Bücher mit dem Tag "kreatives schreiben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kreatives schreiben" gekennzeichnet haben.

82 Bücher

  1. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.014)
    Aktuelle Rezension von: MichelleStorytelling

    Rezension

    Der zweite Band der Again-Reihe handelt von Dawn und Spencer. Diese beiden Charaktere durften wir ja bereits in Begin Again kennenlernen. 

    Dawn hat eine schwierige Trennung hinter sich und will sich eigentlich auf keinen Kerl mehr einlassen – doch diese Rechnung hat sie ohne Spencer gemacht. Auch Spencer hat ein schweres Päckchen zu tragen, was er jedoch sehr gut verschleiern kann. 

    Beide versuchen, die Mauern des jeweils anderen zu Fall zu bringen. Doch kann ihnen das gelingen, wenn die Vergangenheit ihnen immer wieder in die Quere kommt?


    Was ich über die beiden Protagonisten denke

    Dawn Edwards – Ich konnte mich von Anfang an unglaublich gut in Dawn hineinversetzen. Das lag nicht nur daran, dass sie – genau wie ich – nicht gerade die größte ist oder dass eines ihrer größten Hobbies das Schreiben ist und die Schriftstellerin werden möchte. Sondern auch, dass sie Schwierigkeiten damit hat, anderen - und vor allem den Männern in ihrem Leben – zu vertrauen. Ich kenne das Gefühl von Vertrauens- und Verlustängste sehr gut und konnte dementsprechend mit Dawn mitfühlen.

    Spencer Cosgrove – An Spencer fand ich immer unglaublich bewundernswert, dass er trotz seiner Vergangenheit – zumindest nach außen hin – immer so fröhlich war. Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich mich bereits während Begin Again ein wenig in Spencer verliebt habe und das hat sich in diesem Band natürlich nur verstärkt, immerhin ist er hier der männliche Protagonist. Und ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe ihn mir während des Lesens – aus welchem Grund auch immer – wie Dylan O’Brien vorgestellt… lag vielleicht auch daran, dass mich sein Charakter sehr an Stiles Stilinski aus der Serie Teen Wolf erinnert hat.


    Das ist mein persönliches Lieblingszitat

    „‘Danke, dass du mir zugehört hast.‘, flüsterte ich heiser. ‘Und dafür, dass du mich verstehst.‘ Sein Daumen fuhr sachte über meine Wangenknochen. Es kam mir so vor, als würde ich die Überreste meiner Tränen dort spüren können, eine getrocknete Schicht Salz. ‘Danke, dass du mir all das anvertraut hast. Ich weiß das zu schätzen. Mehr, als du denkst.‘“ – Trust Again, Seite 256


    Habt ihr Trust Again bereits gelesen?

    Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?

    Wenn nicht, ist es noch auf eurer Lese-Liste?


    Bis bald!

    Michelle :)

  2. Cover des Buches What if we Trust (ISBN: 9783736314900)
    Sarah Sprinz

    What if we Trust

     (114)
    Aktuelle Rezension von: mara8b

    Ich bin ehrlich: Es macht süchtig! Tolles Cover. So tolle Gefühle, ich bin ehrlich, es schreit förmlich nach LIEBLINGSBUCH! 

  3. Cover des Buches Nur einen Herzschlag entfernt (ISBN: 9783785726730)
    Renée Carlino

    Nur einen Herzschlag entfernt

     (120)
    Aktuelle Rezension von: immerse_in_other_worlds

    Das Buchcover ist wirklich schön, es wirkt verträumt und romantisch.

    Ich kann jeden nur empfehlen dieses Buch zu lesen der auf Romantik steht. Die Liebesgeschichte zieht sich zwar aufgrund von Emilines sturen Kopf hin, aber es ist eine wirklich bewegende Geschichte die die beiden miteinanderteilen und genau dies macht diese Geschichte auch so stark.
    Außerdem gefällt mir der Aspekt eines Buchromans im Buch sehr gut.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass man irgendwann gar icht mehr merkt das man liest und so komplett in die Geschichte abtauchen kann.

    Allen in allem ist es einer schöner Liebesroman, der sich einfach und gut lesen lässt und einen fesselt.



    Wer träumt nicht von der großen Liebe die die Zeit überdauert und alles schafft...

  4. Cover des Buches Über das Schreiben (ISBN: 9783861509080)
    Sol Stein

    Über das Schreiben

     (57)
    Aktuelle Rezension von: RenaM

    Achtung, die Rezension bezieht sich auf die Ausgabe von 2020 vom Autorenhausverlag - mit einem anderen Cover.


    Dieses Buch ist für mich so etwas wie die Bibel des Kreativen Schreibens.

    Das amerikanische Original erschien im Jahr 1995. Sol Stein (1926-2019), Drehbuchautor, Dramaturg, Schriftsteller, Lektor, Verleger, Dozent für Kreatives Schreiben – er wusste, wovon er sprach. Sol Stein hat mit weltberühmten Autoren und Regisseuren, wie Thornton Wilder oder Elia Kazan, zusammengearbeitet. Und er kann die Materie so vermitteln, dass man das Buch wie einen spannenden Krimi nicht mehr aus der Hand legen mag, bis man die letzte Seite erreicht hat.

    Er findet den richtigen Ton, uns zu sagen, wie wir schreiben müssen, um unsere Leser:innen zu begeistern, was wir unbedingt vermeiden müssen, wenn wir unsere Leser:innen nicht vergraulen wollen und er erläutert all das anhand von unzähligen Beispielen. Dabei geht er die Themen systematisch an, differenziert nach fiktionaler und nichtfiktionaler Literatur.

    Einer der wichtigsten Sätze des Buches findet sich gleich am Anfang: „Was Sie dazu brauchen, ist Übung.“ Diese Übung ermöglicht die Lektüre dieses Buches.

    Ihm ist vor allem auch wichtig, dass ein Schreibender immer den Leser, die Lust des Lesers im Blick hat: „Das Vergnügen des Autors und das Vergnügen des Lesers sind eng miteinander verknüpft. Der erfahrene Autor … bezieht aus seiner Arbeit einen zunehmenden Lustgewinn. Der Leser, in den Händen eines Autors, der sein Handwerk versteht, macht eine bereichernde Erfahrung“. (S. 18)

    Sol Stein erfindet das Rad nicht neu, die Dinge, die er in seinem Buch darlegt, finden sich in vielen anderen Lehrbüchern zum Kreativen Schreiben. Aber er schildert diese Dinge so nachvollziehbar, so anschaulich, dass man beim Lesen so oft gerne sofort zum Stift greifen und schreiben möchte. Denn plötzlich klingt es so einfach, so offensichtlich, was man tun, wie man formulieren und worauf man achten muss, um einen wirklich richtig guten Roman zu verfassen. Und gleichzeitig wird schmerzhaft deutlich vor Augen geführt, wie schwer es ist, einen wirklich guten Roman zu verfassen. Was alles dazugehört, die Figuren, der Plot, die Dialoge, Emotionen, Sinne und so viel mehr.

    All diesen Aspekten widmet sich der Autor und führt mit sanfter Hand, aber unmissverständlich die angehenden Autor:innen zu ihrem Ziel.

    Sol Stein erklärt, wie man die richtige Perspektive wählt und auf was es dabei ankommt. Er zeigt, wie Spannung erzeugt wird und wie sie auf hohem Niveau gehalten werden kann. Man erfährt, wie ein authentischer, fesselnder Dialog aussehen soll, wie man geschickt Rückblenden einbaut, ohne den Handlungsfluss zu zerreißen. Und er schließt auch ein Kapitel zum Thema Überarbeitung an.

    Der Autor hat später noch einen „Nachschlag“ zu diesem Buch herausgebracht, mit dem deutschen Titel: „Aufzucht und Pflege eines Romans“, welches ich nur im englischen Original kenne. Es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Ergänzung zu dem vorliegenden Band, sondern eher um eine komprimiertere Zusammenfassung und eine Konzentration auf die wesentlichen Punkte. Uninteressant ist es deswegen aber nicht.

    „Über das Schreiben“ - man kann es als Nachschlagewerk nutzen und bei Bedarf die gewünschten Informationen herausziehen und/oder man kann es von vorn bis hinten durchlesen, ohne sich eine Minute zu langweilen. Dieses Buch gehört in den Bücherschrank aller Schreibenden.

    Sol Stein – Über das Schreiben
    Autorenhausverlag, 2015/2020
     Gebundene Ausgabe, 449 Seiten, 22,99 €

  5. Cover des Buches Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben (ISBN: 9783866710313)
    Roy Peter Clark

    Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    «Sie werden feststelle, dass ich mir die Beispiele für gutes Schreiben aus verschiedenen Gattungen geholt habe: aus Erzählung und Poesie, Journalismus und Sachliteratur, Essays und autobiografischen Texten. Ich halte das für wichtig. Die Bandbreite der Beiträge zeigt uns, dass man unter allen erdenklichen Umständen großartige Texte hervorbringen kann ...»


    Schreiben ist Handwerk. Natürlich gehört dazu ein wenig Talent – aber Schreiben ist wie jede Kunstform auch mit handwerklichem Rüstzeug zu lernen, zu verbessern. In diesem Buch geht es nicht um den Aufbau von Geschichten, sondern um den Umgang mit Sprache. Im ersten Teil geht es um die Wort-, Satz- und Absatzebene. Betonen durch Platzierung von starken Wörtern, starke, aktive Verben, die Verwendung des Passivs, Adverbien, Zeichensetzung; der lange Satz – wie schreibt man ihn? Im zweiten Teil werden Klarheit und Wirtschaftlichkeit mit Worten und Originalität behandelt: Einfacher Ausdruck, der Umgang mit Wiederholungen, das Spielen mit Wörtern und Namen, Ideen finden, Satz- und Absatzlänge, die eigene Stimme entwickeln. 


    Roy Peter Clark erklärt an praktischen Beispielen und Zitaten die einzelnen Tipps, und am Ende jedes der 50 Kapitel findet sich ein «Workshop» mit Übungen. Im dritten Teil geht es um Aufbau und Organisation von Texten. Hier befasst sich der Autor mit dem Dialogaufbau, dem Legen von Spuren, dem Foreshadowing, Cliffhangern, der «Schatzsuche» für den Leser und anderen wichtigen Themen, wie Erzählhaltung, Szenen, durchbrochene Erzählformen, Archetypen. Im letzten Kapitel werden nützliche Tipps zum Schreiben im Allgemeinen gegeben, wie Zielvorgaben, Recherche, Schreibgruppen.


    Roy Peter Clark hat sich mit diesem Standardwerk für Journalist*innen und Schriftsteller*innen aller Genres etabliert und es wird verwendet als Nachschlagwerk für den guten Umgang mit Sprache, bei dem Stil, Ausdruck und sprachliche Wirkung im Vordergrund stehen, sowie verschiedene Textformen für die journalistische Arbeit. Für Anfänger des Schreibens absolut empfehlenswert.


    Roy Peter Clark ist Vizepräsident des Poynter Institute, St. Petersburg, Florida – eine der renommiertesten Journalistenschulen der Welt. Er hat 17 Bücher zum Thema Schreiben und Journalismus herausgegeben und geschrieben.


     https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-50-werkzeuge-fur-gutes-schreiben.html


  6. Cover des Buches Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt (ISBN: 9783778792797)
    Barbara Pachl-Eberhart

    Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: sarahscourtofbooks

    Titel: Federleicht – die kreative Schreibwerkstatt – Wie die Kraft ihrer Worte zur Lebenskraft wird

    Autor: Barbara Pachl-Eberhart

    Verlag: integral

    Seitenanzahl: 384 Seiten

    Preis: D:19,99€ A:20,60€

    Inhalt

    So wird der Traum vom Schreiben Wirklichkeit
    Losschreiben, wenn die Seele drückt. Schreiben, wenn die Stimme gerade nichts sagen kann. Schreiben, wenn die eigene Meinung einen Platz haben will. Schreiben, um kostbare Momente festzuhalten und Erinnerungen wachzuküssen … 

    Schreiben kann ganz einfach sein – und das  Leben auf ungeahnte Weise bereichern. Barbara Pachl-Eberhart führt ihre  Leserinnen und Leser vom ersten, federleichten Schreibschritt bis hin  zur Veröffentlichung eigener Texte. Die kostbare Nebenwirkung: Jede Art  zu schreiben stärkt eine neue Facette an Lebenskraft. So ist nicht nur  der fertige Text das Ziel – sondern auch ein Leben, das von der eigenen  Stimme getragen ist. Ein freudvolles, sinnerfülltes, kreatives Leben:  Das ist es, was das Schreiben uns schenken kann. Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt zeigt, wie es geht. 

    Cover

    Das Cover ist nicht zu aufringlich, was ich bei Ratgebern sehr gut finde. Man sieht um welches Thema es sich handelt ohne etwas lesen zu müssen.

    Geschichte&Schreibstil

    Barbara Pachl-Eberhart erzählte in dem Buch wie sie zum Schreiben gekommen ist und wie sie ihre ersten Bücher veröffentlichen konnte. Mit vielen Tipps und Übungen erklärt sie in dem Buch mit einigen Beispielen wie man es schafft sich die Seele loszuschreiben. Das Buch ist in kreatives und in therapeutisches Schreiben eingeteilt. Der Schreibstil ist nicht immer einfach zu lesen, was bei mir vielleicht auch daran lag, dass ich oft abgeschweift bin, aber mir hat es gut gefallen, dass die Autorin viele Beispiele gemacht hat. Man konnte es sich dadurch viel bildlicher vorstellen.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Am besten finde ich, dass man das Buch nicht am Stück lesen MUSS, sondern sich auch einfach Tipps zu einem bestimmten Thema raussucht oder sich zum Beispiel nur fürs Therapeutische Schreiben entscheiden kann. Ein absolutes 5 Sterne Buch.

  7. Cover des Buches Von Verwandlungen: Erzählungen (ISBN: 9783981862119)
    Victoria Hohmann

    Von Verwandlungen: Erzählungen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    "Von Verwandlungen" ist der Titel eines Bandes mit sieben Erzählungen der Autorin Victoria Hohmann, der gut als Oberbegriff fungiert. Schon die Geschichten selbst sind sehr wandelbar in sich durch unerwartete Wendungen, die nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, und ihre unterschiedliche Art. Oft fließt Übernatürliches ein, viele klare Worte ("Und dann, der herrliche Eklat, als sein Freund Richard wegen des Geruchs in die Kirchenbank gekotzt hatte. Weihrauch ist nur was für die Harten."), manchmal nur die Aneinanderreihung von Worten (die ich weniger mochte). Besonders gefallen haben mir der Exkurs in den Bereich Phantastik ("Avatare") und die Erzählung "Von Bäumen", insbesondere die darin enthaltene Beschreibung eines Marmeladenbrots aus Kindersicht: "Leuchtend und klebrig war die Marmelade gewesen, darunter eine zarte Butterschicht, die an den Broträndern nicht von Marmelade bedeckt war, so fein, dass das Brot unter ihr durchschien." Die Lektüre ist nicht immer einfach, erinnert zuweilen an Kafkas "Verwandlung", enthält aber ein paar glanzvolle Stellen.
  8. Cover des Buches Vier Seiten für ein Halleluja (ISBN: 9783940235367)
    Hans Peter Roentgen

    Vier Seiten für ein Halleluja

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Der Titel suggeriert, dass sein Sinn und Zweck darin besteht, Autoren auf eine Veröffentlichung im Verlag vorzubereiten. Dies trifft jedoch nur eingeschränkt zu. Im Vorwort wird aber klargestellt, dass das Sachbuch dazu gedacht ist, Schwächen im eigenen Text zu erkennen und das Potenzial der Geschichte auszuschöpfen. Diesem Anspruch wird der Schreibratgeber meiner Ansicht nach gerecht.

    Der Ansatz, anonymisierte Textbeispiele heranzuziehen, um auf typische Fehler aufmerksam zu machen, finde ich überaus reizvoll. Gerade der Vergleich unterschiedlicher Textversionen kann einem Autor die Augen öffnen. Davon versprach ich mir einen Mehrwert. Zum Großteil wurden meine Erwartungen erfüllt. Neben den anschaulichen Beispielen und eingängigen Metaphern ist mir auch das ein oder andere Zitat namhafter Schriftsteller/innen im Gedächtnis geblieben.

    Leider hält sich der Autor aber nicht konsequent an seine eigenen Ratschläge. Im letzten Drittel des Sachbuches scheinen sich die Lektionen langsam, aber stetig zu wiederholen. Dabei ist der Rotstift bekanntlich der beste Freund des Autors. Warum also hier nicht (Wiedergekäutes) streichen oder durch Texte ersetzen, die neue Aspekte mit sich gebracht hätten? Schade fand ich ebenfalls, dass die Negativ-Beispiele überwiegen; vorbildliche Texte sind mindestens genauso lehr- und auschlussreich. Schwer beeindruckt hat mich, wie es dem Autor trotz schwieriger Voraussetzungen oft gelungen ist, das in einer Geschichte schlummernde Potenzial aufzuzeigen und zu erschließen.

    Fazit: Dieser Schreibratgeber kann Anfängern nur ans Herz gelegt werden. Für Leser, die sich schon eingehend mit dem Schreibhandwerk befasst haben, wird aber eher wenig Neues geboten.
  9. Cover des Buches Summer and the City - Carries Leben vor Sex and the City (ISBN: 9783570308684)
    Candace Bushnell

    Summer and the City - Carries Leben vor Sex and the City

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87
    Ich bin ein riesiger Sex and the City Fan, deshalb musste ich die Vorgeschichte unbedingt lesen. Und die Geschichte ist auch echt gut. Auch wenn man weiß wie es letztendlich ausgeht, dass sie in New York bleibt, fiebert man mit ihr mit. Geht sie nun zur Uni und macht damit das was von ihr erwartet wird oder folgt sie ihrem Herzen und bleibt in New York um Schriftstellerin zu werden. Auch lernt sie während ihres ersten Sommers im Big Apple Samantha und Miranda kennen. Und gerade Samantha ist noch meilenweit von der Frau entfernt die sie später einmal werden wird.
  10. Cover des Buches Wie man einem verdammt guten Roman schreibt (ISBN: 9783924491321)
    James N Frey

    Wie man einem verdammt guten Roman schreibt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: SabWe

    Wie schafft man runde Figuren und wie entsteht eine spannende Story? Was genau ist eine Prämisse, der sich jeder Roman zu unterwerfen hat, und wofür sollte sie gut sein? Warum ist es für geniale oder zumindest talentierte Schreiber oft viel schwieriger, einen Roman zu verfassen, als für disziplinierte Arbeitstiere? Weshalb ist es so wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein, wenn man einen guten Roman schreiben will?

    Der amerikanische Schriftsteller und Universitätsdozent für kreatives Schreiben, James N. Frey, verfasste seinen Ratgeber, in dem er diese und weitere Themen behandelt, bereits 1987. Und ich bin unendlich froh, ihn ein paar Jahrzehnte später endlich entdeckt und gelesen zu haben.

    Natürlich ist der Mann umstritten und natürlich ist seine Sicht auf die Dinge zutiefst in der amerikanischen Literatur und Dramaturgie verwurzelt. Man stelle sich einen deutschen Literaturprofessor vor, der unter Auslassung jeglicher Demutsformel behauptet, zu wissen, wie man einen verdammt guten Roman schreibt. Undenkbar, ein Skandal!

    James N. Frey, geboren 1945 in New York, ist Schriftsteller und unterrichtete kreatives Schreiben an amerikanischen Universitäten, lange bevor man in Deutschland überhaupt zu glauben vermochte, dass es sich lehren und erlernen lässt, wie Literatur entsteht. Ganz ohne Geniekult und Strukturalismus-Debatten.

    Und natürlich weiß der Mann sehr genau, dass es „den“ verdammt guten Roman nicht gibt, dass er im Grunde eine Anleitung verfasst hat, wie man eine prima Drehbuchvorlage für den nächsten Tatort schreibt. Denn es geht ihm, wie Volker Neuhaus es im Vorwort zusammenfasst, „um den dramatischen Roman – um nicht mehr. Den Experimentalroman, den unsere Kritiker fast ausschließlich besprechen, schließt er ausdrücklich aus.“

    Man darf sich also diesem Buch nicht mit der Vorstellung nähern, eine Rezeptur für alles und jedes zu erhalten, die das eigene disziplinierte Arbeiten am Manuskript, das Schreiben und Verwerfen, Fluchen und Jauchzen, das rasche Entwerfen und langsame Überarbeiten überflüssig macht. Im Gegenteil. Wer Freys Anleitung ernst nimmt, sieht eine Menge harter Arbeit auf sich zukommen. Ganz anders, als es die zuckersüßen Ratgeber verheißen, die den kreativen Schreibfluss anregen wollen, nicht aber zum Klotzen und Ackern auffordern.


    Vergiss Schreibübungen und konzentriere dich auf deine Prämisse

    Zentrale Bedeutung kommt Frey zufolge der Prämisse eines Romans zu. Die Prämisse ist letzter Grund des jeweiligen Romans und bestimmt dessen Aufbau, Handlung, Konflikte und Spannungsbögen. Sie stellt eine organische Einheit der Handlung aller Figuren her, sie muss bewiesen und ins Extrem geführt werden. Ohne eine Prämisse könnte der Roman immer noch nett und lesenswert sein, würde aber bei näherem Hinsehen in seine Einzelteile zersplittern.

    Dabei kann die Prämisse selbst durchaus banal sein. Sie kann beispielsweise lauten „Sex vor der Ehe führt ins Unglück“ – oder auch vom genauen Gegenteil ausgehen. Es kommt nicht darauf an, dass die Prämisse wahr ist, sondern darauf, dass der Autor sie beweisen will und die Beweisführung auf seine Figuren, deren Konflikte und Motive überträgt.

    Ist die Prämisse erst gefunden, müssen alle Szenen und Handlungen daraufhin überprüft werden, ob sie in einem Zusammenhang zu ihr stehen. Das klingt nach einer starken Einschränkung und so, als dürfe sich alles nur um ein Thema drehen und winden. Und gerade die hohe Bedeutung, die Frey der Prämisse zuspricht, führte teilweise zu Verrissen und negativen Rezensionen seines Schreibratgebers. Tatsächlich nimmt sie in seiner Anleitung einen wichtigen Stellenwert ein, letztlich aber nicht den allein selig machenden.

    Mir hat die Vorstellung einer solchen Prämisse enorm geholfen, zu verstehen, was mich an meinem eigenen Erstlingswerk stört: Der Roman ist schon okay, schwächelt aber, weil es ihm an einer solchen eindeutigen Prämisse fehlt, was bedeutet, er wirkt zersplittert, findet nicht zu sich selbst und zu einer überzeugenden Einheitlichkeit. Was bislang nur ein Gefühl war, an dem sich nichts ändern ließ, ist auf diese Weise zu einer Erkenntnis geworden, mit der sich arbeiten und ein neuer Versuch starten lässt. Und dafür bin ich schon heute zutiefst dankbar.

     

    Die Frage aller Fragen: Willst du einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Freys eher knappe Anleitung war nicht der erste Schreibratgeber, den ich las. Ich wünschte, er wäre es gewesen. Denn es ist der erste, der mich wirklich voranbringt. Was ihn für mich so wertvoll macht und von anderen Ratgebern unterscheidet, ist, dass er keine gelenkten Schreibübungen enthält, deren Sinn sich niemandem erschließt und die den angehenden Autor stets nur in der Abhängigkeit von Experten halten, die es besser wissen. Frey stellt den Leser, der so gern ein Autor sein möchte, im Grunde vor eine einzige grundlegende Frage: Willst du nun einen verdammt guten Roman schreiben oder nicht?

    Ob man sich dann Freys Vorstellungen von einem solch eigenwilligen Genre wie dem „verdammt guten Roman“ gänzlich unterwirft, bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist nur: Ein guter Roman duldet keine Ausflüchte. Schreib ihn mit ganzer Kraft und Intensität oder lass die Finger davon. Sei ehrlich zu dir selbst, halte dich fern von Kritikern, die dich nicht zerpflücken und anfeuern, und opfere zur Not auch deine Lieblingsszenen dem Rotstift, denn „nur Schriftsteller wissen, wie man einen Text umschreibt. Diese Fähigkeit allein macht den Amateur zum Profi“.

    Na dann: erfolgreiches Schaffen!

     

    Die Zitate wurden der deutschen Ausgabe aus dem Jahr 2008 entnommen.

     

  11. Cover des Buches Schriftsteller werden (ISBN: 9783866710696)
    Dorothea Brande

    Schriftsteller werden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Inhalt:

    Das Buch ist in 17 einzelne Kapitel aufgeteilt und jedes davon behandelt ein gewisses Thema, die ich zur Veranschaulichung kurz beleuchten werde.

    Vorwort: Die Autorin berichtet von ihrer eigenen Tätigkeit in dieser Branche und ihren Erfahrungen mit anderen Schriftstellern. Zum umstrittenen Thema „Genie/Talent kann nicht gelehrt werden“ nimmt sie klar Stellung und glaubt sehr wohl daran, dass man Schreiben lernen kann. Die Zauberformel, wie Brande es in ihrem Buch nennt, möchte sie dem Schüler gerne näher bringen und ihm lehren diese Formel zu entdecken und für sich zu nutzen.

    Kapitel 1: Behandelt die meistgefürchtete und meistgehasste Blockade aller Schriftsteller – Die Schreibblockade. Anhand Brandes Ausführungen gibt es insgesamt 4 davon, zum einen „Die Schwierigkeit überhaupt zu schreiben“, „Der Einzelbuchautor“, „Der Gelegenheitsschreiber“ und „Der uneinheitliche Schreiber“.

    Kapitel 2: Handelt vom Schriftsteller und seinem Charakter. Es wird zwischen echten und unechten Künstlern unterschieden und beleuchtet die beiden Seelen in der Brust eines Schriftstellers.

    Kapitel 3: Nennt die Vorteile zweier Seelen in einem Körper und gibt Ratschläge, wie man am besten damit umgeht. Zum Beispiel werden folgende Fragen beleuchtet: In welcher Situation ist der Künstler am Werk und wann das Alltags-Ich und in welchem Augenblick soll man wen in den Vordergrund schicken? Am Ende dieses Kapitels gibt es eine Übung, welche einem dabei hilft sich selbst und andere objektiv zu betrachten.

    Kapitel 4: Gibt Ratschläge zum Thema Kräfte sparen, Vorstellungskraft und der richtigen Grundhaltung. Auch das Thema Gewohnheiten wird kurz angeschnitten, aber erst im nächsten Kapitel ausführlicher behandelt. Das letzte Unterkapitel wendet sich an Lehrende und macht darauf aufmerksam das, wenn Schüler ihre Werke vorlesen müssen, es eher schadet, als hilft.

    Kapitel 5: Beleuchtet das Unbewusste und wie man es anhand einiger Übungen bewusst steuert. Zudem kann man anhand einer Übung lernen flüssig und leicht zu schreiben.

    Kapitel 6: Zeigt einem wie man das Schreiben mithilfe fester Schreibzeiten zur Gewohnheit macht.

    Kapitel 7 und 8: Dreht es sich um die eigenen Texte, welche man kritisch betrachten und seine eigenen Stärken und Schwächen analysieren soll. Dorothea Brande rät zusätzlich, weitere Dinge zu finden, die einem guttun und beim Schreiben unterstützend wirken.

    Kapitel 10: Beschäftigt sich mit der Nachahmung anderer Autoren und was man durchaus nachahmen kann und soll aber auch damit, was man unbedingt unterlassen soll.

    Kapitel 11: Hier dreht sich alles um das kindliche Interesse an der Welt. Anhand vorgeschlagener Übungen, lernt man wieder richtig zu sehen und alles als „Neu und noch nie da gewesen“ aufzunehmen.

    Kapitel 12: Anhand Kapitel 12 geht man besonders auf die Originalität und Einzigartigkeit jedes Menschen ein. Hier wird dem Leser bewusst gemacht, dass eine einzige Idee in hunderten verschiedenen Geschichten enden kann.

    Kapitel 13: Beschäftigt sich besonders mit der Freizeitgestaltung.

    Mithilfe von Kapitel 14 wird schließlich eine Übungsgeschichte erstellt und in Kapitel 15-17 wird das „große Geheimnis“ der Schriftsteller aufgedeckt.

    Meinung:

    Dieser Schreibratgeber behandelt nicht das Thema „Wie schreibt man“ sondern „Wie wird man Schriftsteller“. Es stützt sich daher mehr auf das Innenleben eines Schriftstellers, als auf Schreibtechniken. Eigentlich sehr spannend, doch trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.

    Es wird sehr viel um den „heißen Brei“ herumgeredet, sprich, die Autorin kommt nicht zum Punkt. Einige Kapitel sind sehr oberflächlich und vage gehalten, was mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Ein gutes Beispiel ist das Kapitel mit den Schreibblockaden. Diese 4 Arten werden zwar kurz beleuchtet aber nirgends steht geschrieben, wie man am besten damit umgeht. Es steht zwar geschrieben, dass man diese Blockaden bzw. innere Hemmung überwinden muss, aber wo bleibt das Wie?

    Zudem findet man im Buch einige Stellen, in denen man sich wiedererkennt und mit dem Kopf nickt, wobei sich dies durch die fehlende Tiefe eher ernüchternd auswirkt.

    Die Arbeit zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, welches im Buch eingehend thematisiert wird, ist hingegen sehr spannend und aufschlussreich. Zudem macht Brande dem angehenden Schriftsteller Mut, sagt aber auch klipp und klar, wann man seinen Traum begraben sollte.

    Die Untertitel finde ich, zumindest zum Teil, sehr schlecht gewählt. Beispiel: „Wie Sie sich zum Schriftsteller entwickeln“. Wenn ich den Titel lese, erwarte ich, dass man mir auch sagt, wie ich mich am besten zum Schriftsteller entwickle und nicht nur „In erster Linie geht es darum, das Temperament eines Schriftstellers in sich zu entwickeln.“. Ja, was ist denn damit genau gemeint? Die Liebe zum Schreiben? Die Fantasie? Die Impulse zu Schreiben? Was genau ist mit Temperament gemeint?

    Die Übungen, die einem im Buch zur Verfügung gestellt werden sind sehr hilfreich, aber auch hier fehlt zum Teil eine genaue Anleitung.

    Was ich hingegen toll finde, ist die Tatsache, dass Brande dem Schüler zeigen will, dass man mit einer positiven Grundhaltung mehr erreichen kann, als wenn man ständig behauptet „das kann ich nicht“.

    Die Übungsgeschichte ist das Highlight im Buch, weswegen ich jedem, der sich das Buch zulegen will, rate, diese Übung mit bestem Wissen und Gewissen auszuführen.

    Fazit/Empfehlung:

    Es hat einige gute Ansätze und trotzdem bleibt es oft oberflächlich und schwammig. Ich hätte mir da mehr Tiefgang gewünscht.

    Daher empfehle ich dieses Buch wirklich nur blutigen Anfängern und niemandem, der sich bereits intensiver mit dem Thema „Schreiben“ auseinandergesetzt hat. Dorothea Brande sagt selbst, dass es sich an Anfänger richtet und es deshalb vor dem eigentlichen Schreibprozess gelesen werden soll.

  12. Cover des Buches Die Dramaturgie des Tötens (ISBN: 9783499249143)
    Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Unzertrennlich

    Schreibstil


    "Die Dramaturgie des Tötens" liegt jetzt schon geschlagene fünf Jahre auf meinem SUB. Obwohl sich der Klappentext so toll angehört und zu einem Spontankauf animiert hatte, habe ich immer nur in das Buch hineingelesen, es aber dann immer beiseite gelegt? Warum eigentlich? Es ist doch eigentlich genau mein Thema und Humor ...


    In erster Linie richtete sich das Buch vorwiegend an Autoren, die wissen, wie groß die Selbstzweifel sind, wie groß die Sucht, aber auch wie groß die Angst vor einer Niederlage ist. "Die Dramaturgie des Tötens" nimmt aber zeitgleich das ganze Verlagswesen und die Autoren, die um jeden Preis einen Bestseller schreiben wollen, auf die Schippe.


    Dabei ist das Buch kein Krimi der herkömmlichen Sorte, denn für mich waren die seltsamen Vorkommnisse und die Morde nur Nebensache. Tatsächlich war der Einblick in das Schreibseminar und in die Gruppe, die aus verschiedenen schreibenden Menschen besteht, das wahre Highlight in diesem Buch. Die Autorin hat einen sehr bissigen Schreibstil voller Humor, aber auch versteckter Wahrheiten. Ich musste beim Lesen sehr oft lachen, hab mich aber auch, zugegebenermaßen, in manchen Eigenheiten der Schreiberlinge wiedererkannt!

    Charaktere


    - Amy -


    Amy lernen wir als recht mürrische Lehrerin kennen, die eigentlich gar nicht so viel von ihrem Schülern hält. (Die bringen halt Geld ein, werden aber wohl nie ein gutes Buch schreiben!) Die Gruppe, die Amy während dieses Kurses bekommt, scheint aber anders zu sein. Sie wachsen zusammen, weil sie alle die Liebe zu den geschriebenen Worten antreibt und das ist auch spürbar.


    Amy selbst entwickelt sich im Laufe der Geschichte. Die ehemalige Schriftstellerin, die nie besonderen Wert darauf gelegt hat, berühmt zu sein, zieht einfach ihr eigenes Ding durch und das fand ich bemerkenswert!


    - Die Gruppe -


    Ich werde hier verzichten, alle Charaktere einzeln zu beschreiben, da die Seminargruppe doch recht groß ist. Interessant fand ich hier die unterschiedlichen Motivationen zum Schreiben. Da ist der Arzt, der einfach seiner Leidenschaft nachgeht und einen Medizinthriller schreibt oder die Ehefrau, der man auf dem ersten Blick nichts zutraut.


    Meine Meinung


    "Die Dramaturgie des Tötens" ist ein satirischer Kriminalroman mit jeder Menge Humor, der sich definitiv von der Masse abhebt. Das Buch ist bereits 2008 erschienen, doch ist auch heute noch aktuell. Es gibt immer mehr Autoren, immer mehr Menschen, die schreiben wollen, um berühmt zu werden. Dabei vergessen sie das Grundlegendste: Es geht in erster Linie nichts ums Geld verdienen. (Jedenfalls sollte es so sein!) und Talent allein reicht meistens nicht aus. Das Schreiben ist ein lebenslanger Prozess, der sich stets verbessert, wenn man am Ball bleibt!

    Jincy Willet zeigt in diesem Buch den harten Alltag eines Autoren, die Selbstzweifel, die depressiven Phasen, aber auch die positiven Seiten wie die Gefühle während des Schreibprozesses oder auch das Selbstvertrauen, das der Autor mit der Zeit entwickelt. Als Schriftsteller muss man stark sein, um mit Kritik gut umgehen zu können. Dabei ist ihr Buch sehr locker gehalten, denn viele Dinge werden einfach nicht ernst genommen. Abwechslungsreich sind zudem die vielen Listen, Blogbeiträge, Emailkontakte und Kurzgeschichten und Gedichte, die teilweise eingeworfen werden.


    Auf den ersten 200 Seiten ist kaum Gefahr zu spüren und als Leser dürfen wir erst einmal an dem Kurs teilnehmen, um alle Charaktere kennenzulernen. In jeder Stunde dürfen zwei Teilnehmer eine ihrer Geschichten diskutieren lassen. Hier bekommen wir als Leser gelehrt, was es mit der Dramaturgie des Schreibens zu tun, was die typischen Fehler sind und wie der Autor mit Kritik umgehen sollte. Viele Texte werden auseinandergenommen, aber Amy stellt auch schnell fest, dass es einige talentierte Schreiber in ihrem Kurs gibt!


    Diese Gruppe ist etwas Besonderes, da ist sich Amy schnell sicher. Dann geschehen jedoch seltsame Dinge. Es fängt damit an, dass die Manuskripte der Teilnehmer mit seltsamen Kommentaren bekritzelt sind und es reicht schließlich bis zum ersten Mord. Schnell wird klar, dass einer der Teilnehmer dafür verantwortlich ist. Wer von ihnen ist so von seinem Schreiben besessen, dass er dafür über Leichen gehen würde? Wer möchte den Kurs frühzeitig beenden?


    "Die Dramaturgie des Tötens" ist ein Buch, das sich eindeutig von der Masse abhebt. Ich bin mir jedoch nicht ganz so sicher, wie man als "Nicht-Autor" den recht satirischen Einblick in das Schreiberleben empfindet. Das Buch ist kein traditioneller Krimi in dem es um die Aufklärung eines Mordes geht, vielmehr ist es mit schwarzem Humor bestückter Roman mit einer zynischen, aber liebenswerten Protagonistin und einer Gruppe Schreibsüchtiger!


    Fazit


    Als Autor habe ich mich teilweise selbst in den Charakteren wiedergefunden und beim Lesen habe ich mich sehr oft weggeschmissen vor Lachen. Für Leute, die einen rabenschwarzen Humor haben und Einblick in das Leben eines Schriftstellers bekommen wolle, ist dieser Roman/Krimi ein absolutes Must Read! 

  13. Cover des Buches Wie man einen verdammt guten Roman schreibt (ISBN: 9783897051287)
    James N Frey

    Wie man einen verdammt guten Roman schreibt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: anuleiko

    Ich habe gleich im Anschluss an den ersten Teil, den zweiten Teil von "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" gelesen. Um ehrlich zu sein, ist meine Meinung darüber fast die genau gleiche wie über den ersten.

    Besonders die Kapitel über Prämissen und "Die Sieben Todsünden" fand ich interessant. Vor allem wenn man Prämissen nach dem ersten Teil noch nicht ganz verstanden hat. 😉


    Was mich diesmal wirklich genervt hat, waren die unzähligen Textbeispiele. Ich verstehe, dass der Autor seine Ratschläge mit eigenen Texten oder Auszügen aus beliebten Romanen veranschaulichen möchte, aber seitenlange Beispieltexte sind dann doch zu viel des Guten. Ich hab mich mehr und mehr dabei ertappt, sie zu überspringen. Vor allem die Negativbeispiele! Okay, Frey möchte zeigen, wie man es *nicht* macht, doch ich will mir nicht absatzweise Negativbeispiele durchlesen; am Ende präge ich sie mir noch ein (statt den guten Beispielen).


    Fazit. Meiner Meinung nach reicht es aus, den ersten Teil zu lesen. Wer wirklich noch nicht genug hat, kann sich den zweiten Teil ja gebraucht kaufen. Ein paar tolle Tipps sind auf jeden Fall dabei!

  14. Cover des Buches On Writing (ISBN: 9781439193631)
    Stephen King

    On Writing

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Diana_Dick

    Ich bin ein King-Fan und mag seine Art zu schreiben sehr. Sein Stil kommt bei diesem Buch wieder stark durch und ich glaube schon, dass man das mögen muss, um das Buch zu mögen.

    Der Anfang hat sich für mich extrem gezogen. Doch nachdem das ganze Kindheits-Geplänkel durch war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Genau wie King plotte und plane ich sehr wenig. Ich fange einfach an zu schreiben. Deswegen habe ich mich in diesem Buch oft wiedergefunden. Er spricht viele Dinge ganz unverblümt an. Zwischen den Zeilen dieses Buches, das im Grunde nicht wirklich ein Ratgeber ist, finden sich viele gute Ratschläge.

    Ein solides Buch, das nur aufgrund der schwachen und für mich unnötigen ersten Hälfte einen Stern Abzug bekommt. Ich hätte das Buch tatsächlich bevorzugt, wenn er diesen Teil über seine Kindheit weggelassen hätte. Aber das kann durchaus einfach nur Geschmacksache sein.

  15. Cover des Buches Die Stunde des Sandmanns (ISBN: 9783442470037)
    Andrew Pyper

    Die Stunde des Sandmanns

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thrill
    Patrick Rush ist Journalist. Ein Journalist mit dem großen Wunsch selbst ein Buch zu schreiben. Seit seine Frau kurz nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes gestorben ist, kümmert sich Patrick rührend um ihn. Um seinem Traum des eigenen Buches näher zu kommen meldet er sich bei einem Schreibzirkel an und wird dort in den Bann der geheimnisvollen Angela gezogen. Die Geschichte die sie vorliest ist so spannend und real, dass sie ihn nicht mehr loslässt. Als Angela dann auf tragische Weise ums Leben kommt schreibt Patrick die Geschichte um den mordenden Sandmann weiter und veröffentlicht sie unter seinem Namen. Dann plötzlich sterben die Teilnehmer des Schreibzirkels einer nach dem anderen und schnell wird klar, der Sandmann aus Angelas Geschichte steckt dahinter. Und dann taucht plötzlich die tote Angela auf...
    An sich ne gute Idee, aber ich habe mich oft gefragt: Was willst du mir denn überhaupt sagen? Es sind viele Wendungen und Zeitsprünge drin wo ich manchmach das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben. Es hat mir die Verbindung gefehlt. Die Geschichte plätschert so belanglos vor sich hin, ist im Mittelteil sogar etwas phantastisch mit Elementen aus dem Horrorgenre um dann zum Schluß zur Banalität zu verkommen.
    Schade. Vielleicht ist das Buch aber auch zu "intelligent" für mich!
  16. Cover des Buches Von der Idee zum fertigen Text (ISBN: 9783839169476)
    Mara Laue

    Von der Idee zum fertigen Text

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Dani_Kunze

    Der Ratgeber ist super!! Lange habe ich nach so einem gesucht. Viele Infos und logisch beschrieben.

  17. Cover des Buches Zen in der Kunst des Schreibens (ISBN: 9783932909702)
    Ray Bradbury

    Zen in der Kunst des Schreibens

     (8)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking
    Der Titel ist etwas irreführend, denn hier geht es nicht so sehr um eine Anleitung zum Schreiben, sondern viel mehr erzählt der Autor von seinem eigenen schriftstellerischen Werdegang und den verschiedenen Inspirationsquellen, die ihm bei seinen Büchern geholfen haben. Diese Texte entstanden über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und wurden erst nachträglich zu einem Band zusammengefügt. Vielleicht liegt es daran, dass es stellenweise zu Wiederholungen kommt. Bradburys Methoden erscheinen manchmal recht fragwürdig. So empfiehlt er zum Beispiel das Bilden von Wortketten aus interessanten Wörtern, und er scheint der Ansicht zu sein, dass Übung allein jemanden zu einem fähigen Schriftsteller machen kann. Was für den einen funktioniert, mag für den anderen keine Bedeutung haben. Und so ist dies ein sehr subjektiver Blick auf die Literatur. Unbestreitbar ist allerdings die Leidenschaft, die der Mann seinem Handwerk entgegenbringt. Wer die Bücher dieses Autors mag, für den ist auch dieses Buch sicher lesenswert, wer allerdings selber literarische Ambitionen hegt und hier Tipps zum kreativen Schreiben erwartet, dürfte enttäuscht sein.
  18. Cover des Buches Bird by Bird (ISBN: 0385480016)
    Anne Lamott

    Bird by Bird

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Grundlagen und Techniken der Schreibkunst (ISBN: 9783811223714)

    Grundlagen und Techniken der Schreibkunst

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Schreiben in Cafés (ISBN: 9783932909658)
    Natalie Goldberg

    Schreiben in Cafés

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Daniela8
    Ein Klassiker wenn man auf der Suche nach Motivation zum Schreiben ist. In kleinen Kapitelhäppchen gibt N. Goldberg wertvolle Anregungen wie man selbst ins Schreiben kommt, gespickt mit schönen Anekdoten aus ihrem eigenen Leben. 


    Das Buch kommt authentisch rüber und macht sofort Lust Papier und Stift zu nehmen und loszulegen, da es niemals lehrhaft wirkt, sondern locker bleibt. Wenn ich in meinem Schreiben mal irgendwie hänge, nehme ich es gern zur Hand und schlage blind ein beliebiges Kapitel auf. 
  21. Cover des Buches Klar ist es Liebe (ISBN: 9783733501242)
    Sandy Hall

    Klar ist es Liebe

     (210)
    Aktuelle Rezension von: LostHope2000

    Dieses Buch ist etwas anders als die meisten Lienesromane und zwar wird hier nicht aus der Sicht der zwei Protagonisten geschrieben sondern aus 14 verschiedenen Sichtweisen darunter: Eichhörnchen, Parkbank, Bruder, Barista und Kellnerin. Die Geschichte beginnt September wo Lea ihr Erstsemester beginnt sowie Gabe. Man kann sagen es ist Liebe auf den ersten Blick aber die sind zu doof um das zu kapieren (Sorry für diesen Ausdruck). Oft habe ich geschimpft, mir an die Stirn geklatscht und hätte die beiden am liebsten mit den Kopf gegegeneinander geschlagen (Wollte auch jemand im Buch machen ;)) 

    Die Geschichte an sich ist sehr schön aufgebaut, hinter jedem Namen steht nochmal um welche Person es sich handelt so das man nicht immer wieder zurück blättern muss. Die Kapitel sind in Monaten aufgeteilt so das man auch hier einen guten Überblick behält. 

    Die Hauptpratogonisten mag ich jetzt nicht sonderlich aber die Erzähler sind mir manchmal echt ans Herz gewachsen auch wenn die nur über Lea und Gabe erzählt haben ^^ 

    Das Cover ist relativ schlicht, es passt zu einem Liebesroman. Das Herz sieht aus wie ein Baum was zu Gabes Aufsatz passt und eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt. Wie die beiden da auf verschiedenen Seiten lehnen spiegelt eigentlich den kompletten Roman wieder. Sie fühlen sich zueinander hingezogen aber reden nicht miteinander. 


    Allen in allen finde ich den Roman ganz schön, besonders der Aufbau gefiel mir obwohl ich nicht ganz so mit den Erzählstil klar gekommen bin und desöfteren einfach nochmal zu lesen um es jetzt zu verstehen aber das ist bei jedem anders. Ich gebe diesem Buch 3 von 5 Sternen weil natürlich meine eigenen Meinung mit spielt aber auch weil ich es irgendwann zu lang fand aber es kann auch daran liegen weil es einfach nicht mein Genre ist, ich möchte das Buch auch überhaupt nicht schlecht machen, es ist nur nicht meins deswegen nur 3 Sterne.



  22. Cover des Buches Mein Buch (ISBN: 9783453285453)
    Katja Scholtz

    Mein Buch

     (23)
    Aktuelle Rezension von: blaues-herzblatt

    Hier mal etwas ganz anderes, was ich unbedingt ausprobieren musste.

    Der ein oder andere weiß es bestimmt, aber ich erzähle es lieber nochmal. Schon früh habe ich nicht nur meine Liebe zum Lesen entdeckt, sondern auch die zum Geschichten ausdenken und dem Schreiben. Früher habe ich oft an Schreibwettbewerben teilgenommen und durfte hilfreiche Schreibworkshops durchlaufen. Umso größer war meine Freude als ich dieses Projekt entdeckte. „Mein Buch“ bietet Fragestellungen und Ideen um das Kreative Schreiben in schaffbaren Portionen zu trainieren.

    Die rein ästhetische Aufmachung ist ansprechend, besonders durch das satte Blau (meine Lieblingsfarbe) und die Schlichtheit der Gestaltung. Plus ein praktisches Leseband und einen Gummi, der dafür sorgt, dass auch zusätzliche Zettel ein sicheres Zuhause finden.

    Im Buch finden sich 100 verschiedene Ideen worüber man Schreiben könnte. Aus eigener Erfahrung: da ist für jeden was dabei und zahlreiche verrückte Sachen, auf die man aus dem Alltag heraus gar nicht kommt. Beispiele für solche gedanklichen Anregungen sind:

    -          Erkläre einem Außerirdischen was Liebe ist

    -          Schreibe ein Plädoyer gegen Sport

    -          Ein vernachlässigtes Cello erzählt.

    Je nach Frage gibt es 1-3 Seiten Raum für schriftliche Ergüsse, was in den meisten Fällen völlig ausreichend war. Die Fragen sind abwechslungsreich und passen zeitlich gut in den Alltag.

    Und weil mit Illustrationen alles besser ist, als ohne, gibt es einen Pluspunkt. Zu jeder zweiten Fragestellung gibt es mit groben Linien skizzierte Bilder, die Platz für eigene Interpretationen lassen und zusätzlich gute Laune machen.

    Ich bin gerade mal bei der Hälfte und habe noch einige kreative Stunden vor mir. (:                                Fazit: großartige Ideen und ein Buch, das die Welt so noch nicht gesehen hat, daher schnappt es euch und euren Lieben und tut eurer kreativen Ader etwas Gutes.                                                                                                                   PS: Klappt auch super zu zweit :P

  23. Cover des Buches Von der Kunst des Schreibens (ISBN: 9783426422298)
    Julia Cameron

    Von der Kunst des Schreibens

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Immer wieder war ich während dem Lesens dieses Buches skeptisch, aber schlussendlich hat es mich doch überzeugt. Technische Tipps gibt es hier wenig, Cameron schreibt eher über (spirituelle) Einstellungen und Herangehensweisen an das Schreiben. Da sie ausführlich über unzählige Anekdoten berichtet, kommt das Buch doch teilweise geschwätzig rüber, es liest sich aber sehr flüssig. Technische Tipps muss man aber immer noch anderswo suchen ...
  24. Cover des Buches Kreativ Schreiben (ISBN: 9783832161194)
    Fritz Gesing

    Kreativ Schreiben

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ruth_Tuescher

    Dieser Schreibratgeber ist weniger als Inspiration für Menschen geeignet, die davon träumen, einmal ein Buch zu schreiben. Dafür ist er etwas zu nüchtern. Wer es aber ernst meint und das Handwerk gründlich erlernen will, ist hier gut bedient.

    Zahlreiche Beispiele aus der Literatur machen verständlich, worum es geht.

    Positiv hebt sich für mich die Auswahl der Beispiele ab: Von Goethe über Hemingway und  Proust bis hin zum unvermeidlichen Harry Potter ist alles dabei.

    Ich habe das Buch mit Interesse und Gewinn gelesen und werde sicher immer wieder darin nachschlagen.

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