Gotteswahn (ISBN: 9783899034974)
    Richard Dawkins

    Der Gotteswahn

     (8)
    Aktuelle Rezension von: PhilippWehrli

    Ich sehe gerade, dass dies hier die CD betrifft. Ich habe nur das Buch gelesen. Die folgende Rezension betrifft eigentlich das Buch, hilft aber vielleicht doch.

    ‚Der Gotteswahn’ stand während Wochen auf verschiedenen Bestsellerlisten und das zu Recht. Es ist ein aggressives, provokatives Buch von einem militanten Atheisten (so nennt Richard Dawkins sich selber). Dawkins schreibt mit bissigem, scharfem Humor und er hinterlässt Verletzte, und zwar nicht nur solche, die es verdient hätten. Kann ein solches Buch ‚zu Recht’ auf den Bestsellerlisten stehen?

    Die Neuen Atheisten, zu deren Kern ‚the four horsemen’ Richard Dawkins, Daniel Dennett, Christopher Hitchens und Sam Harris zählen, sehen sich als Gegenbewegung des religiösen Fundamentalismus. Sie lehnen auch die gemässigte Religion ab, weil diese dem irrationalen Glauben den Weg bereite. Religion und Naturwissenschaften seien unvereinbar, weil erstere auf blindem Glauben beruhe, während die Naturwissenschaften auf der konsequenten Forderung nach Evidenz basieren. Der blinde Glaube ermögliche Terroranschläge, Inquisition, Religionskriege und Hexenverbrennungen. Die Aufklärung als Gegenbewegung zum blinden Glauben habe uns dagegen Menschenrechte, Demokratie, Humanität und wissenschaftlichen Fortschritt gebracht, man denke nur an die moderne Medizin!

    Auch als Atheist muss man dieser Analyse nicht zustimmen. Aber es ist wohl an der Zeit, genauer hinzuhören. Die Situation der Atheisten ist nämlich tatsächlich bemerkenswert. Einerseits sind die allermeisten Naturwissenschaftler Atheisten oder Agnostiker oder haben zumindest eine völlig andere Vorstellung von Gott, als die Durchschnittsbevölkerung. Gleichzeitig werden Atheisten in vielen Ländern diskriminiert. Das geht bis zur Todesstrafe in manchen arabischen Ländern. Aber auch in den sogenannt freien, säkularen USA werden Atheisten in manchen Staaten nicht als Zeugen zugelassen und bekennende Atheisten haben keine reelle Chance, in ein öffentliches Amt gewählt zu werden. Da müssen doch zumindest die Fragen erlaubt sein: Wie kommt es, dass in einer Gesellschaft, die bis in die hintersten Winkel auf Technologie und Naturwissenschaften basiert, Naturwissenschaftler ihr Weltbild verheimlichen müssen? Wie kann es sein, dass Menschen, die das Weltbild der Naturwissenschaftler teilen, in Wahlkämpfen massiv schlechtere Chancen haben?

    Ist das gut, wenn unsere klügsten Köpfe ihr Weltbild verheimlichen müssen? - Bereits im 19. Jahrhundert konnte John Stuart Mill zu recht sagen: „Die Welt wäre erstaunt, wenn sie wüsste, welch grosser Anteil ihrer hellsten Zierde, derer, die selbst nach volkstümlichen Einschätzungen von Weisheit und Tugend am angesehendsten sind, der Religion ganz und gar skeptisch gegenüberstehen.“

    Insbesondere bestreitet Dawkins, dass wir vor dummen Aussagen einen besonderen Respekt haben müssen, nur weil sie religiös sind. Er zeigt an einer Reihe von Beispielen aus der Bibel, wie grausam deren moralische Grundhaltung ist. Dabei ist sich Dawkins bewusst, dass viele Christen diese Geschichten nicht wörtlich, sondern symbolisch verstehen. Er gibt auch zu, dass es durchaus wertvolle Textstellen in der Bibel gibt. Daraus schliesst er aber, dass wir unsere Moral eben nicht aus der Bibel beziehen. Wir haben bereits ohne Religion ein Wissen über Gut und Böse. Und genau dieses Wissen verwenden gemässigte Gläubige, um geeignete Bibelstellen auszuwählen und andere weg zu lassen.

    Nur wenige Gläubige werden z. B. die Geschichte vom Sündenfall wörtlich nehmen. Adam und Eva sind symbolisch zu verstehen. Die Kreuzigung aber ist für einigermassen gläubige Christen die Sühne der Erbsünde. Das bedeutet, wie Dawkins erklärt: „Um sich selbst zu beeindrucken, musste Jesus also gefoltert und hingerichtet werden, als stellvertretende Bestrafung für eine symbolische Sünde, begangen von einer Person, die gar nicht existiert hat?“

    Ob es nötig oder schädlich ist, solch eine Ansicht als ‚dumm’ zu verspotten, mag jeder für sich entscheiden. Aber wenn die christliche Kirche derart verquere Ansichten über Schuld und Sühne hat, müssen wir dann ausgerechnet dieser Kirche in jeder Ethikkommission einen speziellen Platz reservieren? - Während gleichzeitig die Naturwissenschaftler mit ihrer Meinung zurück halten müssen, um dies noch einmal zu erwähnen!

    Ist aber der Titel ‚Gotteswahn’ berechtigt? – Dawkins zitiert den Neurologen Sam Harris: „Für Menschen, die viele Überzeugungen ohne rationale Rechtfertigung haben, gibt es verschiedene Bezeichnungen. Sind ihre Überzeugungen sehr weit verbreitet, nennen wir sie ‚religiös’; ansonsten sagt man gern, sie seien ‚verrückt’, ‚psychotisch’ oder ‚wahnsinnig’. ...
    Also sind religiöse Menschen zwar nicht generell geistesgestört, aber ihre Kernüberzeugungen sind es durchaus.“

    Man spürt die Empörung, man spürt aber immer auch, dass die Empörung gar nicht so übel begründet ist. Wer sich ernsthaft für eine humanere Welt einsetzen will, sei dies nun mit oder ohne Religion, der muss sich solchen Fragen stellen. Richard Dawkins stellt solche Fragen mit ätzender Schärfe. Dafür gebührt ihm Dank.
  23. Cover des Buches Wenn Tiere reden könnten... (ISBN: 9783893971336)
    Werner Gitt

    Wenn Tiere reden könnten...

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Neling
    Dieses Buch gibt es schon lange. Es wurde von den Wissenschaftlern Prof. Werner Gitt und Karl-Heinz Vanheiden geschrieben.  Es erzählt in lebendiger Weise über die Wunder der Tierwelt,  bietet sehr viele naturwissenschaftliche Fakten und stellt der Evolutionstheorie  kritische Fragen. 

    Ganz verschiedene Tiere , wie Feldsperling, Wal, Schnabeltier, Mehlschwalbe, Libelle u.a. stellen sich hier vor und erzählen über ihre biologischen Besonderheiten.  

    Ich habe das Buch schon als Jugendliche gelesen und es hat mich damals schon  zum Nachdenken gebracht.  Aber das Buch ist auch für gläubige Erwachsene interessant, die sich mit dem Thema Schöpfung oder Evolution auseinandersetzen möchten. 

    Beim Lesen habe ich sehr viele Wissenswertes erfahren,  was mich zum Staunen über Gottes geniale Schöpfung gebracht hat. Gern empfehle ich es allen weiter, die sich  für Tiere interessieren und sich mit dem Thema Evolution kritisch auseinandersetzen möchten. 




  24. Cover des Buches Das ist Evolution (ISBN: 9783442153497)
    Ernst Mayr

    Das ist Evolution

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich freute mich sehr auf dieses Buch, da ich große Lust hatte, mein Abiturwissen über Evolution zu vertiefen. Da Die Zeit über das Werk auch noch schrieb, der interessierte Laie könne es in der U-Bahn lesen, nahm ich an, es würde ein Leichtes sein, die 350 Seiten zu bewältigen. Teilweise war es auch wirklich ein Vergnügen, aber zu großen Teilen auch nicht - der Aussage von Jared Diamond aus dem Geleitwort, ein besseres Werk über Evolution gebe es nicht, kann ich auf keinen Fall zustimmen!!! Natürlich hat Ernst Mayr eine Ahnung von dem, was er schreibt. Stellenweise schafft er es auch, sein Wissen ansprechend zu präsentieren (z.B. im Kapitel über die Menschwerdung). Sein Anliegen war es, so erklärt er im Vorwort, ein gut aufgebautes Buch über Evolution zu schreiben, das den didaktischen Aspekt nicht vernachlässigt. Nun ja, genau diese Dinge kann ich bei dem Buch nicht ausmachen. Hier einige Kritikpunkte: - Schlechter Aufbau! Wenn man sich das Inhaltsverzeichnis anschaut, kann man durchaus einen roten Faden im Aufbau erkennen. Bei der Lektüre des Buches ist dieser aber nicht immer erkennbar. Das erschwert dem Leser, sich Inhalte zu merken! - Das dritte Kapitel wirft nur mit Bezeichnungen von Bakterienstämmen so um sich! Der durchschnittlich gebildete Leser kann mit bloßen, unerklärten Bezeichnungen jedoch wenig anfangen! Dies ist meiner Meinung nach der trockenste Teil des Buchs. - Ebenso werden einige weitere Fachbegriffe aus dem Gebiet der Evolution nicht erklärt. Zugegeben, viele findet man hinten im Glossar, aber bei weitem nicht alle. Manchmal tauchen Fachbegriffe auch mehrmals auf, werden aber erst bei der zweiten oder dritten Nennung erklärt. Nicht sehr leserfreundlich! - Manche Aspekte der Evolution, die mich im Schulunterricht sehr interessierten, werden hier komplett weggelassen, z.B. die drei Formen bzw. Richtungen der natürlichen Selektion. - Ernst Mayr schreibt an vielen Stellen zu theoretisch, einige Beispiele und Abbildungen mehr hätten dem Lesevergnügen deutlich geholfen. Die Abbildungen fehlen besonders nach den ersten hundert Seiten des Buchs. Trotz all dieser Kritikpunkte: Hut ab vor Ernst Mayer! Dieses Buch hat er im Alter von 97 Jahren veröffentlicht! Unter diesem Aspekt werden womöglich einige oben genannte Kritikpunkte verständlicher. Mein Fazit ist folgendes: Als Einstieg in die Evolutionstheorie sollte man dieses Buch nicht lesen. Es dient meiner Meinung nach höchstens zur Auffrischung der Inhalte.

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