Bücher mit dem Tag "kriminalreporter"
7 Bücher
- Simo Hiltunen
Die Stunde des Wolfs
(30)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmEins steht fest, guten Freunden würde ich "Die Stunde des Wolfs" nicht einmal als Türstopper weiterempfehlen.🤣 Bereits beim Durchblättern ging mir durch den Kopf: "Himmel, sind das viele Buchstaben... für eine strafrechtliche Anklageschrift!"😉
Jeder Absatz las sich, als hätte mein alter Mathelehrer, Herr Steinbuch, eine fröhliche Runde "Wer hat das komplizierteste Rätsel" gewonnen und sich dieses Abenteuer ausgedacht. (Und der Kerl konnte sich nicht einmal an meinen Namen erinnern!😂)
Die Charaktere erinnerten mich an den Salat meiner Oma – alles darin, aber nichts, das wirklich lecker ist. Lauri Kivi hätte genauso gut ein trauriger Clown aus einem zirkusähnlichen Horrorfilm sein können, so unheimlich war seine Aura. Aber wenigstens trug Lauri einen Wutausbruch wie ein Champion.
All das brutale Zeug, oh boy... Da war ich dankbar für den Becher heißen Kakao neben mir. An einigen Stellen, wenn die Gewalt gerade wieder ihren Höhepunkt erreichte, nahm ich einen Schluck und dachte: "Hmm, sind das etwa Marshmallows da drin? Dann würde das ganze Szenario jetzt besser schmecken." 🍫😓
Die finnischen Namen spielten eine Runde "Wer kann den Leser mehr verwirren?" mit mir und was soll ich sagen, sie haben gewonnen! 🏆 Es war als hätte ich mich in einem Gewirr aus Buchstaben verirrt... Wie war noch gleich der Ausgang? 🙃
Und was, bitteschön, hat die HIV-Geschichte verloren? Im nächsten Buch erwarte ich noch Lauri, der beim Baumklettern den Lotto-Jackpot gewinnt. 💸🌳
Apropos Jackpot, das Cover des Buches ist ein Volltreffer.🎯 Schade, dass die Geschichte nicht dasselbe Glück hatte. 😉
Falls du je in Erwägung ziehen solltest, dieses Buch zu lesen, hier ein Rat: Esst vorher Schokolade! Sie macht glücklich, auch wenn das Buch das nicht tut. 🍫😅
Also, in meinem nächsten Leben würde ich lieber einen Kaktus umarmen, als dieses Buch nochmal lesen.🌵 Aber hey, zumindest habe ich beim Vermuten des Täters gut geraten. 🥳 Brauche ich jetzt einen Ehrenorden oder was?
Fazit: Sagen wir es so - wenn dieses Buch eine Talentshow wäre, wäre ich der erste, der die Buzzer-Taste drückt! 😂👎 2,5 Sterne von mir und das auch nur wegen des coolen Covers und der Tatsache, dass ich so viel Kakao getrunken habe. 🍫🔥👀
- Agatha Christie
Das Geheimnis von Sittaford
(66)Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs„Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein ganz typischer Agatha-Christie-Krimi. Es ermitteln weder Miss Marple noch Hercule Poirot, ein übersinnliches Phänomen gibt Rätsel auf und eine scharfsinnige junge Frau will ihren Verlobten aus dem Gefängnis retten.
Am Anfang steht wie so oft ein Mord: Captain Trevelyan, ein geiziger, alternder Junggeselle, wird tot aufgefunden. Die erbenden Verwandten scheinen allesamt ein Motiv zu haben – und fast alle zudem ein Alibi. Und dann ist da noch der merkwürdige Umstand, dass der Captain sein Herrenhaus im abgeschiedenen Sittaford während des Winters an eine Witwe und ihre Tochter vermietet und sich für kleines Geld in der nächstgelegenen Kleinstadt einquartiert hat.
Inspektor Narracott versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Parallel ziehen Emily Trefusis, Verlobte des Hauptverdächtigen, und Charles Enderby, ein ambitionierter Journalist, Erkundigungen ein. Da die Anzahl von Dorfbewohnern und Familienmitgliedern nicht ganz klein ist, lässt sich dabei nur schwer miträtseln – ich hatte permanent den Eindruck, mindestens ein Drittel der Nebenfiguren nicht wirklich auf dem Schirm zu haben.
Als solide Krimiunterhaltung geht „Das Geheimnis von Sittaford“ schon durch, aber ganz zufrieden war ich mit dem Leseerlebnis dennoch nicht. Freundschaftliche Beziehungen schildert Christie routiniert, aber ihre Liebespaare wirken meist etwas hölzern (was natürlich auch der Zeit geschuldet sein kann – dieser Krimi ist zum Beispiel von 1931). Oft treten sie erst zum Finale in Erscheinung, hier ist die verliebte Emily jedoch Hauptfigur. Doch so oft sie auch über ihren Verlobten spricht – was sie an ihm findet, bleibt ihr Geheimnis.
Die Auflösung war mal wieder unvorhersehbar, aber in sich logisch. Die große Anzahl von Nebenschauplätzen und falschen Fährten war mir allerdings etwas viel und ich vermisste die üblichen Ermittler. „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein schlechter Krimi, aber von der Queen of Crime gibt es doch viele bessere. - Patricia Cornwell
Schuld
(151)Aktuelle Rezension von: HoldenChief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt. - Patricia Cornwell
Die Hornisse
(65)Aktuelle Rezension von: Thommy28Deputy Chief Virginia West von der Stadtpolizei Charlotte soll sich auf Weisung ihrer Chefin Chief Judy Hammer des jungen Reporters Andy Brazil annehmen. Er hat auch ein Polizeivolontariat absolviert und arbeitet nun beim Charlotte-Observer als Kriminalreporter. Er soll Virginia West während ihrer Einsätze begleiten und darüber schreiben, um auf diese Weise das Ansehen der Polizei in der Bevölkerung zu heben. West ist wenig erbaut von diesem Auftrag, zumal Streife fahren eigentlich nicht mehr zu Ihren Aufgaben als Leiterin der "Ermittlungsabteilung" gehört. Ausserdem treibt ein Serienmörder gerade sein Unwesen in Charlotte. Dadurch ist Virginia West vollauf mit den Ermittlungen beschäftigt - die, da zunächst erfolglos - die Polizeibehörde und ihre Chefin Judy Hammer unter zusätzlichen Druck setzen. Das Buch ist nur ganz am Rande als Krimi anzusehen, für mich stellt es sich eher als eine Milieustudie einer mittleren amerikanischen Großstadt dar. Weite Teile des Romans beschäftigen sich mit den persönlichen und seelischen Wirrungen der Protagonisten. Diese sind deutlich (aber wohl so gewollt?) überzeichnet. Breiten Raum nimmt auch die Schilderung des Polizeialltags ein, der regelmässig wenig glanzvoll ist sowie Einblicke in den Reporterberuf. Erst ganz zum Schluss kommt so etwas wie Spannung auf. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungbedürftig und äusserst sprunghaft. Sehr ärgerlich, dass auch noch eine Fülle von Übersetzung, Setz- und Tippfehlern das Lesevergnügen mindern. Qualität ist was anderes.....! - Herbert und Otto Bonhoff: Schauer
Schatten über Notre-Dame. Kriminalroman.
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Sabine Rückert
ZEIT Verbrechen
(32)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeTrue Crime lese und höre ich sehr gerne. In diesem Fall habe ich das Hörbuch gehört. Es war anders aufgebaut, als ich es von vielen anderen True Crime Hörbüchern kenne, aber ich fand die ausgewählten Fälle sehr spannend und zum Teil auch erschreckend/schockierend. Was mir an mancher Stelle gefehlt hat, waren noch ein paar mehr Infos über die Täter und deren Verurteilungen.
28.03.2025






