Bücher mit dem Tag "krokodil"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krokodil" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Crimson Lake (ISBN: 9783518468104)
    Candice Fox

    Crimson Lake

     (164)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Im Mittelpunkt steht der Detective Ted Conkaffey, dessen Leben durch einen schlimmen Verdacht vollständig ruiniert wurde. Er soll die vierzehnjährige Claire entführt haben. Alle Zeugenaussagen sprechen für seine Schuld und er verbringt acht Monate in Untersuchungshaft, wird entlassen, doch alle sehen in ihm den Täter. Er flieht von Sydney in das kleine Städtchen Crimson Lake im Norden Australiens für einen Neuanfang. Dort trifft er auf Amanda Pharell, die wegen Mordes zu acht Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Niemand kommt der Arbeit wegen nach Crimson Lake. Hierher verirren sich nur Leute, die sich verstecken oder sterben wollen. Zwei Ex-Knackis (dem Genderwahn entkommen) Ted und Amanda, beide Außenseiter schließen sich zusammen und arbeiten als Privatdetektive in der Kleinstadt. Das Motto beider: „Verwaiste Küken, die einander zum Überleben ermutigen“, oder „Schwerverbrecher sollten zusammenhalten.“ Sadistische Killerin und Kinderschänder oder die in Reimen und der mit den Gänsen spricht. 

    Doch auch hier ruht die Vergangenheit nicht und holt beide ein. 

    Candice Fox erzeugt eine eindrucksvolle Atmosphäre und stellt die Hilflosigkeit der Hauptprotagonisten, das Ausgeliefertsein einem aufgeputschten Pöbel und einer sadistischen Polizei deutlich dar. Gleichzeitig nimmt sie die Leser mit auf eine Odyssee durch die menschlichen Abgründe und zeigt, wie schwierig und kompliziert sich manches im Leben gestalten kann.

    Ihre erfrischende und geradlinige Erzählweise hebt sie von manch anderen Krimis wohltuend ab, fast antihard-boiled. Sie schreibt äußerst spannend und lässt den Krimi stellenweise ein geradezu rasantes Tempo aufnehmen.

    „Bücher sind etwas Besonderes, glaube ich“, sagt Amanda und ich kann ihr nur beipflichten.

    Für eine Verfilmung von CRIMSON LAKE hätte ich für die Rolle der Amanda die schwedische Schauspielerin Rooney Mara gecastet, bekannt aus „Verblendung“ (Originaltitel: The girl with the Dragon Tattoo) eine Verfilmung des gleichnamigen Romans und ersten Teils der Millennium-Trilogie des Autors Stieg Larsson.

    Apropos Trilogie: Crimson Lake folgt noch Redemption Point (2018) und Missing Boy (2019).

  2. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

     (355)
    Aktuelle Rezension von: DottiRappel

    Wie bei anderen Büchern von Rick Riordan, ist dieses Buch sehr witzig geschrieben. Mit lebhaften und spannenden Charakteren und einer echt guten Story, landet diese Buchreihe auf meiner Lieblingsbuchliste. Das Buch sogar sehr lehrreich, weil man viel über die Ägyptische Mythologie lernt. 

  3. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Eines Nachts fliegen drei Kinder mit Peter Pan nach Nimmerland und erleben dort Abenteuer und Kämpfe, bauen sich eine Familie auf.

    Worum geht es wirklich?
    Kindheit, Mutterschaft und Abenteuer

    Lesenswert?
    Teilweise ja, teilweise nein. Für mich gibt es drei Aspekte, die ich gerne bewerten möchte: Die Aufmachung dieser konkreten Ausgabe, die Sprache und die Handlung.

    Zuerst einmal zur Sprache. Die Übersetzung in dieser Ausgabe ist schön flüssig lesbar, natürlich ein bisschen veraltet, aber dennoch auch heutzutage gut zu lesen und auch gut vorlesbar. Ganz angenehm empfand ich dabei auch die Sicht des Erzählers, der die Leser*innen ab und zu anspricht und Dinge vorwegnimmt, der auch einen Charakter zu besitzen scheint, weil Gefühle offenbart werden. Dieser Bereich ist mir also positiv aufgefallen.

    (Bei Sprache sei kurz gewarnt: I-Wort, generell Darstellung indigener Bevölkerung, auch eine Äußerung die nicht-binäre Menschen verletzen könnte.)

    Inhaltlich war ich sehr enttäuscht. Meine Kenntnis der Handlung beruhte bisher nur auf dem alten Disney Zeichentrickfilm und dort habe ich Peter Pan zwar nicht als Held wahrgenommen, aber als ganz lustigen Zeitgenossen, der nicht herzlos ist. Dies empfinde ich bei dem Originaltext ganz anders. Peter ist unsympathisch, herzlos, machtgierig und duldet keine Kritik, niemanden neben sich, alle müssen nach seiner Pfeife tanzen. Er ignoriert Bedürfnisse anderer Wesen komplett und missbraucht sie nur für seine eigenen Zwecke. Wendy ist ein nerviges naives Mädchen, die diesem Jungen auch noch hinterherläuft. Überhaupt unfassbar, was Wendy, Tiger-Lily und Tinkerbell an ihm finden, warum sie alle so vernarrt in ihn sind. An einigen Stellen ist Peter Pan sogar ein bisschen unheimlich und verstörend. Neben Wendy und Peter erhält noch Hook einen etwas ausführlicheren Charakter, der mir aber nicht besonders aufgefallen ist, denn ich habe eine große Zeit des Lesens mit Verärgerung über Peter Pan verbracht. Der Tod anderer Wesen ist ihm gleichgültig, er liebt die Aufruhr und die Kämpfe und wenn er nicht auf Nimmerland verweilt, ist alles viel ruhiger und friedlicher. Da muss man sich wirklich fragen, auch weil er bis zum letzten Kapitel nur egoistisch und missgünstig handelt, warum man ihn überhaupt braucht und alle ihm ergeben oder ihn in verliebt sind. Ist natürlich ein interessanter Antiheld, hat den Text aber für mich unsympathisch gemacht und ich habe kein Bedürfnis, dieses Buch noch einmal zu lesen, was in Anbetracht der Aufmachung sehr schade ist.

    Diese ist nämlich ganz fantastisch. Jeder Kapitelanfang ist kunstvoll gestaltet und erhält ein eigenes Symbol, welches immer die Seitenzahlen schmückt und auch der Name des jeweiligen Kapitels taucht in der Kopfzeile auf. Zudem ziert das Deckblatt eines jeden Kapitels ein Zitat aus dem kommenden Text. Cover und Vorsatzblätter sind stimmungsvoll und hochwertig gestaltet und die angenehme Farbauswahl zieht sich durch das ganze Buch. Auf 17 Kapitel kommen hier - ich glaube - 10 ganz besondere Seiten mit Scherenschnitte oder aufklappbaren Briefen/Listen. Diese werden vom Verlag mit Papier geschützt, damit auch nichts auf die umliegenden Seiten gedrückt wird. Diese Idee finde ich zwar ganz hübsch, wäre für mich aber nicht nötig gewesen. Mir reicht die „normale“ Gestaltung dieser Ausgabe schon, damit ich sie für einen wirklichen Hingucker halte.

    Wer die Geschichte von Peter Pan mag, dem kann ich diese Ausgabe wirklich empfehlen!

  4. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: 9783548283388)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Jan Weiler schreibt Geschichten die teils basiert sind auf sein eigenes Leben. Dieses Buch beschreibt den Anfangsjahren in seine Beziehung, später Hochzeit und die ersten Lebensjahre. Wichtig ist dabei das er eine Frau geheiratet hat die eine italienische Vater hat. Vieles in dieses Buch dreht um den Vater. Der ist originell und sich selbst. Jeder muss sich ihm anpassen ob er will oder nicht es passiert einfach. Jan kommt dadurch in viele komisch und unmögliche Situationen und erzählt es so als ob man selbst daneben sitzt.

    Lachen vorprogrammiert.

  5. Cover des Buches Ins Blaue hinein (ISBN: 9783649669883)
    Kristina Dunker

    Ins Blaue hinein

     (34)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Cover:
    Füße auf einem Holzsteg, blaues Wasser vom See

    Zum Buch:
    Merle verbringt die Sommerferien bei ihren Großeltern in einer Feriensiedlung am See. Im Grunde hat sie keine Lust, denn sie ist traurig, das sie nach den Ferien umzieht, auf eine neue Schule geht und ihre beste Freundin nicht mehr um die Ecke wohnt. Aber die anderen kinder in der Siedlung, allen voran Felix schaffen es, Merle auf ganz andere Gedanken zu bringen und so unvergeßliche Ferien zu haben.

    Meine Meinung:
    Ich habe mich an meine Sommerfieren auf dem Campingplatz erinnert gefühlt. Mit all den Kindern, dem See, den Geheimnissen, den Abenteuern und dem schnellen Essen, weil man ja nur einen Gaskocher mit zwei Platten hatte.
    Es hat mich an Astrid Lindgrens "Ferien auf Saltkrokan" erinnert.

    Kristina Dunker hat mit Merle eine wunderbare Person gestaltet, die sich widerwillig ins Abenteuer stürzt und fast als neuer Mensch  wieder heraus kommt. Sie trauert dem, was sie zu Hause verläßt nach (Wohnung, Freunde, Schule) und weiß nicht, was kommen wird.Die Tatsache, das sie kein Kind mehr ist, aber auch noch kein Teenager, sondern mit dreizehn voll dazwischen steckt, wird wunderbar beschrieben. Außerdem stellt Merle fest, das sie ganz wunderbare, außergewöhnliche Großeltern hat und das sie nicht "abgeschoben" worden ist.

    Ich schleiche mich nach unten, trinke ein Glas Saft und lausche dem beruhigenden Schnarchen aus dem Schlafzimmer meiner Großeltern. Sie schnorcheln, schnaufen undschmatzen im Gleicgklang vor sich hin. Vermutlich träumen sie auch zur selben Zeit. Ich krieche wieder unter meine Decke, kuschele mich zusammen und wünsche mir, diese Ferien würden nie enden. (Seite 217)

    Fazit:
    Ein wunderbares Sommer-Jugendbuch, für alle, die noch ein wenig dazwischen stecken.

  6. Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783442542253)
    Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Marceline
    Charlie Asher tritt als erstes als sehr verwirrter, nervöser, vielleicht sogar chaotischer Mensch auf, den man sich echt nicht als Hauptperson eines Buches wünscht, da einem solche Charaktere sehr auf die Nerven gehen. Das alles lag aber nur daran, weil seine Frau, Rachel, gerade seine Tochter, Sophie, zur Welt bringt. Nachdem er sich etwas beruhigt hat, erkennt man erste Charakterzüge: Er ist sehr fürsorglich, humorvoll, keiner, der sich in den Mittelpunkt drängt. Der Autor und auch der Hauptcharakter bezeichnen diese Art Mann als Betamäänchen, das Gegenstück dazu ist natürlich das Alphamännchen.
    In diesem Betamännchengetue festigt sich Charlie und teilt auch andere Männer so ein, was einerseits ganz humorvoll sein kann, aber andererseits extrem nervig ist, wenn seitenlang von Männertypen erzählt wird. 
    Das war meiner Meinung nach aber auch das einzige an diesem Buch zu Bemängelnde.

    Nachdem Rachel  nach der Geburt Sophie verstarb, finden wir einen sehr ratlosen Charlie vor, dem die Liebe seines Lebens genommen wurde. 
    Er weiß anfangs weder mit sich selbst noch mit Sophie was anzufangen. Als er dann Tabletten gegen die Trauer nimmt und anfängt Dinge zu sehen, denkt er, dass er den Verstand verliert.
    Aber wir alle wissen, was dann kommt: Er wird Totenbote.
    Nach seinem holprigen Start als Totenbote/Helfer vom Weihnachtsmann ;) fängt sein Abenteuer an.
    Begleitet von Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben und auch nicht verstecken, lernt man dieses Buch lieben.
    Es werden immer wieder sehr kleine Bemerkungen aufgegriffen, die vor Seiten gefallen sind, und witzig eingearbeitet.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon drauf den zweiten Roman zu lesen.
  7. Cover des Buches Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (ISBN: 9783462046892)
    Sven Regener

    Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Das Buch über Karl Schmidt, die tragische Nebenfigur in Sven Regeners "Herr Lehmann", die wohl am stärksten in Erinnerung blieb. Es sind fünf Jahre nach "Herr Lehmann", nach dem Mauerfall, nach Karls psychischem Zusammenbruch vergangen. Karl lebt jetzt in Hamburg und hat sich mit seinem Leben zwischen Drogen-WG und Hilfshausmeister- und Hilfstierpflegerjob in einem Kinderheim arrangiert. Aus dieser ruhigen Welt, in der es schon rebellisch ist heimlich einen Eisbecher zu essen und in der ihm niemand allzu viel zutraut, wird er von seinem alten Freunden aus Berliner Zeiten Ferdi und Raimund gerissen, die ihn als Fahrer für eine Tour durch Techno-Clubs engagieren. Karl wird (wieder) zu Charlie und zum Tourmanager. Ohne viel Aufhebens übernimmt die neue Rolle und managet souverän den Kindergarten bestehend aus neun DJs unter Drogeneinfluss und zwei Meerschweinchen, mit dem er quer durch Deutschland unterwegs ist. Statt dass jemand auf ihn, den Verrückten, den Ex-Multitoxer, aufpasst, passt er nun auf andere auf. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach und im Hintergrund lauert immer die Angst vor einem Rückfall.
    Die Handlung ist überschaubar und ohne große Überraschungen, stattdessen viele absurde Gespräche und Einblicke in Karl Schmidts Gedanken. Das könnte öde sein, ist bei Sven Regener sehr kurzweilig und oft sehr witzig. Dabei trifft er genau das richtige Maß und den richtigen Ton zwischen dem (Wahn-)Witz dieser Tour und den persönlichen, nicht ganz einfachen Befindlichkeiten von Karl Schmidt.

  8. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  9. Cover des Buches Besuch Aus Tralien (ISBN: 9783791500454)
    Martin Baltscheit

    Besuch Aus Tralien

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Austauschschüler Dave stellt das Leben seiner Gasteltern gehörig auf den Kopf:

    Der Australier spricht nur ein einziges Wort, verschlingt ein ganzes Huhn mit nur einem Haps und schläft im Gartenteich ...

    Irgendetwas stimmt doch mit dem Jungen nicht?!?

    Die Gasteltern versuchen alles erdenklich Mögliche, um ihn in die Familie zu integrieren.


    Altersempfehlung:

    Vorlesen bzw. gemeinsames Lesen etwa ab 8 Jahre

    zum Selberlesen etwa ab 10 Jahre 

    (große, teilweise farbige Schrift, Flattersatz, kurze Kapitel, englische Sätze, hoher Bildanteil)


    Illustrationen:

    Zahlreiche farbenfrohe Illustrationen ergänzen die Geschichte. Manche hiervon nehmen sogar eine ganze (Doppel-)Seite ein.

    Durch geschicktes Spiel mit Farben und Helligkeit erzeugen die Zeichnungen eine ausgelassene und fröhliche Stimmung, aber auch eine gefährliche und düstere Atmosphäre.



    Mein Eindruck:


    Mit viel Humor wird die Geschichte erzählt. Ganz besonders der mysteriöse Austauschschüler fasziniert. Während die Gasteltern ziemlich lange auf dem Schlauch stehen, ist kleinen Leser:innen schnell klar, dass Dave ein Krokodil ist.

    Noch dazu ist er ein gemütlicher und ruhiger Zeitgenosse. Bis auf "Koi" kommt ihm kein einziges Wort über die Lippen. Dafür erhält der Lesende Einblick in seine Gedanken. Diese Passagen sind in grüner Schrift verfasst. So erlebt man nicht nur die Fragen der Gasteltern, sondern auch Daves Verwirrung. Denn auch das Verhalten und die Lebensweise der Deutschen wirken auf ihn mehr als befremdlich. Einzig das Baby in der Familie nimmt Dave so wie er ist und nennt ihn liebevoll "Bokodil".

    Während Dave in Deutschland ist, verbringt Piet, der Sohn der Gasteltern, die Zeit bei Daves Familie in Australien. Auch wenn man hiervon nur am Rande etwas mitbekommt, gelingt dem aufgeschlossenen Jungen die Integration dort deutlich besser.

    Insgesamt eine interessante Erzählung, die auch erwachsene Vorleser:innen zum Nachdenken bringt.

    Man muss sich auf das Fremde einlassen und vielleicht selbst ein wenig wie das Gegenüber werden, um es zu verstehen.

    "Unser Planet ist das Lebewesen. Die blaue Erde. Wir sind nicht Fisch, nicht Blume, Krokodil oder Mensch, wir alle zusammen sind das Leben auf dieser Erde." (Piet, vgl. S. 118)

    Wie von Martin-Baltscheit-Büchern gewohnt, richtet sich das Abenteuer zwar an junge Lesende, beschert aber auch großen Vorleser:innen ein paar Aha-Momente. Auch "Besuch aus Tralien" ist vielschichtig: unterhaltsam und lehrreich zugleich und obendrein mit einer guten Portion Spannung, denn nicht alle möchten Dave zum Freund. Ein sonderbarer Nachbar hat mit dem Krokodil ganz eigene Pläne.

    Leider hat die Geschichte etwas gebraucht, um in Fahrt zu kommen lange Zeit wurde gerätselt, wohin die Reise überhaupt geht. Zuhörer:innen in der vom Verlag empfohlenen Altersgruppe hätten die Lektüre am liebsten abgebrochen. Außerdem wirken die namenlosen Gasteltern sehr angestrengt und gefühlskalt, so dass man selbst mit der Familie nicht recht warm wird.  

    Für diesen anspruchsvollen Lesespaß zum Schmunzeln, Nachdenken und Philosophieren vergeben wir 3 von 5 Kois.


    Fazit:

    Themen wie Vorurteile, Toleranz und Integration verpackt in eine witzige und lehrreiche Erzählung, die deutlich macht, dass wir alle unterschiedlich und doch irgendwie gleich sind.

    Ein unterhaltsames Abenteuer gegen die Angst vor dem Unbekannten. Aufgrund vieler Botschaften zwischen den Zeilen jedoch für die angegebene Zielgruppe (an 6 Jahre) noch nicht geeignet. Eher ab 10 Jahre.

    Farbenfrohe Illustrationen ergänzen die Geschichte und erwecken die Charakteren zum Leben.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Besuch aus Tralien" aus dem Jahr 2017

  10. Cover des Buches »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt« (ISBN: 9783548374109)
    Antje Blinda

    »Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt«

     (100)
    Aktuelle Rezension von: klengt
    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist witzig zu lesen, welche Probleme bei manchen Leuten auf ihren Reisen so aufgetaucht sind. Man freut sich darüber, dass man sowas bisher nicht miterleben musste. Während dem Lesen bekam ich trotz diesen massiven Problemen riesen Lust auch wieder selbst weg zu fahren 😀
  11. Cover des Buches Lions – Leichte Beute (ISBN: 9783492268332)
    G. A. Aiken

    Lions – Leichte Beute

     (90)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Den Teil fand ich besser, lustiger und auch spannender.

  12. Cover des Buches Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte (ISBN: 9783407760562)
    Martin Baltscheit

    Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Löwe kann nicht schreiben. Das hat ihn bisher nicht gestört und er war der Meinung das müsste er auch nicht können. Nun will er aber einer Löwin gefallen und möchte ihr einen Brief zukommen lassen. Also bittet er seine Freunde um den Gefallen ihm den Brief zu schreiben.
    Die Freunde schreiben ihn aber aus ihrer Weltsicht heraus, die nicht wirklich einem Löwen entspricht. Am Ende ist er mit den Nerven fertig und schreit heraus, was er schreiben würde, wenn er es nur könnte. Das hört die Löwin und findet es toll. Das er nicht schreiben kann stört sie nicht weiter, denn das kann sie ihm ja beibringen und fängt gleich damit an.

    Analphabet zu sein kann manchmal ganz schön schwierig sein. Es weiß keiner, aber den Analphabeten selbst behindert es oft sehr. Zu viele Dinge gibt es für die man besser schreiben könnte.
    Das muss auch der Löwe merken, denn keiner schreibt den Brief so, wie es für einen Löwen eigentlich passend wäre. Was bleibt ihm da anderes übrig als zu verzweifeln und in Wut über sein eigenes Unvermögen zu geraten. Wie gut das die Löwin ihn hört und es gar nicht als schlimm erachtet. Mit viel Einfühlungsvermögen bringt sie dem Löwen dann das Schreiben bei.
    Eine Hinreißende Geschichte über einen Löwen, der an seinem Analphabetentum fast zu verzweifeln droht.
    Ich kann das Buch für Kinder ab 4 Jahren empfehlen, denn es macht neugierig auf Schreiben und was man damit bewirken kann, wenn man es kann.

  13. Cover des Buches Blaue Nacht (ISBN: 9783518467985)
    Simone Buchholz

    Blaue Nacht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: IngridWerner

    Oft schon wurde mir nahegelegt, ein Buch von Simone Buchholz zu lesen, schließlich bekam sie 2019 für ein anderes Buch sogar den renomiierten Deutschen Krimipreis. Jetzt war es endlich soweit. Blaue Nacht war meine erste Lektüre von ihr - und wird sicherlich nicht die letzte sein. 

    Der knappe, schnörkellose Schreibstil, der aber hin und wieder poetischen Formulierungen Platz macht, hat mir sehr gut gefallen. Staatsanwältin Riley ist eine gelungene Hauptperson. Sie wird mit schnellen Strichen skizziert, trotzdem hat man ein präzises Gefühl davon, wer sie ist. Und obwohl ihr Wesen alles andere als einschmeichelnd ist, hat Riley die Sympathien der LeserInnen. Wirklich gut gemacht!

  14. Cover des Buches Das weiße Krokodil (ISBN: 9783641160098)
    K. T. Medina

    Das weiße Krokodil

     (7)
    Aktuelle Rezension von: lievke14

    „Das weiße Krokodil“ von K.T. Medina ist ein Roman über eines der geschundensten Länder der Erde - Kambodscha.

    Als ihr Exmann Luke bei einem Einsatz in einem kambodschanischen Minenfeld stirbt, glaubt die Engländerin Tess Hardy nicht an einen Unfall und macht sich selbst auf nach Battambang. Doch dort stößt sie auf eine Mauer des Schweigens, denn die Menschen haben Angst: Angst vor dem Weißen Krokodil, einem mythischen Todesboten, der in der Dämmerung durch die Reisfelder streift. Tess hat selbst schon in mehreren Hilfsorganisationen gearbeitet und kennt das Leid der Bevölkerung in Kriegsgebieten wie beispielsweise Afghanistan zur Genüge. Nun arbeitet sie -wie ihr Exmann- für den Mine Clearance Trust in Kambodscha.... Nach und nach häufen sich hier unerklärliche Todesfälle und Tess gerät in einen Strudel von Gewalt und Aberglauben….

    Der Autorin ist mit diesem Roman ein atmosphärischer Thriller gelungen, der sowohl eine spannende Erzählstruktur aufweist, aber auch einen schonungslosen Blick auf Kambodscha und dessen politischen und geschichtlichen Hintergrund wirft.

    In den Jahren 1975-1978 wurde Kambodscha von einer Terrorwelle überzogen, die kaum in Worte zu fassen ist. Wenn von den größten Diktatoren der Weltgeschichte erzählt wird, fallen in erster Linie immer die Namen Hitler, Stalin und Mao. Pol Pot, ein kommunistischer Politiker und späterer Herrscher Kambodschas gründete mit seiner Roten Khmer eine Guerillaorganisation, deren Willkür und Grausamkeit ihresgleichen sucht. Schätzungsweise 2,2 Millionen seiner eigenen Landsleute fielen dieser milizartigen Gruppierung zum Opfer.

    Detailliert wird in diesem Roman zum einen die Arbeit der Minenräumer dargestellt; zum anderen wird Kambodscha unter dem Blickpunkt des reichlich florierenden Sextourismus betrachtet. Unter all diesen brisanten Gesichtspunkten entwickelt sich ein Spannungsszenario, dass ausgeklügelt und ausgebufft daherkommt. Die Protagonistin muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und setzt jeden einzelnen Tag ihr Leben auf’s Spiel in dem sie sich auf die überall im Land verminten Felder wagt, um dort die Spuren des Terrors zu beseitigen.

    Tess hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, zumal sie nicht auf den Typ der hartgesottenen und ultrataffen Heldin reduziert wird. In ihr vereinen sich sowohl Stärke und Schwäche, Zweifel und Unsicherheit und machen sie dadurch sehr menschlich und sympathisch.

    „Das weiße Krokodil“ ist ein Thriller der etwas anderen Machart. Durchaus spannend erzählt beinhaltet er jedoch auch eine unglaubliche Erzähldichte und Eindringlichkeit, wodurch er sich von den „null-acht-fünfzig-Thrillern“ deutlich abhebt. Lediglich die Auflösung des Plots war für mich ein wenig unglaubwürdig. Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

  15. Cover des Buches Tim und Struppi - Tim im Kongo (ISBN: 9783551015211)
    Hergé

    Tim und Struppi - Tim im Kongo

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim (und Struppis) Entdeckungsreise nach Afrika inklusive Großwildjagd und Antilopengemetzel. Würde man heutzutage natürlich anders machen, klar. Genauso wie die dümmlich-naive Darstellung der Farbigen, die nur als einfältige Befehlsempfänger auftreten. Herge hat das inzwischen auch zugegeben. Macht aber trotzdem noch Laune.
  16. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9783596212453)
    Henri Charrière

    Papillon

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Auch wenn diese Geschichte im autobiographischen Schreibstil verfasst wurde, so mag ich doch sehr daran zweifeln, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story ähnelt einem Abenteuerroman, in welchem sich die Szenerie einige male wiederholt. Für mein Empfinden etwas zu platt, zu künstlich und zu oberflächlich. Ja, als Klassiker sollte man das Buch einmal in seinem Leben gelesen haben. Gehört zu den Abenteuerromanen: Tarzan, Mobby Dick, Robinson Crusoe u.a.

  17. Cover des Buches Das magische Baumhaus 6 - Gefahr am Amazonas (ISBN: 9783732004416)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus 6 - Gefahr am Amazonas

     (29)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Mein 9jähriger Sohn findet:

    Erst raschelte es und dann passierte das:

    „Das seltsame Geräusch wurde lauter. ‚Vielleicht steht darüber etwas in dem Buch‘, meinte Philipp. Er öffnete das Buch und fand ein Bild von vielen verschiedenen Tieren auf der Flucht. Er las: Wenn Tiere ein lautes Rascheln hören, fliehen sie voller Panik, denn das bedeutet, dass 30 Millionen fleischfressende Ameisen über die Blätter laufen. ‚Es ist eine Ameisen-Armee!‘, schrie Philipp. ‚Millionen von Ameisen!‘“

    Als ich das gelesen habe, war ich total gespannt, wie es weitergeht. Die Spannung hat mir wieder richtig gut gefallen, und ich glaube, das war bislang sogar der spannendste Band. Zu den fleischfressenden Ameisen kamen noch ein paar weitere Gefahren vor. 

    Diesmal sind Anne und Philipp am Amazonas. Sie müssen dort einen Gegenstand für das magische M finden und treffen auf viele wilde Tiere. Mir hat sehr gut gefallen, dass Philipp sagte, dass der Amazonas bedroht ist. Für mich als Umweltschützer ist das wichtig: Weil durch so Kleinigkeiten bleibt das bei den Kindern hängen. Und dann tut sich da vielleicht doch mal was, dass die Abholzung der Wälder gestoppt wird. 

    Bisher der wahrscheinlich spannendste Band, den ich aus der Reihe gelesen habe (mittlerweile 24). Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Subs (ISBN: 9783944872742)
    Thor Kunkel

    Subs

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hatte ich in der Schummelkiste gefunden. Ich lese den Autor auch gerne, weil er es versteht zu überzeichnen. Das ist ihm hier auch gut gelungen, nur am Ende wurde es mir etwas zu skuril.
  19. Cover des Buches Der kleine Drache, der kein Feuer spucken konnte (ISBN: 9783833906725)
    Gemma Merino

    Der kleine Drache, der kein Feuer spucken konnte

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Klein sein und groß werden, das ist nicht leicht. Erst recht nicht wenn man, wie das kleine "Drachen"Mädchen in  dieser Geschichte, seinen Papa stolz machen möchte. Die Kleine liebt ihren Papa sehr. Umso mehr schmerzt es sie, das sie mit den anderen Drachenkindern nicht mit halten kann.  Zu gern würde sie alles können, was die anderen können. Sie wollte, dass ihr Vater stolz auf sie ist. Stolz auf das was sie kann. Doch so sehr sie sich auch bemühte, es gelingt ihr nicht Feuer zu spucken oder zu fliegen. Statt einem großen Feuerstrahl kam bei ihr nur ein Pfeifen heraus und fliegen konnte sie nicht weil ihr die Flügel fehlten. Wieso nur sind ihr noch keine Flügel gewachsen? dachte sie. Während ihr Vater alle Drachenkinder in die Welt des Drachenlebens einführte, mit ihnen über das Wasser flog um sie davor zu warnen, weil es nicht nur eisig kalt war sondern auch das Feuer löschte, gab es für das kleine Drachenmädchen nur ein Thema. Wieso bin ich anders als die anderen? Wieso kann ich nicht das was die anderen können. Was ist falsch an mir?In ihrer Traurigkeit wurde sie sehr kreativ, baute sich Flügel und startete Flugversuche. Was erst einmal als eine gute Idee erschien und auch mäßig gelang, war am Ende zum Scheitern verurteilt, denn das was die anderen konnten, konnte sie mit ihren selbstgebauten Flügeln nicht. Sie ließ sich sogar mit einen Kanone in den Himmel schießen in der Hoffnung fliegen zu können. Tatsächlich gelang ihr ein Looping, doch am Ende landete sie ausgerechnet dort, wo Drachen niemals landen sollten, im Wasser. Doch dabei stellte sie etwas erstaunliches fest, Wasser war genau ihre Welt. Es war weder kalt noch irgendwie unangenehm. Das erste Mal fühlte sie sich wohl und fand sogar jemanden, der genauso aussah wie sie. Mehr noch sie fand einen Spielkameraden. Als der Vater kam um sie aus dem Wasser zu ziehen, erschrak sie. Es war ihr sehr unangenehm. Sie dachte sie hätte ihren Vater wieder einmal enttäuscht. Als der sie in den Arm nahm und sie sich traute ihn zu fragen, was denn falsch an ihr sei bekam sie eine erstaunliche Antwort, die ihr ganzes Leben verändern soll, denn der Vater erklärt ihr nicht nur, dass nichts an ihr falsch ist, das sie gut ist wie sie ist sondern auch, das es kein Wunder ist, das sie nicht fliegen kann, denn sie ist gar kein Drachenmädchen sondern ein Krokodil. Sein Krokodilmädchen. 

    "Du bist mein wundervolle Krokodiltochter, und ich liebe dich, so wie du bist".(Zitat aus dem Buch)

    Gemma Merinos einfühlsame, emotionale Geschichte greift ein sehr wichtiges Thema auf. Kinder möchten ihren Eltern gefallen, möchte sie nicht enttäuschen und ihre Anerkennung. Sie möchten, das die Eltern stolz auf sie sind. Dabei wissen sie noch nicht, dass sie mit dieser Zielsetzung, die auch ziemlich anstrengend sein kann, oft scheitern werden. Eltern sollten ihren Kindern zu jeder Zeit vermitteln, das sie gut sind so wie sie sind. Das sie so geliebt werden wie sie sind und keine Erwartungshaltung erfüllen müssen. Das jeder anders ist und jeder etwas besonders gut kann, dass es aber auch Zeit und Ausprobieren bedarf zum herauszufinden was einem gefällt und was man gut kann. Leider erlebt man in Kita, Grundschule und diversen Freizeiteinrichtungen anderes. Eltern, die von ihren Kindern extrem viel erwarten. Eltern, die ihre Kinder von einer Aktivität zur nächsten kutschieren, den Terminplan so füllen, dass sie kaum eigene Zeit haben. Klar, dass sich die Kinder dann unter Druck gesetzt fühlen und sich mehr als einmal selbst in Frage stellen. 

    Schön, dass es Geschichten wie diese gibt, die Kindern zeigen, dass es auch anders geht. Geschichten, die aufzeigen, dass es eine bedingungslose (Eltern)Liebe gibt und das man gut so ist, wie man ist.

    Es ist eine Familiengeschichte, die nicht nur eine Botschaft an die Kinder hat, sondern bestimmt auch den ein oder anderen Elternteil nachdenken lässt.

    Wie heißt es so schön "....gebt den Kindern Flügel...." genau das hat der Drachenvater gemacht. 

    Bei einer Vorlesestunde fragte ein Kind: "Ob der Vater traurig war als er festgestellt hat, dass das Drachenmädchen wegen ihm traurig war? Er wollte doch gar nicht das sie besonders gut ist. Er hat sie doch so lieb, wie sie ist?" Eine gute Frage, wie ich finde. Genau das ist es aber was deutlich macht, dass Kinder oft falsche Vorstellungen von "Liebhaben" haben. In der Gruppe überlegten wir, ob der Vater etwas hätte anders machen können. Grundlage waren zwei Annahmen. 1. der Vater liebt alle seine Kinder gleich und macht sich gar keine Gedanken darüber, dass Kinder alles tun um den Papa glücklich zu machen, damit er stolz auf sie ist, 2. der Vater forderte doch viel von seinen Kindern und ändert seine Meinung mit der Zeit, weil er bemerkt, das Liebe wichtiger ist als Leistung. Was hätte der Vater nun anders machen können? Die Kinder sind sich einig, es ist ein toller Papa, dem gar nicht bewusst war, das das kleine Drachenmädchen meinte ihn stolz machen zu müssen. Er hätte ihr vielleicht öfter zwischendurch sagen sollen, dass es nicht schlimm ist wenn sie etwas nicht kann. Der Satz "Du bist mein wundervolle (Krokodil)Tochter, und ich liebe dich, so wie du bist", hätte er ehr und öfter sagen können. Und wenn er gewusst hat, das sie kein Drache sondern ein Krokodil ist hätte er es auch direkt sagen sollen. Ob er es wirklich wusste, oder es ihm erst klar wurde, als er sie aus dem Wasser gezogen hat, das ist eine Frage, die sowohl in der erzählenden Geschichte als auch in den wundervollen Illustrationen, unbeantwortet bleibt, wohingegen die Bemühungen des "Drachen"Mädchen, die Sorge des Vaters um die Kinder und die Liebe zu seiner Krokodiltochter in den Bildern nicht nur fantastisch visualisiert wurden, sondern die Geschichte auch lebendig und nachempfindbar macht.  Zudem sind die Zeichnungen mit ihrer Dynamik und ausdrucksstarken Mimik und Gestik, bei aller Tragik auch sehr witzig. Freund und Leid liegen hier eng beieinander, das spüren die Kinder und löst in ihnen Emotionen aus, die auch Erwachsene spüren.

    Und so haben wir hier eine wundervolle, sehr wichtige Geschichte mit zauberhaften Illustrationen, die berührt, schmunzeln lässt und zum Nachdenken anregt.


  20. Cover des Buches Tata & Squack - Die Große Reise (ISBN: 9783939225010)
    Elisabeth Visser

    Tata & Squack - Die Große Reise

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Maeve
    „Tata & Squack - Die Große Reise: Die Wanderung der Gnus” von Elisabeth Visser, das Buch ist ein Leseabenteuer für die ganze Familie. Meine Kinder haben mit viel Freude die Abenteuer von Tata und Squack verfolgt und dabei eine Menge Informationen über die Wanderung der Gnus im Serengeti Nationalpark in Afrika bekommen. Die Tiere und Afrika werden durch kindgerechte Texte und schönen Bildern vermittelt. Die Bilder sind schön groß, dadurch kann, dass Kind noch eine Menge andere Dinge entdecken. Super ist das wunderbare Lesezeichen, was zu dem Buch mitgeliefert wurde, darauf sind viele Tiere mit Namen abgebildet, die im Nationalpark in Afrika leben.
  21. Cover des Buches Der Räuber Hotzenplotz 2: Neues vom Räuber Hotzenplotz (ISBN: 9783522185592)
    Otfried Preußler

    Der Räuber Hotzenplotz 2: Neues vom Räuber Hotzenplotz

     (122)
    Aktuelle Rezension von: janablickheuser

    Auch der zweite Teil vom Räuber Hotzenplotz hat uns sehr schnell in den Bann gezogen. Uns gefällt dieses Buch sehr gut. Wie immer geht es um den Räuber, Kasperl, Seppel und die Großmutter.

    Die Bilder in dem Buch finden die Kinder immer sehr schön

    Der Autor schliesst Kinder und Erwachsene sehr schnell in den Bann. 

    Wir lesen die Bücherreihe sehr gerne

  22. Cover des Buches Ein Krokodil taucht ab (ISBN: 9783789151293)
    Nina Weger

    Ein Krokodil taucht ab

     (7)
    Aktuelle Rezension von: AndreaHoffmann
    Paul lebt mit seinem Vater und seinem kleinen Krokodil Orinoko zusammen in einer Stadtwohnung ist mit seinem Leben sehr zufrieden. Der Vater ist Krokodilforscher und Paul hat vor, in seine Fußstapfen zu treten. Die beiden haben sich in ihrem Leben ohne Frau und Mutter gut eingerichtet, als Pauls Vater sich plötzlich verliebt und seine neue Freundin plus Tochter bei Paul und Vater in die Wohnung einziehen. Paul kann die beiden weiblichen Geschöpfe in seinem Leben nicht ausstehen. Er fühlt sich von seinem Vater verraten und von dessen Lebensgefährtin und mehr noch deren Tochter Elektra schikaniert. Dann passiert das Unglück, das alles verändert: Orinoko wird das Klo runtergespült. In seiner Verzweiflung steigt Paul in die Kanalisation der Stadt hinab, um dort nach Orinoko zu suchen, und findet dort zu seiner Überraschung eine ganze Gruppe von Kindern, die alle von Zuhause weggelaufen sind, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten haben. Paul schliesst sich der Gruppe an, die sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach Orinoko begeben. Da diese sich als nicht so einfach erweist, lernt Paul eine Menge über das Leben und die persönlichen Geschichten der Kinder in der Kanalisation, die sich durch Diebstähle und Einbrüche besorgen, was sie zum Leben brauchen und dabei immer in der Gefahr schweben, von der Polizei und den Kanalarbeitern erwischt zu werden. Die Geschichte ist durchaus spannend geschrieben, aber die Tragik liegt in der Tatsache, dass die Kanalbande durch die Aufnahme von Paul am Ende alles verlieren, was sie sich unter der Erde aufgebaut haben. Natürlich endet es in einem Happy End, die Kinder gehen alle wieder nach Hause zurück unter Bedingungen, die es ihnen nun ermöglichen, dort wieder glücklich zu leben. Trotzdem bleibt ein Gefühl von Unbehagen, denn die Kinder haben durch ihre Hilfsbereitschaft ihre "Leben" unter der Erde, mit dem sie ganz zufrieden scheinen, verloren. das ist umso bedrückender, da sich heraus stellt, das Paul die ganze Situation "oben" komplett falsch eingesschätzt hat und sich als Opfer gesehen hat, wo er eigentlich nur Wohlwollen entgegen gebracht bekommen hat. Das macht ihm mir persönlich am Ende etwas unsympathisch.Genervt hat mich persönlich das ständige Fluchen von Vanessa, einem Bandenmitglied, die durch ihre Aupair-Mädchen das Fluchen in allen möglichen Sprachen gelernt hat. Es war bestimmt als nette Idee gemeint, aber ich fand es mühsam, beim Vorlesen für meine Kinder, immer wieder im Anhang nachschlagen zu müssen, was sie jetzt gerade wieder von sich gegeben hatte. Damit hatte ich zwar eine Übersetzung, aber immer noch keine Aussprache. Alles in allem war es okay, aber nichts, was ich unbedingt empfehlen oder verschenken würde. 
  23. Cover des Buches Beast (ISBN: 9783423713375)
    Ally Kennen

    Beast

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Kerry
    Der 17-jährige Stephen hatte bis dato wenig Glück in seinem Leben. Seine Mutter hat ihre Kinder abgegeben (sie ist psychisch krank) und der Vater ist Alkoholiker, der im Suff des Öfteren seine Frau verprügelt hat. So kam es, dass Stephen seit Jahren in diversen Pflegefamilien lebt. Stephen selbst weiß, dass er kein Unschuldslamm ist. Seine kriminelle Vergangenheit reicht von Erpressung über Betrug bis hin zur Brandstiftung. Doch eigentlich ist er kein schlechter Mensch, nur hatte er bis dato nie die Chance sich zu beweisen und kundzutun, dass auch er ein nützliches Mitglied der Gesellschaft sein kann. Seit 3 Jahren lebt er bei der Pflegefamilie Reynolds, bestehend aus Jimmy (Vater), Verity (Mutter), dem 11-jährigen Robert (Sohn) und der 15-jährigen Carol (Tochter). Mit den Pflegeeltern kommt er soweit ganz gut klar und an dem kleinen Robert hat er förmlich einen Narren gefressen, nur vor der hinterlistigen Carol muss er sich in Acht nehmen. Aber eigentlich ist das nicht mehr wichtig, nur noch 4 Wochen kann er bei den Reynolds bleiben, dann ist seine Zeit hier vorbei. Doch Stephen hat ein Geheimnis: Beast. Vor Jahren schenkte sein Vater es ihm, damals war es klein und es war nicht zu erwarten, dass es in englischen Gefilden gedeihen würde, doch Stephen kümmerte sich gut um es - und muss es jetzt töten. Jahrelang konnte er die Existenz des Monsters geheim halten, doch es ist groß geworden, sehr groß und sehr gefährlich. Stephen hat sein gesamtes Geld für Futter ausgegeben, um es zu ernähren und in Zaum zu halten und schreckte auch nicht davor zurück, in einem Schlachthof zu arbeiten (und dort Hühner mitgehen zu lassen), um es zu ernähren. Doch jetzt ist es einfach zu gefährlich, Beast weiter am Leben zu lassen. Bevor er jedoch zur Tat schreiten kann, bricht Beast aus und verschwindet im nahen Stausee. Jetzt hat Stephen ein richtiges Problem. Bisher hat er sich niemandem offenbart, dass er Beast hat und jetzt ist der Menschenfresser frei ... Ein Junge und sein (Haus)Tier!!! Der Plot des Buches wurde durchaus interessant dargestellt, vor allem hat mir gefallen, dass der Leser in diesem verhältnismäßig dünnen Buch viel über Stephen und seine Vergangenheit erfährt, jedoch war leider von Anfang an klar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Die Figuren, allen voran Protagonist Stephen wurden sehr realistisch und tiefgründig in Szene gesetzt, sodass ich jederzeit die Entscheidungen und Handlungen der einzelnen Personen nachvollziehen konnte. Den Schreibstil hingegen plätscherte nur so dahin. Hier hatte ich mir deutlich mehr Spannung und actionreiche Szenen vorgestellt, doch damit konnte das Buch leider nicht aufwarten.
  24. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

     (144)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Man kann Matt Ruff nichts wirklich vorwerfen, er hat sich redlich bemüht und das Buch ist tatsächlich – wie auf dem Einband versprochen – voll mit wahnsinnigen Ideen. Zu voll. Ich hab 100 Seiten lang versucht dem ganzen Wust an Ideen in mich hineinzulassen – am Ende war ich zu voll und musste aufgeben. Es ist einfach nichts für mich, es ist mir zu wirr, zu viel, zu chaotisch, zu hektisch und ScienceFiction war auch noch nie meins und wird es wohl auch nicht werden. Was wirklich nicht an Matt Ruff liegt, er hat sich große Mühe gegeben, mögen andere damit Spaß haben.

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