Bücher mit dem Tag "kriminalpolizei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriminalpolizei" gekennzeichnet haben.

93 Bücher

  1. Cover des Buches Der Federmann (ISBN: 9783442478828)
    Max Bentow

    Der Federmann

     (700)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Selten...oder nie!? :-) schaffe ich es ein Buch an nur einem Tag zu lesen. Hier habe ich es tatsächlich geschafft. Die Story hat mich gepackt und ich war Nils Trojan verfallen...die nächsten Bände stehen schon im regal bereit.

  2. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.511)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Der zweite Teil rund um das Sonderdezernat Q mit Carl, Assad und Rose, die neu ins Team dazu kommt. Es geht um eine Leiche, die vor zwanzig Jahren gefunden wurde. Der Mörder sitzt im Gefängnis. Aber es tauchen neue Hinweise auf, dass der falsche gefasst wurde oder noch mehr Menschen daran beteiligt waren. Mit der Zeit vermutet Carl, dass eine Gruppe von Teenagern damals etwas damit zu tun hatte. Doch heute sind diese Leute sehr reiche und angesehene Persönlichkeiten, was die Ermittlungen nicht gerade einfach macht.
    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, jeder von ihnen hat so seine Macken. Assad hat sich allerdings im Gegensatz zum ersten Teil sehr verändert, was ich etwas störend fand. Rose ist allgemein relativ nervig, man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran. Insgesamt ergeben sie ein etwas chaotisches, aber sehr passendes Team. Die Dialoge zwischen den dreien lockern die bedrückenden Themen des Thrillers auf und bringen sogar einige Lacher in die Geschichte.
    Die Handlung geht schnell los, die Spannung war vor allem am Anfang und am Ende sehr weit oben. In der Mitte vom Buch flacht sie etwas ab und man liest eher so vor sich hin. Ich fand es faszinierend zu lesen wie beschrieben wird, dass Menschen einfach aus Spaß töten. Der Autor hat das wahnsinnig spannend verpackt.
    Die Themen hätten auf alle Fälle eine Triggerwarnung verdient, es werden viele Szenen sehr brutal und genau beschrieben.
     Das Ende fand ich leider sehr unbefriedigend, es bleiben viele Fragen offen und Hintergründe werden kaum erklärt.

    Fazit: Ein spannender Thriller, der sich gut lesen lässt, aber sicher nicht der beste Teil der Reihe.


  3. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (585)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „In einer Welt, in der die Kommunikation mehr und mehr ins digitale wandert, ist der lebendig, der digital lebendig ist, dachte Clara. Auch wenn er in Wirklichkeit tot ist..“ S. 135

    Inhalt:
    In der Onlinewelt hat jeder unzählige Freunde und Kontakte. Und hat man einen Feind, so wird nichts weiter geschehen. Doch was ist, wenn dieser Feind real ist und der Kontakt zu den Leuten nur virtuell?

    Cover:
    Das Cover ist speziell.Noch nie hatte ich ein Cover gesehen, dass schon durch Schnitte zerstört wurde. Natürlich passt es zum Buch und fällt durch die rot hinterlegte Seite sofort auf. Ein sehr kreatives Cover.

    Meine persönliche Meinung:
    Selten hat mich ein Thriller so gegraust wie dieser. Die genauen Beschreibungen der Opfer und deren Wunden, gingen mir arg unter die Haut. Vielleicht aber auch nur deshalb, weil ich selbst gerade verletzt bin. Es war so grausig, dass ich schnell las, damit ich das rasch hinter mir habe. Der Klappentext verrät sehr viel und man wartet ca. 100 Seiten bis man dahin kommt, was der Klappentext verspricht. Zudem gibt es eine Nebenhandlung, die bis auf die letzten Seiten nichts mit dem Mörder und der Geschichte überhaupt zu tun hat. Die Ermittlerin Clara Vidalis war mir nicht so sympathisch und einige Schlussfolgerungen kamen recht spät, wie z.B. die Identität der ersten männlichen Leiche. Das war schon bei betreten der Wohnung logisch, dass es nicht der intelligente Mörder selbst sein kann. Trotzdem ist es ein durchaus spannender Thriller, der jedoch noch ein paar Verbesserungen braucht.

    Fazit:
    Ein grausiger Thriller, bei dem ich schnell lesen musste, damit es rasch vorbei ist.

  4. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben

     (1.791)
    Aktuelle Rezension von: Schneeball

    Man kann das Buch nicht aus der Hand legen.Sehr spannend geschrieben.

  5. Cover des Buches Glaube Liebe Tod (ISBN: 9783548288918)
    Peter Gallert

    Glaube Liebe Tod

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Knipsi

    Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

    Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

    Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

    Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

    Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

  6. Cover des Buches Die Mädchen von Strathclyde (ISBN: 9783959676656)
    Denzil Meyrick

    Die Mädchen von Strathclyde

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Angy93
    Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt ...

    Nachdem ich mit dem dritten Teil dieser Reihe, dem Paten von Glasgow angefangen habe, wollte ich auch die anderen beiden Bücher lesen.
    Dieses Werk von Denzil Meyrick hat mir dabei gut gefallen. Man erlebt die Geschichte, wie Daley zur Kriminalpolizei kommt. Auch lernt man seine Vorgeschichte mit den Nebencharaktären kennen. 
    Die Geschichte bietet dabei noch einen spannenden Kriminalfall.
    Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

  7. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (411)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  8. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  9. Cover des Buches Muttertag (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag

     (435)
    Aktuelle Rezension von: SandraSommer

    Ich bin ein Nele Neuhaus Fan! Schon alleine weil ich lange Zeit in der Gegend, in der ihre Bücher spielen, gewohnt habe. Dies ist nun mein 4. Roman, den ich von ihr gelesen habe und nach "Schneewittchen muss sterben" der Beste! Klar, dass ich mich sehr darauf gefreut habe, ihn zu lesen und obwohl das Buch wirklich dick ist, habe ich es in einer Woche geschafft. 

    Das Buch besteht aus 2 parallel laufenden Geschichten, die nach dem Prolog, der ziemlich grausig ist, nebenher laufen. Der eine Handlungsstrang spielt in Zürich und beschreibt eine junge Frau, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat, der andere Strang spielt im Ortsteil Mammolshain, ein kleiner Ortsteil von Königstein.
    Die Kriminalkomissarin Pia Sander wird zu einer Leiche gerufen, ein alter Mann wird tot in seinem Haus aufgefunden, alles scheint Routine zu sein. Doch dann findet das Ermittlerduo auf dem Grundstück der Leiche Knochen von Frauen unter einem Hundezwinger vergraben. Was hat es damit auf sich? War der alte Mann etwa ein Serienmörder?

    Nele Neuhaus schreibt sehr detailliert und genau. Es werden viele Zeugen befragt und sie geht wie immer auch auf die privaten Ereignisse ihrer Protagonisten ein. Auch das zwischenmenschliche beschreibt sie sehr ausführlich, z.B. die Beziehung von Pia Sander zu Ihrer Vorgesetzten.

    Bis es zum Showdown kommt, baut Nele Neuhaus die Spannung auf, dauernd vermutet man, dass jemand anderes der Mörder ist, manchmal stellt sich sogar die Frage, ob es mehrere Personen waren. Hut ab vor so einem genialen Schreibstil!

    Das Buch hat mich absolut von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Absolute Weiterempfehlung!!!




  10. Cover des Buches Finstermoos  - Bedenke das Ende (ISBN: 9783785577516)
    Janet Clark

    Finstermoos - Bedenke das Ende

     (79)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Nun endlich erfahren wir, was es mit den ganzen Geheimnissen in Finstermoos auf sich hat! Doch finden die Freunde Maschas Mutter? Und kommen sie auch gut davon?

    Meinung:

    Der Schreibstil der vierten Runde in Finstermoos, ist wie auch in den anderen Bänden wirklich gut, jugendlich und schnell zu lesen. Das heißt, man kommt gut voran und kann die Rätsel endlich mit den Protagonisten lösen.

    Dieser Folgeband schließt spannend und nahtlos an seinem Vorgänger an, wobei die Spannung eigentlich immer vorhanden bleibt. Neben traurigen und gefährlichen Ereignisse, Enthüllungen und Erkenntnisse, ziehen die Freunde so gut es geht an einem Strang, um herauszufinden, wer ihnen denn an den Kragen will, und was nun wirklich passiert ist. So begeben sie sich eigenhändig auf Nachforschungen und müssen sich gegen vieles wappnen, das auf sie zukommt.

    Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse, es kommt zu einem letzten gefährlichen Kampf und alle verschiedenen Puzzlestücke wurden zu einer ganzen Geschichte zusammengefügt! Menschen die man vorher anders einschätzte, entpuppten sich zu richtige Beschützern und Rettern oder zu den gefährlichsten Ganoven.

    Fazit:

    Ein toller, spannender und gelungener Abschluss der Reihe. Es passierten so viele verschiedene Dinge und es war wirklich toll. Auch die Auflösung fand ich wirklich geglückt und ich kann diese Reihe wärmsten weiterempfehle!


  11. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (188)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81

    Innerhalb von 4 Tage habe ich "Schattenfreundin" verschlungen! 

    Jährlich werden z.B unzählige Werke von amerikanischen Autoren ins Deutsche übersetzt. Die einheimischen Autoren dabei bleiben leider auf der Strecke und sind bei großen Verlagen in der Minderzahl. 

    Zu Unrecht muss ich sagen: Frau Drews Debütroman glänzt mit trockenem, jedoch flüssigem Schreibstil, atemloser Spannung und einer intelligenten Auflösung. Das beste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe! 

    Nichts zu bemängeln, nichts zu kritisieren, die Geschichte ist einfach: schattenlos! :-D 

  12. Cover des Buches Wundmal (ISBN: 9783802597626)
    Saskia Berwein

    Wundmal

     (53)
    Aktuelle Rezension von: SofiaMa

    Hach ja, die Bücher von Saskia Berwein. Sie gefallen mir alle sehr gut.
    Normalerweise hat man bei Krimis bzw. Thrillern ja immer so komische Cover, aber hier muss ich sagen, dass sie mir allesamt gut gefallen. Im Fokus ist immer irgendein Gegenstand (hier die Dornen), an dem Blut ist.
    So erkennt man im Buchladen auch von Weitem, dass diese Bücher zusammengehören, und das finde ich bei Reihen immer besonders wichtig.

    Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.



    Ich habe ja bereits die ersten drei Teile dieser Reihe gelesen, und von allen Büchern war ich gleichermaßen begeistert.
    Dementsprechend habe ich mich dann natürlich auch gefreut, als ich "Wundmal" in den Händen hielt, und ich muss sagen, ich wurde, wie erwartet, wieder nicht enttäuscht! ^^

    Teil 4 ist vom Niveau her vergleichbar mit seinen Vorgängern. Bis auf ein Buch (ich meine, das war der zweite Teil...) sind die Spannungskurven bei allen ähnlich aufgebaut.
    Ganz zu Anfang wird man in das Geschehen mit dem Verbrechen eingeführt, wodurch bereits auf den ersten paar Seiten eine gewisse Spannung vorhanden ist. Dann beginnen die Ermittlungen, die bis zu einem Punkt auch gut voranschreiten.
    Ab diesem Punkt jedoch kommen die Ermittler vorerst nicht weiter, die Spannung steht also erst einmal.

    Das klingt jetzt natürlich so, als wären Berweins Bücher alle nach Schema F aufgebaut und als würde sich in ihren Büchern nichts Neues finden. Normalerweise würde ich das auch stark bemängeln - schließlich will ja keiner von uns vier verschiedene Bücher lesen, die alle gleich aufgebaut sind und somit zwangsläufig irgendwann auch langweilig werden! -, allerdings hat die Autorin dieses Problem in ihren Büchern geschickt gelöst.

    Denn neben jedem Fall geht es selbstverständlich auch um die beiden wiederkehrenden Protagonisten Jennifer Leitner und Oliver Grohmann, die dann in diesen Leerstellen Buch für Buch mehr Background bekommen. Das gefällt mir jedes Mal besonders gut, da die beiden mir sehr sympathisch sind, und ich gerne mehr über sie erfahren möchte. So ist nicht nur der zu lösende Mordfall ein Spannungsfaktor, auch die Nebenhandlung, die sich um die beiden und ihre Familien dreht, hält den Leser ans Buch. So einen Nebenplot gibt es bisher in jedem Buch, und wo die Figuren zu Anfang noch recht oberflächlich sind, weiß man jetzt schon um Einiges mehr über sie. Allein deswegen ist es im Übrigen auch ratsam, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen, da es immer wieder Spaß macht, Neues über die Charaktere zu erfahren.

    Ja, das klingt ja alles erst einmal schön und gut, aber ihr fragt euch jetzt sicherlich, wieso ich den Büchern bisher "nur" 4 Lesehasen gegeben habe, wenn sie mir doch so supergut gefallen richtig? Tja, das wird hier leider auch nicht anders sein, da ich, wie auch bei den übrigen Büchern (bis auf das eine Buch, das ich oben schon erwähnt habe), bis jetzt immer schon nach ca. 200 Seiten wusste, wer der Täter ist bzw. wie das Buch in etwa ausgehen würde. Das ist jedes Mal echt ärgerlich, da ich wirklich selten Krimis oder Thriller lese, die mich am Ende tatsächlich überraschen! Vielleicht lese ich in diesem Genre auch einfach nur zu viel, aber schade ist es trotzdem, da so natürlich immer etwas Spannung genommen wird.

    Bei "Wundmal" ist es übrigens auch so, dass in dem Nebenplot, in dem es um Jennifer und ihren Bruder Bastian geht, ein Geheimnis thematisiert wird, hinter das ich auch relativ schnell kam, und es mich demzufolge bei der Auflösung auch nicht wirklich überrascht hat.
    Hier war für mich also nichts mit Überraschungseffekt.

    Trotz allem hat mir das Buch doch sehr gut gefallen, woran auch der tolle Schreibstil, der nicht zu einfach, aber eben auch nicht zu kompliziert ist, nicht unschuldig ist. Weiterhin ist mir erneut aufgefallen, dass die Autorin sich bei der Recherche zu ihrem Buch bzgl. der Polizeiarbeit usw. augenscheinlich Mühe gegeben hat, soweit ich das als Laie natürlich beurteilen kann. Das gefällt mir auch immer besonders gut, da die Geschichte so an Authentizität gewinnt.





    Alles in Einem ist "Wundmal" also eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die wieder mit tollen Charakteren und einem interessanten Plot punktet. Einzig schade ist, dass ich sowohl mit der Auflösung, was den Mord als auch was Jennifers Familiengeschichte angeht, nicht überrascht wurde, da ich beides schon viele Seiten vorher herausfinden konnte. 4/5 Sterne.
  13. Cover des Buches Grimmbart (ISBN: 9783426511848)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Grimmbart

     (218)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch wird eine Baronin umgebracht. Ihre Leiche wird ähnlich einem Gemälde, was sich im Schloss befindet, drapiert. Jeder rund um das Schloss ist verdächtig. Nebenbei wird die Hochzeit von Kluftingers Sohn vorbereitet.

    Wie immer lässt sich Kluftinger flüssig und spannend lesen. Die Charaktere sind komplex und realistisch. Obwohl es ein Krimi ist, trägt Kluftinger selbst immer wieder zu humorvollen Szenen bei. Die Handlung des Buches ist durchdacht, enthält viele überraschende Wendungen.

    Lesenswert!

  14. Cover des Buches Ihr einziges Kind (ISBN: 9783492310123)
    Barbara Wendelken

    Ihr einziges Kind

     (50)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Geschafft! Ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende, das so nicht vorhersehbar war. Immer wieder leitet die Autorin ihre Leser auf vermeintlich richtige Fährten, die sich dann doch als Sackgasse herausstellen. Wer war nun schuldig, wer hatte was mit wem und wer ist denn nun der Vater des kleinen Caspar? Ist es Cord oder doch ein Lover der gar nicht so braven Silvana? 

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben der Ermittler immer wieder beleuchtet wurde. Ob das wohl irgendwann nochmal was wird mit Nola und Renke? 

    Zur Grundstory gibt es dem Klappentext nicht viel hinzuzufügen. Es ist aber schon erstaunlich, welche Skelette hier aus Kellern gezogen werden, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wer hier wessen schmutzige Wäsche wäscht. Der Krimi führte mich nach Ostfriesland ins fiktive Städtchen Martinsfehn, während mich das echte Leben gerade aus Norddeutschland wieder nach Hause gespült hat. Ich habe immer noch den Meeresgeruch in der Nase und vergebe für diesen dritten Teil der Reihe die beiden ostfriesischen Kommissare gerne vier von fünf Sternen.  

  15. Cover des Buches Veilchens Blut (ISBN: 9783709978412)
    Joe Fischler

    Veilchens Blut

     (54)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Valerie Mauser, Band 3: Beim letzten Einsatz wurde Oberstleutnant Valerie „Veilchen“ Mauser verletzt und musste auf Reha, um sich auszukurieren. Aber nicht mit Veilchen – als sie erfährt, dass ihre Tochter, die sie seinerzeit zur Adoption freigegeben hatte, sie sucht, gibt es kein Halten mehr: sie muss unbedingt zu ihr. Ihre Tochter ist mittlerweile erwachsen und hat jede Menge Schwierigkeiten; Veilchen hat die nun auch…

    Erster Eindruck: Eine Reihe mit Wiedererkennungswert durch die schwarzen Cover mit den Blumen – gefällt mir gut.

    Dies ist Band 3 einer Reihe und lässt sich ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen.

    Diese Rezension fällt mir nicht leicht, denn die Geschichte hat mich – wie schon der Titel verrät – leider gar nicht überzeugt. Aber wo fange ich an?
    Luna Brennsteiner, so der Name von Veilchens Tochter, wurde von einem Ehepaar adoptiert und hat noch eine Schwester, Sophia. Beide sind sehr im Tierschutz engagiert und fühlen sich nicht verpflichtet, Regeln einzuhalten. Dies und auch die Heroinabhängigkeit von Sophia haben die beiden in grosse Schwierigkeiten gebracht. Sophia war zuerst verschwunden und kam dann in ein Zeugenschutzprogramm. Luna will ihre Schwester rächen: Milan Knarr ist ihr Ziel; er führt eine Bande von Tierschmugglern an. Er lässt sowohl Tiere, als auch Menschen verschwinden…
    Veilchen überredet Schmatz, den jungen IT-Crack, sie zur Polizeistelle zu fahren, von der sie über das Auftauchen ihrer Tochter informiert wurde. Endlich kann sie ihre Tochter kennenlernen! Sie fahren also mit einem „frisierten“ Moped dahin – in ihrem Zustand keine gute Idee. Aber das wird nicht die letzte schlechte Idee von Veilchen und Co. bleiben. Veilchen verrät ihrem besten Freund Stolwerk nun endlich das Geheimnis ihres Lebens: ihre Tochter Luna. Als Veilchen ankommt, ist Luna bereits wieder weg – mit einem Boxer. Veilchen schwant Böses und sieht einen grossen Schlägertypen vor ihrem geistigen Auge, der ihr kleines, wehrloses Mädchen in seiner Gewalt hat (Luna hat mich mit ihrer rotzfrechen Art völlig genervt!). Aber der Boxer ist ein Hund.
    Zu viel erzählen will ich nicht, daher nur noch so viel: der Hund spielt eine wichtige Rolle, Veilchen erfährt, was ein Bitcoin Wallet ist, Schmatz benimmt sich wie ein Pubertierender. Es kommt zur Flucht auf unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln: einem Oldtimer-Traktor, einem Strauss und einem als Zebra angemalten Pferd. Wie bitte?

    Fazit: Für mich hatte es leider viel zu viel Slapstick. Wenn dies mein erstes Buch des Autors gewesen wäre, hätte ich gar nicht erst zu Ende gelesen und würde die Reihe auch nicht weiterverfolgen. Die Bände 1 und 2 haben mir sehr gut gefallen und jeweils 5 Sterne erhalten. Der vorliegende Band erhält leider nur 2 Sterne. Schade.
  16. Cover des Buches Denn mir entkommst du nicht (ISBN: 9783404173556)
    Christine Drews

    Denn mir entkommst du nicht

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Antonio Gomez entdeckt bei seiner abendlichen Joggingrunde eine grausam zugerichtete Frau, die an ihren Verletzungen stirbt. Zu seinem großen Entsetzen kennt er die Frau aus seiner Vergangenheit. Antonio meldet den Fund anonym und hofft, dass er unerkannt bleibt. Denn nichts wäre für ihn schlimmer, als seine Frau in seine kriminelle Vergangenheit, mit der er längst abgeschlossen hat, einzuweihen. Charlotte Schneidmann und Peter Käfer werden mit den Ermittlungen betraut. Diese führen sie ins Rotlichtmilieu. Doch Charlotte hat schon bald den Verdacht, dass der grausame Mord ein ganz anderes Motiv haben könnte....

    "Denn mir entkommst du nicht" ist bereits der vierte Fall, in dem die Kommissare Charlotte Schneidmann und Peter Käfer ermitteln. Man kann den aktuellen Ermittlungen aber auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat, da wichtige Hintergrundinformationen in die Handlung einfließen.

    Der Einstieg ins Geschehen gelingt mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, bereits am Anfang das Interesse an der Handlung zu wecken. Diese wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet Antonio Gomez, der versucht, nicht mit der toten Frau in Verbindung gebracht zu werden, aber immer weiter in gefährliche Situationen verwickelt wird. Er wirkt sehr sympathisch und glaubwürdig, sodass man gemeinsam mit ihm überlegt, wer versuchen könnte, ihm den Mord anzulasten. Außerdem nehmen natürlich die Ermittlungen der beiden Kommissare einen Großteil der Handlung ein. Die Ermittlungen wirken authentisch und deshalb kann man sich ganz auf die Suche nach dem Täter und seinem Motiv einlassen.

    Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen nicht sein, denn der Killer geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um und Christine Drews beschreibt die Verletzungen so realistisch, dass man schon beinahe meint, die entsprechenden Szenen vor Augen zu haben. Die Spannung setzt früh ein, kann durchgehend gehalten werden und sich zum Ende hin sogar stetig steigern. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Täter ist. Das Ganze gipfelt in einem gnadenlos spannenden Finale, das man gebannt verfolgt, um dann festzustellen, dass es einen fiesen Cliffhanger gibt, der dafür sorgt, dass man sofort weiterlesen möchte.

    Spannende Ermittlungen für Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man sofort zum nächsten Teil greifen möchte.


  17. Cover des Buches Todschreiber (ISBN: 9783839218235)
    Maren Graf

    Todschreiber

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Worte können so viel mehr, als nur Eindruck hinterlassen. Die Opfer in diesem Kriminalroman erfahren es am eigenen Leib.

    Hier geht es um die junge Kommissarin Lena Baumann, die mit ihrem Partner Mark gemeinsam zu einem Selbstmord gerufen wird. Doch ist es wirklich ein Selbstmord? 

    Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der viel Freude beim Lesen bereitet. Die Spannung ist fast gleichbleibend hoch und die Seiten huschen dahin.

    Die Figuren haben zwar wenig Tiefgang und ihre Befindlichkeiten wirken eher hölzern und konstruiert, dies tritt aber zumeist in den Hintergrund der Story. Nur die Verstrickungen von ihrem Partner mit einer anderen Figur sind mir tatsächlich gegen den Strich gegangen. Das war einfach zu sehr konstruiert und einfach platt. 

    Interessant war die Idee der Hypnose. Ich habe mir dazu einige Nebeninfos zu Milton H. Erickson aufgeschrieben, der die Wissenschaft in diesem Bereich maßgeblich prägte.

    Die Auflösung am Ende hat mir recht gut gefallen. Doch habe ich auch ein paar Dinge anzumerken, die mir nicht so gefallen haben in dem Buch.

    Zum wirklich guten Klappentext wäre in meinen Augen noch eine Triggerwarnung zum Thema Selbstmord wichtig gewesen. Das ist hier leider nicht der Fall. Und dann habe ich persönlich mich noch daran gestört, dass die Figuren alle ähnliche Namen hatten. Dr. Martens und Prof. Carstens, aber auch Martens, Martin, Marten, Mark und Marie, 2x Anna, Neumann und Baumann. Ich stolpere über so etwas immer, da ich die Figuren dann nicht mehr so gut auseinanderhalten kann.


    Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne, da ich gut unterhalten wurde, aber nicht so gut, dass ich über die oben aufgelisteten Schwächen hinwegsehen hätte können. Aber alles in allem ein solider Krimi mit Unterhaltungscharakter.

  18. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe (ISBN: 9783596522552)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

     (269)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Dieser Auftakt war grandios!

    Mittlerweile habe ich alle drei Teile gelesen und muss sagen, dass dieser hier der beste für mich war. Die Handlung ist gut, die Charaktere nachvollziehbar und Max Bischoff sehr sympathisch. 

    Bis zum Schluss hatte ich nicht wirklich einen Verdacht, wer es gewesen sein könnte. Genauso muss ein Thriller sein!

  19. Cover des Buches Mörder ohne Gesicht (ISBN: 9783423212120)
    Henning Mankell

    Mörder ohne Gesicht

     (980)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    An einem frostigen Wintermorgen wird Kommissar Wallander zum Tatort eines Doppelmords gerufen. Auf dem abgelegenen Hof des Ehepaars Lövgren hat sich eine schreckliche Tat ereignet. Die beiden wurden auf brutale Weise überfallen und ermordet. Noch im Sterben kann die Frau einen rätselhaften Hinweis auf den/die Täter geben: Ausländer.

    Von der Wallander-Reihe hatte ich natürlich schon viel gehört, aber lange hat es gebraucht bis ich nun selbst ein Buch gelesen habe. „Mörder ohne Gesicht“ (1990) ist Wallanders zweiter Fall, aber das erste Buch der Reihe. Meiner Meinung nach merkt man dem Roman an, dass es ein Auftaktband ist. Denn obwohl er sehr gut geschrieben ist, hat er einige Ecken und Kanten. Überzeugen konnte mich vor allem das stimmungsvolle Setting in Südschweden. Der Autor schafft es gekonnt die Kälte des Jahresanfangs und die Trostlosigkeit der abgelegenen Bauernhöfe zu vermitteln. Daneben gelingt es Mankell das gesellschaftliche Klima im Schweden der 90er am Rand des Wandels sehr anschaulich zu machen. Entsprechend spielt das Thema Fremdenhass im Roman eine wichtige Rolle, was mir gut gefallen hat, weil es der Geschichte eine Tiefe gibt, die sie von anderen Krimis abhebt. Auch die Hauptfigur – Kurt Wallander – ist hervorragend gelungen. Dieser ist frisch von seiner Frau getrennt und ganz unten angekommen. Nicht nur trinkt er zu viel und schläft zu wenig, er hat sich auch von seiner Familie entfremdet. Aber als Ermittler ist er brillant und reüssiert durch seinen richtigen Riecher. Und so ist es gleich mehrmals die Intention des Kommissars, die zum entscheidenden Fortschritt bei der Mördersuche beiträgt. Dadurch können zwar Indizien enthüllt werden, aber richtig nachvollziehbar war mir das nicht immer. Außerdem hat mich an der Auflösung gestört, dass der Leser keine Chance hatte selbst auf den/die Täter zu kommen, weil wichtige Informationen erst gegen Ende vom Autor geliefert werden.

     

    FAZIT: „Mörder ohne Gesicht“ ist ein klassischer Nordic-Noir-Krimi, der durch eine kühle, besondere Atmosphäre und einen sehr gut gezeichneten Protagonisten besticht. Die Geschichte nimmt überzeugend auch kontroverse Themen in den Blick, schwächelt aber beim eigentlichen Kriminalfall. Dennoch hat mir der erste Band gefallen und ich kann mir gut vorstellen weitere Bücher aus der Wallander-Reihe zu lesen.

     

     

     

     

  20. Cover des Buches Oxen. Das erste Opfer (ISBN: 9783423217651)
    Jens Henrik Jensen

    Oxen. Das erste Opfer

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Aurora

    Schon lange wollte ich einen Krimi oder Thriller lesen, der in Dänemark spielt. Mit diesem ersten Band der Oxen-Trilogie bot sich dafür nun die perfekte Gelegenheit an.
    Ich muss jedoch sagen, dass ich etwas Probleme damit hatte, mich in die Handlung einzufinden. Allerdings kann ich mir selbst nicht erklären, woran es genau lag. Daher war ich froh, dass ich in einer Weihnachtsaktion das dazugehörige ungekürze Hörbuch dazu erstehen konnte. Der Sprecher Dietmar Wunder liest die komplette Geschichte samt verschiedener Stimmlagen für die einzelnen Charaktere wirklich fantastisch. Es machte großen Spaß, ihm zuzuhören, während ich parallel dazu das Buch mitlas. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass das Hörbuch ungekürzt war und somit eigentlich zum Mitlesen perfekt geeignet sein sollte. Noch nie hatte ich bisher jedoch erlebt, dass ein Hörbuch tatsächlich länger ist als das eigentliche Buch. Das ließ mich anfangs oft die Stirn runzeln, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran und fand es sogar schön, dass es so war.
    Nun aber endlich zum eigentlichen Inhalt des Buches. Niels Oxen war elite Soldat, ehe er sich dazu entschloss, der Zivilisation den Rücken zuzukehren und mit seinem Hund Mr. White in den Wald zu ziehen. Als er seiner Neugier nachgab und mitten in der nacht das Grundstück eines Schlosses betritt, wird er unfreiweilig in eine Mordserie hineingezogen - zuerst als Verdächtiger, dann als inoffizielles Mitglied der Polizei, um den oder die Täter zu schnappen.
    Alles in allen hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war spannend, die Charaktere waren gut ausgearbeitet und bis zum Schluss des ersten Bandes gab es immer wieder neue Wendungen. Ich freue mich schon sehr auf Band zwei.
    Allerdings sei gesagt, dass hier nicht nur Menschen, sondern auch Tiere getötet werden. Ich erwähne das, weil ich weiß, dass viele damit ein großes Problem haben und solche Bücher gar nicht erst lesen wollen. Auch für mich war das sehr grenzwetig, denn mir geht der Tod von Tieren in Büchern meist näher als der Tod von Menschen. Einfach weil Tiere so wehrlos sind. An einer Stelle habe ich deshalb auch Rotz und Wasser geheult und konnte mich nur schwer wieder beruhigen.

  21. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  22. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (737)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  23. Cover des Buches Im Kopf des Mörders - Toter Schrei (ISBN: 9783596522576)
    Arno Strobel

    Im Kopf des Mörders - Toter Schrei

     (128)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Im Kopf des Mörders - Toter Schrei“ ist der dritte Band der „Max Bischoff“ Trilogie von Arno Strobel, deren Hauptprotagonist der Kommissar Max Bischoff ist.


    !Achtung enthält Spoiler zu den Vorgängerbänden!

     


    Die Handlung des dritten Teils schließt nahtlos an die Handlung des zweiten Teils an. Max bleibt kaum Zeit sich vom letzten großen Fall zu erholen, da wird seine Schwester Kirsten entführt. Schnell wird klar der Entführer muss der Kerl sein, der Kirsten schon seit Wochen über Facebook belästigt und er kennt keine Gnade.

    Ähnlich wie auch die Vorgängerbände steigt „Toter Schrei“ mit einer Szene, die unter die Haut geht, ein. Im Verlaufe der Handlung gibt es mehrere Kapitel aus der Sicht dieses Charakters und sie sind immer dann aufgetaucht, wenn ich nicht damit gerechnet habe. Hinzukommt das sie sich positiv auf die Spannung ausgewirkt haben, weil sie sehr detailliert geschrieben sind. Erneut sind diese Kapitel durch kursive Schrift gekennzeichnet und absolut nichts für zartbesaitete Leser.

    Die Spannung ist ab der ersten Seite spürbar und steigert sich mit jedem weiteren Kapitel. Stellenwiese war es sogar so spannend, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Die Erzählung aus mehreren Sichten und die kurzen Kapitel unterstützen die Spannung zusätzlich. Die Polizeiarbeit nimmt im letzten Band einen ganz anderen Verlauf, was für eine Menge Überraschungen gesorgt hat.

    Die Ausnahmesituation, mit der Max konfrontiert wird, zwingt ihn immer wieder dazu Entscheidungen zu treffen, die ihm alles andere als leichtfallen. Sie verändern ihn und so lernt der Leser eine Seite von Max kennen, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Wie würde ich in solch einer Situation reagieren? War nur eine der vielen Fragen, die ich mir im Laufe der Geschichte gestellt habe. Max ist meiner Meinung nach unglaublich stark und dafür habe ich ihn bewundert.

    Der Täter ist ein ganz besonderer Charakter. Für Max steht der Täter recht schnell fest. Mir war aber sofort klar, irgendwo muss Maxs Vermutungen einen Haken haben und ich hatte recht. Max Vermutung hat einen Haken, und zwar einen gewaltigen. Der wird aber zum Glück erst ganz zum Schluss aufgelöst und so büßt das Buch keine Spannung ein.

    Natürlich lebt auch der letzte Teil der Trilogie von Arnos wundervollen Schreibstil. Die Wortwahl passt einfach perfekt zum Genre und so habe ich jede Seite genossen.

     

    Fazit

    Für mich ist „Toter Schrei“ der perfekte Abschluss der Max Bischoff Trilogie. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Die Sekte (ISBN: 9783442468355)
    Mo Hayder

    Die Sekte

     (215)
    Aktuelle Rezension von: JuliaAndMyself
    Der Thriller handelt vom Journalist Joe Oakes, der die einmalige Gelegenheit bekommt, auf eine Sekte auf einer Insel in Großbrittanien zu besuchen und die Ansichten und Lebensweisen zu erkunden. Durch sein Investigatismus begibt nicht er sich in Gefahr und tritt mit seinem Erscheinen auf der Insel eine Lawine der Gewalt los. Während seinem Aufenthalt auf der Insel löst er zudem das Geheimnis der Sekte.
    Die Autorin generiert eine Spannung, die den Leser dazu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Leser die auf Ekel und Grußel stehen werden auf ihre Kosten kommen. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Leider befinden sich im Buch einige Lücken in der Story und es bleiben einige Fragen auf. Auch die Nummerierung der Kapitel ist etwas seltsam gestaltet. Besonders das Ende ist der Autorin sehr gelungen, da es nicht wie erwartet ausfällt. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen, auch wenn ich von einigen Entwicklungen im Buch etwas enttäuscht bin, da sie etwas antiklimaktisch sind.

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