Bücher mit dem Tag "krokodil"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krokodil" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide (ISBN: 9783551314864)
    Rick Riordan

    Die Kane-Chroniken - Die rote Pyramide

    (395)
    Aktuelle Rezension von: Fearstreetfan

    Dieses Buch hab ich damals gelesen jetzt wieder, super Buch, viele geheimnisse und Abenteuer. Sadie ist wirklich Cool und auch vorlaut. Carter ist der Besonnene und der experte wenn es um Ägyptische mythologie gilt. Das ende war sehr toll. Freue mich bald Band 2&3 zu lesen.


    Ein tolles Leseerlebniss für alle ab 12

  2. Cover des Buches Peter Pan (ISBN: 9783649623069)
    J. M. Barrie

    Peter Pan

    (411)
    Aktuelle Rezension von: Alrik

    Diese MinaLima-Ausgabe von Peter Pan ist keine schnöde Buchlektüre, sondern ein Abenteuer, das förmlich aus dem Regal hüpft und einem ins Gesicht ruft: „Zweiter Stern von rechts und dann immer geradeaus bis zum Morgen!“ Ich habe schon viele Bücher gesehen, aber was Coppenrath hier wieder gezaubert hat, ist schlichtweg magisch – und ja, ich stehe dabei grinsend wie ein Honigkuchenpeter vorm Regal.


    Jede Seite knistert vor Nostalgie, Abenteuerlust und diesem augenzwinkernden Charme, den nur Peter Pan versprühen kann. Und wenn dann plötzlich eine Drehscheibe aus dem Buch purzelt oder eine Landkarte aufgefaltet werden will, fühlt man sich selbst wie ein verlorener Junge auf Schatzsuche. Ganz ehrlich: Ich habe mich erwischt, wie ich mit ausgestrecktem Arm durch die Wohnung geflogen bin – die Nachbarn hatten was zu gucken.


    Die Illustrationen von MinaLima sind einfach Kunstwerke. Kein überladener Schnickschnack, sondern detailverliebte Hingucker, die den Geist von Nimmerland so richtig wachkitzeln. Dazu kommt der edle Leinenstruktur-Einband – fühlt sich an, als hätte man ein echtes Relikt aus Wendy’s Schatztruhe in den Händen.


    Die Geschichte von Peter Pan selbst? Klassiker. Unantastbar. Aber durch diese interaktiven Spielereien wirkt sie frischer als ein Morgentau in Nimmerland. Bernd Wilms’ Übersetzung hat genau den richtigen Ton getroffen: poetisch, charmant und doch mit einem kleinen Augenzwinkern.


    Ich liebe diese MinaLima-Ausgaben sowieso – sie sind in meinem Bücherregal absolute Stars, aber Peter Pan setzt mit seinen Spielereien wirklich die Krone auf. Man hat das Gefühl, dass Captain Hook jeden Moment aus einer Zeitungsausschnitt-Klappe lugt oder die Krokodiluhr im Wohnzimmer tickt.


    Kurzum: Dieses Buch ist kein Buch. Es ist ein Tor nach Nimmerland. Und nein – erwachsen werde ich jetzt erst recht nicht mehr. 5 funkelnde Sterne von mir – ich fliege dann mal weiter!

  3. Cover des Buches Liebe geht durch alle Zeiten (3). Smaragdgrün (ISBN: 9783401607764)
    Kerstin Gier

    Liebe geht durch alle Zeiten (3). Smaragdgrün

    (26)
    Aktuelle Rezension von: xuscha01

    Ein erfolgreicher und spannender Abschluss der Reihe! Ich hab es in 2 Tagen durchgehört und hab mitgefiebert! Die Sprecher:innen waren einfach nur perfekt und großes Lob für die Vielfalt! Besonders die Stimme des Dämons war sehr authentisch!


    Mir hat es in diesem Buch an nichts gefehlt! Es war einfach nur perfekt, fesselnd, humorvoll, mit Lovestory und Komplikationen... Alles dabei, was mein Bücherherz höher schlagen lässt.

  4. Cover des Buches Blaue Nacht (ISBN: 9783518467985)
    Simone Buchholz

    Blaue Nacht

    (52)
    Aktuelle Rezension von: M__E__U_

    .... bin ich auf dieses Hörbuch gestoßen bzw. gestoßen worden bei einer Spotify Empfehlung. 

    Ich finde die Figuren enorm gut dargestellt und sympathisch, der Schreibstil der Autorin entspricht meinem Geschmack sehr. Die Geschichte ist gut und schlüssig. Ich fragte mich, weshalb ich nie früher auf diese Riley Reihe aufmerksam geworden bin.... 

    Warum also nur 4/5 Punkten bei all den beschriebenen Superlativen? 

    Die gefühlte Hälfte des Buches besteht aus Rauchen und Alkoholkonsum - unter 4 Bier pro Tag / Abend bleibt es selten, geraucht wird ohne Ende, oft als beziehungsstiftende oder - bestätigende Handlung, oft genug ohne anderweitige Kommunikation. 

    Ich frage mich wirklich, was uns die Autorin dadurch mitteilen möchte.... "Es ist cool und super, zu rauchen und zu saufen, was nur geht"? "Toughe Staatsanwältinnen zeichnen sich durch dauerndes Quarzen mit Bier in der Hand aus"?.... 

    Dieses Bild einer an sich hochsympathischen Szene irritiert und stört mich sehr. Weil sie impliziert, dass dieses Abususverhalten Ausdruck von Coolness und Zugehörigkeit ist - und solche Bilder sollten auch zum Zeitpunkt des Schreibens schon längst überholt gewesen sein. Zumal die Darstellung des Konsums so normalisiert ist, dass kein nachdenkliches oder selbstkritisches Wort dazu verloren wird. 

    Ich bin auf meinem Arbeitsweg nun schon beim nächsten Hörbuch und finde dieses Setting auch dort fest etabliert vor. Schade ist das und definitiv nicht mehr zeitgemäß bei dem evidenzbasierten Wissen zu Spätfolgen unserer legalen Suchtmittel, die willkürlich irgendwann einmal als gesellschaftsfähig und akzeptabel deklariert wurden. 

    Mit diesem Teil dieser Reihe hadere ich beträchtlich als "Health Care Professional". Lustig geht auch ohne Allllohooool und Kippe. 

  5. Cover des Buches Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (ISBN: 9783462046892)
    Sven Regener

    Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Das Buch über Karl Schmidt, die tragische Nebenfigur in Sven Regeners "Herr Lehmann", die wohl am stärksten in Erinnerung blieb. Es sind fünf Jahre nach "Herr Lehmann", nach dem Mauerfall, nach Karls psychischem Zusammenbruch vergangen. Karl lebt jetzt in Hamburg und hat sich mit seinem Leben zwischen Drogen-WG und Hilfshausmeister- und Hilfstierpflegerjob in einem Kinderheim arrangiert. Aus dieser ruhigen Welt, in der es schon rebellisch ist heimlich einen Eisbecher zu essen und in der ihm niemand allzu viel zutraut, wird er von seinem alten Freunden aus Berliner Zeiten Ferdi und Raimund gerissen, die ihn als Fahrer für eine Tour durch Techno-Clubs engagieren. Karl wird (wieder) zu Charlie und zum Tourmanager. Ohne viel Aufhebens übernimmt die neue Rolle und managet souverän den Kindergarten bestehend aus neun DJs unter Drogeneinfluss und zwei Meerschweinchen, mit dem er quer durch Deutschland unterwegs ist. Statt dass jemand auf ihn, den Verrückten, den Ex-Multitoxer, aufpasst, passt er nun auf andere auf. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach und im Hintergrund lauert immer die Angst vor einem Rückfall.
    Die Handlung ist überschaubar und ohne große Überraschungen, stattdessen viele absurde Gespräche und Einblicke in Karl Schmidts Gedanken. Das könnte öde sein, ist bei Sven Regener sehr kurzweilig und oft sehr witzig. Dabei trifft er genau das richtige Maß und den richtigen Ton zwischen dem (Wahn-)Witz dieser Tour und den persönlichen, nicht ganz einfachen Befindlichkeiten von Karl Schmidt.

  6. Cover des Buches Crimson Lake (ISBN: 9783518469583)
    Candice Fox

    Crimson Lake

    (173)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ganz Australien hält Ted für schuldig an einem schweren Verbrechen, nur beweisen kann man es nicht. Und so versteckt sich Ted in Crimson Lake, wo er mit der verurteilten Mörderin Amanda gemeinsam eine Detektei betreibt. 

    Anfangs habe ich mich echt schwer getan mit der Geschichte, aber je weiter die Story voranschritt, desto spannender wurde es.

    Allerdings fand ich die Geschichten rund um Teds und Amandas Verbrechen deutlich spannender als den Fall den sie versuchen aufzuklären. Der wurde zum Ende hin zwar noch mal richtig gut, aber ansonsten hat es mich eher weniger interessiert.

    Ted mochte ich eigentlich, vor allem aber tat er mir sehr leid. Amanda fand ich die meiste Zeit irgendwie verstörend .

    Auf jeden Fall werde ich noch den zweiten Teil lesen, in dem hoffentlich Teds Fall aufgeklärt werden kann.

  7. Cover des Buches Die Entdeckung der Neuen Welt (ISBN: 9783945298435)
    Claudia Zentgraf

    Die Entdeckung der Neuen Welt

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Mich hat vor allem das Thema des Buches gereizt. Ich hatte zwar schon von Humboldt gehört, aber wusste nicht wirklich etwas über seine Arbeit. Umso mehr hatte ich gehofft, in diesem Buch einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in sein Leben zu bekommen. 


    Man steigt schon auf der ersten Seite in die Geschichte ein. Es wird nicht viel und lange eingeführt, was ich an einem Buch besonders mag. Auch wird die Handlung ziemlich schnell spannend. Da jedoch liegt auch schon ein Problem dieses Buches: die Spannung wird viel zu schnell wieder aufgelöst. Ein schwerer Sturm auf See? Nach einer Seite, ist der schon wieder vergessen. Eine aussichtslose Lage? Die Lösung folgt zwei Zeilen später. Mir ging das zu schnell. Man hätte die Spannung ruhig etwas aufrecht erhalten, die Momente richtig auskosten können. So aber fühlte es sich eher wie eine Aneinanderreihung von spannenden Stellen an, als wäre eher auf die Quantität, als auf die Qualität geachtet worden. Ich mag zwar Bücher, die durchgehend spannend bleiben, oder einfach viele aufregende Stellen haben, aber diese will ich als Leser auch auf eine Art genießen können. Ich will nicht sofort eine Lösung haben. Leider zieht sich dieser Aufbau durch das ganze Buch. Das ist wirklich schade, denn mit diesen tollen Ideen hätte die Geschichte sehr viel Potential gehabt. 
    Auch sonst war mir die Handlung auf eine Art zu oberflächlich. Keine Situation wird einmal etwas detaillierter Beschrieben. Fünf Jahre einer aufregenden Reise auf ungefähr 200 Seiten zu packen, wird dem Ganzen einfach nicht gerecht.
    Leider wurde beim Inhalt sehr viel Potential durch eine schnelle, oberflächliche Erzählweise verloren. Dazu trägt auch der Erzählstil bei. Der personaler Erzähler wechselt sehr häufig die Perspektiven, manchmal so unmerklich, dass man nicht so genau weiß, wer denn jetzt eigentlich was denkt. Das hat auch zu einer gewissen Distanz zu den Protagonisten geführt.  


    In der Geschichte begleitet man den 12-jährigen Toni, der auf einem Schiff Alexander von Humboldt und seinen Freund und Kollegen Aimé trifft und kurzerhand zu ihnen stößt. Was mich gleich zu Beginn gestört hat ist, dass der erwachsene Aimé auf den jugendlichen Toni eifersüchtig ist, weil er... ja was eigentlich? Aimé ist studierter Arzt und Biologe und Alexanders Kollege. Toni wird von Alexander mehr oder weniger aufgesammelt und arbeitet als Gehilfe mit. Somit gibt es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund für Aimé eifersüchtig zu sein. Überhaupt sind die Charaktere (wie auch die Handlung) ziemlich oberflächlich, oft konnte man als Leser Handlungen und Verhaltensweisen nicht wirklich nachvollziehen.
    Man begleitet die Figuren 5 Jahre lang und stellt jedoch überhaupt keine Entwicklung fest. Der 17-jährige Toni verhält sich genauso wie der 12-jährige, sodass man sich als Leser immer wieder vergegenwärtigen muss, dass Toni erwachsen ist. 
    Leider ist in dem Buch auch wenig Platz für Zwischenmenschliches eingebaut worden, sodass es für die Charaktere keinen Raum gibt sich miteinander zu entwickeln. Das Verhältnis der drei Protagonisten ist (bis auf kleine Ausnahmen) von Anfang bis Ende gleich. Gerade bei so einer rasanten und aufregenden Reise ist das unrealistisch und lässt einen auch keine Bindung zu den Figuren aufbauen. Wo man am Anfang vor allem mit Humboldt und seiner Naivität sympathisiert hat, ist man gegen Ende eigentlich nur noch irritiert, dass der Mann immer noch nichts dazugelernt hat. 


    Insgesamt wurde bei diesem Buch sehr viel gutes Potential und tolle Ideen verschenkt. Die Geschichte fühlt sich an wie ein Schnelldurchlauf, um eine Übersicht zu bekommen. Es hätte durchaus etwas detaillierter sein können. 
    Nun ist das natürlich ein Buch für junge Leser, die bestimmt nicht so kritisch sind, wie ich. Für diese ist es bestimmt toll, so viele spannende Abenteuer miterleben zu dürfen. Trotzdem hat mir auch für ein Kinder-/Jugendbuch einfach die Tiefe gefehlt.


    Vielen Dank an den Digital-Publishers Verlag für das Rezensionsexemplar.
  8. Cover des Buches Was weinst du denn so viel, kleines Krokodil? (ISBN: 9783551173157)
    Nora Imlau

    Was weinst du denn so viel, kleines Krokodil?

    (52)
    Aktuelle Rezension von: readingnele

    Das Buch „Warum weinst du denn so viel, kleines Krokodil?“ beinhaltet eine tolle Vorlesegeschichte für Kleinkinder. Die Länge der Geschichte ist gut für Kinder ab zwei Jahren geeignet. Der Text ist in Reimform geschrieben, was für Kinder häufig einen höheren Reiz darstellt als „klassische“ Texte.
    Das Buch begleitet das kleine Krokodil Juli an einem ganz typischen Tag. Immer wieder kommt es zu Situationen in denen Juli weinen muss. Diese Situationen sind sehr alltagsnah geschrieben und dadurch für Kinder sehr nachvollziehbar. Am Ende des Buches lernen die Kinder, dass es okay ist wenn man weinen muss und dass man den Tränen freien Lauf lassen muss, sodass es einen am Ende wieder besser geht. Außerdem wird aufgezeigt, dass es viele Gründe für Tränen geben kann und man manchmal auch weinen muss, wenn man sich über etwas ganz besonders freut.

  9. Cover des Buches Der kleine Drache, der kein Feuer spucken konnte (ISBN: 9783833906725)
    Gemma Merino

    Der kleine Drache, der kein Feuer spucken konnte

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Klein sein und groß werden, das ist nicht leicht. Erst recht nicht wenn man, wie das kleine "Drachen"Mädchen in  dieser Geschichte, seinen Papa stolz machen möchte. Die Kleine liebt ihren Papa sehr. Umso mehr schmerzt es sie, das sie mit den anderen Drachenkindern nicht mit halten kann.  Zu gern würde sie alles können, was die anderen können. Sie wollte, dass ihr Vater stolz auf sie ist. Stolz auf das was sie kann. Doch so sehr sie sich auch bemühte, es gelingt ihr nicht Feuer zu spucken oder zu fliegen. Statt einem großen Feuerstrahl kam bei ihr nur ein Pfeifen heraus und fliegen konnte sie nicht weil ihr die Flügel fehlten. Wieso nur sind ihr noch keine Flügel gewachsen? dachte sie. Während ihr Vater alle Drachenkinder in die Welt des Drachenlebens einführte, mit ihnen über das Wasser flog um sie davor zu warnen, weil es nicht nur eisig kalt war sondern auch das Feuer löschte, gab es für das kleine Drachenmädchen nur ein Thema. Wieso bin ich anders als die anderen? Wieso kann ich nicht das was die anderen können. Was ist falsch an mir?In ihrer Traurigkeit wurde sie sehr kreativ, baute sich Flügel und startete Flugversuche. Was erst einmal als eine gute Idee erschien und auch mäßig gelang, war am Ende zum Scheitern verurteilt, denn das was die anderen konnten, konnte sie mit ihren selbstgebauten Flügeln nicht. Sie ließ sich sogar mit einen Kanone in den Himmel schießen in der Hoffnung fliegen zu können. Tatsächlich gelang ihr ein Looping, doch am Ende landete sie ausgerechnet dort, wo Drachen niemals landen sollten, im Wasser. Doch dabei stellte sie etwas erstaunliches fest, Wasser war genau ihre Welt. Es war weder kalt noch irgendwie unangenehm. Das erste Mal fühlte sie sich wohl und fand sogar jemanden, der genauso aussah wie sie. Mehr noch sie fand einen Spielkameraden. Als der Vater kam um sie aus dem Wasser zu ziehen, erschrak sie. Es war ihr sehr unangenehm. Sie dachte sie hätte ihren Vater wieder einmal enttäuscht. Als der sie in den Arm nahm und sie sich traute ihn zu fragen, was denn falsch an ihr sei bekam sie eine erstaunliche Antwort, die ihr ganzes Leben verändern soll, denn der Vater erklärt ihr nicht nur, dass nichts an ihr falsch ist, das sie gut ist wie sie ist sondern auch, das es kein Wunder ist, das sie nicht fliegen kann, denn sie ist gar kein Drachenmädchen sondern ein Krokodil. Sein Krokodilmädchen. 

    "Du bist mein wundervolle Krokodiltochter, und ich liebe dich, so wie du bist".(Zitat aus dem Buch)

    Gemma Merinos einfühlsame, emotionale Geschichte greift ein sehr wichtiges Thema auf. Kinder möchten ihren Eltern gefallen, möchte sie nicht enttäuschen und ihre Anerkennung. Sie möchten, das die Eltern stolz auf sie sind. Dabei wissen sie noch nicht, dass sie mit dieser Zielsetzung, die auch ziemlich anstrengend sein kann, oft scheitern werden. Eltern sollten ihren Kindern zu jeder Zeit vermitteln, das sie gut sind so wie sie sind. Das sie so geliebt werden wie sie sind und keine Erwartungshaltung erfüllen müssen. Das jeder anders ist und jeder etwas besonders gut kann, dass es aber auch Zeit und Ausprobieren bedarf zum herauszufinden was einem gefällt und was man gut kann. Leider erlebt man in Kita, Grundschule und diversen Freizeiteinrichtungen anderes. Eltern, die von ihren Kindern extrem viel erwarten. Eltern, die ihre Kinder von einer Aktivität zur nächsten kutschieren, den Terminplan so füllen, dass sie kaum eigene Zeit haben. Klar, dass sich die Kinder dann unter Druck gesetzt fühlen und sich mehr als einmal selbst in Frage stellen. 

    Schön, dass es Geschichten wie diese gibt, die Kindern zeigen, dass es auch anders geht. Geschichten, die aufzeigen, dass es eine bedingungslose (Eltern)Liebe gibt und das man gut so ist, wie man ist.

    Es ist eine Familiengeschichte, die nicht nur eine Botschaft an die Kinder hat, sondern bestimmt auch den ein oder anderen Elternteil nachdenken lässt.

    Wie heißt es so schön "....gebt den Kindern Flügel...." genau das hat der Drachenvater gemacht. 

    Bei einer Vorlesestunde fragte ein Kind: "Ob der Vater traurig war als er festgestellt hat, dass das Drachenmädchen wegen ihm traurig war? Er wollte doch gar nicht das sie besonders gut ist. Er hat sie doch so lieb, wie sie ist?" Eine gute Frage, wie ich finde. Genau das ist es aber was deutlich macht, dass Kinder oft falsche Vorstellungen von "Liebhaben" haben. In der Gruppe überlegten wir, ob der Vater etwas hätte anders machen können. Grundlage waren zwei Annahmen. 1. der Vater liebt alle seine Kinder gleich und macht sich gar keine Gedanken darüber, dass Kinder alles tun um den Papa glücklich zu machen, damit er stolz auf sie ist, 2. der Vater forderte doch viel von seinen Kindern und ändert seine Meinung mit der Zeit, weil er bemerkt, das Liebe wichtiger ist als Leistung. Was hätte der Vater nun anders machen können? Die Kinder sind sich einig, es ist ein toller Papa, dem gar nicht bewusst war, das das kleine Drachenmädchen meinte ihn stolz machen zu müssen. Er hätte ihr vielleicht öfter zwischendurch sagen sollen, dass es nicht schlimm ist wenn sie etwas nicht kann. Der Satz "Du bist mein wundervolle (Krokodil)Tochter, und ich liebe dich, so wie du bist", hätte er ehr und öfter sagen können. Und wenn er gewusst hat, das sie kein Drache sondern ein Krokodil ist hätte er es auch direkt sagen sollen. Ob er es wirklich wusste, oder es ihm erst klar wurde, als er sie aus dem Wasser gezogen hat, das ist eine Frage, die sowohl in der erzählenden Geschichte als auch in den wundervollen Illustrationen, unbeantwortet bleibt, wohingegen die Bemühungen des "Drachen"Mädchen, die Sorge des Vaters um die Kinder und die Liebe zu seiner Krokodiltochter in den Bildern nicht nur fantastisch visualisiert wurden, sondern die Geschichte auch lebendig und nachempfindbar macht.  Zudem sind die Zeichnungen mit ihrer Dynamik und ausdrucksstarken Mimik und Gestik, bei aller Tragik auch sehr witzig. Freund und Leid liegen hier eng beieinander, das spüren die Kinder und löst in ihnen Emotionen aus, die auch Erwachsene spüren.

    Und so haben wir hier eine wundervolle, sehr wichtige Geschichte mit zauberhaften Illustrationen, die berührt, schmunzeln lässt und zum Nachdenken anregt.


  10. Cover des Buches Das Krokodil sucht eine neue Heimat (ISBN: 9783968430157)
    Yoeri Slegers

    Das Krokodil sucht eine neue Heimat

    (6)
    Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchen

    Das Krokodil hatte ein schönes Leben und ein tolles Zuhause. Doch dann wurde es schlimm, es war nicht mehr sicher oder schön und deswegen flüchtete Krokodil. Doch Krokodil passte nirgendwo dazu und niemand wollte es haben. Irgendwann war es so erschöpft, dass es einfach irgendwo an Land ging, um sich auszuruhen. Da kamen Mäuse, die es mit offenen Armen aufnahmen und ein Zuhause gaben. Sie halfen sich gegenseitig und Krokodil fühlte sich immer wohler. Schließlich kam auch seine Familie nach und sie waren überglücklich.

    Meine Erfahrung/Meinung:
    Besonders spannend finde ich bei diesem Buch, dass der Text relativ allgemein gehalten wurde und die Illustrationen die Geschichte vertieft haben. In den Bildern ist zum Beispiel zu sehen, dass das Krokodil gerade dabei ist, eine Brücke zu bauen, als eine Maus ins Wasser stürzt, die es dann rettet.
    Ein wenig Schade finde ich, dass die Schilder mit niederländischen Sprüchen und Wörtern, die auf einem Bild zu sehen sind, nirgends übersetzt wurden. Ich verstehe, wenn man die Illustration im Original halten möchte, jedoch wäre ein Glossar am Ende des Buches ganz praktisch.
    Der Text und die Illustrationen haben mich sehr bewegt. Die Flucht des Krokodils war durch die dunklen Schatten besonders mitreißend.

  11. Cover des Buches Eusebius Zauberzahn und der Zahnputz-Trick (ISBN: 9783328300298)
    Katja Richert

    Eusebius Zauberzahn und der Zahnputz-Trick

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Macht nicht schon das Cover Lust auf mehr?

    Auf euch wartet eine heitere, fröhliche Zahnputzgeschichte mit Zauberversuchen, einem Zahnputzlied und einer Zahnputzanleitung

    für Kinder ab 2 Jahren

    Wäre es nicht toll, wenn es einen Zauberspruch gäbe, mit dem man 1,2,3 .... die Zähne von Essensresten und Belag befreien kann, ohne man selbst die Zähne putzen muss?

    Sicherlich wünscht sich das jedes Kind, doch so viel sei schon jetzt verraten, es gibt keinen Zauberspruch, der das kann.

    Doch beginnen wir von vorn.

    Die Geschichte beginnt damit, dass Affe Bo eines Morgens gut gelaunt auf den Löwen trifft, der feststellen muss, dass Bo ganz furchtbar aus dem Mund stinkt. "Das ist bestimmt Zahnbelag", vermutet der Löwe und gubt Bo den Rat zu Eusebius Zauberzahn zu gehen, der bestimmt einen Zauberspruch kennt, mit dem die Zähne wieder wohlriechend und sauber werden.

    Eine gute Idee findet der kleine Affe und macht sich auf den Weg. Unterwegs begegnet er anderen Tieren, die genauso dringend, aber aus den unterschiedlichsten Gründen eine Zahnreinigung benötigen.

    Also schließen sie sich Bo an. Eusebius Zauberzahn freut sich auf den Besuch und beginnt gleich zu zaubern, doch so sehr er sich auch bemüht, sein Zauberspruch hat keinerlei Wirkung.

    Nun ist guter Rat teuer. Das Krokodilkind mit seinen strahlend weißen Zähnen hat dem ganzen Spektakel amüsiert zugeschaut und versteht gar nicht wozu Bo und die anderen einen Zauberspruch brauchen. Es weiß was viel Besseres. Sie brauchen Zahncreme und eine Zahnbürste.

    Und damit das mit dem richtigen Zähneputzen auch klappt hat Mama Krokodil noch einen Tipp, besser gesagt ein Lied, mit dem macht das Putzen nicht nur viel mehr Spaß, sondern es erzählt auch genau, wie man die Beißerchen reinigt.

    "Erst die Kauflächen, das ist doch klar,

    dann die Innenflächen, das ist........" 

    Nilpferd Ella staunt, "so einfach geht das?!" und zack machen es alle nach. Selbst Eusebius Zauberzahn hat plötzlich eine Zahnbürste in den Pfoten. 

    Auf euch wartet eine herrlich verrückte, inspirierende Zahnputzgeschichte, die nicht nur mit dem Zahnputzlied und zauberhaften, erklärenden Bildern aufwartet, sondern noch so einiges mehr zu bieten hat. Es gibt zahlreiche haptische Entdeckungsmöglichkeiten, bei denen die Kinder mit ihren Fingerchen auf Entdeckungsreise gehen können und ganz spielerisch zum Beispiel mit den Fingern die Putzbewegung lernen können. Aber auch Sterne und die Stinkewolken, die aus Bos Mund herauskommen sind ertastbar.

    Ja, und so ganz nebenbei können die Kinder natürlich auch Tiere kennenlernen und benennen. 

    Es gibt viel zu entdecken, viel zu erleben, viel zu erfühlen, viel nachzumachen, viel zu lernen und noch mehr zu Schmunzeln.

    Wundervolle farbige, detailreiche Zeichnungen laden in die Dschungel- und Zahnputzwelt ein und da die Erzählsprache auch noch so zauberhaft ist, ist dieser Lesespaß ein Lesespaß für alle Sinne. Naja, für fast alle Sinne, gut dass es hier keine Geruchselemente gibt, denn das wäre dann bestimmt eine tierisch, stinkinge Angelegenheit.

    Augen, Ohren und Finger zumindest freuen sich auf Entdeckungsreise gehen zu können, und die kleinen Beißerchen sind nach der Geschichte bestimmt richtig dolle sauber, oder was meint ihr?

    Das Lied von Frau Krokodil haben die Kinder schnell gelernt. Probiert es doch einfach einmal aus.

    Ach stimmt ihr kennt das Lied ja noch nicht, also....

    Da bleibt nur eins, besorgt euch schnell das Buch, geht mit den Tieren Zähneputzen und ich verspreche euch, danach kommen bestimmt keine stinkigen Wölkchen mehr aus euerem Mund.


    So kann Zähneputzen Spaß machen.

    Und das Bücher Lesen und Entdecken natürlich auch.

    Purer Lesespaß für Augen, Ohren, Zähne und das Herz, das schon beim Anblick des Covers aufgeht und für Äffchen Bo, Maus Eusebius Zauberzahn und die anderen Tiere schlägt.


    Soo schön kann ein Buch zum Thema Zähneputzen sein!!!💙💚💛💜

    Auf dem rückwertigen Cover gibt es auch noch ein paar nützliche Elterntipps.


    Und ich habe auch noch einen Tipp für euch:

    Wie wäre es das Buch in Kombination mit einem kleinen Handtuch, einer Zahnbürste, einer kleinen Eieruhr, Zahncreme und weiterer Utensilien zum Zähneputzen zu verschenken.

    In diesem Sinne wünsche ich euch ein fröhliches Zähneputzen

  12. Cover des Buches Ein außergewöhnliches Ei (ISBN: 9783407760937)
    Leo Lionni

    Ein außergewöhnliches Ei

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Wir räumen auf und finden dann doch noch schöne Kinderbücher, die ich noch nicht rezensiert habe. Es ist ein Taschenbuch in Kindergröße, das im Beltz Verlag erschienen ist. In der Geschichte findet Jessica, ein Froschmädchen, ein besonderes Ei. Laut ihren Freuden ist es ein Hühnerei. Später findet sich aber dann doch heraus, das es kein Huhn ist, sondern ein ……! Eine sehr schöne Bildergeschichte, die den Kindern – Mut, Selbstbewußtsein und Fantasie vermitteln möchte. Leo Lionni hat schon immer schöne unterhaltsame Bildergeschichten für Kinder geschrieben.

  13. Cover des Buches Das Herz des Affen (ISBN: 9783848900985)
    Anja Mikolajetz

    Das Herz des Affen

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Floh
    Auf der Suche nach einem neuen Kinderbilderbuch für meine kleine Familie bin ich über dieses tierische Kinderbuch gestolpert. Die Autorin Anja Mikolajetz hat mit ihrem ersten Kinderbuch „Das Herz des Affen“ eine wirklich tolle Buchidee verwirklicht und bringt eine sehr wichtige Botschaft an die jungen (Selbst-)Leser, Zuhörer und Betrachter dieses bunten Buches im Buntstift-Design. Wie so viele Kinder im Kleinkindalter ist auch meine Tochter völlig tierbegeistert und hat den quirligen Affen auf dem Buchcover direkt ins Herz geschlossen. Dieses Buch beschreibt eine wichtige Alltagssituation, wie sie nicht nur unter Tieren herrscht. Die wichtigen Botschaften und Mitteilungen des sozialen Zusammenlebens treffen auf Mensch und Tier gleichermaßen zu. „Das Herz des Affen“ ist ein hochwertiges und liebevolles Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren oder auch gern schon etwas jünger. Wunderbare (Vor-) Lesemomente und besonders feinfühlige Botschaften des sozialen Zusammenlebens und der Verantwortung für ein friedliches Miteinander.
    Erschienen im Aladin Verlag (http://www.aladin-verlag.de/)

    Inhalt / Beschreibung:
    "Ein Affe lebt in einem Feigenbaum am Ufer eines Flusses. Unter dem Baum tummeln sich zwei Krokodile im Wasser. Die Krokodilsfrau, die den Affen Tag für Tag beobachtet, möchte unbedingt das Herz des Affen haben. Also wendet der Krokodilsmann eine List an, um den Affen vom Baum zu locken. Doch der Affe ist schlauer als das Krokodilspaar gedacht hat."

    Meinung:
    Mit „Das Herz des Affen“ hat sich die ambitionierte Kinderbuchautorin Anja Mikolajetz ihre Buchidee zum Thema sozialer Umgang und friedliches Miteinander im Aladin Verlag verwirklicht und all die aufkommenden Emotionen von Angst, List, Gefahr und nach-einem-trachten, sowie Fügung, Freundschaft und ein friedliches Zusammenleben in einer runden und sehr unterhaltsamen Kinderbuchgeschichte zum Ausdruck gebracht. Neben all den natürlichen tierischen Instinkten und Lebensformen erleben wir hier eine ganz besondere tierische Gemeinschaft zwischen dem hungrigen Krokodilspaar und dem schlauen Affen aus dem Feigenbaum. Viel Witz, Sympathie und geschickte Lösungen. Der kleine Affe will sein Herz natürlich nicht verlieren und denkt stets einen Schritt voraus. Auch die Krokodile sind verblüfft… Stellenweise muteten mir die beiden Krokodile jedoch etwas zu gefährlich und bösartig an. Ich weiß nicht, ob jedes Kind den Umgang mit der Gier auf das Affenherz versteht und einordnen kann. Gerade junge Schulkinder empfinden schnell Mitleid und ein Gefühl der Ungerechtigkeit und werden traurig. Die Wendung zum Guten kommt für mich daher etwas verspätet, zunächst überwiegt die Angst des Affen den Krokodilen doch in die Fänge zu geraten, das trübt die schöne Lesestimmung meiner Meinung nach etwas. Loben möchte ich natürlich ganz intensiv das Geschick und die vielen Ideen des Affen. Das macht richtig Spaß, seine Manöver zu verfolgen. Können die Krokodile bei diesem schlauen Affen überhaupt eine richtige Gefahr darstellen? Neben der tollen Vorlesegeschichte dürfen sich die Zuhörer, Selbstleser und Beschauer auch immer wieder über zauberhafte Illustrationen und Sequenzen zur gelesenen Passage freuen. Diese stimmigen Illustrationen sind in Buntstiftoptik gehalten, was ich sehr passend und ansprechend finde. Die Kinder bekommen nach dem Lesen auch bestimmt Lust selbst Szenen nachzumalen. Dieses hochwertige Buch ist eine einladende Idee, es sich in der Kinderstube richtig gemütlich zu machen. Zeit mit einem tollen Buch, immer einer passenden Passage, ein weiteres Kapitel, der Geschichte und ein Ausflug in das Leben zum Ufer des Flusses und dem sicheren Feigenbaum zu unternehmen. Für mich und meine Familie ist dieses sehr liebevolle Buch eine bezaubernde Geschenkidee für kleine Leseratten und Tierfreunde und Geschichtenliebhaber. Zwar ist meine knapp 2 Jahre alte Tochter noch zu jung, um alle Textinhalte und Botschaften zu verstehen, dennoch liebt sie es meiner Stimme beim Vorlesen zu lauschen. Und da sich dieses Buch wunderbar vortragen lässt, bereitet es auch mir große Freude es in mehreren Etappen vorzulesen.
    Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet, der Einband absolut nobel und qualitativ, die 32 übersichtlichen Seiten sind angenehm fest, und eine harmonische Farbgestaltung im Coverdesign insgesamt. Selbst nachdem meine Tochter dieses Buch einige Male selbst geblättert und bestaunt hat, sieht man kaum bis gar keine Nutzungsspuren. Dieses Buch wird uns daher noch lange erhalten bleiben. Sehr schön, großer Pluspunkt für ein Kinderbuch.
    Herzallerliebste Buntstift-Illustrationen und Bilder geben genau die geschilderten Momente des kleinen Affen und seinem Lebensraum wieder. Ein empfehlenswertes Buch für die ganze Familie. Hochwertige Verarbeitung, ein schön gestaltetes Hardcover und gute Qualität.

    Kritikpunkt:
    Der Verzicht auf Moral und der böse Plan der Krokodildame kosten mich einen Stern in der Wertung. Solches Vorgehen könnte Kinder irritieren und traurig stimmen. Hier ist vielleicht ein erklärendes Wort eines Erwachsenen sehr sinnvoll! Auch dieses Märchen wirkt stellenweise "grausam".

    Die Autorin:
    "Anja Mikolajetz, 1973 in Jena geboren, hat Freie Kunst in Weimar sowie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert. Die Künstlerin stattet seither verschiedene Theater aus und lebt in Berlin. Das Herz des Affen ist ihr erstes Bilderbuch."

    Die Illustrationen:
    Wunder wunderschön. Sehr liebevoll, facettenreich und bezaubernd. Die Zeichnungen, die wir hier so zahlreich finden lassen sich sehr schön ansehen und passen einfach zur jeweiligen Passage des Buches. Dadurch, dass sie wie mit Buntstiften gemalt wirken, lockt es die Kinder schnell, auch eigene Bilder zum Buch zu malen.

    Fazit:
    Ein sehr herzallerliebstes, witziges und qualitatives Buch, mit vielen guten und traurigen Gefühlen. Eine Lese- und Geschenkempfehlung mit 4 von 5 Sternen!

  14. Cover des Buches Wo ist das Baby? (ISBN: 9783791373164)
    Britta Teckentrup

    Wo ist das Baby?

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal

    „Wo ist das Baby“ ist ein Wimmelbuch mit 14 Doppelseiten, die sich jeweils mit einem Tier beschäftigen (z.B. Schnecke, Krokodil, Huhn, Elefant oder Papagei). Diese Seite ist dann mit zahlreichen Exemplaren dieser Tierart gefüllt – alles ausgewachsene Tiere, bis auf ein Tierbaby, das sich auf dieser Seite versteckt. Dieses gilt es zu suchen, was für Kinderaugen ab 4 Jahren (so die Empfehlung) gar nicht so einfach ist. Es ist aber durchaus angenehm ein Wimmelbuch zu haben, bei dem man nicht von hunderten verschiedenen Eindrücken erschlagen wird. Die Tiere pro Seite sind alle identisch – unterscheiden sich lediglich teilweise etwas in der Farbe. Störende Nebenbilder gibt es somit nicht, sondern nur noch das Tierbaby. Daher kann man das Buch evtl. auch schon bei jüngeren Kindern einsetzen, denn trotz der Tierdichte, wirken die Bilder nicht so unruhig, wie man es sonst von Wimmelbüchern kennt.

    Auf jeder Doppelseite findet man außerdem zwei Paarreime, in denen man etwas über das Tier erfährt und Bezug auf das versteckte Tierbaby genommen wird. Die Reime gefallen mir und da muss man ein Lob an die Übersetzerin Kathrin Köller aussprechen, denn oft wirken übersetze Reime sehr gekünstelt und das ist hier nicht der Fall.

    Fazit: Ich liebe die Idee mit seinem eigenen Kind Tierbabys zu suchen. Eine schöne Wimmelidee, die Lust auf mehr macht. Zum Glück gibt es von der Autorin auch noch folgende Such-Bücher: „Manche sind anders“, „Einer ist besonders!“ und „Wir gehören zusammen!“

  15. Cover des Buches Im Aufstand (ISBN: 9783942258081)
    Michael Meinert

    Im Aufstand

    (19)
    Aktuelle Rezension von: nicole8684
    Schlesien im Jahre 1905. Franziska von Wedell und ihre Freundin Julie von Götzen müssen mehr oder weniger freiwillig ihr Internat verlassen, zu aufmüpfig war ihr Verhalten. Franziska - Komtess von Wedell - entflieht dem frommen, streng gläubigen Elternhaus. Zu allem Überfluss verbietet der Vater ihr die erträumte medizinische Ausbildung. Zu sehr fürchtet er die Reaktionen der Standesgenossen und überhaupt ist dies nicht mit seinen strengen Glaubensregeln zu vereinbaren. Die Waise Julie möchte der gefühlskalten Großmutter entfliehen, die sich leider überhaupt nicht für sie interessiert. Gemeinsam wollen sie nach Deutsch-Ostafrika reisen, um dort sich dort ein Leben aufzubauen. Genauer gesagt beim Onkel von Julie, den dortigen Gouverneur der Kolonie. Dieser ist nicht sonderlich erfreut darüber und nur mit Wagemut, Sturheit und Erfindergeist finden die beiden Mittel und Wege in Afrika zu bleiben. Während ihrer Reise treffen die zwei auf so manches Hindernis, beginnend bei der Abreise bis hin Maji-Maji-Aufstand. „Im Aufstand“ trifft somit in mehrerlei Hinsicht auf die Geschichte zu.

    Der oben beschriebene Band ist bereits der vierte Teil der „Hochwald-Saga“, doch kann er durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da er in sich abgeschlossen ist.

    Ich habe mich recht schnell in die Handlung hinein gefunden. Auch für einen Nichtkenner der Saga sind Orte und Personen so gut beschrieben, dass man sich alles genau vorstellen kann und gut in die Geschichte rein kommt. Allerdings muss man sich darauf einstellen, dass es nicht mal schnell durch lesen kann. Mit über 600 Seiten ist der Wälzer eher umfangreich.

    Der Schreibstil von Michael Meiner ist besonders hervorzuheben. Flüssig, abwechslungsreich, detailliert sowie auch bildhaft und einfühlsam mit einer überaus guten Grammatik. Die Dialoge sind gut gestaltet, sprachlich zeitgemäß angepasst und gekonnt bringt der die verschiedenen Sichtweisen in unterschiedlichen Erzählsträngen zusammen. Detailreich werden die Orte und Szenen beschrieben, man kann sich das alles sehr genau vorstellen. Auch der Spannungsbogen ist dem Autor gut gelungen. Er zieht sich wirklich durch den kompletten Wälzer und ist selten vorhersehbar. Man fühlt mit den Charakteren mit, leidet mit ihnen und fiebert mit ihnen mit. Gelegentlich war es mir etwas zu viel Dramatik.

    Der Autor hat ein durchweg tiefgründiges Werk geschaffen, christliche Werte haben einen sehr hohen Stellenwert eingenommen. Die Charaktere verkörpern die Glaubensthemen sehr überzeugend und tiefgründig. Aber auch die eher nicht gläubigen Leser finden sich in den doch alltäglichen Problemthemen wieder. Konflikte zwischen Eltern und Kindern sowie den Generationen allgemein, Freundschaft, Vergebung und Einsicht sind nur eine der Blickwinkel. Egal aus welcher Perspektive der Leser die Geschichte betrachtet, definitiv schafft es der Autor zum Nachdenken anzuregen.

    Die Charaktere in diesem Buch hat der Autor wirklich gut gestaltet, sehr realistisch, detailliert und haben sich gut ergänzt. Man kann eigentlich immer gut nachvollziehen, warum ein Charakter so handelt, wie er handelt. Es war schön zu lesen, dass allen genügend Platz für deren Entwicklung gegeben wurde, man konnte diese wirklich gut miterleben.

    Man merkt, dass der Autor für sein Werk sehr viel recherchiert hat.
    Durch sein Vorwort ermöglicht der Autor seinen Lesern einen gelungen Einstieg in die Komplexe Geschichte, sodass man den Ereignissen rund um Franziska und ihrer Freundin leicht folgen kann.

    Auch zum Schluss findet der Autor nochmals Platz, um ein wenig auf die historischen Fakten einzugehen und diese von seiner Fiktion anzugrenzen. Zusätzlich findet man etliche Extras wie eine Auflistung der militärischen Grade, eine Übersetzung der genutzten Suaheli-Wörter sowie einer Karte.

    Dieses Buch ist durchaus empfehlenswert, auch wenn es mich persönlich nicht reizt, den Rest der Saga zu lesen.
  16. Cover des Buches Konstantin (ISBN: 9783855816033)
    Gerda Wagener

    Konstantin

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Auf euch wartet eine zauberhafte, verzaubernde Geschichte über die Kraft der Musik, die Herzen öffnet und Seelen so sehr berührt, dass vieles in den Hintergrund tritt und danach auch anders gesehen wird.

    Es ist aber auch eine Geschichte vom Anderssein,

    über Schüchternheit, Ausgrenzung/Selbstausgrenzung und

    Ich- Findung

    Für alle, die Geschichten lieben

    ab etwa 3,5 Jahren

    Bestimmt kennt der ein oder andere dieses wundervolle Bilderbuch schon und vielleicht sind einige ja mit ihm aufgewachsen, denn die Geschichte von Krokodil Konstantin ist ein echter Bilderbuchschatz, der erstmals 1988 erschien. Seither hat er viele kleine und große Leserherzen höherschlagen lassen und verzaubert.

    Leider gab es das Buch lange Zeit nur noch gebraucht zu kaufen.

    Umso schöner ist es, dass der Bohem Verlag Gerda Wageners Geschichte überarbeitet und neuaufgelegt hat. Besonders gefreut hat mich, dass eigentlich alles beim Alten geblieben ist.
    Oftmals werden Neuauflagen neu illustriert oder textlich stark verändert. Das ist hier nicht der Fall. Und so könnt ihr hier Gerda Wageners wundervoll beschreibenden, gefühlvollen Erzählstil und die absolut bezaubernden, sehr stimmungs- und gefühlvollen Zeichnungen von Vlasta Barankova genauso erleben wie damals.Konstantins Geschichte ist zeitlos schön und wird selbst in 100 Jahren noch jeden, der sie erlebt, in den Bann ziehen und verzaubern.
    Konstantin ist etwas anders als die anderen Krokodile.Er ist schüchtern und einfach ein Stiller, jemand, dem der Trubel oft zu viel wird, jemand, der lieber für sich ist als mitten im Getümmel, was ja eigentlich nicht schlimm ist. Wenn er gefragt wird, was er macht, sagt er oft so etwas wie: "Ich muss nachdenken!" Die Älteren sagen: "Last ihn nur nachdenken. Wer weiß, wozu es gut ist!" (Zitat) Doch gerade die Jüngeren machen sich lustig über ihn. Sie wollen wissen, worüber er nachdenkt und zweifeln an, dass er überhaupt nachdenkt, und das verunsichert ihn immer wieder. Es verunsichert ihn, weil er keine Antwort darauf hatte. Er konnte es einfach nicht in Worte fassen, was ihn beschäftigte. Und so kam es, dass er sich irgendwann ganz zurückzog und nicht mehr zu den anderen ging. Er war lieber ganz allein und noch schlimmer, er zweifelte an sich selbst.War er wirklich zu nichts nütze, wie es die anderen sagten?
    Eines Tages macht er einen kleinen Ausflug und entdeckte dabei in einem Pavillon ein Waldhorn. Niemand war zu sehen. Das Waldhorn lag einfach da, als hätte es jemand vergessen. Er fragte sich, wer es vielleicht vergessen haben könnte, und malte sich aus, wie es wohlklingen könnte. Er war sich sicher, dass jemand kommen würde, um es zu holen. Doch auch nach Tagen lag das Waldhorn noch da. Und da beschloss Konstantin es mitzunehmen. Es ist so wundervoll wie Gerda Wagener Konstantins vorsichtige, liebevolle, behutsame Annäherung an das Instrument beschreibt. Wie er zum Morgengrauen beginnt, dem Waldhorn einen Ton zu entlocken und wie er jeden Tag virtuoser wird. Wenn er spielt, ist er völlig in seiner Welt. Mit geschlossenen Augen spielt er erst Töne und mit der Zeit reiht sich Ton an Ton zu wundervollen Melodien. Damit verzaubert er nicht nur sich selbst, sondern auch andere.Über das Spielen kann er ausdrücken, wie er sich fühlt, was ihn bewegt. "Wenn Konstantin traurig ist, weint das Waldhorn, und es lacht, wenn er sich freut." (Zitat) Da er beim Spielen die Augen geschlossen hält, bekommt er nicht mit, was um ihn herum passiert. Es spricht sich schnell herum, wie wundervoll er spielt und so kommen immer mehr Tiere und lauschen heimlich den wundervollen Klängen. Wenn er sein Konzert beendet, verschwinden sie schnell unbemerkt.Und das wäre bestimmt noch heute so, hätte da nicht irgendwann jemand...

    Ja, was da passiert ist, verrate ich noch nicht. Das müsst ihr selbst entdecken und vor allem erleben, denn dank Gerad Wageners wundervoller Erzählweise ist es fast so, als könnten wir Konstantins Spiel hören und den Zauber seiner Melodien fühlen. Bezaubernd verzaubernd und voller Magie ist das, was die Tiere und wir Leser: innen spüren, was zugegebenermaßen auch an der verzaubernden Erzählweise mit dem besonderen Zauber liegt, der beim Vorlesen sofort auf den Vorleser und die Zuhörer übergeht. Und nicht zuletzt sind es die stimmungsvollen, wunderschönen Illustrationen von Vlasta Barankova, die einen einfangen und fesseln. Ihre Zeichnungen spiegeln Konstantins Gefühle, den Zauber des Waldhorns und des Spielens genauso fantastisch, wie Gerda Wagener es beschreibt. So ist eine perfekte Symbiose von Bild und Text zu erleben, die uns einfängt und mit Wärme umhüllt. In dieser magischen Stimmung können die Kinder wundervoll der Stimme des Vorlesenden lauschen, sich in den Bildern verlieren und auch schon mal vergessen, dass es "nur" eine Zeichnung ist.
    Es ist eine Geschichte, die wie ein Seelenwärmer ist. Eine Geschichte, die Herzen berührt, in die man völlig abtauchen wird und für eine Weile alles um sich herum vergisst, so wie es auch bei Konstantin und all den anderen Tieren war.
    Die Grundstimmung der Geschichte ist ruhig, der Handlungsverlauf von etwas traurig und sehr mitfühlend, berührend, zu freudig mitfühlend mit Happy End, sodass es auch ein schönes Bilderbuch ist, um den Tag ausklingen zu lassen.
    Konstantin findet einen(seinen) Sinn im Leben. Mit dem Spiel des Waldhorns macht er sich und andere sehr, sehr glücklich. Unnütz ist er wahrlich nicht, sondern sehr, sehr wertvoll und das vermitteln ihm auch die anderen.
    Seinen Platz im Leben zu finden, herauszufinden, was die eigene Passion ist, das ist oft schwer, was die Geschichte von Konstantin zeigt. Aber sie zeigt auch, dass es manchmal Zeit und Geduld braucht und dass man seinem Herzen folgen sollte.
    "Konstantin hat alles richtig gemacht!" sagte ein Kind und ein anders sagte:" Ich freu mich so für ihn. Er hat es ja gar nicht leicht gehabt." Wenn man mit Kindern ins Gespräch kommt, merkt man schnell, wie sehr sie mit Konstantin mitgefühlt haben und wie sehr seine Geschichte sie berührt hat. Und wer weiß, vielleicht macht sie dem ein oder anderem Kind, das schüchtern ist oder sich fragt, wozu es "nütze" ist ja Mut.
    Neben Konstantins Geschichte ist es auch eine Geschichte über die Wirkung von Musik. Musik kann Herzen berühren und Herzen öffnen. Musik kann Gefühle ausdrücken und transportieren und Seelen verzaubern. Musik kann einen mit Wärme umhüllen, Geborgenheit schenken. Musik kann "Menschen" verbinden und soooo viel mehr. Auch das ist ein wundervolles Gesprächsthema, das man mit vielen musikalischen Klangerlebnissen selbst erspüren kann. Probiert es doch einfach einmal aus und vielleicht ja sogar mit der Musik eines Waldhorns.
    Mein Tipp:

    Diese 2 Stücke gespielt von  Felix Klieser haben die Kinder sehr gerne als Hintergrundmusik gehört: Cantique des Noel oder auch Veni, Veni Emmanuel 

    Und wenn ihr ein Kind mit Förderbedarf oder einer sichtbaren Beeinträchtigung habt, dann könnt ihr dem Kind (den Kindern) ganz wunderbar Felix Klieser vorstellen. Der Hornist füllt Konzerthallen und verzaubert jeden mit seinem Spiel. Er spielt sein Instrument nicht wie die meisten mit den Händen, sondern mit den Füßen, da er keine Arme hat.

  17. Cover des Buches Ins Blaue hinein (ISBN: 9783649669883)
    Kristina Dunker

    Ins Blaue hinein

    (34)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Cover:
    Füße auf einem Holzsteg, blaues Wasser vom See

    Zum Buch:
    Merle verbringt die Sommerferien bei ihren Großeltern in einer Feriensiedlung am See. Im Grunde hat sie keine Lust, denn sie ist traurig, das sie nach den Ferien umzieht, auf eine neue Schule geht und ihre beste Freundin nicht mehr um die Ecke wohnt. Aber die anderen kinder in der Siedlung, allen voran Felix schaffen es, Merle auf ganz andere Gedanken zu bringen und so unvergeßliche Ferien zu haben.

    Meine Meinung:
    Ich habe mich an meine Sommerfieren auf dem Campingplatz erinnert gefühlt. Mit all den Kindern, dem See, den Geheimnissen, den Abenteuern und dem schnellen Essen, weil man ja nur einen Gaskocher mit zwei Platten hatte.
    Es hat mich an Astrid Lindgrens "Ferien auf Saltkrokan" erinnert.

    Kristina Dunker hat mit Merle eine wunderbare Person gestaltet, die sich widerwillig ins Abenteuer stürzt und fast als neuer Mensch  wieder heraus kommt. Sie trauert dem, was sie zu Hause verläßt nach (Wohnung, Freunde, Schule) und weiß nicht, was kommen wird.Die Tatsache, das sie kein Kind mehr ist, aber auch noch kein Teenager, sondern mit dreizehn voll dazwischen steckt, wird wunderbar beschrieben. Außerdem stellt Merle fest, das sie ganz wunderbare, außergewöhnliche Großeltern hat und das sie nicht "abgeschoben" worden ist.

    Ich schleiche mich nach unten, trinke ein Glas Saft und lausche dem beruhigenden Schnarchen aus dem Schlafzimmer meiner Großeltern. Sie schnorcheln, schnaufen undschmatzen im Gleicgklang vor sich hin. Vermutlich träumen sie auch zur selben Zeit. Ich krieche wieder unter meine Decke, kuschele mich zusammen und wünsche mir, diese Ferien würden nie enden. (Seite 217)

    Fazit:
    Ein wunderbares Sommer-Jugendbuch, für alle, die noch ein wenig dazwischen stecken.

  18. Cover des Buches Sei kein Frosch und küss mich! (ISBN: 9783734815188)
    Nastja Holtfreter

    Sei kein Frosch und küss mich!

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Küss mich! Ich bin ein verzauberter Prinz. Bis man den Prinz aber wiederbekommt, hat das Kind wunde Lippen.

    Meine Tochter stellt sich dieser Herausforderung aktuell jeden Abend und zwar mit grosser Begeisterung. Und ich kann sie verstehen.

    Denn das Buch ist wirklich witzig. Schon allein der Text in Reimform ist klasse. Ein wenig schnodderig und mit mimimi, aber auf sehr witzige Art.

    Hinzu kommen die schönen Illustrationen. Detailliert, bunt und wann sieht man schon mal einen Frosch mit gespitzten Lippen.

    Von uns also volle Kauf- und Leseempfehlung!
  19. Cover des Buches Kleines Schaf und großer Wolf - Der süße kleine Tiger (ISBN: 9783961855636)
    Steve Smallman

    Kleines Schaf und großer Wolf - Der süße kleine Tiger

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Vielleicht kennt der ein oder andere ja schon das kleine Schaf und den großen Wolf, denn dies ist bereits die vierte Geschichte mit ihnen. 

    Das kleine Schaf, der große Wolf und seit einiger Zeit auch das Krokodil Omlette sind eine Familie. Zugegeben eine ungewöhnliche, aber einfach wunderbare Familie. Sie unternehmen viel miteinander, haben Spaß und sorgen sich umeinander, wobei Krokodil Omlette so etwas wie der "Familienhund" beim Menschen ist. Das Schaf liebte es mit dem Krokodil Stöckchenwerfen zu spielen und da Omlette ein liebes, ein sehr liebes Krokodil ist spielte es gerne mit. Mal bringt es das Stöckchen, das das Schaf geworfen hatte zurück, mal kommt er mit etwas ganz anderem zurück. So ist das eben. Jeder ist so wie er ist. Ja

    und da wären wir dann auch schon mitten in der Geschichte, denn eines Tages kommt Omlette nicht mit dem Stöckchen, das Schaf geworfen hatte zurück, sondern mit einem nassen kleinen Tiger. Das Schaf ist sofort begeistert von dem kleinen kuscheligen Wesen und hätte es am liebsten behalten, doch Wolf stimmte dem nicht zu. Der kleine Kerl gehört zu seinen Eltern. Und  so dürfen wir sie am nächsten Tag auf die Reise zu den Tigereltern begleiten. Omlette gefiel Schafs Begeisterung für den kleinen Tiger nicht und noch viel weniger gefiel es ihm, das der kleine Tiger das Schaf so vereinnahmte. "Klein-Fluffy" wie Schaf den Tiger taufte tat auch wirklich alles dafür, das das kleine Schaf den Eindruck gewinnen musste, das er es sehr lieb hatte. 

    Wenn wir allerdings von außen auf das Geschehen schauen und den Tiger genau beobachten, dann können wir schon erahnen, das Omlettes Skepsis gegenüber dem Neuen nichts mit Eifersucht zu tun hat sondern durchaus berechtigt ist, nur das will das kleine Schaf in seiner Naivität und sicherlich auch mit seinem guten Herzen, nicht sehen. Deshalb macht Krokodil gute Mine zum "bösen" Spiel und ist einfach erst einmal nur wachsam. Der Weg zurück zur Tigerfamilie ist weit. Immer wieder gibt es Situationen, die das Schaf belustigend findet, Omlette aber mit Sorge erfüllte. Fluffys Verhalten ist absolut Tiger typisch aber keinesfalls freundlich gegenüber denen, die er als potentiellen Leckerbissen sieht, und wäre das kleine Schaf nicht so verliebt in die große Katze, dann würde es das bestimmt auch realisieren. 

    Ja, und was soll ich sagen, es kommt der Moment, da bewahrheiten sich Krokodils schlimmsten Befürchtungen. Was genau passiert und wie belustigend die Geschichte ausgeht verrate ich euch nicht, ihr sollt ja selbst noch Spaß beim Entdecken dieser einfühlsamen, ereignisreichen, emotionalen, spannenden, witzigen Geschichte haben. Nur so viel, die Situationskomik, die in den tollen Illustrationen hautnah miterlebt werden kann ist einfach hinreißend und mitreißend. Die Kinder, die durch die Bilder, einen Wissensvorsprung gegenüber dem Schaf haben, schlagen sich sehr schnell auf Omlettes Seite und sind sehr wachsam, was das Verhalten des kleinen Tigers anbelangt. Beim Vorlesen habe ich mehr als einmal erlebt, wie die Kinder durch Zurufe das Schaf warnen wollen, oder das Krokodil darin bestärken wachsam zu sein. Genauso wie sie sich später mit ihnen freuen und.... ach nein, mehr wird nicht verraten.

    Steve Smallman Geschichte beinhaltet viel, über das man sprechen kann, vor allem aber lässt sie erleben, was Familie füreinander da sein, auf einander acht geben bedeutet. 

    Absolut begeisternd sind die wundervollen, unglaublich ausdrucksstarken Zeichnungen, mit hinreißenden Mienenspielen der Figuren. Die Gesichtsausdrücke sprechen Bände und lassen einen immer wieder schmunzeln.

    Omlette, das kleine Schaf und der große Wolf sind eine tolle Familie, sind tolle Charaktere, sind Bilderbuchfiguren, die jeder schon beim Blick aufs Cover ins Herz schließt. 

    Oder etwas nicht?

    Schaut selbst!

  20. Cover des Buches Krokottilie (ISBN: 9783711740281)
    Grégoire Solotareff

    Krokottilie

    (5)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Ottilie ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat zwei Beine, zwei Arme, zwei Augen, einen Mund und geht zur Schule, denn am Fluss lernt sie beim Spielen, alles was sie wissen muss! Ihre Eltern lieben sie, schütteln aber ihre grünen Schuppenköpfe, denn ihre Tochter ist ein Krokottil! Sie spielt mit anderen Tieren am Fluss und einmal, als sie den Jungen Tom dort baden sieht, schwimmt sie zu ihm. Nachdem sie ihm versichert hat, ein Mädchen zu sein und ihm nichts zu tun, hört er auf zu schreien und sie freunden sich an. Ottilie ist glücklich, doch eines Tages, als eine Möwe in Ottlilies Reichweite vorbeifliegt, wird alles anders....


    Ottilie ist irgendwie schon ein normales kleines Mädchen, aber ein Krokodil-Mädchen. Wie so viele andere träumt sie sich in eine andere Welt und sehnt sich nach Spielen mit Freunden, statt Angst und Schrecken zu verbreiten. Als sie einen Freund findet wird die Welt gleich noch schöner! Langsam muss sie aber einsehen, dass sie die ist, die sie ist und kann die Augen nicht mehr vor ihrem großen Maul, ihrem langen Schwanz und den Schuppen verschließen. Doch als sie merkt, dass ihr Freund sie noch immer mag, obwohl ihm die ganze Zeit klar war, dass sie kein Menschenmädchen ist, lernt auch sie sich so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie ist. Denn egal ob Menschen oder Krokottil, beide sind ganz prima, auf ihre eigene Art! 


    Liebevoll und verständlich erzählt Grégoire Solotareff von dem kindlichen Problemen sich in der großen vielfältigen Welt zu finden und zu akzeptieren. Duch seine Wortspielerei mit Ottilies namen und dem ihrer Art Krokottil, gelingt ihm das mit humorvoller Leichtigkeit. Unterstrichen wird dies noch durch seine witzigen farbigen Illustrationen. Diese sind auf das Wesentliche reduziert und dadurch besonders ausdrucksstark. Die Vielfalt an Gesichtsausdrücken von Krokottlie hat mich wirklich beeindruckt. Auch hatte ich mir bisher nie Gedanken gemacht, wie wohl ein Krokodil mit Haaren aussieht. Tom hat ihr nämlich eine Perücke mit blonden Zöpfen geschenkt und Ottilie damit sehr glücklich gemacht. Auch wenn dies das schönste Geschenk ist, es ist das Geschenk und die Geste, die zählen, denn ob mit oder ohne Haare, bleibt sie doch immer sie selbst. Ab 3 Jahren.


    Witziges und liebevolles Bilderbuch zur kindlichen Identitässuche.  

  21. Cover des Buches Perlentiere bunt und plastisch (ISBN: 9783419563281)
    Ingrid Moras

    Perlentiere bunt und plastisch

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Als vor Jahren die Perlentiere total in waren, habe ich auch mit Freundinnen angefangen die niedlichen Tierchen zusammen zu knippern. Dabei hatten wir so manch lustige Stunde, sind aber manchmal auch daran verzweifelt. 

    Was sind Perlentiere? Die, die es nicht kennen, werden sich dies jetzt sicher Fragen. Perlentiere sind Tierchen aus kleinen Perlen - auch Rocailles genannt, die mit Hilfe eines Messingdrahtes zu wundervollen Wesen geformt werden können. Dabei ist dem Hobbybastler keine Grenze gesetzt. Es gibt zwei- und dreidimensionale Möglichkeiten, wobei die zweidimensionalen für Anfänger besonders gut geeignet sind. reihe für Reihe werden die Perlen aufgefädelt und so in bestimmten Farbschemen miteinander verbunden.

    Da man zu Beginn noch keine Ideen hat, was man denn alles aus den Perlen und dem Draht basteln kann, ist es schön, dass es ein Büchlein wie dieses her gibt. Durch die detaillierte Schritt für Schritt Anleitung zum anfertigen der Perlentierkörper bekommt man immer mehr ein Auge dafür, was möglich ist und was nicht, sodass man sich ab einem bestimmten Kenntnisgrad auch an eigene Formen wagen kann.
    In diesem Buch erhält man über zwei große Vorlagenbögen die Möglichkeit folgende Tiere zu basteln:

    - Elefant bunt/grau
    - Krokodile
    - Tukan, zweierlei bunte Papageien und Türkisvögel
    - Schildkröten
    - Mäuse, Katzen und Hunde
    - Pinguine, zweierlei Enten
    - Fische
    - Fantasietiere
    - Dachs und Otter
    - Frosch und Kiwi
    - Glücksschwein
    - Eisbär, Seehund und Delfin

    Ich persönlich habe diese Perlentiere geliebt und möchte dieses Büchlein auf jeden Fall weiter empfehlen. Bei uns im Bastelladen sind die Bücher noch immer zu haben und auch die Perlen sind noch immer erhältlich. Als Geschenk oder kleine Glücksbringer eigenen sich die Perlentiere immer.
  22. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss und der Schatz im Dschungel (ISBN: 9783570173527)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss und der Schatz im Dschungel

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Nalinja
    Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde (Matilda, das Stachelschwein, und Oskar, der Fressdrache) begeben sich auf eine gefährliche Schatzsuche. Würgeschlange, Tiger und Krokodil begegnen ihnen, aber ihre Suche und Ausdauer lohnt sich ....

    Meine/unsere Meinung:
    Die Bücher von Ingo Siegner (zumindest die, die wir schon kennen gelernt haben) sind einfach toll. Spannende, doch zugleich kindgerechte Texte (die sogar kurze Erklärungen zu einigen Begriffen enthalten) und niedliche Illustrationen der Figuren und Landschaften warten darauf, von den kleinen Lesern (und ihren großen Vorlesern) entdeckt zu werden.

    Und eine Schatzsuche ist natürlich nicht nur für Drachenkinder spannend, sondern ebenso für Menschenkinder. Dieser Band aus der beliebten Kokosnuss-Reihe gefällt uns sehr; mein Sohn lässt sich die Geschichte gerne vorlesen und er fiebert mit.
  23. Cover des Buches Der Junge mit dem Krokodil im Bauch (ISBN: 9783964437440)
    Franziska Frey

    Der Junge mit dem Krokodil im Bauch

    (8)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor
    EHRLICH....ich glaube das ganz viele Kinder ein Krokodil im Bauch haben ,so wie der Kleine Justus....
    Justus ist ein sehr abenteuerlustiges und aktives Kind und er liebt es auf Bäume zu klettern , direkt in sein wunderschönes Baumhaus. 
    Eines Tages kribbelt und grummelt es in seinem Bauch und als er in sich reinhört, bemerkt er das ein kleines Krokodil in seinem Bauch wohnt und es hat immer Hunger...Auf Pizza, Eis ,Limo und auf viele andere Leckereien...Das Krokodil im Bauch von Justus ,wird immer größer und schwerer und Justus auch.Als er es nicht mal mehr schafft ,locker und leicht in sein geliebtes Baumhaus zu Klettern , beschließt Justus, so kann es nicht weitergehen...Das Bauchkrokodil muß ausziehen !....
    Eine lustige und liebevolle Geschichte die den Kindern vermittelt, wie wichtig es ist sich gesund zu Ernähren.Kindgerecht und verständlich wird im Buch auch die Ernährungs Pyramide erklärt.Klasse auch die leckeren und gesunden Kinderrezepte am Ende des Buches.
    Die Autorin Franziska Frey, hat mal wieder ein sehr wertvolles Kinderbuch erschaffen mit farbenfrohen Illustrationen.Auch von DER MUHENDEN KATZE war ich begeistert.Wunderschöne Bilderbücher , die Kinder wichtige Werte vermitteln.Das Buch ist im FarbFux Verlag erschienen.
    Von mir eine 5 Sterneempfehlung.
  24. Cover des Buches Die Finstersteins – Teil 3: Den Letzten beißt das Krokodil! (ISBN: 9783742402509)
    Kai Lüftner

    Die Finstersteins – Teil 3: Den Letzten beißt das Krokodil!

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    KIDS-Rezension – Eltern und Kinder lesen gemeinsam.

     

    Es war unbeschreiblich, alle da versammelt zu sehen. Mein Herz ging auf und eine Zuversicht und Kraft durchströmte mich, wie ich sie noch nie gefühlt hatte. Nur zwei Gesichter zwischen all den so vertrauten kriegte ich nicht so recht ins Bild: die von Aaron und Adelbert Bärbach. Aber was soll’s? Momentan gab es andere Probleme zu klären. Wenn die gelöst waren, konnte ich das immer noch seltsam finden.

    Aus „Die Finstersteins III: Den letzten beisst das Krokodil“ von Kai Lüftner

     

    FAKTEN
     Das Buch „Die Finstersteins III: Den letzten beisst das Krokodil“ von Kai Lüftner ist erstmals im April 2018 im Coppenrath Verlag erschienen. Man kann es als gebundenes Buch, eBook und Hörbuch kaufen. Das hier ist der letzte von drei Bänden. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. 😊

     

    UNSERE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST
     Der beste Band von allen! Aufregend, spannend und absolut lustig!

     

    DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Unser Klappentext)
     Endlich scheinen Fred, seine Familie und die Finstersteins einmal durchatmen zu können. Das größte Problem besteht erst einmal darin, Sina und ihre Brüder an der Schule unterzubekommen. Und zwar so richtig. Doch wie es immer ist, hält eine solche Ruhe nicht lange an, solange der Feind mit finsteren Absichten um die Ecke wartet. Der Geheimbund „Die Erben“ ist den aus dem Steinschlaf erwachten Finstersteins noch immer auf den Fersen! Rassmus Habernuck schreckt vor nichts zurück und plötzlich verschwindet jemand, bei dem Fred das Herz in die Hose rutscht.

    Können sie das Familienmitglied der Finstersteins retten und vor dem Wahnsinn von Habernuck bewahren? Oder ist alles umsonst und sie alle fallen wieder der Versteinerung zum Opfer?

     

    SO HAT UNS DAS BUCH GEFALLEN
    Mein Sohn (7) sagt dazu:
     Das ist mein Lieblingsband der Reihe. Es war superspannend, cool und absolut lustig. Besonders hat mir das Ende gefallen. Aber Mama sagt, da darf ich Euch nichts verraten. Da müsst Ihr wohl leider selbst lesen oder Eure Eltern fragen, ob sie es vorlesen. 😉

    Ja, das habe ich wohl gesagt. ^^ Aber wir können Euch doch nicht einfach das Ende der Reihe verraten – wo kämen wir da hin? 😉

    Freut Euch lieber auf ein turbulentes und sehr spannendes Abenteuer. Irgendwie scheinen die Gefahren immer größer zu werden von Buch zu Buch. Aber wer Fred und seine Familie kennt, der weiß, dass sie sich immer etwas einfallen lassen. Und wenn sie nur reinstürmen und ihr Glück mit Improvisation versuchen.

    Bei der Rezension von Band 2 haben wir geschrieben, dass Band 3 schon richtig toll anfängt. Und was sollen wir sagen, er ging so weiter. Wir haben wieder viel gelacht, mitgefiebert und immer mal kurz die Luft angehalten, wenn es besonders spannend wurde.

    Wir sind wirklich ein bisschen traurig, dass die Geschichte um den Erwecker und der 400 Jahre alten Familie nun vorbei ist. Aber wir hatten so viel Spaß daran, dass wir gerne mehr von Kai Lüfter lesen würden!

     

    SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH
    Beste Bewertung!
    5 von 5 Goldenen Zahnrädchen
     ©Teja Ciolczyk, 06.10.2020

     

    SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DIE REIHE ALS GANZES
    Beste Bewertung!
    5 von 5 Goldenen Zahnrädchen
     ©Teja Ciolczyk, 06.10.2020

     

     

     

     

    _______________________________________________

    FÜR DIE ELTERN
    Liebe Eltern,
    das Buch ist ab 9 Jahren empfohlen und ich stimme dieser Einschätzung zu. Die Ausdrucksweise und teilweise längeren Sätze können dann besser gelesen, verarbeitet und verstanden werden.
    Man kann die Bücher auch sehr gut vorlesen. Da müsst Ihr Euer Kind allerdings selbst einschätzen. Ich denke jedoch, 7 (das Alter meines Sohnes) ist schon die untere Grenze. Die Kinder sollten auf jeden Fall in die Schule gehen, um den Alltag dort nachvollziehen zu können.
    Gruselig ist es nicht wirklich – eher spannend. Ab und an kommt mal etwas wie „Meine Fresse“, „Zusammenscheißen“ etc. Es hält sich jedoch in Grenzen und ist in meinen Augen vollkommen harmlos. Die Sprache ist eben auf Kinder in diesem Alter zurechtgeschnitten. Dennoch herrscht ein toller Schreibstil vor und die Kids werden mit einem sehr guten Deutsch, aber auch ein wenig Berliner Dialekt konfrontiert. Eine für mich gelungene Mischung.
    Wichtig ist vielleicht noch, dass Baba, Freds Mutter, alleinerziehend ist und einen Mann kennenlernt. Es ist aus Sicht des Kindes beschrieben und witzig und liebevoll dargestellt.
    Hier wird es ein wenig gruselig auf anderer Ebene. Denn der fiese Habernuck ist sehr alt (400 Jahre – ohne versteinert zu sein) und krank. Er selbst droht immer mehr zu versteinern und das wird auch bildlich dargestellt. Seine Enkelin sorgt dann mit einem Serum dafür, dass er vollends versteinert. Auch Peppi wird von Habernuck versteinert, man liest aber ganz am Ende, dass die Liebe zwischen Fred und Sinaista ihn wieder aufgeweckt hat. Auch Habernuck ist vom Friedhof verschwunden und man kann davon ausgehen, dass er gar nicht wirklich tot ist.
    Wie immer empfehle ich, dass Ihr das Buch vielleicht zuerst selbst lest, um abschätzen zu können, ob es zu Eurem Kind passt.

    Über den Autor:
    Kai Lüftner, geb. 1975 in Berlin, arbeitete als Streetworker, Kabarettist, Sozialarbeiter, Pizza-Fahrer, Türsteher, Liedtexter, Comedy-Autor, Konzertveranstalter, Komponist und Musiker, Radioredakteur sowie in Alten- und Kinderheimen. Heute verdient er sein Geld als Hörbuchbearbeiter, Regisseur und Kinderbuchautor.
     Er ist Vater eines Sohnes und lebt in Berlin-Köpenick. In seiner Freizeit macht er Kampfsport, lässt sich tätowieren, engagiert sich im Tierschutz, liest viel, hört und macht Musik, sammelt Münzen, geht auf Schatzsuche und geht mit dem Hund Gassi.

     

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks