Bücher mit dem Tag "kreuzfahrt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kreuzfahrt" gekennzeichnet haben.

281 Bücher

  1. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.849)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    Ich fand das Buch mega gut und so furchteinflößend und so realistisch. 

    Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. 

    Ich bin ein kleiner Fitzek Fan. 😍

    In dem Buch geht es, um Passagiere, die auf hoher See auf misteriöse Weise verschwinden. 

    Der Protagonist Martin Schwartz ist Kriminalpolizist und möchte die Fälle aufarbeiten und wagt sich auf die Sultan auf ein erschreckend, fürchterliches Abenteuer. 

    Klasse Buch und super Schreibstil, wie wir es von unserem Fitzek nicht anders kennen. 


    Altersempfehlung ab 18 Jahren. 

  2. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783423261784)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

     (417)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Woman in Cabin 10 von Ruth Ware ist ihr zweiter Thriller der mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Er hat einige Längen und eine Hauptprotagonistin die mir unsympathisch war. Nachdem Klapptext zu urteilen hatte ich einen spannenden Krimi im Stil von Agatha Christie erwartet. Mit einem Mörder der noch unter einem sein muss und viel Verwirrungen. Das hatte mich angesprochen. 

    Lo ist Journalistin und soll an der Jungfernfahrt eines Luxusschiffs teilnehmen. In der Nacht wird sie von Geräuschen aus der Nachbarkabine wach und hört ein platschen. Irgendwas wurde ins Meer geschmissen und auf der Veranda ist Blut. Doch als der Sicherheitsdienst kommt ist die Kabine leer und das Blut weg. Erschwerend kommt hinzu das Kabine 10 gar nicht bewohnt war. Es wird auch niemand vermisst. Lo ist verzweifelt sie weiß das sie einen Mord beobachtet hat und keiner glaubt ihr. Außer der Mörder der es jetzt auf sie abgesehen hat. 

    Es ging auch spannend mit dem Prolog los. Dieser zeigt eine Szene die erst viel später passiert. Doch der Anfang der Geschichte bis Lo endlich auf dem Luxusschiff ist zieht sich in die Länge. Als Eingang in die Geschichte und um Los labilen Zustand zu erklären war dieser gut gewählt, aber viel zu ausschweifend. 

    Das Buch wird aus der Sicht von Lo erzählt. Eigentlich mag ich Bücher aus der Ich Perspektive doch hier nervte mich die Protagonistin total. Sie war mir von Anfang an unsympathisch, trank zu viel und nahm Tabletten. War aber der Meinung das Alkohol und Antidepressiva keine Wechselwirkung bei ihr hätten. Ehrlich gesagt finde ich dies in einem Buch so lapidar hinzustellen fragwürdig. Auch ihre ständigen Panikattacken hatte den Lesefluss behindert. Auch verlor sie so an Glaubhaftigkeit für mich. Die anderen Protagonisten blieben mir alle zu distanziert und nichtsagend. Alle waren austauschbar. 

    Die Grundidee der Story war gut durchdacht und hat mir auch gefallen, doch die Umsetzung war schlecht. Das Buch war sehr langatmig und es wurden ständig die gleichen Dinge widerholt. Was mich auch etwas störte, waren die eingeschobenen Berichte und E-Mails am Ende jeden Abschnittes. Diese waren zeitlich immer im Voraus und haben mich teilweise etwas verwirrt. 

    Der Schreibstil war teilweise flüssig, sehr bildhaft aber auch teilweise etwas lahm. So kam kaum richtige Spannung auf. Die letzten 100 Seiten waren am spannendsten und auch lebhafter. Am Ende blieben aber immer noch Fragen offen und einiges blieb für mich ungeklärt. 

    Mich konnte dieser Thriller nicht wirklich begeistern. Es war eine gute Idee, aber eine mangelhafte Umsetzung. Er war mir zu langatmig, nicht spannend und hatte eine unsympathische Protagonistin.

  3. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (809)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Scherbenmond

  4. Cover des Buches Medusas Fluch (ISBN: 9783959911719)
    Emily Thomsen

    Medusas Fluch

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Pebby

    Das Cover des Buches ist wirklich schön und auch das Setting, welches die Autorin geschaffen hat, gefällt mir wirklich gut. Der Schreibstil liest sich insgesamt flüssig. Allerdings hat mich der Inhalt der Geschichte, sowie die dazugehörigen Charaktere schlichtweg nicht abgeholt. 


    Erzählt wird die Geschichte Medusas zwei unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrem Leben. Einmal in der Vergangenheit und einmal im Hier und Jetzt. Einen Spannungsbogen habe ich allerdings schmerzlich vermisst. Die Geschichte plätscherte eher vor sich hin. Ich persönlich fand keine unerwarteten Wendungen. Zudem empfand ich Medusa als sehr stur und verbohrt. Ein wenig wie ein Teenager, obwohl es sich ja um eine erwachsene Frau handelt. Alles war immer ganz furchtbar schlimm und dramatisch und sowieso war ihre Mutter grundsätzlich die Böse und an allem schuld. Gut, die beiden hatten ein schwieriges Verhältnis, aber mir war es einfach too much um irgendwie authentisch zu wirken und mich nicht beim Lesen zu stören. Gleiches gilt für die Liebesgeschichte, die hier geboten wird. Ich empfand sie als sehr klischeebelastet und vorhersehbar. Und auch ziemlich kitschig. Sie trifft ihn, sie mag ihn, findet doof das sie ihn mag und mag ihn dann aber schlussendlich doch so sehr, dass sie plötzlich (und zwar wirklich ziemlich schnell) auf keinen Fall ohne ihn leben möchte. Und er? Er ist natürlich ein Mann der fordernd ist und kein "Nein" akzeptiert. Aber mit einem Mal geht er vor ihr förmlich auf die Knie, damit sie ihm eine Chance gibt. Ich weiß es gibt Leser die das romantisch finden. Ich gehöre nicht dazu. 


    Aber eines muss man der Autorin lassen: Das Setting, sei es nun die Götterwelt oder Island, ist wirklich gelungen! Ich möchte die Darstellung beider Welten wirklich sehr und konnte mir gut etwas darunter vorstellen.  

  5. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783785750476)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Panobbi

    Prinzipiell so geschrieben, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. 


    Jedoch wird bereits zu Beginn ein Deus ex Machina eingeführt. Kurzum, am Ende gibt es mehrere davon.

    Die Story-Stränge werden nicht sauber zünde geführt und plump baut Herr Fitzeck schlechte, aber „Hauptsache ekelhaft harte“ Wendungen ein.

    Unterhaltsam bis zu ca 60%.

    Insgesamt nicht zu empfehlen.  

  6. Cover des Buches Besser als Bus fahren (ISBN: 9783499290947)
    Renate Bergmann

    Besser als Bus fahren

     (70)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch war echt niedlich. Renate beschließt, dass sie noch einmal eine große Reise machen möchte und lädt ihre Freundin Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein.

    Natürlich sorgen die alten Damen dort ordentlich für Trubel, als Gertrud schon nach kurzer Zeit für eine Ärztin gehalten wird und gar nicht daran denkt, dieses Missverständnis aufzulösen - schließlich muss sie sich schon mit ihrer Seekrankheit herumschlagen!

    Renate beschreibt wunderbar, wie es auf so einer Kreuzfahrt zugeht und scheut sich nicht, zuzugeben, dass es besonders was für das fortgeschrittene Alter ist. Selbst das Programm auf dem Schiff scheint perfekt auf die älteren Semester zugeschnitten.

    Renate und Gertrud stolpern von einem Abenteuer ins nächste und ich war gerne bei ihnen. Ich fand es schön, Renate mal mit ihrer Freundin zusammen zu sehen - und habe die anderen Figuren, die sonst in den Büchern auftauchen dennoch irgendwie vermisst.

    Trotzdem war es ein sehr schönes Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

  7. Cover des Buches Omama (ISBN: 9783552072015)
    Lisa Eckhart

    Omama

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Die gebürtige Lisa Lasselsberger ist mir durch die kabarettistischen Auftritte ihrer Kunstfigur Lisa Eckhart bekannt, die sich durch provokante Schonungslosigkeit und bitterbösen Humor mit österreichischer Dialektik auszeichnen. Mit ihrem Debütroman »Omama« wagt Lisa Eckhart einen urkomischen Ausflug durch ihre Familiengeschichte, dabei überlässt sie es dem Leser selbst, ob er die Geschichte als Rufmord oder Hommage betrachten möchte.

    Im Mittelpunkt von Lisa Eckharts Erzählungen steht, wie der Titel richtig vermuten lässt, ihre Großmutter Helga liebevoll Omama genannt. Helga wuchs mit ihrer attraktiven aber etwas depperten Schwester Inge in ländlicher Abgeschiedenheit auf. Als nach dem Krieg die Russen kommen buhlen die Mädchen um die Aufmerksamkeit der Soldaten und Helga wittert ihre Chance, als Inge unters Bett kriechen muss, um sich und ihre Schönheit vor den Besatzern zu verstecken.

    Kaum sind die Besatzer abgezogen, werden die Töchter von der Mutter angehalten ihre eingegangenen Verpflichtungen einzulösen (von denen sie niemals geglaubt hätte, dass nach dem Krieg noch ein Hahn danach kräht) und später wird Inge zu einem Doktor in die Stadt geschickt während Helga ihr Leben in einer Dorfwirtschaft aufnimmt und dort eine Liason mit dem Dorfschönling beginnt. Ein letzter Abschnitt nimmt uns mit auf Helgas Schmugglerfahrten nach Ungarn, Familienfeste und die Reisen von Omama und Enkelin.

    Die Anekdoten aus dem Leben der »Omama« werden aneinandergereiht und bestechen durch aufreizende Ironie, Lokalkolorit und den rustikalen österreichischen Dialekt.

    Die vierfache Einfältigkeit der dörflichen Gemeinschaft (Depp, Trinker, Matratze, Schönling) wird dabei genauso pietätlos auseinandergepflügt wie die Mutter- und Großmutterrolle. Frauen spielen bei diesen Episoden immer die tragenden Rollen, sodass z. B. die Existenz von Helgas Bruder, der Autorin erst recht spät in einem Nebensatz eine Erwähnung wert ist, und das alles dem Roman eine leicht feministische Note verleiht.

    Lisa Eckhart beweist in »Omama« ihr kluges Betrachtungsgeschick und setzt ihr Talent, anhand von Stereotypen und Klischees gesellschaftliche Strukturen und (eigentlich offensichtliche) Wahrheiten aufzudecken, bravourös unter Beweis. Dabei nimmt die junge Österreicherin kein Blatt vor den Mund, öffnet zuweilen Wunden und weidet diese genüsslich aus. Begrifflichkeiten wie »Popscherl« und »Flitscherl« stehen mit weiteren umgangssprachlichen Wortkanonen auf der Tagesordnung und bei den meisten erschloss sich die Bedeutung direkt im Kontext. Als kleines Goodie wäre natürlich für deutsche Leser*innen eine Übersicht der Übersetzung im Buch oder auf einem Lesezeichen grandios gewesen.

    Nicht jeder wird Gefallen an Lisa Eckharts teils direkten, teils ironischen und vor allen Dingen schwarzhumorigen Stil finden. Die Kabarettistin nimmt einen großen Teil im Roman ein und lässt zuweilen einen roten Faden vermissen. Die herrlich pointierten Sätze bergen allerdings soviel mehr als Wortwitz und Humor in sich, dass man unweigerlich zum Nachdenken angeregt wird.

    Fazit

    Ein urkomischer Roman über die Nachkriegszeit, Familie und die Beziehung zwischen Enkel und Großmama. Mit ihrem herrlich pietätlosem und intelligentem Sarkasmus spricht Lisa Eckharts »Omama« die Lachmuskeln genauso an wie den Denkapparat. Alles andere als fade Skandal-Literatur!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.09.2020

  8. Cover des Buches Mord ahoi! (ISBN: 9783746630540)
    Frida Mey

    Mord ahoi!

     (39)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Im dritten Teil der Krimireihe erleben wir Elfie Ruhland, die Kommissarin Alex und Mops Amadeus auf einem Kreuzfahrtschiff. Natürlich befindet sich Elfie dabei im Dienst! Sie soll dem Schiffseigner Bericht erstatten, weshalb der Luxusliner viel weniger Gewinn abwirft, als seine übrigen Schiffe.

    Natürlich deckt Elfie nicht nur finanzielle Schwierigkeiten auf, sondern auch zwischenmenschliche Schwierigkeiten, bei denen Vorgesetzte ihre Mitarbeiter schlecht behandeln. Schnell werden wieder Minuspunkte gesammelt, die schon den einen oder anderen den Kopf gekostet haben.

     

    Schnell wird es spannend, während Elfie noch Zahlen und Unterlagen überprüft, verschwindet plötzlich ein Crewmitglied an Bord. Eine Reihe von Unstimmigkeiten läßt  Elfie aufhorchen und Alex hat jede Menge Verdächtige, die mit dem Verschwinden zu tun haben könnten. Natürlich gerät auch Elfie wieder ins Visier, die plant aber ein ganz  anderes „ Projekt“, auch ohne Notizbuch!   

     

    Ich habe mich wieder prächtig amüsiert und bin ganz begeistert von der rüstigen Elfie Ruhland. Dieser Teil war ausgesprochen spannend  und Elfie hat ihrem Namen alle Ehre gemacht.

    Eine absolute Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Versunken (ISBN: 9783453419094)
    Sabine Thiesler

    Versunken

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Bonsai-Fee

    Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben.

    Gerade habe ich mein erstes Hörbuch von Sabine Thiesler beendet und bin noch immer atemlos:

    die Story hat mich direkt in den Sog gezogen - anfangs nicht so turbolent und rasend wie andere Thriller - aber wunderbar und subtil und süchtig machend .!!! 

    Gegen Ende habe ich keine Anrufe mehr angenommen oder Mails beantwortet !!!

    Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben und könnten in meiner Nachbarschaft wohnen und ich würde alle freundlich grüßen - alle würden es schaffen, mir etwas vorzumachen oder einfach sie selbst zu sein. 

    Von Anfang bis Ende ein gelungenes Buch.


    DER KINDERSAMMLER wartet schon auf mich !

  10. Cover des Buches Die Korrekturen (ISBN: 9783499255496)
    Jonathan Franzen

    Die Korrekturen

     (475)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Jonathan Franzen gilt als einer der bedeutensten Schriftsteller der Gegenwart. Paul Auster beneidet ihn um seine literarischen Fähigkeiten. Man zieht Vergleiche mit David Mitchell und viele Literaturkenner fragen sich, warum Franzen noch nicht der Nobelpreis verliehen wurde. Aber das sind nur die, die nicht wahrhaben wollen, dass dieser Preis überwiegend ein Politikum ist. Wenn man sich von „Unschuld“ hat fesseln lassen, so muss man zwangsläufig bei Franzen’s erstem Meisterwerk landen. Letzteres entstand bereits 2001, wurde in kurzer Zeit zum Weltbestseller und wurde von Literaturpreisen anderer Gremien überhäuft.

    Auch auf dieser Plattform wurde „Die Korrekturen“ bereits mehrfach kommentiert oder erwähnt, aber meine Begeisterung braucht ein Ventil. Aber wo anfangen?

    Es ist eine Familiengeschichte. Die Familie soll an Weihnachten im Elternhaus zusammenkommen. Das kommt Ihnen bekannt vor? Genau! Ist es nicht in fast jeder Familie so, dass an eben diesem Fest eine romantisch-infantile Stimmung voller überbordernder Emotionen erzeugt wird, die die Wirklichkeit für eine unterschiedlich lange Zeit ausblendet? Mit eben diesen Assoziationen und Wiedererkennungseffekten spielt Franzen in teils subtiler, teils ganz offensichtlicher Form und hält dem Leser ein ums andere Mal den Spiegel vor. Wenn man will. Natürlich kann man aber - so scheint es in manchen Reviews jedenfalls der Fall zu sein - das alles auch nicht erkennen. Dann verharrt der Leser leider in einer mehr oder weniger netten Familien-Story und verzichtet auf den Benefit der Selbsterkenntnis.

    Manche reduzieren den Roman auf den Alterungsprozess des Vaters Alfred. Wirklich brilliant, wie Franzen in einzelnen Abschnitten die Gedankenwelt eines schwer degenerierten, phasenweise Demenz-geprägten alten Mannes beschreibt. Ja, das ist auch ein Thema, aber nur eines von vielen innerhalb des Familiengefüges. Dazu gehören in einem Atemzug die vier anderen Einzelschicksale, zum Beispiel des ältesten Sohnes und im konventionellen Sinne erfolgreichen Gary (meine Familie, mein Haus, mein Boot), der aber mit seiner Rolle des Ältesten in der Ursprungsfamilie genauso schwer zurecht kommt wie mit der Rolle des Ehemannes und Vaters in seiner neuen Familie. Der zweite Sohn Chip, der vermeintliche Looser, der sich aber als Lebens- und Überlebenskünstler erweist. Die Jüngste, die Tochter Dennis, die in der Familie und im Leben alles perfekt machen möchte und auf der Suche nach ihrer Identität jeden Halt zu verlieren droht. Und natürlich die Mutter Enid, der Prototyp einer Heile-Welt-Mutter, die zur Bewahrung ihrer idyllischen Scheinwelt und ihrer irrealen Ideale kognitive Dissonanzreduktion ohne Ende anwendet. Man könnte die Liste endlos fortsetzen, da all diese Protagonisten wunderbar in ihrer jeweiligen Interaktion im Leben und untereinander entwickelt werden. Nicht nur Eltern-Kinder-Konflikte, fehlende Ablösungen, altersunabhängige Rollenkonservierungen, sondern auch Beziehungsfeinheiten bei jungen wie bei alten Paaren mit all ihren Intrigen und Manipulationen. Und vieles mehr. Ohne dass Franzen billige Stereotypien nutzt, kann sich hier fast jeder Leser irgendwo wiederfinden.

    Dass das alles sprachlich vom Feinsten ist, kann zum Schluss, um den Rahmen nicht zu sprengen, nur noch eine Randbemerkung sein, dabei steht Franzen auch genau dafür - eine herausragende Sprachvielfalt, treffsicher, oft humorvoll, betroffen machend, auch Szenen aushaltend, sodass sie dem Leser schon fast physisch und psychisch wehtun. Und bei aller Liebe zum maximal gut recherchierten Detail dennoch immer im richtigen Erzähltempo. Ein Kompliment auch an die Übersetzerin Bettina Aberbanell - solch ein Sprachfeuerwerk unter Bewahrung der literarischen Qualität will erst einmal übersetzt sein.

    Auf der Bühne dieses Buches wird bravourös eine literarische Familienaufstellung aufgeführt, von der wir im Zuschauerraum auf unseren Logenplätzen ganz viel mitnehmen können. Wenn wir es zulassen.

  11. Cover des Buches Calypsos Irrfahrt (ISBN: 9783551555199)
    Cornelia Franz

    Calypsos Irrfahrt

     (77)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war spannend und auch interessant. Die Protagonisten mochte ich sofort und man hat auch irgendwie immer mit ihnen mitgefiebert, andererseits hat man immer gehofft, dass sie zusammenbleiben können. 

    Das Ende hat mich dann doch etwas enttäuscht, denn ich denke da fehlt einiges. Fragen blieben offen: Wie kam es dazu? usw. 

    Trotzdem absolute Leseempfehlung. 

  12. Cover des Buches Männerferien (ISBN: 9781503953987)
    Friedrich Kalpenstein

    Männerferien

     (49)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    92/2019 Rezension – unbezahlte Werbung
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    Friedrich Kalpenstein

                MÄNNERFERIEN

    Anja und Herbert wollen zusammen eine Kreuzfahrt unternehmen. Kurz vor Urlaubsantritt verletzt sich Anjas Kollegin und sie entschließt sich, zuhause zu bleiben, damit sie ihr Cafè weiterführen kann.
    Da an der  Reiserücktrittsversicherung gespart wurde und die Reise nicht verfallen soll, entscheidet sich Herbert mit seinem langjährigen Freund Hans die Reise anzutreten. 
    Dort angekommen ist die Enttäuschung von Hans sehr groß. Für eine Außenkabine hat das Geld wohl nicht gereicht. 
    Hans ist ein Draufgänger und will der Frauenwelt imponieren. Er gibt an, dass er ein Jogalehrer ist. Schon ist die holde Weiblichkeit angetan und sie verabreden sich zur morgendlichen Jogastunde.
    Herbert, der typische Finanzbeamte und Hans, der große Draufgänger können unterschiedlicher nicht sein. So wird den Beiden nie langweilig.
    Was sie bei einer Woche Kreuzfahrt erleben, in welche Fettnäpfchen sie treten und warum sie lieber ein Kindermenü essen, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

    Was für ein tolles Buch. Es fängt schon mit der Parkplatzsuche in Genua an, geht weiter zu verpatzten Landausflügen und auch die Abendessen sind nicht ohne.

    Friedrich Kalpenstein versteht es zu unterhalten. Der Schreibstil ist sehr erfrischend und voller Situationskomik, die sich kein zweites Mal wiederholt. 
    Die Kapitel sind kurz und man fliegt nur so durch die Zeilen.
    Es ist derart bildhaft dargestellt, dass man mitten im Geschehen ist.

    Herbert ist solide und liebt seine Anja über alles. Das macht ihn besonders sympathisch, aber auch Hans ist sehr gut dargestellt. Die Charaktere sind absolut gelungen.

    Ich bin infiziert von diesem tollen Schreibstil, sodass ich die vorherigen Bücher unbedingt noch lesen möchte. 
    Das Buch eignet sich nicht nur für Frauen, sondern für Männer gleichermaßen

    Ich hatte es fast in einem Rutsch durchgelesen und gebe eine absolute Leseempfehlung.

    Fazit: Amüsant, spritzig, heiter und versprüht gute Laune.
    💥💥💥💥💥
  13. Cover des Buches Wunder & so - Falls ich dich küsse (ISBN: 9783414825483)
    Mara Andeck

    Wunder & so - Falls ich dich küsse

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Lalalovesbooks

    Es ist ein super Buch! Es ist eine tolle Grundstory, verpackt in vielen kleinen Details. Man hätte am am Anfang nicht annähernd ahnen können, wie es ausgeht. Tolle Figuren und Charakter! Das Ende ist sehr Bewegend und auch zwischendurch sind die Augen nicht trocken geblieben. Es ist eine tolle Liebesgeschichte und gleichzeitig auch spannend und vor allem sinnvoll. Viele Kluge Worte und gute Zitate. Ich freue mich schon, den zweiten Teil zu lesen.

  14. Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)
    Carla Berling

    Der Alte muss weg

     (46)
    Aktuelle Rezension von: PettiP

    Die Freundinnen Elfie, Babette, Steffie, Marion und Zieta treffen sich jeden Montag im „Brauhaus“. Jede von Ihnen ist grundverschieden, aber sie harmonieren super miteinander. Sie tauschen sich über das Für und Wieder ihrer Beziehungen aus und trinken dabei oft heftig. So geschieht es das Steffie von einer Fernsehreportage erzählt, in der ein Professor der Kriminologie erwähnte dass viele Morde im persönlichen Umfeld, gar nicht als solche entdeckt werden. Das gibt der einen oder anderen Freundin zu denken.

    So beginnt der Roman von Carla Berling mit der Frage, „Sollte man sich des Ehemanns entledigen? Und würde das auffallen?“. 

    Am Anfang fand ich in diese Story etwas schleppend rein. Es wurde viel sinniert, ob und wie sich die Frauen ihrer Männer entledigen könnten. Als es dann aber richtig losging, konnte ich mich kaum noch trennen. Wie Carla Berling das Leben und die Ehequirälen der Charaktere beschreibt, ist im Großen und Ganzen realitätsbezogen dargestellt. Das Alles wird mit sehr viel Witz und auch etwas Ironie beschrieben.

    Fazit: Ein toller Roman, mit Krimi potenzial und Witz, fast aus dem Leben gegriffen.   

  15. Cover des Buches Feuerprobe (ISBN: 9783810530233)
    Susanne Fröhlich

    Feuerprobe

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Froehlich

    Es geht nicht immer alles geradeaus. Ich liebe Andrea zu beobachten. Mag, dass sie auf mich authentisch wirkt

  16. Cover des Buches Mord auf der Donau (ISBN: 9783740804565)
    Beate Maly

    Mord auf der Donau

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Silent_Darkness

    "Mord auf der Donau" von Beate Maly entführt den Leser in die Zwischenkriegszeit Wiens. Die aus den Vorgängern bekannten Ermittler Ernestine und Anton sind wieder mit an Bord - wortwörtlich, denn dieses Mal begeben sie sich auf eine Donauschifffahrt mit Filmvorführung. Und - wie sollte es anders sein? - auch mit einem Mord. 

    Maly hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt die historische Zeit sehr schön. Auch die Charaktere sind fein gezeichnet und man kommt trotz des großen "Ensembles" (ganz Agatha Christie) nicht durcheinander.

    Während der Geschichte hat man hier und da schon einen Verdacht, wer es denn gewesen sein könnte. Auch die Ausflüge in die Psychologie und deren Ansätze von damals fand ich sehr spannden.

    Leider kam die große Enttäuschung am Ende, da es völlig aus der Luft gegriffen ist und es bis auf einen Satz, der weiter vorne im Buch am Rande erwähnt wurde, überhaupt keine Hinweise auf die Person als Täter gab! 

    Schade. Aber dennoch gibt es drei Sterne für all die Seiten vor dem Ende ,)

  17. Cover des Buches Nie zu alt für Casablanca (ISBN: 9783894255831)
    Elisabeth Frank

    Nie zu alt für Casablanca

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Shelly_Literally

    "Nie zu alt für Casablanca" ist ein spannender Kriminalroman, der einen guten Auftakt einer neuen Romanreihe startet. Das Buch umfasst 345 Seiten und ist 2018 erschienen. Die Autoren sind Christian Homma und Elisabeth Frank. 

    Als die V.I.E.R. - Gero Valerius, Rüdiger, Ina-Marie und Elenora - noch jung waren, haben sie den Verbrechen hinterhergejagt und haben zusammen spannende Fälle gelöst. Sie waren beste Freunde und immer für einander da. Doch wie es so oft ist, haben sie sich irgendwann aus den Augen verloren. Erst schien es nicht so, als würden sie jemals wieder etwas zusammen machen - geschweig edenn, wie in alten Zeiten Kriminalfälle lösen - , doch als Rüdigers Frau stirbt, ist für alle eines klar: Sie müssen  sich erneut wieder finden und diesmal wirklich Freunde bleiben.Dass der Immobilienmarkler Schlüter stirbt, kommt ihnen genau recht. 

    Sofort stürzen sie sich in ein Abenteuer mit ungeahnten Entwicklungen. Denn auf der Suche nach der Erklärung für den vermeintlichen Unfall, kommen die V.I.E.R einem illegalen Elfenbein-Handel auf die Schliche. 

    Durch den Polog kann man super in die Geschichte einsteigen, da er Spannung erzeugt und der Epilog die Story nahezu perfekt abschließt. Man bekommt sofort Lust weiter zu lesen, denn man will unbedingt wissen, was die V.I.E.R noch so alles erleben. 

    Meiner Meinung nach ist das gesamte Buch stark an die Abenteuer der "Fünf Freunde" angelehnt, was ich aber nicht als schlecht bewerten würde. Denn wenn man jene mag, kann man sich sicher sein, auch diesen Roman zu lieben. 

    Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und man kommt gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist toll und es gibt nicht eine Stelle, die ich als komisch oder irritierend bezeichnen würde. 

    Definitiv eines der besseren Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe!

  18. Cover des Buches Moffenkind (ISBN: 9783827194497)
    Jörg Böhm

    Moffenkind

     (65)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] - Jörg Böhm - "Moffenkind"

    "Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist." *Andreas Tenzer*

    Backcover:

    Feierlich tritt die >>Star od the Ocean<< von Hamburg aus ihre Jungfernfahrt zu den Metropolen Westeuropas an.

    Mit an Bord ist Wilhelmina Nissen, Matriarchin einer Hamburger Kaffeerösterei. Sie hütet ein schreckliches Geheimnis, das bis in die Kriegswirren von 1942 zurückreicht.

    Eva Bredin begleitet ihre Großtante und ist dem mysteriösen Verschwinden ihrer Freundin Sanne vor zwanzig Jahren auf der Spur.

    Doch während der Kreuzfahrt werden ausgerechnet die beiden Passagiere ermordet, die Eva der Wahrheit ein großes Stück näherbringen sollten, und die dunkle Familiengeschichte wird ihr zum Verhängnis...

    Inhalt:

    Sie wachte auf. Benommen und schwach. Um sie herum war es dunkel. Tief und schwarz. Alles schien sich zu drehen. Wie in einem Karusell. Immer schneller und schneller.

    Wo bin ich fragte sie sich, während sie versuchte, sich zu erinnern. Die Wahrheit! Ja, sie war zu ihnen gegangen, um die Wahrheit herauszufinden. Hatte nur mit ihr reden wollen. Hatte es tun müssen. Es war ihr Auftrag gewesen. So hatte sie den Wunsch verstanden, der an sie herangetragen worden war. < S. 7


    Fazit:

    Auch dieses Buch von Jörg Böhm ist einfach super. Auch das Cover passt super zu dem dahinterstehenden Kreuzfahrtkrimi.

    5 von 5 Sternen

  19. Cover des Buches Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche (ISBN: 9783596031849)
    Sabine Weigand

    Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte
    Inhalt  
    Elonore von Aquitanien stammt aus einer der reichsten Herzogtümer in Frankreich, nicht einmal der französische König konnte über so einen Besitz verfügen. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass der König mit dem Herzogtum eine Allianz eingehen wollte. Eleonore kam mit ihrer geliebten Schwester an den französischen Hof in Paris und wurde mit dem zukünftigen König Ludwig verheiratet. Doch obwohl diese Ehe anfangs sehr glücklich schien, bekam diese nach und nach immer mehr Risse. Am Ende wurde die Ehe geschieden und Eleonore war keine Königin von Frankreich mehr. 

    Das Schicksal meinte es aber weiterhin gut mit ihr. Denn sie entbrannte in voller Liebe zu dem jungen Herzog von Anjou, Heinrich. Dieser war dank seiner Mutter Mathilda ein Anwärter auf den englischen Thron. Nachdem er diesen im Kampf errungen hatte, nahm er Eleonore zur Frau und machte sie zur Königin von England. Aber auch diese Ehe blieb nicht ohne Brüche. 

    Eleonore wurde für Jahre eingesperrt auf einer Burg und hatte keinen Kontakt zur Außenwelt. Erst als ihr Gatte starb und ihr Sohn Richard Löwenherz den Thron bestieg, war sie keine Gefangene mehr und sie stand ihrem Sohn mit Rat und Tat zur Seite...

    Meine Eindrücke 
    Wie ihr oben schon lesen konntet, bin ich fasziniert von der englischen Geschichte und ich wurde mit dieser Lebensgeschichte nicht enttäuscht. Ich fand es wunderbar, dass Eleonore ihre Geschichte selbst erzählt hat und sich dabei nicht nur auf die positiven Ereignisse beschränkte, sondern auch ihre eigenen Fehler kundtat. Auch hat es mir gut gefallen, dass man mehr über die damaligen politischen Begebenheiten und die Lebensumstände der Bevölkerung erfahren hat. Damit entstand ein lebendiges Bild vor den Augen und man hatte das Gefühl tatsächlich auch dabei gewesen zu sein. 

    Lohnt sich dieses Buch?
    Sabine Weigand nimmt den Leser in die Zeit des englischen Hochmittelalters mit. Dabei lässt sie die Gegebenheiten aus der Perspektive einer der herausragendensten Persönlichkeiten dieser Zeit erzählen, nämlich Eleonore von Auquitanien. Diese Frau muss sich in der damals durch Männer dominierenden Welt behaupten. Dies gelingt ihr aus eindrucksvolle Weise. Erst als Königin von Frankreich und dann als Königin von England ist sie an den politischen Geschicken des jeweiligen Landes beteiligt. 
    Ich bin der Meinung dieses Buch lohnt sich für alle - seien sie historisch interessiert oder nicht. Eleonore von Aquitanien ist auch heute noch ein Vorbild für alle starken und selbstbewusste Frauen, die sich in dieser Welt gegen alle Widerstände behaupten müssen. 
  20. Cover des Buches Sonnendeck (ISBN: 9783492303637)
    Gisa Pauly

    Sonnendeck

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Ich bin auch durch diesen Teil der Reihe wieder durchgeflogen und freue mich, dass es jetzt direkt weitergeht mit dem nächsten Band. 

  21. Cover des Buches Abgeschminkt (ISBN: 9783453207165)
    Ilka Bessin

    Abgeschminkt

     (30)
    Aktuelle Rezension von: oliver

    Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Als Fan von Cindy aus Marzahn, war dies einfach ein Muss  dieses  Buch zu lesen. Klare Kaufempfehlung von mir...

  22. Cover des Buches Seesterne küssen nicht (ISBN: 9781534660427)
    Martina Gercke

    Seesterne küssen nicht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Im Leben von Mia läuft alles perfekt. Mit ihrer Hochzeit in Neapel geht ein langgehegter Traum in Erfüllung. Als sie jedoch ihren Verlobten einen Tag vor der Hochzeit im Bett mit ihrer besten Freundin erwischt, läuft Mia davon.
    Im Hafen trifft sie auf einen Offizier, dessen Kreuzfahrtschiff gerade in Neapel vor Anker liegt, und betrinkt sich mit ihm in einer Bar.
    Der Abend nimmt eine unerwartete Wendung. Als Mia am nächsten Morgen aufwacht, befindet sie sich auf hoher See auf dem Kreuzfahrtschiff Sonnenglück – als blinder Passagier, und kein Hafen ist in Sicht ...

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, sodass ich es in kurzer Zeit durchgelesen habe. Es ist ein tolles, leichtes Buch der Reihe.
    Mia erwischt vor dem Tag der Hochzeit ihren zukünftigen mit ihrer besten Freundin im Bett. Sie ist so fertig, dass sie verschwindet und sich betrinkt. Dann trifft Sie auf Thorsten und geht mit ihm in eine Bar am Hafen und trinkt weiter. Thorsten nimmt Mia mit auf das Schiff Sonnenglück und gibt sich als Kaptain aus, bis derselbige auftaucht und mit Thorsten sprechen will. Mia versteckt sich nach dem übergeben auf einem Himmelbett am Pool und schläft ein, wird erst am nächsten Morgen auf Deck wach und macht sich auf die Such nach Thorsten. Thorsten versteckt Sie in seiner Kabine, was sich Mia nicht gefallen lässt und verschwindet heimlich auf Deck, wo Sie Tobias trifft...schon nimmt diese tolle Geschichte ihren Lauf...
  23. Cover des Buches Darkness - Wettlauf mit der Zeit (ISBN: 9783426500316)
    Douglas Preston

    Darkness - Wettlauf mit der Zeit

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Was hast du eigentlich herausgefunden, das dich bewogen hat, das Kloster in solcher Eile zu verlassen, Constance?«
    »Das ist schnell gesagt. … Ich habe mir deine Abschiedsbitte zu Herzen genommen. Ich habe Nachforschungen angestellt.«
    »Und wie macht man das in einem tibetischen Kloster?«
    »Mit Unverfrorenheit.«

     

    Endlich Frieden, Ruhe, wieder ganz zu sich kommen… Aloysius Pendergast und sein Mündel Constance haben sich für ein paar Monate in ein tibetisches Kloster zurückgezogen, um die schlimmen Vorfälle der letzten Zeit zu verarbeiten. Doch ein Spitzenagent wie Pendergast wird auch dort benötigt, denn die Mönche bitten ihn um Hilfe, weil ihnen ihre wertvollste Reliquie gestohlen wurde. Pendergast hat tatsächlich bald eine Spur, der er auf den gerade zu seiner Jungfernfahrt aufgebrochenen Luxusliner Britannia folgt. Die Überfahrt wird zu einem wahren Horrortrip, den diverse Passagiere nicht überleben werden…

     

    Auch dieser achte Band meiner aktuellen Lieblingsreihe konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Die Kapitel im Kloster schaffen gleich die passende mystische Atmosphäre, die Neugierde nagt an mir und ich frage mich, was an dem gestohlenen Gegenstand so gefährlich sein kann, dass er niemals in falsche Hände gelangen darf. Kurz nachdem Pendergast sich auf die Fährte des Diebs gesetzt hat, ereignet sich bereits der erste Mord, dem reichlich weitere folgen werden. Ein Serienkiller auf einem Kreuzfahrtschiff ist schon eine mehr als gruselige Vorstellung, der Horror auf dem Schiff lässt sich allerdings noch steigern.

     

    Pendergast agiert so kultig wie immer, diesmal darf man sich zudem auch auf sehr viel Ermittlungsarbeit durch Constance freuen. Sie läuft so langsam aber sicher zu Hochform auf und der Schluss, der ebenfalls im tibetischen Kloster spielt, macht sehr neugierig, wie wohl ihre Zukunft aussehen wird. Auf D’Agosta musste ich in diesem Buch verzichten, die ersten Seiten im Folgeband haben mich dafür aber bereits entschädigt. Ein bisschen arg mystisch und meditativ wurde es für meinen Geschmack zwischendurch, es passte allerdings zum Thema, daher darf ich nicht wirklich meckern.

     

    Dieser Band ist als Einzelband der Reihe ausgewiesen, vom Fall her sind auch keine Vorkenntnisse erforderlich. Da die Charaktere und ihre Entwicklung aber sehr wichtig sind und es zudem immer wieder zu Querverweisen kommt, würde ich empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten. Als Reiselektüre auf eine Kreuzfahrt würde ich das Buch vielleicht nicht mitnehmen, aber auf dem Trockenen verspricht es sehr spannende Unterhaltung.

     

    Fazit: Wieder ein sehr spannender und kultiger Band der Reihe. Schnell weiter zum Folgeband ;-)

  24. Cover des Buches Über Kreuz (ISBN: 9783954515660)
    Anke Gebert

    Über Kreuz

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Shanna1512
    Kurzweiliger Regiokrimi, dem es aber komplett an Spannung fehlt. Flüssiger Schreibstil, allerdings mit Passagen, die sich wiederholen. Kunstkritiker stirbt an einem Unfalltod, oder war es Mord. Unreife, selbternannte Privatdetektivin begibt sich auf Spurensuche. Dabei kommt sie auf ein Kreuzfahrtschiff. Hier vergebe ich den 2. Stern. Die Beschreibung des Schiffes und das Thema Kreuzfahrt waren wirklich sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl mit an Bord zu sein. Aber das allein macht halt keinen guten Krimi aus. Nach einigen Seiten blindem Aktionismus, löst sich der Fall von alleine auf. Die Hauptprotagonistin Lena Wagner, verfällt wieder in ihre Kleinmädchenrolle und kuschelt mit ihrem Freund, Gähn.

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