Bücher mit dem Tag "künstliche intelligenz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "künstliche intelligenz" gekennzeichnet haben.

300 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Lobelia192

    Ich habe im Internet viele Gute Bewertungen gelesen , finde es aber NOCH besser als alle es sagen. Es ist durchgehend spannend und interessant. Als ich es gelesen habe ich gelacht und geweint und die Charaktere sind einfach wunderbar. Am meisten mochte ich James , dementsprechend habe ich sehr viel bei seinem Tod geweint und konnte es einfach nicht fassen. Die ganze Geschichte und die Art und weise dass es in Tagebucheinträgen ,Emails ,Chatverläufen, Kamera Aufnahmen, Berichten und Bauplänen geschrieben ist macht es einem schon fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und das obwohl ich eigentlich  kein Science Fiction mag . Also würde ich es einfach jedem Empfehlen.

  2. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (557)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
    Verzeihen ist nicht der einzige.
    Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
     Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

    Der Schreibstil ist spannungsaufbauend und interessant. Mir gefällt bei Dan Brown immer, dass von architektonischen Meisterwerken über Kunst alles so gut beschrieben wird, dass man es direkt vor sich sieht, ohne dass die Geschichte dadurch ins Stocken gerät oder langweilig wird. Zudem lernt man immer wieder ein paar spannende Details. 

    Im Buch geht es um die wohl ältesten Fragen der Welt «woher kommen wir?» und «wohin gehen wir?» und somit auch um den klassischen Kampf zwischen Kirche und Wissenschaft. Kirsch behauptet, die Antworten auf beide Fragen gefunden zu haben, bevor er sie mit der Welt teilen kann, wird er getötet. Robert Langdon macht sich zum Ziel, Kirschs Vermächtnis mit der Welt zu teilen. Ich war wirklich gespannt, wie Brown das am Ende auflöst. Versagt Langdon und findet die Antworten nicht oder findet er diese? Und wenn ja, wie sehen sie aus?

    Spannend, von Anfang bis Ende und viel Stoff zum Nachdenken!

     

     

  3. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Snyder

    Meyer entführt den Leser in eine detailreich und schön beschriebene SF-Welt, die große Ähnlichkeiten mit dem Wüstenplaneten-Universum aufweist (was aber nicht schlecht ist). Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die fremde Welt eingefunden hatte, doch dann hat es mir gut gefallen. Bin gespannt, wie die Geschichte um die Protagonistin in den Folgeromanen weitergeht

  4. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.628)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Cinder ist die beste Mechanikerin und sie ist ein Cyborg. Als sie einen Auftrag von Prinz Kai erhält, kommen Dinge ins rollen, die alles verändern könnten.

    Puh, das war ein stetiges auf und ab mit diesem Buch. Der Schreibstil ist toll und auch die Idee fand ich klasse. Nur leider muss ich sagen, dass sich der erste Teil der Luna-Chroniken wie ein extrem langer Prolog gelesen hat. Den kompletten Inhalt hätte man in ein paar wenigen Sätzen abhandeln können und dann wäre Teil zwei der eigentlich erste Teil.

    Spannung gab es für mich so gut wie keine, vielleicht noch auf den letzten paar Seiten, aber das war es dann auch schon.

    Aber das Ende hat mich zumindest so neugierig gemacht, dass ich dem nächsten Band eine Chance geben möchte und außerdem waren die Charaktere allesamt sehr interessant.

  5. Cover des Buches Erebos 2 (ISBN: 9783743200494)
    Ursula Poznanski

    Erebos 2

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Wolverryke

    Lange habe ich mit mir gerungen, mir den zweiten Band von Erebos zu holen. Die Geschichte des ersten Bandes war genial! An den Schreibstil musste ich mich damals schon gewöhnen, aber das war nicht der Rede wert, da ich es damals verschlang.

    Diesmal brauchte ich etwas mehr Motivation das Buch Immer wieder in die Hand zu nehmen. Die Rückkehr von Erebos kribbelte mir in den Fingern, doch mit dem Schreibstil kam ich diesmal leider gar nicht klar. Entweder wurden Szenen zu lang beschrieben oder es gab kaum Infos und alles passierte innerhalb einer Seite. die Protagonisten wurden emotional wenig beleuchtet. Zu Nick hatte ich bereits durch Band eins eine Bindung aufgebaut, dort war es okay. Doch sobald ein Kapitel über Derek kam, musste ich jedes Mal aufseufzen. Der Kerl war mir einfach unsympathisch. Nicht durch seine Art, sondern, weil seine Art wenig beschrieben wurde.

    Die Spannung, die ich mir erhofft hatte, war subtil, zog mich aber kaum voran. Erst ab dem letzten Drittel ging es meiner Meinung nach voran.
    Alles in allem ein gelungenes Buch, allerdings hatte ich mir mehr erwartet. Dennoch gut zu lesen, wenn auch der Schreibstil manchmal etwas zu stockend für mich war.
    Wer wissen möchte, was es mit Erebos' Rückkehr auf sich hat, sollte das Buch dennoch lesen, denn die Verbindungen, die sich wie Fäden am Ende zusammenziehen, machen Spaß beim Entdecken und ein paar Aha-Momente gibt es auch.

  6. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Ein Virus aus Nanobots, ein gescheitertes Experiment, verwandelt die Menschen in emotionslose hochfunktionale Zombies. Die Nanobots lernen und die Mojas werden von Generation zu Generation besser, gefährlicher, effizienter - tödlicher! Die Menschen versuchen die Mojas in Sperrzonen von sich fernzuhalten, aber sie haben einen Weg gefunden. Der Kampf zwischen Moja und Menschen wird unausweichlich und mittendrin kämpfen Luke, Flover, Okijen und Andra um das Überleben der Menschheit.

    Den Einstieg fand ich super. Es startet actionreich, ich war gleich mittendrin und das Kopfkino lief auch direkt mit. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Details werden nur langsam eingestreut, immer wieder kommen neue Informationen, die die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ein Stück weiter vervollständigen.

    Das World Building mochte ich auch sehr gerne. Wir befinden uns im Jahr 2021, die technologischen Fortschritte gepaart mit den erzwungenen Einschränkungen wegen des Virus, sind eine geniale Mischung. In der Sperrzone befinden sich ca 4 Millionen Mojas. Die Dimensionen sind schon krass.

    Die Mojas sind auch total gut ausgearbeitet. Sie entwickeln sich weiter, was echt beunruhigend ist, denn sie waren ohnehin schon schneller, stärker und schlauer als die nicht modifizierten Menschen.

    Unsere Held:innen müssen sich nicht nur den Mojas entgegen stellen, sondern auch noch irgendwelchen Terroristen. Es gibt da nämlich noch eine Sekte, die den KAMI Virus als Gott verehren. Ob sie aber wirklich mit all dem etwas zu tun haben, ist nicht sicher.

    Einzig mit den Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich mochte sie, sie waren auch einigermaßen authentisch, aber ich habe keine Connection zu ihnen aufbauen können. Die Beziehung zueinander waren nicht so gut ausgearbeitet und ich konnte auch keine Charakterentwicklung erkennen.

    Es wird aus vier Perspektiven erzählt. Luke hält sich aus irgendeinem Grund versteckt und ist untergetaucht. Von seinen Eltern wird er sogar für tot gehalten. Was hat er für ein Geheimnis?

    Und Flover hat eine Psycho-Mutter, die ihn versucht dazu zu bringen, etwas zu sein, was er nicht ist. Die beiden sind Mitbewohner und studieren zusammen an derselben Uni. Er und Luke sind beste Freunde, aber gespürt habe ich das irgendwie nicht, auch wenn es ständig gesagt wurde.

    Okijen ist ein hochrangiger Wunder-Soldat, dessen Körper technisch verbessert wurde. Ihn fand ich am wenigsten greifbar.

    Andras Rolle in der ganzen Geschichte ist für mich noch unklar, aber irgendwie vermute ich, dass sie eine Schlüsselrolle hat.

    Die Welt ist brutal, genau wie die Menschen, die sie bevölkern. Die Umstände haben sie so geformt. Manchmal hat mich ihr unbarmherziges Handeln schockiert. Es muss häufig kurzer Prozess gemacht werden. Keine Zeit für Mitgefühl. Zögern kann tödlich sein.

    Ich hatte das Gefühl, der Fokus lag auf der Spannung und auf der Action und nicht auf Charakterentwicklung. Das war aber nicht so schlimm, das Buch hatte auch so ein starken Sog.

    Das Ende hat mich völlig fertig gemacht, es war so nervenaufreibend. Es passierte so viel und so schlimm und überraschend und schockierend und spannend und :D

    Das Buch endet mit ungefähr 500 Cliffhangern auf einmal. Ich bin richtig gespannt, wie es in Teil zwei mit unseren Held:innen weitergeht. So viel Potential, dass alles den Bach runtergeht!!

  7. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.340)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  8. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453269620)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (264)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson durch David Lagercrantz fortgesetzt werden sollte und war gespannt, ob dieser das Niveau halten und trotzdem seinen eigenen Stil einbringen kann. "Verschwörung" hat mir dann auch wirklich gut gefallen: Ich fand die Geschichte spannend und gut fortgesetzt, das Agieren der Protagonisten schlüssig zu ihrem Verhalten in den ersten drei Bänden und auch den Hauptstrang rund um ein Kind mit mathematischer Inselbegabung sehr lesenswert (und das, obwohl Zahlen sonst nicht so mein "Ding" sind).

  9. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Dies ist ein utopischer Gegenentwurf zu „Krieg der Klone“ von John Scalzi. Viele außerirdische Spezies sind aufeinandergetroffen und entgegen der allermeisten Science-Fiction-Werke herrscht überwiegend Frieden, Wohlstand und freies Reisen. Immer mehr Völker schließen sich zur Galaktischen Union zusammen. Zwischen Menschen, Aliens und künstlichen Intelligenzen werden berufliche und freundschaftliche Beziehungen geflochten. Ein Hoch auf Diversität – angenehm unaufdringlich.
    Der Roman beleuchtet überwiegend den Alltag an Bord der Wayfarer, eines kleinen Raumschiffs, das kurze Wegerouten im All generiert. Es gibt keine eindeutige Hauptfigur. Die Erzählperspektive wechselt. Zur Crew gehören: Captain Ashby Santoso, Rosemary Harper, Sissix, Kizzy, Mister Jenks, Mister Corbin, Dr. Koch, Ohan und die KI Lovey.
    Ein übergeordneter Spannungsbogen zeichnet sich erst am Ende des Romans ab. Zu Beginn eines Kapitels hat man oft keine Idee, was passieren wird. Man lässt sich einfach überraschen, an die Hand nehmen, erlebt episodenhaft die Erlebnisse mit.
    Ich brauchte ein paar Seiten, um hineinzufinden. Die X-Ray-Funktion beim eBook hat geholfen, die Teammitglieder, berufliche Qualifikation, Aussehen usw. richtig zuzuordnen. Umso besser ich die Charaktere kennenlernte, desto mehr habe ich es genossen. Ich war betrübt, als der Roman ausgelesen war. Es wirkt liebevoll, farbenfroh, lustig und traurig. Streckenweise kommen auch richtig Spannung und Dramatik auf. Faszinierend sind die Details zu unterschiedlichen Kulturen und Familienstrukturen und zu technischen Möglichkeiten. Religion scheint interessanterweise keine Rolle zu spielen. Enthalten sind Rückblicke auf die Geschichte der Erde sowie reizvolle philosophische Fragen, z. B. was Familie ausmacht und wie es sich anfühlt, wenn man zu den Letzten seiner Art gehört.
    Meine Lieblingscharaktere sind Dr. Koch (Tiefgang) und Sissix (Humor, Offenherzigkeit, Andersartigkeit). Großartig sind die lebhaften Einblicke in die Kultur der Aandrisk. Zu meinen Lieblingskapiteln gehören „Port Coriol“, „Zirp“ (Begegnung mit Bär, Nib und Ember), „Der letzte Krieg“ und „Nest, Feder, Haus“. Ich habe mich von der Gefühlsachterbahn liebend gern mitnehmen lassen. Eine Verfilmung wäre sooo schön.
    Das tolle Space-Opera-Erstlingswerk endet abgeschlossen. Traurig habe ich festgestellt, dass Band 2 der Reihe im gleichen Universum spielt, aber mit völlig anderen Figuren. Denen gebe ich natürlich auch bald eine Chance, mein Herz zu erobern.

  10. Cover des Buches Die Tyrannei des Schmetterlings (ISBN: 9783462050844)
    Frank Schätzing

    Die Tyrannei des Schmetterlings

     (131)
    Aktuelle Rezension von: kira00

    Es ist manchmal anspruchsvoll geschrieben, aber mir persönlich hat es ziemlich gefallen auch mal mehr über einzelne Setzte nachzudenken. Die Geschichte war unvorhersehbar und immer wieder aufs neue spannend und anders. Man hat eine ganz andere Sicht auf die Welt und das Leben, nachdem man das Buch gelesen hat und sich mit dem Thema genauer aufeinandergesetzt hat.  Es war das erste Buch, das ich von Frank Schätzing gelesen habe, aber definitiv nicht das letzte.

  11. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783404209675)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Band 2 schließt gut an Band 1 an.

    Die Entwicklung der Figuren ist großartig. Sie lässt den Atem stocken, zweifeln, schwanken. Sympathie, Antipathie, alles wechselt sich miteinander ab. Ein Wechselbad der Gefühle. Und ja, genauso muss Literatur sein!

  12. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen, war mir aber unschlüssig, ob ich diesen zweiten Band überhaupt noch lesen möchte, da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird. Aber nun habe ich es dennoch gelesen und muss sagen, dass nach diesem Band sowieso Schluss für mich gewesen wäre.


    Die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben, aber das hat auch Nachteile, denn manchmal bin ich einfach nicht mehr mitgekommen. Wie auch in normalen Akten und Aufzeichnungen aus Chats, gibt es hier keine durchgehende Geschichte im üblichen Sinne, sondern man muss sich diese anhand der ganzen Dokumente selbst zusammen denken. Und auch die ganzen technischen Begriffe haben es mir teilweise echt nicht leicht gemacht. Dennoch ist das Buch, obwohl es mit knapp siebenhundert Seiten recht dick ist, schnell durchgelesen. 


    Die Geschehnisse, die hier wiedergegeben werden, haben mich auch nur eher mittelmäßig unterhalten. Gerade der Anfang war ziemlich zäh und ich brauchte eine ganze Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit wurde es dann aber besser und es geschehen einige richtig coole, verstörende und spannende Dinge. Zudem gibt es auch hier und da sehr tolle und vor allem unvorhersehbare Wendungen. Auch das Setting fand ich einfach großartig und gut beschrieben. Diese Raumstation im All, ich würde sie als Verkehrsknotenpunkt bezeichnen, welche als langweilig beschrieben wird, war für mich alles anderes als das. Dazu gibt es außerdem eine kleine Liebesgeschichte, welche aber keine allzu große Rolle spielt. Das Ende hat mich dann auch noch einmal so richtig überrascht, aber leider muss ich auch sagen, dass es ein bisschen offen ist. Trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Nachfolgeband lesen, weil die wichtigsten Fragen aufgeklärt werden.


    Was die Charaktere angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Einerseits sind sie wirklich interessant, andererseits lernt man sie eben auch ganz anders kennen, als in einer normal geschriebenen Geschichte. Hanna ist wirklich tough und ein starkes Mädchen. Das sie verwöhnt sein soll, kam bei mir überhaupt nicht so rüber. Dann ist da noch Nik, bei dem ich erst dachte, ich würde ihn gar nicht so richtig kennenlernen, da er anfangs noch mehr wie eine Nebenfigur wirkte. Das änderte sich aber ziemlich schnell und der scheinbar weniger wichtige BadBoy und Drogendealer entpuppte sich als ein sehr robuster und kämpferischer Typ. Zudem gibt es noch einige andere Charaktere, welche aber nur Nebencharaktere sind. Selbst der große Antagonist spielt eigentlich gar keine allzu große Rolle, agiert eher im Hintergrund.


    Insgesamt finde ich die Idee hinter den Büchern dieser Reihe wirklich großartig und wenn man mal ehrlich ist, sind sie auch einfach nur großartig gestaltet. Bei diesem Band hat mich die Geschichte aber leider nicht vollkommen packen können und ich hatte ein manches Mal meine Probleme mitzukommen, weil alles so verwirrend ist. 

  13. Cover des Buches The Kingdom (ISBN: 9783789114076)
    Jess Rothenberg

    The Kingdom

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Hätte ich mir mal den Klappentext auf Amazon gleich durchgelesen. Das ist das erste was mir durch den Kopf geht, wenn ich an den Klappentext auf dem Buch denke.Dieser unterscheidet sich nämlich sehr. Laut Klappentext auf dem Buch hätte ich niemals so eine Geschichte erwartet. Warum also dieser Unterschied?

    Kommen wir also mehr zum Inhalt. Die ersten paar Kapitel waren wirklich sehr spannend. Ein guter Schreibstil, kurze Kapitel und ein Gerichtsverfahren, was uns in die Zukunft blicken lässt. Der Einstieg war also sehr gelungen und die ersten 50 Seiten waren sehr schnell gelesen. Die Euphorie ließ aber sehr schnell nach. Der Spannungsbogen sank weiter nach unten und ich stellte mir immer mehr eine gewisse Frage. Wo war die Triggerwarnung am Anfang des Buches? Man wird in dieser Geschichte nämlich mit einigen Situationen konfrontiert. Sicher ist es ein Jugendbuch und sie werden nicht extrem detailliert dargestellt, aber dennoch sind sie vorhanden.

    So wird man also mit Belästigung, Missbrauch, Mord, Kindermord, Vergewaltigung und Suizid konfrontiert. Ja es ist immer noch ein Jugendthriller. Dennoch bin ich der Meinung das man das aus dem Klappentext eher nicht rauslesen konnte.

    Kommen wir wieder zur Geschichte. Sie zieht sich ins unermessliche. Wir erleben mit wie Ana´s Seele erwacht. Die Einzelheiten sind mit sicherheit auch wichtig, aber einiges hätte ich da einfach nicht gebraucht.

    Erst am Ende wird die Story wieder ein bisschen spannender. Auch wenn das Ende für mich sehr vorhersehbar war. Es wird ein bisschen was erklärt und dann…zack…zu Ende. Die Spannung auf den letzten 10 Seiten. Ich denke da hätte man wirklich noch etwas mehr machen können.

    Mein Fazit: Die Grundidee ist eigentlich nicht schlecht. Eine Art Erlebnispark mit künstlicher Intelligenz, die sich langsam selbstständig macht. Sicher ist das nichts neues, hatte aber in einigen Szenen definitiv potenzial. Die fehlende Triggerwarnung, oder zumindest einen kleinen Hinweis im Klappentext hätte diese Geschichte aber definitiv gebraucht.


    Von mir gibt es 3 von 5 seelisch flackernde Delicious Sternchen.

  14. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (711)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle
    Überblick: QualityLand ist das Land der Superlative. Hier ist alles optimiert und auf dich zugeschnitten: TheShop weiß, welche Produkte du brauchst, bevor du es weißt und liefert sie dir in 30 Minuten per Drohne nach Hause - ohne Bestellung. Bei QualityPartner findest du den Partner, der errechnetermaßen am besten zu dir passt - und sobald sich ein neuer, besser passender Partner registriert, empfiehlt dir das System, die alte Beziehung zu beenden und mit der besten Option eine neue einzugehen. Menschen werden nach Leveln kategorisiert: Level-90-Menschen sind die Elite (das System geht bis Level 99, aber das weiß niemand - schließlich soll immer der Anreiz bestehen, sich auf 100 zu verbessern). Alle unter Level 10 gelten als "Nutzlose". Man kann auf höhrere Level aufsteigen, aber auch in niedrigere zurückfallen und unter die "Nutzlosen"-Grenze geraten. Jeder deiner Schritte wird verfolgt. Zufälle gibt es nicht mehr.

    Wir begleiten abwechselnd den Schrotthändler Peter Arbeitsloser (Kinder in QualityLand werden nach dem Beruf benannt, den das Elternteil vom jeweiligen Geschlecht zur Zeit der Zeugung ausgeübt hat) und den Androiden John of Us bei ihrem Alltag in QualityLand. Nachdem seine Freundin Sandra Admin sich von Peter getrennt hat, sinkt sein wegen seines Namens und seines Jobs ohnehin geringes Level. Er wird zum Nutzlosen. Bei seinen Chancen, wieder aufzusteigen, spielt sein Name eine Rolle: Menschen mit dem Nachnamen "Arbeitsloser" haben schlechtere Chancen auf dem Jobmarkt, auf der Partnersuche etc.
    Peters Leben nimmt wieder an Fahrt auf, als etwas geschieht, das ihn an der Unfehlbarkeit des Systems zweifeln lässt...

    John of Us ist der erste Androide, der als Präsident kandidiert. Der Todestag der aktuellen Präsidentin wurde genau berechnet; an diesem Tag findet die Wahl statt, um einen nahtlosen Übergang zu garantieren. John of Us ist darauf programmiert, Politik für alle Menschen zu machen - nur leider kommt sein menschlicher Kontrahent, der außer rassistischen Hassparolen und Scheinargumenten nichts zu bieten hat, bei den meisten Menschen besser an.

    Zwischen den Handlungskapiteln sind immer wieder Werbeschaltungen aus QualityLand, wobei es hier auf die Leserschaft zugeschnitten zwei Versionen des Buches gibt: Eine dunkle für Pessimisten und eine helle für Optimisten.


    Meine Meinung: "QualityLand" war sehr unterhaltsam zu lesen, wenn ich auch manchmal schlucken musste und mich gefragt habe, ob wir als Gesellschaft wirklich auf so etwas Bedenkliches zusteuern. Die kapitalistische Konsumgesellschaft und der in alle Lebensbereiche vordringende Optimierungswahn werden gnadenlos zur Schau gestellt. So gibt es beispielsweise die sogenannten "Konsumschutzgesetze", die es vorschreiben, Dinge wegzuwerfen anstatt sie zu reparieren. Das auf Optimierung ausgelegte System von QualityPartner macht jegliche Chance auf romantische Liebe zunichte - warum sollte man sich binden, wenn immer jemand Besseres warten könnte?
    Auch der Politik und ihren Wahlkampfkampagnen sowie der Gesellschaft mit ihren Ängsten und Vorurteilen wird ein Spiegel vorgehalten. Die Zukunft, die Marc-Uwe Kling hier darstellt, hat sich in Teilen bereits in unsere Gegenwart eingeschlichen.

    Es handelt sich lt. Verlag um eine "lustige Dystopie". Diese Benennung habe ich noch nie zuvor bei einem anderen Buch gelesen und war dementsprechend neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht. "QualityLand" hat mich sehr gut unterhalten, wenn es mich auch nicht durchgehend gefesselt hat. Das schreibe ich der episodenhaften Kapiteleinteilung mit den dazwischengreifenden Werbeschaltungen zu. Für mich besonders lustig waren die optimierten Bücher, welche von KIs (um-)geschrieben werden. Klassiker wie "Die Leiden des jungen Werther" werden so zu "Die Freuden des jungen Werther", um dem optimistischen Grundton der hellen Edition gerecht zu werden. Auch zahlreiche andere humorvolle Anspielungen auf Literatur, Philosophie usw. konnten mich besonders zum Schmunzeln bringen.


    Fazit: Eine unterhaltsame, pardon, die unterhaltsamste Zukunftssatire, die ich bisher gelesen habe. Gesellschaftskritik vom Feinsten. Der Humor war nicht immer ganz meins und eine Bindung zu den Charakteren habe ich auch nicht aufgebaut, aber die Stärke dieses Buches liegt meiner Meinung nach in der schonungslosen Offenlegung der Schwächen unserer Gesellschaft. Ich bin gespannt auf Neues aus QualityLand - dementsprechend ist die Fortsetzung "QualityLand 2.0" schon auf meinem Lesestapel gelandet.
  15. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.547)
    Aktuelle Rezension von: ravenclawseagle

    Stell dir ein Computerspiel vor, das so lebensecht ist, dass es dich in seinen Bann zieht und dich die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt vergessen lässt. Ein Spiel, das dich kennt, Musik einspielt, die dir gefällt und dir ein heroisches Gefühl verleiht. Ein Spiel, das mit dir spricht, ohne auf vorgefertigte Antworten zurückgreifen zu müssen. Aber auch ein Spiel, das dich und deine Handlungen kontrolliert und von dir verlangt, schreckliche Aufgaben in der realen Welt zu erfüllen… Dies ist Erebos.


    Nick Dunmore, der Protagonist, wird darauf aufmerksam, dass einige seiner Mitschüler auffallend oft im Unterricht oder beim Basketball-Training fehlen. Schon bald erfährt er den Grund dafür, als ihm eine Mitschülerin eine Kopie von Erebos zusteckt: Das Spiel fesselt auch ihn stundenlang an den PC – schließlich darf er die Arenakämpfe als Aufstiegsmöglichkeit nicht verpassen und außerdem könnten seinem Charakter die Habseligkeiten gestohlen werden, während er weg ist. So bleiben die Schule, der Sport und andere realweltliche Pflichten schnell links liegen.


    Obwohl man es hier mit den technischen Möglichkeiten der späten 2000er-Jahre zu tun hat – d.h. man kann im Spiel nur über Text miteinander kommunizieren und nicht direkt miteinander sprechen – schafft Poznanski es, die Interaktionen so wirken zu lassen, als wären es echte Gespräche. Nick und sein Spielcharakter Sarius verschmelzen geradezu.


    Ich weiß nicht, ob ich an Nicks Stelle nicht ein wenig misstrauischer an die Sache rangegangen wäre. So etwas wie Datenschutz kennt Erebos nicht – gleich beim Einstieg fordert es einen auf, den echten Namen einzugeben und es duldet keinen falschen Namen. Es weiß persönliche Dinge über die Spielenden und nutzt diese auch, um sie zu erpressen. Das Spiel entscheidet, ob und wann man es spielen darf – wer seine Aufträge nicht erfüllt, fliegt raus. Nick geht zunächst ohne viel Argwohn an die Sache ran. Seine Neugier auf das Spiel siegt.


    Was für ein spannendes, unfassbar starkes Buch! Ich bin froh, dass ich es erst jetzt gelesen habe, da ich mich mittlerweile ein bisschen in der Gaming-Szene auskenne und mich so vollends in die Spielsituation hineinversetzen konnte (was Steuerung, Fachbegriffe etc. anbelangt). Aber auch für „Laien“ ist es nicht zu kompliziert zu verstehen, da die zentralen Begriffe erklärt werden. Aufgrund der technischen Voraussetzungen sind Erebos zwar Grenzen gesetzt, die aber geschickt überwunden werden – das ist v.a. dann beeindruckend, wenn man erfährt, wer das Spiel auf welche Weise programmiert hat. Obwohl ich an „Erebos“ nichts auszusetzen habe, glaube ich, dass „Erebos 2“ (welches ich mir gleich nach dem Fertiglesen von „Erebos“ ausgeliehen habe) sich noch stärker im Leben der Spielenden festsetzen kann. Schließlich kann es Sprachaufnahmen machen und auf das Smartphone und andere Geräte mit sämtlichen Apps zugreifen. Dem zu entkommen, dürfte schwierig für Nick und die anderen Charaktere werden.

  16. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783462051490)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (142)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Hologrammatica ist genau der SciFi Thriller den ich eigentlich bei Qube erwartet hätte. Spannend bis zum Schluss. Ein sympathischer und facettenreicher Protagonist.

    Zwei Handlungsstränge die spannend geschrieben wurden und gegen Ende zusammenfinden. Ein Ende das man so nicht kommen sieht.

    Die Welt im Jahre 2088 wurde mit all ihren technischen Spielereien gut ausgearbeitet.

    Es ging nicht immer nur um den Fall an sich, nein, sondern auch um Galahads Bedürfnisse, Hobbys, uvm, was einen Menschen halt so ausmachen.

    Genauso verhielt es sich mit den restlichen Charakteren. Jeder könnte so wie er oder sie beschrieben wurde, mal abgesehen von technischen Upgrades, in unserer aktuellen Zeit existieren.

    Die Handlung selbst war zu keiner Zeit langweilig oder gar langgezogen. Dank dem guten gelungenen Schreibstil wurde man als Leser gemütlich durch das Buch gelotst, und staunte an manchen Punkten nicht schlecht wie sich die Geschichte entwickelte.

    Hologrammatica kann ich jedem SciFi Fan der auch Thrillern nicht abgeneigt ist empfehlen.

    Habt ihr das Buch schon gelesen? Schreibt es mir in den Kommentarbereich. 

  17. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783957130945)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Ich liebe die Känguru-Reihe von Mark-Uwe Kling. Deswegen war es ja schon fast logisch, dass mir QualityLand von Audible vorgeschlagen wurde (obwohl ich die Känguru-Reihe nicht darüber gehört habe...). Doch gerade dieses Buch regt doch zum Nachdenken an - etwas anderes erwarte ich auch nicht von Büchern!

    Was passiert? In einer nicht allzu fernen Zukunft lebt Peter Arbeitsloser. Die ganze Welt ist digitalisiert, Wünsche werden uns quasi von sämtlichen gesammelten Daten abgelesen und soziale Plattformen sind zentraler Dreh- und Angelpunkt der Gesellschaft. Doch es verwundert Peter dann doch, als er kurz nach der Trennung von seiner Freundin, einen rosa Delphinvibrator zugeschickt bekommt. Den will er sicher nicht!! Peter beginnt sich gegen das System aufzulehnen, was nicht sehr einfach ist. Unterstützt wird der Verschrotter von seinen nicht verschrotteten Androiden und diversen anderen Technikprodukten sowie von Kiki, einer geheimnisvollen und in allen Facetten nicht (er-)fassbaren jungen Frau.

    Witzig ist, dass immer wieder bekannte Figuren aus der Känguru-Reihe in die Geschichte geschmuggelt werden und auch einiges aus dieser Reihe hier ausgebaut wurde.

    Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Lesung ist von Mark-Uwe Kling selbst und deswegen in gewohnter guter Qualität. Aber beschwert euch nicht, wenn das Buch doch nicht ganz euren Wünschen entspricht. Dein Algorithmus weiß, was du willst!

  18. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9780553499117)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (122)
    Aktuelle Rezension von: cbee
    Inhalt:

    Kady hat gerade mit Ezra Schluss gemacht, als ihre Kolonie von BeiTech überfallen wird. Die zwei werden gerettet, befinden sich aber auf unterschiedlichen Raumschiffen. Nicht nur, dass BeiTech die Verfolgung aufnimmt, nein, es bricht auch noch eine seltsame Krankheit aus und AIDEN, die künstliche Intellegenz der Flotte, übernimmt plötzlich die Kontrolle ...

    Meinung:

    Nachdem ich so viel über dieses Buch gehört habe, musste ich es auch lesen. Allerdings habe ich es nicht nur gelesen sondern gleichzeitig auch gehört. Beides zusammen ergab einen Lesegenuss der höchsten Art. Die Geschichte wird mit Hilfe von Berichten, Chatprotokollen, Funksprüchen usw erzählt. Im Hörbuch gibt es für jeden Charakter eine eigene Stimme und teilweise hört man auch zusätzliche Geräusche.

    Ich konnte mich sehr schnell mit Kady identifizieren und habe mit ihr mitgefiebert, gelitten und gefreut. Kady ist eine sehr starke junge Frau bzw bleibt ihr hier auch gar nichts anderes übrig, als stark zu sein.

    Es war mehr oder weniger mein erster Sci-Fi-Roman und er hat mir wahnsinnig gut gefallen.

    Fazit:
    Tolle Erzählweise und starke Hauptprotagonistin!
  19. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (117)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Autor versucht auf die Gefahren der totalen Vernetzung und deren Folgen hinzuweisen. Allerdings mit harmlosen Stereotypen, Naivlingen und Deppen. Die Erfinder der Mirrors spalten sich in gut und weniger gut und lösen das Problem mit dem Aus-Knopf. So simpel wie in diesem Buch beschrieben ist es aber nicht. In dieser Geschichte fehlt es dermaßen an Tiefe, dass ich zum Teil glaubte, sie soll Teenies, Teen gebliebene und junge naive Erwachsene ansprechen. Schreibstil ist gut, die Protagonisten oberflächlich und der Schluss typisch enttäuschend, wie alle Geschichten, die keine befreidigende Lösungen anbieten können.
    Wie auch immer - ganz nett am Strand, danach ab ins Tauschregal!

  20. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

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    🪐 Inhalt

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    In diesem Buch geht es um Sidra , einer KI, die sich in einem künstlichen Menschenkörper zurechtfinden muss und um Jane, die unter schwierigen Bedingungen auf einem fernen Planeten ums Überleben kämpft.

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    🪐 Was hat mir gefallen?

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    Alles... diese Geschichte ist unaufgeregt und schön geschrieben.

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    Es geht hier nicht um Kämpfe und Raumpatrouillen... es geht um Menschen und ihr mögliches zukünftiges Zusammenleben.

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    Es ist keine dunkle Bedrohung sondern eine optimistische Erzählung.

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    Das von der Autorin geschaffene Universum ist nicht einfach ... aber unglaublich vielseitig und die Vielseitigkeit ist ganz normal... es könnte so einfach sein.

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    Die Probleme, die im Moment viele Leute mit der Zuordnung gemäß er/sie/es haben ist hier kein Thema... wenn man auf andere Formen trifft und nicht weiß, ob er/sie/es vor einem steht wird nicht gesagt... er ist Kapitän... sondern ser ist Kapitän... ungewohnt? Ja... aber überraschend einfach zu lesen und zu verstehen.

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    Das Entdecken dieser neuen Welten durch die Protagonisten... bringt einfach nur Spaß.

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    🪐 Fazit

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    Entdecke die Vielfalt im Universum... ohne Weltraumschlachten... einfach lesen... Lesetipp von mir.

  21. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (95)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  22. Cover des Buches Maschinen wie ich (ISBN: 9783257070682)
    Ian McEwan

    Maschinen wie ich

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Vorleser2

    Es ist erstaunlich wie ein Roman so beeindruckend sein kann und zugleich eigentlich nur aus unsympathischen Charakteren besteht. Eigentlich bin ich sehr gut darin emotionale Verbindungen mit Buchcharakteren aufzubauen, doch Max sowie auch Miranda sich einfach unsympathisch. Sie sind weder gemein, noch unfreundlich oder in einer anderen Weise anderen Menschen fies gegenüber. Wenn ich die beiden auf einen Punkt bringen müsste, dann würde sich sie als emotionslos und ignorant beschreiben. Ich konnte auch kein Mitleid für sie empfinden, wenn mal etwas schief lief. Denn warum auch? Max geht es gut und wenn er sprunghaft und unzufrieden in seinem Leben ist, dann liegt dies zumeist an seinen eigenen Handlungen. 

    Die ganze Rezension findet ihr unter: https://dievorleser.blogspot.com/2021/05/ian-mcewan-zeigt-letztlich-sind-die.html 

  23. Cover des Buches Echo Boy (ISBN: 9783423717120)
    Matt Haig

    Echo Boy

     (88)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Echo Boy war überraschend anders als ich es zunächst erwartet hatte. Der Roman ist keine typische Liebesgeschichte, sondern besteht zum größten Teil aus der bewegenden "Lebens-"Geschichte Daniels. Dabei behandelt das Buch zum Teil philosophische Themen und stellt die Frage was einen Menschen menschlich macht. Matt Haig hat für mich eine sehr realistische und dystopische Welt erschaffen. Man muss dennoch kein Science-Fiction Fan sein um an diesem Buch Gefallen zu finden. Bei dem Ende würde ich mir eine Fortsetzung sehr wünschen.

  24. Cover des Buches Partials - Aufbruch (ISBN: 9783492702775)
    Dan Wells

    Partials - Aufbruch

     (264)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern.

    Das Buch:
    Das Buch ist im großen und ganzen in drei Teile aufgeteilt. Vor dem ersten Teil kann man eine fiktive Stellungnahme eines fiktiven Politikers lesen, die das ganze einläutet und dem Leser schon einige Informationen gibt. Zum Beispiel, dass man sich hier in der Zukunft befindet - nämlich über vierzig Jahre nach unserer Zeit. 
    Danach fängt die ganze Geschichte an. Man begegnet den Figuren in dieser Geschichte und lernt auch gleich Kira kennen. 
    Man erfährt vieles über sie und auch über ihre Arbeit. Der Einstieg ins Buch ist hier etwas ungewöhnlich gewählt. 
    Ich habe schon viele Dystopien gelesen, aber noch keine, deren Einstieg so heftig gewesen wäre wie dieser. Denn sofort wird man in die Handlung gezogen und kann nicht mehr verhindern, was passiert. Es gibt keine schöne Zukunft, sondern man sieht einem Baby beim sterben zu. Dieser Einstieg ist so inovativ und prägend, dass man ihn nicht wieder vergisst. 
    Im Verlauf der Handlung erfährt man dann auch, was in der Vergangenheit schief gelaufen ist und wie es zu dieser düsteren Zukunft kommen konnte. 
    Dabei ist dieses Zukunftsszenario so düster, wie ich es bisher noch in keinem Buch gelesen habe. 
    Gleichzeitig wird der Leser in die Stadt geführt, die nun mehr als zerstört und zersplittert ist. 
    Man erfährt auch einiges über die Partials, vor denen alle Menschen Angst haben. Sie scheinen der Aufstand zu sein, den man vielleicht erwarten kann. Eine Einheit Supersoldaten, die nie altern. Und trotzdem scheinen die Menschen etwas von diesen Maschinen zu brauchen. 
    Zunächst befindet sich der Leser mitten in der Stadt und lernt Kira und ihre Freunde besser kennen. Man wird durch die eindrucksvolle zerstörte Stadt geführt und lernt vieles über die Figuren, so wie deren Charakter heraus. 
    Im verlauf der Geschichte erlebt man nicht nur diese Stadt, sondern auch deren Umgebung und sehr viel später auch größeren Städte - Weltstädte, wie Manhattan. 
    Und im Hintergrund steht die Suche nach der Rettung der Menschheit und Kira, die dieses Ziel verfolgt. Doch sie muss auch noch einiges lernen und nimmt den Leser so mit auf eine spannende Reise. 
    Die Partials stellen eine unvermeidbare Komponente in Kiras Plan dar, aber sind diese wirklich so gefährlich, wie man es den Menschen weiß machen will? 

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