Bücher mit dem Tag "kriegerin"
46 Bücher
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.360)Aktuelle Rezension von: MelinarAuch der zweite Band hat mir wieder mega gut gefallen. Obwohl das Buch wirklich ein ordentlicher Brocken ist, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und wollte eigentlich ständig wissen, wie es weitergeht. An ein paar Stellen hätte man die Geschichte meiner Meinung nach etwas kürzen können, aber insgesamt hat mich die Länge tatsächlich weniger gestört, als ich vorher gedacht hätte.
Violet mag ich als Charakter weiterhin richtig gerne. Ich finde ihre Entwicklung spannend und sie ist für mich einfach eine starke Hauptfigur, ohne dass sie dadurch langweilig oder perfekt wirkt. Auch Xaden hat es mir wieder angetan. Die Dynamik zwischen den beiden gehört für mich definitiv zu den Dingen, die die Reihe so fesselnd machen.
Zur Handlung möchte ich gar nicht zu viel sagen, weil man bei diesem Buch wirklich möglichst wenig wissen sollte. Es gab einige Momente, bei denen ich einfach weiterlesen musste, weil ich unbedingt wissen wollte, was als Nächstes passiert.
Auch optisch kann ich wieder nur sagen: wunderschön. Das Cover gefällt mir richtig gut und der Farbschnitt passt perfekt dazu. Insgesamt für mich wieder ein richtig tolles Buch und ich freue mich definitiv auf den nächsten Band.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.257)Aktuelle Rezension von: SchnudlCelaena Sardothien ist eine gefährliche Assassinin und zum Tode verurteilt. Als ihr angeboten wird an einer Prüfung teilzunehmen, um der Champion des Königs zu werden, nimmt sie das Angebot an, denn nur so kann sie ihre Freiheit zurück gewinnen. Nichtsahnend, dass der Tod nicht nur bei den Prüfungskämpfen lauert, sondern ein Grauen, die Welt zum Wanken bringt.
Ich glaube jeder der mich kennt weiß, dass ich diese Reihe abgöttisch liebe. Es gibt nur eine Reihe, die das nochmal toppen kann. Deshalb muss ich natürlich einen Reread starten bevor die neuen Bände von Acotar erscheinen und das ganze Sarah J. Maas Universum wieder auf mich einprasselt.
Der Auftakt der Reihe ist nicht annähernd das, was uns in der gesamten Reihe erwartet. Wir haben hier ein High Fantasy Epos, was nach und nach komplexer, tiefgründiger und atemberaubender wird. Das wird im ersten Band tatsächlich noch gar nicht so klar. Aber wir brauchen diesen Band um anzukommen und vor allem um mitzukommen.
Wir lernen Celaena kennen und lieben. Eine unglaublich starke und mutige Frau. Sie ist selbstbewusst und schlagfertig und lässt sich so schnell nichts sagen und unterkriegen. Das fand ich von Anfang an stark, denn sonst haben wir oft die naive und verletzliche Protagonistin. Mit ihren 18 Jahren hat sie gefühlt schon alles erlebt.
Die Reihe lebt von den einzelnen Charakteren, es sind viele und man sollte wirklich niemanden vergessen, denn die tauchen alle immer wieder auf. Gerade beim Reread fällt nochmal so viel auf, was beim ersten lesen nicht hängen bleibt. Und doch finde ich, schmeißt uns die Autorin nicht alles vor den Latz, sondern gibt uns als Lesern den Raum, anzukommen und erst nach und nach kommen die Charaktere dazu.
Es ist actionreich, spannend und voller Geheimnisse, langweilig wird es uns hier sicher nicht. Ja es ist nicht mehr ganz zeitgemäß und hat einige Frauenfeindliche Aspekte, was mich aber nicht stört und man nicht vergessen darf, dass die Autorin dieses Buch mit 16 Jahren geschrieben hat.
Freu mich auf den zweiten Teil.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.776)Aktuelle Rezension von: NxmeriaIm dystopischen Northa gibt es klare Regeln.
Silberne haben Kräfte (je adliger, desto stärker) - Rote nicht.
Aufgrund der Farbe des Blutes werden Bürger unterdrückt.
Als dann eine Rote in Lebensgefahr Kräfte einsetzt, wird dies natürlich vertuscht und eine Lügengeschichte gesponnen um das Volk weiterhin im glauben zu lassen Abstammung wäre alles.
Den ersten Band habe ich mir damals noch in der Oberstufe gekauft, neben Panem eine der wenigen Reihen aus meiner Jugend die ich immer noch liebe. Die ersten beiden Bände sind Mega und auch wenn es sich danach minimal zieht ist die ganze Reihe einfach nur super.
Für Fans von "Fourth Wing", für die Spice kein muss ist. "Die Farben des Blutes" sind komplett Jugendfrei.
Wer die Anspielung mit dem Original nicht versteht, solle sich den Content von @kim.dle_ bzw. @kim.dle_tt anschauen. Sie geht Detail für Detail durch. Ich hoffe wirklich die Autorin bekommt den Hype den sie verdient, da sie eine mega Geschichte erschaffen hat. Inspiration ist immer ok aber die hat irgendwann auch Grenzen. Wenn diese überschritten wird ist es keine Inspiration sondern eine Kopie und damit Diebstahl. R. sollte dafür an Aveyard ne Menge zahlen um das Ganze wieder gut zu machen.
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.
- Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(746)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Mary E. Pearson
Der Klang der Täuschung
(227)Aktuelle Rezension von: Simba99Ich habe schon Die Chronik der Verbliebenen mit absotuter Begeisterung gelesen und auch dieses Buch hat mich absolut gefesselt! Vor allem die Hauptcharktere sind so sympatische und tolle starke Persönlichkeiten! Die drei stolzen Kriegerinen sind auch eine tolle Inspiration!
Den Schreibstil der Autorin muss ich auch noch unbedigt erwähnen, absolut flüssig und man kann sich super in die Geschichte fallen lassen.
- Bianca Iosivoni
The Last Goddess - A Fate Darker Than Love
(409)Aktuelle Rezension von: bookish_by_ifi⚔️ Valkyren – nordische Mythologie, Valhalla & ein bisschen Romance – was will man mehr? 🖤
Habe ich mir zumindest gedacht … 😅
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Blair und Rhyan. Blair hat bei einem tragischen Unfall ihre Mutter und ihre Schwester verloren. Seit ihrer Kindheit steht ihr ihr bester Freund Rhyan zur Seite. Doch sowohl Blair als auch Rhyan tragen ein Geheimnis mit sich herum – eines, von dem der jeweils andere auf keinen Fall erfahren darf. 👀
Nordische Mythologie, Valhalla und dazu ein bisschen Romance? Für mich klang das nach einer perfekten Mischung. ⚔️✨ Und tatsächlich bin ich gut und schnell in die Geschichte hineingekommen.
Trotzdem fiel es mir überraschend schwer, dauerhaft am Ball zu bleiben. Irgendwie hat mich die Geschichte nicht so sehr gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich habe deutlich länger für das Buch gebraucht als ursprünglich gedacht und zwischendurch sogar immer wieder andere Bücher gelesen und gehört.
Dabei ist die Geschichte an sich wirklich spannend und unglaublich detailreich beschrieben. Besonders Valhalla konnte ich mir bildlich vorstellen – ich hatte teilweise wirklich das Gefühl, selbst dort zu stehen. ✨⚔️
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig, angenehm und leicht verständlich, sodass man eigentlich gut durch die Geschichte kommt.
Und trotzdem … irgendetwas hat mir gefehlt. 🤔
Was genau, kann ich gar nicht wirklich sagen. Es war einfach dieses gewisse Etwas, das mich dazu gebracht hätte, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
Der überraschende Plot am Ende hat mich dann allerdings noch einmal richtig neugierig gemacht. Damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet! 😮 Dieser Twist hat definitiv meine Neugier geweckt und in mir den Wunsch hinterlassen, irgendwann erfahren zu wollen, wie die Geschichte von Blair und Rhyan letztendlich ausgeht.
Aber vorher warten noch einige andere spannende Abenteuer auf mich. 📚❤️
- Sara B. Larson
Schwert und Rose
(260)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn „Schwert und Rose“ begleitet man die junge Protagonistin Alexa, die sich – um den Fängen einer brutalen Sklaverei zu entkommen – als Junge ausgibt und sich unter dem Namen Alex in die königliche Garde einschleicht. Als einer der besten Kämpfer des Reiches wird sie schließlich zur Leibwache des Prinzen Damian, der mehr ist, als er vorgibt zu sein. Intrigen, Magie und verbotene Gefühle stellen Alex’ Welt auf den Kopf, besonders als eine gefährliche Bedrohung das Königreich ins Chaos stürzen will.
Ich habe das Buch gekauft, weil ich starke Heldinnen liebe – Frauen, die kämpfen, sich behaupten und mit Intelligenz und Mut glänzen. Alexa klang genau nach so einer Figur. Doch leider wurde ich recht schnell enttäuscht.Die Grundidee ist zwar spannend, aber sie erinnert stellenweise sehr stark an Disney’s Mulan: ein Mädchen gibt sich als Junge aus, wird zur besten Kämpferin und steckt in einer gefährlichen Mission. Leider verliert die Geschichte schnell an Originalität und greift tief in die Kiste der Fantasy-Klischees: das Liebesdreieck (#LoveTriangle), der geheimnisvolle, aber natürlich unfassbar attraktive Prinz, ein gut aussehender bester Freund – alles Dinge, die man schon unzählige Male gelesen hat.
Was das Buch für mich aber doch noch gerettet hat, war das Ende: spannend, temporeich und mit einem richtig guten Cliffhanger. Gerade die letzten Kapitel haben mich mitgerissen und machen definitiv neugierig auf den zweiten Teil.
Eine Geschichte mit Potenzial, die zu sehr auf bekannte Tropes setzt und dabei ihre starke Heldin leider etwas verschenkt. Das packende Ende und der Cliffhanger machen aber Lust auf mehr. - Laura Cardea
Splitter aus Silber und Eis
(308)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreative"Splitter aus Silber und Eis" war für mich als eins der letzten Bücher des Jahres nochmal ein absolutes Highlight, obwohl ich eigentlich kein Romantasy Fan bin. In diesem Buch waren die Charaktere für mich aber sehr ausgeglichen - weder Veris noch Nevan haben sich gegenseitig etwas geschenkt und sind trotz ihrer Rollen als Prinzessin bzw. Prinzen nicht überheblich geworden.
Das Setting an sich ist vielleicht nichts Neues, die Prinzessin des Frühlings kommt als Absicherung ihres Reiches zu den Fae ins Winterreich mit der Aufgabe, den Prinzen zu töten um dem Leid endgültig ein Ende zu setzen, natürlich soll sie auch nicht als Erste daran scheitern.
Aber trotzdem konnte mich das Buch durch seine Handlung und die liebevolle Erzählung komplett in seinen Bann ziehen. Vor allem, weil die Handlung immer wieder durch neue Ideen und Herausforderungen erweitert wurde, sodass der Spannungsbogen gewahrt wurde. Das Buch besteht nicht aus 1/3 lascher Handlung und 2/3 On-Off Beziehung, unnötigen und vermeidbaren Third Act Breakups und einer überdurchschnittlich hohen sexuellen Aktivität der Protagonisten. Stattdessen gab es Aufgaben zum mitdenken, mitfiebern und auch Momente zum mitfühlen - für mich ein rundum gelungener Jahresabschluss.
- Tracy Banghart
Iron Flowers – Die Kriegerinnen
(188)Aktuelle Rezension von: MirarimHANDLUNG
Die beiden Schwestern Serina und Nomi haben sich ihr Leben ganz anders vorgestellt als es jetzt ist.
Serina wollte eine Grace werden, Nomi war noch nie Fan von Graces und der Unterdrückung von Frauen, wusste aber auch keinen Ausweg.
Aber jetzt fühlen sich beide als Gefangene des Systems. Denn Nomi ist eine Grace geworden und muss sich dem grausamen Regenten unterstellen und Serina im Gefängnis, dem Berg des Verderbens, gelandet.
Keine von beiden möchte sich dem Schicksal ergeben. Mit Mut und Willenskraft kämpfen die beiden für ihre Freiheit, die Liebe, aber vor allem für die Freiheit der Frauen.
MEINUNG
Die Geschichte geht nahtlos von Band 1 in Band 2 über. Hätte ich den zweiten Band direkt im Anschluss gelesen, hätte er mir eventuell besser gefallen. So ist für mich der Zauber etwas verloren gegangen, was aber finde ich leider öfter passiert.
Zuerst war ich echt begeistert von der Idee und auch der Umsetzung. Leider war es aber auch so, dass die Spannung meiner Meinung nach eher in Band 1 war. In diesem Buch ist schon auch noch einiges passiert, dennoch war schon klar, wohin der Weg der beiden Schwestern Serina und Nomi geht.
Auch wenn die Liebesbeziehungen eher eine Nebenrolle spielen, fand ich auch die in Band 1 aufregender und konnte sie mehr fühlen als hier.Insgesamt hat die Idee des Buchs finde ich eine gute Grundidee und mir hat auch gefallen, dass Serina und Nomi so aus dem "Nichts" zu den Charakteren wurden, die sie inne hatten. Jedoch hat auch genau das die Glaubwürdigkeit etwas geschmälert. Es wurden zwar ein paar Hindernisse oder Zögern eingebaut, aber für mich war es nicht ganz authentisch.
Meiner Meinung nach nicht die beste gelungene Fortsetzung, aber es gibt der Reihe immerhin einen Abschluss. Ich würde definitiv empfehlen beide Bücher direkt hintereinander zu lesen, sodass der Zauber der Geschichte erhalten bleibt.
- Alexandra Bracken
Lore. Die Spiele haben begonnen. Sie kämpft um ihr Leben
(162)Aktuelle Rezension von: nadduleinKurz zum Inhalt: Lore versteckt sich seit der Ermordung ihrer Familie vor ihresgleichen: Götterjägern. Alle 7 Jahre werden die Götter bestraft und müssen als Sterbliche mehr oder weniger als Jagdbeute auf die Erde. Wer einen Gott tötet, erhält seine Fähigkeiten und muss an dessen Stelle an der Jagd teilnehmen.
Fazit: Ich habe so viel mehr erwartet. Ich bin großer Mythologie-Fan, aber hier bin ich einfach nicht ins Buch gekommen. Es war absolut verwirrend. Die Spielregeln der Jagd, zusammen mit den unterschiedlichen Häusern und deren aktuellen Gottheite, die nichts mit dem Hausnamen zu tun haben und dann auch noch Lores unverständliche Beweggründe.
Das Buch war stellenweise langweilig, unlogisch und ich hatte einige "Hä?"-Momente. Sehr schade, da das Buchkonzeot wirklich spannend ist, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und war einfach nicht so meins.
Ich würde es nicht weiterempfehlen, aber vielleicht war ich auch einfach zu blöd für das Buch. - Leigh Bardugo
Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen
(268)Aktuelle Rezension von: MsGeanyAchtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.
Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.
Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.
Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.
Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.
Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat. - Juri Susanne Pavlovic
Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin
(60)Aktuelle Rezension von: gerda_badischlModerne High-Fantasy, die wirklich gut "flutscht". Sie nimmt die Welt der klassischen High-Fantasy, sie nimmt die Figuren der klassischen High-Fantasy und gibt ihnen eine kassische Queste... aber damit ist es genug. Es soll gleichberechtigte Frauen geben, die Figuren sollen den Lesern nahe kommen, sich vielleicht sogar wie Freunde anfühlen, eventuell soll sogar ein bisschen Ironie einfließen. Das ist nicht klassich, das ist modern! Dafür braucht es eine moderne Sprache, das geht nicht auf "tolkien-isch". Die Autorin macht nicht den Fehler vieler anderer, dass sie auch noch versucht die Sprache der klassischen High-Fantasy zu imitieren. Und das ist gut so, das Konzept geht voll auf.
Am besten gefallen mir die entspannten Szenen "zuhause". Auch Helden müssen essen, schlafen und aufs Klo gehen. Sie können Sex haben (oder auch nicht), Kinder haben (oder Enkelkinder), sie dürfen Freundschaften schließen, streiten, und sich auch manchmal langweilen. Ich mag auch die Liebesgeschichte, die sich zwischen 2 der Figuren entwickelt. Und ich mag das einsame, weite Land in dem sie leben (letzteres gehört nicht zum Thema "modern", ich weiß).
Was mich trotzdem zurückgehalten hat, 5 Sterne zu geben ist, dass ich das alles schon einmal gelesen habe. Es ist vielleicht besser geschrieben als viele andere ähnliche Bücher, aber da ist einfach gar nichts neu. Altbekannte Themen, altbekannte Konflikte, ...
Ein gutes Buch, aber kein bahnbrechendes. Leseempfehlung trotzdem auf jeden Fall.
- Kate Dramis
The Curse of Saints
(18)Aktuelle Rezension von: Arina_LesestundeIch bin dem Buch lange ausgewichen, da ein Love-Triangle angekündigt wurde, dass sich zum Glück als keines erwiesen hatte!😅 Ich fand beide Protagonisten toll, aber Will hat definitiv mein Herz gestohlen!🥰 Morally grey, gebrochen und so unglaublich loyal!😍 DIe Magie, die Intrigen und die politischen Machtspiele waren durch die vielen Plotttwists ununterbrochen spannend. Die Enemies-to-Lovers Geschichte verdient diesen Namen, die Entwicklung von Hass zu Liebe soooo gut beschrieben. Ich bin total begeistert und freue mich auf Band 2!🤗
- Kiersten White
And I Darken
(30)Aktuelle Rezension von: bstbsalatIch hatte anfangs Schwierigkeiten, in das Buch zu finden (was bestimmt auch damit zusammenhing, dass ich mit englischen Büchern nicht so viel Übung habe), sodass ich erst nach etwa 13 Kapiteln so richtig gefesselt war. Das Lesen fiel mir zunehmend leichter: entweder ist der Einstieg also unnötig kompliziert geschrieben oder, und das wird vermutlich zutreffender sein, ich habe mich einfach daran gewöhnt.
Lada, die Hauptfigur, ging mit ziemlich auf den Keks, aber ich mag, dass sie nicht wunderschön beschrieben wird wie sonst die meisten Heldinnen. Mit der Zeit wird sie als Figur und damit ihre Beweggründe auch greifbarer. Es hat mir gut gefallen, eine extrem starke Frau als Hauptfigur zu haben, aber ich finde es schade, dass sie wirklich alle Aspekte des Frauseins ablehnt. Das impliziert, dass „feminine“ Frauen nicht dasselbe erreichen und so stark sein können wie Lada.
Im Klappentext wird die Beziehung von Lada, Radu und Mehmed als toxisch bezeichnet – treffender könnte man es nicht ausdrücken. Trotzdem habe ich das bleibende Gefühl, dass Klappentext und auch das Cover (ich habe die Ausgabe mit lila Blüten gelesen) irgendwie irreführend sind. Das zweite Cover (Gesicht mit Bemalung) finde ich sehr viel treffender; ich habe die Ausgabe mit den lila Blumen gelesen.
- Iny Lorentz
Die Tatarin
(228)Aktuelle Rezension von: Alina1011Die Tatarin ist ein historischer Roman von Iny Lorentz.
Dies ist das erste mal das ich ein Buch abbrechen musste. Ich war immer ein totaler Fan von Iny Lorentz. Aber mit diesem Werk wurde ich einfach nicht warm. Bei S. 237 habe ich beschlossen auf zu hören mit Lesen.
Die Idee der Geschichte ist ok, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen. Die Hauptpersonen haben mehrere Namen, es sind überhaupt sehr viele Namen. Die man sich nicht merken kann. Es gibt allerdings ein Personen Verzeichnis am Ende des Buches. Aber alles ist langatmig, ich fand einfach nicht in die Geschichte und auch die Personen waren mir unsympatsich. Vielleicht werde ich dem Buch später noch eine Chance geben, aber für den Moment belasse ich es dabei.
- Juri Pavlovic
Das Spielmannslied
(28)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenEin angehender Spielmann, der sich nicht traut, vor öffentlichem Publikum aufzutreten. Eine Küchenmagd, die unbedingt eine Kriegerin sein möchte und ein ausgestoßener Adeliger, der davon träumt, eine Prinzessin zu befreien. Diese drei begeben sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise, ohne eigentliches Ziel. Wolfram ist der Denker, Krona die Kämpferin und Sindri ist das elfengleiche Wesen, das alle mit seinem Charme becirct und sich aus jeder Situation herausreden kann.
Kommentar:
So beginnt die Geschichte von Wolfram von Kürenberg die er der jungen Küchenmagd Katlina erzählt, die sein altes Herz noch entflammen kann. Wolfram, mittlerweile im Herbst seines Lebens, treibt ziellos auf den Straßen dahin. Von Burg zu Burg oder von Ort zu Ort. Stets erzählt er Geschichten aus seinem Repertoire, doch dieses Mal erzählt er seine eigene Geschichte.
Der Beginn einer unmöglich erscheinenden Freundschaft, einer Queste, die Ihresgleichen sucht. Von Zauberern, Hexen, einem Drachen und unglaublichen Abenteuern.
Wir kennen die drei Gefährten schon aus der Feuerjäger Trilogie von Susanne Pavlovic. Wolfram ist mir schon damals ans Herz gewachsen und ich war neugierig auf seine Jugendjahre, wie er Krona kennengelernt hat und welche Abenteuer sie einstmals erlebt haben.
Ich habe die beiden Abrantes Romane regelrecht verschlungen und wie Katlina hing ich an den Lippen (klebte an den Seiten) von Wolfram von Kürenberg.
Krona ist als junge Küchenmagd schon stur und ehrgeizig, sie hat einen Traum und sie unternimmt alles, um ihren Traum zu verwirklichen, eine berühmte Kriegerin zu werden. Natürlich muss sie zuerst beweisen, dass diese Kriegerin in ihr steckt. Was ist also geeigneter, als einen Drachen zu erschlagen um diesen Beweis anzutreten. Über das WUE macht sie sich dabei keine Gedanken.
Sindri entsteigt majestätisch, strahlend und stolz einem Sauerkrautfass, durch und durch der Adelige, der es gewohnt ist, dass ihm die Welt zu Füßen liegt. Er strahl pure Eleganz aus und mit seinem Lächeln und seinem Charme liegt ihm die Welt zu Füßen.
Diese drei Menschen verbindet bald ein starkes Band, das über Liebe weit hinausgeht. Es ist ein Wirrwarr aus Gefühlen. Wolfram liebt Krona, Krona vergnügt sich mit Sindri und Sindri liebt einfach alles und jeden. Obwohl die Beziehung zwischen Sindri und Wolfram rein platonisch bleibt, ist das Band zwischen ihnen fester und inniger als manche Liebesbeziehung. Krona ist die einzige Frau, die es schafft sich nicht von Sindri vereinnahmen zu lassen und stur ihren eigenen Weg geht.
Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen. Wolfram, alt und müde in der Gegenwart, der einfach nur froh ist, ein paar Tage auf der Burg verweilen zu dürfen und seine Geschichten erzählen zu können. Und der junge Wolfram, begierig auf die Welt und ihre Geschichten. Geschichten, die er aufsaugt wie ein Schwamm. Bis er selbst in einer steckt.
Susanne Pavlovic schafft es, jeder Figur eine besondere Tiefe zu geben. Sie wachsen einem ans Herz und man lebt und leidet mit ihnen. Wolfram ist der schüchterne Begleiter zweier sehr starker Persönlichkeiten aber nach und nach merkt man, dass er derjenige ist, der der Gruppe Halt gibt, sich Gedanken über die Reise und deren Ziel macht. Er ist kein strahlender Held, kein Stern, der alles überstrahlt aber nichtsdestotrotz ist er der Mittelpunkt dieser Geschichte.
Wie schon in der Feuerjäger Trilogie finden sich hier dezente Hinweise auf meisterliche Fantasywerke. Sätze wie » es kann nur einen geben« oder Versuche einen Berg mit dem Schlüsselwort »Freund« zu öffnen haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich sehe es förmlich vor mir wie Krona Wolfram völlig entgeistert anstarrt als er vor einem Berg steht und in allen Sprachen das Wort »Freund« murmelt, mit dem Hinweis, dass es in den Geschichten immer so klappt.
Das Buch hat mit 330 genau die richtige Länge, die Spannung ist konstant hoch und wird noch dadurch erhöht, dass Wolfram immer wieder in die Gegenwart zurückkehrt, weil er eine Pause braucht. Wie Katlina flehen wir innerlich, er möge weiter erzählen und zum Glück sind die Unterbrechungen nur kurz und es geht spannend weiter.
Fazit:
Für mich ist diese Vorgeschichte zu Feuerjäger ein vergnügliches und unterhaltsames Abenteuer, das man gelesen haben sollte, um die Charaktere besser zu verstehen. Wolfram ist und bleibt eine tragische Figur, der verkannte Held, den man einfach mögen muss.
- Franka Neubauer
Loki − Her Twisted Heart
(152)Aktuelle Rezension von: CeodazAls Harlows Heimat von gefährlichen Kreaturen angegriffen und ihre beste Freundin schwer verletzt wird, bleibt ihr ausgerechnet die Hilfe eines Gottes: Loki. Im Austausch gegen ein Heilmittel soll sie ihn bei der Suche nach einem besonderen Artefakt unterstützen. Doch ein Fluch bindet die beiden schon bald auf schmerzhafte Weise aneinander. Während ihrer gemeinsamen Reise muss Harlow feststellen, dass hinter Loki mehr stecken könnte, als sie bisher geglaubt hat – und dass seine wahren Absichten noch längst nicht offengelegt sind.
Die Grundidee von "Loki – Her Twisted Heart" hat mir richtig gut gefallen. Besonders spannend fand ich die Verbindung verschiedener Mythologien. Dass hier unterschiedliche Götter, Fabelwesen und mythologische Elemente aufeinandertreffen, fühlte sich erfrischend an und machte mich neugierig darauf, was diese Welt noch bereithält.
Auch das Worldbuilding konnte mich überzeugen. Ich hatte schnell das Gefühl, in dieser mystischen Welt angekommen zu sein. Gerade die verschiedenen Schauplätze und Wesen haben für mich einen großen Teil des Reizes der Geschichte ausgemacht.
Die Protagonisten konnten mich dagegen weniger überzeugen. Zwar erfährt man einiges über ihre Vergangenheit und darüber, welche Erlebnisse sie geprägt haben, dennoch blieb eine gewisse Distanz zwischen ihnen und mir bestehen. Harlow war mir grundsätzlich sympathisch, und ich mochte ihre Loyalität gegenüber den Menschen, die ihr wichtig sind. Gleichzeitig erschien sie mir in manchen Situationen etwas zu naiv.
Vor allem von Loki hatte ich mir mehr erhofft. Als jahrhundertealter Gott der List und Täuschung hätte ich ihn mir unberechenbarer, schlagfertiger und kantiger vorgestellt. Stattdessen blieb er für mich überraschend blass und auch den Dialogen fehlte häufig die Tiefe. Gerade bei einer Figur wie Loki hätte ich mir dieses gewisse Etwas gewünscht, bei dem man sich nie ganz sicher sein kann, ob man ihm tatsächlich vertrauen kann.
Fazit:
Insgesamt hat mich "Loki – Her Twisted Heart" trotz meiner Schwierigkeiten mit den Charakteren gut unterhalten. Besonders gut haben mir die ungewöhnliche Verbindung verschiedener Mythologien, das gelungene Worldbuilding und die Fabelwesen gefallen. Bei Loki selbst hätte ich mir zwar deutlich mehr List, Tiefe und Unberechenbarkeit gewünscht, doch die mystische Welt und die spannende Grundidee machten die Geschichte für mich zu einem gelungenen Fantasyabenteuer. - G. A. Aiken
Dragon Kiss
(349)Aktuelle Rezension von: RosenMidnightRomantisch-erotische Fantasy geht eigentlich immer, allerdings begegnen uns zumeist Vampire oder Werwölfe. Drachen sind mir zumindest in der Variante zuvor noch nicht untergekommen und ich finde es herrlich erfrischend. Dazu kommt eine starke weibliche Hauptfigur, die selbst Kriegerin ist und keine Dame in Nöten, die sich retten lässt. Ihr gegenüber steht ein eigensinniger Drache, der eigentlich nur seine Ruhe haben will und den Funken, der zwischen den beiden entsteht, gar nicht gebrauchen kann.
Eine sehr unterhaltsame und erotische Mischung.
- Marlene von Hagen
Die Schicksalsknüpferin - Das Blaue Amulett
(41)Aktuelle Rezension von: SonjaMausAuf dieses Buch ist meine Tochter auf der Buch Wien aufmerksam geworden, leider ist es etwas in Vergessenheit geraten. Aufgrund der Leserunde zum zweiten Band hier auf Lovelybooks, musste ich „Das blaue Amulett“ schnell lesen.
Tavion seine Verlobte kümmert sich um ihren kranken Bruder, er möchte ihr das Leben erleichtern und begibt sich auf die Suche nach dem blauen Amulett, dieses soll besondere Heilkräfte haben, es könnte die Krankheit von seinem künftigen Schwager heilen.
Die große Frage ist, gibt es dieses Amulett oder ist es nur ein Mythos?
Er hat keine Ahnung war ihn auf dieser Suche erwartet, trotzdem begibt er sich alleine auf die Reise.
Bei diesem Abenteuer lernt er die Kriegerin Finnar und Brunja kennen. Ihre Schicksale sind miteinander verknüpft, sie werden langsam aber sicher gute Freunde, zusammen kämpfen sie sich durch jede Gefahr.
Marlene von Hagen hat mich mit diesem Roman außergewöhnlich gut unterhalten. Ich war schon lange nicht mehr von einem Fantasy Roman so gefesselt, ich musste jede freie Minute zum Lesen nützen.
Die ausgefallenen Kreaturen haben mich regelrecht fasziniert. Die Autorin hat es geschafft mir beim Lesen verschiedene Gefühlsregungen zu entlocken, vom Schmunzeln bis hin zur Gänsehaut, es war alles vertreten.
Der Schreibstil hat mir überraschenderweise richtig gut gefallen, schön flüssig geschrieben und der Spannungsaufbau ist gewaltig.
Die Charaktere sind alle drei von Anfang an sehr sympathisch, man schließt jeden für sich schnell ins Herz und man leidet auch mit jeden einzelnen mit, ich besonders bei Finnar.
Ich bin sehr glücklich, dass ich Band 2 schon zur Hand habe und gleich weiterlesen kann.
- Christina Hiemer
Serpent Queen 1. In Power She Rises
(119)Aktuelle Rezension von: EmmyLMit Serpent Queen legt Christina Hiemer einen beeindruckenden Auftakt zu einer Romantasy-Dilogie vor, die klassische Machtfantasien mit einem eigenständigen Magiekonzept und einer starken Protagonistin verbindet. Im Zentrum steht Cahira, eine junge Wächterin, die in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters tritt und Teil der Ferum wird, einer Eliteeinheit zum Schutz des Königreichs. Ihr erster großer Auftrag endet jedoch in einer Katastrophe: Ein Attentat auf den König kann nicht verhindert werden, und Cahira wird für dieses vermeintliche Versagen vom neuen Herrscher Atlas gnadenlos bestraft. Die Verbannung in die Schlangengrube markiert den Wendepunkt der Geschichte – denn Cahira überlebt und wird mit Natrix verbunden, einer mächtigen Schlange, die fortan als Seelentier an ihrer Seite steht.
Besonders hervorzuheben ist das Magiesystem rund um die Seelentiere, das sich kreativ und organisch in die Handlung einfügt. Natrix ist dabei weit mehr als ein bloßes Hilfsmittel: klug, berechnend, stellenweise humorvoll und stets von einer eigenen Agenda geleitet. Die Frage nach Macht, Abhängigkeit und Selbstbestimmung zieht sich subtil, aber konsequent durch den Roman. Cahira selbst überzeugt als facettenreiche Protagonistin. Sie ist mutig, loyal und empathisch, zugleich aber verletzlich und zunehmend gezwungen, moralische Grauzonen zu betreten. Ihre Entwicklung gehört zu den stärksten Elementen des Buches.
Die Beziehung zwischen Cahira und Atlas folgt dem bekannten Enemies-to-Lovers-Motiv, wird jedoch differenziert erzählt. Atlas erscheint zunächst grausam und unnahbar, gewinnt im Verlauf jedoch an Tiefe und Ambivalenz. Ihre Dynamik ist von Spannungen, Machtgefällen und unausgesprochenen Konflikten geprägt und fügt sich überzeugend in das politische Gefüge der vier Königreiche ein. Das Worldbuilding bleibt stellenweise bewusst skizzenhaft, deutet jedoch genügend Potenzial an, um Neugier auf die Fortsetzung zu wecken.
Christina Hiemers Stil ist flüssig, bildhaft und überraschend humorvoll, ohne die düstere Grundstimmung zu unterlaufen. Intrigen, Kämpfe und emotionale Konflikte halten sich die Waage, sodass ein durchgehend hoher Spannungsbogen entsteht. Der Roman endet mit einem konsequent gesetzten Cliffhanger, der zentrale Annahmen infrage stellt und Lust auf den zweiten Band macht.
Serpent Queen ist ein gelungener, atmosphärisch dichter Auftakt, der Macht, Verantwortung und Identität verhandelt und dabei sowohl Spannung als auch emotionale Tiefe bietet – eine klare Empfehlung für Leser*innen moderner Romantasy mit politischem Unterton.
- G. A. Aiken
Dragon Kiss • Dragon Dream
(23)Aktuelle Rezension von: Manja82Kurzbeschreibung:
Zwei erotische Drachen-Abenteuer in einem Band
Eigentlich ist die Kriegerin Annwyl zäh und widerspenstig. Bis sie dem Drachen Fearghus über den Weg läuft und zu Wachs in seinen Klauen wird. Denn er ist groß, gut aussehend – und absolut tödlich. Und er hat bisher noch nie Widerworte bekommen …
Als der Drache Briec die schöne Talaith vor einem tobenden Mob rettet, erwartet er zur Belohnung so einiges. Talaith wehrt sich jedoch mit allen Mitteln gegen die dreisten Avancen ihres arroganten Retters, der per Drachenrecht nun nach Belieben über sie verfügen kann. Doch dann findet Talaith heraus, dass Briec ein Gestaltwandler ist – und sein menschlicher Körper ist jede Sünde wert …
(Quelle: Piper)
Meine Meinung:
Dragon Kiss
Annwyl ist schwer verletzt als sie vor der Höhle eines Drachen zusammenbricht. Doch sie stirbt nicht, sondern wird vom Drachen Fearghus und dem Menschenmädchen Morfyd gerettet. Während Annwyls Genesungsprozess entwickelt sich zwischen ihnen eine Freundschaft. Besonders zu Fearghus fühlt sich Annwyl hingezogen.
Da lernt sie den schwarzen Ritter kennen. Er ist gutaussehend und sinnlich und möchte Annwyls Kampfkünste verbessern. Denn sie hat nur eines im Sinn, sie möchte ihren tyrannischen Bruder Lorcan töten. Dieser will seine Schwester auch tot sehen.
Annwyl ist zwischen dem Drachen und dem schwarzen Ritter hin- und hergerissen, findet sie doch beide anziehend.
Noch ahnt Annwyl nicht das Fearghus und Morfyd nicht die sind, für die sie sich ausgeben und das sie sich gar nicht wirklich entscheiden muss …
Dragon Dream
Talaith ist nun schon 15 Jahre bei ihrem Ehemann. Immer wieder kann sie ihn mit ihren Hexenkünsten von sich fernhalten. Er ist nicht so begeistert davon und stachelt letztlich das ganze Dorf gegen sei an. Es kommt wie es kommen muss, Talaith soll verbrannt werden. Schon auf dem Scheiterhaufen wird sie in letzter Sekunde von Briec gerettet. Doch Talaith ist diesem nicht dankbar dafür, denn laut Drachengesetz ist sie nun sein Eigentum. Talaith denkt da aber gar nicht dran, sie hat eher Angst vor Briec und will fliehen. Immerhin muss sie eine Aufgabe erfüllen. Die Göttin Arzhela hat ihre Tochter Izzy gefangen und verlangt nur absoluten Gehorsam von Talaith.
Da gelingt dieser die Flucht …
Das Buch „Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem Band“ beinhaltet direkt zwei Teile der erfolgreichen Drachen-Reihe von G. A. Aiken. Da ich schon etwas länger um diese Reihe rumgeschlichen bin habe ich mir die Chance natürlich nicht entgehen lassen direkt beide Teile nacheinander zu lesen.
Die Protagonisten aus beiden Teilen sind alle wirklich gelungen. Sie sind unterschiedlich und besonders die Drachen haben es mir angetan.
Annwyl hat einen eigenen Kopf. Sie hat wirklich vor nichts und niemanden Angst, außer vor ihrem Bruder Lorcan, der sei töten will. Mir war sie sympathisch.
Fearghus ist der älteste Sohn von Rhiannon und Bercelah. Er rettet Annwyl als sie schwer verletzt vor seiner Höhle zusammenbricht. Er sieht gut aus und ist ziemlich groß.
Talaith ist eine Hexe und im Vergleich zu Annwyl wirkt sie weicher, herzlicher. Sie hat irgendwie etwas Mütterliches an sich.
Briec ist, genau wie Fearghus, ein Drache. Bei ihm trifft das Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ mehr als zu. Er möchte Talaith beschützen.
Es gibt natürlich noch weitere Charaktere, die ebenfalls gut herausgearbeitet sind. Ich finde es gut, dass man nach und nach die Drachenfamilie kennenlernt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es fehlt nicht an Humor. Teilweise hab ich richtig lachen müssen.
Die Handlung in beiden Romanen besteht aus Spannung, Humor, Liebe und wirklich tollen Dialogen. Die Romane bauen in gewisser Weise aufeinander auf. Zwar sind es immer andere Protagonisten aber es handelt sich um eine Familie und so kommen immer auch Bekannte Figuren vor.
Die vorhandene Erotik sorgt für Prickeln. Allerdings empfand ich die Liebesgeschichte aus Teil 1 nicht ganz so romantisch und sinnlich wie die des zweiten Teils. Dort kommt es irgendwie überzeugender rüber, wirkt emotionaler.
Fazit:
Es ist wirklich eine tolle Idee des Verlags die beiden ersten Romane der Drachen-Reihe von G. A. Aiken in „Dragon Kiss & Dream: Zwei Romane in einem Band“ zu vereinen.
Die interessanten Charaktere und die gelungene Mischung aus Liebe, Humor und Spannung machen das Buch durchaus lesenswert. - Elvira Zeißler
Eowyn: Die Entscheidung der Kriegerin (Eowyn-Saga II)
(38)Aktuelle Rezension von: globi4711Eowyn ist in diesem Teil der Reihe wieder gezwungen, schwere Entscheidungen zu treffen. Für Wyntor und gegen die Gefühle... so scheint es. Aber auch dieses Mal entwickelt sich alles anders als gedacht. der übergeordnete Gegner scheint mit Eowyn zu spielen und sie auf dem Spielfeld herumzuschieben, wie es ihm beliebt. Sie wird dies nur verhindern können, wenn sie die Manipulation aufdeckt und die Gegner benennen kann.
Puh, ich habe wieder sowas von mitgelitten! Eowyns Entscheidungen führen zu solch schmerzhaften Konsequenzen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so wichtige Figuren verlieren wird und erneut soviel zu erdulden haben wird. Ach ja, da ist ja noch Ellin! Was für ein aufgewecktes Kind und so unerwartet wichtig...?! Ich bin ja gespannt, wohin das mit ihr noch führen wird!
Ein grosses Kompliment an die Autorin! Die ausführlich geschilderte Welt von Alrion ist wirklich beeindruckend! Immer wieder erfährt man mehr über andere "Gegenden" und Völker... einfach faszinierend! Überhaupt muss ich sagen, dass die "Eowyn-Reihe" bisher wirklich unglaublich ist! Ich mag die Tiefe und Ernsthaftigkeit der Geschichte ebenso sehr, wie die humorvollen Stellen und den Herzschmerz. Auch den Mut der Autorin ab und zu eine "wichtig scheinende" Person sterben zu lassen, finde ich bemerkenswert (ich weiss, das mag jetzt echt schräg klingen....). ;-)
Eine - bis jetzt - absolut empfehlenswerte Reihe! - Morgan Rice
Sklavin, Kriegerin, Königin
(12)Aktuelle Rezension von: G3forc3Zum Inhalt:Die siebzehn Jahre alte Ceres aus der Reichsstadt Delos ist ein hübsches wenngleich auch armes Mädchen, das als Bürgerliche ein hartes und beschwerliches Leben fristet. Tagsüber liefert sie die von ihrem Vater geschmiedeten Schwerter am Palast aus während sie in der Nacht heimlich am königlichen Hof trainiert, denn ihr größter Traum ist es den für Mädchen verbotenen Beruf der Kriegerin auszuüben. An einen Sklavenhalter verkauft scheint dieser Traum für sie zu platzen. Der achtzehnjährige Prinz Thanos verabscheut die Machenschaften der königlichen Familie zu der auch er gehört. Er hasst das harte Vorgehen gegen das Volk und vor allem den brutalen Wettstreit – Die Tötungen – um den sich im Reich alles dreht. Er sehnt sich danach aus dem Gefängnis seiner Abkunft auszubrechen. Obwohl er selbst ein hervorragender Kämpfer ist, sieht er keinen Ausweg aus seiner Situation. Als Ceres den Hof mit ihren geheimen Kräften verblüfft, wird sie fälschlicherweise eingekerkert und sieht sich mit einem Leben konfrontiert, das sie sich schlimmer nicht hätte vorstellen können. Thanos der ihr vollständig verfallen ist, muss sich entscheiden, ob er alles für sie aufs Spiel setzen will. In einer Welt aus Betrug und tödlichen Geheimnissen lernt Ceres sehr schnell zwischen denjenigen, die die Spielregeln machen und denjenigen die als Spielsteine eingesetzt werden zu unterscheiden. Auserwählt zu sein ist dabei häufig die schlechteste Option.
Mein Fazit:
Als ich mir das Buch geholt habe, dachte ich nicht wirklich daran, dass mich das wie viele anderen in den Bann ziehen und fesseln könnte doch ich wurde einem besseren belehrt. Der Schreibstil ist toll und es macht spass die Geschichte von Ceres ihren Brüdern ihrem Freund und auch von Prinz Thanos zu verfolgen.In "Sklavin / Kriegerin / Königin" geht es um verrat vertrauen und zusammenhalt.Die Geschichte kann einem vielleicht bekannt vorkommen (so wie mir) aber ich habe festgestellt, das diese etwas anders ist als die Buchreihe Throne of Glass von Sarah J Maas.
Leider haben sich die ein oder anderen Fehlerteufel hier versteckt was einem das lesen hin und wieder nicht ganz so leicht machte wie man es gewohnt ist, dennoch bekommt Sklavin / Kriegerin / Königin von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung























