Bücher mit dem Tag "krimi-reihe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krimi-reihe" gekennzeichnet haben.

2.340 Bücher

  1. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

     (1.503)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...ist nun bereits der 4. Band der Robert-Langdon-Reihe. Und auch diesmal bleibt Dan Brown seinem Schreib- und Erzählstil treu. Diesmal schickt er seinen Hauptprotagonisten durch halb Europa um seinen Auftrag zu Ende bringen zu können. Wie immer ist damit das Tempo und durch die raffiniert erzählte Story die Spannung vorgegeben.

    Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die Geheimnisse und Abenteuer mögen.

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.313)
    Aktuelle Rezension von: sbalunzia

    Sehr spannend und kurzweilig geschrieben und eine gute Charakterausarbeitung und -entwicklung. Dr. David Hunter fand ich einen sehr angenehmen Hauptprotagonisten.

    Ich wollte eigentlich gerne Rechtsmedizin studieren. Dazu kam es aus verschiedensten Gründen nicht. Durch den forensischen Anthropologen als Hauptperson werden mega spannende Dinge erklärt. Maden, welche immer 'gen Süden kriechen, Leichenhonig und das Abstreifen der Haut an den Händen wie ein Handschuh. Einige Dinge habe ich gegoogelt und na ja … es ist fundiert.

    Simon Beckett ist kein Kriminologe. Er hat sich (gemäss Internet) aber eingehend mit diesem Thema auseinandergesetzt. Angeblich arbeitet er eng mit forensischen Experten und Fachpersonen zusammen, um seine Bücker so realistisch wie möglich zu gestalten.

    Meiner Meinung nach ist es genau dieses Engagement, das ganze ausmacht. Man merkt, dass die ganze Aufarbeitung des Falles und das Vorgehen nicht an den Haaren herbeigezogen sind.

    Henry prophezeit eine Art Hexenjagd im Dorf, da die Menschen Angst haben aufgrund der Morde. Ich weiss nicht, ob ich solch einen Handlungsstrang gelungen gefunden hätte. Wie sich das ganze Entwickelte, war sehr spannend.

    Das Ende ist mega spannend, ich hatte eine leise Vorahnung, wer der Täter war, aber wirklich genau hab' ich's nicht gewusst und schon gar nicht die verschiedenen Verbindungen. Auf den letzten Seiten hat das Buch noch eine Kurve gemacht … ich kann es fast nicht glauben.

    Was mich aber etwas nervte, Achtung kleiner Spoiler: Handy ohne Empfang und eine einzelne Person in einer bewusst prekären Situation … nervig.

    Für mehr: Instagram -> book_recommender_sbalunzia

  3. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.875)
    Aktuelle Rezension von: WeißerTee86

    Die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Hier und da  wurde mir manchmal etwas zu weit ausgeholt bzw. zu viele Details erzählt. Ja es geht um einen Zauberlehring und um Magie aber ansonsten sehe ich keine Ähnlichenkeiten zu Harry Potter, was ich sehr gut finde da es eine ganz neue Geschichte ist.

  4. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.017)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Robert Langdon ist zurück – und er begibt sich auf eine Jagd, die in der Ge­schichte des Thril­lers ihres­gleichen sucht.

    Als Robert Langdon von seinem ehemaligen Mentor gebeten wird, einen Vor­trag in Washing­ton zu hal­ten, er­war­tet er dort ein ge­spann­tes Publi­kum, das sei­nen Aus­füh­rungen zur Sym­bo­lik in der Archi­tek­tur der Haupt­stadt fol­gen möchte. Statt­des­sen fin­det er die mit rät­sel­haf­ten Täto­wie­rungen ver­se­hene, ab­ge­trennte Hand eines Men­schen vor. Und es er­war­tet ihn ein per­fi­der Kil­ler, der von einer ge­heim­nis­vol­len Mis­sion er­füllt ist. Die Suche nach etwas, das tief im Her­zen der ameri­kani­schen Metro­pole ver­bor­gen liegt – und des­sen Ent­deckung den Lauf der Ge­schichte für immer ver­än­dern würde.

    Mit seinen subtilen Verknüpfungen von erstaunlichen Fakten, ge­heim­nis­vol­len Codes und mys­teri­ösen Arte­fak­ten fas­zi­niert Das ver­lorene Sym­bol auf jeder Seite mit Über­raschungen und atem­be­rau­ben­den Wen­dungen. Und Robert Lang­don muss schon bald er­ken­nen: Nichts ist so schockie­rend wie das, was direkt vor unse­ren Augen liegt.


    Rezension:

    Als Robert Langdon gerade frühstücken will, ruft der Assistent eines guten Freun­des an, ob er am sel­ben Abend als Red­ner bei einer Ver­an­stal­tung im Capi­tol ein­springen kann. Er wird sogar mit einem Pri­vat­flug­zeug ab­ge­holt. Als er je­doch im Capi­tol ein­trifft, stellt sich heraus, dass gar keine Ver­an­stal­tung an­ge­setzt ist. Statt­des­sen taucht im Be­sucher­be­reich eine ab­ge­trennte, über und über täto­wierte mensch­liche Hand auf. An einem auf­fälli­gen Ring er­kennt Robert diese als die sei­nes Freun­des. So­wohl der Ent­füh­rer des Freun­des als auch die CIA set­zen ihn schon bald unter Druck, das Rät­sel zu lösen.

    „Illuminati“ und „Sakrileg“ kenne ich nur aus den Ver­fil­mungen. Dan Browns 3. Thril­ler um sei­nen Prota­gonis­ten Robert Lang­don habe ich jetzt, 14 Jahre nach der Ver­öffent­lichung, in Buch­form konsu­miert. Ich muss zu­ge­ben, dass der Schreib­stil wirk­lich fes­seln kann. Der Hin­ter­grund der Hand­lung ist eng mit den Ritu­alen des Frei­mau­rer­tums ver­knüpft. Lei­der gibt es kei­nen An­hang, in dem ver­raten wird, was kon­kret auf Tat­sachen be­ruht und was der Fan­ta­sie des Autors ent­springt, wie ich es aus eini­gen ande­ren, an rea­len Vor­ga­ben orien­tier­ten Büchern kenne. Da kann man als Leser lei­der nur raten. Bei eini­gen tech­nischen Ge­ge­ben­hei­ten sind aller­dings er­heb­liche Logik­schwächen er­kenn­bar, wes­halb man wohl durch­aus auch bei die­ser The­ma­tik ein ge­sun­des Miss­trauen an den Tag legen sollte. Das hat je­doch keiner­lei Ein­fluss auf das Funktio­nie­ren der Ge­schichte, die einen schnell in den Bann zieht und bis zum Ende nach knapp 800 Sei­ten ge­fangen hält. Wie der Autor immer wie­der neue Über­raschungen ein­baut und das Ganze am Ende doch lo­gisch zu­sam­men­passt, zeigt Kön­nen. Alleine die Auf­deckung der Iden­ti­tät des Täters über­rascht, ob­wohl sich heraus­stellt, dass alle zu­vor ein­ge­bau­ten Infor­mati­onen kor­rekt sind.

    Für die Übersetzung kann man dieses große Lob nicht uneinge­schränkt über­neh­men. Hier fal­len näm­lich einige Eigen­tüm­lich­kei­ten ins Auge. Das fängt damit an, dass das Capi­tol in Washing­ton manch­mal (nicht immer!) ein­ge­deutscht mit „K“ ge­schrie­ben wird. Auch Ein­hei­ten wer­den mal im ameri­kani­schen Maß, mal im met­ri­schen an­ge­ge­ben. Man ge­winnt bei­nahe den Ein­druck, ein­zelne Teile des Buches wären von unter­schied­lichen Über­set­zern be­ar­bei­tet wor­den, zwi­schen denen keine Ab­sprachen statt­fan­den.

    Der Autor wechselt häufig zwischen den unterschiedlichen Prota­gonis­ten be­zie­hungs­weise dem Anta­gonis­ten. Dabei setzt sich das Puzzle nur lang­sam zu­sam­men. Auf­fal­lend ist auch, mit wie weni­gen nament­lich be­kann­ten Charak­teren ein Buch die­ses Um­fangs aus­kom­men kann.


    Fazit:

    Trotz kleiner Schwächen im Detail kann dieser Robert-Langdon-Thril­ler mit sei­nem ge­konn­ten Hand­lungs­auf­bau über­zeu­gen.


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  5. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453442030)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.220)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    … aber das brauche ich auch nicht. Es reicht aber locker, um dranzubleiben und das Buch zu genießen. Es sind tolle Figuren dabei, es gibt ein großes Rätsel, und spannend ist es auch. Ich werde es jetzt ein zweites Mal lesen und falls ich dabeibleibe, dann bleiben auch fünf Sterne. Falls es mir dann doch beim zweiten Lesen nicht mehr gefällt, ziehe ich einen ab.

  6. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.069)
    Aktuelle Rezension von: Yazzie

    Das Buch fängt spannend an und hält diese Spannung bis zum Schluss. Wenn ich dachte, dass ich die Geschichte endich durchschaut und den Schuldigen gefunden hatte, kamman neue Fakten auf. Bis zum Schluss des Buches wurde ich inmer wieder überrascht.

    Der Autor bringt den Leser durch seine bildhafte Beschreibung der Orte in die Welt des Vatikans und Rom. Er gewährt die Sicht mehrer Charaktere und fügt somit das Puzzle zusammen zu einem Meisterwerk.

  7. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.474)
    Aktuelle Rezension von: Kolibri_liest

    Simon Beckett bleibt dem Stil des ersten Teils treu und lässt uns Lesenden erst einmal seicht wieder ankommen. Der Aufbau des Settings ist super und der gewählte Handlungsort einer schottischen Insel, die im Lauf der Geschichte von der Außenwelt abgeschnitten wird, birgt viele spannende Momente und macht die Arbeit von David Hunter nicht einfacher. 

    Kalte Asche ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils, auch wenn es im Vergleich etwas weniger fesselnd ist. Doch das erscheint nur im Vergleich so. Kalte Asche ist trotzdem eine Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.555)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    FBI-Agent Smoky Barret steht am Tiefpunkt ihres Lebens. Joseph Sands, ein Serienkiller, ist in ihr Privatleben eingedrungen und hat ihren Mann Matt und ihre Tochter Alexa getötet, sie selbst vergewaltigt und verstümmelt, bis Smoky ihn selbst mit mehreren Schüssen töten konnte. Sie ist am Boden zerstört, von ihrer Arbeit befreit und spricht mit ihrem Therapeuten. Doch sie wird zu ihrem Job zurückgerufen, als ein neuer Serienkiller, eine Freundin von ihr tötet. In einem Schreiben richtet er sich direkt an Smoky, gibt sich als Nachfahre von Jack the Ripper aus und behauptet, dass nur Smoky ihn schnappen kann. Die Jagd auf ihn beginnt und wird zu einem persönlichen Albtraum für alle beteiligten Ermittler.

     

    Ich war etwas skeptisch, als ich mit dem Buch angefangen habe, da ich direkt mit einer Ich-Perspektive konfrontiert wurde und einer Figur, die tief in ihrer Trauer festsitzt. Es dauert lange bis es überhaupt mit dem Fall losging und ich fand es zunächst nicht sonderlich klug, den Leser so zu konfrontieren. Ich kann ja nichts von Smoky. Für mich war die Figur eine Fremde und ständig wurde davon geschrieben, was für eine geniale FBI-Agentin sie schon immer war, wie präzise sie mit ihrer Waffe umgehen kann, wie toll sie ihr Team geleitet hat und jetzt vor einem Scherbenhaufen steht.

    Aber meine Skepsis ist nach und nach verschwunden, da ich in die Geschichte gezogen wurde. Der Autor hat einen sehr bildlichen, gnadenlosen Schreibstil. Es wird einem vieles beschrieben. Das fängt bei der Situation, dem Äußerlichen an und endet in den starken Emotionen, die ausgedrückt werden. Dennoch war es kein Stil, der zu viel gewollt hat, da es trotz der vielen ausdrucksstarken Beschreibungen spannend blieb. Figuren, die eingeführt wurden, konnte man sich schnell vorstellen, da der Autor nicht nur auf Äußerlichkeiten eingegangen ist, sondern sehr prägnant ihre charakterlichen Eigenschaften dargestellt, die bei der jeweiligen Figur herausstechen. Schnell hatte ich ein Bild von Smokys Team vor den Augen und es wurde nicht etwas behauptet und dann nicht eingehalten, sondern haben die Figuren auch nach den Beschreibungen gehandelt. James, zum Beispiel, war die ganze Geschichte das beschriebene Arschloch und wie Smoky es sagte, bis zu einem gewissen Grad konnte mein Verhalten nachvollziehen und akzeptieren, besonders als man seinen Hintergrund erfuhr, aber er ist eben drüber, dass am Ende wenig Mitleid bleibt und man ihn dennoch guten Gewissens „Arschloch“ nennen kann.

     

    Der Fall an sich war sehr brutal, plastisch dargestellt und persönlich. Den Täter hat es besonders aufgegeilt, wenn er die Ermittler treffen konnte. Darum kamen immer weitere Enthüllungen zu Tage mit denen er sie getroffen hat. Lange Zeit hat das Team im Dunklen getappt und es wurde immer größer und grausamer. Er hat sie ständig verhöhnt.

    Es hat mir sehr gefallen, besonders hat mich dann auch diese persönliche Note überzeugt, weil ich mehr und mehr die Figuren kennenlernte und mit ihnen mitlitt. Smoky (wirklich ein ungewöhnlicher Name) ist eine echt starke Frau und weibliche Ermittler in der Hauptrolle haben es mir sowieso angetan, weil ich bei denen meist das Gefühl habe, dass sie nicht so den Stereotyp darstellen. Wenn es ein männlicher Ermittler ist, dann ist er doch meist übergewichtig, kaffeesüchtig (und Donutsüchtig), arbeitssüchtig, vielleicht noch grantig und vor allem haben die immer ein zerrüttetes Familienverhältnis. Hier ist ja Smokys Familie auch zerstört, aber nicht, weil sie in der Arbeit versunken ist und sich nicht mehr um diese gekümmert hat, sondern weil sie einen Serienkiller in ihr Leben gelassen hat. Zugegeben, so innovativ ist es auch nicht, da ich das auch schon ab und angelesen habe, aber wie sie jetzt letzten Endes damit umgeht, was sie sich wiederaufgebaut hat, war gut. Sie hat einen neuen Sinn im Leben gefunden, baut sich wieder etwas auf und lässt sich nicht unterkriegen. Sie verkriecht sich nicht vollkommen in ihrer Arbeit.

     

    Die Enthüllung am Ende hat mich doch kalt erwischt. Damit hätte ich nicht gerechnet, da es wirklich ein Faustschlag ins Gesicht war und am Ende macht so einiges mehr Sinn.

    An der ein oder anderen Stelle haben die Ermittler allerdings etwas seltsam agiert. Die Wachmänner wurden ermordet. Sie bekommen eine neue Spur und vergessen neue Wachmänner aufzustellen… auf was das wohl hinauslaufen wird. Wer hät‘s gedacht…

    Auch fand ich es stellenweise etwas übertrieben, wie Smoky anderen so alles aus der Mimik ablesen konnte. Überhaupt wurde in dem Buch viel geschaut. Ich meine, dass sie in Mimiklesen nicht die schlechteste ist, klar, weil sie im Job damit zu tun hat. Aber aus einem Nicken und einem anschließenden Kopfschütteln direkt eine gesamte Konversation ablesen, fand ich dann doch etwas übertrieben.

    Dennoch sind es am Ende nur Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind und dem Gesamten keinen Abbruch getan haben.

     

    Interessant fand ich auch immer wieder die Erläuterungen zu Vorgehen des FBIs (oder allgemein Ermittlungen) über verschiedene Methoden. Wie man zum Beispiel in einem Verhör zu den gewollten Informationen kommt oder wie man gewisse Spuren verwertet. Aber auch, was solche Erlebnisse, solche Fälle mit den Ermittlern machen. Wie es sich auf ihre Persönlichkeit auswirkt, welche Strategien sie aufgebaut haben, um es zu verarbeiten.

    Smoky hat ja auch eine ganz eigene Methode, wie sie sich in den Täter hineinversetzen kann, welche sie ausgerechnet mit James teilt, der diese „Gabe“ auch hat. Anfangs dachte ich, dass das mit dem Drachen und den Zug ja schon sehr quatschig ist, aber je mehr ich darüber gelesen habe, umso mehr konnte ich mich da hineinfinden, dass ich jetzt zumindest sagen kann, dass es etwas Eignes an der Geschichte ist. Und dabei kommt es ja bei einem Thriller oder gar einer ganzen Reihe an: Sie muss aus der Masse herausstechen, damit diese lesen möchte. Und das kann die Smoky-Barret-Reihe definitiv.

     

    Fazit: Nach wenigen Seiten hat mich der Thriller in sich hineingezogen. Ich konnte meine Skepsis über die Ich-Perspektive und den Start voller Trauer ablegen und wollte immer mehr über die Geschichte und ihre Figuren wissen. Wer einen brutalen, höchst emotionalen Thriller sucht, der einen komplett mitreißt und einem in die Seele eines Wahnsinnigen blicken lässt, der ist hier genau richtig. Dazu bekommt man eine starke Hauptermittlerin, die ein tolles Team an ihrer Seite hat und die die gesamte Zeit gnadenlos persönlich angegriffen wird. Ein Thriller, der sich die gesamte Zeit gesteigert hat, höchste Spannung und kaum Zeit zum Durchatmen. Von mir gibt es fünf Sterne.

  9. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453442047)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.572)
    Aktuelle Rezension von: PWD_Kater

    Inhaltlich ist „Verdammnis“ ein klassischer Mittelband einer Trilogie. Während der erste Band „Verblendung“ noch gut für sich alleine stehen konnte, hat „Verdammnis“ kein abgeschlossenes Ende sondern bereitet den Weg für den nächsten Band „Vergebung“ vor (die Reihe war vom Autor Stieg Larsson ja auf 10 Bände angedacht, dennoch fühlt es sich nach klassischer Trilogie an). Beim Hören dachte ich zunächst, ich hätte aus Versehen das letzte Kapitel von meinem Handy gelöscht, doch bei der Nachkontrolle im (gedruckten) Buch stellte ich fest, dass der Schluss wirklich vom Autor so abrupt gestaltet wurde…

    Zum Schreibstil von Stieg Larsson gibt es im Vergleich zu „Verblendung“ nichts neues zu berichten: auch hier zieht sich die Einleitung ewig in die Länge, immer noch bleiben die meisten Figuren blass un dunglaubwürdig, die Dialoge sind immer noch hölzern, das ständige Erwähnen von Vor- und Nachnamen einer Person, die unnötigen Aufzählungen (welche IKEA-Möbel Lisbeth für ihre Wohnung ausgesucht hat oder welche Dinge sie im Supermarkt einkauft) und das Apple Product Placement nerven. Aber dennoch hat es Stieg Larsson auch im zweiten Band geschafft, mich mitzureißen und mit Lisbeth Salander mitfiebern zu lassen (wenngleich für den Leser/Hörer von Anfang an klar ist, dass Lisbeth nicht die gesuchte Täterin sein kann). Hier werden die Hintergründe von Lisbeth näher beleuchtet, woher sie kommt und was mit ihr geschehen ist.

  10. Cover des Buches Spreewaldgrab (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 1) (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 1)

     (98)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe Krimis und den Spreewald und habe mich über die Kombi gefreut. Allerdings tue ich mich schwer mit dem Buch. Der Schreibstil gefällt mir nicht, die Dialoge sind platt und nicht immer wird deutlich, wer da spricht. Man kann auch die Reaktionen und Handlungen der Hauptfigur nicht immer nachvollziehen. Sie ist richtig unsympathisch, gereizt, unterschwellig immer irgendwie aggressiv und unfreundlich. Sie hat kein Problem damit, sich mit Kollegen zu betrinken und sich dann in den Arm nehmen zu lassen und wenn dessen schwangere Gattin eifersüchtig reagiert, entgegnet sie ihr :" Ihr kotzt mich an" S. 218. Oder sie antwortet Kollegen: "Ach, leck mich" S. 130. Die Autorin hat zwar etwas Spannung aufgebaut, aber nicht wirklich die Dinge geklärt, auch am Schluß nicht. Also in beiden Fällen fehlt mir das Motiv. Man kann es erahnen, aber insgesamt scheinen die Fälle sowieso nur Hintergrund zu sein. Von den Passagen der gefangenen Frau abgesehen geht es nur immer um die Ermittlerin, die mir wie gesagt so völlig unsympathisch ist, dass mich nicht die Bohne interessiert, wie es ihr geht.

    Auch wenn ich die Passagen mit der eingeschlossenen Frau irgendwann nur noch überflogen habe, weil es sich inhaltlich ständig wiederholte (von einigen wenigen Dingen abgesehen), hat sich nicht erschlossen, wer dies sein soll. Das anfängliche Datum ergibt nur Sinn, wenn es sich um A. handelt. Die Fehlgeburt lässt auf Fr. H. schließen. Aber wahrscheinlich ist K. gemeint. Mit seiner Vermutung A und K. bleibt man aber allein. All die vielen Seiten über diese Frau sind auch völlig überflüssig und was die Kinderreime sollen erfährt man auch nicht.

    Insgesamt eher ein sehr unbefriedigendes Buch. Schade, dass ich direkt 2 gekauft habe, als ich die Reihe entdeckt habe. Ich werde jetzt das nächste Buch direkt im Anschluß lesen. Vielleicht ist das besser. Aber durch dieses habe ich mich teilweise zwingen müssen. Und der schöne Spreewald kommt irgendwie zu kurz.

  11. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.176)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    In diesem Band befinden wir uns in Paris. Robert Langdon und die Kryptologin Sophie Neveu sind auf der Suche nach einem Geheimnis, das ein Geheimbund verbirgt, während sie von der Pariser Polizei verfolgt werden. In The Da Vinci Code finden wir Symbole, alte Geschichten, versteckte Botschaften, Kunst, Religion, Morde usw.

    Es ist kein schlechtes Buch, aber es hat viele Ähnlichkeiten zum Vorgängerband, was die Art und Weise betrifft, wie die Geschichte erzählt wird und die Handlung sich entwickelt. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Robert im ersten Buch derjenige ist, der den Antagonisten jagt, während er in diesem Buch derjenige ist, der gejagt wird. Dadurch sind einige Details der Handlung, wie z. B. der Ausgang und die Identität des Antagonisten, sehr offensichtlich und die Spannungsmomente leiden darunter.

    Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, sind die gut recherchierten Fakten über Geschichte und Kunst, die der Autor sehr gut in die rasante Handlung eingebaut hat.

    Auch "Sakrileg" hat mich wieder gut unterhalten und auch einiges Wissenswertes vermitteln können. Alle, die einen rasanten Thriller über Verschwörungen lesen möchten, denen kann ich dieses Buch absolut empfehlen.

  12. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.104)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Vorab kann man sagen, dass man dieses Buch lesen kann, ohne den ersten Band gelesen zu haben, da es eine abgeschlossene Geschichte ist.

    Es macht aber durchaus Sinn Smoky Barrett schon im ersten Teil kennenzulernen, da man so doch auch mehr Hintergrundinfo hat zu ihrer Person. Und schließlich ist sie eben der rote Faden in dieser Buchreihe.

    Aber auch hier gibt es immer wieder Puzzleteile, die den Charakter von Smokey neu ergänzen.

    Und auch hier hat es der neue Fall in sich. Denn eine junge Frau verlangt explizit Smokey, als sie auf der Polizei anruft und einen dreifachen Mord schildert.

    Drei Leichen, welche regelrecht ausgeweidet sind, wie Tiere.

    Doch das Mädchen beteuert ihre Unschuld.

    Ein wirklich blutiger Fall und das mit viel Gänsehaut und Spannung.

    Sehr lange ermittelt man da im Dunkeln, denn das was sie später auftuen, ist noch viel Schlimmer, als man befürchtet hatte.

     

    Der Schreibstil ist flüssig und detailliert, so dass man sich einfach schnell in den verschiedenen Ort wieder findet und fast sofort Smokey nicht nur interessant findet, sondern auch einfach mag.

    Die Charaktere sind extrem unterschiedlich, aber passen dennoch gut zusammen. Man kann deutlich eine Entwicklung erkennen, so dass die Figuren plastisch wirken.

    Dabei behält man stets den roten Faden bei, so dass es eben nicht eine Pause gibt und es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.

     

    Ich kann das Buch einfach nur empfehlen. Wobei ich einen kleinen Kritikpunkt habe, denn es gibt Stellen, da es doch etwas unrealistisch wirkt.

  13. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.572)
    Aktuelle Rezension von: Alena91

    Auch der 3.Teil über den Forensischen Anthropologen David Hunter, hat es in sich…es kribbelte ständig auf der Haut. Eine Leiche die komplett entstellt war. 

    Extrem spannend, Nervenkitzel pur! Diesmal wusste ich bis zum Schluss nicht, wer der (wahre) Mörder war…!
    Ein Buch das man kaum aus der Hand legen will….!

  14. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.165)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Erbarmen ist ein Thriller vom Jussi Adler Olsen und der Auftakt zu einer Reihe rund um Spezialermittler Carl Mørck. Ihm wurde nach einem dramatischen Einsatz im Dienst und nach längerer Krankheit ein Sonderdezernat Q zugeschrieben, hier ermittelt er in Cold Cases als eine Art Wiedereingliederung ins Berufsleben.

    Er ist damit quasi sein eigener Chef und darf sich sogar eine Hilfsperson ordern. Und hier hat er Assad, einen ehemaligen syrischen Flüchtling als Mann für Alles.

     

    Der erste Fall, den Carl sich vornimmt hat es auch gleich in sich. Denn Merete, eine junge aufstrebende Politikerin, verschwindet plötzlich und unerwartet von einer Fähre. Die Polizei geht von Selbstmord oder einem Unfall aus, doch eine Leiche wurde nie gefunden.

    Zusammen mit Assads Hilfe kommen sie immer mehr zu Hinweisen und dass damals nicht ausreichend ermittelt wurde. Zunehmend verdichten sich so die Hinweise, dass Merete vielleicht sogar noch lebt.

    Plötzlich scheint es gar kein Cold Case mehr zu sein und es wird immer spannender und der Wettlauf mit der Zeit beginnt.

     

    Der Thriller ist richtig spannend von Anfang an, zudem man als Leser eben weiß, dass Merete tatsächlich noch lebet und man mitfiebert, ob Carl endlich die Zusammenhänge versteht und sie evtl. retten kann.

    Es ist durch und durch spannend und dabei findet man auch schnell Zugang zu Carl und Assad als Hauptfiguren. Sie wirken sehr authentisch und machen eine deutliche Entwicklung mit. Es fügt sich hier und da alles recht schnell, aber dennoch wirkt es nicht zu konstruiert oder in der Handlung erzwungen.

     

    Der Fall ist zudem sehr vielschichtig und kein Einheitsbrei, so dass sich immer wieder überraschende Wendungen ergeben.

    Ich mag diesen sehr einnehmenden Schreibstil sehr und verliebt sich regelrecht in Carls und Assads Art, so dass man eben auch gern die Folgebände lesen will. Quasi der gelungene Auftakt der Reihe.

  15. Cover des Buches Es klingelte an der Tür (ISBN: 9783608981117)
    Rex Stout

    Es klingelte an der Tür

     (98)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Der Krimi „Es klingelt an der Tür“ von Rex Stout ist im Verlag Klett-Cotta erschienen. Als Hardcover hat er einen wunderschönen bedruckten Leineneinband, wo am Rücken des Buches der Kopf von Nero Wolf über dem Titel prangt. Aus diesem Verlagshaus konnte ich schon andere Krimis lesen, die mich bisher nicht nur vom äußeren voll überzeugt haben.

    In diesem Krimi geht es um die reiche Exzentrikerin Mrs. Bruner, die einige tausend Exemplare eines Enthüllungsbuches über das FBI kauft und landesweit an hochrangige Personen verschickt. Daraufhin wird sie ihre Angestellten, sowie Freunde und Familie vom FBI observiert, was sie verärgert. Da sie keinen anderen Ausweg weiß, wendet sie sich an berühmtesten Privatermittler ihrer Zeit, Nero Wolfe. Nur leider möchte er erst gar nicht ihren Auftrag annehmen, bis ein Scheck über 100 000 Dollar ihn doch reizen, es zumindest zu versuchen.


    Dieses ist mein erster Krimi von Rex Stout und ich muss sagen, ich habe mich echt erstmal ziemlich schwer damit getan. Die ersten Kapitel, konnte ich mich schon in die Situation hineinversetzten, aber so richtig angekommen war ich nicht. Mir fiel es schwer die Personen zuzuordnen und auch ein wenig Hintergrundwissen von der damaligen politischen Situation fehlte mir. Doch nach den anfänglichen Schwierigkeiten, habe ich den Krimi echt zu schätzen gelernt. Er hat einfach charmante, snobistische Protagonisten. Das Geschehene wird aus der Sicht von Nero Wolfs Assistent Archie Goodwin berichtet und mit einigen wenigen persönlichen Aspekten verziert.

    Es ist ganz klar ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Eigenmächtigeshandeln und einschränken der Bürgerrechte durch Handlungen des FBI. Dadurch war dieses Krimi auch als er erschienen ist sehr brisant und das FBI war auch gegenüber Rex Stout sehr skeptisch. Doch das wird im Nachwort des Buches sehr informative geschildert. 


    Vom Inhaltlichen ist der Krimi erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich dann aber  hineingefunden hat ist es ein spannender und ziemlich aktueller Krimi. 


  16. Cover des Buches Elbsirenen (ISBN: 9783946513636)
    Jelka Dieckens

    Elbsirenen

     (59)
    Aktuelle Rezension von: lisam
    Schlagerstar Harry wird tot in seinem Hamburger Loft aufgefunden. Da er sehr viele Feinde hat, gestalten sich die Ermittlungen für das Polizistenduo Francesco Morino und Bea Hinrichs schwierig. Unter Erotikkrimi hätte ich mir eigentlich etwas anderes erwartet, aber da ich beim eBook den Hinweis zuerst nicht gesehen habe, war ich froh, dass nur ein paar kurze Erotikszenen eingestreut wurden. Das Ermittlerduo hat für mich Potenzial wobei mir im ersten Fall solide Polizeiarbeit zu kurz gekommen ist und Francesco sich professioneller verhalten müsste.
  17. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (727)
    Aktuelle Rezension von: nscho-tschi

    Der Privatdetektiv Cormoran Strike wird dazu beauftragt, sich dem Fall der kürzlich verstorbenen Lula Landry anzunehmen. Es gilt dabei aufzuklären, dass das berühmte Model einem Verbrechen zum Opfer gefallen und nicht durch Selbstmord gestorben ist. Hilfe erhält der momentan bankrotte Privatdetektiv von der Sekretärin Robin, die er anfangs gar nicht haben wollte. 

    Cormoran hat selbst mit seiner Vergangenheit gut zu kämpfen, das macht ihn zu einem durchaus interessanten Protagonisten und auch seine "Kollegin" Robin ist super sympathisch - hoffentlich spielt sie in den nachfolgenden Teilen auch noch eine Rolle, ihr Potential ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

    Der Leser wird mitgenommen in die Welt der Berühmten. Eine Welt zwischen sowohl echter, als auch falscher Schönheit, Gier, Neid, Freundschaft, Liebe, Konkurrenz, Geld, Probleme usw. Begleiten darf man den Protagonisten bei all seinen Ermittlungen. Die Ermittlungen gestalten sich als äußerst präzise und ausführlich und man muss sich schon ein paar Namen merken, um den Überblick nicht zu verlieren.

    Der Schreibstil ist toll, die Autorin schreibt einfach gut. Ich konnte gut folgen und empfand das Lesen auch als durchaus angenehm. Als störend habe ich eher die Langatmigkeit empfunden, erst ab ungefähr Seite 400 konnte ich endlich sagen, dass mich die Geschichte wirklich interessiert hat und es nun auch spannend geworden ist. Vielleicht lockte mich auch einfach der Name der Autorin, so dass ich das buch nicht weglegen wollte. Oder ich spürte Potential bei den Figuren.

    Die detailreiche Schilderung der kompletten Ermittlungen machte es zum einen schwierig, dass sich wirklich Spannung aufbauen konnte. Zum anderen macht es das Buch auch besonders, weil man bei allem mitgenommen wird, was auch toll ist, wenn man sich darauf eingelassen hat. Und zum Schluss ging es fast ein bisschen zu schnell zu Ende.

    Ich sehe auf jeden fall Potential in der Reihe und werde gerne noch den Nachfolger lesen. Dennoch würde ich das Buch nur mit gemischten Gefühlen weiterempfehlen, so richtig begeistert war ich dann leider nicht.

  18. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.404)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    "Mord im Gurkenbeet" ist eine kurzweilige Geschichte über die Durchführung und Aufklärung eines philatelistischen Verbrechens. Das Setting im ländlichen England der 1950 Jahre und die witzige Ausgestaltung der Charaktere sorgen für eine tolle Atmosphäre im Buch. Insbesondere die gewandte Sprache und die inneren Monologe Flavias machen den Charme dieser Erzählung aus und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Ich freue mich schon, die nächsten Bände zu lesen!

  19. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.553)
    Aktuelle Rezension von: Patchcop

    Dies war der erste Roman von Adler-Olsen, den ich gelesen habe, aber bestimmt nicht der Letzte!

    Zur Handlung werde ich, da ich nicht spoilern möchte, nichts schreiben

    In dem Buch werden die tiefsten Abgründe menschlichen Handels beschrieben, von der Drogenprostituierten über Gefallene der Gesellschaft bis in die höchsten Kreise.

    Teils sehr drastisch werden Gewaltorgien beschrieben, der Spannungsbogen ist stets sehr straff. Die Beschreibung der Protagonisten ist einprägsam, die Ermittler werden mit ihren Ecken und Kanten stets sympathisch an den Leser gebracht.

    Die Handlung ist glaubhaft, der Schreibstil ist mitnehmend und fesselnd. Und weckt Lust, mehr davon zu lesen.

  20. Cover des Buches Erlösung (ISBN: 9783423214933)
    Jussi Adler-Olsen

    Erlösung

     (1.236)
    Aktuelle Rezension von: S_Malt

    Der dritte Teil der Carl Mørck Serie von Jussi Adler-Olsen war wieder sehr spannend.


    Worum geht es?

    Eine Flaschenpost, gefunden vor der Küste Schottlands, gerät nach 13 Jahren in das Sonderdezernat Q und somit auf den Schreibtisch von Carl Mørck. Inhalt der Fladchenpost ist ein kaum noch zu entziffernder Brief, der mit Blut geschrieben ist; er führt das Team von Sonderdezernat Q auf die Spur eines brutalen Entführers, der sich auf die Kinder von Familien spezialisiert hat, die einer Sekte angehören.


    Die Jagd auf ein Phantom beginnt - und es wird sehr knapp.

    Der Gejagte hat keinerlei Skrupel und schreckt vor keiner noch so bösen Tat zurück.


    In den Wirren der Ermittlungen muss Carl sich mit weiteren Dingen und Rätseln herumschlagen. So verschwindet Rose nach einer Auseinandersetzung mit Carl und schickt statt dessen ihre Zwillingsschwester Yrsa in das Dezernat, um ihre Arbeit erledigen zu lassen - Assad und Carl wundern sich zwar, nehmen es aber zunächst hin. 

    Zudem hat er mittlerweile seinen Kollegen und Freund Hardy bei sich aufgenommen - dieser ist nach einem gemeinsamen Einsatz vom Hals abwärts gelähmt und liegt nun in einem Krankenbett im Wohnzimmer Carls. 

    Der besagte Einsatz hängt auch Carl noch immer nach, da er sich von diesem traumatischen Erlebnis noch immer nicht erholt hat.


    Wieder handelt es sich um eine Story, in der die Ermittlungen im Vordergrund stehen; der Leser weiß, was passiert ist und wer der Täter ist - ja, begleitet den Täter in seinen Handlungen und Gedanken. Gleichzeitig fiebert er mit, wenn er das Team von Mørck bei dem Lösen von Geheimnissen und dem Zusammenführen von Hinweisen begleitet.  

    Der Ausbau der Handlungen „neben der Handlung“ - Carls Privatleben und Roses Geheimnis um ihre Zwillingsschwester Yrsa - sind meiner Meinung nach dezent genug eingestreut, um die Story rund um den eigentlichen Fall zu unterfüttern. 

    Für mich genau das richtige Maß.


    Ein Kritikpunkt diesmal jedoch an der Hörbuchversion. Der Sprecher Wolfram Koch hat wieder sehr gut gelesen, jedoch ist dieser Band nur in einer gekürzten Version zu haben (wenn ich es richtig sehe). Die Kürzungen sind diesmal zum Teil etwas ungünstig gesetzt und stören den Fluß der Geschichte etwas - denn man hat einfach das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder zwischen den Abschnitten sind die Übergänge unlogisch.  


    Insgesamt jedoch wieder ein unterhaltsames Krimi-Erlebnis - und Teil 4 kommt als Nächstes auf die Ohren (diesmal ungekürzt 😊).


    4/5 Sternen

  21. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.619)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Der vierte Teil und das war einfach so gut. Nach dem dritten Teil ging es jetzt so richtig brutal und ab. Hat mich so gut unterhalten, dass ich diesen Band als den bislang besten Band der Reihe titulieren möchte.

    Auch hier begleiten wir Smoky die wieder einem neuen Fall auf der Spur ist und auch noch persönlich betroffen ist. 

    Diese Reihe erhält eine klare Leseempfehlung von mir!

  22. Cover des Buches Das Böse in uns/Ausgelöscht (ISBN: 9783404173334)
    Cody McFadyen

    Das Böse in uns/Ausgelöscht

     (1.999)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Mich hat die Geschichte um die Agentin Smoky Barrett überzeugt und neugierig umblättern lassen. Dies ging so bis etwa zur Mitte des Buches, da war mir dann schon länger klar, wie der Täter zu seinen Infos über die Opfer gekommen war. 

    Den Schreibstil finde ich sehr packend und auch die zwischenmenschlichen Aspekte, moralischen Fragen und brisanten Themen kommen nicht zu kurz.

  23. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.822)
    Aktuelle Rezension von: _liesmich_

    Klappentext: An einem düsteren Novembertag finden Bauarbeiter auf einem stillgelegten Flugplatz der US-Armee in Eschborn ein menschliches Skelett, nur wenig später wird eine Frau von einer Brücke gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd.

    534 Seiten, die seit Jahren auf mich warteten. Ich weiß nicht, wie lange ich dieses Buch schon besitze, aber irgendetwas hat mich immer davon abgehalten es zu lesen. Was für ein Fehler! Dieser Kriminalroman ist fesselnd, tragisch, unvorhersehbar, spannend und mitfühlend geschrieben! Ein echt toller Krimi, den ich gerne noch ein zweites Mal lesen kann.

  24. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453442054)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.327)
    Aktuelle Rezension von: PWD_Kater

    Stieg Larsons Triologie ist fast perfekt, sein Stil, seine Spannungshaltung, seine immer wieder wechselnde Schauplätze. Ich kann nur sagen, dass so eine Triologie nicht täglich erscheinen wird und auch erscheinen kann. Es ist wirklich zu schade, dass der Autor zu früh verstorben ist, er hätte vielen Lesern noch so viel Freude bereiten können. 

    Es dreht sich nicht nur um das Hauptgeschenen und die Gerechtigkeit, es geht in seinen Büchern um viel, viel mehr. Es gibt sehr viele Nebenhandlungen, die auf ersten Blick gar nichts mit dem Hauptgeschehen haben, doch insgesamt genau dank dieser kleineren Erzählungen, die nebenbei verlaufen, macht es nicht nur dieses, sondern auch andere seine Bänder sehr spannend und interessant. Ich habe das erste Band "Verblendung" als Geschenk erhalten und wollte auch keine anderen Bücher lesen, bis ich "Verdammnis" und "Vergebung" gelesen habe. Alleine der Umstand, dass ich sehr bald mit dem dritten Band fertig werde, bereitet mir große Kopfschmerzen. Was werde ich nur lesen, denn solche Werke sind einmalig !! Es wird schwierig sein, so ein Niveau beizubehalten. Zögert nicht, kauft einfach seine Bücher. Das ist ein spektakulärstes Eregnis, auch für die, die nicht viel oder nicht sehr gerne lesen.

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