Bücher mit dem Tag "kreaturen"

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33 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423765305)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

    (3.122)
    Aktuelle Rezension von: Piosch

    Throne of Glass überzeugt bereits im ersten Band mit einem fesselnden Mix aus düsterem Flair, geheimnisvoller Magie und einer Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Sarah J. Maas gelingt es, ein lebendiges Worldbuilding zu erschaffen, das zugleich elegant und bedrohlich wirkt. Die Welt fühlt sich groß, reich und voller unausgesprochener Geschichte an – genau genug, um neugierig zu machen, ohne zu überfrachten.

    Im Mittelpunkt steht Celaena Sardothien, eine Protagonistin, die Stärke, Verletzlichkeit und Charisma vereint. Sie ist komplex, widersprüchlich und dadurch unglaublich menschlich. Auch die Nebenfiguren wie Dorian und Chaol bringen Tiefe und Dynamik in die Handlung, und die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich auf natürliche und nachvollziehbare Weise.

    Die Handlung kombiniert Spannung, Intrigen und einen Hauch Romantik, ohne dass eine Komponente die andere überlagert. Der Wettkampf um den Titel des Champions sorgt für Tempo, während die mysteriösen Ereignisse im Schloss einen angenehm düsteren Unterton setzen.

    Insgesamt ist Throne of Glass ein packender Auftakt, der zeigt, warum Sarah J. Maas zu den beliebtesten Fantasy-Autorinnen unserer Zeit gehört: Sie erschafft Welten, die man nicht mehr verlassen möchte, und Figuren, die einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben.

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423765312)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

    (2.013)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Ich hab bereits nach Band 1 daran geglaubt, dass die Folgebände noch eine Steigerung bieten - dass aber direkt Band 2 einschlägt wie eine Bombe, war dann doch eine Überraschung. Sarah J. Maas hat wirklich alle Register gezogen und Calaena in ein Abenteuer geschickt, das seinesgleichen sucht. Wieder vermischt sie epische High Fantasy mit historischem Flair und kippt zusätzlich noch eine Portion Spannung in das Gebräu. Ich hab selten so sehr mitgefiebert, mitgelitten und mitgerätselt, wie hier und bin noch immer etwas sprachlos über das Potential, das die Reihe bietet. Calaena als Protagonistin allein ist schon Zündstoff pur und der explodiert in jeder sich bietenden Gelegenheit. Falls ihr also Bock habt auf viel Action, blutige Szenen, gleich zwei richtig heiße Love Interests, und zahlreiche Wendungen, dann werdet ihr Throne of Glass lieben; da bin ich mir fast 100% sicher.

  3. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

    (1.484)
    Aktuelle Rezension von: LesenMachtSpass

    Grischa – Goldene Flammen beginnt in Ravka, einem zerrissenen Land voller Magie und Geheimnisse. Alina lebt als Kartografin in der Ersten Armee, an der Seite ihres Freundes Mal. Alles ändert sich, als sie zur Überquerung der Schattenflur mitreisen und das Unvorstellbare geschieht: Alina offenbart eine Macht, von der sie nie wusste, dass sie sie besitzt. Sie wird zur Sonnenkriegerin, zur Hoffnung vieler und zum Spielball mächtiger Intrigen.

    Alina ist keine perfekte Heldin. Sie ringt mit Angst, Selbstzweifel und der Last, plötzlich Erwartungen erfüllen zu müssen. Ihre Entwicklung ist spürbar, ihre Unsicherheiten bringen sie menschlich herüber. Mal ist stalEigenschaften, loyal und ehrgeizig zugleich. Zwischen beiden läuft ein emotionales Band, das getragen wird von Vertrauen und Konflikten.

    Der Stil Bardugos ist atmosphärisch, bildstark und ebenso schnell wie eindringlich. Man spürt die Kälte und Dunkelheit der Schattenflur, die politische Spannung, das Streben nach Macht. Manche Erklärungen und Weltbeschreibungen fallen ausführlich aus, doch gerade das Worldbuilding hat mich fasziniert. Wendungen waren nicht immer überraschend, aber oft emotional wirkungsvoll.

  4. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

    (877)
    Aktuelle Rezension von: Avada_Kaddavra

    Obwohl ich anfangs von dieser Cyber-Titanic-Atmosphäre gebannt war konnte mich das Buch im weiteren Verlauf nicht mehr so ganz abholen. Mir ist leider zu wenig passiert, zu wenig Spannung aufgekommen und auch die Beziehung zwischen den Charakteren überzeugt mich nicht ganz😐 Trotzdem werde ich die Reihe weiterverfolgen🙂

  5. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

    (543)
    Aktuelle Rezension von: Woobyna_Hoo

    Ich hatte meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, obwohl mir die Geschichte und der Schreibstil gefielen. Aber Agnieszka war anders und nicht all ihre Entscheidungen konnte ich nachvollziehen da sie kurzfristig und nur ihre aktuelle Umgebung einschließen.

    Aber genau das macht sie aber auch aus und genau deswegen ist sie die Heldin dieser Geschichte.

    Und ab der Hälfte des Buches mochte ich es nicht mehr zur Seite legen und war gespannt darauf wie sich alles lösen würde.

  6. Cover des Buches The U-Files (ISBN: 9783981782967)
    Sandra Florean

    The U-Files

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Kurzeinschätzung: Die U-Files sind schon eine Weile auf meinem SuB gewesen, viel zu lange. Erworben habe ich das Buch auf der LBM19 mit einigen tollen Signaturen der Autoren. (Von welchen wird allerdings nicht verraten!) Die besondere Mischung aus bösen und guten Einhörnern hat mir sehr gut gefallen. ♡ Der Talawah Verlag hat wundervolle Bücher in seinem Sortiment, schaut unbedingt einmal vorbei, gerade die Anthologien haben es mir besonders angetan. :) ☆Achtung! Die Rezension enthält Spoiler zu den einzelnen Kurzgeschichten!☆


    Cover: Das Cover des Buches hat mir sehr sehr gut gefallen. Eyecatcher des Covers ist eine riesige, schneebedeckte Felsenwand über der sich ein rosaner, lilaner Wolkenhimmel erstreckt. Der Boden scheint lichterloh in Flammen zu stehen, heiße Lavaadern erstrecken sich am Boden der Felsenwand. Genau in der Mitte leuchtet ein flammenlohdernder Halbkreis, unter dem sich ein schwarzes Einhorn befindet. Rabenschwarz mit dem anmutigen Horn nach links zeigend, steht es auf den Hinterläufen, die Vorderbeine angewinkelt in den Lüften. Marmorierte Hochglanzfliesen erstrecken sich auf dem Boden zu dem Leser gerichtet. Wahnsinn! Und diese Farben erst: knallig und wunderschön! Ein richtiger Blickfang im Bücherregal. Besonders toll fande ich auch die Illustrationen im Buch. Gerade die verschiedenen Einhörner haben mir besonders gut gefallen, obwohl ich auch dem ein oder anderen Sternenhimmel nicht ganz abgeneigt war. :)


    Inhalt: In dieser Anthologie dürfen wir in 23 magische Kurzgeschichten eintauchen. Und diese sind komplett individuell- jeder Autor hat seiner Kurzgeschichte nämlich seinen persönlichen Stempel verpasst.  Wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich und unheimlich spannend war- keine Geschichte gleicht der anderen. :) Aber kommen wir nun zu den einzelnen Kurzgeschichten: 

    1.) Jörg Fuchs Alameda- Doktor Zorn und der edle Ed: Eine Geschichte ganz Alameda Like. ♡ Ich habe schon dutzende Kurzgeschichten des Autors Lesen dürfen und diese hier gehört definitiv zu meinen Top zwei. :) Hoffnung, Liebe, Abenteuer, aber auch Herzschmerz. Mit diesen Worten kann man diese wundervolle und zum nachdenken anregende Geschichte am besten beschreiben- ganz großes Einhornkino! 


    2.) Tina Alba- Lichtbringer: In dieser Geschichte ist das Einhorn ein Heiler, ein Retter.. auf ganz eigene Art und Weise.. Wir lernen das Leben von Menschen kennen, die in unserer Welt verpönt werden, die das Leben hart gezeichnet hat und die nicht leben, sondern überleben. Obdachlose. Die stummen Leidenden unserer Gesellschaft haben hier eine Stimme bekommen.. ♡ Grandios! 


    3.) Valerie Gaber- Der letzte Funke: Mein Weltbild war irgendwie nach dieser Geschichte zerstört.. eine grausame Vorstellung, dass diese wundervollen Wesen, "modernisiert" wurden.. Und somit alles liebevolle verloren haben *schmoll*. Technik und Einhörner gehören für mich nicht vereint! Aber ein chapeau an die Autorin für die Idee. :) 


    4.) Tanja Hammer- Goldrote Tränen: Was wunderschön, erhaben und poetisch begann mit saftigen Hügeln und der Schönheit der Natur, endet höchst tragisch und vollkommen düster.. Eine sehr wortgeballte und detaillreiche Geschichte, mit einem etwas offenen und traurigem Ende. Hat mir gut gefallen, obwohl ich natürlich ein festes Ende begrüßt hätte- so sitze ich da mit tausenden Fragen.. Ob Tighan das Einhorn finden wird? 


    5.) Anne Haubner- Der Herrscher des Waldes: Wie frustrierend es für die Waldwesen sein muss, die Zerstörung und Brutalität der Menschen mitansehen zu müssen. Was Rem für Silva tut ist herzzereißend schön. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung. Auch wenn das Ende schon eine gewisse Traurigkeit enthält.. 


    6.) Anna Holub- Einhörner und andere Nervtöter: Tatsächlich einer meiner Lieblingsgeschichten des Buches! Ich mochte den Humor- und irgendwie gab mir die Sache mit dem Wildhüter leichte Harry Potter Vibes. ♡ Soo viele spannende Tiere und so viele unterschiedliche Einhörner.. Ganz viel Liebe für diese Story! 


    7.) Laurence Horn- Einhörner gibt es nicht: Was für eine Geschichte voller Intrigen und Kriminalität.. und mittendrin ein Einhorn und ein Mörder.. Eine verrückte Köchin, ein genialer Trophäenjäger, ein Professor und ein Kriminalkommissar. Chaos vorprogrammiert.. 


    8.) Agga Kastell- Sascha: Wer hätte das gedacht? Alles fing ganz normal an.. Nervtötende Frauen auf Arbeit, die überall ständig irgendetwas hinstellen und dekorieren.. Einhörner! Die gibt es gar nicht! Doch einmal falsch am Horn geruppelt.. Und zack.. läuft in deiner Wohnung ein Einhorn namens Sascha durch deine Bude und will dich vom Gegenteil überzeugen- und dir sogar einen Wunsch erfüllen..Eine nette Geschichte. :)


    9.) Lillith Korn- Das schwarze Einhorn: Diese Geschichte war sehr märchenhaft. :) Schließlich geht es um Ritter und eine Prinzessin! Ich habe die Story sehr verschlungen und genossen. Die Hand der Prinzessin soll an den gehen, der dem König, das Horn des letzten totbringenden, schwarzen Einhorns bringt.. Doch plötzlich kommt Sixt ein Baumtroll in die Quere und alles ändert sich.. 


    10.) Daniela Perndl- Der Fund im Dämmerforst: Und da ist sie- Meine Lieblingsgeschichte bis jetzt! Die fantastische Kombination aus Zoologie, Forschung und kleine Detektivarbeit hat mir unendlich gut gefallen. ♡ Dazu noch der herrlich zu lesende Schreibstil und der ideal eingebrachte Einhorntouch. :) 


    11.) Lyakon- Das Einhorn vom Dansenberg: Wow! Was für eine außerordentlich schöne Geschichte! Bei dieser Story hat für mich alles gepasst- der wundervolle Schreibstil, wie aus einer anderen Zeit und die wirklich zutiefst rührende Geschichte über ein Einhorn, welches das Leben eines Menschen veränderte und andersherum! Würde es Noten geben, bekäme diese Geschichte eine 1+ von mir. ♡ 


    12.) Liane Mars- Einhornwut: Ich habe selten ein so sympathisches, wütendes Einhorn kennenlernen dürfen. Ein Einhorn in Menschengestalt, welches sich für das ihm zugewiesene Waldgebiet einsetzt.. sogar gegen sehr attraktive Bauleiter. ;) Super geschrieben, mit einer Prise Humor und Abenteuer. 


    13.) Linn Peltzer- Wenn du nur fest genug daran glaubst: Jeder der mich ein wenig verfolgt, weiß: Ich liebe Wale. Daher muss ich kaum erwähnen, dass ich diese Story gerade wegen des äußerst sympathischen Narwals absolut entzückend fande. Seine Diskussion mit der Möwe hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. ♡  


    14.) Jasmin Aurel- Im Bann des Re'em: Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Abenteuerlust und huch- eine sprechende Katze? Ich war wirklich hin- und weg über dieses schwarze freche Kätzchen. :) Alles fing mit dem Wunsch an, ein Instrument aus Einhornhaar zu machen, welches zauberhafte, magische Klänge bringt.. und wurde zu einer Lehre. Absolut zauberhaft! ♡ 


    15.) Matthias Ramtke- Verschwundene Kinder: Was für eine clever durchdachte Kurzgeschichte! Ein Mann namens Viper, soll das Rätsel um die verschwundenen Kinder lösen.. Doch die Geschichte ist verzwickter als zunächst gedacht- Einhörner, Hexen und das Waldvolk machen ihm das Leben schwer. Doch wer steckt wirklich hinter dessen verschwinden? Die Auflösung ist erschreckend, doch gleichzeitig so nachvollziehbar.. 


    16.) Ida Reizenstein-Das Einhorn von Rawalpindi: Ich liebte den Aufbau der Geschichte. :) Wir dürfen den Forscher und Entdecker Justus von Seseli in den Urwald von Rawalpindi begleiten.. Eigentlich stehen Pflanzen auf seiner Agenda. So ist er schließlich überrascht als er einer indischen Legende begegnet: Dem Einhorn, dem Beschützer des Waldes. Eine super schöne Kurzgeschichte, die ich gerne verschlungen habe. :) 


    17.) Veronika Rothe- Die Wahl: Die Idee dieser Kurzgeschichte fande ich super! Die übernatürlichen Wesen haben sich den Menschen zu erkennen gegeben- und so passiert es vier Mal im Jahr, dass sich dieses Portal öffnet und sich ein übernatürliches Wesen an einen Menschen bindet. Die Diebin Anna ist nichts besonderes, das macht ihr auch ihre Familie deutlich klar.. bis ein Einhorn in ihr Leben tritt und dieses unwiderruflich verändert. Wunderschön! ♡


    18.) Michael Schäfer- Die Insel des Doktor Maggiore: Erschaudernd, düster und hochgradig spannend, so kann man diese Geschichte über einen wahnsinnigen, moralisch fragwürdigen, wenn auch genialen Wissenschaftler zusammenfassen. Ich las die Geschichte über die junge Franziska, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Verlobten ist, sehr gerne. :) 


    19.) Adrian Schwarzenberger- Die Tränen des schwarzen Einhorns: Es war einmal vor langer, langer Zeit.. Hach! Diese Geschichten können einfach nur zauberhaft werden. So auch diese Geschichte. Es geht um Prinzessinen, Prinzen, Könige, böse Stiefmütter und Flüche.. ich bin durch und durch verzaubert. :) 


    20.) Nele Sickel- Billy O'Mally begegnet einer Bestie: Was für eine spektakuläre Kneipengeschichte! Da hat der alte Billy O'Mally ja anscheinend ein wahrhaftiges Abenteuer erlebt und ist dem Tod von der Schippe gesprungen.. Ein Glück hat die sichere Kneipe ihm Schutz geboten. ;)


    21.) Silke Vogt- Fabelhaft (R)evolutionärer Einhorn- Streif(en)zug: Habt ihr euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie so eine Herde Einhörner aufgebaut ist? Und ob es unter ihnen eventuell auch gemobbte Einhörner geben könnte? Diese herzerwärmende Geschichte lüftet das Rätsel.. und erklärt auch, wie es in all den Jahren zu einer Evolution in der Einhornpopulation kommen konnte- sie sind näher, als gedacht..! ♡ 


    22.) Jessie Weber- Hinter den Bildern, zwischen den Seiten: Ich weiß nicht warum, aber die Story erinnerte mich irgendwie an Lauras Stern. :) Die junge Luna ist begeisterter Bücherwurm, Kunstverliebt und so ganz anders als die anderen Mädchen in ihrer Klasse. Kaum verwunderlich also, dass sie die Einzige ist, die die Magie des Museums wahrnehmen und darin wortwörtlich eintauchen kann. Eine wunderschöne Geschichte! ♡


    23.) Jenny Wood- Die Reiter von Draz Al D'yr: Eine herrliche Abschlussgeschichte. Ich bin selbst Tierpflegerin und kann sagen: Gewalt ist nie eine Lösung. Aber Zuneigung und Liebe schon, gegenseitiger Respekt und Einfühlsamkeit. Auch der Junge in dieser Geschichte hat das Prinzip verstanden.. und wird dafür belohnt. :) 


    Mein Fazit: Ich vergebe für diese wunderbare Anthologie volle 5 Sterne. Besonders die Abwechslungsreichheit hat mir bei dieser Anthologie gefallen! Ob liebe oder böse Einhörner, Hauptfiguren oder nur als Randfiguren- diese magischen Wesen haben hier eine Stimme bekommen. :) Da ich schon Filme wie: Das letzte Einhorn verschlungen habe, musste ich dieses Buch einfach haben! Und wurde tatsächlich in keinster Weise enttäuscht. Jeder Autor hat seine persönliche Note mit eingebracht und das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis gezaubert. Aber Achtung! Obwohl das Buch um wahre Kindheitsträume handelt, ist es durch viele brutale Szenen, nicht für diese gemacht. :)

  7. Cover des Buches Der letzte Wunsch: The Witcher Prequel 1 (ISBN: B07356YV2D)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch: The Witcher Prequel 1

    (25)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Andrzej Sapkowski – The Witcher, Der letzte Wunsch


    Der Hexer Geralt von Riva zieht mit seinem Pferd Plötze durchs Land, bekämpft Ungeheuer und Monster jeglicher Art.

    Sein Ruf eilt ihm voraus und so ist es nicht verwunderlich, dass er damit beauftragt wird eine Striege zu entzaubern, eine Vampirin außer Gefecht zu setzen oder bei der Verlobungsfeuer der Königstochter dabei zu sein, nachdem die Königin von Cintra ihn für einen Auftrag verpflichten will.

    Doch Geralt ist ein Hexer mit Prinzipien, handelt nach seinem Glauben und seiner Moral, und  nicht jeder Kampf muss ausgefochten werden.

    Als er auf die Magierin Yennifer trifft, verliebt er sich in die kühle und mächtige Schönheit. Doch eine gemeinsame Zukunft ist für ihn ausgeschlossen.


    Ich habe bereits die Bücher „Narrenturm“ und  „Das Erbe der Elfen“ gelesen. Insgesamt finde ich die Serie besser als die Bücher, obwohl mir „Der letzte Wunsch“ sehr viel besser gefallen hat, als die beiden Bücher zuvor.

    Der Erzählstil ist flüssig, der Sprachgebrauch derb, aber im Gegensatz zu den beiden Vorgängern war die Geschichte strukturierter, die Kapitellängen angenehm und ich habe mich besser zurecht gefunden.

    Das Figurenensemble ist breit aufgestellt. Die Charaktere sind zumeist etwas oberflächlich ausgearbeitet, auch wenn der Autor viel Zeit darauf verwendet sie äußerlich detailliert zu beschreiben. Ich schätze, würde ich die Serie nicht kennen, hätte ich Probleme mir die meisten Figuren auf emotionaler Ebene oder im Gefüge der Geschichte vorzustellen.

    Was hingegen sehr viel Raum einnimmt sind die Beschreibungen der Monster, der Landschaft und der Kämpfe.

    Die Actionszenen sind kurzweilig dargestellt.


    Auch diesmal wird wieder viel in der Zeit hin und her gesprungen. Wir können Geralt auf zahlreichen Abenteuern begleiten, aber mir fehlt insgesamt der rote Faden der sich durch die drei bisher gelesenen Büchern zieht.


    Ich will gar nicht sagen, dass die Geschichten schlecht sind, denn das sind sie nicht. Die Idee gefällt mir sogar ausnehmend gut, deswegen ist es ja auch schon das dritte Buch, dass ich aus der Reihe lese.

    Ich hätte nur gern etwas mehr Struktur, das mir das Lesen erleichtert. Ich hätte gern mehr Show statt Tell. Und ich hätte gerne Figuren, denen ich mich nahe fühlen kann, damit ich mit ihnen besser mitfühlen kann. Mir ist klar, dass Geralt von Riva Geheimnisse in sich trägt, aber es kann auch nicht schaden, ihn etwas nahbarer zu machen.

    Zumindest bin ich diesmal besser in die Geschichte gekommen, und beim nächsten Buch, werde ich sicherlich noch besser und schneller in die Geschichte finden.


    Das Cover in der metallic-Optik ist wieder wunderschön. Diesmal ziert eine Fledermaus das Cover.


    Fazit: interessante Geschichten aus der Welt des Witchers. 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Die wahre Königin (ISBN: 9783959670708)
    Sophie Jordan

    Die wahre Königin

    (279)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Normalerweise lese ich nicht mehr so viel Young Adult Bücher, dieses jedoch hat mir gefallen. 

    Das lag vor allem am Schreibstil und am Wordbuilding. Die Charaktere sind einem direkt sympathisch erschienen und grandios finde ich die Tatsache, dass man im ersten Kapitel nicht Mal merkt, dass Luna blind ist! Genial geschrieben. Ich werde Band 2 auch lesen.

  9. Cover des Buches BRUTAL PLANET (ISBN: 9783958350670)
    Sean P. Murphy

    BRUTAL PLANET

    (15)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Bei dem Wort Zombie bekomme ich immer eine Gänsehaut und wenn ich ein Zombiebuch in den Händen halte, erwarte ich Action, Spannung, Adrenalin. Sean P. Murphy jedoch schafft es, ein Buch voller Zombies langweilig zu gestalten. Ich bin beim Lesen fast eingeschlafen und schlussendlich hat mich sein ätzend langatmiger Stil abgestoßen.

    Es fängt gut an. Wie viele Bücher in dem Genre gelingt es dem Autor hier auch, mich gleich am Anfang zu begeistern. Zwei Männer segeln um die Küste, isolieren sich vom Land und warten auf die nächste gute Gelegenheit, um an Nahrung zu kommen. Schließlich landen sie auf einer kleinen Insel mit einem Leuchtturm und beobachten von dort eine Horde Zombies, die sehnsüchtig die Insel betreten möchten und es nicht können. Das fand ich so stimmig und mit einer erdrückenden Atmosphäre. Ich habe die Zombies vor mir gesehen, wie sie an der Küste nach den beiden Fleischpaketen förmlich gebettelt haben und bei ihren kläglichen Versuchen ins Wasser fielen und verschwanden.

    Aber dann macht die Handlung einen Umschwung, vergisst die Zombies an der Küste und wir lesen das, was wir in so vielen anderen Zombiebüchern schon gelesen haben: Tag 1 der Apokalypse.

    Ich will schon lange nicht mehr wissen, wie die Seuche ausbrach, wie die ersten Tage waren, wie sich die Leute auf die Flucht bereit machten. Das habe ich schon so oft gelesen, das es mich richtig ankotzt. Aber wenn der Autor unbedingt das wiederkauen möchte, dann sollte es nicht so passiv sein, sondern den Leser in die Geschehnisse einbeziehen und ihn vor allem mitfühlen lassen. Alles, was ich mitgekriegt habe, war, wie sich der Typ in seiner Wohnung einsperrte und alles aussitzen wollte. Bäh.

    Tag 1 der Apokalypse muss aufregend sein, so viel Angst sollte da sein, Gefühle und Gedanken, und ich möchte das alles mitfühlen, bei jeder einzelnen Handlung, bei jeder einzelnen Seite. Dieser Autor kann das nicht. Er kann nicht schreiben und schon gar nicht erzählen.

    Als die Handlung die Rückblende abbrach und zurückkehrte, war der Stil irgendwie verändert. Es fühlte sich für mich plötzlich so an, als würde ich einem richtigen Matscho zuhören, der es nicht vergisst, jeden einzelnen Furz zu erwähnen. Das ist keine Metapher und keine Anspielung. Der Autor erwähnt wirklich jeden einzelnen Furz, den er hört oder von sich gibt, als hätte das eine wirkliche Bedeutung. Dann sind da diese Gedanken, die man aus schlechten Filmen kennt: "Fuck!", "Scheiße!", "Oh, ja", "Hammertime!", etc., die zwischen die Handlungen verstreut sind und sich lächerlich anhören.

    Doch ich habe mich davon nicht zu sehr ärgern lassen, denn alles, was ich erwartet habe, war, dass die beiden Kerle es mit den Zombies am Ufer aufnehmen. Irgendetwas musste ja passieren, die Zombies waren ja nicht nur da, um sie anzustarren. Anscheinend doch. Sie werden komplett ignoriert, bis die Navy da ist und die beiden Idioten gerettet werden, damit sie nur noch vor sich labern können. Die ganze Vorarbeit geht flöten, die ganze Spannung ist weg und wir dürfen Zeuge davon werden, wie die beiden Kerle ein Vortrag über Zombies halten.

    Für ein Buch, das voller Zombies ist, wird es ziemlich schnell eintönig und langatmig. Sein Stil baut keine Spannung auf, sondern sorgt dafür, dass die Apokalypse banal wird und die Zombies eher eine lästige Plage werden wie Fliegen in der Hitze. Stunden werden in wenige Zeilen gepresst, die Handlung schnell vorangetrieben und meistens fühlt es sich so an, als hätte ich beim Lesen etwas verpasst.

    Dann gibt es Sätze, die dazwischen geworfen werden und nichts bewirken. Vor allem bei einem wurde mir richtigschlecht: "Ein Teil meiner Menschlichkeit starb auf dieser Straße." Das ist ein wichtiger Satz und doch wirkt er wie hingewichst zwischen die Details.

    Bei der zweiten Rückblende, wo sie endlich den Zombies näherkommen, sorgt der Stil dafür, dass es sich eher wie eine Rundfahrt anfühlt, bei der die Herrschaften sicher in ihren Autos Zombies beobachten. Irgendwo da, als die Figuren feststellten, dass vielleicht einer von ihnen infiziert ist, bin ich eingenickt! Das, was für Spannung sorgen sollte, hat mich eingeschläfert, wodurch ich das Buch schließlich abgebrochen habe. Es ist schlecht, es ist mies und eine allgemeine Beleidigung für Zombiebücher. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich dafür Geld ausgegeben habe. Ich wünschte, ich könnte das Geld zurückbekommen und das Buch wieder vergessen.

    Unter dem Klappentext steht, dass das Buch besser als The Walking Dead ist. Vielleicht besser als die dritte und vierte Staffel, aber sicherlich nicht besser als die erste Staffel.

  10. Cover des Buches Amurante (ISBN: 9783741242014)
    Rico Forwerk

    Amurante

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses Buch wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen. Nicht nur, weil die Geschichte durch mehrere Genre streift, sondern weil die Erzählung recht eigenwillig ist.

     

    Genremix

    Vor allem der Einstieg gestaltet sich als schwierig. Die Protagonistin Kayleigh findet sich plötzlich in einer absonderlichen Welt wieder und hinterfragt nun zusammen mit dem Leser den Sinn des Ganzen. Auch wenn dieser in späteren Kapiteln nur schleppend klarer wird, so gewinnt die Erzählung merklich an Fahrt und ihr wird deutlich mehr Leben eingehaucht.

    Erst im letzten Drittel werden viele Fragen beantwortet und die Handlung wird sichtbar. Wobei immer wieder fantastische Elemente in der Geschichte Einzug halten, bis hin zum Nonsense, denn so manches Mal fühlte ich an Alice in ihrem Wunderland erinnert. Auch wenn viele absonderliche Wesen in der Welt herumirren, hält sich der Horror im Hintergrund. Eine explizite Beschreibung von Gewalt ist in diesem Buch nicht vorhanden.

     

    Gradlinig

    Der Schreibstil kann über weite Strecken mit seiner einfachen Klarheit überzeugen, ohne den Leser mit ausschmückenden Details der absonderlichen Welt zu fordern. Dadurch liest sich das Buch recht zügig und gradlinig. Allerdings bleiben dadurch die Charaktere etwas blass. Bis zum Ende des Buchs kann die Distanz zwischen Leser und Protagonistin nicht überbrückt werden.

    Es gibt zu diesem Buch einen Nachfolger, wobei nach Aussagen des Autors beide Bücher unabhängig voneinander gelesen werden können. Zumindest endet dieses Buch nicht offen und schließt die Handlung weitestgehend ab, auch wenn die ein oder andere Frage unbeantwortet bleibt.

     

    Fazit

    Bücher, die genreübergreifend geschrieben sind, stehen manchmal vor dem Problem, keiner der Zielgruppen gerecht werden zu können. Ich denke, dass der Leser dieses Buchs offen für literarische Experimente sein muss und auch vor unorthodoxen Handlungselementen nicht zurückschrecken darf. Wer gerne ungeachtet irgendwelcher Genres Bücher abseits der üblichen Pfade liest, wird mit diesem Werk sicherlich einige interessante Lesestunden erfahren.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

  11. Cover des Buches DARK ISLAND (ISBN: 9783958354241)
    Matt James

    DARK ISLAND

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ruquas

    Die Idee hinter dem Bucher ist super und die Geschichte fängt auch unglaublich stark an.


    Bis sie es plötzlich nicht mehr ist.


    Die Vorstellung von Mack war noch super, und dann fingen die Beschreibungen an. Während man dem Autor evtl noch das lange beschreiben von Mack hätte verzeihen können, wurde es irgendwann einfach zu viel des Guten. Dann ging dieses ganze geflirte Los und das der starke Typ nach 1.5 Tagen plötzlich was für die Protagonistin empfand.... ja. Nein.


    Ganz zu schweigen davon, das die Protagonistin quasi in jedem vierten Satz Lobeshymnen von sich vom Zaun bricht, anfängt zu schwärmen oder innerhalb von 30 Seiten das gleiche Erlebnis doppelt beschreibt und beim zweiten Mal natürlich direkt Flashbacks kriegt die der große starke Kerl zu spüren kriegt....


    Die Geschichte hätte noch so toll sein können, die Umsetzung war leider grauenhaft genug, das ich nach 30% abbrechen musste. Der Stern ist definitiv nur für die Idee und den echt starken Anfang.

  12. Cover des Buches Der Fluch des dunklen Prinzen (ISBN: 9783038960577)
    B. E. Pfeiffer

    Der Fluch des dunklen Prinzen

    (80)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, da ich die Idee des verfluchten Prinzen sehr interessant fand. Leider hat mir die Umsetzung nicht so zugesagt wie ich erhofft hatte.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und flüssig, ich bin schnell durch die Seiten gekommen. Ich mochte die Erzählperspektive ganz gerne, denn hier wird aus Liams Sicht geschrieben und als Leser erhält man so Zugang zu seinen Gedanken und Gefühlen. Damit konnte ich ihn ein bisschen besser verstehen und seine Handlungen eher nachvollziehen.

    Die Protagonisten mochte ich beide sehr gerne. Obwohl Liam als dunkler Prinz gefürchtet ist, hat er das Herz am rechten Fleck und wäre ein würdiger Thronfolger. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der mir eher unsympathisch war. Celeste bringt ein Geheimnis mit sich, das nicht nur sie in Gefahr bringt. Liams Sorge um sie war rührend und die zwei passen gut zueinander.

    Die Story war okay aber nichts Besonderes. Die Haupthandlung wurde immer wieder durch viele spicy Szenen unterbrochen und sie drängten sich schon sehr in den Vordergrund. Ich hatte das Gefühl die Haupthandlung geht etwas unter und bräuchte mehr Platz in der Geschichte.

  13. Cover des Buches Sturm der Verbannten (ISBN: 9783945230268)
    Tanja Kummer

    Sturm der Verbannten

    (3)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    Myron, Sohn des Windes, hat eine wichtige Mission zu erfüllen. Gemeinsam mit seinen bunt zusammen gewürfelten Weggefährten gilt es den gestohlenen Stein der Völker zu finden und ihn in den Goldenen Palast zu bringen. Viele Jahrhunderte ist Myron bereits unterwegs und er hat viele Völker kennen gelernt. Götter haben vor langer Zeit diese erschaffen und nach Lust und Laune Kreaturen, Menschen und auch die Cric erschaffen, die ein Gleichgewicht herstellen sollten zwischen den Völkern, der Natur und der Magie der Götter. Doch diese seelenlosen, bösartigen und blutrünstigen Monster haben ihre Macht ausgenutzt und kaltblütig zu morden begonnen. Nach ihrer Verbannung schafften sie es sich zu befreien und ihr Weg zum Goldenen Palast, ist blutig und zerstörerisch.  Myron, Shirl und ihr Bruder Bow aus dem Volk  der Xayer, die riesige Adler als treue Gefährten haben und der König Ansgar, mit seinem Gefährten Silbur, müssen zuerst die Blaue Rose finden, die Wächterin über Geheimnisse von Leben und Tod. Mit ihrer Hilfe hoffen sie, den gestohlenen Stein der Völker wieder zu finden. Doch ihr Weg dorthin wird zu einem ständigen Kampf um Leben und Tod.

    Mit dem Fantasy Roman ,, Sturm der Verbannten´´ ist der Autorin Tanja Kummer ein grandios geschriebener und von Anfang bis zum Ende spannender Roman gelungen. Ihre Geschichte von den Göttern, den unheimlichen Cric und den Abenteuern der Protagonisten ist nicht nur originell, sondern auch exzellent durchdacht und man findet keine einzige Schwachstelle in dem Buch. Es ist ein ständiges Hoffen und Bangen ob die schwierige Mission gelingt. Die Autorin haucht ihren Figuren in jeder Szene Glaubwürdigkeit und besonders intensive Gefühle ein, die einem manchmal sogar die Tränen in die Augen treiben lässt. Das Buch ist vom Schreibstil her sehr angenehm zu lesen und jedes Kapitel ist spannend und macht neugierig auf das nächste. Ein stimmiges, überraschendes und sehr emotionales Ende, beschließt eine abenteuerliche Reise.

    Das bunt bemalte Cover ist ein wenig ungewöhnlich, aber es spiegelt dann doch die Geschichte und die Abenteuer wieder.

    Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, denn könnte man mehr vergeben, dann würde ich es ohne zu zögern tun.

  14. Cover des Buches Steamtown - Die Fabrik (ISBN: 9783944544342)
    Papierverzierer Verlag

    Steamtown - Die Fabrik

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Auf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.

    Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen.
    Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.

    So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.

    Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, das

    Pater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.

    Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.

    Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine Art

    Der Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.
    Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!

    Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.
    Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!

    Fazit: 4.5 Sterne gerne aufgerundet!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  15. Cover des Buches Arasis (ISBN: 9783711602497)
    Marvin Bensi

    Arasis

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Madorin

    Der Klappentext lässt zunächst nicht vermuten wie sehr es in diesem Buch um Intrigen, Machtspiele und die grotesken Seiten der Menschheit geht.

    Vielmehr empfinde ich den Kurztext auf der Buchrückseite als Zusammenfassung des World Settings.

    Die Menschheit hat sich längst wieder etabliert und auf dem neu gebildeten Planeten verbreitet. Mit den Veränderungen der Umwelt kamen gingen auch Veränderungen der Lebensumstände, sowie Flora und Faune einher. Die Welt die hier geschaffen wurde empfinde ich als höchst spannend und mehr über ihre Herausforderungen zu lernen war sehr interessant.

    Die Menschheit lässt sich nicht klein kriegen, sie besteht weiter und leider auch all das schlechte in ihr. Es gibt Menschen, die ihren Reichtum als Mittel sehen, um sich alles zu erkaufen, insbesondere die Macht über andere, Menschen für die jeder Zweck die Mittel heiligt und auch solche, die verschiedene Definitionen von Macht ausüben, um ihr eigenes Ego zu befriedigen.

    Aber es gibt auch noch die Guten. Die, die etwas verändern wollen und ihren Platz in dieser Welt suchen an dem sie ihren eigenen Idealen gerecht werden.


    Die Story baut sich langsam auf, wir lernen die Welt aber auch eine Vielzahl an Charakteren kennen. Dabei empfand ich die häufig wechselnden Perspektiven sehr hilfreich, um dem Setting die nötige Mehrdimensionalität zu verleihen und das Storytelling lebendig zu halten.

    Je weiter die Erzählung voranschreitet, desto tiefer tauchen wir in eine große Verschwörung ein, lernen die Charaktere besser kennen und suchen gemeinsam mit ihnen nach Antworten.


    Ich muss sagen, dass das Buch an einigen Stellen expliziter und blutiger war, als ich zunächst vermutet hatte. Das farbenfrohe Cover ließ mich direkt an eine verspielte Fantasywelt denken, doch die Geschichte ist alles andere seicht und die Beschreibungen den Extremsituationen entsprechend stark.


    Für mich lebt das Buch vor allem von seinen Charakteren und den vielen Perspektiven. Wir dürfen dieselbe Story aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten ohne, dass sich Informationen unnötig wiederholen. Wir dürfen Gedankengänge kennenlernen, die so divers sind, wie die Charaktere selbst und wir dürfen beobachten, wie sich Personen weiterentwickeln.


    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Story nicht abgeschlossen ist. Wir lernen viel, tauchen tief in die Story ein und es ist definitiv mehr als nur ein "Prolog". Wir bekommen genug Erklärungen für einzelne Fragen, die sich im Laufe der Story gestellt habe, wissen wo einzelne Charaktere stehen und was die nächsten Schritte sind, aber das Große Ganze ist noch nicht vorbei und ich erwarte hier voller Vorfreude den zweiten Teil. 



  16. Cover des Buches Vom magischen Leuchten des Glühwürmchens bei Mitternacht (ISBN: 9783957282910)
    Sy Montgomery

    Vom magischen Leuchten des Glühwürmchens bei Mitternacht

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen

    Als ich das wunderschöne Cover und den ansprechenden Titel dieses Werkes entdeckte, war meine Neugierde geweckt. Und tatsächlich bin ich nicht enttäuscht worden.
    „Vom magischen Leuchten des Glühwürmchens bei Mitternacht“ ist in die vier Jahreszeiten gegliedert, was ich als sehr gelungen empfunden habe. Da ich immer wieder auf Faszinierendes stieß, das ich selber auch unbedingt erleben, erforschen oder ausprobieren möchte, konnte ich mir eine Liste für das kommende Jahr erstellen. Beispielsweise das Anlocken von Glühwürmchen werde ich auf jeden Fall ausprobieren und freue mich jetzt schon darauf. Aber auch jedes andere Kapitel hat viel zu bieten. Insgesamt war ich überrascht, was alles verborgen in der Natur vorgeht. Sy Montgomery macht aufmerksam, weckt das Interesse und zeigt auch die Schönheit unterschätzer Tiere und Pflanzen wie Mücken oder Flechten. Sehr ansprechend war für mich zudem das Kapitel zur Wald- und Wiesenküche.
    Bei diesem Werk handelt es sich um ein Füllhorn an Ideen, das Seite für Seite ins Staunen versetzt. Darüber hinaus ist der Schreibstil wunderbar gelungen: Mit reichlich Humor und spürbarer Begeisterung für das Thema, liest sich das Buch sehr angenehm. Was mich außerdem begeistern konnte ist, wie viel ich bei der Lektüre habe dazulernen können. Des Weiteren merkt man beim Lesen, wie viel Mühe in dieses Werk geflossen ist: Zahlreiche Forscher werden zitiert, vieles wird verständlich erklärt und die Illustrationen von Tine Pagenberg sind ebenfalls sehr schön.

    „Der geneigte Leser möge beurteilen, ob sich darin eher Reste patriarchalischen Verhaltens finden lassen oder erste Anzeichen eines neuen sensiblen Männerbildes“ (S. 78). Wer ganz neue Blickwinkel auf die Natur kennenlernen, ins Staunen und zum Schmunzeln gebracht werden; wer mit kleinen Projekten Kindern und Jugendlichen wie auch sich selbst die Natur näher bringen und sie hautnah erlebbar machen möchte, wird an diesem Werk große Freude haben. Die 45 kleinen Geschichten eignen sich bestens dazu, sie immer wieder zu lesen. Mir hat das wunderschöne Buch ausgesprochen gut gefallen und mich den vielen Wundern der Natur näher gebracht.
    Gerne würde ich diesem besonderen Werk mehr als 5 Sterne vergeben – sicherlich wird dies nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

  17. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Shunima

    Kurzer Inhalt:

    Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt. 


    Was ich erwartet habe:

    Fantasy gespickt mit Romance: Ellin wirkte im Klappentext wie eine starke Protagonistin (was ich sehr mag), die ihren Weg gehen wird. Dabei trifft sie auf Kylian, dem ich den üblichen Trope geheimnisvoll = verletzt unterstellte und natürlich werden sie ein Paar! Dabei erkunden sie ihre Vergangenheit und entdecken, dass auch sie zufälligerweise ein besonderes / mächtiges Fabelwesen ist wie Kylian mit seinem Gefolge. 

     

    Was ich bekommen habe:

    Eine Liebesgeschichte habe ich bekommen. Diese steht zwar gewissermaßen als treibende Kraft zwischen den Protagonisten im Vordergrund, ist dabei aber nicht aufdringlich. Das finde ich prinzipiell sehr gut, da mir in einigen Büchern aus dem Romantasy Genre die eigentliche Rahmenhandlung neben der Liebesgeschichte zu kurz kommt. Jedoch haben die beiden Protagonist*innen in „Ellin“ wenig Handlungszeit zusammen. Oft sind sie getrennt oder aber nicht alleine, sodass ich Schwierigkeiten hatte, Herzklopfen zu bekommen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen.

    Ellin ist tatsächlich eine starrsinnige, aber doch recht schwache Protagonistin. Sie möchte ihren eigenen Weg gehen, sie widersetzt sich Gepflogenheiten und adaptiert sich an neue Orte und Gesellschaften – es ist ihre große Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihre Naivität passt zu ihr und ihrer Entwicklung. Sie versucht, für sich einzustehen, scheitert aber oft und andere entscheiden, was mit ihr geschieht. Sie wird gejagt, entführt, entwurzelt und es wird viel über ihren Kopf hinweg bestimmt. Es passt zwar zu ihrer Entwicklung, aber würde sie sich am Ende nicht doch weiterentwickeln, dann hätte ich hier einen Punkt abgezogen.

    Kylian wiederum ist mir zu sehr ein wandelndes Klischee. Er ist der düstere Love Interest mit tragischer Vergangenheit. Der Retter in strahlender Rüstung, der leidet für „seine“ Frau. Er ist stark, männlich, gutaussehend und wortkarg und ein Fabelwesen, über das man aber nicht viel erfährt. Da fehlte mir etwas. 

     

    Die Handlung war durchdacht und es zog sich bis zum Ende ein roter Faden, dem sich gut folgen ließ. Leider wirken einige Etappen aber eher so, als ob sie als Füllmaterial gedacht sind, z.B. als Ellin zum x-ten Mal von Kylian getrennt wird und sie sich zufällig mal wieder verpassen… da hätte ich mir mehr Originalität gewünscht. Auch fehlten mir Hintergrundinformationen, z.B. zu Kylians Vergangenheit, aber auch zu anderen Fabelwesen. Keins hat Tiefe bekommen, selbst die antagonistischen Wesen waren halt einfach… da. Warum? Woher?

    Der Schreibstil war ruhig, aber mitreißend und ließ mich trotz meiner Kritik durch die Seiten fliegen. Natürlich muss man sich auch bewusst machen, dass das Buch 2013 veröffentlicht wurde – das ist doch schon eine Zeit her und seitdem hat sich gesellschaftlich doch mehr getan als man denken mag. Leider fehlte dem Buch trotz Verlagsveröffentlichung ein gutes Korrektorat, sodass ich viele Fehler gefunden habe, die ich nicht verzeihen kann (dass / das, Groß-/Kleinschreibung etc). Bei einer Verlagsveröffentlichung erwarte ich ein besseres Korrektorat und Lektorat – allerdings steckte der Verlag 2013 auch noch in den Kinderschuhen, heute ist das anders.

    Der Schreibstil  von Christine Millmann rettet, was ein paar Plotlöcher und Rechtschreibfehler zu wünschen übrig lassen. Letztendlich ist er auch der Grund, warum das Buch letztendlich 4 und nicht nur 3 Sterne bekommt.

  18. Cover des Buches Marmornacht (ISBN: 9783744813488)
    Jessica M. Rhodes

    Marmornacht

    (13)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Story/Inhalt
    Lass das Licht an !
    Monster die in der Nacht jagen und eine Jägergruppe die versucht die Monster aufzuhalten.

    Meine Meinung 
    Hat mir sehr gut gefallen, besonders der Anfang und das Ende waren stark , würde noch sehr gerne mehr von der Reihe lesen ❤️

    Mein Fazit 
    Wo bleibt die Fortsetzung!?
    Auch wenn es nicht mit einem Cliffhanger endet, würde ich gerne mehr von Marmornacht lesen, hat mich gut unterhalten, talentierte Autorin ❤️

    4,5* 😉

  19. Cover des Buches Die Pforte der Schatten (ISBN: 9783734160875)
    Harry Connolly

    Die Pforte der Schatten

    (32)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Im Reich von Peredain lebt es sich gut. Die Strukturen sind geregelt, die Herrscherfamilie ist beliebt. Alle 23 Jahre öffnen sich die Pforten und die Gesandten des Abendvolkes betreten das Reich. Ihnen zu Ehren werden Festspiele veranstaltet und als Dank erhalten die Gelehrten magische Geschenke, mit deren Hilfe sie das Land regieren und den Volk einen gewissen Wohlstand und auch eine Sicherheit bescheren. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Durch das Tor kommen grausame Monster, die alles niedermetzeln, was ihnen in den Weg kommt. Lediglich der Thronfolger und seine Getreuen können fliehen.


    In diesem ersten Band einer Fantasy-Trilogie kommt das Land Peredian von der Ordnung ins Chaos. Die überlebenden Bewohner des Landes haben keine Ahnung, was über sie hereingebrochen ist. Die fellbewachsenen blutrünstigen Monster sind ihnen gänzlich unbekannt. Prinz Lar, der jetzt König ist, und sein kleines Gefolge können zwar mit einem Flugwagen fliehen, doch ob sie jemals gegen die Invasoren antreten und gewinnen können ist völlig ungewiss. Doch wer sind die Monster? Und wieso kam nicht ein Vertreter des Abendvolkes durch das Tor? Werden sie jemals ihr altes geordnetes Leben zurück bekommen? Weit entfernt arbeitet die junge magiebegabte Cazia ebenfalls daran, herauszufinden woher die Monster kommen und ob sie ein Ziel verfolgen.


    Der Ansatz dieses Fantasy-Romans verspricht einiges an Spannung und einer interessanten Geschichte. Die oben erwähnten Fragen beschäftigen einen und man hofft auf den Hauch einer Lösung. Doch irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass sich mehr ein Road-Movie entwickelt, von dem man (noch) nicht erfährt, was Sinn und Zweck ist. Dies wird verstärkt durch den Schluss des Romans, der ist nämlich nicht wirklich vorhanden. Fast so als hätte man keine Trilogie, sondern einen Einzelband, der lediglich zu lang ist, um auf einmal auf den Leser losgelassen zu werden. Natürlich überlegt man bei einem ersten Band, ob das geweckte Interesse, mit der Lektüre der Folgebände befriedigt werden soll. Doch weil schon die Handlung des ersten Bandes etwas ziellos dahin mäandert, sieht man sich genötigt, sich einige Stimmen zu den weiteren Bänden zu lesen, um ein wenig ernüchtert zu beschließen, diese Reihe nicht weiter zu verfolgen. Dennoch ein interessanter Reihenbeginn, mit einem Setting, das neugierig macht.

  20. Cover des Buches Leseproben Luzifer Verlag: unsere Highlights auf einen Blick (ISBN: 9783958350823)
    Luzifer-Verlag

    Leseproben Luzifer Verlag: unsere Highlights auf einen Blick

    (1)
    Aktuelle Rezension von: lesesanne

    Der Luzifer Verlag bietet viele verschiedene Bücher im Bereich Thriller, Krimi und Horror an.

  21. Cover des Buches AUSRADIERT (ISBN: 9783958351103)
    Martin S. Burkhardt

    AUSRADIERT

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Habe das Buch in zwei Tagen gelesen, gute Idee, spannend umgesetzt. Das Ende war etwas plötzlich, lässt aber Platz für eine Fortsetzung

  22. Cover des Buches Zombiecalypse (ISBN: 9781973535393)
    Andreas Kohn

    Zombiecalypse

    (16)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes

    Zombies in Deutschland sind mittlerweile gar nicht mehr so selten. Zumindest wenn man auf dem Buchmarkt ein wenig Recherche betreibt. Leider sind es immer noch die recht versteckt gehaltenen Perlen, welche im Amazonas schwimmen, die mir die größte Freude beim lesen bereiten, da sie außerhalb der reißenden Mainstream-Strömung vor sich hin paddeln.

    Eine dieser Perlen ist die „Zombiecalypse“.

    Auch wenn man der Namensschöpfung durch Autor Andreas Kohn nicht gerade ein gigantisches Ausmaß an Innovation attestieren kann, so hat das innere des Buches doch mehr zu bieten als nur Gedärme und kauende Untote.

    Zum einen ist das die Angabe des Grundes, wieso alles so gekommen ist, wie es ab Seite Eins ist. Kohn macht keinen mysteriösen Kult um den Virus, der sie alles hat wiederauferstehen lassen, sondern erklärt bis zum Schluss genau wie es kam und was man dagegen unternehmen könnte.

    Auch nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht zu schildern, wer für alles verantwortlich zeichnet. Dumme Menschen, die mit ihrem zu großen Drang nach Macht durch Gier und Faulheit alles an den Abgrund geführt haben, nur um dann auch den letzten Tritt noch lächelnd zu verabreichen.

    Die Charaktere sind ungewohnt (jetzt nicht für den Autor, sondern für das Genre an sich) vielschichtig und sie tun etwas, das man bei Dystopien nur sehr selten erleben kann: Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.

    Wenn man ein wenig spekulativ an alles heran geht, so könnte der Weiterentwicklungsumstand genau so ein Tritt sein, wie die Seitenhiebe auf die momentan vorherrschende gesellschaftliche Struktur. Das Internet bekommt sein Fett weg, wie die Verrohung der Sitten, der Zerfall der familiären Zusammenhalte und andere Dinge, die wir tagtäglich erleben, aber mittlerweile nur noch als Randnotizen wahrnehmen.

    Kohn hat sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man am besten die Untoten zur Strecke bringen kann, ohne dabei auf der selbigen zu bleiben. Baustellenzubehör wie Absperrleinenhalter (ich musste die Bezeichnung auch erstmal googlen) werden bei Andreas Kohn zur wirksamen Waffe gegen den gefräßigen Untotlurch – abstechen, ohne gebissen werden zu können.

    Die flüssige Schreibweise tut ihre Wirkung bereits nach den ersten Kapiteln. Alles wirkt nicht gestelzt und man hat das Gefühl, hier soll etwas abgehandelt und auch beendet werden. Der Erfolg des ersten Buches, hat aber einem Nachschießer den Weg in die Druckereien geebnet und ich muss gestehen, dass ich gespannt bin, wie es nun weiter gehen soll, denn eigentlich ist alles zwar nicht gut, aber zumindest ertragbar geworden am Ende.

    Auch wenn der Titel „Zombiecalypse“ eher Trash aus deutschen Landen befürchten lässt, so ist das Buch einen Lesemarathon Wert.

  23. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) (ISBN: 9783328601333)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

    (177)
    Aktuelle Rezension von: MarcoL

    Wie toll bitte ist diese Graphic Novel
    Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege eine sensationelle Graphic Novel. Dies ist der erste Teil „Buchhaim“. Im zweiten Teil geht es mit unserem lieben Protagonisten in die äußerst gefährlichen Katakomben.
    Hildegunst von Mythenmetz trauert in der Lindwurmfeste um seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler. Auf dem Sterbebett vermachte dieser Hildegunst ein Manuskript eines unbekannten Autors. Dieses Manuskript ist perfekt, einzigartig. Und so macht sich Hildegunst, der zu dieser Zeit noch kein Dichter ist, in die legendäre Bücherstadt Buchhaim. Dort möchte er nicht nur das Orm, jene Kraft, die einen beflügelt, die richtigen Worte aufs Papier zu bringen, finden, sondern auch den Verfasser jenes perfekten Manuskriptes. Dabei begibt er sich in allerhöchste Gefahr …
    Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
    Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet den Band perfekt ab.
    Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdien

  24. Cover des Buches Lobotomie (ISBN: B07G6Q94XM)
    Nadine Teuber

    Lobotomie

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Bärbel_Zimmer

    Dieses war mein erstes Buch der Autorin mit einem Ausflug in die Steam Punk Welt. Der Schreibstil hat mir nicht schlecht gefallen, allerdings kam ich nicht so in die Geschichte hinein. Es gab für mich zu viele nicht ausgearbeitete Szenen. Daher wäre eine Ausarbeitung bei manchen Kapiteln besser gewesen, um einiges detaillierter darzustellen. Auch der Schluss hätte noch etwas mehr ausgearbeitet werden können.

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