Bücher mit dem Tag "kreativ"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kreativ" gekennzeichnet haben.

312 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.855)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Onyx hat perfekt auf den Vorherigen Teil aufgebaut und hat einen Teil von dem Erfüllt auf das mich Obsidian schon vorbereitet hat. Die komplette Reihe steht schon in meinem Regal und ich freue mich auf den nächsten Band.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.424)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Beim Lied von Eis und Feuer beziehungsweise Game of Thrones und mir ist es so: Wir kamen am Anfang einfach nicht zusammen. Ich hatte vor Ewigkeiten einmal begonnen die Serie zu schauen und nach den ersten Folgen wieder abgebrochen. Ich kam einfach nicht rein in die Handlung. 

    Einige Jahre später habe ich wieder begonnen und war sofort gefangen in Westeros. Viele Besprechungen machten mir aber schnell klar: Auch, wenn die Serie wohl ein absolutes Meisterwerk ist (Ja, ich weiß nicht alle Staffeln....), entspricht sie wohl eher so einer Art Trailer zur Welt von Westeros. Leider wurde ich auch zu einigen Handlungsbögen gespoilert, die im TV nicht angegangen worden sind. Wobei..... eigentlich zum Glück, weil diese fand ich so ansprechend, dass ich unbedingt wissen wollte, wann und wie diese in der Buch-Handlung vorkommen. Ihr seht: Spoiler sind nicht immer nur schlecht. 

    Also habe ich mir den ersten Band geschnappt und gelesen. Beim Lesen hatte ich ungeheuren Spaß, auch, wenn ich natürlich in meinen Vorstellungen recht eingeschränkt war durch die Schauspielerinnen, Schauspieler sowie der Set-Gestaltungen der Serie. 

    Aber schon nach Band 1 (also im Original nur der ersten Hälfte von Band 1) kann ich sagen: Martin ist ein Meister seines Fachs! Und die Handlungen die allein bis jetzt schon "dazugestoßen" sind, machen mich sehr neugierig. Die Charaktere bringen eine Tiefe mit, wie ich sie bisher sehr selten erlebt habe - ein Vorteil einer so langen Reihe  - und machen einfach Spaß zu beobachten.

    Die Handlung hat bereits jetzt schon gehörig an Fahrt aufgenommen und macht Lust auf mehr. 

     

    Ihr seht: Band 2 liegt schon neben mir. Ich bin dann mal weg.

     

    Fazit:

     

    Es ist schon toll, wie sehr einen ein solches Buch fesseln kann, obwohl man eigentlich dachte, es sei nichts für Einen. 

    Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.501)
    Aktuelle Rezension von: WalkuereX

    Ich habe dieses Buch gelesen nachdem ich den Film geschaut habe ich muss sagen ich finde das Buch 1000 mal besser als den Film. Ich liebe die Story zwischen Tobias und tris, an manchen Stellen habe ich echt mitgefühlt. Jedoch hätte ich mir mehr intime Szenen gewünscht. Ich bin gespannt auf Teil 2 

  4. Cover des Buches Hope Again (ISBN: 9783736308343)
    Mona Kasten

    Hope Again

     (947)
    Aktuelle Rezension von: Cexlxina

    Sɪᴇ ᴡᴏʟʟᴛᴇ sɪᴄʜ ɴɪᴇᴍᴀʟs ᴠᴇʀʟɪᴇʙᴇɴ - ᴅᴏᴄʜ sᴇɪɴᴇ Wᴏʀᴛᴇ ᴠᴇʀᴀ̈ɴᴅᴇʀɴ ᴀʟʟᴇs 


    Everly und Nolan....Nolan und Everly 


    So ein süßes Buch paar.


    Ich kann das immer wieder sagen ich liebe die Bücher von Mona Kasten 


    Jedes einzelne ist perfekt zum lesen und perfekt zum wohlfühlen.


    Kennt ihr die Bücher wo man am Schluss des Buches es schließt und einfach lächelt weil es so eine tolle Geschichte war? 

    Tja für mich war dieses Buch genau das was ich gebraucht habe...einfach ein Buch wo man lächeln kann.

  5. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (741)
    Aktuelle Rezension von: sophiabooks

    Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

    Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

    Meinung: Der Klappentext und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Relativ schnell habe ich allerdings festgestellt, dass es überhaupt nicht meins ist, da ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden bin. Violet hat auf mich noch etwas nachvollziehbar und authentisch gewirkt, während mir Finch total unsympathisch war und mir auch während des Lesens nicht sympathischer wurde. Die Grundidee wäre zwar gut gewesen, wurde aber meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, so dass ich irgendwann sogar darüber nachgedacht hatte, das Buch abzubrechen, es aber dann doch beendet habe. Leider hat mir „All die verdammt perfekten Tage“ somit gar nicht gefallen. 

  6. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (993)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Ein wirklich interessantes Buch, aber für mich war vieles nicht so zu fassen. 

    Es war eine sehr komplexe Welt und vieles habe ich bis jetzt noch nicht verstanden. Der Zirkus an sich war super cool, sehr schön detailliert und magisch. Ich hab mich da schon irgendwie wohl gefühlt. 

    Die Geschichte an sich ist schwierig. Es sind viele verschiedene Erzählperspektiven und oft zu viele Seiten zwischen den wechselnden Charakteren. Und die vermeintlichen Hauptprotagonisten war für mich auch nur normale Figuren. 

    In einigen Rezension habe ich gelesen, sie fanden das Buch sehr romantisch, na gut Meinung sind verschieden, aber ich würde das Buch als NULL romantisch bezeichnen. 

    Trotz kaum sichtbaren roten Fadens, war ich neugierig und wollte mehr wissen, es gab auch einen gewissen Spannungsbogen. 

    Das Buch habe ich mir aber komplett anders vorgestellt und ich wurde in diesem Fall leider nicht, wie so oft, positiv überrascht, sondern eher wurde meine Lesefreude „gedämpft“. 

    Für manche ein WOW, für mich nur ein naja war okay.

  7. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.904)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

  8. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1) (ISBN: 9783548372570)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Werke 1)

     (1.181)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Gehr

    Giftgrün leuchtet der Buchumschlag dem Leser entgegen – und giftgrün sind auch die 83 Episoden von Marc-Uwe Kling, aus denen sich der erste Band seiner „Känguru-Chroniken“ zusammensetzt.

    Der Berliner Autor begann seine Karriere im Poetry Slam und auf Kabarettbühnen und schuf 2008 mit seinen absurden Geschichten über ein vorlautes Känguru, das mit dem „Kleinkünstler“ eine WG gründet, eine echte Marke.

    Die Episoden waren zunächst Grundlage einer Radiokolumne und avancierten wenig später in Buchform zum Bestseller. Mittlerweile umfasst sein tierischer Kosmos auch Comics, Gesellschaftsspiele, ein Theaterstück und eine Verfilmung (die im Unterschied zur genialen Buchvorlage allerdings ziemlich öde daherkommt).

    Im Dauerdialog mit seinem Mitbewohner, das ihn frech zur Wohngemeinschaft gedrängt hat, widmet sich Kling auf 270 Seiten beispielsweise den Mächten des Internets und SMS-Wörterbüchern, aber auch Gottglauben, Patriotismus und der veränderten Relevanz von Wissen: „Warum kann ich mich nicht mehr an den Vornamen meiner Oma erinnern, weiß aber, wie die Adoptivkinder von Angelina Jolie heißen?“

    Seine Gesellschaftssatire serviert der Autor in Häppchen, die jedoch nicht immer leicht verdaulich sind. In frecher Respektlosigkeit liefert er seine Bestandsaufnahme der Moderne – von der Dominanz von Ratgeberbüchern à la „Schlank wie nie dank Bulimie. Diättipps für Drittklässlerinnen“ bis zu Fernseh-Talkshows mit ausgewiesenen „Experten“ („Die könnten auch hinschreiben: Keine Ahnung von nüscht, aber auf allen Sendern zu sehen“).

    Ob Kling lethargisch in der Hängematte liegt, grübelnd am Notebook sitzt oder beim Monopolyspiel führt, seinem haarigen Alter Ego gelingt es immer wieder, ihn in Debatten zu verwickeln. Zwischendurch tauscht das WG-Paar die Bude auch mal gegen ,soziale Massenabfertigung’: So inszeniert der Autor die Lächerlichkeit von Partygesprächen oder karikiert Verbrauchermanipulation mittels der absurden Idee, von Berlin-Schönefeld nach Berlin-Tegel zu fliegen, weil das dank des Frühbucherrabatts günstiger sei als eine Bahnfahrt. Als sie dann in der S-Bahn sitzen, um zum Flughafen zu kommen, wird ihnen bewusst, dass das Vorhaben irgendwie nicht ganz durchdacht war.

    Mit erfreulich unterschiedlichen Stilanleihen – ob vom Sketch, Tagebuchprotokoll, Gedicht, der Sprachglosse oder dem Kurzkrimi – hält der 40-Jährige die Lesedynamik aufrecht. Dabei scheut er allerdings auch keine Kalauer, etwa wenn sich das kommunistisch eingestellte Känguru über die Verkehrsregel „rechts vor links“ beschwert.

    Wer eine Lektüre abseits literarischer Konventionen sucht, die stellenweise bis ins Anarchische abdriftet, ist mit Klings Chroniken gut bedient – und hinterher sieht man zwar nicht unbedingt die Welt, aber ganz sicher australische Beuteltiere mit anderen Augen.

  9. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.244)
    Aktuelle Rezension von: danielle_merlo

    Seit über einem Jahr sind Will und Layken nun zusammen. Nach dem Tod von Laykens Mutter hoffen sie nun für die nächste Zeit auf eine möglichst unbeschwerte Zukunft. Doch nur allzu bald wird ihre Liebe erneut auf die Probe gestellt. Wills Ex-Freundin tritt erneut in sein Leben und mit ihr sämtliche Zweifel, die bisher unter der Oberfläche verborgen gelegen und nur so darauf gewartet hatten, ihnen das Leben erneut schwer zu machen. Was bedeutet ihre Liebe zueinander und wie weit wird sie gehen?

    Die Fortsetzung zu Layken und Wills Geschichte wird diesmal aus Wills Perspektive erzählt und spielt ein Jahr nach dem ersten Teil «Weil ich Layken liebe». Besagten ersten Teil habe ich dank Colleen Hoovers wunderbarem Schreibstil wirklich sehr geniessen können. Dieser zweite Teil hingegen konnte mich trotz des Schreibstils nicht ganz von sich überzeugen.

    Der erste Teil der Geschichte enthielt meiner Meinung nach zu viel unnötiges Drama und wären nicht Kiersten und ihre Mutter Sherry neu in der Geschichte aufgetaucht, hätte ich das Buch vermutlich sogar abgebrochen. Glücklicherweise konnte die Mitte meine Meinung noch einmal ändern. In dem Teil konnte ich die tiefgründigen Gefühle, für die ich Colleen Hoovers Bücher so bewundere, endlich wieder beim Lesen wahrnehmen. Die Slam Poetry Texte haben mir sogar noch besser gefallen als im ersten Buch (besonders die von Kiersten und Caulder) und so konnte ich – abgesehen von den letzten beiden Kapiteln, in denen mir alles zu viel wurde – den zweiten Teil der Geschichte doch noch geniessen.

    Eine spezifische Stelle, bei der ich mich wirklich überwinden musste, weiterzulesen, kann ich jedoch nicht unkommentiert lassen.

    «Das Herz eines Mannes, das nicht von der Liebe einer Frau erfüllt wird, ist keins. Das Herz einer Frau, das nicht von der Liebe zu einem Mann erfüllt wird, ist keins.» (Beginn 10. Kapitel)

    Hier bin ich regelrecht vom Buch zurückgeschreckt. In diesen Zeilen steckt so Vieles, das ich nicht vertreten kann. Danach hatte ich grosse Mühe, Will noch zu mögen…

    Mit Will hatte ich in diesem Buch ohnehin so meine Probleme. Mit den Jungs war er wirklich toll, aber gegenüber Layken hat er sich, meiner Meinung nach, oft einengend verhalten. Natürlich ist das leicht mit seiner Liebe für sie zu erklären, aber auf mich persönlich hat das schon etwas abschreckend gewirkt.

    Freude hatte ich erneut an Eddie, Laykens bester Freundin, Kel und Caulder und besonders Kiersten, dem neuen Nachbarsmädchen, das ganz schön pfiffig ist. Diese Charaktere haben mir das Lesen doch ein wenig versüssen können.

    Trotzdem stehe ich «Weil ich Will liebe» eher zwiegespalten gegenüber und muss leider sagen, dass es bisher eines der schwächsten Bücher der Autorin für mich war. Trotz schöner Stellen gab es zu viele Teile, die mich nicht wirklich abholen konnten.

  10. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.137)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich hatte hohe Erwartungen, die sprachlich auch erfüllt wurden. An vielen Stellen hat es sich aber gezogen und ich fand die Schilderungen und Monologe zu ausführlich, da ich mich ohnehin nicht gut in den Protagonisten einfühlen konnte

  11. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

     (2.633)
    Aktuelle Rezension von: SusanTheGentle

    Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz …

    Dieses Buch hat mich so in seinen bann gezogen und fastziniert oft dachte ich jetzt passiert wieder dies oder wieder das ich dachte ich weiß was passiert weil alles darauf hingedeutet hat, aber nein dieses Buch hat mich immer wieder überrascht ich dachte mir jetzt kann mich nichts mehr überraschen aber dieses Buch hat es Geschaft! 

    Der Schreibstil ist leicht und man ist gefesselt. Ein Meisterwerk!


  12. Cover des Buches Das Känguru-Manifest (Die Känguru-Werke 2) (ISBN: 9783548373836)
    Marc-Uwe Kling

    Das Känguru-Manifest (Die Känguru-Werke 2)

     (561)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    „Das Känguru-Manifest“ ist die Fortsetzung von „Die Känguru-Chroniken“, aber leider hat es mir weniger gut gefallen als der erste Band. 


    Das Zusammenleben zwischen Marc Uwe Kling und dem Känguru geht in die zweite Runde. Diesmal geht es nicht wie in Band eins nur beziehungsweise hauptsächlich um Politik, sondern auch um eine Verschwörung bezüglich dem Pinguin, der jetzt nebenan eingezogen ist, von welcher das Känguru ausgeht. 


    Ich bin ja nicht ganz so Politik-interessiert, aber ich finde, dass das ganze in Band eins schon ganz okay war zum Lesen. Diesen Band jedoch fand ich inhaltlich nicht so witzig und ich persönlich fand es eher langweilig. Vielleicht war es auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt für das Buch, aber ich habe das Gefühl, dass das Buch leider nichts für mich ist.

  13. Cover des Buches Will & Layken - Eine große Liebe (ISBN: 9783423717489)
    Colleen Hoover

    Will & Layken - Eine große Liebe

     (4.046)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Beim Titel konnte ich mir nicht viel vorstellen. 

    Aber das Buch hat mich schwer begeistert.

    Lyken und Will sind ein besonderes Paar. Lyken zieht mit ihrer Familie in einen neuen Ort und trifft dort auf Will. Das hoch und runter ihrer Beziehung ist so emotional. Als es scheinbar gut läuft kommt plötzlich das Leben dazwischen. Können Lyken und will zusammen bleiben?

    Am besten hat mir die Idee mit den Zetteln gefallen. 

  14. Cover des Buches Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger (ISBN: 9783423763196)
    Caroline Brinkmann

    Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Die Idee einer Steampunk-fantasy-japan-welt finde ich richtig cool. Dazu kommt noch ein bisschen was von Venom und anderen kreativen Ideen, die das Buch sehr kreativ machen. Zwischendurch kam es mir jedoch etwas so vor, als ob die ganzen Ideen nicht ganz zusammenpassen, denn irgendwie hätte ich mir ein größeres Japanfeeling erhofft, aber das ist Geschmackssache. Außerdem war die Idee des Clanprinzieps nicht ganz sinnig, wie ich finde, da die Mitglieder zu stereotypisch beschrieben wurden, dafür, dass man so schnell wechseln kann. Vielleicht wurde die Welt auch einfach etwas oberflächig beschrieben, sodass bei mir persönlich noch zu viele Fragen offen blieben. Aber die Geschichte mit ihren Charakteren an sich konnte mich überzeugen. Die Personen sind einzigartig und sympathisch und ich konnte gut mit ihnen mitfiebern. Zu de Actionreichen Szenen kommt noch ein Hauch Krimi, der auch für Spannung sorgt und mich gut unterhalten hat.
    Alles in allem also eine kreative und spannende Fantasygeschichte, die vielleicht nicht bis ins letzte Detail durchdacht ist, aber trotzdem Spaß macht.

  15. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.671)
    Aktuelle Rezension von: Dageeling

    Ein Buch, das man meiner Meinung nach gelesen haben sollte.
    Die Kritik am System und das Infragestellen von Anführern und Regierung sind immer wieder brandaktuell.

    Ich habe das Buch verschlungen, als es damals rauskam und erst vor kurzem nochmal gelesen. Wieder bin ich von der Story gefesselt.
    Einziges, kleines Manko sind die teilweise schnellen Actionszenen, in denen Gut und 'Böse' doch so schnell wechselt, dass man 3x lesen muss, wer jetzt genau den tödlichen Speer geworfen hat, da der Gegner ohne Schrei oder Zucken zu Boden gleitet.
    Aber die emotionalen Bindungen im Buch wurden perfekt ausbalanciert und nicht zu schnell bearbeitet. Das wirkt glaubwürdig und real. 

  16. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783957130945)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Sybil

    Qualityland von Kalliope, Entschuldigung, von Marc-Uwe Kling, gehört zu den grossartigsten Büchern, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe.

    Eine humorvolle und satirische Dystopie über totale Überwachung und Herrschaft von Technik mittels Algorithmen. 

    Die Hauptperson Peter Arbeitsloser ist mir richtig ans Herz gewachsen, denn genauso würde es mir vermutlich auch ergehen, wenn dieses Buch Wirklichkeit würde. 

    Was heisst hier "würde". So weit sind wir heutzutage doch gar nicht davon entfernt...

    Als Sybil Hausfrau (max. Level 12) bekäme ich sicherlich ständig Salat und Essig zugesandt. Das würde mich richtig sauer machen!

  17. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (124)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  18. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783426306901)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

     (215)
    Aktuelle Rezension von: ladyinblack

    Ich müsste mich am Anfang erst in die Geschichte rein finden. Habe schon überlegt ob ich es überhaupt weiter lese.

    Da ich aber jedem Buch eine Chance geben möchte, las ich weiter.

    Und ich bin froh darüber. Es hat mich dann wirklich gepackt. Das Ende hätte ich nie erwartet.

  19. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.750)
    Aktuelle Rezension von: Olympia_Summer

    „Das Juwel – die Gabe“ ist ein Roman von Amy Ewing und ist 2018 im Fischer Verlag erschienen.

    Das Buch handelt von der Protagonistin Violet Lasting, welche mithilfe besonderer Kräfte Dinge wachsen lassen oder die Farbe verändern kann. Sie gehört zu einer besonderen Gruppe von Mädchen, die auserwählt wurden, im Juwel zu leben. Bei einer Auktion werden die Mädchen versteigert, sodass Violett an die Herzogin vom See verkauft wird, um mit ihr zu Leben. Raus aus der Armut kommt sie in die glanzvolle Welt des Juwels. Auf den ersten Blick scheint es Traum für jeden Menschen zu sein, doch es gibt einen Haken. Violet soll mithilfe ihrer Kräfte der Herzogin ein Kind schenken. Und gäbe es dort nicht auch den gutaussehenden Ash, der der jungen Frau die Gefühle ganz durcheinander bringt, und deren beider Leben in Gefahr bringt. Glücklicherweise ist gibt es viele Leute, die versuchen ihr zu helfen, sodass Lucian bald zu ihrem engsten Verbündeten wird.

    Ich muss zugeben, dass ich am Anfang des Buches sehr skeptisch war, da die Handlung nicht für jeden etwas ist. Neben dem Thema Leihmutterschaft gibt es auch sehr viel Gewalt und allgemein der Umgang mit dem Arbeitspersonal, sodass Violets Zofe zum Beispiel die Zunge abgeschnitten wurde. Die Story entwickelt sich im Laufe des Buches und man erkennt eine Charakterentwicklung von Violet zum Ende hin. Am Anfang gibt es noch eine leichte Schüchternheit und Ängstlichkeit die sie sich am Ende komplett aufgelöst hat. Jedoch muss ich sagen, dass ich den Inhalt des Teil ersten Teils am schwächsten fand, aber in nachfolgenden Teilen immer besser geworden ist.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil er flüssig war und den Leser direkt in die Geschichte gezogen hat. Es war angenehm das Buch zu lesen ,sodass ich das Buch in paar Tagen durchgelesen habe. Es ist aus der Sicht von Violet geschrieben, womit man sehr gut ihre Entscheidungen nachvollziehen und mit ihr mitfühlen kann.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch nur gelesen werden sollte, wenn man diese Themen ab kann. Ich würde es Jugendlichen ab 16 Jahren empfehlen die gerne auch die Selection-Reihe mochten und allgemein auf Palastintrigen stehen.



  20. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  21. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (505)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Die Geschichte um Agnieszka, Kasia und Sarkan hat mich einfach von der ersten Seite mitgerissen und gewissermaßen in den Dunklen Wald entführt. Der Schreibstil ist fesselnd, das Wordbuilding sagenhaft, die Geschichte spannend...was wünscht man sich mehr?! 

    Sehr originell fand ich die Art wie die polnische Folklore in die Geschichte eingeflochten wurde. Da ich selbst Polin bin, war ich begeistert ein Buch zu finden, in dem nicht nur die Namen polnischen Ursprungs sind sondern auch die polnische Erzählung der "Baba Jaga" eine Verwendung findet. 

    Ich habe mich in der von Novik erschaffenen Welt ganz einfach zu Hause gefühlt und das Ende des Buchs war einfach so passend und wunderschön, dass ich das Buch mit einem zufriedenen Seufzer schließen konnte. Leider ist es nur bei einem Buch geblieben und keine Di- oder Trilogie geworden.

  22. Cover des Buches 43 Gründe, warum es AUS ist (ISBN: 9783446243132)
    Daniel Handler

    43 Gründe, warum es AUS ist

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Julia0815

    Dieses Buch von Daniel Handler, dem ein oder anderen auch unter dem Pseudonym "Lemony Sniket" bekannt, hat es in meine Jahres-Lese Highlights geschafft.

    Dieses Buch wird von Min erzählt, einem jungen Mädchen das ich aufgrund ihrer sensiblen und rebellischen Art sehr authentisch fand. In dem Buch geht es die zerbrechliche Beziehung zwischen ihr und Ed, einem beliebten Basketball Spieler. Sie unterscheiden sich voneinander, gehen trotzdem eine Beziehung ein, die dann in die Brüche geht. Das Buch ist einen langen Brief, den Min an Ed verfasst. Sie gibt ihm eine Kiste mit Gegenständen zurück, und durchlebt die Augenblicke ihrer Beziehung, und erwähnt dabei die Gegenstände die bei ihrer Beziehung eine Rolle gespielt haben. Jedes Kapitel enthält eine sehr schöne Illustration des jeweiligen Gegenstands.

    Den Schreibstil des Autors liebe ich sehr, jedoch ist das auch eine Geschmackssache.

    Insgesamt mochte ich das Buch sehr, da es realistisch erschien und nichts unnötig beschönigt wurde. Es gab z.b zwei Seiten, auf denen der Schulalltag beschrieben wurde und das überzeugend und nah am eigenen Leben. Auch wenn die Geschichte keinen extremen Spannungsbogen hat, so wollte ich doch wissen was als nächstes passiert und wie die Beziehung sich weiter entwickelt, sodass ich das Buch schnell las. Ein weiterer Punkt sind die Gefühle, die für mich sehr greifbar weshalb ich das Buch weiterempfehlen kann.

  23. Cover des Buches Das Fremde Meer (ISBN: 9783833309908)
    Katharina Hartwell

    Das Fremde Meer

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Tiniwiniii

    “Das Leben ist ein raues, ein stürmisches, ein gefährliches, ein unendlich weites, ein wildes, viele Geheimnisse und viele Gefahren und viele Riffe beherbergendes Meer. Und es gibt nicht viele milde Tage, und es gibt so viele Möglichkeiten, Schiffbruch zu erleiden. […] Und es ist eine Kunst, eine Herausforderung, eine unbedingte Notwendigkeit, jeden Tag und immer wieder aufs Neue nicht unterzugehen,“ (S. 556, Katharina Hartwell – Das fremde Meer).

    In ihrem Roman ‘Das fremde Meer’ erzählt Katharina Hartwell die Geschichte zweier Menschen, die das Leben zusammengeführt hat. Zehn Kapitel, eine Liebe.

    Jan stolpert regelrecht in Maries Leben. Bevor Marie Jan kennen lernt, glaubt sie, dass sie niemand retten kann. Die Außenseiterin, eher ruhig und zurückhaltend, ängstlich und verzweifelt, wer sollte sie schon retten wollen? Sie glaubt, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten. Jan scheint so völlig anders zu sein als sie. Von ihm fühlt sie sich gefunden, mit ihm teilt sie Geheimnisse, stille Stunden und wache Nächte. Natürlich vertraut sie nicht darauf, dass alles bleibt wie es ist, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«.

    Kein Buch, was ich bisher gelesen habe, war so facettenreich und magisch erzählt, wie dieses. Eine Geschichte in zehn unterschiedlichen Stilen und Genren geschrieben, vom Märchen, über einen historischen Roman bis hin zu einer Fantasy Reise. Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken. Anfangs begreift man überhaupt nicht, wie die zehn Geschichten miteinander verbunden sind, doch am Ende fügt sich alles.

    Ich kann Marie verstehen. Wie oft ging es mir selbst schon so, dass ich einen Glückszustand oder Momente, in denen alles in Ordnung ist, nicht genießen konnte. Irgendwo hat sich doch mit Sicherheit ein Haken versteckt, ich muss etwas übersehen haben, warum sollte ausgerechnet ich so viel Glück haben? Ständig alles in Frage zu stellen ist nahezu wie ein Zwang, um sich selbst zu schützen. Doch geht das überhaupt? Glücklich und zufrieden wird man so eher nicht. In Jan findet Marie einen Menschen, der sie mit anderen Augen sieht. Der ihre Ängste begreift und ihr Halt gibt, den ihr Elternhaus ihr nicht vermittelt hat und der ihr in ihrem Leben fehlt. Doch selbst vor dem Moment in dem sie ihn kennenlernt, als er aus dem Paternoster auf sie fällt, weil sie ihn gerettet hat, hat sie Angst. Und dabei bemerkt sie erst gar nicht, dass auch er sie gerettet hat.

    Den ganzen Roman hindurch, ist in jeder einzelnen Geschichte das Mädchen die Heldin, die Retterin und nicht die zu Rettende. Mir gefällt das Spiel der unterschiedlichen Genre sehr gut. Dadurch kommen nicht zuletzt die Charakterzüge der Hauptfiguren sehr deutlich ans Licht. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich ganz auf den Roman einzulassen und zwischendurch musste ich das Buch für einige Wochen beiseitelegen. Nachdem ich nun die letzten Seiten gelesen habe, kann ich sagen, ich habe es nicht bereut. Das Ende ist so überraschend traurig und schön zugleich und es fügt sich alles, was vorher Rätsel aufgeworfen hat. Der Roman verdeutlicht, was Worte zu bewegen vermögen. Und wie viel Gewicht ein Wort oder ein Satz haben, uns gleichzeitig aber auch etwas Leichtes geben kann. Das Ende ist vollkommen offen, denn vielleicht ist es nicht das Ende. Und vielleicht kann man doch nicht alles trennen, teilen und spalten wie ein Atom. Immerhin gibt es auch noch so etwas wie die Atombindung. Eine Bindung, die alles fest zusammen hält und sich wie ein rotes Band durch unser Leben zieht.

  24. Cover des Buches The Colors of Your Soul (ISBN: 9783492063012)
    Kim Leopold

    The Colors of Your Soul

     (104)
    Aktuelle Rezension von: MichaelaMetzner

    Ich gestehe: Ich war überrascht! Ich habe nicht mit den tiefen Themen gerechnet, die Kim Leopold in diesem Buch transportiert. 

    Erwartet habe ich eine nette Lovestory mit tollem Setting. Bekommen habe ich so viel Inspiration und Emotion! Die beiden Charaktere Holly und Pascal sind absolut authentisch und liebenswert gezeichnet. Ich fühlte ihren Schmerz, ihre Grenzen und ihre Sehnsüchte am ganzen Leib. 

    Beide schenkten mir auf ihre Art die Liebe zu den schönen und wirklich wichtigen Dingen im Leben zurück. Kim Leopold hat den Spagat zwischen Minimalismus und Maximalismus geschlossen und zeigt die Vorteile aus beiden Welten, die absolut nicht getrennt sein müssen. 

    Gekonnt hat Kim außerdem die Story so aufgebaut, dass man nach und nach die Hintergründe versteht, warum Holly und Pascal nun mal so ticken wie sie ticken. 

    Und der Gipfel! Ich interessiere mich jetzt für vegane Küche. Kim, was hast du nur mit mir gemacht? #paxollyforever 

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