Bücher mit dem Tag "krimireihe"
473 Bücher
- Simon Beckett
Totenfang
(777)Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfeeHaha, mein A...Acount sagte mir gerade , dass ich dieses Buch 2016 gekauft habe. Es schlummerte also sage und schreibe 10 Jahre auf meinem SuB. Asche auf mein Haupt, das hat David Hunter nicht verdient. Ich habe sofort wieder hineingefunden in das Leben von David Hunter, forensischer Anthropologe, momentan beruflich eher glücklos, da ausgebootet bei der Polizei. Gott sei Dank setzt ihn ein Anruf der Polizei von Essex wieder in ein Boot :). Der Fall ist klasse beschrieben, immer wieder gibt es neue Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet. Ich fand die Mischung aus Spannung durch die Ermittlungen und den Ruhephasen im einsamen Landstrich des Backwater Estuary sehr gelungen. Auch die Menschen um Hunter herum sind gut beschrieben und so angelegt, dass man wenig aus ihnen lesen kann. Es gibt eindeutige Sympathieträger und wiederum ziemliche Kotzbrocken, das macht das Buch recht kurzweilig, zumal man immer miträtseln darf, wer denn nun die Tatperson sein könnte. Klasse!
- Simon Beckett
Die ewigen Toten
(534)Aktuelle Rezension von: sabrina95Die ewigen Toten bringt einen weiterer spannender Fall für David Hunter, der mich insgesamt gut unterhalten hat. Besonders gefallen hat mir das Setting: Das alte, verlassene Krankenhaus sorgt für eine düstere Atmosphäre, die hervorragend zur Geschichte passt und von Beginn an Spannung erzeugt.
Der kleine Konkurrenzkampf zwischen David Hunter und dem jüngeren Forensiker bringt eine willkommene Abwechslung in die Handlung und lockert die Ermittlungsarbeit etwas auf. Diese Dynamik verleiht den Figuren mehr Tiefe und sorgt zwischendurch für interessante Reibung.
Die Spannung ist allerdings nicht durchgehend packend. An manchen Stellen zieht sich die Handlung etwas, auch wenn Beckett es schafft, eine konstante Grundspannung aufrechtzuerhalten. Dafür entschädigt das Finale umso mehr: Der Schluss bietet eine Wendung, die ich so absolut nicht kommen gesehen habe, ein echter WOW Moment, das den Roman stark abschliesst.
Insgesamt ein solides Buch, das vor allem mit seinem Setting und dem überraschenden Ende überzeugt.⚡️⚡️
- Ursula Poznanski
Fünf
(1.263)Aktuelle Rezension von: Nadine21Eine Frau wird tot auf einer Kuhweide gefunden. Auf ihren Fußsohlen sind Koordinaten. Dort angekommen, finden die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger die eingeschweißte Hand eines Menschen. Kurze Zeit später wird erneut eine Leiche gefunden. Wie hängen Menschen, die sich scheinbar nicht gekannt haben, zusammen? Und können die Ermittler den "Owner" stoppen ehe es weitere Tote gibt? Beatrice Kaspary gerät selbst in das Visier des Täters, woher kennt er ihre Vorgeschichte?
Der Auftakt der Reihe ist vielversprechend mit ein wenig Luft nach oben. Es war mir teilweise ein wenig zu viel abseits der Morde los. Die Ermittlerin hat auch als geschiedene Mutter einige Baustellen zu meistern. Doch das hat teilweise etwas von den Fällen abgelenkt. Lange habe ich auch gerätselt, wer der Täter sein kann und was sein Motiv ist. Die Komponente "Geocaching" mit all den geläufigen Abkürzungen und Erklärungen war für mich sehr gut eingebaut und macht direkt Lust es selbst noch einmal auszuprobieren.
Das Ende war für mich traurig und absolut schlüssig. Ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe (Blinde Vögel habe ich vor einiger Zeit schon einmal gelesen)
- Nele Neuhaus
Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)
(638)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelEin Fuchs und ein Junge verschwinden. Jahre später wird eine totkranke Frau ermordet. Wollte sie ihr Gewissen erleichtern und drohte die Wahrheit ans Licht zu kommen? Oder hat beides nichts miteinander zu tun? Es bleibt nicht der einzige Mord.
Das Cover finde ich ganz passend gestaltet, wenn man mehr von den Geschehnissen Kenntnis erhält.
Es war mein erstes Buch von Nele Neuhaus. Das war aber nicht weiter schlimm, da es ein unabhängiger in sich geschlossener Fall war.
Das Buch wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt.
Der Fall an und für sich war spannend erzählt, das Ende war schlüssig.
Ganz Ruppertheim war hier im Fokus, weil die ehemaligen Kinder zusammenhielten und über die Geschehnisse der Vergangenheit schweigen. Auch Bodenstein ist tief in den Fall verwickelt.
Mir gefallen die Charaktere. Pia ist noch etwas unsicher, als sie die Leitung übernimmt. Das merkt man ihr an und das ist für mich als Leser nachvollziehbar. Das Bodenstein dennoch ermittelt, weil der damals verschwundene Junge sein Freund und der verschwundene Fuchs sein Haustier war, ist für mich ebenso nachvollziehbar.
Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden geboten, auch wenn es am Ende etwas in die Länge gezogen wurde, weshalb ich es weiter empfehlen kann.
- Volker Kutscher
Der nasse Fisch (Sonderausgabe Ein Buch für die Stadt Köln 2023)
(452)Aktuelle Rezension von: Renate1964Das Cover passt gut und die Reihe mit Kommissar Gereon Rath von Volker kKuscher geht auch sehr fundiert auf die Zwischenkriegszeit ein. Die Kämpfe zwischen den politischen Parteien sowie alte Seilschaften werden sehr spannend beschrieben Gereon und Charlie verbinden gekonnt Berufliches und Privates
- Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville
(463)Aktuelle Rezension von: Christian_FisIch habe den Roman in der Übersetzung von Gisbert Haefs gelesen.
Doyles Roman verbindet gekonnt Schauergeschichte und Detektivroman: In der düsteren Moorlandschaft wird ein möglicherweise übernatürliches Verbrechen durch Holmes’ kühle Logik aufgelöst. Die Auflösung ist vollständig und berücksichtigt alle zuvor verstreuten Hinweise – ein Paradebeispiel für klassische Kriminallogik.
Aus heutiger Sicht wirkt es unfreiwillig komisch, dass das Übernatürliche im Namen der Wissenschaft als Aberglaube einfacher Leute abgetan wird, während gleichzeitig die Phrenologie – das Deuten von Charakter und Intelligenz anhand der Schädelform – als ernsthafte wissenschaftliche Beschäftigung dargestellt wird. Die weiblichen Figuren sind passiv, klischeehaft und rein funktional. Insgesamt spiegeln sich hier sehr verstaubte Weltbilder.
Dennoch – oder gerade deshalb – bleibt der Roman sehr lesenswert, nicht nur als Krimi, sondern auch als spannendes Dokument seiner Zeit.
- Nele Neuhaus
Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
(318)Aktuelle Rezension von: Alina35„Monster“ ist für mich ein solider Krimi, der handwerklich gut gemacht ist und sich flüssig lesen lässt. Die Figuren wirken glaubwürdig und der Fall ist sauber konstruiert. Allerdings fehlte mir der Nervenkitzel – die Spannung bleibt über weite Strecken eher verhalten, sodass mich die Geschichte nicht vollständig fesseln konnte. Insgesamt ein ordentliches Buch, aber keines der stärkeren Werke der Autorin.
- Robert Galbraith
Weißer Tod
(154)Aktuelle Rezension von: berenikebonnerGalbraith/Rowling weiß genau, worauf die Leserschaft, vermutlich überwiegend weiblich, wartet: Wann klickt es zwischen den beiden Detektiven? Aber nein, wie stets hat mindestens einer von beiden zur Unzeit andere Tauben auf dem Dache. Und so wird die Erwartungshaltung weitergetragen zum nächsten Band: Wann denn endlich?
Der Fall, um den es geht, ist per se schon spannend genug. Erst als ein klein wenig ungewöhnliches Hintergrundwissen, über das kaum eine Leserin im Vorfeld verfügen dürfte, hinzugemixt wird, fallen die Puzzleteile plötzlich zusammen. Es bleibt spannend bis zum Schluss, auf beiden Ebenen. Der manchmal etwas ruhige Erzählstil mit genial wiedergegebenen emotionalen Zuständen vor allem von Robin und die tausend Leseseiten sind Genuss für mich, für ungeduldige Hau-ruck-Leser aber vielleicht nicht das Richtige.
Und wieder hat es geklappt: Ich warte auf den nächsten Band um Robin und Cormoran! - Viveca Sten
Tief im Schatten
(251)Aktuelle Rezension von: BuecherundIchTief im Schatten hat mich komplett abgeholt – ein richtig starker Scandi-Crime-Roman, der zeigt, wie viel Tiefe ein Krimi haben kann, wenn Spannung, Charaktere und Atmosphäre miteinander verschmelzen. Der zweite Fall für Hanna Ahlander beginnt gleich mit einem Schock: in den verschneiten Wäldern bei Åre wird eine grausam misshandelte Leiche gefunden, und kurz darauf verschwindet eine junge, schwangere Frau spurlos. Die Ermittler Hanna und Daniel stehen unter enormem Druck, denn plötzlich geht es nicht nur um einen Mord, sondern um ein Menschenleben in akuter Gefahr – und um ein Netz aus Geheimnissen, das sich nach und nach entwirrt.
Was mir hier besonders gefallen hat, ist die Balance zwischen Krimi-Spannung und Figurenarbeit. Die polare Kälte der Winterlandschaft, die Ermittlungsarbeit im harten Gelände und die vielen kleinen, menschlichen Fragmente – das fühlt sich alles unglaublich real an. Gerade weil die Autorin die Protagonisten nicht nur als Ermittler, sondern als Menschen mit eigenen Zweifeln und Konflikten zeigt, bleibt der Plot bis zum Schluss fesselnd. Die Wendungen sind gut platziert, nichts wirkt gezwungen, und obwohl man an manchen Stellen ahnt, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte, schafft der Roman es doch immer wieder, mich zu überraschen.
- Anthony Horowitz
Die Morde von Pye Hall
(142)Aktuelle Rezension von: A-BasanMary Blakiston ist im kleinen Dorf Saxby-on-Avon nicht gerade beliebt. Sie schnüffelt überall herum und notiert akribisch Geheimnisse und Vergehen aller Dorfbewohner. Als sie beim Putzen im Herrenhaus von Pye Hall angeblich über ein Staubsaugerkabel stolpert und nach einem Treppensturz stirbt, ist das sehr verdächtig. Doch der Detektiv Atticus Pünd wird erst aktiv, als auch Sir Magnus Pye auf grausame Weise zu Tode kommt. Unterstützt von seinem Assistenten James Fräser beginnt er mit den Ermittlungen, die wohl die letzten seines Lebens sein werden. Doch kurz vor der Aufklärung des Verbrechens bricht das Manuskript ab.
Lektorin Susan Ryeland, die das Manuskript gerade gelesen hat, findet das äußerst ärgerlich und beginnt, die fehlenden Seiten zu suchen. Dann stirbt auch noch der Autor Alan Conway. Ihr schwant, das die Lösung eines Falls nur durch den anderen aufgeklärt werden kann.
Dies ist ein Roman für Freunde des Buches-im-Buch. Dabei werden Fiktion und Realität raffiniert miteinander verwoben. Nebenbei gibt es kleine Seitenhiebe auf die englische Dorfidylle und Absurdität der Verlagswelt.
Für Kenner!
- Arne Dahl
Sieben minus eins
(262)Aktuelle Rezension von: KirschkompottSieben Minus Eins ist ein Schwedenkrimi und der gelungene Auftakt zur Berger und Blom Reihe von Arne Dahl. Ich habe zu vor noch kein Buch des Autors gelesen und hatte daher auch weder positive noch negative Erwartungen an das Buch. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen dass es mich begeistert hat und ich froh bin es entdeckt zu haben. Es ist durchgehend spannend und unterhaltsam, sogar so sehr dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen beenden konnte. Fazit: Ich vergebe gerne vier verdiente Sterne für das Buch und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
- Ragnar Jónasson
DUNKEL
(458)Aktuelle Rezension von: Nicola89Eine junge Frau suchte Sicherheit, doch was sie fand, war der Tod…
Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, soll frühzeitig in Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall, einen cold case , aussuchen – und sie weiß sofort, für welchen sie sich entscheidet. Der Tod einer jungen Frau wirft während der Ermittlungen düstere Rätsel auf, und die Zeit, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, rennt. Eine Wahrheit, für die Hulda ihr eigenes Leben riskiert …"Dunkel" ist der erste Teil dieser Reihe und hat mich von Beginn an gefesselt, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.
Die Protagonistin Hulda hat als einzige Frau in ihrer Dienststelle mit dem Patriachat zu kämpfen und scheint auch bei so mancher Beförderungsmöglichkeit übergangen worden zu sein. Gleich zu Beginn der Geschichte wird man Teil eines von ihr geführten Verhörs und ihre dabei getroffene Entscheidung lässt sie einerseits empathisch wirken, andererseits ist dieser Weg absolut falsch. Trotz so vieler Jahre Berufserfahrung wirkt sie im Verlauf der Ermittlungen manchmal doch etwas leichtgläubig.
Das Buch wurde in drei Teile gegliedert: erster Tag, zweiter Tag und letzter Tag. Im mittleren Teil bekommt man mehr und mehr Einblick in Huldas bisheriges Leben, was für den Ausgang der Geschichte durchaus relevant ist. Zudem bekommt man Einblick in die Geschichte einer weiteren Person, die mit dem Fall in Verbindung steht. Hier möchte ich aber nicht spoilern und gehe deshalb nicht weiter darauf ein.
Das Ende war absolut unerwartet, aber irgendwie auch sehr passend und konsequent.
Wie ich aus den Klappentexten der Folgebände entnehmen konnte, scheint Huldas Leben bzw. ihre Karriere rückwärts erzählt zu werden und endet quasi mit ihrem ersten Fall. Diese Erzählweise ist mal etwas ganz anderes und macht mich sehr neugierig.
- Jo Nesbø
Durst (Ein Harry-Hole-Krimi 11)
(291)Aktuelle Rezension von: AnkeabiszEine meiner liebsten Krimi-Reihen – hatte ich wohl aus den Augen verloren, aber zum Glück hat Jo Nesbø in der Zwischenzeit fleißig weitergeschrieben. Jetzt kann ich gleich drei Bände am Stück lesen!
Durst liefert genau das, was ich von einem Harry-Hole-Krimi erwarte: düstere Atmosphäre, verstörende Morde und psychologische Abgründe. Ein Serienmörder treibt in Oslo sein Unwesen – blutig, grausam, mit vampiristischen Motiven. Nichts für Zartbesaitete.
Harry ist nicht mehr Kriminaloberkommissar, sondern Dozent – etwas ruhiger, aber nicht minder intensiv. Er leitet ein eigenes Team und kämpft nicht nur mit dem Fall, sondern auch mit seiner Rolle als Ehemann (oder sind Rakel und er noch nicht verheiratet?) und Stiefvater. Besonders spannend: Wird Oleg als sein Nachfolger aufgebaut?
Auch die Nebenfiguren überzeugen: Vielschichtig, markant und mit echtem Wiedererkennungswert – sei es Katrine Bratt, mit ihren eigenen dunklen Abgründen, oder Harrys Kollegen, die alle eigene Geschichten mitbringen. Jo Nesbø gelingt es, ihnen Tiefe und Charakter zu geben, ohne die Spannung der Haupthandlung aus den Augen zu verlieren.
Nesbø streut falsche Fährten, schraubt die Spannung hoch und bringt mit Nebenhandlungen wie der Übernahme der Kneipe Jealousy zusätzliche Ebenen ins Spiel.
Ohne zu spoilern: das Ende hat mich überrascht – fulminant, schockierend und mit offenen Fragen, die klar auf den nächsten Band hinarbeiten. Und ja – jetzt weiß ich auch, was eine Affenfalle ist. Wer ist eigentlich der Vater von Katrines Kind?
Fazit: Ein super tolles und absolut empfehlenswertes Buch für alle Krimifans!
- Rita Falk
Sauerkrautkoma
(426)Aktuelle Rezension von: Claudia_BremIch erinnere mich, dass ich mich manchmal gefragt habe, was bestimmte Ausdrücke oder Redewendungen bedeuten sollten. Es war ein bisschen wie ein Kulturschock, aber ich denke, das ist auch ein Teil des Charmes von Rita Falks Büchern.
Trotzdem denke ich, dass "Sauerkrautkoma" nicht mein Lieblingsbuch ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich einfach nicht genug mit der bayerischen Kultur vertraut bin, oder vielleicht gibt es einfach bessere Bücher von Rita Falk, die ich noch nicht gelesen habe.
- Max Bentow
Das Hexenmädchen
(302)Aktuelle Rezension von: HeikoBeDer vierte Teil der Nils Trojan Reihe, und wieder mal richtig gut! Nachdem ich die ersten drei Thriller am Stück weggesuchtet hatte, hab ich ne Pause gemacht, was aber wohl gar nicht nötig gewesen wäre.
Die Charaktere sind sympathisch (und bekannt), und die Metaebene mit all ihren Höhen und Tiefen ist realistisch. Die Story ist wieder mal angenehm "over the top", aber nicht im negativen Sinne.
Bin schon gespannt auf den fünften Thriller der Reihe. Und wieder die Frage: Pause oder direkt weiter?
- Arno Strobel
Im Kopf des Mörders - Kalte Angst
(230)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAuch dieser zweite Band der Trilogie hat mir richtig gut gefallen!
Der Kriminalfall hier ist schon ziemlich gruselig, finde ich. Ein Mann mit Fliegenmaske und Blechstimme überfällt Familien und tötet auf grausame Weise.
Aber auch die Nebenhandlung, in der die Schwester des Kommissars gestalkt wird, verursacht Gänsehaut.
Ich fand das Buch durchweg spannend und freue mich auf den nächsten Band!
28.01.2026
- Andreas Gruber
Todesrache
(182)Aktuelle Rezension von: walli007Der Anruf, das kann eigentlich nur seine Sabine sein, sein Eichkätzchen. Eine Woche nach den schrecklichen Ereignissen hat BKA-Ermittler Maarten S. Snejder nicht mehr zu hoffen gewagt, dass Sabine Nemez noch am Leben sein könnte. Nun muss er sie schnellstens finden, denn der Anruf wurde abgebrochen und Sabine scheint in größter Gefahr zu sein. Jedoch hat er kein Team mehr und keine Ahnung, von wo sie angerufen haben könnte. Snejder braucht neue Mitarbeiter. Mit Walter Pulaski hat er allerdings nicht gerechnet. Dieser ist bei der Polizei in Leipzig und hat ein besonderes Interesse an dem Fall, von dem noch nicht klar ist, um was für einen Fall es sich handelt.
In ihrem siebten Fall sind Maarten S. Snejder und Sabine Nemez gezwungen, sich neu aufzustellen. Wobei Sabine erstmal gefunden werden muss. Das hat oberste Priorität. Eher zufällig stößt Snejder im Rahmen der Suche noch auf eine andere Sache, durch die Walter Pulaski vom Kriminaldauerdienst Leipzig mit ins Spiel kommt. Die beiden altgedienten Recken, die gerne das Sagen haben, verstehen es sich beginn, sich nicht zu verstehen. Nachdem sie ihre Ziele koordiniert und in eine gewisse Reihenfolge gebracht haben, ergänzen sich ihre Fähigkeiten gut. Und Marc für die IT kennt Snejder schon.
Nachdem man beim letzten Teil ja echt sauer war, dass der Autor sein halbes Ermittlerteam umgebracht hat, schwor man eigentlich, nie wieder von Maarten S. Snejder lesen zu wollen. Nun ergab sich aber die Gelegenheit und nach dem Zeitabstand auch eine gewisse Neugier, tja, und hier sind wir nun. Das Crossover mit Walter Pulaski gibt diesem Teil einen tollen Schub. Sowohl Pulaski als auch Snejder sind persönlich betroffen. Und Snejder braucht dringend Hilfe, wenn es für Sabine noch eine Rettung geben soll. Ob oder wie das gelingen kann, ist sehr spannend nachzulesen. Es entwickeln sich zwei packende Fälle, die einen Zusammenhang haben und einen fesselnden Bezug zur Vergangenheit. Ein Start von etwas Neuen ist doch viel leichter zu verdauen als ein Abschluss, der doch recht herbe geraten ist. So kann die Reihe gerne mindestens über die drei angekündigten Teile weitergehen.
- Rita Falk
Zwetschgendatschikomplott
(383)Aktuelle Rezension von: RoRezepte“Nur zwei, drei Handgriffe, dann wäre dieses Problem für immer gelöst. Ganz langsam zieh ich sie aus meinem Holster. »Du willst mich aber jetzt nicht abknallen, oder was?«, sagt der Rudi, kaum dass er sich umgedreht hat, und stemmt die Hände in die Hüften. »Doch, Rudi, das würde ich gerne. Wenn du dich schön still hältst, dann treff ich auch garantiert schmerzfrei und absolut tödlich.« »Herrjemine, also, kommst du jetzt endlich – oder was?«, […].”
Der Einstieg in Rita Falks 6. Eberhofer-Fall Zwetschgendatschikomplott beginnt mit einem verkaterten Franz Eberhofer, der den Anruf von seinem besten Freund ignoriert. Rudi Birkenberger, Privatdetektiv, bekommt von einer Krähe einen abgetrennten Finger auf seinen Balkon geliefert und begibt sich dann eben allein auf die Suche nach der Leiche. Gerade jetzt zur Wiesn-Zeit ein denkbar unpassender Zeitpunkt für einen Wiesnmörder, der sich zudem auch noch im Rotlichtmilieu herumzutreiben scheint. Rudi und Franz ermitteln gemeinsam, wie ein altes Ehepaar – sehr unterhaltsam.
Franz Eberhofer, der sich mittlerweile an sein Arbeitsleben in München und an das tägliche Pendeln zwischen München und Niederkaltenkirchen gewöhnt ist, kommt noch immer nicht damit klar, dass seine Susi abgehauen ist, als er zu spät zur Hochzeit erschienen war. Dazu soll in Niederkaltenkirchen ein Hotel gebaut werden – das spaltet das Dorf in zwei Lager und hält Eberhofer nach Feierabend noch zusätzlich auf Trapp. Neben der Sorge um Susi.
“Himmelhergott noch mal, wie soll man sich denn da auf seinen Job konzentrieren und diese Wiesnmorde aufklären, wenn’s privat grade Kuhfladen schneit?”
Der Schreibstil bleibt unverändert locker und humorvoll mit einem Provinztouch. Der 6. Fall liest sich super schnell weg und unterhält uns Fans auf ganzer Linie. Für LeserInnen der Eberhofer-Reihe ist der Zwetschgendatschikomplott besonders lesenswert, da wir Franz in seinen privaten Belangen intensiver begleiten können und erleben einen Mann, der seine Sehnsucht nach seiner Frau nun intensiv bemerkt. Dagegen rückt die Fallermittlung ein wenig in den Hintergrund, wobei die Verwicklungen um den Wiesenmörder wieder schön ausgeklügelt war. Für Fans von Provinzkrimis kann ich die Eberhofer-Reihe sehr empfehlen – Zwetschgendatschikomplott sollte allerdings nicht der Einstiegsroman in der Reihe werden.
Die Rezepte aus "Zwetschgendatschikomplott" findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/zwetschgendatschikomplott-rita-falk/.
- Voosen | Danielsson
Schwüre, die wir brechen
(181)Aktuelle Rezension von: Nele33"Schwüre, die wir brechen" ist der zweite Band einer Reihe des Autorenduos und Ehepaares Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen.
Skandinavische Krimireihen sind mir die liebsten und wenn ich, wie hier bei dieser Reihe ganz tief in das Geschehen eintauchen kann, haben die Autoren alles richtig gemacht.
Als in Malmö eine übel zugerichtete Leiche gefunden wird, ohne Herz, dafür mit angenähtem Krokodilskopf weiß John Nordh als erfahrener Ermittler scheinbar sofort wohin die Reise der Ermittlungen ihn und seine Kollegin Svea Karhuu führen wird. Es bleibt nicht bei der einen Leiche und wieder spielen bizarre Objekte/Tierteile eine große Rolle. Die Ermittlungen gestalten sich spannend und dabei auch wendungsreich, sodass ich teilweise wirklich auf die falsche Fährte geschickt wurde.
Das Privatleben von Svea und John spielt auch in diesem Band eine große Rolle, zweifelt John doch an dem Unfalltod seiner Frau und meint etwas Entscheidendes zu entdecken. Bei all den privaten Problemen müssen sich die beiden immer noch zu einem Team zusammenfinden.
Insgesamt eine gelungene Fortsetzung mit einem noch ausbaufähigem Team. - Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenkiller
(469)Aktuelle Rezension von: Tom_Anacker1Es war ganz ok, den Hauptcharakter mochte ich und ein paar Beziehungen waren gut ausgearbeitet, dennoch fand ich den Plot einfach ein wenig langweilig aber wenn man ein Familiendrama mit ein bisschen Krimi möchte dann gerne. War nicht mein Fall.Ich werde dem Autoren aber definitiv noch eine Chance geben
- Eva Völler
Helle Tage, dunkle Schuld
(125)Aktuelle Rezension von: Martina1964Das Cover ist sehr einfach gestaltet, aber ist mir trotzdem ins Auge gefallen. Die Autorin schreibt sehr flüssig und ich kam gut mit dem Buch voran.
Es handelt sich hier um eine Kriminalgeschichte, die im Jahre 1948 im Ruhrpott spielt. Der Hauptprotagonist ist hier der Kriminalbeamter Carl Bruns, der hier einige Morde, die im Laufe der Geschichte passieren, zu klären hat. Der Roman ist sehr spannend und auch authentisch geschrieben. Auch ein wenig Romantik kommt hier nicht zur kurz. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle dieses Buch jedem/r Liebhaber/in für Krimis.
- P. J. Tracy
Der Köder
(119)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer"Der Köder"
Inhalt:Sterben muss, wer Überlebt hat.
Im verschlafenen St. Paul wird der achtzigjährige Morey Gilbert tot aufgefunden. Jemand hat ihm eine Kugel in den Kopf geschossen. Die Polizei steht vor einem Rätsel; der alte Herr war allseits beliebt. Ein Mann ohne Feinde, wie es schien. Noch bevor die Ermittlungen anlaufen, kommt es zu weiteren Morden. Das Muster ist immer gleich: Offenbar macht ein Psychopath Jagd auf alte Menschen. Menschen,
die allesamt den Holocaust überlebten …
Meinung:Insgesamt war dies eine sehr verwickelte, recht spannende und unterhaltsame Geschichte.
Im ersten Teil der Handlung geht es rasch voran und die Polizei steht vor einem Rätsel. Im Mittelteil zieht sie sich etwas und es wird viel gesprochen und nachgedacht. Das Ende ist dafür sehr überraschend, spannend und emotional gut gezeichnet. Spannend war für mich, mit zu überlegen, wer der Mörder ist und erneut bin ich bis zum Schluss nicht dahinter gestiegen.
Besonders gut haben mir erneut die handelnden Personen der Geschichte gefallen. Sie sind detailliert und präzise gezeichnet. Magozzi und Rolseth treten erneut als Hauptcharaktere in den Mittelpunkt. Das Monkeewrench Team spielt dieses mal eine kleinere Rolle, einzig Grace McBride taucht immer auf und die zarte Beziehung zwischen ihr und Magozzi wird genauer beleuchtet. Es ist schön zu sehen, wie sie mit einander umgehen.
Interessant sind die Personen um die Ermordeten herum. Die Frau des Verstorbenen Morey Gilbert, die klein und doch so stark ist und ihr Sohn Jack, bei dem ich nie genau wusste, woran ich eigentlich bin.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen.
Ich kann den zweiten Teil der Reihe empfehlen, als unterhaltsame kriminal Geschichte. Ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe.
- Volker Klüpfel und Michael Kobr
Erntedank
(479)Aktuelle Rezension von: Robin_NeunerNach "Milchgeld" war ich sehr gespannt, ob die Autoren das Niveau halten können und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Hauptfiguren werden wie immer sehr menschlich und bodenständig dargestellt. Dies ist für mich eine absolute Stärke, da man sich gut vorstellen kann, dass es sich hier um ganz normale Menschen handelt, und nicht um irgendwelche Leute mit sonderbaren Fähigkeiten. Das Gefühl der "guten, alten Polizeiarbeit" macht sich breit. Auch wenn ich regional sehr weit weg bin, kommt alles sehr heimisch rüber.
Das Thema der alten Sagen und Legenden hat mich total gepackt und wurden hier wirklich toll erklärt und aufgearbeitet. Das Finale hat mich auf jeden Fall überrascht und ich habe mir sofort den dritten Fall von Kluftinger bestellt.
- Lars Kepler
Lazarus
(176)Aktuelle Rezension von: MinijaneMir wurde erst beim Lesen bewusst, dass es sich bei „Lazarus“ um den 7.Teil einer Reihe handelt.
Trotzdem kam ich gut zurecht. Dieser Thriller war wirklich sehr spannend, aber auch unnötig blutig und brutal. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr. Irgendwann ist klar, dass der totgeglaubte Serienkiller Jurek Walter doch noch unter den Lebenden weilt und auf Rachefeldzug ist. Dieser Mörder macht vor nichts und Niemandem halt und zögert auch nicht Unbeteiligte zu manipulieren und sie in sein grausames Spiel mit reinzuziehen.
Am Ende gibt es den erwarteten Showdown und einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band machen soll.
Ich bin hier raus. Mir waren es zu viele Gewaltexzesse, die ich nicht lesen mag. Für hartgesottene Thrillerfans ist diese Reihe aber sicher ein Highlight.
3,5 Sterne























