Bücher mit dem Tag "kryptographie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kryptographie" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1) (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Andreas

    Kaleidra war für mich ein sehr spannendes Buch, die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich konnte einfach nicht aufhören das Buch zu lesen. Am Anfang ging die Geschichte für mich etwas schleppend los, aber im laufe der Seiten wurde sie enorm spannend ! Der Schreibstil der Autorin hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen und bin absolut begeistert gewesen.

    Die Protagonistin fand ich anfangs sehr Gewöhnungsbedürftig mit ihrer etwas harten Art, aber im laufe der Geschichte fand ich sie immer besser. Der Protagonist, Ben, war für mich ein klasse Mensch, der auch erst sehr zurückhaltend wirkte und sehr bedacht, aber dies hat man im laufe der Story einfach mitbekommen wir er immer lockerer wurde. Das Buch verleitet einfach dazu weiterzulesen. Meiner Meinung nach ist es ein enormer Cliffhanger am Ende des Buches, das bedeutet man muss es wirklich zusammenhängend mit dem 2. Band lesen.

  2. Cover des Buches Endgame 1. Die Auserwählten (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame 1. Die Auserwählten

     (781)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Lange Zeit hatte ich den ersten Band der Trilogie liegen. Aber ich wollte damit erst starten, wenn ich den Rest der Trilogie auch mein Eigenen nennen konnte. Ich hatte.mir in den Kopf gesetzt, dass es eine der wenigen Reihen ist, die ich komplett lesen wollte. Alle drei Bücher nacheinander durchlesen. Naja, natürlich nur, wenn mich Band 1 auch wirklich überzeugen konnte. Wenn nicht, dann halt nicht.

    Wie gut, dass mich das Buch überzeugen konnte. Aber nicht nur das, sondern auch noch absolut begeistern. Es ist das letzte Buch, welches ich 2020 beendet habe und das tatsächlich mit einem richtigen Paukenschlag.


    Ich bin absolut hin und weg von der Geschichte. Es geht um Rätsel, eben um ein Game und das Überleben von der Menschheit oder eher das Ableben, also das End. Und der Titel verspricht nicht zu wenig. Auch wenn der Grund für das Ganze wieder etwas ist, was ich eigentlich ungerne lese… Ich habe mich von meinem Vorurteil losgemacht und es hingenommen. Und es passt einfach dazu. Zu der ganzen Geschichte. Etwas, was ich eigentlich nicht mag, macht das Buch rund. Man muss einfach mal über den Tellerrand schauen.

    Ja, es ist kryptisch von mir, aber ich möchte nicht spoilern.


    Es wird so rasant erzählt. Die Kapitel teilweise sehr kurz. Aber genau das macht es so spannend. Der Autor macht es an den richtigen Stellen, so dass direkt noch mehr Spannung aufkommt. Ansich schafft der Autor es aber generell eine extrem gute Spannung aufrecht zu erhalten. Auch wenn alles aus dem Kopf des Autor entstanden ist, hat man das Gefühl, dass er Erlebtes niederschreiben. Es ist einfach mega gut und ich lese gerne seine Worte.


    12 Charaktere sind es, aber nicht alle dürfen erzählen. Aus Gründen. Mit den Kapiteln springen auch die Sichtweisen, wobei auch gerne mal 3-4 Charaktere ein Kapitel zusammen haben. Genauso rasant wie die Geschichte an sich ist, wechseln auch die Charaktere durch. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich, alles Teenies bzw. Kids.

    Ich finde es großartig, wie die Charaktere aufgebaut sind. Sie haben alle ihre Vergangenheit und Ahnen, von denen ich auch gerne mehr gelesen hätte. Aber das ist nicht relevant für das Buch.


    Auch von den einzelnen Settings hätte ich gerne mehr gelesen, aber auch das ist absolut irrelevant für die Geschichte. Diese Fakten hätten das Buch schon sehr in die Länge gezogen.


    Was für ein krasses und absolut fieses Ende. Einerseits total krank und andererseits total spannend. Wie gut, dass ich Band 2 da hab und direkt weiter lesen konnte.

    Von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch.

  3. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.664)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Anfangs ist die Geschichte sehr langatmig und nimmt kaum an Fahrt auf. Grund dafür sind die vielen Fachbegriffe, mit denen Dan Brown um sich wirft. Doch nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die gefühlten endloslangen Erklärungen sind zäh wie Kaugummi und machen den Start für Laien ziemlich holprig. Die Thematik an sich ist jedoch spannend und trifft auch heute noch einen wunden Punkt. 

    Alles in allem, erfährt man so einiges aus der Welt der Kryptologie und Cyberspionage. Leider scheinen die Fakten im Buch, nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen (laut Wikipedia). Hierzu sollte man bedenken, dass dieses Buch kein Sachbuch darstellt, sondern der Unterhaltung dient. Deswegen ist es legitim, dass auch Fiktion und Fantasie darin eingewoben sind. Einige andere Fehler hätten jedoch durch bessere Recherche ausgemerzt werden können (z.B.: Die Atombombe von Hiroshima hieß Little Boy und nicht Big Boy). Ansonsten ist das Buch sowohl kulturell und auch wissenschaftlich gut recherchiert. 

    Trotz der Startschwierigkeiten lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, bietet Spannung und interessante Wendungen. Insbesondere die kurzen und knackigen Kapitel aber auch die verschiedenen Handlungsstränge treiben die Geschichte voran und halten die Spannung aufrecht. Es lohnt sich also dranzubleiben.

    Die Charaktere und Handlungen sind für mich nicht immer zu 100% stimmig. Zum Beispiel stellt sich Susan, entgegen ihrem IQ von 170, manchmal doof an und ist schwer von Begriff, was ungläubiges Kopfschütteln zur Folge hat. Das Ende selbst, wirkt in die Länge gezogen und völlig unrealistisch. Denn, während die gesamte Elite der NSA (sozusagen die Besten der Besten) versucht den Code zu knacken, springt selbst einem Laien die Lösung direkt ins Auge. Ein weiteres grosses Fragezeichen tut sich bei mir auf, als Hacker versuchen, in die Datenbank der NSA einzudringen. Ist es nicht sinnvoll die Datenbank vom Internet zu trennen, damit die Hacker nicht mehr darauf zugreifen können? Oder auch David Becker, Partner der Chefkryptographin Susan, mutiert zu einem wahren Actionhelden und entkommt mit viel Glück allerlei brenzligen Situationen. Oder der Profikiller, der jedes seiner Opfer mit nur einem Schuss tötet, schiesst plötzlich mehrere Male daneben. All solche Dinge wirken nicht stimmig.

    Zudem fehlt hier ein Abschluss. Meiner Meinung nach wirkte der Schluss abgehackt. Viele Fragen bleiben offen und ungeklärt (wie z.B.: Wie geht es jetzt mit der Kryptologie-Abteilung weiter?).

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl die Geschichte teils sehr langatmig ist, war es ein spannender Thriller und für mich ein toller Zeitvertreib, weshalb ich den Thriller gerne allen Dan Brown- und Thriller-Liebhabern weiterempfehle.

  4. Cover des Buches Enigma (ISBN: 9783453184831)
    Robert Harris

    Enigma

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel
    Mit "Enigma" begibt sich der studierte Historiker und Bestsellerautor Robert Harris einmal mehr in die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

    Inhalt:
    Ort der Handlung ist Bletchley Park im Jahr 1942: Die Briten arbeiten fieberhaft an der Entschlüsselung der Enigma-Codes, vor allem des U-Boot-Codes Shark. Einer der führenden Wissenschaftler, die mit Shark betraut ist, ist Tom Jericho. Ihm ist es bereits einmal gelungen, Shark zu knacken, kurz darauf hatte er einen Zusammenbruch und musste Bletchley Park aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Grund des Zusammenbruchs: Die Liebe zu einer Frau. Doch als er zurückkehrt verschwindet diese plötzlich vom Erdboden und bald stellt sich die Frage. Warum? Ist ihr etwas zugestoßen? Ist sie eine Spionin?
    Und neben all dem droht ein verheerend großer Angriff der deutschen U-Boot-Flotte, der nur verhindert werden kann, wenn es Toms Team rechtzeitig gelingt, Shark erneut zu knacken. Die Uhr tickt...

    Meine Meinung:
    Die Welt der Kryptographie ist komplex und ungemein kompliziert. Auch nachdem ich dieses Werk und einige Hintergrundinfos gelesen habe, kann ich nur ansatzweise behaupten, etwas von Toms Arbeit verstanden zu haben. Doch auch ohne dieses Verständnis ist der Roman spannend und überraschend bis zur letzten Seite. Harris' Erzählstil hat mich einmal mehr überzeugt, auch wenn ich den Einstieg wie hier in Retrospektive so von ihm nicht so kenne.

    Die Charaktere werden zwar nicht detailliert beschrieben (mit Ausnahme von Tom), dennoch kann  man sich ein gutes Bild von ihnen und ihren Charakterzügen machen. Das Genie Tom war mir zwar hin und wieder etwas zu schnell mit seinen Handlungen und Gedankengängen, aber doch auf seine verschrobene Art sehr sympathisch.

    Fazit:
    "Enigma" war ein spannendes Lesevergnügen. Auch wenn ich den fachlichen Themen teilweise nicht so ganz folgen konnte und auch Toms Handeln mir nicht immer ganz schlüssig war, hat mich das Werk dennoch durch seine Spannung und seine Charaktere überzeugt.

  5. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783423211109)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

     (344)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Bei den ersten 50 Seiten hätte ich fast aufgegeben. Ecos langatmige Satzgebilde mit noch langatmiger Einführung, aber dann überschlugen sich die Ereignisse, dass ich mit dem Lesen nicht nachgekommen bin. Und dann wieder langatmige Passage. So ging es das ganze Buch durch. 

    Gut, das ist man von Eco gewohnt - der Autor will  beweisen, wie akribisch er recherchiert hat - bei dieser Geschichte war es aber extrem. 

    Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen, Ecos Stil mag man, oder eben nicht. Ich gehöre halt zu erster Gruppe. 

  6. Cover des Buches Die achte Offenbarung (ISBN: 9783746629179)
    Karl Olsberg

    Die achte Offenbarung

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Paulus Brenner erhält ein Buch, das aus dem 15. Jahrhundert stammen soll. Es soll seiner Großmutter, die im Dritten Reich ums Leben gekommen ist, gehört haben und nun soll es zurück in den Familienbesitz. Doch es ist verschlüsselt. Brenner, der sich mit Verschlüsselungsmethoden ein wenig auskennt, macht sich daran, den Text zu entschlüsseln. Der Text handelt von wahren historischen Begebenheiten, die zu Lebzeiten des Autors noch nicht geschehen sein konnten, und die der Autor von einem Engel erfahren haben soll. Brenner ist hin und hergerissen, ob das Buch tatsächlich die Wahrheit sagt, oder ob es sich um eine gut gemachte Fälschung handelt. Zudem wird bei Brenner eingebrochen und er wird gejagt von Leuten, die es auf das Buch abgesehen haben. Gleichzeitig verschwindet in den USA ein hochgefährliches Virus.
    Der Schreibstil ist flüssig und die historischen und fachlichen Hintergründe sind gut recherchiert. Der Spannungsaufbau ist gut gelungen, nur in der Mitte des Buches hängt es ein wenig, was aber nicht besonders schlimm ist. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, als zu Paul Brenner jemand Kontakt aufnimmt und die Geschehnisse als Roman und nicht als Sachbuch veröffentlichen will. Somit erzeugt der Autor das Gefühl, das das ganze vielleicht tatsächlich so stattgefunden haben kann. Für Fans von Dan Brown und Verschwörungsthrillern ganz klar eine Empfehlung.

  7. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.164)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Ein gutes Buch, wie alle von Dan Brown

  8. Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 9783442455126)
    Neal Stephenson

    Cryptonomicon

     (100)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Komplizierte Schreibweise und abstrakte Gedankenergüsse des Autors haben mich nach etwa 70 Seiten aufgeben lassen.

  9. Cover des Buches Kryptum (ISBN: 9783423210867)
    Agustín Sánchez Vidal

    Kryptum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Laut Nachwort lag das Hauptaugenmerk auf einer spannenden Handlung. Nachdem ich durchgehalten habe bis zum Ende, frage ich mich jetzt wirklich, wo denn die spannende Stelle war. Die habe ich wohl überlesen.

    Am Anfang ist das Buch erschreckend katholisch - wirklich die volle Breitseite -, dann wird es historisch, aber immer noch nicht spannend, und dann folgt das Ende. Ein paar Leute kommen zu Tode, viele kämpfen sich in unterirdischen Höhlen unter einer spanischen Stadt durch, alles auf der Suche nach einem Codex. Zum Schluß lösen sie das Rätsel der zerschnittenen Teile und können den Inhalt interpretieren, - aber man ist nicht erleichtert über die Lösung.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und eine Menge Leute in unterschiedlichen Zeitepochen reisen in unterschiedliche Gebiete. Wie bei Karl May kommen Nicht-Mohammedaner bis in die Kaaba. Allein das macht das Ganze völlig unglaubwürdig. Das Buch muß ich nicht haben, einmal reicht.

  10. Cover des Buches Geheime Botschaften (ISBN: 9783423330718)
    Simon Singh

    Geheime Botschaften

     (66)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderDyle

    Der Autor stellt die Geschichte der Kryptographie vor, die Verschlüsselungsmethoden und wie sie gebrochen wurden. Für Mystery und Spionagethriller-Liebhaber empfehlenswert, man kann dann Bücher von Dan Brown und ähnliches noch mehr geniesen. Auf jeden Fall sehr lesenswert.

  11. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783785714775)
    Dan Brown

    Diabolus

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Da ich von "Das Symbol" und "Inferno" leider etwas enttäuscht wurde, wollte ich es mit älteren Büchern von ihm probieren. Leider ist "Diabolus" genau wie die oberen 2 Werke nicht auf der Höhe seinen Bestsellern "Illuminati" und "Sakrileg".
    Die Darsteller bleiben blass und die Story schafft es nicht einen wirklich zu fesseln.
  12. Cover des Buches Nicht zu knacken (ISBN: 9783446429239)
    Klaus Schmeh

    Nicht zu knacken

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Westermann und Fräulein Gabriele (ISBN: 9783423216906)
    Katharina Münk

    Westermann und Fräulein Gabriele

     (13)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika
    Das Cover:
    Schlicht, grün, eine Schreibmaschine.

    Zum Buch:
    Richard Westermann ist Abteilungsleiter für Neuentwicklungen in einem großen IT-Konzern. Um sich zu entspannen, geht er uneingeladen auf Beerdigungen. Eines Tages bekommt er einen Einladung zur Beerdigung des Schriftsteller Höfer. Irritiert und geschmeichelt geht er hin und erblick auf dem Sarg eine alte Schreibmaschine. Von dem Moment an, ist er fasziniert. Er muss sie besitzen, ersteht aber "nur" das Modell Gabriele. Mit der Schreibmaschine im Reisekoffer beschreitet er nun ganz andere Wege und stellt ohne große Absicht die Firmenkultur auf den Kopf.

    Meine Meinung:
    Als der Buch erschien, wanderte es direkt auf meine Wunschliste. Ich wusste jetzt, knapp drei Jahre später nicht warum. Vielleicht war es das Wort Fräulein, was ich so lange nicht gehört hatte, vielleicht das grüne Cover (meine Lieblingsfarbe) oder vielleicht doch die Schreibmaschine, da ich seid meiner Kindheit eine besitze.

    Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe selten so gelitten mit den Pappnasen in der IT-Branche (in der auch ich arbeite). Ich hatte selten so viel Spaß beim Lesen der seltsamen Verwicklungen, in die sich Westermann verstrickt, mit dem Chef, mit den Kollegen, mit der Nachbarin, mit seiner Mutter, mit dem Schreibmaschinenhändler, mit Höfers Sohn.

    Katharina Münks Erzählstil ist einfach zu folgen, ihre Charaktere amüsieren und gerade die verklemmte Art von Richard Westermann hat schon wieder Charme.

    Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Umbenennung von Begriffen in unsere bekannten Welt, entweder um keinen Bezug zu realen Dingen zu haben oder um es gerade hervor zu rufen. Da bin ich mir nicht sicher (IBT, Happle, stroogeln).

    Fazit:
    Ich habe meine Schreibmaschine bei meiner Mutter abgeholt. Sie hat das Farbband falschrum eingespannt.
    Nach fast zwanzig Jahren PC-Tastaturen tuen einem die Finger weh, wenn man mal wieder seinen Anschlag testet.
  14. Cover des Buches Mustererkennung (ISBN: 9783453522046)
    William Gibson

    Mustererkennung

     (38)
    Aktuelle Rezension von: TomMaurer

    MUSTERERKENNUNG ist ein Spionagethriller der leisen Töne – und das ist gut so. Gibson schreibt am besten, wenn er nah bei seinen Charakteren und im Moment bleibt, den Details seiner Welt viel Aufmerksamkeit schenkt und die diffuse Spannung zwischen den Figuren thematisiert. Diese Passagen tragen diesen unaufgeregten, fast stillen Roman über weite Strecken bis zu einem Finale, das dann leider unterwältigt, auch weil die Karten – einmal aufgedeckt – wenig beeindrucken.

    Dennoch hallt die Geschichte über die "Coolhunterin" Caye Pollard, die auf der Suche nach dem bzw. den Urheber/innen mysteriöser Videoclips quer durch die Welt jettet, nach. Das liegt eben auch daran, dass den "Nebenschauplätzen" hier so viel Raum gegeben wird. So entsteht eine Welt, in der man sich gerne bewegt und als Leser bald heimisch fühlt.

    Klar, was Gibson vor über 20 Jahren an technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen voraussagte, hat sich mittlerweile überholt oder ist so nicht eingetreten. Doch MUSTERERKENNUNG will auch kein zweiter NEUROMANCER sein. Der erste Teil einer (damals) neuen Trilogie scheint mehr an den titelgebenden Mustern als an Zukunftsvisionen interessiert gewesen zu sein, bringt aber die gleichen Qualitäten mit, die auch Gibsons andere Romane auszeichnen.

    Was Stilistik und Erzählweise betrifft, macht Gibson dabei niemand so leicht etwas vor. Seine nüchtern-detaillierte, doch stets emotional zugängliche Art zu schreiben harmoniert hervorragend mit der Handlung und ihren Themen. Gibson schreibt präzise, aber auch locker, in einer Mischung, die ich auch heute noch hochinteressant finde. MUSTERERKENNUNG so lange nach Veröffentlichung zu lesen, zeigt vor allem: Ob man nun seiner Zeit voraus ist oder nicht – gutes Erzählhandwerk ist zeitlos.

    Fazit: Stilistisch ein Erlebnis, über weite Strecken unterhaltsam, am Ende und im Gesamtbild aber "nur" gut.

  15. Cover des Buches Das Foucaultsche Pendel (ISBN: 9783867177917)
    Umberto Eco

    Das Foucaultsche Pendel

     (15)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Hacking (ISBN: 9783898645362)
    Jon Erickson

    Hacking

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Inside WikiLeaks (ISBN: 9783548374390)
    Daniel Domscheit-Berg

    Inside WikiLeaks

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    In diesem Buch beschreibt der Autor seine Zeit bei WikiLeaks, einer Internetseite, auf der strenggeheime Dokumente veröffentlicht werden. Doch dieses Leben hat auch seine Schattenseiten, welche der Autor aus eigener Erfahrung schildert. . Da ich schon viel über das Leben eines Computerhackers weiß, kann man dieses Buch nicht mehr schocken. Gegenüber manch anderen Sachen erscheint dieses Leben sogar recht harmlos. Trotz allem möchte ich mit niemanden von WikiLeaks tauschen. Es hat einfach keine schockierende Wirkung auf mich, was der Leser in diesem Buch erfährt. Man merkt, dass der Autor kein Schriftsteller ist, denn der Stil ist teilweise katastrophal und zwischendurch sogar etwas langweilig. Doch wen das Thema interessiert, der sollte sich dieses Buch doch einmal anschauen.
  18. Cover des Buches Spurlos & Verschlüsselt! (ISBN: 9783944342511)
    Tobias Gillen

    Spurlos & Verschlüsselt!

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Sicherheit und Kryptographie im Internet (ISBN: 9783834808141)
  20. Cover des Buches Handbuch der Java-Programmierung, Studentenausgabe m. DVD-ROM (ISBN: 9783827328151)
  21. Cover des Buches Wien. Geheimnisse einer Stadt (ISBN: 9783854317302)
    Gabriele Lukacs

    Wien. Geheimnisse einer Stadt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Worum es geht
    Gabriele Lukacs zeigt ihren Lesern in diesem reich bebilderten Band ein "etwas anderes" Porträt der Stadt Wien. Vorgestellt werden zwar viele der üblichen touristischen Sehenswürdigkeiten, doch lernt sie der erstaunte Besucher bzw. Leser unter einem ganz neuen Blickwinkel kennen. Die Autorin, die mir ihren "Mystery Tours" bereits einen großen Personenkreis als Stadtführerin angesprochen hat, führt ihre Klientel weit in die Vergangenheit, um sie mit dem mystischen und magischen Denken unserer Vorfahren bekannt zu machen.
    Jahrhundertelang gehörten Zahlen und Symbole, geheime Codes und Schriften ganz selbstverständlich zum Alltag bestimmter Bevölkerungsschichten bzw. Berufsgruppen. Kaum eine Kirche, ein Schloss, eine Parkanlage, die nicht nach den Regeln einer rätselhaften Zahlensymbolik errichtet wurden. Wer offenen und aufmerksamen Sinnes durch Wien wandert, wird nach der Lektüre viele Hinweise an Gebäuden und Denkmälern erkennen, aber auch für größere Zusammenhänge bietet das vorliegende Buch eine gute Hilfestellung.

    Wie es mir gefallen hat
    Mit diesem schönen Bildband eröffnet sich dem Leser ein Blick auf eine ganz und gar fantastische und faszinierende Welt. Was heute jedoch geheimnisvoll und fremd anmutet, sich manchmal jeder Auflösung entzieht, gehörte jahrhundertelang ganz selbstverständlich zur damaligen Alltagswelt.
    Schon die Stadtgründung Wiens im 12. Jahrhundert fördert im Hinblick auf die ältesten Kirchen Erstaunliches zutage, und diese "Aha-Erlebnisse" bleiben dem Leser buchstäblich bis zur letzten Seite erhalten. Vom Pentagramm, das sich dem Eingeweihten über dem Schönbrunner Schlosspark offenbart, werden die wenigsten Wienbesucher (und wohl auch nicht viele Einheimische) Kenntnis haben. Die barocke Gartenanlage wurde nach hermetischen und kabbalistischen Prinzipien errichtet, und enthält viele verborgene Geheimnisse. Sogar die Entwürfe der Beete, aber auch der Schönbrunner Berg mit der Gloriette und der Obelisk mit seinen ägyptischen Hieroglyphen verkörpern die Philosophie der Freimaurer, Rosenkreuzer und Illuminaten.
    Zwischen Schönbrunn und dem zweiten Highlight dieses Buches, dem Stephansdom, der nicht nur durch seine Maße, sondern durch jeden Stein zu seinen Besuchern spricht, sofern man die Zahlen und Zeichen zu deuten versteht, liegt eine unglaubliche Fülle wenig bekannten Wissens. Die Autorin erklärt uns die Zahlenmystik des Renaissancekaisers Maximilian II., oder die Vorlieben der Habsburger für Geheimschriften und Geheimcodes, die oft nur teilweise entschlüsselt werden konnten. Was es mit Friedrich III. rätselhaftem Motto A. E. I. O. U. auf sich hat, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Aber auch Friedrichs Sohn Maximilian I. hatte einen Hang zur Geheimniskrämerei. Seine Tagebücher, die er in einer selbst erfundenen Geheimschrift verfasste, wurden bis heute nicht entziffert.
    Fasziniert haben mich aber auch die Chiffren der Barockzeit, Chronogramme, die dem Kundigen allerhand Wissenswertes über ein Bauwerk verraten. Und so stolpert der Leser weiter auf Schritt und Tritt über rätselhafte Zeichen und Symbole, sei es am Federlhof oder am Schweizertor, bis er schließlich sinnend vor dem Runentor steht, das den Eingang zum Bundeskanzleramt ziert.
    Die Fassade der Franziskanerkirche bietet dem Betrachter gar ein göttliches Wortspiel, ehe er sich im Kircheninneren fragt, wie wohl eine Axt in den Oberarm der Madonna am Hochaltar geraten konnte. 
    Was bedeutet in Stein gemeißeltes Gebäck? Und warum hängt ausgerechnet ein Steinwürfel in einer Greifzange über einem kunstvoll geschnitzten Eingangstor, das voll tiefer Symbolik steckt? Das Tor ist unverschlossen, hat weder Türklopfer noch Glocke, und gewährt trotzdem nur einem kleinen Kreis Eingeweihter Zutritt.
    Die Donaumetropole, genauer gesagt, die Minoritenkirche, birgt tatsächlich eine Sensation, nämlich Leonardo da Vincis "Letztes Abendmahl" als weltweit einzige Kopie nach den Originalmaßen. Welche verschlüsselte, nahezu unglaubliche Botschaften das Bild enthält, und warum diese 200 Jahre alte Kopie dem Original näher ist als das Original selbst, erklärt Frau Lukacs genauso charmant wie noch viele andere Geheimnisse "ihrer Stadt".
    Zu den Botschaften aus einer sehr fernen Vergangenheit gesellen sich aber auch Geheimcodes jüngeren Datums, und selbst im Internetzeitalter wird auf Geheimzeichen zurückgegriffen, um die Stadt Wien (und viele andere Städte weltweit) mit Pixel Codes zu "erobern".
    Die geprüfte Fremden- und Wanderführerin versteht ihr unglaubliches Wissen so verständlich und unterhaltsam weiterzugeben, dass der Wunsch erwacht, selbst auf Erkundungstour zu gehen, um das bisher Gelesene weiter zu vertiefen. Gabriele Lukacs hat ein unheimlich interessantes und spannendes Buch vorgelegt, das nicht nur Touristen begeistern wird. Auch gebürtige, an ihrer Stadt interessierte Wiener können darin sicher noch so manche Neuigkeit entdecken.
    Großes Lob gebührt auch dem Fotografen Sven Posch, der dem Buch durch seine wunderschönen, stimmungsvollen Bilder eine bezaubernd-geheimnisvolle Atmosphäre verleiht.
  22. Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 0060512806)
    Neal Stephenson

    Cryptonomicon

     (21)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Kryptographie (ISBN: 9783897211551)
    Gisbert W. Selke

    Kryptographie

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches PopCo (ISBN: 9783644446014)
    Scarlett Thomas

    PopCo

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Nessie1980
    Gesellschaftskritik? Coming-of-Age-Roman? Mathematik-Lehrbuch? Dechiffrierungsnachschlagewerk? Verschwörungsthriller? ... Es scheint, als habe sich Scarlett Thomas nicht entscheiden können, was sie schreiben will, und kurzerhand alles miteinander vermixt und es in diesem Buch blockweise nebeneinander gestellt. Je nachdem, welchen "Block" ich gerade gelesen habe, schwankte ich zwischen 2 und 4 Sternen für diese Geschichte über eine so genannte Kreative in einem Spielzeugkonzern, die während eines Workshops beginnt, ihr Engagement für die Firma zu hinterfragen. Die Abschnitte über ihr Medaillon mit geheimnisvoller Inschrift, die Schilderung der Arbeit ihrer Grosseltern auf der Suche nach der Entschlüsselung grosser Geheimnisse und auch Teile ihrer Kindheit und ihre Erfahrungen während des Kreativ-Workshops konnten mich durchaus fesseln. Die ausufernde Schilderung verschiedener Kodierungstechniken, das seitenlange Gerede über Prim- oder Erdös-Zahlen und das aufgesetzt wirkende Ereifern über die Ungerechtigkeiten der Welt hingegen nicht. Zum Schluss verkommt der Roman zu einem kindischen Aufruf, die Welt zu retten, indem man Veganer wird und die Grosskonzerne "von innen heraus" zerstört. Die Absicht dahinter mag edel sein, die dafür gewählte Holzhammermethode ist es nicht. Schade.

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