Bücher mit dem Tag "krematorium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krematorium" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    ... ich denke, wenn man dieses Sprichwort auf den negativen Hintergrund dieses Buches anwendet, beschreibt es nur allzu gut, wie schwer es Lale Sokolov gefallen sein muss, seine Geschichte zu erzählen, und wie schwierig es für die Autorin gewesen sein muss, dies dann in Worte zu fassen.

    Denn für die unfassbar furchtbaren Taten des NS-Regimes gibt es keine und deswegen möchte ich für dieses Buch nur eine Empfehlung aussprechen.

  2. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  3. Cover des Buches Staub (ISBN: 9783442454372)
    Patricia Cornwell

    Staub

     (145)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    Infos zum Buch

    Titel: Staub
    Autor: Patricia Cornwell
    Seiten: 476
    Verlag: Goldmann Verlag
    Handlungsort: Richmond (Virginia)/ Hollywood (Florida)/ Baton Rouge, Zachary (Louisiana), USA
    Erstveröffentlichung: 08.05.2007

    Infos zum Autor

    „Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

    Rezension

    Dieses Buch ist der 13. Teil der Reihe rund um Kay Scarpetta. Wobei ich in diesem Buch nicht unbedingt das Gefühl hatte, dass es wichtig gewesen wäre, die vorherigen Bücher gelesen zu haben. Allerdings wird diesem Buch einige Stellen geben, die ein vorheriges Buch spoilern würden.

    Kay Scarpetta hat ihre alte Heimat Richmond vor 5 Jahren verlassen, doch anstatt in den geplanten Urlaub mit Benton Wesley zu fahren entschließt sie sich auf Bitten ihres Nachfolgers nach Richmond zu reisen. Gemeinsam mit Pete Marino soll sie an einem ungeklärten Tod arbeiten. Ein 14-jähriges Mädchen wurde tot in ihrem Zimmer gefunden, allerdings ohne irgendwelche Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Doch bei der Obduktion, die Scarpetta an ihrer alten Wirkungsstätte durchführt stößt sie auf Knochenstaub aus einem Krematorium. Schon bald verunglückt ein Bauarbeiter, auch bei ihm wird der misteriöse Knochenstaub gefunden. Doch wo ist der Zusammenhang zwischen den beiden Toten? Scarpetta versucht gemeinsam mit Marino hinter das Geheimnis zu stoßen. Währenddessen hat Benton Wesley einen geheimen Fall angenommen, er versteckt Lucys Geliebte, die vor einem Stalker geflüchtet ist. Doch dass Lucys Geliebte nur der kleine Fisch war, ahnt noch niemand…

    Das Cover dieses Buches passt optisch sehr gut zu den vorherigen Teilen. Ich finde es etwas schade, dass der Titel mit dem Hintergrund sehr verschmilzt und das S und das B nicht ganz so leicht zu lesen sind. Die Gestaltung und auch den Titel im Allgemeinen finde ich sehr passend zum Buch. Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich die Verbindung zwischen Titel und Inhalt ziehen konnte, da mir dieses Detail der Handlung gar nicht so präsent war. 

    Auch in diesem Buch ist der Erzählstil nicht mehr aus der Ich-Perspektive, dies stört mich allerdings nicht. Der Einstieg ins Buch fiel mir persönlich sehr leicht, da das Buch direkt mit dem Inhalt und keinem Prolog gestartet ist. Die Gefühle von Scarpetta und Marino wurden meiner Meinung nach sehr gut herausgearbeitet ohne zu sehr darauf einzugehen. Auch die anderen Perspektiven des Buches fand ich sehr interessant. Ich war sehr erleichtert, dass sich die verschiedenen Handlungsstränge am Ende noch zusammengefügt haben und so das Buch einfach einigermaßen rund war.

    Der Schreibstil im Allgemeinen war gewohnt gut, so wie ich ihn von Cornwell kenne. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass die Reihe für mich etwas an Charme verliert. Natürlich entwickeln sich die Personen und Protagonisten weiter und es wäre auch sicher nicht gut gewesen, wenn Scarpetta ewig in der gleichen Rolle festgehangen hätte. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Rolle einfach viel zu unklar ist und Scarpetta für mich in zu vielen Töpfen rührt, ohne dass ich genau weiß, was jetzt wichtig ist und was nicht. Mir fehlt besonders in diesem Buch das Vertrauen zwischen den Personen und der Zusammenhalt der sonst immer spürbar war. Es ist eher so ein nebeneinander her leben, als ein gemeinsames Leben. Was ich allerdings besser, als bei dem Vorgängerbuch finde: Scarpetta war wieder die Hauptperson und ich fand es sehr gut, dass sie gemeinsam mit Marino unterwegs war.

    Da es sich bei diesem Buch „nur“ um einen Roman handelt, finde ich es zwar schade, dass das Buch nicht so spannend war. Dies lag allerdings wirklich an Cornwells Umsetzung und nicht am fehlenden Potential. Ich fand gerade die Kapitel des Täters recht erschreckend und interessant. Doch fehlte mir in diesem Buch irgendwie der rote Faden. Auch wenn die Handlungsstränge eigentlich alle einen gemeinsamen Abschluss gefunden haben, sind doch einige Fragen noch offen geblieben, die hoffentlich im nächsten Teil geklärt werden. 

    Auch wenn sich diese Rezension eher negativ, als positiv anhört, das Buch ist absolut lesenswert und ich werde auch die weiteren Bücher der Reihe auf jeden Fall lesen. Für dieses Buch vergebe ich 4 Sterne

  4. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

     (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  5. Cover des Buches Stiff (ISBN: 9780141007458)
    Mary Roach

    Stiff

     (7)
    Aktuelle Rezension von: schopri

    Ein tolles Buch! Die Autorin beschreibt auf sehr unterhaltsame Art, auf welche Weise man sich selbst nach dem eigenen Ableben noch nützlich machen kann - z. B. indem man seine sterblichen Überreste der Wissenschaft überlässt. Auch die Verwesung ist ein Thema genauso wie ein kleiner Abstecher in die Geschichte der Anatomie (und die teilweise sehr abenteuerliche Beschaffung der Studienobjekte) und vieles mehr. All das gespickt mit wunderbar humorvollen Fußnoten.

    Alles ist meiner Meinung nach auch für Laien gut verständlich geschrieben. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und hatte keine Probleme - es wurde aber auch ins Deutsche übersetzt. Der deutsche Titel lautet "Die fabelhafte Welt der Leichen".

    Ich weiß nach dieser Lektüre zumindest, dass ich mich nach meinem Tod kompostieren lassen und in einem Friedhofswald meine letzte Ruhe finden möchte. So etwas wird vielleicht bald möglich sein!

  6. Cover des Buches Die Ermittlung (ISBN: 9783518106167)
    Peter Weiss

    Die Ermittlung

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Grossstadtheldin
    Handlungsüberblick:

    "Die Ermittlung" ist ein dokumentarisches Theaterstück, welchem die Frankfurter Ausschwitz-Prozesse als Vorlage dienten.
    Die realen, ungeheuerlichen Geschehnisse aus dem Konzentrationslager finden hier ungeschönt ihren Weg in die Literatur. 

    entdeckt
    ...durch das Seminar "Einführung in die Literaturwissenschaft der Nachkriegszeit"

    überzeugte
    ...mich durch die Filmausschnitte, die wir im Seminar gezeigt bekamen


    Meine Leseeindrücke:

    Manchmal schnürte mir die Lektüre richtiggehend den Hals zu oder brachte mein Herz zum Rasen.
    Angst, Abscheu und Scham mischten sich in meiner Gefühlswelt. Trotzdem denke ich, ist es wichtig sich mit diesem Teil unserer Vergangenheit zu beschäftigen und die Erinnerungen daran wach zu halten, damit sowas nicht nochmal geschieht!

    Das Theaterstück ist sehr wortgewaltig. Es ist in einzelne "Gesänge" unterteilt. Jeder Gesang endet mit einer ironischen Pointe, die den Leser oder Zuschauer zum Nachdenken anregt. 

    Viele der Schilderungen aus dem Konzentrationslager waren mir trotz einem vorhergehenden Besuch der Ausschwitz-Gedenkstätte unbekannt. Z.B. das Mützen-Schießen, die Phenol-Injektionen oder die Tatsache, dass die Häftlinge nur morgens auf die Toilette gehen durften. 

    Textauszug:


    Zeuge 3:  
    In der Latrine standen lange Betonbecken
    darauf lagen Bretter mit runden Öffnungen
    200 Personen konnten auf einmal Platz nehmen
    das Latrinenkommando paßte auf
    daß niemand zu lange saß
    Die Leute des Kommandos schlugen
    mit Stöcken zwischen die Häftlinge
    um sie wegzujagen
    Bei manchen ging es aber nicht so schnell
    und vor Anstrengung trat ihnen der Mastdarm
    ein Stück hervor

  7. Cover des Buches The Dead Place (ISBN: 0440242711)
    Stephen Booth

    The Dead Place

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Windows on the world (ISBN: 9783548262413)
    Frédéric Beigbeder

    Windows on the world

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch war das erste von einem bedeutenderen Autor, das nach 9/11 erschienen ist und die Terroranschläge thematisiert (2003 genaugenommen): Ein Immobilienmakler nimmt seine beiden Söhne mit in das Restaurant unter dem Dach des Nordtrums des World Trade Centers, als kurz danach die Hölle ausbricht und Rettung unmöglich ist. Beigbeder erspart keine grausigen Details, er selbst sagt, man kann sich nur vorstellen, was wirklich an diesem Morgen in dem Hochhaus passierte.
  9. Cover des Buches »Wir weinten tränenlos ...« (ISBN: 9783596139149)
    Gideon Greif

    »Wir weinten tränenlos ...«

     (13)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Ich hatte wirklich Angst dieses Buch zu lesen, aber zum Glück war es dann doch nicht so schlimm.
    Es war sehr erstaunlich, wie selbstverständlich die Männer über ihren Aufenthalt in Auschwitz und ihre "Arbeit" dort gesprochen haben. Aber im Vorwort stand, dass es sehr schwierig war, die Überlebenden zu den Interviews zu überreden. 
    Immer habe ich mich gefragt, wie die Männer dies überstanden haben, aber alle sagten, dass sich der Mensch halt an alles irgendwie gewöhnt. Ich denke niemand, der nicht dabei war, kann sich ein Urteil bilden. 
    Ich habe aber einen Punkt abgezogen, weil die Aufteilung etwas unglücklich ist. Die Erklärungen zu einigen Wörtern und Fakten steht hinten im Buch und es war etwas nervig immer hinten durchzublättern. 
  10. Cover des Buches Die Antiquarin (ISBN: 9783688114726)
    Sheridan Hay

    Die Antiquarin

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rosemary Savage wuchs in Tasmanien auf. Sie hat feuerrote Haare und sie liebt Bücher über alles. Nachdem ihre Mutter gestorben ist, lebte sie ein Weilchen bei einer Freundin der Mutter, die einen kleinen Buchladen hat. Eines Tages machte diese Freundin Rosemary ein Geschenk. Sie schenkte ihr ein Flugticket und etwas Geld für eine Reise nach New York. Rosemary soll versuchen, ein neues Leben anzufangen. Und so quartiert sich Rosemary in ein Hotel ein und findet sehr schnell einen Job im "Arcade", ein riesiges Antiquariat, in dem die komischsten Typen arbeiten.
    Rosemary und Oscar (ein Kollege, der zwar schwul ist, in den sich Rosemary aber unsterblich verliebt hat) forschen nach Melville und seinem Geheimnis. Sie befinden sich gerade in einer Bibliothek und Rosemary liest ein Buch mit Briefen von Melville. Sie sind an Nathaniel Hawthorne gerichtet.
    Rosemary findet anhand der Briefe heraus, dass Melville die Geschichte einer Frau gehört hat, aus der sich ein Buch schreiben ließe. Aber er will es wohl nicht selbst schreiben und macht es Hawthorne schmackhaft. Schreibt ihm in seinen Breifen sogar, wie das Buch beginnen könnte usw.

    Bücher über Bücher, es gibt kaum eins, das mich nicht begeistert. Und dieses tut es von der ersten bis zur letzten Seite.
    Wenn ich mich aus meinem Buch "Wilde Dichter" genau erinnere, ist Melville nicht nur jemand, der tolle Geschichten schrieb, sondern auch jemand, der um des Schreibens willen schrieb. Er konnte gar nicht anders, als zu schreiben.
    Ein Buch von Melville habe ich noch nicht gelesen, aber seine Briefe sprühen nur so vor Leidenschaft. Im Anhang habe ich gesehen, dass es echte Briefausschnitte sind, die in diese Geschichte eingewebt wurden. Das fasziniert mich ja unheimlich.
  11. Cover des Buches Des Teufels Werkstatt (ISBN: 9783938045237)
    Adolf Burger

    Des Teufels Werkstatt

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches In der Weihnachtsmetzgerei (ISBN: 9783944596099)
    Dron

    In der Weihnachtsmetzgerei

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Stranger in the Room (ISBN: 9780755399208)
    Amanda Kyle Williams

    Stranger in the Room

     (1)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Eine solide Fortsetzung von "Cut", das mir auch recht gut gefallen hat. Die Handlung ist durchaus originell, vor allem auch der Teil mit dem Krematorium, wobei alles schon etwas großzügig erzählt wird, aber bitte.... Literaturnobelpreis wird Frau Williams dafür keinen kriegen, aber für einen Thriller finde ich es ok. Die Figuren kriegen etwas mehr Fett auf die Rippen und entwickeln sich als durchaus liebenswert, die Handlung ist bis zum Schluss spannend, und ein paar nette Details runden das Ganze zu einem feinen Leseerlebnis ab, das einen auf eine baldige Fortsetzung hoffen lässt. Ein absoluter Tipp für Thrillerfans, die gerne Geschichten mit weiblichen Ermittlern lesen.
  14. Cover des Buches Wolfsfalle (ISBN: 9783839232187)
    Bernd Franzinger

    Wolfsfalle

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Die Geschichte erscheint ziemlich phantastisch, aber es geht in bekannter Manier wieder durch Kaiserslautern und drum herum, der Held trinkt Weizenbier und italienischen Rotwein, aber: er schafft es seit 5 Büchern einfach nicht, eine feste Beziehung aufzubauen! Dafür löst er, wenn auch nach einígen Schwierigkeiten, den Fall und man kann ihm Schritt für Schritt folgen. Hoffentlich gibt es bald Nachschub!!
  15. Cover des Buches Wo die Hoffnung erfriert. (ISBN: B003VXOGN0)
    Kitty Hart

    Wo die Hoffnung erfriert.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: cadishacat
    Kitty Hart.Moxon beschreibt in ihrem Buch ihren schier unglaublichen Lebensweg, der sie unter anderem in das Konzentrationslager Auschwitz führte. Schonungslos offen und ehrlich beschreibt sie das Lagerleben, das man als "Leben" gar nicht mehr bezeichnen kann. War ihr Lebensweg bis Auschwitz schon hart, von Entbehrungen und dem ständigen Kampf ums Überleben geprägt, auseinandergerissen von der Familie (nur ihre Mutter blieb bis zum Schluss bei ihr), so übertraf Auschwitz ihre schlimmsten Alpträume. Mord aus Willkür, Quälereien durch SS-Aufseher und auch durch die eigenen Leute, systematische Judenvernichtung, Hunger, Läuse, Typhus und Kälte - so lebte Kitty zwei Jahre lang. Aber sie überlebte. Um anschließend auf den Todesmarsch geschickt zu werden, dem sie jedoch auch trotzig die Stirn bot und trotz Schädelbruch auch diese Strapaze hinter sich brachte. Kitty beschönigt in ihrem Buch nichts und berschreibt, wie gegen Ende des Krieges die Gaskammern und Krematorien in Auschwitz auf Hochtouren liefen und pro Tag etwa 10 000 Menschen ermordet wurden. Als das Pensum nicht mehr zu schaffen war, wurden die Menschen sogar lebendig verbrannt. Kitty musste in ihrer Zeit in Auschwitz eine Schlafkoje, die eigentlich für zwei Personen gedacht war, mit sieben anderen Frauen teilen. Als Toilette diente ein Eimer - für etwa 1000 Frauen. Als Verpflegung gab es eine stinkende Brühe, die als "Suppe" tituliert wurde und der Gift beigemischt war, um die KZ-Insassen ruhigzustellen. Waschmöglichkeiten gab es nicht, was zur Folge hatte, dass sich ganze Läusekolonnien auf den Menschen herumtrieben. Typhus und Cholera grassierten, wurden schon zur Alltäglichkeit. Kitty beschreibt so einige Begebenheiten aus dem KZ-Alltag, bei denen sich der Leser denkt: "Das kann doch nicht sein. So grausam kann doch kein Mensch sein." Es ist wichtig, dass Leute wie Kitty ihre Lebenserfahrungen aus dem dritten Reich niederschreiben, damit niemals in Vergessenheit gerät, was damals geschah und es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen diese Bücher lesen. Was mich an dem Buch ziemlich genervt hat, waren die vielen Rechtschreibfehler, Satzbaufehler, doppelte Wörter,...... da scheint das Lektorat wirklich richtig geschlampt zu haben, denn diese Menge ist schon auffällig.
  16. Cover des Buches Krematorium (ISBN: 9783596186631)
    Rafael Chirbes

    Krematorium

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Boris
    "Heute weiß ich, der beste Architekt der Welt ist derjenige,der die beste Relation zwischen Komfort und Konto des Kunden herstellt." Dies ist eine dieser Ansichten von Rubén Bertomeo an der sich die anderen Stimmen des Romans abarbeiten. Dieser Satz ist natürlich so falsch, wie er auch richtig ist und das ist das wunderbare am Buch von Rafael Chirbes. Er schafft es jeder der gut ein halbes Dutzend Sprechern eine eigene Wahrheit, eine eigene Würde zu schenken. Dem reich gewordenen Spekulanten genauso wie dem Schriftsteller der nicht mehr schreibt, nur noch trinkt, dem ebenso trinkenden Kriminellen und den Frauen im Buch, der Tochter von Rubén und seiner jungen, sehr jungen Ehefrau. Es geht um die alte, immer junge Frage: Wie soll man leben. Natürlich ohne Antwort, oder besser mit vielen, sich widersprechenden Antworten. Ein sehr gutes, ein todtrauriges Buch.
  17. Cover des Buches Überleben (ISBN: 9783218011297)
    Gerhard Zeillinger

    Überleben

     (22)
    Aktuelle Rezension von: monerl

    Meine Meinung
    Dies wird keine Rezension im üblichen Sinne! Dies sind emotionale Zeilen zu einem Buch, einem Zeitzeugenbericht, der mich in vielerlei Hinsicht schmerzt!

    Nachdem ich nun gestern (27. Oktober 2019) das Buch beendet habe und auf der Suche nach weiteren Informationen zum Autor und dem Zeitzeugen Walter Fantl war, stolperte ich über das Todesdatum von Walter Fantl. Gestorben ist er am 24. Oktober 2019. Das war letzten Donnerstag und das war während ich noch das Buch gelesen habe. Es überkommt mich Gänsehaut! Während ich über die Kindheit und den familiären Verlust von Walter Fantl und all den anderen Juden lese, während ich froh bin, dass er und einige andere den Holocaust in den Konzentrationslagern, wie z. B. Auschwitz, überlebt haben, stirbt Herr Walter Fantl im Alter von 95 Jahren. Und genau gestern in der Früh, das wusste ich gestern noch nicht, wurde er in Wien beerdigt.  

    Beide Gefühle, Freude und Trauer, werden überlagert. Und dennoch bin ich von Herzen froh, dass Herrn Fantl noch so viele Jahre Frieden geschenkt wurden.

    Und während ich gestern Abend die Buchdeckel zuklappte und so durchs Internet surfte, sah ich die Hochrechnungen der Thüringer Landtagswalen 2019! Ich sah, wie die AfD in Thüringen mit einem Plus von 12,8% auf ein Ergebnis von 23,4% gekommen war!

    Ein EKEL stieg in mir hoch, ich kann es kaum besser in Worte fassen. Ich fühlte mich benebelt, traurig und furchtbar wütend! Ja, ich bin immer noch richtiggehend wütend, weil ich nicht glauben kann, dass so viele Menschen, jeglichen wahlberechtigten Alters, einen Faschisten und sein rechtes Gedankengut gutheißen!

    Ich kann nicht fassen, dass das Leid Walter Fantls und das von millionen anderer Juden, Sinti und Roma, behinderter und kranker Menschen und anderer Minderheiten vergessen und weggewischt werden konnte! Wer solche Bücher liest, wie ich sie lese, Videos, Filme und Berichte von Zeitzeugen gesehen hat, kann nicht die AfD wählen und kann nicht wollen, dass wir erneut ein NAZI-Deutschland bekommen! Jedem Menschen, mit einem Minimum an Empathie und Menschlichkeit, weden solche Berichte, Fotos und Filme das Herz zusammendrücken und sie werden wissen, dass so eine Partei unter KEINEN UMSTÄNDEN gewählt werden darf, auch nicht aus Protest!

    Gerhard Zeillinger schreibt über Walter Fantl und berichtet über andere Wiener Juden, wie sie nach und nach entrechtet wurden und wie ihr Weg langsam aber sicher ins Konzentrationslager geführt hat.

    Dass Theresienstadt, wo Walter Fantl lange Zeit gelebt hat, ein Juden Ghetto, ein Durchgangslager war, war mir bis zu diesem Buch nicht so richtig klar. Viele prominente Juden aus dem Theater- und Künstler-Milieu waren in Theresienstadt. Daher gab es dort ein ungewöhnliches “kulturelles Leben”, wie in keinem anderen KZ, Lager oder Ghetto. Die Texte, die zu dieser Zeit dort entstanden, berichten über das damalige Leben, über das “Als-ob”-Leben.

    “Vieles im Ghetto wird nun anders, zumindest nach außen hin, seit der Besuch der “Kommission” angesagt ist. Schon im Jahr davor haben deutsche Pressevertreter und eine Delegation des Deutschen Roten Kreuzes Theresienstadt besucht und es war icht schwer, ihnen für wenige Stunden eine heile Welt vorzuspielen. Diesesmal sind es Vertreter des Internationalen Komitees und dänische Delegierte, die sich ein Bild vom Leben im Ghetto machen wollten.” (S. 139f)

    “Die SS lässt kurz darauf Filmoperateure aus Prag kommen, um das schöne Leben in Theresienstadt zu dokumentieren. Ein “Kulturfilm” wird gedreht, von der Prager Wochenschau-Gesellschaft. Sie filmen einen Alltag, den es nicht gibt, mit Hunterten Häftlingen als Statisten.” (S. 142)

                                

    Und immer wieder schwanken meine Gedanken zu der Frage, wie es sein kann, dass all das Grauen heute scheinbar vergessen wurde. Und dann erinnere ich mich, wie Gerhard Zeillinger in der Nachlese des Buches schreibt:

    “Im Gegensatz zu den anderen europäischen Regierungen, die sich bemühten, ihre Überlebenden so schnell wie möglich nach Hause zu holen, hatte die österreichische Bundesregierung keinerlei Anstalten zur Repatriierung der österreichischen Juden unternommen.” (S. 227)

    “Der österreichische Bundespräsident Karl Renner bekundete im Jahr 1946, dass er einer Wiederansiedlung von Juden in Wien mit allen Mitteln entgegentreten werde.” (S. 230)

    “Zwei Jahre später [1963] begannen in Deutschland die Auschwitzprozesse. Aber nur wenige wurden zur Rechenschaft gezogen. Von den SS-Männern der Wachmannschaft in Gleiwitz und den berüchtigten Kapos im Lager wurde kein einziger angeklagt.” (S. 230)

     

    Aus heutiger Sicht kommt deshalb das Gefühl in mir auf, dass damals nicht genug getan wurde. Viel zu viele Nazi-Verbrecher hatten überlebt und durften nach dem Krieg ein neues Leben anfangen, ganz unbescholten und frei. Und wer weiß, wie viele der Nachkommen mit der NS-Ideologie aufgewachsen sind und sie weiter verbreiten konnten. Eventuelle ernten wir gerade, was damals gesät wurde…  

                        

    Fazit                            

    Dieses und viele andere solcher Bücher sollten m.M.n. als Pflichtlektüre im Unterricht gelesen werden! Bildung bildet und öffnet Augen und auch Herz. Das Wissen über den Holocaust muss weiter verbreitet werden, da die letzten Zeitzeugen demnächst aussterben werden. Viele von ihnen, wie auch Walter Fantl, haben in der Öffentlichkeit und auch in Schulen darüber gesprochen. Wenn sie es nicht mehr können, müssen wir da weitermachen, wo sie aufgehört haben.


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  18. Cover des Buches Das siebte Werk (ISBN: 9783499249433)
    Maiken Nielsen

    Das siebte Werk

     (13)
    Aktuelle Rezension von: RMaine
    Ein Roman mit viel Lokalkolorit. Ich fand vor allem die Darstellung des Hamburger Gängeviertels faszinierend. Sonst tauchen in historischen Büchern meist nur London oder Paris als Schauplätze auf.
    Den Verlauf der Liebesgeschichte fand ich dagegen etwas vorhersehbar, aber das ist in Ordnung, deshalb habe ich es nicht gelesen.
  19. Cover des Buches Drei Liter Tod (ISBN: 9783466371310)
    Juliane Uhl

    Drei Liter Tod

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Warum nicht auch darüber ehrlich schreiben und seine Erfahrungen damit preisgeben. Nichts anderes habe ich in meinem Buch gemacht, nur das es ein angenehmeres Thema war. Wer sich etwas an dieses Thema heran wagen möchte ist hier gut beraten. Das einzige was im Leben wirklich zu hundert Prozent sicher ist, ist nun mal der Tod.
  20. Cover des Buches Wie kommt der große Opa in die kleine Urne? (ISBN: 9783945262245)
    Helene Düperthal

    Wie kommt der große Opa in die kleine Urne?

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MargareteRosen

    Tim’s Großvater ist gestorben. Er hat viele Fragen, Angst und weiß nicht was er machen soll. Doch die Erwachsenen haben einfach keine Zeit für Tim. Sie sind selbst mit ihrer eigenen Trauer und den Vorbereitungen zur Beerdigung beschäftigt. Die Bärin Leila tröstet ihn. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um Antworten zu bekommen. Sie besuchen ein Krematorium und erfahren viele interessante Dinge über die Urnenbestattung. Zum Beispiel liegt auf jedem Sarg ein kleiner nummerierter Stein, so kann die Asche nicht vertauscht werden.

    Die Geschichte ist für kleinere Kinder leicht verständlich geschrieben. Mit Regen und den Tränen von Tim beginnt sie und schließt mit einem Regenbogen und Sonnenschein. Damit zeigt Helene Düperthal das ganze Kaleidoskop kindlichen Empfindens auch bei so schweren Themen wie Sterben und Tod. Das Leben geht weiter und darf kindlich unbeschwert bleiben.

    Die Zeichnungen von Daniela Veit laden zum Fragen und Weitererzählen ein. Die vielen liebevoll gezeichneten Details sind ein wunderbarer Einstieg mit den Kindern über die Urnen-Beerdigung nahestehender Menschen zu sprechen.

    Mein Fazit: lesenswert! Ein gutes Aufklärungsbuch mit schönen Bildern, das für Groß und Klein geeignet ist.

    Noch eine kleine Bitte: Bestelle das Buch direkt beim Lebensweichen-Verlag, so unterstützt Du, dass weitere Projekte umgesetzt werden können. Die großen Internet-Bestell-Shops sind für uns als Nutzer sehr bequem, doch bleiben dem Autor/Verlag nur Cent-Beträge als Verdienst.

    Hier kannst Du die komplette Rezi nebst Interview mit der Autorin lesen: http://www.therapeutic-touch-west.de/2016/03/wie-kommt-der-grosse-opa-in-die-kleine-urne/

  21. Cover des Buches Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt (ISBN: 9783981939309)
    Manati Herz

    Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Fesselnde Erzählungen aus der Anderswelt von der Autorin Manati Herz ist eine Geschichte in einer Geschichte.
    Die übergeordnete Geschichte ist die Begegnung der Protagonistin mit einem Kobold. Die Beiden erzählen sich gegenseitig Geschichten aus der Anderswelt.
    Diese Geschichten sind so liebevoll und freundlich und manchmal traurig, ich habe gelacht, geweint und mitgetrauert. Einfach nur schön erzählt.
    Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Gut korrigiert und lektoriert, es gibt also nichts zu bemängeln. Meine Ausgabe enthält Zeichnungen vom Getreuen Vonsch (dem Kobold) und anderen Figuren.
    Das Cover ist möglicherweise ein wenig irreführend. Es geht nicht um Erotik! Das Bild ist eine Metapher für "fesselnd", übertragen auf die Erzählungen.
    Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: wunderschön erzählt und absolut lesenswert. Dafür gebe ich doch gerne 5 Sterne
  22. Cover des Buches Sargnagel 1, Mordserbe: Schwarzer Krimithriller (ISBN: B07DSVQ52K)
    Inca Vogt

    Sargnagel 1, Mordserbe: Schwarzer Krimithriller

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MarionWolfram
    Gestern Abend angefangen - soeben beendet 
    Inca Vogt - Sargnagel 1 : Mordserbe

    Leo erfährt durch einen Brief eines Notars, das sie ein Bestattungsunternehmen geerbt hat; und noch dazu einen Bruder dazubekommen hat.
    Der Verstorbenene Bestattungsunternehmer Bert Nagel geistert durch die Gegend  und versucht die Aufmerksammeit seiner Kinder zu bekommen.
    Doch was passiert im Bestattungsunternehmen Sargnagel?

    Inca Vogt schafft es perfekt die Spannung durch das gesamte Buch aufrecht zu erhalten; gewürzt mit einer grossen Portion schwarzen Humor.

    Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und hatte es in kürzester Zeit durchgelesen.

    Danke für dieses spannende und ganz besondre Buch.

    Mein Fazit: Dieses Buch darf in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen 😍😊.
  23. Cover des Buches Sargnagel 2: Pleitegeier (ISBN: B07JBBTBJM)
    Inca Vogt

    Sargnagel 2: Pleitegeier

     (2)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    Der zweite Band aus der schwarzen Krimireihe »SARGNAGEL«!

    Zum Inhalt: Das Bestattungsinstitut SARGNAGEL in Totenheim steht kurz vor dem Ruin! Schulden und zu wenig Leichen. Leo und Will brauchen eine perfekte Idee um endlich wieder Kunden zu gewinnen! Doch jemand will das verhindern! Als es endlich mehr Leichen gibt, häufen sich leider die Probleme für die Zwei! Steckt dahinter etwas Kriminelles? Und was ist mit Berts Geist, den nur Rollo persönlich kennt? Es spukt wieder!

    »Asche macht am Ende alle glücklich.«

    Zitat aus dem Buch

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Inca Vogt ist flüssig und locker. Bevor es richtig losgeht, gibt es noch einen kurzen humoristischen Rückblick! Trotzdem sollte man den ersten Band vorher lesen!

    Der Geist von Bert Nagel, der Gründer von Sargnagel & Erben, dem bis vor kurzem führenden Beerdigungsinstitut in Totenheim bei Frankfurt, ist weiterhin im Hintergrund anwesend und erteilt Rollo Ratschläge. Neuerdings spukt mindestens noch ein weiterer unbekannter Geist herum! Und dann ist da noch Gott???

    »»Pleite? Das Sargnagel ist pleite?« Siggi schüttelte den Kopf und weg war er. Verschwunden in seinem Büdchen. »Läuft der vor uns davon?« Leo versuchte, einen Blick ins Innere zu erhaschen. »Was ist los, Siggi? Redest du noch mit uns?« Will blickte sich vorsichtig um. »Hoffentlich hat das keiner mitbekommen.« »Siehst du hier jemanden außer uns und meinen müden Vierbeinern?««

    Zitat aus dem Buch

    Leo und ihr Halbbruder Will haben das Erbe angenommen. Die beiden finde ich sehr sympathisch! Leo wohnt bereits mit ihren zwei Hunden in Totenheim. Will pendelt noch hin und wieder nach München. Momentan schwirrt der Pleitegeier über SARGNAGEL. Rollo wirkt manchmal etwas trottelig, aber total lieb. Nur er sieht und spricht mit Berts Geisterscheinung! Die anderen halten es für ein Hirngespinst. Sie haben ja keine Ahnung! Die Sekretärin Marie, ein bisschen selbstverliebt, schwärmt für den Junior-Boss Will. Irgendetwas verheimlicht sie! Siggi, Gerda und Paula sind auch wieder dabei! Jede Person hat einen eigenen originellen Charakter, auch die Bösen!

    Der Handlungsverlauf ist kurzweilig! Die Spannung hätte für mich noch etwas höher sein können. Der schwarze und trockene Humor ist allerdings wieder toll! Bei den makabren Sprüchen und den (teilweise skurrilen) Ereignissen gibt es viel zum Schmunzeln!

    Ein paar Antworten fehlen noch und auf Leo und die anderen warten bestimmt noch weitere ungeahnte Abenteuer! Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!

    Bei dieser Reihe sollte man beim Lesen unbedingt die Reihenfolge einhalten!

    Schwarzhumoriges Lesevergnügen für Zwischendurch!

    4 Sterne


    Band 1  Sargnagel -Mordserbe-

    https://www.lovelybooks.de/autor/Inca-Vogt/Sargnagel-1-Mordserbe-Schwarzer-Krimithriller-1600146606-w/rezension/1600973077/

    Band 2  Sargnagel -Pleitegeier-

  24. Cover des Buches Niemand weiß, wie spät es ist (ISBN: 9783442487233)
    René Freund

    Niemand weiß, wie spät es ist

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ
    Nora Weilheim ist eine junge Pariserin, die das Leben liebt und als Journalistin ein eher sprunghaftes Leben führt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters wird Nora bei der Testamentseröffnung mit dem doch sehr außergewöhnlichen letzten Willen ihres Vaters konfrontiert. Sie soll die Urne ihres Vaters von Paris über Wien an einen von ihr nicht bekannten Ort in Österreich bringen. Dort soll seine Asche ihre letzte Ruhe finden. Ein Teil der Reise soll ausschließlich zu Fuß erfolgen, und zwar unter notarieller Aufsicht.Dies übernimmt ein junger Notariatsgehilfe namens Bernhard.
    Das sehr ungleiche Paar macht sich nun auf den Weg. Die sture, rauchende Nora und der pingelige, vegane Bernhard haben auf ihrem Weg so manche Auseinandersetzung, kommen sich aber Stückchen für Stückchen näher und entdecken und erfahren einiges über sich und den Andern, dass sie beide so noch nicht kannten.
    Auf dem Weg bekommt Nora sehr emotionale Briefe und Videobotschaften von ihrem Vater Klaus, die sie immer wieder in ihre Vergangenheit führt. Durch diese Botschaften kommen Geheimnisse ans Tageslicht, die der Geschichte eine sehr überraschende Wendung gibt.

    Fazit:

    Da ich Collagen liebe, hat mich das sehr schön gestaltete Cover gleich neugierig gemacht. Die Idee mit der Urne seines Vaters auf eine Wanderung zu gehen, hat mehr als überzeugt. Hinzukommend hat René Freund mich mit seinem witzigen, fesselnden und originellen Schreibstil in seinen Bann gezogen. Es war das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.

    Eine absolute Leseempfehlung !!!


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