Bücher mit dem Tag "kultfigur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kultfigur" gekennzeichnet haben.

20 Bücher

  1. Cover des Buches Kluftinger (ISBN: 9783550081798)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Kluftinger

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Auf den neuen Kluftinger Roman habe ich schon gewartet. Denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.


    Und so habe ich fast sofort mit dem Lesen begonnen. Sehr schnell war ich auch wieder in der Geschichte drin. Dieses Mal war es sehr interessant, da es um die Vergangenheit des Kommissar Kluftinger geht.


    Wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat, kann man den Reader kaum mehr aus der Hand legen. Es ist spannend, unterhaltsam und interessant geschrieben.


    Jeder der die anderen Bände rund um den Kommissar Kluftinger gelesen und gemocht hat, sollte auch diesen Fall unbedingt lesen.

  2. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (412)
    Aktuelle Rezension von: reading-hobbit

    Achtung: Spoiler zum Aufbau der Geschichte, nicht zum genauen Inhalt!

    An sich ist das ein super spannender und gut erzählter Fall – genau das, was ich bei Sherlock Holmes erwarte. Allerdings hatte ich eine Sache bei dem Re-read nicht mehr im Kopf: Beinahe die gesamte zweite Hälfte erzählt eine fast unabhängige Geschichte des Täters, die zwar letztlich das ist, was er im Geständnis am Ende Doktor Watson erzählt, aber doch im ersten Moment zu ausführlich und fehl am Platz wirkt.
    Der Teil hat mir tatsächlich auch super gefallen, so ist es nicht. Er war spannend und fast schon besser als der Mordfall selbst – aber reißt einen eben komplett aus der eigentlichen, quasi abgeschlossenen Ermittlung, die in einem kurzen Kapitel nach dieser kompletten Liebes- und Lebensgeschichte wirklich erst beendet und ganz in Holmes-Manier aufgeschlüsselt wird.
    Trotzdem eine gute, kurze Geschichte, bei der – von diesem einen Punkt abgesehen – kein Wort zu viel oder zu wenig ist und jedes genau dort steht, wo es stehen sollte. Ergibt das Sinn?

  3. Cover des Buches Cool im Pool (ISBN: 9783770015269)
    Lotte Minck

    Cool im Pool

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Während sich Loretta auf Dianas Hochzeit vorbereitet, steht die Braut plötzlich im zerfetzten Hochzeitskleid und völlig aufgelöst vor ihrer Tür.
    Viel bekommt Loretta erst mal nicht aus ihrer besten Freundin heraus, klar ist nur: die Hochzeit ist erst mal abgesagt und bei Loretta regiert das Chaos. Als Diana schließlich doch einer kleinen Zeremonie im Schrebergarten mit ihrem Okko zustimmt, scheint doch wieder alles gut zu werden. Doch dann treibt die Leiche vom Lebensgefährten des Brautvaters im Hotelpool und Loretta kann es mal wieder nicht unterlassen, ihre Nase selber in die Mordermittlungen zu stecken.


    Der Einstieg wurde mir dieses Mal nicht sehr leicht gemacht, da die ganze Geschichte um die geplatzte Hochzeit mit wahnsinnig viel - und wahnsinnig ungewohnter - Zickerei verbunden ist. Die Art wie sich (vor allem) Diana und (aber auch) Loretta hier aufführen, fand ich stark überzogen und auch irgendwie unpassend. So kannte ich die beiden bisher nicht und ihr Verhalten hat mir auch gehörig die Laune verhagelt. 

    Glücklicherweise renkt sich ja dann doch wieder alles ein und dann taucht ja auch - endlich! -  die Leiche auf und damit steht dem Einsatz von Lorettas Ermittlungskünsten nichts mehr im Wege.

    Ab diesem Punkt hatte ich dann auch wieder deutlich mehr Spaß an der Geschichte und auch wenn ich es rückblickend etwas schade finde, dass wir zu Jennys Verbleib so gar nichts mehr erfahren haben, war ich im Großen und Ganzen mit dem Verlauf des Falles und der Art der Ermittlungen rund um Lorettas Truppe dann doch noch sehr zufrieden. Es hätte halt nur etwas früher damit losgehen dürfen.


    Fazit: Ungewohnt zickiges Verhalten von Diana und auch Loretta hat mir anfangs etwas das Lesevergnügen verhagelt und bis dann die Leiche auftaucht und die Ermittlungen losgehen können, dauert es einige Zeit. Dann läuft aber alles in gewohnt verrückten Bahnen und konnte mich doch wieder wunderbar unterhalten. (3,5 Sterne)

  4. Cover des Buches Mausetot im Mausoleum (ISBN: 9783770015610)
    Lotte Minck

    Mausetot im Mausoleum

     (63)
    Aktuelle Rezension von: parden

    LORETTAS BISLANG PERSÖNLICHSTER FALL...

    Die schlagfertige Loretta Luchs, die an einer Hotline arbeitet, und ihre ebenso liebenswerten wie schrägen Freunde stolpern wieder in einen Kriminalfall, der Loretta dieses Mal ganz besonders nahe geht. Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Was die Lage auch nicht besser macht. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Ob er derjenige ist, der ihr die mysteriösen Blumengrüße schickt?

    Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Aber wenigstens haben die sympathische Astrologin Stella Albrecht und ihre verdrehte wahrsagende Tante mit ihren Vorhersagen irgendwie doch recht gehabt. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben… 

    Bereits zum neunten Mal gerät Loretta Luchs hier in kriminalistisches Fahrwasser. Diesmal ganz persönlich und ganz gewiss gegen ihren Willen. Denn sie ist selbst involviert und hätte lieber, dass die Polizei die Sache regelt. Da schickt ihr jemand ständig Blumengrüße, die geheime Botschaften beinhalten, ein Bekannter von ihr wird ermordet, und ihr Pascal - Trennung hin, Trennung her - wird von der Straße abgedrängt. Da will jemand etwas von Loretta - aber sie hat eben absolut keine Idee, wer das sein könnte...

    Dies ist wohl Lorettas bislang persönlichster Fall. Nicht nur dass sie unter Liebeskummer leidet und ihre Freunde sich um ihr Seelenheil sorgen - nein, da kommt plötzlich noch ein Stalker ins Spiel, der es ernster meint als Loretta es anfangs wahrhaben will. Sie will doch einfach nur ihre Ruhe. Oder sich zumindest von dem Gedankenkarussell um Pascal und ihre verlorene Liebe ablenken. Ist das denn zu viel verlangt? Offenbar ja, denn die Umstände drängen die 40Jährige wieder in einen Kriminalfall - und damit letztlich in ein wahrhaft gefährliches Wasser...

    Gefallen hat mir, Loretta mal von einer anderen Seite kennenzulernen: nachdenklich, traurig, schlecht gelaunt. Weniger gut dagegen fand ich, dass die anderen bekannten Charaktere diesmal insgesamt doch reichlich zu kurz kommen, die meisten haben bloß einen kleinen Gastauftritt, um dann gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden. Diesmal ist Loretta insgesamt doch recht auf sich allein gestellt. Das ist eigentlich nicht Tenor dieser Reihe...

    Nach den ganzen ruhigen, nachdenklichen, nebelverhangen-trüben Kapiteln nimmt der eigentliche Fall dann allmählich an Fahrt auf. Ab da glitt das Ganze für mich dann aber leider derart ins Slapstickhafte, dass ich oftmals nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln konnte. Da hätte ich mir etwas Eleganteres, zumindest aber etwas Glaubhafteres gewünscht. Superwoman ist Loretta jedenfalls eigentlich keine.

    Insgesamt leider kein überzeugender Fall aus der Reihe um Loretta Luchs. Aber ich bleibe trotzdem dran...


    © Parden

  5. Cover des Buches Die Toten Hosen (ISBN: 9783498073794)
    Philipp Oehmke

    Die Toten Hosen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    Locker geschrieben und amüsant, hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Sprachliche Feinheiten habe ich nicht erwartet, ebenso wenig Tiefgang. Dennoch gab es einige emotionale Kapitel, die auch zum Nachdenken anregten. Insbesondere die Schilderung des Todesfalles auf dem "1.000 Konzert" und der Reisen in die DDR und hinter den eisernen Vorhang.

  6. Cover des Buches Che Guevara - Mythos und Wahrheit eines Revolutionärs. (ISBN: B0044U83RE)
  7. Cover des Buches Das Verbrechen (ISBN: 9783423215398)
    David Hewson

    Das Verbrechen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Das Verbrechen" ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Buch nicht zwingend immer besser ist als die Bewegtbild-Fassung - schon gar nicht, wenn es erst nach der Serie geschrieben und veröffentlicht wurde. Was in der Serie (die ich im Übrigen nie gesehen habe) mit Cliffhangern am Ende der Folgen sicherlich gut funktioniert und den Zuschauer durch die so erzeugte Spannung zum Weiterschauen animiert, sorgte bei mir nach einiger Zeit zunehmend für Frustration.

    Schon nach dem etwa fünften Twist stieg leichte Genervtheit in mir auf, da ich - im Gegensatz zur Progatonistin - bereits wusste, dass der neue Verdächtige nicht der Täter war -immerhin hatte ich noch gute 400 Seiten vor mir. Das Drehbuch als Vorlage zu nehmen mochte zwar richtig gewesen sein, auf eine ausschweifende 1:1-Übernahme hätte man jedoch der Spannung zuliebe besser verzichten sollen.

    Fazit: Trotz spannender Stellen war "Das Verbrechen" hauptsächlich leider nur eines - langatmig. Viele Twists mögen in einer Serie funktionieren, können eine Spannung bei 800 Seiten und Schriftgröße zehn allerdings nicht aufrecht erhalten.
  8. Cover des Buches Als es dich gab (ISBN: 9783939557074)
    Forrest Gander

    Als es dich gab

     (2)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    „Als es dich gab“ erzählt von Les, dem Landvermesser, dem Dichter, dem Naturliebhaber, dem Schöngeist, dem untreuen Ehemann und Geliebten. Seine Geschichte beginnt, wie jedes Leben beginnt, mit seiner Geburt. Eine glücklose Geburt, denn seine Mutter, selbst fast noch ein Kind wird ihn nicht halten und beschützen, sondern ihn zur Adoption freigeben. Aber aus ihren Gedanken wird sie ihn nie freigeben können, sie wird sich ihr Leben lang fragen, was wohl aus dem verlorenen Jungen geworden ist.

    Im nächsten Teil erzählt nun nicht Les selbst von seinem Weg, der Leser sieht Les aus Sicht von Clay, seinem Kollegen. Clay, der Sarah, Les Geliebte begehrt, aber im Grunde Les liebt. Sarah scheint er eher zu beneiden, da sie Les am nähesten kommt, ihn riechen, schmecken und fühlen darf. Clay kann sich seinem Kollegen Les, dem Arbeiter, dem Beobachter, dem Frauenheld, dem Schönling nicht offenbaren; ein wirrer Vorstoß in angetrunkenem Zustand wirkt sehr verzweifelt und distanziert Clay eher, als er ihn Les näher zu bringen vermag. Clay kommt sich zunehmend als fünftes Rad am Wagen vor, wenn er Zeit mit Sarah und Les verbringt. Er trifft eine einsame Entscheidung, eine verhängnisvolle Entscheidung.

    Sarah kommt zu Wort und ihr Kapitel ist von Trauer, purer Sehnsucht und Verzweiflung getragen, denn Clays Verhängnis betrifft sie mit unter am meisten. Ihre Gedanken sind ungefiltert, unsortiert und treffen direkt ins Herz, sie ummanteln deine Seele und du wirst ihre Trauer, ihre sehnsuchtsvolle Liebe und ihre nackte Verzweiflung spüren.

    Als Les sich meldet ist seine letzte Szene lang vergangen, seine Erklärungen und Anmerkungen, wie Outtakes seines Lebens.

    Der Lyriker Forrest Gander beschreibt in seinem ersten sehr schmalen Roman auf eine sehr poetische Weise eine große Geschichte die alles enthält, was uns zu Menschen macht. Liebe, Freundschaft, Sehnsucht, Neid, Verrat, Tod, Trauer. Seine Sprache ist ausgewählt, bezaubernd und schonungslos offen. Er sieht mit offenen Augen und spricht mit loser Zunge und hinterlässt seine Spuren. Camus würde sagen…“So leichtfüßig ehrlich.“

  9. Cover des Buches Mads Mikkelsen (ISBN: 9783862654642)
    Thorsten Wortmann

    Mads Mikkelsen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.

  10. Cover des Buches Kulthelden: Mecki im Schlaraffenland (ISBN: 9783480223510)
    Eduard Rhein

    Kulthelden: Mecki im Schlaraffenland

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Wenn man plötzlich auf ein Kinderbuch trifft, das einem wegen seiner Illustrationen so vertraut erscheint, dann muss man es wohl selbst einmal als Kind gesehen haben.

    Mecki war einst der Redaktionsigel der HÖRZU. Die Originalausgabe dieses Abenteuers von Mecki, das er selbstverständlich eigenhändig aufgeschrieben hat, ist 1952 erstmals erschienen. Einmal davon abgesehen, dass Mecki heute bestimmt keine Pfeife rauchen würde, ist dies ein sehr schönes Kinderbuch. Vielleicht ist es ja Nostalgie, die sich in mir breit macht, aber ich finde die Illustrationen einfach wunderbar. Eine Hälfte jeder Doppelseite dieses Buches im A4-Querformat besteht aus einer solchen Zeichnung. So können die Kinder, während man ihnen die dazugehörige Geschichte vorliest, die ganze Zeit ein Bild anschauen, auf dem es immer viel zu entdecken gibt.

    Zunächst findet Mecki mit seinen syrischen Goldhamstern das Schlaraffenland, wird von den Schlaraffen und ihrem König begrüßt, fährt mit der Schlaraffenbahn aus Waffeln, Schokolade und Erdbeereis spazieren und merkt dabei wie eine große Mühle abbrennt. Da im Schlaraffenland alle nur faul herumliegen und Feuer mit Rotwein gelöscht wird, gibt es keine Rettung, denn die Feuerwehr hat sich gerade am Löschmittel beglückt. Mecki tröstet sich mit einer Fahrt über den Limonadensee. Leider sind die Rollmöpse in diesem See süß, was eine schreckliche Enttäuschung ist. Dafür findet er mit seinen Goldhamstern am anderen Ufer den Spielzeugbaum, an dem alle Wunschträume der Kinder wachsen. Damit sind wir noch nicht einmal bei der Hälfte der merkwürdig absurden Abenteuer unseres Igels angelangt.

    Am Ende wird Mecki gar König im Schlaraffenland. Doch damit ist der Höhepunkt seiner schlaraffigen Karriere erreicht. Von da ab wird es schrecklich langweilig, und am Ende beschließt er, das Lotterleben doch wieder gegen Arbeit und neue Abenteuer einzutauschen.

    Fazit.
    Ein sehr schönes Kinderbuch aus alten Zeiten. Besonders die Illustrationen haben es mir angetan. Der pädagogische Zeigefinger erscheint in diesem Buch nur recht indirekt.
  11. Cover des Buches Peer Steinbrück (ISBN: 9783423249249)
    Daniel Friedrich Sturm

    Peer Steinbrück

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Hauptsache, die Chemie stimmt - Mein Leben mit und ohne Breaking Bad (ISBN: 9783596034420)
  13. Cover des Buches Modesty Blaise - Die Lady reitet der Teufel (ISBN: 9783499113048)
  14. Cover des Buches Falco (ISBN: 9783990500781)
    Reinhard Trinkler

    Falco

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Ich als Wiener soll eine Nummer über Mozart singen? Ich arbeite ja nicht fürs österreichische Fremdenverkehrsamt.« »Dort kannst du arbeiten, wenn du den Song nicht machst. Wir brauchen einen neuen Hit.«

     

    „Rock me Amadeus“ gehört wohl zu der Sorte von Liedern, die einen weltweit enorm hohen Bekanntheitsgrad haben. Noch heute hält der 1985 erschienene Song einen Rekord: Kein anderer deutschsprachiger Titel stand je an der Spitze der US-Charts. Der Künstler dahinter wäre am 19. Februar 2017 sechzig Jahre alt geworden…

     

    Diese Biographie in Form einer Graphic Novel erzählt das Leben von Johann Hölzel, aus dem die weltweit bekannte Kunstfigur Falco wurde. Alle wichtigen Stationen seines Lebens werden aufgeführt, sehr schön wird gezeigt, wie aus dem hochmusikalischen Kind ein sensibler Künstler wurde, der sich nach Weltruhm sehnte. Einige Bereiche wurden aber leider nur mit gerade mal 1-2 Bildern erwähnt, da hätte ich mir manchmal intensivere Einblicke gewünscht.

    Falcos Weg war von enormen Höhen gekennzeichnet, aber auch von wiederkehrenden Abstürzen. Misserfolge oder privater Kummer warfen ihn regelmäßig völlig aus der Bahn, die Drogen taten ein Übriges. Geradezu klassisch auch das Problem, das häufig auf einen Riesenerfolg folgt: Alles wird an diesem Megaseller gemessen, der Wunsch nach einer künstlerischen Weiterentwicklung oder einem noch größeren Erfolg scheint schwierig bis unmöglich.

    Am 6. Februar 1998 endete Falcos irdisches Dasein durch einen Autounfall und sein unsterbliches als Kultfigur und Besitzer eines zur Pilgerstätte gewordenen Ehrengrabs auf dem Wiener Zentralfriedhof begann.

     

    Die Graphic Novel zeigt sich schrill und facettenreich wie Falcos Leben. Verschiedene Stile wechseln bei den Zeichnungen ab, manche sind schwarzweiß, andere grellbunt, manche aufwändig und detailreich, andere stark vereinfacht. Ich bin kein Kunstkenner, kann nur sagen, ob mir ein Bild gefällt oder nicht. Das war bei den sehr unterschiedlichen Stilrichtungen beinahe zwangsläufig nicht der Fall. Ich spekuliere, dass dieser Abwechslungsreichtum ein Stilmittel sein sollte, um die gleichfalls sehr verschiedenen Seiten des Mannes zu zeigen, der ständig zwischen dem Menschen Johann Hölzel und der Kunstfigur Falco schwankte.

     

    Fazit: Ein schrilles Leben dargestellt in ausdrucksstarken Bildern. Für Fans ein Muss.

     

    »Weisst du, eigentlich ist mein Leben jetzt vorbei. Mehr als eine Nummer 1 in Amerika kann ich nicht erreichen – und noch einmal eine Nummer 1, das schaffe ich nicht.«

  15. Cover des Buches Marilyn Monroe intim (ISBN: 9783453010451)
    William Stadiem

    Marilyn Monroe intim

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Gott segne John Wayne (ISBN: 9783455022742)
    Kinky Friedman

    Gott segne John Wayne

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Alles über den Kleinen Prinzen (ISBN: 9783792001509)
    Johannes Thiele

    Alles über den Kleinen Prinzen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ
    Ich liebe die Geschichte des "Kleinen Prinzen" von Saint-Exupéry und wollte schon immer mal erfahren, wie der kleine Prinz entstand und so bekannt, ja, zu einem Klassiker wurde.

    Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen? Er ist sogar unter Nichtlesern ein Begriff, er gehört sozusagen zur Allgemeinbildung. Was steckt hinter diesem Phänomen?

    Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man Bescheid, soviel schon einmal vorab.

    Gliederung:
    =========

    Die Geschichte dews Kleinen Prinzen
    Der Schöpfer des Kleinen Prinzen
    Die Rose des Kleinen Prinzen
    Die Geburt des Kleinen Prinzen
    Die Zeichnungen des Kleinen Prinzen
    Die Botschaft des Kleinen Prinzen
    Der Erfolg des Kleinen Prinzen
    Der Kleine Prinz im deutschen Sprachraum
    Die Zukunft des Kleinen Prinzen
    Bibliografie
    Bild- und Textnachweis

    Das überaus informative und flüssig zu lesende, überhaupt nicht trockene Sachbuch ist so geschrieben, dass man es gern liest, dass man kurzweilig unterhalten ist und auch gleichzeitig alles rund um den Kleinen Prinzen erfährt, was es zu dieser Figur unter ihrem Hintergrund, zur Entstehung, zum Autor und überhaupt zu wissen gibt.

    Das Buch ist mit wundervollen Illustrationen versehen und mit fotografischem Material rund um den Kleinen Prinzen. Sehr interessant auch das Kapitel "Die Botschaft des Kleinen Prinzen", in dem es um die psychologische Deutung geht, um das Ideal der Menschlichkeit. Eingefügt sind über das Buch verteilt Zitate von Antoine de Saint-Exupéry.

    Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, top gebunden und die Seiten sind fest und fassen sich sehr edel an.
  18. Cover des Buches James Dean (ISBN: 9783442432578)
    Paul Alexander

    James Dean

     (4)
    Aktuelle Rezension von: REBEL XXX
    Die BESTE Biographie über James Dean!
  19. Cover des Buches 27 (ISBN: 9783499215773)
    Kim Frank

    27

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ati
    27 – das ist nicht nur der Titel von Kim Franks Debütroman, das ist auch das Alter des 1982 in Flensburg geborenen und Hamburg lebenden Autors, in dem 27 entsteht. Was autobiografische Züge trägt und was davon schriftstellerischer Freiheit entspringt, wird vermutlich immer sein Geheimnis bleiben. Denn Frank kennt sich in der Musikbranche durchaus aus. Von 1994 bis 2002 war er Mitbegründer, Sänger und Frontmann der Band Echt. Wer sich nicht mehr daran erinnert, dem hilft vielleicht der Titel „Denn du trägst keine Liebe in dir“ oder Textstellen wie „Sag mal weinst du oder ist es der Regen“ auf die Sprünge. Mit dem eben genannten Titel gelang der Band und Frank Ende der 1990er der Durchbruch in Deutschland. Nur vier Jahre später zerbrach die Band dann allerdings. Auch danach beschäftigte sich Frank weiter mit Musik, startete eine Solokarriere, lieh seine Stimme verschiedenen Bands, verdiente sich seine Brötchen jedoch beispielsweise auch als Sprecher von Hörspielen. Außerdem war und ist er als Schauspieler, Fotograf sowie Kameramann und Regisseur von Musikvideos tätig. Doch zurück zu seinem Debütroman. Er handelt von dem jungen Mika, der über Nacht zum Star aufsteigt. Ein Traum? Nur bedingt, denn Mika lebt bereits vor seiner steilen Karriere in der Überzeugung, zum Klub der 27 zu gehören. Zitat Klappentext: Mika hat Angst. Angst vor dem Tod. Dem Tod mit 27. Die Zahl verfolgt ihn, so wie sie die meisten großen Musiker verfolgt hat, die dann zu Mitgliedern des Klub 27 wurden, doch Mika hat nichts mit Musik zu tun. Das Bewusstsein niemand zu sein, treibt ihn dazu, jemand gewesen sein zu wollen, und er tut alles, um seinen selbst auferlegten Fluch zu erfüllen. Er wird einer der Großen, eine Ikone, lebt ein Leben, das er nicht mehr kontrollieren kann, das unaufhaltsam auf sein Ende zusteuert. Ist es ein Segen oder eher ein Fluch, dass Frank selbst den einen oder anderen musikalischen Erfolg in seinem Lebenslauf vorweisen kann? Faktisch dürfte zumindest seine Fangemeinde mit einigen Erwartungen und Hoffnungen auf spektakuläre Outings und knallharte Abrechnungen an die Sache herangegangen sein. Manch einer dürfte sich auch gefragt haben, was er als Autor wirklich kann oder ob er lediglich mithilfe von Ghostwritern auf einen an sich gemütlich dahinfahrenden Zug aufspringen würde, um mit mehr oder weniger erfundenen Storys wieder weiter nach vorn ins Rampenlicht zu gelangen. 27 hat Frank dann auch prompt sowohl Lob als auch Tadel eingebracht. Obwohl ich nicht gerade behaupten kann, ein Echt- und damit Kim Frank-Fan gewesen zu sein, lag das Buch irgendwann auf meinem SUB-Stapel. Nicht nur, aber doch auch aufgrund zahlreicher überaus enthusiastischer und fast genauso zahlreicher negativer Kommentare lag es dann allerdings sehr lange dort, bis ich mich endlich daran machte. Von amüsant und interessant, über langweilig und bedrückend, bis hin zu absolut enttäuschend war da alles dabei. Und nachdem ich es in mehreren Anläufen gelesen hatte, hatte ich auch prompt Probleme, es einzuordnen. Vielleicht weil ich weiblich bin? Vielleicht weil ich die anvisierte Altersgruppe deutlich überschreite? Ich weiß es nicht. Was ich jedoch weiß ist, dass ich es niemandem aus dieser Altersgruppe „0 – 16“ und nur bedingt denen aus der Gruppe „junge Erwachsene“ empfehlen möchte. Vielleicht bin ich altmodisch, doch ich habe etwas dagegen, 16Jährigen die Beschreibung von Blowjobs mit Zimmermädchen oder vom Onanieren unter Zuhilfenahme des Porno-Kanals ans Herz zu legen. Franks Geschichte des über Nacht (aufgrund einer Verwechslung) zum gefeierten Rockstar avancierenden Mika birgt keine großen Geheimnisse. Sprache und Schreibstil sind einfach bis vulgär (Zitat S. 161: „Auf drei fickt gerade ein schwarzer Riesenschwanz in Großaufnahme das Arschloch einer schreienden Weißen mit Hängetitten und Zahnlücke.“). Passend zum Klischee der Branche? Ich denke ja. Man muss vielleicht wirklich Musiker sein, um sie wirklich zu genießen, denn sie ist auch mit musikalischen Begriffen durchsetzt. Die gewählte Schriftgröße lässt einen an und für sich schnell durch die 256 Seiten gleiten, der Inhalt selbst jedoch sorgt dafür, dass kein rechter Lesefluss aufkommt. Das Cover passt zum Inhalt, da es bekannte Gesichter von früh verstorbenen 27er-Klub-Mitgliedern darstellt. Und auch der Klappentext verrät gut, worum es geht. Oder vielmehr um wen - Mika, der bereits vor seinem steilen Aufstieg von Todessehnsucht, Einsamkeit und der Neurose gequält wird, die ihn dazu zwingt, aus allen Zahlen irgendwie die 27 zu lesen, da er davon ausgeht, dass in diesem Alter sein Leben endet. Die steile Karriere befreit ihn davon nicht, im Gegenteil es wird alles immer schlimmer. Frank unterteilt seine Geschichte. Der erste Teil beinhaltet die Heranführung an Mika und den Beginn seiner Karriere, der Zweite geht nach einem Zeitsprung einige Jahre später weiter. Dabei nimmt sein gefühlsmäßiger Abstieg genauso schnell Fahrt auf, wie seine Karriere. Im dritten Teil schließlich erlebt seine Hauptfigur eine Veränderung, wobei sein Ende offenbleibt. Auf Mika geht Frank sehr detailliert ein, was durch den Erzählstil (Mika erzählt in der Ich-Form) bedingt und gleichzeitig verstärkt wird. Die Nebenfiguren erscheinen sehr blass dagegen. Fast zu unsichtbar, andererseits zeichnet sich Mikas Einsamkeit so noch stärker ab und die Seelen raubende Schattenseite seiner an sich traumhaften Karriere wird so umso deutlicher. Sympathischer wird Franks Hauptfigur dadurch nicht. Mika wirkt eher selbstmitleidig als bemitleidenswert in seiner gleichermaßen lebensgierigen wie todessehnsüchtigen Art. Oberflächlich und egoistisch. Seine Neurosen wirken dabei gleichermaßen glaubwürdig wie nervig. Als Schutzmechanismus kann das durchaus echt wirken, allerdings – da wir nur Mikas Seite sehen – kommt dieser vermutete Schutzmechanismus nicht wirklich zum Vorschein. Doch obwohl es schwerfällt, die zunehmend abstoßend werdende, teils melodramatische Romanfigur zu ertragen, bleibt man dabei. Denn immer deutlicher wird, wie zerbrechlich nicht nur der Erfolg, sondern vor allem Mika ist. Man möchte ihn schütteln und aufrütteln. Das Umfeld (Presse und Management) aufhalten, die zu seinem Zerfall beitragen. Gleichzeitig stellt man sich tatsächlich die Frage, ob und welches der Schlag auf Schlag erzählten und die Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit der Branche widerspiegelnden Ereignisse wohl den tatsächlichen Erfahrungen des Autors entspricht. Wie Frank selbst erklärte, sind darin tatsächlich Erinnerungen verarbeitet. Hoffen wir mal, dass es nicht die beschriebene unschöne Erinnerung an Koks und Erbrochenes ist, denn bekanntermaßen und bekennenderweise hat der einstige Mädchenschwarm Frank selbst jahrelang täglich Drogen konsumiert und stand an manchen Tagen gar nicht mehr auf, bevor er sich gefangen hat und seine Solokarriere startete. Fazit: Wie bereits erwähnt, bislang gut gehütete Geheimnisse oder sonderlich Positives findet man in 27 sicherlich nicht. Bahnbrechend neu ist Franks Grundidee auch nicht, sie wurde zudem schon besser umgesetzt. Ich hatte auch Probleme, mich wegen der für mich unsympathischen Figur durch das Buch zu arbeiten. Wirklich abgrundtief schlecht empfinde ich 27 jedoch im Nachhinein nicht. Denn auch wenn die Thematik und die Figur mir das eine oder andere Hindernis im Lesefluss bereitet haben, muss ich doch Respekt zollen, für die Art und Weise, wie Frank seinen Mika herausgearbeitet hat. Seine Zerrissenheit, seine Einsamkeit, seine Ruhelosigkeit, seine Selbstzerstörung. Obwohl ich anfangs dachte, dass Franks Debütroman mir nicht sonderlich lange im Gedächtnis bleibt oder mich nicht zum Nachdenken anregt, war letztlich das Gegenteil der Fall. Warten wir mal ab, ob Frank ein Onehit-Wonder-Autor bleibt, oder noch einmal nachlegt. Für seinen Debütroman möchte ich ihm jedenfalls drei von fünf Punkten geben. Copyright © 2012 Antje Jürgens (AJ)
  20. Cover des Buches Bruder Cadfael und die schwarze Keltin (ISBN: 9783453108172)
    Ellis Peters

    Bruder Cadfael und die schwarze Keltin

     (23)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Im Sommer 1144 bietet sich Bruder Cadfael die unverhoffte Gelegenheit, seine alte Heimat Wales wiederzusehen. Er begleitet seinen ehemaligen Lehrling, den jungen Diakon Mark, auf einer Kirchenmission. Auf ihrer Reise begegnen sie der verwirrend schönen Heledd, der schwarzen Keltin. Cadfael spürt von Anfang an, daß sich hinter ihrer herausfordernden, unergründlichen Art ein dunkles Geheimnis verbirgt. Da gab es doch noch ein Buch , dass ich nicht kannte. Schnell gelesen finde ich es sehr flüssig erzählt. Die Schilderung der Zeit und der Charaktere ist sehr liebevoll wenn auch hin und wieder etwas zu verklärt.Nur wiederholt sich alles von Buch zu Buch ein wenig. Es gibt eine Liebesgeschichte, der Mörder kommt glimpflich davon und alles geht gut aus... Aber das ist kein Grund diese Bücher nicht zu mögen und zu lesen. Sie sind nämlich alle sehr solide und spannend.
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