Bücher mit dem Tag "küste"
229 Bücher
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.471)Aktuelle Rezension von: luisasbooklounge📚𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 “𝐃𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐥𝐮𝐬𝐬𝐤𝐫𝐞𝐛𝐬𝐞” (𝐃𝐞𝐥𝐢𝐚 𝐎𝐰𝐞𝐧𝐬): 𝐇𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐚𝐮𝐬𝐧𝐚𝐡𝐦𝐬𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐦𝐚𝐥 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐯𝐨𝐫, 𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐧 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐚𝐛𝐬𝐨𝐥𝐮𝐭𝐞 𝐑𝐨𝐦𝐚𝐧𝐞𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠! ✨
Die Geschichte von 𝐊𝐲𝐚, dem Marsch-Mädchen, hat mich tief berührt. Als kleines Mädchen von ihrer Familie verlassen, wächst sie allein in der rauen Natur der 𝐌𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭 auf. Die Möwen, das Wasser, der Wind — all das wird zu ihrer neuen Familie. Kya ist klug, neugierig und mutig — und gleichzeitig so herzzerreißend einsam. Nur Jumpin’ und Mabel unterstützen sie mit stiller Herzlichkeit, während Tate ihr das Lesen und Schreiben beibringt.
Durch ihre enge Verbindung zur Natur entwickelt Kya eine ganz eigene Stärke. Die 𝐌𝐚𝐫𝐬𝐜𝐡 wird ihr Zuhause, ihre 𝐙𝐮𝐟𝐥𝐮𝐜𝐡𝐭 und ihre Lehrerin. Doch so sehr sie gelernt hat, allein zu überleben, bleibt die Sehnsucht nach Nähe tief in ihr verankert. Nur zögerlich öffnet sie ihr Herz — doch Vertrauen bringt ihr nicht nur Hoffnung, sondern auch Schmerz.
Als ein junger Mann aus der Stadt 𝐭𝐨𝐭 aufgefunden wird, gerät Kya plötzlich ins Zentrum der Ermittlungen. Die stille Außenseiterin wird zur 𝐕𝐞𝐫𝐝𝐚̈𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧 — und die Vorurteile der Dorfgemeinschaft treffen sie erbarmungslos.
Zwischen 𝐍𝐚𝐭𝐮𝐫𝐩𝐨𝐞𝐬𝐢𝐞 und 𝐊𝐫𝐢𝐦𝐢𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 entfaltet sich eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt — berührend, intensiv und von stiller Kraft getragen. Delia Owens schreibt so atmosphärisch und eindringlich, dass ich beim Lesen förmlich das feuchte Gras unter meinen Füßen spüren konnte.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.285)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.
Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.
Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.
Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.
Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.
Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht! - John Ironmonger
Der Wal und das Ende der Welt
(509)Aktuelle Rezension von: Noemi_SievertIch finde es erstaunlich, dass dieses Buch bereits vor der Corona-Pandemie veröffentlicht wurde. Viele der Themen wirken heute fast prophetisch.
Joe erinnert mich an Jona: Er versucht, die Menschen vor der drohenden Gefahr zu warnen. Gleichzeitig ist er – wie Jona – überzeugt, dass die Menschen sich selbst in Krisenzeiten nicht verändern werden. Doch genau wie Jona wird auch Joe am Ende eines Besseren belehrt.
Gerade diese Entwicklung macht das Ende der Geschichte so berührend und hoffnungsvoll. Sie zeigt, dass selbst in den dunkelsten Zeiten Menschlichkeit, Mitgefühl und Veränderung möglich sind.
- Julia Franck
Die Mittagsfrau
(409)Aktuelle Rezension von: Lesekatze22Ich lese viel, gern und äußerst unterschiedliche Genre, aber dieses Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck hat mich fast die Flinte ins Korn werfen lassen.
Mir fehlen Anführungszeichen und in weiten Teilen finde ich den Roman einfach zu langatmig.
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat. Eine Mutter lässt ihren Sohn am Bahnsteig zurück.
Es folgt die Lebensgeschichte der Mutter, die mit ihrer Schwester bei ihrer eigenartigen Mutter aufwächst, während der Vater im 1. Weltkrieg kämpft und später eigentlich nur zum Sterben nach Hause kommt.
Man erfährt mehr von den Mädchen, der damaligen Zeit.....
Es folgt ein Epilog, der sich wieder mit dem zurückgelassenen Jungen beschäftigt.
Man findet im Netz einige Informationen zu Beweggründen dieses Buch zu schreiben.
Traurig und heftig.
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(244)Aktuelle Rezension von: Stefy87Liza McCullen hat eine traurige Vergangenheit und versucht, diese zu vergessen, indem sie mit ihrer Tochter Hannah nach Silver Bay zieht, eine Küste in Australien mit unberührten Stränden, ein Hotspot für Wale und Delfine, die dort leben.
Sie führt ein abenteuerliches Leben, denn sie fährt täglich weit hinaus aufs Meer und bietet Walbeobachtungen an. Als sie jedoch Mike, einem charmanten Engländer, begegnet, der ganz andere Gedanken hat, als nur Urlaub zu machen… rückt ihre Vergangenheit wieder näher…
Ich fand die Geschichte super spannend. Das Setting in Australien mit den Walen, Delfinen und dem Meer ist einfach etwas anderes und macht die Geschichte besonders. Gleichzeitig ist es eine Liebesgeschichte, eine Verbindung zu der Familie und Freunden, die mit einer traurigen, erdrückenden Vergangenheit verbunden ist. Diese erfährt man erst relativ spät richtig, obwohl sie immer wieder eine Rolle spielt (ohne zu spoilern).
Die Charaktere sind sehr interessant und unterschiedlich. Man taucht richtig in ihre Leben ein, und ihre Geschichten werden nicht oberflächlich, sondern eher tiefgründig erzählt. Die Kapitel hatten für mich die ideale Länge, sodass die Spannung durchgehend erhalten blieb. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven der Protagonisten wird die Geschichte zusätzlich sehr fesselnd.
Für mich wieder ein tolles Buch von Jojo Moyes – ich habe es einfach geliebt!
Im Leben gibt es immer eine Lösung….
- Alana Falk
Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
(413)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneWenn dein Crush dich küsst… und dabei versehentlich deine Seele einsackt. Ups. 💀💋
Ich habe gerade mein erstes Buch von Alana Falk gelesen und sagen wir so: Ich wollte nur kurz reinlesen… plötzlich war ich emotional investiert, leicht paranoid bei Küssen und tief in griechischer Mythologie versunken.
Denn Erin ist keine ganz normale Studentin am Ivy Hall College. Während andere Studis Hausarbeiten schreiben und auf Verbindungspartys gehen, arbeitet sie nebenbei für Hades. Jobbeschreibung: Jungs küssen → Seele einsammeln. Arbeitszeiten: unregelmäßig. Romantische Beziehungen: streng verboten.
Alles läuft eigentlich nach Plan – bis sie Arden begegnet. Und natürlich ist er genau der Typ, bei dem plötzlich Herzklopfen statt Seelenraub auf dem Programm steht. Problem: Ein einziger Kuss von Erin bedeutet für ihn… Game Over. Romantiklevel also: lebensgefährlich.
Der Schreibstil von Alana Falk hat mich direkt abgeholt. Man fliegt richtig durch die Seiten und ist sofort mitten im Geschehen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Erin und Arden, wodurch man beide Seiten des Dramas (und der inneren Panik) mitbekommt.
Besonders cool fand ich die Elemente aus der griechischen Mythologie. Ich war so neugierig, dass ich nebenbei sogar selbst ein bisschen dazu recherchiert habe – ein gutes Zeichen, wenn ein Buch einen so reinzieht.
Spannung gibt es eigentlich durchgehend, und das Ende? Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Ich saß da kurz wie: „Moment… WAS?!“
Fazit: Romantik, Mythologie, Spannung und ein ziemlich gefährlicher Kuss. Ich warte jetzt schon ungeduldig auf den nächsten Band, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Erin weitergeht.
Und ganz ehrlich: Nach diesem Buch überlege ich zweimal, bevor ich jemanden küsse. Man weiß ja nie. 💋
- S. K. Tremayne
Eisige Schwestern
(626)Aktuelle Rezension von: honeyandgoldIn diesem Jahr hab ich einfach kein Glück. Das zweite Buch aus 2026 gestaltet sich erneut eher als Flop. Der Anfang fühlt sich ein wenig an wie ein Horrorfilm, unsere Protagonistin hat ihre Tochter durch einen tragischen Unfall verloren. Lydia, ihre Zwillingschwester, leidet unter psychischen Problemen und die Ehe mit ihrem Mann Gus läuft auch nicht mehr so toll. Plötzlich behauptet Lydia ihre verstorbene Schwester zu sein und unsere Protagonisten Sarah stoßt immer wieder an ihre Psychischen Grenzen.
Das Ganze jetzt Psycho-Thriller zu nennen ist schon sehr weit hergeholt. Wir begleiten ein trauernde Mutter auf ihrem Weg. Sarah jedoch dreht irgendwann komplett durch und beschuldigt ständig ihren Mann, ohne vorher die Fakten zu überprüfen und natürlich stellt sich alles dann als falsch heraus. Gut, Gus ist auch kein Heiliger und ebenso unsympathisch wie Sarah. Ich hab selbst keine Ahnung von Kinder Erziehung aber ich hab mir oft die Haare gerauft.
Das Ende war tatsächlich ganz in Ordnung. Aber Psycho-Thriller würde ich es trotzdem nicht nennen.
- Becca Fitzpatrick
Engel der Nacht
(1.113)Aktuelle Rezension von: jess_nixxDas ganze startet wie ein typisches Teenie-Romantasy Buch: Highschool, neuer heißer unnahbarer Typ mit Geheimnissen, das Mädel das ihm verfällt und komische Dinge die passieren. Dazu kommt, dass Patch es einem nicht immer einfach macht ihn zu verstehen und seine Art zu handeln nachzuvollziehen. Aber nach und nach mausert sich die Geschichte zu was ganz eigenem. Zwischendurch, besonders in der zweiten Hälfte, passiert ziemlich viel auf einmal, was das ganze etwas hektisch werden lässt, an anderer Stelle ist es dafür wiederum zu ruhig. Auf emotionaler Ebene kommt nicht immer alles so gut beim Leser an, wie man es sich wünschen würde, daher bekommt man keinen optimalen Zugriff auf die Charaktere, was wiederum dazu führt, dass ich nicht immer mit ihnen mitfühlen konnte.
Insgesamt war es aber eine nette, interessante und recht spannende Geschichte, die etwas braucht um auszubrechen und was eigenes zu werden. Ich fühlte mich trotz kleinerer schwächen gut unterhalten. 3,5 Sterne
- Carlos Ruiz Zafón
Der Fürst des Nebels
(263)Aktuelle Rezension von: BuchingersDer Fürst des Nebels von Zafon ist sein erstes veröffentlichtes Buch gewesen und gleichzeitig der erste Band der Nebel Trilogie.
Wir begleiten den jugendlichen Max und seine Familie, die vor dem Krieg in einen kleines britischen Dorf an der Küste fliehen. Und dort geschehen eigenartige Dinge... ob sie mit dem Haus zusammenhängen, einer adoptierten Katze oder mit dem Schiffswrack, welches an der Küste vor dem kleinen Dorf liegt. Zafon hat hier wunderbare Elemente eingebaut, die er zum Leben erweckt! Gleichzeitig schafft er es jedoch auch, dass das Buch nicht gleich zu überladen ist mit irrsinnigen Ereignissen.
Die Geschichte ist mystisch, gruselig und gleichzeitig spannend. Die Figuren hat Zafon in diesem Fall nicht ganz perfekt ausgearbeitet, aber sie sind ausreichend erklärt, sodass man mit ihnen gut durch die Geschichte kommt und genügend Sympathie für sie entwickelt.
Der Fürst des Nebels hat auch schon die klassischen "Zafon" - Züge. Unvergleichlich, wie nur er es kann, schreibt er in einem schönen malerischen Stil und erschafft Orte, die man sich sehr gut vorstellen kann. Zudem hat er schon in diesem Buch die klassische geheimnisvolle Note, die man wohl aus der Barcelona - Reihe kennt.
Das Ende ist auch in diesem Buch (klassisch Zafon) nicht direkt vorhersehbar und lässt (obwohl es schon das Ende ist) kleinere Rätsel offen.
Ich habe das Buch sehr gemocht, es ist allerdings (noch) nicht so gut wie die anderen Bücher von Zafon. Man merkt, dass es eben das Debüt ist. Trotzdem absolute Empfehlung! Daher 3/5*
*Kleine Anmerkung noch am Rande: Die drei Bände der Nebeltrilogie sind komplett unabhängig von einander! Man kann sie in beliebiger Reihenfolge lesen oder auch eines auslassen, da sie nicht aufeinander aufbauen.
- Jenny Colgan
Die kleine Bäckerei am Strandweg
(402)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinIch mag Jenny Colgan Geschichten für zwischendurch sehr. Ich finde sie sehr unterhaltsam, obwohl jetzt nicht extrem viel passiert.
Ich fand die Geschichte aber durchwegs interessant zu lesen und konnte auch die Protagonist:innen gut leiden.
Das Hin und Her der Gefühle wirkte etwas aufgesetzt und manche Handlungen waren nicht sehr nachvollziehbar, aber dennoch hat mir das Buch in Summe gut gefallen.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenblut
(304)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Der zweite Band der beliebten Ostfriesenkrimi-Reihe ist wieder super spannend und Ann Kathrin Klaasen überzeugt mit wahnsinnigen Ermittlungen. Bereits zu Beginn des Buches wird es sehr dramatisch: Eine Leiche wird direkt vor ihrer Haustür abgelegt. Es wird schnell klar, dass der Täter Ann Kathrin gezielt ausgewählt hat. Der Krimi entwickelt sich spannend und geht in die Abgründe der menschlichen Psyche. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und besonders gut gefällt mir, dass das persönliche Leben der Ermittlerin immer wieder mit in das Buch verschmilzt. Auch die raue Atmosphäre des Nordens und die Schönheit des Wattenmeeres bzw. der Nordseeküste, verleiht dem Buch einen regionalen Charme. Die Mischung des Buches ist grandios und war genau das richtige für mich. Ich kann es nur weiterempfehlen und starte direkt mit Band 3.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfalle
(179)Aktuelle Rezension von: julestodoIch hatte einige Zeit mit dieser Serie pausiert und bin jetzt wieder eingestiegen. Das Buch ist so spannend, dass die nächsten Bücher schon parat liegen um gelesen zu werden.
Ann Kathrin und Frank haben so manche Nuss zu knacken, beruflich als auch privat. Frank muss einen richtigen Spagat hinlegen zwischen den verunglückten Töchtern und den daraus resultierenden Neuigkeiten, die er erst einmal verarbeiten muss und den beruflichen, die auch nicht ohne sind. Ganz im Gegenteil! Ein sehr verzwickter Fall liegt vor ihnen.
Ann Kathrin und Frank sind mir sehr sympathisch. Rupert dagegen..... nun ja, ich will keine bösen Worte hier verwenden! Mit dem kann ich mich so gar nicht anfreunden, der geht mir richtig gegen den Strich!
Eine spannende Lektüre wartet in diesem Buch auf den Leser, absolute Leseempfehlung!
- Nena Tramountani
The Way I Break
(254)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Tori flieht vor ihrem alten Leben in London aber vor allem von ihrem Freund. Es zieht sie in jene kleine Küstenstadt in der schon ihre Mutter jahrelang gearbeitet hat und schnell findet sie in dem selben Restaurant Anschluss. Doch Julian der Sohn der Restaurantbesitzerin erkennt sie und bittet sie um Hilfe und langsam beginnt Tori zu heilen.
Ich mochte die Geschichte und vor allem das Setting sehr. Doch in der Mitte war es mir zu viel von dem Drama, da gefühlt immer noch was oben drauf kam und es wirkte als würde sich die Geschichte im Kreis drehen. Gott sei Dank wurde es zum Ende dann besser.
Ich mochte das Tori und Julian so herrlich unperfekt waren und es auch als ganz normal gesehen wurde (was es ja auch ist, nur in Büchern nicht immer).
- Jenny Colgan
Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
(223)Aktuelle Rezension von: luckytimmiPolly lebt mit ihrem Freund Huckle auf einer Gezeiteninsel in einem Leuchtturm. Sie arbeitet in einer Bäckerei und liebt das Backen. Als die Besitzerin des Ladens stirbt, steht Malcom, einer der Söhne auf der Matte. Er will Pollys frische Waren gegen günstige abgepackte Waren ersetzen. Als Malcom Polly noch mit „ihrem“ Papageientaucher im Laden erwischt, ist Polly entlassen. Da sie nun erstmal kein Geld hat und auch Huckle zu wenig mit seinem Honigverkauf verdient, beschließt dieser, in seiner Heimat der Farm seines Bruders zu helfen. Und so sind die beiden erstmal für einige Zeit getrennt. Polly versucht dann, in einem Brotwagen selbstständig Backwaren zu verkaufen…
Ich weiß nicht, warum aber ich hatte große Probleme, mit der Geschichte warm zu werden. Es hat ca. die Hälfte des Buches gedauert… Das lag nicht am Schreibstil, der war sehr angenehm. Es waren Kleinigkeiten, die mich irgendwie „genervt“ haben und vieles so dahingeplätschert ist. Trotzdem runde ich meine 3,5 Sterne auf 4 auf, da später im Buch dann noch etwas Spannung dazukommt. Ganz am Ende findet man außerdem noch einige Backrezepte…
- Romy Fölck
Totenweg
(321)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalTotenweg von Romy Fölck aus dem #lübbeverlag
Band 1 - unabhängig zu lesender Krimi
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Dieses Buch spielt in Norddeutschland in der Marsch… musste ich natürlich auch endlich einmal lesen.
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Leider leider fand ich es gar nicht so gut 😅 aber das ist nur meine persönliche Meinung
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Ob es nun in der Marsch oder im Allgäu spielt… mir fehlte hier mehr Lokalkolorit. Mehr Insiderwissen. Mehr landestypische Eindrücke.
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Frida, die Protagonistin, mag ich nicht. 18 Jahre hat sie geschwiegen. 18 Jahre hat sie nichts gesagt. 18 Jahre hat sie nichts getan. … Ich könnte sie schütteln.
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Ihre Ermittlungen… sie tappt im Dunkeln. Ich ahne schlimmes.
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Die Auflösung. Wer warum und mit wem? Und wo. Fand ich hier nicht so beeindruckend. Erinnert an eine Soap.
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Vergebe 3 Sterne.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenkiller
(470)Aktuelle Rezension von: Tom_Anacker1Es war ganz ok, den Hauptcharakter mochte ich und ein paar Beziehungen waren gut ausgearbeitet, dennoch fand ich den Plot einfach ein wenig langweilig aber wenn man ein Familiendrama mit ein bisschen Krimi möchte dann gerne. War nicht mein Fall.Ich werde dem Autoren aber definitiv noch eine Chance geben
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensünde
(196)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelWas geschah beim Banküberfall damals wirklich? Nachdem ein Mann Leute einmauert, sucht die Polizei nach einem Mörder, während Ann-Kathrin Klaasen versucht herauszufinden, was damals geschah, bevor ihr Vater starb.
Die Kommissarin hatte schon in den Vorgängern ihre Eigenheiten um sich in den Mörder hinein zu versetzen. Was sie in diesem Teil jedoch macht, geht weit über die Realität hinaus. Bisher fand ich diese Eigenheit interessant und zielführend, hier ist es einfach nur Irrsinn.
Auch die Ermittlungen hier und die normal eingehende Spannung bleibt hier auf der Strecke.
Ich finde die Fortsetzung der Reihe einfach schwach.
Das Cover und den Titel finde ich gut, weil man die Reihe so direkt wiedererkennt, auch wenn das Cover sehr schlicht gehalten ist.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenfeuer
(185)Aktuelle Rezension von: Wachtel07Ein echt guter Teil der Serie um 'Ann Kathrin Klaasen'. Die Inhaltsangabe hat echt Lust gemacht das Buch zu lesen. Es war genau so spannend wie beschrieben. Am Anfang hat es auch garnicht lange gedauert bis die erste spannende Tat passiert ist. Es war nie langweilig. Manche Szenen hätten vielleicht besser umschrieben werden können, aber dafür ist es ja ein Krimi. Zum Ende hin war es so spannend das ich es nicht mehr weglegen konnte. Es war auch echt gut zu lesen sozusagen aus der Sicht verschiedener Personen. Alles in allem ein gelungener Krimi
- Anette Hinrichs
Nordlicht - Die Tote am Strand
(165)Aktuelle Rezension von: MMMCreativeWorkIch hatte im Rahmen einer Leserunde hier den aktuellen 7. Teil gelesen und war so begeistert, dass ich mich entschieden habe, auch die anderen Teile zu lesen. Der erste Band erzählt, wie auch der 7. Band einen sehr spannenden Fall. Das Ende ist nicht vorhersehbar. Diesmal habe ich mich jedoch zur Hörbuchvariante entschieden und muss leider sagen, die Sprecherin gefällt mir nicht. Sie spricht so monoton, als würde sie die Lottozahlen vorlesen. Das wird er Story nicht gerecht. Als Buch hat es mir besser gefallen.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesentod
(90)Aktuelle Rezension von: supersusiAnn Kathrin Klaasen versteht die Welt nicht mehr. Auf dem Bußgeldfoto ist eindeutig ihr grüner Twingo zu sehen, aber am Steuer sitzt eine fremde Frau. Sie hat zum Glück ein Alibi. Kurz darauf wird sie bezichtigt einen PC beschlagtnahmt zu haben, obwohl sie ganz woanders war. Was ist hier los ? Versucht jemand sie fertig zu machen ? Sie hat keine Ahnung, was noch alles auf sie zukommt.
Wieder sehr spannend, einer der Besten aus der Reihe. Man hat zwar den ein oder anderen Verdacht, besonders am Schluß, denkt aber dann, nee, das geht ja gar nicht und ist dann von der Auflösung völlig überrascht. Ein rundrum gelungener Krimi. Er liest sich schnell und flüssig und bleibt spannend bis zum Schluß. Die Charaktere sind sympathisch und selbst Rupert ist an einigen Stellen einigermaßen erträglich.
Ich freu mich auf den nächsten Band.
- Rebekka Frank
Stromlinien
(212)Aktuelle Rezension von: Carofii💭 Meine Gedanken
Der Einstieg ist total gelungen: durch diesen erhält der Leser einen ersten Eindruck von der Atmosphäre der Geschichte und dem naturnahen Setting im Alten Land.
Durch die unterschiedlichen Zeitstränge ist die Erzählung zwar sehr komplex, für mich jedoch auch ganz besonders, denn es fordert den Leser und ich hatte großen Spaß dabei, die Geschichte zu lesen, die sich immer mehr zusammenfügt, bis am Ende dann, nachdem man ein paar mal fehlgeleitet wurde, plötzlich alle Stränge perfekt zusammenlaufen und einen Sinn ergeben. ✨
Erst durch das abschließende Nachwort bin ich wieder in der Realität angekommen und wurde noch darüber aufgeklärt, was aus der Geschichte auf Tatsachen beruht und wo die Fantasie der Autorin eingegriffen ist 🪄
Weitere Pluspunkte:
Die Atmosphäre des Buches: auch wenn über der Geschichte eine gewisse Schwere liegt, habe ich mich total gut ins Setting einfinden können und mich gefühlt, als würde ich an Ennas Seite alles miterleben und miterforschen 🕵
Ich war von Anfang an gefesselt und auch wenn ich durch „Spiegelland“ eine gewisse Vorahnung hatte, sind die Wendungen geglückt und ich durfte während des Lesens mehrere „Aha-Momente“ erleben 💭
Es war spannend bis zum Schluss und durch einige unerwartete Plottwists komplett unvorhersehbar! ⚡️
Außerdem liebe ich die Gestaltung des Buches, sowohl das Cover an sich, als auch die Umschlaggestaltung 🌊
⭐️ Mein Fazit
Ein eindrucksvoller und bewegender Familienroman, der verschiedene Zeitstränge perfekt miteinander verbindet, sodass am Ende eine tiefgründige Erzählung über Schuld, Vergebung und Zusammenhalt entsteht, welche durch die Einbindung von kriminalistischen Motiven vom Spannungsfaktor schon fast einem Thriller ähnelt.
Auch bei diesem Roman hat für mich einfach alles gestimmt: die starken Charaktere, das atmosphärische Setting im Alten Land, die Verknüpfung der einzelnen Erzählstränge, die Geheimnisse, die mich fehlgeleitet haben und auch die Spannung, die sich durch die gesamte Erzählung zieht - für mich (erneut) ein Highlight und wirklich unvergleichlich! 🫶
- Tess Gerritsen
Das Schattenhaus
(130)Aktuelle Rezension von: Roxy31Das Schattenhaus von Tess Gerritsen überzeugt vor allem durch seine dichte, leicht unheimliche Atmosphäre. Die Geschichte rund um ein Haus mit dunkler Vergangenheit entfaltet sich ruhig, aber stetig und zieht einen mit jeder Seite tiefer in ihre Geheimnisse.
Statt schneller Action setzt der Roman auf unterschwellige Spannung und Andeutungen, die lange im Kopf bleiben. Die Figuren wirken authentisch und tragen dazu bei, dass sich die Geschichte greifbar und lebendig anfühlt.
Für mich war es ein Thriller, der nicht laut ist, sondern gerade durch seine ruhige Erzählweise Wirkung zeigt.
⭐ Fazit und Bewertung
4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐
Ein atmosphärischer, ruhiger Thriller, der mit subtiler Spannung und einer geheimnisvollen Grundidee überzeugt. Perfekt für alle, die leise, aber eindringliche Geschichten mögen.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenmoor
(246)Aktuelle Rezension von: supersusiIch liebe diese Ostfriesland Krimis. Auch diesen konnte man wieder nicht aus der Hand legen. Die Handlung, die Charaktere, das Zusammenspiel, die überraschenden Wendungen, der Humor und vor allem die Spannung, die einen die Nacht durchlesen lässt. Ich bin wieder voll auf meine Kosten gekommen.
Im Moor wird eine Hand gefunden. Bald stellt sich heraus, dass diese von einem Kind ist und zu aller Entsetzen, dass sie ausgestopft wurde. Wer ist denn bloß so krank und gestört ? Mehr will ich nicht verraten ohne zu spoilern. Nur soviel sei vielleicht noch angemerkt. Ich kann Rupert nicht leiden und mag seine respektlose abwertende, großkotzige, dumme Art so gar nicht. Aber in diesem Buch ist er fast sympathisch und tut mir sogar ein bißchen leid mit seiner beschränkten Weltansicht.
Ich kann jedem Krimifan diese Reihe nur ans Herz legen und freue mich, dass ich noch ein ungelesenes Buch davon im Regal habe. Dies Buch ist Spannung pur und ich bin erschüttert, was Lucy und ihre Mutter durchmachen müssen. Unfassbar, wie eins zum anderen führt und die Familie völlig zerstört.
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenschwur
(139)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisNach längerer Abstinenz von Ann Kathrin Klaasen (AKK) und ihrem Team habe ich diesen zehnten Fall vom SuB gefischt, nein falsch, er ist mir beim Umschlichten des Stapels vor die Füße gefallen.
Dieser Krimi fängt schon einmal ganz gut an, denn nach der Pensionierung von Ubbo Heide aus gesundheitlichen Gründen bekommt das Team rund um AKK einen neuen Chef, der sich ziemlich verloren vorkommt. Seine erste Bewährungsprobe erhält er, als Ubbo kurz nacheinander zwei abgetrennte Köpfe erhält. Blöderweise handelt es sich um Straftäter, die während seiner aktiven Zeit mangels an Beweisen nicht verurteilt worden sind. Diese Fehlschläge hat Ubbo in einem Buch versucht, zu verarbeiten. Es scheint, als übe jemand Selbstjustiz und nimmt sich Ubbos Buch als Anleitung. Der Verdacht fällt auf Willi Kaufmann, einen cholerischen Ex-Kollegen, denn der Rächer ist der Gruppe um AKK immer einen Schritt voraus. Ist der Täter einer aus der Firma, wie die sich die Auricher selbst bezeichnen?
Es beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel, das keinen kalt lässt.
Meine Meinung:
Die Lesepause hat mir gutgetan. Nun bin ich mit neuem Elan in diesen 10. Fall eingestiegen und da die handelnden Personen in groben Zügen abermals vorgestellt werden, kommt auch meine Erinnerung wieder.
Klaus-Peter Wolf versteht es, spannende Krimis zu schreiben. Ja, auch Kriminalbeamte sind nur Menschen und ich gestehe ihnen den Frust zu, wenn Anwälte die Straftäter freibekommen, und die eigene Arbeit quasi umsonst ist. Allerdings Selbstjustiz ist auch keine Lösung.
Wir erhalten Einblick in den Kopf und die Machenschaften des „Vollstreckers“. Ganz spurlos geht dieser Fall an den Team-Mitgliedern nicht vorüber. Die Charaktere sind wieder sehr gut dargestellt und dürfen zweifeln. Rupert ist mit seiner sexistischen losen Klappe wieder ein Kapitel für sich. Schmunzeln musste ich über die Kolleginnen, die ein Schmählied auf „Rupi“ singen und er sich geschmeichelt fühlt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der zahlreiche überraschende Wendung nimmt, 4 Sterne.























