Bücher mit dem Tag "kriegsende"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriegsende" gekennzeichnet haben.

150 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.525)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Nachdem mir die Reihe immer wieder empfohlen wurde, habe ich mich an den ersten Teil gewagt. Leider muss ich sagen, dass ich es so zäh fand, dass ich tätsachlich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe (und sowas mache ich so gut wie nie). Ich habe es dann noch ein zweites Mal versucht und mich regelrecht durchgequält.

    Nachdem man hier immer wieder liest, dass die Langatmigkeit der Geschichte von Buch zu Buch eher schlimmer als besser wird, habe ich es nach dem ersten Buch dann aufgegeben.

    Es ist an sich ja ganz nett geschrieben, aber konnte mich gar nicht in seinen Bann ziehen und mir war das alles viel zu langwierig. Schade drum

  2. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ken Follett schafft es selbst auf über 1.000 Seiten keine Langeweile aufkommen zu lassen. Sturz der Titanen ist sehr gut geschrieben. Und das Team von Ken Follett hat mal wieder, wie brereits in seinen anderen geschichtsträchtigen Büchern, gut recherchiert. Das wichtigste für mich überhaupt an diesem Buch sind die Lehren, die es uns aufzeigt. Ich fand es schockierend wie Menschen es schaffen, solch fürchterliche Kriege auszulösen, in denen Millionen von unschuldigen Menschen getötet und masakriert werden. Das Buch von Ken Follett sollte gleichzeitig eine Warnung an alle Menschen sein und sich für den Frieden, wo auch immer, einzusetzen und das Böse gleich im Ansatz ersticken. Frieden fängt bei jedem selber an. Sturz der Titanen ist ein Klasse Buch.

  3. Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)
    Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

     (606)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    normalerweise lese ich ganz andere Bücher, diese konnte mich jedoch sehr positiv überraschen!

  4. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783785726259)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

     (280)
    Aktuelle Rezension von: michelles_buecherwelt

    Es war interessant zu lesen! Guter Schreibstil! Macht einem an manchen Stelle im Buch Gänsehaut.

  5. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783423138192)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (541)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

  6. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  7. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die Geschichte spielt in Frankreich und England im Jahr 1944 und der D-Day steht kurz bevor. Die Résistance versucht einen Angriff auf ein Schloss in Sainte-Cécile in der Nähe von Reims, in der sich ein Gestapo-Hauptquartier und – viel wichtiger – die Fernmeldezentrale der deutschen Besatzer für Frankreich befindet.  Sie zu zerstören ist das Ziel des Angriffs, um die Kommunikationsmöglichkeiten der Deutschen vor der Invasion der Alliierten stark einzuschränken. Bei dem Angriff ist die Agentin der britischen SOE (Special Operations Executive), Felicity Clairet, genannt Flick dabei. Sie ist mit dem französischen Résistance-Chef für Reims, Michel Clairet verheiratet und beherrscht die Sprache perfekt. Doch der Angriff gerät zum Desaster. Flick und Michel retten sich zu Michels Tante Antoinette, die dem Putztrupp im Schloss vorsteht. Und da kommt Flick eine Idee: sie plant, eine Einheit aus mindestens sechs Frauen zu bilden, die als Putztrupp verkleidet ins Schloss gelangt und die Fernmeldezentrale in die Luft sprengt. Zurück in England kann sie ihre Vorgesetzten davon überzeugen und beginnt sofort mit Rekrutierung und anschließendem Training, denn die Zeit ist äußerst knapp. Danach beginnt ein Katz- und Mausspiel mit dem im Auftrag Rommels für die Infrastruktur in Nordfrankreich zuständigen Offizier Major Franck. Der war eher zufällig in den Angriff geraten, ist sehr intelligent und ahnt, dass der desolate Angriff nicht der letzte Versuch war, das Fernmeldezentrum lahmzulegen. Er ist dem Einsatztrupp Flicks, der den Decknamen ‚Dohlen! Trägt immer hart auf den Fersen. Aber erst ganz zum Schluss begegnen sich die Kontrahenten persönlich.

    Das Buch ist extrem spannend geschrieben, sehr leicht zu lesen, aber es leidet an diversen logischen Schwächen:  Dinge, die anfangs unabdingbar sind, werden plötzlich überflüssig,  wofür normale Menschen mindestens eine Viertelstunde brauchen, gelingt in zwei Minuten; ein Toter ist nicht von einer Autohupe wegzuschieben und einiges mehr….

    Schade darum, somit ein durchschnittlicher Follett. Ich habe schon Besseres von ihm gelesen, aber auch schon bedeutend Schlechteres.

  8. Cover des Buches Wiesenstein (ISBN: 9783406700613)
    Hans Pleschinski

    Wiesenstein

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Sigismund
    Fünf Jahre nach seinem viel gelobten Roman „Königsallee“ um Nobelpreisträger Thomas Mann widmet sich Hans Pleschinski (61) nun in seiner auch für literaturwissenschaftlich Unerfahrene absolut lesenswerten Romanbiografie „Wiesenstein“, im März beim Verlag C. H. Beck erschienen, dem Leben und Wirken des Dramatikers und Lyrikers Gerhart Hauptmann (1862-1946). Während die vordergründige Romanhandlung nur Hauptmanns letzte Lebensmonate zwischen März 1945 und Juni 1946 in seiner geliebten Jugendstilvilla Wiesenstein, „der mystischen Schutzhülle meiner Seele“, im niederschlesischen Agnetendorf umfasst - also die dramatischen Wochen zwischen letzten Kriegstagen, russischer Besetzung, polnischer Rache und der Vertreibung aller Deutschen -, lässt Pleschinski in Gesprächen des Hauspersonals, in Rezitationen aus Hauptmanns Werken, in Tischgesprächen des Dichters oder in dessen Erinnerungen nicht nur das Leben des 83-Jährigen bis in dessen Kindheit als Hotelierssohn in Bad Salzbrunn vor unseren Augen ablaufen. Der Autor zeigt uns vor allem das kulturelle Vermächtnis des in seiner literarischen Vielfalt wie auch politisch schwer einzuordnenden Nobelpreisträgers. Gewiss, manche Passage hätte Pleschinski vielleicht kürzer fassen können. Dennoch bleibt der Roman auch für literaturwissenschaftliche Laien interessant und spannend zu lesen. Der Autor wertet nicht, lässt auch nichts aus. Er verdeutlicht, dass nicht nur Macht, sondern auch Ruhm korrumpiert: Hauptmann wurde zeitlebens, ungeachtet der Widersprüchlichkeit seiner Werke, von Öffentlichkeit und Machthabern wenn nicht verehrt, dann doch geehrt. Schon zu Kaisers Zeiten erhielt er 1912 den Literaturnobelpreis, wurde zum Nationaldichter erhoben. Förderte der Schriftsteller bei Ausbruch des Ersten wie des Zweiten Weltkriegs in seinem Werk die Kriegseuphorie, wandelte er sich nach ersten Verlusten plötzlich zum Pazifisten. Von den Nazis wurde der Volksdichter gebraucht, auch missbraucht. Selbst die russischen Besatzer wissen nach Kriegsende, sein Loblied zu singen. Zuletzt erscheint der ostzonale Kulturwissenschaftler Johannes R. Becher in der Villa Wiesenstein und will unter Verweis auf Hauptmanns Vorkriegsdrama „Die Finsternisse“, in dem er die immerwährende Verfolgung des jüdischen Volkes beklagt hatte, den schon Todgeweihten noch für das neue Deutschland gewinnen. Jeder findet also in der Vielfalt der Werke Hauptmanns für sich mindestens eines, das dem aktuell angesagten Zeitgeist entspricht und alle unpassenden zu vernachlässigen ermöglicht. Pleschinski zeigt die Widersprüche Hauptmanns: Zum 80. Geburtstag nahm dieser 1942 die Ehrungen der Nazis entgegen. Er bewirtete in der Villa Wiesenstein in Kriegszeiten den in Polen als Generalgouverneur eingesetzten Hans Frank ebenso wie später russische Kommandanten. Hauptmann wandelte als gefeierter Nationaldichter zwischen den Welten. Er selbst, den Hitler in die „Liste der Gottbegnadeten“ aufgenommen hatte, hielt sich im Rückblick für überparteilich, nennt sich in Pleschinskis Buch selbst einen „Kompromissler“, gesteht kurz vor seinem Tod aber dann doch mit Blick auf seinen langjährigen Rivalen um die Publikumsgunst, den frühzeitig emigrierten Thomas Mann: „Wer nur zuschaut, ist deswegen noch lange nicht unschuldig.“ Pleschinskis Roman „Wiesenstein“ ist ein wunderbares Buch, das jeder Freund deutscher Literatur lesen sollte.
  9. Cover des Buches Amalientöchter (ISBN: 9783746635088)
    Joan Weng

    Amalientöchter

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Monika58097

    Das Jahr 1918. Klara, eine junge Frau, die vor Leben und Ideen nur so sprüht. Der Krieg ist vorbei und tatsächlich gibt es endlich ein Wahlrecht für Frauen! Der Beginn der Emanzipation, doch bei näherem Hinsehen dann doch oft nur auf dem Papier, doch Klara möchte etwas bewegen. Sie folgt ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin, ein Arzt, der sich um die Armen kümmert, doch das Leben in Berlin ist nicht ungefährlich. Unruhen und Kämpfe überall, doch Klara träumt von Emanzipation und Selbstbestimmung. Sie möchte so sein wie Anna Amalia, die einst allein nach Italien reiste. 

    Klara schreibt inzwischen für eine reine Frauenzeitschrift, doch als es in Berlin immer schlimmer wird, hört sie auf Fritz und kehrt nach Weimar zurück. Schließlich kann sie ihre Artikel auch hier schreiben, doch schnell fehlt ihr das quirlige Hauptstadtleben. In Weimar fühlt sie sich eingeengt. Sie möchte ihr eigenes Geld verdienen und nicht die brave Arztgattin sein. Der Zeichner Max bestärkt sie darin und auf einmal wird ihr bewusst, dass er ihr viel mehr bedeutet. 

    "Amalientöchter" - Joan Weng versteht es wieder einmal hervorragend, den Leser in eine vergangene Zeit zu entführen. Durch sie wird diese Zeit wieder lebendig. Die Anfänge der Emanzipation, das Wahlrecht für die Frauen - für uns heute selbstverständlich, doch die Frauen damals mussten dafür kämpfen. Joan Weng, diesmal sehr politisch, aber auch sehr spannend. Die Autorin versteht es einfach, den Leser zu fesseln.

    Das Ende lässt dennoch einige Fragen offen, so dass ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird. 

  10. Cover des Buches Bella Germania (ISBN: 9783596521807)
    Daniel Speck

    Bella Germania

     (168)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Die sich über drei Generationen erstreckende Familiengeschichte erklärt in interessanter Weise, wie sich die damaligen ersten Gastarbeiter aus Italien gefühlt haben müssen - als Gäste zum Arbeiten, aber nicht als Bürger oder gar Freunde. Heutzutage nennt sich das Migration, man merkt aber recht schnell, dass sich so viel seit den 60-er Jahren nicht geändert hat - EU hin oder her. Zwischenzeitlich war das Buch etwas zäh zu lesen, deswegen "nur" durchschnittliche 3 Sterne.

  11. Cover des Buches Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück (ISBN: 9783944442402)
    Robert Scheer

    Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück

     (42)
    Aktuelle Rezension von: parden
    EIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...

    Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.


    "Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)


    Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.

    Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.

    Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.

    Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.


    "Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)


    Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.

    Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.

    Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.

    Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.


    © Parden
  12. Cover des Buches Die Stimmlosen (ISBN: 9782919801343)
    Melanie Metzenthin

    Die Stimmlosen

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Franzip86

    Klappentext: Hamburg, 1945: Der Krieg ist zu Ende und die Naziherrschaft endlich vorbei. Doch in der Familie von Richard und Paula Hellmer kommt an diesem ersten Weihnachtsfest im Frieden keine rechte Freude auf. Zu beengt sind die Wohnverhältnisse, zu groß der Mangel an Lebensmitteln und warmer Kleidung. Vor allem Richard macht sich Sorgen – nicht nur um seine Familie. Er, der im dritten Reich als Psychiater immer wieder sein Leben aufs Spiel gesetzt hat, um Menschen zu retten, muss feststellen, dass die alten Seilschaften sich nahtlos in die neuen Machtverhältnisse eingegliedert haben. Überzeugt, das Richtige zu tun, sagt er in einem Prozess gegen seinen Erzfeind Chefarzt Krüger aus und muss sich zu seinem Entsetzen plötzlich für sein eigenes Tun rechtfertigen. Unterdessen stellen seine Frau Paula und sein bester Freund Fritz eine medizinische Versorgung ganz eigener Art auf die Beine – gefährlich und nicht immer legal …

    Das Buch habe ich schon letztes Jahr gelesen, irgendwann habe ich erschrocken festgestellt, das ich das noch gar nicht rezensiert habe. Trotzdem habe ich es teilweise noch im Gedächtnis gehabt. Die Zeit in Hamburg nach dem Krieg, die Besorgungsengpässe und auch der Kampf, die Armut nach dem Krieg. Aber auch die Britische Besatzungsmacht, war mir aus diesem Buch im Kopf. 

    Meinung: Ich wusste nicht das es dazu einen Vorgänger gibt, trotzdem konnte ich es ohne Einschränkung lesen. Die Schreibstil ist flüssig und es macht Spaß dieses Buch zu lesen. Die Charaktere waren mir auch alle sehr sympathisch. 

    Ich werde hoffentlich noch dieses Jahr, den 1. Teil „Im Lautlosen“ lesen, dieses habe ich mir jetzt endlich bestellt.

    Ich vergebe diesem Buch 5 von 5 Sterne

  13. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  14. Cover des Buches Der geheime Grossvater (ISBN: 9783895921971)
    Christine Nöstlinger

    Der geheime Grossvater

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Autorin schildert in ihrem Erinnerungsbuch ihre enges Verhältnis zu ihrem Großvater während der Kindheit, wobei alles vor dem Hintergrund von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg spielt, Für ein Kinderbuch enthält das Buch erstaunlich viele Passagen über die Naziverbrechen und die Entbehrungen des Krieges. Von mir gibts 3-4 Sterne.
  15. Cover des Buches Maikäfer, flieg! (ISBN: 9783407784759)
    Christine Nöstlinger

    Maikäfer, flieg!

     (43)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Ein wundervolles Stück Jugendliteratur, das der von mir vielgeschätzten Autorin Christine Nöstlinger hier gelungen ist. Der Roman erzählt vom Ende des zweiten Weltkriegs aus der Sicht eines Kindes, der 9-jährigen Protagonistin. Die Handlungen und die Stimmung in der Geschichte sind geprägt von grenzenloser Naivität und Optimismus seitens des Kindes, ein Schuss Traurigkeit gepaart mit Komik. Der Roman vermittelt den Krieg perfekt für das jugendliche Publikum, sowohl sehr ernsthaft und lehrreich, aber auch mit einem Schuss Humor und mit einer überhaupt nicht zynischen oder verzweifelten Sichtweise, wie sie die Erwachsenen damals pflegten.

    Sprachlich ist auch alles auf das junge Publikum abgestimmt, die Sätze sind einfach und leicht verständlich, aber dennoch sehr poetisch. Das übte auch auf mich als schon ältere Leserin durchaus seinen Reiz aus.



    „Aber jetzt sah ich die Bomben. Die Flugzeuge ließen so viele Bomben so schnell hintereinander aus ihren Bäuchen, dass es aussah, als hinge aus jedem Flugzeug eine dunkelgraue, glänzende Perlenkette. Und dann zerrissen die Perlenketten, die Bomben zischten herunter“


    Die Familie der Protagonistin wurde in Wien ausgebombt und wird von der alten Nazigräfin Frau von Braun aufgefordert, auf ihr Haus in der Vorstadt aufzupassen. Dort im feinen Villenviertel mit den arisierten hochherrschaftlichen wunderschönen Häusern flüchten die alten Nazis in den letzten Kriegstagen alle aus Angst vor den Russen aus den Häusern, die sie den Juden weggenommen haben. Nach der Diaspora stöbern die übriggebliebenen Kinder in den aufgegebenen Kellern und finden Berge von Leberwurst, eingeweckte Fertiggerichte wie Hirsch in Madeirasauce, Bohnen, Mehl … - ein Eldorado an Köstlichkeiten. Als die Kids ihren Eltern, der ungeliebten Schwiegertochter der alten Nazigräfin und der Mutter der Protagonistin vom Raubzug beichten, ergibt sich folgende Szene, die eben die gleichzeitige Tragik und Komik des Romans sehr gut repräsentiert.



    Es blieb uns wohl nichts anderes übrig, als die Wahrheit zu sagen Also sagte ich: „Das haben wir gestohlen“ […] „Wir haben es aus dem Leinfellner-Haus geholt, aus dem Küchenschrank. Die Leinfellner sind ja weg!“
    Da begann die Frau von Braun zu lachen und meine Mutter lachte mit, und dabei kugelten ihnen Tränen über die Wangen.
    „Leberwurst mit Zunge Herr Leinfellner, Heil Hitler, Herr Leinfellner“, rief die Frau von Braun. Sie hob ein Hirschbratenglas hoch und sagte: „Durchhalten müssen wir bis zum Endsieg, hat er immer gesagt, der Herr Leinfellner! Ja, ja beim Hirschbraten läßt sich gut durchhalten, Herr Leinfellner!“
    Meine Mutter kniete auf der Quasteldecke. Sie hatte zu lachen aufgehört. „Schnitzel in Madeira Sauce, Jahrgang 1944“, sagte sie. Sie schüttelte den Kopf. „Und wir haben Erdäpfel gefressen, nichts als Erdäpfel.“



    Als dann die Rote Armee anrückt und in ihrem Haus Quartier bezieht, beginnt die Protagonistin eine Freundschaft mit dem Koch der Russen. Sie hat keine Angst vor den Soldaten, denn sie kennt weder die Schlechtigkeit des Krieges und der Soldaten noch hat sie ein schlechtes Gewissen, was deutsche Wehrmachtsangehörige den russischen Familien im Krieg angetan haben, die nun natürlich Angst vor Vergeltung haben. Auch der Vater der Protagonistin, der eine schlimme Verletzung hat, wohnt mittlerweile am Dachboden der Vorstadtvilla, er hat sich irgendwie durchgeschummelt. Im restlichen Haus logieren der Major der Kampftruppen, der Feldwebel, zwei Soldatinnen und mehrere Soldaten. Nach und nach ergibt sich eine freundschaftliche Beziehung zwischen Besiegten und Siegern, die aber durchaus immer wieder, wenn die Russen trinken auch ins Gefährliche kippen kann.

    Teilweise bringt die Protagonistin durch ihre Sturheit und Naivität, was ja bei einem so jungen Mädchen durchaus normal ist, sich selbst und andere derart in Schwierigkeiten, dass man als Leser oft die Luft anhalten muss und überrascht ist, dass sie so viel Glück hat und manche Szenen tatsächlich überlebt hat. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die sich vor allem fürchtet, scheint sie weder Angst noch irgendeine Vorsicht zu kennen.

    Die Figuren sind wundervoll gezeichnet, vor allem die Russen und da insbesondere der Koch Cohn werden so tief, liebevoll und menschlich vielschichtig dargestellt, dass es eine Freude ist. Die Grenzen zwischen den ehemaligen Feinden verwischen immer mehr – am Ende sind alles nur Menschen mit guten und mit schlechten Eigenschaften.

    Zu diesem Roman gibt es auch einen wundervollen Film , der 2016 in die Kinos kam und eine Fortsetzung (Zwei Wochen im Mai), die ich unbedingt auch noch lesen will, denn die Geschichte endet leider sehr bald mit dem Abzug der Kampftruppen und mit dem Auszug der Familie aus dem hochherrschaftlichen Haus, weil die Eigentümerin natürlich wie so viele Opportunistennazis überlebt hat, ihren Besitz wiederverlangt und die Haushüter hinausschmeißt.

    Fazit: Absolute Leseempfehlung,wenn man Jugendliteratur zu schätzen weiß.

  16. Cover des Buches Die Entdeckung der Currywurst (ISBN: 9783423219082)
    Uwe Timm

    Die Entdeckung der Currywurst

     (281)
    Aktuelle Rezension von: buecher_ueber_buecher
    Als typisches Merkmal einer Novelle besitzt auch "Die Erfindung der Currywurst" eine Rahmenerzählung : Der nun schon erwachsene Erzähler erinnert sich an seine Kindheit und an die ehemalige Imbissbudenbesitzerin Frau Brücker. Seit längerer Zeit ist er auf der Suche nach der Geschichte, wie die Currywurst entstanden ist. Aus diesem Grund besuchte er die alt gewordene Frau Brücker.

    Sie holt weit aus und beginnt zu erzählen..

    1945 in Hamburg - kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges. Jeder kämpft ums Überleben, doch Frau Brücker vertraut dem Erzähler und somit auch den Lesern eine außergewöhnliche Geschichte an.

    Sie lernte den Soldaten Bremer ganz zufällig kennen. Daraus entwickelte sich eine besondere Beziehung. Die Currywurst wird, wie im Klappentext steht, ganz nebenbei entdeckt. Das Buch hat wirklich eine starke Atmosphäre. Ich wurde quasi in die Geschichte hineingezogen. In die kurzen Glücksmomente, die Verzweiflung oder Angst, aber auch die Resignation, den Tauschhandel und damit verbundenen Schwarzmarkt, das Improvisieren und verstecken - kurz gesagt : man erfährt viel über die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges. Besonders wie die Bevölkerung damit umgeht.

    Also ganz klar gebe ich hier eine Leseempfehlung !!!

  17. Cover des Buches Wie der Wind und das Meer (ISBN: 9783734106811)
    Lilli Beck

    Wie der Wind und das Meer

     (123)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Nach einem Fliegerangriff auf München im April 1945 ist der elfjährige Paul auf sich alleine gestellt. Seine Familie hat den Angriff nicht überlebt. Da trifft er auf Sarah, die seiner Schwester zum Verwechseln ähnlich sieht. Beide sind alleine und schließen einen Pakt. Sie geben sich als Geschwister aus. Diese Lüge funktioniert, doch wird sie ihr zukünftiges Leben für immer beeinflussen.

    „Wie der Wind und das Meer“ ist ein herzergreifender Roman, der zu Tränen rührt. Als Leser hofft man mit Paul und Sarah auf eine glückliche Zukunft. Durch viele Jahrzehnte begleitet der Leser die beiden Hauptfiguren und nimmt Anteil an Freud und Leid.

    Hochemotional mit vielen Wechselbädern der Gefühle fliegen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und haben mich emotional erreicht, ja sogar richtig mitgenommen. Die gesamte Geschichte ist wie ein Film im Kopf abgelaufen.

    Selbst nach dem Ende des sehr guten Romans kann man Paul, Sarah und ihre Erlebnisse nicht vergessen. Autorin Lilli Beck ist ein wundervoller Roman gelungen, der alles vereint, was für mich ein sehr gutes Buch ausmacht.

  18. Cover des Buches Das Barackenmädchen (ISBN: 9783752860283)
    Peter Mainka

    Das Barackenmädchen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Funny1210

    In "Das Barackenmädchen" von Peter Mainka geht es um die 17 jährige Helene, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Brünn lebt. Der Vater wurde leider inhaftiert. Helene und ihre Familie müssen aus ihrer Heimatstadt Brünn fliehen, da die Rote Armee immer näherrückt und sie damit immer gefährlicher leben. Nach Kriegsende kehrt Helene mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in ihre Heimatstadt zurück. Jedoch ist nichts mehr wie zuvor. Ihr Leben ist geprägt von Unterdrückung, Demütigung und Intrigen. Gerade Helene als junges Mädchen ist in dieser Situation vielen Gafahren ausgesetzt. Dennoch versucht sie alles um ihren Vater zu retten und ihre große Liebe zu Jan leben zu können. 

    Leider kann diese kurze Zusammenfassung nicht annähernd die Geschichte wiedergeben. SIe hat so viel mehr Inhalt. Von Anfang bis Ende fiebert man mit Helene mit. Besonders ergreifend ist hierbei die Vorstellung, dass das alles so stattgefunden haben könnte, da die Geschichte in die genauen historischen Hintergründe der damaligen Zeit eingebettet ist. Es ist grausam zu was Menschen fähig waren und sind. Da Helene so real dargestellt ist, kommt es einem vor als würde man direkt eine Zeitreise dorthin machen und das alles wirklich miterleben. Es ist schier erdrückend zu lesen, welche Kraft und welchen Mut das Mädchen aufbringen muss um ihr Schicksal zu ertragen. 

    Insgesamt war das ganze Buch für mich ein absoluter Lesegenuss. Es regte zum Nachdenken an und hatte noch eine lange Nachwirkung. Es ist wirklich eins meiner absoluten Lesehighlights und defintiv keines der Bücher, die man aus der Hand legt und sie sind aus dem Sinn.

  19. Cover des Buches Bis zur letzten Stunde (ISBN: 9783548603544)
    Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da mich wahre Aufzeichnungen, insbesondere Tagebücher etc. aus dieser Zeit sehr interessieren. Es war wirklich aufschlussreich, die damaligen Ereignisse einmal aus einer anderen Sichtweise vermittelt zu bekommen. Man kann sich regelrecht in die Gesellschaft in der sich Traudl Junge befand hineinversetzen und versteht ansatzweise wie sie sich hier gefühlt hat und weshalb sie so lange dort war bzw. geblieben ist. Allerdings hat es doch viel Geschichtliches mit inbegriffen, was das flüssige und leichte Lesen sehr erschwert. Einige langweilige Passagen gibt es mitunter, teilweise hatte ich hierbei nur den Gedanken, dass das Buch doch endlich enden möge. An sich eine bewegende und lesenswerte Geschichte, wenn man sich für die Thematik und Geschehnisse interessiert.

  20. Cover des Buches Nackt unter Wölfen (ISBN: 9783351033903)
    Bruno Apitz

    Nackt unter Wölfen

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Babsi123

    " Nackt unter Wölfen " , der DDR Klassiker der auch Pflichtlektüre in den Schulen war. 

    Die Geschichte dreht sich um einen 3 - jährigen Jungen der vor den SS - Schärgen im KZ Buchenwald von Wiederstandskämpfern versteckt wird. Würde er der SS übergeben, wäre es sein sicherer Tod. Dieser Junge ist Stefan Jerzey Zweig, geboren 1941 im Ghetto von Krakau. 

    Trotz aller Widrigkeiten und der Angst der Häftlinge vor dem Tod , verstecken sie den Jungen bei den Typhuskranken und so überlebt er den Krieg  und wird zusammen mit wenigen Überlebenden 1945 befreit. 

    Bekannt wurde S. J. Zweig als der so genannte " 

    Buchenwaldjunge ".


  21. Cover des Buches Wonniger Donnerstag (ISBN: 9783423107761)
    John Steinbeck

    Wonniger Donnerstag

     (19)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Vieles hat sich verändert in der Straße der Ölsardinen: Die Konservenfabriken sind wegen Sardinenmangels geschlossen. Gay ist wie viele andere nicht aus dem Krieg nach Hause zurückgekehrt. Lee Chong, der Kramladenbesitzer, hat sich an den Stränden Polynesiens zur Ruhe gesetzt. Zum Glück sind die Dicke Ida und ihr Cafe noch da, und Doras Etablissement, das seit ihrem Ableben von Fauna, ihrer älteren Schwester, geführt wird, und Mack natürlich, Hazel und Whitey 1 und 2, die immer noch im Palace Hotel hausen. Doc, der Meeresforscher mit dem großen Herzen, Anlaufstelle für sämtliche Sorgengeplagten in der Cannery Row, ist glücklicherweise auch noch vorhanden. Doch ist er kaum wiederzuerkennen. Die Unzufriedenheit nagt an ihm, der Whisky schmeckt nicht mehr, "und der erste, lange Zug aus einem frostbeschlagenen Bierglas" bietet nieht mehr die Wonne von einst. Für Mack und seine Kumpa ne ist die Sache klar: Doc braucht eine Frau. Welche, das wissen sie auch schon, nämlich Suzy, die Neue in der Flotten Flagge. Und da Fauna mit ihnen gemeinsame Sache macht, scheint alles ganz einfach ... Ich fand dieses Buch gruselig. Unvollständige Sätze und Hintergrund über die Charaktere fehlt völlig.
  22. Cover des Buches Die Mütze oder Der Preis des Lebens (ISBN: 9783442755363)
    Roman Frister

    Die Mütze oder Der Preis des Lebens

     (19)
    Aktuelle Rezension von: violine
    Mit unglaublicher Entrücktheit, sachlich als handele es sich um eine Ware, beschreibt Roman Frister sein Leben mehr sein Überleben in einem Konzentrationslager! Er nimmt Schuld auf sich ohne schuldig zu sei,.
  23. Cover des Buches Kriegslicht (2 MP3-CDs) (ISBN: 9783958620711)
    Michael Ondaatje

    Kriegslicht (2 MP3-CDs)

     (23)
    Aktuelle Rezension von: anena

    Michael Ondaatjes Sprache ist betörend. Er beschreibt das Leben eines Jungen in England, der früh von seinen Eltern verlassen wird. Es geht um Lug, Betrug und Spionage. Die Personen und Schauplätze sind teilweise sehr skuril.

  24. Cover des Buches Operation James Bond, Das letzte große Geheimnis des Zweiten Weltkriegs (ISBN: 9783430119597)
    Christopher Creighton

    Operation James Bond, Das letzte große Geheimnis des Zweiten Weltkriegs

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch ist interessant und spannend. Aber ich kann nur sagen, dass an den "geschilderten" Aktionen garantiert fast NICHTS wahr ist. Dieses Buch hat fast mehr erfundene "Aktionen" als ein James Bond Roman. Es gibt etliche Stellen, an denen JEDER der sich tlw. mit der Sache (Geheimdienst/Krieg o.ä.) auskennt merkt, dass dieses Buch sehr wohl fast zu 100% erfunden ist, auch wenn der Autor versucht den Lesern was Anderes aufzutischen ... Fazit: Sehr guter Roman und spannend zu lesen aber bei weitem kein Tatsachenbericht.

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