Bücher mit dem Tag "krimiautor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krimiautor" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Ich finde dich (ISBN: 9783442482580)
    Harlan Coben

    Ich finde dich

     (454)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Natalie war die Liebe seines Lebens. Doch sie hat ihn verlassen, hat wie aus dem Nichts einen anderen Mann geheiratet, und Jake Fischer war am Boden zerstört. Bei ihrem Abschied musste er Natalie zudem schwören, sie zu vergessen, sie nie mehr zu kontaktieren. Doch als sechs Jahre später etwas Unglaubliches geschieht, bricht Jake sein Versprechen und macht sich auf die Suche nach ihr. Eine Suche, die seine eigene gutbürgerliche Existenz für immer zerstört. Und die ihm offenbart, dass die Frau, die er zu lieben glaubte, nie wirklich existiert hat…

    Der Schreibstil ist sehr interessant und baut Spannung auf. Mir gefällt, dass der Leser immer wieder erfolgreich auf eine falsche Spur geführt wird, das Buch bleibt bis zum Ende fesselnd. So bleibt viel Platz für eigene Vermutungen, und man wird immer wieder überrascht. 

    Obwohl ich Jakes Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte, war der Charakter doch von Anfang an sympathisch und ich fieberte während der ganzen Geschichte mit ihm mit. 

    Sehr empfehlenswert!
     

  2. Cover des Buches Der Menschenmacher (ISBN: 9783404167753)
    Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

     (1.129)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Am Anfang dachte ich, da kommt eine flache Story auf mich zu. Aber mitnichten. Die Story hat es in sich. Das einzige, was mir Probleme gemacht hat, war diese unendliche Brutalität. Der Autor kann schreiben, ganz unbestritten - aber sowas ist die pure Hölle. Da braucht man immer mal wieder Abstand, um wieder Luft holen zu können.

    Da werden Menschen umgebracht, um Statistiken aufstellen zu können, Menschen werden gequält und jeglicher Würde beraubt... Diese Dinge kann ich nicht genießen. Aber ich habe es jetzt gelesen, und damit genug. Nochmal muß ich das nicht.

  3. Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783453675360)
    Richard Laymon

    Nacht

     (266)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Alice fand ich anfangs richtig sympathisch, bis sie (SPOILER) Tony getötet hat. (SPOILER ENDE) Danach wirkte sie nur noch kaltblütig und unsympathisch. Sie handelte für mich sehr oft einfach unverständlich. (SPOILER) Zum Beispiel erzählte sie Judy eine Lügengeschichte, anstatt einfach zu fliehen. Sie sagte sogar ihren echten Namen, ohne ersichtlichen Grund, weshalb sie sie dann beseitigen musste. Dieser Moment war auch nicht der einzige, in dem Alice aus einem Impuls heraus plötzlich etwas völlig dummes tat oder sagte. (Das mit dem zu viel erzählen ist auch etwas, was mich an „Die Spur“ desselben Autors erinnert. (SPOILER FÜR DIE, DIE „DIE SPUR“ ODER DIESES BUCH NOCH NICHT GELESEN HABEN) Dort erzählte Gillian dem Nachbarn von dem Haus, in das sie eingebrochen war, zu viel. Eine andere Parallele ist, dass es Alice offensichtlich gefallen zu schien, in dem Haus zu leben während ihre Freund*innen weg waren und sogar die Sachen von ihnen anzuziehen. Noch eine weitere Parallele, die ich gefunden habe, sind die Spiegel über dem Bett des Ehepaars, in dessen Haus Alice für kurze Zeit lebt. (SPOILER ZU „DIE SPUR“ ENDE) Zudem rennt sie mitten in der Nacht in einen Wald, um Steven, der sie zehn Minuten vorher noch töten wollte, zu finden und ihm die Autoschlüssel, obwohl sie kurz vorher sogar eine andere Möglichkeit gefunden hatte, die für mich deutlich harmloser klang, abzunehmen. Sie lief aber lieber Steve hinterher und schrie seinen Namen laut. Dann war es für mich auch kein Wunder, als Steve sie wieder in seine Gewalt brachte. Was mir aber ganz gut gefiel war die kurze Story zwischen Alice und Murphy. Bis sie auch ihn aus Versehen umbrachte… Diesen Teil fand ich aber eigentlich genial, auch mit dem Setting. (SPOILER ENDE) Das Ende fand ich dann auch ganz gut, wenn auch nicht überragend. Hier wurde mir Alice wieder ein bisschen sympathischer. (SPOILER) Was mir aber gefiel war, dass es ein Wiedersehen mit Judy gab und die beiden auch zusammen geflohen sind. Judy mochte ich, wie auch die anderen Opfer von Alice (die nicht versuchten sie zu töten) viel sympathischer als Alice selbst. (SPOILER ENDE) An einigen Stellen des Buches fand ich es ein bisschen übertrieben brutal, beziehungsweise eklig, aber darüber beschwere ich mich nicht, da es auch Leute gibt, die das mögen. In gewissem Maß find ich das auch ok, aber das war mir ein bisschen viel. Letztendlich hat mich die Handlung überzeugt, auch wenn ich die Protagonistin nicht besonders mochte, und ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte.

  4. Cover des Buches Töchter des Windes (ISBN: 9783442384136)
    Nora Roberts

    Töchter des Windes

     (180)
    Aktuelle Rezension von: HeLo23

    Immer wieder habe ich gute Rezensionen zu Nora Roberts gelesen, deshalb hatte ich mir einiges von diesem Buch versprochen. Leider hat es mir nicht sehr gut gefallen. Ich fand die Handlung langweilig, konnte Briannas Naivität und beinahe schon Dummheit in manchen Situationen überhaupt nicht verstehen und Gray war bis zum Schluss unsympathisch. Es ist mir schleierhaft was Brie an ihm finden kann.

    Trotz der "negativen" Punkte lies sich das Buch angenehm lesen und den Schreibstil fand ich sehr ansprechen. Vermutlich werde ich der Autorin nochmal eine Chance geben. Nur weil mir dieser Roman nicht gefallen hat, heißt es nicht dass andere nicht spannender/passender für mich sind.

  5. Cover des Buches Der Franken-Bulle (ISBN: 9783740808006)
    Harry Luck

    Der Franken-Bulle

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    Während der "Franken-Bulle" gedreht wird, geschieht ein Mord. Scheinbar wurde eine Filmwaffe gegen eine Echte ausgetauscht. Dabei hat es Krimiautorin Barbara Schauer, die die Romanvorlage geliefert und eine Rolle im Film hatte, erwischt. Für Kommissar Horst Müller und seine Kollegin Paulina Kowalska erweisen sich die Ermittlungen als ziemlich schwierig.....

    Leseeindruck:

    "Der Franken-Bulle" ist der 5. Fall für Kommissar Horst Müller und seine Kollegin Paulina Kowalska. Ich kenne die Vorgänger nicht. Das war aber nicht der Grund warum ich mit dem Krimi an sich nicht viel anfangen konnte. Die Grundidee einen Krimi im Krimi zu schreiben fand ich richtig gut. Trotzdem habe ich mich durch die Geschichte gequält. Abbrechen wollte ich aber auch nicht. Der Krimi ist gespickt mit Seitenhieben zur Buch- und auch Filmbranche. Ich mag so etwas. Nur hier wurde es mir irgendwann zu viel. Dadurch ist meiner Meinung nach auch keine Spannung aufgekommen. Was ich sehr schade fand. Von dem einen etwas mehr, von dem anderen etwas weniger hätte der Geschichte meiner Meinung nach gut getan. So ging es mir auch mit Kommissar Horst Müller. Er ist in der Zeit stecken geblieben. Schaut nur öffentlich rechtliche Sender. Hat allgemein mit dem neumodischen Kram nichts am Hut. An und für sich lustig. Aber auch hier galt für mich: zu viel des Guten. Am witzigsten fand ich tatsächlich den Schluss. In diesem Stil hätte ich mir den ganzen Krimi gewünscht. Aber nicht jedes Buch kann den Geschmack aller treffen.

    Fazit:

    Ich hatte mich bei "Der Franken-Bulle" auf einen unterhaltsamen Krimi eingestellt. Leider waren mir die vielen Seitenhiebe schon nach kurzer Zeit zu viel. Auch der Kommissar kam mir furchtbar überzogen vor. Für mich ist da manchmal weniger mehr. Ich bin mir aber sicher, dass einige mehr mit diesem Krimi anfangen können als ich.  

  6. Cover des Buches Inspector Jury schläft außer Haus (ISBN: 9783499224874)
    Martha Grimes

    Inspector Jury schläft außer Haus

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Spinelldete

    Kaum zu glauben, aber dieses Buch ist nun über 40 Jahre alt, was die Frage aufwirft: Soll man es dennoch lesen? So wie man Christie, Hammett, Chandler, Highsmith liest, obwohl die noch älter sind?
    Wenn man im Schatten am Pool liegt und ganz leicht einen sitzen hat, könnte das die richtige Lektüre sein. Obwohl dauernd Morde passieren, kreist die Handlung um das, was eine US-Autorin für Britische Spleenigkeit hält. Da sie ihr Alter Ego mit ins Buch geschrieben hat (nervige Tante aus Amerika), wird dem Culture-Clash fast mehr Aufmerksamkeit gewidmet, als der eigentlichen Krimihandlung, die etwas plötzlich auf dem letzten Viertel der Seiten einer Auflösung zustrebt. Alles, was man heute vom kriminalistischen Personal verlangen kann, wurde tapfer ignoriert und zieht dieses Buch in parodistische Gefilde - vor 40 Jahren ging das noch, und wenn man das überliest, trifft man auf einen stimmigen Plot, der sich weniger in Milieudetails hätte verlieren sollen. Diese kaminzimmerwarme Story, die nach Earl Grey, Whisky und Ale duftet, ist nichts für echte Krimifans, wer aber leicht überdrehten Schrieb mit Krimielementen mag, könnte das Buch mögen, am besten mit einem Drink auf der Armlehne. 

  7. Cover des Buches Detektiv Conan. Bd.8 (ISBN: 9783898853897)
    Gosho Aoyama

    Detektiv Conan. Bd.8

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Das Cover passt perfekt zu den Fällen und ist einfach super cool.


    Das ist einer meiner Lieblingsbände, die Fälle in diesem Manga sind einfach großartig.

    Die Fälle sind humorvoll, kniffelig, desweiteren auch düster und tragisch.


    Der Zeichenstil ist einfach umwerfend und detailliert, Emotionen und Gedanken werden sehr gut gezeichnet.


    Der erste Fall ist das Ende von einer Doppelfolge, hier kommen wir endlich dem Entführer von dem letzen Fall aus Band 7 auf die Spur.

    Der Manga endet mit einem gelösten Fall, dieses mal kein Cliffhanger für uns.


    Zudem gibt es auch ein paar kleine Ran und Shinichi Momente, ach wie ich diese einfach liebe.


    In dem nächsten Fall wird es rasant, grausam und sehr kniffelig.

    Natürlich fehlt nie die eine Portion Humor, allein Conan, Ran und Kogoro sind teilweise zum schreien ulkig oder witzig.


    Ich liebe die Charaktere vom Herzen und die Reihe wird auch für immer Teil von mir sein.


    Ich bin mit Conan aufgewachsen und nun Jahre später liebe ich es immer noch abgöttisch.


    Lest diese Reihe!! 


    Ein Manga von vorne bis hinten einfach nur spannend, humorvoll und schön.


  8. Cover des Buches Schäfers Qualen (ISBN: 9783709978283)
    Georg Haderer

    Schäfers Qualen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Christin87
    Major Johannes Schäfer wird zur Aufklärung eines Mordes in seine verhasste Heimatstadt Kitzbühel beordert. Aus einem Mord werden schnell drei und Schäfer stößt mit seiner unkonventionellen Art zu ermitteln nicht bei all seinen Kollegen auf offene Arme. Und dann ist da auch noch die Vergangenheit in Form seiner Exfreundin Marie und die Erinnerungen an seine wilden Zeiten, in einem vor Dekadenz strotzendem Ort, mit denen er konfrontiert wird.

    Eine dicke Portion Lokalkolorit und Humor sind die Essenz, von dem die Geschichte lebt. Die Figuren hingegen erfüllen die gängigen Klischees: der unangepasste, coole aber etwas kaputte Ermittler; eine handvoll kleingeistiger Kollegen; der spießige Chef im Wiener Büro usw. Trotzdem ist Schäfer ein recht sympathischer Zeitgenosse.
    Den Fall an sich fand ich trotz insgesamt 6 Morden und Ermittlungen, die weit in die Vergangenheit reichen, irgendwie nicht so recht mitreisend.
    Zwischenzeitlich habe ich mal zurückgeblättert, weil ich das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben, denn das gesamte Konstrukt wurde irgendwann etwas unübersichtlich. Letztendlich war die Lösung eine, die ich nicht vorausgesehen hatte. Aber ob das nun an der Schreibkunst lag oder an meiner zwischenzeitlichen Verwirrtheit, weil es eben zu verschachtelt gestrickt wurde, da bin ich mir nicht so sicher. Insgesamt gibt es hierfür von mir leider nur drei Sterne.



  9. Cover des Buches Bruderherz (ISBN: 9783548268903)
    Blake Crouch

    Bruderherz

     (61)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Die Geschichte des Buches fand ich sehr spannend.

     

    Die Zerrissenheit der Hauptfigur wird sehr gut dargestellt und rüber gebracht.

    Allerdings erscheint bei mir Durchführung seines Planes nicht sehr gut durchdacht. Oder vielleicht ist es auch normal, dass immer etwas schief gehen muss? Allerdings fand ich eine Szene schon sehr nachlässig und daher nicht sehr realitätsnah. Da wusste man als Leser vorher schon, dass etwas passiert.

     

    Aber insgesamt war es wirklich spannend und ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Mehrere Facetten spielen mit rein und daher ist das Buch abwechslungsreich. Es beschränkt sich nicht allein auf die Handlung die im Klappentext beschrieben ist.

     

    Man kann der Geschichte gut folgen und irgendwie ist auch alles nachvollziehbar. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gut gefallen. Nach und nach bekommt man eine Idee was die Wurzel bzw. der Hintergrund allen üblen Handelns ist.


     Aber achtung, es geht auch ganz schön brutal zu und ist daher nichts für zarte Nerven.

     

    Fazit: Ein sehr spannender Thriller.

  10. Cover des Buches Todesspiel auf Juist (ISBN: 9783939540694)
    Bettina von Cossel

    Todesspiel auf Juist

     (5)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Schon wieder gibt es Tote auf Juist und Krimiautor Leo Marquardt und seine Haushälterin, Baronin Morgana Nobel von Nobelsdorff-Felsenstein-Hochburg „unterstützen“ die Polizei und nehmen Ermittlungen auf.

    Auch den zweiten Krimi mit den beiden Laien-Ermittlern habe ich auf Juist im Urlaub gelesen, es macht einfach Spaß, wenn die Orte, an denen ein Roman spielt, gleich um die Ecke sind. Man kann sich so das Ganze noch viel besser vorstellen.

    Auch in diesem Band ist es der Autorin wieder gelungen, Charaktertypen zu kreieren, und auch den Humor nicht auf der Strecke bleiben zu lassen. Die Baronin hat mir in diesem Band richtig gut gefallen, und auch die Interaktionen zwischen ihr und Leo Marquardt sind gelungen.

    Dieser Fall ist, wie schon der Vorgängerband, wieder ein typischer Whodunit, bei dem man als Leser gut mitraten kann. Man darf aber auch hier keinen raffiniert konstruierten Kriminalfall erwarten, dieser Roman ist eher ein Cosy-Crime mit Inselfeeling und damit eine gute Urlaubslektüre.

    Wer keinen allzu anspruchsvollen und komplexen Roman erwartet, sich einfach nur unterhalten will, womöglich sogar gerade auf Juist verweilt, kann, wie schon bei „Tod in den Dünen“, dem Vorgängerband, einen Blick riskieren. Auch hier vergebe ich 4 Sterne.

  11. Cover des Buches Kontrollverlust (ISBN: 9783839210833)
    Christian Gude

    Kontrollverlust

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz
    Mal wieder ein super Darmstadt-Krimi von Christian Gude.Der Autor versteht es etwas Lokalkolorit,einen "knorrigen" Kriminalisten,Witz und Spannung zu verbinden. Diesmal gibt es einige "Hauptrollen" zum einen den Krimi,den Rünz schreibt,seine Frau,sein Vorgesetzter Hoven,der Assisent Wedel und seinen Schwager Brecker.Ist der etwa kriminell?aber nein denkt Rünz. Ist er es nun???Das erfahren Sie erst,wenn sie diesen tollen Krimi lesen. Was macht ein Unternehmsberater bei der Kripo? Was hat die US Air Force mit dem Fall zu tuen? Wieso eine neue Bezeichnung für den Hauptkommissar? Rünz als Spezialist für Wissenschaftsdelikte oder?? Fragen über Fragen,die Christian Gude via Kommissar Rünz im Laufe des Buches lösen lässt. Vielleicht nicht ganz so typisch wie die bisherigen Darmstadt-Krimis aber ein rundum gelungenes Buch.
  12. Cover des Buches Tod in den Dünen (ISBN: 9783939540342)
    Bettina von Cossel

    Tod in den Dünen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Während man sich auf Juist auf ein Cluedo-Festival vorbereitet, geschehen Morde in Cluedo-Manier. Kriminalschriftsteller Leo Marquardt, der persönlich involviert ist, kann nicht umhin, sich an den Ermittlungen zu beteiligen.

    Ich las den Roman während eines Urlaubsaufenthaltes auf Juist, und das ist meiner Meinung nach der passende Ort dafür, es macht Spaß, wenn die Charaktere sich an Orten aufhalten, die man kennt und an denen man selbst schon war, an die man sich sogar direkt begeben kann:

    Aber auch darüber hinaus hat mich der Kriminalroman unterhalten, ich mag die Charaktere, allen voran Leo Marquardt und seine Haushälterin, die Baronin Morgana Nobel von Nobelsdorff-Felsenstein-Hochburg, aber auch sonst sind der Autorin echte Charaktertypen gelungen, vielleicht etwas überspitzt gezeichnet, aber gerade deshalb erinnerungswürdig.

    Der Fall ist ein typischer Whodunit, bei dem man als Leser gut mitraten kann. Man darf hier keinen raffiniert konstruierten Kriminalfall erwarten, sondern einen Cosy-Crime mit Inselfeeling – für mich eine gute Urlaubslektüre. Mehr will dieser Roman, glaube ich, auch gar nicht sein.

    Wer keinen allzu anspruchsvollen und komplexen Roman erwartet, sich einfach nur unterhalten will, womöglich sogar gerade auf Juist verweilt, sollte einen Blick riskieren, von mir gibt es 4 Sterne.

  13. Cover des Buches Und dann gab's keinen mehr (ISBN: 9783453434660)
    Gilbert Adair

    Und dann gab's keinen mehr

     (13)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    "Und dann gab's keinen mehr" ist wohl einer der ungewöhnlichsten und originellsten Kriminalromane, den ich bis zum heutigen Tage lesen durfte.
    Bei diesem an Verbeugungen vor literarischen Größen wie Sir Arthur Conan Doyle oder Agatha Christie, an Filmklassikern und dem von Briten zur Perfektion betriebenen Wortspiels (ein extra dickes Lob dem Übersetzer Jochen Schimmang!!!) prall gefüllten Roman kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus.
    Der Leser trifft die kauzige Evadne Mount wieder - diesmal auf einem Sherlock-Holmes-Festival in der Schweiz. Und wie in den beiden voran gegangenen Mordfällen, an deren Aufklärung die Hobbykriminalistin beteiligt war, muss man in diesem Fall ebenfalls nicht nur mit einem spektakulären Mord, sondern mit einer nicht minder spektakulären Auflösung rechnen.
    Vom Plot in dieser Kritik zu berichten nähme dem Roman den amüsanten Lesespaß... es mag nur verraten sein, dass der Autor Gilbert Adair höchstselbst in diesem Roman als Hauptperson auftritt und sich dort nicht nur mit anderen Autoren auf dem vom Unglück überschatteten Holmes-Festival herumschlagen muss, sondern auch mit der von ihm erschaffenen Krimiheldin Evadne Mount selbst!
    Diese Idee allein schon schafft eine eigene spezielle Lesestimmung, die bereits vom Start an durch die unübliche Erzählweise (der Mord geschieht erst auf Seite 180 von 272 Seiten!) und durch brillant formulierte Sätze und köstlichen Anspielungen auf den "american way of life" etabliert und dann noch durch das Bemühen des Autors, das Problem des "Einst", in welcher Evie Mount in den beiden Romanen zuvor tätig war und dem "Heute" zu lösen, verstärkt wird. Adair spielt mit dieser "Zeitreise" gleich nochmals und zwar dann, wenn er es mit diesem dritten Roman über Mount ebenfalls spielend schafft, einen Kriminalfall der Gegenwart mit dem Flair der "guten alten Krimizeit á la Chesterton oder Christie" zu versehen.
    Ein exquisiter Abschluß einer Trilogie mit einem hervorragend originellen Schluß der Geschichte. Ein perfekter Abschied eines brillanten Autors - denn nach diesem Buch "gab es wirklich keinen mehr"... Adair verstarb 2011.

  14. Cover des Buches Bezüglich Enten und Universen: Roman (ISBN: 9781611099461)
    Neve Maslakovic

    Bezüglich Enten und Universen: Roman

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    San Francisco, Jänner 1986: Professor Z.Z. Singh führt ein verrücktes Experiment durch und durch einen unglaublichen Zufall spaltet sich das Universum. Fortan gibt es Teil A und Teil B, durch Übergänge miteinander verbunden. 
    Felix Sayers, Autor von Bedienungsanleitungen für Kochutensilien und Möchtegern-Krimiautor, erfährt erst mit 35, dass seine Eltern sein Geburtsdatum gefälscht und er daher ein Alter Ego in Universum B hat. 
    Die Sorge, dass Felix B womöglich den Kriminalroman bereits geschrieben hat, den er plant, bringt ihn dazu, Universum B einen Besuch abzustatten. Diese Reise wird gefährlich für ihn, denn jemand trachtet ihm offensichtlich nach dem Leben ...

    Ein interessanter Gedanke, der mich dazu gebracht hat, dieses Buch zu kaufen: Wie wäre es, wenn neben unserem bekannten Universum noch Parallelwelten existieren würden? Wie würde sich eine Abspaltung auswirken, welche Entwicklung würden die verschiedenen Welten nehmen? 
    Hier gibt es ein Universum A ohne Golden Gate Bridge, ohne Papierbücher und schädlichen Autoverkehr, in Universum B existiert Luftverschmutzung durch Verkehr, dafür gibt es keinen Kaffee, sondern nur Tee. 
    Die beiden Welten sind tatsächlich sehr detailliert ausgearbeitet, auch die Erklärungen, wie es zu den auslösenden Ereignissen gekommen ist, sind erschöpfend beschrieben. Und hier liegt auch schon das Problem. Denn allzu theoretisch und blutleer sind die Charaktere und ihre Dialoge. Von Gefühlen ist wenig die Rede, dafür gibt es endlose Abhandlungen über wissenschaftliche Phänomene. Gegen diese trockene Schreibweise hilft leider auch nicht der ab und an aufblitzende Humor. 

    Fazit: Eine interessante Idee, leider zu trocken und gefühlsarm erzählt. 
  15. Cover des Buches Basic Instinct (ISBN: B001OX434Q)
    Richard Osborne

    Basic Instinct

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zu dem Meilenstein eines Erotikthrillers. Detective Nick Curran soll mit seinem Kollegen und Kumpel Gus die Ermordung des alternden Rockstars Johnny Boz aufklären. Verdächtigt wird sofort seine Sexgespielin Catherine Tramell, die eine ähnliche Ermordung in einem ihrer Bücher beschrieben hat. Literarisch alles in allem leider keine steife Brise.
  16. Cover des Buches Wer lügt gewinnt (ISBN: 9783803126825)
    Patrícia Melo

    Wer lügt gewinnt

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Arthanis
    Ziemlich oberflächlicher Krimi
  17. Cover des Buches MordFall (ISBN: 9783751717557)
    Michael Peinkofer

    MordFall

     (13)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Nach "SchneeFall" kommt jetzt der 2. Fall für den Krimiautoren Peter Fall, der im kleinen, abgelegenen Dörfchen Fall in Bayern gestrandet ist. Dass das Gelegenheit für einige Wortspiele bietet ist klar - man beachte auch den  coolen Titel. ;-) 
    Nach einem Autounfall vor einigen Tagen sitzt Fall noch immer im Dorf fest. Doch als der Pfarrer tot aufgefunden wird und das ausgerechnet von Fall selbst, werden Stimmen im Dorf laut, dass das ein bisschen viel des Zufalls ist, und Misstrauen gegenüber dem Krimiautor wird laut.
    Ich werde nicht so viel zur Handlung sagen. Mir hat die Krimihandlung, wenngleich teilweise etwas verwirrend (ich sage nur, blaues Wasser), was vom Autor beabsichtigt war und gekonnt umgesetzt ist, gut gefallen und auch die Auflösung der zweiteiligen Reihe ist gut gemacht. Man merkt allerdings, dass man sich etwas zu sehr mit Geschichten, Plots und unerwarteten Wendungen beschäftigt (kein Wunder, Berufsrisiko einer Autorin), wenn man den ersten Verdacht bereits im 1. Band hat. Aber das macht nichts. Die Lektüre hat mir trotzdem Spaß gemacht und war sehr kurzweilig. :-)
  18. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks