Bücher mit dem Tag "kulturhistorisches"
13 Bücher
- Andrea Wulf
Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur
(85)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderAlexander von Humboldt ist Namensgeber von Schulen, Straßen und mehr und ist fast jedem ein Begriff. Wer war der Kerl aber eigentlich und was hat er mit unserem heutigen Leben und vor allem, mit dem Klimaschutz zu tun? Andrea Wulf hat recherchiert, geforscht, gefragt und beleuchtet und uns ein tolles Buch beschert. Auf über fünf Hundert Seiten, tauchen wir in das Leben von Alexander von Humboldt ein und erfahren sehr viel und sie zieht eben Schlüsse bis heute und nimmt uns so mit, auf eine ganz spannende Reise. Tolle Lektrüe und auch gut als Vorbereitung für Vorträge und Referate.
- Leonhard Horowski
Das Europa der Könige
(10)Aktuelle Rezension von: jackdeckLeonhard Horowski, Historiker und Anglist, schenkt den an Geschichte interessierten Lesern viele Stunden Lesegenuss. Vielleicht erschrecken einige über den Umfang des Werkes, das mit 1.120 Seiten und knapp 1,5 kg nicht unbedingt zu den Leichtgewichten zählt.
In 20 Kapiteln, die unterschiedlich lang sind, stellt Horowski mit leichter Feder eine längst versunkene Welt, die allerdings Auswirkung auf das Heute hat, dar. Er erzählt über adelige Machtkonstellationen, die sich im Absolutismus im „Alleinherrschertum von Gottes Gnaden“ manifestieren. Zuvor ist die Königswürde mitunter ein labiles Gebilde aus mehr oder weniger einflussreichen Adelsgeschlechtern.
Der Hof des Königs zieht die Adeligen an, wie das sprichwörtliche Licht die Motten. Es wird gemauschelt und gemordet. Man gibt keinen Vorteil auf, weiß über die Hofetikette genauestens Bescheid und kämpft erbittert, sollte einer gegen dieselbe verstoßen.
Manchmal hat man das Gefühlt einen Roman und kein Sachbuch zu lesen, so farbenprächtig und leicht lässt sich das kolossale Werk lesen. - Aram Mattioli
Verlorene Welten: Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910
(15)Aktuelle Rezension von: Samuel_PickwickIn seiner Monografie „Verlorene Welten“ beschreibt der Schweizer Historiker Aram Matiolli die Geschichte der indigenen Völker auf dem Gebiet der USA im Zeitraum vom 1700 bis 1910. Trotz der vielen Details ist das Buch gut und flüssig geschrieben. Es liest sich gut, aber das was man liest, ist schrecklich.
Dass über dem amerikanischen Experiment eines demokratischen Staats, der sich den Idealen der Aufklärung verpflichtet, ein dunkler Schatten des schlimmsten Rassismus gegenüber den aus Afrika verschleppten Sklaven liegt, ist allen bekannt. Mattioli deckt schonungslos eine weitere Schande auf: der Umgang mit den indigenen Nationen, den Indianervölkern, die im Laufe der Expansion nach Westen um ihr Land, ihre Kultur und in großer Zahl auch um ihr Leben gebracht wurden.
Mich hat selten ein Sachbuch so erschreckt und frustriert. Dennoch natürlich eine klare Leseempfehlung für historisch Interessierte. - Charles C. Mann
Kolumbus' Erbe
(8)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisDer Autor, ein amerikanischer Wirtschaftsjournalist, hat ein bemerkenswertes Buch über die Wechselwirkungen und den Austausch von Natur und Politik geschrieben.
So kamen bis zur Entdeckung Amerikas nicht heimische Pflanzen, Tiere und Organismen nach Amerika. Im Gegenzug importierte Europa Unbekanntes. Nicht immer zum Wohl der Menschheit in beiden Kontinenten, wie wir heute wissen.
Zwei Arten von ursprünglich europäischen Regenwürmern graben seither Amerikas Erde um, dafür vergiften sich die Europäer mit den Erzeugnissen der Tabakpflanze.
Mit vielen ähnlichen Geschichtchen deckt der Autor auf, wie die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus ab 1492 eine buchstäblich „neue Welt“ hervorbrachte. Nicht nur Menschen, sondern auch Bakterien, Tiere, Pflanzen, Waren und Rohstoffe wechseln seither in zunehmendem Tempo den Ort und Kontinent.
Der Teufelskreis „Kultur verändert die Natur – Natur greift in die Politik ein – die Politik versucht die Natur zu steuern“ wurde damals in Gang gesetzt.
Selbst der Slogan „Zurück zur Natur“ ist Menschenwerk. „Natur pur“ wie es uns die Werbung suggeriert – gibt es nicht (mehr).
Das Buch wurde zu Recht zum besten Sachbuch 2013 gewählt! - Neil MacGregor
Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten
(14)Aktuelle Rezension von: Brigitte_KraechanWer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet ein Geschichtsbuch mit auf jene immer wieder angesagte einsame Insel nehmen würde. Der Autor, übrigens lange Jahre Direktor des British Museum in London und ab 2016 Gründungsintendant am Humboldtforum in Berlin, erzählt die Geschichte der Welt anhand von Dingen. Die ausgewählten Exponate, die nach einer langen Reise durch die Zeit und nicht selten durch die Welt, letztlich im British Museum landeten , beschreibt der Autor nicht nur aus dem Blickwinkel eines europäischen Museums, sondern versucht der Bedeutung der Dinge für die, die sie erschaffen haben, nachzuspüren und dem Weg der Objekte durch die Zeit zu folgen. Dabei ist die Einleitung bereits so spannend geschrieben, dass ich danach absolut überzeugt war: Mein Lesesommer ist gerettet. Immerhin hat das Buch über 700 Seiten! 100 Objekte ! 100 spannende Kurzgeschichten! Allerdings nix für die Badewanne – zu schwer. Aber ein interessantes Geschenk für alle, die sich für die Geschichte der Welt oder einfach für die Geschichte ( fast alltäglicher) Dinge interessieren. - Jimmy Nelson
Before They Pass Away
(3)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzickBevor auch sie vergehen … Diesen eher traurigen und pessimistischen Titel hat der britische Fotograf Jimmy Nelson seinem prächtigen Fotoband gegeben, in dem er Stammeskulturen aus aller Welt beschreibt. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist der Rekurs auf die Lebensweise dieser Gesellschaften wegen ihrer charakteristischen Lebensweisen, Künste und Traditionen wichtig. Diese Stämme leben noch im Einklang mit der Natur, eine Fähigkeit, die uns im Wesentlichen abhanden gekommen ist.
Einführungstexte in Englisch, Deutsch und Französisch stellen die jeweiligen Stammeskulturen vor. Dem folgen faszinierende, einfühlsame und beeindruckende Bilder von Menschen, die in diesen Gesellschaften sozusagen zu Hütern ihrer Traditionen geworden sind.
Bilder aber auch, die nachdenklich machen, weil auch diese letzten
Reservate der Menschheit bedroht sind von einer immer schneller sich
drehenden Welt, die nicht wirklich es schaffen wird, den Einklang mit der
Natur wieder herzustellen, sondern die, wenn man Stephen Emmett
glaubt (vgl. sein Buch „Zehn Milliarden“) dem Untergang geweiht ist:
„Wenn wir eine globale Katastrophe verhindern wollen, müssen wir
irgendetwas Radikales tun – und ich meine wirklich tun. Aber ich glaube
nicht, dass wir das machen werden. Ich glaube, wir sind nicht mehr zu
retten.“
- Jörg Lauster
Die Verzauberung der Welt
(2)Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-PapeChristentum von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert
Eines muss man der christlichen Religion auf jeden Fall lassen durch all diese Jahrhunderte nicht nur der Kirchen-, sondern ja auch der spannungsreichen Zeitgeschichte. Sie hat durchgehalten. Was nicht nur für das Christentum gilt, aber doch für dieses eine durchaus nicht selbstverständliche Leistung bedeutet in einer geographischen Religion , die intensiven geisteswissenschaftlichen Strömungen samt der Aufklärung unterworfen war.
Nicht zu Zeiten „in einer Ecke der Geschichte“ hat diese Religion zu gewissen Zeiten „überwintert“, sondern meist „mitten im Geschehen“, im Ringen um Macht und Einfluss, in Teilen als mehrfache Auslöser für neue, geistige Entwicklungen (Franziskaner, Rubens, Kunstgeschichte u.v.m.) ist das Christentum in Europa eine der zentralen „Geisteskräfte“, Glaubenshaltungen, gesellschaftlichen und kulturellen Antreiber und Beeinflusser gewesen.
Da lohnt es sich, gerade diese Kulturgeschichte in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken und die nackten, historischen Fakten ein stückweit zumindest in den Hintergrund zu stellen, diese eher als „roten Faden“ als Struktur mitlaufen zu lassen. Und es ist verständlich, dass ein umfassendes Werk am Ende vorliegt, das dichtgedruckt von Informationen fast überfließt, auch wenn vielfache Ereignisse der Kulturgeschichte des Christentums nur komprimiert Platz finden im Buch.
Wobei Lauster als Theologe von Beginn an seinen Schwerpunkt in der Herangehensweise verdeutlicht.
„Eine kontinuierliche Verzauberung der Welt“ angesichts des Reiches Gottes, der Ewigkeit, der ständigen Möglichkeit der Entdeckung eigener, innerer Geheimnisse, das macht für ihn den Wesen des Christentums aus, dem er von den Anfängen der Person Jesu bis in das 20. Jahrhundert hinein nachgeht.
Und verweist gerade in den Anfängen auf diese eine, bis heute entscheidende und zugleich durch die Zeiten hindurch kontrovers aufgenommene Behauptung, in Christus sei „Gott selbst“ sichtbare Person geworden. Und das in Bezug auf eine Person, die in ihren historischen Fakten nie eindeutig geklärt werden konnte. Schon hier also setzt eine gewisse „Glaubens-Verzauberung“ ihre markante Spur.
Eine „Verzauberung“, das mag zunächst paradox klingen, die sich in einzelnen Menschen oder kleineren Gruppen zunächst (wie z.B. die Katharer) immer wieder vor allem gegen „den eigenen Verein“, die Kirche, ihren Weg zu bahnen wusste, manchmal tatsächlich auf fast wunderhaften Wegen. Kirche und Christus sind, zumindest in ihrer inneren Zielausrichtung, nicht unbedingt deckungsgleich zu verstehen, was immer wieder auch im Buch an entsprechenden Stellen herausgearbeitet wird.
Reformation, innerkirchliche Erneuerungsbewegungen, Abspaltungen, der Glaube bewegt und bewegt damit zu vielen historischen Zeitpunkten die gesamte Gesellschaft mit (mit Folgen wie dem hundertjährigen Krieg, wo Kirche und Fürsten wieder einmal darauf bestanden, dass der „Geist eben nicht weht, wo er will“).
Eine Spannung, die „im System“ begründet liegt, wie Lauster ausführlich ausführt. Als „transzendierender Glaube“, der a priori die Welt immer und auch grundlegend in Frage stellt gegenüber einer Institution, die als eine der höchsten Prioritäten auch den Selbsterhalt in der Welt (immanent) verfolgen muss, will sie Institution bleiben, kommt es faktisch zu grundlegenden Spannungen der inneren Haltungen, die sich historisch und kulturell bis heute immer ihren Ausbruch gesucht (und gefunden) haben.
Von Wegen der „Vergeistigung“ bis hin zum anderen Pol der (fast völligen) Verweltlichung reicht die Kulturgeschichte des Christentums und ihrer irdischen Ausdrucksformen.
Von „Weltflucht“ zu „Machtansprüchen“, von „den Menschen Gutes Tun“ bis zum „das Beste von den Menschen fordern“ oder „ganz und nur in sich gehen“, intensiv und spannend stellt sich die Kulturgeschichte des Christentums gerade in Europa dar.
Und auch wenn das Buch manches Mal trocken formuliert wirkt, sich hier und da zu kleinteilig in Einzelheiten verliert, während an anderen Stellen für den je interessierten Leser einiges zu sehr in komprimierter Darstellung verharrt, diese „reibungsvolle Grundstruktur“ des Christentums legt Lauster sehr verständlich und fundiert als den Antrieb des Christentums vor Augen und eröffnet ebenso immer wieder den Blick auf jenen „Zauber“, der dem Göttlichen innewohnt und der Menschen innerlich bewegen kann wie kaum eine andere innere Kraft.
Ein Zauber, der, so ist sich Lauster sicher, sich immer wieder auf seine Art und Weise entfalten kann. Pluralistischer, vielleicht nicht auf Dauer in Räumlichkeiten der verfassten Kirchen aber immer da, wo Menschen diesem Zauber gegenüber sich aufschließen.
Insgesamt eine in Teilen zwar komprimierte, dennoch aber hoch informative Darlegung der Kulturgeschichte des Christentums, die es immer wieder versteht, auf den „Kern des Glaubens“ einzugehen, die Transzendenz mit ihrer Faszination für Menschen, den „Zauber“ des „über sich hinaus Denkens, hinaus Gehens und hinaus Fühlens“. - Frank Trentmann
Herrschaft der Dinge
(5)Aktuelle Rezension von: 101844Frank Trentmann hat ein wirklich ansprechendes Buch verfasst. Es beginnt mit einem thematisch passenden und zum Nachdenken anregendem Gedicht. Dem folgt eine Einleitung, in der die Inhalte und Schwerpunkte des Buches verdeutlicht werden. Das stimmt auf das Kommende ein und bietet gleich zu Beginn Orientierung. Der Autor begleitet die Lesenden durch den Text und verfolgt konsequent und souverän den roten Faden.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile und die Vorgehensweise des Autors wird an geeigneten Stellen erläutert. Gerade bei einem so umfassenden Text, ist das eine willkommene Unterstützung.
Zum Inhalt: Entstehung und Prozess von Konsumkulturen werden mittels vieler guter Beispiele veranschaulicht. So erfahren die Lesenden z. B. die Bedeutung von Gabeln, was es mit "Luxusgesetzen" auf sich hat und wieso gelbe Lederstiefel zum Tode führen konnten. Dabei bereisen die Lesenden die verschiedenen Kontinente und werden, dank des geschickten Schreibstils des Autors, in die Zeit von vor über 500 Jahren versetzt. Diese Reisen verdeutlichen gesellschaftliche und kulturelle Wandel und deren Einfluss auf den Konsum. Karten,
Diagramme und Grafiken unterstützen anschaulich das Verständnis für wirtschaftliche Prozesse und Entwicklungen. Frank Trentmann gelingt es, das Tempo der Verbreitung von Konsum spürbar deutlich zu machen. Es wird nachvollziehbar, wie aus luxuriösen Exoten in kürzester Zeit Alltagsdinge wurden.
Ein spannender Exkurs zum Thema Identitätsbildung in unmittelbarem Zusammenhang mit Konsum ist nur ein Beispiel für viele weitere. Dabei führt der Autor immer wieder zum Hauptthema zurück und schafft so ein ganzheitliches Bild.
Des Weiteren wird mit gängigen Klischees, wie dem der "Amerikannisierung" Europas, aufgeräumt. Frank Trentmann scheut sich nicht, sich mit der vernichtenden Kritik an den Konsum auseinanderzusetzen. Schlussendlich entwickelt er eine ganz eigene Perspektive, die zeigt, was getan werden muss. - Michael Pollan
Kochen
(3)Aktuelle Rezension von: HaversWas Michael Pollan sagt, wird gehört. So sieht es zumindest das Time Magazine, das den Professor für Journalistik und schreibenden Mitarbeiter der New York Times 2010 unter die hundert einflussreichsten Menschen der Welt gewählt hat. Es sind die Schnittstellen zwischen Natur und Kultur, die Pollan interessieren und die er in seinen populärwissenschaftlichen Sachbüchern genauer unter die Lupe nimmt. Und wenn man sich seine Veröffentlichungen anschaut, kann man folgern, dass ihm ganz besonders das Thema Ernährung am Herzen liegt.
Den ersten Kontakt mit Michael Pollans Food-Philosophie hatte ich bei der Lektüre seines Buches „Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte. Goldene Regeln für gute Ernährung“. Die Vorbehalte gegen die industrielle Verarbeitung unserer Lebensmittel, die in diesem Titel durchscheinen, teile ich, weshalb mich auch seine neueste Veröffentlichung „Kochen: Eine Naturgeschichte der Transformation“ sehr interessiert hat.
Kochen ist für Pollan ein essentieller Bestandteil der menschlichen Entwicklung, und er nähert sich diesem Thema über die vier Elemente des Lebens: Feuer, Wasser, Luft, Erde und ihren Einsatz bei der Nahrungszubereitung. Um tiefer in die Materie einzutauchen, sucht er sich Küchenmeister, deren Techniken auf diesen Säulen ruhen. Die Verarbeitung von Fleisch durch Grillen (Feuer) und Schmoren (Wasser), die Herstellung des täglichen Brotes (Luft) sowie die Fermentierung/Vergärung von Feldfrüchten (Erde) durch den Einsatz von Bakterien. Diese Grundtechniken werden ausführlich und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und vermitteln dem interessierten Leser ein fundiertes theoretisches Wissen.
Zu jeder Technik gibt es ein Rezept (und das bei einer Gesamtseitenzahl von knapp 500 Seiten), aber Pollans „Kochen“ ist ja auch kein Rezeptbuch, sondern eher eine Mischung aus Philosophie, Historie, Naturwissenschaft und Kulturwissenschaft. Dem Autor liegt vor allem daran, seinen Lesern Informationen an die Hand zu geben, um Interesse an den „Lebens“mitteln und den Hintergründen bei deren Zubereitung zu wecken und dadurch den bewussten Umgang damit zu fördern.
Und da mittlerweile Kochsendungen im TV Hochkonjunktur haben und noch immer steigende Zuschauerzahlen vermelden, sollte es für diese Thematik wahrlich genügend Interessenten geben. Michael Pollans „Kochen“ ist ein Grundlagenwerk für jeden Koch und jeden Esser – nachdrücklich empfohlen!
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