Bücher mit dem Tag "kriege"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriege" gekennzeichnet haben.

202 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.340)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Es fiel mir erstaunlich leicht in den Viertel Teil der Saga rein zu kommen. Es ist viel passiert, es wurden wieder Schlachten geschlagen. Sansa und Aryas Entwicklung in dem Teil haben mir sehr gefallen. Auch Dani manifestiert sich immer mehr zu einen meiner Lieblingscharaktere. Ich musste auch lernen, das ich Tyrion eigentlich sehr ins Herz geschlossen habe, er hat trotz seiner Rolle eine gewisse Sympathie entwickelt. Das letzte Kapitel hat mich von allen am meisten überrascht. 

    Es war wieder ein spannender Teil. Hier und da zog es sich etwas hin aber die meiste zeit ließ es sich sehr flüssig lesen.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (743)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    Der Kampf um den eisernen Thron geht weiter ... Die heißersehnte Fortsetzung des größten Epos unserer Zeit! Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht … 


    Mein Fazit:

    Nach Buch 7 und 8, ist dieses Buch wieder ein episches Meisterwerk voller intrigen und Spannung! Die Sichtweisen der verschiedenen Persönlichkeiten sind so verschieden wie eh und je und alle haben sie ihre eigenen Probleme und keins gleicht einem anderen. Die Charaktere (alte sowie neue) sind vielschichtig und die Beziehungen sind verzwickt und das sogar mehr als je zu vor.

    Man hat noch keinerlei Ahnung wer zum Schluss auf dem eisernen Thron sitzen wird, denn für viele sieht es nicht gut aus. Doch ich bin mir sicher, dass der 10te Band wieder mehr Aufklärung geben wird.

    George R. R. Martin schreibt wie gewohnt ausufernd, doch genau das liebe ich an dieser Reihe. Seine Kreativität, Geschichkeit so viele Handlungsstränge zu erfinden und den Überblick zu behalten. Wahnsinn!

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.443)
    Aktuelle Rezension von: insanebookperson

    Reread, es passiert nichts, was in der Serie nicht passiert

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.973)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Tja, da stehe ich jetzt wieder ein paar Monate später und wahrscheinlich schon näher dran, den dritten Teil zu lesen und ärgere mich wieder mal, dass ich nicht schneller war. Aber ich habe gerade freudig festgestellt, dass ich in weiser Voraussicht das Ende direkt danach bereits zusammengefasst habe. Puh!


    Ich muss mir (inzwischen sind nochmal einige Wochen und Monate vergangen) jetzt was zusammenreimen bezüglich meiner Leseerfahrung. Ich hatte auf jeden Fall Spaß und direkt danach Lust auf mehr. Aber wie das immer so ist bei mehreren Handlungssträngen, hält man sich in dem einen lieber auf als in dem anderen. Das war hier auf jeden Fall auch so.

    ...


    Okay, mittlerweile sind wieder einige Monate ins Land gezogen und ich will morgen früh tatsächlich den dritten Teil beginnen. Das bringt mich jetzt natürlich wirklich in eine verzwickte Lage. Zum einen weil ich mich nicht mehr an viel erinnere und echt froh bin, dass ich die Kammer der vergessenen Romanenden ins Leben gerufen habe. Zum anderen weil ich den dritten Teil frei von Altlasten beginnen will. Anderseits ist es natürlich sehr passend, dass ich gerade jetzt (an Neujahr, auf die guten alten Vorsätze) wieder den Blog zum Leben erwecken will. Und jetzt kann ich eine ehrliche, und vermutlich auch sehr kurze Rezension darüber schreiben, was wirklich noch hängen geblieben ist.


    Also, was ich noch weiß: Ich wollte damals am liebsten direkt den dritten Teil lesen. Aber eigentlich hat sämtliche Figuren nur ein Schicksalsschlag nach dem anderen ereilt. Komisch, dass überhaupt irgendjemand Gefallen an der Reihe hat. Ein größeres Kompliment kann man einem Autoren wahrscheinlich nicht machen.


    Ich belasse es bei diesem Schlusswort.


    PS: Danke an das voraussschauende Vergangenheits-Ich. Dank der liebevollen Notizen kann ich darauf schließen, dass die Spannung vor allem auch durch die zarten Vorausdeutungen und grotesk poetische Sprache erzeugt wurde.


  5. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.594)
    Aktuelle Rezension von: Michelles_Notebook

    Einer meiner all time favourites! Claires Reise durch die Steine in ein rund 200 Jahre jüngeres Schottland lebt nicht nur von spannenden Charakteren, großen Emotionen und spannenden historischen Fakten, sondern auch von einem wunderbaren Schreibstil mit Humor und Drama an den richtigen Stellen - und natürlich von einer der schönsten Liebesgeschichten überhaupt! Denn Claire rechnet bei ihrer ungeplanten Reise in die Vergangenheit natürlich nicht damit, plötzlich einen englischen Hauptmann gegen sich und einen schottischen, steckbrieflich gesuchten Verbrecher für sich zu gewinnen…oder damit, dass ihr das Leben in einer anderen Zeit so ans Herz wachsen würde, dass ihr die Entscheidung, in ihre eigene Zeit zurückzukehren, gar nicht mehr so leicht fällt.

    Von der ersten Seite an habe ich dieses Buch geliebt (und sicherlich schon fünf Mal gelesen). In der ganzen Reihe steckt unglaublich viel Liebe zum Detail, gerade im ersten aber bleibt der Spannungsbogen trotzdem durchgängig oben, Claires Sarkasmus nimmt das Melodram, das vielen historischen Romanen gerne einmal anhaftet, wieder raus und macht die Figur umso sympathischer. Liebesgeschichte und Abenteuerroman halten sich hier die Waage und die vielseitigen Nebencharaktere bringen Leben in die Storyline.

    Ich würde noch mehr Sterne vergeben, wenn ich könnte!

  6. Cover des Buches Die Elfen (ISBN: 9783453315662)
    Bernhard Hennen

    Die Elfen

     (1.036)
    Aktuelle Rezension von: Laurasophie0410

    Obwohl ich bekommen habe, was ich mir bei diesem Fantasy Roman erhofft habe, kann ich nicht sagen, dass mir das Buch gefallen hat. So bekommen wir hier Elfen und andere Wesen wie Trolle und Zwerge, aber auch Menschen und gewiss zahlreiche Abenteuer.. Sprünge in der Zeit, Magie und vieles mehr.

    Gefallen hat mir der Schreibstil, der mich relativ flüssig durch die Seiten getragen hat. Jedoch kann ich nicht sagen, dass mich das Buch von Bernhard Hennen wirklich fesseln konnte. So war ich zu Beginn der Geschichte zwar noch sehr begeistert und freute mich ein schönes Fantasy Buch entdeckt zu haben, was sich nach den ersten 300 Seiten jedoch änderte.
    Um inhaltlich nicht zu viel zu verraten, lässt sich sagen, dass die Suche um Noroelle in meinen Augen leider viiiiiel zu langatmig war. So waren unsere drei Protagonisten Farodin, Nuramon und Mandred teilweise kurz davor ihr Ziel zu erreichen, nur um dann wieder bei Null anzufangen. Das ganze war mit lauter Schlachten ausgeschmückt, wo ich teilweise nicht mehr hinterherkam, wieso an dieser Stelle wieder gekämpft werden musste. Dennoch lassen sich auch positive Aspekte aufzählen wie das sagenhafte World-Building und die gelungenen Charakterentwicklungen. Nichtsdestotrotz bin ich mir sehr unsicher, ob ich den zweiten Band lesen soll, da ich mir die letzten 300 Seiten wirklich reingezwängt habe, weil ich nur sehr ungern Bücher abbreche. Teilweise habe ich hier nur noch das Ende der jeweiligen Kapitel überflogen, um grob zu wissen, was los ist… Ich war immer wieder kurz davor, das Buch abzubrechen.

  7. Cover des Buches Das Herz der Kämpferin (ISBN: 9783959672481)
    Adrienne Young

    Das Herz der Kämpferin

     (139)
    Aktuelle Rezension von: srah

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es findet sich selten eine wirklich gute Wikingergeschichte in diesem Stil. Adrienne Young hat es jedoch geschafft und vor allem ihr Schreibstil hat mir sehr gefallen. Man merkt, dass sie gut mit Worten umgehen kann und so bildete sich Eelyns Welt beim Lesen vor meinem inneren Auge. Young schafft es, passende Charaktere zu bilden und vor allem deren Entwicklung detailreich aufzuzeigen. Wer jedoch slow burn verabscheut, sollte dieses Buch nicht lesen.
    Es hat jedoch perfekt zu Eelyn gepasst und besser hätte ich mir die Umsetzung gar nicht vorstellen können. Eelyn ist ein starker Charakter, der trotzdem eine enorme Wandlung in diesem Buch durchmacht und aus ihrer Festung gerissen wird. Vor allem die Handlung mit ihrem Bruder hat mich sehr begeistert und ich wollte immer mehr von den beiden lesen. Leider muss ich einen Stern für das Ende abziehen. Das ganze Buch ist detailreich geschrieben und manchmal zog es sich ein bisschen, aber gerade zum Ende hätte ich mir genau das gewünscht. Doch dort hat es stark nachgelassen, obwohl es sehr gut gepasst hätte. 

  8. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.269)
    Aktuelle Rezension von: sabeck

    Wie in vielen seiner Werke, schafft Ken Follett es auch in diesem Buch eine Vielzahl an komplexen Charakteren zu erschaffen, deren Leben man als Leser gerne verfolgt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Jahrhunderttrilogie, die im gesamten 20. Jhdt. spielt. Der erste Band behandelt die Geschehnisse vor, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. 

    Charaktere unterschiedlichster Herkunft: Adelige, Hausmädchen und Fabrikarbeiter aus allen wichtigen Handlungsorten: England, Deutschland, Russland, Amerika, spielen die Hauptrollen. Sie sind allesamt sehr menschlich, wodurch ihre Schicksale oft sehr berührend, manchmal jedoch auch frustrierend sind. 

    Wie immer recherchierte Ken Follett sehr ausführlich für sein Werk, wodurch reale Charaktere, wie der amerikanische Präsident, mit den erfundenen Figuren gekonnt verschmelzen.

    Fazit: Sehr informativ und trotzdem nicht langweilig, auch wenn der Einstieg durch die vielen neuen Charaktere etwas zäh ist.

  9. Cover des Buches Mystic City - Das gefangene Herz (ISBN: 9783473584925)
    Theo Lawrence

    Mystic City - Das gefangene Herz

     (685)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Band 1 einer Trilogie. 

     

    Mystic City, eine Stadt geteilt in arm und reich. Unten in den Tiefen leben die Mystiker, die unterdrückt werden, die Armen. Hoch oben in den Horsten leben die Reichen und Nicht-Mystiker. 

    Aria Rose aus den Horsten verliert ihr Gedächtnis und ist verwirrt. Noch schlimmer wird es, als sie auf Hunter trifft, einen Rebellen. Sie darf sich nicht zu ihm hingezogen fühlen, schließlich gehört er zu den größten Feinden ihrer Familie. 

    Ein Machtkampf beginnt, doch wer wird am Ende siegen?

     

    Meine Meinung: 

     

    Vorab, ich bin begeistert von der Geschichte und bin heilfroh, dass Teil 2 und 3 bereits bei mir liegen. 

     

    Magic City hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in den Bann gezogen. Sofort tauchen schon zig Fragen auf, die man beantwortet haben möchte. Alles wirkt direkt etwas mysteriös und man fragt sich einfach nur, was da alles hinter steckt. Man muss unbedingt dran bleiben, weil man Antworten haben möchte. 

     

    Der Autor hat einen wahnsinnig guten Schreibstil. Lebendig, lebhaft, bildgewaltig, spannend und packend. Ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen und hatte jede Szene richtig vor Augen. Als ob man selbst mitten im Geschehen steckt. 

     

    Es gibt immer wieder spannende Momente. Besonders gegen Ende hatte ich eine Gänsehaut nach der nächsten. So sehr hat mich Theo Lawrence an die Seiten gefesselt. Sehr, sehr packend und bewegend. 

     

    Aria Rose…ach Aria. Die Tochter einer der mächtigsten Familien in den Horsten. Sie hat es alles andere als leicht. Was ihr teilweise angetan wird ist grauenhaft. Sie ist ein Spielball, ein Objekt. Das sogar in ihrer eigenen Familie. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Fakt ist, dass sie ein wirklich schweres Los hat. 

     

    Und ihre Familie, puh. Bei denen musste ich wirklich oft schlucken, weil ich nicht fassen konnte wie bösartig sie sind. Teilweise erschreckend was sie alles unternehmen um ihre Ziele zu erreichen. 

     

    Dann ist da noch Hunter, der es mir schon früh angetan hat. Einfach ein toller Charakter, den man nur gern haben kann. 

     

    In Mystic City geht es um Machtkämpfe, Unterdrückung, Intrigen, eine verbotene Liebe, und und und. 

     

    Fazit:

     

    Mystic City ist ein großer Lesespaß und hat mich sehr gut unterhalten. Eine spannende Story mit Tiefe und Gefühl. Sehr packend geschrieben, so dass man immer weiter lesen möchte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 

  10. Cover des Buches Der Platz an der Sonne (ISBN: 9783608962901)
    Christian Torkler

    Der Platz an der Sonne

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Der 1978 geborene Josua wächst vaterlos in einem Entwicklungsland auf. Seine gottesfürchtige Mutter schafft es mit verschiedenen Gelegenheitsjobs gerade so, ihre drei Kinder zu ernähren, aber eine Wohnung mit fließendem Wasser oder eine höhere Schulbildung kann sie ihnen nicht ermöglichen. Nach seiner Schulzeit arbeitet sich Josua vom Straßenverkäufer zum Parkplatzwächter hoch und fährt irgendwann sogar Taxi. Manchmal erscheint ihm das Glück zum Greifen nah, doch das Schicksal schlägt immer wieder zu und in einer hoch korrupten Diktatur und Mangelwirtschaft ist es nahezu unmöglich, etwas auf die Beine zu stellen. Dabei will Josua doch nur raus aus Elend, Schmutz und Hoffnungslosigkeit. Aber kann ihm das in seiner Heimat überhaupt gelingen – oder ist der einzige Ausweg die Migration ins gelobte Land auf der anderen Seite des Mittelmeers?

    Soweit, so bekannt, mag der ein oder andere jetzt denken – aber Stopp! Christian Torkler beschreibt in „Der Platz an der Sonne“ nicht die Geschichte eines afrikanischen Flüchtlings, der von Europa träumt. Im Gegenteil: Jousa Brenner wächst in Berlin auf, der Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik, die nach drei Weltkriegen immer noch halb in Schutt und Asche liegt, obwohl die reichen afrikanischen Demokratien Entwicklungshilfe leisten und nairobische Partnergemeinden neue Kirchendächer spendieren. Sehnsuchtsziel von Josua und seinen Kumpels ist dann auch Matema im reichen Tanganyika: „Wenn wieder einer weg war, hieß es, der ist in den Süden …“. Doch in seinem leicht schnodderigen Tonfall, der sich durch das gesamte Buch zieht, schildert er auch gleich den Haken an der Sache: Die reichen schwarzen Bongos wollen keine Armutsflüchtlinge. Aber was hat ein perspektivloses Weißbrot wie er schon zu verlieren?

    Torkler betreibt den Perspektivwechsel in „Der Platz an der Sonne“ in einer so detaillierten Konsequenz, dass er mir richtig an die Nieren gegangen ist. Gedanklich nachzuvollziehen, warum ein afrikanischer Flüchtling nach Deutschland kommt, ist das eine – vom Elend im Entwicklungsland Preußen und der Sehnsucht nach Afrika zu lesen, aber etwas völlig anderes. Es braucht kaum noch Fantasie, um sich dieses im Roman sechsgeteilte Deutschland, in dem so einiges schiefgelaufen ist, vorzustellen: den Dreck, die nach drei Kriegen kaum wiederaufgebaute Infrastruktur, Kriegsruinen, schimmelige Wohnungen, scharfe Grenzen und ein komplett korruptes System. Torkler führt seinen Lesern gnadenlos vor Augen, was für ein großer Zufall es ist, in welche Verhältnisse man geboren wird und dass es gar nicht so viele historische Fehlentscheidungen braucht, um ein Land im Chaos versinken zu lassen. Dass die vage Hoffnung auf eine bessere Zukunft reichen kann, um alles hinter sich zu lassen, wird äußerst nachvollziehbar illustriert. Genau wie das Fluchtthema: Hier soll es in umgekehrter Richtung übers Mittelmeer gehen – doch schon der Weg zur Küste ist eine grausame Odyssee, die ihre Opfer fordert.

    „Der Platz an der Sonne“ hat mich stellenweise kalt erwischt und ziemlich deprimiert. Torkler schildert schonungslos, wie das Leben in einem gänzlich anderen Deutschland aussehen könnte. Keine Feelgood-Lektüre, sondern ein harter Perspektivwechsel, der sich absolut lohnt. Man kann seine Komfortzone auch lesend verlassen – und weil Torkler einen auf jeder einzelnen Seite dazu zwingt, bereichert dieses Buch mindestens so sehr, wie es verstört.

  11. Cover des Buches Frostkuss (ISBN: 9783492280310)
    Jennifer Estep

    Frostkuss

     (2.676)
    Aktuelle Rezension von: anni5692

    ♡Rezension♡


    Frost Kuss ~ Mythos Academy I


    Von @jennifer_estep_author aus dem @piperverlag 


    Inhalt:

    Gwen, Gewndolyn Frost ist eine Gypsy, welche nach dem Tod ihrer Mutter von ihrer Großmutter nach Mythos geschickt wurde. Nach dem Tod einer Mitschülerin hat Gwen ein komisches Gefühl,dass etwas nicht stimmt. Mit Hilfe ihrer Gypsymagie versucht Gwen den Fall zu lösen.


    Fazit:

    Ein super Auftakt einer tollen Reihe. Das Buch ist voll von Magie, Mythologie und Herzschmerz. 

    Es ist spannend geschrieben, so dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Wenn ich nicht gelesen habe, habe ich überlegt was Gwen wohl als nächstes anstellt. Ich freue mich so auf den nächsten Band.


    4/5⭐️

  12. Cover des Buches Ein unmögliches Leben (ISBN: 9783100278272)
    Andrew Sean Greer

    Ein unmögliches Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Scheherazade

    Greta Wells lebt 1985 und hat gerade ihren Bruder verloren. Eine spezielle Behandlung schickt sie auf eine Reise der besonderen Art. Nämlich auf eine Zeitreise, bei der sie in alternativen Versionen ihres Lebens landet. So findet sie sich in 1918 und 1941 wieder. In jeder Epoche trifft sie die Menschen wieder, die ihr wichtig sind, ihre Liebe, ihren Zwillingsbruder, den Geliebten, ihre Tante Ruth. Aber jede Zeit ist anders und so sind auch die Menschen, die in ihr Leben nicht immer gleich. Es gibt verschiedene Träume, andere Tode und Greta ist in jedem Leben eine andere, aber welche Greta möchte sie wirklich sein?

    Die Story an sich fand ich großartig. Der Aufbau war wirklich interessant. So ist die Geschichte in Tagen aufgeteilt und Grete erlebt wirklich wichtige Ereignisse der Weltgeschichte, die aber unterschiedlicher nicht sein können. In der einen Zeit das Ende eines Krieges und in der anderen den Anfang. Auch sind die Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten an die Zeiten angepasste, was ich sehr überzeugend fand.

    Weniger überzeugen fand ich den Grund für Gretas Zeitreisen. Sie litt an einer Depression und bekam Behandlungen. Allerdings hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, diese Depression war nur Mittel zum Zweck. Ich habe schon einige Bücher mit depressiven Protagonisten gelesen und so wie Greta, ihr Leben und ihre Handlungen hier beschrieben werden, passt es für mich nicht zu einer depressiven Person. Deshalb war Greta mir anfangs auch nicht sehr sympathisch. Da die Depression aber irgendwann auch gar nicht mehr erwähnt wurde (obwohl sie natürlich noch Behandlungen dagegen bekam), störte es mich im Laufe des Buches weniger.

    Den Erzählstil fand ich zu Anfang wirklich schrecklich und ich wusste nicht, ob ich das Buch zu Ende lesen würde. Für mich war es einfach zu überladen mit Bildern und wahnsinnig kitschig.

    Ein Beispiel: „…, wenn meine kleine Gasse alle Farben gegen Blau tauschte und im Westen der helle, lavendel zerfließende Sonnenuntergang über dem Hudson stand.“ (S. 26) Aber zum Glück wurde dieser Kitsch mit der Zeit weniger.

    Insgesamt ein Buch, dessen Geschichte ich eigentlich sehr interessant fand, bei dem mich der Erzählstil allerdings nicht überzeugt hat. Deshalb gibt es 3 Sterne von mir.

  13. Cover des Buches Elfenwinter (ISBN: 9783453315679)
    Bernhard Hennen

    Elfenwinter

     (496)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Das rasante Tempo von Band 1 fehlt hier leider. Ebenso die vielen Veränderungen der Landschaft und Zeit. So hat das Buch für mich um gut und gerne 200 Seiten zu viel, die es relativ unnötig in die Länge ziehen. 

    Die Charaktere und Story wind aber schon sehr gut. En leichtes "Mittelbandsyndrom" würde ich sagen.

  14. Cover des Buches Der Ritter der Könige (ISBN: 9783442483723)
    Sabrina Qunaj

    Der Ritter der Könige

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Wales im 12. Jahrhundert. Maurice de Prendergast wird im Haus des Constable of Pembroke zum Ritter ausgebildet. Dieser gehört zum mächtigen Geraldine-Clan. Als Maurice Freundschaft mit Richard de Clare, dem Sohn des Earl of Pembroke, schließt, und auch noch die Verlobung mit einer der Töchter der Familie eingeht, verschafft ihm das viele Feinde. Aber Maurice geht unbeirrt seinen Weg. Als Ritter steht er seinem Freund de Clare im englischen Bürgerkrieg zur Seite und kämpft schließlich auch für ihn in Irland. Aber bald kommen ihm Zweifel, ob er mit dem brutalen Dermott den richtigen Fürsten unterstützt. Immer wieder muss er an die Visionen der Seherin Niah denken, die er als Junge kennenlernte und nie vergessen konnte.

    "Die Ritter der Könige" ist zwar der dritte Band in der Geraldine-Saga, aber man kann ihn auch prima einzeln lesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Wie schon die anderen beiden Bücher ist auch dieses hier fesselnd und unterhaltsam geschrieben. Geschichte wird lebendig und farbenprächtig erzählt und man merkt, dass die Autorin eingehend recherchiert hat.
    Die Figuren sind facettenreich und vielseitig, nicht einfach nur schwarz oder weiß.
    Durch Niah bekommt das Ganze auch teilweise einen ganz leichten mystischen Aspekt. Das gehört einfach zu Wales mit seinen Sagen und Legenden dazu.
    Es geht um Werte wie Loyalität, Ehre, Familie und Ritterlichkeit. Schade, dass davon heute in unserer Gesellschaft nicht mehr viel übrig ist.

    Maurice de Prendergast gab es wirklich und der Autorin ist es perfekt gelungen, Fakten und Fiktion in einem spannenden historischen Roman zu verweben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2) (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (Die Henkerstochter-Saga 2)

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Abenteuer von Jakob Kuisl, dem Henker von Schongau, seiner Tochter Magdalena und dem Medicus Simon Fronwieser gehen weiter. 

    Hier geht es um einen vergifteten Pfarrer und die Suche nach dem verborgenen Schatz der Templer. Wir sind im Jahr 1660.

    Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Es hatte eine tolle Atmosphäre, war spannend, unterhaltsam und auch lehrreich. 

    Auch war es stellenweise durchaus humorvoll. Ich mochte die zum Teil bissigen Dialoge, denn sowohl der Henker als auch seine Tochter als auch der Medicus sind sehr eigenwillige Figuren. 

    Sehr interessant fand ich auch die medizinischen Aspekte in diesem Buch. Wie damals geheilt (oder eben nicht geheilt) wurde, an was die Menschen glaubten,... 

    Insgesamt ein überaus gelungener Historischer Roman, und ich freue mich nun auf den nächsten Band der Reihe!  

  16. Cover des Buches Auf der Flucht (ISBN: 9783218009898)
    Karim El-Gawhary

    Auf der Flucht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder haben für ihr Buch verschiedene Fluchtgeschichten zusammengetragen und erzählen in 'Auf der Flucht' von der politischen Situation in und Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Sudan, Gambia, Somalia und Nigeria. Dabei erklären sie Hintergründe, sprechen die Folgen von Krieg und Bürgerkrieg an (vor allem in Bezug auf Syrien) und vermitteln Wissen über Schlepper (Organisationen, Strategien etc.).

    Mein Eindruck:
    Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich letztes Jahr eine Diskussionsrunde verfolgt, an der unter anderem Karim El-Gawhary teilnahm. Schon bei diesem Gespräch war ich beeindruckt von seiner Art zu erzählen, bewegt von seinen Schilderungen und gespannt auf sein Buch. Nun habe ich 'Auf der Flucht' gelesen und bin sehr begeistert von seinen und Mathilde Schwabeneders Reportagen.

    Das Buch ist sehr informativ und von der ersten Seite an bewegend. Die Einblicke in die politische Situation in verschiedenen afrikanischen und (vorder-) asiatischen Ländern waren sehr gut auf den Punkt gebracht, so dass ein Leser, der sich noch nicht mit der jeweiligen Region befasst hat, einen guten Überblick zu Geschichte, Politik und Leben im Land erhält.

    Die Reportagen sind detailreich geschrieben und fangen die jeweilige Stimmung im Land gut ein, informieren und bewegen den Leser durch die vielen persönlichen Schicksale, die näher beschrieben werden.

    Gefallen hat mir auch, dass die Autoren oft ihre Gedanken und Gefühle schildern sowie zeigen, wie man als Journalist mit Schilderungen extremer Gewalt und Traumatisierung umgehen kann (oder wie man bisweilen trotz jahrzehntelanger Erfahrungen nicht ohne Weiteres damit umgehen kann).

    Sehr gelungen fand ich auch den Lichtblick am Ende des Buches: die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft der Einwohner des oberösterreichischen Dorfes Großraming.

    Mein Resümee:
    'Auf der Flucht' sollte jeder lesen, der mehr über Flüchtlinge, Schlepper und die politische Situation in verschiedenen Ländern wissen möchte. Vor allem sollte das Buch von denjenigen gelesen werden, die nicht verstehen, wieso Menschen ihre Heimat verlassen und nach Europa/Deutschland kommen, um ein neues Leben in Sicherheit und mit einer Aussicht auf eine positive Zukunftsperspektive zu beginnen.
  17. Cover des Buches Hellcats - Episode 1: Der Kampf beginnt (ISBN: B07MB6FVK4)
    Eve Pay

    Hellcats - Episode 1: Der Kampf beginnt

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Scheibmair

    In diesem Buch geht es um die Zukunft, die nicht sehr rosig aussieht, da die Trennung zwischen Arm und Reich noch krasser wird, als es bei uns jetzt schon ist. Zusätzlich werden Mädchen entführt und um das zu verhindern, verunstalten Eltern ihre Töchter damit sie zu hässlich sind oder lassen sie als Jungs leben.

    Die Reise von Ruby alias James ist wahnsinnig interessant und spannend. Als ich mit diesem Buch begonnen habe, wusste ich noch nicht was mich erwarten würde, aber noch positiver überrascht hätte ich nicht werden können.

    Ich liebe das Cover und der Schreibstil ist wirklich toll zu lesen, verständlich und flüssig.

    Die Protagonisten sind sehr spannend und individuell dargestellt und mir wirklich sympathisch.

    Die Story selbst ist wirklich gut, ich bin von der Idee sher begeistert und ehrlich gespannt auf die nächste Episode der Reihe.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

  18. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.273)
    Aktuelle Rezension von: LeseBienchen53

    Cover: Zusammen mit der abgebildeten Maske und dem Untertitel finde ich es harmonisch. Die Maske wirkt so, als würde sie zerbröckeln.
    Schreibstil: Die wechselnde Perspektive ist gut gewählt und gelingt auch gut, da man einen Einblick in zwei komplett unterschiedliche Welten bekommt. Es ist faszinierend die unterschiedlichen Seiten des Imperiums so kennenzulernen. Die Kapitel sind teils kurz und wechseln so schnell zwischen den Handlungsorten hin und her.

    Handlung: Die Regierungsform es Landes ist sehr vielschichtig und spannend gemacht. Hinter jeder Ecke kann eine Intrige liegen. Die Herrscher greifen auf grausame Mittel um weiter zu herrschen. Die Welt wirkt hart und grausam, aber an der sich langsam entwickelnden Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten sieht man, dass es auch einen Funken Licht gibt.

    Charaktere: Elias und Laia sind mir über das Buch über immer mehr ans Herz gewachsen. Traumatische Erlebnisse prägen ihre Gedanken und ihr Handeln, aber sie gehen gestärkt daraus hervor.

    Fazit: Nach dem Lesen des Buches kann ich nur eins sagen: es ist ein grandioser Auftakt. Es hat absolut alles, was ein guter Fantasyroman im Jugendbereich braucht.

  19. Cover des Buches Kriegsklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453320574)
    Joe Abercrombie

    Kriegsklingen - Die Klingen-Saga

     (373)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das war mal wieder ein High Fantasy Auftakt genau nach meinem Geschmack!

    -> Großartig ausgearbeitete Charaktere die Ecken und Kanten haben und nicht unbedingt Sympathieträger sind - wenn ich grade so drüber nachdenke, eigentlich kein einziger von ihnen!

    -> Als Schauplatz eine Welt bzw. eine Gesellschaft (und zwar die Union) im frisch gewonnenen Frieden sich gesättigt und behaglich ausbreitet, während im Norden und Süden neue Unruhen drohen.

    -> Dazu eine Magie, die zwar langsam aus dieser Welt heraussickert, aber immer noch vorhanden ist und hier kein episches, Gänsehaut verursachendes Spektakel bewirkt, sondern eher ein dunkles, unheilvolles Gefühl mit sich bringt. Eine Macht, die ihren Preis fordert und die eher an Beklemmung und Angst erinnert, als an Freude und Feuerwerk.


    Die Figuren ... da hätten wir zum einen Logen "Neunfinger", der (ja, wie überaus einfallsreich) nur noch 9 Finger hat und als Berserker-Kämpfer unter den Barbaren im Nordreich bekannt ist. Der Kämpfe müde geworden begibt er sich in den Süden, ohne zu wissen, was ihn hier erwartet...

    Nämlich ein alter Magier - und zwar ein sehr sehr alter Hüter dieser Kunst, der lange in der Abgeschiedenheit lebte; sich jetzt aber gezwungen sieht, wieder in Erscheinung zu treten. Neben brodelnden Scharmützeln aus dem Norden und der trügerischen Ruhe aus dem Süden steigen nämlich unentwegt Gerüchte empor, die ihn zum Handeln zwingen.

    Dazwischen haben wir die Union: den Sieger aus der Schlacht gegen die Gurkhisen ruhen sie sich auf ihren Lorbeeren aus. Doch natürlich werden auch hier Intrigen gesponnen und in deren Netz gerät der verkrüppelte Inquisitor Glokta. Ein Held, der allerdings durch einen langwierigen Aufenthalt in Kerkern und zahlreichen Foltern ein Dasein im Schatten fristet (allerdings in hoher Position).
    Hier begegnen wir auch dem selbstverliebten Fechter Jezal Luthar, den unbeliebten Maro West und dessen entzückender Schwester Ardee, die jedoch ein loses Mundwerk hat.

    Dazu kommen noch einige andere interessante Charaktere - aber wenn das jetzt vielleicht etwas überfüllt wirkt, bietet es beim Lesen eine spannende Abwechslung und man behält beim Lesen eine gute Übersicht, dem Autor sei Dank!
    Mit viel Feingefühl und gutem Gespür lenkt Joe Abercrombie viel Aufmerksamkeit auf eine gleichbleibende Spannung, die mich durchwegs gefesselt hat. Man lernt Land und Leute genügend kennen,um weitere Neugier zu schüren und gewürzt wird das ganze noch mit zahlreichen Kämpfen, die es nicht an Brutalität mangeln lassen.

    Mich hat es jedenfalls von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Der Aufbau ist ähnlich wie in anderen High Fantasy Geschichten, dennoch gibt es genug neues zu entdecken und grade mit den typischen und dennoch außergewöhnlichen Figuren hat mich der Autor packen können.


  20. Cover des Buches Der letzte Krieger (ISBN: 9783492269254)
    David Falk

    Der letzte Krieger

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Avalaia
    "'Ich bin kein Held. Helden wissen, wann es Zeit ist zu sterben.'" (S. 102)

    Klappentext:
    Das Zeitalter der Menschen ist vorüber...
    Feindschaft und Missgunst herrschen unter den Völkern Ardaias. Die Fehden der Zwerge und Elfen entzweien das Land, und die Intrigen unter den Elfenvölkern schwächen ihre eigene Herrschaft. Zwischen diese Fronten gerät der zynische Krieger Athanor, der einzige Überlebende des Menschengeschlechts. Doch dunkle Zeichen künden vom Erscheinen eines neuen Feindes, der sie alle vernichten könnte. Und Athanor muss erkennen, dass die letzte Schlacht der Menschen noch nicht geschlagen wurde...
    ... doch sie hinterließen ein blutiges Erbe
    (Originalausgabe. August 2013 Piper Verlag GmbH, München.)

    Zum Inhalt:
    Es scheint ein Abend wie jeder andere zu sein, als Athanor, der einzige Überlebende des Menschengeschlechts, mal wieder schlecht schlafen kann, weil ganz in der Nähe eine Meute Orks eine Fete zu feiern scheint. Da er ohnehin nichts zu verlieren hat, macht er sich also auf, der Freude der Orks ein Ende zu bereiten, damit er wenigstens in Ruhe schlafen kann. Je näher er kommt, desto klarer sieht er: Sie feiern nicht, sie foltern jemanden. Zwei Trolle. Während er sich also seinen Weg freischnetzelt, stoßen drei Elfen hinzu, die ihn anhalten, die restlichen Orks töten und die Trolle beschützen. Mit dieser skurrilen Szenerie beginnt Athanors Abenteuer und haucht ihm neues Leben ein, als er glaubt, schon längst tot zu sein.

    Sprache und Stil:
    Man kann nun nicht behaupten, dass Herr Falk hier mit unbändigen Wortgeflechten und melodiösen Bildgesängen um sich wirft. Vielmehr besticht er durch Ehrlichkeit und Direktheit, die auch wunderbar zu Athanors selbstironischer, und ja, ich würde sagen, auch teils selbstverachtender Art passen. Die Sätze sind meistens gut balanciert, auf ein paar Kurze folgt wieder ein Langer, aber nie so eintönig, dass es eine Monotonie werden könnte. So war es ein leichtes, in Athanors Sichtweise auf die Welt Ardaia einzutauchen. 

    Charaktere und Entwicklung:
    Also, man kann ja viel sagen, aber Athanor ist einer der sympathischsten Romanhelden, dem ich seit Langem begegnet bin. Zu Beginn sitzt er tief fest in seinem Loch aus Hoffnungslosigkeit, Selbstmitleid und Schuldzuweisungen, die ihn auch immer und immer wieder einholen. Er macht Dummheiten aus diesen Launen heraus, weil er sich von ihnen losreißen will, und er wächst immer wieder über sich hinaus. Und er bleibt dabei auch immer wieder so verdammt menschlich. Athanor ist ein meiner Meinung nach sehr gut gezeichneter Charakter, an den man sich auch wirklich erinnert. Das Einzige, was mich wirklich gestört hat, war die ständige Anhimmelei von Elanya, die selbst zu den unpassendsten der unpassenden Momente noch sein konnte. Leider kann man dies nicht von allen Prota- und Antagonisten behaupten. 
    Elanya kommt mir dann und wann sehr sprunghaft vor, als würde sie sich immer einfach so verhalten, wie es gerade am besten passt. ACHTUNG SPOILER! Als die beiden wegen dem Herz der Trolle aufeinanderprallten, dachte ich die ganze Zeit über, es wäre nur ein Abbild Elanyas, das der Zauberer beschworen hat, um Athanor zuzusetzen. Ich konnte einfach nicht glauben, dass sie die ganze Zeit über die sanftmütige Mittlerin zwischen Elfen und Menschen gespielt hat, aber plötzlich ganz hart und aggressiv wird, wenn es darum geht, zwischen Elfen und Trollen zu vermitteln, obwohl das doch genau ihr Ding wäre - und noch viel komischer finde ich, dass sie sehr bald darauf wieder in ihr altes Muster zurückfällt und mit Athanor schäkert, als wäre nichts gewesen. SPOILER ENDE.
    Auch Davaron ist so ein zweischneidiges Schwert, das auf der einen Seite mit seiner typischen Launenhaftigkeit und Bösartigkeit gezielt und so tief schneidet, dass man sich daran erinnert, auf der anderen Seite aber anscheinend nichts kann. Das alles wird immer wieder auf sein hartes Schicksal bezogen, sodass es irgendwann nicht nur Athanor, sondern auch mir spanisch vorkam. Allerdings macht auch Davaron hier eine große Entwicklung durch, würde ich sagen. 

    Eigene Meinung / Fazit:
    Puh, das ist wirklich, wirklich schwer zu sagen. Ich verlinke hier mal meinen Lesestatus für die, die es wirklich genauer wissen wollen. ( https://www.lovelybooks.de/bibliothek/Avalaia/lesestatus/1287970436/ )Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten damit, in die Geschichte hineinzukommen. Dann wurde es besser, und die erste Hälfte des Buches hat mich dann auch wirklich gut unterhalten. Dann kamen die Untoten, diese Zombies. Ich hatte den "anderen" Klappentext des Buches, wie es hier auf lovelybooks steht, noch nie gelesen und hatte somit keine Ahnung, das die hier in der Geschichte vorkommen würden. Und, liebe Leute: Ich. hasse. Zombies. Wirklich. Wirklich wirklich. Das hat mir das Buch erstmal so richtig verdorben, allerdings habe ich mir dann gesagt "Na gut, los, du schaust jetzt erst mal, wie es noch so wird. Vielleicht kann Herr Falk dich ja doch überzeugen!" Gut, aus überzeugen wurde nicht viel, aber ich habe mich insoweit gut hineingearbeitet, dass es zumindest keine typischen, gehirnfressenden Zombies alà Shawn of the Dead sind, sondern schon welche, die mitunter auch gut in eine High-Fantasy-Welt passen. Glück gehabt. So hat mir die zweite Hälfte des Buches dann doch noch relativ gut Spaß gemacht, auch, wenn sie irgendwie mit vielen Längen und Handlungspausen ausgestattet war. Sie waren nie lange, aber gerade lange genug, dass ich nicht jede freie Minute lesen wollte, wodurch sich vor allem das letzte Viertel etwas gezogen hat. Die große Schlacht dagegen fand ich wieder richtig gut, nur das Ende ... das Ende, das eigentlich keins war. Zumindest fand ich, dass es viel zu schnell vorüber ging. Es wurde so viel darauf hingearbeitet und getan, so viele sind gestorben und haben bis aufs letzte Blut gekämpft, und dann ... zack, bumm, erledigt. Los geht's, auf nach Elfenstadt, Party machen. Natürlich ist diese Vorstellung überspitzt, aber ein bisschen kam es mir so vor.
    Nichtsdestotrotz habe ich das Abenteuer mit Athanor genossen und würde auch jedem High-Fantasy-Fan, der mal den etwas anderen Helden kennen lernen möchte, diese Geschichte ans Herz legen. Natürlich sind viele Dinge altbekannt, aber mit ein paar liebevollen Details doch wieder etwas Neues geworden, und das mochte ich sehr. Auch, wenn ich viel genörgelt habe - das Buch ist gut, die Geschichte ist gut, und ich hab Athanor in mein Herz geschlossen, da, wo auch viele andere Bücherhelden sind. Ich werde die Folgebände auf jeden Fall lesen und bin gespannt, was Athanor, der letzte, ziemlich zynische Mensch, noch so alles erlebt. 
    Wenns geht, ohne Zombies.
    3,5 von 5 Sternen!
  21. Cover des Buches Feuerklingen - Die Klingen-Saga (ISBN: 9783453314771)
    Joe Abercrombie

    Feuerklingen - Die Klingen-Saga

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Der zweite Teil der „First-Law“-Trilogie beginnt nahtlos dort, wo Band 1 endete. Dabei erlebt der Leser unterschiedliche Handlungsstränge, die in diesem Band größtenteils nebeneinander laufen. Dieser Band ist geprägt von Krieg und Gewalt. So verschlägt es den Leser in den hohen Norden, wo König Bethods weiter vorrückt und dem sich Prinz Ladisla mit einer Armee entgegenstellt. Ihm zur Seite wird Oberst West gestellt, der dem unerfahrenen Kriegsherrn irgendwie beistehen soll. Den sympathisch unsympathische Inquisitor Glotka wird in den Süden beordert, wo er die auf einer Halbinsel liegende Stadt Dagoska für einen Angriff einer gurkhisischen Armee wappnen soll. Und dann haben wir noch den ersten Magi Bayaz, der mit seiner bunten Truppe seine ganz eigene Reise antritt.

    Diese Handlungsstränge kreuzen sich wie gesagt in diesem Band nicht. Zudem gibt es noch einige Nebenschauplätze, die vermuten lassen, worauf es im dritten Band der Trilogie hinauslaufen wird. Besonders viel Inhalt oder Handlungsfortschritt oder wie man es auch sonst nennen mag, gibt es in diesem Band nicht. Geprägt ist das Buch wie schon im ersten Band weniger von den Beschreibungen der Umgebung, sondern vielmehr stehen wieder die unterschiedlichen Figuren im Mittelpunkt, die vielfältiger nicht sein können. Abercrombie gibt der Ausgestaltung der unterschiedlichen Beziehungen viel Raum und lässt vereinzelt den Leser an den Gedanken der Figuren teilhaben.

    Vor allem im letzten Drittel ist das Buch von Kriegsszenen geprägt, wobei es sich der Autor nicht nehmen lässt, diese detailliert zu beschreiben. Nicht nur deswegen ist diese Trilogie nichts für Zartbesaitete, denn der Autor lässt den Leser wieder hautnah an Folterungen teilhaben und lässt es sich nicht nehmen, auch diese Szenen sehr detailgetreu wiederzugeben, was teils recht ekelerregend ist.

    Fazit

    Erstaunlich, dass Abercrombie mit dem zweiten Band eine interessante Fortsetzung geschrieben hat, die zwar wenig Handlung aufweist, aber dennoch sehr spannend ist. Die Ausgestaltung der unterschiedlichen Figuren ist enorm, wobei der Leser sich sicherlich hin und wieder fragen wird, ob diese Figur einem nun ans Herz gewachsen ist oder ob man ihn oder sie nicht doch abstoßend finden müsste. Auf jeden Fall ein Fantasy-Roman für hartgesottene Leser, die es gerne etwas rüder mögen.

  22. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (83)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  23. Cover des Buches Bitterfrost (ISBN: 9783492282185)
    Jennifer Estep

    Bitterfrost

     (275)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Nachdem ich die Mythos Academy absolut genial fand, war mir klar, dass ich diesen Spin-Off unbedingt lesen muss.


    Und auch hier hat Jennifer Estep ganze Arbeit geleistet. Wie auch schon die Mythos Academy waren hier die Charaktere gut ausgearbeitet und die Handlung spannend und nervenaufreibend.

    Es gab keinen Moment, an dem ich gelangweilt hätte. Ganz im Gegenteil.


    Ich gebe dem Buch allerdings nur 4,75 Sterne, weil mir zu Anfang zu viele Parallelen zu “Frostkuss” waren und es etwas unoriginell gewirkt hat.

    Auch die Grundidee, die Mythos Academy, ist sehr ähnlich wie die um Gwens Geschichte in North Carolina, aber sonst ist es eine komplett andere Geschichte.


    Ganz besonders toll finde ich die Sichtweise von Kriegern, deren Verwandte selber Schnitter waren und die sich nun von ebendiesen verraten fühlen.

    Freue mich riesig auf “Hard Frost”.

  24. Cover des Buches Bound to You - Providence (ISBN: 9783492280778)
    Jamie McGuire

    Bound to You - Providence

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Leyx3

    SPOILER!

    Die Geschichte, muss ich ganz ehrlich zugeben, schien mir wie eine schlechtere Version von Twillight. 

    Die Charaktere (vor allem die Nebencharaktere) waren Oberflächlich & ich konnte zu keinem eine wirkliche Beziehung aufbauen. Super schade, da ich Claire recht interessant fand & gerne mehr über sie erfahren hätte. Alle anderen jedoch haben mich wirklich kaum interessiert. Wer mich aber wirklich nervte war Ryan. Von der ersten Begegnung an war er mir schon super unsympathisch. Ich fand es schon recht unrealistisch wie schnell & krass Jared & Nina aufeinandertrafen, konnte es aber auch irgendwo durch die seelische Verbindung nachvollziehen. Aber wieso war Ryan so sehr auf Nina aus? Die kannten sich doch kaum? Klar wurden sie zu guten Freunden, aber das rechtfertigt für mich nicht wirklich seine Besessenheit ihr gegenüber. Er hat mich einfach nur genervt mit dem ständigen Anbaggern, er hat immer wieder gesagt er würde aufhören, hat es aber nie getan. Auf der anderen Seite hat mich auch Nina total genervt, denn wenn ich in einer Beziehung bin & ein Typ sich so respektlos gegenüber meiner Beziehung verhält, meine Grenzen nicht akzeptiert, dann bye. Sie hat aber nie etwas gesagt..

    Die Geschichte an sich war leider auch recht schleppend. Viele Sachen wurden für mich nicht richtig präsentiert (z.B. das Buch der Hölle; etc.). Ich hätte mir auf jeden Fall einen besseren Aufbau des Universums gewünscht. Es gab auch einige Lücken, die mich nervten, z.B. als Cynthia die Beziehung verbot & dann auf einmal es doch wieder erlaubte. Dazu wurde auch im nachhinein nichts erklärt, nur dass Jared gut überzeugen kann. Es diente nur dazu um (unnötiges) Drama aufzubauen, dass im Endeffekt keinen bedeutenden Wert zur Geschichte beitrug. Sowas fand ich immer sehr schade & super unnötig.

    Zuletzt muss ich sagen, dass mich die Abhängigkeit von Jared gegenüber Nina oft nervte. Ich verstehe seine Hintergründe, nur schien dadurch Jared ohne Nina keine ganze Person zu sein. Alles in seinem Leben drehte sich um Nina. Scheint mir ein recht langweiliger Typ zu sein xD Vor allem wie Nina nie etwas dagegen hatte in ihrem Leben absolut keine Privatsphäre zu haben. Konnte ich alles einfach nicht nachvollziehen.

    Wenn man die die kritischen Gedanken ausstellt, dann konnte mich das Buch ansonsten recht gut Unterhalten. Der Schreibstil war sehr angenehm & ich konnte das Buch gut durchlesen. Dadurch die 3,25 Sterne (denn es hat mir nun mal Spaß gemach zu lesen). Aber von einem Meisterwerk ist es sehr weit entfernt & ich kann auch verstehen, dass dies nicht jedermanns Geschmack wäre.

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