Bücher mit dem Tag "kulturschock"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kulturschock" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Marmorkuss (ISBN: 9783839001660)
    Jennifer Benkau

    Marmorkuss

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung: 

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher Februar2019 vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    So wie der Klappentext klingt, klang das für mich wie eine Märchen Geschichte und hatte mich deswegen schon sehr neugierig gemacht. ich möchte nicht spoilern, deswegen sag ich gar nichts. Wenn ihr aber den Klappentext liest und dazu, wie ich die Protagonisten fand, könnt ihr euch vorstellen, wie die Handlung verlaufen wird. .In den ersten hundert Seiten hat die Geschichte braucht um in Ganz gebracht zu werden, aber danach wurde es immer heftiger und spannender. 

    Das Buchcover ist mega schön gemacht. Es erinnert mich ein bisschen an Schneewittchen oder Rapunzel und ist ein Augengucker. Wie gut, das dieses Buch dann auf meine Wunschliste gelandet ist. 

    Der eine Schreibstil ist in der Ich-Form, die andere aus der Sicht der Person, das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. 

    Es gibt zwei Perspektiven. Eine Er Sicht, er heißt Jarno und möchte Fotograf werden, aber hasst Ungerechtigkeiten. Erst als er die Chance hatte, stellt sich heraus das die andere Person schwarz arbeitetet und ihn damit sein Leben provoziert und erpresst. Ich an Jarnos Stelle hätte sofort gehandelt und wäre sofort zu Polizei gegangen, nach allem was diese Typen ihn angerichtet hatten. 

    Die zweite Perspektive ist die Klara, die aus einem anderen Jahrhundert kommt und eigentlich verlobt ist und niemand weiß. Sie wird von einer bösen Hexe verfolgt und wacht 100 Jahre später durch einen Kuss auf. Die böse Hexe möchte durch Klara jünger werden und von der bösen Hexe erfährt man nicht viel, nur das sie immer da ist, wo Klara ist. 


  2. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr... (ISBN: 9783404608850)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...

     (191)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Die Geschichte spielt zu zwei Dritteln im Indien der 1950-er bis 70-er Jahre, geprägt vom menschenverachtenden Kastenwesen. Das letzte Drittel dreht sich dann um Pikay's unwahrscheinliche Reise von Neu-Dehli nach Boras. Mir hat die Zusammensetzung sehr gut gefallen und ich habe sehr viel über Indien gelernt, aber auch, dass es vergleichbare Strukturen im Westen gab/gibt.

  3. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  4. Cover des Buches Frühstück mit Kängurus (ISBN: 9783442453795)
    Bill Bryson

    Frühstück mit Kängurus

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Als ich Picknick mit Bären gelesen habe, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aufgrund der guten Bewertungen wurde mein Interesse geweckt. Da ich schon dreimal Australien besucht habe und in rund 9 Wochen zumindest einen ganz guten Überblick bekommen habe, war ich gespannt auf die Sicht von Bill Bryson.

    Das Buch ich ich ziemlich launig geschrieben. Wie auch schon bei Picknick mit Bären sind auch hier deutliche Zweifel angebracht, ob alles wirklich so passiert ist. Sein Schreibstil passt zu Australien aber besser als zum Appalachian Trail.

    Das hat damit zu Tun, dass Bill Bryson immer wieder Erlebnisse beschreibt, dann aber teilweise über lange Passagen in die Geschichte, die Politik, kurioses Hintergrundwissen und alle möglichen anderen Themen abtaucht. Von Tierwelt, über Geschichte, über Entdecker, kulturelle Besonderheiten, Gewohnheiten wird so ziemlich alles geboten.

    Das was er dabei aufzeigt ist dabei alles Mögliche: Witzig, Informativ, belanglos, langweilig. Da Australien aber deutlich mehr Hintergrundmaterial bietet, hatte er für dieses Buch deutlich mehr interessantes Füllmaterial zur Verfügung als bei Picknick mit Bären.

    Wenn man sich konkret über Australien informieren möchte, ist das Buch eher ungeeignet. Wenn man unterhalten werden möchte und im Optimalfall schon mal in Australien war oder noch dorthin reisen möchte, kann das Buch recht interessant sein.

    Einige Passagen muten auch etwas seltsam an. Als ihm ein Geländewagen übergeben wird, nutzt er mehr oder weniger Star Trek Sprache um aufzuzeigen, dass er die technische Einweisung des Vermieters nicht verstanden hat. So schlimm wird es wohl kaum gewesen sein.

    Es werden einige Klischees wie z.B. giftige Tiere umfassend abgearbeitet, während Bryson andere Themen wie z.B. Vegemite auslässt. Derartige Lücken gibt es hier und dort. Insofern hat auch Herr Bryson noch nicht alle Besonderheiten von Australien entdeckt.

    Was er zum Thema Fliegen schreibt, sollte man aber beherzigen, wenn man noch nicht in Australien war, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Stelle nicht übertrieben ist. Ist sie nicht!

    Gegen Ende schwächelt das Buch etwas, was aber vielleicht auch damit zu tun hat, das Bryson schon sehr viele Eindrücke hatte. Er hat auch einige Teile und eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten von Australien ausgelassen. Man bekommt aber einen ganz guten Eindruck vom Land geboten.

    Die vollständige Rezension findet sich hier:
    https://www.torstens-buecherecke.de/3975/
  5. Cover des Buches Katerstimmung (ISBN: 9783499230530)
    Philipp Reinartz

    Katerstimmung

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Max erwacht nach einer Party ohne detaillierte Erinnerung an die vergangene Nacht. Einzig die Umstände - mit einem BH ans Bett gefesselt, mit Sahne beschmiert – lassen ihn annehmen, dass er eine heiße Nacht mit der spanischen Austauschstudentin Ana verbracht hat. Dass sie ihn wiedersehen will, belegt ein mysteriöser Zettel mit der Aufschrift „W84U, Ana“. Als Max herausbekommt, dass seine Traumfrau aber nun schon wieder auf dem Rückweg nach Valencia ist, rast er verzweifelt zum Flughafen, um sie aufzuhalten. Doch keine Ana in Sicht. Ist sie von einem anderen Flughafen aus abgeflogen? Mit seinen beiden Freunden Lenny und Wilhelm steigt er spontan in den nächsten Flieger, um sie bei der Ankunft in Valencia doch noch zu erwischen. Doch auch hier: keine Spur von Ana!

    Nun ergibt sich ein aberwitziges Roadmovie der drei Freunde quer durch Spanien. Der Autor zündet ein wahres Feuerwerk an Idee, teilweise eine verrückter und absurder als die andere. Streckenweise war es mir fast zu viel, die Handlung beinahe ein wenig überladen, andererseits ist das natürlich genau der Witz an der Geschichte. Sprachlich habe ich mich an einigen Stellen richtig alt gefühlt, obwohl die Protagonisten mit Mitte/Ende 20 gar nicht so viel jünger sind als ich. Dafür gab es andere Stellen, an denen ich mindestens schmunzeln und einige, bei denen ich wirklich lachen musste. Den Inhalt darf man natürlich nicht allzu ernst nehmen, vieles ist einfach nur völlig absurd, aber gerade diese Überzeichnung ist ja gewollt und führt dem Leser an einigen Stellen durchaus wahre Dinge höchst amüsant und sarkastisch vor Augen. Man muss sich allerdings auf diesen Stil einlassen können, dann sind einige Stunden rasanter Lesespaß garantiert!
  6. Cover des Buches Hallo Japan (ISBN: 9783944296548)
    Lucinde Hutzenlaub

    Hallo Japan

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Familie Hutzenlaub wandert (vorübergehend) aus! Lucinde Hutzenlaub berichtet von humorvolle Anekdoten, Missverständnissen, wundervollen Reisen, dem schweren Erdbeben 2011 und ihrem Leben in Japan. Dieses Buch ist ein unterhaltsamer Bericht über eine deutsche Familie in Tokio.

    Meine Meinung: Aufgebaut ist das Buch im Tagebuchstil. Die Autorin berichtet in fesselndem Schreibstil von den verschiedensten Episoden ihres Japanaufenthalts. Dabei folgt der Leser nicht nur einer Reihe von Klischees, sondern darf auch andere Ecken Japans kennenlernen. Mehr oder weniger erfolgreich manövriert sich Familie Hutzenlaub durch ihr neues Leben, was mich oftmals laut auflachen ließ. Aber auch sehr ernste Themen (etwa das Erdbeben) sind in dem Buch präsent. Die Handlung ist geprägt von authentischen Auf und Abs, wirkte auf mich trotzdem ein wenig unzusammenhängend. Durch die meist kurzen Erzählungen bleibt die Familie schlussendlich auch ein bisschen oberflächlich. Trotzdem habe ich mich gern in das Abenteuer Japan gestürzt.

    Mein Fazit: Anekdoten aus einem kurzen Leben in Japan die mich gut unterhalten haben.

  7. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (238)
    Aktuelle Rezension von: juliexbooks

    Meike Winnemuth gewinnt bei Günther Jauch 500.000 Euro. Was sie mit dem Geld machen möchte? Ganz klar, eine Weltreise. Für die Journalistin sieht das so aus: Zwölf Monate in zwölf verschiedenen Städten der Erde verbringen. Pro Monat eine Stadt. Dabei sucht Meike Winnemuth sich bewusst Orte aus, die sie noch nicht gut kennt. Mit dabei sind unter anderem San Francisco in den USA, an dem sie auf einer West Coast Reise in ihrer Jugend mal vorbei gefahren ist oder Addis Abeba in Äthopien, das sie zunächst so gar nicht und dann doch so richtig in seinen Bann zieht. In Form von zwölf Briefen beschreibt die Autorin das neu gewonnene Lebensgefühl des Dauerreisens, das mit Freiheit aber zugleich auch mit einem "Verlust von Zugehörigkeit und Nähe und Kontinuität" verbunden ist. Schon früh stellt sie sich die Frage, ob sie die Weltreise auch irgendwann leid sein wird. Sie wird es nicht. Ganz im Gegenteil, Meike Winnemuth traut sich gemachte Pläne über Board zu werfen und ihrem Weg somit immer wieder eine neue Dynamik zu geben. An jedem Ort entdeckt sie neue Seiten an sich, weshalb sich auch jeder der zwölf Briefe anders liest. Berauschende Lebensfreude, Genuss und Tango in Buenos Aires wechseln sich ab mit Nichtstun und dem "Glück des Zweckfreien" in Honolulu. Egal, wohin es Meike Winnemuth verschlägt, ihre geschilderten Eindrücke sind immer echt, nah am Leben und geben einem das Gefühl irgendwie dabei gewesen zu sein, bei diesem unglaublich bereichernden Trip. Ausklingen lässt die Autorin diesen auf einem Schiff, das sie über den Atlantik zurück nach Hamburg bringt. An dieser Stelle dachte ich, wie so oft, als ich dieses Buch gelesen habe: Ich würde es ganz genauso machen. Auch dieses Flexibel-Bleiben, das Brechen der eigenen Regeln, wie Meike Winnemuth es in Äthiopien gemacht hat, um das Land noch einmal neu und anders zu entdecken, hat mir beim Lesen ein vollkommen zwangloses Gefühl gegeben. Es ging der Autorin nicht darum, einen perfekten Trip hinzulegen und diesen in seinen Highlight Reels festzuhalten, wie wir es so oft aus den sozialen Medien kennen. Meike Winnemuth hat einfach gemacht und gelebt und das dann zu Papier gebracht. Und das liest sich ganz fantastisch und man möchte es am liebsten genauso machen. Einfach leben, genießen, Menschen treffen, schreiben, neu orientieren, weiter leben und das Leben er-leben. 

    Von mir eine ganz klare Empfehlung für dieses Buch - es war dieses Jahr eines meiner klaren Favoriten. Das Buch ist etwas für alle, die das Reisen lieben, die selbst schon einmal länger im Ausland waren und wissen, wie sich das anfühlt und es ist etwas für alle, die so eine Reise mal vorhaben und schon einmal wissen möchten, wie toll das werden kann. 

    Zum Schluss noch dieses Zitat aus dem Buch: "Man darf sein Leben nicht damit verschwenden, Erwartungen zu erfüllen. Nicht mal die eigenen."

  8. Cover des Buches Das deutsche Krokodil (ISBN: 9783499632167)
    Ijoma Mangold

    Das deutsche Krokodil

     (20)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Mangold schildert sein Leben zunächst als Abfolge abgeschlossener Episoden, die sauber aufeinander folgen. Mir gefiel besonders die Beschreibung des normalitäts-fanatischen Kindes, das sich eine heile Familie wünscht, die so ist wie alle in der gutbürgerlichen Vorstadt, nicht eine berufstätige alleinerziehende Mutter die wenig Interesse an Statussymbolen hat.

    Auch Mangolds Reflexionen über Rassismus in Deutschland sind interessant,. Er, das behütete Vorstadtkind hat ihn fast nie erlebt, auch als Erwachsener nicht. Aber Mangold betont, dass seine Erlebnisse nicht die ganze Wahrheit sind. Er weiß, dass Migranten aus einfacheren Verhältnissen ganz andere Geschichten erzählen könnten.

    Ausführlich schildert er außerdem seine schwierige Beziehung zu Nigeria, dem Herkunftsland seines Vaters.

    Mangold schreibt eher distanziert, er will keine Gefühle schildern, und macht es dem Leser unmöglich, sich mit ihm zu identifizieren. Aber damit werden seine Gedanken auch gewichtiger.

    Falls Ijoma Mangold aber eines Tages viel Zeit hat und eine Biographie seiner Mutter schreiben würde, würde ich diese sehr gerne lesen.


  9. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  10. Cover des Buches Ein Engländer in Paris (ISBN: 9783492248068)
    Stephen Clarke

    Ein Engländer in Paris

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt vom Inhalt (um was geht’s hier eigentlich?)

    Paul West ist ein Engländer, der 1 Jahr in Paris verbringt. Er hat einen neuen Job bekommen und muss sich jetzt an die Franzosen gewöhnen, dabei erlebt er alles Mögliche.

    Fees Meinung und noch mehr vom Buch

    Manchmal ist das Buch tatsächlich lustig, aber leider nicht so lustig, wie ich mir das gewünscht habe. Es werden Klischees aufgewärmt und man kann sich nicht vorstellen, dass es wirklich so schlimm in Frankreich zugeht. Und Paul West kommt dabei – zumindest am Ende – immer gut weg. Zuerst hilft ihm sein Chef und dann versucht er den arglosen Engländer hereinzulegen.
    Die Franzosen haben einen laissez faire Stil, nach Stephen Clark sind sie faul! Einfach nur faul. Den ganzen Tag sitzen sie nur im Büro rum. Ein Team sind sie so gar nicht. Sie machen was sie wollen und lassen sich nichts von einem Engländer sagen. Paul West wurde eingestellt, um englische Teehäuser in Frankreich zu errichten, aber seine Vorschläge und Namen werden einfach ignoriert. Allerdings möchte er am Schluss selber genau den Namen für sein Teehaus.

    Eines Tages macht er Häppchen mit englischem Essen und lässt die Franzosen probieren, allerdings hat er sich mehr Feedback und Einsatz gewünscht. Ein Franzose probiert ein Teil, es schmeckt ihm offensichtlich, da nimmt er sich gleich das meiste mit und verdrückt sich. Müssen wir jetzt glauben, dass die Englische Küche besser ist, wie ihr Ruf? Stephen Clark versucht uns das so unterzujubeln. Ich weiß das allerdings leider besser.
    Allerdings ist es teilweise eine Anleitung für Paris, was mir besonders gut gefiel. Vor allem, wie bestellt man beim Kellner, dass man tatsächlich seine Tasse Milchkaffee bekommt und nicht gleich einen Humpen.

    Seite 148 und 149:
    Kaffee mit Milch = Un crème, s’il vous plait. (auch wenn Crème Sahne bedeutet, egal)
    Ein Espresso = un express
    Dünner schwarzer Kaffee = un allongé
    Ein (normales Bier) = Un demi (bière)
    (bestellt man un bière bekommt man ein wolkenkratzerhohes Glas mit Bier)
    Ein Krug (gratis) Leitungswasser = une carafe d’eau
    De l’eau = dann bekommt man (kostenpflichtiges) Mineralwasser

    Das Jahr IN Paris ist auch extrem kurz, es geht von September bis Mai, danach sind Ferien, irgendwo aber auf keinen Fall in Paris. Im Buch werden mehrere Streiks beschrieben, es werden Unannehmlichkeiten beschrieben, aber sonst ist das halt so. Die Franzosen scheinen recht gelassen auf Streiks zu reagieren.

    Medikamente scheinen lebenswichtig für die Franzosen zu sein, denn Stephen Clark muss welche aus England mitbringen. Und die Franzosen stehen stundenlang vor einer Apotheke, als die meisten Apotheker/n streiken. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Franzosen Schlange stehen? Das machen doch die Engländer, aber Franzosen?
    Besonders drastisch fand ich die Szene, wo er aus der Wohnung geworfen wird und wie er sich da zu helfen weiß.

    Natürlich dürfen auch die vielen. Dies wird sehr lustig erzählt, es ist also keineswegs ein Liebesroman. Was mir aber auch zu viel wurde, Paul West ist ein sooooooooooooo toller Hecht und ständig hat er ne andere Frau im Bett. Die Bettszenen hab ich dann schließlich überwiegend überlesen. Warum ist er so toll und die Franzosen alle doof, blöd und man kann ständig über sie meckern?

    Lustig und mit viel Pariser Lokalkolorit waren die Texte, wo die Franzosen Englisch reden, das wurde aber in deutsch gemacht, aber man kann sich das vorstellen, oder als Paul West Englischunterricht gibt.:

    z. B.
    „Es ist eine Statt. Nahe von Dofa.“ „Wie bitte?“ Sie kennen sischa! Gleisch bei die Tünnel. Man kommt aus die Tünnel raus und och. Mit Kattedrahl. Kännterbörri!“ Gemeint war Canterbury mit der dortigen Kathedrale.
    „Was hast du gestern abend gemacht?“
    „Ich habe misch eine Abfallkuchen gebacken.“
    „Abfall? Du meinst Apfelkuchen.“
    „Ja, Affeküchen.“
    Rollenspiele
    Im Restaurant. Sag dem Kellner, ob er deinen verschütteten Wein aufwischen kann.
    „Äh, Herr Ober, können Sie bitte mal hier über die Tisch wichsen?“
    „Wenn Sie unsere Reschnung nischt bezahlen, wir kontakten unsere Reschtsamwald.“
    Paul West versucht beides zu verbessern und dann kommt das:
    „Oh? Okay, wir kontakten unsere Linksamwald.“
    „Isch bin Bärrnahr isch binn vehanntwottlisch fürr die Kommünikassjohsbereisch, äh….“
    Jedenfalls war das Buch teilweise lustig, teilweise lehrreich, teilweise interessant. Vieles kann man sich sehr gut vorstellen und man kann seine Englisch bzw. Französischkenntnisse wieder auffrischen.

    Fee guckt Amazonrezensionen
    Das mache ich ja für mein Leben gern, und es ist mir egal, was andere darüber denken.
    48 Bewertungen
    5 x 1 Stern
    Na ja, ich war schon mal in Frankreich und ich bin der Meinung, dass manche Klischees halt zutreffend sind. Die Franzosen lieben Wein, Käse, Baguette. Was ist da schon dabei? Würde ich dort wohnen, wäre es so ähnlich. Aber Käse und Baguette sind herrlich in Frankreich und der Rotwein auch. Aber ich kann die Bewertungen verstehen und auch, dass die meisten das Buch *leider* nicht ausgelesen haben. Trés domage! und das mit der Hundescheiße empfand ich in Frankreich auch schlimmer, als hier. Und hier ist es schon *merde*.
    8 x 2 Sterne
    Ja, das stimmt, ein Jahr in der Provence von Peter Mayle ist viel besser, viel lustiger, viel empfehlenswerter und authentischer.
    Und ja, es ist etwas platt! Da kann ich der Rezentin nur zustimmen. Die Witze sind auch etwas alt, aber nichtsdestotrotz, es gibt schlechtere Bücher.
    Ja, das mit den Sexszenen fand ich auch echt schade. Das wäre auch „dezenter“ gegangen, finde ich.
    5 x 3 Sterne
    Dasselbe wie vorher. Aber einer empfiehlt, dass man sich mit Briten und Franzosen auskennt und dazu meint er, die Originalausgabe wäre besser. Das glaube ich unbesehen. Manchmal finde ich es schade, dass meine Englischkenntnisse einfach nicht für ein Buch ausreichen. Schon einige Male wurde die Übersetzung bemängelt, bei den Büchern. Es geht sehr viel verloren.
    16 x 4 Sterne
    Die Rezensionen sind sehr interessant und decken sich überwiegend mit meinen.
    Es ist natürlich Sozialkritik enthalten und das passt halt nicht so ganz in ein ansonsten lustiges Buch.
    Die Überlegung, wenn ein Deutscher so über die Franzosen oder Briten geschrieben hätte, hätte es Ärger gegeben, kann ich nachvollziehen. Und es ist schade, dass wir so was nicht dürfen…..
    Jawohl satirisches und ironisches ist natürlich auch im Buch enthalten.
    14 x 5 Sterne
    Na ja, Vollidiot oder Resturlaub finde ich genauso humorvoll wie dieses Buch. Es ist nicht besser oder schlechter.
    Was ich interessant finde, die Bewertungen klingen alle echt und ehrlich.

    Fees Fazit

    Da Ironie und Satirisches nicht jedermann versteht und die Sexszenen doch manchmal zu extrem sind, kann man das Buch nicht unbedingt verschenken. "Sex sells" nicht immer. Sonst finde ich es gut und lustig. Es gibt bessere und schlechtere Bücher. Meiner Meinung nach findet man es wohl lustig, wenn man Vollidiot und Resturlaub von Tommy Jaud mag, allerdings muss man halt die Sachen verstehen und mögen, die – von mir - im ersten Satz kritisiert wurden.
    Die Sprache ist locker leicht, man kann es gut lesen und nach 3 Abenden hatte ich das Buch ausgelesen, von daher, das ist ok. 3 Sterne und eine Empfehlung von mir.
  11. Cover des Buches Pretty in Paris (ISBN: 9783864300486)
    Doris Fürk

    Pretty in Paris

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Schüleraustausch nach Salzburg. Fabienne ist nicht gerade begeistert! Ist sie doch in ihrer Heimat Paris ganz anderes gewohnt. Sie ist die nächsten drei Wochen auf einem Bauernhof einquartiert. Helene dagegen genießt das Leben in der wunderschönen Stadt Paris. Ich fand dieses Buch sehr abwechslungsreich und spannend.
  12. Cover des Buches Fettnäpfchenführer Japan (ISBN: 9783958891784)
    Kerstin und Andreas Fels

    Fettnäpfchenführer Japan

     (45)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Fettnäpfchenführer Japan - Die Axt im Chrysanthemenwald

    Autor: Kerstin und Andreas Fels

    Erschienen in Deutschland: 2009

    Originaltitel: -

    Erschienen in (anderes Land): - 

    Weitere Informationen:

    Genre: Reiseführer, Humor, Kultur

    Preis: € 10,95 [D] | € 11,30 [A]

    Seiten: 279

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-943176-24-7

    Verlag: Conbook Meden GmbH

     

    Rückentext:

    Eigentlich ist es völlig unmöglich, nach Japan zu reisen, ohne sich dabei unsäglich zu blamieren. Diese Erfahrung muss auch Herr Hoffmann machen: vom Tragen der falschen Schuhe auf der Toilette bis zum ketzerischen Verstoß, die Ess-Stäbchen in den Reis zu stecken - Herr Hoffmann lässt keine Möglichkeit aus, sich als unwissender Ausländer zu outen.

    Lernen Sie von diesem Meister der fachgerechten Blamage und begleiten Sie ihn auf seiner faszinierenden Reise durch das Minenfeld der japanischen Etikette. Aber Vorsicht: Es kann sein, dass Sie beim Lesen dieses Ratgebers mehr über Japan und seine Kultur erfahren, als Sie eigentlich dachten ...

    In 50 humoristischen und auf Augenhöhe erzählten Episoden wird über Stolpersteine der japanischen Etikette berichtet, wie man diese umgeht und warum so manches im Land der aufgehenden Sonne einfach ein wenig anders funktioniert.

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Was ich lange nicht (mehr) wusste: Ich habe bereits vor Jahren ein Buch aus der Reihe gelesen, eins über die Fettnäpfchen, in die man in den USA treten kann. Das habe ich neulich zufällig in meinem Blog gesehen und fand diesen Fakt ziemlich interessant.

    Nun aber wieder zurück zu diesem Buch. Man begleitet den fiktiven Herrn Hoffmann auf seiner Japanreise und wird Zeuge seiner vielen Fehler, die er, wenn auch unwissenderweise, während seines Urlaubs tut. Viele Fehler, die man vorher vermeiden sollte, kannte ich bereits, aber es gab auch ein paar Informationen und Hintergrundfakten, die mir noch vollkommen unbekannt waren. Aus denen auch ich noch etwas lernen konnte.

    Ansonsten fand ich es sehr interessant, auch wenn es die ganze Zeit was von einem Lernbuch aus der Schule hatte. Könnt ihr euch noch an die seltsamen, gestellten Situationen aus den Englischbüchern erinnern, die nicht wirklich realistisch wirkten? Oder zumindest so, als wären sie alltäglich? Klar, man soll anhand dieser künstlichen Situationen lernen, wie man in dem und dem Gespräch lernt. Oder bei diesem Buch, wie man sich in welcher Situation am besten wie verhält und was man nicht tun sollte, um die Japaner nicht zu verletzen. Das hat sich die ganze Zeit ein wenig merkwürdig angefühlt.

     Jede Situation ist so aufgebaut: Herr Hoffmann macht etwas falsch - und anschließend wird erklärt, was er falsch gemacht hatte und wie der aufmerksame Leser das verhindern kann. Wie gesagt, vieles davon kannte ich schon, aber ich kann mir vorstellen, dass das Buch für Menschen hilfreich ist, die sich bisher noch nicht sehr viel mit Japan auseinandergesetzt haben. Es aber gerne mal tun würden. Ansonsten sind da viele Sachen dabei, bei denen ich sage: Wenn man sich ein bisschen für Japan interessiert, dann bekommt man sie früher oder später mit. Und dank des Buches musste ich sowohl an meinen eigenen Japanurlaub 2019 denken, also auch daran, dass wir da gerne wieder mal rüberfliegen würden. Sobald es sicher ist und auch geht.

     

    Fazit:

    Ich bin jetzt nicht zu 100% die richtige Zielgruppe gewesen, da ich viele Dinge eben schon kannte, aber ich denke, das Buch ist genau das Richtige für jeden, der sich mal näher mit Japan beschäftigen möchte. Oder wenn jemand mal dort Urlaub machen möchte, aber noch nicht sehr mit den Gegebenheiten dort vertraut ist. Denen kann ich dieses Buch empfehlen. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich das Buch nicht behalten werde. Einfach, weil ich denke, dass es da draußen jemanden gibt, dem das Buch sicherlich sehr weiterhelfen wird und da ist es dann doch nützlicher, als wenn es bei mir im Regal steht. Zumal es hier niemand außer mir lesen würde^^°

    Das Buch bekommt von mir insgesamt vier Sterne. 

  13. Cover des Buches Der Boss (ISBN: 9783462045444)
    Moritz Netenjakob

    Der Boss

     (121)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Jetzt ist es soweit: Daniel und Aylin wollen heiraten. Allerdings wird Daniel von der türkischen Familie – und ja, auch von seiner Verlobten – dann fast in den Wahnsinn getrieben. Denn eine türkische Hochzeit unterscheidet sich doch sehr von einer deutschen….

    Nun ja – die Unterschiede zwischen türkischer und deutscher Kultur hat der Autor bereits in „Macho Man“ deutlich dargestellt – und hier legt er nochmals eine Schippe drauf. Alles genauso übertrieben wie die Beschreibung der Werbeagentur und der Generation seiner Eltern. ABER  -   Irgendwie waren die Gags zu viel, die Witze eher platt und übertrieben und ich habe doch einiges dann überblättert.

    Trotzdem fand ich es ganz gut zu lesen und werde mir sicher auch noch den dritten Band besorgen.

     

     

  14. Cover des Buches Barfuß im Sand (ISBN: 9783945766477)
    Hannah Siebern

    Barfuß im Sand

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Mogni

    Ich liebe die Bücher von Hannah Sieben, wobei ich beim Kauf nur ihre Weihnachtsbücher kannte. Aber diese waren so gut,dass ich mir letztes Jahr sofort die ganze Barfußreihe gekauft habe und bis zu diesen Wochenende lagen sie auf meinen SUB. Ich möchte euch heute den 2 Teil vorstellen, es ist eine Reihe, aber man kann sie unabhängig von einander gut lesen. Kurzbeschreibung: Chrissie will einfach nur weg. Weg aus Deutschland, weg von ihren Problemen und weg von dem Wahnsinn, der ihr Leben sein soll. Daher kommt ihr ein Praktikum in Namibia gerade recht. Sonne, Palmen und Strand, so hat Chrissie sich ihren Aufenthalt dort vorgestellt. Stattdessen landet sie mitten in den Slums von Namibia, wo Chrissies komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt wird. Am liebsten würde sie sofort wieder zurückfliegen. Doch dann trifft sie auf den Projektmitarbeiter Adam. Der unnahbare Mann kann mit Chrissie nichts anfangen, aber übt trotzdem eine große Faszination auf sie aus. Trotz aller Widrigkeiten kommen die beiden einander näher, aber gibt es für sie überhaupt eine Zukunft? Immerhin hat Chrissie nicht vor für immer in Namibia zu bleiben ... Meine Meinung: Ich kann euch eins versprechen, wenn ihr das Buch anfangt,macht es am besten wenn alle Hausarbeiten erledigt sind. Denn ich dachte Samstag morgen mal kurz reinlesen und abends kann ich in Ruhe auf dem Sofa das Buch weiter lesen. Der Gedanke an sich war gut, aber es sah so aus, dass ich immer wieder das Buch schnappte und dachte, nur ein Kapitel. Zum Glück sind diese recht kurz und es wird aus der Sichtweise von Adam und Chrissie geschrieben. Die Sprache ist fesselnd, ich war sofort im Buch drin und wollte nicht mehr aufhören. Das ist recht bildlich geschrieben, ich konnte die Slims von Namibia vor mir sehen und zu meiner Erheiterung auch Chrissie. Ich musste über sie den Kopf schütteln, sie ist wirklich eine richtige Barbie. Wo man sich wirklich fragt, was bitte schön möchte sie in Namibia. Und genau so geht es Adam, er mag die "Weissen" sowieso nicht und versucht sich so wenig wie möglich mit ihnen zubeschäftigen, aber Chrissie interessiert ihn mehr als er sich eingestehen möchte. Ma fragt sich bei beiden warum sie so sind und es stellt sich bald raus, dass ihre Vergangenheit sie sehr geprägt haben, bedingt durch Rassenfeindlichkeit und Cybermobbing. Und da sind so einige große Wunden. Hannah Siebern befasst sich auch mit so Problemen die Aids und HIV, denn leider sind ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung positiv (viele seit der Geburt). Fazit: Eine eindeutige 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5. Die Reihe wird auch faszinieren.

  15. Cover des Buches Das zweite Königreich (ISBN: 9783404178834)
    Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich

     (595)
    Aktuelle Rezension von: chris714

    Wie immer ein sehr gelungenes Werk was man einfach verschlingen muss.

  16. Cover des Buches Briefe in die chinesische Vergangenheit (ISBN: 9783423211734)
    Herbert Rosendorfer

    Briefe in die chinesische Vergangenheit

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Beust
    Rosendorfers "Briefe in die chinesische Vergangenheit" sind natürlich Rosendorfers Briefe an die (bayerische) Gegenwart. Indem er den tausend Jahre zuvor aufgebrochenen Kao-tai bemüht, einen Blick auf unser Deutschland zu werfen, hält er ihm einen skurrilen Spiegel vor. Das ist oft sehr witzig, weil Rosendorfer Kao-tai genau beobachten lässt. Allerdings beschlägt der Spiegel rasch, wird zur Masche und verliert den ironischen Witz.

    Das liegt auch und vor allem an dem, was Kao-tai kritisieren soll. Rosendorfer hat sich ja genau überlegt, was Kao-tai kritikabel finden soll, weil es "früher besser" war. Deshalb ist sein Text absolut gesellschaftskritisch zu lesen - und seine Haltung oft sehr konservativ, bisweilen sogar "tümelnd". Da spricht dann kein tausend Jahre alter Chinese, sondern ein 50 Jahre alter, wertekonservativer Bayer, gebürtig aus Bozen. Allein die Klassifizierung der Musik spricht da Bände.

    Damir die Dosis des Lobs der vergangenen Zeit nicht zu groß wird, besser nicht am Stück lsen, sondern den oberflächlichen Witz in kleinen Portionen genießen.

    Und dann den "Papalagi" lesen.
  17. Cover des Buches Brick Lane (ISBN: 9783426629376)
    Monica Ali

    Brick Lane

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Was muss es für ein Kulturschock gewesen sein, als ihr Vater die junge Nazneen aus Bangladesch ins ferne England verheiratet. Anders als ihre rebellische Schwester hatte sie zuvor noch nie ihr Heimatdorf verlassen. Doch Chuna, ihr mehr als doppelt so alter Ehemann, ist für bengalisches Empfinden gut zu ihr, er schlägt sie nicht und ist furchtbar gebildet – das glaubt er zumindest. Er hält sie jedoch wie einen gefangenen Vogel im Käfig. Sie sitzt zu Hause, starrt die Wände an in der vollgestellten Wohnung und wird immer einsamer während Chanu in vergeblich auf seine bevorstehende Beförderung wartet, und wartet und wartet. Mit der Zeit scheint sich eine wundersame Veränderung einzustellen … Nazneen holt sich Rat von Gleichgesinnten und während sich das Leben für sie ein wenig verbessert, fällt ihr Mann in eine sich selbst beklagende Depression aus der kein Entrinnen scheint … 

    Endlich, endlich hatte ich mir dieses Buch aufgrund einer „Gemeinsam Lesen Runde“ aus dem SUB gezogen, wo es seit Jahren vor sich hinschlummerte und mich immer wieder mahnend anzusehen zu schien. Trotz der spannenden Vorlage jedoch zog sich das Buch ein wenig wie Kaugummi. Aus zwei Sichtweisen schildert die Autorin das Leben der beiden ungleichen Schwestern Nazneen und Hasina. Hasinas Leben erleben wir durch einen Briefwechsel von Dhaka nach London, das von Nazneen dagegen in Echtzeit. Geschickt gemacht kommt der Roman aber ein wenig sperrig und an manchen Stellen schwer verständlich daher. Meine Lesepartnerin und ich haben durchgehalten und auf ein befriedigendes Ende gehofft, das sich dann aber in meinen Augen sehr enttäuschend gestaltete. Schade, der Stoff hätte mehr hergegeben und ist sogar verfilmt worden. Von mir gibt es diesmal keine wirkliche Leseempfehlung. Vielleicht kann der nächste Leser mehr damit anfangen. Das Buch wandert die Tage in ein öffentliches Leseregal. 

  18. Cover des Buches Flucht aus Lager 14 (ISBN: 9783328104780)
    Blaine Harden

    Flucht aus Lager 14

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Bine90

    "Flucht aus Lager 14" ist wirklich ein besonderes Buch. Ich habe schon ein paar Bücher gelesen, in denen es um die Flucht aus Nordkorea geht, aber das hier ist bisher das eindrücklichste gewesen - eben weil es um jemanden geht, der nicht "nur" aus Nordkorea geflohen ist, sondern aus einem der Lager, in diesem Fall Lager 14. Und wie die Lebensverhältnisse geschildert werden hat mich wirklich oft hart schlucken lassen. Auch habe ich 3 Tage gebraucht um das Buch fertig zu lesen, nicht wegen der Anzahl der Seiten sondern dem Thema. Aber wenn man ein Buch über Nordkorea liest, weiß man ja auch anfangs dass es kein Buch für nebenher ist. Und da ich wie gesagt schon andere Bücher über das Thema gelesen habe dachte ich, dass ich gut einschätzen kann was passiert. Doch weit gefehlt! Das was über die Lager berichtet wird war wirklich niederschmetternd! Umso mehr, dass es sie noch im 21.Jhd. gibt. Aber Politik und gerade der Umgang mit Nordkorea ist niemals leicht und wird es sicherlich auch nie sein. 


    Zurück zum Buch. Was mir ebenfalls auch sehr gut gefallen hat, wenn man es denn so nennen kann, ist das Blaine Harden, derjenige der über all das mit Shin gesprochen hat,  nicht einfach nur platt erzählt, sondern auch zusätzlich noch Hintergrundinformationen und gute Vergleiche gibt, warum etwas so ist, wie es eben ist. Oder auch, dass die gesamten Regeln des Lager 14 noch hinten angefügt sind um eine Übersicht zu bekommen fand ich sehr interessant und hilfreich. 

    Aber ein schönes und leicht zu lesendes Buch ist "Flucht aus Lager 14" eben nicht. 

    Doch für diejenigen, die sich für dieses Thema interessieren ist es auf jeden Fall empfehlenswert!






  19. Cover des Buches Biss in alle Ewigkeit (ISBN: 9783802582875)
    Tate Hallaway

    Biss in alle Ewigkeit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Julia^-^
    Garnet koennte Gluecklicher nicht sein, endlich ist es so weit, sie schreitet mit Sebastian vor den Traualtar. Doch kurz bevor ihr glueck in Silber war werden kann, taucht Matyas Mutter auf und ist gar nicht erfreut ueber die Vermaehlung ihres Ex. Als waere das nicht auch schon schlimm genug gehen die gesamten Hochzeitsvorbreitungen Baden. Fuer Garnet ist es wie verflucht.
    Tate Hallaways Biss in alle Ewigkeit hat mich diesmal leider nicht vom Bett gerissen. Ich muss sagen das mir sehr viele Zusammenhaenge gefehlt haben, es zu uebertrieben war und ich manche Gedankengaenge von Garnet gar nicht nachvollziehen konnte. Die Storyline an sich fand ich sehr gut und auch Interessant, so wie der erfrischende Schreibstil der Autorin, den man an dieser Stelle ruhig loben kann, aber mir fehlsten da einfach Logische Gedankenstraenge und Zusammenhaenge. Trotzallem ist es aber ein Lesenswertes Buch! Ich hoffe einfach das das naechste der Reihe wieder so gut ist wie die letzten!
  20. Cover des Buches Der Samurai von Savannah (ISBN: 9783423120098)
    T. C. Boyle

    Der Samurai von Savannah

     (71)
    Aktuelle Rezension von: BluevanMeer
    Wer sich entscheidet, fürchterlich zu leben und fürchterlich zu sterben, der hat ein schönes Leben gewählt.
    Yukio Mishima: Der Weg des Samurai

    T.C. Boyle hat mit Der Samurai von Savannah einen furiosen Abenteuerroman hingelegt. Worum geht es? Hiro Tanaka, sein Vater war ein amerikanischer Hippie, seine Mutter stammt aus Japan, macht sich auf den Weg ins gelobte Land der Vereinigten Staaten, um endlich mit seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen. Als "halber" Japaner war er in der Schulzeit schlimmen Hänseleien und Mobbing ausgesetzt. In seinen Träumen und Fantasien widmet er, der amerikanji, sich der ältesten japanischen Tradition, Er wählt den Weg des Samurai, er liest, was er zu dem Thema finden kann, um endlich als "echter" Japaner anerkannt zu werden. Doch das ist gar nicht so leicht und so beschließt Hiro seinen Weg in die USA anzutreten - irgendwo muss doch seine Heimat sein-  um dort seinen Traum zu leben - und damit fangen die Missverständnisse erst an.

    Gleichzeitig befindet sich die ambitionierte, aber recht erfolglose Schriftstellerin Ruth Derschowitz in einer Künstlerkolonie in Savannah. Hier soll es ihr endlich gelingen - der erste Schritt zu Ruhm und Anerkennung. Und es läuft zunächst auch ganz gut. Sie lernt Saxby kennen, dessen Mutter zufällig die Kolonie leitet, und wählt ihre Schachzüge strategisch geschickt, um möglichst bald die Qeen Bee der Künstlerkolonie zu werden. Und sie schafft es auch, La Dershowitz, die jüdische graue Maus, wird bald zum Zentrum des Geschehens. Ein Traum wird wahr. Unerwartet kündigt sich ihre Erzrivalin Jane an, eine begnadete Nachwuchsautorin, die Ruth ihre Position kosten kann. Während Saxby sich seine Träume erfüllt und Jagd auf seltene Albinofische macht, die ihn zum künftigen Star der Aquaristik machen sollen, stolpert der abgekämpfte Hiro, Ruth über den Weg...

    Es geht sehr viel um Träume, in diesem Roman. Über die Suche, nach Ruhm und Ehre und um kulturelle Missverständnisse, die unweigerlich auftauchen, wenn Hiro die Szenerie betritt. Denn die rassistischen Weißen, die in Savannah auf ihn warten, bereiten ihm eben nicht den erhofften Empfang und in der elitären Künstlerkolonie wird Hiro zu Ruths Geheimprojekt. Zudem warten bald Polizei, Sonderermittler und die Ausländerbehörde auf den angeblich gewalttätigen Japaner, der - zumindest dem Hörensagen nach - mindestens ein Mörder sein soll. Die Jagd ist eröffnet.

    T.C. Boyle erzählt die dramatischen und tragischen Begegnungen zwei sehr unterschiedlicher Kulturen und schafft es dabei, grotesk komische Szenen mit tragischen Momenten abzuwechseln. Gerade wenn die ausgefeilten, ritualisierten Ränkespiele der Künstler und Künstlerinnen mit Hiros Überlebenskampf im Sumpf kontrastiert werden, zeigt sich, was für ein toller Erzähler T. C. Boyle ist. Das Ende ist tragisch, wie so oft und passt doch zum fürchterlichen Leben und Sterben des Samurai.



  21. Cover des Buches "Ich will nicht nach China!", hatte ich gesagt ... (ISBN: 9798648809536)
    Tobias Engbring

    "Ich will nicht nach China!", hatte ich gesagt ...

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    "Ich will nicht nach China!", hatte ich gesagt... erzählt von den Erlebnissen des Autors während seines Auslandssemesters in China. Auf herrlich unterhaltsame Weise berichtet er von verschiedenen Klischees, Fettnäpfchen und Sprachproblemen, mit denen man in einer völlig fremden Kultur zu kämpfen hat. 

    Es gab einige Momente im Buch, bei denen ich dachte, dass sie mir hätten passieren können (wie z.B. die abenteuerliche Busfahrt). Ich habe so viel gelacht und die 221 Seiten vergingen wie im Flug! 

    Sehr authentisch, unterhaltsam und interessant.

  22. Cover des Buches Touchdown (ISBN: 9783453406285)
    John Grisham

    Touchdown

     (96)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG: 
    Mit drei fatalen Fehlpässen wirft der dritte Quarterback Rick Dockery nicht nur seine Cleveland Browns aus den Playoffs, sondern sich selber aus der NFL. Dazu droht eine Schwangerschaftsklage - so nimmt Rick den Rat seines Agenten Arnie an und flüchtet nach Italien, um dort immerhin noch American Football spielen zu dürfen. Die Parma Panthers holen sich Dockery für seine Dienste unter Vertrag, allerdings ist diese Sportart in dem südeuropäischen Land ein Amateursport, bei dem nicht das große Geld sondern die Leidenschaft zählt. Mit einer für amerikanische Verhältnisse doch ungewohnter Lebensart kommt Rick nur allmählich in dem Land zurecht, findet aber durch die Unterstützung seiner liebevollen Teamkollegen mehr und mehr Gefallen an seinem Europa-Abenteuer. Als er aber dann durch Arnie ein Angebot aus der kanadischen Football-Liga erhält, muss sich der Quarterback entscheiden: Geld oder Freundschaft!

    KOMMENTAR:
    Seinen Bekanntheitsgrad erlangte der amerikanische Autor John Grisham durch Thriller wie 'Die Firma' oder 'Die Jury'. Seine Vielseitigkeit beweist er immer wieder mit einigen Ausreißern. Das Buch 'Touchdown' ist ein solcher. Grisham verbindet in diesem Roman zwei große Leidenschaften: American Football und den italienischen Lebensstil. Und ich muss sagen, dass er diese beiden Zuneigungen in dem Werk aus dem Jahre 2007 hervorragend vermittelt. Die Berichterstattungen zu den Footballspielen, sowie Trainingsmethoden sind authentisch und spannend, wobei ich hier doch auch ein Lob an den Übersetzer Karsten Singelmann machen muss. American Football ist trotz steigender Popularität im deutschsprachigen Raum noch immer eine Randsportart und ohne Kenntnisse sind da schon etliche Romane sehr gruselig übersetzt worden. Singelmann beschreibt jedoch Spielzüge oder Positionen so, wie es sich gehört und sogar auch für einen Laien verständlich sein sollte. Für diesen sind übrigens dem Buch die wichtigsten Begriffe der Sportart erklärend angehangen worden. Italien, seine Essgewohnheiten und sein außergewöhnlicher Flair - das alles packt Grisham sehr routiniert und liebevoll in die Geschichte um Rick Dockery, einem Quarterback, der auf der großen Sportbühne gescheitert ist und eher unfreiwillig sein Abenteuer in Südeuropa startet. Durch diese Charaktere gelingt es dem Schriftsteller die verschiedensten Anhaltspunkte der italienischen Kultur Schritt für Schritt abzuarbeiten. Und wer Italien schätzt und kennt, kann nur bestätigen, dass dem amerikanische Autor dies wirklich sehr gut gelungen ist. Grishams Recherchen über die Struktur und den Stellenwert der italienischen Football-Liga sind tadellos, die erwähnten Teams sind real und der Aufbau der Mannschaften genaustens geschildert. Allerdings muss ich einwerfen, dass nördlich von Italien mit Österreich und Deutschland zwei noch bessere Strukturen in diesem Sport geschaffen wurden. Allerdings hätte er mit diesen nun mal nicht die Schönheit des stiefelförmigen Landes herüberbringen können. Somit ist 'Touchdown', welches im Originalen den wunderbaren Titel 'Playing For Pizza' besitzt, unterm Strich ein sehr schönes und mit Leidenschaft geschriebenes Buch, welches nicht nur Kenner des Sportes oder dem geschichtsträchtigen Land ans Herz gelegt werden darf, sondern besonders neugierigen Lesern neue Welten aufzeigt. Es lohnt sich wirklich...

    8,0 Sterne

  23. Cover des Buches Pnin (ISBN: 9783644056510)
    Vladimir Nabokov

    Pnin

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Pnin" gehört zu meinen Lieblingsfiguren der Literatur. Immer wenn ich traurig bin, höre ich die Geschichte an. Sie weckt mich immer wieder auf und bringt mich zum Lachen und Nachdenken. Wer Campus-Roman mag, wird diese Geschichte lieben.
  24. Cover des Buches Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat (ISBN: 9783423140034)
    Rafik Schami

    Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat

     (23)
    Aktuelle Rezension von: parden

    DER UNTERSCHIED DER KULTUREN...

    Seit beinahe vierzig Jahren lebt Rafik Schami nun schon in Deutschland, seinen staunenden und kritischen Blick auf den deutschen Alltag hat er dabei nicht verloren. Unnachahmlich charmant erzählt er in den teilweise erstmals veröffentlichten Erzählungen aus den Jahren 1990 bis 2010 von den Deutschen und ihren sprachlichen Eigenheiten, wundert sich über die unerschütterliche Konsequenz, mit der deutsche Gäste bei Einladungen selbst gemachten Nudelsalat mitbringen, muss erfahren, dass ein Kaufhaus kein Basar ist, verrät, warum er kein Amerikaner wurde, und schließt – beinahe – Freundschaft mit der sprechenden Stubenfliege Subabe. - Neue, unveröffentlichte und bearbeitete Erzählungen aus den Jahren 1990 bis 2010.

    Folgende Geschichten finden sich in dem Buch:

    • Warum wir keine Amerikaner wurden
    • Erinnerst du dich?
    • Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat
    • Der Leichenschmaus
    • Entspannung in Frankfurt
    • Von echten und unechten Deutschen
    • Vaters Besuch
    • Warum ist ein Kaufhaus kein Basar?
    • Eine Germanistin im Haus erspart den Psychiater
    • Schulz plant seine Entführung
    • Der geborene Straßenkehrer
    • Mein sauberer Mord
    • Eine Leiche zu viel
    • Der Libanese
    • Subabe
    • Eine harmlose Lesung
    • Der letzte Zettel
    • Gottes erster Kriminalfall
    • Einmal Kairo und zurück
    • Das Buch der Zukunft 

    Dass Rafik Schami Geschichten erzählen kann, weiß ich bereits durch einige seiner Romane. Kurzgeschichten aber sind anders, und ich war gespannt, ob mich der syrische Autor auch damit überzeugen würde können.

    Wie immer bei einer Sammlung von Kurzgeschichten traf nicht alles meinen Geschmack. Aber Rafik Schami bewies auch hier, dass er schreiben kann. Mit einem großen Zwinkern schildert er hier Begegnungen und Ereignisse, die mit seinem eigenen Leben verbunden sind - oder die ihm erzählt wurden.

    Ganz in der Tradition eines orientalischen Märchenerzählers verwebt er hier langjährige Beobachtungen mit eigener Fantasie  zu einer unterhaltsamen Geschichtensammlung. Der Unterschied zwischen der deutschen und der arabischen Kultur zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die meisten der Geschichten. So legt Rafik Schami beispielsweise dar, weshalb ein Freund von ihm auf arabisch leben, aber auf deutsch sterben wollte.

    Gefallen hat mir in jedem Fall, dass sich der Autor zwar von mancher Eigenart, Gewohnheit oder Redensart der Deutschen irritiert zeigte, dabei aber nie seine wohlwollende Haltung ablegte. Sowohl das Arabische als auch das Deutsche bieten offenbar genug Stoff für immer wieder neue Erzählungen, und beide Kulturen bieten durch die Lupe Rafik Schamis gesehen aureichend Anlass zum Staunen und zum Schmunzeln.

    Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch den reizvollen Titel, und meine Erwartungen wurden erfüllt. Vielleicht kein Highlight, aber doch anerkennende 3,5 Sterne, die ich gerne aufrunde...


    © Parden

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