Bücher mit dem Tag "kriemhild"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriemhild" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Manche mögen's tot (ISBN: 9783458364108)
    Tatjana Kruse

    Manche mögen's tot

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem, nunmehr dritten Krimi, ermitteln Konny und Kriemhild wieder in eigener Sache. Kriemhild wird beim morgendlichen Pilze sammeln Augenzeugin, wie ein angesehener Bürger des Ortes, sich seiner Frau entledigt. Leider bleibt si nicht unbeobachtet und erleidet einen Streifschuss.  

    Um den Täter, den es zu überführen gilt, in Sicherheit zu wiegen, beschließen K & K, den Tod von Konny bekannt zu geben. Dazu muss natürlich ein Sarg her (selbstredend aus Mahagoni), der in der Frühstückspension der Schwestern aufgestellt wird. Das sorgt naturgemäß für diverse skurrile Situationen, da die Pension gut gebucht ist. Sogar ein Parapsychologe kreuzt auf, der die seltsamen Geräusche untersuchen soll. Wie der geneigte Leser sicher errät, gibt es keine übernatürlichen Erscheinungen. 

    Meine Meinung: 

    Ich habe mich wieder köstlich amüsiert, wie die beiden Schwestern gemeinsam mit dem üblichen „Personal“ auf Mörderjagd gehen. Wieder mit an Bord sind der Nacktkater Amenhotep, der lautstark fluchende Papagei Chuck Norris sowie der Gärtner Herr Hirsch mit seiner Frau Gemahlin, der Kriminalhauptkommissarin. 

    Fazit: 

    Wer skurrile und humorvolle Krimis mag, kommt hier voll auf seine Kosten! 

     

  2. Cover des Buches Rheingold (ISBN: 9783596124640)
    Stephan Grundy

    Rheingold

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    „Rheingold“ erzählt von Göttern, Menschen, Zwergen und anderen Fabelwesen, von der Gier nach Gold, von Liebe und Verrat, Schicksal und Kampf. Stephan Grundy orientierte sich an der „Völsunga Saga“, die auch Tolkien und Richard Wagner inspirierte und hat die Geschichte der Wälsungen und der Nibelungen für unsere Zeit in Prosa gefasst.


    Anders als im Nibelungenlied wird die Erzählung auf die Geschichte des Schatzes und auf Sigfrids Vorfahren ausgeweitet. Mir gefiel vor allem ersteres sehr gut: wie die Brüder Fafnir und Regin sich vor Gier nach dem Gold entzweien und Fafnir schließlich durch eine Tarnkappe zum Drachen wird, der den Schatz in einer Höhle bewacht – im Berg, den man später als den Drachenfels bezeichnet. Es folgt die Geschichte der Wälsungen-Geschwister Sigmund und Siglind, die ich etwas langatmig fand. Im ersten Teil der Geschichte greifen die Götter Wotan und Loki noch sehr oft in die Geschicke der Menschen ein, später, im Nibelungen-Teil nur noch wenig. Dementsprechend fantastischer ist der erste Teil. Die christlichen Elemente fallen beinahe gänzlich weg.


    Schließlich wendet sich die Handlung Sigfrid zu, der Tötung des Drachens und der schicksalhaften Begegnung mit Brünhild und den Burgundern. In einigen Punkten weicht die Völsunga Saga von der mittelhochdeutschen Fassung ab, der Autor verbindet wiederum manches und erschafft so eine stimmige, spannende Fassung. So ist Hagen in der nordischen Fassung Gunters Bruder, Krimhild ist die Mutter und Gudrun die Tochter, die Sigfrid heiratet. 


    Stephan Grundy schafft es, die Sage plausibel zu erzählen, die Handlung liegt dabei etwas im 4.- 5. Jahrhundert n. Chr. Römer spielen eine Rolle und die germanischen Stämme. Man kann sich alles gut vorstellen.Lediglich ein Glossar hätte ich mir noch gewünscht, um einige Begriffe besser erklärt zu bekommen. 


    Für diese hervorragende und stimmige Nacherzählung der „Völsunga Saga“ vergebe ich 4,5 Sterne. Ein paar kleine Schwächen waren vorhanden. Doch der Autor schafft es, die Sage wertfrei wiederzuerzählen. Grundy zeigt, dass Kampf, Tod und Gemetzel nichts Verehrenswertes sind und dass auch vermeintliche Helden irgendwann dieses Schicksal ereilt. Dies finde ich vor allem wichtig, da Elemente der nordischen Mythologie und des Nibelungenlieds leider bis heute in nationalistischen Kreisen verehrt werden. 

  3. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783150189146)
    Ursula Schulze

    Das Nibelungenlied

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SoSo
    Lese und bearbeite ich momentan im Rahnen meines Deutsch Staatsexamens. Es handelt sich um eine sehr gute Ausgabe. Leider ist die Übersetzung manchmal ein wenig frei, sodass man, wenn man literaturwissenschaftlich damit arbeiten möchte, immer auch den mittelhochdeutschen Text lesen muss, um eventuell vorhandene Schwachstellen zu übersetzen.
  4. Cover des Buches Hagen von Tronje (ISBN: 9783800056255)
    Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Viele von euch kennen die Geschichte "Niebelungenlied" um die Sagengestallt Siegfried, den Unverwundbaren. Doch bis jetzt kennt man nur die Geschichte aus Sicht der Helden. Doch was ist mit den Schurken, wie Hagen von Tronje? Ist er wirklich so böse? . Wolfgang Hohlbein belebt die alte und schon teilweise staubige Geschichte neu. Doch ohne die Deitails zu verzerren oder so. Spannend geschrieben, mit Spannenden neuen Szenen und dergleichen. Und einen Blick hinter die Fassade von ein paar Personen, die in der originalen Erzählung klar erscheinen. Doch nehmt dieses Buch für nicht allzu bare Münze, denn im Deutschunterricht wird euch die Lehrerin schief ansehen, wenn ihr ihr etwas aus diesem Buch erzählt und nicht wie erwartet aus Niebelungenlied ;)
  5. Cover des Buches Nibelungengold (ISBN: 9783404157013)
    Kai Meyer

    Nibelungengold

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr schön geschrieben, nur zu empfehlen.
  6. Cover des Buches Der Ring der Nibelungen (ISBN: 9783570304037)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Ring der Nibelungen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: ewigewelten
    Hohlbeins und Dewis Nacherzählung des Nibelungenlieds bringt viel Spannung, Abwechslung und interessante, vielschichtige Charaktere in die doch eher flache Überlieferung. Siegfried wird als der rechtmäßige Nachkomme des Xantener Königpaares geboren, welches stirbt und sein Reich verliert, während der Junge in einer geheimen Schmiede bei Regin in Odins Wald aufwächst. Irgendwann begegnet er bei seinen Ausflügen Brunhilde, der Prinzessin von Island und beide versprechen sich eine spätere Heirat. Doch wie immer kommt alles völlig anders. Siegfried reist mit seinem 'Vater' an den Hof von Worms, um Waren zu verkaufen, doch von nun an ist sein Schicksal nicht mehr aufzuhalten. Er verliebt sich in Kriemhild, die Tochter des Königs und erfährt schließlich auch von seinem königlichen Erbe. Ohne zu zögern zieht er aus, um den Drachen Fafnir zu erlegen, der schon so viel Unglück über das Land Burgund brachte und den König und seinen ersten Sohn das Leben kostete. Doch Siegfried stellt das Ungeheuer und stiehlt den Schatz der Nibelungen, den Fafnir bewachte.Doch damit lädt er sich ihren Fluch auf. Unverwundbar geworden und mit einem Tarnhelm ausgestattet, erobert er sich mit seinem Heer zwar das Land Xanten zurück und freit Kriemhild als seine rechtmäßige Königin, doch diese Rechnung hat er ohne Brunhilde gemacht. Nach langem Warten auf Siegfried, ihren versprochenen Ehemann und zahlreichen Prüfungen, in denen ihre Freier starben, kommt sie an den Hof als die Königin Gunters, der seine politische Position gegen seinen Rivalen Siegfried zu festigen versucht, der noch vor kurzem sein bester Freund war. Schon bald drängt sein Berater Hagen darauf, Siegfried zu ermorden, um ihn aus dem Weg zu räumen, und auch Brunhilde fordert als Rache dieses Opfer von ihrem Gemahl. Siegfried stirbt durch eine List, doch Kriemhild erfährt von der Intrige und bis zum Ende des ersten Teils fließt mehr und mehr Blut. Am Schluss scheint die Blutgier der Nibelungen gestillt und ihr Schatz kehrt zu ihnen in den Wald zurück, während Sigfried, das neu geborene Kind der toten Königin mit Gernot und Elsa, den letzten übrigen des Königshauses, nach Island reist, um in stiller Abgeschiedenheit und fern von Burgund die Herrschaft Brunhildes fortzusetzen. Ein tragisches Ende, das auf Besseres im zweiten Teil hoffen lässt. Doch auch hier findet sich leider Bedrohung, Grausamkeit und die Missgunst der Götter, um dem jungen Siegfried das Leben schwer zu machen. Durchweg spannend und interessant, fällt die Fortsetzung allerdings noch drückender aus und die wenigen glücklichen Momente im Leben des Prinzen werden schon bald aufgewogen mit noch größerem Übel und Leid. Nichts desto trotz kann man sich den Schluss gar nicht so schlimm vorstellen, wie er ist, und es bleibt lediglich zu hoffen, dass mit dem Ende der Saga auch ein Ende des Nibelungenfluchs zu erwarten ist. Ein weiterer Teil könnte kaum noch dramatischer ausfallen! Der Vergleich mit dem Herrn der Ringe (wird auf dem Cover angeführt) ist diskutierbar, weil es sich hier einfach um etwas völlig Anderes handelt, aber die Saga ist wahnsinnig spannend mit sehr interessanten Charakteren und unzähligen unerwarteten Wendungen und verrät dabei viel über die europäische Geschichte, das höfische Leben und die Hintergründe des Nibelungenlieds, bei dem in der Schule wahrscheinlich niemand so richtig durchsah. Also für Mittelalter-Freaks und Freunde von spannenden Fantasy-Büchern mit viel Leidenschaft, großen Schlachten und vielschichtigen Figuren in jedem Fall zu empfehlen, an vielen Stellen allerdings alles andere als jugendfrei!
  7. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783765303739)
    Helmut de Boor

    Das Nibelungenlied

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    sehr gut wie Kriemhild und Brunhild streiten, wer den tolleren Ehemann hat. zeitlos
  8. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783596260386)

    Das Nibelungenlied

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Heldenlieder der Älteren Edda (ISBN: 9783150181423)
  10. Cover des Buches Frauen (ISBN: 9783806725179)
    Barbara Sichtermann

    Frauen

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783150006429)
    Felix Genzmer

    Das Nibelungenlied

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein großartiger Stoff, der immer wieder fasziniert und fesselt. Ich hatte einige Romane gelesen, die sich mit diesem Stoff befassen, und wollte dann endlich einmal einen Blick in das Original werfen. Natürlich muss man sich zunächst an die Sprache und die Strophenform gewöhnen. Aber dann muss man zugeben, dass mit der Pracht des Original eigentlich nichts mithalten kann. Dieser Stoff ist so gewaltig und die Geschichte so interessant und umfangreich, dass mir die Worte fehlen.
  12. Cover des Buches Das Nibelungenlied 2 (ISBN: 9783596260393)
    Helmut Brackert

    Das Nibelungenlied 2

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die Nibelungensage (ISBN: 9783872911360)

    Die Nibelungensage

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hikari
    Nach Beowulf ist das mein 2. Heldenepos. Dieses Heldenlied entstand vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts, auch wenn die Sage wesentlich älter ist und aus der Völkerwanderungszeit stammt.

    Was mir gut gefallen hat ist, dass es wirklich gut zu lesen ist. Aus dem mittelalterlichen Text hat es in den Hamburger Leseheften Alfred Carl Groeger ins modernere Deutsch übersetzt.

    Obwohl das Epos in dieser Form recht kurz ist und über Jahrzehnte berichtet werden, ist die Zeit doch so gut dargestellt, dass es gut vorstellbar und nachvollziehbar für den Leser ist. Mit wenigen Worten wird hier eine umfangreiche Geschichte skizziert, die von Rache und Schuld spricht, und von dem was daraus schreckliches passiert.

    Die einzelnen Taten können beim heutigen Leser nur Kopfschüttelb verursachen - ich denke mal, das sollen sie auch. Denn die Rache und die bösen Gedanken enden in einem fürchterlichen Gemetzel, das weit von ehrenwert entfernt ist und traurig und schockiert stimmt.

    In dem Sinne ist es definitiv lesenswert und man findet in diesen Zeilen eine Menge Gedanken wieder, die einen zum Nachdenken anregen und über die Geschehnisse grübeln lassen.
  14. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783702237042)
    Auguste Lechner

    Die Nibelungen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte
    Inhalt 
    Siegfried ist ein echter Heißsporn wie er im Buche steht. Er will wie alle anderen Recken im Reich seines Vaters Abenteuer erleben. Dazu hat er auch bald Gelegenheit. Nachdem sein Temperament ihn zu dem berühmten Schmied Mimir gebracht hatte und dieser ebenfalls mit dem jungen Prinzen nicht fertig wird, schickt dieser ihn auf die Suche nach dem Lindwurm - einem Drachen -, der in der Umgebung sein Unwesen treibt. Siegfried stellt sich dem Drachen und geht als Sieger hervor. Nach einem weiteren Intermezzo in Island mit der starken Brunhild und dem Erbeuten des Nibelungenschatzes gelangt er endlich nach Burgund an den Hof von Gunther und dessen Familie. 

    Hier in Burgund kann er das Herz der schönen Kriemhild erobern. Er wird zu einem engen Vertrauten Gunthers, weil er diesem geholfen hatte, Brunhild nach Burgund zu holen. Doch wegen der Missgunst der isländischen Königin gerät Siegfried in eine Intrige, die ihm das Leben kostet. Obwohl er nach dem Sieg über den Drachen in dessen Blut gebadet hatte, war er trotzdem an einer Stelle seines Körpers nicht unverwundbar. Diesen Vorteil nutzten Hagen und Brunhild aus und ermordeten den Drachentöter feige. 

    Für Kriemhild beginnt nach dem Tod ihres Geliebten eine lange Zeit des Trauers und des Schmerzes. Erst das Heiratsangebot des Hunnenkönig Etzel gibt ihr wieder Kraft und Mut. Mit den Hunnen in der Hinterhand will sie sich endlich an den Mördern ihres Gatten rächen....

    Mein Eindruck 
    Dieser Mythos hat - finde ich - alles, was eine gute Geschichte haben sollte: Liebe, Verzweiflung, Rache, Eifersucht, Mord. Naja, die meisten Mythen haben diese Themen als Leitfaden  Doch das Besondere hier ist, dass Hauptfigur nun mal eine Frau ist, nämlich Kriemhild. Kriemhild ist nicht nur schön, sondern auch intelligent. Sie weiß, was sie will und kann auch geduldig abwarten, bis sie ihr Ziel in die Tat umsetzen kann. Wie heißt es so schön: Jeder sollte sich vor rachsüchtigen Frauen in Acht nehmen. Auch hier in dieser Geschichte gilt diese Devise. Hagen von Tronje ist so überheblich und von sich und seinen Entscheidungen überzeugt hat, dass er dabei die burgundische Königin und ihren Zorn und Hass auf ihn unterschätzt. Ich war hin und weg. 

    Normalerweise ist die altdeutsche Sprache nicht so mein Fall, aber diese Aufbereitung hier war ein echter Lesegenuss. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen. Eigentlich kenne ich die Sage - in der Schule musste ich das schon einmal lesen und es hat mich da nicht so vom Hocker gehauen - so, dass die Jugend von Siegfried rückblickend in dem Lied vorkommt, daher war es schön, dass diese an den Anfang des Liedes gestellt worden ist. Das hat die Geschichte wirklich rund gemacht. 

     
    Fazit 
    Auguste Lechner hat den Mythos um die Nibelungen gut neu aufbereitet. Das Lesen hat Spass gemacht. Besonders das Sprachbild - zeitgemäß, statt althochdeutsch - trugen dazu bei, dass man dem roten Faden der Geschichte leicht folgen konnte. Die Autorin hat es verstanden, den Mythos dem Leser lebhaft und spannend näher zu bringen. Auch ist sie der Thematik treu geblieben und hat nicht versucht, eine neue Interpretation des Stoffes zu bieten.  Für mich ein absolut gelungenes Buch und eine Geschichte, die man immer wieder lesen kann. 
  15. Cover des Buches Hagen von Tronje (ISBN: 9783453530249)
    Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Beeindruckendes Buch. Es hat mich sehr positiv überrascht. Hagen von Tronje - den man sonst als desn Bösewicht im Nibelungenlied kennt, wird hier als aufrechter Mann dargestellt. Sein Gegenüber Siegfried dagegen, als aufgeblasener Bösewicht. Die Version hat mir gefallen. Es war ganz was anderes, und dennoch spannend.
  16. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783458200369)
    Burkhard Neie

    Die Nibelungen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚So hatte Siegfried alle, die gegen ihn zu kämpfen gewagt hatten, erschlagen oder besiegt, und nun war er der Herr über das Nibelungenland und den Nibelungenhort.‘ (Seite 10)


    Xanten am Niederrhein: Der Königssohn Siegfried möchte bei Mime das Schmiedehandwerk erlernen, doch Mime will den Königssohn bald loswerden, der mit allen Gesellen Streit anfängt und mit dem niemand arbeiten möchte. Und so schickt Mime Siegfried unter dem Vorwand des Kohlenbrennens in den Wald und hofft, dass Siegfried auf den dort lebenden Drachen trifft und nicht mehr aus dem Wald zurückkehrt.


    Doch der mutige und kampfgewandte Siegfried tötet den Drachen und ‚steckte den Finger in das dampfende Drachenblut, und siehe da, der Finger war von einer festen Hornhaut überzogen, daß kein Schwert ihn ritzen konnte. Da warf Siegfried rasch seine Kleider ab und bestrich sich von oben bis unten mit dem Drachenblut, so daß seine Haut hörnern wurde bis auf eine kleine Stelle am Rücken zwischen den Schultern, wo ein Lindenblatt hingefallen war.‘ (Seite 9)


    Danach besteht Siegfried weitere Abenteuer, die ihn schließlich nach Worms an den Hof des Königs Gunther und zu dessen Tochter Kriemhild führen, um deren Hand er anhält und die er zur Frau nimmt, nachdem er Gunther zur Hochzeit mit Brünhild, der Königin von Island, verholfen hat.


    Jahre später geraten Kriemhild und Brünhild in einen Streit, und Hagen von Tronje, ein enger Gefolgsmann Gunthers, trachtet Siegfried nach der Ehrverletzung seiner Herrin Brünhild nach dem Leben.


    Ich habe in der Schule Teile des Nibelungenlieds gelesen, aber nie das gesamte Werk, obwohl ich große Wagnerianerin bin. Durch die wunderschön illustrierte Insel-Bücherei-Ausgabe habe ich es aber endlich geschafft, das komplette Heldenepos, das um 1200 entstanden ist, zu lesen.


    Die Nacherzählung von Gretel und Wolfgang Hecht ist wirklich erstklassig: Das Epos lässt sich durchweg flüssig lesen, wird aber dennoch authentisch wiedergegeben und versetzt einen beim Lesen in eine andere Zeit.


    Die Zeichnungen im Buch sind meisterhaft und machen ‚Die Nibelungen‘ zu einem noch größeren Vergnügen, als das Buch durch den wunderbar aufbereiteten Text ohnehin schon ist. Die stimmungsvollen Illustrationen mit den schönen Details inszenieren das Nibelungenlied auf perfekte Weise, so dass diese Geschichte um Liebe und Hass, Neid und List, Vergebung und Rache von Anfang bis Ende ein großes Erlebnis und ein echtes Leseabenteuer ist.

  17. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783492228824)
    Michael Köhlmeier

    Die Nibelungen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Karla_die_Freie

    Das Buch war sehr verständlich und interessant.

  18. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783893508457)

    Das Nibelungenlied

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783150031711)
    Friedrich Hebbel

    Die Nibelungen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Molks
    Die Nibelungen-Saga als deutsches Trauerspiel
  20. Cover des Buches Kriemhild, Königin der Nibelungen (ISBN: 9783795117443)
  21. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783499245145)
    Moritz Rinke

    Die Nibelungen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: annepei

    "Menschen, die sich lieben, müssen ein Werk erschaffen oder jeder drei Leute retten!"

    Kurze Eckdaten:

    Das Theaterstück "Die Nibelungen" wurde 2002 anlässlich der Wormser Festspiele (Nibelungen Festspiele, da Worms = Schauplatz des Nibelungenliedes) von Moritz Rinke geschrieben mit dem Auftrag, den Nibelungen neues Leben einzuhauchen. Für den geneigten Leser erschien das Buch dazu im rowohlt Verlag.

    Handlung in 3 Sätzen mit Nennung des Titels:

    Im Königreich Burgund reitet der großklappige Siegfried ein, um die schöne Kriemhild zu erobern, dafür muss er jedoch erst Kriemhilds Bruder König Gunther durch eine List zu seiner biestigen Traumfrau Brünhild verhelfen. Kriemhild strebt nach Macht, um ihre Idee eines neuen Staates umzusetzen, von dem sie keine Ahnung hat, wie er überhaupt aussehen soll. Weil Kriemhild mehrmals die Klappe weder halten kann, noch will, muss erst Siegfried sterben und dann hetzt sie ihren neuen Ehemann Etzel gegen die Nibelungen (die Nibelungen sind immer die, die gerade den Nibelungenschatz haben, also da gerade die Burgunder), die eigentlich ihre Brüder sind und daraus folgt ein fröhliches Abschlachten.

    Meine bescheidene Meinung

    Da es sich hier um ein Theaterstück handelt, welches das Nibelungenlied nicht nacherzählt, sondern nur seine Schlüsselstellen zitiert und karikiert, empfehle ich für den vollständigen Genuss, zuerst das Original zu lesen.
    Beim Nibelungen Lied handelte es sich um einen Heldenepos, in Moritz Rinkes Nibelungen kann man hingegen 5mal lesen und wird trotzdem keine Helden finden. Jede Figur ist mit einer speziellen Macke ausgestattet und den Nibelungen aus dem mittelhochdeutschen Lied wäre es sicher mächtig peinlich, in den Spiegel zu schauen, den Rinke ihnen hier aufhängt. Einerseits will er die Nibelungen damit wohl entstauben und auch jüngeren Generationen zugänglich machen, andererseits will er sich von gewissen Vereinnahmungen distanzieren *hust aus Richtung rechts *hust. 
    Rinkes humoristische Herangehensweise an die Nibelungen, die normalerweise so überhaupt nicht witzig und selbstironisch sind, besticht durch Originalität, auch wenn die Pointen teilweise ins Zotige abdriften und albern werden. Das Ende ist jedoch gewohnt düster, denn was lässt sich an gnadenlosem Gemetzel noch Lustiges finden? Allerdings wagt Rinke ganz zum Schluss nochmal einen bemerkenswerten Ausbruch aus dem "Alle tot"-Ende des Originals.

    Empfehlung:
    Lesen/sich im Theater ansehen sollte dieses Stück jeder, der einen neuen Blickwinkel auf eins der wichtigsten Literaturerzeugnisse Deutschlands sucht.
    Nicht lesen/sich im Theater ansehen sollte dieses Stück jeder, der sich, seine Nationalität und natürlich das Nibelungenlied zu ernst nimmt.

    Zeit für Zahlen:
    4 von 5 Malvenflanzen

  22. Cover des Buches Disteln für Hagen (ISBN: 9783442036806)
    Joachim Fernau

    Disteln für Hagen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Wie war das eigentlich um die sprichwörtlich gewordene Nibelungentreue bei ganz genauem Hinschauen tatsächlich bestellt?
    Wird man in einigen Generationen behaupten, Hitler sei in Xanten geboren?
    Was haben Siegfried und Old Shatterhand gemeinsam?
    Jede Menge Denkanstöße serviert auf ebenso unnachahmliche wie typische Joachim-Fernau-Art!

    Herrlich auch, wie Fernau vor unseren Augen und Ohren den Wortwechsel zwischen Kriemhild und Brunhild langsam zur Katastrophe wachsen lässt, oder wie er beschreibt, wie die Botschaft, die sie nach Worms einladen soll, Kriemhild und Siegfried im Bett überrascht. Oder wie er die Entstehungsgeschichte der Sage beschreibt. Oder das Alter von Königinmutter Ute errechnet. Selbst lesen! Und genießen!!

  23. Cover des Buches DAS NIBELUNGENLIED (ISBN: 9781144406392)
    Karl Bartsch

    DAS NIBELUNGENLIED

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Anonym
    Titel: Das Nibelungenlied
    Gattung: Heldenepik
    Erschienen: 1210
    Gelesene Ausgabe: Reclam, 2010
    ISBN: 978-3-1501-8914-6
    Gelesen auf: Mittelhochdeutsch
    Gelesen im: Mai 2017


    Zum Buch:
    Die tragische Geschichte von dem Drachentöter Siegfried und seiner Liebe zu der schönen Kriemhild, ist weltbekannt. Doch nur wenige wissen, dass in dem Heldenepos, dessen schriftlicher Ursprung auf den Anfang des 13. Jahrhunderts datiert wird, eigentlich nicht wirklich von einem Drachen die Rede ist. In ungefähr 2400 vierzeiligen Strophen, aufgeteilt in 39 Âventiuren, wird die Zerschlagung des Burgundengeschlechts durch die Hunnen erzählt. Im ersten Teil wird von die Liebesgeschichte des Drachentöters Siegfried mit der Burgundentochter Kriemhild erzählt. Seine Werbung um sie, die Ehe und das tragische Ende von Siegfried. Parallel wird die Brautwerbung von Kriemhilds Bruder, König Gunther, um die schöne Amazone Brünhild erzählt. Im zweiten Teil wird von Kriemhilds zweiter Ehe mit dem Hunnen Etzel erzählt und ihrer furchtbaren Rache an dem Geschlecht der Burgunden. Eine Fortsetzung der Geschichte existiert als Nibelungenklage. 
    Ich hab das Nibelungenlied gerne gelesen, gerade der erste Teil ist unterhaltend, leider ziehen sich die Schlachten im zweiten Teil gar fürchterlich, so dass ich ein wenig die Lust verloren hab. Empfehlen kann ich die Verfilmung von 1924 von Fritz Lang. Für besondere Enthusiasten gibt es auch eine Bearbeitung des Stoffes von Tolkien, die unter dem Namen "The Legend of Siguard und Gudrún" erschienen ist. 


    Eine der Lieblingsstellen 
    Zitat: "Noch weiz ich an im mêre, daz mir ist bekant:
    einen lintrachen, den sluoc des helden hant.
    er badet sich in dem bluote. sîn hût wart hurnîn.
    des snîdet in kein wâfen. daz ist dicke worden schîn."  (S.32)
     
    Stil und Sprache: Wunderbar, poetisch, braucht ein bisschen Übung, allerdings auch für nicht Mediävisten verständlich
    Zitat: "Uns ist in alten maeren wunders vil geseit
    von helden lobebaeren, von grôzer arebeit,
    von froöuden, hôchgezîten, von weinen und von klagen,
    von küener recken strîten muget ir nu wunder hoeren sagen."  (S.6)


    Schlüssigkeit der Handlung: Absolut vorhanden, teilweise Rück- oder Vorblenden.


    Das hat mir gefallen: Wunderschöne Sprache.
    Das hat mir nicht gefallen: Zu viele Schlachten, zu wenig anderes.


    In One Sentence: Klassiker und Stoff für so viele Mythen - dafür relativ unspektakulär.
    Sterne: 3
  24. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783503079513)
    Jan D Müller

    Das Nibelungenlied

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden

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