Bücher mit dem Tag "kriegsgeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriegsgeschichte" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (793)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    Gefällt mir sehr gut

  2. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die Idee des Autors, das Jahr 1913 an Hand von Anekdoten und Erlebnissen von Zeitgenossen Revue passieren zu lassen, hat mich angesprochen.

     

    Besonders interessant ist, dass drei Massenmörder gleichzeitig in Wien waren: Hitler, Stalin (damals noch unter einem Geburtsnamen Josef Wissarionowitsch Dschugaschwilli) und Josef Brož, der sich später Tito nennt. Wissentlich getroffen haben sich die drei nicht. 

     

    Die anderen Erlebnisse und Ereignisse rund um Maler wie Egon Schiele, Gustav Klimt oder Pablo Picasso und Literaten wie die Brüder Mann, um nur einige zu nennen, sind hinreichend bekannt und bringen (zumindest mir) wenig Neuwert. 

     

    Der Leser von heute weiß, dass die großen Monarchien schwanken und sich eigentlich schon überlebt haben. Thronfolger Franz Ferdinand beschwört seinen Onkel, Kaiser Franz Joseph, die Unruhen auf dem Balkan, insbesondere in Serbien, ernst zu nehmen, aber keine militärische Intervention einzuleiten, Was antwortet der Kaiser: „Wir werden darüber nachdenken lassen.“ - Das Ergebnis ist bekannt: Franz Ferdinand nebst Gemahlin fallen am 28. Juni 1914 einem Attentat zum Opfer und die Welt taumelt in den Abgrund des Ersten Weltkriegs. 

     

    Meine Meinung:

     

    Ein bisschen liest sich das Buch wie der Jahresrückblick eines Lexikons. „Was geschah am...“ 

     

    In mehr oder weniger langen Sequenzen werden Ereignisse und Erlebnisse dokumentiert. Manche Stellen wirken langatmig. Der eine oder andere Einblick in das Leben der Künstler ist schon sehr privat. 

     

    Der Titel ist auch ein wenig irreführend, da die Zeit zwischen 01.01. und 31.12. 1913 beschrieben wird.

     

    Fazit:

     

    Hat mich leider nicht ganz überzeugt, daher nur 3 Sterne. 

     

  3. Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
    E.M. Remarque

    Im Westen nichts Neues

     (170)
    Aktuelle Rezension von: itsbooklover

    [Rezension] – Erich Maria Remarque - „Im Westen nichts Neues“


    Backcover:

    Mit diesem sensationellen Erfolgsroman begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges.

    Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint diese Neuausgabe mit einem umfassenden Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte in der textkritisch durchgesehenen Fassung der Erstausgabe.

    Inhalt:

    Paul Bäumer gehört zur Gruppe des kriegserfahrenen Katzinsky (Kat). Die Kompanie liegt neun Kilometer hinter der Front. Von dem Ich-Erzählers Paul Bäumer sind folgende ehemalige Klassenkameraden mit an der Front: Kropp, Müller und Leer.

    Für die Truppe der Zweiten Kompanie gibt es eine doppelte Portion Essen, worüber sich alle sehr freuen. Paul Bäumer erinnert sich, wie sein Klassenlehrer Kantorek die Jungs regelrecht gedrängt hat, in den Krieg zu ziehen.

    Die Soldaten besuchen ihren früheren Mitschüler Franz Kemmerich im Lazarett, denn dieser wurde schwer verwundet und verlor ein Bein. Kemmerich hat so höllische Schmerzen, dass seine Kameraden ihm Morphium besorgen. Doch Müller denkt nur an Kemmerichs Stiefel, die sehr hochwertig sind. Müller möchte so gerne diese Stiefel besitzen.

    Paul reflektiert die zehnwöchige militärische Ausbildung im Heide lager,bei seinem Ausbilder Himmelstoß, in der das System und der Drill an die Stelle von selbständigem Denken und Freiheit gerückt sind, durch die brutale Tyrannei von Himmelstoß hat Pauls Gefühle verrohen lassen. Paul sieht die Abstumpfung der Soldaten aber als unerlässlich an, denn sonst würde man im Schützengraben nur verrückt werden.

    Kemmerich erkennt den Ernst seiner Lage und blickt dem Tod in die Augen, daher verschenkt er seine Stiefel an Müller. Doch Kemmerich ist nicht alleine, denn Paul begleitet ihn beim Sterben.

    Die gefallenen Kameraden der Kompanie werden durch neue Leute ersetzt, die zum Teil jünger sind als Paul. Dieser ist froh, zu den Freunden von Kat zu zählen. Da Kat es immer gelingt in jeder Situation, das Notwendige aufzutreiben, vor allem Essen.

    Kat erläutert den anderen, wie Macht die Menschen verändere und wie die Hierarchien beim Militär dem Vorschub leisten. Tjaden erscheint und verkündet aufgeregt, dass Himmelstoß an die Front versetzt worden sei. Tjaden hatte im Rekrutierungslager am meisten unter Himmelstoß zu leiden gehabt. Am letzten Abend hatten er und andere sich an dem Ausbilder gerächt und ihn verprügelt.

    In der Nacht wird die Kompanie in der Paul ist an die Front gebracht. Paul erzählt, wie in der Nähe der Gefechtslinie sein Körper instinktiv auf Gefahr einstellt.

    Die Männer der Baukolonne schlafen nach beenden der Arbeit erschöpft ein und werden wach, als in der Nähe Menschen und Pferde unter Beschuss geraten sind.

    Die Schmerzensschreie klingen schrecklich. Doch auf dem Rückweg zu den Lastwagen, die die Männer ins Barackenlager zurückbringen sollen, wird die Kompanie angegriffen.

    Zwischen den Gräberhügeln eines Friedhofes suchen die Soldaten Deckung, doch für Fünf Männer kam diese Deckung zu spät, denn sie sterben durch die Geschosse und die Gasgranaten.

    Paul und seine Freunde machen sich Gedanken und versuchen sich ihre Zukunft nach dem Krieg vorzustellen. Doch ihnen wird bewusst, dass sie kein Leben nach dem Krieg haben werden in das sie zurückkehren können, da sie keinen Beruf ausgeübt haben und keine eigene Familie haben. Nur allein der Gedanke an die Zukunft scheint ihnen nach den Erlebnissen absurd.

    Himmelstoß gehört nun zur Zweiten Kompanie, aber die Kameraden widersetzen sich ihrem Peiniger und Himmelstoß bemerkt das an der Front andere Regeln herrschen als auf dem Kasernenhof.

    Unter Artilleriebeschuss an der Front muss die Kompanie tagelang ausharren in den Unterständen. Die Soldaten kommen an ihre Physische und Psychische Grenze, denn eine Rattenplage, Hunger und die Todesangst versetzt die Männer in Angst und Schrecken.

    Nun greifen die Franzosen an und im Kampf von Mann gegen Mann werden die Grenzen verteidigt. Paul Bäumer reflektiert, dass er und seine Generation die Bindung an sich selbst und das Leben verloren haben.

    Die Massiven Angriffe wechseln sich ab, sodass viele Soldaten ums Leben kommen. Diese Soldaten können wegen der anhaltenden Angriffe nicht geborgen oder gar beerdigt werden. Die Kompanie bekommt Nachschub, dieser besteht aus jungen Rekruten, die unvorbereitet in den Kampf ziehen. Von den hundertfünfzig Mann der Kompanie kehren nur zweiunddreißig ins Lager zurück.

    Paul und seine Freunde kommen ins Feldrekrutendepot wo sie drei Französinnen kennenlernen und Brot gegen Liebe eintauschen. Paul erhält zwei Wochen Heimaturlaub doch die einst vertraute Umgebung scheint ihm völlig Fremd zu sein. Er bekommt auch keinen Kontakt mehr zu den Einheimischen dort, denn die Stellen es sich an der Front ganz anders vor. Die wissen nicht wie Grauenhaft das alles ist.

    Paul erfährt von Kemmerichs Mutter das er ohne Schmerzen gestorben ist. In der letzten Urlaubsnacht sitzt Pauls Krebskranke Mutter an seinem Bett und beiden fällt der Abschied sichtlich schwer.

    Als Paul wieder zurück ist, wird er erneut ins Heide lager beordert und sieht nun, dass gleich da neben ein Russisches Gefangenenlager ist. Paul sieht wie die Russen dort Leben müssen und gibt von seinen wenigen Habseligkeiten ihnen was ab, sodass in ihm der Gedanke aufkommt, dass die Menschlichkeit den Krieg überleben wird. Paul bekommt Besuch von seinem Vater und seiner Schwester, die ihm erzählen das seine Mutter im Krankenhaus ist und die Behandlungskosten einfach zu teuer sind.

    Paul kann nun zu seiner Kompanie zurück und dort beginnt auch schon eine heftige Diskussion darüber wer Verantwortlich für den Krieg ist und warum dieser überhaupt ausgebrochen ist.

    Paul meldete sich freiwillig für den Patrouillengang an der Front. Doch sie werden überrascht, die Franzosen greifen sie an. Paul sucht Deckung im Bombentrichter und stellt sich tot, als ein Franzose zu ihm sprang stach Paul ihn nieder.

    Es dauerte Stunden bis dieser Tot war und Paul gab ihm Wasser und bat ihm um Verzeihung. Erst in der Nacht traut sich Paul seine Deckung zu verlassen und trifft dann auf Kat und Albert. Paul unterhält sich mit ihnen und seine Perspektive drehte sich wieder. Er sieht nun in dem getöteten keinen Kameraden mehr sondern wieder den Feind.

    Ein evakuiertes Dorf das unter Beschuss steht soll Pauls Gruppe bewachen. In den Häusern finden sie reichlich Essen, sodass dies eine schöne Woche ist, trotz der ständigen Angriffe.

    Nun geraten sie in die Französische Offensive als sie auf dem Fußmarsch zu einem anderen Dorf waren, dabei werden Paul und Albert am Bein verletzt und bevor Paul sein Bein verliert lässt er die notwendige Operation ohne Betäubung durchführen.Die Freunde werden mit einem Lazarettzug nach Deutschland in ein katholisches Hospital gebracht. In diesem Hospital werden die schwerst verletzten Soldaten behandelt. Albert verliert sein Bein und Paul muss nach seiner Genesung wieder zurück an die Front.

    Paul erlebt an der Front noch weitere zahlreiche Angriffe. Er schildert, dass das Handeln und Tun das nackte Überleben ausrichtet. Müller fällt an der Front und Paul bekommt von ihm die Stiefel die er von Kemmerich bekommen hatte.

    Die Soldaten sind ausgezehrt und haben keine Kraft mehr, aber als wäre das nicht schon genug, geht ihnen auch noch die Munition aus. Im Sommer 1918 steht fest, dass die Deutschen den Krieg nicht gewinnen können. Aber trotzdem geht der Feldzug weiter. Kat wird angeschossen und Paul gelingt es nicht ihn zu retten.

    Im Herbst 1918 steht der Waffenstillstand bevor. Pauls Freunde sind alle im Krieg gefallen. Paul überlebt einen Gasangriff und darf sich zwei Wochen erholen. Im Oktober 1918 stirbt Paul ohne Schmerzen im Krieg so erzählt ein anonymer Erzähler. Im Heeresbericht steht geschrieben, dass es im Westen nichts neues gibt.

    Fazit/Meinung:

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Der Schreibstil ist sehr fließend und spannend aber auch sehr bildlich. Erich Maria Remarque hat hier in dem Ich-Erzähler-Stil geschrieben, sodass man das Gefühl hat, man wäre Mittendrin statt nur dabei. 

    5 von 5 Sterne

  4. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Schuld in allen Facetten - Vergebung und Rache

    Sage fühlt sich schuldig und hässlich - denn als ihre Mutter nach einem Autounfall starb, saß sie am Steuer. Seitdem versteckt sie sich, ihr Gesicht mit der Narbe und sich ganz, so weit wie möglich. Nur in einer Trauergruppe und nachts als Bäckerin allein im Cafe - und bei den Kollegen bei der Übergabe und bei dem verheirateteten Liebhaber akzeptiert sie Menschen um sich.

    In der Trauergruppe begegnet sie dem etwa 90jährigen Josef, der der auserwählte Gutmensch ihrer Gemeinde war und beginnt eine schüchterne Freundschaft.

    Dazwischen immer wieder eine Geschichte, fast ein Märchen mit viel Gewalt und einer unmöglichen Liebe.

    Backen mit unendlich viel Liebe und Perfektion in der Geschichte bei Sage und ihrer Großmutter Minka.

    Nach und nach entwickelt sich die Geschichte zu einer Geschichte rund um den Holocaust, Schuld und Mitschuld, Vergebung, Rache und Strafe. Manches ist an den Haaren herbei gezogen, vieles vorhersehbar, manches fein ineinander verwebt. Es häufen sich Klischees und alles ist überfrachtet und dennoch nimmt die Geschichte mit in beiden Wortsinnen. Am Ende steht man wie Sage vor einem Scherbenhaufen und muss sein eigenes Bild der Geschichte selbst zusammenfügen.

    #Holocaust #Shoah #Schuld #Rache #Vergebung #BisansEndederGeschichte #JodiPicoult #KathrinliebtLesen



  5. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  6. Cover des Buches Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge. Tl.1 (ISBN: 9783423041676)
    Bernard Law Montgomery

    Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge. Tl.1

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Zwar weniger als "klassische Fachliteratur" einzuordnen, schafft es Bernard Law Viscount Montgomery of Alamein es dennoch, Kriegsgeschichte anschaulich und wissenschaftlich verwertbar darzustellen. Der Autor - kurz auch gern "Monty" genannt - war der eigenwillige und populäre Feldmarschall und Freund Churchills, der als Gegner Rommels in Afrika (daher "El Alamein") sich einen Namen machte. Nach 1957 widmete er sich dem Schreiben, entstanden ist hierbei auch dieses Buch. Dem Text beigegeben sind Skizzen der Schlachten, die die Aufstellung der Truppen nachvollziehen lassen. Gut zu lesen und kulturhistorisch eine sehr aufschlussreiche Lektüre.
  7. Cover des Buches Sie kommen! (ISBN: 9783776623680)
    Paul Carell

    Sie kommen!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Carell schreibt, wie es sonst meines Wissens nach kein anderer Historiker tut, nämlich aus der Sicht des einfachen Soldaten, nicht wie sonst von Generälen oder hochrangigen Offizieren. Es ist auch eines der wenigen Bücher über den II. WK welches fast ausschließlich aus dt. Sicht geschrieben wird. Vorwürfe Carell würde mit der nationalsozialistischen Ideologie liebäugeln sind doch sehr weit hergehohl. Nicht jeder der nicht sogleich jeden dt. Soldaten des Krieges als bösartigen Nazi darstellt ist ein Faschist. Carell zeigt einfach wie es war, ein schrecklicher Krieg, Menschen gegen Menschen.
  8. Cover des Buches Codewort Liebe (ISBN: 9783548104218)
    Charles McCarry

    Codewort Liebe

     (2)
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  9. Cover des Buches Das Ende. 1944-1945 (ISBN: 9783378005594)
    William L. Shirer

    Das Ende. 1944-1945

     (1)
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  10. Cover des Buches Der Fall von Berlin (ISBN: 9783746615455)
    Anthony Read

    Der Fall von Berlin

     (1)
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  11. Cover des Buches Black Box (ISBN: 9783426514481)
    Michael Connelly

    Black Box

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Bei den Unruhen, die durch das Skandalurteil ausgelöst wurden, weil die Rodney King verprügelnden Polizisten freigesprochen wurden, wird eine dänische Journalistin erschossen, deren Leiche nur durch Zufall in einer Durchfahrt gefunden wird. Zur genauen Tatortsichtung war keine Zeit, nur eine Patronenhülse konnte sichergestellt werden. Der Fall läßt Ermittler Bosch keine Ruhe, 2012 (exakt 20 Jahre später) greift er den Fall nochmals auf, um Gerechtigkeit herbeizuführen. Daß er bemüht ist, den Mord an einer Weißen aufzuklären, könnte für Verärgerung in der afroamerikanischen Gemeinde führen, und sein neuer Vorgesetzter O`Toole (the tool) streut ihm Sand ins Getriebe. Insgesamt ein routiniert runtergeschriebener Thriller, nicht so schlecht, aber die Chrakaterzeichnung hat man zB bei Mankell schon viel besser gesehen.
  12. Cover des Buches Saat in den Sturm (ISBN: 9783902475459)
    Herbert Brunnegger

    Saat in den Sturm

     (1)
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  13. Cover des Buches Wann wird diese Hölle enden? (ISBN: 9783280057131)
    Mary Berg

    Wann wird diese Hölle enden?

     (54)
    Aktuelle Rezension von: aminimiii

    Die fünfzehnjährige Mary berichtet in ihrem Tagebuch über ihr Leben im Warschauer Ghetto. Sie wird schließlich, da ihre Mutter amerikanische Staatsbürgerin ist, interniert und kann ausreisen.

    Die Tagebuchform erinnerte mich direkt an das Tagebuch der Anne Frank. Ich wundere mich, dass dieses Buch erst 2019 auf deutsch verlegt wurde. Warum?

    Das Buch ist inhaltlich brandinteressant, es ist ein grosses Glück, das diese Informationen aus erster Hand nicht verloren gegangen sind. Ich finde sowohl die Alltagsbeschreibungen wervoll, als auch die Schilderungen der Grausamkeiten der Deutschen. Das Buch bringt den Leser ganz nah heran an das Leben im Warschauer Ghetto, und auch wenn von Anfang an bekannt ist, dass Mary überlebt, so wird doch die Ungewissheit jedes Tages deutlich, weil es ein Tagebuch ist.

    Am Schreibstil gäbe es sowieso nichts zu meckern, da die Brisanz des Inhalts die Wichtigkeit dessen meiner Meinung nach übertrifft. Aber ich finde, es ist gut und flüssig geschrieben, sehr leicht zu lesen.

  14. Cover des Buches Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge. Tl.2 (ISBN: 9783423041683)
    Bernard L. Visc. Montgomery of Alamein

    Weltgeschichte der Schlachten und Kriegszüge. Tl.2

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Zwar weniger als "klassische Fachliteratur" einzuordnen, schafft es Bernard Law Viscount Montgomery of Alamein es dennoch, Kriegsgeschichte anschaulich und wissenschaftlich verwertbar darzustellen. Der Autor - kurz auch gern "Monty" genannt - war der eigenwillige und populäre Feldmarschall und Freund Churchills, der als Gegner Rommels in Afrika (daher "El Alamein") sich einen Namen machte. Nach 1957 widmete er sich dem Schreiben, entstanden ist hierbei auch dieses Buch. Dem Text beigegeben sind Skizzen der Schlachten, die die Aufstellung der Truppen nachvollziehen lassen. Gut zu lesen und kulturhistorisch eine sehr aufschlussreiche Lektüre.
  15. Cover des Buches Der längste Tag. Normandie: 6. Juni 1944. (ISBN: 9783453155770)
    Cornelius Ryan

    Der längste Tag. Normandie: 6. Juni 1944.

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Sollte man an den Kriegsereignissen des 2. Weltkrieges, insbesondere an der Einleitung des Endes dieses Krieges interessiert sein, darf man sich dieses Buch einfach nicht vorenthalten. Die genauen Beschreibungen des Autors der verschiedenen Schauplaetze, die beiliegenden Karten und Einsatzschlachtplaene und die Originalaufnahmen sind fuer jeden geschichtlich Interessierten eine Bereicherung seine Sammlung.
  16. Cover des Buches Jagdflieger (ISBN: 9783327008829)
    Arseni Wassiljewitsch Woroshejkin

    Jagdflieger

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Krieg der Ratten (ISBN: 9783453190016)
    David L. Robbins

    Krieg der Ratten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Krieg der Ratten ist wirklich ein geniales Buch das gut eine 5 Sterne Wertung wert ist. Man wird richtig in das Geschehen hineingeführt und erlebt die Sinnlosigkeit des Krieges hautnah mit. Das Geschehen wird von beiden Seiten beleuchtet, auf der russischen Seite aus der Sicht von Wassily Saitsew und auf der deutschen Seite aus der von Nicki Mond. Alles in allem ein Klasse Buch. Auf jeden Fall einen Kauf wert!
  18. Cover des Buches Mischa (ISBN: 9781520814070)
    Noah Fitz

    Mischa

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buchdaisy
    Ich habe sehr lange an dieser Trilogie gelesen. Nach jedem Teil habe ich eine Pause eingelegt, aber auch zwischendurch. Am Anfang kamen mir einige Stellen recht langatmig vor, später musste ich das Gelesene erst einmal sacken lassen. Nur den dritten Teil habe ich fast am Stück gelesen, da wurde es richtiggehend spannend. 
    Erzählt wird die Geschichte der deutschen Familie Berg in der Sowjetunion, die durch ein Dekret des Genossen Stalin vertrieben wird, wie tausende andere auch während des 2. Weltkrieges. Im Vordergrund steht Michael (Mischa), später auch sein Bruder Alexander.Es ist erschreckend, was die am Krieg völlig unschuldigen Kinder erleiden müssen. Doch auch im schlimmsten Elend gibt es Menschen mit Herz. Das ist die positive Botschaft. Berührt haben mich auch die kleinen Liebesgeschichten inmitten der ganzen Verzweiflung. Ja, auch im Krieg werden Kinder geboren. 
    Das Ende ist sehr nachdenklich, wenn man weiß, wie schwer es die Russlanddeutschen später auch in der "alten Heimat" hatten.
  19. Cover des Buches Die Kultur des Krieges (ISBN: 9783499602481)
    John Keegan

    Die Kultur des Krieges

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Mein Jahr als Mörder (ISBN: 9783499239328)
    Friedrich Christian Delius

    Mein Jahr als Mörder

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo
    Packt Dich nicht auch manchmal die Wut, wenn Du von Schweinereien erfährst, die Menschen Menschen antun? Hast Du nicht auch schon einmal davon geträumt, einen, wenigstens einen dieser Übeltäter zu beseitigen?
    Dann liegst Du mit Delius auf einer Wellenlänge. Dann packt auch Dich die Mordlust am "Richter" des "Volksgerichtshofs" (Anführungsstriche, weil das Verbrecher in einer Verbrecherorganisation waren), der Georg Groscurth zum Tode verurteilte. Du willst auch gleich den Henker und seine Gehilfen mit ins Jenseits befördern und die Sachbearbeiter des Berliner Senats, die seiner Frau ein paar Jahre später die Witwen- und seinen Kindern die Waisenrente streichen, gleich mit.
    Die Lektüre des Buches bringt Dich dem Widerstandskämpfer und seinem Kreis, der "Europäischen Union, EU" (welche Weitsicht!) näher und den Verhältnissen der hysterischen Nachkriegszeit mit ihrem vorherrschenden Antikommunismus, oft getragen und geschürt von Leuten, einschließlich Juristen, die mit den Nazis ihr Süppchen gekocht hatten.
    Du liest das Buch wie einen spannenden Krimi - gehst immer wieder ins Internet und stellst fest: Alles ist wahr.
    Alles vielleicht nicht. So sei dahingestellt, ob der Ich-Erzähler wirklich den Ex-"Richter" Hans-Joachim Rehse observiert hat zum Zwecke des geplanten Attentats und ob seine Freundin auf einer Mexiko-Reise wirklich umkam. Diese Details könnten zusätzliche Pfefferkörner sein in diesem literarischen Gericht (durchaus doppeldeutig gemeint). Sie tragen jedenfalls dazu bei, dass diese Kost während der Einverleibung den Appetit noch steigert. Man kann (ich konnte) das Buch nicht weglegen. Doch es sind schwere Brocken eingearbeitet.

    Am Schluss mordet man nicht - aber man könnte sich übergeben.
  21. Cover des Buches Sinfonie des Teufels - Gegen den Rest der Welt (ISBN: 9781533569240)
    Renate Lehnort

    Sinfonie des Teufels - Gegen den Rest der Welt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ersten Teil war Band 2 ein Muss für mich!

    Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. 

    Mein persönliches Empfinden war, dass dieses Mal die Familiengeschichte etwas hintergründiger war. 

    Sehr detailliert wurden die Geschehnisse des 1. Weltkrieges beschrieben. Brutalität, menschenunwürdige Verhältnisse, Hunger und Elend ... was mich aber nicht übberraschte, denn schließlich verrieten Titel und Klappentext schon den Hintergrund (oder eben Vordergrund).


    Spannend, fesselnd und nachvollziehbar beschrieben, so wie ich es eigentlich von der Autorin schon gewohnt bin. Deshalb auch hier wieder 5 Sterne!





  22. Cover des Buches Inglourious Basterds (ISBN: 9783630621791)
    Quentin Tarantino

    Inglourious Basterds

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Drehbuch zu Tarantinos bis dahin in Amerika erfolgreichstem Film. Auch wenn die Story bekannt ist, fesselt das Buch noch ungemein. SS-Oberst Hans Landa (Oscar für Christoph Waltz) tötet die Familie der jungen Shoshanna Dreyfus auf einem Bauernhof in Nancy, während nur sie entkommen und untertauchen kann. In Paris nimmt sie eine neue Identität an und beschließt als Kinobesitzerin, Rache an den obersten Nazis für den Tod ihrer Eltern zu üben. Gleichzeitig ist Hillybilly Aldo Raine aus Tennessee mit seinen Leuten hinter feindlichen Linie auf Nazijagd, die entweder skalpiert oder mit einem Hakenkreuz in der Stirn laufen gelassen werden. Superschön, wie die Nazis hier voll eins aufs Maul kriegen, nit viel schwarzem Humor, und laut Kritik hat Tarantino mit dem Film auch die Kraft des Kinos gefeiert.
  23. Cover des Buches Universal Soldier. Der Roman zum Film. (ISBN: B00CNNQ574)
    Robert Tine

    Universal Soldier. Der Roman zum Film.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zu dem ganz okayen Actionfilm, das Mr. Tine einfach vom Fernseher abgeschrieben hat: Devereux und Scott geraten 1971 in Vietnam aneinander, nachdem Scott ein ganzes Dorf abgeschlachtet hat und sich aus den Ohren der Opfer und der toten GIs eine Halskette gebastelt hat(!). Beide sterben bei der darauf folgenden Auseinandersetzung, und erleben eine fast biblische Wiederauferstehung in den 90ern als gefühlslose Kampfmaschinen, aber in ihnen schlummert noch irgendwo die Erinnerung. Keine Literatur, nur die Wiedergabe des Drehbuchs.
  24. Cover des Buches Der Dreißigjährige Krieg (List Bibliothek) (ISBN: 9783471792100)
    C. V. Wedgwood

    Der Dreißigjährige Krieg (List Bibliothek)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: laughing_buddha
    Dieses Geschichtsbuch ist phantastisch und stammt in seiner Erstausgabe aus dem Jahr 1938, geschrieben von der britischen Historikerin C.V. Wedgewood.

    Letzteres mag ein Indiz dafür sein, warum allein schon die wunderschönen und doch gut lesbaren Sätze das Buch zu einem Genuß machen.

    Hinsichtlich des Inhalts schafft es Wedgwood auf einzigartige Art und Weise verschiedene Erzählebenen miteinander zu verbinden.

    1) Die politische Großwetterlage: Das Europa im 17. Jahrhundert war geprägt von den Großmächten Österreich, Spanien, Frankreich und Spanien. Dazwischen war Europa und vor allem Deutschland ein Flickenteppich aus kleinen Fürstentümern und Königreichen. Wedgewood schafft es, die vertrakten Winkelzüge der einzelnen Protagonisten verständlich aus dem Kontext der Zeit heraus zu beschreiben und den Mythos vom Religionskrieg zu widerlegen.

    2) Die handelnden Akteure: Wie so häufig in der Geschichte ist auch der Dreißigjährige Krieg maßgeblich geprägt von der Persönlichkeit der handelnden Akteure. Im Buch werden diese da von es dem Geschichtsverlauf zuträglich ist, ausführlich und lebendig beschrieben. Dass das Buch dennoch nicht in ein Kompendium von Einzelbiografien ausartet, sondern sich ständig auf die wesentlichen Charakterzüge beschränkt, ist für mich bewundernswert und höchste Schreibkunst.

    3) Die geschichtsprägenden Ereignisse passieren häufig nicht über eine lange Zeit, sondern während einer Schlacht, einer Konferenz oder dem plötzlichen Tod. Wedgewood beschreibt solche  Ereignisse nicht nur, sondern zoomt den Leser ganz nah dran. Und dann fühlt man, wie vermeintliche Kleinigkeiten wie z. B. Gelände und Wetterlage im Morgengrauen die Schlacht von Nörtlingen beeinflusst haben.

    Ich werde es noch mal lesen, nicht weil ich nur die Hälfte verstanden habe (kommt auch vor), sondern weil es einfach so schön war.

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