Bücher mit dem Tag "krise"
144 Bücher
- Anna Todd
After truth
(3.344)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„After Truth“ schildert, wie Tessa versucht nach dem Vertrauensbruch zu sich zu finden, während Hardin mit seinen Fehlern ringt und der Sog ihrer Beziehung die Grenzen zwischen Vernunft und Leidenschaft verschwimmen lässt. Anna Todd bringt Toxizität und Verletzlichkeit ihrer Figuren überzeugend auf den Punkt; kurze Kapitel, packende Cliffhanger und eine ehrliche, ungeschönte Perspektive verleihen dem Roman eine besondere Dynamik. Die Entwicklung hin zur Selbstachtung und die Frage nach dem Wert von Ehrlichkeit machen diesen zweiten Teil zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die nachhaltig bewegt
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.608)Aktuelle Rezension von: MattisTNormalerweise mache ich um Bücher, die an der 800-Seiten-Marke kratzen, eher einen großen Bogen – ich bin da meistens ziemlich kritisch, weil viele Autoren sich in der Länge verlieren. Aber bei „Blackout“ von Mark Elsberg muss ich wirklich sagen: Ich bin absolut begeistert. Es ist für mich vielleicht sogar das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe.
Das Thema ist einfach immer noch wahnsinnig aktuell und das Phänomen wurde hier brillant aufbereitet. Man merkt sofort, wie gut Elsberg recherchiert hat, was dem Ganzen eine beklemmende Realität verleiht. Trotz des Umfangs kam bei mir nie Langeweile auf. Das liegt vor allem an den kurzen Kapiteln, den starken Figuren und den vielen überraschenden Wendungen – die Spannungspunkte sind einfach perfekt gesetzt.
Ich habe wirklich kaum etwas zu kritisieren und war am Ende einfach nur richtig zufrieden. Wer einen packenden, intelligenten Thriller sucht, dem kann ich das Buch nur unheimlich ans Herz legen. Ganz klare fünf Sterne!
- Joël Dicker
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
(964)Aktuelle Rezension von: JewegoNormalerweise bewege ich mich eher bei den typischen 400-Seiten Romanen, daher hat mich der Umfang dieses Romans (320 Seiten mehr) zunächst etwas eingeschüchtert - ich mag keine Bücher, in denen stundenlang über die Umgebung gesprochen wird. Es interessiert mich nicht, wie GENAU der Raum aussah, aus welchem Holz der Wohnzimmertisch geschnitzt ist und ich brauche auch keine ganze Seite, die mir das Wetter beschreibt. Bei langen Romanen habe ich oft die Sorge, genau das vorzufinden: ausschweifende Länge. In diesem Roman war das allerdings gar nicht der Fall. Mit unglaublichem Geschick hat Dicker es geschafft, verschiedene Perspektiven und verschiedene Zeiten miteinander zu vereinen, Wahrheiten zunächst zu verschleiern oder nach und nach preiszugeben, ohne auch nur ein an den Leser gerichtetes Versprechen nicht zu halten. Alle offenen Fragen wurden bis zum Ende erklärt und haben einem bis dahin eine tolle Lesereise beschert.
Der Umfang des Buchs geriet beinahe in Vergessenheit, so schnell wie man die Seiten umgeschlagen hatte und darin verschwunden war. Ich bin definitiv positiv überrascht und froh, mich nicht abschrecken lassen zu haben.
Ich verstehe zwar nicht, worauf diese Beziehung genau beruht und was sie so wunderbar macht (vor allem für einen erwachsenen Mann), aber das heißt ja nicht, dass es sowas nicht trotzdem genauso gegeben haben könnte oder sogar auch gibt.
Viele kritisieren die verschiedenen Erzählperspektiven, da dadurch Dopplungen auftauchen, aber ich denke, das ist die falsche Betrachtungsweise. Es sind quasi Aussagen verschiedener Leute und oft verändert sich auch mal ein Detail, was einen als Leser dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und dem Ganzen auf die Spur zu kommen. Darüber hinaus kam es mir jetzt aber auch nicht übermäßig gedoppelt vor und wenn doch (zum Beispiel, wenn eine Aufnahme nochmal abgespielt wurde) dann überfliegt man den Text eben, wenn man sich noch so gut dran erinnert. Wer vielleicht mehr als ein paar wenige Tage an dem Buch sitzt findet die kurzen Erinnerungen dann auch ganz hilfreich. Aber wie gesagt, es kam nicht ständig vor und war eher die Ausnahme - so oder so. - John Ironmonger
Der Wal und das Ende der Welt
(505)Aktuelle Rezension von: Ralph-KerpaEin wirklich schöner Roman, der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Eine Geschichte aus einer Zeit, in der die Welt unterzugehen scheint.
Eine Geschichte, die den meisten bekannt vorkommen dürfte. Eine Geschichte, in der der Zusammenhalt und die Zuversicht den Menschen die Hoffnung gibt, dass eben dies nicht passiert. Der Roman ist kurz vor der Corona Pandemie geschrieben worden, sehr schön geschrieben.
Ein lesenswertes Buch, das zum nachdenken anregt.
- Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(694)Aktuelle Rezension von: downey_jr"Und ich gebe es ja nur sehr ungern zu, weil es so traurig und langweilig ist, aber irgendwie ist normal zu sein auch beruhigend. Weil man kein einzelner Fisch, sondern Teil eines riesigen Schwarms ist. Weil man Deckung und Schutz in der Masse findet. Weil man weiß, dass man nicht allein ist."
Das Leben der 17jährigen Sophie war von Anfang an nicht einfach: Ihre Mutter verließ sie gleich nach ihrer Geburt und sie wuchs alleine bei ihrem Vater Christian in Hamburg auf. Ihr bester Freund Lukas, mit dem sie von klein auf unzertrennlich war, ist zu seiner Freundin nach Frankreich gezogen, um dort sein Abitur zu machen.
Sophie selbst war noch nie richtig verliebt, obwohl sie schon was mit dem einen oder anderen Jungen hatte.
Als ihre Vater eine ernsthafte Beziehung eingeht, muss Sophie gegen ihren Willen zu Lena und ihren Söhne Leon und Valentin nach München ziehen.
Sophie ist fest entschlossen, Lena und ihre Söhne nicht zu mögen, doch Lena ist so ganz das Gegenteil einer "typischen" Stiefmutter.
Und dann ist da noch das Nachbarsmädchen Alex, von der Sophie gleich fasziniert ist.
Das Leben in der neuen Stadt ist besser, als Sophie erwartet hätte, doch ein unerwarteter Kuss bringt alles durcheinander...
Anne Freytags Erzählstil hat mir auch bei diesem Jugendbuch sehr gut gefallen. Sophies Verhalten konnte ich (vor allem Jungs gegenüber) nicht immer nachempfinden oder gut finden, ihre Selbstzweifel und Ängste kamen jedoch sehr gut rüber.
Besonders liebenswert fand ich die Charaktere von Leon und Lena. Auch Alex fand ich recht authentisch getroffen, und einen besten Freund wie Lukas hätten wohl viele Mädchen gerne.
Schön ist, dass Anne Freytag nicht explizit die sexuelle Orientierung hervorhebt, sondern das Gefühl, geliebt zu werden und zu lieben.
Die stets treffend formulierten Kapitelüberschriften sowie die am Ende des Buchs aufgeführte Playlist sind schon typisch für Anne Freytag und gefallen mir richtig gut.
Ein sehr schöner, emotionaler Coming-of-Age-Roman (nicht nur) für Jugendliche.
- Nicholas Sparks
Seit du bei mir bist
(174)Aktuelle Rezension von: luckytimmiRuss ist glücklich mit seiner Frau Vivian und seiner 5jährigen Tochter London. Als er sich selbständig macht, fängt seine Frau an zu arbeiten und ist immer seltener zu Hause. Plötzlich bekommt ihre Ehe Risse. Sein neuer Job läuft nicht gut, und da Vivian den ganzen Tag weg ist, auch mal über Nacht, muss er sich mehr um seine Tochter kümmern. Und er merkt, wie schön es ist, sich mit seiner Tochter abzugeben, aber auch, dass Vivians Verhalten immer komischer und unberechenbar wird. Doch sein Leben ist ein weiteres Auf und Ab …
Ich fand das Buch einfach wunderschön. Ich habe mit Russ mitgelitten und mich mitgefreut. Es passiert so viel, dass ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. Und Russ war mir total sympathisch, während Vivian megaunsympathisch war. Für Fans von emotionalen Romanen ist das Buch ein absolutes Muss.
- Audrey Carlan
Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
(252)Aktuelle Rezension von: Susann82Nach den Büchern "Calendar Girl" und "Trinity" habe ich mich sehr auf die neue Reihe der Autorin gefreut. Dieses Buch ist aus der Sicht des Mannes erzählt, was ich mal sehr spannend, interessant und abwechslungsreich finde. Das erste Buch hat mich, genau wie die bisherigen Bücher auch schon gefesselt und nicht enttäuscht. Dieses Genre ist nicht für Jedermann geeignet. Ich finde, es gibt nur zwei Möglichkeiten; entweder man liebt es oder eben nicht.
- David Lagercrantz
Verschwörung
(282)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDie Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen. - Hans Fallada
Kleiner Mann – was nun?
(241)Aktuelle Rezension von: BeustHans Falladas 1932 erschienenen Roman „Kleiner Mann - was nun?“ ist nicht nur mit seinem Titel bis in die heutige Zeit bekannt und aktuell. Der ganze Roman - die ersten gemeinsamen Jahre von Johannes Pinneberg und seiner Frau Emma „Lämmchen“ erzählt eine Geschichte von zeitloser Bedeutung. Die Pinnebergs kommen aus der schlesischen Provinz, wo sie in der kärglichen Engstirnigkeit der Kleinstadt zueinander finden und in ein Leben starten, das lauter Widrigkeiten aufhäuft, die gelichwohl niemals übertrieben, sondern vielmehr im Gegenteil als zeittypisch erscheinen. Die Hilflosigkeit Pinnbergs gegenüber seinen Chefs und später gegenüber dem Staat - ja: dem Teil des Staates, der für die Fürsorge zuständig wäre - ist schreiend ungerecht. Die Realitätsnähe dieser Ungerechtigkeiten, die plastischen Auswüchse der Hilflosigkeit, der sorgsam bewahrten Anständigkeit und der bis zum Schluss aufrecht erhaltene Wille, alles richtig zum machen, sind glaubwürdig, rührend und immer wieder auch gallenbitter komisch. Fallada hat ein Gespür für plötzlichen Witz - und muss ihn auch haben, weil sonst die Geschichte des fortwährenden Misserfolgs der liebenden Eheleute Pinneberg und Lämmchen mit ihrem „Murkel“ kaum erträglich wäre.
Pinnebergs Courage hält bis fast zur letzten Seite, doch dann ist die Sohle erreicht: „Ordnung und Sauberkeit: Es war einmal. Arbeit und sicheres Brot: Es war einmal. Vorwärtskommen und Hoffnung: Es war einmal. Armut ist nicht nur Elend, Armut ist auch strafwürdig, Armut ist Makel (…).“ (S. 546) Spätestens hier ist man froh über die sozialen Leistungen, die in Deutschland seit Kriegsende, insbesondere durch die deutsche Sozialdemokratie, erreicht wurden.
Ich war über die Frische des Textes, über die Farbkraft des Zeitdokumentes erstaunt, das mit unverstelltem Erzählfluss die Vergangenheit heraufbeschwört und dabei das Zeitlose transportiert. Ich freue mich auf die nächsten Romane von Fallada, die hier schon auf mich warten.
- Ildikó von Kürthy
Es wird Zeit
(166)Aktuelle Rezension von: Da_Maris"Morgen kann kommen" war der erste Roman, daen ich von Ildikó von Kürthy gelesen habe. Da er mir so gut gefallen hat, habe ich mich im Anschluss für "Es wird Zeit" entscheiden. Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Die Protagonistin Judith ist die ganze Geschichte über ziemlich unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben. Sie hinterfragt dauernd alle ihre Entscheidungen und redet in einem abfälligen Ton über sich selbst. Das ist nicht nur anstrengend, sondern mit der Zeit auch für die Leserin deprimierend. Da die Geschichte von ihrem Ich erzählt wird, prägt dieser schnippische Erzählstil leider die ganze Geschichte. (Beispielsweise: "Ich mache mich gerade und spanne meinen wenigen verbliebenen Bauchmuskeln an. [...] Schon der Name ist wie ein Schlag ins Gesicht für eine Frau mit Orangenhaut an den Oberarmen" (S.280f.) Die Entwicklung der Freundschaft von Judith und Anne hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt hatte die Geschichte für meinen Geschmack aber zu viele Geheimnisse und Intrigen und erinnerte mich stellenweise an GZSZ. Mit der Figur des Erdal konnte ich mich in diesem Buch auch gar nicht anfreunden. Er wirkte einfach nur lächerlich und unrealistisch auf mich. Das Buch ist allerdings sehr schön gestaltet mit Bildern von Peter Pichler und Kapitelüberschriften in Form von Zitaten aus dem Kapitel. Auch Titel passt sehr gut zum Buch und spiegelt sich gut in der Geschichte wider.
- Marc Elsberg
GIER - Wie weit würdest du gehen?
(208)Aktuelle Rezension von: mattderDas Geld und die sucht danach treib den Menschen um. Wenn man wenig hat versucht man mehr zu haben. Aber auch Getriebe was an man anpflanzt und wen man mehr rauskriegen nicht teil sondern den gewimmten zu mehren oder für sich zu behaltet. Ist ok das Buch liest sich recht zügig durch. Ninja Buch halt.
- Michael Lüders
Wer den Wind sät
(45)Aktuelle Rezension von: HoldenMichael Lüders beschreibt, was die amerikanische Außenpolitik (häufig durch die CIA und unter Unterstützung bestimmter Think tanks und Journalisten) im Nahen Osten angerichtet hat. Und dem ja auch häufig folgend leider die Europäische Union und die deutsche Regierung. Oft hat man die ausgestreckte Hand zur Kompromissfindung ausgeschlagen, frühzeitig die Welt in "gut" und "böse" unterteilt und sich pragmatschen Lösungen verschlossen, oft auf kosten von Zehntausenden Menschenleben. Teilweise wurde eine erfolgreiche Friedensstiftung durch die USA untergraben, auch in Fällen wie der Hamas oder Irans, was daran liegt, daß die USA ein Interesse an dem dauerhaften Krieg haben, in dem wir uns gegenwärtig befinden, man einseitig auf wirtschaftliche Vorteile der US-Wirtschaft setzt (Big Oil und die Motivation zu George W. Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen den Irak) oder indem man zu einseitig auf Israel im Nahen Osten schaut. Natürlich fragt man sich, was die gewählten deutschen Politiker zu dem Ganzen gesagt haben, man möchte Namen und konkrete Aussagen wissen, genauso wie das, was gewisse Medien geschrieben haben. Idles singen in "War" von den "stone-faced liars", Brody Dalle trug ein "The CIA"- T-Shirt auf der Bühne (natürlich als Kritik), beides mit Recht. Ein aufwühlendes Buch, zur Pflichtlektüre empfohlen.
- Ashley Poston
Dead Romantics
(244)Aktuelle Rezension von: aliceimbuecherland14Anfangs war ich mir nicht so sicher was ich von der Geschichte halten soll, da der Tod des Vaters schon lange eine große Rolle spielt.
Anderseits zeigt die Geschichte auch gut wie nahe Leben und Tod beieinander liegen und wie wertvoll das Leben ist.
Eine gelungene und definitiv etwas andere Liebesgeschichte.
- Tina Seskis
Ungeschehen
(92)Aktuelle Rezension von: Frenx51Emily Coleman verschwindet an einem Sommermorgen ohne ein Wort. Sie fährt mit dem Zug nach London, wirft ihren Ehering in den Müll und will nicht mehr gefunden werden. Denn von nun an ist sie Cat Brown.
Wie geht man mit einem Schicksalsschlag um? Kann man wirklich alles verdrängen, was man erlebt hat und irgendwo anders neu anfangen? Dies versucht Emily von nun an als Cat in London. Was sie erlebt hat und warum sie geflohen ist, erfährt der Leser erst mit der Zeit.In London macht Cat ganz neue Erfahrungen, lebt in einer maroden WG, lernt neue Leute kennen, findet einen Job. Zu Beginn ist die Sehnsucht sehr groß und die Gedanken an ihren Mann Ben und ihren Sohn, tauchen immer wieder auf, aber mit der Zeit in ihrem neuen Leben verblasst dies langsam. Doch das klappt nicht vollständig, denn plötzlich muss sie sich der Vergangenheit stellen. Ich weiß nicht so recht was ich von Cat halten soll, sie wirkt ganz sympathisch, aber erst zum Ende hin, als alles aufgelöst wird und man die Hintergründe erfährt, kann ich mit Cat mitfühlen und sie ein bisschen verstehen. Die Beziehung zu ihrem Mann und ihrem Sohn, aber auch die familiären Bedingungen, mit einer Zwillingsschwester, die ihr unähnlicher nicht sein könnte, werden beleuchtet. Zwischendurch wirkte das Leben für Cat wieder leichter, dies war aber eine Blendung, ihr Geist benebelt, sodass es irgendwann scheitert. Aufstieg und Fall liegen dabei nah beieinander.Das Buch ist dabei in 4 Teile eingeteilt. Am Anfang die Flucht und der Start in das neue Leben, im zweiten Teil geht es mehr um das neue Leben und den Absturz, im dritten Teil werden die Hintergründe aufgeklärt und im letzten Teil die Zukunft und der Neuanfang beleuchtet. Dadurch erhält das Buch eine gewisse Struktur bzw. wird der Leser bis zum Schluss im Unklaren gehalten, warum Emily nach London geflohen ist. Die einzelnen Kapitel enthalten dabei sehr unterschiedliche Perspektiven, Zeitsprünge, verschiedene Rückblenden und Einblicke in das Leben und die Gedanken von sehr unterschiedlichen Personen. Dadurch wird die Spannung aufrecht erhalten und der Leser kann miträtseln warum Emily ihr Leben aufgegeben hat. Manchmal wirkte dies aber auch verwirrend, da man sehr zwischen den Zeiten hin und her gesprungen ist.
Emily versucht ein neues Leben zu leben, doch kann man wirklich alles aufgeben und anonym von vorn anfangen? Die Aufklärung erfolgt dabei erst ganz zum Schluss, dadurch wird die Spannung hoch gehalten.
- Paula McLain
Hemingway und ich
(70)Aktuelle Rezension von: MarinaHMartha Gellhorn war mir als Persönlichkeit bekannt, mich hatte ihr Leben schon immer sehr interessiert. Dieses Buch schien also wie der passende Roman dafür. Er behandelt nicht wirklich einen langen Abschnitt ihres Lebens, meiner Meinung nach, lernt man Marty dadurch trotzdem kennen und lieben.
Der Schreibstil war sehr erfrischend, mir haben die vielen Metaphern Gefallen. Dass der Roman in „Ich“-Form geschrieben ist, hat ihn noch angenehmer für mich gemacht, vor allem weil man dadurch Marthas Gedanken und Gefühlswelt nur noch mehr kennenlernt.
Auch die verschiedenen Abschnitte, in denen das Buch eingeteilt war, waren schlüssig und haben einen guten Überblick über die ganze Geschichte gegeben.
Es gibt viele Kriegsbeschreibungen, die den Roman sehr spannend machen. Auch war es sehr interessant zu sehen, wie Martha als Schriftstellerin gearbeitet und gelebt hat. Natürlich nimmt Hemingway einen großen Teil der Geschichte ein, ich möchte nicht allzu viel vorwegnehmen, aber meine Gefühle waren sehr gemischt zu ihm.
Insgesamt ist es ein sehr gutes und lesenswerter Roman, über eine starke und bewundernswerte Frau. - Lily King
Writers & Lovers
(79)Aktuelle Rezension von: Barbara_NeltingAuf Englisch gelesen.
Eine Bemerkung vorneweg: Da ist es wieder, eins dieser Bücher über AutorInnen, die einen als (wirtschaftlich/publiziertechnisch erfolglose) Selbstschreibende rasend vor Neid machen. Warum? Natürlich wird in jedem einzelnen dieser Bücher der/die ProtagonistIn spätestens am Ende "entdeckt" und sein/ihr Werk der Riesenhype. Klar, weil das ja auch in Wirklichkeit so ist und man nur mal ein bis zwei (bis zwanzig) Verlage / Literaturagenten anschreiben muss und dann wird man auch verlegt, wenn das Manuskript gut genug ist. Tja, wenn es doch nur so wäre!!!! Wo bleibt der Roman über die bittere Wirklichkeit? Absagen für Absagen ohne je eine Zusage?!?
Für alle, die nicht selbst schreiben und sich damit an diesem speziellen Aspekt nicht so aufhängen wie ich:-), hier ein paar Anmerkungen zur übrigen Geschichte: Die Sprache (Vokabular) war durchaus anspruchsvoll, musste (als Viel-Englisch-Leserin) einiges nachschauen und habe mich an Formulierungen erfreut. Nach etwas Einstiegsschwierigkeiten auf Grund der vielen in Caseys Restaurant arbeitenden Personen bin ich dann schnell in die Geschichte hineingeschlüpft und konnte auch nach Lesepausen immer wieder anknüpfen. Ein flüssiges Lesevergnügen also. Die Distanz zur Protagonistin und auch diejenige zwischen ihr und ihrer Umwelt (traumabedingt?) sorgt zwar dafür, dass man mit ihr nie so richtig warmwird, allerdings erspart sie einem auch die schlimmsten Klischees, so dass sich die "Eine Frau zwischen zwei Männern"-Geschichte tatsächlich spannend und nicht vorhersehbar gestaltet. Überhaupt ist die Ausarbeitung der zwischenmenschlichen Nuancen meines Erachtens eine der Stärken dieses Romans.
- Frank Berzbach
Die Kunst ein kreatives Leben zu führen
(38)Aktuelle Rezension von: dorothea84Als ich "Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen" von Frank Berzbach in die Hand nahm, war da diese unbestimmte Neugier. Vielleicht war es das Cover, das mich anzog – ich bin ein solcher Mensch, der von Äußerlichkeiten beeinflusst wird. Doch wie oft täuscht der erste Eindruck, oder? Nach nur einmaligem Lesen sah der Einband aus, als hätte er schon einige Reisen hinter sich. Das hätte mich stutzig machen sollen.
Der Inhalt begann vielversprechend, und ich fand mich darauf freuend, was das Buch zu bieten hatte. Anfangs begegnete mir eine Welt voller inspirierender Gedanken und schöner Zitate, die mich dazu anregten, über meine eigene Kreativität nachzudenken. Doch dann, je weiter ich las, desto mehr fühlte sich alles wie ein langer, zäher Spaziergang an. Kennst du dieses Gefühl, wenn du auf einer Party bist und der Smalltalk einfach nicht enden will? Genau so war es.
Berzbach hat das Buch mit Beispielen und Zitaten gefüllt, das muss man ihm lassen. Aber irgendwann fragte ich mich: Wo bleibt der Tiefgang? Warum sollte ich mich durch Seiten kämpfen, die mir letztlich nur das bestätigen, was ich ohnehin schon im Kästen gelesen habe? Es ist fast so, als wäre das Buch ein schönes Geschenk, das beim Auspacken jedoch weniger bietet, als es verspricht.
Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen, und das ist in Ordnung. Bücher sind schließlich wie Menschen – nicht alle passen zu jedem. Und vielleicht findest du in diesem Buch genau das, was ich vermisst habe. Hast du es schon gelesen? Was denkst du darüber? Ich bin gespannt auf deine Meinung!
- Cynthia D'Aprix Sweeney
Das Nest
(200)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin"Das Nest" ist ein Treuhandfonds, den der bereits verstorbene Familienvater Leonard Plumb für seine vier Kinder angelegt hat. Dieser sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter Melody ausgezahlt werden. Wenige Monate zuvor verursacht der älteste Sohn Leo jedoch einen Unfall, weshalb Mutter Francie den Fonds als Schweigegeld für das Unfallopfer verwendet, um einen Skandal zu verhindern. Dummerweise hatten die Kinder jedoch mit der Auszahlung eines millionenschweren Erbes gerechnet, so dass sie sich nicht aus ihren bestehenden Finanzkrisen heraushelfen können. Leo vertröstet seine Geschwister zunächst und verspricht, sich um einen Ausgleich zu kümmern, aber dann verschwindet der Lebemann klammheimlich.
Der Roman ist aus der Perspektive zahlreicher Charaktere geschrieben, dass es zunächst schwerfällt, einen Überblick über alle Figuren zu erhalten und die Zusammenhänge zu erkennen. Es werden nicht nur Szenen aus dem Leben der vier Geschwister Plumb geschildert, sondern auch aus denen von Nebencharakteren, die für die Handlung keine wesentliche Rolle spielen. Auf diese Weise kommt man keinem Charakter wirklich nah, sie blieben distanziert und undurchsichtig. Auch stört die am Anfang sprunghafte Erzählweise den Lesefluss. Die einzelnen Episoden und Rückblenden wirken zusammenhanglos und es fehlt an einer aktiven Handlung, da sich der Roman mehr mit den Gedanken und Sorgen der Protagonisten beschäftigt.Erst als der Fokus stärker auf Leo rückt und sein Charakter, der sich als eine arrogante, überhebliche und egoistische Persönlichkeit entpuppt, die keinerlei Unrechtsbewusstsein zu haben scheint, sich seine Schuld nicht eingesteht und für sich selbst einen Neuanfang möchte, wird das Buch interessanter und spannender. Leider verliert sich die Handlung dann erneut in Nebenschauplätzen, so dass sie am Ende nicht spannender sondern ermüdender wird.
"Das Nest" ist für mich kein klassischer Familienroman, denn dafür fehlte mir eine durchgehende Interaktion der Geschwister. Es bleibt vage, wie die Geschwister gemeinsam aufgewachsen sind und in welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Verbindendes Element scheint einzig der Treuhandfonds zu sein, weshalb sie sich überhaupt um Treffen bemühen. Details aus den Leben der jeweils anderen kennen sie nicht. Die Rolle von Mutter Francie ist nebulös und warum sie das Erbe eingesetzt hat, um negative Schlagzeilen zu vermeiden, wird nicht klar.Auch wenn der rote Faden die ausstehende Wiedergutmachung Leos ist, auf die sich die Geschwister verlassen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen, verliert sich der Roman in diversen Nebenhandlungen, die völlig beliebig und für den Fortgang der Handlung unerheblich sind, so dass er etwas langatmig und unfokussiert erscheint. Auch die fehlende Nähe zu den Charakteren erschwert es, an ihren Schicksalen teilzuhaben, so dass die Handlung weder sonderlich fesselt noch emotional berührt. - Jonathan Safran Foer
Hier bin ich
(64)Aktuelle Rezension von: JorokaJulia und Jacob haben drei gemeinsame Kinder und sich irgendwie auseinander gelebt. Der Prozess begann wohl schleichend und erscheint zu einem bestimmten Punkt nicht mehr umkehrbar. Im Rückblick wird auf den Anfang ihrer Beziehung geschaut, auf ihr inniges Verliebtsein und die Nähe, die auf der Strecke verloren ging.
Als Hauptperson des Romans ist eindeutig Jacob auszumachen. Dabei lässt sich nur mutmaßen, wie viel autobiografische Elemente vom Autor selbst verarbeitet sind, wenn man sich mit seiner Biografie etwas näher auseinandersetzt. Ein zentraler Punkt spielt dabei sein Jüdisch-sein, doch nicht in tief traditionellem Sinn, sondern vielmehr in der Assimilation der meisten amerikanischen Juden.
So ist zwar auch die Bar Mizwa des ältesten Sohnes gegen seinen Willen in Planung, aber mehr wie ein Familienevent. Dazu reisen auch Freude aus Israel an. Wie man sieht, gibt es bei solch einem umfassenden Werk viele Seiten- und Nebenlinien. So lebt auch noch der Großvater von Jacob, ein Überlebender der Shoah. Doch er ist des Lebens müde. Erwähnte ich schon den Familienhund Argus?
Diese persönlichen und familiären Begebenheiten Jakobs werden mit einem fiktionalem Katastrophenszenario in Israel kombiniert. Dadurch ergibt sich eine potentielle Fluchtmöglichkeit für Jakob aus seinem ganzen Schlamassel.
Wahrlich ein Epos. Als Leser bekommt man den Eindruck, eine nach der anderen Gefühlsschleife mit Jacob Bloch zu drehen. Dabei wurde es mir zumindest kaum langweilig. Das Werk erscheint in sich schlüssig. Foer experimentiert mit unterschiedlichen Stilen,was sich zum Schluss hin nochmals radikalisiert. Dieses Werk ist so ganz anders, als die beiden anderen Bücher, die ich bisher vom Autor gelesen habe.
Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob jeder an diesem Roman Gefallen finden kann. Hat man keinerlei Bezug zum Judentum, würde ich nicht zur Lektüre raten. Da ich eine Zeit lang selbst in Israel gelebt habe und mir die jüdischen Traditionen vertraut sind, fand ich das Werk für mich lesenswert (wenn auch mit gewissem 'Sitzfleisch').
- Oliver Polak
Der jüdische Patient
(22)Aktuelle Rezension von: HoldenOliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind, hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!
- Wolfgang Schorlau
Der große Plan
(37)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Doch das Böse in diesem Fall ist so perfide und im Bösen so perfekt, wie ich es in meiner Laufbahn als Polizist und Privatermittler noch nicht erlebt habe. (Zitat Seite 360)
Inhalt
Georg Dengler arbeitet jetzt seit zehn Jahren als Privatermittler und die Auftragslage ist, nun ja, schwankend. Da tritt das Auswärtige Amt in Berlin an ihn heran. Eine wichtige Mitarbeiterin, Anna Hartmann, ist verschwunden und Dengler soll im Auftrag des Außenministers die Ermittlungen des BKA und des Innenministeriums unabhängig begleiten. Zur Zeit ist Anna Hartmann als Beraterin der Troika im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise tätig. Der einzige Anhaltspunkt ist ein kurzes Handyvideo, aufgenommen am 27. Dezember, wo zu sehen ist, wie Anna Hartmann zu nächtlicher Stunde rasch an einem dunklen Van vorbeigehen will und nicht mehr auftaucht. Mit ihr verschwindet auch ihr Laptop. Alles deutet auf eine Entführung hin und Dengler fragt sich, woran sie wirklich gearbeitet hat. Könnte sie brisante Daten im Zusammenhang mit der finanziellen Rettungsaktion für Griechenland entdeckt haben, die sie an die Öffentlichkeit bringen wollte? Diesen Fall kann er nicht allein bearbeiten, zusammen mit seiner Freundin Olga, seiner neuen Mitarbeiterin Petra Wolff und seinem verlässlichen Freundeskreis beginnt er zu recherchieren, doch jemand scheint jeden ihrer Schritte zu kennen und ist ihnen mindestens einen Schritt voraus, skrupellos, denn nur tote Menschen reden nicht.
Thema und Genre
In diesem Kriminalroman geht es um aktuelle Themen wie internationale Finanzmärkte und Finanzinstrumente, die Finanzkrise der EU im Zusammenhang mit Griechenland, Politik heute und in der Vergangenheit, im von den Nationalsozialisten besetzten Griechenland.
Charaktere
Mit wenigen geschichtlichen Ausnahmen sind die handelnden Personen fiktiv, jedoch realistisch und absolut glaubhaft, ihr Verhalten nachvollziehbar.
Handlung und Schreibstil
Der Autor ergänzt auch in diesem neunten Fall des Privatermittlers Georg Dengler die packende Handlung und Ermittlungen mit genau und ausführlich recherchierten Fakten. Die entsprechenden Erläuterungen stehen in einem gelungenen Gleichgewicht zu den Ereignissen und sie unterbrechen den Spannungsbogen keineswegs, sondern sind ebenso spannend und interessant zu lesen. Parallel zur aktuellen Handlung führt eine Geschichte in die Vergangenheit von Annas Großvater Otto Hartmann, der, aus einfachen Verhältnissen stammend, zu einem erfolgreichen Direktor der Deutschlandbank aufgestiegen war. Nicht nur Georg Dengler erwarten in diesem gefährlichen, herausfordernden Fall eine Reihe von Überraschungen und völlig unvorhersehbaren Entwicklungen, sondern auch uns Lesende.
Fazit
Auch Martin Klein, Verfasser von Horoskopen und angehender Autor von Kriminalromanen, gehört zu Georg Denglers Freundeskreis. „Georg, deine Fälle eignen sich nicht für Kriminalromane,“ stellt Martin auf Seite 282 fest – hier irrt er, wie diese spannende, facettenreiche, interessante Mischung aus brisanten Themen, Fakten und fiktiver Krimihandlung beweist.
- Petros Markaris
Faule Kredite
(30)Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmamaGriechenland steckt in der Krise. Die hohe Staatsverschuldung führt dazu, dass diverse Sparmaßnahmen getroffen werden müssen. Auch die Familie Charitos ist davon betroffen und muss den Gürtel enger schnallen. Währenddessen kommt es innerhalb von wenigen Tagen zu zwei Morden. Beides Banker und enthauptet. Wer ist für ihren Tod verantwortlich?
"Faule Kredite" ist der sechste Fall von Kommissar Kostas Charitos. Nachdem die letzten beiden Bände mich nicht überzeugen konnten, ist es Petros Markaris hier wieder gelungen. Ein spannender Kriminalfall auf ganzer Linie - ich bin begeistert!
Ich werde definitiv bald den siebten Band lesen. :-)
- Richard Laymon
Das Inferno
(104)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Laymon - man liebt ihn, oder man hasst ihn....! Dieses Buch ist mal wieder typisch dafür. Wie schon in der Überschrift bemerkt gibt Isa kaum eine Grausamkeit, die der Autor auslässt. Dazu kommen die vielen sexuellen Anspielungen - da wippen haufenweise die Brüste vor den sabbernden Augen der Figuren. Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die erst zum Finale hin zusammenlaufen. Logik sucht man hier vergebens - aber wer will schon Logik, wenn man einen Laymon liest.
Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Aber nach zwei Büchern des Autors in Folge ist jetzt erstmal eine längere Pause angesagt. Von dem Trip muss man dann erstmal wieder runterkommen.....!
- Caroline Brinkmann
Die Vereinten
(98)Aktuelle Rezension von: LennyWow, alles kam ganz ganz anders als erwartet! Das mag ich! Erst war ich etwas überfordert, da es mir etwas zu viel war und ich auch gewisse Tiere nicht so mag..... aber es brauchte nicht lange, bis ich mich darauf einlassen konnte. Das Ende war grandios. Ein sehr gelungenes Finale! Das wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben!























