Bücher mit dem Tag "künstler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "künstler" gekennzeichnet haben.

463 Bücher

  1. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (649)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara hat mich beeindruckt und gleichzeitig irritiert. Ich bin der Geschichte und der Entwicklung der Figuren gerne gefolgt – ihre Beziehungen wirken authentisch, ihre Emotionen nachvollziehbar. Gerade die Dynamik zwischen den Charakteren hat mich lange beschäftigt, weil sie so fein und glaubwürdig erzählt ist.

    Gleichzeitig ist das Buch schwer auszuhalten. Es zeigt Gewalt und Leid in einer Intensität, die manchmal fast zu viel wird. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Schmerz und Trauma fast ästhetisiert werden. Deshalb fände ich eine Triggerwarnung sehr wichtig, um Leser*innen auf die Inhalte vorzubereiten.

    Insgesamt halte ich „Ein wenig Leben“ für ein sehr gut geschriebenes Buch, das emotional viel auslöst und nachhallt. Trotzdem verstehe ich den extremen Hype nicht ganz – vielleicht, weil die Geschichte in ihrer Dramatik manchmal die leisen Zwischentöne überdeckt.

  2. Cover des Buches Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783845854403)
    Oscar Wilde

    Biblioteca Obscura: Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.021)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Oscar Wildes Roman ist ein glänzendes Spiel mit Schönheit, Moral und Verführung. Die Geschichte des jungen Dorian, dessen Portrait an seiner Stelle altert und seine Sünden sichtbar trägt, entfaltet eine düstere Faszination.

    Wilde verbindet elegante Sprache mit scharfem Witz und zeichnet eine Gesellschaft, die äußere Perfektion über innere Schönheit stellt. Besonders eindrucksvoll ist die Dynamik zwischen Dorian, dem zynischen Lord Henry und dem idealistischen Künstler Basil.

    Der Roman wirkt wie ein ästhetisches Märchen, das langsam in eine moralische Tragödie kippt. Er bleibt zeitlos, weil er die Frage stellt, was passiert, wenn Genuss, Narzissmus und Verantwortungslosigkeit die Oberhand gewinnen. 

    Ein kurzer, aber intensiver Klassiker, der sowohl sprachlich als auch thematisch nachhallt. 

  3. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

    (1.167)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    Ich habe die Reihe schon lange bei mir zu Hause, doch momentan schiebe ich gehypte Bücher vor mir her, da ich befürchte, dass sie mir nicht so gut gefallen, wie der Mehrheit. Doch das Thema mit dem verzauberten Spiel Caraval hat mich neugierig gemacht. Von der Kulisse her war es genauso, wie ich es mir vorgestellt habe, ich habe mich ein bisschen gefühlt wie bei Alice im Wunderland. Nichts ist, wie es scheint, man muss sowohl bei den Schauspielenden als auch den Teilnehmenden auf der Hut sein und Hilfe oder Informationen müssen mit besonderen Zahlungsmitteln beglichen werden. Der Teil hat mir sehr gut gefallen. Jedoch habe ich mit der Darstellung der Protagonistin Scarlett und ihrer Schwester Donatella meine Probleme. Scarlett ist so naiv und gutgläubig, dass es kaum zu ertragen ist. Verstärkt wird dieser Eindruck im Hörbuch noch durch die sehr emotionale Stimme von Marie Bierstedt. Scarlett ist nicht misstrauisch, lässt alles mit sich machen und will es allen recht machen und gefallen und opfert sich zu sehr für ihre Schwester auf. Den Spitznamen für ihre Schwester (Tella) konnte ich leider auch gar nicht leiden. Donatella dagegen ist egoistisch und rücksichtslos und glaubt, sich alles erlauben zu dürfen und ihre Schwester ausnutzen und beleidigen zu dürfen. Ich habe mich sehr viel über diese beiden Charaktere geärgert und war enttäuscht, dass Scarlett nicht mutig, selbstbewusst und mit einer gesunden Skepsis und guten Auffassungsgabe auftritt. Etwas ausgeglichen in Sachen Sympathie wurde die Geschichte durch Julian. Auch wenn er mysteriös ist und man bei ihm immer skeptisch bleibt, was seine Absichten sind, hat er einen gewissen Charme und springt Scarlett immer wieder zur Hilfe, was ihm einen gewissen Vertrauensvorschuss einbringt.

    Ich bin froh, dass es in der Geschichte keinen Spice gab und dass das Buch ohne großen Cliffhanger endet. Dennoch bin ich nach der Nachricht am Ende der Geschichte gespannt, was mich im zweiten Teil erwartet.

  4. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.332)
    Aktuelle Rezension von: VanessaMia

    „Die sieben Schwestern“ ist der gelungene Auftakt einer Reihe, in der es um das Herausfinden der wahren Herkunft & Identität jeder einzelnen Schwester geht. Lucinda Riley hat dabei jeder Schwester ein eigenes Buch gewidmet. Band 8 erzählt dann die Geschichte von Pa Salt. Dem geheimnisvollen Mann, der all seine Töchter auf der ganzen Welt gesucht, gefunden, adoptiert & nach Atlantis, dem gemeinsamen Zuhause am Genfer See, gebracht hat. 

    In diesem Buch geht es um Maia, deren Wurzeln im Herzstück Brasiliens, in Rio de Janeiro, liegen. Da ich selbst in Rio geboren wurde, war diese Geschichte für mich, wie eine wundervolle Reise in mein eigenes Herkunftsland. Mit Maia auf Spurensuche zu gehen, hat mir ganz große Freude bereitet. Lucindas Schreibstil ist atemberaubend und so konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, mich fallen lassen & mit den Zeilen jeder Seite verschmelzen. Ich freue mich auf jeden weiteren Band dieser wundervollen Reihe. 

  5. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (ISBN: 9783548062693)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt

    (1.119)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Wintermonaten Januar, Februar und März startet das Jahr für die Erzählerin Mia Saunders. Sie steht vor einer Aufgabe die eigentlich viel zu groß für sie ist, doch sie muss ihren Vater einfach helfen. Ihr einziger Weg soll es sein, ein Escort-Girl zu werden. Und das für die nächsten Monate - oder eben das ganze Jahr! Wenn sie sich monatsweise buchen lässt, dann bekommt sie das Geld zusammen um die Schulden ihres Dads zu begleichen. Eine heikle Angelegenheit, doch ich fand es spannend, wie jeder Monat ganze anders und einzigartig verlief. Ich habe mir nach dem ersten Band gleich alle weiteren Bücher bestellt und werde Mia nun durch ihr Jahr begleiten und mitfiebern. 

  6. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846602881)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

    (8.229)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Langdon wird plötzlich in einen Mord verwickelt, von der Polizei gejagt und gleichzeitig auf der Suche nach dem Verbleib des heiligen Grals. Gleichzeitig ist alles verstrickt in alte Geheimnisse, alte Geheimbünde und Verschwörungen. Wer steckt wie dahinter und wem kann man vertrauen?


    Ich fand diesen zweiten Teil minimal schwächer als der erste, jedoch trotzdem herausragend gut. Es ist super spannend, super verstrickt und enthält ewig viele doppelte Böden und Codes hinter Codes. Ich liebe die Protagonisten weil sie wunderbar menschlich sind. Zudem hat jede Figur verschiedene Facetten und gefühlt zwei Gesichter hinter die man erst beim lesen kommt und das alles sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.


    Ein schöner Zusatz ist das Interview am Ende das Buches mit dem Autor in welchem das religiöse Thema und die Rolle des Buches einordnet und wie er zu allem steht.

  7. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

    (898)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Im zweiten Band der Sieben-Schwestern-Reihe folgen wir  der Geschichte von Ally, der zweiten Schwester. Sie ist eine erfolgreiche Seglerin und erhält einen Hinweis auf ihre Herkunft aus Pa Salts Brief, der sie ins Norwegen zur Zeit Griegs führt. Sehr spannend geschrieben und leicht lesbar. Ihre Entwicklung erfolgt nach zwei  schweren  Verlusten. Beide Zeitebenen sind interessant und gut recherchiert 

  8. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

    (2.134)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_ts

    Sarah wird seit sie 6 Jahre alt war von dem sogenannten “Künstler” verfolgt, der jeden tötet, der ihr nahesteht.
    Mir fehlen die Worte. Es gab zu viele Stellen in diesem Buch, bei denen ich mir überlegt habe, ob ich wirklich weiterlesen sollte. Ich lese erst seit kurzem regelmäßig Thriller, doch nach diesem Buch habe ich mir ernsthaft überlegt, ob ich lieber wieder damit aufhören sollte.
    Es war brutal. Es wurden Dinge beschrieben, bei denen ich mich fast hätte übergeben musste (und das ist keine Untertreibung). Mitten in dem Buch kamen mir die Tränen. Wie kann man so etwas Schreckliches schreiben?, habe ich mich mehr als nur einmal gefragt.
    Nun fragt man sich wahrscheinlich, warum das Buch von mir trotzdem so eine gute Bewertung bekommen hat. Und die Antwort sind genau diese oben genannte Gründe.
    Das Buch hat mich gepackt und ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, als ich etwas anderes gemacht habe, als zu lesen. Die Charaktere sind einem richtig ans Herz gewachsen, weswegen es an der ein oder anderen Stelle auch richtig emotional wurde.
    Der Job, den Smoky hat, könnte ich im Leben nicht machen. Doch es war spannend einmal in diese Welt einzutauchen.
    Abzüge gibt es dafür, dass mir die negativen religiösen Aspekte nicht gefallen haben und am Ende ging es mir ein bisschen zu sehr darum.
    Dieses Buch ist eindeutig nichts für schwache Nerven, so viel kann man sagen. 

  9. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.258)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Eines Tages steht ein sprechendes Känguru bei dem Ich-Erzählers vor der Tür. Das Känguru zieht bei ihm ein und bringt Abwechslung, Schwung und Freude in sein Leben. Es ist der Beginn einer wunderbaren und außergewöhnlichen Freundschaft zwischen den beiden. Das Känguru fällt dem Ich-Erzähler aber auch des Öfteren ordentlich auf die Nerven. Es ist nämlich ziemlich frech und beratungsresistent. Außerdem eckt es manchmal mit seinen Ansichten zu gesellschaftlichen und politischen Themen an von denen es andere vehement zu überzeugen versucht… 

    „Was?“ ruft das Känguru. „Natürlich sind wir ein Paar, Mann! Wie Dick und Doof oder wie wie wie Stan & Olli oder oder oder…“ (S. 216)

    Meine Meinung:

    Die Grundidee ist originell und außergewöhnlich und wenn man sich darauf einlässt bekommt man eine erheiternde und kurzweilige Geschichte zu lesen.

    Es gibt keine Handlungshöhepunkte auf die die Geschehnisse zusteuern und daher auch keinen klaren roten Faden der sich durch die Geschichte zieht. Es handelt eher um eine Aneinanderreihung von lustigen und skurrilen Begebenheiten, die der Ich-Erzähler zusammen mit dem Känguru erlebt. In jedem der kurzen Kapitel (jeweils max. 5 Seiten) wird ein lustiger Auszug aus einer Unterhaltung oder ein denkwürdiges Erlebnis erzählt. Diese anekdotenhafte Erzählweise sorgt für eine hohe Dichte an lustigen Momenten. Außerdem wird dadurch verhindert, dass das Buch Längen hat. 

    Der Nachteil dieser Erzählweise ist allerdings, dass man manchmal das Gefühl hat, dass die Geschichte ein wenig „dahinplätschert“. Außerdem lernt man das Känguru und den Ich-Erzähler nur relativ oberflächlich kennen, weil der Schwerpunkt auf spritzigen Dialogen und lustigen Wortgefechten liegt.

    Das Känguru gibt einige wirklich lustige Bemerkungen von sich und stellt auch lustige Dinge an. Die Diskussionen zwischen dem Känguru und dem Ich-Erzähler sind stellenweise ziemlich erheiternd und haben mich für die Geschichte eingenommen. Hier ein paar Beispiele:

    „Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann. Das Furchtbare ist, dass auch jeder es tut.“ (S. 103)
    „Pah“, sagt das Känguru. „Und mein Papa hat immer gesagt: Es ist besser, ein schlechter Gewinner zu sein, als ein guter Verlierer.“ (S. 27)
    „Reden, Hören oder Sehen. Auf was würdest du verzichten?“ – „Das ist einfach“, sage ich. „Aufs Hören. […] Dann müsste ich dein Geschwätz nicht mehr ertragen.“ – „Ach ja?“ sagt das Känguru. „Und ich würde liebend gerne aufs Sehen verzichten, um deine Hackfresse nicht mehr ertragen zu müssen.“ – „Ich finde, du solltest lieber aufs Reden verzichten“, sage ich. „Dann müsste ich nicht aufs Hören verzichten.“ (S. 24)

    Warum vergebe ich trotzdem bloß 3 Bewertungssterne? 

    Das liegt daran, dass mir die Geschichte in einigen Punkten etwas zu skurril, befremdlich und vulgär ist. Hier hat der Humor nicht meinen Geschmack getroffen. Dazu folgende Beispiele:

    Das Känguru pöbelt einen sich vollkommen friedlich verhaltenden Fußballfan an, weil dieser anlässlich eines Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft in Deutschlandfarben gekleidet ist. Das Känguru sagt, dass ein solcher Patriotismus ein Zeichen von Idiotie sei, es von da aus nicht weit bis zum Nationalismus sei und dadurch Rassismus entstehe. Als der Fußballfan deswegen verständlicherweise beleidigt ist und verbal Kontra gibt schlägt das Känguru ihn einfach k.o. und das fand ich wirklich abstoßend und verachtenswert. Leider ist es auch nicht der einzige Fall in dem das Känguru gewalttätig wird. Es schlägt auch noch einen Mann bloß deshalb bewusstlos, weil dieser für die GEZ-Gebühr zuständig ist. Zudem gibt es einem Vorfall im Park. Das Känguru tritt einen Hund, der ihm zu laut bellt, sodass dieser in hohem Bogen über die Weise fliegt. Das alles fand ich nicht lustig.

    Auch sonst verhält sich das Känguru schrecklich unhöflich und respektlos gegenüber Mitmenschen, die ihm überhaupt nichts getan haben. So fängt das Känguru z.B. absichtlich einen Streit mit einem McDonald’s-Mitarbeiter an indem es von diesem einen Whopper fordert, obwohl es genau weiß, dass es den nur bei Burger King gibt. Obwohl der Mitarbeiter höflich erklärt, dass das nicht geht und dem Känguru eine Alternative anbietet setzt es dem Mitarbeiter weiter zu und genießt das sichtlich.

    Außerdem hat es mir gar nicht gefallen, dass das Känguru sich abfällig über die Demokratie äußert und sagt, dass es die deutsche Justiz nicht anerkennt. Hinzu kommt noch, dass das Känguru ein Anhänger von Verschwörungstheorien ist. 

    Hier noch einige weitere Beispiele für Humor, der nicht meinen Geschmack getroffen hat, weil er mir zu plump bzw. vulgär war:

    „Der Titel ist ja total wichtig. Damit steht und fällt der Erfolg eines jeden Buches. Es muss was sein, wo die Leute sofort denken: Interessiert mich! Will ich! Kauf ich!“ Das Känguru nickt. […] „Wie wär’s mit ‚H*TLER, T*RROR, F*CK*N‘?“ (S. 199)
    „Kennt ihr das Bild von Brittney Spears ohne Slip, wo man ihre M*sch* sieht? Dass sollten die lieber hier aufhängen.“ (S. 202)

    Die genannten Beispiele haben das Lesevergnügen leider ziemlich geschmälert.

    Fazit:

    Es handelt sich um ein erheiterndes Buch, das man in kürzester Zeit ausgelesen hat und das einem mit einem positiven Gefühl zurücklässt. Manche der vorlauten Bemerkungen und frechen Aktionen des Kängurus sind richtig lustig. Es gibt jedoch leider auch so einige Stellen an denen die Geschichte meinen Humor nicht getroffen hat. Humor ist nun mal Geschmackssache! Ich bereue es dennoch insgesamt nicht, dass ich das Buch gelesen habe, aber noch einmal würde ich es nicht lesen.

    Zum Schluss noch ein interessantes Zitat aus dem Buch, das erklärt wie das Känguru einst zu seinem Namen gekommen ist:

    „Ich hab gehört, […] dass James Cook, der 1770 als erster Europäer ein Känguru zu Gesicht bekam, einen Aborigine gefragt haben soll ‚Was ist das für ein Tier?‘ – auf Englisch natürlich –, und der Aborigine antwortete ‚Känguru‘, weil er Cook nicht verstand und ‚Känguru‘ in seiner Sprache nun einmal ‚Ich verstehe such nicht‘ bedeutet.“ (S. 255/256)
  10. Cover des Buches All In - Tausend Augenblicke: Special Edition (ISBN: 9783736321748)
    Emma Scott

    All In - Tausend Augenblicke: Special Edition

    (1.008)
    Aktuelle Rezension von: novelica

    Dieses Buch habe ich auf Empfehlung gelesen und es hat sich gelohnt darauf zu hören. Es ist so emotional, traurig und zugleich wundervoll.

    Kacey ist ein angehender Rockstar. Die Band steht auf einem aufsteigenden Stern, doch zufrieden ist sie nicht. Sie betrinkt sich jeden Abend bei den Aftershow-Partys und ist oft kaum noch ansprechbar. Jonah ist Künstler und verdient sich sein Geld zusätzlich als Chauffeur bei einem Limousinenservice. Als er den Auftrag erhält die Band von der Location nach Hause zu fahren, begegnen sich die beiden. Was nicht so romantisch angefangen hat  (Kacey war sehr betrunken und kaum ansprechbar) entwickelt sich zu einer herzzerreißenden Geschichte zwischen den beiden. Mit Fragen rund um die Existenz und Zukunftsängsten die unvermeidbar so passieren werden.

    Ohne zu viel vorwegzunehmen, dies ist eine Tragödie vom Feinsten. Beider Charakterentwicklungen sind wunderschön. Beide haben es geschafft sich selbst und einander zu finden und konnten sich gegenseitig dabei unterstützen.

    Oft habe ich pausiert, weil ich einfach nicht wollte, dass die Leichtigkeit und die schönen Gefühle die dieses Buch entstehen lässt, genauso intensiv wieder zerstört werden. Wie gesagt, es ist wirklich emotional. Wer eine Romanze mit Tiefgang braucht ist bei Kacey und Jonah genau richtig.

  11. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (628)
    Aktuelle Rezension von: Mitterwallner


    Das Thema der Geschichte, wo wir Menschen herkommen und wo wir hingehen ist hochaktuell. Ein bekannter Wissenschaftler wird kurz vor der Enthüllung seiner bahnbrechenden Erkenntnis zum Ursprung ermordet. Es deutet sich schon früh an, dass die katholische Kirche etwas gegen seine Pläne gehabt haben könnte. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ist auch in dieser Geschichte dominierend.

    Wie vom Autor gewohnt, rasant spannend, ohne Unterbrechung. Den einzelnen Figuren wird gekonnt Leben eingehaucht, was sie gleich authentisch macht.


    Ein klassischer Dan Brown – gerne das nächste Buch!

  12. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (610)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne vergeben.

    Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber die Geschichte der Addie LaRue hat mich voll mitgenommen. Die Vorstellung, was man empfindet, wenn jeder einen sofort vergisst, die Einsamkeit, die man dabei verspürt, obwohl man unter Menschen ist und was man im Laufe der Jahrhunderte erlebt, hat mich sehr berührt. Ein Buch, welches philosophische Fragen aufwirft.

    Ich verstehe die KritikerInnen nicht, die das Buch als langatmig empfinden. Ich persönlich finde, die Geschichte braucht ihre Zeit, um auf einen einzuwirken. Und auch, dass einige Fragen offen bleiben, empfinde ich als passend. Eine Geschichte muss nicht jede Frage beantworten, sondern einige Antworten können der Fantasie des Lesers überlassen bleiben.

    Möglicherweise fehlt der Geschichte der klassische Spannungsbogen. Ich selber habe das nie als störend empfunden und je weiter ich in die Geschichte eingedrungen bin, umso begieriger war ich, zu erfahren, wie es weiter ging. Mich persönlich hat die Geschichte total mitgenommen.

    Mein Fazit: Wow, was für ein Buch!

  13. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

    (302)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    In dem es hoch her geht – vor allen Dingen in den Betten zahlreicher Kunstschaffender. Wer hätte das gedacht. Was hier allerdings vor dem staunenden Auge des Lesers entblättert wird, ist nicht nur der flotte eskapistische Tausch der Partner, sondern auch ein Wechselspiel von menschlicher Größe wie schamloser Niedertracht, von exzellenten Leistungen wie heuchlerischen Intrigen, von weitblickender Großzügigkeit wie von kleinkarierten Animositäten. Aber auch außerhalb dieser Bettgeschichten gibt es viel zu beobachten, so kurz vor Ausbruch der großen Katastrophe, in einer Zeit, in der große Namen aus dem Bereich Kultur, Politik und Wirtschaft (auch die Wissenschaft bekommt ihren Auftritt; doch davon später mehr) die Bühne betreten – vom Autor dieses Buches unterhaltsam wie kenntnisreich erzählt.

    Bei all diesen Konflikten, all dem Amourösen und all den Widersprüchen, die sich so vielfältig wie widersprüchlich in der Kunst in Szene setzen lassen, bleibt es nicht aus, dass manche Zeitgenossen an diesen teils überhitzen Abläufen verzweifeln. Und so ist es denn nicht verwunderlich, wenn sich in dieser Zeit ein neuer Begriff Bahn bricht, wenn über allem so ein Hauch von „Neurasthenie“ schwebt, „das Burn-Out-Syndrom des Jahres 1913“, ein Begriff, der in diesem Jahr „in das 11-bändige Werk ‚Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten‘“ Aufnahme findet. Ein Lehrstück für dieses Krankheitsbild gibt Franz Kafka ab, hinter dessen literarischen Größe ein von Minderwertigkeitskomplexen (insbesondere gegenüber Frauen) geplagter Mann steht. Und so schreibt er denn in seiner Verzweiflung hunderte von Briefen und Karten an seine Geliebte Felice Bauer, um dann doch zu schlussfolgern: „Der Coitus als Bestrafung des Glücks des Beisammenseins. Möglichst asketisch leben, asketischer als ein Junggeselle, das ist die einzige Möglichkeit für mich.“

    Und Kafka ist auch eine der Personen, die uns durch das gesamte Jahr 1913 begleiten. Und damit bekommt der Leser nicht nur einen fundierten Einblick in das Schaffen und Leiden dieses an sich und der Welt leidenden Mannes, sondern wird zugleich Zeuge einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist und viel Neues entsteht. Die Personen, die hier in ihren Stärken und Schwächen gar meisterlich porträtiert werden, bilden ein Konglomerat an Ereignissen, die je für sich betrachtet schon interessant zu lesen sind, die allerdings in ihren vielfältigen Verbindungen ein Zeitbild entstehen lassen, dass in dieser Form wohl einzigartig ist. Dabei senden die teils lapidaren Sätze zu Beginn von Abschnitten einen ersten Reiz, der in der Folge allerdings substanziell untermauert wird: „Emil Nolde hält Berlin nicht mehr aus.“ Das sich daraus eine Weltreise entwickelt, wird erst in den nächsten Passagen deutlich. Nüchterne Naturbetrachtungen wie „Piero Ginori Conti gelingt es in Larderello in der Toskana, Wasser aus dem Erdinneren für die Stromerzeugung zu nutzen. Die Geothermie ist entdeckt“ bekommen ebenso Raum wie schwärmerische Naturbeschreibungen: „Mächtig erheben sich hier die Buchen in den Ostseehimmel, der salzige Wind hat ihre Stämme ganz glatt gerieben und ihre Kronen in die Höhe geschraubt.“

    Es sind allergings die tiefen Einblicke in die Psyche der handelnden Personen, die das meist noch vorhandene eher blasse Schulwissen mit Leben erfüllen und so aus den eher „geschlechtslosen“ Künstler*innen solche mit einem prallen Leben machen, die diesem Buch die besondere Würze geben. Diese Sichtweise bringt uns den hier „auftauchenden“ Personen auf jeden Fall sehr nahe – und macht sie zugleich ein stückweit menschlicher.

    (17.2.2024)

  14. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

    (1.333)
    Aktuelle Rezension von: Magic_vanilla

    Inhalt:
    Auburn ist eine starke junge Frau. Als jugendliche hat sie ihren ersten Freund an Krebs verloren und seither niemanden mehr so richtig an sich ran gelassen. Als sie dorthin zurück zieht wo ihr Freund gestorben ist trifft sie auf Owen. Owen hat ein kleines aber feines Atelier, mit einer ganz speziellen Art wie es auf die Idee der Bilder kommt. Passanten schreiben beim vorbeigehen ihre Wahrheiten auf Zettel die, welche ihm am besten gefallen bringt er mit Farbe auf eine Leinwand.

    Charaktere:
    Sowohl das Leben von Auburn, als auch das von Owen ist verzwickt und zwar so wirklich. Was ich während dem Lesen alles über die beiden erfahren habe hat mich einfach nur schockiert, unglaublich mit was Menschen leben müssen.

    Schreibstil:
    Ich liebe die Bücher von Collen Hoover, besonders wegen ihrer Art wie sie Geschichten schreibt. Aber das beste ist, wie wenig vorhersehbar sie sind. Selbst wenn man sich sicher ist man weiss nun was passiert ist wird es wieder anders kommen.

    Meinung:
    Wow dieses Buch war einfach so toll! Mein erstes Highlight war, dass die Bilder welche gemalt wurden auch wirklich im Buch abgedruckt sind, das hat dem ganzen etwas sehr spezielles gegeben. Und was noch viel erstaunlicher war, die Wahrheiten, von welchen erzählt wurden sind alle wahr und von Zuschauern geschrieben.

    Fazit:
    Ein wirklich tolles Buch, welches einen aber auch etwas auseinander nehmen kann.

  15. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601501)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (747)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.

    Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...

    💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen. 

    Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich. 

    08-01-2026

  16. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (109)
    Aktuelle Rezension von: yellbee

    Ich habe das Buch angefangen, wissend das sehr viele meinten das die ersten 400 Seiten langweilig sind. Allerdingsdings finde ich das Persönlickeitsabhängend, da ich seit der ersten Seite gefesselt war.

    Die Einblicke in den 5 Freunden ihr Leben fande ich super, man findedest schnell herraus um wen es sich Handelt. Jeder einzelte von Ihnen hat ein Päckchen zum tragen und das wir sehr schön da gestellt. 

    Ich konnte Jude sehr nachvollziehen weshalb er manche entscheidungen trifft und gleichzeitig konnte ich die Perspektive der Freunde nachvollziehen.

    Das Buch ist voller Trauma und selbstzerstörerische Denkweise. Aber trotzdem empfehlenes Wert!!

  17. Cover des Buches Dreamland Billionaires - The Fine Print (ISBN: 9783453427396)
    Lauren Asher

    Dreamland Billionaires - The Fine Print

    (259)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Schenk1

    Es war mein erstes Buch von ihr und ich habe es einfach geliebt es war so schön und flüssig zu lesen der Schreibstil ist einfach mega✨ und die Story war auch der Hammer 😍 ich habe auch die anderen zwei von der Reihe und ich würde jederzeit wieder Bücher von ihr kaufen 🥰.                            

  18. Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783453441156)
    Stuart Turton

    Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

    (385)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Viel zu verworren

    Inhalt:

    Familie Hardcastle hat zu einem Ball nach Blackheath geladen. Der Abend endet in einer Katastrophe, den die Tochter des Hauses, Evelyn kommt zu Tode. Aiden Bishop soll den Mord aufklären. Dazu wacht er immer wieder in einem anderen Körper auf und erlebt denselben Tag mit anderen Augen. 

    Meine Meinung:

    Ich bin wirklich froh, dass dies nicht das erste Buch von Stuart Turton war, das ich gelesen habe. Denn sonst hätte ich garantiert kein weiteres in die Hand genommen, was sehr schade gewesen wäre, denn die später erschienen haben mir durchaus gut gefallen. 

    Die Idee dieses Romans ist zwar nicht schlecht, aber die Umsetzung konnte mich gar nicht begeistern. Die Handlung ist viel zu verworren, um ihr entspannt folgen zu können. 

    Dadurch dass immer wieder derselbe Tag beschrieben ist mit denselben Ereignissen, nur eben aus einer anderen Perspektive, kommt schnell Langeweile auf und es zieht sich wie Kaugummi. Erst im letzten Drittel (von immerhin gut 600 Seiten) werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und es kommt Spannung auf. 

    Mehr als einmal war ich kurz davor abzubrechen. Ich habe mich zum Durchhalten gezwungen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es geschafft habe.

    ★★☆☆☆

  19. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404178766)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

    (474)
    Aktuelle Rezension von: Mikey

    Eines vorneweg: Dieses Buch ist in meinen Augen Trivialliteratur. Warum, begründe ich später.
    Es ist die Geschichte zweier Frauen, Helen und Gwyneira, die sich auf einem Schiff von England Richtung Neuseeland kennen lernen. Beide haben die Reise angetreten, um sich zu verheiraten. Gwyneira, weil sie ihr zukünftiger Schwiegervater Gerald, seines Zeichens Schafsbaron, für seinen Sohn Lukas mehr oder weniger in einem Kartenspiel gegen ihren Vater „gewonnen“ hat (dies allerdings mit Augenzwinkern, sie hätte auch nein sagen können), Helen, weil sie sich auf eine Anzeige der presbyterianischen Gemeinde in Christchurch beworben hat, die für ihre männlichen Gemeindemitglieder Frauen sucht. Sie finanziert ihre Überfahrt mit der Betreuung einer Gruppe von Waisenmädchen, die für Dienstbarkeiten ansässiger Familien vermittelt wurden.
    Daraus ergibt sich die Tatsache, dass beide Frauen nichts über ihre zukünftigen Ehemänner wissen, daraus ergeben sich auch die Komplikationen des Romanes. Zufall soll es sein, dass beider Frauen zukünftige Ehemänner Nachbarn sind, Zufall ist es auch, dass Helens zukünftiger Ehemann Howard und Gerald Erzfeinde bis aufs Blut sind. Damit ist alles angerichtet, was ein Familiendrama braucht.


    Es liegt auf der Hand, dass beide Ehekandidaten nicht das halten, was sich die beiden Frauen versprochen haben. Dabei hat Gwyneira eigentlich noch Glück. Lukas ist ein Gentleman durch und durch, stets zuvorkommend, gebildet, an Kunst interessiert… Dumm nur, dass er sich eigentlich mehr für Männer interessiert, was ihm wohl zum Zeitpunkt der Heirat noch nicht recht bewusst war. So kommt es immer wieder zu missglückten Versuchen, die Ehe zu vollziehen; Gerald will nämlich unbedingt einen männlichen Erben, wird nun auch wegen des Ausbleibens immer unleidlicher.
    Helen dagegen hat echt in die Schei...e gegriffen, ihr Mann, ehemaliger Kompagnon von Gerald und mit diesem heillos verfehdet, ist jähzornig bis aufs Blut.
    Die verzweifelten Versuche von Gwyneira und Lukas, einen Sohn zu bekommen und Geralds zunehmende Aggressivität wegen des Ausbleibens lassen Gwyneira indes nach einem „Ersatzerzeuger“ suchen, natürlich kommt dabei auch die Liebe ins Spiel. Ergebnis der Bemühungen ist (ins Geralds Augen leider) „nur“ ein Mädchen. Helen dagegen gebärt Howard einen Sohn. Als Gerald davon erfährt, dass seinem Erzfeind ein männlicher Erbe geboren wurde, was ihm versagt blieb, kommt es zur Eskalation…


    Ich muss sagen, die Geschichte wäre eine gute Vorlage für eine Verfilmung, alles was ein guter Kino- oder Fernsehfilm braucht. Für einen guten Roman ist alles zu glatt. Typisch für diese Art Roman ist die „Kurzgefasstheit“ der Erzählweise. Die Dinge (sag ich jetzt mal) entwickeln sich nicht, sie werden einfach als gegeben erzählt. Alles wirkt sehr sprunghaft. „Zwei Sunden später…“ oder „“Zwei Monate später…“ zum Beispiel war etwas dann so oder so, wie, warum, weshalb wird nicht erzählt. Ich hätte mich vielleicht trotzdem dazu hinreißen lassen, 4 Sterne zu vergeben; die Geschichte ist spannend und 800 Seiten ist ein guter Umfang für eine Familiensaga. Aber mir sind es alles ein paar zu viele „Zufälle“. Helen und Gwyneira bleiben natürlich miteinander verbunden, werden durch ihre Kinder gar zu einer Familie (das wirkt auch gut als Eskalationsstoff, denn das erinnert durch deren verfeindete Väter anfangs sehr an "Romeo und Julia), auch die Geschichte der Waisenkinder grätscht unnötigerweise immer wieder dazwischen. Diese haben entweder totales Glück mit ihrer Anstellung oder totales Pech, dazwischen gibt es nichts.
     Was mir aber die 4 Sterne unmöglich zu vergeben gemacht hat, ist das Ende. Nicht nur, dass wirklich alle Akteure, die unsympathisch, schlecht oder einfach unpassend sind, am Ende sterben, es geht alles gut aus wie im Märchen. Und am Ende des Romanes geht alles sehr sehr schnell. Da werden schon mal zwischen 2 Kapiteln Jahre übersprungen. Es bleibt wieder mal das Gefühl zurück, der Author, die Authorin hatte am Ende keine rechte Lust mehr.


    Also 3 Sterne.
    Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie. "Im Land der weißen Wolke" ist aber in sich abgeschlossen. Die Bücher der Trilogie scheinen nur sehr lose miteinander zusammenzuhängen. Also kein Grund, weiterzulesen...

  20. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

    (194)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Dies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird . 

    Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..

    Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben .. 

  21. Cover des Buches Ich gebe dir die Sonne (ISBN: 9783570312223)
    Jandy Nelson

    Ich gebe dir die Sonne

    (168)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es gibt Bücher, da weiss man schon nach wenigen Seiten, dass man sie lieben wird. "Ich gebe dir die Sonne" von Jandy Nelson ist so eine Geschichte. Eine Geschichte, die mich tief beeindruckt und begeistert hat und die ich kaum in Worte fassen kann. Eine Geschichte, die man selber erleben muss. Die Zwillinge Noah und Jude sind mit 13 Jahren zwar sehr unterschiedlich, aber unzertrennlich. Doch dann schleicht sich die Eifersucht ein, um den Stellenwert bei den Eltern aber auch aufeinander. Drei Jahre später sprechen sie kaum noch ein Wort miteinander und es hat den Anschein, als hätten sie die Rollen getauscht. Mit 13 Jahren war Noah sehr introvertiert und drückte sich vor allem durch das Malen aus, Jude war dagegen draufgängerisch und frei. Doch heute studiert sie an der Kunsthochschule, die immer Noahs Traum war. Er hingegen nimmt keinen Pinsel, keine Stifte mehr in die Hand. Das Besondere an diesem Buch ist, dass wir als Leser einen intensiven Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Zwillinge erhalten. Das gelingt dadurch, dass es zwei Handlungsstränge gibt. Der erste findet vor dem Bruch der Zwillinge statt als beide 13/14 sind und wird uns aus der Sicht von Noah erzählt, der eine ganz spezielle Wahrnehmung auf die Welt hat. Der zweite Handlungsstrang spielt zu der Zeit, als Noah und Jude 16 sind, und wird aus der Sicht von Jude erzählt, die auf eine ganz besondere Art und Weise abergläubisch ist. Obwohl wir so mit jedem Perspektivenwechsel auch noch einen Zeitsprung haben, bereitet es keine Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Erst nach und nach erkennt man, wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenspielen, was es mit den Familiengeheimnissen auf sich hat und was dann schlussendlich wirklich zum Bruch zwischen den Zwillingen geführt hat, gleichzeitig begleiten wir sie auf dem Weg des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Jandy Nelson zieht im Hintergrund geschickt die Fäden und schafft die Balance zwischen dem individuellen Schicksal und dem gemeinsamen Drama. Sie schafft es dabei, einfühlsam die Themen Sexualität, Liebe, Trauer und Vergebung zur Sprache zu bringen. Das Buch überzeugt mit facettenreichen Charakteren und der Sprachkunst der Autorin. Sie erzählt so intensiv, zum Teil poetisch, dass man als Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgerissen wird. Das ist Erzählkunst! Jandy Nelson hat mir ein wundervolles und intensives Leseerlebnis geschenkt und obwohl das Buch doch knapp 500 Seiten umfasst, hätte ich Noah und Jude nur zu gerne noch ein Stück weiter begleitet. 

  22. Cover des Buches Bretonische Verhältnisse (ISBN: 9783462054231)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Verhältnisse

    (611)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    In Port Aven, einem idyllischen Künstlerort an der bretonischen Küste, wird ein hochbetagter, angesehener Hotelier erstochen. Dupin, ein aus Paris strafversetzter Kriminalkommissar, übernimmt die Ermittlungen. Überall trifft er dabei auf die Spuren der bekannten Malerkolonie die den Ort einst berühmt gemacht hat. Der bekannteste von ihnen, Gauguin, wohnte einst in dem Hotel, das nun ein Tatort ist. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord.

    Das Buch ist eine überzeugende Liebeserklärung an die Bretagne, die wundervolle Landschaft, der etwas eigene Menschenschlag, die Kultur und vor allem die hervorragende Küche. Dieser Lobgesang ist in einen spannend geschriebenen Krimi verpackt mit Dupin als etwas unkonventionellen Ermittler, welcher von interessant aufgebauten Protagonisten umgeben ist. Die Geschichte wird flüssig erzählt, kommt ganz ohne Action und Hektik aus, ist jedoch an keiner Stelle langweilig. Ein toller Einstieg in eine Krimireihe der ich gern folgen werde.

  23. Cover des Buches Was ich liebte (ISBN: 9783644002692)
    Siri Hustvedt

    Was ich liebte

    (337)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Der Ich-Erzähler Leo Hertzberg nimmt uns mit in seine Welt, in sein gelebtes Leben als Sohn jüdischer Emigranten in New York. Er ist unterdessen in die Jahre gekommen und sucht ein spätes Glück mit seiner jüngeren Frau Erica. Diese scheint mit der Geburt des gemeinsamen Sohnes Matthew perfekt. Die beiden leben Tür an Tür mit Bill, einem Künstler und Freud von Leo und seiner Frau Lucille, die fast gleichzeitig Eltern eines Sohnes, Mark werden. Sie beiden kleinen Familien stehen sich nahe und die beiden Jungs wachsen quasi wie Geschwister auf. Später übernimmt Violet dann die Rolle der Ersatz-Mutter von Mark. Die Kinder wachsen heran, das Leben geht seinen Weg, bis Mark bei einem Unglücksfall kurz vor Beginn der Pubertät ums Leben kommt. Das verkraftet die Beziehung zwischen Leo und Erica nicht. Fortan lebt Leo alleine und übernimmt mehr und mehr die Rolle des väterlichen Freundes für Mark und des Ansprechpartners in diesbezüglichen Fragen für Violet. Über ein großes Stück geht es dann im Fokus um Mark und seinen Sorgen erregenden Lebenswandel. Bill stirbt und Leo schlüpft noch ein Stück mehr in die Vaterrolle. Doch alles hilft wenig, denn Mark driftet mehr und mehr vom geradlinigen Weg ab ..

    Mit fast 500 Seiten ein fast episch zu nennendes Werk. Zu Beginn etwas holprig einzulesen, doch wenn man dann den Zugang zu der Geschichte gefunden hat, hält einem der Verlauf ganz gut bei der Stange. Wir begleiten den Protagonisten ein paar Jahrzehnte durch sein Leben und nehmen teil an seinem Schicksal. Eine Geschichte von Liebe, Freundschaft, Eltern-Kind-Beziehung und dem nahezu unerschütterlichen Willen, die Hoffnung nicht gänzlich zu verlieren.

    Sehr ausführlich werden die Kunstwerke von Bill geschildert. Ob es diese wohl tatsächlich gibt? Oder sind sie gänzlich der Phantasie von Frau Hustvedt entsprungen?


  24. Cover des Buches Das Mädchen auf den Klippen (ISBN: 9783442492350)
    Lucinda Riley

    Das Mädchen auf den Klippen

    (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Janet

    Zu Beginn hat der Roman ein leicht gruseliges Setting. Dadurch wurde es direkt spannend und wechselte dann langsam ins geheimnisvolle. Zwischen den Kapiteln gibt es in unregelmäßigen Abständen Informationen von einer Erzählerin, von der man zunächst nicht weiß, wer sie ist. Die Geschichte zweier Familien, deren Leben auf mysteriöse Weise seit Jahrhunderten miteinander verbunden sind, wird in drei verschiedenen Zeiten erzählt und so setzen sich für den Leser die Puzzleteile nach und nach zusammen. 

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