Bücher mit dem Tag "küstenkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "küstenkrimi" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Nordlicht - Die Tote am Strand (ISBN: 9783734107221)
    Anette Hinrichs

    Nordlicht - Die Tote am Strand

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Das Böse kennt keine Grenzen – Zwei Länder, zwei Ermittler, ein Mord…
    Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Tote wird als Liva Jorgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr dänischer Kollege Rasmus Nyborg rollen den Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest.


    „Die Tote am Strand“ ist der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg. Inzwischen gibt es sechs Teile der Reihe „Nordlicht“ und im nächsten Jahr erscheint der siebte. 


    Vibeke Boisen ist 36 Jahre alt und lebt in Flensburg. Aufgewachsen ist sie bei ihren Adoptiveltern Elke und Werner. Ihre leibliche Mutter hat sie nie kennengelernt. Werner, selbst Polizist, hat sie nach einem Einsatz als kleines Mädchen zu sich genommen. Für Vibeke sind die beiden ihre Eltern. Deswegen ist es besonders schwer für sie, dass Werner zur Zeit nach einem Schlaganfall im Krankenhaus im Koma liegt.
    Vibeke ist bodenständig, hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und hält sich stets an die Regeln. Deswegen hat sie auch immer wieder Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit dem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg von der Polizei Esbjerg in Südjütland. Dieser ist zwar ein brillanter Ermittler, aber eher ein Bauchmensch und er gibt nicht viel auf Konventionen. Nach der Scheidung von seiner Frau lebt der Sechsundvierzigjährige in einem alten Bulli. Der Tod seines fünfzehnjährigen Sohnes hat ihn tief getroffen und letztendlich seine Ehe zerstört.
    Trotzdem müssen sich die beiden zusammenraufen, um den Tod von Liva Jorgensen aufzuklären. Auch der Rest des Teams passt gut dazu, jeder hat seine Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten und kann so zur gemeinsamen Arbeit beitragen. Zum Schmunzeln fand ich manchmal auch, wenn das „typisch deutsche“ oder das „typisch dänische“ erwähnt wird. Das macht das Ganze sehr authentisch. 


    Ein gelungenes Krimidebut. Von Anfang bis Ende habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Spannung wird durch viele Überraschungen und Wendungen aufrecht erhalten, immer wieder gibt es neue Ermittlungsansätze.
    Auch der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen, ebenso wie die anschauliche Beschreibung der Gegend im Grenzgebiet Südjütland und die Arbeit der dortigen Behörden. 

    Meistens wird aus Sicht von Vibeke oder Rasmus erzählt, ein paar Mal aber auch aus der anderer Charaktere.

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich schon auf den 2. Teil. 

  2. Cover des Buches Der Weihnachtsmannkiller. Ein Winter-Krimi aus Ostfriesland (ISBN: 9783596708628)
    Klaus-Peter Wolf

    Der Weihnachtsmannkiller. Ein Winter-Krimi aus Ostfriesland

    (57)
    Aktuelle Rezension von: nfu_2525

    Während die Advents- & Weihnachtszeit für viele Menschen eine magische Zeit mit Lichtern, Ruhe und Weihnachtsschmuck ist, stellt diese Zeit für den Weihnachtsmannkiller die schwerste dar, denn er kann Weihnachten und alles was damit zu tun hat, nicht ausstehen. Deshalb setzt er sich als Plan, ganz Ostfriesland und später die ganze Welt vor den bösen Weihnachtsmännern zu befreien.

    "Der Weihnachtsmannkiller" ist ein durchweg spannender und unterhaltsamer Roman mit eher simplem Schreibstil. Besonders war für mich bei diesem Buch, dass ich tatsächlich keinen der Charaktere wirklich mochte, beziehungsweise mich in niemanden reinversetzen konnte. Dies hat mich aber nicht gross gestört.

    Ich kann "der Weihnachtsmannkiller" Allen empfehlen, die Lust auf ein Weihnachtsbuch der etwas anderen Art haben.

  3. Cover des Buches Sörensen fängt Feuer (ISBN: 9783499291760)
    Sven Stricker

    Sörensen fängt Feuer

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Genau wie erhofft, behält Sven Stricker seinen einmaligen Stil und sein Gespür für große kleine Geschichten bei. Sörensen kämpft weiter mit seiner Angststörung, während in Katenbüll ein Mädchen mit einer unglaublichen Story auftaucht Es kommt so Einiges ans Tageslicht, das man niemals vermutet hätte!

  4. Cover des Buches Der Mönch am Meer: Küstenkrimi (ISBN: 9798306460499)
    Marlies Meerbusch

    Der Mönch am Meer: Küstenkrimi

    (46)
    Aktuelle Rezension von: kingsbrigde

    Der Krimi ist sehr gut ausgearbeitet. Auch erahnt man wenn einem die Örtlichkeiten bekannt sind. Was gemeint ist. Der Schreibstil ist sehr spannend gehalten. Auch macht der Kommissar einen netten Eindruck. Würde gerne mehr von ihm lesen und mit ihm ermitteln. Er sollte sich seiner Vergangenheit stellen, dann ist es auch ein gelungener Neustart.

  5. Cover des Buches Hafenmord (ISBN: 9783746628158)
    Katharina Peters

    Hafenmord

    (120)
    Aktuelle Rezension von: lenkaschulz

    Die Autorin hat einen ausgesprochen fesselnden Kriminalroman verfasst. Die Handlung spielt auf Rügen, wo ein Mordfall die Ermittlungen einer engagierten Kommissarin ins Rollen bringt. Schritt für Schritt entdeckt sie, dass dieser Fall Teil einer ganzen Reihe weiterer Verbrechen ist. Aus dem vermeintlichen Opfer wird dabei allmählich ein Serientäter, der unter dem zerstörerischen Einfluss seiner dominanten und psychisch gestörten Mutter stand. Die Ermittlungen sind spannend und detailreich geschildert, voller unerwarteter Wendungen und ohne Längen – ein Krimi, den man kaum aus der Hand legen kann und dessen Lektüre sich in jeder Hinsicht lohnt.


  6. Cover des Buches Akte Nordsee - Am dunklen Wasser (ISBN: 9783404185740)
    Eva Almstädt

    Akte Nordsee - Am dunklen Wasser

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Mamarena

    Mein letzter deutscher Krimi ist schon ein Stück her. Ich fand diese Story von Anfang an sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Auch dass eine Anwältin gleichzeitig einen Schafhof hat, macht sie menschlicher und nicht so abgehoben. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist. Und das ist ein gutes Zeichen für einen Krimi. Und ich bin gespannt, wann sich die Anwältin und der Journalist das erste Mal küssen. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen. 

  7. Cover des Buches Dreimal Tote Tante (ISBN: 9783423254076)
    Krischan Koch

    Dreimal Tote Tante

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Chattys_Buecherblog

    In „Dreimal tote Tante“ von Kirschan Koch dreht sich dieses Mal alles um mysteriöse Todesfälle. Thies Detlefsen, der ruhige Ermittler mit einem scharfen Verstand, ist natürlich auch wieder dabei und hat mit einer besonders kniffligen Angelegenheit zu tun, die die Gemüter in Aufregung versetzt.


    Aber beginnen wir von vorn. 

    Nachdem eine Leiche in der Jauchegrube des Bauern Schlotfeldt entdeckt wurde, beginnt das Rätsel nach seiner vermissten Frau, die kurz vor Ihrem Verschwinden noch eine Postkarte geschickt hat und darauf verwies, ein neues Leben beginnen zu wollen. Seltsam, dass der Bauer die Karte einfach so hingenommen und in eine Schublade gepackt hatte. 


    Just als Thies darüber nachsinnierte, verschwindet auch Pensionswirtin Renate spurlos. Piet Paulsen flüstert etwas von einem skandinavischen Krimi, und schon haben wir den entscheidenden Hinweis! Denn in Dänemark gab es einen ähnlichen Fall – eine Leiche mit einer geheimnisvollen Karte.


    Zusammen mit der schlagfertigen Nicole Stappenbeck von der Mordkommission in Kiel nimmt Thies die Ermittlungen auf. Doch während das Dorf über ihren wachsenden Bauch tuschelt, gibt es weitaus wichtigere Dinge zu klären. Und Mandy, die neue Freundin von Klaus, bringt mit ihrem sächsischen Dialekt zusätzlichen Schwung in die friesische Hidden Kist!


    Dieser Krimi glänzt nicht durch Blut und actionreiche Szenen, es ist vielmehr die Gemeinschaft, die die Spannung am Leben hält. Da dieses bereits der vierte Band dieser Küstenreihe ist, wäre es durchaus ratsam, die Protagonisten von Anfang an kennenzulernen, damit die Andeutungen und Handlungen nachvollziehbarer werden. 

    Und wer sich fragt, was es mit dem Buchtitel auf sich hat, wird auf den letzten Seiten mit einem Rezept belohnt.


    Ich freue mich schon auf die nächsten Bände im beschaulichen Fredenbüll.

  8. Cover des Buches Sörensen hat Angst (ISBN: 9783499271182)
    Sven Stricker

    Sörensen hat Angst

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Special_K

    Ein Riesenkompliment an Sven Stricker! Er hat sich einen Kriminalhauptkommissar mit einer Angststörung ausgedacht und diesem obendrein noch eine von Wortwitz triefende Sprache in den Mund gelegt. Dazu kommt der Ermittler von Hamburg in die Kleinstadt und trifft auf lauter Menschen, deren Leben fast noch skurriler zu sein scheinen als sein eigenes. Ich freue mich jetzt auf die Fortsetzung!

  9. Cover des Buches Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1) (ISBN: 9783864931307)
    Greta Henning

    Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)

    (164)
    Aktuelle Rezension von: Jackolino

    Das Cover zeigt ein reetgedecktes Haus an der Küste unter einem heranziehenden Sturm, also sehr passend zu unserem Fall.

    Ein heranrückender Sturm fördert auf einer Hallig vor der friesischen Küste ein menschliches Skelett zutage, das Skelett eines Arztes, der vor mehr als 30 Jahren lt. Aussagen der Halligbewohner eigentlich auf seinem Boot zu Tode gekommen war. Es stellt sich heraus, dass der Arzt erschlagen worden war.
    Mit der Aufklärung wird Minke van Hoorn beauftragt, ursprünglich Meeresbiologin, nach dem Tode ihres Vaters aber auf den Polizistenberuf umgeschwenkt. Es wird ihr erster Fall. Eigentlich hatte Minke geglaubt, alle Halligbewohner zu kennen und keinem hätte sie einen Mord zugetraut, aber dann passieren immer mehr seltsame Dinge und ihre Nachforschungen bringen so einiges zutage.

    Der erste Hallig-Krimi liest sich sehr gut. Auch wenn man noch nie an der Nordsee war, so kann man sich den Wechsel der Gezeiten und auch das manchmal ganz schlechte und neblige Wetter, das einem jegliche Sicht nimmt, anhand der Schilderungen vorstellen. Für mich ergaben sich während der Ermittlungen auch keine allzu großen Längen, Erkenntnis fügte sich an Erkenntnis und passte sich irgendwann im letzten Drittel dann in ein großes Bild ein. Das Ende war schlüssig und natürlich erinnerte es auch ein wenig an ein großes literarisches Vorbild.

    So ein Krimi lebt nicht nur vom Fall allein und den sich anschließenden Ermittlungen, er lebt auch immer von den Personen, die darin geschildert werden. Minke wird sympathisch aber als sehr direkt dargestellt, ihre Mutter vielleicht ein bisschen alternativ aber nett, Bo, der Bruder und Rechtsmediziner ist zwar ein Stadtmensch, muss aber trotzdem manchmal helfend einspringen, David könnte der zukünftige Lebenspartner von Minke werden, Klaus, der Kollege, welcher in Ruhestand geht, ist zwar eine faule Socke, aber wenigstens gutmütig. Alle anderen Protagonisten dürften von Fall zu Fall wechseln.

    Insgesamt würde ich sagen, ein Krimi, der einen mitnimmt in die Welt der kleinen Inseln vor der Nordseeküste und der gut unterhält, ohne grausam und blutrünstig zu sein.

  10. Cover des Buches Todeshaus am Deich (ISBN: 9783863580476)
    Hannes Nygaard

    Todeshaus am Deich

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Nur schwach war das Röcheln zu vernehmen, das aus der Kehle drang. Der magere Oberkörper bäumte sich mit der Kraft auf, die dem alten Menschen verblieben war, und die dürren Arme griffen panisch zum Hals.«

     

    In der Hauke-Haien-Seniorenresidenz geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Natürlich muss man dort immer mit dem Ableben eines Bewohners rechnen, aber eine Häufung und unklare Begleitumstände machen dann doch stutzig. Grund genug für das Team der Kripo Husum, sich das Heim mal genauer vorzunehmen.

     

    Bei einem solchen Szenario denkt man natürlich sofort an einen Todesengel, der sein Unwesen treibt. Für Hauptkommissar Christoph Johannes und seine Kollegen gibt es aber bald noch weitere mögliche Ansatzpunkte. Warum benimmt sich der Heimleiter so eigenartig? Wieso ist eine nahe Angehörige eine Woche lang verschwunden? Und auch bei ein paar Heimbewohnern machen die Ermittler ungewöhnliche Beobachtungen. Ein verzwickter Fall!

     

    Dieses Buch hat mich zum Ende hin geärgert. Ich mag die Reihe, habe mit diesem Band hier nun die ersten fünf gelesen. Was immer stimmt, ist die gut dargestellte Küstenatmosphäre und die unterhaltsamen Frotzeleien der doch sehr unterschiedlichen Ermittler. Vor allem Oberkommissar Große Jäger ist ein starker und ziemlich spezieller Charakter, ich freue mich immer über seine Auftritte. Außerdem finde ich es gut und deutlich beschrieben, dass hier keine spezialisierte Mordkommission am Werk ist, sondern dass man bei der Kripo Husum auch noch andere Aufgaben hat. Das wirkt sehr realistisch. Diesmal wird zum Beispiel ein junger Mann aufgrund eines Hilfeersuchens aus Münster gesucht. Eine interessante Nebenhandlung, die vom Team ebenfalls engagiert angegangen wird.

     

    Über weite Strecken war daher für mich alles gut. Doch dann kamen die Auflösungen. Speziell der Hauptfall endet überstürzt und platt, das konnte mich so nicht überzeugen. Es ist einer dieser Fälle, wo sich mir das Gefühl aufdrängt, dass der Autor vier Seiten vor Schluss realisiert, dass er jetzt irgendwie zum Schluss kommen muss. Ein ähnliches Empfinden hatte ich bei der eigentlich guten Nebenhandlung, sie endete einfach zu abrupt.

     

    Fazit: Interessanter Fall und sympathische Ermittler, aber diesmal schwächelt die Auflösung.

  11. Cover des Buches Finsteres Sylt: Küstenkrimi (Hansen & Norden ermitteln 9) (ISBN: B0DWL5NL9J)
    Patrick Burow

    Finsteres Sylt: Küstenkrimi (Hansen & Norden ermitteln 9)

    (17)
    Aktuelle Rezension von: vronika22

    Bei „Finsteres Sylt“ von Patrick Burow handelt es sich bereits um Band 9 der Küstenkrimireihe um die Kommissare Silja Hansen und Eike Norden. Man kann mit jedem Band einsteigen, da sie inhaltlich in sich abgeschlossen sind.

    Diesmal wird vor Sylt in einem alten Rettungsboot eine Leiche gefunden. Silja und Eike beginnen zu ermitteln. Bei der Leiche handelt es sich um einen erfahrenen Kapitän. Erste Spuren führen zu einem mysteriösen Frachter.

    Patrick Burow scheinen die Ideen nie auszugehen. In jedem Krimi bietet er ein neues Thema und jedes Mal fesselt er mich aufs Neue. Ich mag seinen Schreibstil sehr. Es geht nicht allzu brutal oder blutig zur Sache und es kommt reichlich Küstenflair auf. „Das Rote Kliff erhob sich hinter Nils wie eine uralte Narbe, die von Wind und Regen immer wieder neu aufgerissen wurde.“ (Zitat S. 95)

    Schaut euch das Cover an! Es verspricht direkt schon viel atmosphärische Spannung. Der Krimi ist wieder sehr fesselnd, spannend und nicht vorhersehbar! Er hält also, was das Cover verspricht. Trotzdem ist zur Auflockerung immer eine Prise Humor beigemischt, die einem zum Schmunzeln bringt.

    Sehr schön finde ich es, dass man immer ein wenig Einblick in das Privatleben der Ermittler bekommt. Dies macht die Kommissare sehr authentisch und menschlich.

    Fazit: Erneut ein fesselnder Syltkrimi, der mit viel Atmosphäre und Spannung punkten kann. Von mir gibt es eine Empfehlung für alle, die gerne Regionalkrimis oder Küstenkrimis lesen.

    Zum Abschluss noch ein Zitat, in dem sicher ein Funken Wahrheit steckt: „Wahnsinn! Ermittlungen früher: Beweise sichern. Ermittlungen heute: Fakes löschen.“ (S. 114)

  12. Cover des Buches Schwarze Elbe (ISBN: 9783954515028)
    Heike Denzau

    Schwarze Elbe

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Chiarra

    Die drei bisherigen Krimis der Autorin mit der Protagonistin Lyn Harms haben mir sehr gut gefallen.
    Die "Schwarze Elbe" als vierter Fall fällt komplett aus der Reihe. Wer einen klassischen Krimi erwartet, wird hier vielleicht enttäuscht. Es handelt sich eher um einen spannenden Psychothriller oder eine spannende Geschichte um Liebe, insbesondere der bedingungslosen und manchmal zerstörerischen Liebe zu einem Kind. Und auch das schwierige Thema einer Leukämieerkrankung und die Folgen für die Erkrankten sowie deren Angehörige wurde sensibel in die Geschichte eingebaut. Leider geht jedoch die Ermittlungsarbeit komplett vor diesem Hintergrund unter, denn auch bei Lyn geht es fast nur um das Thema Liebe.
     Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen, obwohl ich das eine oder andere Mal mich schon gefragt habe, ob die Handlung insbesondere am Ende des Buches realitätsnah ist. Hätte ich die ersten drei Bücher der Autorin nicht schon gelesen und somit einen Einblick in die Welt von Lyn Harms gehabt, würde ich dieses Buch sicherlich kritischer bewerten. Wie geschrieben habe ich das Buch gerne gelesen, aber es gehört nicht zu meinen Lieblingskrimis der Autorin und meinen gelesenen Krimis. Freue mich trotzdem auf die nächste Folge mit der Protagonistin Lyn Harms! Daher schwanke ich persönlich auch, ob ich bei der Bewertung 3 oder 4 Sterne geben soll.

    Gelesen und bewertet 11.06.2021 

  13. Cover des Buches Deichfürst (ISBN: 9783404185306)
    Heike van Hoorn

    Deichfürst

    (72)
    Aktuelle Rezension von: sebastian_leseorbit

    Deichfürst ist der erste Band einer Ostfriesland-Krimi-Reihe rund um den Hauptkommissar Stephan Möhlenkamp und der Lokalreporterin Gertrud Boekhoff. Beim Aufschlagen des Buches war ich im ersten Moment etwas irritiert: Die Handlung spielt im Jahr 1999, obwohl das Buch 2022 erschienen ist. Das ist erstmal ungewohnt, es gibt noch keine Smartphones und noch nicht den Euro als Währung. Schnell wird aber klar, dass in dem Fall der Bau des Emssperrwerks eine Rolle spielt, der 1999 stattfand. Neben diesem Handlungsstrang gibt es auch immer wieder eine Handlung, die in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg spielt. Diese beiden Handlungsstränge werden gut miteinander verbunden und sorgen dafür, dass man das Buch zügig lesen möchte.

    In die Handlung wird auch immer wieder Historisches aus der Geschichte Ostfrieslands und der deutschen Geschichte eingebaut. Mir hat das besonders gut gefallen, gerade die Ausführungen zu Ostfriesland. Durch den Ort der Handlung, Leer und Umgebung, lernt man auch nochmal eine Region von Ostfriesland kennen: das Rheiderland. Die Charaktere im Buch bleiben an der einen oder anderen Stelle etwas blass, hier hoffe ich auf die weiteren Bände in der Reihe. Sie sind aber durchweg sympathisch und ergänzen sich gut.

    Die Spannung im Buch steigt zum Ende etwas an, aber es ist klar kein spannungsgeladener Thriller. Aber eine allzu große Spannung braucht es auch nicht, da die Handlung, die Erzählweise und auch die Charaktere überzeugen und das Buch zu einem sehr guten Ostfriesland-Krimi macht, der schnell gelesen ist. Der erste Band macht Lust auf die nächsten Bände in der Reihe!

  14. Cover des Buches Moin (ISBN: 9783548285696)
    Richard Fasten

    Moin

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Boris Kröger ist der Provinzpolizist in Altwarp am Oderhaff. Alles läuft in gewohnten Bahnen und ist recht beschaulich. Einzig seine Oma Machentut rast mir ihrem Rollator durch die Gegend viele Bewohner fühlen sich von der rüstigen Dame terrorisiert. Dann geschieht ein Mord! Auf einer tollen Yacht werden nicht nur zahlreiche Ratten gefunden, sondern auch eine Leiche. Auf einmal jede Menge Arbeit für Boris Kröger und jeder meint ein Wort mit reden zu müssen. Als dann noch eine Krimiautorin die Bewohner mit ihren Fragen aufhetzt, wird es Boris zu bunt. Ein toller regionaler Krimi, mit sympathischen Helden, kuriosen Figuren und viel Spannung.

  15. Cover des Buches Küstenmorde (ISBN: 9783404169504)
    Nina Ohlandt

    Küstenmorde

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Juliane_Peter

    Ganz ehrlich: Dieses Buch lebt komplett von seiner Atmosphäre. Die Geschichte spielt im Herbst auf der Nordseeinsel Amrum. Stürmisch, leer, grau, mit heulendem Wind und dunklen Deichen. Kaum Touristen, viel Einsamkeit. Und genau in dieser rauen Kulisse wird ein älteres Ehepaar brutal ermordet. Der Mann wird kopfüber am Leuchtturm aufgehängt, die Frau ebenfalls getötet. Schon das Setting sorgt für Gänsehaut.


    Im Mittelpunkt steht Hauptkommissar John Benthien von der Flensburger Kripo. Er ist ruhig, analytisch, kein Draufgänger, sondern jemand, der lieber genau hinschaut. Ihn treibt vor allem der Wunsch nach Gerechtigkeit an … besonders, als klar wird, dass dieser Doppelmord mit alten Ereignissen zusammenhängt.


    Ein grausam inszenierter Doppelmord erschüttert Amrum. Benthien gräbt tief in der Vergangenheit der Opfer und stößt auf lange verdrängte Schuld. Die Inselgemeinschaft schweigt. Am Ende wird klar: Das Verbrechen ist eine späte Abrechnung.


    Der Schreibstil ist sachlich, flüssig und atmosphärisch. Die Spannung baut sich eher langsam auf, kein Actionfeuerwerk, sondern stetiges Verdichten. Manchmal hatte es leichte Längen, aber insgesamt wollte ich wissen, was damals wirklich passiert ist.


    Die Figuren wirken glaubwürdig, vor allem die Nebencharaktere mit ihren Geheimnissen. Die Motive sind nachvollziehbar, wenn auch moralisch schwierig. Themen wie Schuld, Rache und das Schweigen kleiner Gemeinschaften werden deutlich.


    Das war mein erster und bestimmt nicht letzter Nordsee-Krimi. Ich hatte auf jeder Seite einen neuen Verdächtigen 😂 und konnte das Buch teilweise kaum aus der Hand legen. 🌊 

  16. Cover des Buches Heringshappen (ISBN: 9783740804213)
    Ute Haese

    Heringshappen

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Heringshappen   -  Ute Haese

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Hanna Hemlokk ermittelt wieder: Das Bokauer Private Eye in Hochform.

    Der Wirt des hippen Gourmettempels »Heuschrecke« ist tot, zertrampelt von einer Kuh. War es tatsächlich ein Unfall? Oder hat der »Reichsbürger« Rolf Bapp etwas damit zu tun? Und welche Rolle spielt der dauertwitternde Bürgermeisterkandidat Arwed Klinger? Ganz zu schweigen von dem Horror-Clown, der seit Kurzem sein Unwesen in Bokau treibt. Hanna Hemlokk, das schräge Private Eye mit Herz und Hirn, ist gefordert – und sieht sich bald mit einem zweiten Todesfall konfrontiert.

    Mein Leseeindruck:

    Juhu - hab ich gedacht als ich entdeckt habe das es einen neuen Fall mit der Privatermittlerin Hanna Hemlokk gibt.

    Und ich habe mich sofort riesig über die Fortsetzung gefreut, da ich ein großer Fan von Hanna bin. Schließlich haben mich dir 4 Vorgängerbände, die ebenfalls im Emons Verlag erschienen sind, richtig begeistern können.

    Natürlich ermittelt Hanna auch im Band 5 wieder unkonventionell und sehr humorreich. Und natürlich super spannend, denn bei Hanna weiß man nie was sie noch alles macht. Und hier muss Hanna zwischen einem Mörderkuh, einem Reichsbürger, einem Bürgermeisterkandidaten und einem Horror-Clown die Wahrheit herausfinden. Dieser Spagat ist ihr (und unserer Autorin Ute Haese) natürlich wieder super gelungen.

    Fazit:

    Einfach wieder ein genialer Küstenkrimi, der mir tolle Lesestunden und viel Spaß bereitet hat.

    Hanna als Protagonistin ist einfach klasse!

    Daher gibt es von mir von Herzen gerne 5 volle Sterne und meine weitere Lese-Empfehlung für diese tolle Buchreihe! *****

  17. Cover des Buches Enna Andersen und das verschwundene Mädchen (ISBN: 9782496701531)
    Anna Johannsen

    Enna Andersen und das verschwundene Mädchen

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Hexe63

    Mich hat das Buch von Anna Johannsen sehr gut unterhalten. Es ist der 1. Fall für die Hauptkommissarin Enna Andersen, die nach einem Jahr beruflicher Auszeit wieder in den Dienst zurück kehrt. In ihrer Abteilung kümmert sie sich um Cold Cases. Ihr 1. Fall handelt von einem Mädchen, das bei einer Klassenfahrt auf Wangerooge spurlos verschwindet. Mit ihren beiden Ermittlern setzt Enna alles daran diesen Fall auf zu klären. Auch wenn der Fall 10 Jahre zurück liegt, werden alle Zeugen noch einmal befragt. Dabei stoßen die Ermittler auf Ungereimtheiten und erhalten neue Erkenntnisse.

    Ich mag die Bücher von Anna Johannsen sehr. Das Buch hat mich sofort mitgenommen. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Die Charaktere sind wie immer super beschrieben und waren mir sehr sympathisch.  Die Spannungen im Team waren durch die unterschiedlichen Charakter vorhersehbar und brachten Abwechselung in die Ermittlungen, und mich zum Schmunzeln. Das Team hat sich gut ergänzt.

    Durch neue Wendungen war die Spannung immer hoch. Viele Puzzleteile mussten zusammen gefügt werden um den Fall zu lösen. 

    Bis zum Schluß war mir nicht klar, wer der Täter sein könnte. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter, da es mich sehr gut unterhalten hat.


  18. Cover des Buches Der Teufel von Wacken (ISBN: 9783740803155)
    Heike Denzau

    Der Teufel von Wacken

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Beinahe gleichzeitig werden zwei Juweliere in Itzehoe überfallen. Einer jedoch endet blutig. Der Geschäftsinhaber wird erschossen und Roman, einer der Täter, von einem Querschläger getroffen. Die Täter tauchen im Heavy-Metal-Festival von Wacken unter und als Romans Gesundheitszustand sich bedrohlich verschlechtert, wird kurzerhand eine auf dem Festival Dienst schiebende Ärztin entführt. Je näher die Ermittler den Tätern kommen, desto mehr spitzt sich die Lage der Verbrecher zu. Die Situation eskaliert und zu guter Letzt bleibt ein halbes Dutzend Tote auf der Strecke ... 

    Meine Meinung: 

    Dieser Krimi ist nichts für Zartbesaitete. Die Täter, deren Anführer nicht zu Unrecht „Devil“ genannt wird, kennen wenig Skrupel. Als die Lage aussichtslos erscheint, ist es für einen Ausstieg aus dem gemeinsamen, so sicheren Coup längst zu spät. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer weiter und endet im Fiasko. 

    Dieser Krimi, der stellenweise schon fast als Thriller durchgehen kann, hat mich bis zur letzten Seite gefesselt.  

    Das Festival von Wacken ist mir nur dem Namen nach ein Begriff. 75.000 Heavy-Metal-Fans sind sicherlich eine coole Kulisse. Hierin unterzutauchen, ist an sich eine geniale Idee von Devil. Doch leider hat er nicht mit dem Langzeitgedächtnis so mancher Ermittler gerechnet, denn ein ähnliches Ereignis gab es schon vor einigen Jahren.  

    Fazit: 

    Ein bis zur letzten Seite fesselnder Krimi mit KHK Lyn Harms, dem ich gerne 5 Sterne gebe. 

     

  19. Cover des Buches Die Tote am Deich (ISBN: 9783987073939)
    Heike Denzau

    Die Tote am Deich

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der Krimi spielt in Schleswig-Holstein. Am Elbstrand wird die Leiche eines 14-jährigen Mädchens gefunden. Wie sich herausstellt, wurde das Mädchen vor gut elf Jahren als Kleinkind entführt. Wo war sie all die Jahre, und warum musste sie nun sterben?
    Oberkommissarin Lyn Harms und ihr Team ermitteln unter Hochdruck.
    --> Mir hat dieser Regionalkrimi richtig gut gefallen! Ich habe miträtseln und mitfiebern können, denn als Leser weiß man, dass sich noch ein Kind in der Gewalt des Täters befindet...
    Ein schauriges Thema, aber auch ein sehr spannendes.
    Auch über die Kommissarin erfährt man einiges, aber Krimi und Privatleben der Ermittlerin stehen für mich in einem guten Verhältnis und machen die Figur(en) nur authentischer.
    Ein sehr guter erster Band! 

    02.07.2025

  20. Cover des Buches Eisiger Nebel (ISBN: 9783442490554)
    Hendrik Berg

    Eisiger Nebel

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Dieses ist der 6.Teil einer Reihe rund um den Kommissar Theo Krumme. Es spielt an der Nordfriesischen Küste. Der Fall in sich ist abgeschlossen, aber um die Charaktere besser zu verstehen, ist es ratsam nach der Reihenfolge zu lesen. 

    Es herrscht eine eisige Kältewelle und es wird durch Zufall eine Leiche im Husumerhafen aus dem Wasser gefischt. Sie ist unkenntlich zugerichtet. Kommissar Krumme fängt an zu ermitteln und es zieht ihn immer in ein kleines Dörfchen, wo die Einwohner zusammen halten. 

    Erst fängt der Krimi sehr sachte an. Es wird viel drumherum erzählt und ich hatte mich gefragt, was das mit dem Fall zu tun hat. Am Ende macht es aber Sinn. Kommissar Krumme ist mir sympathisch. Wir erfahren auch viel über sein Privatleben, welches auch interessant ist. 

    Der Fall an sich, war jetzt nicht so spektakulär, aber am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Es wird aber ein bisschen unübersichtlich. 

    Ein Krimi gut zur Unterhaltung, aber nichts besonderes. 

  21. Cover des Buches Granat für Greetsiel (ISBN: 9781477821800)
    Dirk Trost

    Granat für Greetsiel

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Korrekturinsel

    Der Anwalt Jan de Fries zieht nach gescheiterter Ehe an die Nordsee, um dort seine Wunden zu lecken und seinen Ruhestand zu genießen. Doch aus dem Ruhestand wird nichts, denn eine aus der Nordsee gefischte Frauenleiche und deren bestürzte, aber quicklebendige Schwester verhindern dies. De Fries lässt sich überreden, seine Arbeit wieder aufzunehmen, um zu beweisen, dass der anscheinende Unfall keiner war. Schnell gerät de Fries in einen Strudel aus Gewalt und tut gut daran, die vielen aufkommenden Fragen schnellstens zu lösen.

    Ein Krimi in der Ich-Erzählperspektive! Ich tat mir schwer, mich darauf einzulassen und haderte ein wenig mit dem Spannungsbogen, der am Anfang für mich nicht so richtig Fahrt aufnahm. Doch weil ich dennoch neugierig auf das Buch war, las ich weiter – und wurde belohnt! 

    Wendungen, die ich nicht erwartet hatte, erzeugten urplötzlich eine Spannung, der ich mich nicht mehr entziehen konnte und bereits nach einem Drittel des Buches zog mich genau diese Ich-Perspektive, die ich so kritisch beäugt hatte, in ihren Bann. Ich begann, mich als der Schatten des Anwalts zu fühlen und hielt manchmal mit ihm den Atem an. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass in diesem Buch das Grauen durchs Schlüsselloch kommt. Nichtsahnend wird der Leser von dem beschaulichen Leben, das der sympathische "Rentner" de Fries an der Nordsee führt, in einen fast schon brutalen Krimi geschleudert, was ich so niemals erwartet hätte. 

    Ich kann diesen Start in die "Jan-de-Fries-Reihe" (ich bin bereits beim dritten Buch) nur jedem Krimifan ans Herz legen, nicht nur denen, die so wie ich Nordseeluft geschnuppert haben.

  22. Cover des Buches Kalte Marsch (ISBN: 9783404192519)
    Nina Ohlandt

    Kalte Marsch

    (22)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Kommissar John Benthien ist nach schwerwiegenden Verfehlungen strafversetzt und leitet nun eine Polizeiwache in  Friedrichstadt --- einem eigentlich ruhigen kleinen Ort.  Doch dann nimmt die Ruhe ein jähes Ende ... ein Ehepaar, beidesMitglieder einer Freikirche oder auch Sekte, werden ermordet aufgefunden. Was steckt dahinter. Johns ehemalige Kollegen Lilly und Tommy werden mit dem Fall betraut, dazu kommt die Staatsanwältin, die für Johns Strafversetzung zuständig war ..... kein einfaches Unterfangen..... Doch dann wird noch eine Leiche gefunden, vergraben, ausgerechnet hinter Johns Haus .....

    Fazit und Meinung:  Das ist nun schon der 10.Fall mit dem Ermittler John Benthien - ich bisher nur einen gelesen. Aber das macht nichts. man muss die Vorgängerbücher nicht kennen. Der Fall ist komplex, spannend und es gibt immer neue Wendungen. Das Ermittlerteam hat mir gefallen, ist sympathisch und authentisch. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ioch habe mich gut unterhalten gefühlt - von mir gibt es deshalb gut 4 Sterne.

  23. Cover des Buches Ausgerechnet Sylt (ISBN: 9783964651143)
    Thomas Herzberg

    Ausgerechnet Sylt

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Sabrina

    Spannender, kurzweiliger Krimi, bei dem der Leser sofort in die Szenerie einsteigen kann. Die Erzählweise ist dabei so stark, dass man sich direkt nach Sylt versetzt fühlt. 


    Der Autor wird auch mit diesem Buch seinem Ruf mehr als gerecht! Neben Spannung darf an pointierten Stellen auch der Humor nicht zu kurz kommen.

  24. Cover des Buches Das Haus am Moor (ISBN: 9783740807764)
    Heike Denzau

    Das Haus am Moor

    (20)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Bereits der siebente Fall beschäftigt Hauptkommissarin Lyn Harms: der elfjährige Theo verschwindet spurlos, Lösegeldforderung gibt es (noch) nicht. Außerdem reißen zwei junge Mädchen aus dem Heim aus. Irgendetwas braut sich da zusammen im Moor nahe Itzehoe.

    Gleich die erste Szene im Buch lässt einen hochschrecken, ohne jegliches Vorgeplänkel schickt Autorin Heike Denzau den Leser mitten ins Geschehen. Auch wenn zu Beginn die unterschiedlichen Schauplätzen mit ihren vielen Figuren ein wenig unübersichtlich erscheinen, so findet man sich doch recht schnell zurecht. Manche einer entpuppt sich rasch als Bösewicht, andere scheinen zu den „Guten“ zu gehören, aber bei etlichen Personen bleibt man bis zum Ende unsicher, wie sie einzuordnen sind. Hinweise werden gesammelt, kaum glaubt man, eine konkrete Fährte zu verfolgen, so kommt schon wieder eine andere Richtung infrage. Stets gibt es Verdächtige, stets sind es andere, die zum Täterkreis gehören könnten. Das Verwirrspiel ist grandios angelegt und nimmt kaum ein Ende.

    Durch den häufigen Wechsel an Perspektiven bleibt dieser Krimi durchwegs auf hohem Spannungsniveau, wodurch die Seiten nur so dahinfliegen. Sämtliche Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sodass sich ein stimmiges Bild ergibt, das gut durchdacht und glaubwürdig ist. Die Stimmung und die Gefühlsebene der einzelnen Akteure sind treffend beschrieben und gehen einem beim Lesen nahe. Besonders gut gelungen ist auch die Einflechtung von Lyns Privatleben in den Kriminalfall, nicht zu viel und doch genug, um als interessanter Nebenschauplatz in die Handlung zu passen. Selbst wenn man noch keinen Lyn Harms – Krimi gelesen hat, bleibt keine Frage offen.

    Einzig das viel zu häufige „Aufweinen“ verschiedenster Personen hat mich bei diesem Buch gestört, obwohl der Schreibstil sonst sehr flüssig und mitreißend ist. Als eindrucksvolle Krimiautorin kann man sich Heike Denzau also auf alle Fälle merken. 

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