Bücher mit dem Tag "kreatives schreiben"
38 Bücher
- Mona Kasten
Trust Again
(2.370)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciEs fiel mir wirklich leicht in die Story einzusteigen. Dawn bringt viele Eigenschaften mit, die ich an mir selbst entdecke und Spencer ist ehrlich ein Mann zum Verlieben. Er ist lustig, ironisch und neckt gerne, womit essentielle Punkte schon abgehakt sind. Dass er eine andere Seite besitzt, erfahren wir ziemlich schnell, jedoch dauert es ziemlich lange, bis wir herausfinden, was da konkret hinter steckt. Er hat gezeigt, dass jeder Mensch mehr als nur eine Seite hat und dass man schonmal tiefer schauen muss. Ich habe wirklich mitgelitten, als die beiden eine schwierige Phase durchgemacht haben und war sehr gespannt, wer, wie den anderen zurückgewinnen wird.
Auch der zweite Teil der Reihe ist absolut zu empfehlen.
- Sarah Sprinz
What if we Trust
(367)Aktuelle Rezension von: mxchellex678What If We Trust von Sarah Sprinz hat für mich ein Konzept aufgegriffen, das ich so bisher noch nie gelesen habe.
Besonders Hopes Vergangenheit als Fanfiction-Autorin fand ich überhaupt nicht peinlich oder seltsam – im Gegenteil. Ich war früher selbst total in der Wattpad-Welt unterwegs und habe dort unglaublich viel gelesen. Ich habe sogar einmal versucht, selbst ein Kapitel zu schreiben, musste aber schnell feststellen, dass Schreiben definitiv nicht meine Stärke ist. Umso mehr konnte ich Hope verstehen und mochte diesen Teil ihrer Geschichte total.
Auch die Idee, dass aus ihrer Fanfiction plötzlich ein richtiges Buch werden soll, fand ich richtig spannend. Das hat die Geschichte von anderen New-Adult-Romanen abgehoben und ihr etwas Besonderes gegeben.
Scott mochte ich ebenfalls sehr. Seine geheime Identität als PLY hat mich tatsächlich ein bisschen an Cro erinnert, was ich ziemlich cool fand. Trotzdem hatte die Geschichte ihren ganz eigenen Charme.
Besonders interessant fand ich den Konflikt rund um Scotts Geheimnis. Teilweise kam Hope ihm schon extrem nah – fast ein bisschen zu nah, sodass es für mich stellenweise etwas unglaubwürdig wurde. Trotzdem hat genau das für Spannung gesorgt.
Auch moralisch fand ich das Buch spannend. Ich konnte mich überhaupt nicht entscheiden, auf wessen Seite ich bin. Sowohl Hope als auch Scott hatten nachvollziehbare Beweggründe, weshalb ich beide Seiten verstehen konnte.
Sowohl die Welt rund um die Musik als auch das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern haben mir richtig gut gefallen. Beides hat die Geschichte bereichert und dafür gesorgt, dass sie sich besonders angefühlt hat.
Am Ende hatte ich das Gefühl, dass Hope Scott wirklich als Menschen gesehen hat – und nicht nur die Figur, die sie sich jahrelang vorgestellt hatte. Genau das hat der Geschichte für mich nochmal mehr Tiefe gegeben.
Auch als Abschluss der What If-Reihe hat sich das Buch für mich rund angefühlt.
- Rainbow Rowell
Fangirl
(288)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerCath liebt es zu schreiben und zu lesen, besonders Fanfictions haben es ihr angetan. Mit großer Hingabe schreibt sie über zwei fiktive Charaktere einer großen Buchreihe (die mich sehr an Harry Potter & Draco Malfoy erinnerten), wie aus Feinden zwei Liebende werden. Tatsächlich bekommt man als Leser ein bisschen was von der Boys-Lovestory zu lesen, was ich super süß fand. Nur verlangt das Leben von Cath Taten, sie wird sich nicht ewig verstecken können. Cath empfand ich als einen realistischen Charakter und konnte mich an einigen Ecken sehr mit ihr identifizieren. Die Nebencharaktere wurden ebenfalls schön ausgearbeitet und ihre Entwicklungen waren sehr interessant. Es ist ein Coming-of-Age-Roman der mich berühren konnte und überraschend tiefgründig war, unter anderem wurden auch psychische Erkrankungen thematisiert. Zum Ende hin blieben ein paar Fragen offen, was ich etwas schade fand, gibt aber auch mir als Leser den Raum, frei zu interpretieren. Eine klare Leseempfehlung geht raus.
- Fritz Gesing
Kreativ Schreiben
(40)Aktuelle Rezension von: Ruth_TuescherDieser Schreibratgeber ist weniger als Inspiration für Menschen geeignet, die davon träumen, einmal ein Buch zu schreiben. Dafür ist er etwas zu nüchtern. Wer es aber ernst meint und das Handwerk gründlich erlernen will, ist hier gut bedient.
Zahlreiche Beispiele aus der Literatur machen verständlich, worum es geht.
Positiv hebt sich für mich die Auswahl der Beispiele ab: Von Goethe über Hemingway und Proust bis hin zum unvermeidlichen Harry Potter ist alles dabei.
Ich habe das Buch mit Interesse und Gewinn gelesen und werde sicher immer wieder darin nachschlagen.
- James N Frey
Wie man einem verdammt guten Roman schreibt
(53)Aktuelle Rezension von: SabWeWie schafft man runde Figuren und wie entsteht eine spannende Story? Was genau ist eine Prämisse, der sich jeder Roman zu unterwerfen hat, und wofür sollte sie gut sein? Warum ist es für geniale oder zumindest talentierte Schreiber oft viel schwieriger, einen Roman zu verfassen, als für disziplinierte Arbeitstiere? Weshalb ist es so wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn man einen guten Roman schreiben will?
Der amerikanische Schriftsteller und Universitätsdozent für kreatives Schreiben, James N. Frey, verfasste seinen Ratgeber, in dem er diese und weitere Themen behandelt, bereits 1987. Und ich bin unendlich froh, ihn ein paar Jahrzehnte später endlich entdeckt und gelesen zu haben.
Natürlich ist der Mann umstritten und natürlich ist seine Sicht auf die Dinge zutiefst in der amerikanischen Literatur und Dramaturgie verwurzelt. Man stelle sich einen deutschen Literaturprofessor vor, der unter Auslassung jeglicher Demutsformel behauptet, zu wissen, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Undenkbar, ein Skandal!
James N. Frey, geboren 1945 in New York, ist Schriftsteller und unterrichtete kreatives Schreiben an amerikanischen Universitäten, lange bevor man in Deutschland überhaupt zu glauben vermochte, dass es sich lehren und erlernen lässt, wie Literatur entsteht. Ganz ohne Geniekult und Strukturalismus-Debatten.
Und natürlich weiß der Mann sehr genau, dass es „den“ verdammt guten Roman nicht gibt, dass er im Grunde eine Anleitung verfasst hat, wie man eine prima Drehbuchvorlage für den nächsten Tatort schreibt. Denn es geht ihm, wie Volker Neuhaus es im Vorwort zusammenfasst, „um den dramatischen Roman – um nicht mehr. Den Experimentalroman, den unsere Kritiker fast ausschließlich besprechen, schließt er ausdrücklich aus.“
Man darf sich also diesem Buch nicht mit der Vorstellung nähern, eine Rezeptur für alles und jedes zu erhalten, die das eigene disziplinierte Arbeiten am Manuskript, das Schreiben und Verwerfen, Fluchen und Jauchzen, das rasche Entwerfen und langsame Überarbeiten überflüssig macht. Im Gegenteil. Wer Freys Anleitung ernst nimmt, sieht eine Menge harter Arbeit auf sich zukommen. Ganz anders, als es die zuckersüßen Ratgeber verheißen, die den kreativen Schreibfluss anregen wollen, nicht aber zum Klotzen und Ackern auffordern.
Vergiss Schreibübungen und konzentriere dich auf deine Prämisse
Zentrale Bedeutung kommt Frey zufolge der Prämisse eines Romans zu. Die Prämisse ist letzter Grund des jeweiligen Romans und bestimmt dessen Aufbau, Handlung, Konflikte und Spannungsbögen. Sie stellt eine organische Einheit der Handlung aller Figuren her, sie muss bewiesen und ins Extrem geführt werden. Ohne eine Prämisse könnte der Roman immer noch nett und lesenswert sein, würde aber bei näherem Hinsehen in seine Einzelteile zersplittern.
Dabei kann die Prämisse selbst durchaus banal sein. Sie kann beispielsweise lauten „Sex vor der Ehe führt ins Unglück“ – oder auch vom genauen Gegenteil ausgehen. Es kommt nicht darauf an, dass die Prämisse wahr ist, sondern darauf, dass der Autor sie beweisen will und die Beweisführung auf seine Figuren, deren Konflikte und Motive überträgt.
Ist die Prämisse erst gefunden, müssen alle Szenen und Handlungen daraufhin überprüft werden, ob sie in einem Zusammenhang zu ihr stehen. Das klingt nach einer starken Einschränkung und so, als dürfe sich alles nur um ein Thema drehen und winden. Und gerade die hohe Bedeutung, die Frey der Prämisse zuspricht, führte teilweise zu Verrissen und negativen Rezensionen seines Schreibratgebers. Tatsächlich nimmt sie in seiner Anleitung einen wichtigen Stellenwert ein, letztlich aber nicht den allein selig machenden.
Mir hat die Vorstellung einer solchen Prämisse enorm geholfen, zu verstehen, was mich an meinem eigenen Erstlingswerk stört: Der Roman ist schon okay, schwächelt aber, weil es ihm an einer solchen eindeutigen Prämisse fehlt, was bedeutet, er wirkt zersplittert, findet nicht zu sich selbst und zu einer überzeugenden Einheitlichkeit. Was bislang nur ein Gefühl war, an dem sich nichts ändern ließ, ist auf diese Weise zu einer Erkenntnis geworden, mit der sich arbeiten und ein neuer Versuch starten lässt. Und dafür bin ich schon heute zutiefst dankbar.
Die Frage aller Fragen: Willst du einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?
Freys eher knappe Anleitung war nicht der erste Schreibratgeber, den ich las. Ich wünschte, er wäre es gewesen. Denn es ist der erste, der mich wirklich voranbringt. Was ihn für mich so wertvoll macht und von anderen Ratgebern unterscheidet, ist, dass er keine gelenkten Schreibübungen enthält, deren Sinn sich niemandem erschließt und die den angehenden Autor stets nur in der Abhängigkeit von Experten halten, die es besser wissen. Frey stellt den Leser, der so gern ein Autor sein möchte, im Grunde vor eine einzige grundlegende Frage: Willst du nun einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?
Ob man sich dann Freys Vorstellungen von einem solch eigenwilligen Genre wie dem „verdammt guten Roman“ gänzlich unterwirft, bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist nur: Ein guter Roman duldet keine Ausflüchte. Schreib ihn mit ganzer Kraft und Intensität oder lass die Finger davon. Sei ehrlich zu dir selbst, halte dich fern von Kritikern, die dich nicht zerpflücken und anfeuern, und opfere zur Not auch deine Lieblingsszenen dem Rotstift, denn „nur Schriftsteller wissen, wie man einen Text umschreibt. Diese Fähigkeit allein macht den Amateur zum Profi“.
Na dann: erfolgreiches Schaffen!
Die Zitate wurden der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 2008 entnommen.
- James N Frey
Wie man einen verdammt guten Roman schreibt
(33)Aktuelle Rezension von: GoddyEin tolles Buch auf das ein Autor nicht verzichten sollte. Mit viel Einfühlungsvermögen in die Ängste und Probleme des Autorendaseins hilft dieses Buch über so manche Hürde hinweg. Das einzige was noch bleibt ist das Schreiben selbst, alles andere hat der Autor mit praktischen Tipps und Hilfestellungen aus dem Weg geräumt.
- Candace Bushnell
Summer and the City - Carries Leben vor Sex and the City
(93)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls großer SATC-Fan war ich sofort begeistert, als ich „Summer and the City“ von Candace Bushnell in die Hände bekam. Schon beim ersten Blick auf das glitzernde Cover wusste ich, dass mich ein sommerliches Lesevergnügen erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Die Geschichte setzt direkt dort an, wo „The Carrie Diaries“ aufgehört hat: Carrie Bradshaw, frisch in New York angekommen, stürzt sich in das Abenteuer ihres Lebens. Gleich zu Beginn wird ihre Handtasche gestohlen – willkommen in der großen Stadt! Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, sucht sie Zuflucht bei Samantha Jones, der schillernden Freundin ihrer Cousine. Hier beginnt Carries Transformation von einem naiven Provinzmädchen zu der ikonischen New Yorker Kolumnistin, die wir alle kennen und lieben.
Der Schreibstil von Candace Bushnell ist wie gewohnt leicht und spritzig, perfekt für ein Sommerbuch. Man fühlt sich sofort in die aufregende Atmosphäre New Yorks versetzt. Carries Erlebnisse, ihre ersten Schritte in der Modewelt, die turbulenten Partys und die zahlreichen Begegnungen mit faszinierenden Menschen – all das wird so lebendig und humorvoll beschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Besonders interessant fand ich die ersten Treffen mit den anderen ikonischen Figuren: Samantha ist zwar schon glamourös, aber noch nicht ganz die selbstbewusste Powerfrau, die wir später kennen. Miranda hingegen ist von Anfang an die zynische, männerfeindliche Anwältin, die wir lieben. Es war einfach herrlich, zu sehen, wie diese Freundschaften ihren Anfang nehmen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die ein oder andere Unstimmigkeit mit der TV-Serie. Beispielsweise passt Carries Leidenschaft fürs Kochen überhaupt nicht zu der Carrie, die in der Serie ihren Ofen als Schuhregal nutzt. Aber seien wir ehrlich – das sind Kleinigkeiten, die den Lesespaß nicht wirklich mindern.
Insgesamt ist „Summer and the City“ eine wunderbar erfrischende Lektüre, die nicht nur SATC-Fans begeistern wird. Die Kombination aus humorvollen Dialogen, lebhaften Charakteren und dem unverwechselbaren New Yorker Flair macht dieses Buch zu einem echten Highlight. Es ist, als würde man einen sommerlichen Cocktail schlürfen – leicht, spritzig und einfach köstlich.
Für alle, die die Serie geliebt haben oder einfach nur eine unterhaltsame Sommerlektüre suchen: Greif zu und lass dich von Carrie und ihren Freundinnen nach New York entführen. Du wirst es nicht bereuen!
- Renée Carlino
Nur einen Herzschlag entfernt
(152)Aktuelle Rezension von: Animant16Der Roman Nur einen Herzschlag entfernt von Renée Carlino handelt vom Leben der besten Freunde aus Kindertagen Emiline und Jase. Emiline arbeitet im Bereich Kreatives Schreiben an der Uni, aber sie schafft es nicht, ein Buch zu veröffentlichen. Stattdessen stolpert sie über einen Roman, der ihr eigenes Leben und das von Jase beschreibt, zu dem sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hat. Wie sehr wird Emiline diese Geschichte aufwühlen und in die Vergangenheit zurückversetzen und wird sie endlich wieder auf ihren Freund aus früheren Tagen treffen?
Die Idee des Romans, ein Buch in ein Buch zu packen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich genial, doch auch hier bin ich mit der konkreten Ausgestaltung nicht ganz glücklich. Der Schreibstil der Autorin kann mich nicht wirklich in ihren Bann ziehen und die Protagonisten sind mir nicht sonderlich sympathisch oder ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich wünsche mir, dass uns Bücher immer auch etwas vermitteln, uns etwas lehren, ohne dass Meinungen aufgedrückt werden. Und diese Geschichte hätte viel Potential, solche Dinge zu vermitteln, aber diese Chance wurde leider nicht derart ergriffen. Ich finde es schade, dass Emiline so lange braucht, um eine Entscheidung zu treffen und damit mehreren Menschen gegenüber nicht ganz fair agiert. Natürlich läuft im echten Leben nicht alles rund oder so, wie man sich das vorab ausgemalt hat, aber fiktive Personen dürfen meiner Meinung nach Vorbilder sein.
- Katja Scholtz
Mein Buch
(23)Aktuelle Rezension von: blaues-herzblattHier mal etwas ganz anderes, was ich unbedingt ausprobieren musste.
Der ein oder andere weiß es bestimmt, aber ich erzähle es lieber nochmal. Schon früh habe ich nicht nur meine Liebe zum Lesen entdeckt, sondern auch die zum Geschichten ausdenken und dem Schreiben. Früher habe ich oft an Schreibwettbewerben teilgenommen und durfte hilfreiche Schreibworkshops durchlaufen. Umso größer war meine Freude als ich dieses Projekt entdeckte. „Mein Buch“ bietet Fragestellungen und Ideen um das Kreative Schreiben in schaffbaren Portionen zu trainieren.
Die rein ästhetische Aufmachung ist ansprechend, besonders durch das satte Blau (meine Lieblingsfarbe) und die Schlichtheit der Gestaltung. Plus ein praktisches Leseband und einen Gummi, der dafür sorgt, dass auch zusätzliche Zettel ein sicheres Zuhause finden.
Im Buch finden sich 100 verschiedene Ideen worüber man Schreiben könnte. Aus eigener Erfahrung: da ist für jeden was dabei und zahlreiche verrückte Sachen, auf die man aus dem Alltag heraus gar nicht kommt. Beispiele für solche gedanklichen Anregungen sind:
- Erkläre einem Außerirdischen was Liebe ist
- Schreibe ein Plädoyer gegen Sport
- Ein vernachlässigtes Cello erzählt.
Je nach Frage gibt es 1-3 Seiten Raum für schriftliche Ergüsse, was in den meisten Fällen völlig ausreichend war. Die Fragen sind abwechslungsreich und passen zeitlich gut in den Alltag.
Und weil mit Illustrationen alles besser ist, als ohne, gibt es einen Pluspunkt. Zu jeder zweiten Fragestellung gibt es mit groben Linien skizzierte Bilder, die Platz für eigene Interpretationen lassen und zusätzlich gute Laune machen.
Ich bin gerade mal bei der Hälfte und habe noch einige kreative Stunden vor mir. (: Fazit: großartige Ideen und ein Buch, das die Welt so noch nicht gesehen hat, daher schnappt es euch und euren Lieben und tut eurer kreativen Ader etwas Gutes. PS: Klappt auch super zu zweit :P
- Stephanie Danler
Sweetbitter
(96)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Tess trifft auf New York. Jeder kennt die riesige Stadt, diesen riesigen Moloch, der nie schläft.
Während alle davon träumen, vom Tellerwäscher zum riesigen Filmstar oder gar zum Millionär zu werden, träumt Tess davon, Kellnerin zu werden.
Sie bewirbt sich mehr schlecht als recht bei dem In-Restaurant und wird zu ihrer Überraschung gleich genommen.
Dort lernt sie scheinbar alles, was man über Essen und Trinken wissen muss. Sie hängt sich an Simone, eine langjährigen Mitarbeitern und hochgelobten Kellnerin und lernt.
Als Hilfskellnerin macht Tess eigentlich alles falsch, was man nur falsch machen kann und man ist als Leser auf Dauer wirklich überfordert, dies einfach so hinzunehmen.
Nach der Arbeit feiert die „Familie“ noch in einer nahegelegenen Bar und man säuft und kokst um die Wette.
Dieser Roman zeigt, wie es in der wirklichen Gastrowelt aussieht. Jeder, der schon mal gekellnert oder in einer Restaurantküche gearbeitet hat kennt das Klischee.
Ruppige Gäste, die einem keinen noch so kleinsten Fehler verzeihen, strenge Hirarchien unter den Mitarbeitern und ein Chef, der kein Megaphon braucht.
All dies an der Upper Eastside macht es Tess nicht leichter, als sie sich auch noch in den jungen Bartypen Jake verliebt.
Es grenzt an Besessenheit, wie diese Familie rund um Simone und Jake funktioniert und auch daran, diesen Roman zu beenden. Man hat kein Fünkchen Mitleid mit Tess! Frühreife, unerwiderte Liebe und kitschige Liebe haben in einem solchen Leben keinen Platz.
Stephanie Danler hat zwar einen wunderbaren Einblick in die „wahre“ hochpreisige Restaurantszene abgebildet, in der nicht der Gast der schlimmste Feind ist, sondern das Gesundheitsamt. Jedoch schien mir Tess planlos in einer Welt voller Nobelweine und Austern-Glamour umherzuirren und dennoch so wenig von sich selbst preiszugeben.
Schade, ich hatte mir nach den anfänglichen Szenen über süß, sauer, bitter, salzig und umami doch ein wenig mehr erhofft als einen doch sehr vorhersehbaren Liebesroman.
- Hanns-Josef Ortheil
Schreiben über mich selbst
(5)Aktuelle Rezension von: JorokaAls Freizeit-Autor habe ich das vorliegende Büchlein von einer wohlwollenden Freundin geschenkt bekommen. Ich habe nun nicht vor, eine Autobiografie zu verfassen, mein Genre ist eher ein anderes. Aber neugierig war ich dennoch.
Das kleine Werk ist durchaus sehr strukturiert aufgebaut.
Ego-Dokumente mündlich
Ego-Dokumente schriftlich
Selbstporträts
Zeitmomente der Kindheit
Zeitphasen des Lebens
Irgendwie ist ja alles Kunst und somit vielleicht auch alles Literatur und jedem persönlichen Moment wohnt sicherlich auch ein Zauber inne. Aber, ob das jemanden anderen interessiert?
Der Autor zitiert aus mehr oder weniger bekannter Weltliteratur und schlägt einfache Übungen vor und stellt jeweils eine Schreibaufgaben am Ende der Kapitel.
Vielleicht bietet es ganz unerfahrenen Schreibern eine Orientierung. Da ich jedoch schon seit 39 Jahren Tagebuch führe, bin ich u.U. nicht die passende ‚Zielgruppe‘. Die Schreibaufgaben fand ich drollig und habe sie bald nur noch überflogen.
Fazit: Wahrscheinlich habe ich etwas anderes erwartet? Angeregt ein Buch über mich selbst zu schreiben hat es mich tatsächlich nicht.
- Kathinka Engel
Chapters unfinished
(60)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteMit Chapters Unfinished liefert Kathinka Engel den Abschluss der Badger‑Books‑Reihe – und auch wenn dieser Band für mich nicht der stärkste ist, hat er mich insgesamt gut unterhalten. Die Geschichte lebt vor allem von der reizvollen Gegensätzlichkeit zwischen Coulter, dem kontrollierten Zahlenmenschen, und Evie, der chaotischen neuen Assistentin, die sein geordnetes Leben gründlich durcheinanderwirbelt. Das klassische „Haters to Lovers“-Setting funktioniert hier besonders gut, weil Engel beide Perspektiven nutzt und so die inneren Konflikte der Figuren greifbar macht.
Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, lebendig und voller pointierter Dialoge, die die Dynamik zwischen Coulter und Evie authentisch einfangen. Gerade die emotionalen Szenen – allen voran jene rund um Coulters Familie – stechen heraus und zeigen, wie viel Tiefe in seiner Vergangenheit steckt. Diese Momente gehören für mich zu den stärksten des Buches.
Trotzdem hatte ich mit Coulters Verhalten an einigen Stellen meine Schwierigkeiten. Sein kontrollierter Perfektionismus kippt gelegentlich ins Herablassende, was ihn für mich weniger sympathisch wirken ließ. Auch Evie, die ich grundsätzlich mochte, hat gegen Ende Entscheidungen getroffen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Zudem wurde das „typisch Evie“ etwas zu oft bemüht, was ihren Charakter stellenweise eindimensional wirken ließ.
Der Spice‑Anteil ist höher als in den vorherigen Bänden – für manche sicher ein Pluspunkt, für mich war er anfangs etwas zu präsent und nicht immer organisch eingebettet. Dennoch trägt die körperliche Anziehung spürbar zur Entwicklung der Beziehung bei, ohne die emotionale Ebene völlig zu überlagern.
Alles in allem ist Chapters Unfinished ein unterhaltsamer, gefühlvoller Abschluss der Reihe, der mit Humor, Leidenschaft und einigen wirklich starken Szenen punktet. Auch wenn nicht alles für mich funktioniert hat, habe ich das Buch schnell gelesen und mochte die Grundidee sehr. Für Fans von Workplace‑Romance und gegensätzlichen Charakteren ist es definitiv einen Blick wert.
Fazit: Ein emotionaler, stellenweise holpriger, aber insgesamt überzeugender Abschluss – solide vier Sterne.
- Petra Teufl
Das Schreiblustbuch
(5)Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismusOb für Anfänger oder Fortgeschrittene, jeder hängt irgendwann mal fest. Die einen nennen es
Schreibblockade, die anderen machen einfach etwas anderes. Wer dieses kleine Büchlein
jedoch findet, hat großes Glück, denn es bietet wundervolle Schreibimpulse und
Möglichkeiten, sich auch anderweitig beim Schreiben auszuleben.
Die Möglichkeiten, die sich hier ergeben, bieten nicht nur verschiedene Ideen, sondern auch
viele neue Perspektiven, die der Entwicklung eines Schreibenden absolut fördern und
fordern.
Es wird mich noch eine ganze Weile begleiten und eventuell werde ich mir dieses Buch noch
einmal kaufen, wenn das erste fertig ist. Ein Schatz für jeden, der schreibt und schreiben will
- Hanns-Josef Ortheil
Wie Romane entstehen
(8)Aktuelle Rezension von: FrankMariaReifenbergEs gibt viele "Anleitungen" übers Schreiben und die meisten sind Rezeptbücher, die nicht viel helfen. Ortheil und Siblewski berichten aus einer langjährigen Praxis als Autor und Lektor. Damit rührt man zwar am Ende auch nicht den perfekten Buch-Kuchen zusammen, versteht jedoch eine Menge besser, auch was die eigenen Fehler angeht. - Julia K. Stein
Chasing Hope
(51)Aktuelle Rezension von: dodo2025Dies war nun der letzte Band der Trilogie und letztendlich nicht so viel anders als die beiden vorherigen Bände. Erst können sie sich nicht leiden, gehen sich aus dem Weg und dann werden sie doch ein Paar!!! Die Protagonistin Julie war mir sehr sympathisch, Nate war anfangs doch ein echter Kotzbrocken, was sich aber dann, zum Glück, zum Gegenteil gewendet hat. Ich hätte mir mehr Infos über Julies Studiengang gewünscht und auch über ihre Heimat. Was ich furchtbar fand, war das die intimen Momente so genau beschrieben wurden, wie eine Anleitung, da blieb kein Raum mehr für Fantasie, ich fand es ekelhaft, kommt aber leider nur in diesen New-Adult-Büchern vor, in älteren Büchern werden solche Momente doch noch empathischer beschrieben.
- Stefanie Zurek
With Love, Mary Sue - Das Phänomen Fanfiction
(12)Aktuelle Rezension von: MiiiIch habe schon so einiges über FanFiction gelesen und da wurden selten ein gutes Auge dran gelassen.
In der Regel wurde sich immer darüber ausgelassen, dass FanFiction zum Großteil von kleinen pubertierenden Mädchen geschrieben wird, die ihre heimlichen Wünsche und Träume so ausleben. An diesen Artikeln hab dann widerrum ich kein gutes Auge drangelassen, weil ich es unfair gegenüber den angehenden Autoren fand.
Klar, FanFiction hat auch einige Schattenseiten, aber ich hab nie verstanden, wieso es bei Music "Cover" oder bei Filmen "Parodien" akzeptiert, ja sogar willkommen geheißen werden aber bei
"FanFiction" man nur traurig belächelt wird.
Dieses Buch war für mich eine echt willkommene Abwechslung! In lockerem, freudigem aber dennoch sachlichem Tonfall wird alles erklärt/erzählt, was man zu FanFiction wissen muss. Man wird nicht in den Himmel gelobt, aber auch nicht ohne Ende kritisiert. Es werden sowohl die positiven als auch negativen Aspekte aufgezählt, Dinge aufgeführt, die man zu beachten hat, Probleme erwähnt, mit denen FanFiction Autoren zu kämpfen haben und und und.
Was mir auch persönlich sehr gefallen hat, waren die Zitate von verschiedenen FanFiction Autoren, die am Fuße jeder Seite zu finden wird.
Einige Seiten hab ich mehr überflogen, als gelesen, weil sie für mich Wissen beinhaltet haben, das mir nicht neu war.
Alles in allem aber ein tolles Buch, das sich meiner Meinung nach jeder, der sich eine objektive und vernünftige Ansicht über FanFiction aneignen will, anschauen sollte! Wortwerkstatt. Deko- und Geschenkideen mit Sprüchen, Zitaten & Co.
(5)Aktuelle Rezension von: ChaoskendaInhalt
Wie die Wortwerkstatt funktioniert
Projektideen aus der Wortwerkstatt
Grundanleitung
Handlettering-Alphabete
Sprüchesammlung
Unterteilt in:
Glück & Weisheit
Liebe & Freundschaft
Familie & Zuhause
Charakter & Eigenheiten
Das Leben & Ich
Darauf folgt zum Schluss das Impressum
„Wortwerkstatt. Deko- & Geschenkideen mit Sprüchen, Zitaten & Co.“ beginnt mit einer ganz kurzen aber deutlichen Übersicht wie die Wortwerkstatt funktioniert.
Hier wird geworben mit:
30 Projektideen x 1.000 Sprüche = 30.000 Möglichkeiten also genug Möglichkeiten um sich auszutoben.
Darauf folgt schon gleich der nächste Abschnitt in dem wir als erstes eine kleine aber feine Übersicht über 23 Projektideen, unter Angabe der Seite, finden können. Gleich im Anschluss folgen die Seiten mit deinem großen Übersichtlichen Bild und der Beschreibung wie man die Vorlage nacharbeiten kann. Dazu findet man auf der Doppelseite ein kleines Symbol das den Schwierigkeitsgrad angibt, welche Materialien gebraucht werden, ob man für das ausgewählte Projekt Vorlagen downloaden kann und wie man beim basteln vorgehen sollte.
Zum Download muss man beim Verlag ein Konto haben und den Code, der sich im Impressum befindet einmalig dort eingeben. Es ist eine saubere Lösung aber ich hätte eine beiliegende CD bevorzugt.
Nach den Beispielprojekten folgen ein paar Seiten Grundanleitung. Hier wird unter anderem erklärt wie Vorlagen übertragen werden können. Somit kann wirklich jeder die Beispielprojekte nach basteln.
Jetzt folgt noch eine Doppelseite Handlettering-Alphabete, es ist leider nur eine „Schriftart“ gewählt und aufgezeigt aber auf einschlägigen Seiten kann man ja mehr finden. Ich hätte mir hier noch etwas mehr Auswahl gewünscht aber für den Anfang genügt auch eine Vorlage.
Gleich darauf folgen die 1.000 Sprüche. Ich habe sie nicht nachgezählt aber schätzungsweise kommt es sehr gut hin. Die Sprüche sind ansprechend präsentiert. Unten, neben der Seitenzahl finden wir die Kategorie in der wir uns gerade bewegen. Das Design ist ansprechend und die Sprüche gut zu lesen. Mich konnten diese Seiten absolut überzeugen. Es wurden wirklich jede Menge Sprüche abgedruckt so dass wirklich jeder einen passenden Spruch für unterschiedliche Nutzungen finden kann.
MEIN FAZIT:
Allgemein finde ich diese Buch sehr gelungen und übersichtlich. Das Cover und der Inhalt sind ansprechend gestaltet und regen zu kreativen Arbeiten an. Mit diesem Buch kann wirklich jeder, mit recht geringem Materialaufwand, tolle Projekte realisieren. Einzig hätte ich mir zusätzlich die Beigabe einer Vorlagen-CD gewünscht auf der evtl. auch noch eine k Auswahl an Handlettering-Alphabeten zu finden wäre. Dennoch kann ich „Allgemein finde ich diese Buch sehr gelungen und übersichtlich. Das Cover und der Inhalt sind ansprechend gestaltet und regen zu kreativen Arbeiten an. Mit diesem Buch kann wirklich jeder, mit recht geringem Materialaufwand, tolle Projekte realisieren.“ sehr empfehlen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener Bastler, jeder wird hier fündig.- Annette Elton
101Erotic Romance Story Starters (101 Romance Story Starters)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Susanne Diehm
Kreative Schreibideen für Blogs
(1)Aktuelle Rezension von: LaurenceHornMit „Erfolgreiche Blogtexte“ von Susanne Diehm und Lisa Sintermann ist ein weiteres durchaus interessantes Fach-Buch aus dem mitp-Verlag erschienen.
Bereits in der Einleitung wird mit einfachen, leicht verständlichen Worten der Inhalt und die Handhabung des Buches erklärt. Gerade das liebe ich an den Büchern von Susanne Diehm.
Buchstruktur - Inhalt
Obwohl das Buch aus der Einleitung, sieben Kapiteln und dem Stichwortverzeichnis besteht, kann man es in zwei große Teile gliedern. Zum einen der Bereich der erarbeitbaren Blogbeispiele zum anderen die Schreibmethoden, die zum Sammeln der Ideen angewandt werden können.
Im Detail:
Einleitung, Kapitel 1 (Animation zum Schreiben, Motivation) und Kapitel 2 (Kreativität schulen) behandeln die Grundfragen: Warum will ich einen Blog schreiben? Worüber will ich schreiben? Welcher Blog-Typ bin ich? Usw.
Dann geht es zur Ideenfindung – da ist für jeden was dabei, denn es wird eine große Bandbreite an Idee angesprochen.
Es folgt der erste Große Block:
Kapitel 3 Inspiration Blogbeispiele
Anhand von praktischen Beispielen geht es zum Blogtext.
Im zweiten großen Teil werden die Schreibmethoden erläutert.
Kapitel 4 Ideen sammeln Schreibmethoden
Die Gängige Methoden werden erklärt: Minmapping, Clustern, Freewriting, Storrytelling, Wortgerüst, um nur einige zu nennen.
Kapitel 5 Blogtexte gestalten mit „Schreibtipps“
Kapitel 6 Überarbeiten und Optimieren
Kapitel 7 Schluss – Fazit Tipps
Positiv - Negativ:
Die Einleitung ist leicht verständlich erklärt. Es gibt eine Menge inspirierende Schreibaufgaben.
Man muss nicht das ganze Buch „durcharbeiten“, sondern kann die für seinen eigenen Blog geeigneten Ideen und Schreibmethoden raussuchen.
Anhand von praktischen Schreibaufgaben wird sofort die eigene Kreativität angeregt und die Ideen sprudeln nur so.
Äußerst positiv ist mit Kapitel 6 aufgefallen, dessen Tipps nicht nur zur Überarbeitung eines Blogs anwendbar sind. So gibt es viele Tipp wie z.B. eine Checkliste für einen optimalen Blogtext oder es wird „AIDA – Leserorientiertes Schreiben“ erläutert.
Negatives kann ich jetzt gar nichts anmerken. Vielleicht würde ein Schreibprofi sagen: „Die ganzen Schreibmethoden kenne ich ja schon.“ Da ich aber kein Schreibprofi bin, fand ich selbst die Schreibmethoden, die ich kannte, aufschlussreich in Bezug auf die Gestaltung eines Blogs.
Fazit
Das Buch inspiriert. Man/Frau will sofort loslegen. In diesem Sinne: ich mache mich jetzt an mein Blog-Tagebuch.























