Bücher mit dem Tag "krebserkrankung"
84 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.810)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Laetitia Colombani
Der Zopf
(883)Aktuelle Rezension von: majalinaDrei Frauen, drei Leben. Unterschiedlicher können sie kaum sein- und doch verbindet Smita, Giulia und Sarah ein Detail aus ihrem Leben.
Es geht um Stärke, Mut und Entschlossenheit, etwas was jede der drei Frauen besitzt. Und so unwahrscheinlich es sich anhört und die drei Frsuen sich nie kennenlernen, verbindet alle drei Frauen ein Zopf!
Aufwühlend, packend, absolut zu empfehlen
- Nicholas Sparks
Mit dir an meiner Seite
(1.447)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeZum Cover kann ich gar nicht viel sage, denn mir gefällt das erste wesentlich besser, ich habe es deshalb hochgeladen.
Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und toll ausgearbeitet.
Ich liebe ja diese unglaublich berührenden Romane des Autors und auch sein wunderbarer Schreibstil passt einfach zu seinen Geschichten.
Wenn eine Familie auseinander bricht und plötzlich auf einem anderen Weg wieder zusammen findet ist das schon sehr berührend.
Wenn aber die Vater Tochter Beziehung extrem angespannt ist heißt es zu verstehen, zu verzeihen, sich selbst zu hinterfragen und neu zu beginnen.
Genau das ist dem Autor wieder einmal grandios gelungen und zwar mit einer Geschichte, die direkt ins Herz geht.
Denn wenn man sich selbst gefunden hat, kann man auch Liebe geben, sich selbst verzeihen und eine Freiheit genießen, die bis dato nicht möglich war.
Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, denn seine Romane sind tiefgründig, bringen zum Nachdenken und sind hoffnungsvoll.
- Albert Espinosa
Club der roten Bänder
(201)Aktuelle Rezension von: booksforeverAls Buchverlage zur Serie beworben konnte das Buch dahingehend meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Erzählungen konnte man wiederfinden, allerdings ging es eher um Albert Espinosa und seine 23 Erfahrungen, die er aus seinem Kampf gegen den Krebs erlangt hat. Diesen Teil fand ich sehr gelungen, es gab inspirierende Zitate und Texte, die zum Nachdenken anregen. Im letzten Viertel des Buches ging es um die Gelben, damit konnte ich nicht wirklich etwas anfangen, weshalb ich dem Buch insgesamt 3,5 Sterne vergebe.
- Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(468)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- Jennifer Bright
Everything We Had (Love and Trust 1)
(471)Aktuelle Rezension von: karinchenbienchenSeit über 2 Jahren liegen die beiden Bücher auf meinem SUB & am März war es endlich soweit, ich hab den ersten Band gelesen. Tatsächlich mein erstes Buch von Jennifer Bright.
Schreibstil, Geschichte & Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Klingt nach einem wahren Traum, ein Bücherladen & Café in einem - aber mit Kate & Aidan läuft es nicht ganz so harmonisch😅
Aidan hat Kate anfangs seeehr gemein behandelt, bin da nicht so ganz schlau daraus geworden & hat mich zeitweise auch ein wenig genervt. Weil er einfach richtig gemein war. Aber irgendwie & irgendwann waren die bösen Gefühle weg & da haben sich gute Gefühle untergemischt🤫
Was die Geschichte auch spannend gemacht hat war das Geheimnis um Kates Vergangenheit, das hat jedoch auch einen Schatten über die ganze Geschichte gelegt. Ich verstehe Kates Gedanken & Handlungen durch ihre Vergangenheit, jedoch war es teilweise seeehr anstrengend & „nervig“ zu lesen - es hat sich ein wenig in die Länge gezogen.
Zum Ende hin, wo man auch mehr Einblick hat, wurde die Geschichte für mich auch wieder besser. Das Ende war dann natürlich ein absolutes Happy End.
- Patrick Ness
Sieben Minuten nach Mitternacht - Filmausgabe
(832)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt: Jede Nacht kehrt er zurück. Um sieben Minuten nach Mitternacht. Der Albtraum, den der dreizehnjährige Connor jede Nacht aus dem Schlaf hochschrecken lässt, seitdem seine Mutter ihre Krebsdiagnose erhalten hat.
Eines Nachts begegnet Connor in seinem Traum ein Monster. Vor dem Monster hat er keine Angst, dass stellt er schnell fest. Das Monster begleitet ihn von nun an jede Nacht. Bei seinem Albtraum. Und es erzählt ihm Geschichten. Und danach – nach den Geschichten wird es von ihm das Schwerste verlangen, dass Connor sich überhaupt vorstellen kann: die Wahrheit über seinen Albtraum….
Meine Meinung:
Ich glaube, das wird eine sehr persönliche Rezension. Und vielleicht sollte ich den Leser vorab vor Spoilern warnen, denn vermutlich wird es mir nicht gelingen, in dieser Rezension ohne Spoiler auszukommen.
Seit Connors Mutter krank geworden ist, ist sein Leben ein anderes. Er kümmert sich um sich und er kümmert sich um seine Mutter. Denn sie selbst kann das gerade nicht. In der Schule schleichen die meisten Lehrer und Mitschüler um ihn herum. Wobei – eine Jungsgang macht ihm das Leben schwer und lauert ihm jeden Tag nach der Schule auf. Aber er verpetzt sie nicht.
Zuhause ist es still, seitdem seine Mutter so krank geworden ist. Und auch, wenn sie ihm jeden Tag versichert, dass sie den Kampf gegen den Krebs gewinnen wird, so weiß Connor doch tief in seinem Inneren, dass die Chancen dafür nicht allzu gutstehen.
Als das Monster auftaucht, verwischen die Träume Connors allmählich mit der Realität. Das Monster will ihm helfen, sagt es. Connor willigt ein. So hofft er doch, dass das Monster seine Mutter retten kann. Doch das Monster hat anderes im Sinn. Es will Connor retten. Es erzählt ihm Geschichten. Geschichten mit einem Ende, dass Connor so niemals erwartet. Und als es bei der letzten Geschichte ankommt, verlangt es von Connor, ihm seine Geschichte zu erzählen. Seinen Albtraum. Den ganzen Albtraum. Auch das Ende. Connor will nicht, doch letztendlich willigt er ein….
„Ich bin nicht gekommen, um sie zu heilen, sagte das Monster. Ich bin gekommen, um dich zu heilen“ – Seite 181
Connor dabei zu begleiten, wie er sich durch seinen Albtraum kämpft, hat mich tief berührt. Ich kann seine Gedanken und seine Emotionen so sehr nachfühlen. Seine Ängste, Seine Trauer. Und den Wunsch danach, dass es einfach endlich vorbei sein sollte. Und das schlechte Gewissen, dass unweigerlich mit diesem Gedanken einhergeht. Weil er seine Mutter liebt. Und weil er will, dass sie bei ihm bleibt. Aber weiß dass es nicht so sein wird.
Als klar war, dass meine Mutter sterben wird, waren mein Mann und ich gerade auf Lanzarote angekommen. Unsere Flitterwochen. Es war der erste Abend, als meine Mutter zuhause ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am dritten Tag war klar, dass wir so schnell wie möglich zurückfliegen mussten. Der Sterbeprozess selbst hat dann neun lange Tage gedauert. Tage, in denen mir sehr bewusst war, dass niemand mehr etwas tun kann, um diesen Prozess aufzuhalten. Hilflosigkeit. Liebe. Angst davor, wenn es so weit ist, aber auch irgendwann der Moment, an dem ich diese Gefühlsachterbahn nicht mehr gut aushalten konnte und ich mir in manchen Momenten wünschte, es wäre vorbei. Und auch da ging es mir wie Connor… wie kann ich das nur denken…. Ich habe sie doch so sehr lieb. Und ich will nicht, dass sie geht. Mein Leben ohne sie ist schwer. Ein Stück dunkler. Jeden Tag.
Ich hatte kein Monster, was mich an die Hand genommen hat, um mich dadurch zu begleiten. Dass mir im richtigen Moment gesagt hat „Hier ist das Ende der Geschichte“ – Seite 212
Dieser Moment im Buch hat mir das Herz gebrochen.Das endgültige Loslassen eines Menschen ist das Schwerste, was man im Leben tun muss. In jeder Sekunde. Und auch das Nichtwissen, wann dieser Moment gekommen ist, ist schwer. Zu hoffen, dass der geliebte Mensch bleibt. Gleichzeitig zu sehen, wie er mit jeder Sekunde ein Stück weit mehr verschwindet. Ihm zu sagen, dass man ihn liebt. In dem Wissen, das in naher Zukunft der Moment kommt, an dem man diese Worte zwar noch sagen kann, er sie aber nicht mehr hören wird, weil er nicht mehr da ist.
Connors Geschichte – die im Übrigen mit jeder Menge Illustrationen versehen ist und das Buch auch optisch zu einem wahren Schatz macht – ist ein wunderbares Buch über Liebe, Familie und über das Sterben und Loslassen eines geliebten Menschen. Es ist ein seltenes Juwel, dass gleichermaßen für junge und erwachsene Leser geeignet ist. Es ist traurig und tröstlich zugleich.
Ich habe mich verstanden gefühlt mit meinen vielen Emotionen, als ich es gelesen habe. Ich habe geweint, weil ich so sehr mit Connor mitgefühlt habe. Weil es so viele Erinnerungen wieder hochgeholt hat. Und weil es mir wieder sehr deutlich gemacht, dass da jemand ist, der jeden Tag schmerzlich vermisst wird.
Das Buch wurde auch unter dem gleichen Titel verfilmt und auch der Film ist wunderbar und sehr am Buch angelehnt. Leider wird er derzeit nirgends kostenlos gestreamt, aber selten war eine Leihgebühr für einen Film mehr gerechtfertigt als für „Sieben Minuten nach Mitternacht“.
Ganz, ganz großes Kino.
Legt Euch Taschentücher bereit und dann taucht ein in die Geschichte von Connor und dem Monster. Ich kann Euch das Buch nur ans Herz legen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de - Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Sophie van der Stap
Heute bin ich blond
(192)Aktuelle Rezension von: LeadezemberInhaltsangabe: In dem Buch Heute bin ich blond, berichtet die Autorin Sophie Van der Stap, aus den Niederlanden über ihre Krebserkrankung. Das Buch beginnt mit der Diagnose der Erkrankung.
Persönlich Meinung: Ich fand das Buch gut geschrieben, Sophie wird in der Zeit der Behandlung, die ganze Zeit von ihrer Familie und ihren Freunden unterstützt.
Der Leser bekommt einen Einblick in die Krebsbehandlung und erfährt mehr über die Chemotherapie, Bestrahlung von der Lunge. Des Weiteren schreibt aber die Autorin auch über die Folgen der Krebs Behandlung und die Probleme. Sophie Kauf sich unterschiedliche Perücken, jede Perücke hat einen Namen und sie setzt die Perücken je nach Stimmung auf. Das Buch ist aus der Ich Perspektive geschrieben und wie ein Tagebuch aufgebaut. Zum Ende der Geschichte, ist es leider nicht mehr so interessant geschrieben und die Kapitel find ich ziehen sich in die Länge.
Fazit: Eine interessante Geschichte von einer 21 jährigen Niederländerin, die gegen den Krebs in ihr kämpft.
- Matthias Brandt
Blackbird
(133)Aktuelle Rezension von: ErikWir haben Blackbird in der Schule gelesen, sonst hätte ich es wahrscheinlich nie angefangen. Und jetzt, wo ich es durch hab, weiß ich auch warum: Das Buch war einfach nichts für mich.
Die Geschichte fand ich total langweilig. Es passiert irgendwie fast gar nichts, und wenn mal was passiert, ist es nicht wirklich spannend. Ich hab mich oft gefragt, worauf das Ganze eigentlich hinausläuft – aber es kam einfach nix, was mich richtig gepackt hat. Irgendwie war das alles total zäh.
Auch die Hauptfigur fand ich nicht besonders spannend. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen, und ihre Gedanken waren manchmal voll wirr oder übertrieben. Die anderen Charaktere blieben auch eher blass – keiner war dabei, den ich wirklich interessant fand.
Der Schreibstil war für mich ehrlich gesagt anstrengend. Manche Sätze waren so kompliziert oder seltsam formuliert, dass ich sie mehrmals lesen musste. Ich verstehe, dass der Autor vielleicht was Künstlerisches machen wollte, aber für mich war das eher verwirrend als cool.
Insgesamt war das Buch echt enttäuschend. Ich hätte mir gewünscht, dass wir in der Schule was lesen, das mehr mit uns zu tun hat oder einfach spannender ist. Blackbird war einfach nicht meins – schade.
- Sarah Stankewitz
Lovely Mistake (Bedford-Reihe 2)
(221)Aktuelle Rezension von: leseHuhnLovely Mistake - Bedford Reihe Band 2, von Sarah Stankewitz, Neuauflage zum Jubiläum vom Forever Verlag am 13. März 2025
Taschenbuch mit Farbschnitt und annotiert von Sarah Stankewitz 368 SeitenKlappentext
- siehe BuchbeschreibungMeine Meinung
Auch im zweiten Band der Bedford-Reihe enttäuscht mich die Autorin nicht. Ihre gefühlvolle Art, Wörter zu Papier zu bringen und daraus wunderschöne Geschichten zu zaubern, sind für mich wahre Highlights. Auch diese Story wurde von Sarah Stankewitz annotiert und macht es doppelt schön. Zu lesen, was sie beim Schreiben gefühlt hat, ist unglaublich schön.
Molly ist keine einfache Figur, sie hat sich einen dicken Panzer um ihr Herz gebaut. Im Verlauf der Geschichte wird das Verständnis zunehmend leichter und die Identifikation mit ihrem Charakter gelingt gut. Ich mag es sehr, wie Molly und Troy von Seite zu Seite näher zueinander finden. Wie langsam, Stückchen für Stückchen, der Panzer Risse bekommt und auch Troy mehr in Molly sieht, wie er sich selber eingesteht. Doch Sarah Stankewitz ist immer für eine oder zwei, drei Überraschungen gut, und so ganz ohne Tränchen geht es bei ihr nicht. Einen kurzen Moment habe ich Sarah verflucht für den Twist, den sie geschrieben hat, aber am Ende war es doch genau richtig. Es hat Molly zu dem Menschen geformt, der sie selbst nie zu sein gewagt hätte.
Und Troy? Troy ist großartig, manchmal zu lieb, zu engstirnig und zu hot.
Auf Brooklyn und Chase treffen wir hier natürlich auch wieder und sie sind halt Super-Glue und haben aber eine tolle Überraschung dabei.
Diese Zitate haben mir besonders gut gefallen:
Seite 99 ~ »Ich würde dir ja hochhelfen, aber nachher verliebst du dich noch unsterblich in mich, wenn du mich berührst.«
Seite 290 ~ »Ich sehe dich einfach nur an,« antworte ich, verschweige ihr aber den eigentlichen Grund für mein Starren. Und zwar den, dass ich dabei bin, mich in sie zu verlieben.Fazit
Auch hier, liebe ich den Schreibstil von Sarah Stankewitz, er rührt mich zu Tränen, lässt mich aber auch im selben Atemzug lachen. Ihre Art, gefühlvolle Storys zu schreiben, begeistert mich sehr. In der Jubiläumsausgabe erfahren wir auch an einigen Stellen, was Sarah beim Schreiben gefühlt hat, und ich habe es ebenso beim Lesen gefühlt. Molly und Troy sind perfekt und das Brooke und Chase auch hier auftauchen rundet die Story ab. Dazu noch ein neuer Vierbeiner und alles ist perfekt. Absolute Leseempfehlung und 5 🐥🐥🐥🐥🐥 - Lilian Kaliner
Firefly Creek: Sehnsucht in deinem Herzen (Firefly-Creek-Serie, Band 1)
(110)Aktuelle Rezension von: Maggi201Dieses Buch liegt wirklich schon sehr lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher und ich dachte, ich gebe ihm endlich eine Chance. Wieso ich es mir damals gekauft habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Denn das Leben auf einer Farm, Rinderzucht und alles drumherum interessiert mich eigentlich nicht. Vielleicht habe ich mich vom schönen Cover blenden lassen.
Die Rezension wird Spoiler enthalten.
Das Buch liest sich ganz flüssig, es fehlt aber an jeglicher Spannung. Ich habe mich zu großen Teilen gelangweilt, besonders die ersten hundert Seiten waren schlimm. Emotionen kamen bei mir nicht wirklich an, dafür war die Geschichte nicht tiefgründig genug.
Ethan und Liz sind einigermaßen sympathisch und zum Gernhaben, aber der Rest der Figuren war schlimm. Besonders John hat mich mit seiner aggressiven Art beim Lesen auch gleich aggressiv gemacht. Er ist wie ein Neandertaler, wirkt auf mich wie ein Idiot, mischt sich in alles ein und ist nervig. Die anderen Brüder sind auch nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte und benehmen sich regelmäßig wie unzivilisierte Menschen (ständig wird sich geprügelt, geistige Arbeit ist nichts wert, die Männer können nicht mal Wäsche waschen ...). Dazu kommt die hinterwäldlerische Einstellung „Wir machen das aber immer schon so und brauchen keine Veränderung“ etc. Ich war richtig genervt beim Lesen und habe mehrmals überlegt, das Buch abzubrechen. Niemand von den Männern wirkt auf mich irgendwie überlebensfähig, wenn Liz nicht wäre. Die Männer sind alle das Gegenteil von attraktiv für mich und keiner hat mein Interesse so geweckt, dass ich ein eigenes Buch über ihn lesen wollen würde.
Harry macht eine schöne Entwicklung durch, die zu einem guten Zeitpunkt beginnt. Mit ihm und Liz oder Ollie gibt es auch schöne Szenen zusammen.
Am Ende liegt der Fokus für mich zu sehr auf Ethans Freundin Anne. Was sie für Probleme hat, ist nun wirklich nicht relevant. Und wir als Leser wissen ja bereits, dass Ethan ein guter Kerl ist. Da hätte es einfach ein noch ausführlicheres Gespräch mit John auch getan, anstatt uns Ethan als Annes Retter zu präsentieren.
Ob Ethan und Liz tatsächlich glücklich werden können, ist für mich nicht gesichert, immerhin haben die beiden nur wenig Zeit miteinander verbracht und mehr Zeit ohne einander und ohne jeglichen Kontakt. Ob das eine gute Basis ist ... Dass Liz am Ende auch noch schwanger wird, war für mich zu viel des Guten. Es reicht ja schon, dass Liz nun mit ihrem Schwager zusammen ist.
Wer eine leichte Lektüre sucht und die Männer aushalten kann, der hat vielleicht seinen Spaß mit dem Buch, ich möchte es eher wieder vergessen. (Die zwei Sterne gibt es, weil der Schreibstil in Ordnung war.)
- Monika Bittl
Man muss auch mal loslassen können
(97)Aktuelle Rezension von: eletroeAutorin: Monika Bittl
Buch: Man muss auch mal loslassen können
Genre: Roman
Hörbuch 5 h 50 min
Erscheinungsjahr: 2018
☀️☀️☀️(☀️)
Klappentext:
Auch Fallen will gelernt sein
Eigentlich sind Jenny, Charlotte und Wilma fest entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Felsenfest. Wirklich! Nur irgendwie geht dabei ständig etwas Schlimmes. Als sie eines Abends schließen, von einer Brücke zu springen, stellen sie einhellig fest, dass es da viel zu tief runter geht... Folgerichtig wird die nächste Tankstelle betreten, um sich erst mal ordentlich Mut anzutrinken. Dabei gerät das trotzige Trio in einen dilettanischen Raubüberfall. Kurz entschlossen bieten sich die Frauen den beiden Möchtegern-Gangstern als Geiseln an, und nehmen so eine höchst vergnügliche Reise zurück ins Leben ihres Laufs.
☀️☀️☀️(☀️)
Meine Meinung:
Audible hat mir gesagt, das mir dieses Hörbuch gefallen könnte. Nach kurzen betrachten des Covers, war ich davon überzeugt. Drei unterschiedlich aussehende Frauen, hängen an einer Brücke. Humorvoll.. hat mich überzeugt.
Das Hörbuch selbst hat mich nicht ganz so überzeugt, da waren mir zu viele Längen.
Einige Dinge/ Sätze/ Aussagen haben mich nachdenklich gemacht, fand ich für so ein humorvolles Buch zu "schwer". Auch die Ausdrucksweise fand ich etwas schwierig. Klar müssen manche Protagonisten einfach gegensätzlich sein, aber der "slang" war unpassend.
☀️☀️☀️(☀️)
Fazit:
Hat mir nur so semi gefallen. Tolle Idee für mich keine gute Umsetzung. Habe es dennoch zuende gehört.
- Anna McPartlin
Für immer Rabbit Hayes
(138)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Für immer Rabbit Hayes“ setzt die Geschichte der Familie Hayes fort und zeigt, wie die Hinterbliebenen mit dem Verlust umgehen und versuchen, ihr Leben neu zu ordnen. Anna McPartlin legt den Fokus auf Themen wie Trauerbewältigung, Heilung und familiären Zusammenhalt. Die Figuren sind weiterhin vielschichtig und glaubwürdig, doch die emotionale Wucht des ersten Bands fehlt zum Teil etwas. Dennoch gelingt es der Autorin, erneut eindrucksvolle Momente einzubauen, die zeigen, wie Liebe und Erinnerungen Kraft geben können. Die Erzählweise ist nach wie vor einfühlsam und authentisch, und es gibt wieder humorvolle Momente, die auflockernd wirken. Für Fans des ersten Teils ist dies ein stimmiger Abschluss, der das Kapitel Rabbit Hayes mit Respekt behandelt.
- Jenn McKinlay
Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
(147)Aktuelle Rezension von: aliceimbuecherland14Fand das Buch wirklich mega süß und dachte mir des öfteren wie süß kann eine Person sein <3
Die Beschreibungen von Irland, Paris und Italien haben mir sehr gut gefallen, ich konnte mich richtig gut hineinversetzen.
Die beiden Hauptcharaktere waren mir sympathisch, auch wenn die Wandlung von Hass zu Liebe nicht so ganz nachvollziehbar für mich war.
- Fabian Neidhardt
Immer noch wach
(61)Aktuelle Rezension von: AbnunchaEine zweite Chane möchte man fast denken und so scheint es auch. Als ich den Klappentext gelesen hatte habe ich gedacht Alex geht in ein Hospiz und erlebt dort wieviel noch vom Leben da sein kann auch wenn man sterbenskrank ist, den das ich Alex. Mit 30 Jahren erhält er die Diagnose Magenkrebs, bereits sein Vater ist jung daran gestorben da war Alex gerade sieben Jahre alt. Wie geht man als junger Mensch damit um so eine Diagnose zu bekommen? Alex scheint da zweispaltig zu sein, es hat den Eindruck nur Aufgeben ist sein Weg, weil er keine Behandlung zulässt, sondern sich nachdem er sich von seinen Freunden verabschiedet hat in ein Hospiz zurückzieht zum Sterben. Dann kommt alles anders und es stellt sich die Frage wie geht man damit um abgeschlossen zu haben und dann doch weiterleben zu dürfen? Es hat den Anschein, in sein altes Leben kann er nicht zurück, verabschiedet ist verabschiedet. Alex geht einen neuen Weg, er lebt die Träume oder letzten Wünsche seiner Mitpatienten im Hospiz, er begibt sich auf eine Reise und zwar nicht in den Tod, sondern in das Leben. Lässt er so das Leben der anderen Hospizbewohner ausklingen, eine Zeitlang weitererinnern? Ein sehr nachdenkliches Buch, er gibt bei vielen Hospizen den Leitgedanken „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“. Alex schafft es den neugewonnen Tagen mehr Leben zu geben, vielen Dank.
- Metin Dogru
Pflegers Diary
(22)Aktuelle Rezension von: trollchenPflegers Diary
Herausgeber ist Edition Michael Fischer / EMF Verlag und hat 224 Seiten.
Kurzinhalt: Wenn Metin nach Feierabend mal wieder an seine Kühlschranktür klopft, weiß er, dass an diesem Tag sehr viele Patient*innen nach ihm gerufen haben – Er ist Krankenpfleger durch und durch, und ohne diese Leidenschaft geht das in seinen Augen auch gar nicht. Denn das kaputtgesparte Gesundheitssystem, der stressige Klinikalltag und die mangelnde Wertschätzung machen seinen Job zu einer Herausforderung.
Doch die Patient*innen stehen immer an erster Stelle und das Team hält zusammen. Metin kennt sie alle: die kratzbürstige Schwester Rabiata, ihre Kollegin Uschi, die gute Seele der Station, oder die jungen Auszubildenden, die angesichts des täglichen Wahnsinns versuchen, nicht durchzudrehen. Sie alle entscheiden sich jeden Morgen aufs Neue dafür, ihrem Beruf mit Professionalität und Engagement nachzugehen.
In seinem ersten Buch erzählt Metin (@ metinlevindogru) von einem Berufsalltag zwischen Hoffnung und Verzweiflung, von berührenden Schicksalen und urkomischen Momenten. Seine Geschichten machen deutlich, was schiefläuft, aber zeigen auch, warum Metin trotz allem nicht aufgibt – für uns alle.
Meine Meinung: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich den Metin Degru auf den sozialen Medien ihn folge und ich finde, es hat Hand und Fuss , was er erzählt über die Pflege. Das Buch beschreibt die einzelnen Fazetten der pflege, mit denen wir täglich zu kämpfen haben , aber es zeigt auch von ihm die verschiedenen Gesichter, ob es nun Schwester Rabbiata ist ( die ich sehr gern habe, weil ich auch so in etwa bin) oder Schwester Uschi, jeder hat seine Berechtigung in der Pflege zu arbeiten. Ich finde ihn einfach sehr ehrlich und er beschreibt auch nicht nur die negativen seiten des pflegealltags, sondern auch die positiven. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und man kann sich gut damit identifizieren, wenn man in der Pflege arbeitet.
Mein Fazit: Ein tolles Buch über den Pflegealltag, der humorig und unterhaltsam geschrieben wurde. Ich werde ihn auf jeden fall weiter folgen und hoffe, dass er noch viele gute Jahre in der Pflege hat. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch jedem empfehlen.
- Maya Hughes
The Rules We Break
(64)Aktuelle Rezension von: seelenseitenLJ und Marisas Geschichte beschert der Fulton University-Reihe (leider) einen schönen Abschluss.
Bereits im vorherigen Teil habe ich mich gefragt, warum aus den beiden bisher nicht mehr geworden ist …
Marisa und LJ sind bereits seit Kindheitstagen an unzertrennlich.
Dies liegt daran, dass die beiden in der langen gemeinsamen Zeit einiges zusammen durchgestanden haben.
Ungünstigerweise sind diese Erlebnisse, auch wenn sie für einen als Leser durchaus nicht negativ sind, für Marisa die Ursache für ihre Unsicherheiten in Bezug auf LJ.
Diese Themen werden als Nebenhandlungsstränge näher ausgeführt.
Dadurch, dass die beiden sich schon Ewigkeiten kennen, bietet ihre Liebesgeschichte eine ganz andere Basis der Vertrautheit und Tiefe.
Beide wissen instinktiv, was dem anderen fehlt und wie sie ihm helfen können.
Diese Dynamik hat mir unglaublich gut gefallen.
Besonders schön fand ich es, dass die Reihe nochmal mit allen Paaren aus den vorherigen Teilen abgeschlossen wurde.
Wirklich schade, dass diese Reihe nun damit beendet ist. - Michael Tsokos
Abgefackelt
(223)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteDer Rechtsmediziner Paul Herzfeld wird vorübergehend versetzt, da er von seinem letzten Fall noch sehr angeschlagen ist. In der neuen Stelle ist der Vorgänger durch ein Feuer umgekommen. Die Umstände des Feuers sind äußerst dubios. Herzfeld beginnt auf eigene Faust der Sache auf den Grund zu gehen. Dann wird eine Leiche am Strand gefunden. Ist der Mann Schneider, jener Mörder der Pauls Leben für immer verändert hat?
Der Thriller wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Schnell ist klar, der Tod von Herzfelds Vorgänger war kein Suizid, sondern Mord. Durch seine Nachforschungen gerät Paul schnell selbst in das Visier des Mörders. Denn die eiskalte Auftragskillerin schreckt vor nichts zurück.
Fazit: Die Sektionen der Leichen werden sehr detailliert beschrieben, somit nichts für schwache Nerven. Kurze, knackige Kapitel, spannender Schreibstil. Der Leser hetzt von einem Ort zum nächsten. Actionreicher Showdown inklusive. Also ein sehr lesenswerter Thriller. Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch. - Felicitas Brandt
Walk by FAITH
(59)Aktuelle Rezension von: Janochka__„Walk by Faith“ ist ein wundervolles Buch.
In Valeries Leben läuft nicht alles so glatt wie es sollte. Sie entscheidet sich erstmal zu ihrer Tante Fiona nach Berlin zu fahren, um weg von dem ganzen Stress zu sein (Jurastudium, Tod ihrer Oma,..).
In Berlin lernt sie Jayden und die Musikbar Balou kennen. Dort fühlt sie sich wohl und es ist wie eine andere Welt. Auch Jayden schließt sie immer mehr ins Herz, was nicht so gut ist, denn er hat sich mit den falschen Leuten eingelassen.
Wie schafft Valerie ihren „Stress“ zu bewältigen? Wird sie glücklich werden? Und wie wird es mit Jayden weiterlaufen?
Das erfahrt ihr alles in diesem Buch, und ich sag euch: Es lohnt sich dieses Buch zu lesen!
Valerie hat viele Schwierigkeiten. Vieles versteht sie nicht. Doch ich finde es toll, dass sie mutig ist und sich auf die Leute im Balou einlässt. Sie findet sich neue Freunde. Valerie war mir von Anfang an sympathisch. Auch der Kater Yoda wird einfach nur süß geschrieben. Der Name ist einfach toll!
Jayden und Ty waren mir auch sympathisch. Ich fand echt toll, dass die alle zusammengehalten haben. Tori ist für mich ein wahrer Wirbelwind. Sie ist laut (im guten Sinne) und einfach crazy. Das mag ich an ihr.
Gott kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz. Beide Hauptcharaktere glauben an Gott und zeigen, dass Gott sie nicht allein lässt.
Der Schreibstil ist flüssig, leicht und richtig angenehm. Die Spannung ist von Anfang an da und steigert sich im Laufe des Buches. Ich habe mich wie in einer anderen Welt gefühlt und auch als ob ich mittendrin bin. Ich finde es super, wenn Bücher einem so ein Feeling geben. Ich war komplett eingetaucht.
Ein Lob an Felicitas, für so ein tolles Buch und so eine klasse Reihe. Ich liebe diese Reihe und werde sie definitiv nochmal lesen.
Dieses Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen! Man bekommt Lust weitere Bücher von Felicitias zu lesen. - Samantha Young
The Truest Thing - Jeder Moment mit dir
(189)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderWir lernen Hartwell kennen, einen schönen kleinen Ort und da lebt Emery und leitet eine Buchhandlung mit Kaffee. Alles läfut gut, bis Jack wieder steht und er sie von seiner Stimme wieder fasziniert ist und da kommt ihr der Vorfall wieder in den Kopf und dann läutet sein Handy und alles ändert sich. Dann lernen wir Jack in einer anderen Zeit kennen und auch er hat ein Geheimnis. Ich fand den Beginn schon toll und man will einfach viel mehr wissen und Emery ist eine tolle Figur und sehr genau gezeichnet. Das Cover spricht mich sehr an, weil es kein Bild hat und ganz anders wirkt dadurch und die Farben sehr ansprechend sind.
- Rune L. Green
Lieder von Morgen
(63)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageIch wünschte dieses Buch würde jeder lesen. Ich bin froh, dass ich es endlich vom SuB befreit habe und würde es gerne jedem in die Hand drücken. Die Geschichte ist so berührend, aufwühlend, lehrreich, voller schöner Momente und auch voller trauriger Momente. Lenia ist so ein sympathischer Charakter, von der man so viel lernen kann. Ihre Sichtweisen sind so inspirierend und ihr Art so entwaffnend, dass selbst Jonathan mit seinen errichteten Mauern dank ihr auftaut, aus sich herauskommt, viel von ihr lernt und wieder anfängt zu laufen, die Scherben seines Lebens aufzukehren und sich sein Leben neu aufzubauen. Die Geschichte hat mir so viele Denkanstöße mitgegeben, die so schön poetisch verpackt waren, dass ich mir immer Zeit genommen habe, um sie auf mich wirken zu lassen. Wir sollten unser Leben erleben, Träume umsetzen und nicht in der Monotonie des Alltags versinken.
- Mac P. Lorne
Der Sohn des Löwen
(18)Aktuelle Rezension von: PMelittaMRobin und Marian sind in die Jahre gekommen, aber mit der Ruhe klappt es noch nicht so ganz. Die Besitzungen in England sind bedroht, der König hat falsche Berater und dann geht es sogar wieder ins Heilige Land.
Der fünfte und letzte Band der Reihe um Robin Hood bringt den Protagonisten und auch den Leser wieder an bekannte Stätten, Robin ist nun bereits in recht hohem Alter, aber er ist noch gut wiederzuerkennen, manche Eigenschaft legt man eben nie ab. Manch Schicksalsschlag hat er bereits hinter sich, sein größter steht ihm aber noch bevor, und auch der Leser muss sich hier verabschieden von liebgewonnenen Charakteren.
Ich muss leider sagen, dass mir das gar nicht so schwer fiel, denn ich hatte hier oft ein Déjà-vu-Gefühl, so dass ich den Roman sogar eine Zeit lang auf Seite gelegt habe, und leider gab es auch einige Seiten, bei denen ich mich ein bisschen gelangweilt habe. Robins Geschichte ist auserzählt, und hier ist das schon sehr zu merken. Immerhin bekommt Fulke, der ja auch den Titel bestimmt, ein paar mehr Szenen, aber so wirklich näher als bisher schon ist er mir nicht gekommen. Ich hatte hier sowieso immer wieder das Gefühl, dass die Protagonisten, anders als in den Vorgängerbänden, weniger stark an den Geschichten beteiligt waren, es wurde mehr über das historische Geschehen erzählt, und weniger über das Beteiligtsein der Charaktere. Das finde ich schade, weil gerade das Miteinanderverwobensein der historischen und der persönlichen Geschichten gute historische Romane ausmacht. Am Ende wurde es dann doch sehr emotional, und ich habe mehr als eine Träne vergessen.
Wie schon bei den Vorgängern überzeugt das Bonusmaterial: Karte, Personenregister (mit gekennzeichneten historischen Persönlichkeiten), Zeichnung Huntingdons, um eine Belagerungssituation zu veranschaulichen, historische Anmerkungen des Autors, Glossar, Zeittafel und Bibliografie.
Es ist schade, dass mich gerade den letzten Band der Reihe nicht packen konnte, aber zu vieles kam mir wie schon einmal gelesen vor. Insgesamt kann ich die Robin-Hood-Reihe aber empfehlen, man erfährt viel über jene Zeit, begleitet die Charaktere an historische Schauplätze und kann sie eine lange Zeit begleiten. Für den fünften Band gibt es von mir aber leider nur 3 Sterne. - Laura Price
Solange es ein Morgen gibt
(92)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Was für eine emotionale und tiefgründige Geschichte!
Die Geschichte handelt von Hoffnung und Neuanfängen. Der Schreibstil von Laura Price ist wirklich sehr angenehm und fesselnd.
Die Protagonistin durchlebt einige emotionale Herausforderungen und verliert dennoch nie ihren Mut und ihre Stärke. Ihre emotionalen Höhen und Tiefen kamen bei mir sehr gut an und ich konnte mich in die Protagonistin einfühlen.
Was mich leider etwas gestört hat waren einige Stellen im Buch, die mir zu langatmig erschienen. Vielleicht hätten einige Passagen etwas straffer gefasst werden können, um die Spannung aufrechtzuerhalten.
Die Grundbotschaft des Buch bleibt dennoch stark und berührend.
Insgesamt ist es eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die Geschichten über Resilienz und die Kraft der Liebe mögen.























