Bücher mit dem Tag "kriti"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kriti" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches We Were Liars (ISBN: 9781524764586)
    E. Lockhart

    We Were Liars

     (280)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Also ich musste dass Buch für die Schule lesen und das noch auf Englisch. Es war ja sooo extrem auf Tik Tok gehyped, aber ich hatte nicht zu grosse Erwartungen und deshalb bin ich auch nicht sehr enttäuscht oder so. Ich fand es echt kompliziert mit den vielen verschiedenen Namen und die Storyline an sich auch. Das lag aber wahrscheinlich daran dass ich 1. nicht immer so konzentriert war beim Lesen und 2. ich es nicht in meiner Muttersprache gelesen habe. Ich fand das Buch hat sich extrem lang gezogen für dass das es so kurz ist. Aber das Ende war wirklich unerwartet und ich hab soooo lange gebraucht bis ich es endgültig gecheckt habe. Ich finde es schon gut aber auch ein wenig unlogisch und idk ich frage mich ob es sogar ein bisschen unrealistisch. Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben.

  2. Cover des Buches Freaks (ISBN: 9783257608045)
    Joey Goebel

    Freaks

     (227)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    5 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, finden in einer typischen amerikanischen Kleinstadt in Kentucky zusammen. Was sie eint: Sie sind Außenseiter. Sie sind anders als die anderen, entsprechen nicht der Norm und ecken gerade deswegen überall an. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist die Musik. Und so gründen sie die Band „The Freaks“ und fiebern ihrem ersten gemeinsamen Auftritt hin.

    „Freaks“ war Joey Goebels Erstlingswerk, das vom Diogenes-Verlag aber erst nach dem deutschsprachigen Erfolg des Zweitlings veröffentlicht wurde. Ich muss sagen, ich kann diese Entscheidung verstehen. „Freaks“ ist ein guter Roman und hat Potential, an Goebels andere Werke kommt dieser Roman aber bei weitem nicht ran. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich wahrscheinlich die anderen Romane von Goebel nicht zwingend gelesen hätte, wäre „Freaks“ mein allererster Roman von ihm gewesen. 

    Der kurze Roman kommt eher wie eine Erzählung daher und wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Teilweise aus der Sicht der 5 Protagonisten, teilweise aber auch aus der Sicht von Nebenfiguren. Der Roman ist angenehm zu lesen, unterhaltsam, zeitweise lustig, zeitweise traurig und auch philosophisch. Der Roman ist zudem ein leidenschaftliches Plädoyer für ein Leben nach den eigenen Vorstellungen und stellt uns auch die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die anders sind, die eben nicht dem erwartbaren entsprechen. Wie in seinen anderen Romanen auch übt Goebel natürlich auch hier wieder Kritik an der amerikanischen weißen Mittelschicht und am typischen amerikanischen Kleinstadtleben. 

    Trotz allem hat der Roman aber auch deutliche Schwächen. So ist die Handlung im Grunde dann doch ein bisschen banal, die Figuren eine Spur zu überzogen und die Komik stellenweise etwas arg flach. 

  3. Cover des Buches Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch? (ISBN: 9783596163847)
    Rüdiger Safranski

    Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Anfangs war ich reserviert, ob Safranski zu diesem sehr politisch aufgeladenen Thema ehrliche Kritik wagt oder ob er „diplomatisch“ verschwommen bleibt, sich nicht die Finger verbrennen will. Doch er übt scharf, aber intellektuell treffsicher Kritik; eine Kritik, die nicht nur sachgerecht die aktuellen Probleme und Missstände beim Namen nennt, sondern sie kulturgeschichtlich sehr gut verortet. Seine Reflexion ist scharf, seine Bedenken treffen den Nerv und sind – da sehr schlüssig und logisch – nicht von der Hand zu weisen, vieles auch nicht widerlegbar. Ein anspruchsvolles und bereicherndes Leseerlebnis für den Zeitkritischen.
  4. Cover des Buches Bullshit (ISBN: 9783518464908)
    Harry G. Frankfurt

    Bullshit

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe
    42 großzügig bedruckte Taschenbuchseiten zur Definition von Bullshit - irgendwie war ich mir sicher, dass hierbei noch genügend Raum bliebe für amüsante und/oder satirische Betrachtungen darüber, wann und wo überall Sprüche abgelassen würden, die als Bullshit zu betrachten wären.
    Doch weit gefehlt. Dieses Büchlein ist eine durch und durch ernsthafte linguistische und philosophische Abhandlung über den Begriff Bullshit, wobei alleine die ersten 12 Seiten dazu dienen, die Abgrenzung zu Humbug festzulegen.Weiterhin wird die Herkunft wie auch die Verwandtschaft ähnlich klingender Worte analysiert, was ihn von der Lüge unterscheidet und so weiter und so weiter.
    Für Linguisten mag dies durchaus geeignet sein ihren Wissensdurst zu stillen, für Anna und Otto Normalo (zu denen ich mich auch zähle) findet sich jedoch nur recht wenig wirklich Interessantes. So bin ich nun ein bisschen schlauer geworden, unterhalten habe ich mich dabei aber nicht.
  5. Cover des Buches Kushiel - Der Verrat (ISBN: 9783453525412)
    Jacqueline Carey

    Kushiel - Der Verrat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Ich habe jetzt einige Zeit vergehen lassen, bevor ich Band 2 zur Hand nahm und es war überhaupt nicht schwer wieder in die alternativ-historische Welt von Phedre einzusteigen.

    Es geht wirklich flott und aufregend weiter, diesmal bringt uns Phedres abenteuerliche Suche weit weg von ihrer Heimat, aber ich muss gestehen, wäre es nicht für den tollen Schreibstil, das Setting, das ich-muss-einfach-weiterlesen Gefühl, hätte ich einen Stern abgezogen, weil sich die Handlung vom Vorgänger nicht wirklich viel unterscheidet. 

    Ich muss sagen, Melisande als Gegenspieler von Phedre und Co. ist mir sowas von schnurzegal, irgendwann langweilt sie mich einfach nur, weil sie als so übertrieben listig und gefährlich dargestellt wird, dass es schon fast eine Karikatur ist. Warum Phedre sich immer noch so von ihr beeinflussen lässt, verstehe ich nicht. Ich hoffe im letzten Band wird endlich mal ein Schlussstrich gezogen.

    Für Fans des 1. Bandes eine tolle Fortsetzung. Für Joscelin Fans (wie mich!), braucht man viel viel Geduld, zumindest in der ersten Hälfte des Buches.

  6. Cover des Buches Der Mythos vom Zivilisationsprozeß (ISBN: 9783518395363)
    Hans Peter Duerr

    Der Mythos vom Zivilisationsprozeß

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Admiral
    "Arschloch", "unzivilisiert", "Brüste entblößen", "völlig unzutreffend", "primitive Horden", "noch absurder", "man müsste sich sehr wundern, daß unsere Spezies zu jener Zeit nicht ausgestorben ist". Huihuihui. Hier wird echt kein Blatt vor den Mund genommen. Die Seitenangaben zu den Zitaten sind in entsprechender Reigenfolge: 11, 11, 17, 17, 22, 23, 23. Zugegeben, das sind sehr selektive und willkürliche Zitate, doch geben sie evtl. wider, warum ich große Augen machen musste, als ich die Einleitung unter dem ebenfalls sehr bezeichnenden Titel "Paradigm Lost" las. Bis zum Ende konnte ich das Buch echt nicht einschätzen. Denn die Einleitung vermittelt etwas das Bild eines modernen Sallust, der hier empört über die Dekadenz der Moderne herzieht und bewusst den Begriff "Moderne" in Anführungszeichen setzt.
    Denn mit diesem Buch "Der erotische Leib. Der Mythos vom Zivilisationsprozess" (1997) will der Autor Hans Peter Duerr eine der großen soziologischen Thesen zerschmettern. Der deutsche Soziologe Norbert Elias hat nämlich in seinem Werk "Über den Prozeß der Zivilisation" auf der Affekttheorie von Sigmund Freud aufbauend eine Theorie aufgebaut, nach der wir heute "modern" und "zivilisiert" seien, weil wir es als Kultur (?) schafften, unsere triebe zu unterdrücken (= Zivilisation). In der früheren Zeit und in "primitiven" Kulturen gebe es noch keine Triebunterdrückung. Die letzten Angaben ohne Gewähr. In diesem Thema und in dieser Diskussion bin ich erst ganz rezent reingeraten. Falls hier also jemand mehr Ahnung hat und ich Fehler eingebaut haben sollte (was durchaus passieren kann), bitte ich gerne um Korrekturen.
    JEDENFALLS will Duerr nun mit diesem Buch (eigentlich eine 5teilige ReiHe von mehr als 3500 S., wenn man Wikipedia glauben darf !) dieses Theoriefundament von Norbert Elias (früher trieborientiert/unzivilisiert, heute triebunterdrückt/zivilisiert) zerschmettern, indem er aufzeigt, dass heutige "moderne" Gesellschaften durchaus in einiger Hinsicht schamlos sind und es bereits in früheren Gesellschaften Scham gab. das versucht er zu beweisen, indem er sich auf ein Thema spezialisiert und dazu zahllose Beispiele zusammenträgt: Brüste. Ja, werte Leser, ihr lest richtig. Nein, das ist kein Tippfehler und keine Autokorrektur à la T9. Es geht tatsächlich um Brüste (von Frauen). Denn Duerr zeigt, dass es schon überall sexuelle Scham bzgl. der weiblichen Brüste gab. Ergo: das Fundament der Elias' Theorie ist fort. Und diese Beweisführung vollzieht Duerr streng empirisch, denn er sammelt auf den Seiten 27-353 zahllose Beispiele dafür. Wir folgen ihm dabei, wie er von Ereignis zu Ereignis springt, wie er zwischen der Neuzeit und der Antike hin und der wechselt und wie er von Kalkutta efließend nach Japan übergeht. "folgen" ist hier etwas zu einfach ausgedrückt, denn Duerrs Materialsammlung grenzt an eine zusammenhangslose Aneinanderreihung. Diese 300 Seiten sind ein Sammelsurium an interessanten Kuriositäten, die jedoch eines gemeinsam haben: sie widerlegen tatsächlich Elias Zivilisationsthese in höchster Finesse. Das unterstützt auch noch der Fussnoten-Anhang auf den Seiten 391-582 (!) und die lange Bibliographie (S. 585-652). Beides zeigt, wie viel Arbeit und Präzisionsarbeit im Text steckt (für die, die es nicht schom beim Lesen des Textes selbst oder Fussnotenabschnitte merkten).



    Das an sich empfinde ich nun jedoch nicht als das WIRKLICH Bemerkenswerte und Beeindruckende an dem Buch, sondern eher die Wut und der Frust, der da drin steckt. Die Zitate in der Einleitung meines Kommentars sidn zwar teilweise selbst Zitate innerhalb des Buches, sollen aber verdeutlichen, mit welcher Härte und Unerbittlichkeit Duerr hier schreibt. In diesem Sinne will ich auch noch kurz etwas zum Anhang (S. 354-388) sagen, in dem Duerr auf Kritik (an den ersten 3 Bänden der Reihe, nehme ich an) eingeht. Duerr setzt dem Nachwort ein Zitat von Nietzsche voran: "Und Niemand lügt soviel als der Entrüstete." Und so gehts auch weiter. Duerr unterstellt anderen, gelogen zu haben und sich einfach nur sinnlos aufzuregen. Also, da ist bestimmt was dran, aber Duerr regt sich selbst auch sehr gut auf. WIRKLICH. ICH DACHTE, ICH BIN IM FALSCHEN FILM. Er sprach sogar davon, dass er Morddrohungen erhalten habe (S. 355). WTF. Wo sind wir hier ? Duerrs Argumentationsgang hatte ich eigentlich schon nach der Einleitung verstanden und akzeptiert. Immerhin gehöre ich schon von vorneherein zu denjenigen, die der festen Überzeugung sind, dass wir heute nicht so modern sind, wie wir denken oder hoffen, und dass primitive Kulturen nicht so primitiv sind/waren, wie wir meinen oder vermuten. Ich war noch ein Anhänger einer moralischen Hierarchisierung von Kulturen, Gesellschaften oder Länder, besonders wenn es (zwangsläufig) daruf abzielt, dass "wir" "moderner"/"besser"/"fortschrittlicher" sind als "andere". Der gesamte Hauptteil ist dann eben eine akkurate Beweisführung. Das finde ich auch unsagbar wichtig, weil wir so mit empirischen Argumenten ausgestattet werden. Das wäre soweit auch OK. und das empfäne ich auch als angemessenes Ende. Doch ich bin viel faszinierter von der besagten Wut des Autors hier und von dem ganzen polemischen Kontext des Themas. So ist die Kritik eines Rezensenten sinnlos: "Oberflächlich affinen  Signifikanten werden, über alle Kultur- und Zeitgrenzen hinweg, gleiche Signifikante zugeordnet, und schon aus den erzählten Verhaltensweisen ersichtliche differences make no differences. [...] So what, Mr. Duerr?" (von Duerr selbst zitiert, S. 356, mit der bezeichnenden Kommentierung: "Oder wie es ein anderer Kritiker, der etwas dagegen zu haben scheint, daß man ihn versteht, formuliert"). Duerr selbst hält seine Wut auch hier nicht gerade zurück, bezichtigt andere (berechtigt oder nicht) der Lüge und tut deren Kritik als sinnlose Empörung ab. Dabei finde ich schon, dass er auf die Kritik seiner Argumentationsanordnung, näher eingehen dürfte. Sehr deftig reagiert er auch in einer Fussnote auf die Publizistin  (?) Katharina Rutschky. Diese habe in der Zeit gemeint, da sie wegen des Fehlens eines Penis nicht dazu in der Lage sei "phallisch zu drohen". Duerr bitet ihr da eine Alternativdrohgeste aus der Tierwelt an: "Zu diesem Zwecke bräuchte Frau Rutschky freilich gar keinen Penis. Weibliche Totenkopfaffen beispielsweise demonstrieren ihre Überlegenheit, indem sie die Schenkel spreizen und ihre erigierte Klitoris zur Schau stellen." (S. 355 mit Fn. 5 auf S. 552).
    Duerr muss man seine Schlagfertigkeit wirklich lassen, doch evtl. ist der indirekte Vorschlag zur Zurschaustellung der Klitoris zu viel.



    Methodisch und fachlich ist das Thema der Zivilisationstheorie und seiner Widerlegung echt interessant. Trotzdem ist dieses Buch für mich ein etwas schockierender Einblick in die mögliche Unerbittlichkeit einer "wissenschaftlichen" Diskussion. Die Anführungszeichen habe ich deswegen gesetzt, weil die Diskussion beidseitig wirklich nicht gerade für die Diskutanten spricht. Auch wenn ich ehrlich gesagt denke, dass es beiden Seiten zu mehr Bekanntheit reichte.
    Interessanter als das Buch an sich finde ich also eher den gesamten thematischen und personellen Kontext. Sehr überrascht war ich auch über einen älteren Spiegel-Artikel, in dem ersichtlich wird, dass Norbert Elias (ihr erinnert euch ? Der Urheber der Zivilisationstheorie) nach außen hin gegenüber Duerr freundlich und lobend war, aber sich hinterrücks beim Verlag Suhrkamp beschwerte, dass der Duerrs Bücher publiziere. Der Spiegel-Artikel schließt dann auch mMn sehr richtig mit "Fest steht: Im zivilisierten Verhalten, auf das sich die Menschheit laut Elias zubewegt, müssen sich die Groß-Denker noch üben."




    Was ich an Sekundärquellen im Fließtext erwähnt habe und mehrere andere Kommentare aus dem Internet, die mir halfen, das Buch als ganzes und den Kontext der Debatte und der Personen zu verstehen (zumindest hoffe ich, einiges verstanden zu haben), liste ich hier mal auf:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25327104.html
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-die-nackten-und-die-roten-11311343.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
    http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=6243
    http://www.berliner-zeitung.de/was-bisher-fehlte--ist-nun-kenntnisreich-da--hans-peter-duerr-legt-seine-dokumentation-ueber-die-weibliche-brust-vor-apfel--pfirsich-oder-melone-16437258
    http://www.ultimo-muenster.de/kr-buch/b-duer.htm
  7. Cover des Buches Mein Kind hat deine Läuse (ISBN: 9783492502368)
    Isabel Völker

    Mein Kind hat deine Läuse

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Line1984

    Klappentext:


    Beim Schokoriegel hört der Spaß auf – was engagierte Eltern heute bewegt Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder – und manchmal noch ein kleines bisschen mehr. Jeder kennt sie, die hoch emotional geführten Diskussionen in Kita-Foren und auf Elternabenden, die jeder politischen Debatte Konkurrenz machen. Isabel Völker präsentiert eine hinreißend komische Kostprobe moderner Eltern-Korrespondenz. Wer seitenlange Reflexionen über Bio-Brotdosen für eine Erfindung des Berliner Prenzlauer Bergs hält, irrt: Der Kampf ums Beste für das eigene Kind führt auch in Stuttgart oder Bielefeld zu erbittertem Austausch mit den anderen Eltern. Isabel Völker hat sie gesammelt, die lebendigen Zeugnisse aus dem modernen Elternalltag, in denen sich Verzweiflung, Wut und nur mühsam unterdrückte Tränen Bahn brechen. Es geht hier um Hochdramatisches wie Läuse und die Ankündigung des ersten gemeinsamen Picknicks, oder ob man dem kleinen Julian den Schokopudding verwehren darf, wenn er zuvor den Gemüsereis nicht essen wollte. Die Entscheidung über die Befüllung der Brotdose ist in diesen Mails nicht weniger wichtig für die Demokratie als der Fall der Mauer 1989. Vor zwanzig Jahren noch fuhr Stefans Papa mit dem Mercedes vor, um den anderen zu zeigen, dass er es zu etwas gebracht hat. Leons Eltern zeigen heute, wozu sie in all den Seminaren über Projektmanagement und Soft Skills gesessen haben. Tag und Nacht können sie sich mit seitenlangen Mails beschießen. Und sie tun es.




    Der erste Satz:

    Hallo zusammen, bad, bad News: Wir haben Nissen.



    Meine Meinung:

    Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut, ich hatte vor kurzen einen ähnlichen Titel gelesen und hatte so natürlich hohe Erwartungen.
    Doch nun kann ich sagen ich wurde nicht enttäuscht denn dieses Buch ist einfach herrlich ehrlich und amüsant.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse. Das Buch hat einen besonderen Stil, denn wir erleben den Email Verkehr einiger Eltern "Live" mit. Doch nicht nur Emails kommen in diesem Buch vor, auch Ausschnitte aus Diskussionen in Kita Foren oder Whats App Gruppen sind Teil dieses Buches. Das ist für mich etwas besonderes und hat mir wahnsinnig gut gefallen.

    Dieses Buch handelt von ernsten Themen genauso wie über völlig unwichtige und sinnlose Themen. Doch eines zeigt uns dieses Buch allemal, das persönliche Gespräch klärt vieles schneller und einfacher, als Seitenweise Emails.

    Da ich selber Mutter zweier Söhne bin, die jeweils in Kita und Grundschule gehen kenne ich mich mit dieser Thematik natürlich bestens aus. Gerade deshalb hat mich dieses Buch wunderbar amüsiert und ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

    Kurz gesagt eine wunderbare Lektüre für zwischendurch. Dieses Buch empfehle ich daher besonders Eltern, denn diese werden sich mir Sicherheit genauso gut unterhalten fühlen.


    Das Cover:

    Das Cover wirkt auf mich farbenfroh und sehr fröhlich, es gefällt mir richtig gut.



    Fazit:

    Mit "Mein Kind hat Deine Läuse" ist der Autorin ein amüsanter aber auch realistischer Roman über den täglichen Wahnsinn in Kitas und Grundschule gelungen der mich vollkommen überzeugen konnte! Dieses Buch bekommt daher von mir die volle Punktzahl, 5 Sterne!

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