Bücher mit dem Tag "kultiviertheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kultiviertheit" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein? (ISBN: 9783570302088)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein?

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  2. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (850)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhaltsangabe: 

    Nur ein Mann kann dem FBI noch helfen, den geistesgestörten Frauenmörder „Buffalo Bill“ zu finden: Dr. Hannibal Lecter, der wegen einer Reihe von Verbrechen in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik verwahrt wird. Die junge FBI-Agentin Clarice Starling soll ihn verhören … 

    Autor:

    Thomas Harris, am 11. April 1940 in Jackson geboren, ist ein US-amerikanischer Autor. Er studierte in Waco, Texas und arbeitete nebenbei schon in der Redaktion einer Lokalzeitung als Journalist. Anschließend fängt er an als Kriminalreporter für Associated Press in New York zu arbeiten. Hier schreibt er hauptsächlich über Gewaltkriminalität in den USA und Mexiko. Seinen Durchbruch schaffte er mit seinem Buch „Das Schweigen der Lämmer“  , das 1988 wochenlang die Bestsellerlisten der New York Times anführt. Die erfolgreiche Verfilmung mit Anthony Hopkins erhält zudem einen Oscar als bester Film, insgesamt aber 5 Oscars. Auch die folgenden Bände der Hannibal-Lecter-Tetralogie wurden zu Weltbestsellern und bescherrten ihm internationalen Erfolg. Alle seine Bücher wurden bisher verfilmt. 

    Inhalt: 

    Clarice Starling wird vom FBI-Agent Crawford zu sich gerufen. Er möchte eine Datenbank erstellen mit allen Psychogrammen von Serienmördern. Ein entscheidender Killer fehlt noch  - Dr. Hannibal Lecter. Sterling wird deutlichst gewarnt, dass Lecter ein Monster ist und sie ihm nichts von sich privat preisgeben soll. 

    Dr. Lecter schickt Starling auf eine Reise um ein Auto eines seiner Opfer zu finden. Darin soll sich ein Beweis finden. Er nennt es sein Valentinsgruß für sie. Nachdem sie das Valentinstagsgeschenk von Lecter gefunden hat, wird Starling in den Buffalo Bill - Fall eingeweiht. Sein jüngstes Opfer wurde gefunden und sie muss helfen die junge Frau zu identifizieren und eventuell weitere Spuren auf der Leiche zu finden. 

    Ein neues Opfer wird vermisst und Starling wird vom Fall abgezogen, jedoch ermittelt sie weiter. Schließlich steht sie Buffalo Bill allein gegenüber... 

    Meine Meinung: 

    Natürlich hatte ich zuvor schon die Verfilmung gesehen. War jedoch erstaunt wie detailliert dieser dem Buch nach gedreht wurde. Ich fand es von Anfang an spannend und fieberte mit Starling mit. Es gibt einen Stern Abzug, da es leider nicht viele 'Aha'-Momente gab, wenn man den Film bereits gesehen hat!! 

    Personen: 

    ×Clarice M. Starling:   

    *lernt auf der FBI-Academy   

    *2 Abschlüsse in Psychologie &       Kriminologie  -> Therapeutin   

    *Abschluss in forensischer Chemie 


    ×Dr. Hannibal Lecter:   

    * ein eher kleiner Mann, sehr gepflegt   

    * besitzt an der linken Hand sechs Finger   *kastanienbraune Augen, die das Licht leicht rot reflektieren

  3. Cover des Buches Die geheime Geschichte (ISBN: 9783442487332)
    Donna Tartt

    Die geheime Geschichte

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Als Richard ein Stipendium für ein College in Vermont erhält, kann er sein Glück kaum fassen. Endlich kann er der Enge seines bisherigen, bescheidenen Lebens entfliehen. Am malerischen College angekommen, schafft Richard es, sich in einem sehr exklusiven und mysteriösen Griechischkurs einzuschreiben, den er gemeinsam mit fünf anderen jungen Erwachsenen besucht. Nach und nach nehmen die anderen ihn in ihre Gruppe auf - und Richard muss erkennen, dass sie nicht nur eine starke Freundschaft, sondern auch ein schreckliches Geheimnis verbindet...


    "Die geheime Geschichte" ist ein fesselnder und unglaublich atmosphärischer Roman, der die Lesenden in das wunderschöne Vermont entführt. Donna Tartt hat für ihren Debütroman gleich mehrere ganz ausgezeichnete Schauplätze gewählt: ein College mit alten, romantisch-gemütlichen Häusern, ein Haus auf dem Land, umgeben von Wäldern und einem See sowie der Kleinstadt, in der das College angesiedelt ist. In dieses perfekt gewählte Setting zaubert die Autorin eine Geschichte, die mich vor allem zum Ende hin absolut umgehauen und fasziniert hat.


    Es wird in menschliche Abgründe eingetaucht, es herrscht ein Drogenkonsum vor, der es geschafft hat, mir allein beim Lesen den Magen umzudrehen - und das alles verpackt in eine so raffinierte und ausgefallene sprachliche Ausgestaltung, dass selbst die schlimmsten Verbrechen noch intellektuell wirkten. Schon in "Der Distelfink" konnte Donna Tartt mit ihrem Schreibstil glänzen, "Die geheime Geschichte" steht dem aber in nichts nach.


    Auf über 700 Seiten begleitet man Richard, Henry, Bunny, Francis, Camilla und Charles, erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen - und (fast unvermeidlich) auch einige Längen. Die Autorin geht an vielen Stellen stark ins Detail, schmückt aus und hält sich mit Kleinigkeiten auf. Das ist zwar einerseits charmant und passend zum Stil, für mich hätte die Geschichte aber manchmal etwas zielführender voran gehen können. Außerdem neigt Tartt gerade gegen Ende dazu, ihr Buch in einigen Nebenschauplätzen ins Absurde zu führen. Auch das passt insgesamt in das Bild des Romans, hat aber nicht ganz meinen Geschmack getroffen.


    Wer auf Geschichten mit düsteren College-Vibes steht, wird "Die geheime Geschichte" lieben! Donna Tartt zähle ich auch mit diesem Roman zu meinen liebsten Autorinnen.

  4. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    Ein Abend in einem Sternerestaurant. Zwei Brüder, Serge mit Paul und ihren Ehefrauen Babette und Claire. Paul erzählt aus seiner Perspektive den Verlauf dieses Abends. Er hatte keinerlei großes Interesse auf diesen gemeinsamen Abend. Die zwei Paare plaudern über Urlaubspläne und Filme. Viel small – talk um dem eigentlichen und sehr wichtigen Thema erst einmal aus dem Wege zu gehen. Die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick.

    Die beiden fünfzehnjährigen Jugendlichen haben etwas getan, was ihre Zukunft ruinieren könnte. Die Eltern suchen nach Lösungen. Jedoch sind ihre Meinungen dazu sehr unterschiedlich und die Suppe der Aggression kocht allmählich brodelnd auf. Einer der vier verkündet ein ungeheuerliches Vorhaben, doch seine Tischnachbarn sind alle anderer Meinung. Sie versuchen mit allen Mitteln den Plan zu vereiteln.


     > Als erstes fiel an Claires Teller die unendliche Leere auf. Na klar, ich weiß auch, dass in besseren Restaurants Qualität über Quantität geht, doch es gibt solche und solche leere Teller. Hier war das Prinzip der Leere deutlich auf die Spitze getrieben. <

    Seite 51


    Was Herman Koch mit > Angerichtet < auf den Weg gebracht hat, ist eine Tragikomödie aller erster Sahne. Er baut die Story gemäß eines drei Gänge Menüs auf, vorweg den Aperitif. Er lässt beim Aperitif die zwei Paare erst einmal ankommen. Bei der Vorspeise bleiben die Gespräche und Gemüter scheinbar noch entspannt. Der Hauptgang verspricht Spannung vom feinsten und das Dessert krönt im wahrsten Sinne des Wortes das Menü und dieses moralische Sittengemälde. Hier erleben wir die Dramatik, die brillant und so faszinierend aufgebaut ist, das es schon unglaublich erscheint. Große Leseempfehlung !

  5. Cover des Buches Keine weiteren Fragen (ISBN: 9783036959016)
    David Nicholls

    Keine weiteren Fragen

     (131)
    Aktuelle Rezension von: joas
    ...
  6. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.637)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Der 15-jährige Michael lernt durch einen Zufall im Nachkriegsdeutschland die ältere Hanna kennen. Aus der anfänglichen Schüchternheit wird bald eine leidenschaftliche aber geheime Affäre. Doch für Hanna geht es nicht nur um die Körperlichkeit, sondern sie erwartet von Michael, dass er ihr Bücher vorliest. Eines Tages verschwindet sie und nur durch einen weiteren Zufall sehen die Beiden sich Jahre später wieder. Michael als Student der Rechtswirtschaft und Hanna als angeklagte KZ-Wärterin.


    Das Buch wird von Schlink in drei Kapitel aufgeteilt, die jeweils durch mehrere Jahre in der Handlung unterbrochen sind. Das erste Kapitel fande ich nur semigut,da mich die Affäre nicht so interessiert hat. Danach hat mich aber die Eindringlichkeit der (Schuld-) Gefühle trotz der nüchterne Schreibweise beeindruckt. Das Ende war für mich sehr überraschend und hatte ich so nicht kommen sehen. Ein Buch über Liebe, Schuld, die deutsche NS-Vergangenheit und Analphabetismus. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt!


  7. Cover des Buches Biss zum ersten Sonnenstrahl (ISBN: 9783551317421)
    Stephenie Meyer

    Biss zum ersten Sonnenstrahl

     (2.628)
    Aktuelle Rezension von: Maries_Lesezimmer

    °Inhalt° 

    An ihr erstes Leben kann Bree sich kaum erinnern. Was jetzt zählt, sind ihre übermenschlichen Kräfte und der unstillbare Durst nach Blut – denn Bree ist ein Vampir. Und sie hält sich an die Regeln: Sei wachsam, bleib im Hintergrund, kehre immer vor Sonnenaufgang zurück ins Dunkel. Doch dann erfährt Bree, dass ihr neues Leben auf einer Lüge beruht. Dass sie Teil eines Spiels ist, dessen Dimensionen sie nicht mal ahnen kann. Und dass sie niemandem trauen kann. Außer – vielleicht – Diego. 

    °Meinung° 

    Ich fand den Zusatzband der Biss-Reihe echt toll. Ich finde man konnte durch Brees Sicht auch besser nachvollziehen, warum viele Vampire wirklich Menschenblut konsumieren. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und da das Buch in keine Kapitel gegliedert ist, hat man auch das Bedürfnis immer weiterzulesen und keine Pausen zu machen. Obwohl man schon weiß, wie das Buch endet, hofft man innerlich immer noch, es gehe anders aus. Noch ein Vorteil dieses Buches ist, dass man sich nach Beenden nicht viele Gedanken über das Weiterleben der Charaktere macht, da es schon aus den anderen Büchern bekannt ist. Auch das Cover gefallt mir besser als die anderen (wahrscheinlich weil es heller gestaltet ist). 

    °Fazit° 

    Wenn ihr die Biss-Reihe gelesen habt, solltet ihr auch diese 200 Seiten lesen. Es wird alles aus einem anderen Betrachtungswinkel erzählt. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sternen. 

    Marie 


  8. Cover des Buches Grün ist die Hoffnung (ISBN: 9783446245945)
    T. C. Boyle

    Grün ist die Hoffnung

     (252)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich America von T.C. Boyle gelesen habe, ernannte ich mich nach dem Lesen zu einem absoluten Fan von Boyle und wollte anschließend einfach alles lesen, was er geschrieben hat. Wirklich alles. Also ging ich zum Buchladen, holte mir sein nächstes Buch und landete damit in eine Geschichte, die mich zu Tode vollgelabert hat.

    Das Buch fühlt sich so an, als würde irgendjemand neben mir stehen und ohne Punkt und Komma los erzählen. Am Anfang ist es ja noch interessant, doch schon bei Seite 100 wollte ich das Buch aus dem Fenster werfen und es für immer vergessen.

    Amerika war so anders, so kraftvoll, mit richtigen Dialogen drinnen, die jedes Gefühl spiegeln konnten und ich den Elend der Figuren verfallen war. Ich habe seinen Stil geliebt, ich habe die Figuren geliebt, den Spannungsbogen, das grausame Ende und das hat mich ermutig, dieses Buch weiterzulesen, denn es muss irgendeine Magie habe. Schließlich habe ich eingestehen müssen, dass ich es unter Zwang las, ohne irgendeine Freunde daran zu fühlen.

    Ich würde nicht behaupten, dass das Buch schrecklich ist, so weit bin ich ja nicht, aber es wird schlichtweg langweilig und mutiert zu einer Enttäuschung, die hier und da wunderschöne Sätze hatte, aber eben nicht zu mehr wurde. Ich habe es schließlich abgebrochen.

  9. Cover des Buches Shogun (ISBN: 0440178002)
    James Clavell

    Shogun

     (153)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Vermutlich werde ich mir keine Freunde mit dieser Rezension machen, aber ich denke, es sollte einmal gesagt werden.

    Clavell ist ein meisterhafter Erzähler. Er schafft es ein große und komplexe Geschichte mit einer Vielzahl an Charakteren so zu erzählen, dass sie gut verständlich und niemals verwirrend ist. Er bedient sich dabei eines Schreibstils, von welchem einem jeder Ratgeber für kreatives Schreiben deutlichst abraten und als Fehler bezeichnen würde, den der Autor aber perfektioniert hat. Er wechselt in fast jeder Szene fließend die Perspektive von einer Person auf die andere. Dies wirkt natürlich, kein Bisschen gekünstelt und erleichtert das Verständnis für Hintergründe und Motive der einzelnen Personen deutlich. Hätte er, wie fast jeder andere Autor, pro Szene nur eine Perspektive gewählt, wäre der Roman wahrscheinlich drei Mal so lange geworden.
    Tatsächlich ist die Länge die größte Schwäche des Romans. Er umfasst über 900 Seiten. Das Problem dabei ist meiner Ansicht nach, dass die Geschichte dieses Ausmaß nicht rechtfertigt. Viele Dinge werden mehrfach durchgekaut und immer wieder aufgebracht. Manche Szenen, ja ganze Erzählstränge, scheinen nur zu existieren um dem Leser ein besseres Verständnis für die japanische Kultur an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert zu geben. Dies ist ganz interessant, führt aber nirgendwo hin und artet meiner Meinung nach auch stark aus. Wäre der Roman ein Erstlingswerk gewesen, so hätte ein Lektor Clavell vermutlich eine ganze Reihe von Charakteren mitsamt ihren Geschichten gestrichen.
    Auf der anderen Seite stellt sich mir die Frage, warum machen Personen überhaupt nicht ausgearbeitet werden. Clavell konzentriert sich so stark auf das Umfeld der Hauptpersonen, dass deren Widersacher zu kurz kommen. Ishido, der große Antagonist Toronagas bekommt so wenig Text ab, dass er als Gegenspieler vollkommen unbrauchbar wird. Über ihn, ja eigentlich alle Mitglieder des Regentschaftsrats und deren Umfeld, wird meist nur indirekt gesprochen. Dies nimmt sehr viel Spannung aus der Geschichte.
    Auch historisch sehe ich einige Punkte die mir seltsam erscheinen. Mir kommt es so vor, als würde sich der Autor perfekt in der Geschichte der japanischen Kultur auskennen, hat aber scheinbar ein paar Lücken in jener der Westlichen. Blackthornes anfängliches Unverständnis für die Ausgrenzung der Eta wirkt merkwürdig, wo doch im Europa jener Zeit auch viele Menschen aus der "ehrbaren" Gesellschaft ausgeschlossen wurden - deren Berufsgruppen deckten sich sogar zum großen Teil mit jener der Eta, wie Beispielsweise Schlachter und Gerber.
    Insgesamt ist es ein schönes und interessantes Buch, aber ich denke nicht, dass sich der große Zeitaufwand aufgrund der Länge wirklich lohnt.

  10. Cover des Buches 1Q84 (Buch 3) (ISBN: 9783442743636)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 3)

     (415)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Tengo und Aomame leben beide recht zurückgezogen in Tokio. Tengo unterrichtet dreimal in der Woche Mathematik, den Rest der Zeit schreibt er. Mit dieser Ruhe ist es jedoch vorbei, als sein Freund und Mentor Komatsu ihn bittet, den Roman einer junge Frau zu überarbeiten, der formal zwar mangelhaft aber inhaltlich seltsam fesselnd ist. Zwar ist der Auftrag moralisch fragwürdig aber Tengo kann sich dem Drang nicht entziehen, den Text in eine lesbare Form zu bringen. Auch die junge Frau, Fukaeri, die nicht weniger seltsam erscheint als der Text den sie geschrieben hat, ist einverstanden. Doch die Folgen der scheinbar harmlosen Arbeit am Fukaeris Roman scheinen Tengo und Komatsu bald über den Kopf zu wachsen.

    Aomame hat als Fitnesstrainerin ein enormes Wissen über den menschlichen Körper. Und sie hat ein Geheimnis: Mit einem einzigen Nadelstich, kann sie einen Menschen töten – und zwar so, dass niemand den Mord als solchen erkennt. Unscheinbar und intelligent scheint sie perfekt für diesen Job, doch auf dem Weg zu ihrem neuesten Auftrag bemerkt sie einige seltsame Veränderungen mit der Welt wie sie sie kennt.

    Wir folgen abwechselnd beiden wunderbar ausgearbeiteten Figuren, deren Geschichten jeweils auf ihre Art fesselnd sind. Stück für Stück erfährt man mehr über Tengos und Aomames Hintergründe, ihre Familien, ihr Leben und über die aktuellen Ereignisse, die immer schwerwiegendere Auswirkungen auf das vormals so ruhige Leben der beiden haben. Der Wechsel sorgt für Spannung und jede neue Information, die Murakami dem Leser gewährt lässt einen mehr rätseln. Was ist los mit der Welt? Was hat es mit Fukaeri und ihrem Roman auf sich? Wer sind die Little People und die mysteriösen „Vorreiter“?

    Langsam aber stetig verwebt Murakami beide Handlungsstränge mit einander. Und er hält den Leser konsequent bei der Stange, obwohl über weite Teile gar nicht so viel passiert. Auch der ruhige und bedächtige Ton funktioniert hier sehr gut. Gestört haben mich nur stete Wiederholungen gewisser Lebensumstände unserer Hauptfiguren, die schon hinlänglich bekannt waren. Auch die eine oder andere sexuelle Anspielung hätte man sich getrost sparen können. Offenbar scheint beispielsweise die enge Freundschaft zwischen zwei Frauen zwangsläufig mit sexuellen Handlungen einher zu gehen. Das war etwas befremdlich.

    Trotz der drei Bände bildet 1Q84 eine zusammenhängende Geschichte, die man im Ganzen lesen muss. Meine Rezension bezieht sich deswegen auch auf die komplette „Reihe“. Mit seinen starken Charakteren und dem interessanten wie rätselhaften Plot, der in Richtungen geht mit denen ich so gar nicht gerechnet habe, hat mich 1Q84 bestens unterhalten.

  11. Cover des Buches Inglourious Basterds (ISBN: 9783630621791)
    Quentin Tarantino

    Inglourious Basterds

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Drehbuch zu Tarantinos bis dahin in Amerika erfolgreichstem Film. Auch wenn die Story bekannt ist, fesselt das Buch noch ungemein. SS-Oberst Hans Landa (Oscar für Christoph Waltz) tötet die Familie der jungen Shoshanna Dreyfus auf einem Bauernhof in Nancy, während nur sie entkommen und untertauchen kann. In Paris nimmt sie eine neue Identität an und beschließt als Kinobesitzerin, Rache an den obersten Nazis für den Tod ihrer Eltern zu üben. Gleichzeitig ist Hillybilly Aldo Raine aus Tennessee mit seinen Leuten hinter feindlichen Linie auf Nazijagd, die entweder skalpiert oder mit einem Hakenkreuz in der Stirn laufen gelassen werden. Superschön, wie die Nazis hier voll eins aufs Maul kriegen, nit viel schwarzem Humor, und laut Kritik hat Tarantino mit dem Film auch die Kraft des Kinos gefeiert.
  12. Cover des Buches Ferne Verwandte (ISBN: 9783442743025)
    Gaetano Cappelli

    Ferne Verwandte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Cappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch!
  13. Cover des Buches Gentlemen GmbH  Band 2, RENNBAHN - Mafia (ISBN: B003BBDLZ6)
    Tacconi Castelli

    Gentlemen GmbH Band 2, RENNBAHN - Mafia

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Gentlemen-GmbH (und Jean) werden von Inspektor Allen vom New Scotland Yard zu Rate gezogen, weil es auf zahlreichen Rennstrecken in Europa zu diversen ganz ungewöhnlichen Rennergebnissen gekommen ist, was die wettverrückten Briten natürlich nicht auf sich beruhen lassen können. Der stets shakespearezitierende Graf zieht mit seiner Gruppe Ergebener und seiner liebreizenden Nichte Jean aus, um dem eigenartigen Bucmacher Busby auf den Zahn zu fühlen, der ja als einziger finanziellen Vorteil aus verschobenen Rennen gezogen hat. Bald findet sich die verschworene Gruppe eingeschlossen in Busbys Tresor wieder...Very british, mit James-Bond-würdigen Tricks, britischer Kultiviertheit und mit revolutionären Gimmicks wie einem Taschencomputer(!). Warum wird so was eigentlich nicht verfilmt?
  14. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

  15. Cover des Buches Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer (ISBN: 9783442170913)
    Victoria Zdrok

    Dr. Z Verbotene Tipps für Aufreißer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Autorin ist vor ihrem Pychologiestudium als Playmate und Penthouse-Pet aufgetreten und bringt den Lesern (angeblich) bei, wie man bei attraktiven Frauen landet- sie müßte es ja anscheinend wissen, und sie hat ihre Mit-Pets gefragt, was so geht und was so gar nicht (manches klingt nach Schema F und hat man schon tausendmal woanders gelesen zB daß man auf Körperhygiene Wert legen sollte und daß man als Angeber nicht gut ankommen wird), manche Tips sind mit Hinweisen auf Biologie und (Evolutions-)Psychologie unterlegt und leuchten deswegen besonders ein. Ich habe einige gute Tips mitnehmen können und mich gut unterhalten gefühlt, von mir gibt es 3-4 Sterne.
  16. Cover des Buches Die Manns (ISBN: 9783596153800)
    Heinrich Breloer

    Die Manns

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eien tolle Fernsehserie von Heinrich Breloer, der einem Thomas Mann und dessen temperamentvolle und teilweise ebenfalls hochbegabte Familie näherbringt, genauso wie die politische bewegten Zeiten, in denen diese Familie lebte. Sollte Pflichtprogramm sein!
  17. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Callso
    Wow, what a story. Eine Woche habe ich für die 560 Seiten gebraucht. Ein Buch, wie ein Orkan. Mit Ecken und Kanten, mit großen Gefühlen, mit Überraschungen, mit viel Klartext, mit Liebe und Hass in der Familie. Zugleich ein Werk über einen Jugendlichen, der zum Monster, zum Attentäter, zum Psychopathen wird. Einer, der ausreißt um in dei Geschichtsbücher zu gelangen. Eine Rachefeldzug der ganz großen Art.

    Wenn ein Jugendlicher aus einer ordentlichen, reichen und behüteten US-Familie ein Massaker in der Schule anrichtet, dann stellen sich sehr viele Fragen.

    Mutter Eva ist beruflich erfolgreich, sie möchte ihre glückliche Ehe mit Sohn Kevin krönen. Doch von Beginn an fremdelt Eva. In langen Briefen an ihren Ehemann schildert die Mutter, Ehefrau und Geschäftsfrau die dramatischen Ereignisse und wie es zu der Katastrophe kommen konnte,
    Franklin, der Vater und Ehemann wirkt smart, kümmert sich um Jedermanns Wohlbefinden und ist vollgepackt mit Liebe, Harmonie und dem Kümmerer-Gen.
    Kevin ist eben jener Attentäter, der mit viel Desinteresse, ohne Hobbys, ohne jede Spur von Gefühlen und Emotionen groß wird. Vielmehr ist er schon in jungen Jahren gemein, hinterhältig und aufsässig. Gleichwohl, wie wie konnte es zur der riesigen Katastrophe kommen?
    Celia ist die jüngste Tochter des Eheepaar. Schüchtern, ängstlich und wohlerzogen, verkörpert sie das krasse Gegenteil ihres selbstbewussten Bruders.

    Zugegeben, ich tat mich am Anfang sehr schwer, in die Geschichte reinzukommen. Hingegen war die letzte 200 Seiten eine Achterbahnfahrt und ein tiefer Einblick in dunkle, düstere Kapitel einen Familiengeschichte.

    Ein kontroverses Buch, das so gefühlstark, so authentisch und so wahnsinnig intensiv daherkommt. Ein Roman, der ganz viele Aha-, Oho- und O-Mein-Gott-Nein Effekte-hat.

    Lionel Shrivers Tragödie ist sehr anspruchsvoll geschrieben. Starke Wortwahl, umfangreiche Umschreibungen und eine sehr detailgenaue Wiedergabe der letzten Jahre. Aber vor allem die Gefühslwelt von Eva werden in den Kapiteln herausragend beschrieben.

    Ein Werk, das nachwirkt. Ein starkes Buch mit ordentlich Wumms!
  18. Cover des Buches Der Maskenmörder (ISBN: 9783440057124)
    Frank Thomas

    Der Maskenmörder

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird von James Wyndhaven, einem anerkannten Effektensachverständigen, angeschrieben und um ein Treffen gebeten. Anstatt seiner erscheint jedoch Inspektor Jones, der Holmes zu einem mutmaßlichen Tatort mitnehmen möchte, und wie durch Zufall ist das mutmaßliche Mordopfer besagter Wyndhaven. Offensichtlich scheint er einem Herzinfarkt erlegen zu sein, aber warum findet man bei dem Nichtraucher eine Zigarettenkippe und warum ist sein Gesicht zur Fratze verzerrt? Holmes entdeckt sofort Ungereimtheiten, der Finanzsachverständige war offenbar schmutzige Geschäften auf der Spur, und bald wird ein Mordanschlag auf Holmes und Watson verübt. Schön altmodisch erzählt und mit viel Atmosphäre aus der damaligen Zeit.
  19. Cover des Buches Portnoys Beschwerden (ISBN: 9783446251243)
    Philip Roth

    Portnoys Beschwerden

     (62)
    Aktuelle Rezension von: LarissaMaria

    Ich wusste ja worauf ich mich einlasse. Im Prinzip zumindest. Zwangsstörung meets Promiskuität.

    Nicht selten wurde Philip Roth dafür kritisiert, dass seine Charaktere zu getrieben sind, es ginge nur um Sex und Selbstmitleid,
    Die geteilten Meinungen, welche über ihn kursieren, haben mein Interesse geweckt. Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

    Ich lernte also Alexander Portnoy kennen; einen jüdischen Amerikaner, der beim Psychiater sitzt und sein Leid klagt.
    Das würde das ganze Buch eigentlich schon in einem Satz zusammenfassen.

    Der Monolog, aus dem das Buch besteht, veranschaulicht seinen Werdegang, schildert eine Existenz ohne besondere Sternstunden, ohne besonderen Glanz.

    Seine Kindheit mit der Glucken-Mama und dem Waschlappen-Vater, seine Jugend, das Erwachen seiner Sexualität welche gleich in zwanghafte Sphären abdriftet, seine Unfähigkeit eine gute Beziehung zu führen… es ist eine endlose Misere.

    Ich war während des Lesens ständig hin und her gerissen; zwischen Abscheu vor dem Protagonisten und Bewunderung für die Fähigkeit von Roth, dessen verrückte Gedankensprünge so anschaulich darzustellen.

    Daher machte das Lesen irgendwie Spaß. Großteils war ich einfach nur genervt von Portnoys Veranschaulichungen, seinen Anschuldigungen, seiner Unfähigkeit zu erkennen, dass man an seinen Fehlern arbeiten kann...  aber genau das hat eine eigene Art von Spannung erzeugt.

    Ich bin nicht restlos begeistert, aber besonders die Pointe am Schluss hat mich nochmals laut auflachen lassen.

    Also der Gesamteindruck war nicht schlecht.

  20. Cover des Buches Lady Gaga (ISBN: 9783802537097)
    Thorsten Schatz

    Lady Gaga

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch über die ersten Jahre der First Lady, natürlich eher was für Fans. Und das Ganze ist offensichtlich nur aus öffentlichen Quellen zusammengeschrieben worden.
  21. Cover des Buches Mitternachtsfalken (ISBN: 9783404153237)
    Ken Follett

    Mitternachtsfalken

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Lio-nara

    Die MI6 Agentin Hermia Mount bildet im besetzten Dänemark eine Untergrundbewegung namens Mitternachtsfalken. Diese übermitteln auf unterschiedlichen Wegen geheime Informationen an die Briten.

    Zunächst durch Zufall bekommt Harald Olufsen den Standort der neuen Radarstation des Feindes mit. Diese fängt die Fliegerangriffe der Briten ab und fügt diesen großen Schaden zu. Harald erfährt, dass einige seiner Freunde und dann auch sein Bruder Mitglieder der Mitternachtsfalken sind. Er versucht, diese zu unterstützen und zeichnet die Einzelheiten der Radarstation zur Übergabe an die Briten auf.

    Jedoch wird die Untergrundbewegung aufgedeckt und die dänische Polizei, die zum Teil mit dem Feind sympathisiert, verfolgt die Mitglieder mit äußerster Härte.

    Als Harald als einziger noch übrig ist, versucht er gemeinsam mit seiner Freundin Karen, die Pläne zu überbringen. Heimlich reparieren sie das Flugzeug von Karens Familie, um von Dänemark nach England zu kommen. Eine Truppe der deutschen Besatzung nimmt das Haus von Karens Eltern in Beschlag und erschwert die Reparatur und gefährdet die Operation. Harald und Karen gelingt es jedoch, den Deutschen Benzin für das Flugzeug zu stehlen und im letzten Moment können sie mit dem Flugzeug fliehen.

    Mit einer großen Schippe Glück und den letzten Kräften überbringen sie den Briten die Pläne. Hermia Mount kann diese der Regierung überbringen und das Blatt für die britischen Flieger wenden.

    Fazit: Ken Follett gelingt es, eine Masse an historischer Information in einen flüssigen und lockeren Roman zu verpacken. Besonders positiv für mich ist, dass es keine übertrieben emotionale Liebesgeschichte mit Geschichte gefüllt wurde, sondern alles sehr realistisch und trotzdem schön zu lesen ist.


  22. Cover des Buches Philadelphia (ISBN: 9783442425280)
    Christopher Davis

    Philadelphia

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Als ich dieses Buch vor kurzem in einem Secondhand-Bücherladen entdeckt habe, war ich skeptisch ob ich es tatsächlich kaufen sollte. Es ist eine halbe Ewigkeit her, seit ich den Film zum ersten und letzten Mal gesehen habe und darum konnte ich mich auch nicht mehr ganz an das Ende erinnern. 
    Wird mir dieses Buch gefallen, obwohl es den Film zu erst gab und erst dann das Buch? In diesem Bereich wurde ich schon ein mal enttäuscht. 

    Ich hab das Buch dann doch gekauft und anders als erwartet in einem Zug durchgelesen. Die Geschichte des Aids-Kranken Andrew hat mich einfach nicht mehr losgelassen. 
    Ich finde, der Autor, hat die schwere Aufgabe, ein Buch nach einem Drehbuch zu verfassen mit Bravour gemeistert. Mich hat diese Geschichte unglaublich berührt und nachdenklich gestimmt. Und ich glaube, DAS ist es, was dieses Buch so gut macht. Das Thema lässt einen nicht kalt. 
    Ich hab es mit Freuden gelesen und werde mir nun auch mal wieder den Film zu Gemüte führen. Ich freu mich drauf. 
  23. Cover des Buches Ein Hauch von Nerz (ISBN: B0025HC86U)
    John Tessitore

    Ein Hauch von Nerz

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Evy Timberlake kommt in New York gerade vom Arbeitsamt, um ihre wöchentliche Arbeitslosenunterstützung abzuholen, als sie von der Limousine des Millionärs und Konzernchefs Philip Shayne naßgespritzt wird. Dieser bittet sie daraufhin, die Reinigung ihrer Kleidung übernehmen zu dürfen, und stellt sich als wohlerzogener Genleman heraus, dessen Angestellte hinter seinem Rücken aber so tun, als würde er sie ausnützen und unterdrücken. Evy vergleicht in NY alles und jeden mit Upper Sandusky und ihrer Familie, und Philips Assistent und auch sonst die meisten leute in dem Buch gehen zur Psychoanalyse zu Dr. Gruber, was schön durch den Kakao gezogen wird.
  24. Cover des Buches Avenue Montaigne (ISBN: 9783462401264)
    Harald Schmidt.

    Avenue Montaigne

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Deutsche? So uncool! Die Doppelausgabe zur Schmidtschen Kolumne im "Focus", 2007 in Bielefeld begonnen und jetzt beendet. Im Rückblick ein toller Überblick über die Politik der Nullerjahre, Riester und Struck, vor AFD und Trump die "gute alte Zeit". Im Kern sind die Deutschen einfach verbissener verglichen etwa mit Franzosen und Italienern, auch wenn diese natürlich übertrieben-klischeehaft dargestellt werde. "Savoir-vivre" und "dolce vita" sind einfach nicht zu übersetzen. "Verbissenheit" eventuell als Alternativtitel? Würd mich freuen, ihn wieder mehr in der Glotze zu sehen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks