Bücher mit dem Tag "kuchen"
146 Bücher
- Kiera Cass
Siren
(679)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich bin wirklich leicht in die Geschichte reingekommen – es war sofort verständlich, hatte ein angenehmes Tempo und einen schönen, ruhigen Einstieg.
Kahlen mochte ich von Anfang an. Sie ist schlau, sanft, nachdenklich und hat etwas sehr Besonderes an sich, was sie als Protagonistin interessant macht. Auch Akinli war richtig liebenswert, und zusammen haben die beiden für mich total gut funktioniert. Ihre Verbindung hat sich für mich echt angefühlt, auch wenn es stellenweise ein bisschen schnell ging.
Der Sirenen-Mythos war für mich komplett neu und ich fand ihn überraschend spannend umgesetzt. Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Sirenenschwestern – das war wie eine gefundene Familie, sehr warm, sehr unterstützend und irgendwie ein Highlight der Geschichte.
Die Atmosphäre im Buch ist eindeutig magisch, aber stellenweise auch düster – eine Mischung, die richtig gut gepasst hat. Emotional hat mich nichts extrem getroffen, aber es war insgesamt stimmig und angenehm zu lesen.
Der Schreibstil war typisch Kiera Cass: leicht, zugänglich und bildhaft, ohne zu kitschig zu werden.
Das Ende fand ich ein bisschen abrupt, obwohl es grundsätzlich gut abgeschlossen war. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte definitiv gut getan.
Fazit:
Ein ruhiges, stimmungsvolles Buch mit einer schönen Idee, sympathischen Figuren und einer magischen Atmosphäre. Kein Highlight, aber definitiv lesenswert.
- Dora Heldt
Böse Leute
(149)Aktuelle Rezension von: Katja1978„Ein absolutes Lesehighlight! ‘Böse Leute’ ist ein wunderbar erzählter Kriminalroman mit einem ganz eigenen Charme, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Dora Heldt schafft es mit ihrem federleichten, gleichzeitig sehr präzisen Stil, nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern vor allem die norddeutsche Mentalität und die besondere Atmosphäre von Sylt authentisch lebendig werden zu lassen. Der Schauplatz wird so detailreich geschildert, dass man beim Lesen förmlich die salzige Luft der Nordsee spürt und die Orte genau vor Augen hat – ein absolutes Vergnügen für Sylt‑Liebhaber wie mich!
Die Handlung rund um eine mysteriöse Einbruchserie – bei der nicht etwa die Luxusvillen der Inselprominenz, sondern die Häuser alleinstehender alter Damen betroffen sind – ist witzig, skurril und spannend zugleich aufgebaut. Unsere Ermittler? Keine klassischen Krimi‑Helden, sondern vier herrlich sympathische Rentner, angeführt vom frisch pensionierten Ex‑Hauptkommissar Karl Sönnigsen, der seinen Ruhestand partout nicht genießen kann. Gemeinsam mit seinem Freund Onno, Chorschwester Inge und der lieben Strohwitwe Charlotte entwickelt sich ein Ermittlerquartett, das nicht nur mit unorthodoxen Methoden brilliert, sondern auch für viele herzliche und humorvolle Momente sorgt.
Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist die Mischung aus Humor, Menschlichkeit, cleverer Beobachtungsgabe und einer Prise Krimi‑Spannung – ganz ohne brutales Gemetzel oder düstere Thriller‑Atmosphäre. Stattdessen bietet Heldt eine charmante, gut strukturierte Geschichte mit liebenswerten Figuren, einem angenehm leichten Erzähltempo und vielen kleinen Alltagsszenen, die zum Schmunzeln einladen. Genau diese Kombination macht ‚Böse Leute‘ zur perfekten Lektüre für gemütliche Lesestunden, sei es auf dem Sofa oder am Strand – ein Cosy‑Crime, der süchtig macht und Lust auf mehr Abenteuer mit Karl & Co. weckt! Auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Generationen wird hier sehr gut dargestellt.
Absolute Empfehlung – ein Krimi, der Humor, Sylt‑Flair und liebenswerte Charaktere perfekt vereint!“ Auch als Hörbuch absolut zu empfehlen, da die Sprecherin es sehr toll und spannend erzählt.
- Kathryn Littlewood
Die Glücksbäckerei – Das magische Rezeptbuch
(268)Aktuelle Rezension von: Sunny032In diesem Buch gibt es nicht nur eine Prise Magie. Im ersten Band taucht man in die magische Welt der Glycks ein. Stellt euch vor eure Elern müssen kurzfristig verreisen und du musst mit deinen Geschwistern ein magisches Familienrezeptbuch hüten. so ist es Rosmarin Glyck passiert. Das spannendste ist, dass plötzlich ein Familienmitglied auftaucht und plötzlich alles aus dem Ruder läuft. Ich liebe den familiären aspekt an der Geschichte und bin mittlerweile schon bei Band 6. Jeder Band erzäht ein neues Abenteuer. Außerdem ist es ein sehr positives Buch, da die Familie versucht mit magischem Gebäck z.B. Leute wieder gesund zu machen. Natürlich sind die ein oder anderen Zauberzutaten mit im Spiel...
- Lilly Lucas
A Place to Grow
(418)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinFür Lilac McCarthy (24) ist Cherry Hill, die Obstfarm ihrer Familie, der schönste Platz auf Erden. Sie liebt ihren kleinen Farmladen, in dem sie Selbstgemachtes verkauft, und natürlich das jährliche Peach Festival, das sie als Vorsitzende des Veranstaltungskomitees hingebungsvoll organisiert.
Doch dieses Jahr droht alles anders zu werden: Bo Radisson, der Erbe der größten Obstfarm vor Ort, ist nach seinem Auslandsstudium zurück in der Stadt. Bo hat Lilacs Leben schon einmal auf den Kopf gestellt. Nun verfolgt er große Änderungspläne für ihr geliebtes Peach Festival. Es dauert nicht lange, bis Bo und Lilac darüber kräftig aneinandergeraten, und Lilac feststellen muss, dass ihr Herz in Bos Nähe verräterisch schnell klopft …
Der erste Teil dieser locker zusammenhängenden Reihe (es steht immer eine der Schwestern im Mittelpunkt) war nun schon etwas her, aber ich hatte es als netten, entspannenden und ruhigen Liebesroman in Erinnerung und da mir nach genau so einem Buch war, hatte ich die Hoffnung, dass auch die Geschichte von Lilac und Bo mich ähnlich überzeugen könnte.
Der Roman ist auch wirklich wieder nett, entspannend und schön flüssig geschrieben, aber irgendwie konnte es mich nicht wirklich packen.
Dazu kommt noch, dass ich nicht nur sehr genau vorhersagen konnte, was noch so passieren würde, sondern auch das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht wirklich von der Stelle kommt.Die Chemie zwischen Lilac und Bo konnte mich nicht so wirklich überzeugen, während ich mich bei June und Henry im ersten Teil deutlich involvierter gefühlt hatte. Der Funken wollte wirklich so gar nicht auf mich überspringen und da die Handlung für mich auch leider komplett vorhersehbar war, war ich dann auch bei wirklich keinem Handlungspunkt überrascht.
Zum Ende hin hatte ich zwar das Gefühl, dass das Buch mich zumindest entschleunigt und entspannt hat - also zumindest etwas von dem getan hat, was ich erhofft hatte -, aber dass ich diese Geschichte auch sehr schnell wieder vergessen haben werde.Ob ich den dritten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht. Allerdings habe ich schon mitbekommen, dass es dort überraschenderweise nicht um die Liebesgeschichte der dritten Schwester, Poppy, gehen soll (die ist für den vierten Band vorgesehen), sondern um die von Flynn, dem besten Freund von Poppy.
Dort werden also dann wohl endlich mal alle Fragen geklärt werden zu dem Verhältnis von Flynn und Poppy - etwas, dass sich weder June noch Lilac jemals so richtig getraut haben zu fragen und was mich dementsprechend auch ein klein wenig interessiert… mal schauen.
Fazit: Ich wollte ein ruhiges, entspannendes Buch und das habe ich auch bekommen, aber es hat mich auch leider so gar nicht berühren und erst recht nicht überzeugen können. Da habe ich eindeutig mehr Funken gespürt im ersten Teil. Ob ich die Reihe weiterverfolge, weiß ich noch nicht, aber so ganz schlecht stehen die Chancen nicht, da es ja immerhin ein gemütliches Lesegefühl auslösen konnte.
- Jennifer Estep
Kill the Queen
(249)Aktuelle Rezension von: ariadneIch muss gestehen, das Buch hab ich in einem Rutsch durchgelesen, was dem flüssigen und leichten Schreibstil der Autorin zu danken ist. Der Beginn ist schon mal "GoT Red Wedding Style" brutal und mitreißend. Unsere Protagonistin wird gleich schon wild in die Story hineingeworfen und muss sich behaupten. Allerdings hat mich nach einiger Überlegung gestört, wie sich zum Ende hin vieles einfach gelöst hat. Die Bösewichte waren fast schon Karikaturen und überzogen, Charaktertiefe fehlte auch bei den Nebencharakteren.
Ich fand Evies Geschichte durchaus spannend und habe mit ihr mitgefiebert, aber so richtig warm werden konnte ich dann bis zuletzt doch nicht mit ihr. Der Love-Interest war jetzt auch nicht so ein Knaller, aber die Liebesgeschichte war auch nicht gerade ein Fokus in der Geschichte, zum Glück eigentlich. Ein Slow-Burn wäre mir wesentlich lieber.
Ich war eigentlich schon länger gespannt auf diese Autorin, die ja ziemlich viel schon auch im YA-Bereich geschrieben hat, aber jetzt wart ich mal ab und schau, ob mir der 2. Band der Reihe gefällt. Es fehlte ein gewisses Etwas, das mich vollkommen für die Geschichte begeistert hätte.
Trotzdem ganz lesenswert für Zwischendurch.
- Anabelle Stehl
Worlds Apart
(93)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_Das Setting von Band zwei fand ich super, weil ich selbst total gern backe und die Rezepte im Buch möchte ich unbedingt auch mal ausprobieren. 🥰
Kaycee ist eine tolle Figur, die mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen ist. Sie zeigt, wie wichtig es ist an den eigenen Träumen festzuhalten, sich dabei selbst treu zu bleiben, sich von niemandem kleinreden zu lassen und niemals aufzugeben. Kaycee trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt, was sie denkt. Mit ihrer Liebe zu Horrorfilmen und dem Backen ist sie einfach nur total sympathisch. 💕
Leo mochte ich auch sehr. Bei ihm wird deutlich, wie schwierig es sein kann, wenn sich ein Traum erfüllt, aber sich dieser Traum ganz anders anfühlt als man sich vorgestellt hat und man sich fragt, ob das Ganze überhaupt nicht der Traum ist den man leben möchte.
Die Geschichte von Kaycee und Leo zeigt, dass man niemals seine Träume aufgeben sollte und sich nicht für andere Leute verbiegen oder sich von ihnen klein machen lassen sollte. 💕
Auch hier mochte ich das Easter Egg zu Aliza aus "Someone to stay". 🥰 - Robyn Carr
Neubeginn in Virgin River
(240)Aktuelle Rezension von: mattderEine Krankenschwester will einen Neubeginn und nimmt eine stelle in Virgin River an. Der Arzt ist alt und braucht hilfe. Die will er nicht an nehmen. Es entwickelt sich eine schöne Geschichte mit Herz schmerz. Aber auch Kriminalität. Na ja ist ein Frauen Roman macht trotzdem SPSS zu lesen. Wer die Serie kenn wird es lieben.
- Sabine Städing
Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt (Sonderausgabe)
(163)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Die Apfelhexe Petronella Apfelmus lebt mit ihrem Freund, dem Hirschkäfer Lucius, in einem Apfel. Sie kümmert sich um ihren Garten und die Pflanzen und Tiere, bis plötzlich ins benachbarte Müllerhaus eine Familie einzieht. Bis jetzt hat Petronella alle Mieter verjagt und auch diese Familie will sie hier nicht dulden. Mit allerlei Hexerei und Tricks versucht sie die Mieter loszuwerden. Doch dann vergisst sie ihre magische Strickleiter einzuziehen und die Zwillinge Lea und Luis stehen plötzlich in ihrem Wohnzimmer. Petronella merkt, dass sie die beiden "Kröten" eigentlich ganz gerne mag. Und als die beiden sie um Hilfe bitten, bei einem Kuchenwettbewerb, gibt sie ihnen sogar ein magisches Rezept.
Das Buch:
Das gesamte Buch ist wunderschön gestaltet; sowohl der Einband, als auch die Innenillustrationen. SaBine Büchner hat wunderschön die Details gezeichnet und mit den Illustrationen können sich auch die jüngeren Zuhörer oder Selbstleser noch besser in die Bücher reinversetzen.
Meine Meinung:
Ich kann die Reihe definitiv ab 6 Jahren zum vorlesen und danach zum selberlesen empfehlen. Das Buch ist spannend, lustig und abwechslungsreich und die vielen netten Charaktere machen das Buch einfach lesenswert.
- Jane Linfoot
Der kleine Brautladen am Strand
(109)Aktuelle Rezension von: Laurada11Poppy ist ein absoluter Stadtmensch, nimmt aber für ihre beste Freundin den Job als Hochzeitsplanerin auf einer Farm an. Dort lernt sie nicht nur das Landleben kennen und vielleicht lieben.
Auch wenn der Strand aus dem Titel nicht im Buch vorkommt und der Brautladen nicht gerade klein ist, konnte mich die Geschichte wirklich überzeugen. Poppys Abwehrhaltung gegenüber Männern ist durch ihre Erfahrungen nachvollziehbar. Und die Freundinnen und Kolleginnen sind eine erfrischende Gruppe.
Ein schönes Buch zum Abschalten und Genießen.
- Nora Roberts
Herbstmagie
(350)Aktuelle Rezension von: liebesleserDieser Roman enthält keine Geschichte, sondern über 400 Seiten reines Geplänkel. Die ganz wenigen Handlungselemente entstammen den Vorgängerromanen und werden hier nur aufgegriffen, ohne dass sie groß zur weiteren Entwicklung beitragen. Eher liefern sie dankbares Seitenfüllmaterial, indem sie von den Protagonisten nochmals besprochen werden. So wird z.B. das unerwünschte Auftauchen Lindas, der Mutter einer der Hauptpersonen, dreimal wiedergekäut, wobei dem Leser längst Bekanntes mehrmals erneut beschrieben wird.
Die Liebesgeschichte zwischen Laurel und Del, die im Mittelpunkt des Romans steht, plätschert so dahin. Man kommt zusammen, erst ohne Sex, dann mit (Roberts streut wie üblich wohldosiert ein paar erotische Szenen ein), versteht sich gut (auch das Auftauchen des griechischen Verehrers sorgt nicht für Gefühlschaos und Eifersucht; er verschwindet einfach wieder von der Bildfläche), muss nur gegen Ende ein klärendes Gespräch führen, aber wenn dann die richtigen Liebesschwüre plus Ring kommen, ist wieder großes Glückskino angesagt.
Back- und Dekofans mögen an den minutiösen Beschreibungen von Laurels Produkten und ihrer Arbeit ihre Freude haben, mir war das einfach zu viel – und es wirkte mit all seinen Superlativen einfach übertrieben, wie auch überhaupt die Einsätze dieser Hochzeits-Taskforce mit Headsets und Codes fast wie eine Parodie auf den amerikanischen Optimierungswahn wirken, aber wohl ernst gemeint sind: schöne, perfekte, hard working people, und alle passen so gut zusammen.
Überhaupt diese Idee: vier tolle Kerle, vier Traumfrauen, alle sind von vornherein ein „Stamm“ und kommen über die Länge von vier Romanen 1:1 zusammen. Irgendwann weicht der Gedanke, wie schön das sein könnte, der Banalität, und man ist nur noch genervt. Wenn die Protagonisten selbst angesichts dieses Matchings überrascht wirken und sich gegenseitig mit Lobhudeleien nur so zuschütten, verdreht man als Leser/in nur noch genervt die Augen.
Und schließlich der Titel: es ist Sommer in diesem Buch, wo ist der Herbst? Der Originaltitel heißt „Savor the Moment“, aber für den deutschsprachigen Raum soll es halt eine „Jahreszeitentetralogie“ sein, da war nun mal der Herbst dran. Fazit: eine Mogelpackung auf ganzer Linie.
- Viola Shipman
Weil es dir Glück bringt
(127)Aktuelle Rezension von: Aleks_LarischIch habe wirklich viel erwartet, da das Cover ansehnlich ist und auch die Rezepte eine gute Idee darstellen. Allerdings konnte ich nach ca 20 Seiten das Wort „ Obstplantagen“ und „ Apfel „ wirklich nicht mehr lesen. Es hat sich durch das ganze Buch gezogen und gezogen. Letztendlich weiß ich bis jetzt nicht, was die Protagonistin nun dazu bewogen hat, die Obstplantaaaasch zu übernehmen.. langweilig, vorhersehbar und sich wiederholend.
- Anne Barns
Apfelkuchen am Meer
(180)Aktuelle Rezension von: BlueberryDessertAls Roman für zwischendurch hat mir das Buch gut gefallen. Am liebsten - da bin ich ganz ehrlich - mochte ich die Wohlfühl-Atmosphäre und die Leckereien. In diesem Genre steht das ja auch im Mittelpunkt. Stellenweise hätten für meinen Geschmack ein paar Seiten weniger nicht geschadet, weil es sich doch ein wenig gezogen hat. Aber alles in allem hatte ich einen schönen virtuellen Besuch am Meer.
- Julia Rogasch
Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer
(84)Aktuelle Rezension von: kuhasiJulia Rogasch beschreibt die Figuren sehr schön und bringt das richtige Leben in ihren Büchern unter.
Drama und Herzschmerz gehören natürlich dazu, aber man weiß, dass alles gut ausgeht.
Das oben genannte Buch gehört zur Winterreihe der Autorin und die Bücher spielen allesamt auf Sylt, wo ich zwar noch nie war, mich aber dank der bildreichen Beschreibungen gut hin versetzen kann.
Luises Schwester ist vor drei Jahren bei einem verheerenden Brand ums Leben gekommen und sie trauert ihr immer noch nach, da sich die Schwestern sehr nahe standen. Luises Lebensmittelpunkt ist mittlerweile Hamburg und ihre große Leidenschaft das Reisen. Nach langer Zeit kehrt sie auf ihre Heimatinsel Sylt zurück, um in der Teestube ihrer Eltern auszuhelfen, während diese sich auf Kur befinden.
Hoteliers Sohn Moritz kommt ebenso nach drei Jahren wieder auf seine Heimatinsel zurück und selbstverständlich dauert es nicht lange, bis die beiden sich dort über den Weg laufen. Zu beider Überraschung kannte auch er Marie, besser als er im ersten Moment Luise zugibt, was sich als großer Fehler erweist.
Was soll ich noch schreiben.....es ist ein Romantikbuch, jeder kann sich selber ausrechnen wie es ausgeht, aber der Weg dorthin ist echt nett beschrieben. Lieber Roman zum Abschalten für
zwischendurch.
- Ellen Berg
Das bisschen Kuchen
(162)Aktuelle Rezension von: Happy_me_YvonneDas Titelbild ist sehr humorvoll gewählt. Ganz nach dem Stil von Ellen Berg. Der Schreibstil ist super angenehm, lustig und flüssig.
Beschreibung:
"Mach dich dünne! Der Feind trägt Größe 34 und hat es auf Nikis Gatten Wolfgang abgesehen. Nach Jahren der molligen Idylle nimmt Niki den Kampf auf: um ihren Mann, ihre Familie - ihren Körper! Sie geht in eine Fastenklinik, wo sie unter Glaubersalz und Schlemmerphantasien leidet. Bis sie Bekanntschaft mit dem Shiatus-Masseur macht. Sollte Fasten der neue Sex sein? Aber was war noch mal Sex?"
Niki bekommt die Kreditkarte ihres Mannes um sich etwas Schönes zum Hochzeitstag zu kaufen, sieht ihn dann aber mit einer sehr dünnen Dame knutschen. Daraufhin beschließt sie abzunehmen. Sie fliegt in die Schweiz in die Fastenklinik Vitalis. Dort lernt sie drei "dicke" neue Freundinnen kennen, sowie einen Shiatsu Masseur, der ihr die Augen öffnet und einen netten Tischgesellen Leo, der mit seiner tiefgründigen Art bei ihr direkt punktet. Es folgen viele Aufs und Abs. Wird sie am Ende Wolfgang zurückerobern können oder will sie das überhaupt noch?
Ellen Berg schafft es mit dem Buch wieder mir einige Lachmomente zu schenken. Ich finde es wieder einen sehr gelungenen Roman und kann ihn nur empfehlen. Mir hat er tolle Lesestunden geschenkt.
- Jonas Zauels
Alle Farben der Nacht
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerRezension
Alle Farben der Nacht von Jonas Zauels
Genre: Drama
Seiten: 175
Verlag: U.Helmer
Klappentext:
Schwarz. Wie immer. Die dicken Vorhänge sind zugezogen, das Licht ist aus und draußen greift die Nacht langsam, aber unaufhaltsam um sich.
Sie weiß, dass es falsch ist; dass sie eigentlich ein ganz normales Leben führen sollte. Sich Ziele setzen und diesen folgen sollte, doch fällt es ihr so schwer. Sie würde sich gerne treiben lassen, wie die anderen in ihrem Alter, von denen sie nicht einen richtig kennt. Sie hört ihnen manchmal heimlich zu.
Meine Meinung:
Das war mal was anderes. Es ist eine Geschichte über die ich erstmal nachdenken musste, bevor ich diese Rezension schreibe. Es geht um Emilia und ihr wirklich schweres Leben. Sie stürzt immer mehr ab und es passieren ihr auch wirklich schlimme Dinge. Aber nichts ist so wie es scheint. Mit Emilia bin ich leider nicht ganz warm geworden. Es lag jetzt aber eher an mir und nicht an der schaffensweise des Autors. Ich komme im echten Leben schon nicht mit solchen Menschen klar und kann sie nicht verstehen. Der Autor hat da echt Charaktere geschaffen die meiner Meinung nach stark polarisieren. Das Cover mag ich mit seinen kräftigen Farben sehr gerne obwohl ich nicht so genau sagen kann ob es zum Inhalt passt.
Fazit:
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen manchmal ein bisschen schockiert. Es ist nichts wie es scheint. Ich kann es Drama Liebhabern empfehlen, die auf wirren Tiefgang stehen. Ich brauchte am Ende eine Weile bis alles geordnet war. Wirklich toll! - Janne Mommsen
Das kleine Friesencafé
(93)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Während ich bei 35 Grad Hitze im abgedunkelten Zimmer sitze, weht eine frische Meeresbrise aus diesem Buch heran und hebt die Sehnsucht nach Füßen, die im kühlen Wasser baden dürfen, nach gutem Kuchen und der sympatischen norddeutschen Art.
Selbst wenn man bereits nach wenigen Seiten ahnt, wie das Buch enden wird, ist das kein Grund, dieses gelangweilt zur Seite zu legen. So leicht und locker-flüssig liest sich der Stoff, dass man förmlich den Tee und das Salzwasser riechen kann.
Und löst - wie gesagt - Fernweh aus - Fernweh nach einem Ort, wo ich mich so fühlen kann wie Julia es im Buch beschrieb:
"Jeden Morgen hatte sie das Gefühl, am richtigen Ort aufzuwachen , und freute sich auf alles, was am Tag kommen würde. Hier auf der Insel war es eine andere Dimension. Hier stimmte alles, sie wusste, warum sie hier war und sie sah, was sie bewirkte."
Es gibt nichts wunderbareres als am richtigen Ort mit den für einen passenden Menschen den Traum seines Lebens zu leben - und nebenbei die Liebe wieder zu entdecken - selbst im hohen Alter.
Ich bedanke mich von Herzen für die entspannte Zeit, die mir die ungewöhnliche Junihitze versüßte.
- Miranda Dickinson
Und dann küsste er mich
(33)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhalt: Romily gesteht einem ihrer besten Freunde ihre jahrelange heimliche Liebe. Dieser reagiert anders als erhofft. Kopflos läuft sie auf den Weihnachtsmarkt in Birmingham, wo sie nach einem Missgeschick von einem wildfremden Mann geküsst wird. Der Fremde verschwindet nach dem - für Romily beeindruckenden Kuss - in der Menschenmenge des Weihnachtsmarkts. Romily beschließt sich ein Jahr Zeit zu lassen um den Fremden zu finden. Meine Meinung: Ich hab' das Buch hier entdeckt und mir kurzentschlossen noch am gleichen Abend gekauft obwohl ich Miranda Dickinson überhaupt nicht kannte. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Es ist eine nette Geschichte mit sympathischen Protagonisten, jedoch hatte ich nicht einen all zu großen Bezug zu Romily. Ich hab' schon "mitgefiebert" und war neugierig wie das Buch ausgeht, aber ich war trotzdem nicht unbedingt mit dem Herzen dabei. Z. B. war mir Onkel Dudley irgendwie "näher". Im einen Moment ist Romily seit Jahren in einen ihrer besten Freunde verliebt und im nächsten Moment stellt ein Kuss von einem Fremden alles in Frage? Dann gestaltet sich die Suche nach dem Fremden schwieriger als gedacht und plötzlich kommen wieder Gefühle für ihren besten Freund zum Vorschein. Für mich wirkte das alles ein Bisschen unentschlossen und unsicher. Als ginge es nicht um die Person sondern um irgendeinen Mann. Auch war einiges, was im Freundeskreis passierte, für mich vorhersehbar. Teilweise fand' ich das Buch etwas langatmig ohne dass wirklich etwas "passiert" ist und zum anderen wurde dann die Suche, für die sich Romily immerhin ein Jahr ihres Lebens Zeit genommen hat, innerhalb von vielleicht 30 Seiten beendet. Ich hätte mir da vielleicht einfach ein Kapitel mehr gewünscht, anstelle eines Kapitels, welches nicht besonders "wichtig" war. Auch hätte ich sehr gerne Reaktionen von Romilys Freunden, die man im Buch kennenlernt und die auch teilweise bei der Suche helfen, erfahren... Trotzdem war's ein nettes, kurzweiliges Buch, das ich auch gerne zu Ende gelesen habe und das mich gut unterhalten hat... 3,5 Sterne und dann - auch wegen dem, wie ich finde, schönen Cover - aufgerundet ;) - Karin Koenicke
Harte Kerle häkeln nicht
(93)Aktuelle Rezension von: Christin_OhdeRezension
Er hat stahlharte Muskeln, einen stechenden Blick und den schwarzen Gürtel – und das Letzte, was er braucht, ist eine kunterbunte Häkel-Fee!
Ein Brief vom Notar wird für Valerie zur Rettung. Gerade als sie ihren Job verloren hat und nicht weiß, wie sie die nächste Miete bezahlen soll, erreicht sie die Nachricht von einer Erbschaft. Sie bekommt einen Laden überschrieben und kann endlich ihren Traum von einem Häkel-Café verwirklichen. Doch „Café Woll-Lust“ hat einen Haken: Es gibt einen Miterben – den barschen Kampfsportler Greg.
Die Geschichte ist insgesamt gut gelungen. Wer ein Happy End sucht, wird hier definitiv fündig. Zwar ist die Handlung stellenweise etwas vorhersehbar und hat noch Luft nach oben, doch die Kombination aus Karate und Häkeln ist originell und unterhaltsam umgesetzt.
Die Charaktere sind sympathisch, auch wenn Valerie für ihr Alter stellenweise etwas naiv wirkt. Greg hingegen konnte mich mehr überzeugen und bringt eine angenehme Tiefe in die Geschichte.
Für zwischendurch ist es auf jeden Fall ein gutes Buch – leicht zu lesen und perfekt für entspannte Lesestunden.
- Olivia Ford
Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
(196)Aktuelle Rezension von: DisneylandFan93Dieses ist eines der Bücher, die ein echter Überraschungshit für mich sind und von Seite zu Seite habe ich mich mehr in diese Geschichte verliebt!
Es geht um die 77jährige Jenny, die ein ruhiges Leben mit ihrem Mann Bernhard führt und gerne Torten und Kuchen backt. Eines Tages ergreift Jenny die Chance und nimmt an einer berühmten Fernsehshow teil, dem "Backduell". Was das mit ihr macht und was danach folgt, müsst ihr selber lesen, aber ich sage so viel: es lohnt sich!
Der Schreibstil war von Anfang an einfach und lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Der Backwettbewerb und seine Prüfungen haben sich sehr spannend gelesen. Zwischendurch gibt es im Buch auch immer wieder einen Erzählstrang aus Jennys Vergangenheit, der nach und nach wichtiger wird. Ausserdem sorgt dieser zweite Handlungsstrang für noch mehr Abwechslung in der Geschichte.
Jenny ist eine Protagonistin zum gern haben und ich habe sie sehr schnell ins Herz geschlossen! Aber auch Jennys Mann, Jennys Backmitstreiter Azeez und Jennys Familie sind einfach nur herzlich und sympathisch. Dies verleiht dem Buch ein absolutes Gefühl von Wohlbefinden und Wärme während des Lesens.
Ist das Buch zunächst durch den Backwettbewerb spannend und interessant, so wird das Buch im zweiten Teil immer berührender und emotionaler und ich hatte am Schluss richtig Tränen in den Augen.
Fazit: Ein echter Überraschungshit! Nicht nur der Backwettbewerb und die Leckereien bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft sorgen hier für ein Wohlgefühl, die ganze Geschichte ist dazu noch sehr berührend und emotional. Ein Highlight und nur zu empfehlen! - Sarah Addison Allen
Die Mondscheinbäckerin
(55)Aktuelle Rezension von: KleinbrinaMit „Die Mondscheinbäckerin“ bin ich ein großes Risiko eingegangen, denn ich habe das Buch einzig und allein wegen dem Cover gekauft und habe nicht einmal den Klappentext gelesen. Manche Spontankäufe können dadurch schnell in die Hose gehen, aber zum Glück nicht dieses, denn „Die Mondscheinbäckerin“ hat mich positiv überrascht, sodass dieser Kauf definitiv eine gute Entscheidung war.
Sarah Addison Allen besitzt einen wunderschönen Schreibstil, der mich schnell verzaubern konnte. Charaktere und Ortschaften werden sehr detailliert beschrieben, sodass ich mir sehr viel davon bildlich vorstellen konnte. Obwohl die Hauptfigur Emily gerade einmal 17 Jahre alt ist, würde ich dieses Buch nicht unbedingt als Jugendbuch bezeichnen, da auch viele erwachsene Figuren eine große Rolle spielen und es um so viel mehr geht, als die üblichen Schwärmereien von Teenagern. „Die Mondscheinbäckerin“ ist phantasievoll, tragisch, oftmals melancholisch, aber auch humorvoll, was hierbei eine perfekte Mischung bildet.
Ein Kritikpunkt wäre jedoch die Vorhersehbarkeit, denn stellenweise war es mir fast schon zu schnell klar, worauf einige Handlungsstränge hinauslaufen werden. Ein weiterer, kleiner Kritikpunkt ist die Tatsache, dass ich die Geschichte aus der Ich-Perspektive noch besser gefunden hätte. Eine neutrale Erzählung ist zwar auch ganz nett, aber dadurch sind mir zu viele Gefühle und Gedanken der einzelnen Figuren verloren gegangen, was ich ganz besonders bei Julia sehr schade finde. Dennoch hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten.
In diesem Buch werden gleich mehrere Geschichten erzählt und nicht nur eine. Obwohl alles in irgendeiner Art und Weise miteinander zusammenhängt, werden gleich mehrere Schicksale aufgearbeitet, die es in sich haben. Emilys Mutter stirbt und da sie keine Angehörigen hat, muss sie nach Mullaby, damit sich ihr bislang vollkommen unbekannter Großvater um sie kümmern kann. Da ihre Mutter in diesem Ort nicht unbedingt der beliebteste Mensch war und für eine schreckliche Sache verantwortlich gemacht wird, halten sich viele von Emily fern und geben ihr das Gefühl, dass sie nicht erwünscht wäre. Lediglich Win Coffey, Sohn des Bürgermeisters, scheint sich für sie zu interessieren und steht ihr bei. Gleichzeitig lernt man auch Julias Geschichte kennen. Sie ist ebenfalls erst seit kurzer Zeit wieder in Mullaby, da sie das Restaurant ihres verstorbenen Vaters übernommen hat. Sie hat kaum gute Erinnerungen an Mullaby und möchte am liebsten sofort wieder weg, allerdings muss sie erst noch das Restaurant weiterführen, um es hinterher für viel mehr Geld zu verkaufen. Dabei muss sie sich auch mit ihrer Vergangenheit und Sawyer, einem One Night Stand aus der Schulzeit, auseinandersetzen. Außerdem wird die Geschichte der Coffeys erzählt. Diese sind schon sehr lange in Mullaby und tragen ein Geheimnis mit sich herum, dass nicht an die Öffentlichkeit gelangen darf. Zwar wurde dieses Geheimnis vor vielen Jahren schon einmal aufgedeckt, wird seitdem jedoch totgeschwiegen und so hoffen alle Beteiligten, dass das Geheimnis kein weiteres Mal ans Tageslicht kommt. Die Männer der Familie Coffey dürfen bei Dunkelheit nicht das Haus verlassen und sind auch sonst sehr auf ihr Image bedacht.
Wer jetzt beim Thema Dunkelheit auf Vampire oder Werwölfe hofft, der wird enttäuscht sein, denn die Antwort ist viel simpler, aber dafür auch sehr viel schöner. Zwar werden zu dieser Thematik nicht unbedingt viele Fragen beantwortet, aber dennoch fühlte ich mich bestens unterhalten, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden.
Die Covergestaltung ist wunderschön und für mich Kaufgrund Nummer 1. Die Schmetterlinge, die Sterne, der Mond und die Haltung des Paares hat mir so gut gefallen, dass „Die Mondscheinbäckerin“ einfach in mein Regal musste. Dazu ist das Cover sogar durchaus passend zur Geschichte. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und sehr ansprechend. Dabei wird weder zu viel, noch zu wenig verraten.
Insgesamt bin ich von „Die Mondscheinbäckerin“ positiv überrascht und habe eine Geschichte vorgefunden, die an vielen Stellen zwar sehr vorhersehbar erscheint, aber dennoch mit interessanten Figuren punkten kann. „Die Mondscheinbäckerin“ wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Sarah Addison Allen gewesen sein. Sehr empfehlenswert!
- Yeoh Jo-Ann
Zweckfreie Kuchenanwendungen
(31)Aktuelle Rezension von: HornitaDer 35jährige Lehrer Sukhin trifft eines Tages zufällig seine Jugendfreundin X wieder, die sich aus ihrem alten Leben gelöst hat und auf der Straße lebt. Er taucht nach und nach in ihr Leben und Denken ein und mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sein Alltag, der extrem strukturiert ist, wird hervorragend beschrieben, ebenso wie die Beziehung zu seinen Eltern und seinem Freund bzw. Kollegen. Der Kontrast zu Xs Leben ist riesig und es ist eine Freude zu lesen, wie sich durch diesen Kontakt sein Leben auflockert und seine klaren Grenzen verliert. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist glaubwürdig, regt zum Denken an und ich fand es besonders gelungen, dass die Geschichte trotz ihrer Tiefgründigkeit sehr humorvoll ist und einige witzige Passagen hat. Man könnte das Buch auch philosophisch nennen. Am Ende gibt es ein Glossar mit Erklärungen zu typischen Gerichten, Personen, Festen, historischen Dingen, durch die man Singapur besser kennen lernen kann. Ein tolles Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
- Jonathan Stroud
Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab
(262)Aktuelle Rezension von: ChronikskindEin spannendes Finale und für mich tatsächlich auch der beste Band der Reihe! Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht und wollte immer wissen, was als nächstes passieren wird.
Es fing auch direkt spannend an, denn man wollte ja wissen, wie es nach den Enthüllungen aus Band 4 weitergeht. Da lag definitiv auch der Fokus der Geschichte, kleinere Geisteraustreibungen hatten wir hier nicht. Es entwickelte sich spannend weiter und gipfelte in einem würdigen Finale mit so einige Überraschungen. Mich hat es wahnsinnig gut unterhalten.
Die Charaktere haben mir gut gefallen - auch Kipps, den ich ja eigentlich nicht leiden konnte^^ gewünscht hätte ich mir immer noch eine zweite Sicht (z.B. von Lockwood), um einfach mehr Einblicke zu haben und weniger erzählt zu bekommen, wenn alle mal wieder einzeln was gemacht haben.
Schön fand ich es auch, dass es hier kaum Liebesgeschichte gibt. Andeutungen waren durchaus genügend da (nicht zuletzt hat ja auch der Schädel damit nie Ruhe gegeben^^), aber man hat nichts damit gemacht. Mit dem Ende bin ich auch zufrieden, auch wenn ich gerne noch die ein oder andere Info mehr gehabt hätte. Aber das wäre noch das i-Tüpfelchen.
- Rebekka Eder
Der Duft von Zimt
(80)Aktuelle Rezension von: Mel_B23Fur mich leider nicht wirklich überzeugend. Sehr langatmig, vorhersehbare Handlungen, flach Charaktere und sehr wiederholende Redewendungen. Leider zog es sich sehr. Ich wueschte mir mehrfach bereits durch zu sein. Seit langem mal wieder "nur Sterne. Aber Lust auf Franzbrötchen habe ich trotzdem bekommen :)
- Alexandra Fischer-Hunold
Eine Leiche zum Tee
(50)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinWenn die Bewohner von Ashford-on-Sea ein Verbrechen wittern, wenden sie sich an Amys Großtante Clarissa . In ihrer Teestube ermittelt diese, gewitzt wie Miss Marple , im Handumdrehen des Rätsels Lösung und reicht dazu Scones und Gurkensandwiches . Amy selbst hat allerdings Wichtigeres im Kopf als Tratsch und Klatsch: backen, ihren Terrier Percy und den talentierten Finn ... Als jedoch beim großen Dorffest ihre Klavierlehrerin tot aufgefunden wird, Amys selbst gebackene Torte in Verdacht gerät und ausgerechnet Finn ein unerklärliches Verhalten an den Tag legt, ist für Amy die Stunde gekommen, Augen und Ohren weit aufzusperren, in die Fußstapfen von Tante Clarissa zu treten und einen Mörder zu suchen ...
Nachdem mich „Ein Mörder auf der Gästeliste“ von Alexandra Fischer-Hunold vor Weihnachten recht gut unterhalten konnte, habe ich nach einem weiteren Buch von ihr geschaut und bin schnell auf diese Reihe gestoßen.
Die Prämisse klang gut, also habe ich direkt zugegriffen.Leider bin ich mit dieser Geschichte nur sehr schwer warm geworden.
Den Ton empfand ich als ziemlich anstrengend. Amy kam mir extrem jung, naiv und vor allem pubertär vor und ich mir dagegen furchtbar alt.
Das hat also von Anfang an ein wenig geknirscht.Dazu kam, dass weder die Handlung noch die anderen Figuren mich richtig packen konnten.
Der Schreibstil war aber locker genug, dass ich trotzdem einigermaßen am Ball bleiben konnte und obwohl mich lange Zeit nichts an der Geschichte so richtig mitreißen konnte, ich trotzdem gut durchs Buch kam.Ich hatte sehr schnell einen konkreten Verdacht, der sich zum Ende hin auch als richtig herausgestellt hat.
Allerdings gab es hier schöner- und unerwarteterweise noch einen Twist, was auch das Ende noch mal ein wenig besser und spannender machen konnte.
Die Auflösung konnte mich wirklich dermaßen überzeugen, dass ich auch nicht abgeneigt bin, dem zweiten Teil noch mal eine Chance zu geben.
Vielleicht macht der ja von Anfang an Spaß.
Fazit: Weder die Figuren noch die Handlung konnten mich richtig packen. Den Ton empfand ich als zäh und aufgesetzt und Amy war mir viel zu jung, Ich-bezogen, naiv und pubertär, sodass ich mir im Vergleich uralt vorkam. Erst das Ende hat noch mal richtig Boden gutmachen können und mich mit einer überraschenden Wendung überzeugen können, sodass ich mir sogar vorstellen kann, der Reihe noch mal eine Chance zu geben. (3,5 Sterne)























